The secret warriors (RPG)

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Sep 07, 2018 10:19 pm

Aiden Jales
Ich wusste nicht, wie Alenia das anstellte, aber mein Verlangen nach ihr wurde immer grösser. Dabei hatte ich wirklich nicht das Gefühl, als würde sie sich sonderlich anstrengen. Mein Blick lag auf ihr, während ich darauf wartete, dass sie sich auszog. Sie wollte mich anscheinend wirklich hinhalten. Genoss es sie es so sehr, dass sie gerade die Kontrolle hatte? Anscheinend schon. Dann endlich aber zog sie den Reissverschluss ihrer Bluse auf, worauf diese endlich ihre Oberweite freigab, die genauso fantastisch aussah, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ihre Lippen berührten meinen Hals und ich schloss für einen Moment die Augen. Als ich sie wieder öffnete, war ihre Bluse weg und meine Hände strichen über diese frei gewordene Haut. Ich wusste nicht, woher dass das plötzlich kam, aber ich konnte mich fast nicht satt sehen. Sie schien einfach… perfekt. Dabei war es doch unmöglich, dass jemand perfekt war. Alenia vernebelte mir sprichwörtlich die Sinne. Wir schafften es nicht ins Schlafzimmer. Es war heisser Sex auf der Couch und verdammt, er war echt gut. Ich wusste nicht, ob ich überhaupt mal so eine gute Frau im Bett gehabt hatte. Ich liess mich nach hinten in die Couch sinken, während sie sich für ein paar gefühlte Sekunden auf mich hinunter sinken liess. Mein Herz schlug immer noch wie wild gegen meine Brust. Meine Augen wurden kurz gross. Das meinte sie jetzt doch nicht ernst? Nett? Das war doch eine totale Beleidigung! Nett war ein anderes Wort für schlecht, einfach wollte man es nicht direkt sagen. Ihre Finger glitten kurz über meine Brust, bevor sie sich bereits aufrichtete und sich die Decke schnappte. Sie stand dann auch schon auf, während mir immer noch im Kopf herumschwirrte, was sie gerade gesagt hatte. Sie verbesserte sich zwar, aber sie hatte unseren Sex als nett bezeichnet! Ich zog die Stirn in Falten, während sie sich bereits schon begann wieder anzuziehen. Ich dagegen lehnte mich zurück und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Sie wollte anscheinend wirklich über mich reden. Meine Gedanken jedoch waren immer noch bei ihrem nett. „Jeden Tag“, beantwortete ich ihre Frage, ob ich viel Sport machte. Aber das konnte sie ja wohl selbst sehen. Alenia zog sich unglaublich schnell an und leider verhüllte sie damit auch wieder ihren schönen Körper. Mein Blick ruhte auf ihr. Wie konnte sie das bitteschön als nett bezeichnen? Ich hatte mich wirklich angestrengt und soweit ich das hatte beurteilen können, war sie genauso auf die Kosten gekommen wie ich. Wieso also war es nur nett? Dann aber sprach sie davon, dass Ganze wiederholen zu wollen. Gott, diese Frau wirklich mehr als komisch! Ich stützte mich ein bisschen auf den Unterarmen ab, während ich einen flüchtigen Kuss bekam und sie sich dann bereits schon wieder weiter anzog. „Hast du den Sex wirklich nur nett gefunden?“, fragte ich sie und sah sie an. Wenn sie den Sex nur nett gefunden hatte, dann wollte sie doch garantiert kein nächstes Mal? Aber das hatte sie gerade vorhin gesagt. Oder wollte sie mich einfach nicht zu sehr rühmen? Dabei hätte ich wohl dieses Kompliment wirklich verdient. Ich war nicht so ein Egoist gewesen und hatte nur auf mich geschaut. Ich hatte geschaut, dass wir beide auf unsere Kosten gekommen waren. Ich setzte mich nun ebenfalls auf und griff nach meiner Boxershorts, die ich mir dann überzog. Vermutlich war es inzwischen irgendwann in den frühen Morgenstunden. Ich hatte keine Ahnung, wo Jael war, aber er war genug alt, um auf sich selbst aufzupassen. Ich setzte mich richtig hin und lehnte mich erneut an die Lehne, während ich sie betrachtete. „Möchtest du das wirklich wiederholen?“, fragte ich sie und grinste sie vielsagend an, während ich mir durch das Haar fuhr.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Fr Sep 07, 2018 11:56 pm

Jules Ivory
„Liebes, du hast mir gar nichts von deinem ersten Arbeitstag gestern erzählt!“, beschwerte sich meine Mutter am Frühstückstisch. Ich war völlig fertig. Der Tag gestern hatte mich wirklich geschafft. Zuerst dieses Desaster im Café, das mich die ganzen letzten Nächte wach gehalten hatte und dann der mieseste erste Arbeitstag, den ein Mensch nur hätte haben können. Nicht viele Leute konnten von sich behaupten an ihrem ersten Arbeitstag bereits so sehr beleidigt worden zu sein, dass ihr Selbstwertgefühl gleich auf Null sank. Und doch war ich ein Kämpfer. Ich wollte es diesem Jackson zeigen und hatte bis spät abends noch im Büro gesessen, um für das Projekt alles vorzubereiten. Ich hatte das weiß Gott nicht für ihn getan! Himmel, niemals. Ich war nicht für ihn zwei Stunden länger geblieben und hatte mir diese Mühen gemacht. Das war allein für mich gewesen. Ich wollte mir selbst beweisen, dass ich es konnte und ich wollte es Jackson zeigen. Genauso sehr aber wollte ich auch gut vor Mister Mahoni dastehen. Er sollte sehen, dass ich mir wirklich Mühe gab. Auch wenn der Job im Büro nicht wirklich mein Traum war und ich mir wirklich bessere Arbeitskollegen vorstellen könnte, brauchte ich diesen Job. Ich hielt es hier zu Hause nicht mehr aus. Ich war 23! Ich wollte endlich mal eine eigene Wohnung haben und selbst Geld verdienen. Vor allem aber brauchte ich einfach etwas zu tun! Denn selbst wenn ich ab jetzt Geld verdienen würde, könnte ich mir keine Wohnung nehmen. Nicht zum jetzigen Zeitpunkt und in meinem Zustand. „Es war okay, Mum. Nicht mein Traumberuf, aber das war abzusehen. Kannst du mich heute hinfahren? Ich hab so das Gefühl, dass ich sonst zu spät komme.“, bat ich sie, da sie sowieso etwas zu früh dran war und in die gleiche Richtung musste. Sie schien ein wenig enttäuscht über meine Wortkargheit, aber damit musste sie bis heute Abend wohl auskommen. Wirklich viel gab es ja auch nicht zu erzählen, denn wenn ich ihr von Jackson berichtete, würde sie sicher ausflippen und mich dazu drängen zu kündigen und es sein zu lassen. Wenn sie könnte würde sie mich wohl mein ganzes restliches Leben in meinem Kinderzimmer halten und für mich sorgen. Seit dem Unfall ließ sie mich kaum mehr aus den Augen. Ich brauchte diesen Job! Wir stiegen pünktlich in den Wagen und ich lotste sie einen anderen Weg als ich mit dem Bus gefahren wäre. Irgendwie hatte ich das Gefühl so schneller voran zu kommen und tatsächlich sagten sie im Radio durch, dass es einen Unfall in der Stadt gegeben hatte, weshalb die große Hauptstraße gesperrt war. Ich wäre mit dem Bus also gar nicht erst soweit gekommen und das ausgerechnet an meinem zweiten Tag! Gut, dass meine Mum mich also gefahren hatte. Ich schloss pünktlich die Tür zu meinem Büro auf, fuhr den Computer hoch und kümmerte mich um ein paar Hefter von Mister Mahoni, die er mir wohl gestern spät Abend noch hingelegt hatte, und heftete sie ordentlich im Archiv ab. Ich war kaum richtig drin, da klopfte es plötzlich an meiner Tür. „Ja?“, rief ich. Wer wollte denn jetzt schon etwas von mir? Ich war selbst kaum angekommen und wollte gerade los zu Jackson, damit er mir sagte, was ich noch tun konnte, während er am Projekt arbeitete. Immerhin war das mein erstes Projekt und ich wusste nicht inwieweit ich als Assistenz einbezogen wurde oder was ich überhaupt machen durfte. Als Jackson dann also reinkam, blinzelte ich ihn an. Ich dachte er wollte so wenig Kontakt wie möglich mit mir haben. Aber nun gut, da war er nun. „Gut! Wollte gerade … äh.. rüberkommen. Was kann ich jetzt machen?“, fragte ich ihn also direkt. Ich wusste, dass er keine Lust auf eine Zusammenarbeit mit mir hatte, aber ich wollte diesen Job und ich würde ihm auch eine Hilfe sein - das würde er schon sehen. Ich wollte nur Beschäftigung haben und wenn er mir erklärte worum ich mich kümmern konnte, würde ich ihn den restlichen Tag auch nicht mehr nerven.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Fr Sep 07, 2018 11:57 pm

• Alenia.
Ein Teil von mir konnte sich vorstellen, wie das ganze für Aiden sein musste. An eine Frau wie mich zu geraten, war nicht gerade leicht. Mit meinen ganzen Eigenarten konnte ich wirklich schon speziell sein. Doch ich wollte Lernen. Und Aiden schien wirklich ein sehr guter Kerl zu sein. Es tat mir fast schon leid, dass er an mich geraten war. Schließlich wusste er ja auch nicht, wer ich wirklich war. Hätte er es gewusst, hätte er vermutlich nie ein Bett mit mir gemeinsam geteilt. Oder in unserem Fall- das Sofa. Ich schluckte und atmete tief ein. Es war ja nahezu süß, wie sehr er sich darum sorgte, was ich von ihm hielt. Oder eher, was er von der Sex Geschichte hielt. Elegand warf ich mein schwarzes dichtes Haar über meine Schulter und schenkte ihm einen verstohlenden Blick. Seine braunen Augen brannten sich nahezu in mein Gedächtnis. Am liebsten hätte ich mich die gesamte Zeit über an seinen Lippen gehängt. Doch ich wusste auch aus Geschichten, dass man sowas nicht machte wenn man sich mit sowas wie einen One Night Stand einließ. Oder machte ich die Sache jetzt auch flasch? Leicht neckisch zwinkerte ich ihm zu, „Was glaubst du?“, fragte ich und weitete meine Augen. Doch er meinte es ernst. Er wollte wirklich wissen, was genau ich von dieser Sex Geschichte hielt. Selbst wenn es über diese Regeln hinweg ging und meine Prinzipien dadurch durchbrochen wurden. „Du warst dabei ja?“, fragte ich und erhob eine Augenbraue. „Es war wirklich...heiß“, hauchte ich in verführerischer Stimme. Vielleicht sollte ich mir wirklich ein klein wenig Zeit für ihn nehmen. Machte es das dann besser? Würde er sich dann wirklich besser fühlen? Ruhig ließ ich mich neben ihm auf der Couch nieder. Es schien gerade so zu sein, als wolle er diesen Moment noch nicht einfach so verlassen. „Natürlich möchte ich es wiederholen“; antwortete ich nun ein wenig entspannter. Alleine an meiner Stimmfarbe wurde er wohl ein wenig lockerer.  Meine Augen hingen an ihm und ich studierte seine Gesichtszüge. Es war wirklich fazinierend. Durch und Durch. Im Großen und ganzen musste ich jedoch sagen, dass Aiden ein wirklich Korrekter Typ gewesen war. Auch wenn er gelegentlich einen Macho heraus hängen ließ. „Brauchst du etwa zuspruch?“, raunte ich schmunzelnd, als ich mich zu ihm lehnte und ihm einen Kuss an die Wange hauchte. Die Wärme die von ihm aus ging war wirklich entspannend. Es brachte mich ein wenig herunter. Ich konnte mir nur ausmalen wie schön es sein musste jeden Tag gemeinsam Seite an Seite an einem Menschen aufzuwachen. Sie waren so Gefühlvoll. Eigenartig und Gefühlvoll. Da sich Aiden noch nicht wirklich bewegt hatte, nutzte ich die Gelegenheit um mich neben ihn zu legen. Ich war dünn genug um ihm nicht zu viel Platz weg zu nehmen. Ich schloss die Augen und atmete für einen kurzen Augenblick tief ein. Das einzige was ich wahrnahm, war der Geruch von – ihm- in der Tat war es gerade das einzige was ich roch und spürte und es war so Intensiv, dass es sich beinahe anfühlte wie meine eigene persönliche Droge. Ich erwischte mich sogar ein wenig dabei, wie ich mich ein wenig an ihn kuschelte. War es so besser? Ich neigte meinen Kopf zu ihm und sah ihn an. „Ist es so besser?“, fragte ich und zog mit meinem Finger seine „Sorgenfalten“ nach. Konnte man das so beschreiben? Ich hatte keine Ahnung was es für Falten waren, die sich auf seinem Gesicht abzeichneten. „Jetzt sieh mich nicht so an. Du solltest dir wirklich viel weniger Sorgen um sowas machen. Wie sieht es aus- küsst du mich noch einmal? So wie das letzte Mal?“ Seine Mundwinkel rutschten leicht nach oben, ehe ich ebenfalls grinste. Doch gerade als unsere Lippen sich aufeinander legten, hörte ich, wie jemand eine Tür öffnete. Ein Schlüssel wurde herum gedreht. Fraglich sah ich Aiden an doch war mehr als froh, dass ich mich bereits angezogen hatte. Erst jetzt kam es mir ebenfalls in den Sinn, dass es sich hierbei wohl um seinen kleinen Bruder handelte. Dieser stand auch schon wenige Augenblicke vor uns und fühlte sich ein kleines bisschen überrumpfel, ehe er die Schlüssel in eine Schale legte. „Oh- ähm, störe ich?“, brach es aus ihm heraus, ehe er sich ein grinsen nicht unterdrücken konnte. Mein Blick glitt von Aiden zu seinem wohl kleinerem Bruder, von dem er schon kurz erzählt hatte. Meinesgleichen erwartete kurzzeitig eine Reaktion von Aiden. War ihm das unangenehm? Ich versuchte es sogar für nur wenige Millisekunden aus seinem Gesicht heraus zu lesen. "Störe ich? Ich meine- klar. Ähm ich bin dann wohl ganz offensichtlich Aidens Bruder." Er kam näher auf das Sofa zu, auf dem ich und der immer noch nackte Aiden der nur von einer Decke bedeckt war lag. Wow- solch Erfahrungen musste man wohl auch mal gemacht haben. Er reichte mir die Hand und schüttelte sie sachte. "Freut mich", entgegnete ich ihm lächelnd und strich mir meine Bluse gerade.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Sep 08, 2018 11:22 am

