The secret warriors (RPG)

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Di Okt 16, 2018 1:38 pm

Cailan Archer
Es war mir egal, was Resa nun von mir hielt. Er wollte, dass ich auf seine Tochter aufpasste und sie bewachte, also sollte er auch wissen, was mit ihr passierte oder wie sie sich machte. Tja und das, was sie gestern gemacht hatte, war etwas, von dem er erfahren sollte. Er sollte Bescheid wissen, dass seine Tochter ein manipulatives, bösartiges Miststück war, das vor nichts Halt machte. Er musste das wissen, wenn er einen neuen Babysitter für sie suchte, denn ich würde das keine Sekunde länger mehr mitmachen. Es reichte mir endgültig. Wenn es nach mir ging, würde ich sie wieder wegschicken oder sie wegsperren, wenn sie für die Warriors eine zu große Gefahr darstellte. Aber hier konnte sie nicht bleiben. Zumindest nicht bei mir. Ich bekam Resa nicht davon überzeugt mich ganz abzuziehen. Ich war derjenige, dem er hier am meisten vertraute und dem er diese Aufgabe auch am ehesten zutraute, doch zumindest zog er mich vom Tagesdienst ab. Er wollte anfangen Alexandra nachts nicht mehr einzuschließen, weil er Bedenken hatte wegen dem Brandschutz und anderen Gefahren. Also wurde ich den Nachtschichten zugeteilt. Ich würde sie abends vom Abendessen in der Kantine abholen und zu ihrem Zimmer bringen und sie morgens zum Frühstück begleiten. Mehr würde ich ihr nicht begegnen müssen und das war gut genug für mich. Für die restliche Zeit würde Resa schon jemanden finden. Ich jedenfalls musste mich jetzt erstmal um mich selbst kümmern. Ich ging also zu meinem ausgemachten Physiotherapie Termin. Ich klärte Resa darüber nicht auf, denn auch wenn ich den Job nun größtenteils los war, wollte ich nicht, dass er davon Wind bekam und mich nachher Wirkich noch völlig abzog und beurlaubte. Das konnte ich mir nicht leisten. Vom Babysitter-Dienst war es mir ja noch egal, aber ich könnte dadurch auch meinen Posten verlieren. Wenn Alexandra also ein Wort darüber verlor, würde sie tatsächlich mein gesamtes Leben zerstören. Doch ich konnte es sie ja auch nicht vergessen lassen. Ich konnte also nur hoffen, dass sie still war und nichts sagte. Ich bekam eine weitere Spritze gegen die Schmerzen in meinen Rücken gesetzt und meine übliche Therapie wurde etwas intensiviert, damit meine Muskeln sich wieder etwas lockerten und besser mitarbeiten konnten. Ich verbrachte ganze zwei Stunden dort und machte direkt ein paar weitere Termine für die nächsten Tage und Wochen, da ich ab jetzt ja wieder Zeit dafür hatte - die ich auch haben musste, denn sonst würde ich wohl nicht mehr lange laufen können. Ich konnte mit meiner Telekinese immerhin nichts bewegen, dass steif und fest war. Ich musste mich also erstmal ein wenig auf mich konzentrieren, auch wenn es die nächsten Tage wohl noch ein straffes Programm werden würde. Immerhin musste ich den Job noch übernehmen, bis Resa jemanden gefunden hatte, dem er genug vertraute. Ich holte Alexandra also abends bei Resa ab und wollte sie einfach auf direktem Weg in ihr Zimmer bringen. Ich sprach nicht, ich sah sie nicht an. Ich folgte ihr einfach wie ein stummer Schatten, der dafür sorgte, dass sie nicht abhaute. So würde es ab jetzt eben laufen. Wir hatten ja gesehen wie es endete, wenn ich es auf die nette Weise versuchte. Bei ihr funktionierte das offenbar einfach nicht.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Di Okt 16, 2018 7:38 pm

Alex Castillo
Es war merkwürdig Cailan nicht mehr im sich zu haben, er hatte immer auf meine bissigen Kommentare reagiert oder mir gezeigt wie scheiße, er mich fand. Der neue Aufpasser Stark war sehr still, kühl und teilweise auch neugierig. Ich bemerkte seine Blicke, ihn würde sicher nicht gesagt, wer ich war oder wieso ich Wachschutz benötigte. Ich besuchte regulär den Unterricht, schrieb auch relativ gute Noten immerhin wusste ich, was sie hören wollten und konnte mir oft auch einiges denken. Außerdem wurde ich ein mal die Woche von Resa trainiert und musste donnerstags immer mit ihm zusammen essen. Um ehrlich zu sein war es nicht besonders schlimm, er kochte erstaunlich gut, sogar besser als meine Mutter. Von ihr sprach er oft, meistens weil ich nicht redete oder er sonst kein Gesprächsthema fand. Je öfters er von ihr sprach, desto mehr vermisste ich sie. Er brachte mir ihre Briefe mit und erklärte mir dazu, was er gefühlt hätte und dass er sie und mich schmerzlich vermisst hatte. Meine Mutter hatte ihm Fotos von mir geschickt, die er sorgfältig aufhebt oder auch im Portemonnaie bei sich trug. Neben dem Foto meines achtjährigen Ich sah Cailans, welcher fröhlich lachte und einen roten Luftballon in der Hand hielt. Ob er wusste, dass Resa ihm bei sich trug? Dass er in liebte? Je mehr Zeit ich mit Resa verbrachte, desto mehr zweifelte ich an mir und spürte eine Trauer, die vorher nicht da war. Ich wusste nicht wieso, doch abends, wenn ich wach im Bett lag, fragte ich, wie es gewesen wäre mit Resa und meiner Mutter aufzuwachsend. Wäre ich freiwillig zum Militär gegangen? Wären wir glücklich gewesen? Ich sollte über so etwas nicht nachdenken es würde nur Probleme bereiten und ändern konnte ich ja dennoch nichts.
Die Wochen und Monate vergingen wie im Flug, von der Außenwelt bekam ich wenig mit auch von AGONY. Ich fragte mich, was sie machten, denn man hatte lange nichts mehr von ihnen gehört. Doch es gab keine schlechten Nachrichten, was ziemlich gut war. Während der Zeit verstand ich mich auch besser mit den anderen Rekruten, vor allem Jackson. Er klebte an mir, wie eine Klette trug meine Sachen und behandelte mich ganz sanft. Ich wusste, nicht ob er einfach ein Gentleman war oder sich irgendwas erhoffte. Ich machte ihm keine Hoffnungen, aber sagte ihm auch nicht, dass aus uns nichts werden würde. Je besser ich mich benahm und je ruhiger ich mich verhielt, desto mehr Freiheiten hatte ich. Meine Noten stellten mich als Musterschülerin dar, ich wurde gelobt und auch Resa schien das zu gefallen, denn es gab nicht oft Überflieger. Der letzte war anscheinend Cailan gewesen, der nicht mit mir sprach und wie Luft behandelte. Ich fand es komisch und seine Nähe war mir unangenehm, wir hatten nie über den Vorfall geredet. Ich wusste, dass ich ihn verletzt hatte und ein totales Miststück gewesen war. Resa versuchte manchmal mit mir über den Streit zu reden, denn ich glaubte, er wollte, dass wir uns verstanden, als seine Kinder. Ich war sehr skeptisch, doch ich musste sagen je mehr Zeit ich mit Resa verbrachte, desto weniger hasste ich ihn. Ich merkte, dass wir uns sehr ähnlich waren und das war erschreckend. Er erzählte mir wieso er Warrior wurde, einerseits hatte er einflussreiche Eltern gehabt, die es ihm ermöglichten einer der wenigen ersten Warrior mi Genmutation zu sein. Resa redete oft über seine Familie, er hatte ihnen noch nicht gesagt, dass er mich gefunden hatte, weil sie mich sonst nicht mehr gehen ließen. Als ich ihn nach seiner Frau fragte, verstummte er, erzählte mir aber dann, dass sie von mir wusste und sich freute. Ich bezweifelte das ein bisschen, denn ich benahm mich nicht, wie eine vorzeige Tochter. Immerhin war ich ja eine Staatsfeindin!
Heute hatten wir eine Exkursion in eines der Vampirlabore um auch alle Bereiche unseres Jobs kennenzulernen. Mir war ganz schlecht, als ich die Tür öffnete und in Cailans Gesicht sah, der mich erstaunlicherweise abholte. Ich fragte nicht, wieso er mich begleitete und nicht mein üblicher Aufpasser. Doch ehe ich irgendeine logische Antwort parat hatte, spürte ich auch schon Jackson, der seinen Arm um meine Schulter legte und mich begrüßte, „Na meine Hübsche, hasst du schon Angst vor den Vampiren?“, scherzte er und ich lachte einfach nur, um nicht anmerken zu lassen, wie wenig mir das alles gefiel. Denn als ich die sterilen Labore im Untergeschoss sah, wurde mir ganz schlecht, einige Vampire lagen auf dem Tisch und waren an Maschinen angeschlossen und vegetierten vor sich hin. Eine Forscherin erklärte uns, dass sie versuchten die Zellerneuerung der Vampire studierte, um an einem Heilmittel für Krebs zu entwickeln. Ich presste die Lippen aufeinander und sah wie eine Frau Mitte dreißig uns beobachtete und ihr Blick an mir hängen blieb. Ihre Augen waren leer, die Lippen spröde und sie sah sehr müde aus mit ihren dunklen Augenringen. Sie tat mir furchtbar leid und irgendwas Sinnvolles musste ich doch tun, wenn ich schon mal hier unten war. Deshalb klaute ich eine Schlüsselkarte und schob diese, nachdem einige schon aus dem Raum raus waren, der Vampirin zu, welche mich nun wachsam ansah. „Wer bist du?“, raunte sie und nahm die Karte an sich. „Ich bin ein Freund…also verschwinde von hier…“, wisperte ich und ging vom Käfig weg. Fast alle waren schon rausgegangen und auch ich war an der Tür, als die Vampirin aus ihrer Zelle ausbracht und nun mitten im Raum stand. Ehe ich es bemerkte ging ein Alarm los und die Türen verschlossen sich. Ich drehte mich erschrocken um, sah, wie die Vampirin auf mich zu gerannt kam und die Zähne bleckte. Ich blieb einfach stehen, doch bevor sie mich erreichte, wurde ich geschubst und knallte auf den kalten Linoleumboden. Beim Aufrichten keuchte ich vor Schmerz auf und hörte ein unnatürliches Knacken, das nach Knochen klang. Sofort richtete sich mein Blick auf die Vampirin, die ihre Fangzähne in seinem Hals vergrub. „Jackson?!“, schrie ich, richtete mich auf und bemerkte dann seinen starren Blick. „Nein…“, hauchte ich war, aber unfähig mich zu bewegen, selbst als sie von ihm abließ und ich ihr neues Ziel war. Mein Kopf war leer, ich sah nur Jackson, der tot in seinem eigenen Blut lag. Die Vampirin nahm mein Kinn, grinste mich an, „Ich bin dein Feind, Liebes! Merk dir das!“ Sie schleuderte mich auf den Boden, sodass ich durch Jacksons Blutlache rutschte. Es war, warum und klebrig, es roch nach Kupfer und mir wurde schlecht als ich meine Hand betrachtete, die voller Blut waren. Ein schrei bildete sich in meiner Kehle, doch ehe ich etwas tun konnte, saß die Vampirin auf mir und vergrub ihre Zähe in meinen Hals. Ich wollte sie von mir weg drücken, doch meine Kraft schwand, die Lider wurden schwer und ehe ich mich versah, umhüllte mich die Dunkelheit….
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Di Okt 16, 2018 8:58 pm

Cailan Archer
Ich war froh, als Stark endlich übernahm. Ich war wirklich nicht gut auf Alexandra zu sprechen und je eher ich sie los war, umso besser. Ich hoffte insgeheim auch, dass Stark sie verlieren würde und sie abhaute, doch das geschah nicht. Sie schien auf einmal ganz brav mitzuspielen und zu bleiben, obwohl sie versucht hatte mir zuvor das Leben schwer zu machen. Ich übernahm zwar immer noch ihre Nachtschichten, aber Stark war für das meiste verantwortlich, dass ich tagsüber abspielte. Allerdings hatte auch er mal eine Auszeit verdient. Er bekam einen Tag Urlaub, da seine kleine Tochter Geburtstag feierte und so musste ich wieder übernehmen und Alexandra durch den Tag begleiten. Ich war nicht gerade angetan davon, aber es war nur ein Tag und allzu schlimm konnte es wohl nicht werden. Sie würde mit der Klasse heute durch eines unserer Vampirlabore geführt werden und damit wäre sie wohl beschäftigt. Während die Forscherin sie herumführte, würde ich also entspannen können, immerhin musste ich Alexandra in der Zeit nicht bespaßen und sie zwingen das Training mit mir durchzustehen, was sonst heute auf dem Plan gestanden hätte. Ich spielte für heute also wieder ihren stummen Begleiter. Seit diesem Vorfall das letzte Mal, sprach ich nur noch wenig und nur so viel wie nötig mit ihr. Ich hatte kein Interesse mehr daran mich ihr zu öffnen oder gar mit ihr auszukommen. Sie war vielleicht sowas wie meine Schwester - zumindest wenn man Resa fragte - aber das hieß nicht, dass ich sie leiden konnte. Und heute bestätigte sich erneut wieso ich es nicht tun sollte. Ich hatte bloß eine Sekunde nicht hingesehen. Bloß eine Sekunde hatte ich Alexandra aus den Augen gelassen, bevor alles aus dem Ruder lief. Ich sah die Vampirin aus ihrem Käfig klettern, versuchte so viele Schüler wie möglich aus dem Raum zu schaffen, doch dann betätigte irgendjemand bereits den Notschalter und schon wurden alle Ausgänge verriegelt. Ich hatte nicht geschafft die restlichen Schüler herauszubringen und nun waren wir mit ihr im Raum gefangen. Die Vampirin war völlig ausgehungert, also schnappte sie sich den ersten Schüler, den sie zu fassen bekam. Jackson. Schnell versuchte ich die anderen Schüler zu sammeln, drängte sie in die Ecke des Ausgangs und lief dann herüber zu Jackson, der leblos am Boden lag. Für ihn war es zu spät. Also war Alexandra nun mein neues Ziel. Ich packte die Vampirin, die über ihr hockte und zerrte sie von ihr herunter, ehe ich mich schnell um Alexandras Wunde kümmerte. Sie blutete stark, also riss ich mir schnell einen Streifen von meinem Hemd ab und schlang diesen unter ihrem rechten Arm hindurch und knotete ihn an ihrem Hals links zusammen, sodass der Druck auf die Wunde ging. Erst dann konnte ich wieder aufspringen und mich um die Vampirin kümmern, die gerade zwei weitere Schüler biss. Ich handelte schnell und akkurat. Ich trieb sie von den Schülern weg, suchte mir im Labor irgendwelche Waffen zusammen, da ich nur eine Pistole mit normalen Patronen hatte und verlor sie aus den Augen. Als sie wieder auf die blutende Alexandra zulief, schob ich mich in ihren Weg und hob meinen Unterarm, in den sie ihre Fänge vergrub, sodass sie abgelenkt genug war, dass ich ihr den Bleistift direkt ins Herz rammen konnte. Sie glitt zu Boden, ich hob Alexandra vom Boden auf, legte sie über meine Schulter und gab nun in Ruhe den Code ein, um die Notverriegelung zu stoppen. „Ich brauche sofort Sanitäter hier! Und… einen Leichenwagen. Wir haben einen der Schüler beim Angriff verloren.“, teilte ich den Forschern mit, die augenblicklich die Ärzte anfunkten. Ich legte Alexandra im Flur ab und setzte die anderen Opfer neben sie, ehe ich mich um Jackson kümmerte. Sein Genick war gebrochen und wäre das nicht sein Todesurteil gewesen, wäre er längst verblutet. Der arme Junge war zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Ich seufzte tief und schloss ihm die Augen, als zwei Ärzte mit einer Trage bereits hereinkamen und den Jungen mitnahmen, sodass die anderen Schüler ihn nicht sahen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Mi Okt 17, 2018 8:13 am

