The secret warriors (RPG)

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Fr Okt 05, 2018 4:15 pm

Alex Castillo
Als wir die Halle durchquerten um zu den Umkleiden zu kommen, waren schon die meisten Schüler fertig und auf den Weg in die Kantine. Ich zog mich aus und stellte mich unter die Dusche, da meine Muskeln schmerzten und ich nicht streng riechen wollte. Deshalb duschte ich fix, wickelte mein Handtuch um mich und ging zurück zu meinem Spind. Dieser war aufgebrochen und meine Klamotten lagen zerfetzt darin rum. Ich fluchte laut, sah aber kein anderes Mädchen in der Umkleide, bis Riley aus dem Schatten trat und mich hämisch angrinste. „Tja das hast du nun davon, wenn du dich mit mir anlegst Chadwick!“, fauchte sie und betrachtete mich von oben bis unten. „Keine Ahnung warum du dir so viel rausnehmen darfst oder wieso Cailan dauernd mit dir rumhängt, doch glaub bloß nicht, dass du was besseres bist, nur weil du diese Privilegien hast.“ Ich lachte nur und sah ihren verärgerten Gesichtsausdruck, „Wow, dass nenne ich mal reif. Du drohst mir?! Ernsthaft willst du wieder fertiggemacht werden, denn da draußen kommst du mit deinen Tricks nicht weit.“, ich deutete auf das Fenster zu Stadt hin und in die Freiheit, damit sie es endlich begriff.
„Außerdem, wenn du so eifersüchtig bis, dass ich extra Trainingstunden bekomme und Cailan mich trainiert, dann geh dich doch beschweren oder - nein frag ihn ob er doch nicht extra Stunden für dich einschiebt, damit du auch mal so gut wirst wie ich.“ Ich grinste frech und sah wie sie nun wutentbrannt aus der Umkleide lief und ich mit den Stofffetzen zurückblieb. „So ein scheiß…“, murmelte ich und zog mir die Hose sowie mein Top an. Gott ich sah aus, als wäre ich von Maschinengewähren durchlöchert worden, so konnte ich nicht in die Cafeteria gehen. „Hey brauchst du Hilfe?“, flüsterte eine leise Stimme. Ich drehte mich um als sich eine Hand auf meine nackte Schulter legte und schrie erschrocken auf, als ich mich umdrehte und niemanden sah. „Oh sorry, sorry, sorry! Ich wollte dich nicht erschrecken…“, sagte das blasse, blonde Mädchen, welches nun vor mir stand. „Heilige Scheiße mach so etwas nie wieder…das ist verdammt gruselig. Was machst du hier überhaupt hier? Spannerst du?“, fragte ich und sah wie ihre Wangen rot wurden. „Ähm…nein…also das nicht.“, stotterte sie und sah nervös zu Boden. „Ich habe dich heute im Kampftraining gesehen, wie du Riley fertiggemacht hast…“, wisperte sie nervös. „…das war sehr beeindruckend und als Riley meinte sie wolle dir zeigen wer der Boss hier ist und deine Kleidung zerschnitten hat, dachte ich, dass sie nicht schon wieder damit durchkommen darf.“ Ich zog eine Braue hoch, "Was meins du damit schon wieder?“, fragte ich neugierig. Das Mädchen biss sich auf die Unterlippe und erzählte ihr von meiner „Vorgängerin“, denn jedes Mädchen was genauso gut oder besser als Riley war, wurde von dieser tyrannisiert, bis sie die Ausbildung abbrachen oder versetzt wurden. Ich fand das ziemlich kindisch und unreif von ihr und hatte um ehrlich zu sein keine Lust mich mit so einer Zicke auseinandersetzten zu müssen. „Danke, aber ist schon in Ordnung. Nächstes Mal trete ich ihr so hart ins Gesicht, dass sich die richtigen Synapsen in ihrem Gehirn wieder verbinden.“, murmelte ich und hörte ihr leises schüchternes Lachen, bevor sie mir dann half aus den Stofffetzen noch etwas Anziehbares zu machen. Zum Schluss kam raus, dass ich keine langen Hosen, sondern eher Shorts trug, sowie ein Crop-Top. Das Mädchen namens Sam, überließ mir ihre Jacke, sodass ich nicht obszön rumlief, „Willst du mit uns essen?“, fragte ich sie, doch sie schüttelte nur den Kopf. „Sorry, ich kann nicht aber vielleicht ein anderes Mal.“, ich zuckte nur mit den Schultern und ging dann aus der Umkleide.
„Sag jetzt nix!“, fuhr ich Cailan an, als ich ihm wieder gegenüberstand. „Diese Riley hat im Gegensatz zu mir ein gewaltiges Aggressionsproblem. Gott sie sollte zu einem Therapeuten gehen, gibt’s so was hier?“, fragte ich und lief Richtung Turnhallenausgang, sodass wir endlich in die Kantine gehen konnten, denn ich verhungerte fast!
Eine Woch später...
Ich blickte in Cailans Gesicht, begrüßte ihn mit einer üblichen Beleidigung und machte mich witzig über ihn während wir in die Kantine gingen uns unser Frühstück holten. Es gab dauern nur gesundes Essen und ich vermisste meine Honey Loops total und wegen Cailan musste ich auch immer am Tisch seiner fucking Freunde sitzen, die alle arrogante Arschlöcher waren und wie er Kommandant. Vor ein paar Tagen war mir das so auf den Sack gegangen, dass ich sein Essen mit etwas extra scharfer Soße sowie einem Getränk versalzen hatte, als er gerade durch seine Kollegen abgelenkt war. Er nahm dann voller Elan und Hunger einen großen Happen und lief feuerrot an. Aber am besten war die Stelle als er sein Getränk runter stürzte und es gleich wieder hochkam und er in den nächsten Mülleimer kotzete. Ich hatte mich vor lauter Lachen nicht mehr eingekriegt nur die restlichen in der Mensa, sahen erschrocken zu uns, den keiner würde sich je trauen Kommandant Archer bloßzustellen. Tja die Konsequenzen erstreckten sich durch extra brutales Straftraining und dem Elektroschockarmband, welches echt wehtat. Trotz der Schmerzen würde ich es wieder tun, denn diese Erinnerung versüßte mir nun immer wieder den Tag.
Heute stand ein Spezialtraining an, wir würden den ganzen Tag dafür brauchen, weshalb wir auch schon um sechs Uhr Frühs in der Halle standen und von unseren Trainern zurechtgewiesen wurden. Dies war eine Übung zur späteren Semesterprüfung, wir würden in zwei Teams eingeteilt werden, welche jeweils Einsatzleiter bekommen würden. Diese leiteten die Mission und würden durch ihren Plan hoffentlich das Team zum Erfolg führen. Das Testgelände war etwas weiter entfernt, es war eine Nachbildung eines ehemaligen Einsatzgebietes und hielt gefahren und unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten bereit. In der ersten Phase würden wir die Infos bekommen um den Einsatz zu planen, dafür hatten wir zwei Stunden, sowie unsere Ausrüstung zusammenzustellen bevor wir zum Gelände fuhren und die Teams separat ihre Mission erfüllen mussten. Das Ziel war es alle Geiseln lebend aus dem Gebäude rauszubekommen sowie das eigene Team. Das Team, welches besser abschnitt bekam einen Freien Tag und durfte sich eine Strafe für die Verlierer ausdenken. (Denn die Trainer und andere ausgewählte Leute bekommen den Ablauf durch vorinstallierte Kameras mit.) So schlimm klang der Tag also nicht, musste ich mir eingestehen. Es blieb nur abzuwarten in welchem Team ich war und wer mein Einsatzleiter werden würde.
Wir standen alle in Reih und Glied, als unser Trainer die Einsatzleiter verkündete, „Wie jedes Jahr werden die Missionsleiter nach der Taktikprüfung ausgewählt, welche vorgestern stattfand. Wir haben dort einmal „Riley Erikson und Alexandra Chadwick die die Vorprüfung mit der kompletten Punktzahl bestanden haben auserwählt. Kommen Sie bitte nach vorn, wir werden Ihnen nun Ihre Teammitglieder zuteilen.“, sagte er und ich brauchte einen Moment, bevor ich nach vorn ging und mein wachsendes Team betrachtete. Als alle aufgeteilt waren, bestand mein Team aus vierzehn Rekruten die skeptisch dreinblickten.
„Ach ja, bevor ich es vergesse sie bekommen noch jeweils zwei erfahrene Soldaten zu geteilt, welche sie überwachen werden und ihr Handeln beurteilen.“ Wie durch ein Wunder bekamen wir Kommandant Archer und die anderen einen von Cailans Freunden. Riley sah mich finster an und ich grinste nur, weil es sie noch mehr auf die Palme brachte.
Wir wurden danach in separate Räume gebracht und bekamen die Unterlagen um uns einen klaren Plan zu überlegen. „Okay wir haben fünft Geiseln und acht Vampire, die Geiseln werden im Keller des Hauses festgehalten mit großer Wahrscheinlichkeit sind im Keller zwei Vampire Als Aufpasser positioniert, die anderen verteilen sich über die zwei Etagen, vermutlich werden die meisten im Erdgeschoss sein und nur die Anführer oder Alphas im Obergeschoss.“, begann ich zu Analysieren und sah mir das Gebiet genauer an. „Das Gebiet ist dünn besiedelt, es wohnt wenig menschliche Familie in der Nähe, das heißt, dass wir die das leerstehende Haus auf der rechten Seite für uns nutzen können. Ich will zwei Scharfschützen auf dem Dach haben, sodass ihr flüchtende Gegner aufhalten könnt. Ich möchte drei Teams je vier Rekruten gemischt aus Gens und Non-Gens, ein Team A wird den Haupteingang nehmen, Team B den Hintereingang und mein Team C steigt übers Dach ein.“, erklärte ich skizzierte grob einen Plan. „Das Hauptziel von Gruppe A ist es die Vampire in Schach und sie von B fernzuhalten, da diese die Aufgabe übernehmen, die Geiseln sicher nach draußen zu bringen. „Übrigens ich will, dass ihr keinen Vampir erschießt, wir werden hauptsächlich mit Betäubungspfeilen arbeiten und Vampire im Notfall so verletzen, dass sie kampfunfähig sind.“ Plötzlich meldete sich Jackson zu Wort, „Wieso töten wir sie nicht, dass wäre schnell und einfacher als sie zu betäuben?“ Ich seufzte, „Weil diese Vampire Informationen haben könnten, von denen wir profitieren. Außerdem leben in der Umgebung Menschen, Kugeln sind lauter als Betäubungspfeile und auch sauberer.“
„Okay und warum reich dann nicht nur Vampir?“, fragte ein Mädchen mit roten Haaren. „Wir wissen nicht was ihr Druckpunkt ist, klar können wir sie foltern, doch ich bin mir sicher, sie werden dichthalten. Da es sich aber um eine Vampirfamilie handelt wird einer davon sicher ein Mitglied nicht verlieren wollen und so kooperieren und wenn nicht können wir sie immer noch töten.“ Sie hörten mir gebannt zu und ich erklärte ihnen, dass sie Nahkämpfe vermeiden sollten, da Soldaten mit Kräften wie meinen die Vampire simulieren würden. Außerdem würde jeder von ihnen einen Mundschutz tragen, um nicht verwandelt werden zu können. Ihren Hals, die Handgelenke und Fußknöchel sollten sie mir Essigessenz einreiben, da dies Vampire abschreckten in die Hautstelle zu beißen. Jeder durfte sich seine Schusswaffen aussuchen mit den er am besten umgehen konnte. Ebenfalls würde jeder in meinem Team noch drei Handschellen bei sich tragen um Vampire fesseln zu können.
„Wir greifen in der Morgendämmerung an, da sie dort wenig Menschen unterwegs sein werden und Vampire es nicht riskieren rauszugehen. Zuerst steigt Team C durchs Dach leise ins Obergeschoss, dann gebe ich Team A ein Zeichen und ihr werft Blendgranaten durch zwei Fenster, sodass die Aufmerksamkeit auf die Vordertür gerichtet ist. Team B sollte unauffällig durch den Hintereingang in den Keller gehen und die die Geißeln befreien. Wenn ihr merkt Team A hat Probleme werden zwei von euch ihnen helfen, genauso wie aus C. Wenn alle Vampire oben ausgeschaltet sind, wird einer dortbleiben und sie Fesseln, die anderen gehen runter und teilen sich auf. Sollten alle Geißeln draußen sein, wird Team B diese sofort in Sicherheit bringen während A und C die Vampire ausknocken und fesseln, sowie in den Gefängnistransporter laden. Habt ihr alles verstanden oder gibt es noch irgendwelche Fragen?“, fragte ich mein Team und machte mich mental bereit ein paar Warriors in den Arsch zu treten.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Sa Okt 06, 2018 12:33 pm

Kleo Miles
„Du hast mir bisher ja auch noch keinen Grund gegeben dir meine gefährliche Seite zu zeigen. Ich hob eine Augenbraue, als ich zu ihm rübersah und er behauptete, dass es ganz auf die Situation ankommt ob ich meine Krallen ausfahren soll oder nicht. Hm… ich hatte zwar keine Krallen, aber sicher wäre ein wenig Blutspiel im Bett unglaublich berauschend. Ich würde ihn schon gern ins Bett werfen, ihn beißen und ein wenig mit ihm spielen… Leider nur wüsste er dann über mich Bescheid, er würde sofort zu den Warriors laufen und ich würde gepfählt werden, obwohl ich all die Jahre versucht hatte das Richtige zu tun. Ich hatte nichts gegen die Warriors. Sie kämpften gegen übernatürliche Wesen wie mich, aber die meisten von uns waren auch blutrünstig und mörderisch. Auch ich tötete Menschen, aber nur weil ich musste. Nicht viele Vampire würden auf Blutkonserven umsteigen, wenn sie könnten. Ich schon. Ich seufzte leise und streckte mich ein wenig auf dem Boden. Das hier fühlte sich wirklich so… normal an. Ich fühlte mich als wäre ich eine ganz normale Frau, die endlich mal wieder ein wenig Spaß zuließ. Es war schön, auch wenn ich genau wusste, dass es hiernach wohl oder übel vorbei sein würde. Für eine Nacht könnte ich vielleicht so tun, als wäre ich ganz normal und kein übles Monster, aber auf Dauer würde ich das nicht schaffen. Ich konnte nur nachts raus und tötete Menschen. Auf Dauer würde man das einfach merken, also musste ich so viel Abstand wie möglich von den Menschen halten, auch von Raphael. Ich drehte den Kopf zu ihm und lächelte ihn schief an. „Du bist also so einer, der nicht verlieren kann, hm? Tja, da hast du bei mir wirklich die Arschkarte gezogen.“, schmunzelte ich und zuckte unschuldig die Schultern. Er war ein Mensch. Da hatte er sowieso so gut wie keine Chance gegen mich. Ich drehte mich langsam auf den Bauch und sah zu ihm, als er vorschlug nun weiter zu den Wasserfällen zu ziehen. Ich nickte nur, richtete mich auf und hielt ihm die Hand hin, um ihn mit hochzuziehen. Es war schön sich mal wieder ein wenig normal zu fühlen. Dafür konnte ich ihm wirklich dankbar sein. Ich lotste uns aus dem Maisfeld heraus, damit wir uns nicht auch noch verliefen und kehrte dann zurück auf unseren Trampelpfad, der uns diesmal aber auf den richtigen Wanderweg führte, damit wir ein wenig schneller voran kamen und Raphael nicht ständig schauen musste, wo er hintrat. Wir hatten immerhin nicht alle Zeit der Welt. Bei Sonnenaufgang musste ich bereits in diesem schäbigen Motel am Rand der Stadt sein und mich vor der Sonne schützen. Wir konnten also nicht einfach überziehen und länger machen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Sa Okt 06, 2018 1:03 pm