Aiden Jales
Dieses ‘nett’ von ihr war ja schon ein bisschen eine kleine Beleidigung gewesen. Ich jedenfalls hatte den Sex verdammt heiss und gut gefunden und sie rieb mir unter die Nase, dass es nett gewesen war? Das glaubte ich ihr nicht so ganz. Hätte sie auch einen Höhepunkt bekommen, wenn es nur nett gewesen wäre? Alenia warf sich elegant das Haar über die Schulter, während sie sich mit ihrer Antwort Zeit liess. Ich hatte das Gefühl, dass sie immer noch so frisch aussah, wie sie es vor dem Sex getan hatte. Ihre Haare wirkten noch nicht einmal besonders zerzaust. Vermutlich sah sie sogar perfekt aus, wenn sie am Morgen aus dem Bett stieg. Gott, wieso hatte mir diese Frau so sehr den Kopf verdreht? Es war ja nicht so, als hätten wir bereits schon viel Zeit miteinander verbracht. „Natürlich war ich dabei“, erwiderte ich und verdrehte leicht die Augen. Aber nur weil es für mich der absolute Wahnsinn gewesen war, musste das noch lange nichts heissen. Vielleicht war sie ja eine kleine Domina, ich hatte doch keine Ahnung. Ich konnte sie sowieso nicht wirklich gut einschätzen. Einerseits wirkte sie unglaublich naiv und andererseits schien sie trotzdem genau zu wissen, was sie tat. Ich liess mich wieder entspannt auf das Sofa zurückfinden, als sie mir mit verführerischer Stimme verriet, dass sie es heiss gefunden hatte. Gut, das hatte ich nämlich wirklich auch erhofft. „Ich hätte auch nichts gegen eine Wiederholung einzuwenden“, sagte ich breit grinsend und verschränkte die Arme erneut hinter dem Kopf. Sie setzte sich dann doch wieder zu mir hin und ich sah zu ihr auf, während ich ihre Gesichtszüge musterte. Ja, klar, ich hatte schon länger keine Frau mehr gehabt geschweige denn Sex. Aber das hiess doch noch lange nicht, dass es so normal war, dass ich so auf sie abfuhr? Ich hätte sogar nichts gegen eine zweite Runde einzuwenden. Gleichzeitig spürte ich aber auch die Müdigkeit, aber wenn ich die bei der Arbeit zurückstecken konnte, dann konnte ich das beim Sex erst recht. Dann vergass man die Müdigkeit sowieso für eine Weile. „Nein, brauche ich eigentlich nicht. Aber dein Nett… war fast schon ein bisschen kränkend“, erwiderte ich grinsend und sah sie an. Sie gab mir einen Kuss auf die Wange und legte sich dann doch wieder neben mir hin. Ihr Kopf legte sich ein bisschen auf meine Brust. Ich hatte schon lange nicht mehr solche Nähe gehabt und eigentlich war es ganz schön. Nur weil ich beim Militär war und diese Monster tötete, hiess das noch lange nicht, dass ich gefühlslos war. Ich wusste einfach, was besser für die Welt war. Ich hatte es selbst miterlebt und ich wusste, dass es richtig war, dafür zu kämpfen. Ich nickte leicht und spürte, wie ihre Finger über meine Stirn glitten. Ich wurde gerne von ihr berührt. Sie lenkte dann das Thema aber erfolgreich auf ein anderes ab und ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen. „Darum musst du mich nicht zweimal bitten“, murmelte ich leise und zog sie noch näher an mich heran, um sie zu küssen. Unsere Lippen hatten sich gerade noch nicht einmal richtig berührt, da hörte ich der Schlüssel, der ich im Schloss drehte und gleich darauf stand Jael in der Wohnung. Er wirkte ein bisschen überrascht, aber ich konnte das Grinsen auf seinen Lippen sehen. Ausserdem hatte ich ihn vorgewarnt. Zum Glück war er aber nicht früher gekommen, dann hätte er bei einer weitaus wichtigeren Sache gestört. Ich sah zu ihm und erwiderte sein Grinsen, während er näher kam. „Natürlich störst du, verschwinde in dein Zimmer, kleiner Bruder“, wies ich ihn an, nachdem er Alenia die Hand gegeben hatte. Ich sah, wie er sie musterte. Natürlich gefiel sie ihm auch, aber ich hatte sie zuerst gehabt. „Verschwinde“, wiederholte ich meine Worte nochmals mit ein bisschen mehr Nachdruck, bevor er nickte und schnell in seinem Zimmer verschwand. Ich grinste leicht und sah dann wieder zu Alenia. „Wo waren wir gerade stehen geblieben?“, fragte ich sie, bevor ich meine Hände in ihren Nacken legte und dieses Mal wirklich meine Lippen auf ihre legte. Ich vertiefte den Kuss und zog sie automatisch auf meinen Körper hinauf. Zu schade war sie bereits schon wieder angezogen, denn sonst hätte ich nun wieder ihre nackte, zarte Haut auf meiner gespürt. Dann hätte mein Bruder aber auch gesehen, was sie so alles zu bieten hatte und das war wirklich eine Menge. Also war es so wohl besser. Meine Hand glitt in ihr weiches Haar, während sich meine Zunge vorsichtig einen Weg in ihren Mund bahnte. Oh ja, ich wollte den Sex wiederholen und ich wollte diese unglaubliche Frau auch so schnell wie möglich wieder treffen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Sa Sep 08, 2018 4:51 pm

• Alenia.
Ich hatte keine Ahnung warum, aber auf eine verdrehte Art und Weise, verband mich und Aiden so unglaublich viel. Viel, aber dennoch nicht genug, um mehr über den anderen zu erfahren. Denn aus irgendeinem Grund stellte sich das alles als mehr als Schwierig heraus. Wir hatten Sex. Es war eine sich immer wiederholende Geschichte. Und auch wenn wir uns so super verstanden, redeten wir nicht unbedingt viel. Es waren die Wochenenden und ich merkte das Aiden es unglaublich gut tat, seine Gefühle und all den Frust an mir abzubauen. Es war, als wäre ich seine persönliche Droge. Auch heute war es wieder so weit gekommen. Es war Freitag. Wir hatten uns an die Gewohnheiten des anderen gewöhnt. Und so hatte ich mir auch ein paar Dinge zur Gewohnheit werden lassen. Ich verblieb die Nächte bei ihm, so auch diesen Abend. Als ich die Augen öffnete, realisierte ich, dass ich wohl eingeschlafen war. Ich hörte wie das Wasser durch die Leitungen floss und setzte mich auf. Bis jetzt war ich wirklich ungeheuerlich froh, dass er mich noch nicht dazu aufgefordert, es ihm gleich zu tun. Ich bedeckte meine nackte Haus mit dem Hemd das auf dem Boden lag. Es störte mich nicht, dass mein Hintern nur durch meine Knappe Wäsche bedeckt war. Ich erhob mich und tapste mit meinen nackten Füßen in Richtung Wohnzimmer. Ich sah aus dem Fenster. Es war Vollmond. Ich liebte diese Nächte. Sie zogen uns Meerjungfrauen nahezu magisch an. Ich sah einer Weile wie hypnotisieren hinaus, ehe ich ein Geräusch hinter mir vernahm und aufschrak. „Oh Wow. Hey. Alles okay? Ich wollte dich nicht erschrecken. Kannst du nicht schlafen?“ Er musterte mich. Ungewohnt das ich nur so knapp bekleidet vor ihm stand, war es mir nicht. Ich wusste das ich eine Vorzeigbare Figur hatte. Zudem war das mit den Gefühlen eher eine Menschliche Geschichte. Als Meerjungfrau hatte man überhaupt vermutlich nicht sowas wie ein Scharm Gefühl oder dergleichen. Ich erhob die Hände und lächelte. „Oh hey. Schon okay. Ich war nur ein wenig in Gedanken.“ Ich musterte Jael. Wirklich viel hatten wir nicht miteinander zu tun, doch gelegentlich lief man sich eben doch über den weg. Vor allem aber in so Situationen wie diesen hier. „Ich wollte mir nur etwas zu trinken holen.“ Er schritt an mit vorbei und bediente sich an dem Schrank. Doch statt zu gehen, blieb er neben mit stehen. “Schläft Aiden?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nicht wirklich. Er duscht.“ Jael nickte. Ich konnte förmlich spüren wie seine Blicke an meinem Körper lagen. Er griff gerade so an mir vorbei und kam mir wieder ein wenig näher. Erst jetzt bemerkte ich das es wohl wirklich an meinem Outfit lag. „Gut siehst du aus.“ Ein eher schwaches Kompliment. Das Hemd gehörte seinem Bruder. Da mir die Sache jedoch leicht unangenehm war, antwortete ich nicht. Er drängte mich weiter an den Schrank hinter mir. Schüchtern wie ich war ließ ich mich nach hinten an den Tresen drängen. Seine Hände schnitten mir den Weg ab. “Du riechst unglaublich gut.“ Ich presste meine Lippen feste aufeinander und spürte wie seine Atmung sich beschleunigte Seine Lippen näherte sich meinen Nacken. „Jael", meinte ich und wollte mich ihm entziehen. Ich seufzte auf. Musste ich das verstehen? Er wirkte nicht wie er selbst und ich wusste sofort woran das lag. „Aiden ist da. Hör auf. Das geht nicht.“ Er schien jedoch nicht zu reagieren. Statt dessen umfuhren seine Hände meinen Körper. „Jael. Nein hör auf verdammt“, sachte stieß ich ihn von mir. Er löste sich von mir und verzog das Gesicht. Er schien selbst schon ein wenig zu bemerken, dass etwas nicht stimmte. Konnte es jedoch nicht in worte fassen. Statt dessen blieb er mir sehr nahe und sah direkt in meine Augen. Der direkte Augenkontakt war vorhanden. Ich konnte sehren, was alles in seinem Kopf abging. Er war verwirrt. Doch genauso sehr fühlte er sich von mir angezogen. Er wollte mich küssen. Erst als ich vernahm, dass jemand hinter uns stand wich Jael und führte das Glas an seine Lippen. Das nannte ich mal ertappt. Ich senkte meinen Blick und biss mir auf die Lippen. Jael mied den Blick seines Bruders und räusperte sich stumpf.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 09, 2018 12:25 am

Aiden Jales
Wir wiederholten es tatsächlich und nicht nur einmal. Es war fast schon zu einer Gewohnheit geworden, dass wir uns am Wochenende trafen und ja, meistens hatten wir Sex. Nein, wir hatten eigentlich immer Sex. Alenia schlief dann meistens bei mir. Es war eigentlich ganz angenehm, wenn man jemanden im Bett hatte, an den man sich kuscheln konnte oder in die Arme schliessen. Das war wirklich ein gutes Gefühl. Aber wir sprachen weder über sie noch über mich. Es schien, als wollten wir beide nicht besonders viel über uns selbst erzählen. Ich arbeitete beim Militär und dadurch durfte ich ihr sowieso nichts von meiner Arbeit erzählen. Ich hatte einen lebenslangen Eid geschworen, dass ich niemanden auch nur ein Sterbenswörtchen darüber erzählen würde. Sie war da keine Ausnahme. Wir führten keine Beziehung. Sie verdrehte mir zwar immer noch gehörig den Kopf und na ja, ich hatte sie gerne in meiner Nähe, aber wir führten keine Beziehung. Dazu wussten wir auch einfach viel zu wenig über den anderen und doch war da etwas, was ich nicht so recht einordnen konnte. War es eine Schwärmerei oder bereits schon so etwas wie eine Verliebtheit? Ich hatte schon lange keine Beziehung mehr geführt. Seit ich beim Militär war, hatte ich einfach andere Prioritäten gehabt, als eine Frau zu suchen. Ich wollte der Mörder meiner Eltern finden. Nach dem Sex schliefen wir sehr oft beide ein, aber genauso oft erwachte ich in der Nacht. Ich träumte oft. Ich träumte davon, wie meine Eltern umgebracht wurden. Jedenfalls das, was sich mein Kopf zusammenbastelte, ich war ja nicht dabei gewesen. Manchmal ging es schnell, manchmal zog es sich unglaublich in die Länge. Doch ich wachte jedes Mal davon auf. Oft lag ich dann wach im Bett und wünschte mir, dass meine Eltern da wären. Dann wäre ich sicher nicht so verkorkst und ich könnte sie fragen, was sie über Alenia dachten. Würden sie sagen, dass das hier schon an eine Beziehung grenzte? Sie kannten sich doch damit viel besser aus. Ich hatte oft mit meinem Vater solche ‚Männergespräche‘ geführt. Es hatte gut getan, mit jemanden darüber zu reden, der dich verstand. Diese Nacht war es nicht wirklich anders. Ich stieg vorsichtig aus dem Bett und achtete darauf, dass ich Alenia nicht weckte. Sie schien immer ziemlich ruhig zu schlafen und ich würde sie davon nicht abhalten. Wenigstens einer hatte es verdient, in Ruhe zu schlafen. Ich ging nackt in die Dusche hinüber und nahm nur ein paar frische Boxershorts mit. Jael wäre mitten in der Nacht sowieso nicht wach. Ich ging unter die Dusche und duschte relativ zügig. Nachdem ich fertig war, trat ich hinaus und trocknete mich ab. Ich zog die Boxershorts an, während ich die Haare lediglich mit einem Handtuch kurz trocken rubbelte. Das würde schon reichen. Ich trat aus der Dusche hinaus und sah, dass in der Küche Licht brannte. Ich ging Richtung Küche und sah Jael – und wie er viel zu dicht vor Alenia stand. Was sollte das verdammt?! Kaum bemerkte er, dass ich ebenfalls in der Küche war, wich er zurück und trank, während er meinem Blick auswich. „Was sollte das, verdammt?“, fuhr ich ihn ein bisschen harsch aus. Ich sah zu Alenia, diese hatte den Blick gesenkt und schien so, als würde sie sich nicht gerade besonders wohl fühlen. „Hat er was getan?“, fragte ich sie und warf Jael einen warnenden Blick zu. Sie war kein Freiwild verdammt. Ich schlief mit ihr und das nun auch schon ein paar Wochen, also sollte er sich jemand anderes suchen. Sie war kein Flittchen, die es mit mehreren Typen gleichzeitig trieb. „Los, hau ab“, fuhr ich meinen Bruder an. Er nickte nur wortlos, wich immer noch meinem Blick aus und nachdem er sein Glas ausgetrunken hatte, verschwand er wieder in seinem Zimmer. Ich drehte mich erneut zu Alenia um und nahm ihre Hand in meine. „Alles in Ordnung?“, fragte ich sie, während ich sie wieder in die Richtung vom Schlafzimmer zog. Was hatte Jael gewollt? Sobald Alenia nicht mehr da wäre, würde ich ihn zur Rede und zwar so lange, bis er mir sagen würde, was das heute Nacht hätte sein sollen. Hatte er wirklich versucht, sich an sie ranzumachen? Ich knirschte leicht mit den Zähnen und schob das aufkommende Bild von den beiden eng umschlungen aus meinen Kopf. So etwas würde sie nie tun, dafür war sie doch viel zu vernünftig. Hoffte ich jedenfalls.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am So Sep 09, 2018 3:20 pm