Alex Castillo
Ich hatte das Bewusstsein verloren und bekam überhaupt nicht mehr mit wie die Vampirin von Cailan getötet und die anderen Opfer versorgt wurden. Erst ein Stunden später erwachte ich in meinem Krankenbett, ich war an einigen Geräten angeschlossen und spürte die brennende Wunde an meinem Hals. Neben mir saß Resa und ich glaubte leises Gemurmel von Cailan aus einer Ecke zu hören. Plötzlich, wie auf einen Schlag erinnerte ich mich wieder was passiert war und sah den Toten Jackson vor mir. Er hatte mich beschützen wollen und war getötet worden. Ich hatte die Vampirin befreit und ihr die Möglichkeit gegeben Warrior zu verletzen und zu töten. Nie hätte ich gedacht, dass sie so etwas tun würde, ich hätte noch nie so einen Vampir gesehen. Ich wusste, dass es siel gab, doch ich hatte es nicht glauben wollen. Wie dumm ich doch war. Wegen mir war Jackson tot, er würde nie wieder dämliche Witze machen oder versuchen mich beim Kampftraining zu besiegen. Tränen rannten aus meine noch geschlossenen Augen und ich konnte nicht länger still liegen. „Sie ist wach, Cailan. Hol eine Schwester oder besser einen Arzt.“, sagte Resa und setzte sich auf mein Bett. Als ich die Augen öffnete rannen dicke Tränen über meine Wangen und ich fing an heftig zu schluchzen. Ich richtete mich auf, sodass Resa nahm mich in den Arm. Wie eine ertrinkende klammerte ich mich an ihn, vergrub mein Gesicht an seiner Brust und heulte. Ich konnte mich nicht zurück halten, das alles war zu viel, ich dachte immer nur an Jackson tote Augen und die Brutalität der Vampirin. Ich war ein Mörder, ich hatte Jackson getötet, es war meine Schuld. Oh Gott was hatte ich getan?
Resa hielt mich fest, strich über mein Haar und flüsterte mir beruhigende Worte ins Ohr, die mich noch verzweifelter schniefen ließen. Als der Arzt ins Zimmer kam ließ ich ihn los und legte mich zurück in die Kissen. Der Arzt fragte mich etwas über mein Befinden, erklärte mir was passiert war und sah sich meine Wunde am Hals an. „Sie ist nicht entzündet, aber es werden wahrscheinlich Narben zurückbleiben, wir behalten sie noch einige Tage hier um zu schauen wie sie sich erholt.“ Der Arzt redete mit Resa und nicht mit mir, doch ich war eh nicht aufnahmefähig. Da ich immer noch zitterte, würde mir ein Beruhigungsmittel verabreicht. Resa und Cailan würden von einer Schwester gebeten draußen zu warten während sie mir half auf Klo zu gehen und mich etwas frisch zu machen. Dann brachte sie mir essen, doch ich bekam nichts runter. Eigentlich musste ich mich eher anstrengen alles drin zu behalten. Sie entfernte die ganzen Schläuche aus meinem Arm und wies mich an viel zu trinken. Ich nickte nur und drehte mich zur Seite, ich war erschöpft und müde und ich konnte nur an Jackson denken. Was hatte ich nur getan? Ich rollte mich zusammen und versteckte mein Gesicht mit meinen Händen. Ich hoffte, dass Resa und Cailan nicht wieder kamen, ich war nicht in der Lage mit ihnen zu reden. Sie wurden mich belehren, das war klar aber ich war zu weit gegangen, es gab einen Toten und Verletzte. Sie konnten das nicht so einfach ignorieren, Resa war sicher enttäuscht und sicher auch wütend. Was würde die Regierung tun? Würde ich wirklich weggesperrt werden, hätte jemand mitbekommen wie ich den Vampir befreit hätte? Ich hörte wie die Tür wieder aufging und sich schloss, ich war nicht bereit für dieses Gespräch… nicht jetzt…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mi Okt 17, 2018 6:59 pm

Alenia.
[Neuer Link] Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals einen Fuß in ein Krankenhaus setzten würde. Im ein Menschliches. Es war gefährlich und ich wusste in was für eine Gefahr ich mich begab, doch im Augenblick war es mir mehr als egal. Ich hatte es von Aidens Bruder erfahren, als er völlig aufgelöst zu mir ins Cafè gekommen war. Aiden spielte mit dem Feuer und tat Dinge die absolut Gefährlich waren. Ich konnte es ernsthaft immer noch nicht fassen wie man so dämlich sein konnte. Alles zu riskieren. Doch ich tat es, weil ich vermutlich genauso dämlich war. Ich setzte mich neben ihn auf einen Stuhl als Krankenbett und sah ihn an. Meine Hand ruhte auf seiner. Er hatte wohl eine Menge Rauch eingeatmet und schien Brandverletzungen erlitten zu haben. Er war noch nicht ansprechbar gewesen zu sein. Als die Tür sich öffnete, traten stramme Schritte auf mich zu. "Mrs?" Ein wenig verwundert sah ich auf. Ein etwas älterer Kerl. Er trug einen Anzug und schien sich so zu fühlen wie das was er ausstrahlte: wichtig. "George Miles. Ich bin der Vorstandsitzender und Mentor von Aiden Jales. Internationales Military." Er reichte mir seine Hand. Militär? Genau aus diesem Grund war es wichtig, keinen Fuß in dieses Krankenhaus zu setzten. Zögerlich schüttelte ich seine Hand. Er musterte mich. Ahnte er etwas. "Aiden hat solch eine entzückende Freundin gar nicht erwähnt." Was sollte ich sagen. "Es war kompliziert. Eine ganze Weile haben wir uns nicht gesehen." Ich hielt inne. Es war mir sehr unangenehm mit diesem Mann in einem Raum zu sein. Ich fragte mich wie viele Unschuldige er vielleicht bereits schon getötet haben musste. Oder wie viel Schuld er jetzt wirklich an der Sache mit Aiden hatte. Ich konnte immer noch kaum glauben, dass Aiden die Sache mit machte. Er war besser als all das. "Freut mich auf jeden Falll sie kennen lernen zh dürfen. Jeder feund von Mr. Jales ist ein Freund von mir. Er ist so ein tüchtiger Warrior. Er macht das Land richtig Stolz. Demnach ist es wirklich fürchterlich gehört zu haben, was heute passiert ist. Es tut mir wirklicg außerordentlich leid, aber beobachtungen zufolge hat Aiden einfach zu forsch agiert. Normalerweise sind wir das von ihm gar nicht gewohnt." Ich hätte soforr am liebsten meine kraft benutzt und ihm den Kopf abgerissen, doch ich wusste, dass der Zeitpunkt einfach nicht optimal dafür gewesen sein musste. Ich horchte auf. Aiden zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Er war wach. Ich neigte mich etwas zu ihm. "Hey", hauchte ich leise und musterte ihn besorgt. Er sah wirklich fürchterlich aus. Ea hatte ihn wirklich hart erwischt. Vorschtig strich ihm seine verschwitzten Haare aus dem Gesicht. "Was machst du denn für Sachen?" Das konnte er mir vermutlich jedoch auch nicht unbedingt erklären. Und was erwartete ich. Jetzt wo sein Chef hier heru. lungerte, machte es das alles nicht unbedingt leichter. "Mr. Jales. Wie geht es ihnen?" Er Griff nach seiner anderen freien Hand an mir vorbei. "Da haben sie uns allen aber einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Ich hätte nie geglaubt, sie mal in einem Krankenhaus aufzufinden." Und dabei handelte es sich sicher nicht um Kontrolle? Ich traute diesem Spinner keinen Zentimeter weit. Ihn im Nacken zu haben fühlte sich einfach nicht richtig an. Beinahe bedrohlich und so, als würde er einen überwachen wollen. Dieses Verfluchte Militär war überall.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 21, 2018 10:39 am

Cailan Archer
Ich war mitgekommen, um diesen Klassenausflug zu überwachen. Ich hatte für Sicherheit sorgen sollen und dafür, dass alles reibungslos ablief. Und was war passiert? Ein Schüler war tot. Ein Junge, der sein Leben, seine gesamte Karriere noch vor sich gehabt hatte. Jackson war ein guter Schüler gewesen. Er wäre ein noch besserer Warrior geworden. Er hätte vielen Menschen helfen können. Er hätte alt werden und eine Familie gründen können. Nun aber war er tot. Er lag im Leichenschauhaus der Basis und seine Eltern verabschiedeten sich von ihm. Das alles hätte nicht passieren dürfen. Ich hätte das verhindern müssen, aber alles war sicher und wie gewohnt gewesen, als ich vor dem Besuch der Schüler den Rundgang durch das Labor gemacht hatte. Es war Riley gewesen, die mir erzählt hatte, was passiert war. Sie hatte Alexandra am Käfig der Vampirin herumlungern gesehen und es wunderte mich ehrlich gesagt nicht. Alexandra war so naiv und dumm, dass ich ihr zutraute einen wilden Vampir zu befreien und ihn auf eine ganze Schulklasse loszulassen, weil sie glaubte sie Vampirin würde einfach ganz dankbar und freundlich den Ausgang aufsuchen und gehen. Was hatte sie sich denn auch dabei gedacht?! Nach dem Angriff hielt ich mich erstmal von ihr fern. Alexandra war sowieso bewusstlos und wurde von den Sanitätern und Resa umsorgt. Ich saß einfach in der anderen Ecke und ließ den Biss in meinem Unterarm mit elf Stichen nähen. Der Vampir hatte seine Zähne ganz schön tief in mein Fleisch gegraben, als ich den Pfahl in sein Herz gestoßen hatte. Als ich soweit versorgt war, half ich den anderen mit. Wir räumten das Labor auf, brachten die Verletzten auf die Krankenstation und legten eine kurze Schweigeminute für Jackson ein, ehe ich dafür sorgte, dass die übrigen Kids zurück in ihre Zimmer kamen. Danach wurde ich von Resa ins Krankenzimmer geordert, weil er mit mir reden wollte und offenbar nicht von Alexandras Seite weichen wollte. Ich erzählte ihm wie es vorgefallen war, wie die Lage aussah und dass es absolut meine Schuld gewesen war, weil ich Alexandra nicht genug im Auge behalten hatte. Hätte ich sie besser unter Kontrolle gehabt, hätte der Junge nicht sterben müssen. Ich seufzte, als sie aufwachte und Resa einen riesigen Aufstand um sie machte. Sie fing an zu heulen und Resa - stets der Superdaddy - tröstete sie, während ich bloß da saß und schwieg. Resa gab ihr alle Zeit der Welt, ließ sie mit der Krankenschwester allein und gab ihr genug Raum. Dennoch war ihm klar, dass wir sie bestrafen mussten. So konnte es nicht weitergehen. Sie war eine Gefahr für ihre Mitschüler! „Schick sie mit uns auf Mission. Lass uns ihr zeigen wie gefährlich diese Kreaturen wirkllich sein können. Sie muss begreifen, dass wir hier das Richtige tun, sonst werden solche Vorfälle immer wieder vorkommen.“, riet ich Resa nun wieder mit Nachdruck. Ja, er war ihr Vater und er sollte die Entscheidungen treffen, aber seine Entscheidung war ziemlich in die Hose gegangen. Alexandra war nicht wie ich. Sie war in völliger Naivität aufgewachsen. Sie glaubte das richtige zu tun, indem sie Mörder rettete und unschuldige Menschen dadurch opferte. Resa haderte, doch nach dem Tod des Jungen schien er wohl endlich zu begreifen, dass ich Recht hatte. Er betrat das Zimmer wieder und ich folgte ihm. Ich musste sicher gehen, dass er es auch durchzog. Er war nicht streng genug mit ihr, aber nun musste er durchgreifen. Auch wenn sie seine leibliche Tochter war, mit mir hatte er nie so viel Nachsicht gehabt wie mit ihr. Ich hatte nie solche Katastrophen heraufbeschworen. „Alex, Liebes… wir müssen reden. Das, was heute passiert ist… das ist unser täglicher Alltag. Ich denke deine Mutter hat versäumt dir genug über diese Wesen zu erzählen und du musst lernen, dass es auch eine andere Seite gibt. Offenbar unterschätzt du diese Monster viel zu sehr und nun ist ein Junge tot… Ich werde dich auf Cailans nächste Mission mitschicken. Sie brauchen Unterstützung und ich hoffe das zeigt dir genug von dieser grausamen Welt, damit du endlich begreifst wofür wir hier kämpfen.“, begann er sanft und setzte sich wieder auf den Stuhl an ihrem Bett, während ich neben der Tür stehen blieb.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 21, 2018 2:16 pm

