Live your life RPG

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Do Nov 15, 2018 2:59 pm

NIEVE Vaughn

Unschuldig würde ich mich nun wirklich nicht mehr nennen. Taro hatte Recht mir kein Wort zu glauben, und sehr wahrscheinlich wusste er sehr viel besser als sonst jemand, dass ich alles andere als unschuldig war. Amüsiert zuckte ich die Schultern. Gut dann glaubte er mir eben nicht das ich nichts tat, letzten Endes wusste er doch das ich Recht hatte und nur schlief wenn ich ihn festhielt. Er hätte doch schon längst etwas gemerkt, schließlich hätte ich mich dadurch auh bewegt. Es machte eindeutig mehr Spaß hier einfach so zu tun als wären wir nicht einfach nur gemeinsam in dieser Wohnung weil ich sonst keinen Ort hatte wohin ich wollte, und er - nun es war seine Wohnung. "Oh ja, ich stehe auch total darauf mich an Männern zu vergreifen die sich nicht wehren können," einerseits weil er gebrochene Rippen hatte, andererseits weil er Schmerzmittel nahm. Schmunzelnd betrachtete ich ihn. Das war wirklich alles andere als etwas, worauf ich stand. Ich schob mein Bein unter meinem Körper hervor, drehte mich wieder etwas zur Seite und musterte ihn. "Du willst dir deine eigene Meinung bilden?" Oh das konnte ja noch interessant werden. Vor allem da er mir doch wirklich sehr viel Angriffsfläche bot, wenn er hier mit diesen Andeutungen kam. Schmunzelnd schob ich meine Finger unter sein Kinn und drehte seinen Kopf in meine Richtung, beugte mich erneut etwas ihm entgegen. Ich hatte schon beinahe vergessen wie viel Spaß es eigentlich machte mit Männern zu spielen, selbst wenn es letzten Endes doch nicht zu irgendetwas kommen würde. Seit ich mit Alex zusammen gekommen war, hatte ich doch eigentlich nie etwas getan was ihn wütend machen hätte können. Stattdessen hatte ich mich von Männern ferngehalten und einfach nur mit ihnen geflirtet wenn er wirklich nicht hingesehen hatte. Gegen Ende hatte ich noch nicht einmal mehr gedacht die Chance zu haben damit wegzukommen, ohne von ihm erwischt zu werden. Hier aber konnte ich doch wirklich tun und lassen was ich wollte, ganz ohne Konsequenzen und ganz ohne irgendwelche Erwartungen an mich. Taro wusste immerhin dass das hier nur unschuldiges necken war. "Und was denkst du? Habe ich einfach nur unschuldig neben dir geschlafen oder die Schmerzmittel ausgenutzt?" Er hätte es eindeutig gemerkt, hätte ich seinen Zustand ausgenutzt. Außerdem war ich hier doch wohl sowieso die Einzige die sehr viel vorsichtiger mit seinen gebrochenen Rippen umging, er hielt ja nicht sehr viel davon ruhig zu sein.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Nov 15, 2018 3:50 pm

Taro Maekawa
Nieve war nicht unschuldig. Sie war kein kleines, unschuldiges Mädchen. Das war sie vermutlich schon lange nicht mehr und das war ihr auch sehr wohl bewusst. Sie hatte Gesetze gebrochen und andere Dinge getan, auf die sie vermutlich nicht besonders dtolz war. Dennoch konnte sie dies nicht mehr rückgängig machen. Wir alle konnten das nicht. Ich lachte leise und zuckte die Schultern. „Wer weiss, vielleicht hast du einen noch unentdeckten Fetisch", erwiderte ich breit grinsend und sah sie an, als sie sich zu mir hindrehte. Ihre Finger schob sich unter mein Kinn, wobei sie mein Gesicht zu sich drehte. Sie näherte sich mir und verharrte dann mit ihrem Gesicht vor meinem. „Ja, ich habe mir schon eine eigene Meinung gebildet", sagte ich und sah ihr direkt in die Augen. Sas konnte sie sich vermutlich aber auch selbst denken. Sie war zwar eigentlich nicht unschuldig, aber in meinem Bett hatte sie wirklich nichts Schmutziges getan. „Du hast nicht neben mir, sondern hinter mir geschlafen", erinnerte ich sie und grinste sie an. Ich schürzte die Lippen, bevor ich zu einer Antwort ansetzte. „Du bist nicht unschuldig, aber du hast geschlafen und die Schmerzmittel nicht ausgenutzt. Ich hatte vielleicht lange keinen Sex mehr, aber ich bin definitiv nicht asexuell. Also hätte ich es gemerkt, wenn du irgendwas unartiges gemacht hättest", sagte ich breit grinsend. Das dachte sie doch sicher auch oder? Es war ja nicht so, als würde ich abgeneigt von Sex sein und kein Verlangen verspüren. Wie gesagt, Sex war etwas Tolles und etwas, was definitiv Spass machen konnte. Aber bei mir hatte es sich halt in letzter Zeit einfach nicht ergeben. Oder in den letzten fast zwei Jahren. „Ausnahmsweise hast du dich ganz brav verhalten.“ Ich zwinkerte ihr und zog mich dann langsam zurück, damit ich nach dem Glas greifen konnte. Ich nahm einen weiteren Schluck, wobei das Glas auch schon wieder leer war. Sie konnte jetzt wohl kaum sagen, dasss sie den Alkohol nicht spürte. Garantiert spürte sie denn auch. Vielleicht sollten wir das Thema aber wirklich lassen, ob sie das aber auch tun würde, wäre eine andere Frage. Wenn sie mal an etwas Spass gefunden hatte, wollte sie das auch weitermachen. Das hatte ich schon gemerkt. Sie mochte es doch sowieso, wenn sie mich aufziehen konnte und sie blöde Sprüche rauslassen konnte. Ich füllte unsere beiden Gläser wieder ein bisschen auf und drehte mich wieder zu ihr. Nein, sie hatte nichts getan. Das hätte ich garantiert gemerkt.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Do Nov 15, 2018 4:08 pm

NIEVE Vaughn

Breit grinsend erwiderte ich Taro's Blick. Einen unentdeckten Fetisch? Dachte er das wirklich? Das ich allen Ernstes möglicherweise darauf stehen könnte mich an wehrlosen Männern zu vergreifen? Das tat ich nicht, dazu mochte ich das Gefühl von Vergnügen und von jemandem ebenso berührt zu werden, zu sehr. Ich wusste wirklich nicht wie manche Frau es tat einfach mit ihrem Partner zu schlafen, ohne dabei ebenso verwöhnt zu werden. Es war doch langweilig, und absolut nichts was man wiederholen wollen würde. Das war das einzig Gute daran gewesen mit den Männern zu schlafen, die Alex ausgewählt hatte - sie hatten sich nicht einfach nur befriedigen lassen, sondern wirklich etwas Arbeit hinein gelegt. Und Alex hatte sich danach ebenso viel Mühe gegeben, schließlich hatte er neben diesen Vollidioten nicht wie der letzte Hinterweltler wirken wollen. Er hatte sich eindeutig nicht schlecht angestellt, und dennoch war er zu weit gegangen. Ach er hatte sich schon eine Meinung gebildet? Amüsiert zog ich eine Augenbraue hoch und betrachtete ihn. "Du weißt was ich meine," stellte ich fest. Hatte ich eben nicht neben ihm geschlafen, sondern hinter ihm. Es wäre dennoch einfacher zu erklären das wir im selben Bett schliefen wenn wir behaupteten ich schlief neben ihm, und nicht etwa hinter ihm. Was stellten sie sich denn bitte vor wenn jemand sagte, man schlief hinter jemandem? Das er aber wenigstens dachte das ich nichts weiter getan hatte als zu schlafen, war doch schon beruhigend. Mir war klar das er nur einen Scherz machen wollte, und dass er eindeutig nicht wirklich dachte das ich mich einfach an ihm vergriff, aber das hieß noch lange nichts. Grinsend zuckte ich die Schultern, lehnte mich wieder zurück und trank einen weiteren Schluck vom Whiskey. "Ausnahmsweise war ich einfach ganz brav, huh? Ich halte nicht wirklich sonderlich viel von brav sein," sagte ich schmunzelnd. "Du hast hier doch bestimmt irgendwo Fotos herumliegen, wann zeigst du mir dein Football Team?" Dafür musste ich ihn irgendwann auch noch aufziehen. Wenn er mich schon daran teilhaben ließ, und es mir einfach so erzählte. Ich lachte etwas auf, erhob mich von der Couch und schlängelte mich zwischen Couch und Tisch hervor. Gut, mittlerweile hatte der Alkohol seine Wirkung gezeigt, aber das bedeutete noch lange nicht das ich jetzt sofort aufhören würde. Irgendwann, vielleicht nach zwei weiteren Gläsern, würde ich aufhören. Bewusstlos wollte ich mich immerhin auch nicht trinken, und den Kater für morgen musste ich immerhin auch noch bekämpfen bevor wir schlafen gingen.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Nov 15, 2018 5:29 pm

Taro Maekawa
Ich glaubte nicht, dass sie so einen Fetisch hatte. Ich fand es eh.. komisch, wenn Leute solche Fetische hatte. Es gab ja normale, aber zum Beispiel die Leute, die total auf Füsse abfuhren, das verstand ich einfach nicht. Aber wenn dieser ja jemand fand, der zu ihm passte, war ja alles gut. Es sollte wohl jeder das Leben können, welches er wollte – so lange es ihn nicht umbrachte. Ich nickte kurz. Natürlich hatte ich gewusst, was sie meinte. Es klang komisch, wenn man sagte, dass ich hinter ihr geschlafen hätte. Denn normalerweise schlief man einfach nebeneinander. Etwas anderes wurde nicht wirklich als normal bezeichnet. Manchmal fragte ich mich aber auch, was heutzutage noch normal war. Ich schürzte die Lippen und grinste sie dann an. „Willst du damit was andeuten?“, fragte ich sie breit grinsend. Wollte sie vielleicht nicht mehr länger brav sein? Nein, das glaubte ich nicht. Im Bett hatte sie mir bisher wirklich immer geholfen und nie irgendwelche dummen Sachen gemacht. Ich glaubte nicht, dass sich das nun geändert hatte. Sie würde schon noch einsehen, dass das nicht so eine gute Idee war. „Du willst jetzt nicht ernsthaft Fotos von meiner Jugend sehen?“, fragte ich sie und hob fragend eine Augenbraue. Glaubte sie etwa, dass ich sie angelogen hätte? Nein, das hatte ich nicht. Ich war tatsächlich im Football Team gewesen. Aber dann zuckte ich innerlich die Schultern. Es war ja nicht weiter schlimm. Ich war in der Highschool ein begehrter Schüler gewesen. Ich hatte nie grosse Probleme mit Pickel und Co. Gehabt. „Na gut, wenn du willst", meinte ich und stand ebenfalls auf. Ich trank das Glas aus und stellte es auf den Tisch. Danach hob ich kurz den Zeigefinger, um ihr zu realisieren, dass sie kurz warten sollte. Ich ging ins Schlafzimmer, öffnete die Kommode und nahm einfach gleich den ganzen Stapel mit. Es waren höchstens noch ein oder zwei Familienfotos darunter. Es machte mir jedoch nichts aus, wenn sie meine Familie sah. Immerhin hatte ich ihre sogar persönlich kennengelernt. Ich ging mit dem Stapel zurück, setzte mich wieder hin und reichte ihr diesen. „Hier findest du genug Beweise, dass ich kein Spiesser gewesen bin", sagte ich breit grinsend und drückte sie ihr in die Hand. Was sie nun damit anfing, konnte sie selber entscheiden. Ich glaubte nicht, dass die Fotos so spannend waren. Wir hatten immer ein ziemlich einfaches Leben gelebt. Wir waren nie gross auf Reisen gegangen oder was auch immer. Aber wenn sie Freude daran hatte, sollte sie das tun.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Do Nov 15, 2018 5:48 pm

