Live your life RPG

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jan 07, 2019 1:34 pm

Skye Aldren
Natürlich gefiel es mir absolut nicht, was Raven mir da erzählte. Ich hatte von Camille erfahren, dass sie zusammen Schlittschuhlaufen gehen wollten. Sie hatte mir ganz aufgeregt davon erzählt und auch davon wie Raven sie danach noch zu sich nach Hause eingeladen hatte. Ich hatte wirklich geglaubt, dass das der Tag sein würde, an dem alles wieder ins rechte Lot gerückt werden würde. Ich hatte wirklich geglaubt ich würde meinen Bruder kennen. Ich meine… die beiden waren das perfekte Paar gewesen. Es wäre nur richtig, wenn sie wieder zusammen kämen, aber Raven hatte all das einfach aufgegeben. Wofür denn? Für mich? Das war es nun wirklich nicht wert gewesen! Er hätte sie zurücknehmen sollen. Er hätte mit ihr zusammen kommen und wieder glücklich sein sollen. Hätte ich schreien können, hätte ich ihn in diesem Moment sicher angebrüllt. Es war so dumm von ihm all das einfach so aufzugeben! Er würde Camille für immer verlieren. Wir beide würden Camille für immer verlieren! Seit Ravens Gespräch war sie gar nicht mehr hergekommen. Sie war weder zu Besuch hier gewesen, noch war sie zur Kunsttherapie erschienen. Sie war einfach wie vom Erdboden verschluckt gewesen! Selbst auf meine Sms antwortete sie nicht. Irgendetwas stimmte da nicht. Kümmerte es Raven überhaupt? Er hatte bisher gar nicht erst versucht zu ihr zu gehen! Er konnte das doch nicht einfach geschehen lassen! Irgendjemand musste sich darum kümmern. Wir mussten alles wieder richtig drehen, aber vor allem musste doch irgendjemand nach Cam sehen. Nach nur drei Wochen hielt ich es nicht mehr aus. Nach Weihnachten hatte ich mich endlich mal wirklich gut gefühlt, aber jetzt wo alles um mich herum zerbrach und ich keine Auskunft bekam, was mit Camille war, musste ich hier raus. Also stolzierte ich zum Empfang und verlangte meine Entlassungspapiere. Ich wollte mich selbst ausweisen und nach Cam sehen, wenn es sonst schon keiner tat. Ich wollte das alles aufklären und Raven klar machen, dass er einen Fehler machte. Doch ich kam gar nicht erst so weit. Am Empfang wurde mir gesagt, dass ich nicht einfach gehen konnte. Ich bat nur um Ausgang, wollte nur einen einzigen Nachmittag frei haben, doch der wurde mir nicht gestattet. Himmel, ich war verzweifelt. Es war also kein Wunder, dass ich ein wenig durchdrehte, oder? Man sagte mir hier immerhin, dass ich eingesperrt war und nicht hier weg konnte. Ich machte solches Theater, dass sie Raven anriefen, um herzukommen. Sie hatten ihn mitten aus dem Unterricht gerissen, als er hier ankam und mir ernsthaft erklären wollte, dass ich nicht gehen durfte. Er meinte es wäre besser für mich, wenn ich hier blieb und dass ich mich auf meine Gesundheit konzentrieren sollte und darauf die Therapie fortzuführen, doch wofür machte ich eine verdammte Therapie, wenn da draußen nichts war, das auf mich wartete, wenn ich zurück kam. Würde Camille gehen? Hatte Raven sie so weit vergrault? Ich wollte das nicht einsehen! Ich war an diesem Nachmittag vermutlich der lauteste Stumme, den die Welt je gesehen hatte. Mit jeglicher Art Geräusch versuchte ich auf mich aufmerksam zu machen. Ich wollte hier verdammt nochmal raus! Aber Raven ließ es nicht zu. Er erlaubte es nicht und sperrte mich somit hier ein. Ich war nun wirklich kein gewalttätiger Mensch, aber in meiner Verzweiflung begann ich die Hände der Pfleger von mir zu schlagen, packte Raven am Kragen und wollte ihn durchschütteln, damit er endlich zur Besinnung kam, als man mir - einfach so, als wäre ich ein verdammtes Tier! - eine Nadel in den Nacken jagte. Die Bilder vor meinen Augen flimmerten und dann knickte ich einfach zusammen. „Stellt ihn ruhig, wenn nötig. Er muss sich beruhigen. Das wird von allein schon wieder.“, hörte ich Raven nur noch leise murmeln, ehe ich zurück in mein Zimmer verfrachtet wurde.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Mo Jan 07, 2019 6:44 pm

Camille Parker
Die nächsten Tage war ich ein Wrack und dazu stand ich auch. Ich heulte, verkroch mich in meinem Zimmer und war bestimmt die schrecklichste Mitbewohnerin überhaupt. Katy hatte ich dann aber erzählt was passiert war, nur von dem Kuss wusste die bis heute nichts, denn ich brachte es einfach nicht über mich, weil ich mich immer noch zu sehr schämte. Ich erzählte ihr aber, dass Skye in mich verliebt war und Raven deswegen nicht mehr mit mir zusammen sein konnte. Sie meinte darauf hin, dass das nicht Ravens Verantwortung war und er mich zuerst hatte. Ja das hatte ich ja auch gesagt, aber Raven war eben anders und er stellte Skye jetzt wieder über alles und jeden. Vier Tage trauerte ich und ging nur zu den richtig wichtigen Vorlesungen, dann raufte ich mich mit Hilfe von Katy und ein paar Freunden wieder auf und versuchte mich erst mal wieder auf mich zu konzentrieren. Ich suchte Inspirationen, malte wieder mehr und versuchte mit mir selbst ins reine zu kommen, bevor ich eine enrsch fassen konnte wie es mit Raven, Skye und mir weiter gehen sollte. Das musste gut durchdacht sein, ich wollte niemanden verletzen, aber auch nicht selbst leiden und das war ja irgendwie unmöglich. Katy und meine Mum waren sich darüber einig, dass es am besten wir mich von beiden fernzuhalten, dass das für uns alle am einfachsten wäre. Ich würde nicht leiden, weil ich Raven ständig vor Augen hatte, ihn aber nicht haben konnte, das gleiche galt für Skye im Bezug auf mich. Raven...naja er würde leiden wenn Skye litt, aber es war unmöglich alle zufrieden zu stellen. Ich glaubte ja auch, dass ein sauberer Schnitt an besten wäre, aber ein Teil in mir konnte Skye nicht aufgeben, aus Angst dass er sich wirklich etwas tun würde und, weil es es stimmte, was Raven gesagt hatte. In dem letzten Jahr hatte Skye sich wirklich zum guten verändert und es wäre doch unglaublich egoistisch ihn wieder alleine zu lassen, oder? Er hatte ja eigentlich nichts falsches getan, die Gefühle die er für mich hatte, daran war ich ja teilweise selbst Schuld, weil ich ihn so nahe an mich gelassen hatte. Ich konnte also schon mal deswegen mich nicht von Skye fernhalten. Ich wollte ja, dass es ihm besser ging, aber.... Ach verdammt. Je mehr ich über alles nachdachte, desto komplizierter und hoffnungsloser wurde es jedes mal. Ich fand niemanden den ich die Schuld geben konnte und keine Variante bei der niemand nicht verletzt werden würde. Nach drei Wochen kam ich also erst mal zu dem Entschluss nochmal mit Skye zu reden, damit ich mit beiden Parteien gesprochen hatte, denn es wäre unfair mir nicht auch seine Seite anzuhören, obwohl ich mir denken konnte wie das aussah. Er wollte immer noch, dass Raven und ich zusammen kamen und war bestimmt über die Entscheidung seines Bruders alles andere als zufrieden. Ich fuhr als an einem Donnerstag Nachmittag wieder zur Psychiatrie. Bei der hatte ich mich erst mal wieder aus dem Kunstkurs zurück gezogen, mit der Ausrede, dass ich viel zu lernen hatte, weswegen er alte Mr. Drew wieder mehr arbeiten musste. "Camille Parker für Skye Aldren." kündigte ich mich am Empfang an und fing schon an meinen Gürtel auszuziehen, da ich das Prozedere ja kannte. Der Pfleger klickte im PC und schüttelte dann den Kopf. "Tut mir Leid Miss, aber Mr. Aldren darf keinen Besuch empfangen." Verwirrt zog ich die Augenbrauen zusammen. "Was? Aber warum denk nicht?" - "Das darf ich ihnen nicht sagen." Ich lehnte mich an den Tresen und hob eine Augenbraue, warf einen Blick auf das Namensschild. "Jeremy, sie kennen mich, ich komme ein paar mal die Woche her, ich gehöre quasi zur Familie und habe bei der Kunsttherapie mitgeholfen, also wenn das nicht zeigt dass ich vertrauenswürdig bin." versuchte ich ihn zu überzeugen, aber er war nicht leicht zu knacken. Dann half nur noch betteln. "Bitte, bitte. Dann sind sie mich auch gleich wieder los." Er seufzte und klickte nochmal durch den PC. "Mr. Aldren war vor ein paar Tagen sehr unruhig und handgreiflich den Pflegern gegenüber. Bis sein Verhalten sich nicht bessert, kann er keine Besuch erhalten." Skye aggressiv? Das konnte ich mir schwer vorstellen, aber was wusste ich schon was da hinter den geschlossen Türen abging. Gott, in den letzten drei Wochen könnte keine Ahnung was mit ihm passiert sein. "Danke für die Auskunft." Dann verließ ich die Psychiatrie schnell wieder und rief draußen Raven an, er ging aber nicht an sein Handy. Idiot, hatte es bestimmt vergessen nach der Schule von lautlos wieder auf laut zu stellen, so wie früher schon. Also fuhr ich direkt zu ihm, sein Wagen war da. Es dauerte etwas bis er die Tür öffnete und ich braucht einen Moment, weil ich ihn schon länger nicht mehr gesehen hatte und als wir auseinander gegangen waren, war unklar gewesen, ob wir uns überhaupt je wieder sehen würden. "Ähm, hi. Ich wollte Skye besuchen, aber sie haben mich nicht rein gelassen. Was ist passiert? Und wieso hast du nicht Bescheid gesagt, dann wäre ich nicht umsonst hin." Ich dachte er würde mir nach wie vor erzählen wenn etwas mit Skye war, Er wusste dass egal wie es zwischen uns stand, wir beide uns unglaublich um Skye sorgten.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jan 07, 2019 7:28 pm

Raven Aldren
Natürlich war es schwer meinen kleinen Bruder ruhig stellen zu lassen. Ich wusste was für starke Medikamente sie dort in der Klinik hatten. Ich hatte es ja gesehen, als sie Skye diese kleine Spritze gegeben hatten und er wie ein nasser Sack in sich zusammengefallen war. Ich hatte danach mit dem Arzt gesprochen, der ihn behandelte. Aufgrund seiner Handgreiflichkeit empfahl er mir eine andere Medikation und ich stimmte zu. Natürlich, was sollte ich denn auch sonst tun? Mein Bruder brauchte Hilfe und ich wusste nicht mehr weiter. Wie sollte es sonst weitergehen? Er machte keine Fortschritte. Er unternahm nur Rückschritte, wenn er sich jetzt zu sehr auf das konzentrierte, was hier draußen passierte. Er musste dort drin bleiben und sich helfen lassen. Vorher würde er nicht gesund werden und das wusste er auch. Es war also nötig ihm diese Beruhigungspillen zu gehen. Ich hatte ihn danach besucht. Er hatte bloß auf seinem Bett gesessen und in die Luft gestarrt, aber er war völlig ruhig gewesen und hatte mir ab und zu ein paar Mal gebärdet. Er war sauer und das Recht hatte er. Aber nur unter diesen Vorraussetzungen konnte er diese Therapie weiterführen. Er durfte sich jetzt nicht aufregen. Er war auf einem so guten Weg der Besserung gewesen und… ich wollte nicht, dass er rückfällig wurde. Er musste weiter voran kommen und nicht immer weiter zurückrudern. Die nächsten Tage gab ich ihm Zeit. Er musste sich an die neue Medikation gewöhnen und sich weiter auf die Therapie konzentrieren und nicht über mich oder Camille nachdenken. Das tat ihm nicht gut. Er würde dort drin schon die Hilfe bekommen, die er benötigte. Ich versuchte also einfach mich auf meinen eigenen Alltag zu konzentrieren. Ich hatte mit Camille schon genug Stress und genug Gedanken, die in meinem Kopf herumgeisterten. Ich musste nebenbei noch Unterricht vorbereiten und ihn halten! Ich musste Klassenarbeiten korrigieren und langsam wieder nachkommen. Also tat ich auch genau das. Ich saß an meinem Schreibtisch und korrigierte Klassenarbeiten, bereitete parallel den Unterricht vor und versuchte einfach mal mich ein paar Stunden lang nur auf die Arbeit zu konzentrieren. Tja… lang hielt das nicht an, denn ich wurde vom Klingeln gestört. Ich überlegte kurz einfach nicht die Tür zu öffnen, doch mein Wagen stand in der Einfahrt und ich erwartete noch ein Paket, das mit der Post kam. Also beendete ich schnell den Satz, stand dann auf und lief die Treppe herunter. Es war allerdings nicht der Postbote, der mich unten an der Tür erwartete, sondern Cam. Ich runzelte leicht die Stirn, als ich sie sah. Was machte sie hier? Sie hatte doch im Zeit gebeten, oder? Sie hatte drei Wochen kein einziges Wort mit mir gewechselt, nicht einmal über Sms und nun stand sie einfach so vor meiner Tür? Dass sie dann allerdings direkt nach Skye fragte, betrübte mich schon ein wenig. Was? Sie war bei ihm in der Psychiatrie gewesen und hatte zu mir noch kein Wort gesagt? Ich seufzte und trat zur Seite. Das würde ein etwas längeres Gespräch werden. Ich ließ sie reinkommen und ging in die Küche. „Ich habe ihm erzählt wie es ab jetzt zwischen uns aussieht… er wollte sich selbst ausweisen und als er es nicht konnte, ist er komplett durchgedreht. Er hat angefangen um sich zu schlagen, weil er nicht einsehen wollte, dass er dort bleiben muss. Er ist auf dem Weg der Genesung. Er kann sich jetzt nicht einfach selbst ausweisen. Sie mussten ihn ruhig stellen, damit er niemanden verletzt.“, schilderte ich die Geschehnisse grob und stellte eine leere Tasse unter die Kaffeemaschine. „Momentan wird seine Medikation neu eingestellt und er ist sehr labil. Deswegen habe ich angeordnet, dass er keinen Besuch bekommen darf. Er soll sich auf seine Therapie konzentrieren und nicht abgelenkt werden.“ Das verstand sie doch, oder? Natürlich, immerhin wollte sie doch genauso, dass Skye gesund wurde. Zumindest glaubte ich das. „Ich habe dir nichts gesagt, weil du gesagt hast, dass du Zeit brauchst. Ich konnte ja nicht wissen, dass du ihn besuchen gehen willst, obwohl du mir aus dem Weg gehst.“ Gut, das klang ein wenig harsch, aber es war schon komisch, dass sie zu Skye ging und nicht zu mir, oder? Ich meine… trieb ihr Kummer sie dann nicht eher zu mir als zu meinem kleinen Bruder? Diese Entscheidung konnte ich nicht ganz nachvollziehen.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Di Jan 08, 2019 10:48 am