Alex Castillo
Ich wollte nur weg von hier, ich ertrug es nicht mehr hier drin eingesperrt zu sein. Am Liebsten würde ich mich irgendwo verkriechen, dort wo mich nie jemand finden würde, besonders nicht Resa und Cailan. Als diese wieder in mein Zimmer kamen, lag ich auf der Seite mit dem Rücken zu ihnen. Ich wollte keine Predigt hören, ich ertrug das alles nicht mehr. Jackson war meinetwegen tot, er würde nie wieder lachen oder flirten können. Tränen bildeten sich in meinen Augen und ich versuchte ein schniefen zu unterdrücken. Als Resa dann zu mir kam und meine Reaktion beobachtete, während er mir erklärte, dass ich nun mit Cailan auf eine Mission gehen würde um zu sehen wie furchtbar diese Wesen waren. Natürlich rief ich nicht „Hurra“ oder „Yeah, wollte ich schon immer mal machen!“, doch ich wehrte mich auch nicht dagegen. Ich selbst lag nur da und sah Resa und dann Cailan an, welcher regungslos und mit völlig ernstem Gesichtsausdruck, dastand. Er musste mich noch mehr hassen als er es sonst tat, eigentlich konnte er mir ja egal sein und was er dachte, doch ich hatte einen schlimmen Fehler gemacht und hatte ihnen nicht geglaubt. Ich seufzte, erwiderte aber nichts auf Resas Monolog. Was sollte ich auch schon tun? Mich dagegen sträuben oder wehren konnte ich eh nicht, also akzeptierte ich es einfach stumm in der Hoffnung, dass sie mich in ruhe ließen.
Ich hatte zwei Wochen bekommen um mich auszukurieren aber gleichzeitig auch auf die Mission vorzubereiten. Resa hatte mir noch einiges über Werwölfe erklärt und mit mir trainiert, sodass ich fit genug war an der Mission teilzunehmen. Nun saß ich im Flieger, neben einer ausgebildeten Soldatin, die mich verwirrt gemustert hatte, als ich mich neben sie gesetzt hatte. Ich war mir meinen 20 Jahren die jüngste Warrior, danach kam Cailan, der vorn bei den anderen Kommandanten saß. Mir wurde erklärt, dass ein Flüchtlingsdorf regelmäßig von Werwölfen tyrannisiert wurde und die mexikanische Regierung die Warrior gebeten hatte sich der Sache anzunehmen. Nun ich seufzte und sah ließ den Flug über mich ergehen, sowie die neugierigen Blicke der anderen, die sich fragten, was eine Rekrutin hier verloren hatte. Ich glaubte sogar, dass die meisten nicht sehr begeistert waren das ich an so einer wichtigen Mission teilnahm. Wir wurden vom Flughafen zu dem Dorf transportiert und schlugen dort unsere Lager auf, während die Einwohner uns neugierig musterten. Die Missionsleiter und höher gestellten Soldaten trafen sich in einem Gebäude um mit dem Dorfaufseher zu sprechen und sich auszutauschen wie die Lage nun war und wie sie angreifen würden. Ich hockte, währenddessen draußen, sah wie die Warrior trainierten oder sich auch untereinander oder mit den Dorfbewohnern unterhielten. Zwischen alldem Trubel, sah ich zwei Kinder, die spielten, sowie Mütter die quatschte und ihre Babys wiegten. Ich fühlte mich irgendwie merkwürdiges war alles diese ganze Stimmung anging, wir würden ein Werwolfrudel jagen oder sie zumindest unschädlich machen. Ich wusste nicht, ob ich Werwölfe töten konnte, jedenfalls nicht, wenn sie so waren wie Apollo. Doch Resa hatte gesagt, dass viele Werwölfe von Natur einfach aggressiv, temperamentvoll und unberechenbar sind. Sie konnten ihre Natur nicht abschlachten, jedenfalls nicht von allein, denn Apollo konnte es, dank Ares, welcher ihm Tränke und Zauber braute. „Die Versammlung fängt an.“, sagte die Blonde Soldatin, die schon mit ihren Waffen ausgerüstet war, kaum das wir das Dorf betreten hatten. Ich nickte, stand auf von lief ihr hinter her in das Gebäude, in dem schon einige Warrior saßen und darauf warteten, erklärt zu bekommen wie der Ablauf war. Die meisten hatten so etwas schon oft gemacht, einige würden das Dorf beschützen während die anderen das Rudel suchten. Doch jetzt würde man sehen welchen Kommandanten man unterlag und welche Position er hatte. Ich stand etwas weiter hinten im Raum, hörte aber dennoch gut, dass die Soldaten verstummten als die Lage von Cailan erklärt wurde. Mal sehen was diese Mission so brachte, denn zu meinem Leidwesen würde sie nicht so einfach werden und Zeit in Anspruch nehmen…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 21, 2018 4:07 pm

Cailan Archer
Ich war nicht scharf auf die nächste Mission. Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht mitfahren wollen. Es war schlimm genug, dass sich das Dorf auf mexikanischem Land befand. Das war heftig genug für mich, doch dass es so nah an dem Wald lag, in dem damals alles vorgefallen war, war ein weiterer Faktor, der mir deutlich machte, dass diese Mission absolut nichts für mich war. Ich war nicht bereit hierfür. Ich hatte die Geschehnisse von damals nie wirklich überwunden und um ehrlich zu sein, würde ich es wohl auch nie. Also war es keine besonders gute Idee in den selben Wald zu gehen und erneut durch die Hölle zu gehen. Es war schlimm genug mit den Folgen leben zu müssen. Musste ich nun auch noch zurück an den Ort gehen, an dem alles passiert war? Ich wollte das nicht. Ich wollte diese Mission auf gar keinen Fall angehen, aber ich hatte nicht wirklich die Wahl. Natürlich würde Resa mich abziehen, wenn ich ihn ernsthaft darum gebeten hätte, doch er hatte mich extra in dieses Team gesteckt. Ich kannte diesen Wald. Ich hatte als Kind immer dort gespielt, wenn es tagsüber sicher für mich gewesen war, weil meine Mutter am Fluss Wasser geholt hatte. Ich kannte mich dort aus, ich kannte vielleicht sogar einige Leute. Ich war der beste Mann, den sie für diese Mission hatten, den sie mitschicken konnten. Ich wollte nicht schwach wirken. Das war der Grund, wieso ich Resa nichts sagte. Das war der Grund, wieso ich mich zwang mitzufahren. Ich konnte Resa unmöglich sagen, dass ich all das immer noch nicht überwunden hatte. Ich konnte meiner Kameraden nicht im Stich lassen. Also packte ich für die Mission und flog mit ein paar anderen Kommandanten und einigen Soldaten los. Das Dorf war ziemlich ähnlich wie das, in dem ich gelebt hatte. Die Hütten waren ähnlich gebaut, sie hatten einen, der im Dorf für Ordnung sorgte und sie holten das Wasser am selben Fluss. Es fühlte sich irgendwie befremdlich an, obwohl es einst mal mein Zuhause gewesen war. Na ja… ein anderes Dorf wie dieses hier. Nicht genau das hier natürlich. Ich ging mit ein paar anderen Kommandanten zum Anführer des Dorfes und übersetzte auf Spanisch, diente als Dolmetscher und erklärte den Bewohnern die Sachlage und dass wir nur helfen würden. Die meisten hier fürchteten darum abgeschoben zu werden, immerhin waren sie Flüchtlinge, aber auch meinem Dorf war dies damals nicht passiert. Deswegen waren wir nicht hier. Nachdem das also geklärt war, bekamen wir ein paar Hütten bereitgestellt und der Anführer versprach für unser Essen zu sorgen, wenn wir ihnen dafür die Plage vom Hals schafften. Dann konnten wir also direkt anfangen. Wir berieten uns unter den Kommandanten und es wurde beschlossen, dass ich den größten Teil der Mission anführen würde, weil ich mich einfach besser auskannte und mehr über die Sachlage wusste. Wir trommelten also die Soldaten - und Alexandra - zusammen und holten sie ins Gemeindehaus, wo ich die Sachlage erklärte. „Also… wir haben lauf den Bewohnern zirka dreizehn Werwölfe, die das Dorf tyrannisieren. Sie verlangen immer das gleiche. Sie wollen die Hälfte der Ausbeute und Ernte des Dorfes haben und versprechen dafür niemanden zu töten, aber seit einigen Monaten reicht ihnen die Ausbeute nicht und wir haben bereits sechs Tote und drei Vermisste, darunter ein Kind. Mädchen, blonde Haare, rotes Kleid. Sie ist letzte Nacht verschwunden, also fangen wir damit an. Wir werden den Wald nach dem Mädchen absuchen. Die Werwölfe müssten laut Zeitplan etwa in drei Tagen wieder hier aufkreuzen und dann sind wir bereit. Wir werden ihnen klarmachen, dass sie das Dorf in Ruhe lassen sollen und wenn sie nicht kooperieren, werden wir sie auslöschen.“ Das war in etwa die Sachlage. Ich teilte unsere Leute in drei Teams auf, die den Wald durchkämmen würden. Ich teilte ihnen Sektoren zu, sodass wir systematisch alles abgehen konnten. Ich hoffte wirklich das Mädchen noch zu finden. Die drei anderen Vermissten konnte man wohl als so gut wie tot ansehen, aber das Mädchen war erst seit zirka zwölf Stunden verschwunden. Die Möglichkeit bestand also sie noch rechtzeitig zu finden. Hofften wir einfach, dass sie bloß weggelaufen war und die Wölfe sie nicht hatten.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 21, 2018 5:20 pm

Alex Castillo
Ich lehnte mit verschränkten Armen an der Wand und hörte Cailan aufmerksam zu, er schien ziemlich angespannt zu sein. Jedenfalls mehr als bei anderen Missionen, vielleicht lag es daran, dass wir in Mexico waren und es um Werwölfe ging? In seiner Akte stand doch auch so etwas, ich wusste nur nicht mehr genau welches Dorf es war? Naja, eigentlich war es ja auch egal, wir mussten diese drei Vermissten und das Kind finden, der Rest würde sich erst in einigen Tagen lösen und hoffentlich friedlich klären. Wobei ich eher zwiespältig an die Sache ran ging, es würde sicher nicht friedlich verlaufen, viel zu viele waren voreingenommen und auch die Werwölfe. Ich wusste nicht, mehr was ich denken sollten, meine ganze Welt wurde auf den Kopf gestellt und ich fragte mich immer mehr was richtig und falsch war. Außerdem zweifelte ich an mir und an meinen Ansichten, war ich blind gewesen oder einfach nur stur? Waren wirklich alle Bestien, die keine Gnade verdienten? Ich seufzte und ging nach der Versammlung in mein Zimmer um mich vorzubereiten, denn da es gerade einmal früher Nachmittag war und wir das Mädchen finden wollten, mussten wir schnell handeln. Mit geübten Griffen legte ich meine Kampfuniform an sowie die Schussweste die mich eher diesmal vor Krallen retten sollte. Meine Waffe schulterte ich mit dem Gurt und rüstete mich mit zwei Messern aus die ich an meinen Beinholstern befestigte sowie eine Handfeuerwaffe und Elektroschockern. Wir trafen uns an den Jeeps und ich ging in das erste Team was den Nord-Östlichen Teil des Waldes absuchte, wir waren insgesamt vierzehn Soldaten, die untereinander aufgesplittet wurden. Ich verzog das Gesicht als ich meinen Partner sah und bekam Bauchschmerzen. Klasse, dass hatte mir noch gefehlt einen weiteren Nachmittag mit Cailan und rumkommandiert werden. Naja, aber es war immerhin noch besser als in der Basis an Jacksons Tod erinnert zu werden. Ich quetschte mich mit meiner Ausrüstung in den Jeep, welchen von Cailan gefahren wurde und im Team fuhren wir in den Wald hinein. Nach einer halben Stunde mussten wir allerdings zu Fuß weiter, da der Weg unbefahrbar wurde. Wir teilten uns nun auf und ich stampfte Cailan hinter her, die Waffe fest umklammert und lauschte auf irgendwelchen verdächtigen Geräuschen oder Gerüche. Die Hitze erschlug mich fast, denn die Uniform war warm, die Ausrüstung schwer und meine Beine waren auch angeschlagen. Ich seufzte hielt nach der anderen Ausschau, sah sie aber nicht mehr oder nur kleine Punkte. Aus der Ferne sah ich ein kleines Bächlein und wollte mir dort nur ein bisschen kühles Wasser ins Gesicht spritzen, doch als ich näher kam sah ich wie etwas darin lag und setzte schon zum Schrei an, als ich mich daran erinnerte, dass die Wölfe vielleicht in der nähe waren und mich höre konnten. Deshalb eilte ich so schnell es mir möglich war zu Cailan um ihn den abgetrennten Arm im Bächlein zu zeigen. „Cailan…“, rief ich leise und war ein Stöckchen nach ihm, damit er aus seinen Gedanken kam. „Träumst du?“, fragte ich ihn und zeigte ihm mir zu folgen und ihm zum Bächlein zu führen. Ich erklärte ihm, dass ich einen Arm gefunden hatte, der frisch abgetrennt worden sei, es war jedoch zum Glück kein Kinder Arm, doch vielleicht lag hier irgendeine Blutspur rum oder wir konnten den Geruch durch Spürhunde verfolgen lassen. Doch als wir am Bächlein ankamen war der Arm verschwunden. „Was? Das kann nicht sein, er war eben noch da!“, sagte ich verblüfft und schaute ob er davon getrieben worden war. Jedoch war das Bächlein so mickrig, das dies unmöglich erschien. Ich sah mich um den irgendjemand oder -etwas musste sich diesen Arm geschnappt haben, doch war es ein wildes Tier oder ein Werwolf gewesen? „Sie müssen in der nähe sein, Cailan…ich schwöre dir, dass hier vor fünf Minuten ein abgetrennter Arm lag…“, sagte ich und richtete meinen Zopf, bevor ich mir über die Stirn wischte. Oder halluzinierte ich einfach nur? Gott wir waren drei Stunden im Wald und hatten bisher nichts gefunden. „Wo denkst du könnten sich die Werwölfe versteckt haben? Ich meine der Wald ist riesig…wie sollen wir das Mädchen finden…“, murmelte ich und hoffte wirklich wir konnten sie retten.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 21, 2018 6:10 pm