• Alenia.
Ich sah ihn an und ließ mich von Aiden zurück ins Schlafzimmer ziehen. „Es geht mir gut", antwortete ich mit einer ziemlich ruhig gebliebenen Stimme. Ich nahm meiner Hand aus seiner und sah auf in seien Augen. Auch Aiden hatte diese kleine „Besessenheit" in seinem Blick. Warum konnten sich die Jungs nicht einfach mal zusammen reißen?! Was war denn Gottes Namen mit ihnen los? Ich seufzte und strich mir meine Haare aus dem Gesicht. Sie konnten sich doch nur einmal zusammen reißen, oder nicht? Ich wusste das sie dies jedoch absolut nicht zu beeinflussen hatten. Es war der Sirenen Ruf. Sie konnten sich als Männer nicht dagegen wehren. Selbst nicht, wenn ich es mir wünschte. Es war als wäre ein teil von ihnen komplett weg getreten. Sie waren eben doch nur Menschen. Zu schwach sich dagegen zu wehren und ihre wahren Gefühle durch zu setzten. Ich seufzte. Vielleicht war das sogar nur einer der Gründe, warum Aiden mich überhaupt mochte und sich mit mir abgab. Es machte den Sex zusätzlich sehr viel intensiver. Schade, denn ich mochte ihn eigentlich ganz gern. Ich beobachtete ihn gerne. Ihn und seine Eigenarten die er gelegentlich zeigte. „Können wir bitte nicht darüber reden", bat ich ihn und setzte mich auf sein Bett. Er war Eifersüchtig, doch gerade wollte ich mich einfach nicht mehr mit ihm darüber auseinander setzten. Ich knöpfte sein Hemd auf und ließ es auf den Boden fallen während ich zurück ins Bett kletterte. Seid dem ich die Nächte über bei Aiden verblieb, fühlte es sich schon anders an. Ich wachte nicht mehr allein auf. Konnte mich an jemanden ankuscheln. Es war Besser. Ich mochte ihn und das nicht nur weil wir miteinander intim wurden. Zwar redeten wir manchmal auch nur gelegentlich, doch das könnte sich ja auch irgendwann mal ändern. Ich wollte diesen Mann besser kennen lernen. „Wie war deine Arbeit heute?“, fragte ich und lehnte mich an ihn als er zu mir ins Bett kam. Eine der Sachen die auffiel war ,das er wenig über sich und seinen Job redete. Er war zurückhaltend und wenn er an einem Tag gearbeitet hatte, steckten beim Sex ebenfalls viel mehr Gefühle dahinter. Mehr Wut, Trauer, Zärtlichkeit. Es musste einen bestimmten Grund haben doch dahinter war ich noch nicht gekommen. „Hast du wieder viel Stress?“, fragte ich und erhob meinen Blick. Auf seinen fragenden Gesichtsausdruck lächelte ich und legte den Kopf schief. „Wir sollten vielleicht mehr miteinander reden.“ Und er hasste reden. Vor allem während Sex. Ich musterte ihn und begann Kreise auf seinen Bauch zu zeichnen. Doch Aiden neigte sich schon wieder über mich. Er strich mit seinem Daumen über meine nackte Haut. „Aiden..“, meinte ich und erwiderte den zärtlichen Kuss. Und wie mit das Verrückt machte. Je mehr Zeit er mit mir verbrachte, um so schlimmer wurde es. Er würde sich aua diesem Bann bald vermutlich gar nicht mehr lösen können. Dabei bemerkte er es noch nicht einmal. „Was empfindet du für mich?“, fragte ich in die stille hinein. Ich wusste was diese Frage für Menschen bedeutete, doch im Augenblick wollte ich es einfach wissen. Ob er dafür bereit war oder nicht. „….ich meine wie geht es dir mit Situationen wie diesen?“ Er war ein Mensch. Dazu kam das er ein ziemlich gut aussehender Mensch war. Er konnte sich vermutlich eine Frau für jeden Abend beschaffen, wenn er es wollen würde.. Trotzdem ließ er sich jedes Mal auf mich ein. Wenn meines gleichen mich so sehen könnte, hätten sie vermutlich schon längst geglaubt, ich sei verrückt oder verknallt in einen Menschen. Sowas war nicht gut. Sowas könnte niemals gut gehen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 09, 2018 4:21 pm

Aiden Jales
[Neues Aussehen] Ich runzelte die Stirn. Sie sagte zwar, dass es ihr gut gehe, aber mein kleiner Bruder hatte sie gerade ziemlich offensichtlich bedrängt. Vor allem hatte es nicht danach ausgesehen, als wäre sie nur im Mindestens darauf eingegangen und trotzdem hatte er nicht aufgehört. Er wusste doch, dass wir seit mehreren Wochen miteinander schliefen und dennoch hatte er es versucht. Was sollte ich denn nun darüber denken? Sie gehörte mir. Na ja, jedenfalls was den Sex anging. Sie wirkte jedoch ziemlich ruhig und als hätte es ihr nicht wirklich etwas ausgemacht. Wieso war sie so ruhig darüber? Das verstand ich einfach nicht ganz. Ich seufzte tief, als sie mich bat, ob wir das Thema nicht einfach sein lassen konnten und ich nickte leicht. Sie konnte ja nicht wirklich etwas dafür. Aber morgen würde ich mit meinem Bruder ein sehr deutliches Wörtchen zu reden haben. So etwas würde nicht mehr vorkommen. Mein Blick fiel auf sie, als sie das Hemd wieder auszog und wieder zurück ins Bett ging. Ja, das sollte ich wohl auch tun. Ich hatte unter der Woche nicht gerade besonders viel Schlaf bekommen. Wir hatten eine neue Spur und dennoch fehlten uns einfach die Hinweise. Ich hatte nur wenige Stunden pro Nacht geschlafen oder ich war gar nicht erst nach Hause gekommen. Jael war sich das gewöhnt und wusste, dass er sich keine Sorgen um mich machen musste. Hey, ich war gentechnisch verändert. Ich war viel stärker, als dass es ein normaler Mensch je sein könnte. Alenia war für mich ein Fliegengewicht, wenn ich sie hochhob oder vom Sofa in mein Bett trug. Wenn ich jemanden eine Faust verpasst mit all meiner Kraft, könnte ich ihm mit Leichtigkeit den Hals brechen. Aber das durfte sie nicht wissen und vermutlich würde es sie sogar nur einschüchtern. Ich legte mich neben ihr hin und legte einen Arm um sie, als sie sich leicht an mich kuschelte. Ich mochte es, neben ihr aufzuwachen und ihren Duft zu riechen. Vermutlich roch fast mein ganzes Bett nach ihr. Aber es war ein gutes Gefühl. Ich sah sie an, als sie nach meiner Arbeit fragte. Bei ihrer zweiten Frage zuckte ich leicht die Schultern. „Mehr oder weniger“, meinte ich und lächelte sie schwach an. Es gab immer wieder solche von diesen Monstern, die es einfach nicht lernen wollten und weiter Menschen töteten. Umso mehr Leute umgebracht wurden, desto mehr Stress hatten wir bei der Arbeit. So einfach war das. Es war nicht wirklich… stressig. Es war gerade einfach nur sehr zeitaufwändig und frustrierend, wenn man einfach nicht vorwärts kam. Ihre Finger zeichneten Kreise über meinen Bauch und ich beugte mich leicht über sie und strich über ihren flachen Bauch. Wir sollten mehr miteinander reden. Ich fand es eigentlich ganz gut so, wie es momentan war. Wir hatten Sex miteinander und genossen die Nähe des jeweiligen anderen. Wieso sollten wir das ändern? Ich verschloss meine Lippen sanft mit meinen in der Hoffnung, dass sie aufhören würde zu reden. Ich lächelte leicht und fuhr mir durch das leicht feuchte Haar. Es wurde wieder kurz still zwischen uns, bevor ich sie perplex ansah. Mit dieser Frage war ich gerade ein bisschen überfordert. Ich räusperte mich leicht und richtete mich ein bisschen auf, damit ich sie besser ansehen konnte. Eigentlich war es eine berechtigte Frage und gleichzeitig hätte ich es lieber, hätte sie diese nicht gestellt. „Ich habe nicht oft solche Situationen“, meinte ich und sah sie an. Die meisten Frauen machten sich einfach zu viele Sorgen, wenn man beim Militär arbeitete und lenkten einen von der Arbeit ab. Deswegen wusste sie ja auch nicht wirklich, was ich arbeitete. Ich würde sie aber auch nicht anlügen, wenn sie fragend würde. „Ich bin mir selbst noch nicht sicher, was ich für dich empfinde“, sagte ich ehrlich und musterte ihr hübsches Gesicht im schwachen Licht. „Der Sex ist zweifellos fantastisch, aber es ist nicht nur das. Ich mag es, wenn du bei mir übernachtest und du dich im Schlaf an mich kuschelst“, sagte ich ehrlich und kurz huschte ein schwaches Lächeln über meine Lippen. „Aber ich kenne dich praktisch nicht und du mich ebenfalls nicht“, fügte ich hinzu und schürzte leicht die Lippen. Na ja, vielleicht hatte sie Recht gehabt. Vielleicht sollten wir wirklich ein bisschen mehr miteinander reden und uns weniger anschweigen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am So Sep 09, 2018 5:40 pm

• Alenia.
Seine Mimik sagte alles. Und genau das hatte ich auch erwartet. Menschen hatten solch Schwierigkeiten damit sich zu öffnen. Dabei wusste ich nicht was sein Problem war. „Sex ist nicht alles.“, meinte ich und stützte mich ab um ihn besser ansehen zu können. „Warum ist euch Männern das immer so wichtig?“ Ich wollte es verstehen. Also war ich für ihn nichts weiter als ein Zeitvertreib. Was brachte es mir, wenn er mich so ansah nur weil er auf seine Körperlichen Bedürfnisse abhing. Ich verdrehte die Augen und seufzte. Musste ich ihn verstehen? Das ganze war doch Bescheuert. Und alles in einem regte mich es auf wie er mich manchmal ansah. So, als wäre er gar nicht er selbst. So wie sein kleiner Bruder mich auch angesehen hatte. Einfach nur, eil sie mich als Schön befanden. Dabei hatte ich echt die Schnauze voll davon. Sie würden sich doch gar nicht mehr für mich interessieren wenn sie wüssten wer ich war oder was. Wenn sie wüssten, das ihre männlichen Hormone nur durch einen Lock Duft verstärkt wurde, der eigentlich dafür sorgen konnte, dass ich sie in binnen von Sekunden töten könnte. Doch leider machte ich diese Nummer hier schon viel zu lange mit. Aiden begann mir etwas zu Bedeuten. Ich mochte die Menschen aber vor allem ihm dabei zu zusehen wie er sich bewegte und wie er Dinge verstand war mehr als interessant. „Ich bin kein Spielzeug", meinte ich und mein Gesicht legte sich in Falten. „Mal ganz im Ernst, es wäre egal ob ich es bin oder eine X beliebige Schönheit, die die Beine breit macht richtig?“ Ich klang ein wenig vorwurfsvoll aber alles in einem konnte ich selbst gar nicht kontrollieren, warum ich mich so darüber in Rage redete. „Du könntest jede haben und wenn wir ehrlich sind, war das hier zwischen uns viel zu leicht. Und es geht seid Wochen so.“ Ich wollte ihm alles andere als eine Szene spielen, doch es musste ihm doch auch auffallen. Das zwischen uns spielte sich bis hier hin nur rein Körperlich ab. „Wir reden kaum und wenn ich reden will, weichst du mir immer wieder aus. Und immer wieder sagst du das du absolut hart arbeitest aber du sagst mir nicht was du tust.“ Ich brauchte gerade nur aus irgendeinem Grund den Zuspruch. Von einem Menschen. Ich wollte hören das es verdammt nochmal nicht schlimm war, dass ich nicht menschlich war, oder das ich rein gar nichts dabei immer und immer wieder Sex zu haben. Es war ein wirklich schönes Gefühl, doch ich empfand leider nur die Hälfte von dem was Aiden fühlte. Für mich gab es keinen Rausch. Es gab nicht dieses prickelnde Gefühl, was mich den Atem an halten ließ. Es war nur pures Adrenalin. Und der Gedanke daran sich ein klein wenig mehr Menschlich zu fühlen. Doch das würde er nicht verstehen. „Und es wäre dir egal, wenn ich mich mit einem anderem treffen würde.“ Ging ich damit zu weit? Wir trafen uns seid Wochen. Wann waren Menschen bereit sich ein weiteres Stück zu öffnen? Oder verschreckte ich ihn mit diesen Tatsachen nur? Ich hielt für einen kleinen Augenblick die Luft an und nahm meiern Blick von ihm. Vielleicht ging ich ja wirklich ein kleines bisschen zu weit. Dabei hatte ich doch nur gewollt, dass er aufhörte mich anzuschmachten. „Und das ist okay. Aber dann sag es mir.“
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 09, 2018 6:02 pm