Cailan Archer
Ich wartete vor der Umkleide auf sie, doch sie ließ sich wohl alle Zeit der Welt. Sie schien nicht gerade Zeitdruck zu haben, dafür dass sie doch so hungrig war. Ich seufzte, verschränkte die Arme vor der Brust und setzte mich auf die Bank an der Seite, da meine Beine gerade irgendwie schmerzten. Ich hatte schon vor diesem blöden Ritual von den Hexern Phantomschmerzen verspürt. Das war nichts Neues für einen Querschnittsgelähmten. Manchmal, nach besonders harten Tagen, spielte mein Gehirn mir einfach einen Streich. Und eigentlich war meine gesamte letzte Woche ziemlich hart gewesen. Erst dieser ganze Scheiß mit Alexandra und mein Krankenhausaufenthalt, dann dieses Babysitting und jetzt auch noch das Training. Ich mochte einer der erfolgreichsten Junior-Kommandanten in der Geschichte der Warriors sein, aber ich war immer noch verletzt. Meine Beine würden nie mehr wirklich von allein funktionieren. Ich würde immer meine Probleme damit haben. Wie etwa jetzt, wo meine Beine ganz steif waren und ich mich lieber kurz hinsetzte, um meine Waden ein wenig aufzulockern. Diese Muskelverhärtungen kamen ziemlich oft vor, wenn ich meine Physiotherapie und meine Übungen vernachlässigte. Natürlich konnte ich sie nicht mehr bewegen und brauchte meine Telekinese dafür, aber wenn meine Muskeln verkümmerten und sich versteiften, könnten auch meine Kräfte wenig dagegen ausrichten. Ich richtete mich schnell auf und tat so als wäre nichts, als die Umkleidekabine sich öffnete und Riley herausgelaufen kam. Sie beachtete mich jedoch kaum. Sie schien völlig aufgebracht, doch das ging mich nichts an. Als sie wieder außer Sichtweite war, knickte ich meine Beine noch ein paar Mal, schüttelte sie aus und stand dann wieder auf, weil nun sicher auch jeden Moment Alexandra zurück kam. Und kaum stand ich, war sie auch schon aus der Tür heraus und ich runzelte leicht die Stirn. Das waren nicht die Klamotten, in denen sie gekommen war. Ihr Bauch war frei und die Shorts waren… mutig kurz. Wenigstens trug sie eine Jacke drüber. „Mach die Jacke zu. Ich will wegen dir nicht aus der Kantine geschmissen werden.“ Sie trug zwar gewissermaßen immer noch ihre Uniform, aber würde das jemand mitbekommen, würde sie ziemlichen Stress mit dem Boss bekommen und ich dadurch vermutlich auch noch. Dass Riley sowas tat, konnte ich mir fast nicht vorstellen. Sie war immer eine sehr freundliche, hübsche, erfolgreiche Frau in meinen Augen gewesen. Aber offenbar hatte sie doch ziemlich Feuer unter dem Hintern. Unbedingt schlecht war das ja nicht… „Natürlich gibt es hier Therapeuten. Die wirst du auch noch kennenlernen. Die Warriors, die schon im Dienst sind, müssen regelmäßig ihre Therapiestunden abhalten. Man sieht ziemlich üble Dinge dort draußen. Mentale Gesundheit ist da ziemlich wichtig.“, erklärte ich ihr. Die Soldaten sollten immerhin darüber reden und verarbeiten können, was sie dort draußen hatten sehen müssen. Auch ich hatte schon die ein oder andere Stunde in Anspruch genommen. Es prallte eben nicht alles einfach so an einem ab.
Die kommende Woche verlief zum Glück ein wenig besser. Alexandra schien endlich begriffen zu haben, dass es uns beiden mehr brachte, wenn sie einfach mal mitarbeitete statt gegen mich zu arbeiten. Sie schien endlich einzusehen, dass ich sie genauso gern loswerden würde wie sie von hier verschwinden wollte. Wir standen also mehr oder weniger auf der selben Seite. Ich trainierte sie und ignorierte ihre dummen Kommentare und Beleidigungen einfach. Ich spielte einfach ihren kühlen Begleiter. Das Training nahm mich immer mehr mit. Durch die rund um die Uhr Betreuung von Alexandra, hatte ich kaum mehr Zeit meine Physiotherapie in Anspruch zu nehmen und die Übungen, die ich nachts allein durchführte, reichten sicher nicht aus. Meine Muskeln waren in letzter Zeit ziemlich steif und unbeweglich und dadurch bekam ich Probleme mit der Hüfte, die schließlich auch zu ziemlichen Schmerzen führten. Doch eine andere Wahl hatte ich nicht. Ich vertraute Alexandra nicht genug, um sie eine Stunde aus den Augen zu lassen und zur Physiotherapie zu gehen. Sie würde die erstbeste Chance nutzen und abhauen und das unter meiner Aufsicht. Nein, dann lief ich lieber eine Weile noch mit Schmerzen in der Hüfte herum und kümmerte mich darum, sobald Resa ihr genug vertrauen konnte und ihr einen anderen Aufpasser zuteilte. Ich nutzte viel Zeit, um einfach zu sitzen, da der Schmerz so etwas erträglicher war. Ich ließ sie also viele Übungen allein machen und demonstrierte nur das nötigste. Ich hoffte darauf, dass sie die große Zwischenprüfung heute gut bestehen würde und Resa das als Zeichen sah ihr ein bisschen weniger Aufsicht zuzuteilen. Das war zumindest meine Hoffnung. Ich folgte Alexandra in die Turnhalle, wo der Lehrer bereits wartete und die Schüler dann unterwies. Ziel war es eine Mission durchzuführen wie es sie vor einigen Jahren in einer Stadt wenige Kilometer von hier entfernt gegeben hatte. Es gab zwei Einsatzleiter pro Team und dafür hatte sich Alexandra zusammen mit Riley qualifiziert. Die Teams wurden aufgeteilt und dann bekam jedes Team seinen eigenen Raum. Ich wurde als Gruppenbeobachter natürlich Alexandras Gruppe zugeteilt - auf Resas Wunsch hin. Ich hielt mich also bedeckt im Hintergrund, schnappte mir einen Stuhl und beobachtete einfach das Geschehen. Ich musste zugeben, dass Alexandra eine Anführerin war - wie ihr Vater auch. Das lag ihr offenbar einfach im Blut. Ich hätte es an ein oder zwei Stellen vielleicht ein wenig anders gemacht, doch ihre Herangehensweise war gut. Ich notierte mir ihren Plan auf meinem Klemmbrett und ließ sie die Details in den nächsten zwei Stunden besprechen, ehe wir abgeholt wurden und unter Team in den Bus geladen wurde. Die Fahrt zum Gelände dauerte gerade einmal zehn Minuten. Ich ging voran, ging zu dem Lehrer herüber und setzte mich in einen der Stühle vor den Monitoren, die die Aufnahmen innerhalb des Hauses zeigten. Von hier aus würde ich das Geschehen beobachten, während die Kids dort drin auf sich allein gestellt waren. Ich war froh wieder zu sitzen. Meine Hüfte brachte mich noch um! Ich balancierte das Klemmbrett auf meinem Schoß, während der Lehrer noch letzte Tipps und Anweisungen gab und die Simulation dann gestartet wurde. (Sorry ._.)
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Sa Okt 06, 2018 4:46 pm

Alex Castillo
„Hanni und Nanni seid ihr auf euren Positionen?“, fragte ich über mein Armband, mit Sprachfunktion. „Ja wir haben die Vorder- und Hinterseite im Blick und sind schussbereit!“, gab Derek an. Ich hatte mir die Codenamen ausgedacht, weil ich immer ihre Namen vergaß und ich mir so was hier nicht leisten konnte. „Gut, Team A und B macht euch bereit, Team C wird gleich ins Haus eindringen und auf mein Zeichen werden die Blendgranaten ins Haus geworfen.“, sagte ich und deutete Lonnie einen Gen-Rekrut mit der Fähigkeit sich unsichtbar zu machen, dass er sich bereit machen sollte. Wenn wir die Tür zum Obergeschoss geöffnet hatten würde er den ersten Schritt machen und in den Flur schauen. Danach würde ich übernehmen und wir würden uns aufteilen. Ich atmete noch einmal tief ein und aus, dachte daran was für ein Spaß es machen würde, diese Warrior mit AGONY platt zu machen. „Okay lasst uns die Arschlöcher da drinnen platt machen.“, sagte ich und wir entriegelten die Tür, stiegen leise eine Treppe runter und Lonnie machte sich unsichtbar und spähte du die Tür. „Der Flur ist leer, Zimmer am Ende des Flures ist Licht an, sowie in der Dritten Tür links.“ Ich nickte, „Lonnie du gehst mit Erik und Page du kommst mit mir.“ Leise schlichen wir den Flur entlang, Page und ich nahmen das rechte und Lonnie und Erik das linke Ende des Flures ins. Wir verschwanden im Schatten und schlichen zu den beleuchteten Türen aus denen Stimmen drangen. „Team A zündet die Blendgranaten.“, wisperte ich und plötzlich ertönte ein splittern von Fenstern sowie lautes Fluchen. Page und ich stießen die Tür aus und zielten auf die zwei Soldaten, welche uns erschrocken ansahen und fast beschämt zu Boden gingen. „Fessel sie.“, wies ich Page an und kontrollierte die anderen Räume, bevor ich ebenfalls zu Lonnie und Erik ging die ebenfalls zwei Vampire gefangen hatten. Von unten kamen Schüsse und auch schreie, „Bringt die zwei zu Page, dann kommt ihr beide mit nach unten und unterstützt Team A.“, sagte ich und funkte dann Team B um mir ihre Lage mitzuteilen. „Sie evakuierten gerade die Geißeln, bräuchten aber Verstärkung, da die Vampire nun mitbekamen, dass wir ihnen ihr Futter befreien wollten. Ich würde ihnen Erik als Unterstützung schicken und eilte nach unten.
Dort lagen schon ein paar Vampire auf dem Boden. „Team A…Jackson wie ist bei euch die Lage?“, funkte ich ihn an doch er antwortete nicht. Ich ging durch den Nebel und sah wie in einem Zimmer einer aus dem A sich in einem Nahkampf versuchte, jedoch schon unten lag und panisch schrie. Ich rollte mit den Augen und verpasste dem „Vampir“ einen Betäubungspfeil in seinen Hintern, dann wies ich den Rekruten an diesen zu fesseln und seine Waffe zu nehmen und Team B zu helfen. Ich funkte Jackson an, doch wieder kam nichts, irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl, denn es schien mir als wären es doch mehr als sechzehn Vampire, die hier rumlungerten. „Jeder der es schafft, soll die Vorhänge aufziehen, in fünftehnzehn Minuten ist Sonnenaufgang.“
Beim nächsten Raum sah ich wie Lucinda zwei Vampire fesselte und Rick der ebenfalls aus Team A war, im Nebenraum jemanden aus knockte. Wo zum Teufel war Jackson? Ich hielt meine Waffe fest atmete ruhig und ging dann ins letzte Zimmer, indem Jackson auf dem Boden unter einer Frau lag, die ihm eine Spritze gab. Diese setzte ihn in eine Trance, welche einen Vampirbiss simulierte. Sein Mundschutz war noch unangetastet, also konnte man davon ausgehen, dass noch nicht verwandelt wurde. Das war ein gutes Zeichen, das hieß er war nur paralysiert vom Biss.
Ich lud Waffe nach, als die Frau schon auf mich zu sprang und mir meine Waffe entwendete. Ich fluchte und wich aus, bevor sie mir ihre Faust in die Fresse hauen konnte. „Gib auf Kleine und ergib dich deinem Schicksal.“, knurrte sie und holte erneut aus, wobei ich jedoch ihren Angriff abblockte und selbst in einen Gegenangriff überging. Ich trat mit aller Kraft zu, sodass sie gegen die Wand prallte und keuchend zu Boden ging. Ohne zu zögern nahm ich ihren Kopf und ließ diesen den Fußboden erneut küssen, sodass sie ohnmächtig wurde und ich sie schnell fesselte und auch ihr einen „Pfeil“ in den Rücke schoss. Ich krabbelte zu Jackson, welche benommen dalag und aber nicht als tot markiert wurde.
Ich keuchte und lauschte der Stille, bevor ich Lageberichte anforderte und wir feststellten, dass alle Vampire ausgeschaltet wurden. Natürlich berichtete ich von Jackson, welcher von Erik und Rick in den Transporter gebracht und versorgt wurde. Nun wurden auch noch schnell bevor die Sonne aufging, alle Vampire in den Gefängnistransporter gebracht. Ich machte mich auf den Weg zu den Opfern, diese saßen etwas abseits darunter waren sogar kleine Kinder. Eins fiel mit besonders ins Auge, da es bleich war und deren Adern hervortraten was bei den anderen beiden Kindern nicht der Fall war. Die Mutter hielt das Kind an sich gepresst und zitterte am ganzen Körper, ich hatte eine furchtbare Vorahnung. Also wies ich an, dass die Mutter und das Kind noch einmal genau zu untersucht wurden. Dabei zeigte sich, dass die Mutter auch Bisse von kleinen Kindervampirzähnchen am Arm hatte. Ich seufzte und fuhr mir durchs Haar, hätten wir sie in den Transporter gesetzt wäre die Mutter mit dem Kind entkommen. „Was machen wir jetzt?“, fragte Page neben mir und ich sah wie die Mutter nur ihr Kind schützen wollte.
Ich hätte sie entkommen lassen, weil es das richtig Wäre, denn dieses Kind konnte nichts dafür, dass es verwandelt wurde. Gleichzeitig wusste ich, dass wenn ich es tun würde, die Mission als gescheitert galt, denn mit Sicherheit stand im Skript, dass dieses Kind alle Geiseln töten würde oder sonstigen scheißt tat. Außerdem war das eine Prüfungssimulation, es wäre wohl nie einfach, deshalb tat ich das was die Arschlöcher sehen wollten. Wir trennten die schreiende Mutter von dem Kind, welches ich als getötet markierte durch rote Farbe. Wir hätten es zwar betäuben können, doch es wäre nicht von nutzen für Warrior gewesen. Aus dem Kind bekam man keine Informationen…es war einfach nicht wichtig für diese Arschlöcher, weshalb es unser einziger Toter war. Ich war nicht glücklich darüber gab aber durch das die Mission nun beendet sei und wir die Vampire als Gefangene genommen hatten, ein Rekrut gebissen aber nicht verwandelt wurde und wir einen Babyvampir beseitigen mussten um die Geiseln sicher ins nächste Krankenhaus zu transportieren.
Zuerst dachte ich, dass das Training ganz cool werden würde und jeder freute sich auch, dass wir es geschafft hatten. Immerhin war niemand von den Geiseln oder uns gestorben…außer natürlich der Junge, welcher keine Geisel war als Vampir.
Ich lehnte am Van als unsere Trainer und Cailan reinkamen um uns wieder mitzunehmen und uns dann das Testergebnis mitzuteilen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Okt 06, 2018 7:36 pm