Cailan Archer
Ich konnte Alexandra nicht in eines der anderen Teams packen. So wie sie drauf war, wollte ich sie im Auge behalten. Ich wagte es nicht jemand anderes damit zu beauftragen. Es war meine Schuld gewesen, dass ich sie vor zwei Wochen nicht genug im Auge behalten hatte und nun war es an der Zeit das wieder gut zu machen. Sie war auf dieser Mission, um zu lernen wie gefährlich es war sich mit diesen Kreaturen anzulegen und bis sie das endlich begriffen hatte, durfte ich kein weiteres Mal geschehen lassen, dass sie das unterschätzte. Also nahm ich sie mit in mein Team, damit sie auch unter meiner Aufsicht blieb. Ich schickte alle zurück zu ihren Zelten, die sie aufgeschlagen hatten, um sich fertig zu machen. Ich blieb mit den anderen Kommandanten im Gemeinschaftshaus, das der Anführer uns zur Verfügung gestellt hatte. Wir machten uns ebenso fertig, bereiteten die Jeeps vor, die uns die mexikanische Regierung vor ein paar Stunden hergefahren und bereitgestellt hatte, und warteten auf unsere Teammitglieder. Mit dem Jeep fuhren wir tiefer in den Wald. Den Rand hatten die Bewohner selbst schon abgesucht, doch sie trauten sich nicht tiefer hinein. Wir fuhren bis die Bäume zu eng beieinander wuchsen, um weiterzukommen. Ich parkte den Jeep und ließ mein Team ausschwärmen. Wir waren fünf Leute, also übernahmen drei die östliche Seite und ich ging mit Alexandra auf die westliche Seite unseres Sektors. Ich wollte dieses vermisste Mädchen wirklich finden. Um ehrlich zu sein rechnete ich nicht mehr damit die restlichen drei Vermissten zu finden, doch das Mädchen hatte noch eine gute Chance und die würde sicher verstreichen, sobald die Nacht angebrochen war. Ich hoffte wirklich, dass sie bloß so dumm gewesen war wie ich damals und nur davongelaufen war. Ich hoffte, dass die Wölfe sie nicht hatten, denn dann wäre sie verloren. Ich presste die Lippen aufeinander und zuckte zusammen, als mich plötzlich etwas am Rücken traf. Ich drehte mich zu Alexandra um, die mich ungeduldig dazu bringen wollte ihr zu folgen. Sie sagte irgendetwas über einen abgetrennten Arm, also folgte ich ihr und kam bald schon an dem kleinen Bach an, den ich kannte. Er zweigte von dem großen Fluss ab, zu dem meine Mutter immer gegangen war. Ich runzelte die Stirn, als sie auf die Stelle deutete, an der sie angeblich einen abgetrennten Arm gefunden haben sollte. Ich seufzte. Hier war nichts. Kein Arm, kein Blut… „Ich traue dir ja so einiges zu, aber wieso solltest du darüber lügen? Gut, ich glaube dir… Aber jetzt ist der Arm weg. Das heißt also sie…“ Plötzlich hörte ich einen Schrei aus der Ferne. Es war Tiff aus unserem Team. Ich drehte mich ohne zu überlegen um und rannte in die Richtung, aus der ihr Schrei kam. Ich rannte so schnell ich konnte, doch die Szenerie, die ich vorfand, war ein wenig anders als erwartet. Es war nicht Tiff, die vom Werwolf angegriffen worden war. Sie und Brad standen über einer… ziemlich heftig zugerichteten Leiche. Ich konnte nicht sagen, ob es ein Mann oder eine Frau gewesen war. Der Körper war so… zerschunden und das Fleisch an Stellen bis auf die Knochen abgenagt. Ich war mir fast sicher, dass das eine der vermissten Personen war. Außerdem fehlte ihr auch der Arm, den Alexandra wohl eben noch gefunden hatte. Apropos Alexandra… Ehe sie uns erreichte, fing ich sie ab und hielt sie schön auf Abstand von der Fundstätte. Ich wollte ja, dass sie anfing diese Wesen als das zu sehen, was sie waren, aber das war dann doch ein wenig zu hart für sie. „Nicht weiter. Das solltest du nicht sehen. Geh zum Jeep und hol einen der Leichensäcke.“, wies ich sie an und hielt sie weit genug weg, sodass sie keinen Blick auf die Leiche werfen konnte.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 21, 2018 7:49 pm

Alex Castillo
Als ich den Schrei hörte drehte ich mich wie Cailan in dessen Richtung, während jedoch stehen blieb rannte Cailan schon davon. Ich zögerte einen Moment, denn ich hatte Angst davor, dass sich mein Bild über Werwölfe änderte und ich irgendwann vielleicht sogar vor Apollo zurückschrecken würde, der doch so friedlich war. Er konnte niemanden etwas zu leide tun und damals bei seiner ersten Verwandlung, es musste schrecklich gewesen können, sich nicht zu kontrollieren zu können. Ich rannte in Cailans Richtung, der alles andere als glücklich aussah und mich kurz vor dem Fundort stoppte. Auch wenn ich die Leiche nicht sah, konnte ich das Blut riechen und nickte ihm nur knapp zu, bevor ich mich allein auf den Weg machte zum Jeep. Wir waren schon ein ganz schönes Stück vorangekommen deswegen joggte ich ungefähr fünfzehn Minuten, bevor ich das Auto erreichte und nach unserem Fahrer ausschauhielt, der irgendwie verschwunden war. Ich sah mich neugierig um vielleicht hatte er pinkeln müssen und war ein Stück abseits gegangen. Mir wurde irgendwie mulmig und ein ungutes Gefühl breitete sich in mir aus, das war gar nicht gut und zum meinem Glück hatte ich kein Funkgerät oder sonstiges bei. Tja und jetzt zu schreien brachte nichts, die meisten waren eh zu weit weg. Mein Herz schlug mir bis zum Hals als ich um den Wagen ging und probierte die Türen zu öffnen. Diese waren nicht verschlossen, der Schlüssel steckte im Zündschloss und ansonsten schien nichts besonders auffällig zu sein. Ich schluckte überlegte was ich nun tun sollte und glitt ins Auto hinein, dort sah ich ein Funkgerät, welches im Fußraum des Beifahrers lag und hob es auf. „Cas…Chadwick hier, ich bin beim Jeep, doch Simpson ist nicht auf seinem Posten, ist er vielleicht bei einem der anderen Teams?“, gab ich durch und beendete den die Übertragung und wartete auf eine Nachricht. Mein Herz raste in meiner Brust und langsam stieg Panik in mir aus, als sich niemand melde. Ich presste die Lippen zu einer harten Linie und verriegelte die Türen des Wagens, dann wartete ich auf eine Nachricht, doch irgendwie funktionierte das Gerät nicht mehr richtig. Unruhig überlegte ich was das Beste war, denn ich konnte das Auto nicht unbewacht lassen, es war ein unsere Möglichkeit hier weg zu kommen, doch was, wenn Simpson wirklich was passiert war? Ich müsste ihn suchen und helfen? Andererseits sollte ich Cailan auch einen Leichensack bringen. Ich biss mir in die Wange und umklammerte das Lenkrad, als es an meine Scheibe klopfte und ein Mann vor mir stand, welcher große Augen hatte und ängstlich dreinschaute. Ich zuckte vor Schreck zusammen und fasste mir an die Brust, bevor ich das Fenster ein bisschen runterkurbelte. Der Typ sah verwirrt aus, ein bisschen zittrig und fiebrig, ob er einer der vermissen Personen war? Ich gab noch einen Funkspruch durch in der Hoffnung man hörte mich und sagte das ein verwirrter Mann aufgetaucht war, der einer Vermissten sein konnte. „Lassen sie mich rein! Bitte, ich habe solche Angst.“, winselte er, doch ehe ich mich versah lehnte ich seine Bitte ab. Ich traute ihm nicht, ich hatte keine Ahnung ob er ein Werwolf war, der in seiner menschlichen Hülle erschien oder einer der Vermissten. „Ich habe Verstärkung angefordert, gleich kommen ein paar Kollegen von mir und wir helfen ihnen gemeinsam. Gedulden sie sich nur einen Moment, jedoch brachte, dass das Fass zum überlaufen und er fing an, an meine Tür zu rütteln. „Mach die verdammte Tür auf!“, sagte er nun Harsch und zog an der Tür. „Stopp hören sie sofort damit auf.“, sagte ich und versuchte ruhig zu bleiben, doch seine Augen fingen an zu glänzen, sein Gesicht deformierte sich und ich erblickte in die Fratze eines echten Werwolfes. Ich schrie als der Werwolf die Tür aufbrach brach und mich aus dem inneren des Wagens zerrte. „Das hätte alles einfacher verlaufen können.“, knurrte er und warf mich auf den Boden sodass meine Waffe aus der Hand fiel und er sich auf mich stürzte. Mir stockte der Atem als er mich zu Boden drückte und knurrte, „Du bist hübsch…“, knurrte er und ließ seine Zunge über meinen Hals gleiten. „Und du schmeckst und riechst gut. Ich denke, der Alpha würde dich gern kennenlernen, er sucht schon seit eine Weile ein neues Weibchen.“ Mir stockte der Atem, ich musste mich befreien und zwar schnell ich wollte von niemanden ein Weibchen werden. Außerdem würde ich mich selbst nie aus diesem Rudel befreien können, ich meine dreizehn Werwölfe waren ein bisschen viel, doch vielleicht konnte ich so das Mädchen finden? Vielleicht war sie noch nicht verloren? „Wo ist das Mädchen?“, fauchte ich als mit seinen Klauen über meine Hüfte fuhr. „Der Alpha hat sich einen Narren an ihr gefressen…“, sagte er und grinste. „Sie ist die neue Freundin seines Sohnes.“, knurrte er und bleckte sich die Zähne. „Sie ist sechs Jahre alt.“, hauchte ich und hörte ihn lachen. „Ja sein Sohn ebenfalls, doch der Alpha hat sie als seine zukünftige auserkoren…in diesem Alter kann man sie noch…formen und dressieren. Bei dir wird das etwas schwieriger werden.“ Ich sah ihn verstört an, „Ihr habt sie verwandelt?!“ Der Typ lachte und schüttelte den Kopf, „Noch aber bald ist Vollmond und da werden unsere neuen Werwölfe geboren und dazu wirst auch du gehören.“, sagte er mit kehliger Stimme und legte seine Pranken um meinen Hals und drückte mir die Luft ab. Ich versuchte ihn weg zu kicken und an meine Messer zu kommen, doch vergeblich ich merkte schon wie die Welt vor meinen Augen verschwamm.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 21, 2018 8:23 pm

Cailan Archer
Ich hatte schon einiges in meinem Leben als Warrior gesehen. Ich hatte mehr Leichen gesehen als ein Mensch sehen sollte und vor allem auch Leichen, die übel zugerichtet waren, aber das hier übertraf einiges. Dieser Mensch hier vor mir war noch keine Stunde tot. Das Fleisch hatte noch nicht einmal begonnen zu verwesen und das Blut, das am Boden klebte war noch feucht und nicht krustig und trocken. Der Arm von dem Alex mir erzählt hatte, war frisch abgetrennt gewesen. Vermutlich hatten sie ihr Opfer in zwei Stücke gerissen und nun… wurde es einfach abgenagt und liegen gelassen. Es war nicht mehr viel übrig. Die Rippen der Leiche schauten bereits heraus und der übrige Arm war abgenagt bis auf den Knochen. Es war grausig. Ich wollte auf keinen Fall, dass Alexandra das sah, also schickte ich sie los, um den Leichensack zu holen, was im Nachhinein wohl keine so gute Idee gewesen war. Die Leiche war noch ganz frisch und hier liefen laut Aussagen der Bewohner des Dorfes dreizehn Werwölfe herum. Das wurde mir leider erst bewusst, als sie bereits weg war. Okay, ich sollte sie vermutlich einholen und begleiten. „Tiff, Brad, ihr bleibt hier bei der Leiche. Wenn ich in einer halben Stunde nicht mit dem Leichensack zurück bin, dann lasst die Leiche liegen und lauft zurück zum Dorf, kapiert? Die Bergung ist zwar wichtig, aber wir müssen an erster Stelle weitere Tote verhindern. Also bringt euch in Sicherheit.“, wies ich sie an und lief los, um Alexandra einzuholen. Sie hatte zirka zehn Minuten Vorsprung gehabt, also zog ich mein Tempo ein wenig an und versuchte schneller vorwärts zu kommen. Unterwegs hörte ich die knackende Übertragung vom Jeep. War das Alexandras Stimme? Der Funk verschluckte die Hälfte ihrer Worte, aber sie sprach von Simpson und wenn er nicht funkte, dann war er vermutlich auch nicht dort. Shit, das hieß nichts Gutes. Erneut versuchte ich schneller zu rennen, aber meine Beine ließen es einfach nicht zu. Meine Telekinese wurde schwächer je mehr ich mich anstrengte. Ich rannte und rannte und dann endlich kam ich am Jeep an und ich hörte Schnaufen und Knurren. Ich kannte diese Geräusche. Ich zog noch im Laufen meine Pistole, blieb am Rand der Lichtung stehen und zielte. Ich sah wie der Werwolf über Alexandra kauerte, deren Augen langsam nach hinten rollten. Seine Klauen waren fest um ihren Hals geschlungen, also feuerte ich ohne zu zögern. Ich jagte ihm eine Kugel durch die Schulter und er riss den Kopf hoch. Er sprang auf, kam auf mich zu und ich feuerte erneut. Diesmal in seine Kniescheibe, die ich zertrümmerte. Er ging zu Boden und seine gräßliche Fratze verwandelte sich wieder in das menschliche Gesicht, das er trug. Schnell ließ ich zu ihm, band seine Hände auf dem Rücken zusammen und machte das gleiche mit seinen Füßen. Mit dem Knie allerdings wäre er nicht weit gekommen. Erst als er sicher gefesselt war, ging ich zu Alexandra herüber, die langsam wieder ihre Augen öffnete, als der Sauerstoff zurück in ihre Lungen floss. Ich seufzte und half ihr sich aufzusetzen, lehnte sie gegen den Reifen des Jeeps und reichte ihr eine Flasche Wasser, während ich den Werwolf narkotisierte und dann per Telekinese auf den Wagen hob. Ich funkte Tiff und Brad an, dass sie sich mit dem zweiten Team in Verbindung setzen und ihnen ihren Standort senden sollten. Zwei Leute aus Team zwei sollten ihnen einen Leichensack bringen und ihnen bei der Bergung helfen. Das restliche Team und Team drei sollten weiter nach dem Mädchen suchen, woraufhin mich Alexandra aufklärte, dass die Wölfe es bereits hatten. Ich wies also alle Teams an die Leiche zu bergen und dann sofort zurück zum Camp zu kommen. Wir hatten einen ihrer Leute und mussten mehr herausfinden. Wir mussten wissen, wo ihr Bau war, erst dann könnten wir angreifen. Ich half Alex also in den Wagen und fuhr sie zurück zum Camp. „So, jetzt bist du dran. Bring ihn zum Reden. Wir müssen wissen wo sie sich aufhalten, damit wir die Kleine da rausholen können.“, erklärte ich Alex, als ich den Werwolf auf einen Stuhl gesetzt und gefesselt hatte. Ich wollte, dass sie es tat. Dann würden sie schon sehen, dass die Wölfe grausam waren. Sie hatten ein kleines Mädchen entführt und wollten es verwandeln. Ich kannte Alexandras Temperament. Wenn er nicht kooperieren würde, würde sie ihre Wut auf ihn projizieren und vielleicht daraus lernen… oder ihn zumindest zum Reden bringen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 21, 2018 10:27 pm

