The secret warriors (RPG)

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Sep 11, 2018 11:52 am

Aiden Jales
Natürlich konnte ich ihr nicht widerstehen. Das hatte ich seit dem ersten Treffen nicht gekonnt. Schon damals hatten mir meine Freunde gesagt, dass ich sie zu lange anstarren würde. Wie sollte man aber auch nicht? Diese Frau haute mich jedes Mal von neuem um. Trotz der Tatsache, dass ich nun wusste, was für ein Wesen sie war, hatte sich mein Verlangen nach ihr nicht verändert. Es war immer noch so gross wie bereits schon am ersten Tag. Aber ich hatte auch nicht gedacht, dass sich dabei viel verändern würde. Ich war todmüde, ausgelaugt und meine Gefühle fuhren Achterbahn und dennoch konnte ich ihr nicht widerstehen. Als sie die Bluse öffnete, schwand mein letztes kleines bisschen an Widerstand dahin. Ohne Mühe hob ich sie hoch und trug sie in das Schlafzimmer. Ich liess mich in das Kissen zurückfallen und schloss für einen Moment die Augen, während mein Herz viel zu schnell gegen meine Brust schlug. An diesen unfassbaren guten Se würde ich mich wohl nie dran gewöhnen. Aber das wollte ich auch nicht. Dafür war er viel zu gut. Mein Arm legte sich beinahe automatisch um sie und ich seufzte tief. Jetzt da das Verlangen wenigstens für den Moment gestillt war, machte sich wieder die Müdigkeit bemerkbar. Ihre Finger glitten über meine Brust und ich schloss die Augen. Ich runzelte kurz die Stirn. Was war das denn für eine Frage? „Natürlich, es war fantastisch und unbeschreiblich wie immer“, sagte ich ehrlich und ein schwaches Lächeln huschte über meine Lippen. Ich öffnete die Augen und sah dann wieder zu ihr. Ich sah, wie sie meine Verletzungen musterte. Das war nichts. Es könnte viel schlimmer sein. „Du hast vorhin gesagt, dass wir die Menschen die Monster erschaffen. Bin ich also ein Monster?“, fragte ich sie und zog die Decke über unsere beiden Körper. Ja, ich war total erledigt. Ihre Hand hatte sich auf meine geprellten Rippen gelegt. Die Frage hatte mich vorhin schon beschäftigt. Ich gehörte auch zu diesen Monstern. Ich wusste nicht, wie viele ich bereits in diesen 4 Jahren umgebracht hatte. Ich hatte sie nicht gezählt. Das hatte mich gar nie interessiert. Ich hatte nur immer den Gedanken gehabt, dass es nie reichen würde, bis alle weg waren. Dann trat aber so jemand wie Alenia in mein Leben und stellte alles auf den Kopf. Ich seufzte leise auf und sah dann wieder zu ihr. „Ich muss jetzt echt schlafen. Du gehst nicht weg oder?“, fragte ich sie vorsichtig und zog sie in meine Arme. Ja, ich war es mir halt einfach gewohnt, dass ich sie im Schlaf in den Armen hielt. Ich vergrub meine Nase in ihrem Haar und atmete tief ein. „Zum Glück riechst du nicht nach Fisch", murmelte ich leise und kurz huschte ein Grinsen über meine Lippen, bevor mir auch schon die Augen zufielen. Meine Atmung wurde tiefer und langsamer, während ich in einen tiefen Schlaf fiel. Ich hoffte nur, dass ich diese Nacht keine Alpträume hatte. Obwohl.. vermutlich hatte sie bereits schon gemerkt, dass ich oft in der Nacht aufwachte, irgendwas tat oder einfach regungslos neben ihr im Bett lag. Aber das war nichts, was man beeinflussen konnte.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Di Sep 11, 2018 7:34 pm

• Alenia.
Es dauerte, doch mit der Zeit schlief Aiden ein. Er war noch nicht einmal mehr in der Lage dazu die Antwort aufzunehmen, die er mich fragte. Brauchte er in Gewissen Maßen ja auch nicht. Er war vermutlich eh zu betrunken, als das er es aufnehmen konnte. Ich beließ es also einfach ihm zu antworten und stahl mich aus seinen Armen als ich spürte wie sein gleichmäßiger Atem sich hob und senkte. Ich brauchte jedoch keinen Schlaf. Mein Körper funktionierte anders als der von den Menschen und so hatte ich auch andere Bedürfnisse. Ich warf mir meine Bluse über die Schulter und setzte mich auf dir Fensterbank. Ich zog die Beine an mich und legte meinen Kopf darauf ab während ich die sanften Umrisse von Aiden musterte. Ob er sich fragte, ob das alles nur ein Traun war? Meinerseits verstand einfach nicht, wieso Mensch und Meinesgleichen sich nicht vertrugen. Kannte Aiden mich denn kein bisschen verstehen? Das ich mich vor dem Gedanken fürchtete, dass er irgendetwas tat was er im nachhinein bereuen könnte? Keine Ahnung, ob ich mich jetzt nicht auch ein wenig vor ihm fürchtete. Jetzt, wo ich wusste was er tat. Er konnte es nicht leugnen. Alleine der Gedanke, wie er unschuldige Menschen tötete, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Es passte nicht in mein Bild. Nicht in das Bild, das ich von Aiden hatte. Es war so unrealistisch für mich. Ich war nicht so wie er und früher oder später musste er dahinter stehen, wenn er das hier wirklich wollte. Es kam mir vor wie in einem dieser dämlichen Märchen, die sich die Menschen erzählten. Das Mädchen das sich so unsterblich in einen Menschenjungen verliebte und dabei wusste ich bis jetzt nicht einmal ob ihn nicht vielleicht doch nur der Sex interessierte. Ich wünschte es mir, dass auch er mich aufrichtig mochte. Das er mir in die Augen sehen könnte. Seid dem ich hier auf der Wasseroberfläche lebte, wünschte ich mir so etwas, wie das, was ich mit Aiden hatte. Weil ich bei ihm ich selbst sein konnte. Selbst wenn er bis heute nicht gewusst hatte, was och wirklich war. Die Stunden vergingen. Ich hatte keine Ahnung wie lange ich dort gesessen hatte. Denn erst als Aiden sich bewegte und ins leer griff, horchte ich auf. Er blinzelte und setzte sich auf. Er bemerkte meinen Blick und sah in meine Richtung. „Morgen", murmelte ich und senkte meinen Blick. „Dein Handy hat eine ganze Zeit lang geklingelt. Ich dachte ich lass dich trotzdem schlafen.“ Er hatte so friedlich ausgesehen und so wie ich das ganze wusste, war es vermutlich sowieso nur seine Arbeit. Etwas von dem ich mir beinahe sehnlichst wünschte, dass er davon abstand nahm. Ich verharrte in meiner Position auf der Fensterbank. Es war eine typische zurückhaltende Art. Ich wusste selbst nicht, ob er es wollte, dass ich ihm zu nahe kam. Vielleicht hatte er seine Gedanken ja auch kurzzeitig selbst sortieren müssen. Ich konnte mir vorstellen, dass das ganze nicht unbedingt leicht für ihn war. „Wie geht es dir?“ Ich wünschte mir so sehr nicht gesehen zu haben, wie er bemerkte, dass alles wieder hoch kam. Es war das Gesicht, das realisierte, dass er das alles nicht geträumt hatte. „Jael ist vor zwei Stunden nach Hause gekommen. Er ist ziemlich betrunken und ich glaube, er ist auf der Couch eingeschlafen.“ Ich hatte nur gehört, wie er im Wohnzimmer vor sich hin geflucht hatte und die halbe Einrichtung herunter gerissen hatte. Aiden war jedoch so fertig und im tief schlaf gewesen, dass er dies nicht einmal ansatzweise mitbekommen hatte. So sehr ich mir auch wünschte, dass sich das alles als einer Nebensächlichkeit heraus stellen würde, wusste ich, dass dem nicht so war. Vermutlich hatte das alles auf uns eine viel größere Wirkung als wir dachten. Dinge würden sich ändern.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Sep 11, 2018 8:18 pm

Aiden Jales
Ich schlief vermutlich so regungslos wie ein Stein. Mein Körper brauchte die Ruhe und den Schlaf. Deswegen zog ich sie einfach in meine Arme und schlief kurze Zeit später auch schon ein. Ich brauchte die Ruhe, damit meine geprellten Rippen sich erholen konnten genauso wie die blauen Flecken. Irgendwann wachte ich langsam wieder auf und wollte Alenia näher an mich heranziehen. Aber da war niemand. Meine Finger griffen lediglich in das Bettlaken, auf dem niemand lag. Ich murrte unzufrieden und schlug verschlafen die Augen auf. War sie gegangen? Sofort richtete ich mich auf und sah mich um. Ich stiess fast schon einen erleichterten Seufzer aus, als ich sie auf dem Fensterbank entdeckte. Wieso lag sie denn nicht neben mir? Da war sie doch sonst auch immer gelegen. Aber dieses Mal nicht. Hatte das etwas zu bedeuten? Ich schürzte die Lippen und sah sie an. Ich nickte nur kurz, als sie mein Handy erwähnte. Das war mir gerade nicht wichtig. Als sie mich fragte, wie es mir ging, machten sich erst langsam die Kopfschmerzen bemerkbar. Ich massierte mir leicht die Stirn und sah sie an. „Ich bin immer noch total.. erledigt und ich hab einen Mordskater, den hab ich mir aber vermutlich verdient“, erwiderte ich nur und fuhr mir durch das Haar. Ich nickte leicht. Gut, dann würde ich ihn nachher gleich mal aufwecken. Er könnte sich ins Zimmer verziehen und dort weiterschlafen. Langsam kroch das Gespräch von der letzten Nacht wieder an die Oberfläche und was alles passiert war. Ich stöhnte leise auf und rieb mir erneut die Schläfen. Denken mit diesem Kater war wirklich anstrengend und es gab eine Menge, über das ich mir Gedanken machen müsste. „Du hast gestern meine Frage nicht mehr beantwortet oder ich habe es nicht mitbekommen“, sagte ich und sah sie an. War ich ein Monster? Sah sie mich als Monster an? Dabei tötete ich ja keine Menschen. Zwar hatte sie das auch nicht getan, wenn man ihren Worten Glauben schenken konnte. Nein, man konnte ihr einfach glauben! So einfach war das. Ich setzte mich richtig auf und zog die Bettdecke bis zu meinem Bauch hinauf, während ich sie betrachtete. „Denkst du wirklich, dass das klappen könnte? Und dass du dich damit abfinden könntest?“, fragte ich sie ehrlich und sah sie an. Sie hatte gesagt, sie wäre nicht wie die anderen. Ich jagte zwar vor allem Werwölfe und Vampire, aber was wäre, wenn ich mal Meerjungfrauen töten müsste? Sie sah mich ja anscheinend jetzt schon als Monster, auch wenn sie das nicht bestätigt hatte. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. Es gab wirklich noch eine Menge, über das wir reden mussten. „Wie stellst du dir das vor?“, fragte ich sie und sah sie direkt an. Wir waren bis jetzt immer bei mir zuhause gewesen. Ich wusste nicht, wo sie wohnte oder ob sie überhaupt eine Wohnung hatte. Vielleicht hatte sie ja ein Zimmer oben in dem Café, indem sie arbeitete. Es zeigte mir schlussendlich nur auf, wie wenig ich eigentlich über sie wusste. „Erzähl mir etwas über dich als… Meerjungfrau“, ich sprach das Wort eher zögerlich aus. „Wie ist der Sex für dich? Und wie macht ihr das… untereinander? Ich meine, ihr habt ja dann eure Schwanzflossen und wie werdet ihr geboren?“, fragte ich sie und sah sie neugierig an. Sie wollte, dass ich ihr Wesen nicht hasste? Dann musste sie mir aber von sich erzählen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Di Sep 11, 2018 10:10 pm

