The secret warriors (RPG)

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mi Sep 26, 2018 5:23 pm

Kleo Miles
Ich zuckte schmunzelnd die Schulter. „Kann sein. Menschen sind von Natur aus keine Einzelgänger. Wir suchen uns Partner und pflanzen uns fort. Das ist der Lauf der Dinge. Und dir könnte etwas Ordnung sicher nicht schaden.“, grinste ich frech. Er schien mir ein kleiner Chaot zu sein, der spät in der Nacht Flyer verteilte und vergaß, dass sein Kühlschrank leer war. Wie konnte man sowas vergessen? Als ich noch Mensch gewesen war, hatte ich immer dafür gesorgt, dass genug zu Essen da war und selbst jetzt als Vampir, hielt ich gewisse Zeiten ein, zu denen ich aß. Als Medizinerin war ich wohl ein klein wenig zu ordentlich und strukturiert. „Ich denke trotzdem du solltest deine Flyer ein wenig früher verteilen. Morgens um zehn schaffst du sicher mehr damit als abends um zehn. Immerhin lockst du so deutlich mehr Hausfrauen ins Training. Die sind nämlich gelangweilt, brauchen Ausgleich und wollen sich verteidigen können.“, erklärte ich ihm. Sicher würde er morgens deutlich mehr Menschen mit seinen Flyern erreichen. Die Leute, die Zeit für solch einen Kurs hatten, liefen immerhin tagsüber herum und nicht mitten in der Nacht. Ich lehnte mich zurück und musterte ihn von der Seite, während ich wieder an meinem Erdbeer-Shake schlürfte. „So? Eingebildet ist er also auch noch, huh?“, stellte ich schmunzelnd fest. Ich war schon von deutlich hässlicheren Typen angestarrt worden? Niemand wurde gern angestarrt, also war sie Aussage wohl nur der Tatsache gewidmet, dass er nicht gerade schlecht aussah und damit offenkundig Interesse an mir zeigte. Tja, zu blöd, dass ich ein mordendes Monster war und Jungs wie ihn zum Frühstück aß. „Du hast Recht… Ich bin nicht gerade groß und muskulös. Es wird wohl besser sein, wenn du mich beschützt.“, gab ich ihm nun doch recht. Wenn ich darauf beharrte einen Trucker allein aufs Kreuz zu legen, würde er noch Verdacht schöpfen. Es war nun einmal so. Ich war nicht gerade muskulös und stämmig. Ich war recht klein und zierlich und würde unter normalen Bedingungen niemanden schlagen. Wäre ich ein Mensch, würde mir ein Kickbox-Trainer schon eine ziemliche Hilfe sein, wenn es um meinen Schutz ging. Die Zeiten waren immerhin gefährlicher geworden. Nach dem Krieg hatte es sich ziemlich verbessert, aber nun war die Kriminalitätsrate ziemlich angestiegen. Wenn ich nicht gerade Trucker vernaschte, suchte ich mir meistens irgendwelche Verbrecher, die den Tod auch verdient hätten. Darunter waren oft Vergewaltiger oder Mörder, die übrigens erstaunlich leicht auf meine Spielchen hereinfielen und mir an abgelegene Orte folgten. So sehr ich es auch hasste töten zu müssen, diese Menschen taten mir wirklich nicht leid. Früher hatte es wenigstens noch gerechte Strafen für diese Taten gegeben. Heute liefen diese Leute frei herum… Ich schürzte leicht die Lippen und lehnte mich ein wenig zu Raphael rüber. „Mein nächster Stop ist San Francisco. Sobald ich mich hier ein bisschen gesammelt und etwas Geld verdient habe, geht es weiter. Diese Zwischenstopps in kleineren Städten sind leider manchmal nötig.“, erklärte ich ihm wahrheitsgemäß. In großen Städten fiel ein Vampir weniger auf als in Kleinstädten. Aber ich kam eben nicht immer von einer Großstadt zur nächsten, sondern brauchte neues Geld, das ich mir von meinen Opfern nehmen musste. So Leif mein Leben eben…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Sep 27, 2018 9:30 am

Raphael Lewis
Sie sprach tatsächlich von Fortpflanzung. „Ich habe noch eine Menge Zeit, um einen Partner zu finden und mich… fortzupflanzen.“ Ich lachte bei diesem Wort auf. Niemand nannte das heute doch mehr so? Man war ein Paar, heiratete und irgendwann fasste man den Entschluss, dass man gemeinsam Kinder kriegen wollte. Eine Familie gründen. Ich hatte damit wirklich absolut keinen Druck. Ja, die meisten hatten inzwischen eine Freundin oder bereits schon eine Ehefrau. Aber sollte ich deswegen eine Beziehung eingehen, die ich gar nicht wollte oder die nicht die richtige wäre? Nein, das würde ich garantiert nicht tun. „Ich komme auch noch eine Weile mit Unordnung zurecht“, versprach ich ihr und lächelte sie an. „Vielleicht will ich ja nicht nur langweilige Hausfrauen in meinen Kursen haben. Aber du hast schon Recht. Ich werde noch ein paar Flyer morgen früh auf dem Weg zur Arbeit verteilen“, stimmte ich ihr zu. Immerhin war das eigentliche Ziel Kunden anzulocken, egal ob es nun Hausfrauen waren oder eben nicht. Das war immerhin der Sinn, wenn der Chef einem die Flyer in die Hand drückte und sagte, dass man diese verteilen sollte. „Nicht eingebildet, ich bin einfach realistisch“, sagte ich neckend und grinste sie an. Hey, sie hatte vorhin mit mir selbst irgendwie geflirtet und ich war nicht von schlechten Eltern. Also durfte ich wohl auch mal einen dummen Spruch fallen lassen. Sie stimmte mir dann doch zu und ich schürzte leicht die Lippen. „Na ja, ich kann dich vermutlich nur noch heute Abend beschützen oder bist du etwa auf ein weiteres Treffen aus?“, konfrontierte ich sie und grinste über beide Ohren. Ja, ich setzte alles auf eine Karte, aber wieso nicht? Sie wäre vermutlich noch eine Weile hier und ich glaubte nicht, dass sie besonders viele Freunde gefunden hatte. Sonst wäre sie wohl nicht alleine hier oder? Und sie wäre auch nicht alleine aus einer Bar gekommen. Ich merkte, wie sie sich ein bisschen zu mir hinüberlehnte und ich lächelte sie an. San Francisco. Damit hatte sie wohl wirklich eine Grossstadt vor sich hin. Ich seufzte leise auf und nickte dann. „Und womit willst du Geld verdienen?“ Ich hob eine Augenbraue und beugte mich ebenfalls ein bisschen vor. „So wie du immer gesprochen hast, kennst du dich mit Kampfsport aus. Vielleicht könntest du als Aushilfe zwischendurch bei uns im Studio arbeiten? Nur so ein paar Stunden und die könnten auch später stattfinden, du ja anscheinend ein Langschläfer bist“, zog ich sie auf und lächelte sie an. Oder wollte sie etwa lieber kellnern oder so einen Job machen? Na ja, wenn sie sich ein bisschen mit Kampfsportart auskannte, dann würde das ganz gut passen. Ab und zu war so eine Aushilfe noch ganz gut. Es brachte ein bisschen frischer Wind, denn jeder hat halt seinen eigenen Charakter mit dem er kämpfte. Vor allem könnte ich mir vorstellen, dass zum Beispiel die eventuellen neuen Kunden alias Hausfrauen lieber mit einer Frau kämpfen wollten vor allem am Anfang. Manche waren halt doch ein bisschen zurückhaltend, bis sie sich daran gewöhnt hatten.  Na ja, ob sie das Angebot annehmen würde, war eine ganz andere Frage und zudem müsste ich zuerst einmal mit meinem Chef darüber reden. Der Vorteil wäre dann wenigstens gewesen, dass ich sie wiedersehen würde.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Sep 30, 2018 9:20 am

Kleo Miles
Natürlich. Er war ja noch jung. Allerdings war ich das auch gewesen. Ich war auch jung gewesen und hätte mein ganzes Leben noch vor mir gehabt. Ich hätte einen Ehemann finden und eine Familie gründen können. Ich hätte in meinem Leben noch so viel machen können, aber es war alles anders gelaufen als es hätte sein sollen. Nun hatte ich vielleicht alle zeit der Welt, aber für die falschen Dinge… „Natürlich hast du das.“, murmelte ich also einfach nur und lehnte mich wieder etwas zurück. Wow, in all den Jahren als Vampir hatte ich immer noch nicht gelernt mich zurückzuhalten. Erst der kleine Ausbruch von Stolz und dass ich mich selbst beschützen könnte und nun das hier. Ich vermisste mein menschliches Leben wohl doch mehr als ich zugeben wollte. „Na ja, ich denke wer um diese Uhrzeit abends noch herumrennt fühlt sich mutig genug und denkt er braucht keinen Kampfkurs.“ Er hätte tagsüber sicher bessere Chancen jemanden zu finden, der seinem Kurs beitrat. Allein schon, weil tagsüber mehr Menschen herumliefen als unter der Woche spät abends. Ich schürzte leicht die Lippen, als er meinte er wäre realistisch. „Das heißt also entweder du glaubst mich starren nur hässliche Kerle an oder aber du hältst dich für den aller geilsten. Beides wäre in diesem Fall… eingebildet. Aber ein bisschen Arroganz schadet einem Kerl ja nicht, hm?“ Nein, im Gegenteil. Es konnte auch ganz sexy sein, wenn es nicht übertrieben war. Ich hatte schon immer auf die kleinen Idioten gestanden. Genau das hatte mich ja auch erst in diese Lage gebracht. Bloß deswegen war ich… tot. Weil ich mich auf den Falschen eigelassen hatte. Ich legte den Kopf leicht schief, als er eine Anspielung auf weitere Treffen machte. „War das ein billiger Trick mich zu einem Date oder sowas zu bewegen?“ Wieso sonst sollte er weitere Treffen anspielen? „Hey, du bist echt süß und so, aber… ich bin echt nicht die Richtige für sowas. Ich habe keine Dates. Mit niemandem, also… nichts Persönliches.“, erteilte ich ihm eine sanfte Abfuhr. Ich war ein Vampir. Ich hatte keine Dates und ging mit Typen aus. Das machte einfach keinen Sinn. Ich war seit fast sechzig Jahren allein und ich würde es auch für den Rest meines Lebens sein. So war es für mich und für alle anderen besser. Ich schielte zu ihm rüber und schürzte leicht die Lippen. „Aber vielleicht würde ich mich zu einem freundschaftlichen Treffen überreden lassen.“, gab ich dann doch irgendwie nach. Ich musste schon zugeben, dass Raphael echt heiß war und auch irgendwie witzig und süß. Ich musste ihn ja nicht gleich heiraten, aber ein paar soziale Kontakte würden mir sicher nicht weh tun. Ich lachte leise und schüttelte den Kopf. „Oh nein! Ich meinte damit, dass ich meinem Gegenüber in die Eier treten kann, aber sicher nicht, dass ich mich mit Kickboxen oder Kampfsportarten auskenne. Nein, ich bin kein Fan von Technik und sowas. Ich denke ich könnte vielleicht im Kino an der Kasse sitzen oder Regale im Supermarkt auffüllen oder kellnern.“ Ja, das könnte ich, aber die Wahrheit war, dass ich das Geld den Menschen abzog, die ich tötete. Die brauchten das immerhin nicht mehr und töten musste ich sie leider so oder so. Außerdem gab es keinen Job für mich, der komplett nur im Dunkeln stattfand.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 30, 2018 10:25 am

Raphael Lewis
Wer wusste schon, ob ich jemals Kinder bekommen würde oder nicht. Das stand wohl alles noch in den Sternen geschrieben. Ja, andere meiner Freunde waren bereits schon verheiratet und waren nun damit beschäftigt, ihre Freundin zu schwängern. Ein paar wussten halt einfach schon, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen war. Aber das konnte ich nicht wirklich sagen. Ich hatte ja noch nicht einmal eine Freundin. Es hatte sich halt einfach noch nicht ergeben. Es war ja nicht so, als hätte ich noch nie eine Freundin gehabt. Das hatte ich schon, aber na ja, es hatte halt einfach nicht gehalten. Ich war keiner, der in der Vergangenheit lebte. Ich sah nach vorne. Das hatte ich schon immer gemacht. Ich sah, wie sich Kleo wieder ein bisschen zurücklehnte. „Und das ist ja genau das gefährliche. Sie denken, sie haben es nicht nötig, aber das ist meistens die falsche Denkweise“, sagte ich und zuckte die Schultern. Wie oft war eine Frau vergewaltigt worden, nur weil sie sich nicht hatte wehren können? Natürlich konnte man damit kein hundertprozentiges Versprechen geben, dass es niemals passieren würde oder dass man nun immer sicher war. Immerhin konnte man nie wissen, auf was für einen Gegner man das traf. Aber man könnte sich wehren und das wäre doch schon mal ein guter Anfang. Ich sagte ja nicht, dass sie ins Kickboxen gehen müssten. Es gäbe noch andere Kampfsportarten. „Der allergeilste zu sein wollen, wäre ein bisschen zu übertrieben, aber ich denke, ich sehe ganz gut aus. Jedenfalls das habe ich bis jetzt von den Frauen gehört“, meinte ich grinsend und zwinkerte ihr zu. Hey, wieso sollte ich denn nicht mit ihr ein bisschen flirten? Sie war eine wunderschöne Frau und anscheinend war sie ganz alleine in dieser Stadt hier. Sie hatte gerade sicher nicht besonders viel Kontakt mit irgendwelchen Leuten. „Funktioniert es denn?“, fragte ich sie schmunzelnd. Als sie dann aber sagte, dass sie mit niemanden Dates hatte, hob ich eine Augenbraue. „Na, das kaufe ich dir jetzt aber nicht ganz ab. Ich meine. jeder hat Dates. Egal, ob mit Frauen oder Männer. Oder liegt es etwa daran, dass du lesbisch bist?“, fragte ich und schürzte leicht die Lippen. Das wäre eine ziemliche Verschwendung für die Männerwelt. „Du bist doch sowieso nicht lange hier, also geniesse doch einfach die Zeit. Du gehst ja nicht irgendwelche Verpflichtung ein, nur weil du ein Date hast. Du kannst mich danach immer noch abservieren, wenn es dir nicht passt“, sagte ich und zwinkerte ihr kurz zu. „Ich könnte dir auch die Vorteile von Dates zeigen“, raunte ich leise und grinste sie breit an. Sie meinte dann aber, dass ich sie zu einem freundschaftlichen Treffen überreden könnte. Nur freundschaftlich? Na ja, vielleicht könnte ich das noch während diesem Treffen ändern. „Also was unternimmt eine Frau wie du gerne?“, fragte ich sie also gleich. Ich hatte nichts zu verlieren. Sie lehnte dann aber mein Angebot ab. Ich verzog kurz das Gesicht. „Trete mir einfach bitte nicht in die Eier, okay? Ihr Frauen könnt gar nicht nachvollziehen, wie schlimm diese Schmerzen sind“, sagte ich zu ihr und lehnte mich kurz wieder ein bisschen zurück. Ich musterte sie und fuhr mir durch das Haar. Ein freundschaftliches Treffen. So etwas hatte ich schon lange nicht mehr mit einer Frau gehabt. Wir würden ja dann sehen, ob es bei freundschaftlich blieb oder ob sie sich vielleicht doch eher auf ein Date einlassen würde. Das war doch kein richtiges Leben, wenn man kein Date hatte oder?