Alex Castillo
Ich war erstaunlich ruhig, dafür, dass der Werwolf mich gewürgt hatte und zu seinem Alpha schleppen wollte. Das Cailan mir gerettet hatte, ließ mich nicht unbedingt besser fühlen, denn nun stand ich schon wieder in seiner Schuld. Im Camp konnte ich mich schnell frisch machen, bevor ich auch schon in den improvisierten Verhörraum gebracht wurde. Ich wusste nicht wieso Cailan unbedingt wollte, dass ich den Typen zum reden brachte, hier waren Leute die wesentlich geschickter als ich waren und mehr Erfahrung hatten. Außerdem hatten wir auch nicht mehr allzu viel Zeit. Ich war müde und erledigt, ich konnte immer noch seine Pranken an meinem Hals fühlen und ihm gleich wieder zu begegnen war ätzend. Zwar war ich wütend auf ihn und ich wollte dieses kleine Mädchen retten, dass sonst verdammt wäre, sein Leben zu leben und von seiner Familie entrissen worden war. Ich ging in das Haus und sahs schon Cailan, welcher vor dem Raum auf mich wartete. „Bin da.“, meldete ich mich zum Dienst und lieb vor ihm stehen. Ich hatte mich nicht für meine Rettung bedankt, irgendwas sträubte sich in mir, dies zu tun. Unser Verhältnis war immer noch angespannt und es würde sich auch sicher nichts ändern. Doch von ihm gerettet zu werden, war mal wieder wie eine Ohrfeige ins Gesicht wie schwach ich war. Ich konnte kämpfen, mit Waffen umgehen und Missionen planen, doch wenn es zum Zweikampf kam hatte ich schon zweimal versagt. Als die Tür geöffnet wurde, bat ich Cailan mir eine Sprühflasche mit einer Wasser-/Eisenhutmischung zu bringen.
Der Werwolf funkelte mich wütend an und rüttelte an seinen Fesseln, „Das kannst du dir sparen, du kommst hier nicht raus.“, sagte ich und setzte mich auf den Platz gegenüber und schaltete ein Diktiergerät ein. „Du miese Schlampe, ich hätte die sofort verwandeln oder besser gleich töten sollen.“, zischte er und bleckte die Zähne. „Vermutlich wäre das eine gute Entscheidung gewesen, doch manchmal sind Hunde einfach zu dumm um so weit zu denken, oder Männer generell.“
Ich lächelte ihn zuckersüß an und überschlug die Beine. „So du weißt genau wie das läuft, ich stelle die Fragen und du antwortets mir. Solltest du dich weigern wird das Konsequenzen haben, also lass es uns bitte schnell hinter uns bringen.“ „Ich werde dir nichts erzählen! Wovon träumst du nachts Mädchen?“, sagte er und lache mich aus. „Sicher nicht meine kostbare Zeit mit einem müffelnden, mickrigen und schwachen Werwolf zu verbringen.“, sagte ich schlicht und wusste das ich ihn damit wütend machte. „Du wagst es so mit mir zu reden? Warte bis das Alpha kommt um mich zu holen, ihr werdet alle leiden und er wird dich als erstes töten oder sich nehmen was ihm zusteht und dich leiden lassen.“ Ich gähnte und lehnte mich zurück, „Dein Alpha hat es ja ganz schön nötig, wenn er Frauen entführt um sie zu vergewaltigen. Ein echter Schlappschwanz, wenn er keine Frau umgarnen und verführen kann. Aber wenn wunderst, wenn er genauso hässlich ist wie du, wundert es mich nicht, dass er so verrückt ist.“ Der Werwolf schäumte vor Wut, „Halt dein Maul, du wertloses Miststück! Du hast doch keine Ahnung, er wird dir dein Maul stopfen und dich gefügig machen.“ Ich verdrehte die Augen, „Und sein Sohn wird das mit dem armen Mädchen machen? Deswegen habt ihr sie entführt.“, fing ich an, aber er blockte ab. „Ich bin nicht blöd, ich werde dir nichts über sie sagen oder unser Rudel. Ihr könnt sie nicht Retten und unseren Alpha aufhalten.“, knurrte er und lachte irre. Ich wartete bis er sich beruhigt hatte und seufzte dann, ich würde schon rausbekommen was ich wollte, das war immer so und ich war auch nicht zimperlich. Es klopfte und ich bekam eine Sprühflasche mit meiner kleinen Geheimwaffe. Eisenhut sehr giftig führ Vampire, wir hatten dies bei einem Waldeinsatz gemerkt als Apollo einen Anfall bekommen hatte und nur durch Ares Magie gerettet werden konnte. In kleinen verdünnten Mengen allerdings, war Eisenhut eine gute Waffe für qualvolle Spiele. Ich grinste und nahm mein Messer um sein Shirt aufzuschlitzen und ihm vom Körper zu reisen. „Du hättest nur was sagen müssen, ich hätte mich freiwillig für dich ausgezogen.“, knurrte er und ich grinste nur als ich mich an seiner Hose zu schaffen machte und sie ebenfalls zerriss und in eine Ecke schob. In seiner Unterhose regte sich etwas und ich schüttelte nur den Kopf, bevor ich mein Kampfmesser nahm und mit dem Eisenhutspray besprühte. „Gott ist das irgendein krankes Vorspiel von dir?“, sagte er lachend aber ich hörte seine nervöse Stimme. „Keine Sorge das hier ist viel besser als ein Vorspielt…jedenfalls für mich…“, und mit den Worten rammte ich mein Messer in seinen Oberschenkel. Er zischte und lachte gedämpft, „Denkst du, du bekommst mich so zum Reden? Da muss ich dich enttäuschen.“ Ich verschränkte nur die Arme und nahm zog das Messer wieder raus, sodass nun eigentlich sein Heilungsprozess einsetzen müsste, welcher jedoch ausblieb. Verwundert sah er mich an und dann auf die Stichwunde aus dem grauen Rauche hervorquoll und ihn keuchen ließ. „Was…was ist da?“, fragte er verdattert und verzog das Gesicht vor Schmerzen. „Das ist dein größter Albtraum, ich bin gespannt wann du aufgibst.“, sagte ich und besprühte eine Seite der klinge um sie dann mit der flachen Seite an seine Brust zu drücken, sodass ein Abdruck entstand und seine Haut verätzte. „So nun verrate mir mal wo dein Rudel sich versteckt hält und was dein Alpha für Pläne hat.“, fragte ich ihn und bekam nach einigen weiteren Wunden, die ich ihm zufügte, endlich antworten. „Ist gut…ich werde dir antworten…nur bitte hör damit auf.“, keuchte er und sah mich gequält an. „So ist es fein!“, murmelte ich und lehnte mich wieder im Stuhl zurück.
Der Werwolf gab mir die Koordinaten durch und erklärte mir, dass sie einen neuen Alpha haben, der es satt hat sich zu verstecken und plant eine eigene Werwolfarmee aufzubauen und Frauen entführt um sich zu paaren und Nachkommen in die Welt zu setzten. Ich verzog angewidert das Gesicht und lauschte den fanatischen Ideen des Anführers, sowie der Idee seinem Sohn ein starkes Weibchen heranzuziehen um irgendwann seinen Platz einzunehmen und den Menschen zu zeigen wer mächtiger war. „Das hätte auch wesentlich angenehmer für dich werden können!“, sagte ich und besprühte mein Messer erneut, um dann AGONY auf seine Brust zu ritzen, während er vor Schmerz schrie. Als ich fertig mit ihm war räumte ich alles ein und ging aus dem Zimmer und sah eine Reihe von wahrscheinlich wichtigen Personen vor mir, die alles mitgehört hatten. Ich gab ihnen die Aufzeichnungen, sowie Notizen und ein kurzes Feedback, bevor sie machen konnten was auch immer sie wollten. Ich würde mich jetzt erst einmal hinlegen und was zu futtern suchen, denn ich brauchte unbedingt schlaf und musste damit fertig werden, dass Apollo einst auch zu solch einem schlimmen Wesen hätte werden können und manche es auch nicht wert waren sie zu beschützen. Ich wollte an das gut glauben in jedem Wesen, doch diese Grausamkeit und Fanatiker, das war echt zu viel auf einmal.
Ich merkte wie ich meine Welt anfing auseinander zu brechen und ich angst bekam, ich glaubte nicht das alle Monster so böse waren, das wollte ich nicht glauben. Doch ich verstand was sie als böse Kreaturen anrichten konnten und dass sie gefährlich waren und man Verbrecher verhaften musste. Die Warrior waren die einzigen die ihnen Einhalt gebieten konnten, denn kein Dorfbewohner würde die Kleine retten können…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 22, 2018 12:33 pm

Cailan Archer
Ich hatte meine Gründe dafür wieso sie es machen sollte. Es ging hier um die Rettung eines kleinen Mädchens. Sie sollte sehen, dass diese Werwölfe alles taten, um zu bekommen, was sie wollten. Sie sollte erleben, dass ihr kein Werwolf dabei helfen würde ein unschuldiges Mädchen zu retten, sondern dass sie es nur verletzen würden. Es war wichtig, dass sie es sah, dass es sie frustrierte nicht weiterzukommen, weil ihr diese Monster nicht dabei halfen das Richtige zu tun. Bei ihrem Temperament würde sie zumindest schnell lernen, dass nicht alle Kreaturen nett und freundlich waren. Ich schickte sie also rein und stellte mich neben die Tür. Ich würde sie nicht allein mit dem Werwolf lassen. Erstens schien sie sich nicht ganz so gut im echten Leben verteidigen zu können wie sie vielleicht gesagt hatte und zweitens wollte ich nicht, dass sie irgendwelche Dummheiten anstellte. Den Vampir damals hatte sie immerhin auch freigelassen und wir wussten ja alle wie das ausgegangen war. Das Schicksal dieses Dorfes lag in meinen Händen und ich wollte nicht, dass den Bewohnern hier das gleiche wiederfuhr wie mir damals. Also behielt ich Alexandra lieber genauestens im Auge. Doch diesmal schien sie schlauer zu sein. Sie quetschte bloß die Informationen aus ihm heraus und brachte ihm die Abscheu entgegen, die man auch erwarten konnte, wenn ein Werwolf ein kleines Kind entführte und verwandeln wollte. Sie schien sich endlich besonnen zu haben. Als sie die Informationen weitergegeben hatte, gab ich ihr etwas Ruhe. Das war für sie sicher viel auf einmal gewesen. Ich teilte unser Team erneut auf und schickte zehn Leute zurück in den Wald, um das Mädchen zu holen. Tiff, Brad, Alexandra und ich blieben im Dorf, um die Bewohner zu beschützen, falls die Werwölfe Wind davon bekommen hatten, dass wir einen ihrer Leute festhielten. Wir konnten das Dorf ja nicht schutzlos zurücklassen, also mussten wir uns aufteilen. Ich schickte Alexandra und Brad in ihre Zelte und übernahm mit Tiff die erste Schicht. Das würde vermutlich eine sehr lange Nacht für uns alle werden.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Mo Okt 22, 2018 6:20 pm

Alex Castillo
Nach dem Verhör bekam ich ein wenig Zeit für mich um über einiges nachzudenken und ein bisschen Energie für heute Nacht zu tanken. Doch als mein Kopf das Kissen berührte, konnte ich einfach nicht einschlafen, immer wieder dachte ich daran was heute passiert war. Die Leiche und der abgerissen Arm spukten in meinem Kopf herum, sowie der Kampf mit dem Werwolf und dessen Verhör. Ich seufzte und wünschte mit einem meiner Freunde sprechen zu können. War ich überzeugt, das alle Werwölfe böse waren? Das alle Kreaturen innerlich verdorben und ein Fehler der Natur waren? Ich kannte nun beide Seiten, die furchtbare und die meiner Freunde sie nie jemanden Schaden würden. Da mein Arm einschlief, drehte ich mich auf den Rücken und sah an die denke meines Zeltes. Draußen waren Tiff und Cailan, welche die erste Wache übernahmen. Ich hörte aus der Ferne ihre Stimmen, wie sie sich leise unterhielten. Mein Herz zog sich zusammen, da ich niemanden hatte mit dem ich reden konnte über die Erlebnisse oder meine Angst. Einerseits hatte ich schiss vor den Werwölfe und verabscheute ihr Vorhaben und das sie unschuldige töteten, doch andererseits waren da auch meine Freunde die nicht so waren. Ich stöhnte und richtete mich auf, ich konnte diese Verwirrung und Zweifel nicht gebrauchen, sie lähmen mich beim kämpfen und ich konnte es nicht gebrauchen andauernd gerettet zu werden. Außerdem war ich kein hilflose Mädchen obwohl viele mich für eines hielten. Da ich nicht mehr schlafen konnte und mich ablenken musste gesellte ich mich zu Tiff und Cailan. Bald wäre eh die Ablösung und beide sahen ebenfalls ziemlich müde aus. Nach einer Weile der Stille fragte Tiff schließlich, „Sag mal Chadwick wieso bist du als Rekrutin eigentlich auf solch einer Mission? Nichts für ungut aber das hier ist sogar ne Nummer zu groß für einige ausgebildete Warrior.“, sagte sie mit ihrer rauen stimmte und musterte mich wie ich locker meine Schusswaffe hielt und in die Ferne starrte. Ich seufzte und presste dann die Lippen zu einer Linie, „Ist ne lange Geschichte…“, sagte ich nur um sie abzuschütteln. „Die Nacht ist noch jung, ich habe Zeit.“ Wütend presste ich die Lippen aufeinander und sah stur gerade aus, während sie mich drängte ihr es zu erzählen. „Komm schon es bleibt unter uns.“, versprach sie mir und gab mir einen Klaps auf die Schulter. Irgendwann ging sie mir so auf den Geist, dass ich ihr einfach sagte, „Ich habe scheiße gebaut und das hier ist sozusagen meine Strafe.“ Sie machte große Augen und ich sah ihre Neugier, doch bevor sie irgendwas fragen konnte kam Brad und löste die beiden ab. Er setzte sich zu mir und war wie ich voll ausgerüstet um im Notfall einzugreifen. Brand und ich schwiegen uns an, bis er sich räusperte, „Du bist Castillos Tochter, nicht war?“, fragte er uns ich sah ihn überrascht an. „Woher ich das weiß? Du siehst ihn ähnlicher als du vielleicht denkst, außerdem war es ziemlich auffällig, als Cailan dich babysitten durfte.“, sagte er und lächelte schwach. „Keine Sorge, ich verrate es keinem, obwohl jeder andere Rekrut mit seinen Genen angeben würde.“, murmelte er und musterte mich neugierig. „Komisch das niemand je etwas von dir gehört hat, denn Castillo ist einer der angesehensten Warrior die es je gab. Er war schon stolz auf Cailan und hat begeistert von ihm geredet, doch du bist neu und ich weiß nicht wieso er dich versteckt hält. Was ist dein Geheimnis.“, fragte er. Ich schnaubte, „Sagen wir mal so ich bin nicht an unbedingt eine vorzeigen Tochter, außerdem glaub du willst nicht wissen wer ich wirklich bin!“, sagte ich leise und Richtung Wald. Er schenkte mir ein Lächeln, „Da wäre ich mit nicht so sicher an deiner Stelle, mysteriöse Frauen fand ich schon im sexy. Außerdem liebe ich Herausforderungen, ich denke wir werden uns nach der Mission noch öfters sehen, jedenfalls hoffe ich das.“ Zu geschockt von seinem Geständnis war ich sprachlos und starrte ihn ungläubig an.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Okt 23, 2018 9:04 am