NIEVE Vaughn

Was glaubte er denn? Das ich ihn einfach so und nur aus Spaß nach Fotos seiner Jugend fragte? Weil ich nichts Besseres zutun hatte? Gut - ich hatte wirklich nichts Besseres zutun, zumindest nicht im Moment, schließlich waren wir betrunken in seiner Wohnung, und hatten noch nicht einmal irgendeinen Film oder etwas dergleichen im Hintergrund. Stattdessen unterhielten wir uns, und dieses Mal war es wirklich das erste Mal das wir uns richtig unterhielten ohne dabei aneinander zu geraten. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass er mit mir trinken würde. Eigentlich war ich davon ausgegangen das er möglicherweise ein, vielleicht auch zwei Gläser Wein trinken würde, aber nun war die Flasche leer und er war es gewesen der die Flasche Whiskey herausgezaubert hatte. Ich hatte noch nicht einmal vorgehabt weiter zu trinken, nun aber würde ich bestimmt nicht sofort aufhören zu trinken. Gerade wollte ich aber auch wirklich eine Rauchen, dafür musste ich aber vors Haus gehen. Ich schürzte die Lippen und sah Taro nach, als dieser ebenso im Schlafzimmer verschwand. Er brachte mir allen Ernstes Fotoalben, und nicht nur ein zwei Bilder von sich in seiner Jugend. Schmunzelnd ließ ich mich wieder auf die Couch sinken und nahm die Bilder entgegen. Die Zigarette konnte eindeutig warten, dass hier aber war eine Chance die ich nicht mehr so schnell bekommen würde. Wahrscheinlich würde er das hier ohnehin morgen schon weigern. Grinsend zog ich die Beine wieder auf die Couch und setzte mich im Schneidersitzt hin, zog das erste der Alben in meinen Schoß. "Und du bist dir sicher das ich hier keine peinlichen Babyfotos zu sehen bekomme?" Ich wäre mir nicht so sicher, aber ich kannte meine Mutter auch und wusste, dass sie diese Fotos extra nach vorne gelegt hatte. Weil sie es liebte alte Geschichten zu erzählen, von Dingen die wir als kleine Babys getan hatten, und Eigenarten die man uns mit der Zeit abgewöhnen hatte müssen. "Wenn man das mehrmals sagen muss, kann man nur lügen," stellte ich lachend fest und tätschelte seine Wange für einen Moment. Ich liebte wie Alkohol mich fühlen ließ. Die Welt schien so viel besser zu sein als sonst immer, und das ganz ohne irgendwelche Pillen. Grinsend drehte ich meine Aufmerksamkeit wieder dem Fotoalbum in meinem Schoß zu und öffnete die erste Seite, blätterte langsam durch. Fotos durchzusehen war eindeutig etwas, dass ich ebenso liebte wie das trinken. "Oh mein Gott, du warst ein niedliches Kind," lachte ich und sah ihn über meine Schulter an. Wie das hier überhaupt einmal enden sollte wusste ich wirklich nicht. Sobald Alex gefasst werden würde, und endlich hinter Gittern saß, würde das hier unterbrochen werden. Und irgendwann musste ich auch mein eigenes Leben beginnen, ganz ohne einen Polizisten der vielleicht einen ganz guten Einfluss auf mich hatte.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Nov 16, 2018 7:53 am

Taro Maekawa
Wenn sie unbedingt wollte, konnte sie die Fotos anschauen. Gut, vielleicht gab ich auch nur nach, weil wir beide inzwischen in einem recht guten Zustand waren. Ich selber hatte die Fotos seit Ewigkeiten nicht mehr angeschaut. Meine Mutter hatte es geliebt, ein Fotoalbum nach dem anderen mit unseren Fotos zu füllen. Als ich ausgezogen war, hatte sie alle Alben von mir in die Hände gedrückt. Schlussendlich waren sie nur in dieser Schublade gelandet und ich wusste nicht recht, was ich mit ihnen hatte anfangen sollen. Wenigstens kamen sie jetzt mal wieder zum Gebrauch. Dennoch hätte ich im nüchternen Zustand wohl nie Fotos von mir gezeigt. Eigentlich ging sie das auch gar nichts an, aber ich wollte sie halt doch irgendwie überzeugen, dass ich kein Spiesser gewesen war. „Fotos sind meistens nicht peinlich, sondern nur die Story, die die Mutter dazu erzählt. Wie du selbst siehst, ist meine Mam nicht hier, also gibt es keine peinlichen Babyfotos", erwiderte ich grinsend und lehnte mich zufrieden zurück. Und ich war wirklich kein schlecht aussehendes Baby gewesen. Jedenfalls sah ich das so. Ich verdrehte die Augen. „Darin hast du wohl eine Menge Erfahrung", ich log praktisch nie. Und ich log auch jetzt nicht, wenn ich sagte, dass ich kein Spiesser gewesen war. Sie dagegen hatte eine ziemlich lange Zeit gelogen und was weiss ich noch für Sachen gemacht. Aber diese Zeit ihres Lebens hatte hier gerade nichts zu suchen. Ich betrachtete, wie sie das oberste Album nahm und begann darin zu blättern. Es wurde ruhig zwischen uns und ich lehnte mich entspannt nach hinten. Wenn sie Spass daran hatte, konnte sie von mir aus alle Alben durchschauen. Es war ja nicht so, als hätten wir wirklich etwas besseres zu tun. Ich lachte auf, als sie mich als niedliches Kind bezeichnete. „Wäre ich ein hässliches Kind gewesen, würde ich dir garantiert keine Fotoalben zeigen", bemerkte ich und lehnte mich nach vorne. Ich schnappte mir das Glas und trank davon einen Schluck, bevor ich es wieder hinstellte. Ja, ich hatte wohl schon immer mehr oder weniger gut ausgesehen oder halt eben niedlich, als ich noch ein Kleinkind gewesen war. Ich war grösstenteils von Pickeln und so verschont worden. Andere von meiner Klasse hatten mir wirklich leid getan, wenn ich gesehen hatte, was für Hautprobleme sie gehabt hatten. Ich jedenfalls hatte mich nicht beklagen können. „Ich war halt schon immer gut aussehend gewesen", erwiderte ich lachend und grinste sie breit an. Ich verschränkte die Arme hinter meinem Kopf. Na ja, die Muskeln hatte ich erst so definiert, als ich älter gewesen war. In der Schule hatte ich zwar durch das Footballtraining gut trainieren können, aber um die Muskeln zu definieren, verlangte es dann doch andere Übungen. Nieve sollte wohl wirklich nicht mehr so gut kochen, sonst wäre meine ganze Arbeit dahin und das wollte ich nicht. Nicht wegen ein paar beschissenen Rippen, die würden mich nicht länger aufhalten.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Fr Nov 16, 2018 9:49 am

NIEVE Vaughn

Gut ich musste zugeben, ein niedliches Kind war er gewesen, dass hieß aber noch lange nichts. Nur weil er ein niedliches Kind gewesen war, musste das nicht etwa gleich bedeuten das er auch wirklich Football gespielt hatte, den Mädchen an seiner Schule damit sehr wahrscheinlich den Kopf verdreht hatte, und kein langweiliger Spiesser gewesen war. Ich glaubte um ehrlich zu sein gar nicht erst daran, dass er langweilig gewesen war, schließlich war er selbst jetzt alles andere als das. Er hatte es auf den Punkt gebracht - er war Polizist, aber kein Langweiler. Er trug täglich eine Waffe mit sich herum, arbeitete gegen das Böse an und war in der Hoffnung irgendetwas zu verbessern. Das tat er mit seiner Arbeit, schließlich war ich hier und nciht bei Alex. Hatte ich mich dafür jetzt eigentlich schon bedankt, oder hatte ich mich bis jetzt nur bei ihm entschuldigt? Vielleicht konnte ich es auch einfach später tun, kurz bevor wir schliefen, dann war es ihm sehr wahrscheinlich egal. Das klang nach einem Plan. Ein besserer Plan als mich zu betrinken um den Mut zu finden das zu tun, was ich eigentlich nüchtern tun können sollte. "Dann hätte ich dich so lange damit genervt, bis du sie mir gezeigt hättest," schmunzelte ich. Selbst wenn er ein hässliches Kind gewesen wäre - er war heute nicht mehr hässlich, man konnte ihn sogar als verdammt gutaussehend bezeichnen. Außerdem fand ich es wirklich nur fair wenn ich mehr über seine Vergangenheit erfuhr, schließlich hatte er eine Weile mit mir bei meinen Eltern gelebt, und meine Mutter war nun einmal die perfekte Kandidatin für melancholische Nostalgie und Gespräche über die Zeit als ihre Kinder alle noch klein waren und keinen eigenen Kopf hatten. Das war wohl eine Mütter Krankheit, der er gerade aus dem Weg ging. Und das wusste er auch sehr gut selbst. Lachend sah ich zu Taro. Ernsthaft? Dieses Selbstbewusstsein hatte er wohl kaum einfach so erhalten - die Mädchen mussten ihm ja wirklich nachgelaufen sein, wenn er jetzt noch der Überzeugung war das er immer schon gut ausgesehen hatte. "Oh ja ganz hübsch warst du," schmunzelnd wandte ich mich wieder den Bildern zu, lehnte mich zurück und zog das Album mit. Hey er hatte ja Recht, gut hatte er wohl schon immer ausgesehen, nur würde ich dennoch nicht so weit gehen und behaupten schon als Kind hübsch gewesen zu sein. Vor allem nicht ich, immerhin waren ausgeschlagene Zähne durchs spielen mit meinen Brüdern, blaue Flecken und zerzaustes Haar immer der Fall gewesen. Zum Leidwesen meiner Mutter, die immer gehofft hatte mich für Fotos wenigstens irgendwie besser und nicht ganz so wild darstellen zu können. Geklappt hatte es wohl kaum. Schmunzelnd blätterte ich das Album durch, betrachtete die Bilder und Daten darunter die in kleiner Handschrift gesetzt worden waren. Es hatte sich wohl wirklich jemand Mühe mit diesem Ding gegeben, und er hatte sie einfach in eine Schublade geworfen. "Gut du warst kein Spiesser," stellte ich fest. Die Fotos sprachen Bände, Football Spiele, manchmal fand man Bilder von früh morgens als er nachhause gekommen war - welche Mutter machte früh morgens Bilder von ihrem Sohn, der gerade nachhause kam? Betrunken war er auf diesen Bildern auch noch. Ich musste seine Mutter auf jeden Fall noch kennenlernen, irgendwie würde ich das schon. Er kannte meine Eltern schließlich auch - besser gesagt meine Familie. Ich legte die Alben zurück auf den Tisch, trank den letzten Schluck vom Glas aus ehe ich mich wieder zurück lehnte und tief einatmete. "Wir sollten eindeutig aufhören zu trinken," bevor das hier noch in irgendetwas schlimmen endete. Oder bevor wir uns darüber stritten wer im Badezimmer schlief. "Oder?" Vielleicht wollte mein Kopf gerade aber auch einfach nur irgendetwas anderes tun statt hier herumsitzen und die Wände anzustarren. Auch wenn wir das den gesamten Abend über schon getan hatten.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Shairen am So Nov 18, 2018 5:35 pm