Camille Parker
Ich hatte mir schon sowas gedacht, dass ich lieber vorher mit Raven hätte reden sollen, bevor ich zu Skye ging, immerhin wusste ich ja nicht was die Jungs unter sich ausgemacht hatten. Und ich hatte ja zu Raven gesagt, dass ich mich wieder melden würde, wenn ich so weit war, tja eigentlich war ich da noch nicht. Ich hatte mit Skye reden wollen, fragen was er für richtig hielt und vor allem auch nach seinen Gefühlen für mich fragen, bevor ich eine Entscheidung traf. Anscheinend hatte sich aber ausgerechnet in den drei Wochen in denen ich mich mal zurück gezogen hatte, einiges geändert. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass Skye wirklich aggressiv geworden war, da stimmte doch was nicht. Das klang so gar nicht nach ihm. Also ging ich auch direkt zu Raven, das war auch mein Recht wenn ich besorgt war oder? Wenigstens ließ Raven mich rein und dafür war ich sehr dankbar, sodass ich ihm in die Küche folgte, aber mich nicht direkt hinsetzte, das würde ich erst tun wenn Raven mir einen Platz anbot, denn ich fühlte mich hier absolut nicht mehr zu hause. Ich lehnte mich also abwarten in den Türrahmen und hörte ihm zu, zog dann ungläubig wie Augenbrauen hoch. Was? Skye soll ausgeflippt sein, weil Raven und ich nicht zusammen waren? Ja gut, ich hatte gewusst, dass es ihm nicht gefallen würde, aber dass er so überreagierte und deswegen raus wollte, um nach uns zu sehen? Irgenwie kam mir das unrealistisch vor, Aber andererseits war Skyes Gefühlslage auch immer sehr wechselhaft. Es wurde aber noch besser, denn anscheinend wurde er ruhig gestellt. "Ruhig gestellt? Was heißt das? Haben sie ihn mit Medikamenten vom gedröhnt oder... Sag mir nicht sie haben ihn ans Bett gefesselt? Raven, dass kann man doch nicht mit einem Menschen machen." beschwerte ich mich und sah enttäuscht aus. Das war doch nicht sein ernst! Was sollte das für Erfolge in der Therapie bringen, wenn Skye betäubt war? Ich hatte das in filmen gesehen, die Patienten waren dann total katatonisch in ihrem Bett und konnten sich nicht rühren. Hoffentlich hatten sie das Skye nicht angetan. Ich verstand, dass er nicht von anderen Dingen in diesem Zustand abgelenkt werden sollte, aber ich stellte mir das alles schrecklich vor, Wenn Skye gegen seinen Willen und auch noch zugedröhnt festgehalten wurde. "Aber wenn er nicht mehr dort sein will, dann bringt es doch auch nichts, er wird nicht mehr in die Therapien gehen oder irgendwas machen, er wird einfach auf Protest umstellen und dann? Sitzt er dort einfach nur fest? Er muss sich schon helfen lassen wollen." Denn sind war es ja nur wie eine Art Gefängnis. Ich musste unbedingt mit ihm sprechen, damit er sah dass alles gut war hier draußen und er sich keine Kopf um uns machen musste, aber so wie es aussah würde Raven das in nächster Zeit nicht zulassen, vor allem da er auch nicht sehr erfreut darüber klang, dass ich erst zu Skye gehen wollte, statt zu ihm. Ich verkniff mir genauso schnippisch zu antworten und seufzte leise. "Ich hatte nur auch mal mit ihm reden wollen, bevor ich mich entscheide Wie es mit uns weiter geht, das wäre nur fair auch seine Seite mir anzuhören, aber das kann ich ja nicht. Ich bin noch nicht so weit mich zu entscheiden, ob ich so weiter machen kann, aber das ist jetzt auch nicht wichtig."
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jan 08, 2019 11:23 am

Raven Aldren
Ich hatte ja nicht wissen können, was sie da tat! Sie war immerhin abgehauen und hatte gesagt sie würde sich melden. Ich konnte nicht wissen, dass das hieß, dass ich sie immer noch über Skyes Gemütszustand aufklären sollte. Um ehrlich zu sein hatte ich mir nach einer Woche ohne eine Regung von ihr schon vorgestellt, dass sie nach Texas geflogen war. Man konnte ja nie wissen… Sie war stinksauer auf mich gewesen und gewundert hätte es mich nicht, wenn sie dieser Situation einfach komplett entflohen wäre. Darüber hatte sie immerhin auch vor drei Wochen schon nachgedacht. Und nun stand sie da und wollte wissen, was mit Skye los war? Hatte sie denn bisher überhaupt darüber nachgedacht, was weiterhin passieren sollte? Oder wollte sie das auch erst mit Skye besprechen und es von ihm absegnen lassen? Was hatte Skye denn zu unserer Beziehung zu sagen? Er hatte sich da immerhin nicht einzumischen. Ich hatte entschieden, dass das hier enden sollte. So war es für alle einfach besser gewesen. Es war nun ihre Entscheidung, was sie weiter tun würde. Entweder sie würde uns und vor allem Skye verlassen oder aber sie würde sich zusammenreißen, so wie wir alle, und würde zumindest noch mit uns befreundet bleiben. Skye konnte ihr dabei nicht helfen. Er würde ihr zu dem raten, was für sie am besten war und genau das wusste sie auch! Er würde nicht die Wahl treffen, die ihn rettete oder ihm gut tat. Das hatte er nie. Ich seufzte und deutete auf einen der Stühle am Esszimmertisch. Das hier würde offenbar eine größere Diskussion werden und die wollte ich mit ihr nicht zwischen Tür und Angel führen. Sie musste nicht im Türrahmen stehen wie ein Eindringling. Sie war oft genug hier gewesen, um nicht von mir angewiesen werden zu müssen sich zu setzen. Ich ließ mich an den Tisch sinken und stellte meinen Kaffee vor mir auf dem Tisch ab. „Sie haben ihn nicht an einen Tisch gefesselt. Wir leben ja nicht im 17. Jahrhundert. Nein, sie haben ihm etwas gespritzt, damit er aufhört um sich zu schlagen und jetzt bekommt er Beruhigungstabletten und Antidepressiva. Momentan ist er dadurch noch etwas erschöpft. Er muss sich erst an die neue Dosis gewöhnen, aber es wird ihm bald besser gehen damit.“ Das war ja der Sinn der Sache. Wenn er sich aufregte und nur an uns hier draußen dachte, würde es ihm nicht besser gehen. Er musste mit seinen Gedanken dort drin bleiben und sich um sich selbst kümmern. Nur darum ging es jetzt im Moment. Ich hätte ihm einfach nie erzählen dürfen, was hier draußen vor sich ging. Besonders nicht diese Sache mit Camille. Doch das hätte er wohl so oder so gemerkt, wenn sie nicht mehr gekommen wäre und dann hätte er sich genauso selbst ausweisen wollen. Ich seufzte tief und rieb mir leicht über die Stirn. „Er ist gerade einfach nur stur! Er kann nicht ewig dort drin herumsitzen. Er wird von allein wieder anfangen zur Therapie zu gehen, wenn er merkt, dass er anders nicht herauskommt. Ich weiß, was ich tue, okay?!“ War sie denn nun ausgebildete Psychiaterin? Sie wusste nicht, was Skye gerade brauchte. Sie kannte ihn nicht so lange wie ich es tat. Was sollte Skye denn hier draußen tun? Wenn er wieder zu Hause wäre, würde er daran kaputt gehen, dass Camille nicht mehr herkam oder aber er würde sich an sie klammern und ich würde ihn verlieren. „Ach du willst seinen Rat darüber wie es mit uns weitergeht? Du weißt er wird dir das raten, was für dich am besten ist. Er wird sich von dir nicht das wünschen, was ihm gut tun würde. Er würde dir vermutlich raten, dass du gehen solltest und im nächsten Moment knüpft er sich auf. Du kannst von einer labilen Person keine Antwort erwarten. Du musst selbst diese Entscheidung treffen.“, murmelte ich erschöpft. Das alles ging mir auch nahe. Ich verlor meine Freundin und meinen Bruder. Ich hatte es auch nicht leicht in dieser Situation!
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Di Jan 08, 2019 5:55 pm

Camille Parker
Es gefiel mir nicht wie sich Ravens Tonfall nach und nach veränderte, dabei versuchte ich ruhig zu bleiben, auch wenn ich wie immer das Bedürfnis hatte für Skye Partei zu ergreifen. Raven jedoch schien das wieder gegen den Strich zu gehen, dass ich da so nachbohrte und meine Meinung dazu sagte. Was denn? Seine Wunschvorstellung war es doch, dass ich in Skyes Leben blieb und wenn ich dran teilhaben sollte, dann wollte ich auch über seinen Zustand und das weitere Vorgehen Bescheid wissen, wenn ich schon nicht zu ihm konnte. Auf Ravens Aufforderung setzte ich mich hin und verschränkte etwas unwohl die Arme. "Dann ist er also nicht total abgeschossen und liegt nur im Bett herum?" hakte ich nach, denn der Begriff "ruhig stellen" konnte breit gedeutet werden. Dass er Antidepressiva bekam war ja nichts neues, aber scheinbar wurde da aktuell einiges an seinen Medikamenten verändert und ich wusste nicht so recht was ich davon halten sollte. Je nachdem was sie ihm gaben, könnten sie Skyes Wesen komplett verändern. Naja, ich würde da nicht weiter nachfragen, Raven schien jetzt schon irgendwie genervt, dass mich das Thema so genau interessierte. Warum war er so? Er wollte doch, dass wir eine Familie waren und das hieß, dass wir uns gemeinsam um Skye sorgten, was stimmte denn dann nicht an meinem Interesse? Seine Stimmung schlug noch weiter um, als ich fragte, ob es denn Sinn machte Skye so zugedröhnt und gegen seinen Willen weiter dort zu lassen. Fast wäre ich zurück gezuckt, als er gegen Ende so harsch wurde, aber ich würde jetzt keine Schwäche zeigen und vor allem würde er so nicht mit mir reden! "Als jetzt halt mal die Luft an. Ich habe nicht daran gezweifelt, dass du nicht weißt was du tust, aber ich darf ja wohl fragen stellen, wenn ich mir sorgen mache oder willst mir das auch verbieten? Dabei dachte ich du fändest es toll wenn ich weiter an Skyes Leben mitwirken will." schnaubte ich und lehnte mich seufzend auf dem Stuhl zurück. Wieso musste dass jetzt wieder so laufen? Es schien als würde er mir die Worte im Mund verdrehen, als ich erzählte, warum ich zu Skye in die Psychiatrie gefahren war. Da ging es dann aber doch einen Moment mit mir durch. "Bevormunde Syke nicht so! Bloß weil er labil ist, heißt es nicht, dass seine Meinung nicht wichtig ist! Ich weiß, dass er nur das beste für uns beide will, darüber wollte ich ja mit ihm reden. Und danke, dass du mich daran erinnerst, dass ich eine Entscheidung treffen muss, dir schien das ja gar nicht schwer gefallen zu sein. Ich weiß, dass ich das alleine machen muss, aber zu unserer "Familie" gehören drei Leute und da werde ich ihn wohl fragen dürfen!" Ich holte einmal tief Luft und bereute sofort, dass ich etwas lauter geworden war. Und ich hatte nicht verhindern können, dass ich um das Wort "Familie" Gänsefüßchen mit den Händen gesetzt hatte, denn ich fand dieses Wort in Anbetracht unserer Konstellation total falsch. Was für eine kranke Familie wäre das? Raven war mein Ex, der meine Gefühle nicht erwiderte und Skye wiederum liebte mich, ich ihn aber nicht. Keine Ahnung was wir waren, aber Familie schien mir da nicht ganz passend.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jan 08, 2019 6:22 pm