• Alenia.
Es war mir ein wenig unangenehm, dass er eine Antwort erwartete. Manchmal fühlte ich mich eben doch so unerfahren und verlegen, wie ein Kind. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken, nur um den Problemen aus dem weg zu gehen. „Du warst ziemlich fertig gestern", unterstützte ich seine Wahrnehmung und nickte ihm zu. Ich hatte ihm zwar keine Antwort gegeben, doch es hätte auch keine Rolle gespielt wenn doch. Wir hätten sowieso darüber gesprochen. Auf seine Frage nahm ich meinen Blick von ihm und suchte nach den Richtigen worten. Ich versuchte mich auf irgendetwas im Raum zu konzentrieren, doch es machte mich verrückt, dass sein erwartungsvoller Blick auf mir lag. Es war nicht so, dass ich Aiden für ein Monster hielt. Es war alles andere als das. Ich wollte es immer noch nicht wahr haben, aber das was er tat war real. Er tötete unschuldige. Es spielte gar keine Rolle was sie waren oder was sie taten. Sie hatten genauso ein Recht auf ein Leben wie ein Mensch. „Wieso machst du bei mir eine Ausnahme? Glaubst du wirklich, dass ich einfach dir Augen vor den Tatsachen verschließe? Weil wir miteinander schlafen?“, fragte ich mit leiser Stimme und sah auf. Aus irgendeinem Grund hatte ich sofort Angst, dass er lauter wurde. Das das ganze wieder in einem Streit losbrach. „Ich will verstehen warum ich die Ausnahme bin, wenn es dir mehr als leicht fällt andere meiner Art zu töten. Und was willst du tun, mich verstecken?“ Ich fühlte mich im Augenblick alles andere als wohl. Am liebsten wäre ich aus der Situation geflohen. „Wir haben auch ein Anrecht Teil dieser Welt zu sein. Wir haben uns das nicht ausgesucht. Keiner von uns hat entschieden in diese Welt gesetzt zu werden und ihr Menschen tötet uns. Menschen töten auch Menschen- wieso glaubt, ihr macht es bei uns einen Unterschied? Es gibt auch Böse Kreaturen ja, aber wir sind nicht alle gleich.“ Ich seufzte und legte mein Kinn auf meine Knie. Für mich war es so unfassbar schwer, über seine Verletzungen hinweg zu sehen. Sie hatten auf seine Haut geritzt, was er getan hatte. Darüber konnte man nicht hinweg sehen. Es war egal wie wichtig er mir war. Er war ein Mörder. Auch wenn ich es nicht wahr haben wollte. Ich wollte nicht wissen, wie viele er bereits auf dem Gewissen hatte. „Wir fühlen keinen wirklichen Zorn. Oder Wut. Keine negativen Gefühle. Nicht wirklich, es ist eher ein Unbehagen.“ Eher so wie jetzt. „Wir lernen. Von den Menschen. Schauen uns Gefühle ab. Lernen Sozialverhalten und versuchen sie nachzuahmen. Eigentlich sind wir immer Ausgeglichen, Verspielt und neugierig. Wir sind Begeisterungsfähig und ständig in Bewegung.“ Wenigstens konnte ich gut von mir sprechen, was das betraf. Ich liebte meine Beine. „Ich hatte vor dir noch keinen Sex. Es ist interessant. Vermutlich kann ich dir diese Frage nicht so beantworten, wie du es dir wünscht. Tut mir Leid. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlen soll. Es gibt keinen wirklichen Höhepunkt, schätze ich. Es ist elektrisierend. Die Nähe- zu einem anderen. Berührt zu werden.“ War das frustrierend für einen Mann? Jedenfalls glaubte ich für eine kurze Sekunde eine kleine Falte auf seinem Gesicht gesehen zu haben. „Eine Art Anziehung. Ich mag es.“ Ich klang vermutlich wirklich wie ein kleines Naives Kind. Aiden fuhr sich durch die Haare. Er sah Blass aus. „Wir machen es wie ihr- es gibt keinen Unterschied. Außer das es für uns nicht Relevant ist. Wir haben keinen Sexuellen Trieb oder fühlen spwas wie Liebe. Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass es sich ähnlich anfühlt..“ Ich zuckte die Schulter und wusste nicht so recht wie genau ich ihm das erklären sollte. „Und geboren werden wir auch so wie Menschen. Ich habe als ich klein war, nichts anderes gesehen als das Wasser. Aber mein Schwarm hat mir davon erzählt. Die Meereswesen leben schon seid Jahrzehnten unter euch. Es war ein friedliches Miteinander. Noch bevor ihr uns als Bedrohung angesehen habt. Dann kamen die Schattenwesen-, die Vampire und die Werwölfe. Sie leben auffälliger als wir. Viele Menschen glauben an die alte Mythologie und haben deswegen Angst. Es hat nicht lang gedauert und ihr habt uns zurück ins Meer getrieben. Es gibt nur noch sehr wenige von uns.“ Ich zum Beispiel besaß keine Familie mehr. Soweit ich denken konnte, war ich allein gewesen. „Ich bewundere die Menschen. Ich bewundere dich. Ich liebe es dich zu beobachten.“ Egal wie schräg es klang. „Ihr fühlt und handelt und lebt so wie ihr wollen. Es gibt so viele tolle Dinge. Ihr singt und tanzt. Ihr lacht und weint. Ihr bekommt Babys und zeigt Fürsorge.“ Ich hatte es beobachtet. Wenn Mütter ihre Babys ansahen. So etwas gab es nicht unter uns Meerjungfrauen. Doch das war def Begriff und das Ebenbild von Liebe. Ich wollte ein Teil davon sein, gemeinsam mit Aiden.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Sep 12, 2018 8:25 am

Aiden Jales
Ich sah, wie sie sich im Raum umsah, aber ich bekam nicht wirklich eine Antwort. Wieso wollte sie es mir nicht beantworten? „Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet", erwiderte ich ruhig und sah sie an. Wenn sie mich für ein Monster hielt, wieso hatte sie mich dann gestern geküsst? Wieso hatte sie mit mir geschlafen, wenn sie mich als Mörder, als Monster sah? Ich ging davon aus, dass es so war, wenn sie mir keine Antwort auf die Frage gab. Sonst würde sie es doch ohne Probleme beantworten, aber das tat sie nicht. Ich runzelte bei ihren Worten die Stirn. „Ich wusste ja bis gestern noch gar nicht, wer du wirklich bist. Verdammt, ich kann meine Gefühle nicht einfach ignorieren. Ich bin in deinen Augen ein Monster, aber noch lange kein emotionsloses", erwiderte ich und sah sie an. Sie sah doch selbst, dass och nicht wusste, was ich tun sollte. Erneut runzelte ich die Stirn. „Du hast gestern davon gesprochen, dass das unser kleines Geheimnis sei uns nun willst du mir einen Vorwurf machen? Ich möchte dich nicht wegen meinem Beruf in Gefahr bringen“, meinte ich und schürzte die Lippe. Wollte sie mich jetzt wirklich als den Bösen hinstellen? Das war doch nicht fair. Oder hatte sie das gestern nur gesagt, um mich in die Kiste zu bekommen? „Ja, das stimmt. Menschen töten Menschen. Aber ihr habt angefangen und zu töten, wieso dürfen wir uns nicht wehren? Der normale Mensch ist euch doch total unterlegen und die Übernatürlichen hatten das jahrelang ausnutzen können, aber wir haben auch ein Recht darauf, uns zu wehren. Die Vampire interessiert es nicht, ob das Opfer eine Familie hat, Kinder, die zuhause auf sie warten. Und das sollen wir einfach so hinnehmen? Nein, so geht das nicht“, erwiderte ich und schüttelte heftig den Kopf. Das musste sie doch verstehen! „Ich sage ja nicht, dass ihr nicht hier sein dürft. Aber wenn ihr uns angreift, dürfen wir uns entsprechend wehren. Egal, ob Meerjungfrau, Werwolf oder was auch immer. Ihr wählt nicht die Mörder aus. Ihr wählt normale Leute aus, die ihr tötet und damit zerstört ihr andere Familien. Wieso sollten wir bei euch zwischen Gut und Böse unterscheiden, wenn ihr es selbst nicht tut? Ich weiss, du sagst, du bist anders. Aber das Problem ist, dass nicht alle so sind wie du", meinte ich tiefseufzend. Meine Augen wurden gross. „Was?!“, fragte ich total perplex und sah sie an. Konnte sie das nochmal wiederholen? „Du.. warst noch Jungfrau?“, fragte ich sie verdattert. „Verdammt, ich habe dich auf dem Sofa entjungfert! Wieso hast du denn nichts gesagt?“, erwiderte ich aufgebracht und fuhr mir durch das Haar. Als sie dann aber auch noch sagte, dass sie nicht wirklich einen Höhepunkt hatte, runzelte ich die Stirn. „Keinen Höhepunkt? Das ist doch mit Abstand das Beste am Sex. Ist es wirklich so oder bin ich einfach zu schlecht als Mensch, um dich zum Höhepunkt zu bringen?“, fragte ich sie und eine tiefe Falte bildete sich auf meiner Stirn. Gott, das wurde ja immer besser. Anscheinend war ich unfähig eine Meerjungfrau zu ihrem Höhepunkt zu bringen. Dabei war sie ja auch eine Frau, das kam sogar vor bei Meerjungfrau. Ich hob kurz einen Finger. „Was hast du gerade gesagt? Ihr fühlt keine Liebe? Bin ich mehr dein Objekt, an dem du herausfinden kannst, wie wir Menschen ticken? Ich dachte… du sprichst von einer Beziehung oder so, aber du hast weder einen Sexualtrieb noch wirst du mich irgendwann lieben. Was soll denn das werden?“ Es war wohl berechtigt, dass ich das Ganze in Frage stellte. Das alles war so verwirrend und mein Kater wurde von Minute zu Minute schlimmer. „Das stimmt nicht ganz", widersprach ich ihr aber doch. „Wir sind wegen euch Meerjungfrauen und -männer auf diese mystische Welt aufmerksam geworden. Andere von euch haben ein ganzes Schiff zum Kentern gebracht und alle ermordet, aber einer hatte eine Kamera dabei, die alles gefilmt hat. Ich will aber damit niemand beschuldigen, du kannst aber genauso wenig den Vampiren und Werwölfen die Schuld geben", meinte ich und rieb mir erneut die Schläfen. Ich hob den Kopf und musterte sie. Konnte sie nicht wieder zurück ins Bett kommen? Ich mochte sie. Sehr sogar. Vielleicht sogar mehr. Aber anscheinend würde es bei ihr niemals so sein. Sie würde mich nie lieben, wie ich sie vielleicht lieben würde oder könnte. Wollte sie mich etwa damit zerstören? Wollte sie, dass ich sie liebte, damit sie mir dann das Herz aus der Brust reissen konnte? Wenn ja, dann war sie auf einem verdammt guten Weg dazu.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Nuja am Sa Sep 15, 2018 1:38 pm

(Sucht noch jemand einen Schreib Partner? Ich würde hier gerne anfangen zu schreiben)