Camille Parker
Oh Gott, was passierte hier gerade? Das fühlte sich alles so unwirklich an, als würde ich gar nicht selbst hier liegen und Skye küssen, sondern als fremder Beobachter von außen dabei zusehen. Es war als wäre ich von meinem Körper gelöst und dieser führe einfach auf Autopilot, tat was eben der Instinkt von Menschen war. Dabei war was ich für Skye empfand alles andere als Instinkt, nicht hierhin war normal oder auf etwas animalische zurückzuführen. Bei uns beiden war es nämlich nie um das körperliche gegangen, was hauptsächlich daran gelegen hatte, dass Skye sich ja selbst als sehr unattraktiv fand. Ich hatte mir nie erlaubt auf so eine Art an Skye zu denken, aber eines war ich mir von Anfang an sicher grwesen: seine Augen waren ein Traum. Gott, wie sehr ich diese Farbe liebte, die Tiefe die darin lag und wenn er lächelte...wow. Dann sah es aus als würden Sonnenstrahl auf der Oberfläche von rauschenden meerblauen Wellen brechen. Auch wenn ich es mir nur sehr ungern eingestand, aber seine Augen waren vermutlich das erste an ihm, in das ich mich verliebt hatte. Sein lächeln hatte mir dann komplett jegliche Kontrolle geraubt und jetzt waren wir hier. Vor zwei Tagen hatten wir uns zusammen gerauft und darüber gesprochen, dass egal war was zwischen und war, wir konnten das Raven nicht antun und ich vertrat das nach wie vor. Ich wusste, dass es falsch war Skye zu küssen, Ja ich hätte ihn sofort von mir stoßen müssen, aber irgendwas hatte mich gehindert. Die Gefühle für Syke hatten diesen schwachen Moment ausgenutzt und die Oberhand erlangt, sodass sogar ich Skye als erstes geküsst hatte, statt er mich. Der darauf folgende Kuss war dann irgenwie von uns beiden ausgelöst worden und wow, ich hatte das Gefühl mein Herz würde jeden Moment explodieren weil es so schnell schlug. Ich fühlte mich wie berauscht, was bestimmt auch daran lag, dass das hier verboten war und das Adrenalin durch meine Adern sauste. Meine Finger gruben sich in seine Schulter und ich zog mich verzweifelt vom Boden hoch, um meine Lippen fester auf seine drücken zu können. Ich wollte ihn einen Moment alles vergessen lassen, was auch immer in der Vergangenheit passiert war, jeden Selbsthass und Zweifel, jeden dunklen Gedanken wollte ich vertreiben und das nur für einen kleinen Moment. Warum? Weil er es verdiente und wir Raven sowieso schon längst verletzt hatten. Der Kuss war durch unser beider Verzweiflung dementsprechend nicht gerade sanft, wir mussten aus dem kurzen Moment so viel nehmen wie wir konnten, deshalb war der Kuss fest und unkontrolliert, trotzdem prickelten gewisse Stellen an meinem Körper. Ich versuchte den Moment noch hinauszuzögern, mein schlechtes Gewissen zu vertreiben, aber nach circa einer Minute ging es nicht mehr. Mein Gewissen schrie mich an und vor meinem inneren Auge erschien Raven. Schmerzhaft zog sich mein Herz zusammen und meine Augen begannen zu brennen, aber ich wollte mich noch am Moment festhalten, Skye noch ein paar Sekunden seine Dämonen vergessen lassen, bis es aber nicht mehr ging. Ein Schluchzen bahnte sich meine Kehle hoch und entschlüpfte zwischen meinen und Sykes Lippen, sodass der Kuss unterbrochen wurde. Ich wollte die Augen noch nicht öffnen, ich wollte nicht den Ausdruck in seinen Augen sehen, die Reue und Schuld, den Schmerz. Ich drehte den Kopf einen Moment leicht zur Seite, bis mir dann klar wurde dass meine Augen mittlerweile so sehr brannten, dass mir die Tränen über die Wangen rollten. Klasse Camille, du küsst den Bruder deines Freundes und heulst dann noch, dabei ist alles deine Schuld. Ich löste meine Hände, die eine von seiner Schulter, die anderen war auf seinem Rücken gewesen, und fuhr mir schnell übers Gesicht. Dann traute ich mich erst die Augen wieder zu öffnen und Skye anzusehen. "Es tut mit so Leid." flüsterte ich, weil mir in dem Moment nichts anderes einfiel. Dabei würde ich mich nach all dem vor allem bei Raven entschuldigen müssen.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Skyfall am So Nov 18, 2018 5:55 pm

Skye Aldren
Es war vielleicht ein Klischee das zu fragen, aber… wie konnte sich etwas, das sich so richtig anfühlte so falsch sein? Camille war die Freundin meines Bruders und beide waren unglaublich glücklich zusammen. Ich hatte mir für Raven immer jemanden wie Camille gewünscht. Sie brachte ihn zum Lächeln, lenkte ihn von seinen Sorgen über mich ab und machte ihn glücklich. Die beiden waren perfekt füreinander und doch… musste ich wieder einmal alles zerstören. Alles Gute, das Raven in seinem Leben hatte, machte ich kaputt. Die letzte Beziehung, die er gehabt hatte, war wegen mir in die Brüche gegangen, weil Raven nicht bei Madelaine einziehen hatte wollen. Und jetzt griff ich wirklich in diese Beziehung hier ein, nur weil ich mich in seine Freundin verliebt hatte? Mein Glück war nie an erster Stelle gekommen und das sollte es auch nicht! Ich war nicht derjenige von uns Brüdern, der später mal Kinder und Enkelkinder kriegen würde. Ich war derjenige, der nie hatte leben wollen. Ich wollte mein Leben nicht, also wieso nutzte ich es, um es meinem Bruder schwer zu machen? Wie konnte ich nur so egoistisch sein und alles in Ravens Leben zertrümmern? Aber nicht nur ihm tat ich das hier an, sondern auch Camille. Sie hatte Mitleid mit mir und glaubte in mich verliebt zu sein. Ich hätte ihr nur ein paar Tage geben müssen, um über diese Vorstellung hinweg zu sein und was tat ich? Ich küsste sie und klammerte mich mit allem, was ich hatte so sehr an dem Moment fest, dass ich ihn in die Länge zog anstatt mich zu schämen und zurückzuziehen. Ich sollte mich schämen! Ich würde für das hier definitiv in die Hölle kommen! Und doch… war es perfekt. Ich lag auf dem Boden, meine Knie rutschten über den harten Boden und mir war kalt durch den Joghurt auf meinem Shirt, aber… es war gut. Ich spürte den Schmerz oder die Kälte nicht. Ich spürte nicht einmal die Dunkelheit, die sonst ihre Klauen um mich geschlungen hatte. Da war nur Camille. Ihre Wärme, ihre Liebe, ihre Geborgenheit. Sie war überall. Ich spürte ihre goldenen, samtigen Locken in meinen Fingern, ihren warmen Körper unter mir, ihre weichen Lippen auf meinen und ihren heißen Atem auf meinem Gesicht. Vor allem aber spürte ich sie ganz tief in meinem Herzen, das sich ausweitete und meinen gesamten Brustkorb einnahm. Ich hatte mich noch nie so… frei und unbeschwert gefühlt und vielleicht war ich deshalb so egoistisch und klammerte mich an all dem hier fest, bis ich sogar Camille zum Weinen brachte. Ihr Schluchzer ließ mich aus dieser Trance aufwachen und ich öffnete blinzelnd die Augen, sah Camilles verzerrtes Gesicht und ihre Tränen und augenblicklich fühlte ich mich noch schlimmer als noch vor dem Kuss. Ich hatte alles zerstört, es nur noch schlimmer gemacht. Ich schluckte hart, wischte ihr noch kurz mit meinem viel zu langem Pulloverärmel die Tränen weg und entfernte mich dann von ihr. Ich half ihr noch auf, aber dann nahm ich so viel Abstand von ihr wie es die Küchenzeile zuließ. Das hier… hätte auf gar keinen Fall passieren dürfen. Ich griff nach dem Block auf dem Tisch und begann mit zitternden Fingern darauf zu schreiben. „Allein meine Schuld. Vergessen wir das. Es ist nie passiert. Raven muss hiervon nicht erfahren. Das war ein Fehler. Kommt nicht wieder vor. Versprochen?“ Wenn wir einander schworen es niemandem zu sagen und diesen Moment hier gerade auf dem Boden einfach… zu ignorieren, dann musste es niemand erfahren. Es musste nichts ändern, solange es zwischen uns blieb. Wir würden es ignorieren, denn… vergessen könnte ich das sicher niemals.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Copilu am Di Nov 20, 2018 4:19 pm

(Hat noch jemand einen Charakter frei oder würde sich netterweise noch einen machen?)
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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Nov 21, 2018 8:09 pm