Raven Aldren
Es ging mir total auf die Nerven, dass sie sich erst nach Skye informieren wollte. Ich meine… was hatte sie die letzten drei Wochen denn gemacht? Hatte sie sich nur Gedanken um Skye gemacht? Hatte sie überhaupt darüber nachgedacht, was aus uns allen demnächst werden würde? Hatte sie auch nur einen Gedanken daran verschwendet hier zu bleiben und weiter bei uns zu bleiben? Oder hatte sie im Wohnheim schon geplant wie sie die Uni so kurzfristig wechseln konnte? Ganz ehrlich..? Ich glaubte wirklich, dass sie nur daran dachte. Sie hatte schon auf dem Weihnachtsmarkt gesagt, dass sie lieber einen sauberen Cut ziehen würde. Sie hatte es keine zwei Minuten nach unserer Trennung gesagt. Wie sollte ich also nicht glauben, dass sie nicht schon längst alles durchplante? Vermutlich hielt sie nur noch das schlechte Gewissen zurück, das ich ihr eingeredet hatte. Ja, Skye würde sich vermutlich sonst etwas antun, wenn er erfuhr, dass sie weg war. Also wollte sie ihn sicher besuchen gehen, um eben dieses schlechte Gewissen zu beruhigen. „Ach komm schon… du wolltest zu ihm gehen und von ihm hören, dass du lieber gehen und einen sauberen Cut ziehen solltest, oder? Damit wäre dein schlechtes Gewissen beruhigt. Skye ist doch das einzige, was dich davon abhält, oder?“, murmelte ich erschöpft. Wir konnten mittlerweile offen darüber reden. Sie war nicht wegen mir noch hier. Ginge es nur um mich, dann wäre sie längst über alle Berge und hätte mich im Regen stehen gelassen. Stattdessen aber ließ sie sich Zeit zum Nachdenken und das nur, weil Skye am Boden zerstört wäre, wenn sie ging. Wie ich das finden würde, war ihr doch eigentlich recht egal, oder? Gut, ich hatte es nicht anders verdient, immerhin hatte ich auch Schluss gemacht, aber dennoch störte es mich, dass sie für Skye inne hielt. Für meinen Bruder, mit dem sie mich mehr oder weniger betrogen hatte. Auch jetzt stellte sie nur Fragen über ihn. „Wie gesagt, momentan ist er sehr… erschöpft. Also natürlich liegt er im Bett. Er muss sich erst erholen und daran gewöhnen. Er wird bald schon wieder der alte sein. Das ist nun wirklich keine große Sache!“ Es war zu seinem eigenen Besten. Er würde die Medikation bekommen, die er brauchte und er würde die Therapie bekommen, die er brauchte. Sie halfen ihm da drinnen. Es war ja nicht so, als würde ich ihn in einen engen Raum ohne Fenster einsperren, nur damit er sich nichts antat. Die Einrichtung war gut. Er brauchte nur Zeit, um gesund zu werden und die bekam er nicht, wenn er sich selbst auswies wegen eines vorschnellen Entschlusses. Ich schüttelte leicht den Kopf und seufzte tief. Sie begriff gar nicht worauf ich hinaus wollte, oder? „Du bist noch dabei dich zu entscheiden, ob du gehen und uns verlassen willst oder bleibst. Hältst du es wirklich für eine gute Idee Skye in der Zeit zu besuchen, es ihn wissen zu lassen und ihn auf die Folter zu spannen? Durch diese Wartezeit machst du es nur noch schlimmer. Immerhin weiß ich nicht, ob es völlig zu Ende ist oder nicht!“ Oh… sollte es hierbei nicht eigentlich um Skye gehen? Er litt unter all dem wesentlich mehr als ich es tat. Ich rieb mir gereizt über die Stirn. „Tja, wenn wir uns nicht wie Familie für dich anfühlen, dann brauchst du wohl keine Beratung von Skye mehr, oder? Fahr zu ihm. Frag ihn um Rat. Er wird dir sagen, dass du gehen sollst, wenn du es für das Richtige hältst. Ich rufe in der Klapse an. Sie sollen dich durchlassen. Sag mir Bescheid, wenn du dich nach deinem Besuch dafür entschieden hast abzuhauen, nur weil es dir zu schwierig wird.“, zischte ich und stand auf. Ich ertrug das hier nicht mehr. Es war schwer genug gewesen mit ihr Schluss zu machen. Ich wollte nicht auch noch in Streit ausbrechen - obwohl es dafür wohl mal wieder ein wenig zu spät war.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jan 08, 2019 6:52 pm

Taro Maekawa
Es war nicht das erste Mal, dass wir wild miteinander rumknutschten und unsere Körper sich ungeduldig gegenseitig aufdrängten. Solche Situationen hatte es inzwischen schon öfters gegeben und sie würden garantiert nicht so schnell wieder verschwinden. Jede einzelne Zelle meines Körpers sehnte sich nach dem ihren und dennoch wusste ich, dass dies nicht so schnell der Fall wäre. Es war allerdings das erste Mal, dass wir beide gemeinsam unter der Dusche standen. Das konnte man als Fortschritt bezeichnen oder? Wir waren noch nie so weit gegangen. Im Whirlpool hatten wir sogar anständigerweise noch die Unterwäsche anbehalten, weil wir gewusst hatten, dass es so vernünftiger wäre. Aber nun waren wir hier, gemeinsam in der Dusche und das Wasser prasselte auf unsere beiden nackten Körper hinunter, die sich gegenseitig begehrten und dicht aneinander geschmiegt waren. Ihre Worte drangen wie durch einen Schleier durch mich hindurch. Ich sollte das tun, was ich wollte? Sie wusste doch ganz genau, was ich wollte. Ich wollte sie und zwar richtig. Ich wollte ihren Körper unter meinem spüren. Ich wollte Sex und ich wusste, dass sie es eigentlich auch wollte. Nur war das viel einfacher gesagt als getan. Meine Hände glitten über ihren Körper und ihre Finger gruben sich in meine Schulter. Sie hob meinen Kopf wieder zu sich und unsere Lippen fanden erneut zueinander. Ihr Bein schob sich zwischen meine, während ihre Hand über meinen Körper glitt. Ein Brummen entwich meiner Kehle. Ich sollte sie nicht auf dem Trockenen lassen. Das sagte sie. Aber wie sollte ich merken, wenn es ihr zu viel wurde? Ich konnte es nicht wissen. Ich würde es nie wissen. Sie selbst konnte ja nicht sagen, wann sie selbst dazu bereit wäre. Es war ja nicht so, als könnte sie sich darauf vorbereiten. Das könnte man nie. Es brauchte einfach Zeit und irgendwann wäre genug Zeit vergangen, damit sie einen Versuch wagen konnte. Ich tat jedoch das, was sie mir gesagt hatte. Ich war mir sehr wohl bewusst, dass ein Risiko dabei war. Es war sogar ein grosses Risiko dabei, denn es könnte wieder dieser Moment erscheinen, indem ich diesen angstvollen Ausdruck in ihren Augen sah. Trotzdem tat ich das, was ich wollte. Meine Griffe wurden fester, fordernder, und genauso meine Lippen. Mein Körper forderte mich und ich liess es sie spüren, das war es doch, was sie wollte – und was auch ich wollte. Mein Herz schlug schnell und voller Kraft gegen meine Brust. Man könnte meinen, dass mein Herz gleich aus der Brust springen würde, aber ich wusste, dass das nicht sein konnte. Jede Zelle meines Körpers fühlte sich elektrisiert an und wollte mehr von diesem berauschenden Gefühl.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Di Jan 08, 2019 7:32 pm

NIEVE Vaughn

Es war das Erste Mal, dass ein Mann mich berührte und etwas fühlen ließ, dass nicht Ekel war. Er war nicht Alex und würde es niemals sein, vor allem aber hatte er nichts mit ihm zutun. Keine krummen Geschäfte, keine Drogen die er von ihm kaufte, keine Abmachungen das er mich für ein paar Stunden nutzen konnte wie auch immer er wollte. Ich hatte es nie gemocht so benutzt zu werden, irgendwann mit der Zeit aber war es normal geworden. Meine Sexualpartner hatten so oft gewechselt wie Alex es wollte, und nicht einfach täglich Sex zu haben war eine Abwechslung. Es zerrte jedoch an mir, denn eigentlich wollte ich. Ich wollte Sex, und ich wollte das Taro mir näher kam als Alex es jemals tun hätte können. War es diese Warterei überhaupt wert, wenn diese Beziehung doch schon jetzt auf Lügen baute die ich vor ihm fernhielt, aus Angst er könnte möglicherweise den Cop raushängen lassen? Sollte ich nicht wenigstens ihn wissen lassen was ich vor hatte, oder war es egoistisch von mir zu denken, dass ich Taro auf meiner Seite hatte? Ging es ihm überhaupt ansatzweise ähnlich? Wollte er Alex hinter Gitter sehen, oder ihn ebenso Bluten sehen wie ich? Ich hasste diesen Mann, hasste ihn so sehr das ich augenblicklich die Waffe ziehen würde, wenn ich ihn denn nun endlich gefunden hatte. Deshalb konnte ich Taro aber auch nichts sagen. Er war Polizist, konnte nicht nur seinen Job verlieren wenn er davon wusste, dass ich einen Mann töten wollte. Er wäre in der Zwickmühle, müsste entweder mich oder seinen Job wählen - ich wusste bereits jetzt, dass er seinen Job wählen würde. Er würde das Polizei-Dasein nicht einfach wegwerfen, nicht für mich. Das würde er nicht tun, und ich konnte es ihm noch nicht einmal Übel nehmen. Er sollte sein Leben nicht wegen mir auf den Kopf stellen, sollte sich nicht für irgendetwas entscheiden müssen, das er nicht wollte und auch nicht brauchte. Ich hatte es mit Alex getan, ich hatte alles weggeworfen, für einen Mann der mich nur benutzt hatte. Ich hatte ihn geliebt, und alles weggeworfen, letztendlich aber brachte es nichts weiter als Schmerz mit sich. Selbst nach einiger Zeit tat es immer noch weh, und selbst nach einiger Zeit hatte ich immer noch meine Probleme damit. Es wurde wieder nichts. Kein Sex, keine weiteren Annäherungsversuche. Nichts. Taro blieb auf Abstand, ich blieb auf Abstand. Zumindest versuchten wir es doch nicht mehr so wirklich uns einander weiterhin anzunähern, nachdem selbst die Dusche kläglich gescheitert war. Dabei war es noch nicht einmal etwas gewesen, das Taro getan hatte, viel mehr aber war es die Tatsache gewesen, das Alex in meinem Kopf war. Seit Tagen, gut einer Woche, hatte ich Probleme wirklich einzuschlafen. Taro merkte es - ich beruhigte ihn damit, dass ich mir lediglich Sorgen machte, aber dennoch versuchte es nicht ganz so eng zu sehen das er wieder arbeiten musste. Mir war klar das er dachte, dass ich gänzlich übertrieb mit meiner Angst. Wie sollte ich aber sonst reagieren, mit den Informationen die ich hatte, und dem Wissen das Alex mir den Krieg geschworen hatte. Er würde sich nicht geschlagen geben, bis entweder er oder ich tot waren. Ich seufzte tief auf und drehte mich zur Seite. Es war bereits der dritte Arbeitstag, den Taro nun schon hinter sich brachte, und immer noch hatte sich nichts großartiges ereignet. Um ehrlich zu sein: es beruhigte mich zu wissen, dass Taro möglicherweise wirklich Recht damit haben könnte, dass ich mir keine Sorgen machen musste. Dennoch nagte mein Gewissen an mir. "Kannst du nicht doch zuhause bleiben?", murmelte ich leise und hob den Kopf um ihn anzusehen. Das konnte er nicht, dazu arbeitete er viel zu gerne und sonderlich viel Grund konnte ich ihm nicht nennen weshalb er bei mir bleiben sollte. Ich konnte ihn nicht einmal mit Sex locken, weil wir doch Beide wussten das es nicht dazu kommen würde. Ich setzte mich auf und schob die Decke etwas zurück, sah Taro an der sich anzog. Er würde nicht zuhause bleiben. Eigentlich war es gut, denn so konnte ich mich weiter auf die Suche nach meinem verrückten Ex begeben. Trotzdem empfand ich diese frühen Morgen als die reinste Qual.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Di Jan 08, 2019 9:04 pm