Raphael Lewis
„Dann hoffen wir mal, dass es nicht dazu kommt.“ Ich zwinkerte ihr zu. Ich wusste ja nicht, wie gefährlich sie sein konnte. Ich wusste nicht, ob sie wirklich so gefährlich war, wie sie immer andeutete oder ob sie einfach eine grosse Klappe hatte. Aber es wäre wohl am besten, wenn ich das einfach nicht herausfinden würde. Mein Blick glitt zu ihr hinüber, als sie sich auf dem Boden streckte. Sie schien sich ziemlich wohl zu fühlen. Das war doch ein gutes Zeichen oder? Sie schien ziemlich entspannt zu sein und das war ich auch. „Nein, ich verliere nicht gern“, gab ich zu und grinste sie breit an. Ich seufzte leise auf und rappelte mich ein bisschen auf die Arme, während sie sich auf den Bauch drehte. Ich wusste, dass ich bei ihr nicht gewinnen konnte. Das hatte sie ja inzwischen schon ein paar Mal angedeutet. Also sollte ich es wohl gar nicht versuchen. Ein kleiner Flirt würde vermutlich nicht schaden, aber ich würde sie nicht versuchen anzumachen. Sie hatte doch schon gesagt, dass ich bei ihr eigentlich keine Chancen hatte. Das war eigentlich schade, denn sie war wirklich eine schöne Frau und dazu noch anders. Dieses andere… zog mich an, aber ich versuchte es nicht zu sehr zu zeigen. Sie stand dann auch schon auf und hielt mir ihre Hand hin. Ich ergriff ihre Hand und zog mich daran auf die Beine, bevor wir beide gemeinsam aus dem Maisfeld wieder hinaus liefen. Zuerst ging es weiter auf einem Trampelpfad, bevor wir auf einen richtigen Wanderweg kamen. Da war es schon deutlich einfacher in einem guten Tempo voranzukommen. Wir liefen eine Weile wieder gemeinsam nebeneinander her, während es eher still zwischen uns war. Wir kamen dann an dem Wasserfall an. Man hörte das Wasser rauschen. Der Mond drang genug durch die Blätter der Bäume und das Licht spiegelte sich im Wasser. Es war Sommer und das Wasser sollte wohl nicht allzu kalt sein oder? Eigentlich konnte ich ja sowieso alles auf eine Karte setzen. Es spielte ja keine Rolle. Ich wusste nicht, ob ich sie nach dem heutigen Abend noch einmal sehen würde. „Lust auf ein Bad?“, fragte ich sie und sah sie reit grinsend an. Ohne auf ihre Antwort zu warten, schlüpfte ich aus meinen Schuhen und zog mir das Shirt über den Kopf. Danach öffnete ich meine Hose und schob mir diese ebenfalls von den Hüften. Ich drehte mich zu ihr grinsend um und sah sie an. Ich wusste nicht ganz, ob ich nun meine Boxershorts auch ausziehen sollte oder nicht. Ich wollte es ja nicht gleich übertrieben. „Komm schon“, meinte ich und deutete mit einem Kopfnicken auf den kleinen See. Ich ging darauf zu und ging langsam ein paar Schritte hinein, bis das Wasser zu meinen Knien reichte. Es war angenehm. Es war nicht zu kühl, sondern es war einfach angenehm für diesen Moment.

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 07, 2018 1:09 pm

Cailan Archer
Ich war dankbar um jede Sitzmöglichkeit mehr. Meine Hüfte brachte mich noch um! Es fiel mir immer schwerer zu gehen. Ich konnte mich nicht konzentrieren, wenn ich Schmerzen hatte und je steifer meine Muskeln sich anfühlten, desto schwieriger war es sie zu koordinieren. Mein letzter Termin bei der Physiotherapie war bereits über zwei Wochen her und langsam spürte ich die Auswirkungen mehr als deutlich. Hatte Resa daran gedacht, als er mich zum Rund um die Uhr Wachdienst seiner Tochter eingestellt hatte? Hatte er auch nur eine Sekunde daran gedacht, dass ich Dinge zu erledigen hatte, um weiterzumachen? Ich war kein Soldat wie jeder andere. Ich konnte nicht drei Wochen keinen Sport machen und dann wieder anfangen laufen zu gehen, um dieses Defizit wieder auszugleichen. Wenn ich meine Therapie schleifen ließ und meine Muskeln sich versteiften oder verkürzten, würde ich meine Beine demnächst selbst mit der Telekinese nicht mehr benutzen können. Ich nahm mir fest vor heute nach der Prüfung jemanden zu suchen, der kurz auf sie aufpassen konnte. Leider nur traute ich das niemandem zu. Ich konnte sie nicht einfach zwei Stunden allein lassen und niemand würde sie gut genug im Auge haben, dass sie nicht abhaute. Vielleicht sollte ich sie zu Resa bringen. Er würde sie sicher nicht abhauen lassen. Ich verzog leicht das Gesicht, als ich mich im Stuhl ein wenig hochzog und meine Hüfte dabei einen pulsierenden Schmerz aussandte, der durch mein gesamtes Rückgrat schoss. „Alles in Ordnung bei dir, Cailan?“, hörte ich Juan vom Stuhl neben mir murmeln. Er war einer meiner wenigen Freunde hier und würde heute Rileys Team beobachten und bewerten. Wir hatten bereits einige Einsätze zusammen hinter uns gebracht und er kannte meine Ticks. Er wusste wie ich mich verhielt, wenn ich Schmerzen hatte, wenn ich der Mission eher kritisch entgegensah und wenn ich irgendetwas vor ihm geheim hielt. Wir waren ein eingespieltes Team. „Ja, alles gut. Pass auf, Riley fängt schon an.“, warnte ich ihn und lenkte seine Aufmerksamkeit damit den vielen Monitoren vor sich zu, während ich mich wieder auf mein Team konzentrierte. Alexandra übernahm die Führung, während alle anderen folgten. Es gab keine Alleingänge, das sprach sehr für sie als Anführerin. Ich machte mir Notizen, während Mr Sanchéz versuchte beide Teams zu verfolgen. Riley hatte ihr Team in Gens und Non-Gens aufgeteilt. Die Gens kämpften gegen die Vampire und die Non-Gens waren für das Evakuieren der Menschen verantwortlich. Riley schickte ihre Gens durch den Vordereingang und die Non-Gens durch ein Fenster hinein. Zwei der Vampire entkamen dadurch aus dem oberen Stockwerk. Sie waren unsterblich, also hatten sie kein Problem damit aus dem zweiten Stock zu springen und davonzulaufen. Dennoch schaffte Riley es ihr Team unverletzt und auch alle Geiseln zu evakuieren. Die Vampire hatte sie endgültig ausgeschaltet. Allerdings entging ihr der kleine Fakt, dass die Mutter des Vampirkindes Bisse am ganzen Körper hatte. Riley übersah es und genauso ihr ganzes Team, das in den Transporter einstieg und losfuhr. Das Kind griff den Fahrer an und der Wagen geriet außer Kontrolle und riss zwei der Teammitglieder und die Mutter selbst mit in den Tod. Es gab also drei Tote in Team Riley und einen Verletzten in Team Alexandra. Man musste wohl nicht erwähnen welches Team dabei gewonnen hatte. Wir ließen die Schüler also wieder in die Wagen einsteigen und fuhren sie zurück zur Schule und in die Turnhalle. Es gab eine Gesamtnote für’s Team und dann noch Einzelnoten pro Schüler. Mr Sanchéz, Juan und ich setzten uns noch eine Stunde zusammen und besprachen die Noten, ehe wir Mr Sanchéz die Aufgabe überließen die Noten den Schülern mitzuteilen. Er rief jeden einzeln in die Lehrerkabine, während ich es mir wieder auf der Bank an der Seite bequem machte. Gleich hiernach würde ich Alexandra zu Resa bringen und ihn um zwei Stunden bitten, die ich dringend für die Therapie brauchte. Sonst würde ich es wohl nicht mehr lange mitmachen. (Sorry... kurz und kacke ._.)
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 07, 2018 3:22 pm

Alex Castillo
Als wir nacheinander aufgerufen wurden, um unsere Noten zu erfahren, grinste ich als ich Rileys grimmige und zugleich wütende Mine sah. Verdammt das fühlte sich gut an, ich hatte mir eigentlich nur so viel Mühe gegeben, weil ich sie fertig machen wollte. Außerdem war ein freier Tag für jeden Ansporn genug gewesen und als unser Trainer den Gewinner bekannt gegeben hatte, war mein Team komplett ausgeflippt und hatte gejubelt. Ich seufzte und schüttelte den Kopf, wie konnte man sich nur so sehr freuen? Diese Mission war noch einfach und wir hatten dennoch Probleme gehabt auch wenn wir nur einen verletzten hatten. Als Erik und Lonnie mich jubelnd hochhoben und lachten bekam ich auf einmal schreckliches Heimweh. Ich vermisste Athenas schräges grunzen wenn sie lachte und Ares der immer unzufrieden war, sowie Acheron der dauernd mir einer anderen Liebschaft in den Gemeinschaftsraum geschlendert kam und nacheinander Herzen brach. „Lasst mich runter!“, knurrte ich die Jungs an, sodass sie mich amüsiert runterließen. Als der Trainer mich aufrief zum Einzelgespräch folgte ich ihn in einem Raum und er erklärte mir, dass er sehr zu frieden mit mir war und mit dem Gedanken spielte mich in ein anderes Semester zu stecken, da ich sehr talentiert war. Ich wusste, dass dies nicht passiere würde, immerhin musste ich doch die gleiche Gehirnwäsche bekommen, wie die anderen Rekruten. Der Trainer überreichte mir, den Bewertungsbogen, auf dem eine rote Eins prangte, gefolgt von einer ausführlichen schriftlichen Beurteilung. Er gab mir noch Tipps fürs nächste Mal und wünschte mir einen schönen freien Tag morgen. Ich bedankte mich und ging aus dem Raum auf Cailan zu welcher auf einem Gymnastikball saß. „Wir können abhauen, ich habe Hunger und will mich duschen. Würde dir übrigens auch nicht schade, dein Rasierwasser riecht ja ätzender als mein Vampirbissschutz aus Essig.“, grummelte ich und wartete bis er aufstand um mit ihm dann zurück zu laufen. Vor dem Ausgang hielt ich inne als Jackson meinen Namen rief, „Hey warte mal Alex.“ Ich drehte mich um und sah wie er auf mich zu gejoggt kam und nervös lächelte. „Also die anderen und ich wollen morgen unseren Sieg feiern gehen und wollten fragen, ob du mitkommen möchtest? Immerhin bist du ja unserer Einsatzleiterin gewesen…außerdem wollte ich dir einen Drink spendieren, dafür, dass du mich sozusagen gerettet hast.“, sagte er und griff sich in den Nacken. Zuerst wollte ich ablehnen, aber dann dachte ich mir, dass das eine perfekte Gelegenheit war einen weg hier raus zu finden und willigte ein, sodass Jacksons lädiertes Gesicht erstrahlte. Natürlich wusste, Cailan wieso ich mitgehen würde und ich war mir sicher, dass er keine Lust dazu hatte wieder Babysitten oder mir es auch verbot mitzugehen. Doch ich war doch ein Rekrut und ich hatte alle so gemacht wie sie wollten, also sollten sie mir doch ein bisschen Freiraum lassen oder?
In meinem Zimmer duschte ich mich und zog mir neue Klamotten an, die genauso scheußlich waren wie die alten, bevor ich dann in die Kantine mit Cailan ging oder zumindest dachte. Denn anstatt rechts abzubiegen, gingen wir nach links und durch fette Sicherheitstüren, bevor wir bei einer stehen blieben welche beim ersten Klopfen aufgemacht wurde und Resa vor mir stand. Ich verzog das Gesicht und sah Cailan missmutig an. „Ich wollte etwas essen und kein Meet and Greet mit Resa.“, fauchte ich und machte Anstalten in dessen Wohnung zu gehen – leider vergebens.
„Was soll ich hier? Ich habe nichts verbrochen war anständig!“, fing ich an und sah wie Resa Cailan dankte und ihn wegschickte, sogar einen schönen Feierabend wünschte. Was war denn hier bloß los?
Skeptisch sah ich Resa an und sah mich in dem kahlen Flur um. „Komm mit, ich habe etwas zu Essen vorbereitet, außerdem möchte ich gern mit dir reden.“, sagte er und führte mich in ein Esszimmer auf den Mamas Spezialspagetti standen. Argwöhnisch musterte ich das Essen und setzte mich an den gedeckten Tisch. „Was soll das werden? Wenn du mich vergiften willst, mach das lieber mit einem anderen Essen?“, knurrte ich und sah ein amüsiertes Lächeln auf seinem Gesicht. „Ich dachte, dass du Hunger hättest und den Kantinenfraß nicht magst, laut Cailans Berichten. Ich habe die die Spezialspagetti gemacht, die ist du doch so gern?“, murmelte er und setzte sich mir gegenüber und tat uns auf. „Deine Minerva hat mir erzählt, dass du meine Spezialspagetti magst.“ Bei dem Namen meine Mutter zuckte ich zusammen, „Wann soll sie dir denn das gesagt haben?“, fragte ich ihn und schob den duftenden Teller von mir. „In ihren Briefen.“, sagte er nur und schaufelte die Nudeln in sich hinein. „Was für Briefe?“ „Die die deine Mutter mir regelmäßig geschickt hat.“
„Sie hat dir Briefe geschickt? Aber warum?“, fragte ich fassungslos. Er seufzte und sah mich mit diesem merkwürdig sanften Gesichtsausdruck an. „Sie wollte, dass du ein Teil meines Lebens wirst. Sie hat dich mir weggenommen, sie hat mir keine Chance gelassen dich kennenzulernen oder dich frei als Warrior zu entfalten. Doch sie wollte, dass ich nichts aus deinem Leben verpasse.“
Verwirrt sah ich ihn an war das ein Scherz oder eine neue Methode Leute zu quälen? „Du glaubst mir nicht.“, sagte er und stand auf um aus einer Schublade einen Brief vorsichtig herauszunehmen. „Das war der letzte Brief deiner Mutter, in dem sie mir gesagt hatte, dass sie sterben wird und Angst hat dich allein hier zurückzulassen. Ich habe sie durch den Stempel des Krankenhauses gefunden…euch gefunden.“; murmelte er und betrachtete mich eingehend. „Ich habe ihr versprochen, dass ich mich nach ihrem Tod um dich kümmern würde. Ich wollte dich nach Hause holen und dir deine Familie zeigen…“, fing er an und schaute zu mir. Nach dem Tod meiner Mutter hatten wir AGONY gegründet, da diese Wesen genauso gequält wurden wie ich.
„Hör auf ich will nichts davon hören, der Brief mag zwar echt sein, doch Mum wollte sicher nie, dass du mich zu dem hier zwingst.“, fauchte ich und stand vom Tisch auf. „Aber sie wollte sicher auch nicht, dass du eine Staatsfeindin wirst…“, konterte er. „Ich tue das richtige nicht alle Kreaturen sind Monster oder böse, doch das versteht ihr Idioten einfach nicht. Alles was anders ist als ihr ist schlecht und ein Fehler der Natur nicht war, nur Gen mutierte Warrior die sind natürlich die Guten.“
Resa rieb sich die Stirn, „Ich hoffe du kommst zur Besinnung, du bist so talentiert…ich habe die Ergebnisse der Vorprüfung gesehen, zwei Jahren könntest du ein Kommandant sein oder Offizier. Du müsstest nur erkennen, dass wir das richtige tun Alexandra, zusammen könnten wir so viel erreichen. Außerdem könnten wir endlich wieder eine Familie sein.“, sagte er und lächelte dieses warme Papa-Lächeln. „Ach ja und dann feiern wir alle Thanksgiving und Weihnachten zusammen? Klingt wundervoll…“ Ich verdrehte die Augen, Gott wie ich ihn hasste eigentlich sollte ich ihn mit einem Besser die Kehle aufschneiden, doch es gab nur Plastikbesteck und Pappbecher. Ich war zutiefst verwirrt, über die neusten Erfahrungen und über den großen bösen Resa, der anscheinend seine Tochter mehr wollte als AGONY. Verdammt war das gruselig, ich wäre jetzt viel lieber mit Cailan in der Kantine, bei ihm fühlte ich mich nicht so unsicher, ich wusste, dass er mich hasst und loswerden wollte. Doch Resa - ich wurde nicht schlau aus ihm und es war mir en Rätsel wie er denken konnte, dass ich irgendwann freiwillig hierblieb oder dass was die Regierung tat Befürwortete…
[Wollen wir gleich zum Abend in der Bar/Club springen? Oder hast du noch eine andere Idee]
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 07, 2018 4:01 pm