Taro Maekawa
Ich war wirklich ein niedliches Kind gewesen und definitiv kein Spiesser, als ich älter geworden war. Ich war auf Partys gegangen, hatte mich betrunken und dazu fand sie die Beweise hier im Fotoalbum. Meine Mutter hatte bei allen immer gewartet, bis wir von der Party nach Hause gekommen waren. Sie hatte vorher einfach nicht schlafen können. Allerdings hatte es sie sich dabei auch erlaubt, von uns total betrunken Fotos zu machen. Das war allerdings nicht nur bei mir gewesen sondern auch bei meinen Schwestern. „Glaub mir, da hättest du dich lange anstrengen müssen. Ich habe zwei Schwestern, schon vergessen? Ich wurde immer zuhause von ihnen genervt“, bemerkte ich mit einem kleinen Schmunzeln. Ja, zwei jüngere Schwestern zu haben war echt anstrengend. Nicht nur weil sie einen die ganze Zeit nervten, sondern weil man auch das Gefühl hatte, dass man sie vor allem und jedem beschützen mussten – vor fremden Männern am meisten. Aber das war vermutlich bei jedem Bruder so. Liam hatte sicher auch Hintergedanken gehabt, als er mich kennengelernt hatte und ich mich als Nieves Freund vorgestellt hatte. Man konnte wohl in diesem Fall von Glück sprechen, dass ich ihr die Fotos gezeigt hatte und somit es mir erspart blieb, von ihr genervt zu werden. Ich schürzte die Lippen und grinste sie an. „War? Dann bin ich also nicht mehr hübsch?“, fragte ich lachend und leerte mein Glas zum letzten Mal. Hey, sie war ja auch nicht von schlechten Eltern. Gut, ich hatte es ihr wohl noch nie gesagt, aber es spielte ja auch keine Rolle. Zwischen uns war irgendwas verwirrend, was niemand verstand. Vor allem wussten wir beide wohl nicht, wie das weitergehen würde, wenn sie erst einmal nicht mehr auf mich angewiesen war. Ich stiess gespielt erleichtert die Luft aus und fuhr mir durch das Haar. „Endlich siehst du das auch ein", erwiderte ich breit grinsend, als sie eingestand, dass ich doch kein Spiesser war. Das hatte ich ja schon die ganze Zeit gesagt! Aber Nieve brauchte wohl einfach etwas Zeit, bevor sie meinen Worten Glauben schenkte. Es war nicht das erste Mal und man gewöhnte sich daran. Ich seufzte leise auf und zuckte die Schultern. Sie hatte vermutlich Recht. Wir sollten uns nicht so betrinken, nur weil wir gerade nichts besseres zu tun hatten. Daher nickte ich zustimmend und stellte mich langsam auf die Beine. „Dann räume ich die Flasche mal wieder weg", meinte ich und schnappte mir die Flasche. Ich schnappte mir den Deckel, schloss die Flasche und ging damit wieder in die Küche. Ich stellte sie wieder in den Küchenschrank und kehrte zurück. Ich war noch nicht wirklich müde genug, um bereits schon schlafen zu gehen. Ich wusste jedoch nicht, wie das bei ihr war. Vielleicht war sie ja bereits schon müde, obwohl ich den Verdacht hatte, dass sie eher der Nachtmensch war wie ich. „Was hältst du von einem Spiel? Zum Beispiel Poker oder so?“, fragte ich sie und liess mich langsam wieder auf das Sofa sinken. „Ausser du bist schon zu müde und willst schlafen gehen, dann möchte ich dich natürlich nicht davon abhalten", meinte ich mit einem kleinen Schmunzeln. Zufrieden lehnte ich mich nach hinten und legte die Beine auf den Tisch. Ich fühlte mich gerade wirklich wohl, was vermutlich am Alkohol lag und konnte seit langem mal wieder entspannen. Aber so etwas wie hier würde so schnell nicht mehr passieren, vor allem nicht wenn ich wieder arbeiten konnte. Ich hoffte wirklich, dass ich nicht mehr zu lange auf der Ersatzbank sitzen musste. Ich stand nicht darauf, die zweite Wahl zu sein.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Mi Nov 21, 2018 8:34 pm

NIEVE Vaughn

Lachend verzog ich das Gesicht, zuckte dabei die Schultern. Er war ein niedliches Kind gewesen, jetzt wollte ich aber nun wirklich nicht zu weit gehen und seinem Ego einen weiteren Boost geben. Er glaubte doch ohnehin schon, dass er unverwundbar war - etwas, was er eindeutig nicht wirklich bringen konnte. Er hatte schließlich gebrochene Rippen davongetragen, und dass nur weil er eingeschlafen war ohne die Tür abzuschließen. "Mit so vielen Narben, Dellen und blauen Flecken? Mh, ich würde nicht unbedingt behaupten Frauen stehen darauf," das war gelogen. Frauen standen wohl mehr auf Männer, die etwas zu erzählen hatten, als Männer die Tagsüber in einem Büro hockten und des Nachts nur schliefen. Außerdem fielen seine Narben doch noch nicht einmal sonderlich auf. Schmunzelnd lehnte ich mich zurück und zuckte ein weiteres Mal die Schultern. Ich gab es ja jetzt auch zu! Er sollte sich Mal nicht so anstellen, ich gab doch immerhin schon zu das er kein Spiesser gewesen war. Auch wenn ich ihn mir wirklich als genau das hatte vorstellen können. Ich folgte ihm mit dem Blick, als er sich langsam wieder auf den Weg in die Küche machte. Könnte ich überhaupt noch gerade aus laufen, wenn ich es versuchen würde? Wahrscheinlich schon, aber dafür müsste ich mich wohl wirklich sehr anstrengen. Laut ausatmend schob ich mich wieder von der Rückenlehne los, beugte mich vor und betrachtete ein weiteres Mal die Fotos die seine Mutter ihm in eines der Fotoalben geklebt hatte. Meine Mutter hatte diese Alben auch immer geliebt, vor allem die Fotos, auf denen ich noch kein vorlauter Teenager gewesen war, sondern wirklich nur meine Familie geliebt hatte. Das hatte ich selbst danach noch, selbst bei Alex hatte ich es noch getan. Nur hatte ich mir immer eingeredet das meine Familie besser dran wäre, würde ich mich nicht blicken lassen. Das tat ich ja sogar selbst jetzt wieder, und dass obwohl ich bei einem Polizisten lebte. Lachend hob ich meinen Blick und sah zu Taro. Er wollte was? Was ich von einem Spiel hielt? Er musste doch wohl selbst wissen, dass ich Spiele liebte. Vor allem welche, bei denen man etwas verlieren konnte. "Ich bin nicht müde," stellte ich augenblicklich vor. Oh dieser Abend wurde gerade wirklich nur besser, und sehr viel interessanter als ich zuerst gedacht hatte. Ich hatte ihn nun wirklich nicht für einen Pokerspieler gehalten. "Ich spiele kein Poker," stellte ich grinsend fest und zuckte die Schultern. "Strippoker hingegen schon," es ging doch nichts gegen eine Runde Strippoker. Hey - wenn man schon nichts zu verlieren hatte, sollte man wenigstens etwas Spaß dabei haben oder nicht? Zumal ich wirklich nichts anderes zu bieten hatte. Und ohne Einsatz spielte ich nicht. "Los, hol die Karten. Ich gebe," und sehr wahrscheinlich sollte ich mir zuvor noch etwas mehr anziehen, schließlich hatte ich so sehr viel schneller verloren als ich zählen könnte. Außer er zog sich ebenso bis aufs T-Shirt aus, aber hey, mit mehr Klamotten machte es doch ohnehin sehr viel mehr Spaß. Er hatte aber auch wirklich keine Ahnung, wie gut ich darin war Leute abzuziehen. "Und ich geh mich anziehen," stellte ich auch sogleich fest. Ich schob mich von der Couch hoch, etwas zu schnell um mit meinem betrunkenen Zustand wirklich mithalten zu können, stolperte ein paar Schritte iin Richtung des Schlafzimmers ehe ich kichernd zum stehen kam. Gut, jetzt war ich betrunken. Jetzt war ich eindeutig betrunken, aber so mochte ich es. "Mach schon, der Tag wird nicht länger," trällerte ich ihm schmunzelnd entgegen und verschwand im Schlafzimmer, um mir eine Hose zu holen. Wie viele Lagen hatte er eigentlich an? Mehr als eine Hose brauchte ich nicht, oder? Eine Hose reichte aus. Ich stieg in diese, zog sie über meine Beine hoch, machte mir dabei noch nicht einmal mehr die Arbeit diese zu schließen, stattdessen kehrte ich wieder zurück zur Couch und ließ mich über die Rückenlehne fallen. "Ich bin bereit." Ich war so bereit ihm dabei zuzusehen, sich auszuziehen.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Nov 21, 2018 9:14 pm

Taro Maekawa
Darauf standen Frauen nicht? Ich würde das nicht behaupten. Frauen standen darauf, genau wie sie darauf standen einen Mann in Polizeiuniform vor sich zu sehen. Gut, Nieve stand vielleicht nicht darauf, einen heissen Polizisten vor sich zu sehen, aber auch nur weil es für sie Ärger bedeutet hatte. Sie jedenfalls stand total auf Bad Boys. So war es die letzten Jahre gewesen, sonst wäre sie nie Alex' Freundin gewesen. „Die meisten Frauen stehen drauf, genauso wie sie auf Bad Boys stehen", meinte ich grinsend. Vermutlich wollte sie es einfach nicht sagen, weil sie mir nicht zu viele Komplimente machen wollte. Dabei war ich alles andere als arrogant und das hatte sie vermutlich selbst schon gemerkt. Mir fehlte es nicht an Frauen, die mich nach einem Date oder meiner Nummer fragten. Das kam bei der Arbeit schon mal vor, nue hatte das während meinem Job absolut nichts zu suchen und ich wollte den Frauen nicht irgendwelche falsche Versprechungen machen. Ich hatte einfach keine Zeit für eine feste Beziehung. Ich stand auf und räumte die Whiskey Flasche weg. Ja, ich musste mich schon ein bisschen mehr auf das Laufen konzentrieren. Mein Körper fühlte sich leicht und angenehm warm an. So wie man sich halt eben fühlte, wenn man betrunken war. Ich kehrte zurück und schlug Nieve vor, Poker zu spielen. Gleich darauf wusste ich aber nicht, ob das eine besonders gute Idee war, denn sie wollte kein normales Poker spielen. Nein, sie wollte Strippoker spielen. Und sie meinte es sogar noch ernst. Ich schürzte die Lippen. Normalerweise würde ich jetzt einen R0ckzieher machen, aber dem Alkohol sei Dank, dass ich es nicht tat. Vielleicht wurde es ja noch ganz lustig und Nieve hatte ja bis zur Boxershorts bereits schon alles gesehen. Ich war ein guter Pokerspieler – sonst hätte ich es nicht vorgeschlagen, also sollte es ja nicht so weit kommen oder? Das hoffte ich jedenfalls. Aber vielleicht hatte ich ja mal das Glück, dass ich ihre Brüste nicht nur spüren würde, sondern auch mal zu sehen bekommen würde. Sie forderte mich auf, die Karten holen zu gehen, was ich dann auch tat. Ich lachte kurz auf, als sie meinte, dass sie sich anziehen gehen würde. „Hast du etwa Schiss, dass du verlierst?“, neckte ich sie, während sie kurz im Schlafzimmer verschwand. Das konnte ja wirklich noch ganz lustig werden. Ich war wirklich gespannt, wie viel ich von ihr zu sehen bekommen würde. Betrunken waren wir auf jeden Fall genug. Ich holte die Karten und setzte mich dann ihr gegenüber auf den Sessel hin. „Aber es wird nicht geschummelt, okay? Das würde ich nämlich gar nicht fair finden“, sagte ich lächelnd zu ihr, bevor ich ihr die Karten über den Tisch reichte. Sie hatte ja immerhin gesagt, dass sie geben wollte, also war sie in der ersten Runde der Dealer. Sie hatte vermutlich schon mehr Strippoker gespielt als ich, schlussendlich waren aber die Regeln die gleiche. Die Karte waren genau die gleiche. Lediglich der Einsatz hatte sich verändert. Es wurde nicht um Geld oder irgendwas in dieser Art gespielt sondern um unsere Kleider. Da konnte es ja spannend werden, wie das enden würde.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Mi Nov 21, 2018 9:28 pm