Jessica Rose McDougall
Die Entscheidung war mir wirklich nicht leicht gefallen, aber ich hatte zugesagt Arthur mitzubringen, worüber Angela sich sehr gefreut hatte, vermutlich fast schon etwas zu sehr. Ich wollte nicht irgendwie eifersüchtig auf Arthur und seinen Erfolg sein, aber ich machte mir Sorgen, dass ich in seinem Schatten stehen würde und die Leute von Rouge nur Augen für ihn haben würden. Die Firma war noch nicht so erfolgreich wie die üblichen Luxusmarken, wenn man umweltfreundlich produzierte brauchte man eben noch etwas länger um aufzusteigen, aber sie erhofften sich vielleicht mit Arthur einen Fuß in die Tür für die Oberklasse zu bekommen. An sich war ja nichts dagegen einui wenn sie durch ihn Kontakte knüpfen wollten, Aber dann sollen sie ihn persönlich einladen und nicht über mich. Ich fand es schön etwas unverschämt, es sollte ja um meine Bewerbung gehen, aber ich machte mir bestimmt sowieso viel zu viele Gedanken. Ich zog für den Abend ein weißes Kleid an, dass von einer anderen Marke war, die umweltfreundlich produzierte und hatte meine Haare halb hochgesteckt, hinten fielen sie mir aber auf die nackten Schulter. Dazu hatte ich ein dezentes Makeup aufgelegt und trug hautfarbene Pumps, sodass alles schick war', aber nicht zu aufgesetzt oder übertrieben. Ich zog gerade noch eine Kette und Ohrringe an, als es klingelte und Arthur kurz darauf da war. Ich hatte ihm schon ein paar mal gesagt, dass er nicht klingeln musste, besonders nicht wenn er ganz genau wusste, dass ich nur mit ihm verabredet war. Wir gingen mittlerweile bei dem jeweils anderen ein und aus wie wir wollten, auch wenn ich häufiger bei ihm war, was vor allem daran lag, dass wir dort mehr Platz und Ruhe hatten. Ein breites Lächeln legte sich auf meine Lippen, als ich ihn im Spiegel hinter mir entdeckte und drehte mich zu ihm um. Er trug den dunkelblauen Anzug den ich genäht hatte. Ich liebte seine Begrüßungen, der süße Kuss, der trotzdem immer noch etwas fester, sodass mein Herz direkt ein paar Takte zulegte und das obwohl es vor Aufregung schon raste. "Ja muss ich wohl." seufze ich und strich nochmal über mein Kleid. "Du trägst einen meiner Anzüge, das ist süß von dir." meinte ich lächeln und schnappte mir noch meine Clutch, ehe wir dann gemeinsam zu seinem Wagen runter gingen. Die Fahrt zum Restaurant dauerte fast zwei Stunden, da es wieder in Chicago war und als wir hielten, um auszusteigen, hielt ich Arthur noch einen Moment zurück. "Wenn Angela dir zu aufdringlich wird oder so, dann kannst du gerne etwas sagen oder gehen. Du musst nicht wegen mir hier bleiben, wenn du das Gefühl hast, dass sie dich irgenwie ausnutzen will. Ich schaffe es schon mich alleine an sie zu vermarkten, okay?" wollte ich nochmal sicher stellen. Arthur musste sich von ihr nicht ausquetschen oder bequatschen lassen. Natürlich würde er mir helfen wollen, aber wenn sie irgendetwas versuchen würde, um Arthur auszunutzen, dann war das Gespräch schneller vorbei als sie dachte. Bei so einer Firma würde ich erst gar nicht arbeiten wollen. Ich lehnte mich nochmal für einen innigen Kuss rüber, weil ich diese Beruhigung und Wärme, die mich bei seinen Berührung durchlief gerade brauchte, dann stiegen wir aus. Ein Kellner nahm uns in Empfang und führte uns zu dem Tisch, an dem Angela, zwei Männer und zwei andere Bewerberinnen saßen, eine hatte auch ihren Freund dabei. Ich sah, dass alles große Augen machten, als wir kamen und mir war bewusst, dass es dabei um Arthur ging. Wenigstens hatte Angela den Anstand mich als erstes zu Begrüßen und vorzustellen. "Jessica, schön dass es geklappt hat. Das sind Andrew und Peter, sie gehören zum Personalwesen und zum Design. Und ihre Mitsteiterinnen sind Amanda und Jenny." Jennys Freund stellte sie nicht vor, der arme Kerl, aber wirklich interessieren tat es mich auch nicht. Ich begrüße alle kurz mit einen höflichen Lächeln und nicken, da fiel Angela praktisch schon über Arthur her. "Und Mr. Denaux, wie sehr ich mich freue die zu sehen. Ich bin Angela Dewitt, es ist mir eine Ehre. Ich weiß ja wie voll ihr Terminkalender ist, bitte setzen sie sich." Wir ließen uns also neben Jenny nieder und ich sah ganz genau den vernichtenden Blick, den mir Amanda zuwarf. Ich wusste was sie dachte, dass ich Arthur zu meinem Vorteil dabei hatte. Und wenn? Ich würde es garantiert nicht übertreiben, er war nur hier um mit Angela zu reden. Die erste Hälfte des Essens verlief auch ganz gut, denn die Firma wollte uns besser kennenlernen. Sie fragten wo wir ursprünglich her kamen und wie wir auf Mode gekommen waren, fragte nach Vorbildern, ich hielt mich dabei ganz gut. Beim Hauptgang konnte sich Angela dann offensichtlich nicht mehr zurück halten. "Mr. Denaux, was halten Sie von unsere Firma? Kennen Sie das Konzept unsere Nachhaltigkeit? Und glauben Sie, dass ihre Freundin dort hinein passen würde?" Das war die erste Frage die sie so direkt an Arthur stellte, aber ich durchschaute sie. Sie wollte nicht nur Arthurs Meinung zu mir wissen, sondern auch was Arthur von ihrer Firma hielt. Ich wusste nicht inwieweit er die Firma kannte oder ober er sich vor dem Essen noch informiert hatte, aber ich war gespannt.


Zuletzt von Shairen am Di Jan 08, 2019 9:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Di Jan 08, 2019 9:05 pm

Camille Parker
Okay, das hier lief in die total falsche Richtung und es gab kein Weg zurück mehr. Der Stein war einmal ins Rollen gebracht und meine Wut die ich seit drei Wochen auf Raven angestaut hatte wollte jetzt an die Oberfläche. Ich hatte mir, an dem Tag an dem er Schluss gemacht hat, geschworen ruhig zu bleiben und das alles diplomatisch anzugehen, immerhin wollte hier jeder nur das beste für jeden, aber jetzt hatte Raven es so ausgereizt. Er verstand es ja immer falsch wenn ich mich um Skye sorgte und wenn ich mich mit täuschte, Dann war sogar etwas Eifersucht darin verwickelt. Gut, vielleicht hätte ich auch fragen sollen wie es ihm nach den drei Wochen ging, aber in dem Moment war es wichtiger, dass Skye ausgetickt war und jetzt mit starken Medikamenten lahm gelegt wurde. Ich war doch verletzt als Raven glaubte, dass ich nur von Skye die Bestätigung wollte, dass ich am besten abhauen sollte. Hielt er mich für so feige, für einen so schrecklichen Menschen? Glaubte er ich würde gehen, ohne auch vorher mit ihm nochmal zu sprechen. Ich konnte nicht glauben, dass wir gerade so sehr aneinander vorbei redeten. Ich verengte die Augen also etwas und warf einen Moment die Hände in die Luft. "Könntest du es mir verübeln? Hast du dich mal eine Sekunde in meine Lage versetzt, als du allein entschieden hast, dass aus uns nichts mehr wird? Du weißt nicht wie schwer es für mich ist, dass ich dich immer noch liebe und du mich nicht mehr willst, glaubst du es würde mir dann in Zukunft leicht dich ständig zu sehen? Und das selbe ist es ja mir Skye, er liebt mich, aber ich kann es genauso wenig erwidern wie du mir mir gegenüber. Da darf ich doch mal über diese Möglichkeit nachdenken, da bin ich eben einmal egoistisch. Und nein, Skye ist nicht der einzige Grund der mich zurück hält. Denkst du du bist mir egal? Nein, aber ich weiß dass du viel besser allein kalt kommst als Skye, also entschuldige, wenn ich da kurz mal mehr auf ihn geachtet habe." Meine Stimme triefte irgendwann vor Hohn, aber ich konnte nicht anders. Das alles wollte raus und ich würde mich garantiert nicht so schlecht von ihm darstellen lassen. Wir beide waren immer ehrlich zueinander, auch wenn es gerade wehtat, ich würde mich nicht zurück halten. Er hatte mir ins Gesicht gesagt, dass er Schluss machte, jetzt würde er sich eben von mir sagen lassen, was ich deswegen durch machen musste. Ich bohrte nicht weiter über Skye nach und wie erschöpft er nun wirklich war, denn das Gespräch nahm ja gerade Lauf in eine andere Richtung auf. Er verstand nicht, wodurch ich die Augen verdreht. "Gott, natürlich würde ich Skye nicht sagen, dass ich noch am überlegen bin, ich wollte einfach nur mal mit ihm reden, ohne ihn unter Druck zu setzen oder ihm Angst zu machen, ich bin doch nicht blöd und garantiert kein Unmensch!" Was glaubte er bitte? Dass ich zu Skye gehen würde, damit er mir die Entscheidung abnahm? Glaubte er ich war so schwach und verließ mich so sehr auf Skyes Meinung? Ich konnte nicht leugnen, dass ich wirklich glaubte Eifersucht in der ganzen Sache hier zu spüren. Als ich dann klar gemacht hatte, dass ich das Wirt Familie für uns unpassend fand, brachte das bei ihn ansche das Fass zum überlaufen, denn er zischte, dass er mich zu Skye lassen würde und ich bloß abhauen sollte. Wut war so etwas unglaubliches dummes, es ließ Leute Dingen sagen und tun, die man eigentlich nicht so meinte, so wie Raven jetzt. Er sprang auf und ich tat es ihm nach, er würde jetzt nicht weg laufen. "Ach ja? Und wer läuft jetzt weg, weil es kompliziert ist und nicht nach seinen Vorstellungen läuft?" fragte ich genauso zurück und starrte ihn an. "Und ich laufe nicht weg weil es schwierig ist, sondern weil ich Skye damit einen Gefallen tun will, damit er nicht irgendwann in unglaublichen Liebeskummer verfällt und alles noch schlimmer wird. Ihr beide seid mir wichtig, aber was für eine Familie sollen wir sein? Ich bin die Ex, die den einen Bruder liebt, der sie nicht will und mit den anderen Bruder was hatte, der sie wiederum liebt. Sag mir wie das auf Dauer funktionieren soll, denn ich weiß es nicht und es macht mich wahnsinnig!" Aufgebracht fuhr ich mir durch die Haare fing an in der Küche herum zu laufen, da ich werde zu aufgeladen war.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jan 08, 2019 9:31 pm

Raven Aldren
„Denkst du echt das hätte ich nicht? Denkst du nicht ich hätte diese Situation nicht tausend mal durchgespielt! Du weißt ganz genau, dass meine Entscheidung das hier zu beenden sehr gut überlegt war. Nicht bloß was Skye oder sonst wen betrifft! Du hast Gefühle für ihn, sonst hättest du ihn nicht geküsst. Immerhin hast du mir versichert, dass du es nicht aus Mitleid für ihn getan hast. Oder hast du da auch gelogen?! Ich verstehe zwar nicht wie du ihn in diesem Moment mir vorziehen konntest, aber du hast es getan! Du bist dir deiner Gefühle nicht sicher, Camille, jetzt denk doch mal darüber nach! Du sprichst immer nur von uns beiden, weil du dich daran klammerst. Du siehst doch gar nicht, was um dich herum passiert. Du hättest Skye nicht geküsst, wenn unsere Beziehung stark und solide wäre. Da ist etwas zwischen euch, aber das ist ja nicht alles! Nicht nur diese Gefühle stehen uns im Weg, sondern auch unser Alter. Jetzt mal im Ernst: Soll ich dich denn direkt nach deinem Uniabschluss schwängern? Willst du das? Denn ich will eine Familie, okay? Eine große Familie und ich will sie recht bald. Das alles hätte nie geklappt. Wir haben es uns nur nie eingestanden. Wir haben nie über die Zukunft gesprochen, weil es sie für uns nicht gab. Wir haben im Hier und Jetzt gelebt und das war toll, aber realistisch gesehen hatte unsere Beziehung immer nur eine bestimmte Laufzeit.“ Oder hatte sie je mit mir über Kinder gesprochen? Oder über ein eigenes Haus? Sie wusste ja nicht einmal was sie nach ihrem Studium anfangen würde. Wo war da Platz für meine Zukunftswünsche gewesen? Mal ganz im Ernst, früher oder später wären wir sowieso auseinandergegangen und dann wäre es vermutlich für uns beide zu spät gewesen. „Dann rede mit ihm, wenn du es unbedingt mit ihm besprechen willst! Geh und ich rufe sofort an und lasse dich durch. Er wird sowieso nur in der Ecke sitzen und die Wand anstarren wie ein Geisteskranker!“, knurrte ich nun zurück, als sie ebenfalls aufstand und nun anfing mich anzugreifen. Ich sollte weglaufen? Ich lief nun wirklich nicht weg! Dieses Gespräch hier war einfach nur sinnlos! Es führte zu nichts, weil sie nicht einsah, dass unsere Beziehung zu Ende war. Es hatte keinen Sinn mehr es noch zu versuchen, es war vorbei! „Oh an Weihnachten gefiel es dir noch einen auf Familie zu machen und auf einmal reicht dir das nicht mehr?!“ Es störte mich massiv, dass sie es nicht so sah. Ja, ich fand wir waren eine Familie. Natürlich war es schräg und es würde nicht immer einfach sein, aber wir waren eine Familie. Ob wir nun eine Beziehung hatten oder nicht. Dass sie diese Ansicht so in den Dreck gezogen hatte, verletzte mich wirklich. Und wir alle wussten wie ich damit umging, wenn ich verletzt war. Ich fraß es in mich hinein, wandelte es in Wut um und bauschte mich immer mehr auf. So weit, dass ich mich in ein riesiges Arschloch verwandelte, dass die gleichen Schmerzen auch den Menschen in seiner Umgebung antun wollte. Ich lachte laut auf. „Denkst du echt, dass es so laufen wird? Gott, Skye lebt schon immer in jedermanns Schatten. Er ist froh überhaupt einen Freund zu haben! Wenn du wirklich glaubst das endet in großem Theater und Drama, dann bist du naiver und kindischer als ich gedacht habe!“, brüllte ich zurück und wusste im selben Moment, dass ich das nicht hätte sagen dürfen. Das Alter war zwischen uns immer ein starkes Thema gewesen und sie als Kind zu bezeichnen war wohl das i-Tüpfelchen.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Di Jan 08, 2019 10:45 pm