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Sep 30, 2018 3:30 pm

Alex Castillo
Ich versteckte mich im Schatten einer Gasse und wartete auf Apollos Zeichen, er war diesmal der Späher, weil Acheron letztes Mal fast alles versaut hätte. Athena hockte hoch oben in der Tanne der Jeffreys um von dort die Geschehnisse zu beobachten und mir alle Informationen zu geben, die für uns von Bedeutung sein konnten. Es war zwar nicht unsere erste Mission, doch die erste die wir seit langem wieder zusammen durchführten. Wir waren die Gründer von AGONY ich selbst wusste überhaupt nicht wie es in all der Zeit dazu kommen konnte, dass wir soweit gekommen waren. Nie hätte ich gedacht, dass wir so viel Einfluss auf die Gesellschaft haben würden. AGONY waren unsere Initialen. Nur wenige wussten dies, hier bei uns war es egal wie deine Vergangenheit aussah, hier bekam jeder eine zweite Chance und ein neues Zuhause. Apollo war ein Werwolf und hatte bei seiner ersten Verwandlung einem Typen fast den Arm ausgerissen. Damals war er noch sehr jung gewesen und bekam deswegen nur ein paar Jahre im Jugendknast. Als er dann frei war, wurde jagt auf ihn gemacht wir fanden ihn zusammengeschlagen und halbtot in einem Müllcontainer. Wir päppelten ihn auf und er schloss sich uns an, um andere die so waren wie wir vor der Regierung zu schützen. Eigentlich war das bei fast allen so die sich uns anschlossen. Acheron war ein Meermann und musste mitansehen wie seine Eltern von Harpunen aufgespießt wurden, ein älteres Ehepaar adoptierte ihn und zog ihn groß. Sie versteckten ihn jahrelang, doch auch sie spürten den Zorn der Regierung und so lief er uns ebenfalls in die Arme. Anders war es bei Athena sie wurde unfreiwillig zum Vampir gemacht, war jedoch mit ihrem Leben nun war. Vor der Verwandlung hat sie als sie Lehrerin unterrichtet, konnte jedoch nicht mehr ihrem Beruf nachgehen und schloss sich bewusst uns an um dennoch irgendwas Gutes zu tun in ihrem Ewigen Leben.
Ares war mir am ähnlichsten ihm dürstete es nach Rache, denn er und seine Freundin waren Hexer gewesen die von Tag zu Tag lebten. Nur hatte es eines Tages seine Freundin erwischt. Mehr musste ich nicht wissen um ihn als meinen engsten Vertrauten zu wissen und somit gründeten wir AGONY.
„Ich sehe wie vier Vans vorfahren, schwarz mit Panzerglasscheiben, vermutlich sind sie das.“, sagte Apollo viva Handy. „Ich sehe es auch, die Familie schläft noch, soll ich sie wecken?“, fragte Athena. „Nein bleib auf deiner Position, wir haben sie gewarnt, doch sie wollten nicht gehen…sterben lassen können wir sie jedoch auch nicht, aber ich will nicht das du dich unnötig in Gefahr bringst.“
Die Wagen parkten in der Straße und versperrten diese, schwer bewaffnete Soldaten stiegen aus und wurden von ihrem Truppenleiter ind die befohlene Richtung geordert. Sie umzingelten das Haus von allen Seiten und machten sich bereit das Haus zu stürmen. „Alecto wann sollen wir eingreifen?“, fragte Ares, den es wahrscheinlich schon in den Finger juckte den Soldaten in den Arsch zu treten.
„Warte ich gebe dir das Zeichen, doch macht euch bereit Leute es geht jeden Moment los.“ Ich sah wie Apollo sich als Scharfschütze bereit machte und zu mir sah, Athena hatte ihr Messer in der Hand, Acheron lehnte lässig gegen einen Baum fern ab vom Haus und würde hoffentlich viele Soldaten durch seinen tödlichen Gesang kontrollieren können. Tja und Ares hatte schon vor einer Ewigkeit seine Ritualutensilien bereitgestellt, um loszulegen. Ich sah wie der Einsatzleiter zur Tür ging, sie alle trugen eine Ausrüstung die nicht nur gegen Schüsse sondern auch Vampirbisse schützte. Dazu hatten sie neuerdings Masken auf, da wir sie so nicht identifizieren konnten um sie später zu traktieren. Ich seufzte und sah wie der Typ seinen Leuten deutete bereit zu sein, als er gerade dabei war die Tür zu öffnen, gab ich das Zeichen und alles passierte auf einmal. Wie immer zündeten wir eine Rakete, um den Soldaten zu zeigen das noch die Chance hatten zu verschwinden, da wir sie sonst fertig machen würden. Doch meistens war es auch eine gute Ablenkung.
Durch Ares Ritual bebte der Boden und alle Soldaten auf dem Rasen wurden von Pflanzenranken gefesselt die stätig nachwuchsen und sie kampfunfähig machten. Acheron hingegen sang und brachte viele der übrigen Soldaten in seinem Bann, die nun gegen ihre eigenen Leute kämpften und sie entwaffneten. Bisher klappte alles wie geplant, doch der Einsatzleiter und ein paar andere Fußsoldaten drangen ins Haus ein und ich hörte schreie. Nun war es Athenas und mein Einsatz, wir rannten ebenfalls ins Haus sie nahm die untere Etage und ich die Obere. Ich zückte meine Dolche und ging die Treppe hoch, die meisten Vampire flüchteten, sprangen aus dem Fenster und rannten, einige lagen am Boden vermutlich tot oder betäubt, denn einige nahmen sie als Experimente mit. Ich schlich durch die Zimmer und hörte eine Kinderstimmte. „Mama…!“ Ich drehte mich um rannte in das Zimmer am anderen Ende und sah wie der Einsatzleiter vor dem Vampirkind stand. Das kleine Mädchen hockte vor seiner Mutter, welche durch einen Kopfschuss tot auf dem Teppichboden lag. Ich sah wie er seine Waffe nachlud und auf das Mädchen zielte, welches nun ihre Zähne zeigte und fletschte. Ich fluchte leise, denn seine Kinder zu verwandeln, war eine dämliche Idee sie waren unkontrollierbar und wuchsen nicht es war nicht einfach doch manche Eltern vergaßen dies, als Vampire. Dennoch war sie ein unschuldiges Kind und hatte weder verdient tot oder ein Experiment zu sein.
„Hey wieso suchst du dir nicht mal jemand in deiner Größe?“, sagte ich und nutzte den Überraschungsmoment um dem Typen den Knauf meines Dolches ins Gesicht zu rammen sodass er zurücktaumelte und gegen einen Schrank knallte. „Lauf Kleine, los lauf schon.“, fuhr ich sie an, da sie mich perplex ansah. Dann jedoch rappelte sie sich auf und sprang wie die anderen Vampire aus dem Fenster. Ich hielt den Soldaten im Auge und fragte mich was seine Kraft war, doch im selben Moment merkte ich wie eine Spielzeugtruhe über de Boden rutschte und mich von den Füßen fegte. Aha eine Telekinese. Ich rollte mich zur Seite, um ihm auszuweichen und sprang in die andere Ecke des Zimmers. „Interessante, ich bin immer wieder fasziniert von euch Telekinesen, ihr müsstet nie aufstehen um euch die Fernbedienung zu holen. Das ist so was von praktisch.“ Ich grinste ihn an und achtete auf Gegenstände, die er mir eventuell gegen den Kopf schleudern konnte. „Wieso trag ihr neuerdings diese Masken, habt ihr solche Angst vor uns oder seid ihr einfach nur hässlich wie die Nacht?“ Ich grinste ihn herablassend an und freute mich richtig darauf endlich wieder einen interessanten Kampf zu führen. Viel zu lange hatte ich am Schreibtisch gesessen. Ich würde ihn jedoch nur ein bisschen vermöbeln denn der Kodex besagte das wir niemanden töten wir waren keine Monster wir wollten nur Kreaturen vor den Menschen beschützen und das konnten wir richtig gut.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Sep 30, 2018 5:52 pm

Cailan Archer
Ich hatte Glück einen Ziehvater wie Resa zu haben. Wäre er nicht gewesen, würde ich vermutlich immer noch in diesem ärmlichen Dorf mitten im Nirgendwo leben oder aber ich wäre längst tot - was wohl wahrscheinlicher wäre. Meine Mutter hätte mich niemals beschützen können. Sie hatte sich ja nicht einmal selbst beschützen können. Ihr Tod hätte mich beinahe zerstört. Wäre Resa nicht gewesen, der mir mein ganzes Leben lang im Rollstuhl immer wieder Hoffnungen auf eine bessere Zukunft gemacht hätte, hätte ich aufgegeben. Man konnte also sagen, dass Resa mir gleich zwei Mal das Leben gerettet hatte. Eigentlich sogar immer und immer wieder. Ohne ihn wäre ich ein Nichts. Ich wäre allein, arm und verkrüppelt irgendwo am Rande Mexikos geendet. Er hatte mich aufgelesen und mir die Möglichkeit verschafft mich für das, was sie mir und meiner Mutter angetan hatten, zu rächen. Ich hatte die Möglichkeit mehr aus meinem Leben zu machen und diejenigen zu beschützen, die Hilfe brauchten. Ich schaffte das Unnatürliche aus der Welt und rettete damit unzähligen Unschuldigen das Leben. Ich hatte bereits viele meiner Männer im Kampf verloren, aber dennoch war ich der erfolgreichste Junior-Kommandant der Regierung. Ich arbeitete so hart für all das! Ich war der beste Telekinet, den sie hatten und das obwohl ich nebenbei noch meistern musste mich aufrecht zu halten. Ich würde noch vieles erreichen, dessen war ich mir sicher. Vor allem aber konnte ich Resa stolz machen und ihm zeigen, dass ich es wert gewesen war, dass er mich damals im Wald aufgelesen und gerettet hatte. Ich war stark und das bewies ich auf jeder Mission immer und immer wieder. Ich scheiterte so gut wie nie. Allerdings hatte ich bisher auch noch nie mit dieser Rebellengruppe zu tun gehabt, von denen einige Soldaten bereits berichteten. Irgendwelche Amateure hatten es wohl für eine gute Idee gehalten eine Gruppe zu bilden, die uns die Missionen erschwerten. Ich war ihnen bisher nicht begegnet und hielt sie deshalb nur für ein Gerücht - eine Ausrede, die die Soldaten erzählten, um ihr Versagen zu rechtfertigen. Tja, ich hätte wohl nicht ganz so gleichgültig an die Sache herangehen sollen. Es war eine ganz normale Razzia, die ich heute durchzog. Ich schnappte mir sechs meiner Männer und war im Begriff ein Haus zu stürmen, das von Vampiren belagert wurde. Es sollte eine leichte Sache werden. Rein stürmen, die Vampire beseitigen und den Platz räumen. Es war bloß Routine. Ich versammelte meine Männer um das Haus herum. Drei blieben draußen und umzingelten das Haus und wir anderen vier gingen rein. Es lief alles soweit gut, bis ich die Tür eintreten wollte und auf einmal Raketen abgefeuert wurden. Ich dachte gar nicht weiter darüber nach, sondern war nur sofort alarmiert, dass die Vampire das gehört haben und aufgewacht sein mussten. Ich stieß also die Tür auf und preschte in den Raum hinein. Bloß zwei der Soldaten folgten mir. Der Rest stand vor dem Haus und bekämpfte sich untereinander. Dann war mir klar, dass wir erwartet worden waren und angegriffen wurden. Das hinderte mich aber nicht daran meinen Job zu machen. Laut wies ich die anderen an das Haus zu stürmen und nahm den direkten Weg nach oben, während die anderen beiden sich um die untere Etage kümmerten. Ich erledigte zwei Vampire mit meinen Holzgeschossen bereits im Flur. Ein sauberer Schuss durchs Herz und sie waren sofort tot. Ein dritter schlich sich von hinten an, sodass ich mir mit meinen telekinetischen Kräften aushelfen und den Holzpflock aus meiner Gürteltasche durch den Raum sausen lassen musste. Ich lief den Flur weiter rauf, traf den nächsten Vampir in der Stirn, was ihn allerdings wenig juckte, und setzte gleich noch einen Schuss in die Brust hinterher. Danach war es ruhig auf dieser Etage. Der Rest war wohl geflohen. Dann aber hörte ich die knarzenden Dielen, hob meine Pistole wieder an und zielte auf die Quelle des Geräusches, als ich sie erkannte. Es war ein kleines Mädchen. Blond, moosgrüne Augen und Sommersprossen auf der Nase. Sie hockte über dem toten Vampir und schien nach ihrer Mama zu rufen. Ich hielt inne. Ich war Soldat, keine Maschine. Auch ich schreckte davor zurück ein kleines Kind zu töten. Sie hob den Kopf, fletschte ihre Zähne und ich verlor die Hoffnung darin, dass sie gerettet werden konnte. Kinder konnten sich nicht kontrollieren. Wenn erwachsene Vampire schon töteten, weil sie es nicht unter Kontrolle hatten, was wäre ein Kind dann für eine Gefahr? Ich wollte gerade den Abzug drücken und der Kleinen ein schnelles, schmerzloses Ende bereiten, als ich plötzlich einen harten, metallenen Griff gegen die Schläfe gerammt bekam. Ich hatte mich ablenken lassen. Mir wurde schwarz vor Augen und ich taumelte ungebremst, ehe mein Rücken von einem Schrank aufgefangen und gestärkt wurde. Es dauerte eine Weile, bis meine Sicht wieder klar wurde und das Piepen in meinen Ohren verklang. Ich erwartete einen übermenschlich starken Vampir, doch als ich die Augen aufschlug, stand am Ende des Flurs ein Mädchen. Dunkle Haare, schlanke Statur, mit dem Dolch in der Hand, der mich kurz ausgeknockt hatte. Ich raffte mich wieder auf und brachte mich auf die Füße. Sie war ein Mensch, doch im selben Moment realisierte ich auch, dass sie der Grund war wieso mein Team ausgefallen war. Sie war eine der Angreiferinnen und damit stand sie meiner Mission im Weg. Sie verhinderte, dass ich all die Opfer dieser Vampire rettete. Damit war sie der Feind - so schlimm es auch war meinesgleichen zu bekämpfen. Ich schnappte mir das erstbeste, das ich im Raum fand und ließ es schnell über den Boden gleiten, sodass es ihr die Füße unter dem Körper entriss. Ich tauschte derweil meine Pistole gegen das Betäubungsmittel. Sie war vielleicht der Feind, aber sie war kein Ziel. Der nächsten Spielzeugkiste, wich sie aus, sodass sie Zeit hatte wieder auf die Beine zu kommen. Ich hob den Lauf meiner Waffe mit Betäubungskapseln und zielte auf sie. Sie war wirklich auf Späße aus, was? Dumm nur, dass ich dafür gerade überhaupt keine Zeit hatte. Wir trugen die Masken, weil die Betäubungsmittel Dämpfe aussonderten. „Ich gebe dir zehn Sekunden, um zu verschwinden. Du bist nicht mein Feind, Mädchen. Zumindest noch nicht.“, knurrte ich und entsicherte die Waffe. Sie sollte wirklich besser die Flucht ergreifen. Doch sie grinste nur und schien ihre Chance nutzen zu wollen. Sie wich dem Lauf meiner Pistole aus, überbrückte den Abstand zu schnell als dass ich reagieren könnte und schon konnte ich einem Zweikampf nicht mehr ausweichen. Sie riss mich um und ich drehte uns um Flug noch, sodass ich über ihr landete und ihre Handgelenke zu Boden drücken wollte. Sie jedoch bäumte sich problemlos auf, zog ihr Bein hoch und kickte mich über sich hinweg. Solch eine Kraft hätte ich von einem Mädchen nicht erwartet. Das konnte nicht normal sein. Ich rollte mich schnell ab, kam wieder auf die Füße und genau in dem Moment trat sie mit der Ferse auf meinen Oberschenkel und ich hörte den Knochen brechen. Allerdings kam keinerlei Schmerz in meinen Nerven an, da sie komplett zertrennt waren. So blieb also auch das Mädchen völlig perplex, als ich weder schrie, noch zusammenklappte. Ich blieb einfach stehen, da nicht meine Beine, sondern meine Telekinese mich aufrecht erhielten. Ich nutzte ihren kurzen Schockmoment, drückte ihr den Lauf der Pistole in den Rücken und schoss. Der kleine Pfeil bohrte sich in ihre Haut und sie glitt zu Boden. Sie war eine Warrior. Die Kraft, die sie hatte, konnte nicht natürlich sein. Sie hatte mir mit einem einfachen Tritt, ohne Schwung, den Oberschenkelknochen gebrochen. Wie sollte ich mit ihr verfahren? Ich konnte sie nicht hier lassen. Sie war eine von uns. Aber wieso kämpfte sie dann gegen uns? Das ergab doch keinen Sinn! Ich hörte meine Männer von unten und lief aus dem Raum, rief sie hoch, um mich mit ihnen zu beraten, doch als ich wieder zurück in den Raum ging, in der ich das Mädchen zurückgelassen hatte, war sie einfach verschwunden.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Sep 30, 2018 5:53 pm