NIEVE Vaughn

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Taro wirklich mit mir trinken würde. Ebenso wenig wie ich erwartet hatte, dass er mir irgendetwas über seine Vergangenheit erzählte - Alex hatte es nie wirklich getan, viel mehr hatte er seine frühere Zeit, bevor ich gekommen war, in Mysterien gehaletn. Und wann auch immer ich die Chance gehabt hatte, seine früheren Freunde auszuhorchen, hatte ich nicht einmal darüber nachgedacht. Stattdessen hatte ich ihnen doch wirklich mehr gegeben, als ich ihnen wohl hätte geben sollen. Ich hätte mich aber wohl auch nicht so darauf einbeissen sollen, und einfach vergessen sollen das er eine Vergangenheit hatte. Was interessierte es mich denn bitte, was Alex zuvor getan hatte? Es war nicht wichtig gewesen - ich hatte mir einfach nur gewünscht, dass er es mir erzählte. Nun aber spielte das auch keine Rolle mehr. Lachend sah ich ihn an. "Bad Boys? Die sind überbewertet," grinste ich. Oh ja, die waren wohl wirklich überbewertet. Ebenso wie heiße Polizisten. Hey, ich hatte mich nie darüber beschwert wenn einer von ihnen vor mir gestanden hatte, und ich etwas für die Augen bekommen hatte. Ich war auch nur eine Frau, ich war mir doch auch ziemlich sicher, dass einige der Polizisten sich umgedreht hatten wenn ich in knappen Klamotten an ihnen vorbeigelaufen war. Ich wusste es, schließlich kannte Alex einige der Polizisten auch privat. Oder zumindest, hatte er sie früher gekannt, wie es heute so stand wusste ich nicht. Es interessierte mich auch nicht wirklich. Laut lachend zog ich meine Hose noch etwas hoch, schob meine Beine wieder unter meinen Körper und zuckte die Schultern. Ob ich Angst hatte? Ganz bestimmt nicht, aber leichter würde ich es ihm ganz bestimmt auch nicht machen, und ich unterschätzte meine Gegner nicht. Das hatte ich ziemlich schnell gelernt. Er wusste aber auch nicht, wie gut ich war. Also konnte ich das ganz einfach ausnutzen und ihn aus der Reserve locken. "Wir wollen doch fair sein, wenn du eine Hose trägst, habe ich auch eine an," stellte ich fest und nahm die Karten entgegen. Grinsend mischte ich sie, ließ ihn sie teilen ehe ich ihm und mir Karten gab, und das Deck in die Mitte legte. "Ich schummle nicht, wenn es um Poker geht," lachte ich. Wenigstens bei einem Spiel war ich einfach nur gut. Wenn er dachte, dass ich hier ernsthaft schummeln würde -oder könnte- wusste ich nicht so recht, was er von mir erwartete. Ich schummelte bei einfachen Dingen, aber Poker? So schlau war ich doch nun wirklich nicht. "Dein Zug." Ich lehnte mich zurück und schmunzelte, betrachtete meine Karten und richtete sie. Das hier konnte wohl wirklich noch ein verdammt interessanter Abend werden, wenn er sich hier bald ausziehen musste.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Nov 21, 2018 10:21 pm

Taro Maekawa
[Neues Aussehen] Ich hatte keine Ahnung, wie das hier enden würde. Normalerweise hätte ich mich auch niemals darauf eingelassen. Aber gerade war es irgendwie eine spezielle Situation. Ich hatte viel zu viel Freizeit. Wäre ich am Arbeiten, würde ich mich nie einfach so an einem Abend betrinken und dann sogar noch zu Strippoker hinreissen lassen. Ich hob nur vielsagend eine Augenbraue, als sie meinte, dass Bad Boys überwertet waren. Das konnte sie ja ruhig sagen, nachdem sie jahrelang an der Seite eines Bad Boys gewesen war. Sie wusste aber wohl inzwischen selbst, dass das nicht gerade die beste Wahl gewesen war, die sie getroffen hatte. Ich hatte ja auch nicht gerade die beste Wahl getroffen, als ich Idiot die Türe nicht abgeschlossen hatte. Die Folgen davon spürte ich jetzt immer noch, dabei war es nicht gerade erst gestern passiert. Aber daran wollte ich jetzt nicht wirklich denken. Es war eigentlich ein angenehmer Abend, auch wenn ich Dinge tat, die ich seit langem nicht mehr getan hatte. Das letzte Mal hatte ich Strippoker gespielt, als ich noch an der Highschool gewesen war. Das war ja nun wirklich schon eine kleine Ewigkeit her. Seither hatte ich nur noch richtiges Poker gespielt und ich war oft nicht mit leeren Händen nach Hause gekommen. Ich war ganz gut, würde ich behaupten. Allerdings gehörte meiner Meinung nach immer noch eine Portion Glück dazu. Immerhin entschied das Glück, ob jemand gute Karten oder schlechte Karten bekam. Ich wartete, bis Nieve wieder zurück war und reichte ihr dann die Karten. Ich hob eine Augenbraue, als sie meinte, dass das nur fair wäre. „Wenn man es ganz konkret nimmt, ist es nicht ganz fair. Immerhin hast du noch deinen BH und ich habe erstaunlicherweise keinen“, erwiderte ich breit grinsend. Somit hatte ich eigentlich ein Kleidungsstück weniger, aber ich würde mich deswegen garantiert nicht beschweren. Ich würde mich schon behaupten können und na ja, sonst hatte sie halt einfach einen schönen Anblick. Sie hatte mich vielleicht als Spiesser abgetan, obwohl ich sie inzwischen vom Gegenteil überzeugt hatte, aber ich war nicht prüde. Normalerweise würde ich ja nackt schlafen. In diesem Punk hatte ich einfach Rücksicht auf sie genommen. Wenn sie sich schon dafür opferte, dass sie mich im Schlaf hielt, musste ich sie nicht noch mit zu viel nackter Haut bedrängen. Vor allem konnte ich nicht genau einschätzen, wie sie nach dieser ganzen Sache mit Alex drauf war. Ich nickte zufrieden, als sie meinte, dass sie nicht schummeln würde. Anscheinend war das wirklich ein Spiel, in dem sie ehrlich spielen wollte. Vielleicht wollte sie damit auch zeigen, dass sie etwas drauf hatte. Ich wollte ihr aber in diesem Punkt nicht unterstellen. Ich würde ja gleich selbst sehen, wie sie sich schlagen würde. Sie mischte die Karten und teilte sie danach aus. Ich sah mir die Karten an und dann zu ihr, als sie meinte, dass es mein Zug sei. Vor allem am Anfang war ich eher passiv, aber das würde sie selbst schon merken. Ich wollte wissen, wie sie spielte. Es gab aggressivere Spieler und dann gab es noch die weniger aggressivere. „Ich checke“, meinte ich und klopfte damit mit der Faust sanft auf den Tisch. „Du bist dran“, meinte ich und sah sie abwartend an. Ich war ein Polizist und ich war gut darin, mir nichts anmerken zu lassen, aber das sollte sie ja selbst wissen. Ich hatte echt nicht gross dafür üben müssen, ein Pokerface aufzulegen.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Mi Nov 21, 2018 10:50 pm

NIEVE Vaughn

Hatte ich jemals damit gerechnet, mit Taro zu trinken und dann Poker zu spielen? Ich hatte ihn für einen Langweiler gehalten, jemanden der absolut kein Interesse an Risiko hatte, denn in seinem Job hatte er bereits genug davon. Er wusste doch noch nicht einmal, was an einem Tag im Job, so auf sich zukam. Um ehrlich zu sein verstand ich nicht wirklich, weshalb er sich diesen Job antat. Er war jung, wollte wahrscheinlich irgendwann doch Familie, und dennoch nahm er sich mit seinem Job die Möglichkeit jemals wirklich eine Chance bei einer Frau zu haben. Sollte er jemals jemanden treffen, die es auch wirklich aushielt das er tagtäglich loszug und möglicherweise mit Schuss oder anderen Wunden nachhause kam, um ihn dann auch noch mit diesen unmenschlichen Arbeitsstunden zu teilen? Um ehrlich zu sein: ich könnte es nicht. Das war doch nun wirklich kein Leben, dass er da führte, egal wie sehr er hier versuchte der Menschheit zu helfen - egal wie sehr er mir geholfen hatte. Gut, vielleicht war es auch genau deshalb. Ich mochte ihn. Er hatte mir geholfen, tat es selbst jetzt noch, und sehr wahrscheinlich war ich im Moment wirklich ein klein wenig abhängig von ihm - ich lebte in seiner Wohnung, fühlte mich hier sehr viel sicherer als sonst wo. Ich wollte mich ja sogar hier einsperren, statt irgendwo anders hinzulaufen. Ich hatte ja eigentlich noch nicht einmal mit ihm zum Fitnesstudio gehen wollen, alleine wollte ich aber auch ganz bestimmt nicht in dieser Wohnung sein. Nicht, nachdem was mit ihm passiert war, als er die Tür offen hatte stehen lassen. Oh was? Mein BH war ihm zu viel? Was ein Glück, dass wir es nicht ganz genau nahmen, und diese Tatsache einfach gekonnt übersahen. Er hätte sehr viel mehr zu sehen, wenn ich den BH anhatte - er wusste doch wohl ebenso gut, wie viel ein klein wenig Stoff bewegen konnte. Vor allem, wenn es darum ging sich Dinge vorzustellen, die man nicht zwingend zu sehen bekam. So oder so würde einer von uns Beiden nackt enden, und auch wenn ich wirklich glaubte -des festen Überzeugung war- das er es war, der letzten Endes die Hüllen fallen lassen würde, wollte ich mich doch nicht übernehmen. Er checkte? Fragend sah ich ihn an. Das war nicht sein Ernst, oder? Wollte er jetzt wirklich schon die Runde liegen lassen, und einfach eine neue beginnen? Ich sah ein weiteres Mal zurück zu meinen Karten, lehnte mich zurück und schürzte die Lippen. Ich hatte ein Pokerface, im Moment aber wollte ich ihm mehr zeigen als sonst. Ein klein wenig schlechtes Spiel, etwas mit den Wimpern geklimpert, und schon hätte ich ihn. Irgendwann würde er doch erst Recht denken, dass er es drauf hatte. Ich lehnte mich wieder vor und stüzte mein Kinn in meine Hand. "Ich erhöhe," stellte ich fest. Ich hatte keine allzu schlechten Karten, und mit etwas Glück konnte ich diese Runde wirklich gewinnen. Wenn ich nur eine Karte mehr bekommen würde. "T-Shirt und Hose," fügte ich hinzu. Entweder er dachte jetzt, dass ich ein gutes Deck hatte, oder aber total bescheuert war. Im Moment kam es wirklich nur darauf an, wie die nächsten Karten aussehen würden. Ich wartete nur auf eine drei oder eine sieben. Mit zwei Paaren war ich doch ohnehin schon okay dran, ich brauchte nur eine dritte Karte - dann hätte ich die Runde bestimmt gewonnen. So eine gute Hand konnte Taro unmöglich haben, dass er mich hier einfach schlug. Ich hoffte nur wirklich, dass das Glück auf meiner Seite war, und nicht auf seiner. Und selbst wenn - ich war keine schlechte Verliererin. Und es war meine Idee gewesen, dass hier etwas interessanter zu gestalten. "Oh, und beim Ausziehen muss man sich schon etwas Mühe geben." Zumindest ein klein wenig, denn sonst machte es doch nun wirklich keinen Spaß dabei zuzusehen.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Nov 22, 2018 8:25 am