Cailan Archer
So ging es nicht weiter. Ich konnte nicht meine ganze Zeit in Alexandra investieren. Ich wollte ein guter Soldat sein und tun, was Resa von mir verlangte, aber mein Körper spielte da nicht mit. In solchen Momenten wurde ich eben leider immer wieder daran erinnert, dass ich kein normaler Soldat war. Ich war nicht so stark wie es ein normaler Warrior mit meinen Kräften sein könnte. Die letzten zwei Wochen hatte ich versucht es zu sein und hatte ignoriert, als mein Körper mir das Zeichen gegeben hatte wieder einen Schritt zurückzutreten, doch ich hatte es ignoriert und jetzt erhielt ich die Quittung dafür. Ich konnte kaum mehr laufen ohne Schmerzen zu haben und allein zu stehen war eine Herausforderung. Ich brauchte eine Pause und ich musste dringend meine Therapie wieder aufnehmen, also würde ich mir etwas ausdenken müssen. Auf gar keinen Fall würde ich Alexandra allein lassen und ganz sicher würde ich sie auch nicht mit zu meiner Physiotherapie nehmen, damit sie sich über meine Schwäche lustig machen konnte. Nein! Ich würde sie zu ihrem Zimmer begleiten und dann Resa anrufen. Als Alexandra also endlich kam, wollte ich sofort los, doch einer der Schüler hielt sie erneut auf und brockte mir sogar noch mehr Babysitterzeit ein. Wirklich? Eine Party? Ich sagte nichts dazu. Sie sagte zu, also würde ich es ihr nicht ausreden können. Würde ich das versuchen, würde sie nur umso mehr hingehen wollen. Ich hoffte also einfach, dass sie vielleicht doch keine Lust hatte und ich meine Hüfte ein wenig ausruhen konnte. Doch jetzt ging es für sie erstmal unter die Dusche und ich ignorierte ihren blöden Kommentar gekonnt. Ich blieb vor ihrem Zimmer stehen und kramte mein Handy heraus, ehe ich Resa anrief. „Ich würde nicht fragen, wenn es nicht wirklich dringend wäre. Ich habe die Therapie lange schleifen lassen und ich denke länger lässt es sich nicht hinauszögern.“ Es fühlte sich schrecklich an ihn um eine Befreiung zu bitten. Ich war nicht schwach. Ich konnte das! Ich wollte nicht, dass er glaubte ich wäre der Aufgabe nicht gewachsen. Deswegen sagte ich auch nichts von meinen Schmerzen. „Kein Problem. Bring sie gleich einfach zu mir. Ich wollte sowieso gern mit ihr zusammen etwas essen.“ So locker er auch reagierte, ich fühlte mich mies. Ändern konnte ich es aber nicht. Wenn ich den Abend heute überstehen wollte, musste ich mich darum kümmern, dass diese Schmerzen gelindert wurden. Ich führte Alexandra also ohne ein Wort zu Resas Wohnung. Als einer der obersten bekam er hier nicht nur eine zwei Zimmer Wohnung wie ich, sondern ein ganzes Apartment, das er unter der Woche bewohnte. Am Wochenende kehrte er meistens zu seiner Frau nach Hause. Alana, meine - mehr oder weniger - Stiefmutter. Ich klopfte an und Resa öffnete die Tür, woraufhin Alexandra sofort wieder schlechte Laune bekam. Darum konnte ich mich aber jetzt nicht mehr kümmern. Ich ließ die beiden allein ohne auf Alexandras Beschwerden zu achten und suchte sofort meinen Therapeuten auf, der mich noch zwischen zwei Termine quetschte. Nach mir war ein Soldat dran, der wegen eines gebrochenen Armes eine Reha machte. Es tat mir zwar leid, dass sein Termin verschoben wurde, aber meine Hüfte hatte wohl gerade irgendwie Vorrang. Die Übungen waren schmerzhafter als sonst, aber ich spürte, dass es half. Meine Muskeln zu dehnen und warm zu halten, war wichtig. Ich bewegte sie nicht, spürte sie nicht, aber ich nutzte sie mehr oder weniger noch. Meine Telekinese machte zwar die Arbeit, aber wenn meine Beine nicht beweglich war und ich die Bewegungen erzwang, drückte das alles auf meine Hüfte und sorgte für Schmerzen, die mich beinahe wahnsinnig machten. Nach der Physiotherapie gönnte ich mir auf Anweisung des Arztes noch ein langes, heißes Bad, um meine Muskeln warm zu halten und zog mich danach um. Ich schnappte mir eine schwarze Jeans und ein weißes, einfaches T-Shirt. Ich trug so gut wie nie Zivilkleidung und es würde das erste Mal sein, dass Alexandra mich in welcher sah, aber ich ging sicher nicht in meiner Uniform in eine Bar. Ich holte sie bei Resa wieder ab, brachte sie zu ihrem Zimmer und wartete, bis sie sich ebenfalls fertig gemacht hatte. Meine Hoffnung, dass sie zu faul geworden war zu gehen, hatte sich leider verflüchtigt. Sie schien wirklich in diese Bar gehen zu wollen. Nun gut… dann würde ich heute Abend wohl ihren Schatten spielen wollen. „Wie war dein Essen mit Resa? Ihr scheint euch nicht gegenseitig die Köpfe eingeschlagen zu haben.“, versuchte ich mich an ein wenig Smalltalk, während wir das Gebäude verließen und ich sie kurz vor dem Tor nochmal aufhielt. Ich würde sie nicht aus den Augen lassen, aber nur für den Fall… musste ich mir etwas einfallen lassen. Ich zog also ein weiteres Armband aus meiner Hosentasche hervor und klippte es um ihr Handgelenk. „GPS… Also versuch gar nicht erst abzuhauen. Aber um dich milde zu stimmen, nehme ich dir dafür das hier ab.“, erklärte ich ihr und schloss das Elektroschock-Armband ab, mit dem ich sie die letzte Woche in Schach gehalten hatte, wenn sie wieder aus der Reihe getanzt war. Das schien nun nicht mehr nötig zu sein. Sie schien endlich begriffen zu haben wie sie hier am schnellsten wieder rauskommen würde.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 07, 2018 4:56 pm

Alex Castillo
Das Essen mit Resa war mehr als merkwürdig gewesen, ich hatte erfahren, dass meine Mutter all die Jahre lang mit ihm kommuniziert hatte. Gleichzeitig hatte sie mich aber auch vor ihm beschützen wollen oder wohl eher vor der Regierung. Ich war verwirrt und überfordert damit was ich glauben sollte und was nicht, den Resa war der Feind, er war böse und falsch. Alles was er tat war falsch, doch dann waren da noch Mums Spezialspagetti oder eher Resas-Spezialspagetti, immerhin war dies anscheinend sein Geheimrezept gewesen. Nun hatte er auch noch meine Lieblingsspeise verdorben, ich hasste diesen Mann und seinen Glauben daran ich würde mich ändern.
Ich zog mir meine Zivilkleidung an oder zumindest das was man mir in gegeben hatte trug Mascara und den roten Lippenstift auf, welchen ich einer Rekrutin gestohlen hatte. Einigermaßen ansehnlich trat ich nach draußen und durfte endlich in die Freiheit gehen auch wenn ich Cailan and er Backe hatte.
Als er nach dem Essen fragte sah ich ihn nur gequält an, „Es war furchtbar, er hat versucht auf Daddy zu machen und Spezialspagetti gekocht…der Mann ist verrückt und zu senil, wenn er wirklich denkt ich würde irgendwann auf eurer Seite sein.“, murrte ich und schüttelte den Kopf. „Sag mal, weißt du zufällig ob er früher oft Brief bekommen und vielleicht sogar geschrieben hat? Bestimmt oder? Ich meine du hast ihn ja vergöttert!“ Ich wollte unbedingt wissen, ob das mit den anderen Briefen wahr war oder nur gelogen. Ich wollte diese Briefe sehen, außerdem hatte er sicher noch die Sachen meiner Mutter, welche ich nicht abholen konnte, da ich gejagt wurde. Für einen Moment zog sich mein Herz zusammen und ich blinzelte die Tränen schnell fort, bevor ich auf mein neues Armband reagieren konnte. „Klasse ein neues Accessoire, das alte war viel zu schäbig für dieses Outfit.“, murrte ich sarkastisch und spürte, das kühle Metall auf meiner Haut. „Na dann…lass uns meinen Sieg feiern!“
Der Club war voll und wie mir schien ebenfalls nur von Regierungsfutzis besucht zu sein. Ich sah mich genau um, versuchte mir ein Überblick zu verschaffen, doch es waren einfach zu viele Leute hier drinnen. Cailan und ich bekamen Eintritt durch seine marke und wurden zu VIP-Lounge gebracht, dort saßen auch schon meine Teammitglieder, aufgetakelt und angetrunken. „Hey, da ist ja unsere Anführerin!“, grölte Lonnie und drückte mir einen kurzen in die Hand. Ich wollte eigentlich nichts trinken, immerhin war das meine erste Chance zu fliehen, auch wenn sie wirklich schlecht aussah. Jackson kam auf mich zu und wollte mich umarmen machte jedoch einen Rückzieher als er Cailan sah. „Oh…du hast Kommandant Archer mitgebracht?“, fragte er und wurde rot. Anscheinend war es ihm unangenehm vor einem vorgesetzten zu trinken. „Eigentlich war die Einladung nur für die Teammitglieder gedacht.“ Oh Gott, war das unangenehm, was sollte ich auch sagen? Das er mein Babysitter war und aufpassen musste das ich nicht abhaute? Ich suchte gerade nach einer Ausrede, als Page kess fragte, „Seid ihr zusammen? Denn wenn ja seid ihr nicht gut im Verstecken, ich meine Liebesbeziehung sind doch tabu zwischen Schülern und…naja Ausbildern?“ Ich stöhnte und versuchte ihnen beizubringen, dass ich es unhöflich fand alle einzuladen außer Cailan, da er uns ja teilweise auch bei den Vorbereitungen geholfen hatte. Natürlich sahen sie mich nur skeptisch an, drückten ihm aber ein Bier in die Hand.
Jackson fragte mich schüchtern ob ich tanzen möchte und ich Cailan dazwischenfunken konnte eilte ich mit ihm zur Tanzfläche soweit weg wie möglich von Cailan. Um ehrlich zu sein machte es Spaß mit Jackson zu tanzen und es war ganz süß wie er versuchte zu flirten, obwohl er nicht sicher war, ob Cailan nun ein Freund oder etwas anderes für mich war. Ich wollte spielte ungern mit den Gefühlen anderer, aber vielleicht würde mir Jackson irgendwann von nutzen sein? Ich drehte mich mit ihm flirtete und sah dann Riley. Riley stand vor Cailan, lächelte, warf die blonden Haare zurück und lachte als sie ihn zur Tanzfläche zog. Ich wusste nicht wieso, aber ich wurde auf einmal unheimlich wütend. Warum war Riley hier? Das hier war nur für Gewinner und keine Loser wie sie!
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 07, 2018 5:35 pm