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Sa Sep 15, 2018 4:21 pm

• Alenia.
Ich erzählte ihm gerade etwas über mich und seine größte Sorge war es gewesen ob ich noch in der Lage war zu fühlen? Ihn zu Lieben? Wer sprach von sowas?! War das sein Ernst? Musste ich ihn denn so lieben wie er mich liebte? Ich hielt es für ein Gerücht, dass wir Meerjungfrauen nicht soetwas empfinden konnten. Auch wenn es keine Liebe war. Denn das was ich für Aiden empfand kam dem schon wirklich sehr nahe. „Wieso regst du dich so darüber auf?“, fragte ich beinahe panisch als er mich ao anfuhr. Glaubte er, ich hatte mir das ausgesucht?! Hätte ich mich ihm eher offenbart, hatte er mich sicherlich einfach so getötet. „Das spielt doch alles gar keine Rolle mehr. Oder glaubst du das? Nur weil ich etwas nicht lieben kann- Willst du das hören??“, fragte ich ratlos und versuchte in seinem Gesicht irgendeine Antwort zu bekommen. Doch nichts beantwortete das was er da von sich gab. Ich verdrehte die Augen. „Das was du erzählst ist Quatsch. Ihr Menschen tötet euch auch. Ständig. Glaubst du jetzt daran das die Erde zu einem harmonischen Ort geworden ist nur weil es uns gibt?!“ Wenn es doch nur so einfach gewesen wäre. „Dieses Militär setzt euch Flausen in den Kopf!“, versuchte ich atemlos gegen siene Worte anzukommen. Doch er schien diese Worte gar nicht hören wollen. „Aiden komm schon, du glaubst doch nicht wirklich das was du da sagst oder?!“ Ich verdrehte über ihn die Augen. Da waren wir wohl wieder an dem Punkt ankommen, an dem wir stritten. Überfordert streckte ich meine Arme von mir. „Und du glaubst wirklich, dass ich mich damit erangierte?“ Was ich gesagt hatte hin oder her, es war realität und egal wie sehr ich die Augen verschließen wollte, ich konnte das nicht. Ich konnte ja nachvollziehen, dass das alles schwer für ihn war, aber glaubte er wirklich das ich mich auf sowas einließ? Dinge tot zu schweigen? Er könnte all die Wesen umgebracht haben mit denen ich Blutsverwand war. Wenn nicht einer von ihnen aufhörte und auf unserer Seite kämpfte, würden wir niemals voran kommen. „Du erwartest, dass ich das so hinnehme oder?“ Seinem Gesicht nach zu Urteilen tat er das jedoch schon. „Oh Himmel nochmal, dass ist nicht dein Ernst.“ Und doch- das war es. „Was willst du machen, wenn du mal kontrolliert wirst?“, ich verschränkte die Arme vor der Brust. Auch auf diese Antwort war ich sehr gespannt. Selbst wenn ich wusste, dass er mir darauf keine Antwort geben konnte. „Wirst du mich verstecken? Mich wie ein Tier halten? Wir haben ein Recht auf dieses Leben und wir haben auch ein Recht gehört zu werden.“ Er schwieg für den kurzen Augenblick. Vermutlich machte der Karter ihm auch sehr zu schaffen. „Ich glaube es gerade echt nicht das ich mit dir diese Disskusionen führe. Manchmal glaube ich wirklich du bist anders wie all diese Leute vom Millitär und dann siehst du mich an und bist einfach nur-“, ich deutete auf ihn. Glaubte er denn wirklich, dass er irgendetwas wieder gut machen konnte, indem er das Leben seiner Eltern rechte. An Wesen die diesen Tod gar nicht beabsichtigt hatten?!
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Sep 15, 2018 5:56 pm

Aiden Jales
Was erwartete sie von mir? Dass ich meinen Job aufgab? Dass ich in Zukunft einfach als Kellner arbeitete wie sie oder wie stellte sie sich das vor? Ich musste das Studium meines Bruders finanzieren und ich hatte dafür schon einen Kredit am Laufen. Diesen musste ich aber auch abbezahlen. Ich schüttelte verwirrt den Kopf und sah sie an. „Ich frage mich doch nur, wie das hier zwischen uns beiden funktionieren soll, wenn du mich nicht lieben kannst. Was bin ich dann für dich? Eine Nebenbeschäftigung? Sagen wir mal, es würde wirklich so weit kommen, dass ich dich lieben würde – und ja, ich habe bereits jetzt schon starke Gefühle für dich – weisst du, wie ich mich dann fühle, wenn ich weiss, dass du niemals für mich das gleiche empfinden kannst? Es kann doch nicht sein, dass ihr so etwas nicht empfinden könnt¨!“, sagte ich fast schon ein bisschen verzweifelt. Woher wollte sie das so genau wissen? „Nicht das Militär hat mir diese Flausen in den Kopf gesetzt. Das waren diese beschissene Vampire, die mir das wichtigste in meinem Leben genommen haben neben meinem Bruder“, erwiderte ich hitzig und stöhnte frustriert auf. „Soll ich etwa meinen Job kündigen? Ich kann das nicht einfach so machen. Ich bin einen Deal mit ihn eingegangen, verdammt, ich dürfte dir noch nicht einmal das verraten. Das ist nicht so, als würde ich einfach einen stinknormalen Job kündigen. Ich komm da nicht so leicht raus“, sagte ich und sah sie an. Ich zuckte leicht die Schultern. Wie sollten wir es denn sonst machen? Sie hatte gestern noch gesagt, dass ich sie nicht wegschicken soll und das hatte ich auch nicht können. Dazu.. waren meine Gefühle einfach zu stark. „Ich werde nicht kontrolliert und du bist kein Tier!“, widersprach ich ihr sofort und sah sie an. Ich wurde nicht schlau aus ihren Worten. Wie war ich? Ich war ich? Ja, das war bei den meisten Leuten so. Ich seufzte tief und holte tief Luft, damit wir uns beide wieder ein bisschen beruhigen konnten. „Hör zu, Alenia“, begann ich und hob beschwichtigend die Hände. „Du hast mir gestern gesagt, dass ich dich nicht wegschicken soll und das habe ich nicht getan. Ehrlich gesagt, könnte ich das gar nicht. Ich weiss, dass ich Gefühle für dich habe. Ich weiss auch, dass du nicht ausgesucht hast, als was du auf die Welt kommst. Das entscheidet eine höhere Macht, aber was empfindest du für mich? Ich meine… wie du ja gesagt hast, könnt ihr keine Liebe empfinden, aber was fühlst du, wenn du mit mir zusammen bist? Du kannst ja noch nicht einmal einen Höhepunkt bekommen. Ist dann der Sex überhaupt etwas spezielles für dich?“ Ja, ich hatte gerade eine Menge Zweifel. „Wenn wir beide das wirklich wollen, dann… müssen wir irgendeinen Kompromiss finden. Aber ich komme nicht so leicht aus dieser Militär-Sache raus, wie du dir das vielleicht denkst“, versuchte ich ihr das klarzumachen und sah ihr tief in die Augen. Ich wollte sie nicht verlieren. Aber wenn ich zu unvorsichtig wäre, dann würde ich mein Leben verlieren. Wenn die Regierung auch nur ein einziges Wort davon erfahren würde, dass ich mit einer Meerjungfrau etwas am Laufen hätte, würden sie schon darauf achten, dass ich so schnell keine Probleme mehr anstellen würde.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mo Sep 17, 2018 1:44 am

• Alenia.
Was genau wollte er denn jetzt von mir?! Ich konnte ihm nicht das sagen, was er von mir hören wollte und genau das kristallisierte sich gerade aus dem Gespräch heraus das wir führten. Wir stritten doch nur darum, wer genau Recht hatte. Er hatte doch schon längst das von mir gehört, was er brauchte. Fakt war, dass ich nicht mit ihm zusammen sein konnte, wenn er weiterhin meines gleichen tötete. Es wäre genauso als wenn ich vor seinen Augen seinen Bruder tötete. Man konnte nicht einfach darüber hinweg sehen. Diese Wesen waren wir meine Familie. Ich fühlte mich zu ihnen verbunden. Ich runzelte die Stirn. „Ist das dein Ernst Aiden?!“, fragte ich und sah ihn ein wenig irritierend an. Wieso beharrte er ständig darauf wie der Sex für mich war? Glaubte er ich würde es einfach nur tun, weil ich ihn damit bei der Stange halten konnte? Natürlich war es für mich einmalig. Es fühlte sich einfach nur gut an. Vielleicht so wie es für ihn war, aber ich mochte es. Er vergaß wohl das meine eigentliche Erscheinungsform ohne Beine war. Vielleicht liebte er diese ja sogar mehr als mein eigentliches ich- konnte das sein? Wollte er, dass ich mich für ihn verstellte?„Aiden du siehst mich an, als wäre ich ein Freak und als würde ich mich da in etwas reinsteigern. Glaubst du wirklich ich bin hier die jenige die Krankhaft ist?! Du tötest- du mordest. Wo ist da genau ein Unterschied? Diese Wesen haben auch eine Familie. Vielleicht sogar Kinder. Meine Eltern wurden auch ermordert. Von Menschen! Aus Spaß- sie haben sie behandelt wie Tiere!“ Ich spuckte ihm die Worte gerade zu vor die Füße. Diese ganze Militär Geschichte war kein Kompromiss. Wie konnte man da einen Kompromiss schließen? Ich wollte nicht hören das er mich liebte oder irgendetwas dergleichen. Und auch nicht, dass er für mich etwas augab. Er war sehr von der Sache überzeugt. Ich wollte ihm doch nur klar machen, dass das was er tat keine Lösung war. Ich war nicht dumm. Ich wusste das auch ein Mensch seine Zeit brauchte um soetwas zu sagen, doch er konnte sich nicht weiter mit mir treffen und dann sowas. „Weißt du was das schlimmste an der Sache ist? Ich sehe in deine Augen und es geht gerade nur um dich. Um dich und dein Ego. Darüber das du das hier nicht missen kannst, weil du eigentlich mieserabel darin bist Beziehungen aufzubauen“, sagte ich mit fester Stimme und zog eine Augenbraue in die Höhe. „Du hast Angst das man dir alles weg nimmt und du ein nichts wirst. Du bist viel zu sehr damit beschäftigt deine heile Welt aufzubauen, dass du gar nicht merkst, was du tust! Ich mag dich. Aber das spielt keine Rolle. Denn du kennst mich doch gar nicht. Glaubst die Sache hier sei irgendwie zu retuschieren, richtig? Meinst du ich merke es nicht, wenn man mich anlügt? Welchen Kompromiss möchtest du eingehen? Mindestens ein bis zwei Mal Sex die Woche? Ein Geheimnis aus der Nummer machen, damit du dich besser fühlst? Du bist das nicht anders wie die Menschen die versuchen sich einzureden die Welt zu einem besseren Ort ohne uns zu machen, Aiden. Auch wenn ich für eine kurze Sekunde Gedacht habe, du seihst anders wie sie. Du würdest mich doch nicht einmal anfassen oder ansehen wenn ich mich dir in meiner wahren Gestalt zeigen würde und du würdest nicht zögern mich zu töten, wenn das Militär davon mitbekommt. Denn wäre es für dich wenigstens leichter, der Held zu sein.“ Enttäuscht sah ich ihn an. Ich sammelte meine Schuhe vom Boden und griff nach meiner Jacke die nach dem Sex irgendwo auf dem Boden gelandet war. „Du willst es dem Militär nicht sagen weil du es nicht verdient hast zu leiden, richtig? Weil du unschuldig bist und dein Bruder da draußen ohne dich sterben würde.“ Ich neigte den Kopf schief und erhob mich wieder. „Sind wir nicht alle unschuldig? Du hättest mich wegschicken sollen. Jetzt weiß ich wenigstens wie manipulativ ihr Menschen sein könnt. Tue mir einen gefallen und fass mich nie wieder an. Hast du gehört?“ Gerade musste ich einfach hier raus. Ich hielt es keine Sekunde länger in seiner Nähe aus. Ich wurde nicht schlau aus dem was er da von sich gab. Das Militär tat mehr als Wesen zu töten, die sich an Menschen vergriffen hatten. War Aiden das klar? Sie töteten auch unschuldige. Kinder, die nichts dafür konnten das sie das waren, was sie waren. Wo lag der Unterschied zwischen uns Wesen und den Menschen? Wieso konnten wir nicht zusammen leben ohne diesen bescheuerten Krieg zu führen?
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 17, 2018 9:07 am