Taro Maekawa
Seit langem spielte ich wieder Poker und dann sogar noch Strippoker. Aber nur weil ich lange nicht mehr gespielt hatte, hiess es nicht, dass ich es nicht mehr könnte. Heute war sowieso ein Abend voller Überraschungen. Wir waren beide betrunken und ich hatte ihr Fotos von meiner Kindheit gezeigt. Damals war noch alles ganz anders gewesen. Wir waren noch eine glückliche Familie gewesen. Ich sagte ja nicht, dass wir es nun nicht mehr waren, aber es würde nie wie früher sein. Meine Konzentration wurde dann aber auf etwas anderes gelenkt und das war auch gut. Es würde nie wieder so sein, wie damals als meine Schwester noch nicht drogenabhängig gewesen war. Auch sie würde nie mehr so sein wie früher. Nieve verstand es zwar nicht ganz, wieso ich ihr half, aber es war ja auch nicht wichtig, dass sie es verstand. Sie sollte einfach zufrieden sein, dass sie jemand hatte, der ihr half. Als sie die Karten verteilte, wurde meine Gedanken darauf gelenkt. Ich betrachtete meine Karten und ging dann ohne höheren Einsatz in die nächste Runde. Ich betrachtete, wie sie ihr Kinn auf der Hand abstützte. Sie war eine gute Lügnerin, das wusste ich. Sie hatte schon früh mit lügen angefangen und hatte Zeit gehabt, das Lügen zu verbessern. Ich musste also gar nicht hoffen, dass ich einen Blick hinter ihre Fassade werfen könnte. Das war auch sonst schon schwer genug. Sie erhöhte dann tatsächlich. T-Shirt und Hose. Sie wollte es anscheinend gleich wissen. Würde ich verlieren, würde ich nur noch in Unterhosen hier sitzen, während sie noch komplett angezogen wäre. Aber ich hatte ein Paar in der Hand. Es wäre eine Verschwendung das wegzuwerfen. Wer sagte denn, dass sie überhaupt noch eine Karte hatte? Vielleicht würde ich ein Dreier Paar haben, es müsste nur die richtige Karte kommen. „Ich gehe mit", sagte ich zu ihr und sah dann, wie sie die nächste Karte legte. Es war eine Dame und somit hatte ich mein Dreier Paar. Eigentlich hatte ich jetzt fast nichts zu verlieren. Die Karten lagen zu ungünstig, als dass sie eine Strasse oder so haben konnte. Sie könnte höchstens ein Paar haben oder zwei. Ich dagegen hatte drei Dame in meinen Händen. Ich lachte kurz auf, als sie meinte, dass man sich beim Ausziehen Mühe geben sollte. „Ich bin Polizist, kein Channing Tatum", erinnerte ich sie und grinste sie an. Ich checkte erneut und sah dann wieder zu ihr. „Möchtest du noch einmal erhöhen?“, fragte ich sie. Ich würde nicht gleich in der ersten Runde all in gehen, indem ich nun auch noch meine Unterhose setzte. Ich dachte zwar nicht, dass sie besser war wie ich, aber ein gewisses Risiko war immer dabei. Und dann würde ich nur noch mit einem Kleidungsstück da sitzen und sie mit vier. Dann könnte ich spätestens in der nächsten Runde nur noch all in gehen. Sie erhöhte nicht mehr und legte die Karten nieder. „Oh, wie schade", erwiderte ich mit leicht provozierender Stimme und legte meine zwei Damen zu der anderen Dame auf den Tisch. „Jetzt kannst du ja gleich selbst zeigen, was du mit Mühe geben beim Ausziehen gemeint ist", neckte ich sie und lehnte mich zufrieden zurück. Hey, es war ihre eigene Entscheidung gewesen. Sie war darauf an gewesen, dass man sich erotisch auszog. Jedoch hatte ich selbst nie grossen Wert darauf an gelegt, wie ich mich denn nun auszog. Meistens war man dann auch mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. Nieve war eine attraktive Frau und ich konnte nicht bestreiten, dass es mir sicher gefallen würde, was ich hier zu sehen bekommen würde. Allerdings fragte ich mich auch, wie mein Körper wohl darauf reagieren würde. Würde er ruhig bleiben oder völlig überschnappen? Na ja, ich wusste ja nicht, was für Unterwäsche sie trug, aber sie war garantiert alles andere als prüde.
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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Do Nov 22, 2018 9:51 am

NIEVE Vaughn

Etwas Mühe konnte man in diesen Strip legen. Dabei musste er nicht gleich so tun als wäre es sonderlich schwer - ich wollte nur mehr sehen, als ihn sich völlig normal ausziehen. Wer hätte denn aber auch gedacht, dass ich es sein würde, die sich ausziehen musste? Hey, ich hatte wirklich auf eine dritte Karte gehofft, stattdessen bekam ich eine dumme Eins, die ich absolut nichts gebrauchen konnte. Und Taro machte sich lustig - ihm gefiel der Gedanke, dass nicht seine Kleidung gleich zu Boden gehen würde, sondern meine es war. Wenn er wirklich dachte, dass ich diesen Vorteil nicht nutzen würde, hatte er sich wirklich getäuscht. Er hatte gesagt das ich nicht schummeln sollte, und dass würde ich auch nicht - bei Poker spielte ich fair. Poker war aber wohl auch ziemlich das einzige Spiel, bei dem ich fair blieb. Jedes andere Spiel war so einfach zu manipulieren, dass ich es einfach nicht lassen sein wollte. Wenn man mir schon die Chance bot zu schummeln, war es doch wohl nicht meine Schuld wenn ich zugriff, oder? "Ach du hast Magic Mike gesehen?" Und wie er ihn gesehen hatte. Amüsiert schob ich mich von meinem Platz auf der Couch hoch, sammelte mich erst einmal und atmete tief ein. Oh wow, sehr wahrscheinlich würde das hier sehr viel schwerer werden als gedacht - für gwöhnlich war ich betrunken und high, wenn ich das hier tat, was dazu führte das ich sehr viel weniger darauf achtete hübsch dabei auszusehen, nun aber war ich es gewesen die gesagt hatte, er musste sich Mühe geben. Also tat ich es auch. "Genieß die Show," stellte ich schmunzelnd fest. Oh das würde er - ich sah es ihm doch schon jetzt an. Er machte sich doch schon bereit die Show die ich ihm bieten würde, zu genießen. Dabei hatten wir bis jetzt absolut nichts dieser Art getan, hatten es viel mehr auf Nettigkeiten und höfliche Gespräche abgesehen gehabt. Vielleicht wohnte ich mittlerweile schon zu lange hier, und das betrinken führte nun einmal auch nicht zu den besten Ideen. ich atmete noch einmal tief ein, richtete mich gänzlich auf und schob dabei meine Finger meinen Bauch hinab. Meine Hose hatte ich sowieso gar nicht mehr geschlossen, weshalb es ein einfaches war mich dieser zu entledigen. Zuvor drehte ich ihm aber noch meinen Hintern entgegen, lehnte mich langsam vor und schob meine Hose hinab. Entweder er stand darauf, oder aber er tat es nicht - wir spielten doch ohnehin nur Poker, oder? Wenn ich aber nun schon die Chance hatte, konnte ich diese doch wirklich gleich nutzen und ihn reizen. Ich mochte es einfach zu wissen, das Männer auf mich standen. Ich mochte das Gefühl, dass sie mir dadurch gaben. Mit einem Hüftschwung drehte ich mich wieder in seine Richtung, stieg dabei aus meiner Jeans und warf sie gekonnt unter die Couch. Ich hatte das hier eindeutig schon des Öfteren getan, abstreiten konnte ich es wohl auch nicht mehr. Ein weiteres strichen meine Finger über meinen Körper, dieses Mal aber begann ich bei meinen Oberschenkeln und wanderte hoch, ergriff mit einem Finger den Saum meines T-Shirts, dass ebenso schnell zu Boden ging wie die Hose es getan hatte. Ich hatte nicht gesagt er musste hier Channing Tatum auspacken, aber ein klein wenig Mühe musste er sich nun einmal geben. Wenn er schon verlor, wollte ich wenigstens etwas haben, an dem ich mich hier ergözen konnte. Nun konnte er sich hieran ergözen. Langsam trat ich näher an ihn, und ließ mich grinsend auf seinen Schoß nieder, rutschte dabei aber augenblicklich vor und biss mir auf die Unterlippe. Ich wusste eben, was Männern gefiel, schließlich hatte ich lange genug mit einem Arschloch zusammen gelebt, der mich selbst mit wildfremden Männern geteilt hatte. Heute konnte ich ihm dafür wohl nur danken. Ob ich es tun würde oder nicht, war eine ganz andere Frage, schließlich war er schuld daran, dass ich mich die gesamte Zeit unserer Beziehung, unsagbar billig gefühlt hatte. Ich hatte nie gesagt, dass ich es nicht nutzen würde halbnackt und in Unterwäsche vor ihm zu stehen - er würde jetzt doch ohnehin nur denken ich hätte extra verloren, denn hässliche Alltagsunterwäsche hatte ich nicht. Ich mochte es zu wissen, dass ich hübsche, aufreizende Unterwäsche anhatte - zu jeder Tages und Nachtzeit. Ich betrachtete ihn, ließ meine Fingerspitze ein weiteres Mal über seine Wange streichen und beugte mich zu seinem Ohr hinab. Für einen Moment hielt ich inne, atmete seinen Duft tief ein. Ich hatte aber auch nie gesagt, dass er unatraktiv war. Er war einfach nur Polizist, und das hätte mich gestört, wäre ich gerade nicht sowieso schon zu betrunken um noch gerade laufen zu können. "Wahrheit oder Pflicht?" Das war das falsche Spiel. Trotzdem war es ein Spiel, und es war seine Idee gewesen, ein Spiel zu spielen. Es war seine Idee gewesen zu spielen.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Nov 22, 2018 10:53 am