Cailan Archer
Sie kämpfte wirklich mit allen Mitteln, die sie hatte darum ihrem Vater bloß nicht zu glauben, oder? Dabei war Resa ein guter Mensch. Er hatte schon so viele unschuldige Menschen gerettet, er war ein guter General und vor allem herzensgut. Er hatte einen kleinen Jungen, der am Tod genagt hatte, aufgenommen, alle Arztrechnungen bezahlt und ihm ein Leben ermöglicht. Ich würde ihm nie genug für das danken können, was er mir geschenkt hatte und Alexandra hielt ihn für ein Monster. Das war nicht fair. Ich verstand nicht wieso Resa so viel Wert auf sie legte, aber er hätte Besseres verdient. „Darf ein Mann nicht hoffen seine Tochter zurückzugewinnen?“ Ich konnte Resa verstehen, auch wenn ich hoffte es wäre nicht so. „Mir hat er die Spezialspagetti das letzte Mal gemacht, als ich acht war… Du kannst also viel drauf setzen.“, murmelte ich. Es nervte irgendwie, dass sie so viel mehr Aufmerksamkeit von ihm bekam, obwohl sie gerade mal eine Woche hier war und sich mit Händen und Füßen gegen alles wehrte, das wir ihr geben wollten. Es war lächerlich, dass sie so viele Privilegien bekam und Resa sie offenbar mehr mochte als mich. Dabei war ich der gute Sohn und sie… brachte nur Probleme. Ich verschränkte die Arme hinter dem Rücken und folgte ihr einfach in den Club. Ich war selbst nicht begeistert mit einem Haufen junger Soldaten herumzuhängen, obwohl ich mehrere Ränge über ihnen stand. Das war schräg, aber ich konnte Alexandra eben nicht allein gehen lassen. Das änderte aber nichts daran, dass alle anderen nicht gerade begeistert davon waren. Alle grölten, als Alexandra den VIP Bereich betrat, doch als ich folgte, schaltete Jackson sofort einen Gang herunter. Es war vorhersehbar, dass sofort etwas völlig absurdes vermutet wurde. Alexandra und ich in einer Beziehung? Das war ja schwachsinnig! Niemals würde ich mich auf eine wie sie einlassen! Ich schüttelte also nur seufzend den Kopf und setzte mich in einen der Sessel, während Alexandra ernsthaft versuchte die Lage zu retten. Vermutlich würde sie es dadurch nur noch schlimmer machen. Mir war egal, was sie glaubten. Ich war hier, weil Resa es mir aufgetragen hatte und ich wollte bloß meinen Job gut machen. Ich würde Alexandra im Auge behalten. Mehr nicht. Als mir Jackson also ein Bier in die Hand drückte, nickte ich zwar dankend, stellte es aber sofort weg, als keiner hinsah. Ich war mehr oder weniger im Dienst und würde Alexandra heute Abend verschwinden, weil ich getrunken hatte, würde Resa mich sicher köpfen. Ich blieb heute bloß im Hintergrund und würde Alexandra im Auge behalten. Als sie also auf die Tanzfläche ging, überlegte ich kurz, was ich tun sollte. Sollte ich ihr folgen? Je weiter sie weg war, desto mehr Vorsprung hätte sie, wenn sie floh. Doch von hier oben konnte ich die Tanzfläche ganz gut im Auge behalten und ich würde sicher nicht tanzen. Ich blieb also hier oben sitzen, bis sich jemand in den Sessel mir gegenüber setzte. „Kommandant Archer? Was machen Sie denn hier? Wollen Sie etwa auch ein wenig feiern?“, erklang Rileys Stimme und ich wandte kurz den Blick von der Tanzfläche ab, um zu ihr zu sehen. Es sollte schließlich niemand glauben ich würde spannen. „General Resa hat mir aufgetragen ein wenig aufzupassen. Er will seine besten Rekruten nicht an eine Alkoholvergiftung verlieren.“, wandte ich mich geschickt aus der Lage heraus und grinste schief. Ich war vielleicht Kommandant, aber ich war nicht gefühllos oder hatte kein Interesse. Riley war eine hübsche Frau und sie war wirklich erfolgreich. Hätte sie Alexandras Erfahrung, hätte sie heute ihr Team zum Sieg führen können. Sie war mir schon vor einigen Wochen mal ins Auge gesprungen, aber ich hatte mich nie weiter für sie interessiert. Na ja… bis jetzt. Ich saß ja sowieso hier fest, also wieso sollte ich nicht mal endlich wieder mit jemandem reden, der wirklich Gefallen an mir fand? Seit Wochen hörte ich mir nur Alexandras Beleidigungen an. „Oh keine Sorge. Alex hat noch keinen Schluck getrunken. Sie passt schon auf sich auf. Ich allerdings… habe schon einige Drinks intus. Ich denke ich könnte mehr Schutz gebrauchen.“, säuselte sie und biss sich lasziv auf die Unterlippe, sodass ich kurz leise lachte, ehe ich tief ausatmete und das erste Mal seit ein paar Tagen mal wieder entspannte. „Dann solltest du vielleicht auf Wasser umsteigen.“, schlug ich ihr vor und hob eine Augenbraue, als sie sich aufrichtete und sich vor mich stellte. „Ich denke ich sollte den Alkohol lieber abtrainieren, ausschwitzen. Tanzen Sie mit mir. Das ist doch Ihr Job heute Nacht, oder?“, raunte sie und hielt mir beide Hände hin. Allerdings kam sie da wirklich ungelegen. Vor wenigen Stunden erst war ich mit Schmerzen zu meinem Physiotherapeuten gelaufen. Klar, ich sollte mich weiter bewegen, um meine Muskeln nicht verkümmern zu lassen, aber gerade machte mir meine Hüfte noch ziemlich zu schaffen. Riley aber ließ kein Nein zu und ehe ich es aussprechen konnte, packte sie meine Hände und zerrte mich auf die Tanzfläche. Anfangs hielt ich dagegen und wollte sie überreden das sein zu lassen, doch auf der Tanzfläche wäre ich auch Alexandra näher und könnte sie besser im Auge behalten, also gab ich irgendwann auf. Riley war zielstrebig. Sie bekam immer was sie wollte und das gefiel mir an ihr auch so. Wieso also nicht? Ich war kein offizieller Ausbilder. Ich arbeitete für die Regierung und sie würde das auch bald tun. Es war ja nicht verboten, wenn sich die Kommandanten mit den Schülern trafen. Bloß den Lehrern war das untersagt und ich war definitiv kein langweiliger, Klausuren korrigierender Lehrer.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 07, 2018 6:28 pm

Alex Castillo
Ich wollte es gar nicht, doch ich scannte Riley genau ab, ihre Wangen waren gerötet und ihr lachen wirkte ein bisschen künstlich, jedenfalls sah das aus der Ferne so aus. „Alles in Ordnung mit dir?“, fragte Jackson und sah mich besorgt an. Ich nickte nur und legte meine Hände auf seine Brust, wackelte mit den Hüften und flirtete mir ihm. Dabei sah ich über seine Schulter und schielte zu Riley und Cailan, die anscheinend viel Spaß hatten. Während wir tanzten schmiegte ich mich an Jackson und dreht ihn so, dass er mich verdeckte und Cailan mich nicht sah. Mein Tanz Partner sah wie jeder dritte Kerl hier drinnen aus, breitschultrig, groß, braune Haare und steif wie ein Brett als Tänzer. Ich hingegen war eher etwas exotischer und überlegte wie ich am besten in der Masse verschwinden konnte. Nicht weit weg von uns stand eine Frau mit meiner Statur, die offene schwarze Haare trug ich lenkte uns ihn ihre Richtung. Als dann Riley heftig mit Cailan flirtete und ihn somit ablenkte für einen Moment, bat ich Jackson die Augen zu schließen gab ihm einen Kuss auf die Wange, drehte ihn, sodass er mir der schwarzhaarigen tanzte. Meine Haare öffnete ich ebenfalls wickelte mir die Jacke um die Hüften und tanzte mich unauffällig von der Tanzfläche. Dabei borgte ich mir ein Cap versteckte meine Haare darunter und suchte Schutz in der Dunkelheit. Ich sah wie Jackson sich verwirrt umsah und mich suchte. Anscheinend hatte ihm die schwarzhaarige nicht gefallen. Zu schade, denn nun sah ich auch wie Cailan die Tanzfläche hektisch scannte. Ich grinste schelmisch, vor allem da Riley nicht begriff was los war und Cailan nun sein Handy raussuchte um das GPS zu suchen. An das hatte ich gar nicht gedacht, wie bekam ich das nur ab? Gott mein Plan war so was von schlecht durchdacht. Doch zum Glück versuchte die angetrunkene Riley Cailan aufzuhalten und kam ihm dabei gefährlich nahe. Am liebsten würde ich ihr die Augen auskratzen, solche Tussen waren mir zu wider wie konnte sie sich an Cailan ranmachen? Ich meine es war immerhin Cailan? Er war arrogant, ein absoluter Klugscheißer und Arschloch? Naja, wenn man drüber nachdachte war Riley genau das gleiche nur weiblich. Wie traute sie sich überhaupt nach einer Niederlage wie heute hier aufzutauchen? Ehrlich mir wäre das zu peinlich gewesen, aber vielleicht wollte sie sich auch einfach betrinken? Ich seufzte als Cailan an sein Handy zu fassen bekam und verfluchte mich so viel Zeit vertrödelt zu haben. Wie kam ich also schnell hier weg ohne in seine Bahn zu kommen?

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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 07, 2018 7:15 pm

Cailan Archer
Ich ließ mich nur wenige Minuten hinreißen. Riley war eine attraktive Frau, die wusste wie sie sich zu bewegen hatte. Sie war selbstbewusst, stark und erfolgreich. Das war etwas, was ich an einer Frau sehr schätzte. Wäre sie in manchen Dingen nicht so kindisch und unreif, hätte ich mich sicher auch ernsthaft für sie interessiert. Allerdings würde meine Arbeit wohl immer an erster Stelle kommen. Ich war beinahe gestorben und verdiente Resa mein Leben. Ich wäre heute nicht hier, wären die Warriors nicht gewesen. Ich wollte etwas Sinnvolles aus meinem Leben machen. Ich wollte andere unschuldige Menschen wie meine Mutter es gewesen war, beschützen. „Also, Kommandant… Sie sind mit dieser Alex hergekommen? Läuft da etwa was?“, fragte mich Riley nun über die laute Musik des Clubs hinaus und legte ihre Arme auf meine Schultern, während wir tanzten. Trotz Querschnittslähmung hatte ich für einen Soldaten doch recht gutes Taktgefühl. Ich war kein Profitänzer, aber ich hatte mehr Gefühl in den Hüften als so manch anderer hier im Club. Doch wo sie gerade Alexandra erwähnte, wurde ich hellhörig. Ich hatte sie bestimmt zwei Minuten lang aus den Augen verloren. Ich hatte gar nicht mehr daran gedacht auf sie zu achten. Ich streckte den Kopf über die Menge hinweg und sah mich um. Jackson war allein auf der Tanzfläche und schaute ganz verdutzt. Allzu lange konnte sie also nicht weg und somit auch nicht allzu weit gekommen sein. Schnell drehte ich mich um, scannte den Raum nach ihr ab, doch ich sah nichts. Also zerrte ich schnell mein Handy hervor, woraufhin Riley natürlich mitbekam, dass etwas nicht stimmte. „Nein! Sie sind doch heute Abend aus Spaß hier! Das ist Ihre Freizeit!“, versuchte sie mich umzustimmen und drückte mein Handy wieder herunter, doch ich hatte dafür jetzt keine Zeit. „Riley!“, zischte ich warnend und sie ließ ab, sodass ich schnell die Karte checken konnte. Sie war keine zwanzig Meter von mir entfernt. Schnell machte ich die Richtung aus und drängte mich durch die tanzenden Menschen, duckte mich unter dem Tablett eines Kellners weg und folgte dem roten Punkt auf der Karte. Ich hob den Blick, erhaschte sie zwischen den Leuten und legte einen Zahn zu. Noch ehe sie den Notausgang erreichte, der im ganzen Club einen Alarm auslösen würde, packte ich sie an ihrem Ellenbogen und zerrte sie zurück. „Was fällt dir eigentlich ein?!“, knurrte ich sie wütend an, als hinter mir nun auch Riley aus der Menschenmenge kam. Ich ließ Alexandra los und knirschte mit den Zähnen. Sie sollte die neue Rekrutin spielen. Ich durfte nichts tun, das ihre Tarnung auffliegen ließ. „Was läuft denn hier? Cai, ich dachte wie tanzen zusammen!“, beschwerte sich Riley und zog einen Schmollmund, mit dem sie gerade einfach absolut lächerlich aussah. Sie hakte sich bei mir unter und funkelte Alexandra warnend an. „Scher dich dorthin zurück, wo du herkommst. Kommandant Archer hat wirklich genug um die Ohren. Er sollte nicht auch noch dich an der Backe haben, weil du denkst hier irgendwelche krummen Dinge auf der Party zu drehen. Wolltest du dealen gehen oder was? Und sowas lassen sie auf unsere Schule?“, zischte sie, doch die Hälfte ihrer Worte bekam ich über die laute Musik hinweg gar nicht mit. Die zwei sollten das unter sich ausmachen. Ich sollte nur auf Alexandra aufpassen und nicht den Streitschlichter spielen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 07, 2018 8:02 pm

Alex Castillo
Ich war wirklich nah dran gewesen, nur ein paar Meter weiter und das Chaos wäre ausgebrochen und hätte es vielleicht geschafft. Ich rieb mir den Ellenbogen, an dem er mich gepackt hatte und würde sicher einen blauen Fleck bekommen. „Aua…“, wisperte ich und in sein erzürntes Gesicht, doch ehe ich mir eine Ausrede einfallen lassen konnte, kam der Teufel höchstpersönlich. „Na es wird ja immer besser.“, nuschelte ich als sich die angetrunkene Riley an Cailan ranmachte. Um ehrlich zu sein würde ich das jetzt genießen, denn ich grinste Cailan an und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ehrlich Cai…“, betonte ich seinen Kosenamen, „…ich dachte du tanzt die ganze Nacht mit dem Giftpilz durch? Was erlaubst du dir dabei sie einfach stehen zulassen nur weil ich, Alexandra Chadwick die Gewinnerin, mal an die frische Luft muss?“, sagte ich gespielt wütend. „Ich wollte mir nur einen Joint gönnen, den habe ich mir verdient oder nicht? Willst du auch einen? Wird sicher anstrengend mit Miss Piggy.“, murmelte ich und sah in Riley rotes Gesicht. „Was erlaubst du dir eigentlich? Weißt du wer da vor dir steht? Das ist Kommandant Archer, der jüngste und begabteste Junior-Kommandant aller Zeiten! Und sprich nicht so herabfallend mit mir…das heute war pures Glück für dich.“, knurrte sie und ich fing an zu lachen, sodass ich mir den Bauch hielt. „Du bist so dumm und naiv, glaubst du wirklich mich interessiert was Cailan für eine Rang hat? Du scheinst dich ja auch nicht dranzuhalten. Außerdem war das heute kein Glück, sondern einfaches Können. Wärst du Aufmerksam genug gewesen, dann hättest du es mitbekommen. Aber ich denke, dass du das eher als Wettkampf anstatt als ernsthafte Vorprüfung gesehen hast. Dementsprechend sieht auch deine Zensur aus, vielleicht schaffst du es ja ein anderes Mal dein Können zu beweisen.“ Sie schnaubte wütend und schubste mich nach hinten, sodass ich beinahe hinfiel. „Das ist nicht dein erst oder?“, fragte und ich stellte mich wieder aufrecht hin. „Du bist ein Nichts und du verdienst es nicht auf dieser Schule zu sein! Du bist respektlos, ungehorsam und unkontrollierbar, du bist alles was man nicht sein soll. Ich weiß nicht wieso oder warum sie dir das durchgehen lassen, doch ich werde es nicht tun.“, knurrte sie und ballte die Fäuste. „Och wie süß, hast du Angst das ich dir deinen Platz an der Spitze wegnehme?“, fragte ich und tippte ihr gegen die Stirn. „Wach auf das habe ich heute schon, du machst es nur noch schlimmer vor allem vor Cai…“, ich zog seinen Namen in die länge und verdrehte die Augen. „Siehst du nicht, dass er nicht an dir interessiert ist? Du bist nicht so toll wie du denkst…besonders nicht betrunken.“
„Das stimmt nicht…“, fuhr sie mich an. „Und ob das stimmt, frag Cailan doch ob er lieber wieder mit dir auf die Tanzfläche geht oder Frauen mag, die so erfolgreich sind wie er? Ich meine wieso sollte, er sonst von dir weglaufen?“, raunte ich in ihr Ohr und wurde nun richtig gegen die Wand geschleudert. „Uff…“, machte ich und rappelte mich auf, bevor mir eine Idee kam. „Du willst also Kämpfen?“, sagte ich und grinste. „Hast du keine Angst das ich dich vor Loberboy verprügeln werde?"
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am So Okt 07, 2018 8:32 pm