Kleo Miles
Ich lachte leise, als er wieder den Macho raushängen ließ. Er war wirklich ein kleiner Idiot, was? Er war absolut mein Beuteschema, das konnte ich nicht abstreiten. Ich hatte immer auf den leicht arroganten, selbstbewussten Kerl gestanden. Brandon war ähnlich gewesen. Auch er war echt heiß und manchmal ein ziemlicher Volltrottel gewesen. Ich wusste wirklich nicht wieso ich auf diese Art Kerl stand, nachdem so jemand mein ganzes Leben zerstört hatte. Sollte ich es nicht langsam begriffen haben? Ich war wohl nicht mehr zu retten. Ich ließ mich immer wieder auf sowas ein. Allerdings machte mir Raphael einen gescheiteren Eindruck. Die Zeiten hatten sich geändert und er war kein Vampir, sondern ein Mensch. Damit würde er mir nie so gefährlich werden wie Brandon. Ich war also eigentlich auf der sicheren Seite, oder? Ich könnte theoretisch ein wenig Spaß mit ihm haben, das würde nicht viel ändern. Ich wäre immer noch auf der Durchreise und ich würde dadurch wohl kaum ihr Gefahr geraten. Wieso sollte ich mich also nicht einmal mit ihm treffen, damit meine Nacht nicht ganz so langweilig wurde? Da ich tagsüber nicht da war, würde sowieso nicht mehr daraus werden. Das würde es nie und das war okay. Ich lebte seit so vielen Jahren nun schon allein. Ich könnte mir also wirklich mal ein wenig Spaß gönnen. Nur für eine Nacht, oder? Raphael war wirklich ein netter Kerl. „Tja, dann solltest du wohl eher die Frauen um ein Date bitten, die dir hinterher schmachten, oder? So wie du redest, scheint es ja nicht gerade wenig davon zu geben. Aber bei mir bist du da an der falschen Adresse. Ich halte mich nicht mit Oberflächlichkeiten auf.“ Nein, aber ich ließ mich gern von ihnen hinreißen. Vor allem von seinen langen, braunen Locken, den dunklen Augen und seinem leichten Bartschatten. Ja, es war kompliziert. Einerseits würde ich mich wohl wirklich für ihn interessieren, wenn alles normal wäre, aber andererseits würde es nie so weit kommen. Ich war ein Raubtier und er praktisch meine Beute. Außerdem war ich fast sechzig Jahre älter als er. „Tut mir leid dich enttäuschen zu müssen. In ein paar Tagen oder Wochen bin ich schon wieder weitergezogen. Ein Date würde also gar keinen Sinn machen, selbst wenn es eine gute Idee wäre.“ Es war ja wirklich ganz süß, dass er es versuchte und sogar hartnäckig blieb. Das war ein Kompliment für mich. Aber er sollte es lieber lassen. Ich würde nicht mit ihm ausgehen und selbst wenn ich es tun würde, würde es keinem von uns beiden etwas weiterbringen. Wir könnten uns gern mal so treffen und etwas unternehmen. Das fände ich sogar mal ganz schön. Aber ein Date? Nein, keinesfalls. „Tja… ich habe keine Dates. Aber wenn es deinem Ego hilft, dann tun wir gern so als wäre ich lesbisch.“, schmunzelte ich. War es denn so seltsam, dass ich nicht mit ihm ausgehen wollte? Ich würde ja, aber es machte doch absolut keinen Sinn für keinen von uns. „Na ja, ich find dich ganz nett. Wieso sollte ich also mit dir auf ein Date gehen, wenn ich dich sowieso abservieren muss? Dann lass uns doch einfach so etwas unternehmen. Ganz ohne Zwänge. Das ist schon mehr als ich so manch anderem geben würde!“ Das stimmte. Seit über fünfundfünfzig Jahren hatte ich niemanden mehr nah genug an mich herangelassen, um mich überhaupt mal wirklich kennenzulernen. Als er nun anfing wie ein kleines Kind zu grinsen verdrehte ich die Augen. „Was denn? Etwa Sex? Dafür brauche ich kein Date, Loverboy.“ Wenn es das war, worauf er hinauswollte… Na ja, solange es weiter nichts war? Ein One Night Stand war wohl ungefährlicher für mich als eine Art Freundschaft auf Zeit. Er war heiß und ich hatte wirklich lang niemanden mehr gehabt. Allerdings war ich dann doch zu stolz, um mich so leicht anbaggern zu lassen. Als er mich fragte, was ich gern unternahm, überlegte ich kurz. Ich musste mich immerhin schützen. Ich konnte nicht am helllichten Tag mit ihm essen gehen oder sowas. „Hm.. ich steh eher auf Ausgefallenes. Wie wäre es mit einer Nachtwanderung im Wald?“ Das wäre wenigstens sicher für mich.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Sep 30, 2018 7:47 pm

Alex Castillo
Ich erwachte auf der Krankenstation und sah mich verwirrt um. Meine Glieder waren schwer und ich war total müde, dennoch versuchte ich mich zu erinnern was passiert war. Die Razzia, das Vampirmädchen und der Soldat, auf einmal brach alles auf mich herein und ich sah mich panisch um, war ich in einem ihrer Krankenhäuser? Hatten sie mich erwischt? Wie konnte ich flüchten? Doch wenig später hörte ich Apollos Stimme, „Ganz ruhig, du bist in Sicherheit, wir haben dich nach Hause gebracht.“ „Was ist passiert? Ich kann mich nur noch daran erinnern wie ich gegen einen Soldaten gekämpft hatte und dann wurde alles schwarz!“ Oh Gott, war die Mission gescheitert? Gab es andere verletzte? Ich merkte wie sich Panik in mir ausbreitete doch Apollo legte seine Hand auf meine Schulter und drückte sie sanft. „Du wurdest von einem Betäubungsgeschoss erwischt, Athena hat dich schnell rausgeholt, als der Typ Verstärkung holen wollte. Das war echt knapp, Alex.“ Besorgt sah er mich an, meistens nannte er mich nur mit meinem richtigen Namen, wenn es ihm wirklich ernst war. Oris so hieß Apollo in Wirklichkeit, war lieb und für einen Werwolf relativ zahm außer, wenn er sich verwandelte, was er versuchte zu vermeiden. Er loyal und ein treuer Freund, außerdem kannte er sich gut mir Pflanzen und Heilkunde aus, da es in der Knastbibliothek nicht sehr viele Bücher gab. Doch dafür war er ein perfekter Ersthelfer und Hobby Doktor. Unsere improvisierte Krankenstation ließ zwar zu wünschen übrig, doch wir mussten eben aus dem was wir hatten, dass beste machen. Ich seufzte und legte mich zurück in die Kissen, „Den anderen geht es gut?“ Er nickte nur und lächelte, „Viele sind entkommen, wir haben die Mission unter den umständen gut gemeistert. Jetzt ruh dich etwas aus, Athena und Ares sind für die Planung zuständig, ich kümmere mich um die Kranken und ich glaube Acheron schüchtert die neuen Rekruten ein. Ich musste lachen, als ich mir Acheron vorstellte, denn wahrscheinlich war es so, dass er eher flirtete und sich ein bisschen mit den neuen amüsierte. Es lag ihm im Blut zu flirten und andere Kreaturen zu bezirzen, selbst ich verfiel leicht seinem Charme. Ich schloss die Augen, da ich es nicht mochte nichts zu tun, ich musste ständig wissen was um uns herum passierte, was die Regierung und vor allem mein Vater plante. Schon seit einiger Zeit versuchte ich ihn zu kriegen, doch jedes Mal ging es daneben oder es war zu gefährlich. Ich jagte ihn nun schon seit zwei Jahren ergebnislos nach ihm. Ich schickte Apollo nach einem kurzen Gespräch weg und dachte dann über den Soldaten, welcher nach einem klaren Oberschenkeldurchbruch stehen blieb. Was hatte die Regierung nun wieder für Mutationen erschaffen?
Es vergingen einige Wochen und einige unserer kleinen Grüppchen erledigten winzige Aufträge, wir das A-Team wie uns Athena gern nannte, blieben im Hauptquartier und planten die wirklich guten Missionen. Wir hatten von einem Informanten mitbekommen, dass eine Gefängnisübergabe stattfinden sollte. Dabei würden um die fünfzig Experimente ausgetauscht werden, welche wir natürlich befreien wollten. Die Übergabe fand in einer Lagerhalle statt, sie war schäbig und für solch eine Aktion unauffällig, was perfekt war. Jeder von uns hatte seine Eigene Truppe und zusammen würden wir angreifen. Wir brauchten Leute zum Ablenken, andere die mit reingingen und andere die die Gefangenen befreiten und in Sicherheit brachten. Wir hatten einige Wochen das Event zu planen und ich war bereit das Arschloch endlich fertig zu machen. Mein Vater sollte nämlich die Übergabe leiten, ich würde höchstpersönlich dafür sorgen, dass es scheiterte und die Gefangenen freikamen.
Die Sonne ging langsam unter und mein Team hockte mit mir auf dem Dach, Ich starrte auf das riesige Gebäude gab den anderen die Lage durch, Athena würde diesmal das Feuerwerk legen und die Fußsoldaten mit ihrer und Apollos Truppe ablenken, während Ares, Acheron und ich reingingen. Acheron würde die Soldaten drinnen versuchen in Schach zuhalten Ares würde den Gefangenen helfen und sie in Sicherheit bringen, mein Team würde beiden helfen, doch ich würde meinen Vater suchen und es endlich zu ende bringen.
Das Zeichen war wie immer das Feuerwerk und wie immer waren die Warrior überrascht und machten sich kampfbereit, wobei sie gleichzeitig auch auf die Gefangenen achten mussten, denn viele würden versuchen sich ebenfalls zu befreien. Der Anfang lief wie geplant, was mich froh stimmte, aber gleichzeitig auch besorgte, denn die Truppen meines Vaters waren gut sogar besser als gut. Drinnen hatten die Acherons Team die Soldaten schnell unter Kontrolle und ließ sie all ihre Waffen wegwerfen und sich nackig strippen. Ich grinste und sah wie Ares sich um die Gefangenen kümmerte, mein Team schickte ich zu den Beiden und machte mich auf die Suche nach meinem Vater. Diesmal trug selbst ich einen Kampfanzug mit Schussweste einer Knarre an meinem Oberschenkel und meinen handlichen Messern am Gürtel. Diese zückte ich und lief langsam durch die schmalen Gänge um immer Ausschau zu halten. Ich hörte ein knirschen und plötzlich tauchte vor mir ein Mann aus dem nichts aus um mir eine Waffe and en Kopf zu halten, wie alle anderen sah er mich erschrocken an, da er mich nicht für einen Feind hielt. Ich trat ihm gegen sein Knie entwaffnete ihn und warf ihn im hohen Bogen gegen einen Container, sodass er bewusstlos zu Boden viel. Ich begegnete noch ein paar anderen Warriors welche ich ebenfalls mehr oder weniger zu Kleinholz verarbeitete bevor ich dann meinen Vater erreichte, er lehnte gegen einem Container und sah mich undurchdringlich an.
Sein Blick wurde weich, fast traurig und ich hasste es. Ich wusste er sah meine Mutter in mir und dass was seine Familie hätte sein können. „Endlich…deine Truppen sind ziemliche Weicheier.“, sagte ich und wartete auf einen Angriff, doch er sah mich nur weiter mit diesem Gesichtsausdruck an. Ich hatte ihn das letzte Mal vor zwei Jahren gesehen, er war gealtert aber dennoch fit und gefährlich. „Willst du nicht kämpfen? Willst du, dass ich dich kampflos erledige?“, fauchte ich und warf ein paar kleine Messer nach ihm. Er wich ihnen geschickt aus und kam langsam auf mich zu. „Ich kämpfe nicht gegen dich Alexandra. Ich will, dass du endlich aufwachst und dich uns anschließt, du bist ein Warrior und keine diesen Kreaturen, mit denen du gegen deine Spezies kämpfts.“ Ich lachte schrill, „Ihr seid die einzigen Monster hier, ich werde nie auf die Seite des Verräters wechseln…eher sterbe ich.“ Er schüttelte den Kopf, „Das habe ich befürchtet…los…macht schon jetzt.“, sagte er und auf einmal tauchten unzählige Soldaten auf, welche Waffe mit Betäubungsmittel schussbereit hielten. Erschrocken sah ich mich um, denn ich konnte nicht alle allein besiegen doch ich würde ihn auch nicht gewinnen lassen. Ich konnte nur noch flüchten…doch wohin? Ich war umzingelt.
„Ehrlich so ein begrüßungskomitee wäre nicht nötig gewesen…“ Ich konnte nur noch versuchen alles mit meiner Kraft, Schnelligkeit und meinem Geschick wett zu machen. Also stürzte ich mich auf einen Soldaten kugelte ihm seine Schusshand aus und nahm ihn als Geisel, um mit seinem Körper meinen zu schützen. „Lasst mich gehen und er wird leben…“, knurrte ich doch mein Vater zog sie nicht zurück, sondern einer schoss auf seinen Kameraden, der zusammenklappte in meinen Armen. „Fuck…“, fluchte ich und warf den schweren Körper gegen einiger seiner Kollegen, die durch die Wucht umfielen. Ich nahm die Waffe und traf drei Soldaten in die Brust, Oberschenkel und Arm, sodass sie ebenfalls umfielen. Dabei trafen mich fast zwei Pfeile, doch ich wich aus und schleuderte demjenigen das Gewehr ins Gesicht. Die hälfte der Männer war nun ausgeschalten und ich stand noch auf den Beinen, die Augen meines Vaters strahlen…vor Stolz? Ich war verwirrt doch meine Fähigkeiten als ungeübte Warrior waren erstaunlich gut. „Du bekommst mich nicht…alter Mann.“, sagte ich machte mich bereit die anderen strategisch auszuschalten…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Sep 30, 2018 8:21 pm