Aiden Jales
Ich wusste wirklich nicht, was ich zu dieser Frage sagen sollte. Dazu kannten wir uns doch einfach zu wenig. Ich runzelte die Stirn und schüttelte dann den Kopf. „Ich habe doch gerade gesagt, dass es mir nicht nur um Sex geht. Würde es mir nur um Sex gehen, würdest du jetzt sicher nicht mitten in der Nacht neben mir im Bett liegen“, erwiderte ich und fuhr mir durch das noch leicht feuchte Haar. Gott, was wollte sie denn von mir hören?! Dass ich ihr ein Liebesgeständnis machte? Ich hatte doch gerade eben gesagt, dass ich im Bett ihre Nähe genoss und gerne mit ihrem Duft in der Nase aufwachte. War das nicht deutlich genug gewesen? Ich wusste doch noch nicht einmal ihren Nachnamen! „Das habe ich doch gar nie behauptet!“, erwiderte ich energisch. Ich hatte sie doch nie so behandelt, als wäre sie ein Spielzeug. Verdammt, war ich hier gerade in einem falschen Film? Ich hatte doch gar nichts getan. Wieso sah es gerade so aus, als wäre sie kurz vor dem Ausflippen? Und wieso musste sie mich das mitten in der Nacht fragen? Ich war müde und ich hatte deutliche Augenringe, also wieso konnte sie mich jetzt nicht einfach schlafen lassen? Wir könnten doch beim Frühstück darüber reden. Das war gleich ein weiterer Punkt, der bewies, dass sie für mich nicht nur ein Spielzeug war. Ich frühstückte mit ihr zusammen. „Nein, das stimmt nicht“, widersprach ich ihr und schüttelte heftig den Kopf. „Ich hatte schon lange keinen Sex mehr gehabt, bevor ich dich getroffen hatte und ich hatte auch schon länger keine Freundin oder auch nur irgendwas ansatzweise in dieser Art gehabt. Verurteile mich doch nicht deswegen gleich. Ausserdem hast du das doch genauso gewollt oder etwa nicht?“, fragte ich leicht verunsichert und sah sie an. Gott, das alles hier lief gerade wirklich in die falsche Richtung. Ich verschränkte die Arme vor der Brust. „Wieso muss es denn immer schwer sein? Wieso darf es nicht auch mal leicht sein?“, erwiderte ich leicht frustriert, als sie tatsächlich meinte, dass das hier zwischen uns viel zu leicht gegangen war. Ich stöhnte frustriert auf und liess mich zurück in das Kissen fallen. „Ich darf nicht über meine Arbeit sprechen, okay? Ich habe eine Geheimhaltungsvereinnbarung getroffen. Ich spreche auch nicht mit meinem Bruder darüber“, sagte ich und sah sie mit gerunzelter Stirn an. Wollte sie das ganze etwa beenden? „Aber wenn du es hören willst, ich bin beim Militär. Mehr darf ich dir nicht verraten“, erwiderte ich grimmig und starrte an die gegenüberliegende Wand. Wieso griff sie mich so an? Ich hatte doch gar nichts falsches getan. Ich sah sie kurz entgeistert an. „Ich bin nur schon eifersüchtig geworden, als mein eigener Bruder dich gerade versucht hat anzumachen. Natürlich ist es mir nicht egal, wenn du dich mit einem anderen Typen treffen würdest. Es geht hier nicht nur um das Körperliche, sonst wäre es mir egal, mit wem du es sonst noch treibst und was weiss ich. Ist es mir aber nicht. Aber ich kenne dich einfach zu wenig, als dass ich sagen könnte, ich würde dich kennen und ich möchte mit dir eine Beziehung eingehen. Verstehst du das denn nicht?“, fragte ich sie und stiess die Luft aus. Wieso mussten wir dieses Gespräch aber auch mitten in der Nacht führen? Das war doch total bescheuert. Ich liess mich zurück in das Kissen sinken und rieb mir mit den Händen in meinen müden Augen. „Wenn du das hier nicht mehr willst, dann sag es doch einfach. Ich zwinge dich garantiert nicht zu irgendwas“, murmelte ich müde, bevor ich sie ansah. Dieses Thema hätten wir wirklich auch noch am Morgen diskutieren können.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am So Sep 09, 2018 10:35 pm

• Alenia.
Ich hätte mich nie darauf einlassen sollen. Eigentlich hatte ich doch gar keine Ahnung was Gefühle waren. Ich wusste nicht wie es war zu fühlen oder Dinge so wahrzunehmen wie ein Mensch es tat. Und genau da lag das Problem. Ich hatte mir vorgenommen mich nicht mehr mit Aiden zu treffen. Das letzte Treffen hätte die letzte Nacht sein sollen. Doch trotzdem spuckte er weiter meinem Kopf herum. Er war meine persönliche Droge. Und es gab für mich nichts, was ich tun konnte. Der heutige Tag war stressig genug gewesen und ich hatte nicht vor weitere Gedanken an ihnen zu verschwenden. Doch niemand hatte er gesagt dass es leicht werden würde. Meine Schicht im the East war vorbei. Ich schloss den Laden ab und sah den ersten betrunkenen Leuten dabei zu, wie sie in die Richtung eines angesagten Clubs taumelten. Aiden hatte sich nicht bei mir gemeldet. Nach dem letzten Gespräch wusste ich genau warum. Es war genauso passiert wie ich es vermutet hatte. Er konnte einfach nicht mit dem Druck umgehen. Dabei hatte ich das was ich gesagt hatte auf gar keinen Fall böse gemeint. Doch wieder einmal wurde es mir klar das nicht alle Menschen ein reines Herz besaßen. Menschen könnten genauso skrupellos sein die andere Wesen auch. Denn was auch immer er mit mir angestellt hatte, es ließ verdammt noch mal nicht locker. Drei Wochen hatten wir uns jetzt bereits schon nicht mehr gesehen. Und wenn ich ihm in irgendeiner Art und Weise wichtig gewesen wäre, hätte er wenigstens einen Laut von sich gegeben. Stress hin oder her ich hatte es in seinem Augen ablesen können. Er wollte sich auf mich einlassen. Seine Taten sprachen dafür. Um jeden Preis meinte ich zu wissen, wie Aiden funktionierte und wie er beabsichtig alle um sich herum in einer Armlange abstand von sich fernhielt. Er war ein Player. Und selbst wenn er es nicht war, er hatte gewusst wo ich arbeitete. Doch es war noch nicht einmal wichtig gewesen mit mir über die Dinge die passiert waren zu sprechen. Doch aus seiner Sicht war einfach nichts gekommen. Gedankenverloren schlenderte ich in meine kleine Wohnung. Doch diese Unruhe in mir wurde immer stärker. Ich könnte es nicht leugnen dass ich in Situationen in denen nicht alleine war, nur noch an ihn dachte. Meine Gedanken kreisten in einer Tour nur um ihn und ich war ihm einfach ausgeliefert. Vielleicht war es das was Menschen verknallt sein nannten. Vielleicht fühlte ich ja das allererste Mal etwas. Hätte es nicht eigentlich schön sein sollen? Das machte vielleicht hart klingen aber bis jetzt war es ein Gefühl was ich in meinem Leben missen konnte. Selbst wenn es mich zum allerersten Mal ein bisschen menschlicher machte. Fast schon blind suche ich mir ein neues Outfit aus meinem Kleiderschrank und begann mich ein wenig heraus zu putzen. Gerade brauchte ich einfach diesen Kick und ich wollte die Musik und den Bass unter meinen Füßen spüren. Ich wollte unter Menschen sein sie beobachten. Mich endlich wieder ein wenig normal fühlen und nicht so einsam. Ich entschied mich für den Club in denen ich Aiden kennengelernt hatte. Vermutlich nicht die beste Wahl wie sich später noch herausstellen würde. Gedankenverloren Standlicht auf der Tanzfläche neben der Box aus dem der Bass dröhnte und ließ mich von der Musik berauschen. Ich konzentrierte mich nur auf die Musik und die Menschen die sich dazu bewegen. Dies tat ich dann doch eben nur solange wie ich konnte. Etwas anderes Zug meine Aufmerksamkeit auf sich. Jemand anders. Es fühlt sich an als würde mein Herz für einen kurzen Augenblick aufhören zu schlagen. Es war Aiden. Ich erkannte seine Statur von weiten. Eng umschlungen tanzt er mit einer schlanken Blondine, während er ihr beinahe die Zunge in den Hals steckte. Um was für einen Preis der Welt hatte er eigentlich versucht, mich davon zu überzeugen, dass er anders war? In meinem Kopf spielten sich zwei unterschiedliche Szenarien ab. Entweder sie hatte nur einen Platz eingenommen oder aber er war doch ein viel größeres Arschloch, als er es gesagt hatte. Doch wie um alles inder Welt sollte ich das Beurteilen? Wie sollte man einen Typen wie ihm trauen. Menschen waren eben doch alle gleich. Die Männer waren alle gleich. Ich hätte bei dem Anblick kotzen können. Wie billig sie sich an ihn rieb. Ein Teil von mir war komplett mit der gesamten Situation überfordert. Was sollte ich tun?! Meine Hände ballten sich und die Gefühle in mir schwappten über. Erst als ich seinen kleinen Bruder von weitem an der Bar erkannte, schien die Sicherung in mir durch zu drehen. Ich ging auf Jael zu, tickte ihn an und legte meine Lippen auf seine als er sich zu mir drehte. Er zögerte ehe er darauf einging und erkannte wer ich war. Er zog mich zu sich und ließ sich gegen eine Wand drängen. Während des Kusses zögerte ich einen kurzen Augenblick. Seine Lippen waren nur halb so interessant wie die von Aiden gewesen und ich wusste das es falsch war, doch was konnte man gegen dieses seltsame Gefühl tun was sich in mir breit machte? Aiden löste sich von seiner Ollen und führte sie an der Hand über die Tanzfläche. Erst als er nach seinem kleinen Bruder Ausschau hielt, entdeckte er auch mich. Bewusst öffnete ich meine Augen und warf ihm eine giftigen Blick zu. Er sollte wissen das ich wusste, was er da abzog und das, was er da spielte konnte ich auch.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 10, 2018 8:07 am