Cailan Archer
Riley war doch betrunken. Sie hatte sich vorher schon mit Alexandra angelegt, aber nie hatte sie das in aller Öffentlichkeit getan. Zumindest nicht so. Riley war doch sonst nicht so. Sie war gut in dem, was sie tat und das wusste sie. Wieso hatte sie es nötig ihre Mitschüler runterzumachen? Das kannte ich so gar nicht von ihr. Gut, ich kannte sie vielleicht auch nicht so gut, um das beurteilen zu können, aber dennoch war es albern. Sie stritten tatsächlich über den Ausgang des heutigen Tages. Ja, am Ende war Alexandra besser gewesen als Riley, aber was änderte das? Das sollte Riley nur noch mehr anspornen beim nächsten mal besser zu sein. Jetzt noch nachtragend zu sein und sich daran aufzuhalten, war unreif und dumm. Und doch tat sie es und Alexandra trieb es nur noch weiter auf die Spitze. Musste sie das alles noch verschlimmern? „Riley, reg dich ab.“, seufzte ich, als sie nun anfing Alexandra meinen Rang unter die Nase zu reiben. Ich gab nicht besonders viel wert darauf. Natürlich liebte ich meine Arbeit, aber solange ich nicht im Einsatz war, war ich ein Kerl wie jeder andere und wollte auch so behandelt werden. Riley salutierte mir hier drin ja auch nicht zu, oder? Doch sie interessierte das gerade nicht wirklich. Riley sah nur noch rot, denn nun begann sie Alexandra noch zu schubsen. „Riley, lass gut sein!“, knurrte ich, doch sie war völlig fixiert auf ihr Gegenüber. Himmel, es nervte mich gerade wirklich nun doch den Babysitter spielen zu müssen. Konnten die beiden das nicht ausmachen wie Erwachsene? Mussten sie sich schubsen?! Das war nämlich der Punkt, wo ich eingreifen musste. Würde ich Alexandra mit einem blauen Auge zu Resa bringen, könnte ich meine Beförderung genauso vergessen. Ich musste dafür sorgen, dass Alexandra unversehrt und unerkannt blieb. Herrgott, Frauen waren so anstrengend! „Also gut, Stopp! Auseinander, verdammt nochmal.“, rief ich und schob Riley von Alexandra weg, auch wenn sie beide vermutlich mehr Kraft hatten als ich. Wenn sie mich dazu zwangen den Kommandanten heraushängen zu lassen, dann musste ich das eben tun. „Alexandra, hör auf sie zu provozieren. Dein Verhalten ist absolut lächerlich!“, knurrte ich und ließ sie los, ehe ich mich kurz zu Riley drehte. Ich konnte Alexandra ja offenbar keine Minute aus den Augen lassen. „Riley, geh nach Hause. Du bist betrunken und hast morgen wieder Unterricht.“, wies ich sie an. Riley biss die Kiefer aufeinander, schaute ein letztes mal völlig wutentbrannt zu Alexandra, ehe sie sich nun endlich umdrehte und mich damit zumindest ein Problem vom Hals schaffte. Ich stieß die Luft aus und drehte mich wieder zu Alexandra um. „Und was dich angeht… Kann ich dich denn allen Ernstes keine zwei Minuten aus den Augen lassen?! Scheiße, ich hab auf den ganzen Mist hier genauso wenig Lust wie du, aber für mich hängt einiges hiervon ab, kapiert? Reiß dich also gefälligst zusammen! Sobald du nicht mehr meine Verantwortung bist, helfe ich dir gern persönlich dabei abzuhauen, aber nicht unter meiner Aufsicht!“, knurrte ich, griff wieder ihren Ellenbogen und zog sie zum Ausgang. Der Abend war für sie gelaufen. Sie hatte mir ja nun gezeigt, dass ich ihr kein bisschen vertrauen konnte. Außerdem hatte ich genug herumgestanden und getanzt. Meine Hüfte brachte mich noch um, wenn ich mich nicht langsam ein wenig schonen konnte!
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am So Okt 07, 2018 10:08 pm

Alex Castillo
Das war ja ein toller Abend gewesen, diese Dumme Schlampe hatte alles versaut. Ich verschränkte die Arme vor der Brust und seufzte, „Weißt du wie egal mir das ist, was für dich auf dem Spiel steht? Ich will hier weg und wenn du ich wärst würdest du doch auch jede Gelegenheit nutzen. Also sein nicht so biestig, nur weil ich dir nicht gehorche und hinterher sabber wie Riley.“ Ich wollte ihm meinen Ellenbogen entziehen, doch er konnte echt fest zupacken und zog mich unsanft Richtung Ausgang. „Weißt du ich würde dir ja gern glauben, dass du mir helfen willst. Aber mal ehrlich ich vertraue dir nicht, du würdest mich doch ohne zu zögern töten, wenn Resa dich nicht davon abhalten würde. Außerdem verrate mir bitte wie du es anstellen würdest mich entkommen zu lassen!“, bettelte ich wurde jedoch ignoriert. Er war sauer, das verstand ich, ich hätte ihm wahrscheinlich den Schädel eingeschlagen oder schlimmeres. Dennoch wollte ich noch nicht gehen, denn wenn ich schon nicht abhauen konnte, wollte ich wenigstens tanzen. Allerdings waren wir schneller draußen als mir lieb war, ich zog meine Jacke enger um mich da es ziemlich frisch hier draußen war. „Du bist so ein Spielverderber Cailan, komm lass uns tanzen gehen, die Nacht ist doch noch jung.“ Ohne zu warten oder zögern wurde ich weiter gerissen und wusste schon wie meine Bestrafung aussehen würde, wobei wir den morgigen Tag doch frei hatten. Ich seufzte und fand mich langsam mit meinem Schicksal ab, als plötzlich einer von seinen Kommandanten Freunden zu uns rüberkam und uns begrüßte. „Cailan? Ich habe dich lange nicht mehr aus einem Club kommen sehen! Willst du schon gehen, denn die Party fängt doch jetzt erst an?“, sagte er und hatte schon ein bisschen was intus. Als er dann von Cailan zu mit sah nickte er nur wissen, „Ah…verstehe, wurde auch mal wieder Zeit das du eine aufreißt…“, sagte sein Freund und zwinkerte mir zu. „Irr…mit dir sind wirklich Frauen freiwillig mitgegangen?“, hauchte ich und machte Würgegeräusche. Cailan ließ mich los, aber nur weil es nicht so aussehen sollte, als würde er mich zu irgendwas zwingen. Natürlich hielt er mich dafür fest im Blick und ließ mich nicht aus de Auge, bis sein Freund aufgeregt anfing ihm irgendwas zeigen zu müssen. Wir gingen um die Ecke und sahen dort einen anderen seiner Freunde ins Gebüsch kotzen. Der Typ neben sagte ihm etwas und beide finge an zu lachen, sodass ich meine zweite Chance nutzte und mich aus dem Staub machte. Ich rannte los, einfach weg vom Parkplatz, die Hauptstraße runter und dann rechts in eine der Seitengassen, welch sich wieder teilte. Meine Lungen brannte mittlerweile höllisch und ich hoffte, dass ich ihn bald abgehängt hätte, doch als ich mich umdrehte sah ich wie er sich an die Hüfte griff und auf dem dreckigen Straßenboden zusammenbrach. Erschrocken blieb ich stehen und wartete nur darauf, dass er aufsprang und „Überraschung!“, rief. „Hey so schnell machst du schon schlapp?“, rief ich ihm zu und sah ihn neugierig an. Er atmete noch, das war ein gutes Zeichen, aber was war mit ihm los?! Er war doch sonst so stark, wieso brach er denn jetzt zusammen? Waren seine telekinetischen Fähigkeiten im Arsch und er jetzt wieder ein Rolli? Ich raufte mir die Haare, was sollte ich nur tun? Wegrennen wäre die beste Lösung immerhin wäre ich dann in Freiheit, doch ich konnte ihn doch auch nicht einfach so im Dreck liegen lassen, wenn er jetzt querschnittsgelähmt war. Meine Mutter würde mich ausschimpfen, wenn ich jemanden der Hilfe bräuchte nicht helfen würde. Wieso kam mir das gerade jetzt in den Sinn? Ich tat ihm doch gern weh, ich mochte es, wenn er schmerzen hatte und sein Gesicht sixh zu einer Fratze verzerrte! Wieso also fand ich es jetzt furchtbar?
Ich biss mir in die Innenseite meiner Wange und joggte zu Cailan, der sich nicht bewegte. „Cailan? Was ist los?“, fragte ich und sah wie er sich krümmte vor Schmerz. Ich half ihm sich auf den Rücken zu drehen und bettete seinen Kopf in meinen Schoß. Dabei strich ihm Dreck aus dem Gesicht, sowie wirre Haarsträhnen. „Hey…Cailan, was ist los mit dir? Du machst mir Angst.“, hauchte ich und legte meine Hände an seine Wangen. Verdammt ich war völlig überfordert, seine Körper war unversehrt von außen und irgendeinen Anfall schien er auch nicht zu haben. „Cailan…was brauchst du? Was kann ich tun?“, wisperte ich und tastete ihn nach seinem Handy ab, welches jedoch gesperrt war.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 08, 2018 7:04 pm

Cailan Archer
Okay, so langsam kam ich wirklich an meine Grenzen. Meine Hüfte machte das nicht mehr lange mit. Je mehr ich herumrannte, desto mehr Druck baute sich auf meiner Wirbelsäule auf und umso schwerer konnte ich mich aus der Hüfte heraus bewegen. Ich merkte eben langsam, dass es ohne die Übungen vom Physiotherapeuten nicht mehr ging. Meine Muskeln arbeiteten vielleicht nicht mehr, aber wenn sie sich verkürzten und ich sie trotzdem mit meiner Telekinese in die richtige Bewegung drängte, wirkte sich das eben auf Körperpartien aus, in denen ich sehr wohl noch Schmerzen spüren konnte. Ich war also ganz froh, dass der Streit nun geschlichtet war und ich ihn als Vorwand nutzen konnte, um sie nach Hause zu bringen. Sie würde sowieso nur wieder versuchen zu fliehen und in meinem Zustand würde ich sie diesmal nicht mehr einholen können - auch nicht mit dem Vorteil des GPS Geräts. Ich schnaubte. „Wow… allein, dass du glaubst ich könnte sowas tun, zeigt wie wenig Ahnung du von den Warriors hast.“ Als würde ich sie töten, nur weil sie mich nervte. Sie war sogar eine Bedrohung und dennoch würde keiner unserer Soldaten sie einfach umlegen. Würde sie eine Mission gefährden, würden wir sie betäuben oder irgendwie anders unverletzt aus dem Weg schaffen. Was glaubte sie wieso sonst keiner ihrer Rebellenkumpels draufgegangen war, als sie mich geschnappt hatten? „Wenn ich dir vertrauen könnte, könnte ich dir durchaus mehr Freiheiten lassen, aber der Abend heute zeigt ja, was dann passiert.“ Man konnte ihr einfach nicht vertrauen. Nicht einmal wenige Minuten lang. Also war der Abend hier für sie beendet. Dabei hätte es wirklich ganz nett werden können. Doch „nett“ gab es in ihrer Nähe wohl nicht. Ich wollte wirklich nur noch nach Hause und endlich ein wenig Ruhe finden, doch selbst Juan stand mir dabei im Weg, als er mir plötzlich entgegenkam und Andeutungen wegen Alexandra machte, die… einfach lächerlich waren. Sie und ich? Niemals! Ich seufzte und folgte ihm, als er mich zu Matthew brachte, der bereits kotzend über dem Gebüsch hing. Der Junge stand kurz davor vom gewöhnlichen Fußsoldaten einen Rang höher zu rutschen und nun passierte sowas. Juan wollte, dass ich ihm dabei half ihn nach Hause zu bringen, doch gerade als ich antworten wollte, dass ich nicht konnte, bemerkte ich plötzlich, dass Alexandra schon wieder abgehauen war. „Oh scheiße. Ich kann jetzt nicht Juan, such Dan oder so.“, rief ich ihm noch zu, ehe ich los sprintete. Auf gar keinen all durfte ich sie verlieren! Resa würde mir meine komplette Zukunft verbauen, wenn er davon erfuhr. Er war vielleicht mein Ziehvater, aber er war dennoch der strengste General, den je jemand gesehen hatte. Ich hechtete um die Kurve und mit jedem Schritt spürte ich den Schmerz deutlicher in meiner Wirbelsäule. Scheiße, ich hatte sie fast! Doch meine Beine machten nicht mehr mit. Je intensiver der Schmerz wurde, desto schwerer fiel es mir die Telekinese zu steuern. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren und meine Beine ließen sich immer schwerer bewegen. Sie blockierten schließlich ganz und ich fasste mir bei dem heftigen Schmerz an die Hüfte, ehe ich stolperte und zu Boden ging. In mehreren Wellen rauschte der Schmerz durch meine gesamte Wirbelsäule und trieb es mir bis in die Fingerspitzen. Ich stöhnte vor Schmerz und drückte die Stirn in den Dreck, während meine Beine leicht krampften und ich kaum mehr richtig atmen konnte vor Schmerz. Gerade war mir wirklich egal, dass Alexandra entkam. Noch nie hatte ich solche Schmerzen gespürt. Schlimmer ging es wohl auch nicht, immerhin saß die Ursache direkt an meinen Nervenenden im Rückenmark. Ich stöhnte erneut auf, als mich jemand auf den Rücken drehte. Himmel, war das Alexandra? Ich kniff die Augen zusammen, um mich nicht anmerken zu lassen wie scheiße schmerzhaft das hier gerade für mich war. „Gott bist du blöd. Das wäre deine Chance gewesen!“, keuchte ich und tastete mit meinen Fingern meinen unteren Rücken ab, aber natürlich war dort nichts außer der verheilten Narbe. Die Ursache saß tief in meiner Wirbelsäule. Wie konnte sie nur über mir hocken und sich Sorgen machen, obwohl sie all die Tage vorher bloß hatte abhauen wollen? Das war ihre Möglichkeit einfach davonzukommen. Sie hätte mit einer kleinen Flucht ihr Leben wiederbekommen und meines zerstört. Und doch saß sie nun hier und fragte mich, was sie tun konnte. „Nicht! Ruf bloß niemanden an.“, zischte ich, da ich mittlerweile die Luft anhielt, um nicht zu brüllen. Sie hatte mein Handy in den Händen, aber sie konnte jetzt nicht Resa oder einen Krankenwagen rufen. Das hier durfte niemand mitbekommen. Ich würde vom Dienst abgezogen werden! „Hilf mir nur auf. Du bist stark genug dafür, stütz mich bis zu meiner Wohnung. Ich lasse meinen Physiotherapeuten kommen.“ Er kannte mich seit ich hier in Amerika war. Er würde mich nicht einfach verraten, wenn er mich untersuchte. Er würde mir helfen und mich wieder auf die Beine bekommen ohne dass darum ein riesiger Wirbel gemacht wurde.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Di Okt 09, 2018 12:35 pm