Aiden Jales
Ich spannte den Kiefer an und sah sie an. „Also bin ich jetzt das krankhafte Monster oder wie?“, fragte ich sie. Es kam mir vor, als würde sie mir gerade die Schuld dafür zuschieben, dass ihre Eltern nicht mehr lebten. Dabei hatte ich damit gar nichts zu tun gehabt. Ich war meistens bei den Missionen für Vampire oder Werwölfe dabei. Das hatte ich ihr doch schon gesagt, aber für sie spielte das keine Rolle. Ich konnte es in ihren Augen sehen. Für sie war ich ein Monster, welches am Tod ihrer Eltern – egal ob direkt oder indirekt – beteiligt gewesen war und dadurch war ich mitschuldig. War es das, was sie hatte hören wollen. „Ich habe nie irgendwelche Kinder getötet!“, verteidigte ich mich. Wollte sie jetzt anfangen, mir irgendwelche Sachen zu unterstellen? Es sah ganz danach aus. Sie versuchte doch gerade wirklich, mich schlechter als sich selbst darzustellen. Bei ihren nächsten Worten war ich baff. Es ging hier doch nicht nur um mich selbst! Ja, vielleicht wollte ich mit ihr eine Beziehung aufbauen, aber was war daran egoistisch? „Es geht mir hier nicht um Sex verdammt!“, sagte ich fast schon ein bisschen zu heftig und rieb mir frustriert mit den Händen über das Gesicht. Es ging um sie! Einzig und alleine um sie und dass ich sie nicht verlieren wollte. Aber sie interessierte das gar nicht. Ich bedeutete ihr nicht so viel wie sie mir. Ich wollte es dem Militär nicht sagen, weil ich dann vielleicht sterben würde. Inwiefern würde uns dies helfen?! Es würde garantiert nicht helfen. Ich seufzte leise auf und schüttelte den Kopf. „Bitte, Alenia… geh nicht", bat ich sie, aber es änderte nichts daran. Sie packte ihre Sachen und bevor ich es verhindern konnte, war sie weg. Meine Brust fühlte sich an, als hätte sie ein Stück herausgerissen und mitgenommen. Ich stiess frustriert die Luft aus und rieb mir die Augen. Sie war weg. Sie war tatsächlich weg. Sie hasste mich. Für sie war ich ein Monster. Ich lief ihr nicht hinterher, denn das wollte sie ja nicht. Ich würde ihr nicht versuchen meinen Willen aufzuzwingen. Sie wollte, dass ich sie nie wieder anfasste und vermutlich noch nicht einmal in ihre Nähe kam. Sie hatte Recht. Ich war miserabel darin, eine Beziehung aufzubauen. Ich stürzte mich in die Arbeit, aber ich war unvorsichtiger wie sonst. Ich hatte ja nichts mehr zu verlieren. Jael würde mein Geld plus eine angemessene Entschädigung vom Militär bekommen, wenn ich draufgehen würde. Das würde eine Weile reichen, auch für sein Studium. Und Alenia, nur schon der Gedanke schmerzte an sie. Sie wäre vermutlich sogar froh, wenn ich draufgehen würde und die Welt ein Monster weniger auf der Erde hatte. Jael bemerkte die Veränderung. Ich kam noch mehr mit blauen Flecken nach Hause. An dem einen Tag war meine Schulter ausgekugelt, aber nachdem man die wieder eingerenkt hatte, ging ich wieder arbeiten trotz der Schmerzen. Laut Alenia wäre es ja sowieso besser, wenn ich drauf gehen würde. Ich hatte nichts mehr zu verlieren, also wieso sollte ich mich zurückhalten? Das tat ich auch bei dieser Mission nicht und es ging gründlich schief. Ich brauchte zu lange, bis ich den Vampir erledigt hatte und die von uns gelegte Bombe ging hoch. Von der Druckwelle mitgerissen, wurde ich einige Meter durch die Luft geschleudert, bevor ich hart auf den Rücken fiel und mein Kopf hart auf den Boden auftraf. Ein heftiger Schmerz schoss durch meinen Rücken hindurch und ich hatte wirklich das Gefühl, als wäre das hier das Ende. Das war mein letzter Gedanke, bevor ich in eine tiefe Schwärze hinabtauchte.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mi Sep 19, 2018 5:53 pm

(Irgendwer Lust ein Männlein zu machen? :3 )
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Do Sep 20, 2018 10:59 pm

Kleo Miles
Es war mein achzigster Geburtstag. Ich wurde heute zum 76. Mal 24 Jahre alt. Ich sollte ungefähr um diese Zeit hier in meinem Grab liegen und irgendwo verrotten. Eigentlich war das nicht unbedingt ein Grund zu feiern. Vor allem nicht allein, denn genau das war ich. Ich reiste seit fast 60 Jahren in der Welt herum und blieb nie besonders lange an einem Ort, da irgendwann entweder auffiel, dass ich nicht alterte oder aber, dass ich keinen Job hatte und nur nachts durch die Straßen lief. Es war also kein Wunder, dass ich keine Verbindungen schloss. Vor allem nicht, da dort, wo ich auftauchte, auch immer eine Menge Leichen auftauchten. Ich war selber keine Heilige. Ich hatte in meinem Medizinstudium mal geschworen den Menschen zu helfen und heute tötete ich sie, um selbst zu überleben, aber ich hinterließ nie so viele Leichen wie gefunden wurden. Mir war bewusst, dass es noch mehr Wesen gab. Wesen wie mich, aber auch andere Wesen und dann gab es noch die, die uns jagten. Das alles war erst in den letzten paar Jahrzehnten geschehen. Die Menschen waren zu einer Bedrohung geworden, aber da ich nur in den Wäldern lebte und nicht viel vom Leben der Menschen mitbekam, da das hauptsächlich tagsüber stattfand, bekam ich auch nicht viel von der Entwicklung mit. Ich wusste, dass die Menschen uns jagte und eine Art Biowaffe erfunden hatten, die sie zu etwas Übermenschlichem machten, aber weiter war ich darin nicht eingeweiht. Bisher war ich noch nie einem dieser… Warriors begegnet und ich hatte es auch nicht vor. Dummerweise hatte ich mir dafür aber anscheinend die falsche Stadt ausgesucht.
Heute Abend aber wollte ich einfach mal etwas anderes machen. Ich wollte nicht nur in der leeren Stadt herumirren und mich gegen Sonnenaufgang wieder in einer Höhle verkriechen, ich… wollte endlich mal wieder das tun, was mir Spaß machte. Wie etwa das Singen. Nachdem ich in den 80ern zu einer recht bekannten Sängerin geworden war, war es einfach zu riskant gewesen. Ich hatte damals abbrechen müssen, als es langsam aufgefallen war. Ich hatte meine Haare gefärbt, war weggezogen, hatte meinen Namen geändert. Seitdem hatte ich nicht mehr vor Publikum gesungen, aber ich glaubte, dass diese Zeiten mittlerweile lang genug her waren. Mittlerweile war das alles mehr als 35 Jahre her und ich war mir sicher, dass sich absolut niemand mehr an mich erinnerte. Alle, die mich damals gekannt hatten waren sicher schon tot. Außer vielleicht einige Vampire oder Kinder von damals, aber die würden mich wohl kaum verraten, oder? Jedenfalls fühlte ich mich heute einfach danach. Als die Sonne also untergegangen war und keine für mich tödliche UV-Strahlung mehr die Wälder durchzog, krabbelte ich aus der kleinen Höhle heraus, in der ich unterkam. Manchmal hatte ich Glück und fand jemanden, der mich bei sich wohnen ließ, fand eine leer stehende Wohnung oder ein Hostel, das günstig war, aber meistens blieb ich dann doch hier draußen. Da ich nicht arbeitete, verdiente ich kein Geld und hatte nur das, was meine Opfer mir hinterließen. Manchmal war es mehr und manchmal weniger und die letzte Ausbeute war eben sehr… mau gewesen. Also musste ich mit dem Wald vorlieb nehmen. Doch damit hatte ich bereits seit einigen Jahrzehnten gedealt, also wusste ich wie ich es hier aushielt. Ich wusch mich am kleinen Bach den Hang hinunter, lebte aus meinem Koffer heraus, den ich mit mir herumtrug und ging dann in die Stadt. Es war noch früh am Abend, also waren noch viele Leute dort, als ich mich in der Bar meldete, die mir angeboten hatten, dass ich bei ihnen ein wenig singen durfte. Gott, ich hatte es wirklich vermisst! Sie hatten mir eine Band gestellt und so kletterte ich das kleine Podest hoch, setzte mich auf den Hocker und ging nach all den Jahren endlich mal wieder meiner Leidenschaft nach. Für ein paar Stunden vergaß ich sogar, dass ich noch heute Abend jemandem das Leben nehmen würde, um selbst zu leben. Ich vergaß was oder wer ich war. Ich… sang einfach. Bloß für ein paar Stunden, bis die Bar sich langsam leerte und keine Unterhaltung mehr benötigt wurde. Es war immerhin mitten in der Woche, also mussten die meisten morgen früh raus und so machte ich um elf Uhr abends bereits Schluss. Ich schnappte mir meine Tasche und verließ die Bar wieder. Ich hatte kaum einen Fuß auf das Pflaster gesetzt, da drückte der Typ, der neben dem Eingang stand, mir bereits einen blauen Zettel in die Hand und ich blieb perplex stehen. Ich blinzelte, drehte den Zettel herum und runzelte leicht die Stirn. „Kickboxen? Echt jetzt?“, murmelte ich eher zu mir selbst als zu diesem Typen. Ich hatte ihn kaum angesehen. Es wunderte mich eher, dass jemand um diese Uhrzeit Flyer fürs Kickboxen verteilte. Hoffte er ein verunsichertes Mädchen allein im Dunkeln damit erwischen zu können, damit sie sich auf ihrem nächsten Heimweg allein nicht fürchtete? Hm… eigentlich gar keine so schlechte Taktik. Wenn nicht jetzt, wann dann?


Zuletzt von Skyfall am Mo Sep 24, 2018 7:54 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Sep 21, 2018 12:24 pm

Raphael Lewis
Ein paar würden mein Leben vielleicht als langweilig abstempeln, weil ich immer ungefähr den gleichen Tagesablauf hatte. Aber ich mochte mein Leben. Es war vielleicht oft der gleiche Tagesablauf, aber trotzdem war jeder Tag anders. Jeder Kampf war anders, jeder Schüler war anders, den ich unterrichtete. Durch meine kleine Karriere, die ich gerade im Kickboxen hinlegte, war ich schon an mehrere Orte gereist, um an diversen Turnieren teilzunehmen. Natürlich waren die wirklich grossen Turniere alle eher im asiatischen Raum. Es war wirklich extrem, wie gut dass die Asiaten in diesem Sport vertreten waren. Aber Kampfsport schien ja allgemein ihr Ding zu sein. Nachdem ich die Schüler trainiert hatte, kümmerte ich mich um mein eigenes Training. Natürlich hatte ich einen Trainer. Egal, wie gut man war, man hatte immer einen Trainer. Es sollte dann aber auch einer sein, der dir half und Tipps gab. Als wir mit dem Training fertig waren, war es schon ziemlich spät, aber das machte mir nichts aus. Mein Tagesstart war eher spät, also schlief ich meistens noch, während andere bereits auf den Weg zur Arbeit waren. Dementsprechend dauerte mein Tag dann aber auch länger. Mir machte das nichts aus. Ich duschte im Studio und wollte dieses gerade verlassen, als der Inhaber des Studios kam und mir einen Stapel Flyer in die Hände drückte. Ich sollte ein bisschen Werbung für die Schule machen. Es war nicht so, als wären wir knapp bei Kasse, aber man konnte wohl dennoch nie wirklich genug Schüler haben. Ich stimmte also zu und verliess mit den Flyer den Laden. Ich ging die Strasse entlang und verteilte die Flyer. Mit einzelnen kam ich kurz ins Gespräch und einzelne waren wirklich interessiert. Natürlich fragten sie auch nach den Preisen, da kam man halt nicht drum herum. Durch das Verteilen der Flyer kam ich nur langsam voran, aber das machte mir nichts aus. Ich war sowieso nur auf meinem Heimweg. Ich kam gerade an einer meiner Stammbar vorbei, als eine hübsche Frau aus dieser trat. Ich drückte ihr kurzerhand einen Flyer in die Hand, aber sie schien nicht besonders angetan davon zu sein. „Es zwingt dich niemand dazu, also sprich doch nicht so abschätzig darüber“, erwiderte ich und sah sie an. „Oder hast du etwa schon Erfahrung damit?“, fragte ich und musterte sie. Vielleicht hatte sie ja schlechte Erfahrungen gemacht und sprach deswegen so abfällig darüber. Es war ja nicht so, als würde ich mich schmierig verhalten und sie praktisch dazu überreden. „Du kannst mir den Flyer auch einfach wieder geben", meinte ich und streckte die Hand aus. Es würde mehr bringen, wenn ich diesem Flyer jemanden geben würde, der wenigstens nicht so undankbar reagieren würde.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Fr Sep 21, 2018 1:04 pm