Aiden Jales
Ich hatte nur noch ein Knacken gehört, als beim Aufprall vermutlich mehrere Knochen brachen. Als .ein Kopf auf den Boden auftraf, wurde alles um mich herum schwarz. Ich wusste nicht, ob ich nur in Ohnmacht fiel oder ob ich gerade dabei war zu sterben. Eigentlich war es mir egal, denn ich war einfach nur froh, dass ich die Schmerzen nicht mehr spürte. Aber anscheinend war ich nicht tot. Meine Lider flatterten und langsam nahm ich die Umgebung verschwommen um mich herum war. Alles war weiss und ich erkannte zwei schemenhafte Personen an meinem Bett. Ich kniff die Augen zusammen, da mich das helle Licht blendete und öffnete dann die Augen langsam wieder. Allmählich wurde meine Sicht besser und ich sah nicht mehr alles verschwommen. Mein Blick richtete sich auf die Frau, die am Bett sass. Mein Gehirn brauchte einen Moment, bevor es realisierte, wer das war. Als mein Gehirn dann endlich verstand, dass die Person an meinem Bett Alenia war, wurden meine Augen gross. Was tat sie hier? Wollte sie sich an meinem Anblick erfreuen? War sie froh darüber, dass ich fast drauf gegangen war? All diese Gedanken schossen durch meinen Kopf. Sie aber beugte sich vor und strich mir über die Stirn. Das letzte Mal hatte sie mich noch voller Verachtung angesehen, also was tat sie hier? Auf jeden Fall doch nicht, weil sie sich Sorgen gemacht hatte oder? Mein Blick fiel auf meine Hand, die von ihrer bedeckt war. Dann wurde aber meine andere Hand ergriffen und erst jetzt richtete sich mein Blick auf die zweite Person. Erneut wollten sich meine Augen weiten, aber ich versuchte die Reaktion zu unterdrücken. Mein Vorgesetzter. Mein Vorgesetzter und Alenia, eine Meerjungfrau, im selben Raum. War sie total lebensmüde? Ich schluckte hart und zuckte dann nur die Schultern. Das Leben war unberechenbar. Man wusste nie, was als nächstes passierte. Das hatte ich gerade mit Alenia sehr gut gemerkt. Ich räusperte mich leicht, während sich langsam die Schmerzen bemerkbar machten. Vermutlich liessen die Schmerzmittel allmählich nach. „Könnten Sie uns bitte für einen kurzen Moment alleine lassen? Den Papierkram können wir ja nachher erledigen", sagte ich und merkte erst jetzt, wie brüchig meine Stimme klang. Er nickte zum Glück und verschwand dann nach draussen. Erst jetzt liess ich den Blick über meinen vermutlich ziemlich geschundenen Körper gleiten. Mein Arm war einbandagiert sowie den grössten Teil meines Oberkörpers. Ich tippte mal darauf, dass beim Sturz auch eines der Beine gebrochen war. Ich war wirklich ein totales Wrack. Dann aber sah ich zu Alenia. „Dir haben die Ärzte vermutlich nicht gesagt, was alles gebrochen oder nicht gebrochen ist oder?“, fragte ich sie und versuchte mich ein bisschen aufzusetzen. Ich schluckte hart und fuhr mir mit der Zunge über meine trockenen Lippen. Meine Brust fühlte sich heiss an. Hatte ich Verbrennungen? Ich wusste es nicht. Aber vermutlich würden bald die Ärzte hineinkommen und mich aufklären. „Was tust du hier? Es ist doch viel zu gefährlich für dich hier", schnitt ich dann aber das eigentliche Thema an und musterte sie. Ich hatte sie vermisst. Ich hatte ihren Anblick vermisst. Ich hatte ihre Nähe vermisst. Kurz gesagt, hatte ich einfach alles an ihr vermisst. Jeden Tag hatte ihre Abwesenheit mich innerlich immer mehr zerrissen. „Du solltest nicht hier sein", murmelte ich leise und drehte den Kopf zur Seite. Sie würde doch so oder so wieder gehen. Wieso tat sie mir das an? Sie hatte deutlich gemacht, dass ich für sie nur ein Monster war, also wieso war sie hier? Und wie hatte sie überhaupt davon erfahren? Mir fiel nur eine Person ein und das war mein Bruder und das war mein Bruder. Verdammt, hatte er nicht einfach die Klappe halten können?!

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Di Okt 23, 2018 8:06 pm

Alenia.
[Neuer Link] George verließ den Raum. Selbst wenn ich in seinen Augen sehen konnte, dass er nicht unbedingt begeistert darüber war, dass sich Aiden in dieser Sekunde dafür entschied. Für ihn gab es sowas wie ein Privatleben vermutlich gar nicht. Wunderte es mich? Er schien selbst nicht davon begeistert, dass Aiden ihm nicht von mir erzählt hatte. Doch so lief es bei diesen Leuten einfach. Sie wollten jede Einzelheit des Privatlebens wissen um es dann gegen sie zu verwenden. Ich war mir sicher, dass Aiden davor noch die augen verschloss, aber sobald er dahinter kam, würde es ihn auch nicht mehr wundern. Schließlich schränkte das die Leistung der Betroffenen ein. Die Leute vom Militär waren dafür bekannt, dass sie ihr gesamtes Leben für ihren Job aufopferten. Sie sahen nur ein Ziel vor Augen. Die Tür schloss sich, als ich dem Schnösel nachsah und der Typ im Anzug verschwand dahinter. Die Frage war nur, für wie lange dies der Fall war, dass er mich in der Nähe von Aiden sehen wollte. „Soll das ein Witz sein?“, entgegnete ich ihm und zog eine Augenbraue in die Höhe. Das war das erste was er Frage? Und das, nachdem er sich beinahe umgebracht hatte? Ich sollte lieber ihn fragen und was er sich dabei dachte. Schließlich schien es für ihn alles andere als normal, dass er sich in solche Gefahr brachte. „Ich sollte lieber dich fragen. Wann hattest du vor mir zu erzählen, dass du in letzter Zeit ein wenig neben der Spur bist? Du hättest dich bei der Sache umbringen können.“ Das sagte er gerade doch nicht wirklich zu mir? Ich umschloss seine Hand mit beiden Händen. Gerade im Augenblick erschien es mir einfach so, als ob das genau das war, was wir brauchten. Besonders die Nähe. Keine Ahnung was das zwischen uns gewesen war, aber ihm schien das alles genauso wichtig zu sein wie mir. Ihm in die Augen zu sehen war wirklich schwer. Vor allem wenn er so aussah. Ihn so zu sehen war wirklich ein ausnahmezustand. Um sein rechtes Auge schien die Haut angeschwollen und seine Netzhäute waren immer noch stark gerötet. „Oh Himmel. Du siehst furchtbar aus.“ Besorgt schüttelte ich den Kopf. Ich konnte gar nicht in Worte fassen wie es war so einen starken Mann wie Aiden so zerstört und zerstreut zu sehen. Zudem war es besser ehrlich zueinander zu sein, als mit der Art und Weise mit der wir zuletzt miteinander gesprochen hatten. „Ich kann dir leider nicht sagen, wie dein Krankheitsbericht aussieht. Dein Bruder sollte da näheres wissen. Er wird später zu dir kommen.“ Ich presste meine Lippen feste aufeinander. Mein Daumen strich über seinen Handrücken. „Was hast du dir bei der Sache gedacht? Glaubst du, dass es dadurch jetzt besser wird?“ Keine Ahnung wie ich glaubte mit der Sache jetzt klar zu kommen. Für mich war es einfach total schwer zu verarbeiten. Die Sache vom Militär ging einfach nie vorbei. Aiden würde für immer in dieser Sache stecken bleiben und es gab nichts was wir dagegen tun konnten. Selbst nicht, wenn ich es mir über alles gewünscht hätte. Das Leben zwischen Aiden und mir würde sich vermutlich niemals normalisieren, soviel stand auf jeden Fall fest. Egal was ich mir wünschte oder wie sehr ich mir wirklich vorstellte, eine Beziehung mit Aiden zu führen. Vermutlich war ich auch einfach viel zu Besorgt. Es konnte schließlich immer noch sein, dass er es selbst gar nicht wollte. Was wenn er es sich in dieser Zeit schon anders überlegt hatte? Kurze Stille trat ein. Da klopfte es auch schon wieder an der Zimmertür. "Mr. Jales. Ich störe wirklich nur ungern, aber wir sollten wirklich eine Menge klären. Je schneller sie sich damit auseinander setzten umso schneller bin ich wieder weg." Wieder George, der seinen Kopf durch die leicht geöffnete Tür streckte. Seufzend ließ ich meine Hände aus seinen gleiten. Vielleicht hatte er ja auch Recht.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Di Okt 23, 2018 8:24 pm

Cailan Archer
Es war nicht meine Sache, was Alexandra den anderen erzählte. Ja, Resa wollte nicht, dass man hier wusste, dass Alexandra seine Tochter war, weil man ihm dann nachsagen könnte, dass er sie bevorzugte. Ich würde also nichts sagen, aber es war Alexandras Sache, was sie über sich Preis gab. Es war nicht mein Job aufzupassen, was sie sagte, sondern was sie tat. Es war völlig und allein ihre Entscheidung, was sie zu wem sagte. Also mischte ich mich gar nicht ein, als Tiff sie fragte wieso sie hier war. Sie hatte jedes Recht dazu, denn unter normalen Umständen wäre Alexandra so früh in ihrer Ausbildung niemals auch nur in die Nähe einer solchen Mission gekommen. Das war einfach nicht sicher für sie, wäre ich nicht da, der auf sie aufpasste. Jetzt aber würde Brad auf sie aufpassen. Ich wechselte meine Schicht mit ihm und konnte so selbst ein wenig schlafen. Das war gerade auch bitter nötig, denn sonst wäre ich in ein paar Stunden nicht mehr aufnahmefähig. Ich brauchte dringend etwas Ruhe und Schlaf, also verzog ich mich in das Gemeinschaftshaus, legte mich auf eine der Pritschen und stellte das Funkgerät neben meinen Kopf, sodass ich auf jeden Fall hörte, wenn mich Brad oder das Team anfunkte. Und tatsächlich kam es auch so, dass mich das Funkgerät aus dem Schlaf riss. Es war also eine gute Entscheidung gewesen die Uniform gar nicht erst abzulegen, denn so war ich direkt wieder bereit, als ich das Funkgerät aufhob und mich hinsetzte. „Kommandant Archer, wir treten zum Rückzug an. Wir hatten die Möglichkeit die Wölfe eine Weile zu belauschen und sie planen nicht vor morgen das Mädchen zu verwandeln. Wir haben gesehen, dass sie sie dort halten. Dem Mädchen geht es gut, es wird nicht von ihnen verletzt. Allerdings sind einige der Wölfe heute Nacht ausgeschwärmt und morgen werden sie alle vor Ort sein. Wir halten es für besser morgen anzugreifen und das Mädchen zu befreien. Was halten Sie davon?“, funkte George durch, als ich ihm geantwortet hatte. Er war neben mir leitender Kommandant der Mission, aber da es mein Fachgebiet war - dieses Dorf in Mexiko, im gleichen Wald wie damals - blieb die letzte Entscheidung also bei mir hängen. Wenn es dem Mädchen wirklich gut ging und es nicht verletzt war, wäre es wirklich das beste erst morgen einzugreifen. Das wäre taktisch am klügsten, um das Dorf und das Mädchen zu beschützen. Da ich nun aber wusste, dass einige Werwölfe im Wald unterwegs waren, weckte ich auch Tiff wieder aus ihrem Schlaf. Wir hatten drei Stunden Schlaf bekommen, also würden wir zusammen mit Brad und Alexandra die Wache ein wenig aufstocken, bis der Tag anbrach. Erst dann würden wir uns alle ausruhen und gegen Nachmittag anfangen Pläne für die Nacht danach zu schmieden. Ich deutete Brad an, dass er Tiff im Osten des Dorfes unterstützen sollte und setzte mich so wieder zu Alexandra. Die anderen hatten über den Verlauf der Mission bereits über Funk Bescheid bekommen. Ich würde sie also aufklären. „Der Trupp hat das Mädchen im Camp der Wölfe gesichtet, aber sie sind heute Nacht verstreut, also werden wir morgen Nacht vor dem Ritual angreifen und sie befreien. Das heißt für uns momentan, dass Wölfe unterwegs sind und wir wachsamer sein müssen, deswegen die Verstärkung der Wachen. Wir können nach Sonnenaufgang wieder schlafen. Dann werden genug Bewohner wach sein, um uns zu alarmieren und die Werwölfe werden vermutlich schlafen.“, erklärte ich ihr und seufzte, ehe ich mich gegen einen der Bäume lehnte. „Und wie geht es deinem Hals? Alles fit bei dir? Resa bringt mich um, wenn ich dich kaputt wieder mit nach Hause bringe.“
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Okt 23, 2018 8:55 pm