Alex Castillo
Ich fragte mich selbst wieso ich nun hier saß und ihn half. Es war dumm von mir, diese Möglichkeit verstreichen zu lassen, doch ich war kein Unmensch. Cailan ging es schlecht, er hatte Schmerzen und auch wenn er diese versuchte vor mir zu verbergen, war er so blass wie ein Vampir. „Du könntest ruhig etwas netter sein, sonst rufe ich erst recht einen Krankenwagen!“, drohte ich ihm an und half ihm auf wieder zu stehen. Er wirkte gebrechlich und zittrig auf den Beinen, vermutlich wurden wir eine Ewigkeit bis zu seiner Wohnung brauchen. Ich war erstaunt, dass er überhaupt eine Wohnung außerhalb der Basis hatte. Nach ein paar Versuchen weiter zu kommen hatte ich keine Lust mehr und nahm ihn Huckepack. Er war echt schwer, aber dennoch tragbar. Ich ging mit ihm zur Hauptstraße und hielt nach einem Taxi ausschau, ich setzte ihn ab und der Fahrer half mir ihn dann ins Auto zu verfrachten. Ich sah aus dem Fenster während der Wagen startete und die Freiheit wieder in weite Ferne rückte. Wir fuhren ungefähr eine halbe Stunde weiter in die Stadt hinein, bevor wir vor Cailans Zivilwohnung hielten, der Fahrer bezahlt wurde und ich ihn zum Aufzug schleppte. Von dort aus fuhren wir in die dritte Etage und betraten seine Junggesellenbuden. Jedenfalls konnte ich mir nicht vorstellen, daß er schon mal ernsthaft mit einer Frau zusammen gelebt hatte. Er war der Karrieretyp und ich konnte mir irgendwie auch nicht vorstellen das er ein Typ war der One Night Stands hatte. Wie funktionierte das eigentlich bei ihm? Ich seufzte und setzte ihm in einem Sessel in seinem Wohnzimmer ab, bevor ich mich in der Wohnung umsah. Es war natürlich aufgeräumt, alle vom Militär waren Fanatiker im sauber halten. Aber vermutlich war Resa als Vater auch streng und pingelig gewesen, weshalb Cailan es nicht anders gelernt hatte. Während Cailan also an den Sessel gefesselt war und mit seinem Therapeuten telefonierte, erforschte ich ein bisschen seine Wohnung. Viele Fotos hatte er nicht, eins mit einer Frau drauf die vermutlich seine Mutter war, dann eins im Rollstuhl und Resa, sowie von seinem High School Abschluss Foto mit Resa und eine anderen Frau drauf. Es war merkwürdig ihn in einem Rolli zu sehen, er wirkte so schwach und gar nicht der knallharte Cailan Archer. Ich wusch mir die die Hände und nahm noch einen feuchten Lappen mit, damit er sich sein Gesicht säubern konnte. Ich machte noch einen Abstecher zu seinem Kühlschrank aber fand darin eigentlich nichts essbares, also ging ich wieder ins Wohnzimmer warf ihm den feuchten Lappen auf den Schoß und meinte, „Ich habe Hunger, lass uns Pizza bestellen. Hoffentlich kommt die schneller als dein Physiotherapeut.“, brummte ich und ließ mich auf die Couch fallen. „Wer ist die Frau auf deinem Abschlussfoto?“, fragte ich so neben bei und zog mir die Jacke aus. Irgendwie wusste ich schon wer sie war, doch ich hoffte einfach dass ich falsch lag.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Di Okt 09, 2018 12:54 pm

Kleo Miles
„Hoffen wir mal, dass du mir keinen Grund dazu gibst.“, schmunzelte ich und hielt ihm beide Hände hin, damit er auch aufstand. Ich hätte ihn vermutlich locker hochheben können, immerhin war ich als Vampir ein ganzes Stückchen stärker als ich es als Mensch gewesen war. Doch genau diese Seite von mir versuchte ich ja vor ihm zu verstecken. Er durfte nichts davon herausfinden, sonst würde ich im Dorf schneller als der Vampir bekannt sein, als mir lieb war. Ich war eben doch nur das Monster, für das mich auch die Warriors hielten. Würde Raphael über mich Bescheid wissen, würde er jede Menge Abstand zu mir halten und mich längst nicht mehr so nett und interessant finden wie gerade im Moment. Manchmal wünschte ich wirklich das alles wäre mir nie passiert. Das ewige Leben hatte mir noch nie irgendetwas gebracht. Es hatte mir bloß Dinge genommen. Meine Familie, meine Freunde, mein Leben. Ich war völlig allein. Ich wünschte manchmal wirklich ich wäre damals einfach gestorben anstatt mich in dieses… Ding zu verwandeln. Ich biss mir auf die Unterlippe, als ich merkte, dass ich ganz in meinen Gedanken versank. Ich verschränkte die Arme auf meinem Rücken und folgte ihm auf dem kleinen Wanderweg einfach eine Weile. Zu gern würde ich den Wasserfall mal bei Sonnenlicht sehen, wenn das Licht sich in dem Wasser brach. Ich hörte bereits das Rauschen, als wir noch einige Kilometer entfern waren. Ich folgte ihm also nur weiter und nach einer Weile kamen wir an dem Wasserfall an. Das Wasser sprudelte unter den Wassermassen und doch war der restliche See gang ruhig und still. Ich lächelte leicht und wollte es mir auf einem der Felsen bequem machen, als Raphael eine ziemliche Schnapsidee zu haben schien. „Ein Bad? Hast du etwa Schaumbad dabei?“, fragte ich schmunzelnd. Er konnte ja wohl kaum aus dem See eine Badewanne machen. Doch offenbar war meine Sprache ziemlich veraltet. Ich kam immerhin seit einigen Jahrzehnten nicht mehr unter Menschen und nun begriff ich es. Er wollte schwimmen gehen? Das meinte er mit einem Bad? Ich schluckte hart und sah ihm dabei zu wie er sich ernsthaft anfing zu entkleiden. Er streifte seine Schuhe und Socken ab, zog sich die Hose von den Hüften und schließlich folgte sein T-Shirt. Fuck, er war wirklich unverschämt heiß. Wusste er wie schwer er es mir machte? Ich hätte schon mal wieder Lust mich jemandem anzuvertrauen, jemandem näher zu kommen und sei es nur körperlich! Ich wollte nicht mehr allein sein, aber ich durfte mich nicht von seinem Körper dazu hinreißen lassen. Ich seufzte und zog mir schließlich auch die Schuhe von den Füßen. Himmel, ich ließ mich endlich mal wieder genug auf einen Menschen ein, um mit ihm etwas zu unternehmen, dann sollte ich das auch genießen. Ich hatte doch Spaß haben wollen, oder? Dann würde ich das jetzt haben. „Wehe das Wasser ist eiskalt!“, rief ich und zog mir den Pullover vom Kopf, ehe ich auch meine Hose von den Hüften strich. Ich fror schon in Unterwäsche. Ich wollte gar nicht wissen wie kalt das Wasser war und doch ging ich zum Ufer und schob meine Füße zuerst ins Wasser. Shit… Es war kalt. Nicht so kalt wie erwartet, aber immer noch kalt!
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Di Okt 09, 2018 1:10 pm

Cailan Archer
Es passte mir wirklich ganz schlecht in den Kram nun so vor ihr da zu liegen. Ich hasste es schwach zu wirken und dann auch noch ihr gegenüber? Das war das schlimmste, das mir heute wohl hätte passieren können. Sie hätte mir entkommen können und ich wäre wie ein Versager weiter im Dreck herumgekrochen. Eigentlich… wäre es mir sogar lieber gewesen sie wäre einfach entkommen und hätte nicht gesehen, was hier gerade mit mir passierte. Der Schmerz lähmte mich. Ich konnte nicht mehr denken. Ich konnte meine Beine nicht mehr kontrollieren. Ich lag einfach da und spürte wie der Schmerz in Wellen durch meinen Körper schoss und gar kein Erbarmen mehr nahm. Ich kniff bloß die Augen zusammen, hielt die Luft an und versuchte es mir nicht anmerken zu lassen, aber Himmel, wenn der Schmerz bereits so schlimm war, dass ich meine Telekinese nicht mehr steuern konnte, dann war es schon ziemlich heftig. Ich war niemand, der bei einer kleinen Schnittwunde anfing zu flennen. Ich hielt einiges aus, aber diesmal saß es direkt an meinem Rückenmark. Diese Wunde konnte ich nicht abbinden, ausblenden und weitermachen. Mein Körper versteifte sich und krampfte meiner Telekinese entgegen. Mein Verstand arbeitete gegen meinen Körper und es war klar, dass einer von beiden irgendwann aufgeben musste. Offenbar war das leider mein Körper gewesen und nun machte ich mich ausgerechnet vor ihr zum Idioten. Ich stöhnte gequält auf, als sie mich hochzog und wieder auf die Beine brachte. Meine Muskeln versteiften sich und ich musste die Hände nach meinen Beinen ausstrecken wie ich es anfangs getan hatte. Anfangs hatte ich noch imaginäre Fäden mit meinen Händen gezogen, um die Telekinese zu steuern. Ich hatte mir vorgestellt mich wie eine Marionette zu führen und hatte es dadurch gelernt. Jetzt bekam ich nicht einmal mehr das hin. Meine Beine verkrampften sich und dadurch wurde der Schmerz in meiner Hüfte und meinem Rückenmark nur noch unerträglicher. Sie musste mich tragen und das hasste ich nur noch mehr. Sie nahm mich auf ihren Rücken und ich knirschte mir den Zähnen, während wir ein Taxi nahmen. Ich konnte jetzt nicht zurück zur Basis. Würde das irgendjemand mitbekommen, würde das mein Aus bedeuten. Vielleicht sogar für immer. Also steuerte ich meine Wohnung an, in die mich Alexandra ebenfalls tragen musste. Als ich dann endlich im Sessel saß, kramte ich mein Handy heraus und rief sofort meinen Physiotherapeuten an. Es war mitten in der Nacht, aber ich erklärte meinem Arzt, das es ein Notfall war. Als ich auflegte, lief Alexandra in meiner Wohnung herum als wäre es ihre. Gott, sie könnte immer noch abhauen. Jetzt war ich zu Hause und mein Arzt auf dem Weg. Sie könnte immer noch die Beine in die Hand nehmen und verschwinden. Es war mir wirklich ein Rätsel wieso sie das nicht tat. Sonst juckte sie es ja auch nicht. Sie ließ sich auf meine Couch fallen und ich begann schon mal meine Beine ein wenig zu massieren und aufzuwärmen. „Das Prospekt liegt auf der Kommode. Bestell was du willst. Geht auf mich.“, murmelte ich und zog mein Bein ein wenig an, was den Schmerz nur noch verschlimmerte, also ließ ich es wieder sinken. Mist… Wie sollte das bis morgen wieder gut werden? Ich runzelte die Stirn, als Alexandra weitersprach und offenbar Smalltalk führen wollte. „Du hast dir meine Fotos angesehen? Oh man… das ist meine Stiefmutter auf den Bildern. Als dein Vater mich hierher gebracht hat, hat er mich bei ihr in Behandlung gegeben. Sie war die Ärztin, die mir das Leben gerettet hat. Wir waren jede Woche zur Untersuchung dort. Ich schätze… irgendwann hat es wohl gefunkt. Außerdem war sie zu dieser Zeit in einer ziemlich hässlichen Beziehung mit so einem Schlägertypen und Resa hat ihr da herausgeholfen.“, erklärte ich ihr die Kurzversion und schaute zu ihr auf, als sie die Pizzaservices durchging.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Di Okt 09, 2018 7:23 pm

Alex Castillo
Um ehrlich zu sein wusste ich nicht wieso ich noch bei ihm blieb, denn mein Verstand schrie mich an zu flüchten. Immerhin war er jetzt sicher in seiner Wohnung und lag nicht mehr hilflos auf der Straße herum. Sein Therapeut kam und er wurde sicher wieder gesund werden, was hielt mich eigentlich noch hier? Sein Charme konnte es ja nicht sein, denn hatte er nicht. Ich redete mir ein das meine Mutter es so gewollt hätte, man durfte keine hilflosen Leute allein lassen, wer wusste schon, was passieren konnte? Ich machte es mir also gemütlich und blätterte das Angebot vom Pizzaservice durch, er meinte ich dürfte mir alles bestellen was ich wollte oder? Dann würde ich jetzt mal richtig reinhauen, immerhin hatte ich eine Ewigkeit keine Pizza mehr gegessen und durch den Sport auch abgenommen. Ich brauchte meine Fett und die Kohlehydrate, in dem Kantinenessen waren viel zu viele Ballaststoffe und Proteine drin. Als ich mir dann sein Handy borgte um den Pizzaservice anzurufen bestellte ich vier Pizzen, Softdrinks, Eis und anderen Süßkram. Gott hoffentlich brauchte der Lieferservice nicht so lang ich hatte totalen Hunger. Doch ein bisschen verging mir dieser als ich von Cailans Stiefmutter erfuhr, er hatte also wirklich eine neue Frau kennengelernt. Um ehrlich zu sein konnte ich es ihm nicht verübeln, meine Mutter hatte ihn verlassen obwohl sie ihn geliebt hatte. Sie war einsam gewesen, ich war das einzige dass sie von Resa noch hatte naja und den Ehering. Ich wusste, dass auch er sie geliebt hatte, selbst nach all den Jahren. Innerlich schüttelte ich mich und sah aus dem Fenster, ob seine neue Frau nett war oder ebenfalls fest an die Regierung glaubte. Hatte ich Geschwister? Denn Cailan war sicher nicht mein Bruder, niemals wurde ich ihn als diesen akzeptieren oder generell meine neue Familie! Resa konnte sich das abschminken!
„Resa scheint ja ein heiliger zu sein. Erst sammelt er dich auf und hilft dann deiner Ärztin aus einer miesen Beziehung und heiratet sie. Ich glaube er hat den falschen Beruf gewählt.“, sagte ich knapp und schaute nun auf die Uhr. „Ich schätze mal, dass wir heute nicht mehr zur Basis fahren? So schnell wird deine Hüfte sicher nicht wieder funktionieren…“, sagte ich beiläufig und rieb mir den Bauch. Ich hatte vielleicht Hunger. „Hast du eigentlich Geschwister? Oder bist du als Einzelkind aufgewachsen?“, fragte ich neugierig und schaute zu ihm. „Und was mich am meisten beschäftigt hättest du überhaupt schon mal eine Freundin oder überhaupt Sex? Dein Freund scheint sich ja sehr zu freuen, dich mit einem weiblichen Wesen an der Seite zu sehen? Kannst du überhaupt Sex haben?“, fragte ich ernsthaft interessiert. Ich konnte mir das schlecht vorstellen immerhin spürte er dort doch nichts oder? Gott sicher waren das die falschen Gesprächsthemen. Meine Mutter würde mich dafür Ohrfeigen und sicher schimpfte sie gerade aus dem Himmel zu mir.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Di Okt 09, 2018 8:02 pm