Cailan Archer
Es nervte mich gescheitert zu sein. Ich war niemand, der gern verlor oder aufgab. Knapp ein Drittel der Vampire war entkommen und damit hatte ich meine Mission nicht wie gewünscht ausgeführt. Ich hatte versagt und es war eine Schande meinem Ziehvater diese Nachricht zu überbringen. Er war mein Vorgesetzter und die Person, der ich am meisten beweisen wollte all die Mühen wert gewesen zu sein. Ich schuldete ihm mein Leben und ich wollte ihn stolz machen. Und doch… schien es nie zu reichen. Ich war eben nicht sein Sohn. Ich war bloß der Junge, den er aufgelesen und ausgebildet hatte. Ich würde seine Erwartungen immer versuchen zu erfüllen und es würde nie ausreichen. Ich fühlte mich also noch mieser als vorher, als ich zur Krankenstation ging, um meinen Bruch behandeln zu lassen. Es war wenigstens ein glatter Bruch, also brachten die Krankenschwestern meinen Oberschenkelknochen mit einem Ruck wieder in Position und steiften ihn dann mit einer Schiene aus. Das Gute daran gelähmt zu sein war, dass ich den Schmerz nicht spürte und auch mit dem Bruch noch kämpfen konnte. Ich würde keine zwei Monate flach liegen, sondern direkt morgen weitermachen. Es war egal, ob der Bruch nicht richtig heilen würde. Ich spürte meine Beine nicht und sie mussten auch nicht funktionieren. Meine Kräfte erledigten das für mich. Ich saß also am gleichen Abend noch mit Resa und den anderen Offizieren am Tisch und plante das nächste große Ding. Resa würde die Leitung übernehmen, also war ich diesmal bloß ein kleiner Fußsoldat. Aber allein das war mir eine Ehre. Es war zwar bloß eine Übergabe von Insassen des Gefängnisses, aber Resa befürchtete einen erneuten Angriff dieser Rebellengruppe namens AGONY. Damit suchte er nur die besten Soldaten aus und ich war einer davon. Ich bekam eine eigene kleine Gruppe zugeteilt und hatte die nächsten Wochen Zeit mit ihnen zu trainieren, da meine Leute sich noch erholen mussten, während mein Knochenbruch mich gar nicht abhielt. Ich trainierte und am Tag der Übergabe war ich auf alles gefasst. Wir begannen die Übergabe und als wir beinahe ausschlossen, dass die Gruppe noch auftauchen würde, zogen sie ihr übliches Ding ab. Die Rakete wurde abgefeuert und ich stopfte mir sofort Oropax in die Ohren. Einige der niederrangigen Soldaten hatten keine bekommen, um den Schein zu wahren, aber alle höheren Kommandanten trugen welche. Ich nahm meine Position ein, zog mich bis zu Resas Kommandozentrale zurück und wartete im Nebenzimmer auf sein Zeichen. Einige Minuten wurde es still um mich herum, dann bekam ich Resas Zeichen, stieß die Tür auf und umzingelte mit acht weiteren Soldaten das Mädchen im Raum. Es war die selbe Verräterin, die mir das Bein gebrochen hatte, das immer noch geschient war. Es juckte mich in den Fingern abzudrücken, aber Resas Anweisung war gewesen sie auf keinen Fall zu verletzen. Allerdings wurde sie zur Gefahr. Sie griff Lonnie an, der gequält unter ihrem Griff knurrte. Seine Schulter war sicher ausgekugelt. Mein ganzer Körper war angespannt, aber Resas Anweisungen waren eindeutig gewesen. Wir sollten dieses Mädchen fangen. Unter allen Umständen. Also beendete ich die Sache schnell und schoss Lonnie ein Betäubungsgeschoss in die Brust, sodass er zu Boden ging und die Deckung des Mädchens fiel. Wieso nur machte Resa so einen Wind um sie? Wir sollten sie betäuben und mitnehmen, wenn er sie so unbedingt wollte. Wieso versuchte er sie zu überreden? Wieso kümmerte er sich so sehr um sie?Mit Leichtigkeit schaltete sie vier weitere Soldaten aus und ich trat einen Schritt vor, wollte nun endlich einfach auf sie schießen, da sie einen Mann nach dem anderen ausschaltete, doch Resas Hand auf meiner Schulter hielt mich zurück. Verwirrt sah ich zu ihm zurück. „Was soll das? Dann nehmen wir sie eben einfach mit, wenn du sie unbedingt willst!“, knurrte ich ihn an. Wieso war ihm dieses Mädchen so wichtig? Ich hatte mein Leben lang alles getan, was er von mir verlangt und erwartet hatte und mich hatte er nie so angesehen oder gar behandelt. Ich hatte nie so viele Freiheiten gehabt wie dieses Mädchen, das er doch ausschalten musste! Sie war der Feind! Wieso ließ er ihr so viele Chancen wie mir mein ganzes Leben lang noch nicht? „Sie ist meine Tochter, Cailan.“, zischte er zurück und stieß mich zur Seite. SIE war seine Tochter?! Ich hatte sie noch nie in meinem Leben gesehen! Und ich war fast mein ganzes Leben an Resas Seite gewesen! Ich war das, was einem Sohn am nächsten kam und sie… ich wusste nicht mal, dass sie existiert hatte! Wieder wollte Resa mit ihr reden und weitere Männer aufs Spiel setzen, als der Feueralarm losbrach und ich mich auf den schnellsten Weg in die Lagerhalle machte. Sie brauchten Verstärkung. „Wir haben einen! Wir haben einen!“, rief Mikey schon von Weitem und ich lief in das Getümmel hinein. Drei Männer hielten einen der Rebellen fest, während die anderen gegen sie kämpften. Ich stürzte mich in den Kampf und schaltete so viele Vampire und Werwölfe wie möglich aus, doch wir waren einfach in der Unterzahl. Wir hatten die Ausmaße der Organisation wirklich unterschätzt. Wir begannen uns zurückzuziehen, sorgten dafür, dass wir den Rebellen mit uns nahmen und hier weg kamen. Ich eskortierte den Gefangenen nach draußen, doch bevor ich den Van erreichte, riss mich jemand von der Beifahrertür weg und der Wagen startete noch ehe ich mit dem Rücken auf den Schotter aufkam. Die Luft wurde aus meinen Lungen gepresst und ich bekam einen Stiefel gegen meine Schläfe, ehe der Transporter einfach ohne mich wegfuhr. Mit Resa am Steuer. Er hatte mich einfach zurückgelassen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Sep 30, 2018 8:56 pm

Alex Castillo
Es hatte Apollo erwischt, er war derjenige den sie mitgenommen hatten. Ich war außer mir vor Wut gewesen, war meinem Vater hinterher gestürmt hatte aber nur einen seiner Fußsoldaten erwischt. Einige von uns hatten ihn versucht zu verfolgen, doch sie waren einfach zu schnell. Ich wusste was jetzt kam, er benutzte Apollo um mich zu kriegen, er wusste das meine AGONY meine Familie war. Besonders Apollo, derjenige der am wenigsten auf Rache aus war, sondern nur anderen helfen wollte, hatte es erwischt. Ich spürte den Schmerz über seinen Verlust und die Wut auf meinen Vater. Ich brauchte Apollo, nicht nur hier auf der Krankenstation die voll war, sondern auch weil er einer meiner engsten Freunde war…er war AGONY! Ich ballte die Fäuste und wollte am liebsten wieder auf irgendwas einschlagen, am liebsten auf den kleinen Fußsoldaten, welcher immer noch bewusstlos war. Wir hatten ihn dort entkleidet und nach Wanzen oder anderen Sachen untersucht und mitgenommen um ihn in eine unserer Zellen zu sperren. Das Zimmer war aus purem Beton und nicht verkleidet, es war kühl aber noch erträglich, er saß gefesselt auf einem Stuhl, die Augen geschlossen und immer noch bewusstlos. Wir hatten ihm einen seiner Pfeile verpasst und analysierten das Zeug in unseren Laboren. Ich seufzte es wurde mir langsam zu blöd ich wartete schon seit Stunden und teilweise glaubte ich, dass er nur noch so tat, weil er wusste, dass er es nicht geschafft hatte. Er wusste er war im Lager des Feindes ob sie die Soldaten darauf auch trainierten. Oder glaubten sie wir wären immer noch zu schwach?
Ich presste wütend die Lippen aufeinander schlug dem mit der flachen Hand ins Gesicht, dabei flog sein Kopf herum und er musste die Augen öffnen um sein Gesicht zu verziehen. „Endlich wach Dornröschen?“, fauchte ich und funkelte ihn wütend an. Auf seiner Wange prangte ein roter Abdruck meiner Hand und er schien hoffentlich schmerzen zu haben, denn anscheinenden hielt ihn ein gebrochenes Bein nicht davon ab zu kämpfen. Was vielleicht sogar ein Nachteil war, immerhin war er nun ein Gefangener.
Ich stütze die Hände auf den Metalltisch und sah ihn wütend an, „Es gibt zwei Wege wie das ab hier jetzt läuft, entweder du kooperierst oder du leidest Höllenqualen. Du entscheidest doch glaub mir ich würde es bevorzugen, wenn du kooperierst, das erspart dir schmerzen und mir Arbeit.“, sagte ich und lächelte zuckersüß, bevor ich meinen Dolch zog. Eigentlich hatte ich noch nie jemanden verhört und ich wollte noch weniger jemanden weh tun, doch ich wollte Apollo widerhaben und der Kerl hier war leider Gottes meine einzige Chance. „Also fangen wir mit etwas Einfachen an wie lautet dein Name? Seit wann bist du bei den Warrior? Bist du geboren oder erschaffen worden? Wie gelangt man in den Militärstützpunkt und wo haltet ihr eure Gefangenen?“, fragte ich und setzte ich auf den Tisch. Ich hoffte er stellte sich nicht queer. Ich konnte das alles ehrlich nicht gebrauchen…das einzige was ich wollte war Apollo und diese Idioten hatten ihn nun und taten ihm sonst etwas an.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Sep 30, 2018 9:24 pm

Cailan Archer
Ich hatte versagt. Das war alles, woran ich denken konnte. Schon wieder hatte diese verdammte Truppe von Rebellen den Zug versaut. Wie würde das Militär nun auf mich herabsehen? Ich war der erfolgreichste Junior-Kommandant, den sie seit Jahren hatten und nun versagte ich an zwei Routineeinsätzen. Ich war eine Schande. Sicher sah Rest das auch so, denn als ich aus dem Transporter gerissen wurde, hatte er einfach aufs Gas gedrückt und war mit dem Gefangenen abgehauen, anstatt mich zurückzuholen. Ich wusste, dass das seine Pflicht war. Das war die Pflicht eines jeden Soldats, denn die Mission war das wichtigste und ein Mann konnte dabei verloren gehen, aber wäre ich an Resas stelle gewesen, hätte ich vermutlich alles getan, um ihn zurück zu bekommen und das nicht nur weil er einen hohen Rang im Militär hatte. Rest war für mich sowas wie nein Vater gewesen und ich hatte wohl irgendwie gehofft sowas wie ein Sohn für ihn zu sein, doch er ließ all meine Männer überwältigen, nur um mit seiner Tochter reden zu können, anstatt sie einfach mitzunehmen. Ich konnte verstehen wenn er ihr die Augen öffnen wollte - ich hätte auch gern, dass sie es begriff - aber es hätte klar sein müssen, dass das nicht mitten im Kampf ging! Er hätte sie einfach betäuben und packen sollen! Ob sie nun seine Tochter war oder nicht. Mich hatte er auch das ein oder andere mal gerügt oder mir eine verpasst. Aber ich war wohl weniger wert als sie und das obwohl ich fast mein Leben lang bei ihm und ihm loyal gewesen war. Und nun saß ich hier fest. Ich war im Lager des Feindes und konnte meinem Land vermutlich nur noch einen letzten Dienst erweisen: zu schweigen. Ich zögerte es so lange hinaus wie möglich, doch ich konnte mich nicht zwingen bewusstlos zu bleiben oder tot umzukippen. Spätestens nach ihrem Schlag war ich wach. Sie schien ihre Kräfte entweder nicht gut kontrollieren zu können oder aber sie wollte mir auch noch den Kiefer brechen, sodass ich nicht mehr reden konnte. Ich verzog leicht das Gesicht, gab aber keinen Mucks von mir. Ich hatte bereits schlimmere Schmerzen erlebt. Der Wolfsangriff, die ersten Kämpfe, selbst die Genmanipulation. Ich war schon lang nicht mehr empfindlich und unterhalb der Gürtellinie war ich unantastbar. „Soweit ich mich erinnere hat man Dornröschen wach geküsst. Also wenn du auf Rollenspiele stehst, halte dich ans Skript.“ Ich erinnerte mich daran, dass sie auf Witze stand. Mir war alles Recht, solange es den unangenehmen Teil hinauszögerte. Ich würde nicht reden. Egal, was die mir antat, aber jeder hätte wohl gern den unangenehmen Part vermieden. Ich sah an mir herunter. Ich versuchte meine Umgebung zu checken, aber hier war absolut nichts, das mir helfen könnte. Der Raum war leer, meine Ausrüstung weg. Ich saß bloß noch in Boxershorts und Unterhemd hier. Na wenigstens das hatten sie mir gelassen... Ich hob den Blick wieder und sah ihr furchtlos in die Augen. „Ich werde nicht reden, Schätzchen. Und selbst wenn, ich weiß nicht wo sie deinen Loverboy verstecken. Sie wissen, dass ich gefangen bin, also werden sie nicht so dumm sein ihn an den regulären Orten zu halten. Find dich damit ab ihn nie wieder zu sehen.“ Das war die absolute Wahrheit und wüsste sie auch nur ansatzweise etwas über ihre Spezies und die Warriors, wäre ihr das wohl klar. Sie hatte die falsche Seite gewählt, so viel war klar. „Erspar dir noch mehr Arbeit und knall mich einfach ab. Mehr wirst du an mir wohl nicht haben.“ Ich würde eher sterben, als dem Feind Informationen zu geben.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Sep 30, 2018 10:16 pm