Aiden Jales
Nach dieser Nacht sah ich sie nie wieder. Es war total verdreht. Ich wusste nicht, woher dass das plötzlich gekommen war. Sie brach einfach alles ab. Mein Bruder hatte sie in dieser Nacht angemacht und sie hatte gesagt, es wäre nichts. Andererseits hatte sie kurz darauf mit mir Schluss gemacht – wenn man dem überhaupt so sagen konnte. Aber es war auf jeden Fall mehr als suspekt. Ich verstand sie einfach wieder einmal nicht. Ich hörte nichts mehr von ihr und ich würde mich garantiert nicht bei ihr melden. Sie hatte mich abgeschossen, da würde ich garantiert nicht angekrochen kommen. Nein, dafür musste sie sich echt einen anderen Typen suchen. Aber das hiess noch lange nicht, dass sie aus meinem Kopf verschwunden war. Dort war sie noch viel zu präsent und sogar während der Arbeit geisterte sie dort herum. Es war, als hätte man mir mein Ventil abgenommen, mit dem ich hatte Druck ablassen können. Ich wurde gereizter, wütender, ungeduldiger. Jael hatte ich am nächsten Morgen noch gehörig den Marsch geblasen, indirekt gab ich ihm die Schuld. Wäre das auch passiert, wenn Jael sie nicht angemacht hätte? Tja, das stand wohl in den Sternen. Ich stürzte mich in die Arbeit und hoffte, dass diese mich ablenken könnte. Drei Wochen lang arbeitete ich praktisch durch. Auch die Wochenenden. Ich wollte und konnte nicht untätig zuhause rumsitzen. Das würde es nur noch unerträglicher machen. Diese Frau hatte mir sprichwörtlich den Kopf verdreht. Der Frust und die Enttäuschung versuchte ich auf die Arbeit abzuwälzen, indem ich noch aggressivere Vorgehen vorschlug. Wir hoben erfolgreich ein Vampirnest auf. Aber keiner davon wusste etwas über meine Eltern. Mein Körper war teilweise übersät von blauen Flecken und ich hatte geprellte Rippen, aber das war nichts, was nicht wieder heilen würde. Nach grösseren Missionen sah ich oft so aus. Immerhin war ich meistens auf Körperkontakt aus, wenn ich nicht als Scharfschütze positioniert wurde. Am dritten Wochenende reichte es Jael dann aber. Er stürmte herum, dass ich mir mal etwas Zeit nehmen sollte und ich stimmte ihm zu in einen Club zu gehen, da er ja sowieso keine Ruhe geben würde. Wir gingen in unseren Stammclub und ich trank so lange, bis ich ziemlich einen drauf hatte. Ich wusste nicht genau, was das passierte, aber irgendwann stand ich knutschend mit einer Blondine auf der Tanzfläche. Aber es war nicht ansatzweise das gleiche wie mit Alenia. Als ich sah, dass Jael mit einer rummachte, löste ich mich von der Blondine. Ich wusste noch nicht einmal ihren Namen. Es interessierte mich nicht und zu betrunken war ich dafür auch. Ich ging näher, aber blieb dann kurz stehen, als ich erkannte, wer diese Frau war. Alenia. Sie sah mich fast schon provokativ an. Ich liess die Hand der Blondine einfach los und liess sie auf der Tanzfläche stehen, bevor ich mit zügigen Schritten auf die beiden zuging. „Hast du noch alle Tassen im Schrank?!“, fuhr ich meinen Bruder grob an und stiess ihn leicht weg. Wütend und verletzt zugleich drehte ich mich zu Alenia um. „Verdammt, was soll das? Du brichst alles ab und dann tauchst du hier auf, um provokativ mit meinem Bruder rumzumachen? Ich dachte, es wäre nichts in dieser Nacht gewesen, aber anscheinend habe ich mich getäuscht“, sprach ich zu ihr und schüttelte den Kopf. Wieso tat sie mir das an? Wieso ging sie und kam sie wieder? „Sag doch einfach, wenn du meinen Bruder willst und nicht mich", sagte ich enttäuscht. Gott, ich hätte wirklich nicht hierher kommen sollen. Ich hatte hier nichts zu suchen. Sollten die beiden sich doch noch gegenseitig vergnügen. Ich würde nach Hause gehen, damit ich morgen arbeiten gehen könnte. Ich hatte so einen krassen Schlafentzug, dass ich das gar nicht mehr merkte. „Ich hau ab. Ich lass mich nicht von dir ausnutzen", sagte ich kühl an Alenia gewandt. Gefühle waren scheisse. Ich sollte einfach versuchen sie auszublenden. Sie brachten mir nichts anderes ausser Schmerz. Ich bekam mein Bier und sah Jael wütend an. Wow, mein kleiner Bruder spannte die Frau aus. Das gab es vermutlich auch nicht oft. Verletzt über das Verhalten von beiden verzog ich das Gesicht und wandte mich dann wortlos ab. Es gab nichts mehr zu sagen. Alenias Aktion hatte genug ausgesagt. Schnell schob ich mich durch die Menge auf den Ausgang zu und lehnte mich draussen an die kühle Wand. Ich setzte das Bier an meine Lippen und trank es in zügigen aus, bevor ich den Kopf an die kühle Wand lehnte und für einen Moment die Augen schloss. Gerade fühlte ich mich von beiden verraten und das war ein ziemliches Scheiss Gefühl.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mo Sep 10, 2018 10:30 am

• Alenia.
[neuer link] „Das soll doch wohl ein Witz sein", meinte ich und ließ von seinem Bruder. Nach der Nummer wagte er es mich so zurechtzuweisen? Er meldete sich schließlich bei mir nicht. Oder was genau eollte er von mir hören? Jael sah mich verwirrt an. Doch ich ließ ihn stehen. Ich folgte Aiden als er seine Jacke ergriff. „Ist das dein Ernst? Du meldest dich nicht. Glaubst du echt, ich Klingel bei dir zuhause? Du wusstest doch was mein Problem war. Tue doch nicht so als würdest du etwas anderes tun Wer ist sie? Ist sie besser wie ich?“ War ich in allem zu Eifersüchtig? Ich wusste es nicht. Ihn schien das jedoch nur wenig zu jucken. Damit er mir zuhörte, packte ich ihn an die Schulter und drehte ihn zu mir. Er sah mich an. „Rede mit mir. Glaubst du ich renne dir hinter?“ Ja vermutlich glaubte er das. Er sah mich an. In seinem Blutkreislauf floss Alkohol. Diese Ratlosigkeit in seinem Blick war wirklich amüsant. Doch ehe ich mich versah, eilte Blondie hinter uns her. „Eye, wo willst du hin verdammt, was soll das werden wenn es fertig ist?“ Gute Frage. Ich sah zwischen den Beiden umher. Blondie verschränkte die Arme vor der Brust. In ihrer linken Hand hielt sie weiterhin ihren Drink. „Wer ist sie?“ Gute Frage nächste Frage. Das interessierte mich nämlich auch brennend. „Ich könnte genau das selbe fragen", entgegnete ich ihm und sah sie an. Ihr Blick haftete einen kurzen Augenblick an mir. In ihren Augen leuchtete für einen kurzen Augenblick etwas auf. Was war sie? Sie war wie ich- doch was genau konnte ich nicht abschätzen. Ein Vampir? Werwolf? “Weiß er davon?“ Waren ihre nächsten Worte. Aidens Augen weiteten sich. Er sah mich an. “Wenn ich du wäre, würde die Kleine Maus mal fragen, wer sie wirklich ist.“ War das ihr ernst?! Sie war es doch selbst. Ich presste meine Lippen feste aufeinander und seufzte. „Du kennst mich gar nicht Was glaubst du, was du da sagst. Du kannst mich gar nicht beurteilen“ Kaum zu glauben das ich mich darauf einließ. Aiden hatte vermutlich eh keine Lust darauf. Doch war es nicht das, was Männer so schätzten? Gerade rissen sich in der Öffentlichkeit zwei Frauen um ihn. Sie zögerte und ihr Blick glitt über meinen Körper. „Dieses Hübsche Gesicht. Dieser Körper. Dieser Unschuldige Blick. Sie spuckt in deinem Kopf herum richtig?“ Ich hielt inne. Sie sollte die verdammte Klappe halten. “Interessant. Sie zeigt sich eifersüchtig.“ Konnte sie das beurteilen? Meiner Meinung nach hatte sie mir gar nichts zu sagen. “Ich kann es dir zeigen", und schon landete ein teil ihres Drinks auf meiner Handfläche. Ich weitete die Augen und sah Aiden an. Ich hatte wenige Sekunden. „Gefühle können hart sein, richtig?“, Binnen von Sekunden nahm ich meine Beine in die Hand und eilte los. Ich hatte nur zehn Sekunden. Es war doch nicht nötig gewesen mich hier so bloß zu stellen. Musste ich das verstehen?! Sie war auch ein Magisches Wesen. Wieso ließ sie mich so auflaufen? Fünf. Vier. Ich rannte über die Brücke und sprang in das offene Wasser. Es war mir egal was Aiden dachte. Hatte ich eine Wahl?! Es spielte doch alles auch gar keine Rolle. Es war egal wie die Leute mich ansahen. Sollten sie mich für eine Verrückte halten, gerade musste ich mein eigenes Leben retten und mich zurückzuziehen. Das konnte ich so nicht Riskieren. Ws ging um meine existenz.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 10, 2018 11:17 am

Aiden Jales
Sie hatte mich abgeschossen. Sie war gegangen und hatte nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Dennoch war sie in diesen Club gekommen, als hätte sie gewusst, dass ich hier wäre. Sie hatte mit meinem Bruder rumgemacht und anscheinend hatte sie das sogar absichtlich gemacht. „Du bist gegangen. Du wolltest doch nichts mehr mit mir zu tun haben! Weswegen sollte ich dir dann auf den Wecker gehen und mich bei dir melden?“, erwiderte ich abrupt und sah sie an. „Nein, ist sie nicht und ich kenne noch nicht einmal ihren Namen", meinte ich monoton und fuhr mir über die müden Augen. Ich wollte gehen, aber sie packte mich an der Schulter und drehte mich herum. Mit Leichtigkeit hätte ich mich herauswinden können, aber ich tat es nicht. „Nein, glaube ich nicht, aber anscheinend erwartest du es von mir", erwiderte ich und funkelte sie an. „Ich laufe dir genauso wenig hinterher wie du mir und du bist gegangen. Also stell mich nicht als dem Bösen hin, nur weil ich mich nicht gemeldet habe", verteidigte ich mich. Ich warf der Blondine einen genervten Blick zu, als diese auftauchte. Konnte sie mich nicht in Ruhe lassen? „Jemand wichtigeres wie du", erwiderte ich gereizt und sah sie an. „Gar nichts soll das werden, also hau ab", fuhr ich die Blondine an, aber dann ging das Gespräch in eine ganz andere Richtung. Bei der Frage von der Blondine runzelte ich die Stirn und mein Blick glitt zu Alenia. Ob ich was wusste? Ich sollte, sie fragen wer sie wirklich ist? Mein Gehirn schaltete durch den Alkohol nicht gleich, aber als sie die Fakten aufzählte, setzte sich langsam ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen. Meine Augen weiteten sich und ich schüttelte stumm den Kopf. Nein, das konnte nicht sein. Nein, das konnte wirklich nicht sein! Doch als die Blondine dann einen Teil ihres Drinks auf Alenia schüttete und diese ruckartig die Flucht ergriff, war alles klar. Sie war eine verdammte Meerjungfrau! Das erklärte auch, wieso sie sich so schnell vom Acker machte. Sie würde sich gleich verwandeln. Ich keuchte überrascht auf. Wieso musste immer ich so ein verdammtes Pech haben? Dann glitt mein Blick aber wieder zu der Blondine. Nur ein anderes Monster könnte so leicht ein Monster identifizieren. „Das war dein Untergang", erwiderte ich. Es war mir egal, was sie war. Bevor sie reagieren konnte, stand ich hinter ihr. Ich nahm sie in den Würgegriff und fing an, ihre Luftröhre abzudrücken. Anscheinend hatte ich Glück, denn es war kein Vampir. Ich tippte mal auf einen Werwolf. Sie fluchte und versuchte sich zu wehren, aber ich war stark und sie wurde mit jedem Atemzug, der ihr fehlte, schwächer. Irgendwann fielen ihre Augen zu. Ich knallte ihren Kopf gegen die Hauswand und nahm mein Handy hervor. Ich rief in der Zentrale an und gab den Standort durch, bevor ich den bewusstlosen Werwolf, wenn er nicht schon tot war, weg vom Eingang zog. Aber dann gingen meine Gedanken wieder zurück zu der vorherigen Situation. Alenia. Meine Gedanken waren wie ferngesteuert und bevor ich es verhindern konnte, lief ich automatisch in diese Richtung, in die sie abgehauen war. Sie hatte mich verraten, hatte mich hintergangen. Waren meine Gefühle überhaupt real? Oder hatte sie das einfach schamlos ausgenutzt? Es kam mir vor, als würde sich eine eiserne Faust um mein Herzen legen. Ich blieb auf der Brücke stehen und sah hinunter. War sie überhaupt noch da? Deswegen hatte sie nie mit mir duschen wollen. Langsam machte alles Sinn. Ich schrie verletzt auf und schlug fest gegen das Geländer, wodurch das Holz nachgab. „Wie hast du mir nur so anlügen können?“, rief ich aus, obwohl ich mir noch nicht einmal sicher war, ob sie es überhaupt hörte. Und wenn, dann war es ihr doch sicher egal. Ich liess mich an dem Teil des Geländers hinuntersinken, welches noch ganz war, und starrte einfach in die Nacht hinaus. Ich hatte mit allem gerechnet aber nicht damit. Sie war ein Wesen, welche ich jagte und tötete. Mein Verstand sagte mir, dass sie es nicht anders verdient hatte, aber mein Herz sagte etwas anderes. Nur wusste ich nicht, ob ich meinem Herz noch vertrauen konnte oder ob sie dieses manipuliert hatte. Das war es doch, was solche Wesen wie sie taten. Verzweifelt, frustriert, verletzt und noch viel mehr schlechte Gefühle liessen mich den Kopf hängen. Sie hatte mich nur ausgenutzt. Ein Wunder, dass sie mich noch nicht getötet hatte.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mo Sep 10, 2018 1:10 pm

• Alenia.
[Meerjungfrauen Link] Kaum hatte das Wasser berührt, wuchs mir ein großer schwerer Fischschwanz. Ich zögerte ehe ich auftauchte und nur noch hörte, wie Aiden schrie. Es war als riss mir jemand das Herz aus. So fühlte es sich also an zu fühlen. Wow. Ich presste meine Lippen feste zusammen. Um ehrlich zu sein hätte ich nicht geglaubt, dass er mir nachkam. Beziehungssweise das er das überhaupt gefolgt war. Ich hätte gehen sollen. Doch ich konnte nicht. Aus irgendeinem Grund wollte ich mich mut ihm unterhalten. Mich ihm erklären. Ich hatte gewusst das er es mir verübeln würde. Ich hatte gewusst, dass er besser informiert war über alles.Doch was würde er tun? Mich töten? Bedacht versuchte ich weiterhin unentdeckt zu bleiben. Die Menschen durften mich nicht sehen. Es gab mehrere Sirenen und nicht alle davon waren Freubdlich gesinnt. "Aiden", murmlete ich leise und lehnte mich an einen der Blöcke der Brücke. Ich hatte keine Chance, aus dem Wasser zu klettern. Ich hatte dennoch das Gefühl mich zu erklären. Ich war es ihm schuldig. "Hey hier unten", er hatte sich breits auf die Brücke gekniet. Er sah hinunter und um Gottes Willen er sah sehr fertig aus. Seine Augen wiesen für einen kurzen Augenblick Panik auf. Doch nicht nur das, ich spürte den Wahnsinn. Er taumelte und nahm ein wenig Distanz vom Gelände. "Aiden. Dreh jetzt bitte nicht durch. Komm hier her. Rede mit mir. Bitte." Doch das würde wahrscheinlich rein gar nichts bringen. Der Fischschwanz glitt hinter mir leichtfüßig durchs Wasser und meine Haare hingen mir nass ins Gesicht. Verlegen strich ich mir das Haar aus dem Gesicht. "Komm schon, sieh mich nicht so an. Rede mit mir. Ich bin doch immer noch ich selbst." Oder machte das einen Unterschied? "Geh bitte nicht weg." Doch für mich ergab gerade viel mehr Sinn. Er arbeitete beim Militär. Ich schluckte und presste meine Lippen feste zusammen. Hieß das er jagte mich? Das er mein Feind war? Ich hatte mit meinem Feind das Bett geteilt. Lange genug. Irritiert streckte ich meine Hand nach ihm aus. Er könnte fir Brücke umgehen und sich von hier aus besser unterhalten. "Ich werde dir nichts tun. Ich stehe auf deiner Seite. Bitte Vertraue mir." [Hady Post in der Schule tut mir voll leid, ich gebe mein bestes :X]