Aiden Jales
[Neues Aussehen] Ich wusste wirklich nicht, was sie hier zu suchen hatte. Sie hatte mich als Monster betitelt, war danach aus meiner Wohnung verschwunden und hatte mich garantiert nie mehr in ihrem Leben sehen wollen. Also wieso war sie nun doch wieder hierhergekommen? Wollte sie meinem Bruder einen Gefallen tun? Ich glaubte nicht wirklich, dass sie hierhergekommen war, nur weil sie sich Sorgen gemacht hatte. Ansonsten hatte es sie doch auch nicht gekümmert, wie es mir ging. Die meiste Zeit wurde ich echt nicht schlau aus Alenia. Was zum Teufel wollte sie von mir? „Du hast bei unserer letzten Begegnung nicht den Eindruck gemacht, als würdest du noch etwas mit mir zu tun haben wollen. Also wieso hätte ich dir etwas davon erzählen sollen? Du hast deutlich genug gesagt, was du von mir hältst.“ Ich wandte kurz den Blick ab, als die Erinnerung vor meinem inneren Auge auftauchte. Sie hatte mich als Monster abgestempelt und war danach gegangen. Sie hatte sich nicht mehr gemeldet und nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. Ihre Hände schlossen sich um meine. Das war vermutlich eines der wenigen Körperteile, welches mir nicht gerade Schmerzen bereitete. Ich hätte mir ja gerne die Dosierung des Schmerzmittels erhöht, aber ich wusste, dass ich danach bei diesem ganzen Papierkram bei klarem Verstand sein musste. Ich ignorierte ihren Kommentar, wie schlimm dass ich anscheinend aussah. Es war ja nicht so, als müsste sie mich attraktiv finden oder so. Diese Attraktivität hatte ich wohl verloren, als sie erfahren hatte, was mein Beruf war. Ich nickte kurz, als sie meinte, dass mein Bruder danach kommen würde. Vermutlich war er beinahe vor Sorge gestorben. „Es war mir eigentlich ziemlich egal, was passieren würde“, gab ich zu und zuckte kurz die Schulter, sog dann aber scharf die Luft ein, als der Schmerz mich durchzuckte. Gleich darauf ging aber auch schon die Tür auf und mein Vorgesetzter steckte seinen Kopf wieder in das Zimmer. Ich seufzte leise auf, aber nickte dann. „Kommst du danach noch einmal oder war das nur ein kurzer Check?“, fragte ich sie und sah sie kurz entschuldigend für das Verhalten meines Vorgesetzten an. Aber wir konnten jetzt kein Aufsehen erregen, indem sie sich gegen meinen Vorgesetzten auflehnte. Immerhin war sie eine Meerjungfrau und daher passte sie eigentlich in das Beuteschema meines Vorgesetzten. George kam ganz in den Raum hinein und setzte sich auf die andere Bettseite,-wobei er auch schon seine Aktentasche auf seinen Schoss hob und gleich darauf einen Fragebogen herausholte. Ich war zwar noch nie in einem Krankenhaus gewesen, weil ich mich bisher um einiges geschickter angestellt hatte, aber ich hatte schon gehört, wie das ablaufen würde. Er würde mir eine Menge Fragen stellen und wissen wollen, wie das ganze abgelaufen ist. Er wollte den genauen Hergang erfahren, wie ich schlussendlich in diesem Bett gelandet war. Ich sah wieder kurz zu Alenia, aber mein Vorgesetzter würde so lange nicht anfangen, bis wir alleine waren. Geheimhaltung war schon immer eines der wichtigsten Themen gewesen. Ich seufzte leise und nachdem Alenia draussen war, begann die Fragerei, die man fast schon als Verhör bezeichnen konnte. Es war anstrengend und ich war sonst schon überhaupt nicht auf der Höhe. Aber ich zog es durch und liess mich danach total erschöpft in das Kissen sinken, als er endlich nach draussen verschwand. Hoffentlich würde er so schnell nicht mehr auftauchen. Ich konnte ein bisschen Ruhe gerade brauchen.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Di Okt 23, 2018 9:20 pm

Alenia.
Wenn zwei Menschen stritten, sagten sie furchtbare Dinge zueinander. Klar war ich verletzt gewesen, aber das was ich zu ihm gesagt hatte, war doch nicht Ernst gemeint. Ich hatte es gesagt, weil ich mich von Aiden dazu gedrängt gefühlt hatte. Mehr und nicht anders. „Was ist denn los mit dir?“, fragte ich und sah ihn fast schon fassungslos an. Wieso sprach er so? Von Heute auf morgen änderte Aiden seine Meinung und jetzt das? Für mich klang die Sache schon beinahe so, als wolle er mir auch dafür die Schuld geben. Nur weil wir gestritten hatten. Er wollte sich doch nicht ernsthaft umbringen oder wohl? Wegen dem Streit den wir gehabt hatten? Innerlich schüttelte ich den Kopf. Doch dieser Stress war das letzte was ich ihm jetzt auch noch zusätzlich zumuten wollte. Als George jedoch wieder den Raum betrat, war ich also gezwungen zu gehen. Mir waren die Hände gebunden. Eine andere Wahl hatte ich ja nicht. Ich presste meine Lippen feste aufeinander. Ich hatte keine andere Wahl. Also musste ich draußen warten. Was auch immer die beiden da drinnen zu besprechen hatten, es ging mich vermutlich auch gar nichts an. Ungeduldig wartete ich auf dem Flur, und sah den Ärzten dabei zu wie sie ungeduldig auf dem Flur hin und her eilten. Als sich dann auch endlich wieder die Tür von Aiden öffnete, erhob ich mich. George verabschiedete sich von mir, schüttelte mir die Hand und verschwand. Klar wusste ich, dass ich nicht hier sein sollte, doch im Augenblick spielte mein Verstand einfach die größte Rolle. Ich konnte mich von dem was ich war, nicht einsperren lassen. Ich zögerte nicht und betrat wieder sein Zimmer. Ich schloss die Tür hinter mir und sah ihn an. „Das war also dein Vorgesetzter“, meinte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. „Wirklich sehr romaitsch das zwischen euch. Rein Geschäftlich mhm?“ Langsam kam ich wieder auf sein Bett zu. Erneut traf sein Blick auf meinen. Er sah so fertig aus. Irgendwie tat Aiden mir schon sehr leid. Wie konnte er sich nur auf so eine blöde Nummer einlassen. Auch fragte ich mich schon, was George wohl alles zu ihm gesagt hatte. „Ich wusste gar nicht, dass du so auf Anzugträger stehst. So wie es aussieht, scheint dieser George ja ziemlich große Stücke auf dich zu halten. Sehr Romantisch.“ Wenn ich mit so einem Kerl zusammen arbeiten müsste, würde ich mich vermutlich vor ein fahrendes Auto werfen. Konnte Aiden denn nicht sehen, dass das Militär nur auf das eine aus war? Wie hielt Aiden sowas aus? Wenigstens konnte ich mir nicht vorstellen, dass es Leute gab, die anders drauf waren. Das Militär blieb eben das Militär. Die Leute waren doch alle gleich. Er war vermutlich nur auf das Geld aus und Aiden war für ihn ein Mittel zum Zweck. Sobald jemand Probleme machte, wollte er vermutlich so wenig wie möglich damit zu tun haben. Solche Leute wie diesen George konnte ich doch bestens einschätzen. Anstelle davon mich wieder zu ihm zu setzten, stellte ich mich auf sein Fußende und sah ihn von hier aus an. Irgendwie war das alles schon ein wenig komisch zwischen uns. Wenigstens nicht mehr so wie damals bevor das alles passiert war.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Okt 23, 2018 9:46 pm

Aiden Jales
Ich sah ihren fassungslosen Blick, aber was erwartete sie von mir? Sie hatte mir Sachen an den Kopf geworfen und danach war sie einfach verschwunden. Was sollte ich denn darüber denken? Natürlich ging ich dann davon aus, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollte und um ehrlich zu sein, sie hatte mir das Herz aus der Brust gerissen, als sie gegangen war. Aber das würde ich ihr nicht erzählen. Was kümmerte sie überhaupt meine Gefühle? Es hatte sie doch auch nicht geschert, wie es mir die letzten paar Tage, Wochen ergangen war. Alenia ging nach draussen, während ich meinem Vorgesetzten alles versuchte zu erklären. Aber es war wohl kein Wunder, dass ich mich selbst nicht mehr ganz daran erinnerte. Ich hatte immerhin ziemlich heftig den Kopf angeschlagen und nachdem ich ohnmächtig geworden war, hatte ich sowieso nichts mehr wahrgenommen. Ich hatte also keinen Plan, wie ich da raus gekommen war. Vermutlich durch die anderen Soldaten, aber das konnte er sich selbst denken. Es dauerte eine ganze Weile, bevor er verschwand. Ich hatte mich gerade wieder in das Kissen sinken lassen, als die Tür bereits wieder aufging. Ich sah Alenia erstaunt an, als sie wieder zur Tür hineinkam. Ehrlich gesagt, hatte ich fast schon ein bisschen damit gerechnet, dass sie gegangen war. Sie hatte doch sicher die Nase voll von mir. Also was wollte sie hier noch? Ich war doch für sie nur ein stinknormaler Mensch, der keine Bedeutung hatte. Sie schloss die Tür und ich hob eine Augenbraue. „Natürlich ist es nur rein geschäftlich, was sollte es sonst sein?“, brummte ich und sah sie an. Wollte sie mich provozieren, während ich hier mit Brüchen und Verbrennungen im Bett lag? Nein, das glaubte ich doch nicht wirklich. „Ach, halt doch die Klappe. Ich bin total hetero“, erwiderte ich und verdrehte die Augen. Ich schüttelte kurz den Kopf. Im Gegensatz zu vorhin setzte sie sich nicht mehr neben mir hin und nahm meine Hand, sondern blieb einfach am Ende des Bettes stehen und sah mich an. Was wollte sie mit diesem Blick sagen? „Ernsthaft, Alenia, was tust du hier? Du bist gegangen und ich habe seitdem nichts mehr von dir gehört. Wäre ich nicht im Krankenhaus gelandet, wärst du doch auch nicht wieder zu mir zurückgekommen. Also was soll das hier? Verschwindest du danach wieder und willst nichts mehr mit mir zu tun haben oder siehst du mich doch nicht mehr als Monster? Das glaube ich allerdings nicht“, sagte ich ehrlich und stiess die Luft aus. Ich wollte doch endlich einfach Klarheit haben. Ich wollte wissen, was denn nun zwischen uns war oder eben nicht war. „Hast du es durch meinen Bruder erfahren?“, fragte ich nun doch und sah sie wieder an. Kurz tauchte der Gedanke auf, dass sie etwas mit meinem Bruder angefangen hatte, aber nein, das konnte doch nicht sein. Das würde sie mir doch nicht antun oder? Ja, wir hatten gewisse Ähnlichkeiten und ich wusste, dass er total auf sie abgefahren war. Aber das würde sie doch nicht ernsthaft tun oder? Es reichte doch nur schon, dass sie einfach gegangen war.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Di Okt 23, 2018 10:06 pm

Alenia.
War das eine Ernst gemeinte Frage? Er hatte mir damals doch gar keine andere Chance gelassen. Er hatte mir angeboten die Sache einfach so zu akzeptieren wie sie war. Ihn im Militär. Mit anzusehen wie er einfach irgendwelche Wesen tötete. Vielleicht sogar wenn es Wesen unter ihnen gab, die unschuldig waren. Keiner konnte wissen, was das Militär ihm verkaufte. Ich traute diesen Leuten keinen Meter weit. Vor allem nicht diesen Anzug tragenden Schnöseln. „Ich bin gegangen, weil ich nicht mit ansehen wollte, wie du in dieser Welt komplett verschwindest“, entgegnete ich ihn. Er war so Stur wie immer. Wieso benahm er sich jetzt immer noch so daneben? Konnte er mich denn gar nicht verstehen? Ich presste meine Lippen aufeinander. Er war im Augenblick also nicht auf Spaß aufgelegt, alles klar. Ich verdrehte die Augen. „Wow. Ich habe keine Ahnung für wie Herzlos du mich hälst, aber ich will nicht mit ansehen, wie du dich in den Tot stürzt. Ich bin Froh das dein Bruder mir Bescheid gesagt hat. Ob es dir jetzt gefällt oder nicht. Behalt deine Meinung in Zukunft doch einfach für dich, ja?“ Ob er das jetzt so sah oder nicht, war für mich nicht Relevant. Er konnte so Stur sein wie er wollte. Für mich spielte es jetzt im Augenblick auch gar keine andere Rolle. Streit hin oder her, es ging hier um seine Gesundheit und er war mir alles andere als Egal. Ein wenig Ratlos weitete ich meine Augen. Mit dem was er da von sich gab, machte er mich wirklich sehr sauer. „Du bist immer noch ein Arsch, Aiden Jales.“ Ich verdrehte die Augen und ging um sein Krankenbett herum an seine Seite. Am liebsten hätte ich ihm in die Nase gekniffen. Kaum zu glauben, dass ich mich darauf einließ. Ich sollte einfach gehen und aufhören mich mit ihm darüber zu unterhalten. „Du freust dich ja sehr mich zu sehen. Vielleicht sollte ich ja wirklich wieder gehen.“ Schien ihm ja wohl auch sehr viel lieber zu sein. „Ich hab mir einfach Sorgen gemacht. Ist das zu un offensichtlich?“, fragte ich ihn und musterte ihn unter strengen Blick. Ich zügelte die Lautstärke meiner Stimme ein wenig. „Ich habe doch nur Angst das du dich für diese Leute komplett aufgibst“, raunte ich. Dabei kannte ich ihn noch gar nicht lange genug um dies zu beurteilen. Trotzdem gab es doch schon die ersten Anzeichen. Konnte er mir denn kein Glauben schenken? War es nicht begründet, dass ich dem Militär nicht traute? Konnte es nicht sein, dass diese Leute wirklich Dreck am stecken hatten? Was, wenn wir wirklich unschuldige töteten? Aiden hatte dafür doch gar keine Beweise. Er sagte doch selbst, dass er nicht einfach so austreten konnte. Genau das waren doch die Alarmglocken, die bei ihm klingelten. Sie würden ihn nicht einfach so gehen lassen. Er hatte etwas von ihnen, was er ihnen nicht wieder geben könnte. Doch dafür verkaufte er sich jetzt sein gesamtes Leben lang? Sie wussten jetzt von mir- zwar nicht wer ich war und warum ich hier war, aber sie würden mich jetzt auf dem Schirm haben. „Und haben sie nach mir gefragt?“ Meien Frage klang fast schon ein wenig vorwurfsvoll. Es war eine weitere Sache, die mich sehr skeptisch machte. Wieso sollte es sie interessieren, wer ich war. Doch sie wollten es wissen und alles schriftlich festhalten. Ich war nicht Dumm. Ich kannte das Militär. Sie waren mein Feind. Die Gefahr und ich war mir sicher, dass sie mich töten würden, selbst wenn ich keine Bedrohung war. Fragend musterte ich Aiden. Es würde ihn nichts bringen mich anzulügen. Ich gehörte zu Aidens Privatleben und so wie ich diese Leute kannte, wollten sie jede Kleinigkeit von seinem wissen. "Du kannst ruhig ehrlich zu mir sein, du scheinst ziemlich scharf darauf zu sein zu streiten. Also leg los- willst du mir verkaufen, dass deine kleinen Freunde es nicht Böse meinen und mich nur vor Gefahren beschützen wollen die vor mir liegen?"