Alex Castillo
Was erlaubte sich der Kerl eigentlich? Ich hasste es wenn man meine Autorität untergrub oder mich unterschätzte und der Typ tat es und es ging mir gewaltig auf die Nerven. „Ich küsse grundsätzlich keine Schwächlinge. Ich frage mich wieso du überhaupt da warst, so eine einfache Routine Mission und du versagst. Was sagt den dein Vorgesetzter bloß dazu? Ach ja stimmt, der ist ja einfach davongefahren immerhin seid ihr Fußsoldaten leicht zu ersetzen.“, sagte ich lächelnd und hielt ihm meinen Dolch an die Kehle. Ich wusste das er nicht redete, er hatte Pech gehabt, aber sein Gehirn wurde vor langer Zeit gewaschen und so loyal wie er war, würde man das nicht geradebiegen können. Mein Vater verdarb all seine Soldaten und der Typ wusste es nicht besser. Ich seufzte und betrachtete ihn genau, in seinen Augen war Feuer und ich sah, dass er sich allem und jedem entgegenstellte. Ich nahm sein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger, „Wie süß und naiv du bist, wir hatten lange niemanden mehr der sich so gewehrt hatte. Aber auch du wirst reden, das tun sie alle, doch das weißt du sicherlich und auch wenn ich meinen Kameraden nicht retten kann, reichen mir die Informationen aus um andere zu befreien. So oder so ist es ein Gewinn für mich, also sei nicht so widerspenstig.“, sagte ich und ging zur Tür. Kurz bevor ich rausging, drehte ich mich jedoch noch einmal um, „Der Tod wäre keine Strafe für dich, sondern nur eine Gnade und die werde ich dir garantiert nicht geben.“, sagte ich und grinste.
Warrior waren alle trainiert und manipuliert worden nichts zu sagen, doch ich musste sie brechen, vielleicht würde es mit Acherons Kräften klappen ihn zum sprechen zu bringen. Aber erst einmal versuchte ich durch Nick unseren IT-Experten mehr über den Typ rauszufinden. Ich stieß die Tür seines Computer-Palastes auf und sah ihn auf seinem Stuhl herumrollern um auf verschiedene Daten zuzugreifen. „Schon irgendwas gefunden?“, fragte ich und sah zu Nick der mir eine Akte hinknallte mehr habe ich nicht gefunden, seine Akten waren besonders verschlüsselt. Echt voll Hardcore, der muss ein hohes Tier sein."
Es dauerte eine Weile bis ich die Akte durchhatte und am Ende war ich echt fertig mit den Nerven, aber auch voller Hoffnung. Ich ging zwei Tag später zu ihm, das Licht war die ganze Zeit ausgeschaltet und als ich reinkam blinzelte er benommen. „Oh habe ich dich schon wiedergeweckt, tut mir aber leid.“, sagte ich und stellte eine Plastiktasse mit Wasser Sandwich hin. „Du hast sicher Durst und Hunger, Cailan.“, sagte ich und lehnte mich zurück. „Bediene dich, ich weiß ja das ich dich nicht Füttern muss.“, murmelte ich und verschränkte die Arme vor der Brust und beobachtete ihn. „Ist sicher nicht einfach der Sohn von Resa zu sein…“, fing ich an und schlug mir dann aber an die Stirn. „Oh verzeih mir, der Adoptivsohn, meine Schuld. Kein Wunder, dass du dich so verweigerst, zu kooperieren immerhin ist er ja der einzige Grund wieso du überhaupt noch aufrecht sitzen kannst und nicht im Bett liegst und dir von Schwestern den Arsch abwischen lässt.“, murmelte ich und blätterte durch die Akte. Ich wusste es war fies auf seiner Verletzung rumzutreten, doch wenn ich ihn körperlich nicht verletzen konnte musste ich es psychisch tun. „Du musst einen ganz schönen Druck gehabt haben, Resa zu gefallen immerhin hat er DICH ausgewählt sein Sohn und Nachfolger zu werden…zu schade das du versagt hast. Wärst du besser gewesen hätte er vielleicht nicht auf mich zurückgreifen müssen.“, sagte ich und grinste. Ich war mir ziemlich sicher, dass er einen Daddy-Komplex hatte und sich beweisen musste, immerhin war er ehrgeizig und schon Junior-Kommandant, mein Vater vertraute ihm und vielleicht liebte er ihn wirklich. Vielleicht konnte ich diese Karte ausspielen ums Apollo wieder zu bekommen oder um Cailan zu zeigen wie herzlos Resa wirklich war.
„Wie fühlt es sich an, sich beweisen zu müssen und zu wissen, dass man immer ein armer verkrüppelter Junge aus Mexico sein wird? Dass der Mann, den man ein leben lang anhimmelt ein Arschloch ist, dass einen zurückgelassen hat? Denn es wäre noch Zeit geblieben dich zu retten…“, murmelte ich schob ihm den Becher und das Sandwich zu.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 30, 2018 11:17 pm

Raphael Lewis
Ich wusste, dass ich vielleicht ein bisschen zu gut von mir sprach. Aber wieso auch nicht? Ich hatte ja nichts zu verlieren. Sie wollte keine Dates, sondern nur ein freundschaftliches Treffen. Also konnte ich genauso gut alles auf eine Karte setzen. Wenn ich mich blamieren sollte, dann wäre das nicht weiter schlimm. Sie würde ja irgendwann wieder weiterziehen und dann würde ich sie sowieso nicht mehr sehen. Also könnte ich höchstens gewinnen. Ich verdrehte leicht die Augen. Natürlich sprach sie diesen Punkt an. „Vielleicht stehe ich nicht auf Frauen, die mir hinterher schmachten“, meinte ich und zwinkerte ihr kurz zu. Es war ja nicht so, als würden mir die Frauen reihenweise hinterher schmachten. So einer war ich nicht. „Ich bin nicht so einer, der jede Nacht eine andere Frau hat“, sagte ich kopfschüttelnd und sah sie an. Aber wollte sie das überhaupt wissen? Ich wusste es nicht. „Die letzten paar Nächte war ich immer alleine“, fügte ich dennoch hinzu und lehnte mich wieder ein bisschen zurück. Vielleicht wollte sie ja dieses freundschaftliche Treffen gar nicht. Vielleicht würde sie mich auch versetzen und gar nie auftauchen. Sie war anders wie die anderen Frauen und das war irgendwie… anziehend. Es war einfach anders, erfrischend. Ich wusste nicht genau, wie ich das beschreiben sollte. Nur schon, dass sie keine Dates hatte, war aussergewöhnlich. Ich verstand zwar nicht wieso, aber ich konnte wohl nichts anderes, als das zu akzeptieren. Aber sie hatte schon Recht. „Ja, das stimmt“, stimmte ich seufzend zu, als sie meinte, dass sie sowieso irgendwann wieder gehen würde. Ich erwartete ja überhaupt nichts daraus. Wer wusste schon, was passieren würde. Es war angenehm leicht, sich mit ihr zu unterhalten und was z wischen uns passieren würde, wusste niemand. Vielleicht wäre es ja wirklich nur ein freundschaftliches Treffen. „Mein Ego erträgt das schon, also müssen wir nicht so tun, als wärst du lesbisch“, erwiderte ich und wieder trat ein kleines Grinsen auf meine Lippen. Ich hob dann aber doch eine Augenbraue, als sie mir sagte, dass sie mich ganz nett fand. Das war gerade das erste nette Kompliment, welches ich aus ihrem Mund hörte. Ansonsten hatte sie mich vorhin nur immer aufgezogen. Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen und ich nickte dann. „Ganz ohne Zwänge, das hört sich gut an.“ Ich fuhr mir durch das Haar und mein Grinsen wurde ein kleines Stückchen breiter. „Ich weiss, dass man dafür kein Date braucht. Belassen wir es einfach bei dem freundschaftlichen Treffen.“ Wie es dann weitergehen würde, würden wir ja dann wohl sehen. Sie unterbreitete mir ihren Vorschlag und ich sah sie kurz verwundert an. Ja, das war in der Tat etwas ausgefallenes und ich hatte es noch nie gemacht. Aber wieso nicht? Ich war immer offen für neues. „Ich habe das zwar noch nie gemacht, aber es hört sich gut an. Gleich morgen oder lieber an einem anderen Tag?“ Ich wusste ja nicht, was sie die nächsten paar Tage alles noch so geplant hatte. Vielleicht hatte sie ja noch irgendwelche Ausflüge vor oder hatte aus sonst irgendwelchen Gründen keine Zeit dafür. Sie war ja am Reisen, also hatte sie sicher ab und zu etwas vor. Ausserdem wollte ich sie nicht damit bedrängen. Ich war dann doch gut genug erzogen worden, damit ich eine Frau nicht bedrängte. So etwas würde ich nie tun. „Ich kann es mir einrichten, also sag einfach wenn du Zeit hast“, meinte ich und lächelte sie an. Ich sollte auf jeden Fall am nächsten Morgen frei nehmen. Woher sollte ich denn wissen, wie lange so eine Nachtwanderung dauern würde? Vermutlich würde ich aber wirklich erst sehr spät ins Bett kommen, also wollte ich nicht total erledigt am nächsten Tag zur Arbeit erscheinen. Vor allem weil die meisten das dann auch noch merkten. Man war einfach gleich viel weniger konzentriert. Aber ich hatte genug Überstunden und Feiertage, um an diesem Tag frei zu nehmen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 01, 2018 10:42 am

Cailan Archer
Ihre Worte waren wie Messerstiche. Ich zweifelte gar nicht an, dass sie wirklich gut darin war Leute zu foltern und ihnen richtig auf die Eier zu gehen, aber ich war ein zäher Bursche und an mir würde sie sich ganz sicher die Zähne ausbeißen. Ich würde kein Wort mit ihr reden. Ich würde ihr nichts verraten, das den Rebellen auch nur ansatzweise hilfreich wäre, denn genau hierfür hatte ich trainiert. Ich hatte mein Leben dem Militär verschrieben. Ich hatte nur ein Ziel und das war die unschuldigen Menschen zu beschützen, die von den Monstern dieser Welt getötet und abgeschlachtet wurden. Würde ich diesen Menschen hier auch nur irgendetwas verraten, dann würde ich meinen Lebenssinn verraten. Sie würden Monster befreien und die würden wiederum hunderte Menschen grundlos abschlachten. Nein, ich würde nichts sagen. Lieber starb ich. Es war also mein letzter Dienst zu schweigen. Das war alles, was ich dieser Welt noch bieten konnte. Ich würde sie bis zu meinem letzten Atemzug beschützen. Komme was wolle. Das hieß zwar nicht, dass ihre Worte mir nichts ausmachten, aber ich konnte sie gut ignorieren. Ja, Resa hatte mich einfach zurückgelassen und das war ein ziemlicher Schlag in die Magengrube gewesen, aber er hatte endlich einen der Rebellen gefangen und konnte aus ihm Informationen herausquetschen. Das war wichtiger als ein Mann, der bei der Mission fiel. Auch wenn es sein Ziehsohn war. Ich senkte den Kopf zwischen die Schultern und starrte einfach auf den Boden. Ich hörte ihr gar nicht mehr zu. Vermutlich gab sie deswegen irgendwann auf und verließ den Raum. Die nächsten Stunden war ich allein und hatte Zeit mir eine Strategie auszudenken. Ich war gefangen in einem leeren Raum, die Wände bestanden aus Beton und ich hatte kein Fenster hier. Bloß unter der Tür strahlte schwach Licht hinein, woran ich fest machte, dass es ungefähr zwei Tage sein mussten, die sie mich hier drin versauern ließen. Mein Magen knurrte und mein Mund war ganz trocken vor Durst. Meine Handgelenke waren wund und blutig von den Seilen, aber ich hatte sowieso bereits aufgegeben sie loszureißen. Das schaffte ich einfach nicht. Binnen zwei Tagen war mir kein Fluchtplan eingefallen. Sie wussten von meiner Telekinese und deshalb war der Raum absolut leer. Der Stuhl auf dem ich saß und der Tisch vor mir, waren am Boden festgeschraubt. Zu fliehen konnte ich also wirklich ausschließen. Ich blinzelte gegen das grelle Licht an, als die Tür sich öffnete und die Lampen über mir eingeschaltet wurden. Es war wieder dieses Mädchen und als sie meinen Namen nannte, wusste ich sofort, dass sie sich schlau gemacht hatte. Ich hatte nichts bei mir getragen, das ihr meinen Namen oder Rang verraten hätte. Ich bewegte mich kein Stück, als sie mir das mickrige Sandwich und den Becher Wasser hinstellte. Kein Geschirr. Gut durchdacht, das musste man ihr lassen. Als sie nun begann meine ganze Lebensgeschichte vor mir auszubreiten, schloss ich einfach die Augen und ließ sie machen. Sie wusste sowieso schon alles und das war eine Schmach für mich. Es passte mir gar nicht, dass sie so viel über mich wusste, denn das ließ mich in der Tat schwach wirken. Doch es war zu spät. Sie wusste es nun und ich durfte mich davon nicht provozieren lassen. Ich saß also einfach regungslos da, während sie glaubte ihre guten Karten ausspielen zu können. Es ließ mich vielleicht nicht ganz kalt, aber ich tat als wäre es so. Als sie dann endlich fertig war und wohl schon triumphierend die Brust aufblähte, öffnete ich die Augen und schaute sie emotionslos an. „Weißt du… ich muss dir wirklich danken, dass du mich daran erinnerst wieso wir euch so sehr hassen. Es macht es wesentlich leichter für mich hier durchzuhalten.“, sagte ich absolut ruhig und schmetterte dann das Sandwich und den Becher Wasser ohne die Sachen auch nur anzusehen, gegen die nächste Wand, wo die Überreste zu Boden rieselten. „Die Mission war wichtiger als ein einzelner Mann und ich hätte an seiner Stelle genauso gehandelt. Das hätte jeder von uns. Und jetzt, wo ich sehe wie sehr es dich wurmt, dass sie deinen Loverboy haben, bin ich wirklich froh darüber hier zu sitzen. Du kannst mir nichts antun, was meine Freude über unseren Sieg übertrumpfen könnte. Du hast mit mir wirklich keinen guten Deal gemacht.“, schmunzelte ich. An mir hatte sie sich wohl die härteste Nuss ausgesucht. Sie würde mich nicht knacken. Sie wäre mit jedem auf der Mission gestern besser dran gewesen, aber ich stand mit Herz und Seele hinter all dem. Ich würde niemals reden und insgeheim wusste sie das bereits, oder?
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 01, 2018 1:36 pm