Kleo Miles
Ein wenig makaber war das ja schon. Ich meine… es war ziemlich spät, die Straßen waren leer und in den letzten Wochen waren immer häufiger Leichen aufgetaucht. Ich fragte mich eben bloß ob das so eine Art Masche von ihm war diese Flyer für einen Kampfsport an Frauen zu verteilen, die nachts allein im Dunkeln herumliefen. Vermutlich waren das seine besten Kunden, oder? Verzweifelte, verängstigte Frauen, die unbedingt lernen wollten wie sie sich selbst verteidigen konnten. Die und vielleicht Kinder, die einen Sport zum Ausgleich brauchten. Und die liefen ja wohl nicht mitten in der Nacht draußen herum. Ich blinzelte und schaute auf, als der Flyer-Typ nun mit mir sprach und durch meinen leise gemurmelten Kommentar wohl ziemlich angepisst wirkte. Ich strich mir eine braune Locke hinter mein Ohr und schaute den Kerl das erste Mal wirklich an. Oh… ein Schönling also? Dunkelbraune Augen, ein sexy Bart und wellige, wuschelige Haare? Okay, er hatte vermutlich reichlich Frauen, die an seinen Kursen teilnahmen. Vermutlich funktionierte seine Masche also echt verdammt gut. Wäre ich ängstlich und schutzlos, würde ich mich wohl auch in die Hände eines so gut aussehenden Trainers begeben und Selbstverteidigung lernen, aber so eine Frau war ich schon lange nicht mehr. Vermutlich war sie damals mit meiner Menschlichkeit gestorben. Jedenfalls wirkte Mr Flyer nicht allzu angetan von meiner kleinen Bemerkung, die eher ein lau ausgesprochener Gedanke für mich gewesen war als eine Beleidigung an ihn. Ich zuckte also leicht die Schultern und gab ihm den Zettel zurück. „Das war nicht abschätzig gemeint. Ich finde nur es ist ein echt gutes Marketing-Konzept so spät abends verängstigte Frauen zu Kampfkursen einzuladen. Vor allem nach den… Geschehnissen der letzten tage in dieser Stadt… Diese Frauen haben es sicher dringend nötig und wären froh drum, aber… so eine bin ich nicht. Da hast du wohl ins Klo gegriffen, Loverboy. Entschuldige.“, erklärte ich mich und lächelte schief und irgendwie sogar entschuldigend. Ich hatte vor ein wenig länger hier in der Stadt zu bleiben und da wollte ich mir keine Feinde machen. „Außerdem bin ich ein Nachtschwärmer und steh nicht so für ein paar Kurse so früh aufzustehen. Ich kann mich auch so gut verteidigen. Dafür brauche ich keinen Unterricht. Aber danke für das Angebot. Viel Glück noch beim Anwerben.“, schloss ich freundlich ab, schulterte meine kleine Umhängetasche nochmal vernünftig auf und verzog mich dann wieder. Ich wollte mir zwar keine Feinde machen, aber sicher auch keine Freunde. Ich hatte in den letzten Jahrzehnten nur zu deutlich gemerkt, dass es immer schwieriger wurde eine Stadt wieder zu verlassen, wenn man eine emotionale Bindung zu ihr hatte. Natürlich versüßte es mir den Aufenthalt hier, aber es machte den Abschied nur umso schwerer und der würde auf jeden Fall kommen. Denn er kam immer. Am Ende würde ich immer weiterziehen müssen. Auch wenn ich hier sowas wie ein Leben begonnen hätte, mir einen Job gesucht oder einen Kickbox-Kurs begonnen hatte. Selbst wenn ich mich in das Leben hier integrierte, würde ich nie länger als ein paar Jahre bleiben können und es war leichter bloß ein paar Monate hier zu verweilen, ehe ich weiterzog. Es war vielleicht nicht der beste Weg, aber es war der sicherste und leichteste.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Sep 21, 2018 2:30 pm

Raphael Lewis
Es war ja nichts schlimmes, wenn man ein bisschen Werbung machte oder? Jedes Unternehmen machte doch in irgendwelcher Form Werbung. Ob es nun Flyer war, die man verteilte oder ob man ein Werbeplakat aufhängte. Dabei war das hier noch viel persönlich oder etwa nicht? Es ging mir noch nicht einmal darum, dass sie eine wirklich schöne Frau war. Ich lachte leise auf, als sie mich tatsächlich als Loverboy bezeichnete. Hey, was hatte ich denn getan? Ich hatte noch nicht einmal versucht mit ihr zu flirten. Ich schüttelte leicht den Kopf und sah sie an. „Ich lade keine verängstigte Frau in den Kampfkurs aus oder denken Sie etwa, dass Sie verängstigt aussehen?“, fragte ich und hob kurz eine Augenbraue. „Fürs Protokoll ich habe wohl mehr Typen Flyer verteilt als Frauen, aber glauben Sie, was Sie wollen“, meinte ich und schüttelte den Kopf. Schlussendlich war sie dann aber doch ziemlich höflich und reichte mir den Flyer wieder zurück. „Ihre Aussage beweist nur, dass Sie sich noch nie damit auseinandergesetzt haben. Ich selbst komme erst gerade aus dem Training, aber Sie haben deutlich genug gemacht, dass Sie kein Interesse daran haben“, meinte ich und schenkte ihr ein kurzes Lächeln. Ich sah ihr kopfschüttelnd hinterher, wie sie von dannen zog. Diese Frau.. war irgendwie anders wie andere Frauen. Ich konnte zwar nicht sagen wieso, aber sie war einfach anders. Ich sah ihr hinterher, bis sie verschwunden war und gab es dann auf. Ich hängte noch an einzelnen Orten ein Flyer auf, bevor ich nach Hause ging. Würde ich weiter Flyer verteilen, würde noch eine weitere Frau denken, dass das nur eine komische Masche war. Ja, es waren ein paar unerklärliche Verschwinden in den letzten paar Monaten passiert. Aber deswegen würde ich nicht versuchen, mit diesem Grund Frauen dafür zu überreden. Es gab ja wirklich schmierige Typen, aber so einer war ich nun wirklich nicht. Zuhause warf ich die Tasche in die Ecke, nachdem ich die schmutzige Wäsche ausgepackt hatte. Als ich dann aber die Tür meines Kühlschrankes öffnete, bemerkte ich sehr schnell, dass ich nicht mehr wirklich etwas zuhause hatte. Ich fuhr mir durch mein Haar und zog dann kurzerhand die Lederjacke wieder an. Ich hatte Hunger, also würde ich mir jetzt einfach etwas zum Essen holen. Irgendwo würde ich sicher eine Portion Pommes oder so finden. Etwas zu essen gab es eigentlich immer und sonst hätte immer noch der McDonald geöffnet. Ich schob meinen Geldbeutel in die Innenseite meiner Jackentasche und trat wieder hinaus. Ich schlug den Weg zu einem Take Away ein und schob die Hände in meine Jackentasche.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Fr Sep 21, 2018 2:55 pm

Kleo Miles
Na ja, dass dieser Typ mir nicht böse war und sich in seinem Ego angegriffen fühlte, bewies wohl nur, dass er vermutlich doch ganz in Ordnung war. Die meisten Kerle ohne Hirn im Kopf hätten sich wohl angegriffen gefühlt, aber er hatte vermutlich begriffen, dass es nur eine Feststellung von mir gewesen war und ich ihn damit nicht verurteilen hatte wollen. Nein, ganz und gar nicht. Er war vielleicht echt in Ordnung, aber bei mir war er wirklich an der falschen Adresse, wenn ich tagsüber irgendwelche Kampfkurse machen sollte. Ich konnte nur nachts raus, weil die Sonne mich verbrannte und in einem Kampfkurs würde ich meinem Gegenüber sicher nur alle Knochen brechen. Ich war als Vampir immerhin wesentlich stärker als ich aussah. Außerdem… es müsste sich ja nur jemand verletzen und schon würde ich komplett ausrasten wegen des Blutes. Ich hatte die letzten Jahre zwar an meiner Selbstbeherrschung gearbeitet, aber das hieß nicht, dass ich das Verlangen nicht spürte. Na ja, egal! Ich würde mir hier keine Freunde oder Aktivitäten anschaffen. Die Nacht hatte für mich gerade erst begonnen, immerhin hatte ich nur die dunklen Stunden für mich. Da ich aber schon lang nichts mehr ‚gegessen‘ hatte, musste ich nun einmal auch dafür sorgen. Es ging heute Abend also weniger um Spaß, als um die Nahrungsaufnahme. Ich musste einen Ort suchen, der gut gefüllt war. Die Bars hatten zwar bis spät auf, aber die wenigsten betranken sich unter der Woche. In einem Diner hatte ich da sicher mehr Chancen. Oft rasteten die Trucker auf den Parkplätzen und aßen dort nachts etwas. Für mich war das eine gute Chance, also versuchte ich es dort. Ich setzte mich in eine der Sitzecken, zog meinen Mantel aus und bestellte einen Erdbeer-Shake, für den ich nicht vor hatte zu zahlen. Ich suchten den Blickkontakt zu meiner Umgebung und begann allein mit Blicken ein wenig Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Ich musste jemanden anlocken. Am besten einen Kerl auf der Durchreise, den niemand vermissen würde. Trucker waren da wirklich gut. Sie waren auf der Reise und man bemerkte ihr verschwinden in der Stadt selbst nicht, sondern erst, wenn sie nicht am Ziel ankamen. Allerdings sah es heute wohl ziemlich mau aus. Es war Mittwoch und ich hoffte wirklich, dass ich morgen mehr Glück hatte, denn sonst würde ich doch Jagd auf einen der Stadtbewohner machen müssen. War aber auch klar, dass ich ausgerechnet an meinem Geburtstag nichts zu essen fand und auch noch diesen blöden Erdbeer-Shake, den ich nur als Alibi gekauft hatte, bezahlen müsste. Mit Geld, das ich nicht hatte. Tja, das sah ziemlich übel für mich aus. Am besten ich blieb eine Weile sitzen und schob dieses Problem auf. Ich könnte versuchen die Kellnerin zu überzeugen mir den Shake umsonst auszugeben, aber ich war noch nicht so wirklich gut in diesen… Lesben-Dingen. Vielleicht konnte ich mich in einem unbemerkten Moment aber auch herausschleichen. Ich sah mich gerade um, als die Kellnerin in der Küche verschwand und wollte aufspringen, um zu verschwinden, da klingelte die Türglocke wieder und ein weiterer Kunde kam herein und lockte damit die Kellnerin wieder nach draußen. Es war wohl Schicksal, dass es der braunhaarige Flyer-Typ von eben war. Tja, er würde mir heute wohl noch mehr Steine in den Weg räumen, oder?
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Sep 21, 2018 5:16 pm