Zuletzt von Troian. am Di Okt 23, 2018 11:59 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Di Okt 23, 2018 10:07 pm

Alex Castillo
Die Zeit allein mit Brad war anfangs ein wenig unangenehm, immerhin hatte er aufgedeckt wer ich in Wirklichkeit war – jedenfalls zum Teil. Außerdem flirtete er mit mir, jedoch nicht auffällig er versteckte es unterschwellig und seine kleinen Komplimente ließen mich erröten. Ich war mir sicher, dass ich mit meinen Augenringen, zerzausten Haaren und rotem Gesicht, alles andere als hübsch aussah. Ich war ziemlich froh darüber, dass Cailan Brad und Tiff wegschickte. Irgendwie war alles ein bisschen viel für mich, die neuen Eindrücke, diese Mission und dann auch noch Brad der mein Geheimnis kannte. Müde streckte ich meine steifen Beine aus, legte meine AKM-47 ab und fragte mich mal wieder, wie ich es geschafft hatte in solch eine Situation zu gelangen. Früher hätte ich nie gedacht, dass ich jemals mir Warrior und für die Regierung kämpfen würde. Nun sah ich an mir hinunter, hatte meine Uniform, welche mich als Soldaten der Warrior kennzeichnete sowie meinen Waffengürtel an. Seit neuestem wusste ich wie man seine Waffe richtig abfeuerte und säuberte. Es war fast Vollmond und irgendwie schien dieser uns auszulachen, zeigte uns wie wenig Zeit uns noch blieb. Als Cailan sich zu mir gesellte sah ich auf meine AKM-47 und fragte mich ob ich wirklich dazu in der Lage wäre damit ein Lebewesen zu treffen? Ich seufzte und sah zu ihm, als er mir die Lage erklärte und mich musterte. „Aha, alles klar.“, murmelte ich nur und lehnte mich zurück. Mir war irgendwie unwohl bei der Sache, dieses Mädchen und ihr restliches Leben hingen am seidenen Faden. Es war nur eine Frage der Zeit und anscheinend auch Laune der Werwölfe, bis sie sie verwandelten. Am liebsten würde ich sie jetzt schon holen und sie wieder zu ihrer Familie bringen, doch das funktionierte nicht. Wir mussten den richtigen Moment wählen um sie zu befreien und das hieß erst einmal Warten.
Als er mich fragte wie es mir ging, war ich etwas verblüfft, immerhin waren das die ersten Worte, die nichts mit Arbeit wirklich zu tun hatten. Er ignorierte mich so gut es ging, denn er war sehr nachtragend und ich anscheinend auch ein herzloses Biest. Ich griff mir unwillkürlich an meinen Hals, an welche die Würgemale sowie die frischen Narben des Vampirbisses sich zeigten. „Geht so, könnte schlimmer aber auch besser sein. Das Schlucken ist noch etwas merkwürdig aber ansonsten tut es nur weh, wenn ich die Male direkt berühre.“, sagte ich emotionslos und schloss die Augen, als die Szenen wieder vor meine Augen abspielte. „Ich denke, nicht das Resa dich für irgendwas verantwortlich macht. Viel mehr denjenigen der mir etwas antut, das ist ein unterschied. Außerdem kann er nicht von dir verlangen, beides hinzubekommen – eine Mission zu leiten und auf mich aufzupassen. Das war keine Gute Idee von ihm.“, murmelte ich mit geschlossenen Augen und seufzte leise. Wenn er sich wirklich entscheiden musste, konnte er gar nicht mein Wohl über das all der anderen Stellen. Er musste logisch handeln und nicht mit Resas Bitte – auch wenn ich nicht sterben wollte. Nach zwei Minuten Stille öffnete ich die Augen und sah in die Dunkelheit, zum Glück konnte er durch, dass schlechte Licht nicht mein Gesicht sehen, sowie ich seins. Ich mochte es nicht, wenn Leute mich versuchten zu lesen, besonders nicht, wenn ich nicht auf der Höhe war. Ich dachte, über seine Frage nach, ob ich „fit“ war, körperlich war ich es, doch geistig und emotional war ich innerlich ein Tornado. Gott was war nur mit mir los, ich fühlte mich nicht mehr wie ich selbst und ich war einsam und immer noch erschüttert, wütend und traurig wegen Jacksons Tod, welcher meine Schuld war. Deshalb sagte ich, „Ich bin verwirrt und das hasse ich.“, gestand ich ihm. „Das alles ist abartig und ich weiß nicht was ich denken soll, ich sehe die Wesen und erkenne ihre böse Natur. Ich sehe wieso man Angst vor ihnen hat und dass sie in der Lage sind grausame Dinge zu tun, dennoch kenne ich ebenfalls die andere Seite dieser Geschöpfe.“ Sie waren nicht durch und durch böse, sie wurden nicht verstanden und gefürchtet, ihre Triebe waren unkontrollierbar und war es schwer für sie, diese zu beherrschen. Aber es funktionierte und ich wünschte man könnte einigen dieser Geschöpfe helfen, da sie selbst nicht wussten was sie taten. Ich sagte ja nicht, dass diese Werwölfe eine zweite Chance verdient hatten, sie verwandelten unschuldige Frauen und Mädchen um eine verschissene Werwolfarmee aufzustellen! Die Werwölfe entführten, missbrauchten und zerstörten ihr Leben. Konnte man Lykanthropie mit einer Geschlechtskrankheit vergleichen? Menschen konnten ebenfalls so grausam sein und sie wurden nicht abgeschlachtet. „Falls du denkst, dass ich auf eurer Seite bin, vergiss es! Ich verabscheue diese Wesen nicht, ich verabscheue diejenigen, die anderen Menschen oder auf Geschöpfen wehtun und ich denke, dass der Teil jemanden zu beschützen oder zu retten richtig ist.“, sagte ich schließlich und fixierte irgendeinen Punkt in der Ferne, ich konnte ihn nicht ansehen. Ich hasste es irgendwas zuzugeben, ich war stur und hatte meine Ansichten, doch all das schien zu verschwimmen und ich hatte Angst davor. Resas Zuneigung überforderte mich, besonders da er nicht die Person war, für die ich ihn gehalten hatte. Dies veränderte vieles und ich mochte diese Entwicklung nicht, ich wollte mich nicht an ihn, Cailan oder auch das Leben als Warrior gewöhnen. Denn auch wenn ich es nicht zugeben wollte, war ein Teil von mir davon fasziniert, von Resas Liebe, Cailans Willenskraft und dem Gedanken Leben zu retten. Ich wusste nicht mehr weiter und ich konnte mit niemanden darüber reden, der neutral war oder auf meiner Seite, denn trotz allem war ich einsam und allein, ich hatte niemanden…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Okt 24, 2018 8:32 am

Aiden Jales
Was sollte ich denn sonst sagen? Ich sagte doch nur, wie es aus meiner Sicht gewesen war. Wenn ich damals etwas falsch verstanden hatte, dann sollte sie mich verdammt nochmal aufklären. Man konnte aber sicher nicht allzu viel falsch verstehen, wenn sie einfach ging und nichts mehr von sich hören liess. Sie hatte nichts mehr mit mir zu tun haben wollen und dennoch war sie nun hier und stand vor meinem Bett. Würde sie danach wieder verschwinden? „Ich verschwinde nicht komplett in ‚dieser' Welt. Es gibt sowieso nur eine", murrte ich leise und schüttelte den Kopf. Ich wusste gerade echt nicht, was ich ihr sagen sollte, um sie zufrieden zu stellen. Ich wollte sie nicht verlieren, aber ich hatte sie schon verloren und das war der springende Punkt. „Wenn du herzlos wärst, wärst du nicht hier und das habe ich gar nicht damit sagen wollen. Aber wenn du danach wieder gehen willst und erneut nichts mehr mit mir zu tun haben willst, dann mach es nicht schwerer, als es sonst schon ist.“ Ich hob den Blick und sah sie an. Ich meinte es ernst, mit dem was ich ihr sagte. Sie hatte etwas in mir ausgelöst und dann war sie gegangen. Hatte sie das denn überhaupt nicht gemerkt? Es sah fast schon ein bisschen so aus. Ich seufzte nur, als sie mich als Aesch betitelte. Ach, dann war ich schon ein Arsch gewesen, als sie mit mir im Bett gewesen war? Oder war ich nun ein Arsch, weil ich beim Militär arbeitete? Ich wusste echt nicht, wo ich bei ihr stand. Sie hatte sich Sorgen gemacht. Hiess das, dass ich ihr doch nicht egal war? „Ich gebe mich für diese Leute nicht auf!“, erwiderte ich hitzig und wollte meinen Arm heben, um mir durch die Haare zu fahren. Aber es schoss lediglich der Schmerz durch meinen Körper, also liess ich es sein. „Es spielt mir einfach keine Rolle mehr, wie viel ich nun riskiere", sagte ich dann aber ehrlicherweise und verstummte. Ich seufzte leise auf und liess den Kopf in den Nacken sinken. „Ich habe doch gar nicht genügend Energie, um mit dir zu streiten“, murmelte ich leise und schloss für einen Moment erschöpft die Augen. Dieses detaillierte Gespräch mit George und nun auch noch diese hitzige Diskussion mit Alenia… mein Körper machte das gerade im Moment nicht mit. „Ja, aber nur beiläufig. Ich habe ihm gesagt, dass wir uns in einem Club getroffen haben und etwas am Laufen gehabt hatten, bevor alles auseinander gebrochen war, weil ich zu wenig Zeit für dich hatte. Ich habe gedacht, dass du nicht unbedingt willst, dass ich ihm sage, wo du arbeitest", sagte ich und stiess vorsichtig die Luft aus. Ja, ich hatte für sie teilweise meinen Vorgesetzten angelogen und ich hoffte wirklich, dass sie das zu schätzen wusste. Ich hatte noch nie meinen Vorgesetzten angelogen, aber das letzte was ich wollte, war sie in Gefahr zu bringen. Das war garantiert nicht das, was ich wollte. Sie sollte einfach ihr Leben leben, so wie es halt jemand wie sie lebte. Der Rest ging mich ja alles nichts mehr an. Deswegen fragte ich auch nicht nach, ob sie etwas mit meinem Bruder hatte. Mein Bruder hätte sicher nichts dagegen und das obwohl sie sowas wie meine Ex war. Jedenfalls hatte mein kleinerer Bruder gewusst, was zwischen uns lief. Vielleicht stand sie aber auch auf jüngere Typen. Nachdem was sie mir erzählt hatte, empfanden sie ja sowieso nicht die gleichen Gefühle wie ein Mensch. Das alles war echt zu verwirrend.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Troian. am Mi Okt 24, 2018 9:21 am

Alenia.
Ich wusste wirklich nicht, wie ich mit ihm umgehen sollte. Aiden war mir in der kurzen Zeit wirklich ans Herz gewachsen. Klar, vielleicht interpretierte ich Dinge auch einfach zu schnell. Schließlich funktionierten meine Gefühle ein wenig anders wie die eines Menschen. Damals hatte ich die Menschen immer nur beobachtet und mich gefragt, was sie füreinander empfanden wenn sie sich so tief in die Augen sahen. Durch Aiden war es mir klar geworden. So musste es sich anfühlen. Aiden war der Mann, den ich bewunderte. Es war dämlich, aber es kam den Märchen schon verdammt nahe. Märchen wie die Kleine Meerjungfrau, die auf den ersten Blick unsterblich in ihren „Prinzen“ verliebt war. Aiden musste mich nur ansehen. Dabei wusste ich, wie anstrengend ich auch sein konnte. Wie schwer es für ihn war sich einzugestehen, wer ich war.  Was ich war. Davor konnte er nicht die Augen verschließen und vieles machte dies schwerer. Er war mir einfach wichtig und selbst wenn ich Dinge anders empfand als er, hatte das nicht zu bedeuten, dass er mir egal war. Vermutlich hatte er das immer noch nicht realisiert. Zögernd legte ich wieder meine Hand auf seine. Ich hatte das streiten satt. Selbst wenn dies im Augenblick das wohl einzige zu sein schien, indem wir komplett aufgingen. Doch aus irgendeinem Grund war nun etwas anders zwischen uns. Keiner konnte das leugnen. Seid dem wir wussten, wer der andere war, stellte es sich als deutlich schwerer heraus wieder zueinander zu finden. „Aiden, ich habe dieses ständige Streiten wirklich satt“, murmelte ich und musterte ihn. Es musste ihm doch genauso ergehen. Ich seufzte und unsere Augen trafen aufeinander. Sollte es nicht eigentlich keine Rolle spielen, was das zwischen uns war? Es hielt uns doch keiner auf. Er musste einfach akzeptieren wer ich war und ich musste akzeptieren wer er war. Selbst wenn ich mich wirklich schwer damit tat. Meiner Meinung nach, sorgte das Militär nämlich nicht nur dafür Wesen zu töten, die es auf Menschen abgesehen hatten, sondern dafür dass Grundsätzlich alle Fabelwesen von der Bildfläche verschwanden die auf dieser Welt wandelten. Dabei machte es für sie doch gar keinen Unterschied. Sie hatten auch ein Recht auf Leben. Meiner Meinung nach. „Danke.“ Es war keine Offensichtlichkeit von ihm, seinem Vorgesetzten nicht zu verraten wo ich arbeitete. Er hatte es für mich getan. Er log um mich zu beschützen. „Ich bin hier weil ich mir sorgen um dich gemacht habe. Ich konnte ja nicht wissen, dass du vor hast dich sofort umzubringen. Lassen wir das. Bitte. Das streiten und das ständige „wer hat Recht“ gehabe.“ Wir waren wohl beide zu Dickköpfig für diese angelegenheit. „Das hier ist doch echt bescheuert. Wie lange wollen wir dieses Spiel jetzt noch spielen? Ich will das du wieder ordentlich Gesund wirst. Können wir die Sache nicht einfach dabei belassen indem wir sagen wir beide stehen auf sehr ungewöhnliche Dinge? Schließlich hast du auch nicht bemerkt das ich „anders“ bin.“ Und ich wollte, dass er aufhörte sich in Lebensgefahr zu begeben. Wirklich offensichtlich was ihm diese Aktionen nämlich brachten, war ich mir immer noch nicht. Von mir aus, konnte Aiden mich so ansehen wie er es tat, doch das änderte nichts daran, dass ich wollte das die Sache wieder wie früher wurde. Vielleicht sogar ein wenig intensiver. Ich wollte ihn näher kennen lernen. So wie es die Menschen eben taten, wenn sie einander mochten. Das war schließlich das, was sie taten. Doch auch wollte ich, dass Aiden mich wie jemand „normales“ behandelte. Genau aus diesem Grund hatte ich das Land betreten. Weil ich die Menschen kennen lernen wollte und mich anpassen wollte. Hatte ich es denn nicht auch verdient, so angesehen zu werden? Für ihn wollte mich mir sogar alle Mühe geben die ich aufbringen konnte. „Sag mir was ich tun kann, damit es dir wieder besser geht“, fragte ich und sah ihn aufmerksam an. Ich wollte es für ihn versuchen und das tun was ihm gut tat um wieder fit zu werden.
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