Kleo Miles
Ich hob eine Augenbraue, als er mir ernsthaft weiß machen wollte, dass er nicht auf Frauen stand, die ihn geil fanden. Na was denn dann? Hatte er es lieber schwer? War er so jemand, der immer die Herausforderung suchte und immer das wollte, was er nicht haben konnte? „Achso? Also schmachtest du lieber jemandem hinterher, obwohl es aussichtslos ist?“, lachte ich leise. Er hatte sicher eine nicht gerade kleine Auswahl an Frauen, die etwas mit ihm haben wollten. Also wieso versuchte er es nicht einfach mal, sondern saß hier mit mir und machte mich an, obwohl ich ihn schon mehr oder weniger abserviert hatte? Ich nickte nur, als er mir erklärte, dass er niemand war, der jede Nacht eine neue Bettgeschichte hatte. Seine nächsten Worte aber ruinierten diese Aussage wieder, sodass ich leise kicherte. „Die letzten Nächte? Wow, du lebst ja richtig keusch.“ Er war schon ein kleiner Macho, das konnte er nicht verleugnen, aber ich hielt ihn nicht für einen absoluten Idioten. Er schien auch ein netter Kerl zu sein. Allerdings war ich eben nicht interessiert an Beziehungen zu Menschen im Allgemeinen. Ich war ein Einzelgänger, so einfach war das. „Dann ist ja gut. Nicht, dass dein Ego noch schrumpft.“, schmunzelte ich. Mir war es egal ob er mich für lesbisch hielt oder nicht. Ich war es nicht, aber ich war auch nicht an sexuellen Bindungen interessiert. Hier und da hatte ich mal einen One Night Stand gehabt, aber in meinem Leben gab es wirklich wichtigeres als Sex. Ich war praktisch ständig in Lebensgefahr und musste umherziehen, um nicht entdeckt zu werden. Mein Leben war eine einzige Flucht, eine Qual. Ich hatte leider keine Zeit für Freundschaft oder gar eine Beziehung. Nichts davon wäre von Dauer und es würde mir am Ende nur weh tun. Ich ertrug es ja so schon kaum weiterzumachen. Wie sollte ich dann noch Herzschmerz ertragen? Ich schürzte leicht die Lippen und zuckte die Schultern. „Na ja, ich bin nicht so ein langweiliger Mensch. Candlelight Dinner oder Spieleabende sind nichts für mich. Außerdem steh ich auf den Kick.“ Wie sollte ich eine Nachtwanderung auch sonst erklären, außer dass ich ein Vampir war, die Sonne mich töten würde und deshalb nur nachts raus konnte? Es war besser, wenn er das alles gar nicht wusste. Für ihn und auch für mich. Ich war einfach nur eine Durchreisende, die ein wenig Spaß haben wollte. Daran war nichts seltsames, oder? „Uhm… morgen habe ich schon etwas vor, aber wie wäre es mit übermorgen? Wir können uns um 21 Uhr an der Hütte am Waldrand treffen.“ Um diese Uhrzeit war es gerade dunkel und ich müsste nur bis zum Waldrand gehen. Morgen würde ich erstmal dafür sorgen müssen, dass ich gesättigt war, denn der Durst brannte mittlerweile wie ein Bügeleisen in meinem Rachen. Ich brauchte dringend frisches Blut und nachdem ich heute leer ausgegangen war, war es morgen umso wichtiger. Erst danach könnte ich ein wenig Normalität genießen. Ich musste mich eben zuerst um das Wichtigste kümmern.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Mo Okt 01, 2018 5:48 pm

Alex Castillo
Ich hatte mir schon gedacht dass er sich sträubte er war zu sehr in seiner Illusion gefangen das die anderen übernatürlichen Wesen böse und grausam waren. Leider war ich nicht sehr geduldig und als auch noch wie ein Kind sein Essen wegwarf wurde es mir zu bunt. „Warum sind Jungs immer so anstrengend? Naja egal ich dachte mir schon, dass du so etwas abziehst, deshalb habe ich mir ein bisschen was ausgedacht.“, säuselte ich und holte Ares rein welcher ihn Mordlüstern ansah. Er hatte einige eine bestimmte Farbe bei und Utensilien für ein kleines Ritual. Er bemalte Cailans, nun, nackten Oberkörper mit Runen und zeichnete auf dessen Schulter das Logo unserer Rebellion. Dann murmelte er ein Zauberspruch oder irgendwas, dass ich überhaupt nicht verstand. Dabei leuchtete die Farbe auf und brannte sich in seine Haut. Würde er Schmerzen spüren können würde er jetzt schreien und vermutlich heulen. Die Runen waren einmal Markierungszauber, sodass wir ihn immer und überall finden konnten außerdem konnte er ab heute an für eine gewisse Zeit so was wie Phantomschmerzen fühlen. Die Rune wurde nach ihrer Wirkung von seiner Haut verschwinden doch die andere wurde so lange an Ort und Stelle bleiben wie wir es wollten und jemand den Zauber aufhob. Tja, und das Logo war eine Strafe für seine große Fresse.
Auch wenn ich ihn hasste, würde ich ihn nicht Foltern wie Resa es vermutlich tun würde oder Cailan. Aber er kannte auch nichts anderes, er war einfach blind, einfältig und dumm. Als Ares wieder verschwand amüsierte ich mich weiter mit ihm und tätschelte grob seine Wange, „Jetzt fängt der Spaß erst richtig an!“, sagte ich und probierte es gleich aus, indem ich ihn gegen sein Schienbein trat und er nun den Schmerz spüren müsste. Es muss sicher verwirrend sein etwas zu spüren obwohl es eigentlich überhaupt nicht so sein dürfte. „So nun da du wieder weißt wie es sich anfühlt zu fühlen sein vernünftig und sprich mit mir.“ Ich holte mit meinem Dolch aus und rammte diesen in seinen leblosen Oberschenkel. Natürlich war es eines dieser Film besser, bei dem die Klinge verschwand doch saß würde nichts ändern der Schmerz war da.
„Weißt du Cailan, du hast ein ganz falsches Bild von uns immerhin beschützen wir Menschen als auch übernatürliche Wesen. Ihr habt schon recht wenn ihr diese Kreaturen fürchtet, denn sie haben Macht und können Leute wie dich zerquetschten. Aber nicht alle sind grausam und brutal, viele sind normale Bürger und wollen friedlich leben. Du weißt doch sicherlich, dass auch Menschen Monster sind doch sie werden oft überhaupt nicht bestraft worden. Menschen werden nicht getötet weil sie möglicher Weise jemanden töten könnten und bei Kindern will ich gar nicht anfangen, sie sind unschuldig und ihr schlachtet sie einfach ab. Ihr seid doch nicht besser als die Kreaturen sie so abartig böse sein sollen.“, murmelte ich und sah ihn wütend an. Ich hoffe du weißt das ich, das hier echt ungern mache aber ich will Apollo wieder haben, deshalb hast du dir alles selbst zuzuschreiben du Sackgesicht.“, murmelte ich neben bei uns holte Acheron unseren Meermann. Er wurde ihn hoffentlich zum reden bringen können und durch die Dritte Rune auch die Wahrheit sprechen. Ich hasste ihn dafür, wie mein Vater zu sein, denn das wollte ich auf keinen Fall.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 01, 2018 6:43 pm

Cailan Archer
Mein einziges Ziel war es jetzt nur noch sie auf die Palme zu bringen. Je wütender sie wurde, desto eher würde sie mich umbringen und desto eher wäre ich erlöst. Ich würde hier nicht mehr rauskommen. Niemals. Dazu war diese verdammte Gruppe von Rebellen einfach zu organisiert. Sie waren ja sogar in das Sicherheitsnetz der Regierung gekommen, um sich Informationen über mich zu beschaffen. Mein einziger Ausweg war also der Tod. Je rasender ich sie machte, desto weniger Kontrolle hatte sie über sich. Ich war für sowas trainiert wurden. Ich wusste, was ich tat. Allerdings unterschätzte ich die Macht ihrerseits wohl auch ein wenig. Das war mein erster Fehler gewesen und ich machte ihn erneut. Ich hatte mich nie damit beschäftigt wie Hexen und Hexer ihre Kräfte nutzten und wie sie dies konnten. Hexer standen nicht auf unserer Abschussliste, solange sie keine schwarze Magie vollzogen. Vampire und Meerjungfrauen allerdings mussten Menschen töten, um zu überleben. Sie waren so oder so Mörder und die Werwölfe, die an Vollmond die Kontrolle verloren sowieso. Sie zerfleischten ihre Opfer und massakrierten sie. Aber Hexer waren mir bisher nie so wirklich aufgefallen und ins Auge gestochen. Tatsächlich war ihr kleiner Freund hier der erste Hexer, den ich zu Gesicht bekam. Ich hatte absolut keine Ahnung, womit ich es zu tun hatte, als er seine Sachen aufbaute und begann mein Unterhemd aufzuschneiden. Er teilte es an meiner Brust und legte damit meine vordere Seite frei, die er begann mit seltsamen Symbolen zu bemalen. Ich sah ihm dabei zu, doch versuchte mir keine Regung anmerken zu lassen. Er ging zurück zu seiner Metallschale, sprach irgendwelche unverständlichen Worte und dann mit einem Mal brannte meine gesamte Haut wie Feuer. Ich biss die Zähne aufeinander und begann sofort vor Anspannung und Schmerz zu zittern, während die Symbole auf meiner Haut begannen lichterloh zu leuchten und sich mit einem Zischen in meine Haut zu brennen. Ich unterdrückte mein Brüllen, doch ich musste kurz Schnauben, um die Luft aus meinen Lungen zu pressen, ehe der Schmerz langsam nachließ und das Brennen gegen Kälte getauscht wurde, da der kühle Wind über meine verschwitzte Haut fuhr. Ich legte den Kopf in den Nacken und kniff die Augen zusammen. Ich wagte es noch nicht mein Wort zu erheben. Ich wusste nicht, was dieser Zauber mit mir gemacht hatte. Ich tappte völlig im Dunkeln, als der Zauberer den Raum wieder verließ und das Mädchen mit breitem Grinsen vor mir stand. Sie trat mir gegen das Schienbein und ich wollte schon lachen, weil sie so dumm war es erneut auf diese Weise zu versuchen, doch dann spürte ich es. Ich spürte den pulsierenden Schmerz, der durch mein Bein ging und ich keuchte auf, während ich meinen Blick erschrocken auf mein Bein richtete, das an den Stuhl gefesselt war. Hatte ich das gerade… gespürt?! Eigentlich hätte ich das gar nicht spüren dürfen… Meine Nervenbahnen waren durchtrennt. Ich hatte dort schon seit Jahren nichts mehr gespürt. Ich blinzelte nur verwirrt, als sie plötzlich den Arm hob und mir mit voller Wucht ein Messer in den Oberschenkel rammte. Ich bockte mir vor Schmerz knurrend in den Fesseln auf. Ich spürte wie die scharfe Klinge mein Fleisch zerschnitt und das warme Blut über mein Bein rann, aber als ich genauer hinsah… war da nichts. Dort war weder eine Wunde, noch war da Blut an meinem Bein. Mein Oberschenkel war unversehrt. Ich kniff die Augen zusammen und versuchte mich zu sammeln. Das war der Zauber. Er gaukelte meinem Gehirn vor Dinge zu spüren, die nicht real waren. Ich war gelähmt, mein Rückenmark durchtrennt. Ich spürte hüftabwärts nichts und das würde ich auch nie wieder. Das alles hier war nur ein Schwindel. Ich spürte bloß, was ich glaubte zu sehen. Und genau das war der Punkt. Ich spürte nichts. Ich sah es und mein Gehirn spielte mir dann Streiche. Also wenn ich nichts sah… ich hob den Blick zu ihr und sah ihr einfach ins Gesicht. „Netter Trick, wirklich… Aber ich bin kein Idiot. Das wird dich auch kein Stück weiter bringen, Schätzchen.“ Ich konnte den Schmerz ausblenden und selbst wenn ich es nicht könnte, würde ich dadurch noch lange nicht reden. „Du weißt genauso gut wie ich, dass das Vampirkind sich nicht hätte kontrollieren können. Sie spüren den Hunger und töten. Das müssen alle Vampire und Meermänner und das tun auch alle Werwölfe. Das liegt in ihrer Natur, aber der Punkt hat sich nun gewendet. Wir Menschen sind keine Beute mehr, wir können uns nun wehren. Das nennt sich Evolution. Sie haben Jahre lang uns getötet, jetzt verteidigen wir uns.“ Der Vampir suchte sich ja auch nicht aus, wen er tötete. Ich sah auf, als die Tür sich erneut öffnete und ein weiterer Kerl den Raum betrat. „Wow, du hast echt viele Spielzeuge, was? Gleicht ja fast schon einer Sucht, das kann nicht gesund sein, Mädchen.“
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Okt 01, 2018 7:16 pm

Raphael Lewis
„Nein, das habe ich damit nicht gesagt“, widersprach ich ihr lächelnd. „Aber irgendwie verliert es doch seinen Reiz, wenn man sowieso weiss, dass man es haben könnte, ohne sich einmal anstrengen zu müssen. Oder magst du es etwa, wenn dir alles ohne Bemühungen in die Hände fliegt?“ Ich grinste sie an. Ich liebte Herausforderungen. Deswegen würde ich wohl nie auch einen Kampf absagen, der mir angeboten werden würde. Ich war nicht unbesiegbar und das wusste ich. Es war ja nicht so, als hätte ich noch nie eine Niederlage kassiert. Ich wusste, wann ich verloren hatte. Aber ich wollte ein gutes, spannendes Leben hatte und dafür musste man halt auch die eine oder andere Herausforderung annehmen. „Na ja, vielleicht lebe ich ja wirklich keusch. Vielleicht täuscht mein Äusseres ja“, sagte ich breit grinsend. Hundertprozentig konnte sie sich da ja wohl selbst nicht sicher sein. Viele gaben äusserlich etwas vor, obwohl sie innerlich ganz anders waren. Ich lachte leise auf und schüttelte den Kopf. Mein Ego war wohl wirklich gross genug und würde diesen kleinen Dämpfer ertragen, wenn es wirklich so sein sollte. Ich liess mir garantiert nicht von einer Frau, die ich noch nicht einmal richtig kannte, die Stimmung vermiesen. Ich war eigentlich ein recht glücklicher Mensch und deswegen ging ich auch so unbeschwert durch das Leben. Ich hob eine Augenbraue. „Du bist also ein kleiner Adrenalinjunkie?“, hakte ich nach und sah sie vielsagend an. Dann hatten wir wohl einen kleinen Punkt gemeinsam. Ich stand selbst nicht so auf diese langweiligen Dinge. Deswegen hatte ich wohl auch einen Job, den eher weniger bevorzugten und dafür lieber jeden Tag hinter dem gleichen Schreibtisch sassen. Ich fragte mich kurz, ob sie morgen wohl wirklich etwas los hatte oder ob sie mich damit einfach ein bisschen hinhalten wollte. Ich konnte mir beides sehr gut vorstellen, aber wie gesagt, ich würde sie nicht bedrängen. Ich nickte und sie dann an. Ich lebte genug lange hier um zu wissen, wo die Hütte am Waldrand war. „Gut, dann sehen wir uns wohl spätestens übermorgen um 21 Uhr an der Hütte am Waldrand“, bestätigte ich ihr und lächelte sie an. Ehrlich gesagt, freute ich mich wirklich auf das Treffen. Es war etwas anderes und Kleo war eine Frau, über die ich mehr erfahren wollte. Ich zog mein Handy hervor und war einen kurzen Blick darauf. Es war wirklich spät inzwischen geworden und morgen musste ich ja wieder arbeiten gehen. „Ich sollte langsam gehen“, meinte ich zu ihr und winkte die Kellnerin heran. „Den Shake bezahle ich auch“, sagte ich zur Kellnerin gewandt und lächelte Kleo kurz an, bevor ich mein Essen und ihren Shake beglich. Ich steckte meinen Geldbeutel wieder ein und erhob mich dann langsam. „Na dann, ich freue mich auf übermorgen“, verabschiedete ich mich von ihr und zwinkerte ihr nochmals zu, bevor ich gut gelaunt das Dinner verliess. Ich wusste, dass es nur ein freundschaftliches Treffen war und dabei vermutlich nicht besonders viel passieren würde. Kleo wirkte mir dafür einfach… zu vernünftig. Diesen Eindruck hatte ich jedenfalls. Ich würde es ja sehen, was mich in dieser Nacht alles erwarten würde.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Mo Okt 01, 2018 7:42 pm