Zuletzt von Troian. am Mo Sep 10, 2018 2:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 10, 2018 1:58 pm

Aiden Jales
Ich war nicht blöd. Jeder andere Mensch hätte gemeint, er würde halluzinieren oder gleich verrückt werden. Aber ich wusste, dass dem nicht so war. Ich gehörte zu den wenigen paar Menschen, die über diese übernatürlichen Kreaturen Bescheid wusste. Dennoch war ich leichtfüssig darauf hineingefallen. Ich hatte mit einer Sirene geschlafen. Ich schluckte hart und sank am Geländer hinunter, als ich ihre Stimme vernahm. Ernsthaft? Sie wollte jetzt mit mir nicht wirklich darüber reden. Sie sah doch, dass ich darüber Bescheid wusste. Vielleicht hatte sie es sogar gewusst und dennoch hatte sie es weiter ausgenutzt. Mein Blick glitt zu ihr nach unten. Schnell rappelte ich mich auf und wich ein paar Schritte zurück. Wer wusste schon, ob sie mich nicht gleich unter Wasser ziehen würde, um mich zu fressen. „Es gibt nichts, worüber wir reden müssen", erwiderte ich tonlos. Es kam mir gerade vor, als hätte sie mir das Herz aus der Brust gerissen. Noch nie war ich so sehr hintergangen worden. Ich schluckte hart und fuhr mir durch das Haar, während ich nicht wusste, wie ich reagieren sollte. Ich sollte gehen und dennoch blieb ich immer noch hier. „Du vielleicht ja. Aber ich? Ich habe keine Ahnung, ob meine Gefühle echt sind oder nicht“, sagte ich und schüttelte fassungslos den Kopf. Ich war leichtsinnig gewesen und dafür wurde ich nun bestraft. Wie lange hätte sie dies weitermachen wollen? Bis ich ihr freiwillig ins Wasser gefolgt wäre? Ich fühlte mich verraten. Ich hatte mit einem Monster geschlafen. „Du stehst nicht auf meiner Seite. Du bist der Gegner", erwiderte ich und stützte mich leicht auf. Ich rappelte mich wieder auf. Die Übernatürlichen wussten darüber Bescheid, dass das Militär gegen sie arbeitete. Dennoch hatte sie einfach weiter gemacht, als wäre nichts gewesen. „Hast du mich betört? Hast du mich beeinflusst? Hast nur du mich dazu gebracht, dass ich so fühle?“, bombardierte ich sie mit Fragen. Mit vorsichtigem Abstand lehnte ich mich an das Geländer und sah zu ihr hinunter. Selbst jetzt im Dunkeln konnte man gut ihren riesigen Fischschwanz im Wasser erkennen. Es war abstossend und gleichzeitig faszinierend. Ich war innerlich zerissen. Mein Verstand sagte mir, dass ich nicht gerade besonders viel Wert auf meine Gefühle legen konnte. Sie hatte diese beeinflusst. War ich das überhaupt noch ich selbst? Ich war mir nicht sicher. Ich war mir gerade in gar nichts mehr sicher. Ich war mehr als verwirrt. Ich sollte ihr vertrauen, jedenfalls sagte sie das. Aber wie sollte ich jemandem trauen, der möglicherweise meine Gefühle manipuliert hat? Nein, ich musste zuerst Gewissheit haben. „Hat mein Bruder dich deswegen versucht anzumachen? Weil du ihn betört hast?“, fragte ich sie und schluckte hart. Dann konnte er ja gar nichts dafür. Er hatte gar nicht gewusst, was mit ihm geschah. Dann war er einfach einer Sirene verfallen gewesen, weil er einfach ahnungslos war. Selbst ich war ja auf ihr Schauspiel hineingefallen. Ich sollte mir dafür selbst eine hinunterhauen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mo Sep 10, 2018 3:25 pm

• Alenia.
Er ließ sich darauf ein. Er kam mir wenn auch nur ein kleines bisschen näher. Ich sah die Furcht in seinen Augen. Alles. Dabei hatte och ihm nie etwas tun düfen. Ich hatte all das nicht gemerkt. Diese Situation war doch absurd. Selbst wenn ich nicht wusste, was ich tun sollte. Ich war auf seinem Präsentierteller angerichtet. Ich wusste, dass er beim Militär arbeitete. Er war mein Feind. Im Schlimmsten Fall war er dafür zuständig mich zum Schweigen zu bringen. Aus dieser Geschichte kam ich wohl nicht ehr heraus. Wieso hatte mich drauf eingelassen? Von Anfang an war klar gewesen, was passieren würde. Vielleicht hatte ich es auch insgesamt deswegen unterdrückt oder den Kontakt unterbunden? Ein Teil von mir hatte es vermutlich geahnt. “Ich habe dich nicht manipuliert.” Ich ließ meine Hand sinken und sah ihn mit großen Augen an als er sich mir etwas näher kam. Seine geschockten Augen hingen an mir. Doch mir war klar, dass sowas von ihm kam. „Ich würde dich doch nie manipulieren. Dazu habe ich gar keinen Grund. Aiden, bitte. Sieh mich an. Ich bin nicht wie das Bild was alle andern von Sirenen haben. Ich habe noch nie jemanden etwas zu leide getan. Ich würde niemals einem Menschen etwas an tun. Ich liebe die Menschen. Ganz im Ernst. Ich beobachte euch. Ich versuche mich anzupassen. Ich habe das nie gewollt. Ich wollte das alles nicht. Glaub mir.“ Ich presste meine Lippen feste aufeinander. Es war wirklich besorgniserregend, wie er mich ansah. „Komm schon. Ich bin immer noch ich selbst. Ich habe die Sache sofort aufgelöst, als ich gemerkt habe das du mir wichtig wirst." Doch das würde er vermutlich gar nicht erst verstehen wollen. "Geht es darum, dass du beim Militär bist? Aiden. Du musst mich gehen lassen, bitte. Glaubst du wirklich das ich dir etwas antun wollte? Das mit Jael ist ausversehen passiert. Ich hab dich mit ihr gesehen und eine Sicherung ist durchgebrannt." Doch hieß das, dass wir uns dann niemals wieder sahen? So besagten es eigentlich die Regeln. Dir Regeln besagten, dass er mich töten musste. Weil ich der Feind war. "Ich habe es nie beabsichtigt, dass du dich so fühlst. Glaubst du mir das nicht?" Ich hatte meine Anziehung nie bewusst ausgeübt. Aus diesem grund musste er sich doch eigentlich selbst fragen, ob er etwas für mich empfand. Sollte ich ihm das vorschreiben? Doch so leicht wie ich es gerne hätte, war es dann eben auch nicht. Leicht überfordert mit der Situation zog ich scharf luft ein. Ihn so zu sehen zeriss mir das Herz. Und dabei kannte ich ihn doch kaum. Sein Blick folgte seinem zu meinem Fischschwanz. Es war als wäre ein Teil von mir gar nicht hier. Er war betrunken und dazu auch noch völlig durch den Wind. "Ich hab überreagiert. Okay? Ich dachte ich wäre was besonderes.Ich hab mich von dir wahrgenommen gefühlt und Wertschätzt. Es war töricht mich so weit raus zu trauen aber seid dem ich geboren worden bin, musste ich mich verstecken. Es sind nicht alle so wie ihr vermutet. Wir sind keine Monster. Macht es dich zu einem schlchteren Menschen, nur weil du dich auf mich eingelassen hast? Glaubst du das?" Gefühle waren etwas komplett neues für mich. Er konnte sich gar nicht vorstellen, wie das alles gerade für mich war. "Ich habe Angst bekommen. Zum ersten Mal habe ich sowas wie Nagst gefühlt. Ich habe es gewusst. Ich habe es erahnt was du bist. Deine Verletzungen. Die Wunden auf deinem Körper und trotzdem konnte ich Nachts die Augen schließen. Bitte geh nicht weg." Auf meinem Gesicht zeichnete sich eine Träne ab. Aus Angst. Ich hatte nie sowas gefühlt wie Angst. Doch gerade brannte es sich in meinen Kopf. Mein gesamter Körper bebte und ich war völlig auf ihn Konzentriert. Ich erwartete das er irgendtetwas tat anstelle davon mich so anzustarren, als sei ich verrückt.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 10, 2018 4:31 pm

Aiden Jales
Ich war mir nicht sicher, ob ich sie auch nur ansatzweise gekannt hatte oder ob sie mir wochenlang etwas vorgemacht hatte. War sie wirklich so fröhlich drauf oder war das nur aufgesetzt gewesen? Ich wusste echt nicht, was ich darüber denken sollte. Ich sah sie an. Sie hätte mich nicht manipuliert. Das konnte man aber auch einfach so sagen und es müsste nichts ernstes daran sein. Sie könnte lügen, weil ich es selbst nicht wusste. ‚Ach, komm. Du willst mir doch nicht sagen, dass du mich nie auch nur ansatzweise mit deiner Stimme beeinflusst hast. Bei meinem Bruder hast du es definitiv getan", erwiderte ich gekränkt und verschränkte wieder die Arme vor der Brust. Sie wollte sich jetzt doch nicht rausreden oder? Sie hatte mich angelogen. Ich war ehrlich gewesen, als ich ihr gesagt hatte, dass ich beim Militär arbeitete. Sie hätte sich selbst denken können, dass ich gegen sie arbeitete. Vielleicht hatte sie es sogar gewusst und es dennoch schamlos ausgenutzt. „Trotzdem bist du eine Sirene! Das ist eine Tatsache, der du nicht widersprechen kannst", sagte ich kopfschüttelnd. Ich lachte auf. Sie war gegangen, als sie gemerkt hatte, dass ich ihr wichtig war? „Aber was du für mich bedeutest, interessiert dich natürlich nicht. Hauptsache es passt dir in deinen Kram. Los, dann geh doch!“, sagte ich verbittert und liess mich wieder auf den Boden sinken. Sie sollte gehen und mich mit meinem Frust und Enttäuschung alleine lassen. Das war es doch, was sie wollte oder? Sie wollte gehen und vermutlich ihr nächstes Opfer auszusuchen. Vielleicht zog sie die Männer nicht unter Wasser, sondern brach ihnen lieber das Herz. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie gar nicht kennen würde. Ich warf die Hände in die Luft. „Eben weiss ich nicht mehr, was ich glauben soll", antwortete ich frustriert und knirschte mit den Zähnen. Ich hatte das Gefühl, als wäre mir das Gehirn vernebelt worden. Sie wusste ja nicht, wie sich das anfühlte, aber ich sehr wohl. Ich wusste nicht mehr, wo vorne und wo hinten war. Ich wusste nicht mehr, was ich glauben sollte oder eben nicht. Ich war einfach… verwirrt. Bei ihren vielen Fragen raufte ich mir die Haare. Ich hatte das Gefühl, dass mein Kopf gleich platzen würde. Der Alkohol, der zu viele Schlafmangel und nun noch diese Situation war einfach zu viel. „Ich weiss, dass ich kein perfekter Mensch bin. Ich wurde zu einer Killermaschine ausgebildet und ich habe gerne mitgemacht", erwiderte ich gereizt und schüttelte den Kopf. Ich war immer noch hin- und hergerissen. Ich wollte nicht gehen. „Ich bin nicht gut für dich und ich habe einen lebenslangen Eid abgelegt. Ich will damit auch nicht aufhören, bis ich die Mörder meiner Eltern gefunden habe. Ich kann das nicht", meinte ich und schüttelte den Kopf. Ich fuhr mir über das Gesicht und stiess die Luft aus. „Du willst doch nicht mit jemanden zusammen, der deinesgleichen getötet hat?“, fragte ich sie zurück. Ich könnte ihr nicht widerstehen. Ich hatte zwar veränderte Gene, aber schlussendlich war ich immer noch ein Mensch. Meine Seele hatte man nicht gestärkt, wenn ein Mensch so etwas überhaupt besass. Ich seufzte leise auf und liess die Beine von der Brücke baumeln. „Und wie soll das hier enden? Verdammt, Alenia, ich bin wahnsinnig nach dir. Ich habe das Gefühl, ich drehe seit drei Wochen total durch und gleichzeitig weiss ich nicht, ob das echt ist oder nur eingebildet.“ Ich biss mir auf die Lippe. Diese Situation, alles gerade, war einfach total verdreht.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mo Sep 10, 2018 6:04 pm