Taro Maekawa
Welcher Mann genoss es schon nicht, wenn eine attraktive Frau sich ihren Kleidern entledigte? Entweder war er schwul oder asexuell. Eine andere Begründung gab es nicht. Jedem Typen hätte es gefallen, was ich gerade zu sehen bekam. Ich zuckte unschuldig die Schultern, als sie mich fragte, ob ich Magic Mike gesehen hatte. „Meine Schwester hat mich dazu überredet, ihn mit ihr zu schauen“, erwiderte ich grinsend. Natürlich hatte ich mir den ganzen Abend lang anhören können, wie unfassbar gut Channing Tatum aussah und wie gut, dass er tanzen konnte. Ich war zwar nicht wirklich der Typ, der gerne tanzte, aber ich konnte wohl einigermassen mit seinem Körper mithalten. Als meine Schwester dann endlich einigermassen mit ihrer Schwärmerei fertig gewesen war, hatte sie sich angefangen zu beschweren, dass es einfach zu wenig solche Kerle gab. Schwestern konnten echt anstrengend sein. Sie hatten immer irgendwas zu merken. Meine Gedanken gingen jedoch in eine komplett andere Richtung, als sie ihre Hände über ihren Bauch fallen liess und damit meine Aufmerksamkeit ihrem Körper zuwandte. Hey, ich war auch ein Mann und sie war anscheinend wirklich auf Provokation aus. Sie streckte mir ihren Hintern entgegen, bevor sie sich die Hose auszog. Und verdammt, sie trug wirklich Reizwäsche. Ich fragte mich, ob sie diese wohl immer trug oder ob sie sich extra noch dafür umgezogen hatte. Allerdings konnte ich es mir wirklich vorstellen, dass sie immer mit solcher heisser Unterwäsche herumlief. Sie drehte sich wieder zu mir hin und zog sich das Shirt aus. Sie war wirklich gut darin und sie weckte etwas in mir, was viel zu lange geschlummert hatte. Ich schluckte leicht, als sie sich auf meinen Schoss setzte. Es war das eine, wenn eine attraktive Frau vor einem stand. Es war etwas anderes, wenn eine attraktive Frau nur mit Reizwäsche auf meinem Schoss Platz nahm. Ihre Fingerspitze strich über meine Wange und irgendwie fühlte sich diese Berührung intensiver an wie gerade noch vor ein paar Minuten, als sie meine Wange berührt hatte. Vielleicht war ich in diesem Punkt wirklich einfach zu sehr ein Mann. Ich konnte es nicht einschätzen. Sie beugte sich zu meinem Ohr und ich konnte nicht verhindern, dass mein Blick tiefer zu ihren Brüsten glitt. Wie sollte ich dem denn aber auch widerstehen? Verdammt, sie hatte wirklich einen guten Vorbau und sie präsentierte mir diesen gerade in erotischer Reizwäsche. Da würde sich wohl jeder Herzschlag eines Mannes beschleunigen. Ich sah wieder nach oben. Anscheinend war Spielwechsel angesagt. Wahrheit oder Pflicht? Ich war keiner, der kneifte. Meine Vernunft hatte sich inzwischen endgültig verabschiedet, sonst hätte ich jetzt wohl einfach einen Rückzieher gemacht. Aber das tat ich nicht, sondern genoss es fast schon, wie sie sich auf meinem Schoss räkelte. „Pflicht", sagte ich zu ihr und grinste sie erwartungsvoll an. Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass es keine Kleinigkeit war. Allerdings hatte ich auch keine Ahnung, wohin dass das Ganze führen würde. Sie sass doch schon immerhin halbnackt auf meinem Schoss. Obwohl man ruhig sagen konnte, dass sie mehr als halbnackt war, so wie ihre Unterwäsche aussah. Erneut glitt mein Blick ihren Körper hinab und dennoch zwang ich mich, meine Hände bei mir zu behalten. Ich hatte immer noch den Gedanken im Hinterkopf, dass das letzte Mal Sex für sie alles andere als angenehm gewesen war. Ja, ich hatte diesen verdrehten Gedanken im Kopf, obwohl ich den nicht haben sollte. Sie verhielt sich zwar alles andere wie jemand, der letztes Mal doch ein eher traumatisches Erlebnis gehabt hatte, aber ich konnte sie in diesem Punkt schlecht einschätzen. Momentan sollte ich wohl eh nicht versuchen, zu viel nachzudenken.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Do Nov 22, 2018 11:52 am

NIEVE Vaughn

Mit seiner Schwester hatte er Magic Mike gesehen - sie hatte ihn dazu gezwungen. Eigentlich glaubte ich es ihm fast schon nicht, dass er sich von seiner Schwester wirklich dazu hatte zwingen lassen, einen Film anzusehen, den er nicht sehen wollte. Wahrscheeinlich hatte er Anfangs wirklich nicht gewollt, diesen Film je zu sehen, letzten Endes aber konnte er doch unmöglich wirklich behaupten fast 2 Stunden dort gehockt zu haben, mit dem Gedanken wann es denn nun endlich vorbei war. Zumal ich nun wirklich nicht dachte, dass es je einen Mann gegeben hatte, der zu diesem Zeitpunkt nicht etwa Channing Tatum hatte sein wollen. Er war doch aber ohnehin nicht wirklich das, was ich als unsagbar gutaussehend beschreiben würde. Er sah gut aus, und sein Körper war allemal das was man sich wünschte - letzten Endes aber war es nicht Channing Tatum mit dem man alt wurde. Und die meisten Frauen behaupteten doch ohnehin, dass sie lieber etwas Fett am Körper des Freundes hatten, anstatt harte Muskeln. Ich konnte es verstehen, weshalb sie es sagten, war aber wohl einfach zu oberflächlich um es ebenso behaupten zu können. Ich mochte gut gebaute Männer - und Taro war eindeutig einer von diesen. Selbst mit Ruhezeit, die er nicht hatte trainieren können, sah er noch unverschämt gut aus. Oh wow - er war eindeutig der erste Mann, der seine Finger bei sich behielt, und das gänzlich unaufgefordert. Er schien ja noch nicht einmal in Versuchung zu kommen. Grinsend vernahm ich seinen Blick, ehe er doch wirklich dem Spielwechsel zusagte. Also waren wir mit Strippoker fertig? Das hatte ich beinahe schon geglaubt - aber auch wirklich nur beinahe. Das er jedoch gleich Pflicht wählen würde, war unerwartet. Er bewies hier doch sehr viel mehr Mut als ich ihm zugeschrieben hätte, und dass obwohl er Polizist war. Das hier war aber etwas ganz anderes, als bewaffnet irgendjemandem hinterher zu hetzen. Langsam beugte ich mich wieder etwas zurück, betrachtete sein Gesicht. Ich hatte eine Frage für ihn gehabt, eine Pflicht aber nicht. Zwar hatte ich mir erhofft, dass er Pflicht wählen würde, erwartet aber hatte ich es nun einmal doch nicht. Ich leckte mir über die Lippen, atmete tief ein. Eine Pflicht. Er hatte Pflicht gewählt, jetzt konnte er nicht einfach kneifen. "Küss mich," hauchte ich an seinen Lippen, hielt jedoch inne. Es war seine Pflicht - wenn er kneifen wollte, musste er das sagen. Laut und deutlich, dann würden wir einfach wieder zu unserem originalen Spiel zurückgehen und ignorieren, dass das hier jemals passiert war. Ich schob meine Finger ein weiteres Mal über seine Haut, ließ sie in seinem Nacken ruhen ehe ich den letzten Abstand schloss und meine Lippen auf seine legte. Es war zwar immer noch seine Pflicht, aber hey - jetzt konnte er entweder einen Rückzug machen und mir unterstellen, dass ich zu viel getrunken hatte, oder aber er spielte das Spiel vollends so, wie es gedacht war.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Nov 22, 2018 2:03 pm

Taro Maekawa
Sollte sie es glauben oder nicht. Ich konnte mich auf jeden Fall nicht so gut bewegen wie Channing Tatum. Ich hatte aber auch überhaupt keine Zeit dazu, um dafür zu üben. Ich war wohl wirklich mit wichtigeren Dingen beschäftigt, als Tanzen zu lernen. Ich seufzte leise auf, während mein Blick auf ihr ruhte. Wieso musste sie aber auch nur so attraktiv sein? Ja, ich behielt meine Hände zurück. Ich wusste nicht, wie und ob sie überhaupt angefasst werden wollte. Vielleicht war sie noch gar nicht bereit dazu, obwohl sie mir hier gerade einen ganz anderen Eindruck vermittelte. Ich wusste nicht, wieso sie plötzlich auf die Idee kam, das Spiel zu wechseln. Aber eigentlich war es mir egal. Beim Strippoker würde man nackte Haut sehen und bei Wahrheit oder Pflicht vermutlich auch. Ich war aber kein Kneifer und wählte Pflicht. Sie wirkte ein bisschen überrascht darüber. Hatte sie wirklich geglaubt, ich würde Wahrheit nehmen? Nein, da lag sie falsch. Ich seufzte leise auf und sah dann überrascht zu ihr hoch. Ich sollte sie küssen? Das meinte sie doch nicht ernst oder? Anscheinend schon, denn sie machte kein Rückzieher. Im Gegenteil. Mein Blick fiel auf ihre Lippen, als sie immer und immer näher kam. Ihre Hand legte sich in meinen Nacken und im nächsten Moment lagen ihre Lippen auf meinen. Das war zu viel des guten. Es hatte mich schon eine Menge Widerstand gekostet, dass sie so verführerisch und halbnackt auf meinem Schoss sass. Der Kuss brachte das Fass nun zum Überlaufen. Es war, als wäre die Begierde, die wirklich lange geruht hatte, mit einem Schlag wieder da. Ich erwiderte den Kuss und vertiefte ihn sogleich auch. Diese Frau hatte ein Feuer in mir entfacht, welches viel zu lange geschlummert hatte. Während sich mein Arm um ihren Körper legte, damit ich diesen an meinen Körper drücken konnte, fuhr die andere Hand in ihr Haar. Meine Hand legte sich auf ihr Kreuz, bevor meine Hand ein bisschen runter wanderte. Sie dachte doch nicht wirklich, dass ich ihr widerstehen könnte oder? Nein, das konnte ich nicht. Das bemerkte sie nun aber vielleicht sogar selbst. Erst als bei mir langsam der Sauerstoff knapp wurde, musste ich mich von ihr lösen. Jedoch nur so viel, damit ich tief Luft einziehen konnte. Ich konnte gerade nicht verstehen, was passiert war. Ich hatte ein Rauschen in den Ohren und mein Blut hatte sich langsam aber sicher an einen anderen Ort verschoben. Es hatte sich gut angefühlt. Es hatte sich verdammt gut angefühlt. Es hatte sich fast schon zu gut angefühlt. Und zugegeben… ich wollte mehr. Ich wollte mehr davon, ihre Lippen unter meinen zu spüren. Ich wollte mehr von ihrer nackten Haut unter meinen Fingern spüren. Sie musste einen Rückzieher machen, wenn es ihr zu weit ging, denn für mich fühlte es sich zu gut an, als dass ich aufhören wollte. Mit diesem Gedanken überbrückte ich den kleinen Abstand zwischen uns und dieses Mal war ich derjenige, der sie küsste. Heiss, leidenschaftlich und intensiv.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Nov 22, 2018 2:04 pm

Alenica Salloa
Heute war ein beschissener Tag, so wie jeder andere eigentlich auch. Aber heute hatte ich mal wiedereinen super Tag erwischt. Ich musste bei einem anderen Café aushelfen gehen. Anscheinend war der Geschäftsinhaber von dem Café, bei dem ich eigentlich arbeitete, ein guter Kollege von dessen Geschäftsführer, bei dem ich heute aushelfen musste. Da ich natürlich noch in der Ausbildung war und einen wirklich beschissenen Lohn hatte, wurde natürlich ich geschickt und keine Arbeitskraft, die noch zu viel kosten würde. Aber ich konnte und durfte mich nicht beschweren. Ich war ein Ex-Junkie und hatte keinen besonders guten Schulabschluss. Ich konnte heilfroh sein, dass ich diese Ausbildungsstelle bekommen hatte – natürlich nur dank meinen Brüdern, wie ich es mir oft genug anhören musste. Ja, ich wusste, dass ich froh sein konnte, dass ich sie hatte. Sie hatten mir geholfen aus dieser ganzen Scheisse hinauszukommen. Dennoch konnten sie auch sehr anstrengend sein. Ich stieg aus der Bahn und ging die letzten paar Meter zu Fuss. Ich war noch nie in diesem Café gewesen. Ich hatte nur mitbekommen, dass anscheinend aufgrund Krankheit gerade Personalmangel herrschte und sie deswegen auf mich angewiesen waren. Ich hoffte einfach, dass sie sich dann nicht noch bei meinem Chef beschweren würden. Ich würde heute einfach einen guten Job machen. Wer wusste schon, ob ich morgen nicht doch wieder hierher zitiert wurde. Das Café kam in Sicht und ich ging hinein. Natürlich stand es, dass es geschlossen war, aber ich musste heute hier arbeiten, also ging ich jetzt einfach hier herein. Ich entdeckte auf den ersten Blick gerade niemanden, weswegen ich in den hinteren Bereich ging. Ich sah einen Typen, der um einiges älter war wie ich. Vielleicht fünf Jahre oder so. Er sah jedoch nicht so aus, als würde er hier arbeiten. „Ähm, hey", sagte ich und zog mir die Stöpsel aus den Ohren. „Ich bin die Aushilfe für heute. Wo soll ich mich melden?“, fragte ich den noch recht gutaussehenden Typen. Doch er spielte in einer anderen Liga und das sah man. Jedoch schien er sich hier auszukennen, sonst wäre er nicht in dem Bereich, indem sich sonst nur die Mitarbeiter aufhielten. Ich verstaute meine Kopfhörer in der Seitentasche meiner Jacke und sah ihn dann fragend an. Ich war nur hierher gekommen, um meinen Job zu erledigen. Mehr nicht. [Sorry, hoffe du kannst damit was anfangen]