Raphael Lewis
Ich sollte mir echt mehr Mühe geben, um meinen Kühlschrank regelmässiger gefühlt zu haben. Aber na ja, darin war ich wirklich gut. Ich dachte halt einfach nicht daran und meistens hatte ich vergessen, dass ich einkaufen gehen musste, kurz nachdem ich die Tür wieder geschlossen hatte. In diesem Punkt war ich wohl wirklich nicht besonders zuverlässig. Wenn ich dann von der Arbeit und dem Training nach Hause kam, hatten die Supermärkte schon geschlossen und ich konnte nichts mehr einkaufen gehen. Daher zog es mich halt ab und zu mal in dieses Dinner. Ich wusste, dass es auch unter der Woche genug lange offen hatte, damit ich noch etwas zu essen bekam. Ich verliess also wieder meine Wohnung und machte mich auf den Weg dorthin. Es sah nicht besonders edel aus, aber das Essen war wirklich gut. Ich trat hinein und liess meinen Blick durch den Raum gleiten. Ein kleines Schmunzeln trat auf meine Lippen, als ich die Frau von eben wiedererkannte. Ohne weiteres ging ich auf sie zu und setzte mich einfach so neben sie hin. „Man sieht sich im Leben wohl immer zweimal“, erwiderte ich und grinste sie an. Sie sah jedoch eher schlecht gelaunt aus. Ich sah auf, als die Kellnerin zu uns kam. „Dasselbe wie sonst auch“, bestellte ich, worauf sie auch schon nickte und wieder abzog. Ich war öfters hier und deswegen wusste die Kellnerin inzwischen auch, was ich meistens ass. Ich lehnte mich nach hinten und verschränkte die Arme vor der Brust, während ich sie musterte. „Und was machen Sie hier? Doch nicht nur um einen Erdbeer-Shake zu trinken?“, fragte ich sie und hob fragend eine Augenbraue. Das hier war zwar ein Dinner, welches ganz okay war, aber hier kamen viele Trucker vorbei und manchmal waren da schon komische Kerle dabei. Also war es vermutlich nicht gerade die beste Idee, wenn sie alleine als Frau hierherkam. Ich wollte nicht diskriminierend sein, aber ich wusste nicht, wie gut sie sich selbst verteidigen konnte. Das Kickboxen hatte sie ja nicht wirklich ernst genommen, aber in solchen Situationen war es eigentlich schon noch nützlich. Aber man setzte diese Kampfsportart nie einfach so ein. Ich hatte schon öfters geprellte oder sogar gebrochene Rippen von einem Wettkampf gehabt. Man konnte sich ernsthaft verletzen. Damit wollte wohl wirklich keiner eine Erfahrung machen. Ich schob die Gedanken beiseite und konzentrierte mich stattdessen wieder auf die schöne Frau neben mir. Dass sie anders war, bewies sie auch damit, dass sie ^hier in diesem Dinner war. Musste sie denn morgen nicht arbeiten? Es sah nicht so aus. Andererseits hatte sie auch gesagt, dass sie kein Frühaufsteher war. Aber müsste sie dann vermutlich nicht jetzt am Arbeiten sein? Ich hatte sie aus der Bar kommen sehen und darin arbeitete sie sicher nicht, denn dann hätte ich sie sicher schon lange einmal angetroffen. Diese Frau warf ziemlich viele Fragen auf und dabei kannte ich sie noch nicht einmal fünf Minuten.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Sa Sep 22, 2018 9:40 am

Kleo Miles
Dieses Diner war normalerweise der Hotspot für Trucker, die keiner vermisste und ich war hungrig. Dass ich heute also nichts gefangen hatte und es mich immer noch nach Blut dürstete, sorgte nicht gerade dafür, dass sich meine Stimmung hob. Vor allem aber hatte ich mir diesen blöden Shake nun bestellt und hatte vermutlich nicht einmal genug Geld dabei, um ihn zu bezahlen. Ich war noch nicht besonders gut darin Frauen mit meinem Charme zu manipulieren und überzeugen, also versuchte ich gar nicht erst die Kellnerin dazu zu bringen mir den Preis zu erlassen. Da sonst keine Gäste da gewesen waren, blieb mir also nichts anderes übrig als einfach zu fliehen. Für einen mickrigen Erdbeer-Shake würde man schon keine Polizei Fahndung nach mir ausschreiben. Allerdings wollte ich gerade zum Fluchtversuch ansetzen, als der Flyer-Typ von eben doch tatsächlich in diesen Laden kam. Himmel, die Stadt war groß. Wieso suchte er sich kein anderes Diner, ein Restaurant oder einen Drive In aus? Wieso hier? Von ihm wusste ich, dass er hier wohnte, also waren Stadtbewohner eigentlich tabu. Auch wenn in letzter Zeit einige Bewohner verschwunden waren, machte ich das nicht. Ich wollte nicht auffliegen und griff meistens nur Durchreisende an. Aber offenbar gab es noch einen weiteren Vampir in der Stadt und ich konnte momentan noch nicht weiterziehen. Dennoch war der heiße Kerl hier tabu für mich. Ich hielt an meinem Schema fest. Ich wollte gar nicht erst riskieren erwischt zu werden. Ich legte meine Lippen um den Strohhalm und versuchte nicht weiter aufzufallen, doch da kam der Flyer-Typ bereits zu mir herüber, ließ sich auf die Bank mir gegenüber gleiten und ich musterte ihn überrascht. Das ganze Diner war leer und er setzte sich an meinen Tisch? Hatte er von meiner Gesellschaft nicht bereits genug? Er aber grinste und schien irgendwie amüsiert darüber zu sein mich hier zu sehen. Ich runzelte nur leicht die Stirn, als die Kellnerin zu uns an den Tisch kam und seine Bestellung aufnahm. Dass er direkt hier saß, machte die Flucht wohl noch ein wenig schwerer. Andererseits… vielleicht bezahlte er ja meinen Shake, wenn ich ein bisschen nett zu ihm war. Dummerweise war das nicht unbedingt meine Stärke, weil ich eine verbitterte 203 Jahre alte Frau war… „Du hast Glück, dass du kickboxt. So oft wie du scheinbar hier bist, würde das deinem Erscheinungsbild sicher nicht gut tun.“ Wenn er hier schon ein Stammgericht hatte, musste er recht oft hier sein und in den meisten Diners gab es nur Burger, Pommes und Steak. Dass er Sport trieb kam ihm dabei also sicher zugute. Wäre auch zu schade um sein Äußeres. Als er mich auf meinen Shake ansprach, blinzelte ich leicht und schaute herunter auf das rosane Getränk vor meiner Nase. Ich schob mir eine braune Locke hinter das Ohr und hob meinen Blick wieder, schaute ihn durch meine dichten Wimpern an. „Wieso? Was denkst du denn wofür ich hier bin? Doch nicht etwa, um Kerle wie dich aufzureißen und der Shake ist nur mein Alibi?“, flüsterte ich leise und musste dann doch grinsen. Das kam der Realität doch ziemlich nahe. Ich hob meinen Kopf nun wieder und lehnte mich zurück, legte meine Finger um den Stiel des Glases und musterte ihn eine Weile mit schief gelegtem Kopf, während ich ein wenig auf meiner Unterlippe biss. „Und du? Du bist auch nur zum Essen hier. Wieso darf eine Frau nicht einfach einen Erdbeer-Shake genießen?“ Ich schmunzelte und legte meine Lippen wieder aufreizend um den Strohhalm, um einen Schluck zu nehmen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Sep 22, 2018 12:36 pm

Raphael Lewis
Ich konnte nicht einschätzen, ob diese Frau hier begeistert war mich wiederzusehen oder ob sie einfach genervt davon war. Sie hatte irgendwie einen Ausdruck im Gesicht, als wäre sie gerade irgendwie beschäftigt. Aber wenn sie beschäftigt wäre, dann würde sie doch nicht hier sitzen und einen Erdbeer-Shake trinken. Denn das war ein gewaltiger Zwischenspruch zu dem, was ihr Ausdruck sagte. Ich liess mich neben ihr sinken und dabei zeigte sich zuerst einmal eine Regung auf ihrem Gesicht. Sie wirkte überrascht, dass ich mich einfach neben sie niederliess. Aber hey, ich war nicht der Typ, der Frauen über Tinder anschrieb. Ich sprach sie halt auch noch direkt an. Ich hob eine Augenbraue und sah wieder zu dieser Frau, als sie tatsächlich eine fast schon wieder abfällige Bemerkung fallen liess. Ich lachte leise auf und schüttelte den Kopf. „Ach, das könnte ich sicher auch mit anderen Sachen kompensieren. Ich gehe ja nicht dreimal am Tag hier essen“, sagte ich und zuckte kurz die Schultern. Ich trieb mehr oder weniger den ganzen Tag Sport. Da müsste ich wohl wirklich eine Menge essen, damit sich das auf meine Figur auswirken würde. Bei ihren Worten sah ich sie dann das erste Mal grinsen. Ich hatte sie noch nie grinsen sehen. Anscheinend amüsierte sie diese Vorstellung. Ich zuckte die Schultern und sah sie an. „Wer weiss, immerhin wüsste ich nicht, wieso eine Frau sonst hier alleine machen sollte. Und die meiste Zeit kommen nicht solche attraktiven Typen wie ich zur Türe herein“, sagte ich und zwinkerte ihr zu. Ich merkte, wie sie mich musterte. Sie biss sich auf den Lippen herum und für einen kurzen Moment glitt mein Blick auf diese Lippen, die wirklich verdammt sinnlich aussahen. Sie war in meinem Alter, jedenfalls schätzte ich das ungefähr so ein. „Ja, mein Kühlschrank war leer. Ich habe halt mal wieder vergessen einkaufen zu gehen“, sagte ich und schmunzelte leicht. Kurz hob ich eine Augenbraue, als sie fast schon aufreizend ihre Lippen um den Strohhalm legte. Was wollte sie mir denn damit bitteschön andeuten? Die Kellnerin brachte mein Mineralwasser und stellte es hin, bevor sie wieder verschwand. „Es ist einfach ein sehr komisches Ort, an dem eine Frau alleine einen Shake geniessen geht. Aber jetzt bist du ja nicht mehr alleine“, zog ich sie auf und zwinkerte ihr kurz zu. Hey, so wie sie vorhin mit diesem Strohhalm gespielt hatte, durfte ich wohl auch einen Spruch locker machen oder? Ich wusste nicht genau, was sie hier versuchte. Ob sie mich gerade zu verführen versuchte, nachdem sie auf der Strasse eher ablehnend gewesen war oder hatte ich das etwa so total missverstanden? Es sah ganz danach aus. Ich nahm einen Schluck von meinem Wasser und stellte es dann wenigstens hin. Ich trank ja noch nicht einmal eine Cola dazu sondern ein Wasser. Das zeigte doch, dass ich nicht immer so ungesund lebte oder etwa nicht? Schlussendlich spielte es ja gar keine Rolle, ob sie mich als ungesund stempelte oder nicht. Ich hatte einen guten Körper und die Frauen standen darauf, also musste ich mir wohl über nichts Sorgen machen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Sep 23, 2018 5:40 pm