Alex Castillo
Ich lächelte ihn an als er behauptete kein Idiot zu sein, „Du bist wirklich witzig, wenn ich es nicht besser wüsste bist du doch derjenige der am Stuhl gefesselt ist.“ Er war zäh, das musste man ihm lassen und es ärgerte mich total. Ich wollte immer alles gleich haben, doch natürlich war eine lange Planung, das A und O. War Apollo vielleicht deshalb gefangen worden? Es war meine Schuld ich hätte nicht an die Rache meines Vaters denken dürfen. Ich war dumm und führte mich auf wie ein irrer Teenager, dabei war ich für hunderte von Leuten verantwortlich. Dennoch wünschte ich, ich könnte die Warrior ändern ihnen zeigen, dass es Lösungen hab für ein friedliches Zusammenleben. „Denkst du nicht an alternative Lösungswege? Ich meine Was ist mit Blutspenden, sodass niemand mehr umkommt, wobei viele Vampire auch keine Leichen hinterlassen. Ich sage nicht, dass ich es gut finde, doch es gibt Wege. Hexer können den Verwandlungsprozess beeinflussen, sodass Werwölfe keine Bestien mehr sind. Denkst du ihnen macht es Spaß zu töten?“ Ich schüttelte den Kopf und seufzte, „Du willst nicht begreifen, dass sie auch einfach ein Leben wollen in Sicherheit…“ Ich fuhr mir durch mein dunkles Haar und verdrängte die Gedanken an all die verlorenen Seelen da draußen.
Ich sah zu Acheron, der lässig an der Wand lehnte und Cailan betrachtete, „Schade das so hübsche Exemplare immer zu den Feinden gehören.“ „Sprich nicht so vor ihm, sonst macht er sich noch in die Hosen und den scheiß will ich nicht wegmachen müssen.“, murmelte ich und verzog das Gesicht. „Übrigens Cailan, ist das hier kein Spielzeug, sondern jemand der dich sehr leicht beeinflussen kann, ob du nun willst oder nicht, wir werden einiges erfahren…deine tiefsten Gedanken, Gefühle du machst regelrecht einen Strip Tease für uns!“ Ich legte meine Hände auf seine Oberschenkel und ließ sie wandern, „Auch wenn du alles nur durch einen Zauber spürst, ist es dennoch echt, denn so würde sich der Schmerz oder jegliche andere Berührungen anfühlen…“, murmelte ich und beugte mich zu seinem Ohr. „Wusstest du das Hexen dich sogar heilen könnten, wenn sie wollten? Dass du laufen könntest ohne deine Kraft zu verschwenden? Wenn du kooperiert hättest…dann würdest du all das wieder spüren können.“, wisperte ich und lächelte ihn an, bevor ich dann Acheron den Vortritt ließ, dieser nahm Cailans Gesicht in die Hände und begann zu Summen bevor eine wundervolle Melodie ertönte und ich selbst fast in Trance verfiel. Ich sah wie Cailan gegen Acheron ankämpfte und wie nervenaufreibend es für diese war ihn zu kontrollieren. „Mach schnell, er ist wirklich stark Alecto. Ich nickte nur und betrachtete unseren gefangenen, „Wo sind eure Gefängnisse untergebracht? Wo vermutest du ist Apollo? Was haben eure Truppen für Schwachstellen, welche Schwachstelle hat Resa?“, fragte ich so schnell das ich mich fast an meiner Spucke verschluckte.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 01, 2018 8:01 pm

Cailan Archer
„Und doch bist du diejenige, die etwas von mir will.“ Ich mochte zwar gefangen sein, aber ich war ihr nicht unterlegen. Wären wir beide frei, würde ich sie fertig machen. So wie beim letzten Mal, als sie mir einfach entwischt war. Sie war vielleicht körperlich stärker als ich, aber gegen meine Telekinese kam sie nicht an. Zumindest nicht unter fairen Bedingungen. Ich war willensstärker als sie. Niemals würde ich mich dazu bringen lassen zu reden und mein Land zu verraten. Ich tat das hier aus Überzeugung. Ich beschützte die Menschen. Sie beschützte die Monster, die laut Mutter Natur die Raubtiere hier waren. Die Warriors drehten den Spieß endlich um. Die Menschen schlugen zurück, nachdem wir Jahrtausende von den Monstern gequält worden waren. „Blutspenden? 90% der Vampire würden eine warme, pulsierende Vene bevorzugen. Und was sagst du zu den Meerjungfrauen? Sollen wir auch Körperteile spenden, damit sie essen können? Und die Werwölfe… es gibt nichts, was sie aufhalten könnte. Sie sind nun einmal Tiere. Brutale Tiere, die unter Kontrolle gebracht werden müssen!“, knurrte ich zurück. Sie redete doch völligen Unsinn! Es lag in deren Natur zu töten. Sie könnten nicht einfach damit aufhören und vor allem würden es die wenigsten tun. Diese Kreaturen hatten doch Spaß daran zu töten! Die meisten genossen es ihre Beute leiden zu lassen. Ich verdrehte die Augen, als sie ihren Meermann heranholte. Sie glaubte doch nicht ernsthaft, dass ich auf solch billige Tricks reinfiel, oder? Finster schaute ich sie an, als sie mir wieder so nah kam. Ihre Hände legten sich auf meine Oberschenkel, doch ich spürte absolut nichts mehr davon. Ich hatte es ausgeblendet und den Schwindel aufgedeckt. Ich sah ihre Hände nicht, also spürte ich sie auch nicht. Das alles war nur ein billiger Trick, den ich durchschaut hatte. Ich schnaubte. „Wow, du versuchst echt alles, was? Ich brauche keine Heilung, also nein Danke.“ Und selbst wenn wusste ich doch, dass es die nicht gab. Ein Hexer konnte nichts erschaffen, wo nichts war. Mein Knochenmark war durchtrennt und verkümmert. Kein Hexer konnte mir neues Knochenmark zaubern. Genauso wie es kein Arzt konnte. Ich lehnte meinen Kopf zurück und drehte ihn weg von dem Kerl, der zu mir rüber kam, doch er packte meinen Kopf und zwang mich ihn anzusehen. Okay, hierauf wurde ich vorbereitet. Nur wenige hochrangige Leute im Militär stellten sich dieser Ausbildung und schlossen sie ab, aber ich hatte schon immer alles geschafft, das ich mir in den Kopf gesetzt hatte. Der Meermann begann zu singen und ich spürte wie die sanften Vibrationen mein Gehirn zu Breit verarbeiten wollten. Aber ich kämpfte dagegen an. Ich hielt dem Stand, kniff die Augen zusammen und versuchte mich aus seinem Griff zu wenden. Ich schob seinen Einfluss mit aller Kraft von mir, als das Mädchen wieder einsetzte und ihre Fragen stellte. „Ich… ich weiß nur…“, stammelte ich, ehe ich meine angespannte Körperhaltung fallen ließ, unbeeindruckt die Augen öffnete und sie direkt ansah. „…dass du echt dumm bist, wenn du glaubst das würde mir etwas ausmachen.“ Ich war Kommandant. Wir waren besser ausgebildet, wir waren stärker. So leicht knackte man uns nicht. Nicht mit einem lächerlichen Meermann. Ich sah zu ihm rüber und zuckte leicht die Schultern. „Sorry, Mann, ich steh halt nicht auf Kerle.“ Ich gab ja zu, dass er mich kurz gehabt hatte, aber nicht lang genug, um mir auch nur eine Information zu entlocken.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Mo Okt 01, 2018 8:59 pm

Alex Castillo
Wieso war er so verdammt stark? Was machten mein Vater nur aus diesen Leuten? Frustriert wandte ich mich von ihm ab und raufte mir die Haare. Ich konnte nur noch daran denken, wie sehr ich den Typen hasste, ich wollte ihm wehtun. Er verdiente es, gefoltert zu werden, denn er war der Feind. Vor allem aber war er der Adoptivsohn meines Vaters, er kannte Resa besser als irgendjemanden sonst, außer vielleicht meine Mutter. Ich hatte nie verstanden wieso sie ihn nach all den Jahren immer noch geliebt hatte, selbst an ihrem Sterbebett hatte sie ihn nicht verabscheut. Ich jedoch schon und ich wusste, dass sie dies niemals gewollt hätte, meine Mutter hat all das nie für mich gewollt, da hätte sie mich auch einfach mir Resa großziehen können. Ich versuchte tief ein- uns auszuatmen, ich konnte und wollte nicht ausrasten, er war es nicht Wert er war Abschaum, doch ohne ihn würde ich niemals Apollo retten. Aber was macht ich nur? Wie bekam ich ihn dazu zu reden?
Die Wut staute sich in mir und als sie explodierte sah ich wie Acheron aus dem Zimmer stürmte und sich verkrümelte. Ich hingegen packte Cailan an der Kehle stieß ihn mit seinem Stuhl gegen die Wand und hob ihn an der Kehle gepackt nach oben. „Du wirst reden, je schneller desto besser, denn der Tod wäre zu gnädig für dich. Du wirst hier versauern, du wirst sehen wie ich die Warrior aufhalten werde, sie werden untergehen und du wirst zugucken können. Vielleicht sollte ich dir noch andere Nerven durchtrennen, sodass du nicht einmal mehr deinen Oberkörper spürst. Du verdienst es.“, knurrte ich und sah wie er lila anlief. Ich ließ ihn hart fallen, sodass er krachend mit dem Stuhl am Boden lang. „Du wärst besser dran gewesen, wenn der Werwolf dich getötet hätte, wenn du so weitermachst überlege ich deine Beine abzutrennen, du brauchst sie doch eh nicht mehr…und a la Charles Xaiver wirst du wohl kaum mehr von Nutzen für Resa sein könne.“
Ich ließ ihm am Boden liegen, auf seinem Gesicht im Dreck, ich musste mich abreagieren, denn mein Körper zitterte vor Wut, die ich nirgendwo abladen konnte. Als mir dann noch eine Nachricht von meinem Vater gezeigt wurde in der er mich mal wieder bat vernünftig zu sein kam mir eine Idee, die ich noch nie sonst in Betracht gezogen hätte. Vermutlich aber auch, weil ich noch nie so verzweifelt war. Denn nach drei Tagen hin und her hatte ich es mir überlegt und besuchte Cailan, der wirklich schlimm aussah. „Heute ist dein Glückstag.“, flötete ich und grinste, bevor ich mein Telefon aus der Tasche nahm und eine Nummer eintippte und auf den Lautsprecher drückte. Es tutete viermal bis am anderen Ende endlich abgehoben wurde und Resas resignierte Stimme meldete sich. Ich verzog das Gesicht und verdrehte die Augen, „Hallo Resa.“, sagte ich und hörte wie er erstaunt Luft holte. „Bemühe dich nicht den Anruf zu verfolgen, das schaffst du eh nicht.“, säuselte ich und lief durch de winzigen Raum. „Du weißt vermutlich wieso ich anrufe, ich habe etwas, dass dir und du etwas das mir gehört.“, sagte ich gespielt trotzig. Doch ich hörte statt ärger nur ein amüsiertes lachen, was mich auf die Palme brachte. „Du klingst wie deine Mutter, wenn sie nicht ihren Willen bekam…“, sagte er sanft und das irritierte mich stark, denn ich konnte damit nicht umgehen. „Ich habe deinen Sohn, du hast ihn letztens vergessen, als er wie eine heiße Kartoffel in den Dreck geplumpst ist.“, fing ich an und holte tief Luft. „Ich tausche gern mit dir, er ist echt öde und ein echtes Weichei. Ich verstehe nicht wie so was ein Junior-Kommandant werden konnte, ihr müsst einige Luschen bei euch haben.“ Ich schlenderte zu Cailan und hockte mich vor ihm in und sah immer noch die Würgemale. „Tausch mit mir.“, sagte ich und lächelte. „Du weißt doch was ich will, Alexandra. So schwer ist das doch nicht zu verstehen, ich will das du nachhause kommst.“ Ich verdrehte die Augen, „Ich bin längst zuhause, aber deine Meme von Sohn braucht seinen Daddy er jammert die ganze Zeit rum.“ Die Leitung war für einen Moment still, bevor Resa antwortete. „Wenn du deinen Freund lebend wiedersehen willst, will ich dich…und Cailan…“, sagte er leise aber energisch. „Wäre ein beschissener Tausch findest du nicht auch Cailan? Willst du mir ihm sprechen? Sag ihm wie gut du bist im reden…“, sagte ich und hielt ihm das Handy hin.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 01, 2018 9:28 pm