• Alenia.
Die Konsequenzen waren größer als wir dachten. Wenn er mich gehen ließ, musste ich die Stadt verlassen. Ich durfte nicht bleiben. Bittend sah ich ihn an. Beinahe bettelnd. Das beklemmende Gefühl in meiner Brust wurde größer. Auch wenn ich gerade im Augenblick etwas empfand, ich wusste nicht ob es gut oder schlecht gewesen war. Ich wollte das dieser Schmerz aufhörte. „Aiden, bitte zwinge mich nicht zu gehen. Bitte. Du verstehst das nicht. Ich kenne die Menschen. Ich lebe unter euch seid dem ich denken kann. Ich bin ein Teil von euch. Nicht von ihnen. Ich mag es wie ihr fühlt und die Art und Weise, wie ihr Dinge selbst in dir Hand nehmt. Eure Art und Weise zu fühlen und sich Sachen anzunehmen wenn sie euch wichtig sind. Ihr seid Aufbrausend und doch Gefühlvoll. Ich wäre so gerne ein Teil davon. Aber wir werden gejagt und getötet. Ich habe meine Eltern nie kennen gelernt. Weil Menschen sie getötet haben. Glaubst du das macht mich zu jemand anderem wie dir? Ich habe keine Familie und allein. Ich bewundere wie du zu deinem Bruder aufsiehst und ich versuchst zu beschützen. Es tut mir leid. Ich hätte es nicht tun dürfen. Ich bin was ich bin, aber wir haben auch ein Recht auf dieser Welt zu leben. Ich habe nie jemanden etwas getan. Und das werde ich auch nicht. Du musst Vertrauen auf das was vor dir liegt.“ Das Militär konnte es eh nicht aufhalten. Wir waren unter den Menschen. Jeder dritte war nicht der, der er vorgab zu sein. „Was glaubst wird es ändern wenn du durch die Stadt läufst und tötest?“, fragte ich und sah in seine verwirrten Augen. „Glaubst du, ich bin ein kaltes Gefühloses Monster?“ Ich erwartete eine Antwort. Eine ehrliche Antwort. Egal was er mir sagte, es würde die Sache schon nicht schlimmer machen. „Wieso hab ausgerechnet ich kein Recht auf ein normales Leben? Du hast mich bei dir schlafen lassen. Du hast mit mir geschlafen. Ich weiß das solche Sachen nicht unbedingt typisch für jemanden wie mich sind, aber ich habe es genossen. Es war anders. Es war menschlich.“ Doch vermutlich redete ich mich hier nur um den heißen Brei. Ich horchte auf. Jael rief nach seinem Bruder während die Stimme sich auf uns zu bewegte. Bittend sah ich Aiden an. Er konnte doch nicht wirklich alles weg werfen. Ich musste kein Genie sein um zu wissen, dass sein Bruder genauso einer war wie er. Aiden würde aus der Sache nicht wieder heraus kommen. Ich versteckte mich hinter der Säule und ging ein wenig in Deckung. Aus seiner Position aus wurde es nun immer schwerer mich zu erkennen. Es war dunkel und der Pfosten im Wasser verlieh mir etwas Schutz. “Was machst du hier? Hör mal das mit gerade, es tut mir leid. Ich wusste wirklich nicht, was in mich gefahren war.“ Ich beobachtete wie er sich neben ihn setzte und nun ebenfalls die Beine über mir baumeln ließ. Es lag an Aiden ob er seinem Bruder davon erzählte oder nicht. Er war doch eigentlich ein Guter Kerl. Naja, wenigstens schätzte ich ihn so ein. Ich presste meine Lippen zusammen. Sollte ich gehen, oder wartete ich? Doch glaubte ich wirklich so sehr, an das Gute des Menschen? Ich hatte ihn doch gehört. Er war sich seiner ziemlich sicher. Aiden wusste das ich noch hier war. Das hatte ich eben davon, wenn ich mich auf einen Menschen einließ. Es brachte wohl wirklich nichts als Ärger. Es war vorbei.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 10, 2018 7:32 pm

Aiden Jales
Ich würde es vermutlich nicht schaffen, sie einfach so wegzuschicken. Bei ihr hatte ich mich entspannen können. Seit langem hatte ich einfach abschalten können und hatte nicht an meine Arbeit gedacht oder an meine Eltern. Sie war die Person, bei der ich mir eine Auszeit nehmen konnte. Sie war die Person, bei der ich einfach mal abschalten konnte und alles was scheisse war, für eine Weile vergass. Ich wollte dieses Gefühl wieder haben. Aber gleichzeitig wusste ich nicht, ob ich ihr so schnell wieder vertrauen könnte. Ich verachtete eigentlich diese Wesen, das sie war und dennoch hatte es mir gut getan, mit ihr im gleichen Bett zu schlafen und ihre Nähe zu spüren. Aber der Hass war genauso in meinem Kopf verankert. Im Moment herrschte ein riesiges Chaos in mir drinnen. Ich war innerlich total zerrissen und ich wusste nicht wohin mit mir. „Aber ich habe die Chance, Rache auszuüben! Willst du das denn nicht? Würdest du nicht gerne diejenigen Menschen töten, die deine Eltern umgebracht haben?“, fragte ich sie. Sie war in einer ähnlichen Situation wie ich, also sollte doch gerade sie es verstehen. Aber es sah nicht danach aus. Nein, sie gab sich sogar noch gerne mit den Menschen ab. Das war doch total verdreht und machte keinen Sinn. „Nein, das habe ich auch nie behauptet", beantwortete ich ihre Frage. Nein, sie war kein gefühlloses, kaltes Wesen. Wir hatten im Schlaf gemeinsam gekuschelt. Wir hatten uns noch nicht einmal über die Decke gestritten. Ich hatte ihre Nähe gemocht und sie meine anscheinend ebenso. Ausserdem war sie viel zu leidenschaftlich gewesen, als dass man sie als kalt bezeichnen könnte. „Ich kann nicht aufhören. Ich steige nicht beim Militär aus, solange ich diesen beschissenen Vampir nicht gefunden habe und das muss dir bewusst sein", sagte ich zu ihr und sah in die Augen. Ja, ich wollte sie ungerne verlieren. Aber vielleicht wollte sie diesen Kompromiss gar nicht eingehen. Wir verstummten beide, als wir Jael hörten. Er rief nach mir. Ich sah, wie Alenia sich versteckte und biss mir auf die Lippen. Es dauerte nicht lange und dann war er da. Er setzte sich neben mich hin, aber er sah sie nicht. Aber sie war immer noch da. Er entschuldigte sich für etwas, wofür er gar nichts konnte. „Schon okay. Geh wieder rein und hab Spass. Ich werde nachher nach Hause gehen", erwiderte ich nur und sah ihn an. Ich sah ihm an, dass er mehr Fragen stellen wollte. Dann aber nickte er nur, stand auf und ging wieder zurück. Mein Blick glitt zu der Säule, hinter der Alenia sich versteckte. „Ich kann es ihm nicht sagen. Ich würde den Eid brechen und wenn das jemand erfährt, bin ich so gut wie tot. Wenn du willst, dass er es weiss, musst du es ihm selbst sagen", sagte ich ehrlich und seufzte auf. Ich fuhr mir durch das Haar. „Sag mir, was ich tun soll", murmelte ich leise. Ich liess mich nach hinten fallen und sah in den Himmel hinauf, „ich bin hin und hergerissen zwischen dem, was mein Herz sagt und mein Verstand“, sagte ich ehrlich und sah weiter in den Himmel hinauf. Ich seufzte tief und legte dann den Arm über mein Gesicht. Gott, ich wusste echt nicht, was ich tun sollte. Wäre sie eine normale Frau, hätte ich nicht lange gezögert. Aber das war es nicht und das machte so viel komplizierter. „Ich kann nicht klar denken", stiess ich frustriert hervor und rieb mir die Augen. Ich richtete mich ein bisschen auf und sah zu ihr. „Kannst du eigentlich nicht aus dem Wasser kommen?“, fragte ich sie, während ich versuchte meine Gedanken zu ordnen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mo Sep 10, 2018 10:02 pm

• Alenia.
Es überrasche mich, als er Jael zurück schickte. Doch zum einem zeigte dies auch, wie unsicher er sich gerade wirklich war. Langsam kam ich wieder zum Vorscheinen. „Ist es so schlimm?“, fragte ich als er meinte ob ich nicht einfach zu ihm rauf kommen könnte. Seinen Augen nach zu Urteilen viel es ihm anscheint schon schwer mir in die Auge zu sehen. Ich schüttelte sachte den Kopf. Durch sie Dunkelgeit sah er dies vermutlich nicht mal. „Ich denke nicht das es so leicht ist wie du es dir vorstellst.“ Ich zögerte und ließ meinen Fischschwanz leicht durch das Wasser gleiten. „Ich muss trocknen.“ Das klang genauso bescheuert wie es sich anhörte. „Meisten gehe ich zu den Docs am Hafen. Oder bringe mich gar nicht erst in solche Situationen. Es ist wirklich eine Zeit her, in der ich soweit weg vom Hafen war.“ Ich wusste nicht was ich von der ganzen Sache hier halten sollte. Ich sah auf und blickte in die Augen eines Verwirrten Mannes. Der Wahnsinn stach aus seinen Augen heraus. Konnte ich ihm trauen? Seine Erklärung waren für mich nichts weiter als leere Worte, die man ihm in den Kopf gesetzt hatte. Das Töten würde niemals aufhören. Irgendwann musste jemand Partei ergreifen. Wer, wenn nicht wir? Wir waren sicher nicht die einzigen, die ein Auge aufeinander gerichtet hatten. Doch die Gesellschaftlich würde es nicht akzeptieren, wenn er nicht sprachen. Wir hatten ein Recht auf Gleichberechtigung. Wir fühlten vielleicht nicht so wie sie aber wir waren hier und wir lebten! Genauso wie die Menschen! Menschen töteten sich und es spielte keine rolle, wieso war es bei uns anders?! Auch wenn ich wusste, wieso Aiden ausgerechnet so reagierte, wie er reagierte machte es mir sorge. Ich bezweifelte, nach dem was er da sagte, ob seine eigene Meinung überhaupt noch vertreten war. Er kannte mich erst seid wenigen Wochen, aber so wie ich das Verstand, war ihm die Nähe zu mir sehr wichtig.. Er setzte einen sehr wichtigen Teil seines Lebens auf Spiel. „Ich wollte dich nie in diese Situation bringen. Ich wollte es schon nach dem aller ersten Mal lassen, aber du hast mich so angesehen, wie Menschen einander ansehen wenn sie sich für etwas interessieren. Du hast mir deine Aufmerksamkeit geschenkt ohne das ich etwas tun musste. Ich habe mich in deiner Gegenwart endlich wie jemand gefühlt.“ Vielleicht steigerte ich mich ja auch nur in etwas hinein. Konnte das sein? Ich wusste absolut nichts mit mir anzufangen. Und doch hoffte ich, dass er diese Angst in meinen Augen sah. Erwartete er, dass ich irgendetwas sage? Er musste mich so akzeptieren wie ich war. „Du würdest mich töten, wenn du mich nicht kennen würdest-, richtig?“ Unsere Blicke trafen in der Stille aufeinander. Dieses Zögern nahm ich als „Ja". Mit keiner Erklärung der Welt konnte er dies leugnen. Warum war er so fest gefahren? Merkte er nicht, dass er damit einen Krieg losbrach? Dabei war sein Verhalten doch mehr als klar. Ich brauchte mich nicht zu fragen, was er zu tun hatte. Ich würde seine Entscheidungen nicht beeinflussen können. „Du hast Angst um dich selbst, wenn raus kommt, dass du deine Männlichen Triebe nicht unter Kontrolle hattest und du eine Sirene nicht durchschaut hast. Ist es das?“, fragte ich stumm. „Warum kommst du nicht runter zu mir? Oder glaubst du, dass ich dich in die tiefe Ziehe und fresse!?“, überspitzte ich meine worte bewusst und zog eine Augenbraue in die höhe. Karten auf den Tisch! Denn das war die Wahrheit. Ich konnte es in seinen Augen sehen. Es war mir egal was er dazu sagte. „Die wahren Monster seid ihr. Ihr erschafft sie jeden tag ohne es zu merken.“ Ehe er etwas sagen konnte, schüttelte jch den Kopf. "Diese Wesen haben auch Familien Aiden! Was glaubst du, sie haben keine andere Wahl. Sie wollen Leben." Und genau die Einstellung von den Menschen die beim Militä arbeiteten machten es schwieriger. "Die Dinge die passiert sind,n sind nicht wieder gerade zu biegen oder zurechtfertigen, aber irgendwann muss schluss sein." Ich hörte wje von weitem Menschen über die Brücke liefen. "Wir könnten weiter zusammen sein. Ich will deine Nähe. Deinen Atem. Bring mir bei zu fühlen. Mich Menschlich zu verhalten. Ich will den Schmerz unfd die Freude in all ihren Zügen." Ich verlor mich in seinen Braunen Augen. Ich vermutete dennoch, dass Aiden nicht zu mir ins Wasser kam. Dafür hatte er zu große Angst.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 10, 2018 10:32 pm