Camille Parker
Ich fragte mich echt, wie Raven über das alles nachgedacht hatte, ob er auch an nicht gedacht hatte. Ich hatte die hier die größte Arschkarte, immerhin war ich hier ja die die zwischen den Brüdern stand. Ich war die, die den einen wollte, während der andere mich wollte. Außerdem waren sie Brüder, sie konnten ja nicht auseinander gehen, denn sie brauchten einander, also war es am mir zu sehen wie es weiter ging. Das war scheiße, das war so eine riesige scheiße! Und Raben führte mir eben wieder genau meine größten Fehler vor Augen, den Grund warum wir uns jetzt hier überhaupt stritten. Raven machte mich nur noch wütender, indem er mich daran erinnerte, dass ich Gefühle für Skye hatte, über die ich nicht sprach. Gott, dachte er ich wusste das nicht? "Denkst du ich weiß nicht was ich fühle? Aber ich habe mich auch entschieden, nur dass du nicht mit dieser Entscheidung einverstanden bist. Und Gott, hör endlich mit dieser Alterssache auf! Wenn dir das so wichtig ist, wieso haben wir dann überhaupt je was angefangen? Und als ob es so schlimm wäre, wenn du erst Mitte 30 Vater werden würdest." Ständig brachte er dieses dumme Argument, als könnte er damit alles entschuldigen, als wäre das der Grund warum wir es nicht nochmal probieren sollten. Ich wusste, dass es nur eine Ausrede war. Seine nächsten Worte glaubte ich einen Moment mir einzubilden, denn es könnte unmöglich sein, dass er sowas gesagt hatte. Aber nein, es stimmte. In mir explodierte etwas und kurz, Ja ganz kurz, hatte ich den Drang mich auf ihn zu stürzen. Sowas hatte ich noch nie gefühlt und ich war sehr froh, dass der Küchentisch zwischen uns lag. "Du wirst deinen Bruder nicht als Geisteskranken bezeichnen, nicht wenn du dran Schuld bist, dass er so katatonisch ist!" schrie ich zurück. Was fiel ihm ein! So konnte er nicht über Skye reden. Ich verdrehte die Augen und seufzte genervt, als er mich auf Weihnachten ansprach. "An Weihnachten wusste ich ja noch nicht, dass du uns keine Chance mehr gibst, dass das alles danach so viel komplizierter werden wird. Hast du damals schon gewusst, dass aus uns nichts mehr wird?! Wolltest du deshalb vorher nochmal glücklich feiern?" ich hatte unbewusst den Tisch umrundet, weil ich jetzt die wahrheit wollte. Hatte er mich deshalb nochmal eingeladen? Weil er sich gedacht hatte, dass ich danach nicht mehr so glücklich tun konnte? Hatte er ein letztes mal noch auf heile Familie tun wollen? Dabei waren wir so verkorkst, es war zum verrückt werden. Er verstand es nicht oder? Er hatte immer noch die Wunschvorstellung, dass ich weiterhin für Skye da sein würde und mich mit ihm anfreunden würde, dass alles super duper laufen würde. Ich jedoch hatte Angst, ich hatte so unglaublich Schiss, dass es so viel schlimmer werden würde, dass unnötig Leute leiden würden und das wollte ich nicht. Meine Angst war wie weggeblasen, mit seinen nächsten Worten. Die Wut die schon aufgeflackert war, als er Skye als geisteskranken bezeichnet hatte, exportierte jetzt endgültig und bevor ich auch nur nachgedacht hatte, war meine Hand schon durch die Luft geflogen und verpasste ihm eine schallende Backpfeife. Plötzlich war es toten still in der Küche und ich war über mich selbst erschrocken, sodass ich schnell die Band zurück zog und nach Luft schnappte. Ich hatte Raven geschlagen...oh Gott. Mein Atem ging durch die hitzige Diskussion ganz schnell und man hörte nichts anderes mehr im ganzen Haus. Ich hatte wirklich den Drang mich zu entschuldigen, aber ich ließ es. "So wirst du mich nicht nennen! Ich war dir ein Jahr lang ja anscheinend auch nicht zu kindisch. Und jetzt rufst du in der Psychiatrie an, damit ich mit Skye reden kann." sagte ich leise und drohend, während ich immer noch meine eigenen Hand festhielt, als müsste ich sicher gehen, dass ich nicht nochmal ausholte. Sobald Raven den Anruf getätigt hatte, würde ich gehen, heute würde hier ja eh alles nur schlimmer werden.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Jan 09, 2019 9:11 am

Taro Maekawa
Es wurde wieder nichts. Eigentlich sollte es mich nicht verwundern. Es war jedoch umso mehr frustrierend, weil wir beide es eigentlich wollten. Sie wollte es genauso sehr wie ich und trotzdem machte ihr Kopf ihr einen Strich durch die Rechnung. Es war fast schon erstaunlich, was für grosse Auswirkungen ein Ereignis auf die Psyche haben konnte. Wir versuchten, dass es wieder besser wurde, doch der Fehlversuch in der Dusche hatte eigentlich nur gezeigt, dass uns noch ein ziemlich langer Weg bevor stand. Ich wusste, dass ich Geduld zeigen musste und normalerweise war ich auch ein sehr geduldiger Mensch. Ich konnte jedoch nicht verhindern, dass sich so etwas wie sexuelle Frustration in mir bildete. Wie lange hatte ich keinen Sex mehr gehabt? Über zwei Jahre. Nun hatte ich wieder eine Frau an meiner Seite, aber wir scheiterten immer kurz, bevor es wirklich zum Sex kommen konnte. Es war nicht mehr viel, aber es war anscheinend der entscheidende Punkt. Sie war noch nicht so weit und deswegen liess ich ihr den Abstand, den sie brauchte. Ich hatte ihr genügende Male gesagt, dass ich sie nicht bedrängen würde und doch hatte ich es getan. Gut, sie hatte unter der Dusche gesagt, dass ich es tun sollte, aber schlussendlich war es halt doch wieder zu viel gewesen. Das schlimmste war allerdings, dass ich nichts dagegen tun konnte. Ich konnte ihr nicht einfach diese Erinnerung weg nehmen. Sie würde immer irgendwie Sex mit Alex verbinden und was er ihr damit angetan hatte. Ich wusste nicht, ob die fehlgeschlagene Versuche oder irgendwas anderes der Grund war, wieso Nieve nicht gut schlief. Sie hatte Mühe einzuschlafen, fast jede Nacht und natürlich bemerkte ich das. Wenn ich sie darauf ansprach, sagte sie nur, dass sie sich Sorgen machte. Ich sass immer noch hinter dem Bürotisch, also um was wollte sie sich denn gerade Sorgen machen? Ich nahm es mit einem Stirnrunzeln hin, weil ich genau wusste, dass ich nicht mehr Informationen von ihr bekommen würde. Dafür kannte ich sie inzwischen wirklich gut genug. Heute war ein weiterer Arbeitstag und während ich bereits aufgestanden war, um mich anzuziehen, lag Nieve noch im Bett und sah mich an. Ich richtete meinen Blick auf sie. Sie wusste genau, dass ich nicht einfach zuhause bleiben konnte. So lief das in der Arbeitswelt nicht. Man konnte nicht einfach blau machen, nur weil die Freundin gerade Lust dazu hatte. Ich seufzte leise und schüttelte dann leicht den Kopf. Ich zog mich fertig an und ging zu ihr ans Bett, wo ich mich drauf sinken liess. „Das fragst du jeden Morgen und ich kann dir nur die gleiche Antwort geben", meinte ich zu ihr. Dabei hatte sie sich diese Frage sicher schon selbst beantworten können. Ich beugte mich vor und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen. „Schlaf noch ein bisschen.“ Ich hatte ihr gesagt, dass sie ruhig weiterschlafen könnte und nicht mit mir aufstehen musste. So lange sie nicht den ganzen Tag nur im Bett lag und nichts tat, war doch alles in Ordnung oder? Ich strich ihr eine der wirren Strähnen hinters Ohr und stand dann auf. Ich ging in die Küche, um mir mein Frühstück vorzubereiten. Ich verbrachte den ganzen Tag hinter dem Schreibtisch, da würde wirklich überhaupt nichts passieren.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Jan 09, 2019 9:12 am

Arthur Denaux
Es war ganz normal, wenn man aufgeregt war. Das war bei mir nicht anders gewesen. Ich begrüsste Rose und lächelte, als sie natürlich sofort bemerkte, dass ich ihren Anzug trug. Das hatte ich mir schon denken können. Solche Kleinigkeiten fielen ihr sofort immer ins Auge. „Dann kannst du ja gleich mit deiner Arbeit angeben", meinte ich und zwinkerte ihr zu. Immerhin hatte sie diesen für mich angefertigt und sie hatte ihn mir empfohlen. Wir hatten uns damals zwar noch nicht so gut verstanden, aber sie hatte ihre Arbeit trotzdem sehr gut gemacht. Da gab es überhaupt nichts daran auszusetzen. Ich musterte ihr weisses Kleid und hob dann den Blick, bevor ich mich ihr näherte, bis meine Lippen ihr Ohr streiften. „Du siehst wunderschön aus", raunte ich leise in ihr Ohr, bevor ich mich mit einem Grinsen löste und sie ihre Handtasche nahm. Wir stiegen in meinen Wagen ein und traten die zweistündige Fahrt an. Wir hatten noch nicht wirklich darüber gesprochen, wie es laufen würde, wenn sie tatsächlich in Chicago oder noch weiter weg arbeiten würde. Ich konnte nicht einfach von Millaville weg. Ich hatte hier ein Unternehmen, welches ich zu leiten hatte. Unter der Woche wäre es also unmöglich uns gegenseitig zu treffen, geschweige denn beim anderen zu übernachten. Aber damit würden wir uns befassen, wenn es dann wirklich so weit wäre. Rechtzeitig kamen wir an und ich wollte gerade aussteigen, als Rose mich plötzlich zurückhielt. Ich lächelte leicht und sah sie an. „Keine Angst, ich weiss schon, wie ich mich wehren kann", sagte ich beruhigend und erwiderte den innigen Kuss. Ich hatte schon mit ein paar Geschäftsleuten zu tun gehabt, die sich wie hungrige Haie benommen hatten. Ich glaubte, dass das hier vielleicht gerade mal halb so schlimm war. Danach stiegen wir aus und gingen ins Restaurant. Wir wurden sogleich von einem Kellner begrüsst und an einen Tisch geführt. Es sah so aus, als wären wir bereits schon die Letzten. Ich spürte die teilweise verwunderten Blicke auf uns, ignorierte diese aber gekonnt. Diese Angela Dewitt begrüsste zuerst Rose und wandte sich danach an mich. „Vielen Dank für die Einladung, Mrs. Dewitt", erwiderte ich und schenkte ihr ein knappes Lächeln, bevor wir die anderen begrüssten. Danach setzten wir uns hin und es ging zuerst wirklich nur um die drei Kandidatinnen, während zwischendurch immer wieder das Essen kam. Bis jetzt schien es ganz gut zu laufen. Dann aber ging doch eine Frage direkt an mich. Ich sah zu Mrs. Dewitt, die die Frage gestellt hatte. War sie informiert, dass ihre Firma mich schon mal angefragt hatte und ich abgelehnt hatte? Ich wusste es nicht, allerdings wusste ich über ihre Firma Bescheid. „Ich denke, es ist immer eine gute Sache, wenn man sich für die Umwelt einsetzt und ja, ich habe schon von dem Konzept ihrer Firma gehört. Rose würde meiner Meinung nach gut in ihre Firma passen, da sie sich auch vorher schon für die Nachhaltigkeit der Mode interessiert hat und sie darauf achtet.“ Ich wusste, dass ich ihre erste Frage nicht wirklich beantwortet hatte, aber das war mit Absicht gewesen. Meine Meinung über die Firma sollte absolut keinen Einfluss darauf haben, ob Rose diese Stelle wollte oder nicht. Ehrlich gesagt, war es Roses Entscheidung und da hatte meine Meinung über die Firma nicht erste Priorität. Vor allem ging es nicht darum, dass Rose gut von der Firma denken sollte, nicht ich. „Wie sehen denn bei Ihnen die Arbeitsbedingungen aus und die Ausbildung? Werden ihre Angestellten individuell nach ihren Talenten gefördert?“, fragte ich sie zurück und lenkte das Thema somit wieder mehr auf das, worum es heute Abend eigentlich ging.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Mi Jan 09, 2019 11:51 am