Cailan Archer
Hatte ich überhaupt noch so etwas wie einen Überlebensinstinkt? Als mich das Mädchen am Hals packte und mich mit ihren genmanipulierten Kräften einfach so hochhob, regte ich mich kein Stück. Meine Hände waren an der Rückenlehne des Stuhls gefesselt, der locker einen halben Meter über dem Boden hing, nur von meinem Genick getragen, das ihre Finger fest umschlangen. Ich spürte wie mir das Blut in den Kopf schoss und wie meine Kehle eingedrückt wurde, wie alle Luft aus meinen Lungen wich und doch… war da dieses schwache, kraftlose Lächeln in meinem Gesicht, während sie mich anbrüllte. Ihre Drohungen machten mir keine Angst. Ich war auf jegliche Art von Folter vorbereitet und je mehr ich sie in den Wahnsinn trieb, desto eher würde sie mich einfach töten. Alles, was ich für mein Land noch tun konnte, war zu schweigen und wenn ich tot war, würde ich das wohl für immer. Ich fürchtete mich nicht davor. Es war der letzte Ausweg und mir war immer klar gewesen, dass es wohl irgendwann dazu kommen würde. Dass ich nicht alt und grau werden würde, war mir immer klar gewesen. Dafür war ich auch nicht zum Militär gegangen. Und doch hielt ich nicht alles aus, denn als sie mich wieder losließ, griffen meine telekinetischen Kräfte nicht früh genug ein, um mich aufzufangen. Ich stand unter Sauerstoffmangel und war ziemlich benommen, als der Stuhl auf den Boden krachte und ich zur Seite kippte. Ich blieb auf der Seite liegen, der Stuhl drückte mich herunter, doch das war für den Moment okay. Ich sog bloß meine Lungen wieder voll mit Luft und brachte meinen Puls unter Kontrolle, während sie von dannen zog. Ich hatte es also geschafft. Für’s erste zumindest. Nach einigen Stunden auf dem Boden, nutzte ich meine Kräfte dann, um den Stuhl wieder aufzurichten und den Plastikbecher mit Wasser, den ich eben an die Wand geworfen hatte, zu mir herüber fliegen zu lassen. Ich zerriss ihn in der Hand und versuchte die scharfkantige Seite zu nutzen, um die Fesseln durchzuschneiden, aber Plastik war nicht scharf genug und die Seile einfach zu robust. Mein Magen knurrte und immer noch fühlte sich meine Zunge vor Durst ganz pelzig an, aber ich würde sicher nichts zu mir nehmen. Ich würde eher verhungern oder verdursten, wenn sie es mir nicht aufzwangen. Ihre leeren Drohungen machten mir keine Angst. Sie könnte mit mir anstellen, was sie wollte. Früher oder später würde mein Körper noch vor meinem Verstand aufgeben und dann hätte sie nichts in der Hand und hätte Unmengen an Zeit an mir verschwendet. Bereits jetzt schwanden meine Kräfte. Ich hatte seit drei Tagen weder gegessen, noch getrunken. Ich machte sicher nicht mehr lange mit, aber genau darauf wollte ich ja hinaus. Als die Anführerin das nächste Mal in meine Zelle platzte, schien sie deutlich zu gut gelaunt zu sein. Sie zückte ihr Handy und schien nun mit den Verhandlungen beginnen zu wollen. Es nervte mich wie sie vor Resa über mich sprach, denn ich war ja wohl absolut das Gegenteil von dem, was sie da beschrieb! Resa wusste das. Er wusste, dass ich nicht so war! Sie wollte mich gegen ihren Loverboy tauschen. War sie wirklich so blöd und glaubte, dass Resa darauf einging? Nein, er wollte mehr als bloß mich. Er wollte sie. Sie war immerhin das eigentliche Ziel gewesen und nicht dieser Möchtegern-Rebell. Als sie mir das Telefon hinhielt, schluckte ich trocken. Meine Stimme war rau vor Durst und den Überbleibseln ihres Würgegriffs. „Tausch nicht. Vergiss sie und behalt den Jungen. Aus ihm bekommst du mehr Informationen heraus als aus ihr. Ich halte hier die Stellung. Keine Sorge.“, schlug ich Resa die Idee aus dem Kopf wirklich mit ihr zu verhandeln. Was war so wertvoll an ihr? Sie kämpfte gegen uns und im Institut wäre sie nur eine Gefahr! Wir mussten sie ausschalten und sie nicht in unsere Reihen lassen. „Cailan, du verstehst das nicht. Ich will sie auf meiner Seite wissen. Egal um welchen Preis!“, knurrte er, weil ich mich doch wirklich erdreistete ihm Ratschläge zu erteilen. Ich schaute hoch zu ihr. „Dann lasst mich zurück und greift an, sobald ihr mehr Informationen habt. Denk gar nicht darüber nach ihn einzutauschen!“ Ich würde hier nie rauskommen, also könnte ich Resa so wütend machen wie ich wollte. Ich würde ihn wohl sowieso nie wieder sehen. Er hatte mich zurückgelassen und das war die einzig richtige Entscheidung gewesen. Mein Blick glitt zu dem Nagel in der Betonwand, den ich bereits vor ein paar Stunden entdeckt hatte. Er war vermutlich von den Brettern übrig geblieben, in die der Beton gegossen worden war. Er war zur Hälfte einbetoniert, doch mit meinen Kräften war es ein leichtes ihn herauszuziehen, zu mir fliegen zu lassen und die Spitze mit hoher Geschwindigkeit direkt seitlich in meinen Oberschenkel rammen zu lassen. Die Spitze durchbohrte meine Haut, glitt durch mein Fleisch und traktierte dann meine Hauptschlagader im Bein ohne dass es jemand bemerkte. Erst als der Nagel zu Boden fiel und die kleine Fontäne Blut aus meinem Bein spritzte, bemerkte man es, denn innerhalb weniger Sekunden war meine Boxershort vollgesogen mit Blut. Für gewöhnlich dauerte es wenige Minuten bis man an einer durchtrennten Hauptschlagader ausgeblutet war. Da ich sie nur angepiekst hatte, ging ich von ein wenig mehr Zeit aus. Etwa fünfzehn Minuten? So würde Resa gar nicht erst in Betracht ziehen müssen diesen Tausch einzugehen. Die Entscheidung nahm ich ihm gern ab.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 01, 2018 9:28 pm

Kleo Miles
Ich lachte leise und schüttelte den Kopf. „Na ja, mit mir mühst du dich wohl unnötig ab. Du solltest dir ein Zwischending suchen. Nicht, dass du noch verkümmerst.“, schmunzelte ich. Er war wirklich ein Boxer, was? Er schien aus allem einen Wettkampf machen zu wollen. Er machte es sich nicht zu leicht - im Gegenteil. An mir würde er sich wohl die Zähne ausbeißen. Ich würde mich auf nichts Tieferes einlassen als auf einen Abend mit ihm, um mich mal wieder ein paar Stunden lang irgendwie… menschlich zu fühlen. Und bei ihm war es tatsächlich kurz so. Er behandelte mich wie einen Menschen und nicht wie ein Raubtier. Das war… auch mal ganz schön. Es war schön zu merken, dass er sich nicht vor mir fürchtete - eher im Gegenteil. „Du und keusch? Du hast eben noch gesagt, dass du die letzten Tage erst dein Bett nicht geteilt hast. Ich habe so das Gefühl, dass du sehr wohl ein Loverboy bist.“, schmunzelte ich, als er mir wirklich erklären wollte, dass er ja vielleicht noch jungfräulich war. Nein, bei seinem Aussehen war das Unmöglich. Selbst wenn er es so gewollt hätte, hätten die Frauen ihn sicher überrannt. Seine dunklen Augen, die langen, wilden Haare… Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand nicht sexy fand. Ich drehte das halbleere Milchshake-Glas in meinen Fingern auf dem Tisch und zuckte leicht die Schultern. „Na ja, ich steh nicht so auf langweilige Sachen und wer genießt nicht eine aufregende Nacht? Ich mag es, wenns gruselig wird. Das ist voll mein Ding.“, erklärte ich ihm und biss mir verschmitzt auf die Unterlippe. Vermutlich sah ich eher aus wie eine junge Frau, die total auf Halloween und Horrorfilme abfuhr, aber mein ganzes Leben war ein Horrorfilm. Ich war von der gejagten, hübschen Frau zu dem Monster im Horrorfilm geworden. Ich war vielleicht nicht kaltblütig und versuchte so wenig und so sanft wie möglich zu töten, aber das änderte nichts an der Tatsache, was ich war oder was ich tun musste, um zu überleben. Hätte ich den Mut gehabt, hätte ich mich bereits längst selbst getötet, um andere vor mir zu retten. Ich hatte mal Ärztin werden wollen und nun… nun verletzte ich Menschen statt ihnen zu helfen. Ich hasste mich wirklich abgrundtief dafür, aber damit musste ich leben. Ich war unsterblich. Ich schaute zu ihm auf, als er die Kellnerin heranwinkte und tatsächlich meinen Shake bezahlte. Ich hatte ihn nicht einmal darum bitten müssen oder sowas… Ich lächelte schief, hielt ihn nochmal kurz auf und drückte ihm einen unschuldigen Kuss auf die Wange, ehe ich ihn angrinste. „Danke für den Shake, Loverboy. Bis übermorgen dann.“, schmunzelte ich und ließ ihn dann gehen. Ich würde noch etwas hier sitzen bleiben und hoffen, dass heute noch jemand vorbeikam, den ich hinter den Laden locken konnte, aber es sah schlecht aus. Nein, an diesem Abend ging ich wohl hungrig nach Hause…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Mo Okt 01, 2018 10:17 pm

Alex Castillo
Es passierte zu schnell, die Schraube hatte sich in seine Haut gebohrt und Blut schoss aus der Wunde. Fuck, fuck, fuck. „Du Wichser!“, fluchte ich und legte das Handy auf den Tisch, bevor ich nach Heilern und Hexern rief. „Diese stürmten ins Zimmer ließen sich auf den Boden fallen, während das Blut immer weiter floss. „Wir müssen ihn losbinden um ihn zu behandeln.“, sagte die eine Hexe. Ich nickte und durch ein Betäubungsmittel gingen wir sicher, dass er keine weiteren Dummheiten machte. Ich sah wie sie Runen zeichneten und Kräuter verbrannten, bevor sie mit dem Zauber anfingen. „Stopp wartet kurz…“, befahl ich und nahm das Telefon in dem Resa laut herumbellte und wissen wollte was los war. „Was ist da los, Cailan!!“ Ich presste die Lippen zu einem harten strich, „Dein lieber Cailan, hat sich gerade die Hauptschlagader angerissen, du hast deine Soldaten ja gut trainiert. Er wird vermutlich in wenigen Minuten verbluten.“, säuselte ich und sah wie Cailan immer blasser wurde. „Ich kann ihn retten und ich gebe ihn dir wieder, wenn du mir meinen Soldaten wiedergibst.“, sagte ich und hörte ihn schwer schnaufen. „Tick, tack, tick, tack…die Zeit läuft ab…“, erinnerte ich ihn und hörte dann ein leises, „Rette ihn, Alexandra. Alles Weitere klären wir dann.“ Ich legte auf und die Hexen begannen mit ihrem Ritual, zur selben Zeit kamen Vampire die Bluttransfusionen brachten und ihn damit versorgten. Er war so eine Verschwendung, aber so oder so hätte ich ihn nicht sterben lassen.
Das Ritual dauerte keine halbe Stunde, seine Wunder war versorgt und die Blutung gestillt, die Transfusionen, taten den Rest. „Bringt ihn in die Krankenstation auf ein eigenes Zimmer ich will, dass alle gefährlichen Gegenstände entfernt werden, er soll bewacht werden rund um die Uhr und wenn er aufwacht, dann holt ruft mich okay? Ich muss jetzt Verhandlungen fuhren.“, sagte ich und verließ das versaute Zimmer, bevor ich in mein Arbeitszimmer ging und verarbeitete, was ich gerade gesehen hatte. Wie konnte man nur so loyal sein, sodass man sich sogar umbrachte? Das war so schräg…und widerlich.
Cailan war schwach durch den raschen Blutverlust und für einige Zeit nicht ansprechbar, ich erzählte Resa, dass Cailan mittels Hexerei geheilt worden war und nun schlief. Derweil führte ich mit meinem Vater und meinen Beratern jeweils Gespräche, wie wir alles am besten lösten. Ich wollte Apollo so unbedingt zurück, da er sicher Höllenqualen litt. Außerdem hatte ich schon eine Idee, wie mein Plan sich wunderbar fügen würde, weshalb ich in Resas Bedingungen einwilligte und wir ein Datum festlegten, an dem die Übergabe stattfand. hoffentlich war Cailan bis dahin wieder fit, denn ohne ihn brauchte ich nicht aufzukreuzen.
Ich nahm nur Ares und Athena mit, welche dafür sorgten, dass die Übergabe auch reibungslos ablief. Was sie nicht wussten, dass ich für Apollos wohlergehe in die Höhle des Löwen musste, doch mich würden sie nicht verletzen. Niemand würde mir ein Haar krümmen ich war Resas Tochter ich war eine Gefangene, doch ich hatte einen hohen Status und irgendwie würde ich es wieder rauschaffen. Nun musste aber erst einmal Apollo retten, bevor ich an mich denken konnte…


Zuletzt von Sonnentänzerin am Di Okt 02, 2018 7:21 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Okt 01, 2018 11:03 pm

Raphael Lewis
[Neues Aussehen] „Ach, weisst du, man kann nicht immer gewinnen“, meinte ich und zwinkerte ihr kurz zu. Ich könnte schon eine Niederlage einstecken. Es war ja ganz normal, dass man nicht immer im Leben gewinnen konnte. Ich war nicht einer, der wegen solchen Sachen tagelang frustriert war oder sich irgendwelche Vorwürfe machte. Ich nahm mir einfach vor, dass ich es beim nächsten Mal besser machen würde. „Mich als Loverboy zu betiteln finde ich dann aber doch ein bisschen zu übertrieben“, erwiderte ich grinsend, während ich meinen Geldbeutel hervorkramte. „Dafür bin ich dann wohl doch… zu anständig.“ Ich zwinkerte ihr zu und bezahlte dann ihren Shake sowie mein Essen. Ich fragte mich, was sie wohl alles unter einer aufregenden Nacht verschwand. Gruselige Sachen waren voll ihr Ding? Ich hatte doch von Anfang an gewusst, dass diese Frau anders war wie die anderen. „Gut, dann muss ich mir wenigstens im Wald keine Sorgen machen, dass du plötzlich kreischend davon rennst“, zog ich sie auf und grinste sie an. Als ich bezahlt hatte, steckte ich meinen Geldbeutel wieder ein und stand auf, bevor ich mich von ihr verabschiedete. Irgendwann müsste ich morgen dann halt doch aufstehen und ich wollte wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf bekommen. Ich liess sie zwar nicht gerne alleine hier und ich hätte sie auch gerne nach Hause begleitet, aber das würde sie garantiert nicht zulassen. So viel hatte ich inzwischen schon herausgefunden. Ich blickte sie kurz überrascht an, als sie mir einen Kuss auf die Wange drückte. Als sie mich wieder als Loverboy betitelte, verdrehte ich die Augen. „Bis dann“, erwiderte ich noch, bevor ich aus dem kleinen Dinner ging und noch kurz einen Blick zurückwarf. Ich wusste immer noch nicht, was sie in diesem Dinner gesucht hatte, aber das spielte ja eigentlich auch keine Rolle. Ich musste nicht alles über sie wissen und ich hatte auch das Gefühl, dass sie das nicht wollte. Da meine Wohnung wirklich nicht besonders weit entfernt war, war ich nach ein paar Minuten nach Hause. Ich putzte mir kurz die Zähne, bevor ich mich bis auf die Boxershorts auszog und in mein Bett fiel. Das Gespräch war wirklich verdammt angenehm mit ihr gewesen, aber jetzt spürte ich die Müdigkeit und wie erledigt ich eigentlich war. Mein Wecker klingelte dann auch noch viel zu früh, aber irgendwie quälte ich mich dann doch aus dem Bett. Ich zog mich an, packte die Sportklamotten ein und machte mich auf den Weg zur Arbeit. Ich war gestern wirklich länger aufgeblieben wie sonst. Ich sprach mit meinem Chef, ob ich den übernächsten Tag frei bekommen konnte und dafür an diesem Tag dann einmal ins Bett. Immerhin würden wir weiss nicht wie lange im Wald herumwandern. Am nächsten Tag ging ich normal zur Arbeit, machte jedoch ein bisschen früher Feierabend und ging tatsächlich noch einkaufen. Seit langem war mein Kühlschrank mal wieder einmal gefüllt. Ich bestrich für uns beide ein paar belegte Brote und packte noch etwas zum Trinken ein. Ich wusste ja nicht, wie lange wir für diese Wanderung geplant hatten und ich wollte dabei wirklich nicht hungern. Anschliessend duschte ich noch und machte mich einigermassen frisch, bevor ich mich mit dem Rucksack auf den Weg zum Waldrand machte. Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen. Ich freute mich wirklich, Kleo wiederzusehen. [Hoffe, es passt für dich, dass ich ein bisschen vorgespult habe]

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