Aiden Jales
Dieses Gespräch war so… anstrengend und frustrierend. Jede Sekunde brauchte unglaublich viel Energie. Ich hatte mich wohl wirklich ein bisschen zu sehr gehen lassen. Ich hatte nicht besonders auf mich geschaut und das tat ich auch nicht, wenn sie nicht in meiner Nähe war. Dann war alles einfach nicht mehr so wichtig. Es spielte keine Rolle, ob ich geprellte Rippen hatte oder ob mein Körper von blauen Flecken übersät war. Es war halt einfach ein notdürftiges Opfer. „Trocknen?“, wiederholte ich Worte. „Du legst dich also auf einen Steg oder so und wenn du trocken bist, verwandelt sich sein Fischschwanz wieder in Beine?“, fragte ich verwirrt nach. Hatte ich das richtig verstanden? Das war doch nicht mehr normal. Aber na ja, ich war ja eigentlich auch kein normaler Mensch mehr. Ich hatte manipulierte Gene. Ich wusste nicht, ob sie schon mal davon etwas gemerkt hatte oder nicht. Ich seufzte bei ihren Worten leise auf. Ich verstand, was sie meinte. In ihrer Nähe hatte ich das Gefühl, was ich noch nie bei einer Frau gefühlt hatte. Ich hatte mich einfach wohl und fast schon zuhause gefühlt, ohne dass sie etwas hatte machen müssen. Ich fuhr mir durch das Haar. Sie zweifelte an mir und das konnte ich ihr ansehen. Vermutlich dachte sie sogar, dass ich total durchgedreht war und dennoch stand oder besser gesagt schwamm sie hier vor mir und bat mich, sie nicht wegzuschicken. Auf ihre Frage schwieg ich. Ich war dafür ausgebildet worden. Den Hass für diese Kreaturen hatte man mir nicht einreden müssen. Er war schon da gewesen und sie hatten ihn nur noch stärken müssen. „Es ist nicht nur das. Ich habe einen lebenslangen Eid unterschrieben und abgelegt. Ich bin ein Experiment vom Staat und so gesehen auch ihr Eigentum. Wenn sie sehen, was ich hier mache, dann könnte ich als Landesverräter verurteilt werden und du kannst dir selbst denken, was mit denen passiert", versuchte ich es ihr zu erklären. Natürlich würde der Staat niemals einfach so eine Genveränderungen an einem Menschen vornehmen. Sie wollten sicher sein, dass dieser dann auch dem Staat gehörte und nicht einfach mit den verbesserten Fähigkeiten davon lief. Ich rieb mir frustriert über das Gesicht. Verstand sie das oder nicht? Wenn ich Pech hatte, würde ich da niemals rauskommen. Und ich hatte einen verdammt guten Job gemacht, als wäre es mehr als nur logisch, wenn sie mich nicht gehen lassen wollten. Ich seufzte leise auf und fuhr mir erneut durch das Haar. „Ich habe schon geprellte Rippen, aber wenn du willst, dass ich mir dazu noch eine fette Erkältung hole, dann komme ich runter", erwiderte ich leicht sarkastisch. Ich war immer noch ein Mensch. Ich konnte immer noch krank werden oder Krebs bekommen. Daran hatte sich nichts geändert. „Betitelst du mich jetzt gerade als Monster?“, fragte ich sie scharf und sah sie an. Das war es doch, was sie sagen wollte oder? Ihre Worte liessen mich schwach werden. „Wie lange würde es dauern, bis du trocken bist?“, fragte ich sie und sah zu ihr hinunter. „Wir könnten.. zu mir gehen oder zu dir und morgen darüber reden. Ich… bin verwirrt, müde und betrunken. Das ist keine gute Mischung", sagte ich ehrlich und sah sie an. Ich wollte gerade echt nur noch ins Bett. Konnten wir wenigstens nicht dieses Gespräch auf den Morgen verlegen? Letztes Mal hatte sie das nicht gewollt und war einfach gegangen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mo Sep 10, 2018 11:38 pm

• Alenia.
Glaubte er, ich verstand seine sarkastische Art und weise? Ich war kein Mensch. Ich war kein Wesen, dass sich über sowas verständigte. Um ehrlich zu sein, wusste ich wirklich nicht, ob ich ihn richtig einschätzen konnte. Machte er gerade nur Spaß oder meinte er das Ernst? Wenn ich solch dinge sagte, wusste ich wenigstens wie sie gemeint waren. Aus seiner Seite aus war es etwas anderes, ich konnte manchmal nur erahnen, wie er Dinge meinte, die er so von sich gab. Ein wenig verwirrt trafen unsere Blicke aufeinander. Er hatte Recht. Wir sollten jetzt nichts überstürzen. Ich konnte gar nicht beschreiben wie es sich anfühlte, zu sehen dass Aiden wegen mir mit seinen Gefühlen rang. Im Augenblick hätte ich nichts lieber getan, als mich in seine Arme geworfen. Und genau aus diesem Grund war es wohl wirklich das beste für uns. Ich konnte gar nicht sagen, wie froh ich war, dass ich nicht weggeschickt wurde von ihm. Er ließ mich sogar erneut in seine Wohnung. Ich folgte ihm. Beziehungsweise er gab mir diesen Vorsprung. Ich schwamm zu den Docs und war schon fast sicher das er mich versetzte, doch er kam. Er kam und wir schwiegen nebeneinander her während wir zu ihm gingen. Jael war immer noch auf der Party. Gut so. Vielleicht war das ja gar nicht mal so schlecht, dass wir jetzt für uns waren. Nach dem was passiert war. Unter Aidens Blicke fühlte ich mich fast schon dämlich. Die Beine fühlten sich an als wären sie kein teil von mir. Er war nicht in der Lage irgendetwas zu sagen. Erst als wir bei ihm angekommen waren, versuchte ich über meine Gefühle zu springen. Er schloss die Tür hinter sich und ehe er etwas sagen konnte, löste ich die Distanz zwischen uns und legte meine Lippen auf seine. Er rang nach Luft, doch das war mir gerade alles andere als egal. Ich wollte wieder so von ihm angesehen werden, wie er es damals auch getan hatte. Ich ließ meine Hände um seinen Körper gleiten und nutzte es schon ein wenig aus das er betrunken war. Aber nur das. Denn ich spürte, dass ein innerer Konflikt in ihm herrschte. Sein Körper und sein Verstand waren nicht im Einklang. Ich wusste das es nicht richtig war, jetzt dem Problem einfach aus dem weg zu gehen, doch es erschien mir einfach plausibel. Während wir uns küssten, waren wir uns nahe. Wir waren uns nahe, spürten einander und brauchten uns nicht zu sorgen. Der Rest war mir egal. Ich brauchte meinen Sirenen Gesang nicht bei ihm benutzen. Ich wollte nur ihn. „Komms schon, Aiden..“, hauchte ich und verband unsere Lippen erneut zu einem Kuss. „Küss mich", forderte ich nahezu bettelnd und strich mit meinen Fingern über sein aufgelöstes Gesicht. Es tat mir so unheimlich leid, dass ich es ihm so schwierig machte. Wir wussten kaum etwas übereinander und ich wollte soviel von ihm abverlangen. Vermutlich war es für Aiden auch alles andere als leicht. Ich konnte gut verstehen wie er sich fühlte. „Sieh mich an“, bat ich ihn und meine Finger strichen unter seinem Shirt behutsam über seine Verletzung. „Wir können das hier durchziehen. Es muss niemand davon wissen. Es ist unser Geheimnis.“ Und auch wenn ich es so offen in den Raum stellte, ging ich davon aus das es jeder Zeit sein konnte, dass er diesen Deal abschlug. Er war garantiert nicht verpflichtet, seinen Eid zu brechen. Was ich von ihm abverlangte war unmöglich. Doch ich wünschte es mir sehnlichst. Ich wollte nicht wieder allein sein und Menschen einfach nur beobachten. Ich wollte es selbst fühlen und Dinge erleben. Es war mein Leben, ich musste nur etwss daraus machen. "Ich weiss du willst mich auch", hauchte ich an seine Lippen und zog den Reißverschluss meiner Bluse etwas hinunter. Ich hatte keine Ahnung was ich mir davon erwartete. Wirklich nicht. Vielleicht glaubte ich, dass es ihm leichter Fallen würde. Er war meinem Körper doch sonst immer verfallen. Wieso also nicht diesmal?
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Sep 11, 2018 7:50 am

Aiden Jales
Es war mitten in der Nacht und das Wasser war vermutlich nicht besonders warm. Also würde ich nicht zu ihr ins Wasser kommen. Ich ging zwar gerne schwimmen, aber das war es dann auch schon gewesen. Vor allem wollte ich gar nicht wissen, was in diesem Fluss sonst noch so herumschwamm. Das war sicher nicht gerade das sauberste Gewässer. Ich folgte ihr, damit sie trocknen konnte und danach gingen wir wieder zurück. Ich konmte immer noch nicht glauben, was ich gerade tat. Ich ging widerstandslos mit einer Sirene mit und nahm sie nun sogar mit nach Hause. Aber nun war mir bewusst, was sie war. Dennoch änderte das nichts an meinen verwirrten Gefühle. Wir liefen zu mir nach Hause. Es war nur schon viel normaler, wenn ich wieder ihre Beine sah und nicht irgendeinen Fischschwanz. Das passte einfach nicht zusammen. Ich seufzte leise auf, während wir sonst den ganzen Weg über schwiegen. Ich war total ausgelaugt. Psychisch gesehen war ich wohl gerade ziemlich am Ende. Ich wollte gerade nur noch schlafen und hoffen, dass morgen nicht mehr alles so verdreht war. Aber besonders viel Hoffnung hatte ich nicht. Kaum waren wir in der Wohnung und ich hatte die Tür geschlossen, passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Ich hatte mich erst gerade umgedreht, als sie mich praktisch überfiel und mich küsste. Sie ging voll und ganz in die Offensive. Ihre Hände glitten über meinen Körper und ich keuchte auf. „Alenia..“, murmelte ich leise. Wir sollten damit warten, bis wir alles geregelt hatten. Das machte alles nur noch schwieriger. Ich war sonst schon verwirrt und wusste nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Sie forderte mich auf, sie zu küssen und sah mich bettelnd an. Wenn sie das noch lange so machte, könnte ich nicht mehr besonders lange widerstehen. „Wir sollten das nicht tun", murmelte ich leise, während ihre Hände immer noch meinen Körper berührten. Unser Geheimnis. Aber kam sie damit klar? Kam sie damit klar, dass ich andere Übernatürliche tötete? Mein Blick fiel auf ihre Brüste hinunter, als sie ihre Bluse öffnete. „Verdammt, Alenia", sagte ich verzweifelt, aber mit meiner Selbstbeherrschung war es dahin. Wie sollte man so jemandem widerstehen können? Ich konnte es nicht. Sie hatte schon Recht. Ich wollte sie auch. Ich streifte ihr die Bluse vom Körper und hob sie mit Leichtigkeit hoch. Schnell trug ich sie in mein Schlafzimmer und legte sie auf mein Bett. Ich beugte mich über sie und küsste sie leidenschaftlich, während meine Gefühle immer noch Achterbahn fuhren. Das hier machte es eigentlich nicht gerade besser, aber wie sollte ich widerstehen? „Aber danach schlafen wir", murmelte ich leise, als sich meine Lippen von ihren lösten und über ihren Körper begannen zu wandern. Ich hatte diese Haut vermisst. Ihren Duft, ihr langes Haar. Ich hatte einfach alles an ihr vermisst. [Sorry, nächster wird besser]

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Di Sep 11, 2018 11:01 am

• Alenia.
Es war wie ein Rausch. Aus irgendeinem Grund, konnte ich einfach nicht wiederstehen. Ich konnte es nicht beschreiben. Obwohl Aiden und ich uns so Fremd waren, waren wir uns auf der anderen Seite so total vertraut. Wir waren süchtig nacheinander. Wir genossen es uns so nahe zu sein. Ich mochte, wie er mich ansah und berührte. Dieses Vertraute Gefühl. Im Augenblick sehnte ich mich gerade einfach von ihn so berührt und angesehen zu werden. Es war ein befreiendes Gefühl zu spüren, dass er mich nicht anders ansah oder berührte nur weil er jetzt wusste wer ich wirklich war. Ich schloss die Augen und fühlte mich das erste mal anders. Ich fühlte mich befreiter. Obwohl ich im eigentlichen nicht fühlte und es für mich etwas wie einen Höhepunkt gab, war ich in einer Art Trance zustand. Ich konnte gar nicht erklären, wie ich mich gerade fühlte. Es war unbeschwert und befreiend. Ich fühlte mich Menschlich. Ich hatte dieses verlangen nach Aiden. Keuchend ließ ich mich nach der Zweisamkeit in die Kissen sinken. Aiden ließ sich schwer atmend neben mir nieder. Ich drehte mich zu ihm und musterte ihn. Wie ging es mir jetzt? Zu einem Teil wusste ich, wie Naiv es war so zu denken, doch ich wusste einfach nicht wie ich damit umgehen sollte. War es jetzt besser? Glaubte ich, dass sich die Probleme in Luft auflösten? Es war Sex und vielleicht versuchte ich ihn wirklich damit zu halten. Ich wollte ihn nicht verlieren. Er war mir zu wichtig. Ich sah sie an. Diese Sucht war zu groß. Vorsichtig strich ich verträumte Muster auf seine Brust. „Alles okay?“, fragte ich. "War es gut?" War es so wie sonst? Erwartete ich wirklich einr antwort darauf? Er wirkte aus irgendeinem Grund doch ziemlich abwesend. Ein Teil von mir fühlte sich schleht. Unglaublich schlecht. Doch woher rührte dieses Große Gewissen? Ich wollte mir gar nicht ausmalen, in was für einem Zustand er gewesen war. Wie schlimm es ihm gehen musste. Ich hatte ihn belogen und hintergangen, doch genauso hatte er dies auch mit mir getan. Doch hatte ich wissen können, wie schnell er mir wichtig wurde? Er musste mich doch für eine Verrückte Stalkerin halten. Eine Irre die ihn nicht in Ruhe lassen konnte. Man merkte dann eben doch, wie unterschiedlich wir veranlagt waren. Aber vermutlich brauchten wir das auch. Ich wollte diese Nähe zu ihm. Diese Art Auslastung. Auch wenn es nur der Sex war- das Körperliche. Für mich war sie Sache anders als für ihn. Doch das spielte im eigentlichen ja gar keine Rolle. Er schien es genauso zu empfinden wie ich. Meine Augen glitten über seine Verletzungen. Es musste hart sein in diesem Job zu arbeiten. Ich wusste einfach nicht, was ich sagen sollte. Doch tat er das ganze wirklich aus eigener Überzeugung? Er war also ein Killer? Dieses Bild mit dem was ich wusste zu vereinbaren war wirklich eine harte Kiste. Ich wollte es einfach nicht glauben. Meine Hand ruhte auf seiner Rippe die leicht Blau angelaufen war. Leicht verwirrt darüber was ich fühlen sollte, blickte ich auf. Sollte ich es wirklich einfach nur so hinnehmen? Ich schwieg. Aiden hatte mir bereits gesagt, dass er schlafen wollte. Meine Worte würden es vermutlich nur noch schlimmer machen. Und selbst wenn mir soviele fragen auf der Seele brannten, wusste ich nicht was ich tun sollte oder wie ich anfangen sollte, mit ihm darüber zu sprechen. [Jaa dito :X]
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