Kleo Miles
Meine einzige Chance meine Opfer weit genug in den Wald oder an unöffentliche Orte zu locken war nun einmal zu flirten. Eine begehrte Frau bekam fast alles, was sie wollte. Würde ich also Sex in einer Gasse vorziehen, folgte mein Opfer mir bereitwillig und ich konnte zuschlagen, ehe es soweit kam. Ich war kein brutaler Vampir. Ich hatte Medizin studiert, um den Menschen zu helfen. Ich war keine böse Person. Es ging bei mir ganz schnell. Ich suchte die weichste stelle am Hals, öffnete die Hauptschlagader und innerhalb weniger Minuten waren meine Opfer blutleer und sie schliefen bloß friedlich ein. Na ja... meistens jedenfalls. Ich versuchte es immer umzusetzen, aber wenn sie sich wehrten, war es schwer es auf die sanfte Tour zu machen. Ich senkte leicht den Blick auf meine Hände auf dem Tisch und legte die Finger um den Stiel des Glases. Allerdings fiel das wohl heute aus. Ich bekam heute sicher niemanden mehr um den Finger gewickelt, der nur auf der Durchreise war und dessen Verschwinden man erst in ein paar Tagen bemerken würde. Also war ich wohl wirklich einfach nur hier um diesen blöden Shake zu trinken, den ich nicht einmal bezahlen konnte, da ich ja nicht arbeiten ging und auch sonst kein Geld brauchte - zumindest nicht viel. Ich legte den Kopf leicht schief und schaute wieder hoch zu meinem Sitznachbarn. „Na dann muss ich mir ja keine Sorgen machen.“, schmunzelte ich, als er meinte, dass er das ungesunde Essen mit anderen Dingen kompensierte. Ja, ich stritt gar nicht ab, dass er ein heißer Kerl war. Nur leider lebte er hier und war damit für mich uninteressant. Ich konnte mich von ihm nicht ernähren und ich hatte gerade größere Sorgen als Sex. „Na ja, ich schätze dann trinke ich wohl wirklich bloß den Shake.“, erklärte ich ihm und lächelte schief. Er hatte Recht. Die meisten Typen, die hier rein kamen, waren übergewichtige Trucker mit Kappen und seltsamen Bärten. „Vielleicht steh ich ja auch einfach auf die Kerle, die hier sonst so reinkommen.“, witzelte ich. Na ja, ich war wohl das exakte Gegenteil von den stämmigen Männern, die hier zu Abend aßen. Ich war zierlich, recht klein und irgendwie nicht so die Trucker-Braut. Ich schob meine braunen Haare auf eine Seite und drehte mich auf der Bank leicht, sodass ich mich ihm besser zuwenden konnte, während sein Essen kam. Immerhin trank er nur ein Wasser dazu. Er schien also doch sehr gewissenhaft zu sein. Ich lächelte und trank noch einen Schluck von meinem Shake, während er anfing zu essen. Früher hatte ich sowas gern gegessen. Heute aber reizte es mich kein Stück mehr. Ich aß es ab und zu als eine Art Alibi und damit Leute mich essen sahen, aber es schmeckte nach fast nichts mehr und sättigen tat es mich leider gar nicht. „Hm… dann bist du also einer der Typen, die eine Frau im Haus brauchen, damit sie nicht verhungern?“ Es klang ja wirklich so als würde er seinen Kühlschrank des öfteren mal vergessen aufzufüllen. Einer Frau würde das sicher nicht passieren. Mir war es das damals zumindest nicht. Ich war aber auch immer sehr organisiert gewesen. Das war ich heute noch. „Na ja, es war niemand da, der mich hätte begleiten können, also bin ich eben allein gegangen. Gut, dass du aber jetzt hier bist. Dann kannst du aufpassen, dass ich mich nicht noch verschlucke.“, lachte ich leise. Wieso sonst sollte mich jemand begleiten müssen? Klar, dieser Ort hier war um diese Uhrzeit sicher nicht allzu gut für eine Frau, die allein war, aber eigentlich sollte sich jeder fürchten, der mich angriff. Ich war jedem Menschen überlegen, aber das konnte der Flyer-Typ ja nicht wissen. „Und wie heißt meine nette Begleitung?“, fragte ich nun nach. Hey, wenn ich schon entgegen meiner Pläne Kontakte knüpfte sollte ich es auch richtig machen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 23, 2018 8:22 pm

Raphael Lewis
Ich verstand wirklich nicht, was denn so eine Frau wie her zu suchen hatte. Doch wohl kaum weil sie auf diese Typen stand. Nein, das glaubte ich nicht. Diese Typen waren absolut nicht gut aussehend, dazu waren sie meistens nicht gerade die saubersten und trugen einen mehr oder weniger grossen Bierbauch vor sich hin. Nein, sogar ich als Typ erkannte, dass es da nicht wirklich etwas zu holen gab. Den Erdbeer-Shake hätte sie auch in jeder anderen Bar besorgen können, die mehr Stil hatte als das hier, also was wollte sie hier? Ja, ich wusste, dass es mich eigentlich nichts anging und gleichzeitig nahm es mich halt einfach Wunder. Vielleicht war ich auch einfach ein bisschen um ihre Sicherheit besorgt. In den letzten paar Monaten waren wirklich ein paar Menschen auf unerklärliche Weise verschwunden und das war definitiv nichts gutes. Das hier war eigentlich immer eine ruhige Stadt gewesen und wieso sollte sich das plötzlich ändern? Ich zuckte leicht die Schultern und lächelte sie an. Ich hatte sie bisher noch nie gesehen und ich war hier aufgewachsen. Also war sie entweder neu hier oder sie würde nur eine Weile hier sein. Hier gab es immer wieder solche, die nur für ein paar Monate blieben und dann weiterzogen. Es konnte ihr ja eigentlich egal sein, wenn ich zunehmen würde. Sie kannte noch nicht einmal meinen Namen. Ich lachte auf und schüttelte den Kopf. „Du glaubst doch nicht wirklich, dass ich dir das abkaufe? Du siehst doch viel zu gut aus und könntest wohl jeden Typen haben, also nein, ich glaube nicht, dass du wegen diesen schmierigen und schmutzigen Typen hier bist“, erwiderte ich breit grinsend und sah sie an. Mein Essen kam und ich fing auch schon an zu essen. Ich hatte wirklich Hunger, da mein Mittagessen nur sehr klein ausgefallen war. Bei ihrer Frage zuckte ich die Schultern und sah sie an. „Das weiss ich nicht. Ich denke, das kommt auf die Frau darauf an. Wenn sie so drauf ist wie ich, hilft das wohl nicht besonders viel, dass der Kühlschrank regelmässig gefüllt wird“, beantwortete ich ihre Frage grinsend, bevor ich weite ass. Vielleicht würde eine Frau etwas daran ändern, vielleicht aber auch nicht. Ich hatte noch nie mit einer Frau zusammengelebt, weil es halt einfach noch nie so weit gekommen war, also konnte ich in diesem Punkt nicht gerade von Erfahrung sprechen. Ich war ja auch erst 25. Die Frau schien wirklich Humor zu haben und das gefiel mir. „Ich werde dich ehrenhaft retten, falls es passieren sollte.“ Ich zwinkerte ihr zu und nahm einen weiteren Bissen von meinem Burger. Sie fragte mich dann auch nach meinem Namen und ich nahm mir kurz die Zeit, um hinunterzuschlucken. Hey, ich war gut erzogen worden, auch wenn ich nicht immer schlau aus der Erziehung meines Vaters geworden bin. „Raphael und du?“, fragte ich sie sogleich zurück, bevor ich mir ein paar Pommes in den Mund schob. Wer wusste, vielleicht würde ich sie nach dem heutigen Abend ja wieder einmal sehen. „Ich habe dich noch nie gesehen. Bist du neu hier?“, fragte ich sie deshalb und lächelte sie an, bevor ich meinen Blick wieder auf das Essen richtete. Ja, sie war eine schöne Frau, aber es sollte nicht so hinüberkommen, als würde ich sie anstarren. So einer war ich dann ja nun wirklich nicht.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Sep 23, 2018 8:59 pm

Kleo Miles
Er hatte schon Recht. Ich war keine Truckerbraut. Ich wollte sowas zwar nicht kategorisieren, aber ich stand nun einmal einfach nicht auf den Trucker-Typ. Das war kein Geheimnis. Und dennoch hatte er Unrecht. Ich war ja doch nur für die Trucker hier. Sie waren der Grund, dass ich hier abends saß und wartete, dass mich jemand ansprach und anbaggerte. Allerdings war das eine ganz andere Sache, denn ich wollte ja nicht mit ihnen schlafen, sondern nur ihr Blut trinken. Wäre das Risiko nicht zu groß an die Regierung zu geraten und selbst getötet zu werden, würde ich auch keine Menschen mehr töten, aber mir blieb nun einmal nichts anderes übrig. Wenn mein Geheimnis bewahrt werden sollte, musste ich meine Opfer nun einmal töten. Und dafür kamen nur die Leute in Frage, die auf der Durchreise waren und die so schnell keiner vermisste. Ich war also nicht wegen heißer, einheimischer Typen wie ihm hier. „Na ja, ich bin jedenfalls nicht hier um irgendwelche Kerle aufzureißen.“ So viel konnte ich ihm ja verraten. Ich war weder hier, um Trucker ins Bett zu bekommen, noch irgendwelche anderen Typen abzuschleppen. Es ging mir wirklich nur ums Blut. Er würde mich so oft also auch nicht hier finden. Ich war bloß heute hier, weil ich gehofft hatte meine Reserven aufzutanken, aber offensichtlich musste ich noch eine Weile länger mit dem Durst leben. Zumindest, bis ich jemand geeignetes fand. Ich schmunzelte leicht, während ich ihm beim Essen zusah. „Na ja, ich denke die meisten Frauen sind ein wenig organisierter.“ Ihm würde eine Frau sicher gut tun, die für ihn einkaufen ging. Wenn man so viel Sport trieb, sollte man abends auch etwas gesundes kochen können. Na ja, aber mein Medizin-Studium war schon eine Weile her, also was wusste ich schon? Ich lehnte mich ein wenig vor und stibitzte mir eine Pommes von seinem Teller, grinste unschuldig und tunkte die salzige Pommes kurz in meinen Shake, ehe ich sie aß und mich wieder nach hinten lehnte. Es schadete sicher nicht auch vor ihm zu zeigen, dass ich normal aß. Ich sollte so oft ich konnte beweisen, dass ich menschlich war - oder sein sollte. Als ich allerdings seinen seltsamen Blick sah, lachte ich leise. „Hey, keine Vorurteile! Das schmeckt. Probier es und dann darfst du auch meckern.“ Das hatte vor hundertsiebzig Jahren schon geschmeckt. Pommes und Eis oder Milchshakes waren wirklich genial. Es klang vielleicht nicht so, aber irgendwie hatte die Kombination etwas. Süß und Salzig ging eben doch oft gut zusammen. Ich biss mir leicht auf die Unterlippe und saugte wieder an meinem Strohhalm. „Vielleicht brauche ich ja gar keinen Schutz und kann meinen Angreifer selbst aufs Kreuz legen.“, stellte ich eine neue Möglichkeit auf und grinste selbstbewusst. Ich war durchaus in der Lage einen großen Kerl auszuschalten, falls mir jemand etwas wollte. Ich war unmenschlich stark. So schnell tat mir keiner was. Als er mir schließlich seinen Namen verriet, nickte ich. Ich würde jetzt sicher keine Freundschaft zu ihm schließen, aber für den Abend war es doch nett seinen Namen zu wissen. Ich hoffte sowieso ihn nach heute Nacht nie wieder zu sehen. Nicht, weil er nicht sympathisch war, sondern weil es mir zu gefährlich werden konnte. Menschliche Kontakte könnten mein Untergang sein. Die Warriors waren ja praktisch überall und ich konnte sowieso kein normales Leben führen und Freunde haben. „Ich bin Kleo. Ich bin seit zirka zwei Wochen hier, aber werde wohl nicht allzu lang bleiben.“, verriet ich ihm direkt, damit er gar nicht erst auf die Idee kam sich mir bezüglich etwas in den Kopf zu setzen. Sei es Sex, Freundschaft oder sonst etwas. Ich wusste ja nicht, was er für Absichten hatte. Ich genoss den Abend hier und dann war es für mich vorbei. Hofften wir einfach, dass er es genauso sehen würde.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 23, 2018 10:04 pm