NIEVE Vaughn

Ich wartete darauf, dass etwas passierte. Egal was es war, irgendwann würde etwas passieren. Alex würde aus seinem Versteck kriechen und zuschlagen, und damit dafür sorgen das alles nur ein weiteres Mal durcheinander gebracht wurde. Mittlerweile war ich es leid so viele Gedanken an einen Mann zu verschwenden, der mir so viel Zeit mit meiner Familie und Menschen genommen hatte, die ich liebte. Die mich liebten. Es war nicht fair von ihm gewesen, und dennoch hatte er es getan. Weil in seiner Welt nur er eine Rolle spielte. Er und sein Geld, sein Stolz und seine Machenschaffen als aufsteigender Kleinkrimineller, der bald schon ganz Blueville von anderen Dealern befreit hätte. Ich konnte noch nicht einmal sicher sagen ob das sein Ziel war, oder ob er nicht doch lieber eine Partnerschaft mit jemand großen einging. So kam er schneller an die Macht, hatte schneller das was er wollte, und konnte sich später darum kümmern auch diese Gebiete zu übernehmen. Egal wohin ich ging, sah ich Alex. Seine Anwesenheit folgte mir, ließ mich erstarren und verrückt werden. Und Taro merkte es bereits. Vielleicht sollte ich ihm die Wahrheit sagen, ihm erzählen das ich Hilfe brauchte Alex zu vergessen und mein Leben weiterführen konnte wie ich es wollte. Vielleicht brauchte ich aber auch einfach nur einen Abschluss, der nicht durch eine Verhaftung eintreffen würde. Er musste sterben. Alex musste durch meine Hand sterben, erst dann wäre ich zufrieden und erst dann wusste ich, dass er nichts und niemanden mehr verletzen konnte. "Ich hoffe eben doch auf eine andere Antwort", murmelte ich leicht schmunzelnd. Mir war klar, dass er nicht einfach zuhause bleiben konnte. Nicht jetzt. Nicht nach so langer Abwesenheit, die ihn eigentlich schon fast fertig gemacht hatte. Er vermisste es arbeiten zu gehen, und er vermisste es Menschen helfen zu können. Mir konnte er nicht mehr helfen, und wahrscheinlich machte ihn das ebenso fertig wie das lange zuhause bleiben. Ich schmiegte meine Wange in seine Hand, ehe er aufstand. Ich konnte weiterschlafen. Das hatte Taro mir schon gesagt, bevor er zu arbeiten begonnen hatte. Und ich würde für eine Weile einfach hier liegen bleiben und so tun als würde ich schlafen. Sobald er aber losfuhr würde ich mich auf die Suche begeben. "Sei vorsichtig, ja? Selbst hinter den Schreibtisch kommen verrückte Verbrecher." Das wusste er auch selbst. Dort tobten die Verbrecher, wurden verhaftet und vernommen, irgendwann musste es doch nur zu einem Zwischenfall kommen. Vor allem wenn es zu Alex kam - der nicht dumm genug wäre sich verhaften zu lassen. Seufzend ließ ich mich wieder ins Kissen sinken und schloss die Augen. Es dauerte nicht wirklich lange, bis Taro die Wohnung verließ und ein unangenehmes Ziehen in mir hinterließ. Ich hatte Angst um ihn, machte mir nicht einfach nur Sorgen. So ging es mir jeden Morgen, und dieses unangenehme Ziehen verging erst wenn er sicher zur Tür hereinkam. Dabei sollte ich es wohl bereits gewohnt sein, schließlich war Caleb nichts anderes als verrückt genug in brennende Häuser zu laufen. Ich schob die Decke zurück, holte aus dem Badezimmer die Waffe die ich versteckt hatte und zog mich an. Ich würde Alex finden. Er wollte spielen? Das konnte er haben.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Mi Jan 09, 2019 3:23 pm

Raven Aldren
Ich war verletzt und diese Enttäuschung wandelte ich automatisch in Wut um. Ich konnte gar nichts daran machen. Es geschah einfach. Ich hatte allerdings auch ein paar Gründe dafür und je mehr sie sagte, desto mehr triggerte es mich. Erst küsste sie meinen Bruder, dann beendete ich diese Sache zwischen uns und sie wollte sich als erstes mit ihm besprechen, was sie machen sollte. Im Bezug auf mich war ihr also klar, dass sie lieber abhauen würde. Sie würde mich eher hier zurücklassen und mich verlassen als Skye. Sie blieb doch nur noch wegen ihm. Nur wegen ihm hielt sie inne und dachte darüber nach zu bleiben. Das zeigte ihre Reaktion doch! „Nein, ich denke du weißt nicht wie du fühlst! Ja, schon klar, du hast dich für mich entschieden, aber deine Gefühle für ihn müssen doch mindestens so stark sein, dass du dich für den Moment lieber auf ihn eingelassen hast. Das war kein Unfall, sondern ihr beide habt das gewollt. Dir ist gar nicht bewusst wie viel mehr das bedeutet und du verdrängst es! Du glaubst es einfach ausschalten zu können. Solange du dich nicht damit beschäftigst, werden die Gefühle für ihn nicht verschwinden!“ Das wusste sie ganz genau. Sie hatte Gefühle für Skye, die offenbar nicht schwach waren, immerhin hatten sie dazu geführt, dass sie ihn geküsst hatte. Es war also sehr wohl etwas Ernstes. „Hast du mich jemals gefragt?! Hast du mich jemals gefragt wie ich mir meine Zukunft vorstelle? Ob ich mal gern Kinder hätte oder wann? Genau das ist es ja!“ Sie sagte, dass es nicht schlimm war mit Mitte dreißig erst Kinder zu bekommen, aber woher wusste sie, dass es für mich okay war? Was, wenn ich jetzt Kinder wollte? Ich war gerade dreißig geworden. Ich konnte mir jetzt eine Familie vorstellen. Ich konnte mir jetzt vorstellen Kinder zu bekommen und in fünf Jahren nochmal. Ich wollte nicht vierzig oder gar fast fünfzig sein, wenn mein zweites oder drittes Kind unterwegs war. Immerhin stellte ich mir vor, dass meine Kinder einen gewissen Altersunterschied hatten - so wie Skye und ich - damit sie sich nicht immer stritten. Sie hatte nie mit mir über so etwas wie Familienplanung geredet, weil es für sie noch nicht in frage kam. So hätte das doch nicht ewig weitergehen können. Ich schnaubte. „Genau das ist er doch! Er ist geisteskrank, auch wenn er nicht ruhig gestellt ist. Genau deswegen sitzt er doch in der Klapse!“ Neuerdings fing er ja nun schon an um sich zu schlagen. Er wurde aggressiv und aufmüpfig. Er war genau am richtigen Ort! Er war ja kaum mehr zu bewältigen! „Achso also sind wir nur eine Familie, wenn wir miteinander schlafen oder was? Es ändert sich doch nichts. Nicht gezwungenermaßen! Ja, wir haben keinen Sex mehr und küssen uns nicht mehr, aber heißt das direkt, dass man keine Familie mehr sein kann?!“ Es verletzte mich so tief, dass sie ausgerechnet dieses Wort so in den Dreck zog. Sie wusste genau, dass Skye und ich nie eine wirkliche Familie gehabt hatten und jetzt wollte sie mich vor so ein Ultimatum stellen? Konnten wir denn nur eine Familie sein, wenn wir zusammen waren und Skye darunter litt? Das war doch Schwachsinn! Ich ballte die Hände zu Fäusten, als ich mich nun richtig austobte. Ich war stinksauer und mit meinen Worten erreichte ich bloß das selbe bei ihr. Camille kam um den Tisch herum und tat etwas, das ich nie von ihr erwartet hätte. Sie war ein Sonnenscheinchen, das immer und überall lächelte. Dass sie wirklich dazu fähig war mir eine solche Ohrfeige zu verpassen, war überraschend. Mein Kopf schlug zur Seite und ich blinzelte, während mein Blick auf die Tischplatte gerichtet war. Ich hielt den Atem an, als das Brennen auf meiner Wange einsetzte. Sie hatte mir gerade wirklich eine verpasst. Wie weit musste ich ein Strahlemännchen wie Camille schon getrieben haben, um sie so weit zu bringen? Ich biss die Kiefer aufeinander und rührte mich kein Stück. „Fein.“, zischte ich nur und griff nach dem Telefon. Ich ging ins Wohnzimmer, trat durch die Tür hinaus auf die Terrasse und rief tatsächlich in der Psychiatrie an. Ich gab ihnen durch, dass sie Camille immer zu ihm lassen sollten. Von mir aus auch, wenn er gerade auf dem Pott saß! Der Pfleger am Hörer war sicher ein wenig verängstigt, doch er stimmte zu und ich kündigte Camilles Besuch direkt an, ehe ich auflegte und wieder ins Haus trat. „So, du kannst zu ihm. Es wäre besser, wenn du jetzt gehst.“ Besser ich beendete das hier, bevor es noch weiter ausartete. Diese Ohrfeige ließ ich unkommentiert. Ich hätte dieses Wort nicht in den Mund nehmen dürfen und sie hätte ihre Hände bei sich behalten müssen. Es war also besser, wenn sie jetzt einfach ging und sich mit Skye beriet. Ich war raus aus der Sache. Von mir aus sollte sie doch nach Texas zurückziehen.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Do Jan 10, 2019 10:05 pm

Camille Parker
Oh Gott, was hatte ich gerade nur getan?! Ich hatte nicht wirklich Raven eine geknallt oder? Der Gedanke war mir gar nicht gekommen, es musste eine Kurzschlussreaktion gewesen sein, ein Instinkt. Aber als sein Gesicht zur Seite flog und er mich so überrascht ansah, wusste ich, dass es gerade wirklich passiert war. Ich war erschrocken über mich selbst, ich hatte seit dem Kindergarten niemanden mehr geschlagen. Ich war strickt geben Gewalt und war so enttäuscht gewesen, dass Raven Skye geschlagen hatte und jetzt war ich kein Stück besser. Aber in mir tobte gerade so ein Feuer, er hatte mich so angestachelt und letztendlich sogar beleidigt, dass ich nicht anders gekonnt hatte. Hörte er denn überhaupt noch was er gesagt hatte? Er benutzte solche hässlichen Begriffe für seinen Bruder, als wäre er nicht zurechnungsfähig. Ja Skye war krank, aber er konnte doch trotzdem normal mit mir reden. Ich verstand nicht was das alles sollte, warum er so gemein war und mich so verletzte. Er wusste genau, dass ich bei dem Thema Alter empfindlich war, dass ich selbst nach über einem Jahr noch manchmal Angst hatte, dass er mich zu jung finden würde und da waren wir nun. Das traf mich und kurz hatte ich mich vergessen. Aber ich konnte mich nicht entschuldigen, nicht wenn er es nicht auch tat. Ich würde jetzt nicht meine Position aufgeben oder nachgeben, genau dass würde jemand kindliches und schwaches tun. Während er also Gott sei Dank telefonieren ging, fuhr ich mir ungläubig übers Gesicht und holte tief Luft. Scheiße! Jetzt war endgültig alles zwischen uns kaputt. Wie hatte es nur so eskalieren können? Als er zurück kam und mir sagte, dass alles gut war, war ich unglaublich erleichtert. Ich war froh jetzt zu Skye gehen zu können und mit ihm zu sprechen, mich abzulenken und nicht wegen dem Streit hier verrückt zu werden. Natürlich würde ich Skye davon nicht erzählen, er würde nur wieder sich die Schuld geben und alles dafür tun, dass Raven und ich uns vertrugen. Tja, der Zug war endgültig abgefahren. Raven brauchte mir nicht sagen, dass ich gehen sollte, ich war schon auf dem Weg zur Tür, bevor er überhaupt zu Ende gesprochen hatte. "Ich melde mich, Wenn ich mich entschieden habe wie es weiter geht. Aber ich kann dir garantieren, dass ich nicht zurück nach Texas gehen werde, falls es dich überhaupt noch interessiert." Die Entscheidung hatte ich nicht gerade einfach so getroffen, Aber dass er mich feige genannt hatte, war ein Anstoß gewesen. Ich würde nicht davon laufen, so viel war klar. Ich sagte nicht tschüß und wollte auch nicht zurück sehen, sonst würde ich doch noch in Tränen ausbrechen. Schnell war ich also im Auto und umso schneller wieder in der Psychiatrie. Der Pfleger erkannt mich und gab mir einen Besucherausweis, ich gab alle Sachen ab und ging den Weg mittlerweile alleine zu Skyes Zimmer, nachdem ich an der Anmeldung sicher gegangen war, dass er im zimmer war. "Aber bleiben sie nicht lange und verhalten sie sich ruhig." wurde mir noch gesagt und ich nickte. Ich klopfte also und ging dann nach zwei Sekunden rein. Skye lag im Bett auf der Seite und hob den Kopf nicht, bestimmt erwartete er nur einen Pfleger oder aber er konnte den Kopf nicht heben, ich wusste nicht wie stark seine Medikamente waren. Dementsprechend hatte ich etwas Angst, dass er vielleicht gar nicht mit mir würde kommunizieren können. "Skye?" fragte ich leise und schloss die Tür, dann ging ich rum auf die Seite zu der sein Gesicht gedreht war. "Hi. Ist es okay, dass ich da bin?" fragte ich, da ich schon lange nicht mehr da gewesen war und vielleicht war es zu erschöpft von dem Medikamenten, dass er mich nicht hier haben wollte.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Do Jan 10, 2019 10:27 pm