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Arce am Do Nov 22, 2018 2:29 pm

NIEVE Vaughn

Heute passierten viele Dinge, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Er betrank sich mit mir, dachte nicht sonderlich darüber nach wie es vielleicht enden könnte, er wollte Poker mit mir spielen, und nun ließ er doch wirklich zu, dass ich ihn küsste. Ohne Wiederstand, ohne Zögern, erwiderte er den Kuss. Es fühlte sich so viel besser an, als ich es jemals erwartet hatte. Ich hatte geglaubt, ihn so möglicherweise aus der Fassung bringen zu können, mittlerweile aber ging es wohl wirklich einfach nur um das Spiel - nicht Poker, nicht Wahrheit oder Pflicht, viel mehr aber darum das wir doch die ganze Zeit nur höflich herumtänzelten, in der Hoffnung dadurch nicht irgendetwas zu starten, dem wir nicht gewachsen waren. Und vielleicht war es auch so, und wir waren dem hier wirklich nicht gewachsen, im Moment aber wollte ich es einfach auskosten meine Entscheidungen auf den Alkohol schieben zu können, denn im Moment schien er ebenso betrunken zu sein wie ich, und ihm schien es ebenso egal zu sein, dass wir das hier sehr wahrscheinlich doch nicht wirklich tun sollten. Ich keuchte in den Kuss, biss ihn dabei wahrscheinlich sogar unvorsichtig, als sein Körper sich fest an meinen schmiegte. Mit dieser Reaktion hätte ich doch nicht gerechnet. War hatte ich gedacht? Das er den Polizist raushängen lassen würde? Das er den Spiesser spielen würde, wenn er doch gerade noch bewiesen hatte, dass er das eindeutig nicht war? Scheiße, ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass ich das hier so sehr genießen würde. Ich schob meine Finger seinen Nacken hoch, vergrub sie in seinen Haaren, als er sich von mir löste. War es das gewesen? Hatte ihn die Vernunft gebissen? Das hier war alles andere als vernünftig, aber Vernunft hatte wohl schon sehr früh seinen Abschied gefeiert, schließlich wohnte ich nun bereits seit einer ganzen Weile bei ihm - schlief sogar im selben Bett mit ihm. Mit ihm zwischen meinen Beinen, und seinem Kopf zwischen meinen Brüsten. Das hier war nie vernünftig gewesen, gerade aber spielte es noch nicht einmal eine Rolle. Er ließ sich die Chance jedoch nicht nehmen, mich ein weiteres Mal zu küssen. Dabei zögerte er noch nicht einmal. Schmunzelnd lehnte ich mich etwas zurück, seine Hand immer noch tief in meinem Kreuz ruhend, zog ihn sogleich mit. Mein Herz schlug mir bis in die Ohren. Scheiß auf Strippoker - scheiß auf Mühe geben, meinetwegen konnte er sich auch einfach schnell ausziehen, um mit mir aufzuholen. Meine Hände fanden ihren Weg aus seinen Haaren, hinab zu seinem T-Shirt, dass ich in einer schnellen Bewegung über seinen Kopf gezogen hatte. Es war mir egal, ob wir hier eigentlich Strippoker spielen wollten oder nicht, die Karten waren doch ohnehin schon vergessen. Zumal sich seine Haut einfach zu gut anfühlte, selbst grün und blau sah er noch unfassbar gut aus. Erst ab da, spielte ein klein wenig Vernunft mit. Er hatte nicht abgeschlossen, zumindest hatte ich ihn nicht dabei gesehen, und noch einmal wollte ich es niemandem so einfach machen hier einzubrechen. Vor allem nicht, wenn Taro noch nicht einmal wirklich zurück schlagen konnte, ohne selbst dabei Schmerzen zu verspüren. Ich löste mich augenblicklich von ihm, schob mich von seinem Schoß. "Nicht bewegen," sagte ich und bewegte mich schnell an seinen Möbeln vorbei zur Tür, um diese abzuschließen. Ein weiteres Mal musste nicht der selbe Fehler begangen werden. Erst als ich wirklich sicher war, dass die Tür abgeschlossen war, lief ich zurück zu Taro. Mit einem Ruck zog ich ihn von seinem Sessel hoch und legte meine Lippen ein weiteres Mal auf die seinen.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Nov 22, 2018 6:30 pm

Taro Maekawa
Ich hatte keine Ahnung, ob das hier eine gute Sache war oder ob wir gerade wirklich einen grossen Fehler begingen. Vielleicht taten wir das wirklich, aber gerade fühlte es sich einfach zu gut an, als dass ich damit aufhören wollte. Ich wollte nämlich das Gegenteil. Ich wollte ihr lieber diese erotische Unterwäsche ausziehen. Ich wusste, dass ich sonst immer der Vernünftige war. Aber meine Vernunft hatte sich heute schon lange verabschiedet. Ausserdem hatte sie mein Verlangen geweckt und nach dieser langen Ruhepause kehrte es mit voller Gewalt zurück. Ihre Finger schoben sich in mein Haar, als ich mich kurz von ihr löste, um kurz Luft zu holen. Das Blut rauschte mir in den Ohren und gerade waren nicht wirklich irgendwelche Worte nötig. Ich küsste sie erneut und wurde dicht an sie gezogen. Ich seufzte wohlig auf, als ihre Hände nach unten glitten, um schlussendlich mein Shirt auszuziehen. Es war ziemlich schnell weg und danach lagen unsere Lippen wieder aufeinander. Meine Haut fühlte sich an diesen Stellen heiss an, an denen unsere nackte Haut aufeinander traf. Ich sah sie überrascht an, als sie sich abrupt von mir löste. Wollte sie abbrechen? Danach sah es gerade aus. Ich blinzelte verwundert und sah ihr hinterher, als sie Richtung Tür ging. Ich blieb jedoch einfach so wie ich war. Sie hatte immerhin gesagt, dass ich mich nicht bewegen sollte, also tat ich das auch nicht. Mir ging ein kleines Licht auf, als sie die Tür sicher abschloss und danach zurückkehrte. Man hätte meinen können, dass ich meine Lektion gelernt hätte. Andererseits waren meine Gedanken gerade an einem völlig anderen Ort. Männer hatten zwar ein Gehirn, aber nicht genügend Blut um dieses zu benutzen, wenn gerade ein gewisses anderes Körperteil mit Blut gefüllt war. An dieser Aussage war tatsächlich was dran. Sie kam zurück und kurz fragte ich mich, ob sie mich jetzt vielleicht nicht mehr küssen wollte. Aber es passierte das Gegenteil. Sie zog mich aus dem Sessel und erneut küsste sie mich. Verdammt, sie konnte wirklich gut küssen. Meine eine Hand legte sich auf ihren Hintern, während die andere über ihren flachen Bauch nach oben glitt. Dann aber hob ich sie hoch und trug sie ohne Umschweife ins Schlafzimmer. Ja, es schmerzte, aber ich nahm den Schmerz gerade nicht so wirklich war. Lust und Erregung war gerade etwa das einzige, was ich in meinem Körper spürte. Und ich wollte mehr. Ich beugte mich vorüber und liess sie auf das Bett sinken, bevor ich mich sanft zwischen ihre Beine drängte. Ich wusste zwar nicht, wie es ihr ging, aber ich wollte mich nicht nur damit zufrieden geben. Mein Körper schrie nach mehr. Nieve hatte mich schon die ganze Zeit damit reizen wollen und das war es, was dabei herausgekommen war. Ich stöhnte rau an ihren Lippen auf, bevor meine Lippen über ihren Hals glitten und weiter zu ihrer Brust hinab. Wie von selbst presste sich mein Becken gegen ihres, während mein Verlangen nach ihr ins Unermessliche wuchs.

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Re: Live your life RPG

Beitrag von Copilu am Do Nov 22, 2018 6:43 pm

Finnegan „Finn“ Williams
Eigentlich hätte ich mich für die Uni fertig machen müssen, doch meine Pläne wurden heute etwas durcheinander geschmissen. Im Café hatten einige der Mitarbeiter wegen Krankheit abgesagt. Ein Kumpel meines Vaters schickte uns zwar eine Aushilfe vorbei, aber ganz alleine konnte sie dann eben auch nicht arbeiten, vor allem wenn sie sich hier nicht auskannte. Also hatte ich mich dazu bereit erklärt heute auszuhelfen. Izzy hätte zwar auch helfen können, doch sie konnte ihr praktisches Training nicht so einfach ausfallen lassen. Ich konnte mir meine Arbeitszeiten dann doch etwas freier einteilen, solange ich rechtzeitig fertig wurde. Mein Vater hatte noch ein paar Erledigungen zu tun, sodass ich schon mal ins Café ging, es aufschloss und in den hinteren Bereich ging. Ich schaltete schon mal Licht und alle Geräte an, bevor ich mich einfach an einen der Arbeitsplätze setzte und die freie Zeit nutzte, um noch etwas an einem der Artikel zu schreiben. Dabei war ich so ins Schreiben vertieft, dass ich erst bemerkte, dass jemand das Café betreten hatte, als das Mädchen mich ansprach. Etwas überrascht sah ich auf, als sie auch bereits erklärte, was sie hier wollte. Sie würde uns also den Tag über helfen. Bisher hatte ich mich nicht wirklich um andere Mitarbeiter kümmern müssen, weswegen ich auch nicht wusste, wie genau mein Vater das alles handhabte. „Äh hey. Mein Vater sollte gleich da sein, dann kannst du dich bei ihm melden. Ich könnte dir aber schon mal zeigen, wo alles ist“, schlug ich vor. Wahrscheinlich bräuchte sie auch die Arbeitskleidung, da konnte ich mich ja schon mal darum kümmern, bis mein Vater kam. Ich stand auf und packte meine Sachen weg. Da wurde mir bewusst, dass ich mich der jungen Frau wahrscheinlich erst einmal vorstellen sollte. Sie schien einige Jahre jünger, als ich zu sein. „Ich bin übrigens Finnegan, du kannst mich aber ruhig Finn nennen. Und du bist?“, fragte ich lächelnd und hielt ihr die Hand hin. Der Freund meines Vaters hatte uns bloß gesagt, dass er jemanden schicken würde, aber nicht wen, zumindest nicht mir. Sodass ich zu dem Gesicht keinen Namen hatte. Wahrscheinlich war es auch besser sie mit Namen anzusprechen, als immer nur mit du. Vor allem nicht, weil es sein könnte, dass wir länger zusammen arbeiten würden, je nachdem wie lang die anderen krank geschrieben waren.
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