Raphael Lewis
Sie war tatsächlich nicht hier, um irgendwelche Kerle aufzureissen. Das verwunderte mich nicht. Ich war wohl wirklich der einzige attraktive Typ hier drin. Die anderen hatten alle Bärte, waren vermutlich so gegen die sechzig oder sogar älter und hatten einen Bierbauch. Daran war ja nun wirklich nichts sexy oder? Ich verstand zum Beispiel diese Typen nicht, die auf fette Frauen total abfuhren. Daher würde es sicher auch solche Frauen geben, die auf solche Männer standen oder? Aber sie schätzte ich nicht so ein. Ich zuckte erneut leicht die Schultern, bevor ich weiter ass. „Und wenn auch, ich sterbe ja nicht daran, von daher kann ich auch gut ohne Frau leben“, meinte ich grinsend. Ich hatte absolut keinen Druck deswegen. Wenn es passte, dann passte es halt und wenn es nicht passte, dann war es einfach so. Ich hatte deswegen absolut keinen Stress. Ich hatte zwar gerne meinen Spass mit den Frauen, aber meistens beruhte das auf Gegenseitigkeit. Ich mochte diese Dramen nicht, nur weil die Frauen meinten, man hätte mehr gemeint als nur den Sex. Wenn die Frau auch nur auf Sex aus war, dann war alles gut. Wenn ich auf der Suche nach einer Freundin wäre, würde ich garantiert nicht mit ihr zuerst im Bett landen. Dann würden wir ein paar Dates haben und dadurch näher kommen. Jedenfalls stellte ich mir das so vor. Ich hob eine Augenbraue und sie mit gerunzelter Stirn an, als sie ein Pommes klaute und das tatsächlich in ihrem Shake tunkte, bevor sie es ass. „Ich habe ja gar nicht gemerkt. Ich habe nur… geschaut“, meinte ich breit grinsend und sah sie dann an. Diese Frau war tatsächlich anders wie die anderen Frauen. Ich hatte noch nie eine Frau gesehen, die Pommes in ihrem Shake tunkte. „Ich verzichte auf das Probieren und bleibe bei den normalen Pommes.“ Ich zwinkerte ihr zu und ass weiter. Es war wirklich leicht sich mit ihr zu unterhalten, obwohl ich sie eigentlich gar nicht kannte. Ich hob eine Augenbraue, als sie fast schon ein bisschen angab und dabei sogar noch total selbstbewusst wirkte. „Du nimmst es mir nicht übel, wenn ich dir das nicht abkaufe oder?“, fragte ich sie vorsichtig und lächelte sie an. „Immerhin.. wäre so ein Typ vermutlich doppelt so schwer wie du und na ja, du bist ziemlich zart gebaut“, meinte ich und musterte sie kurz. Ja, das war sie tatsächlich. Das sollte absolut kein Vorurteil sein. Ich mochte zierliche Frauen und sie war wirklich eine Schönheit. Allerdings sah sie nicht besonders trainiert aus. „Kleo“, wiederholte ich ihren Namen und schob ein Pommes in meinen Mund. „Ungewöhnlicher Name, habe ich noch nie gehört. Stammt der von Kleopatra ab?“, fragte ich sie breit grinsend. Sie war also mehr oder weniger nur zur Durchreise hier. „Was machst du denn so, dass du nur auf der Durchreise bist?“, fragte ich sie. Immerhin musste sie doch sicher auch irgendeinen Job haben und Geld verdienen. Das musste jeder Mensch, damit er irgendwie überleben konnte und bei ihr war das sicher nicht anders. Ich schob den letzten Bissen meines Hamburgers in den Mund und lehnte mich dann zufrieden zurück, bevor ich mir kurz auf den Bauch klopfte. Ja, das Essen war wirklich verdammt gut gewesen. Sonst wäre ich wohl auch nicht so oft hier. Ich nahm ein paar Schlucke von meinem Mineralwasser, bevor ich mich wieder an die Lehne lehnte. Ihr Leben war sicher spannend und sie sah eine Menge Orte. Andererseits hatte sie vermutlich nicht besonders enge Freunde, wenn sie die ganze Zeit mehr oder weniger rumzog. Oder war sie vielleicht nur im Urlaub? Ich konnte diese Frau nicht besonders gut einschätzen, obwohl ich sonst eigentlich nicht wirklich schlecht darin war.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Sep 24, 2018 8:27 pm

Kleo Miles
Ich lächelte schief, als er behauptete er würde nicht daran sterben einen leeren Kühlschrank zu haben und hier essen zu gehen. „Nein, du würdest nur verhungern, wenn du das Diner nicht hättest. Aber eine Frau an deiner Seite würde dir sicher helfen ein wenig Ordnung in dein Leben zu bringen, damit du um elf Uhr abends keine Flyer mehr verteilst und dir gegen halb eins keinen Burger reinziehst.“, schmunzelte ich. Es war immerhin schon ziemlich spät - für ihn. Für mich hatte die Nacht gerade erst begonnen. Bis zum Sonnenaufgang hatte ich noch ein paar Stunden und die würde ich wohl nicht wirklich nutzen können. Unter der Woche war niemand um diese Uhrzeit wach, den ich als Nahrungsquelle nutzen konnte. Ich konnte ja nicht einmal nette Gesellschaft finden, um die Nacht rumzukriegen. Ich leckte mir das restliche Salz von der Pommes von den Fingern und grinste schief. Ich schmeckte nicht mehr viel seit ich ein Vampir war. Von daher konnte ich nicht behaupten, dass es genial schmeckte. Aber ich hatte es noch ganz gut in Erinnerung. Auch als Mensch hatte ich es schon gegessen. Auch wenn viele Leute es nicht glaubten, es schmeckte wirklich gut. Anfangs war es gewöhnungsbedürftig, aber dann konnte man gar nicht genug davon haben. „Tja, es ist unhöflich eine Lady so anzustarren.“, tadelte ich ihn spaßeshalber. Natürlich hatte er blöd geschaut, als ich ihm eine Pommes geklaut hatte und ich war lang schon keine Lady mehr. Ich lehnte mich auf der Dank leicht zurück und zog ein Bein angewinkelt auf die Sitzfläche, um mich ihm ganz zuzudrehen und meinen Arm auf der Tischplatte abzustützen. „Gerade du als Kickbox-Lehrer, solltest doch wohl wissen, dass man seine fehlende Körperstatur gut ausgleichen kann, wenn man richtig kämpft. Ich bin vielleicht nicht gerade muskulös oder kräftig, aber ich bin stärker als ich aussehe und weiß meine Kraft zu nutzen. Die Phsyik steht auf meiner Seite.“, versuchte ich ihn zu überzeugen. Ich wollte es ihm nicht zeigen müssen. Nachher kugelte ich ihm noch den Arm aus. Ich war eben deutlich stärker als ein Mensch. Ich stützte meinen Kopf in meine Hand und musterte den Flyer-Typen - alias Raphael - ein wenig von der Seite. Er war wirklich ganz süß. Wäre er mit seinen langen, braunen Haaren, den dunklen Augen und diesem verschmitzten Lächeln in meiner Zeit geboren, hätte ich mich sicher für ihn interessiert. Aber heute gab es für mich nur noch das Überleben und da war jeder Freund, jede Bekanntschaft, eine Gefahr. Zu schade aber auch… „Uhh und schlau ist er auch noch. Ja, er stammt von Kleopatra ab. Meine Mutter war ganz vernarrt in das moderne Bild der Frau.“ Damals war immerhin nicht viel mit Emanzipation gewesen und Kleopatra galt als eine der stärksten und mächtigsten Frauen der Welt. Meine Mutter hatte damit wohl ins Klo gegriffen. Ich war kaum 25 Jahre alt gewesen, als mich ein Mann in mein Verderben gestürzt hatte. Ich seufzte leise, als Raphael es nicht einfach bei meiner Antwort beließ. Musste er denn wirklich mehr darüber wissen wieso ich nur auf der Durchreise war? Wäre das hier eine Metropole wie New York, hätte wohl niemand gefragt wieso ich wieder verschwand. Ich hätte als Tourist, Student oder sonst etwas abgestempelt werden können. Ich zuckte leicht die Schultern und sah ihn an. „Na ja, ich mache sowas wie eine Weltreise. Ich komme ursprünglich aus Deutschland, bin dann nach Amerika gekommen und jetzt reise ich ein wenig herum und lebe von meinen Ersparnissen.“ Das war nicht einmal eine Lüge. Gut, meine Ersparnisse war das Geld, das ich meinen Opfern stahl, nachdem ich sie getötet hatte, aber tot brauchten sie das Geld ja wohl kaum! Und dennoch war es momentan so wenig Geld, dass ich im Wald lebte und mir nicht wie sonst ein Motel leisten konnte.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 24, 2018 9:43 pm

Raphael Lewis
Ich lachte leise auf und sah sie an. „Willst du mich gerade dazu überreden, dass ich mir eine Freundin suche?“, fragte ich sie und grinste sie an. Es sah jedenfalls ganz danach aus. Auch wenn ich dieses Dinner hier nicht hätte, würde ich nicht verhungern. Ich würde mir einfach einen anderen Ort suchen, an dem ich was essen könnte. In einer Bar gab es vermutlich auch etwas zu essen, aber das hier hatte ich halt zuerst entdeckt. Ich nahm mir vor, dass ich morgen garantiert einkaufen gehen würde. Aber ich wusste nicht, ob ich mich so sehr darauf verlassen könnte. Vielleicht hatte ich es morgen bereits wieder vergessen. Wenn ich am Morgen halt aufstand, dachte ich nicht als erstes an den Kühlschrank. Zum Frühstück kratzte ich mir meistens sowieso nur immer etwas zusammen. „Ach, weisst du, ich bin erst gerade vom Training gekommen, als ich die Flyer verteilt habe. Ausserdem stehe ich erst etwa um zehn Uhr auf, also habe ich keinen Stress“, meinte ich grinsend und zuckte die Schultern. Ich schlief meistens nur die acht Stunden ausser am Wochenende, da schlief ich dann locker zwölf Stunden. Schlaf war halt… einfach etwas tolles. Ich schmunzelte leicht und nippte an meinem Mineralwasser. „Ich denke, du bist schon viel schlimmer und von hässlicheren Typen angestarrt worden als von mir“, sagte ich und zwinkerte ihr zu. Ja, ich wusste, dass ich ganz zufrieden mit meinem Äusseren sein konnte. Meine Eltern hatten in diesem Punkt wohl wirklich gute Arbeit geleistet. Sie drehte sich mir ganz zu und ich seufzte leise auf. Mit ihrem Argument hatte sie eigentlich ziemlich Recht. Wenn man die richtige Technik drauf hatte und dies noch mit Geschwindigkeit kombinierte, dann konnte man damit die Kraft rausholen, die man eigentlich nicht hatte. „Das ist ein starkes Argument“, stimmte ich zu, aber schürzte die Lippen. „Aber so ein Typ müsste dich einmal mit viel Kraft treffen und du wärst vermutlich ausgeknockt“, erwiderte ich und sah sie an. Es war wirklich leicht sich mit ihr zu unterhalten. Mir gefiel es. Gut, sie hatte vorhin ein paar komische Andeutungen gemacht, aber ansonsten war es einfach ein ganz normales Gespräch. „Ich denke, es kommt ganz auf den Typen darauf an, ob du denn nun eine Chance hast oder nicht“, jedenfalls schätzte ich so ihre Chancen ein. Ich wusste ja nicht, was für eine Kampfsportausbildung sie hatte. So wie sie sprach, schien sie damit schon die eine oder andere Erfahrung zu haben, aber ich konnte es nicht sagen. Sie war halt doch noch immer eine zierliche Frau, bei der man das Gefühl hätte, dass man sie beschützen müsste. Ich lachte auf, als sie mich als schlau bezeichnete. „Na ja, jedenfalls hast du nicht einen Namen, der nicht jede zweite Frau trägt.“ Ich leerte mein Glas und sah sie dann wieder an. Ihr Name konnte man sich auf jeden Fall gut einprägen. Das konnte gut sein, aber auch schlecht. Zum Beispiel ein Typ, obwohl sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte, würde ihr Name halt auch nicht so schnell vergessen. „Aus Deutschland“, wiederholte ich ihre Worte und schürzte leicht die Lippen. Ich war schon ein paar Mal in Europa gewesen, aber noch nie in Deutschland. Es war ja aber auch nicht gleich so, als wäre Deutschland um die nächste Ecke herum. „Hört sich gut an“, meinte ich und lächelte sie an. So sah sie sicher eine Menge von der Welt und viele verschiedene Kulturen. [Sorry Mad]

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