Skye Aldren
Nein, ich fand es nicht okay, dass mein Bruder den Pflegern auftrug mir mehr Medikamente zu geben. Ich hatte schon die Antidepressiva nur sehr ungern geschluckt, die sie mir hier aufgezwungen hatten. Nun bekam ich drei Mal am Tag Tabletten und das nicht gerade wenig. Die Dosierungen waren erhöht worden. Ich bekam Beruhigungsmittel und Stimmungsaufheller. Dazu bekam ich Schlaftabletten, damit ich die Nächte durchschlief. Diese Medikamente dröhnten mich komplett zu. Während die Beruhigungsmittel mich praktisch in einen Zombie verwandelten, tobte in mir die Wut auf Raven. Er hätte Camille nicht so behandeln dürfen und vor allem hätte er mich zu ihr lassen sollen! Doch zu all dieser Wut hatte ich einfach keinen Zugang. Die Antidepressiva ließen solche Gedanken einfach kaum zu. Ich lag bloß in meinem Bett, starrte die Wand an und tat nichts. Ich wurde zwar weiterhin zu meinen Therapiestunden geschickt, doch die verliefen nicht gerade sinnvoll. Ich hatte kaum genug Kraft in mir, um einen Stift zu halten und zu schreiben. Letztendlich hatten sie mir einen weichen Filzstift in die Hand gedrückt, weil er leichter zu führen war, doch auch damit schrieb ich bloß wenige Worte am Tag. Zu den Essenszeiten saß ich bloß am Tisch und starrte auf mein Essen und die Gruppentherapien verliefen ähnlich. Ich bewegte mich nicht, ich sprach nicht, ich fühlte nicht. Es fühlte sich an als wäre ich gefangen in meinem eigenen Körper. Die Wut in mir war da, aber ich konnte sie nicht nach außen tragen. Es war als würde ich in einem winzigen Käfig hocken, in dem ich mich kein Stück bewegen konnte. Auch wenn die Pfleger es sagte, es wurde nicht besser. Ich gewöhnte mich nicht an diese Medikamente. Ich schluckte die Tabletten auf leerem Magen und sie waren viel zu hoch dosiert als das sich in diesem Zustand noch eine vernünftige Therapie fortführen konnte. Diese Medikation diente nicht mehr dazu mir zu helfen, sondern mich ruhig zu stellen. Es war grauenvoll. Die Tage schienen gar nicht zu enden. Auch heute hatte ich zum Frühstück kaum etwas essen können. Die Gruppentherapie hatte ich einfach abgesessen und nun lag ich in meinem Bett. Mein flaches Kopfkissen war so unvorteilhaft, dass mir der Nacken unglaublich weh tat, aber ich rührte mich kein Stück. Ich lag bloß da, unter meiner Decke und schaute die Wand an. Ich hatte auch keinen Grund mich zu bewegen. Wofür denn? Ich wollte nicht mehr hier sein. Ich wollte raus hier. Ich wollte nach Hause! Ich wollte Camille sehen. Es schien eine Ewigkeit her zu sein, dass ich sie das letzte Mal gesehen hatte. Ich vermisste sie… und als hätte das Universum mich gehört, wurde ich heute zumindest davon erlöst. Jemand klopfte an der Tür. Das war untypisch. Die Pfleger rissen die Tür mittlerweile einfach auf ohne anzuklopfen. Ich konnte sie ja sowieso nicht hereinbitten und seit ich ruhig gestellt war, lag ich auch bloß hier herum. Ich wartete das Klopfen also ab, machte mir aber nicht die Mühe den Kopf zu heben. Mein Blick glitt hoch und ich erkannte sie. Ich sah Camille und ich wusste auch, dass sie dort war, aber… ich schaffte es nicht das Lächeln aufzusetzen, das mich sonst immer überkam, wenn sie mich hier besuchen kam. Ich war einfach zu müde dafür. Ich schloss die Augen und genoss kurz den Klang ihrer Stimme. Ich hatte sie so lang nicht gesehen. Bloß weil Raven so dumm gewesen war sie von sich zu stoßen. Ich öffnete die Augen wieder und sah zu ihr hoch. Ihre Frage war leicht zu beantworten. Ich nickte leicht. Natürlich war es okay, dass sie hier war! Sogar mehr als das. Meine Finger zitterten, als ich nach dem Block und dem Filzstift griff, die auf meinem Nachttisch lagen. Ich zog sie ins Bett und setzte an. Meine Hand zitterte, weil sie einfach nicht das tun wollte, was ich von ihr verlangte, doch ich setzte mich durch. „Wie geht es dir? Raven ist ein Idiot. Er wird zur Besinnung kommen. Jemanden wie dich lässt man nicht einfach gehen.“ Ich kürzte es soweit ab wie ich konnte. Meine Schrift war ziemlich unleserlich, aber besser bekam ich es nicht hin. Ich konnte den Stift kaum richtig packen. „Ich wollte raus zu dir, um nach dir zu sehen. Sie haben mich nicht gelassen. Es tut mir leid, dass ich nicht für dich da war.“ Das wäre ich gern gewesen, doch was für ein Trost wäre ich schon gewesen? Ich hatte nicht die starke Schulter, an der sie sich ausweinen konnte.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am Fr Jan 11, 2019 10:47 pm

Camille Parker
Während ich mich jetzt also Skye stellen musste, wobei ich mir eher sorgen machte, dass er vielleicht durch die Medikamente gar nicht er selbst war, erschien mir der Streit mit Raven gerade noch so unglaublich surreal. Hatten wir uns gerade wirklich so angeschrien? Hatte ich ihn wirklich geschlagen? Hatte er mich schon wieder aus seinem Haus geworfen? Wie konnte das alles nur so schief gelaufen sein? Ich durfte Skye davon eigentlich nichts erzählen, das würde ihm nur aufregen und seinen Aufenthalt hier dem Sinn entziehen, aber wenn er fragen würde wie es mit mir und seinem Bruder lief, würde ich ihn nicht anlügen. Es war ja schonmal gut, dass er mich hier haben wollte, obwohl er so erschöpft war, aber es tat mir weh ihn so zu sehen. Was machten sie nur mit ihm? Ich zog mir einen Stuhl heran und setzte mich neben sein Bett, während er einen Block vom Nachtisch nahm, um in einer halb liegenden halb sitzenden Position etwas aufzuschreiben. Als ich sah wie sehr seine Hand zitterte und wie sehr er sich konzentrieren musste, biss ich mir fest auf die Zunge um nicht zu fragen was sie hier bloß mit ihm anstellten. Es war fürchterlich ihn so zu sehen, ich wollte ja fast schon ihm den Stift aus der Hand reißen und für ihn schreiben, nur leider konnte ich seine Gedanken ja nicht lesen. Ich las den ersten Satz und unterdrückte ein tiefes Seufzen. Wenn es doch nur so leicht wäre wie Skye es sich vorstellte. Ich strich mir die Haare aus dem Gesicht und zuckte etwas mit dem Schultern. "Naja, es könnte besser sein. Aber wegen deinem Bruder und mir musst du dir keine Gedanken machen, wir haben zwei mal darüber gesprochen und...also wir sind gerade nicht sehr gut aufeinander zu sprechen, aber es ist endgültig vorbei. Und das liegt nicht an dir oder sonst was, Wir müssen das einfach akzeptieren." sagte ich entschlossen, versuchte dabei nicht nur Skye sondern auch mich selbst zu überzeugen. Ich konnte Raven ja schlecht zu seinem Glück zwingen, vor allem da er meine Lage ja nicht mal zu verstehen schien. Als Skye weiter schrieb und sich entschuldigte, dass er nicht für mich dagewesen war, brach es mir einen Moment das Herz, aber ich riss mich zusammen. Trotzdem hatte ich nicht verhindern können, dass sich meine Hand kurz auf seine Leute und sie drückte. "Hey, das ist nicht deine Schuld und dir braucht überhaupt nichts leid zu tun. Ich weiß was passiert ist, Raven hat mir alles erzählt und auch wenn ich die Methode dich gegen deinen Willen hier festzuhalten nicht unterstütze, so solltest du dich immer noch auf deine Gesundheit konzentrieren. Das zwischen Raven und mir ist eine Sache unter uns und ehrlich gesagt habe ich in den letzten drei Wochen sowieso niemand an mich ran gelassen...aber es geht mir wieder besser und ich komm schon klar." Das war eine Standardantwort, die ich so gut einstudiert hatte, als die Leute mich nach dem Tod meines Vaters ständig gefragt hatten, wie es mir ging. Ich zuckte erneut mit den Schultern und setzte eine kleines Lächeln auf. "Aber wie gehts dir? Du siehst....platt aus. Machst du die Therapien so überhaupt noch?" Versuchte ich von mir abzulenken, er sollte wirklich nicht mit seinen Gedanken draußen sein, sondern sich hier drin um sich selbst kümmern.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Fr Jan 11, 2019 11:06 pm

Skye Aldren
Ich hatte sie fast einen Monat lang nicht gesehen und ich hasste es, das ich gerade nicht die Kraft besaß sie so zu begrüßen wie ich es gerne wollte. Ich wollte aufstehen, sie in den Arm nehmen und fest drücken. Sie sollte wissen und spüren, dass ich für sie da war. Mein idiotischer Bruder hatte sie einfach fallen gelassen. Er hatte sie aufgegeben und von sich gestoßen. Ich sah ihr an wie sehr sie litt. Es tat mir selbst weh. Ich konnte nicht verstehen wieso er sie so leiden ließ. Liebte er sie denn nicht mehr? Wie konnte er aufhören jemanden wie sie zu lieben? Das war unmöglich. Sie war einfach perfekt. Sie hatte bloß den Fehler gemacht mich zu küssen. Dieser Kuss hatte alles in die Brüche gehen lassen. Dieser eine Kuss, der bloß aus Mitleid entstanden war. Wieso sonst hätte sie das auch tun sollen? Sie mochte mich, ja, aber Raven mochte sie mehr. Sie hatte sich für ihn entschieden und sie würde sich immer für ihn entscheiden. Wieso also nahm er sie nicht zurück? War sie ihm plötzlich nicht mehr gut genug? Ich wollte meinem Bruder endlich mal den Kopf waschen. Er musste sehen, was er da tat. Vor allem aber hatte ich hier raus gewollt, um zu Camille zu kommen. Ich hatte einfach gewusst, dass sie jemanden gebraucht hätte. Sie hätte jemanden an ihrer Seite gebraucht, der sich um sie kümmerte und ich hatte dieser jemand sein wollen. Ich hatte für sie sorgen wollen, aber stattdessen war ich hier drin gefangen und bekam so viele Pillen, dass ich kaum in der Lage war einen verdammten Stift zu halten. Auch jetzt würde ich sie gern halten und ihr erklären, dass alles gut werden würde, aber ich kannte Raven. Er hatte sich bereits endgültig entschieden. Ich presste die Lippen aufeinander. Ich war selbst zu erschöpft, um zu trauern. „So wie die letzten Wochen verlaufen sind, hätten sie mich auch rauslassen können. Ich konnte mich nicht um meine Gesundheit kümmern, aber ich hätte mich um dich kümmern können!“ Ja, es regte mich auf, aber selbst meine Wut konnte nicht durch die Medikamente durchbrechen. Ich kniff die Augen zusammen und schüttelte den Kopf. Sie kam schon klar? Wem versuchte sie das zu verkaufen? Raven vielleicht? Er war ja nicht der Hellste, wenn es um tiefere Gefühle ging. Er hatte auch in Texas übersehen, dass Camille log, obwohl es ihr nicht gut ging. „Ich kenne dich, Cam. Ich weiß, dass du lügst. Du kommst nicht damit klar. Aber das wirst du.“ Es würde wohl einfach Zeit brauchen. Ich würde von hier drin nicht viel ausrichten können, aber sicher wäre ich auch an ihrer Seite keine große Hilfe gewesen. Ich war psychisch krank - zumindest versuchte man mir das hier einzureden. Als sie nun fragte wie es mir ging, schloss ich erschöpft die Augen. „Ich will hier raus. Die Therapie hilft mir nicht und die Medikamente auch nicht. Ich fühle mich gefangen. Hier drin und in meinem eigenen Körper. Kannst du nicht mit irgendjemandem sprechen?“ Ich wusste ja, dass sie nicht mein Vormund war und auch nicht genetisch zur Familie gehörte, aber wenn sie sie bis zu mir durchließen, dann musste sie auch gewisse Reche im Bezug auf mich haben, oder? Ich wollte bloß nach Hause!
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am So Jan 13, 2019 9:52 pm

Camille Parker
Es führte ja kein Weg dran vorbei, ich musste Skye erzählen wie es zwischen mir und Raven aussah, denn er machte sich ja viel mehr sorgen um uns als um sich selbst. Er hatte sich ja anfangs dazu entschieden hier drin zu sein, damit Raven und ich wieder zueinander fanden, das schien ihm irgendwie das höchste Ziel zu sein, während er sich selbst schon aufgegeben hatte. Er glaubte aber immer noch daran, dass sein Bruder mich zur Besinnung kommen würde und wir wieder ein super glückliches Paar werden würden, während dieser schon längst abgeschlossen hatte. Ich hatte das mittlerweile auch. Ja es klang vielleicht komisch, aber nach drei Wochen hatte ich es schon verarbeitet und spätestes nach dem Streit vorhin, wusste ich, dass es kein zurück mehr gab und vielleicht war es auch gut so. Obwohl wir uns letztendlich angeschrien hatten, hatte Raven einige wichtige und wahre Dinge gesagt. Skyes Gefühle könnten noch ein Problem werden, Aber darauf würde ich ihn erst mal nicht ansprechen. Er machte sich trotzdem einen Haufen Sorgen um mich, was mich einerseits zu einem ehrlich berührten Lächeln brachte, aber auch zum Seufzen. "Du musst und sollst dir um mich keine Sorgen machen, es beruhigt sich alles wieder." versicherte ich ihm, diesmal überzeugender. Es brauchte alle seine Zeit, etwas Abstand, aber wir würden schon noch schaffen berfreundet zu bleiben oder? Das war doch was beide wollen und ich wusste, dass mein zu großes Herz nicht zulassen würde, dass ich die beiden verließ, bloß um mich selbst zu schützen. Aktuell hatten wir sowieso ein größeres Problem. Skye wollte jetzt, da es klar war, dass sein Bruder und ich nicht mehr zusammen kommen würden, anscheinend endgültig hie raus. Ich konnte es teilweise nachvollziehen, vor allem seid das mit dem neuen Medikamenten war. Er war schwach, nur ein Schatten seiner selbst, es machte mich krank zu sehen wie er zitterte und kämpfte. So wie es jetzt aber war, brachte die Therapie wohl nichts, er war zu weit weggeschossen und auch auch nicht mehr motiviert es überhaupt noch versuchen. Aber ich sah keine Hilfe dabei die ich ihm bieten konnte, vor allem da ich immer noch glaubte, dass er sich hier zuerst um sich kümmern sollte. Ich sah ihn mitfühlend an und konnte nur langsam den Kopf schütteln. "Tut mir Leid, ich glaube ich kann da nichts ausrichten. Mit Raven kann ich demnächst nicht reden und da ich nicht mit dir verwandt bin, kann ich auch nichts anfechten. Ich sehe leider keinen Ausweg, wenn dann musst du Raven weich kriegen."
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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Jan 16, 2019 10:10 am

Taro Maekawa
Mir würde nichts passieren. Allerdings konnte ich das so oft sagen, wie ich wollte, Nieve würde es mir dennoch nicht glauben. Wie würde es dann werden, wenn ich richtig wieder auf Streife ging? Konnte sie dann gar nicht mehr schlafen? Denn das wollte ich nicht wirklich erreichen. Sie sollte gut schlafen können, vor allem bei mir. Oder hatte sie etwa nicht das Gefühl, dass ich uns beide beschützen konnte? Anscheinend nicht, sonst hätte sie nicht Abend für Abend Probleme mit dem Einschlafen. Dieses Problem war aber tatsächlich vorhanden. Ich glaubte jedoch nicht, dass es nur wegen der Arbeit war. Es schien noch irgendwas mehr dahinter zu sein. Ich war die letzten paar Tage immer unversehrt nach Hause gekommen, das hatte sie doch selbst schon sehen müssen. Dennoch schlief sie nicht besser – im Gegenteil. Mit der Zeit schien es sogar noch schlimmer zu werden. Ich schmunzelte leicht. Sie wusste, dass nicht eine besonders grosse Chance darauf stand, dass sie etwas anderes zu hören bekam. Sie würde keine andere Antwort zu hören bekommen. Ich nickte und sah zu ihr. „Ja, ich werde aufpassen“, versprach ich ihr. Ich war doch immer vorsichtig, aber hinter dem Schreibtisch konnte ja nun wirklich nicht besonders viel passieren. Die Verbrecher trugen dann alle schon ihre Handschellen und konnten keinen Schaden mehr anrichten. Das war eigentlich eine ganz simple Sache. Sie liess sich zurück sinken, während ich noch schnell etwas frühstückte und bald darauf die Wohnung verliess. Mir würde wirklich absolut nichts passieren. Momentan war es sowieso eher ruhig, aber solche Phasen gab es immer. Es gab Phasen, da lief weniger und wieder andere Phasen, bei denen man das Gefühl hatte, dass alle Verbrecher zur gleichen Zeit aus ihren Löcher gekrochen waren. Ich parkte meinen Wagen vor der Polizeistation und verschwand darin, wo ich mich an meinem Schreibtisch niederliess. Ich startete den Computer und holte mir in der Zwischenzeit einen Kaffee. Es gab wirklich nicht besonders viel zu tun. Es gab ein paar Notrufe, die eingingen, es war aber wirklich nichts Gravierendes. Die Bösen schienen gerade alle einen kleinen Schlaf zu machen. Ich hatte nichts dagegen. Sie konnten ruhig warten, bis ich wieder da draussen war. Ich führte ein einziges Verhör durch den Tag und verbrachte sonst den restlichen Tag hinter dem Schreibtisch. Als min Arbeitstag offiziell zu Ende war, fuhr ich den Computer hinunter und zog mir meine Jacke über, bevor ich mich von meinen Arbeitskollegen verabschiedete. Mich hielt hier wirklich nichts mehr auf. Ich konnte doch sowieso nicht so arbeiten, wie ich es mir eigentlich gewohnt war und das nervte mich. Das war nicht der Job, der ich machen wollte, aber was sollte ich sonst tun? Ich konnte nur warten, bis sie mich wieder auf Streife gehen lassen würden. Ich fuhr nach Hause und schloss die Tür auf, als ich dort angekommen war. „Ich bin Zuhause“, rief ich, nachdem ich die Tür geöffnet hatte und schloss diese wieder hinter mir. Sie würde mich noch den ganzen Abend für sich haben können.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am Mi Jan 16, 2019 10:34 am

Raven Aldren
Es war nicht so, dass ich es Skye nicht gönnte, aber wie sollte ich denn reagieren? Ich wollte meinem Bruder ja nur helfen, doch er tat sich keinen Gefallen damit sich selbst schon jetzt auszuweisen und sich an Camille zu klammern. Sie wusste noch nicht, ob sie überhaupt bleiben würde. Vielleicht würde sie auch verschwinden und dann wäre Skye am Boden zerstört. Dann wäre es besser, wenn er hier wäre und man ihm helfen konnte. Dort draußen konnte ich ihn nicht mehr überwachen. Er fand immer und immer wieder einen Weg sich selbst etwas anzutun. Es tat mir ja leid, dass er nicht hier sein wollte, aber im Endeffekt war es besser so für ihn. Nur so würde man ihn retten können. Er würde sich schon daran gewöhnen. Irgendwann würde er auch wieder zu den Therapien gehen und die Medikamente besser vertragen. Das alles brauchte eben einfach seine Zeit und ich wollte nicht, dass er sich von Camille’s Entscheidungen ablenken ließ. Ich war einfach noch nicht bereit mir das anzusehen. Skye musste erst Fortschritte machen. Dann würde ich auch darüber nachdenken ihn hier rauszuholen. Er musste einfach begreifen, dass man ihm hier helfen wollte, doch gerade sah er es nur als Bestrafung an. Er glaubte ich würde ihn bestrafen und das war lächerlich! Ich wollte ihm bloß helfen, aber er schien das einfach nicht sehen zu wollen. Ja, er wollte gerade nicht hier sein und ich zwang ihn dazu zu bleiben, aber es war zu seinem eigenen Besten. Er musste bloß anfangen es zu sehen. Langsam wurde ich die ewigen Diskussionen auch satt. Immer wenn ich ihn besuchen kam, fragte er mich, ob er endlich hier raus konnte. Langsam glaubte ich wirklich, dass er sich nicht helfen lassen wollte. Wollte er denn nicht wieder gesund werden? Ich seufzte tief, als ich wieder an seinem Bett saß und er mir die gleiche Frage stellte wie schon so oft. „Wann kann ich endlich hier raus?“ Ich wusste langsam nicht mehr, was ich darauf antworten sollte. Er kannte die Antwort. Wenn ich wusste, dass er keine Gefahr für sich selbst war, würde ich ihn mit Freuden wieder mit zu mir nach Hause nehmen. Ich entschuldigte mich und stand auf, um mir auf dem Flur einen Pappbecher Wasser aus dem Automaten zu holen. Und als wäre meine Laune nicht schon weit genug unten, kam mir nun auch noch Camille entgegen, die offenbar zu Skye wollte, um ihn zu besuchen. (Wooow… sorry >.<)
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Mi Jan 16, 2019 10:22 pm

NIEVE Vaughn

Ich hatte nie danach gefragt irgendwann einmal in dieser Situation zu stecken. Mit scharfer Waffe in meiner Jackentasche, dem Gefühl jeden Moment erwischt und verhaftet zu werden im Nacken und dem Wissen, dass Taro mich nicht nur als Lügnerin sehen würde - er würde mich hassen, wüsste er was ich hier versuchte. Würde er jemals hiervon erfahren, etwas was bereits jetzt klar war, würde er mich hassen. Abgrundtief. Es war nur eine Frage der Zeit wann er verstehen würde, dass ich noch längst nicht mit Alex abgeschlossen hatte, dass ich immer noch auf Rache aus war und der Polizei diese Aufgabe einfach nicht zutraute. Dabei ging es noch nicht einmal darum: viel mehr aber wusste ich, dass er einen Weg finden würde selbst hinter Gitter mein Leben zu zerstören. Ich hätte keine Ruhe, selbst wenn er weggesperrt wäre. Er hätte immer noch etwas gegen mich in der Hand, könnte immer noch seine Leute dazu bringen mein Leben aufzumischen. Das würde ich nicht mehr zulassen. Er wollte Krieg und den bekam er. Er bekam Krieg, dreckig, blutig und einfach nicht fair. Wenn er Taro gegen mich nutzte, konnte ich all die Leute und all die Dinge nutzen, die er die letzten Jahre über immer erwähnt hatte. Er wollte aufsteigen, erwartete keinerlei Rückschläge. Hätte er nur etwas mehr Ahnung davon, wozu ich fähig war. Hätte er nur ein klein wenig mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten gehabt, dann hätte er auch mit diesem Schachzug gerechnet. Alex hatte immer gedacht, ich sei zu nichts zu gebrauchen. Er hatte mich unterschätzt, gedacht ich sei eine dumme Frau die sich weder wehren noch beweisen konnte. Sollte er an seinem dummen Ego doch ersticken. Eine Frau konnte ihn nicht schlagen, er schaufelte bereits das Grab für mich. Er würde unter der Erde landen. Meine Laune verbesserte sich mit jedem Kunden, den ich ihm ausspannte. Die Polizei war bereits hinter ihm her, war bereits darauf vorbereitet gegen ihn und seine Kunden vorzugehen. Die Stadt würde bald schon von ihm, seinem Geschäft und all den Leuten die mit ihm handelten, befreit werden. Kontakte innerhalb der Polizei zu haben lohnte sich, und auch wenn Taro absolut nichts hiermit zutun hatte, musste ich seinen Namen doch nutzen. Er wurde in etwas gezogen, von dem er noch nicht einmal Ahnung hatte. Dabei konnte er unmöglich noch tiefer in die Scheiße geraten, schließlich saß er mit mir im gleichen Boot. Alex hatte es auf mich abgesehen, und Taro war nun einmal derjenige der mich am Besten verletzen könnte. Wenn ihm etwas passieren würde, hätte Alex es geschafft. Den ganzen Tag über hatte ich Kunden besucht, Männer mit denen ich geschlafen hatte, Männer die ich nur vom Sehen her kannte, Männer die es sich nicht leisten konnten erwischt zu werden. Mir war klar, dass ich Alex damit nur wütend machte, er aber hatte bis jetzt nichts weiter getan als mit mir zu spielen. Das Spiel war vorbei, ich hatte die Schnauze voll. Ich wollte meine verdammte Ruhe von diesem Psychopathen! Zuhause versteckte ich die Waffe wieder im Spülkasten der Toilette, zog mich um und band meine Haare zurück. Taro würde bald schon kommen und wahrscheinlich fragen was ich den ganzen Tag über so gemacht hatte - es war einfach das Gespräch auf ihn zu richten, und lieber über seinen Tag zu sprechen. Sonderlich viel hatte ich selbst mit meiner Lüge nicht gemacht. Bewerbungen abgeschickt und abgegeben. Taro dachte doch immer noch das ich aktiv einen Job suchte, um mein Leben bald schon gänzlich in den Griff zu bekommen. Er wäre enttäuscht wüsste er, was Sache war. Ich schob mein Handy in meine Hosentasche, ehe ich mit dem Kochen begann. Taro war wirklich nicht sonderlich verspätet. Nicht ein einziges Mal seit er nun wieder arbeitete, hatte er länger gebraucht. Wahrscheinlich lag das daran, dass er im Moment ohnehin nichts weiter als hinter dem Schreibtisch sitzen konnte, irgendwann aber wäre damit wohl auch Schluss. Ich wusste schon jetzt, dass ich es nicht ansatzweise mögen würde, alleine spät abends ins Bett zu kriechen. Oder alleine aufzuwachen. "Hey, hier!", rief ich aus der Küche und warf Taro einen kurzen Blick über die Schulter zu. Ihm war wahrscheinlich nicht einmal bewusst wie sehr ich auf Uniform stand. Laut würde ich es wohl aber auch nicht erwähnen, schließlich sollte ich Polizisten nicht mögen. Nun nannte ich einen von ihnen auch noch meinen Freund. "Ich hoffe du hast Hunger. Das Essen ist gleich fertig", fügte ich grinsend hinzu und deckte den Tisch fertig. Ich verteilte das gebratene Gemüse auf den Tellern, ehe ich das Fleisch dazulegte und auch den Reis verteilte.

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