Cailan Archer
Ich wollte es Resa nicht verbauen, aber ich sollte doch ehrlich sein, oder? Resa hatte neu geheiratet, ja, aber das war vollkommen in Ordnung. Ich hoffte wirklich nicht, dass ich Resa damit schadete. Er wollte, dass Alexandra ihn mochte. Er wollte seine Tochter wieder zurückgewinnen und auch wenn ich dagegen war, wollte ich, dass er glücklich war. Wenn sie mich also nach seiner Familie fragte, sollte ich dennoch ehrlich antworten, oder? Alexandra konnte ihm das unmöglich übel nehmen. Resa war ein guter Mensch - vermutlich der beste, den ich jemals kennengelernt hatte. Er hatte ein so großes Herz und half einfach jedem. Es war mir unerklärlich wie sie ihn so sehr hassen konnte wie sie es nun einmal tat. Sollte sie ihn also verurteilen, weil er eine neue Liebe gefunden hatte und nicht bis zu seinem Lebensende allein geblieben war, weil er noch an ihrer Mutter hing, dann war sie es gar nicht wert ihn näher kennenzulernen. Doch sie schien zu begreifen, dass Resa großzügig und liebevoll war. Und doch konnte sie es nicht lassen ihn herunterzumachen. „Er hat genau den richtigen Beruf gewählt. Er rettet täglich so viele unschuldige Menschen. Das ist seine Berufung. Auch privat. Hätte er nicht so ein großes Herz, wäre ich heute tot und meine Stiefmutter würde vermutlich immer noch von diesem Sackgesicht geschlagen werden.“ Resa hatte uns gerettet. Er hatte uns ein neues Leben ermöglicht und wieder auf den richtigen Weg geführt. Das alles hatte er aus reiner Nächstenliebe getan. Vor allem ich würde ihm das niemals danken können. Ich seufzte und fuhr mir mit dem feuchten Lappen über meine Stirn. „Du kannst in meinem Bett schlafen. Es ist frisch bezogen, ich bin nicht oft hier.“ Vermutlich würden wir heute nicht mehr zur Basis zurückfahren, nein. Ich konnte nicht riskieren, dass mich so jemand sah und es bei Resa oder einem meiner anderen Vorgesetzten verpetzte. Sie würden mich beurlauben und mir vielleicht nicht mehr so viel Verantwortung zutrauen. Dabei war das Schwachsinn! Das hier war eine einmalige Sache. Bisher waren die Schmerzen immer aushaltbar gewesen und dann war ich zum Physiotherapeuten gegangen. Ich hätte ihn nicht schleifen lassen sollen. Den Fehler würde ich nicht nochmal machen und dann wäre es schon wieder in Ordnung. „Nein, ich habe keine Geschwister… Meine Stiefmutter ist unfruchtbar. Noch ein Geschenk, das ihr Ex ihr mitgegeben hat. Aber ich denke sie hatten mit mir schon genug zu tun. Es ist nicht leicht mit einem behinderten Kind zu leben. Schätze das hat sie abgeschreckt.“ Ich hatte mein Leben zwar nun im Griff und sie mussten sich keinerlei Sorgen mehr um mich machen, aber dennoch kam für sie beide wohl keine Adoption mehr in Frage. Sie waren zufrieden mit dem, was sie hatten. Das glaubte ich zumindest. „Himmel spinnst du? Das geht dich einen Scheiß an!“, knurrte ich bloß, als sie mich doch allen ernstes nach meiner Sexualität fragte. Für gewöhnlich ging ich ja ganz locker damit um. Vor allem, wenn Leute einfach neugierig waren und es sie interessierte. Aber sie interessierte das sicher nur, damit sie mich damit aufziehen konnte. Das tat sie ja jetzt schon. Ich wollte mir nicht ständig irgendetwas diesbezüglich anhören müssen. Ich würde also sicher nicht mit ihr darüber sprechen! Sie tat ja fast so als wäre ich ein Eunuch, nur weil ich querschnittsgelähmt war.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Di Okt 09, 2018 9:09 pm

Alex Castillo
Ich mochte Resa trotz seiner Gutmütig und Großzügigkeit nicht, er konnte dutzende von Leben retten. Doch für mich war er immer der Mann, der mir die letzten Momente mit meiner Mutter genommen hatte. Wegen ihm und der Regierung hatte ich fliehen müssen und tat es immer noch. Auch wenn sie mich ja mehr oder weniger gefangen hatten. Ich ertappte mich ab und zu bei den Gedanken, wie es gewesen wäre wenn ich bei ihm aufgewachsen wäre. Wie unsere Familie ausgesehen hätte, wäre ich auch so ein verdrehter Spießer? Oder hätte er mir als Tochter eine Wahl gelassen? Vermutlich nicht, aber mit Sicherheit wäre ich in seine Fußstapfen getreten. "Egal wie toll Resa auch sein mag, ich kann ihn nicht leiden und ich will ihn auch nicht kennenlernen, dafür ist es zu spät. Ich weiß nicht was er sich erhofft...eine harmonische Vater/Tochter Beziehung oder einfach eine Soldatin. Wobei das  noch unwahrscheinlicher wäre. Ich könnte nie für die Regierung arbeiten.", sagte ich knapp und zog die Beine an meine Brust. Ich legte den Kopf auf die Knie und seufzte, "Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Resa mehr Kinder bekommen hätte. Dann hätte er mich vielleicht in Ruhe gelassen und sich um die anderen talentierten Kinder gekümmert.", murmelte ich und biss mir dann in die Wange. "Ich denke, Resa liebt dich sicher wie einen eigenen Sohn und ist sicher auch stolz auf dich und deine Stiefmutter sicher auch, aber eigene Kinder sind was anderes...wenn du die verkorkst hast du echt versagt. Aber egal ich will glaube ich nicht mehr drüber reden, hoffentlich sehe ich ihn nicht so schnell wieder..."
Als er meinte ich könne in seinem Bett schlafen sah ich in skeptisch an, "Sicher dass ich im Bett schlafen soll? Was ist mit deiner Hüfte, du kannst sicher nicht auf der Couch schlafen außer du willst die nächsten Wochen Reha machen.", meinte ich ernst. Es war zwar nett mir das Bett anzubieten, vor allem weil seine Couch nicht gemütlich aussah, aber naja er würde da sicher kein Auge zu tun.
Ich hatte immer noch sein Handy in der Hand und googelte einfach die Sexualität von Querschnittsgelähmten, ich meine ich war neugierig wie das alles funktionierte. Klar hätte ich nicht erwartet, dass er mir nun alles haargenau erzählen würde, sicher vertraute er mich auch nicht genug dafür. Aber naja, dann musste ich woanders nach Informationen suchen. Zum Glück hatte ich noch sein Handy und googlte schnell, " Sag bist du querschnittgelähmt ab der  Läsionshöhe unterhalb von Th11 bis L2 oder oberhalb von Th11? Und sind die sakrale Wurzeln oder das sakrale Rückenmark zerstört oder noch intakt? Hier steht nämlich das es Pschogene und Reflektorische Erektionen gibt.", fragte ich und überflog den Artikel. "Boah dein Aufklärungsgespräch muss echt merkwürdig gewesen sein, besonders bei deiner Mutter als Ärztin...", murmelte ich und schüttelte den Kopf.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Di Okt 09, 2018 9:35 pm

Cailan Archer
Ich wusste, dass es ihre Meinung nicht änderte. Wir konnten ihr noch so viel über Resa erzählen, sie würde es nicht hören wollen. Er hatte ein so großes Herz. Er war ein wirklich guter Mensch, aber sie verurteilte ihn lieber, anstatt ihm eine Chance zu geben. Ich seufzte nur und schüttelte den Kopf. „Was glaubst du denn? Du bist seine Tochter. Natürlich hätte er sich gewünscht, dass du dich für diesen Weg hier entschieden hättest, aber denkst du nicht er hätte dich vor der Regierung beschützt, wenn du es nicht gewollt hättest? Ich bin nur irgendein Kind von der mexikanischen Grenze und er hat mich hergebracht und vor der Einwanderungsbehörde gedeckt. Resa ist niemand, der dich zu irgendetwas zwingt. Das hättest du mittlerweile bemerken können.“ Ja, er zwang sie momentan zu bleiben und dem Unterricht beizuwohnen, doch das war ja offenbar nötig, damit sie sich seinen Standpunkt zumindest mal anhörte. Sie verschloss sich sonst ja vor den Warriors. Resa sorgte damit nur dafür, dass sie ihm einmal richtig zuhörte. „Ich bin mir sicher, wenn du alles hinter dir hast und weißt, was die Warriors ausmacht, wird Resa dir die Wahl lassen.“ Sollte sie nach allem immer noch rebellieren wollen, würde er sie gehen lassen. Natürlich würde er versuchen sie davon abzuhalten sich direkt gegen die Regierung zu stellen und sie überzeugen wollen ein normales, ruhiges Leben zu führen, doch er würde sie gehen lassen, wenn es das war, was sie wollte. So wie er mir die Wahl gelassen hätte, hätte ich sie jemals in Betracht gezogen. „Seien wir ehrlich, ich war Jahre lang eine Last für sie. Ich versuche nur ihnen zu zeigen, dass es das wert war. Ich will ihnen zeigen, dass ich ihre Mühe zu schätzen weiß und dass ich dadurch jetzt anderen Menschen helfen kann.“ Sie hätten wegen mir nie genug Zeit für ein leibliches Kind gehabt. Es hätte Wege gegeben, aber mit mir hatten sie alle Hände voll zu tun gehabt. Ein behindertes Kind großzuziehen, war nicht leicht. Man musste so viele Dinge beachten. Das Leben war so kompliziert gewesen… Ich schluckte und schüttelte nur den Kopf und diese Gedanken damit ab. Diese Zeit war vorbei. Ich kämpfte vielleicht immer noch damit, aber das war mein Kampf und nicht mehr ihrer. Mein Physiotherapeut würde das schon wieder hinbekommen. Irgendwie. Ich musterte sie eingehend und seufzte dann erneut. Ja, sie hatte ja Recht. Mit dieser Hüfte würde ich sicher auf keiner Couch schlafen. „Fein. Ich brauche nicht viel Platz. Wir teilen das Bett.“ Hier drin konnte ich sie immerhin nicht so gut einschließen wie in ihrem Zimmer in der Basis. Wenn sie neben mir lag, würde ich sie sowieso besser im Auge behalten können und schneller aufwachen, falls sie etwas versuchen sollte. Ich rutschte im Sessel ein wenig herunter und entlastete somit meine Hüfte ein Stück mehr, als sie plötzlich anfing mit Fachbegriffen um sich zu werfen, die sie eigentlich nicht kennen sollte. Nun wollte sie meine Läsionshöhe wissen? Na ja, da der Wirbel TH11 zirka auf Brustkorbhöhe saß, war es wohl ziemlich klar, dass diese unterhalb besagten Wirbels lag. Wenn sie das wüsste, würde sie gar nicht erst fragen. Ich verdrehte also nur die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Musste sie mich damit denn jetzt wirklich nerven? Mein Rückenmark war durchtrennt. Damit war wohl klar, dass das sakrale Rückenmark komplett zerstört war. Zerstörter ging es ja nicht mehr. Es war also klar, dass ich nur psychogene Erektionen bekam. „Ja, das war es. Also erspar mir das zwischen uns, okay? Ist ja nicht so als müsstest du dich aus irgendwelchen Gründen dafür informieren.“ Wir würden sicher keinen Sex haben und damit war dieses Thema für sie absolut unwichtig. Zu meiner Rettung klingelte es dann auch endlich an der Tür. Das war sicher mein Physiotherapeut. Bei der Menge, die sie bestellt hatte, würde der Lieferservice wohl noch etwas länger brauchen.
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Sonnentänzerin am Mi Okt 10, 2018 7:51 am

Alex Castillo
Ich seufzte und fuhr mir durchs Haar, „Egal was er für ein Held ist und wen er alles gerettet hat, ich gehöre zu denen die nicht gerettet werden wollen und je schneller er das begreift desto besser. Denn dann können wir uns das alles hier sparen und gehen getrennte Wege.“, sagte ich und beschloss lieber die Klappe zu halten. Ich wusste, dass es Resa verletzten würde, wenn ich ihm sagen wollte, dass ich kein Interesse hatte meinen Vater/Tochter Beziehung aufzubauen, auch wenn meine Mutter sich das angeblich gewünscht hatte. Ich war immer noch ein wenig baff, dass sie ihm angeblich regelmäßig geschrieben hatte, irgendwie fühlte es sich an als hätte sie mich hintergangen. „Außerdem gehöre ich laut Gesetz der Regierung, das tun alle Kinder, die mit der Genmutation geboren wurden. Selbst Resa kann nicht mich da nicht rausboxen egal wie sehr er sich anstrengt. Er hat seine Befehle und seine Aufgaben als General, außerdem hat meine Mutter ihn nicht ohne Grund verlassen. Sie hat ihn geliebt, all die Jahre lang. Sie hat ihm sogar Briefe geschrieben…regelmäßige Updates über mich…sicher hat Resa irgendwo eine Kiste mit meinen Baby- und Kinderfotos…aber eigentlich müsste er alle Sachen von meiner Mutter bei sich rumliegen haben…“, fiel mir gerade ein und ich wollte sie unbedingt zurückhaben. Was war wohl mit all den Sachen passiert war? Ob sie in irgendeinem alten Keller rumlagen? Bei dem Gedanken, dass er Mums und mein Zeug durchsucht hatte wurde mir ein bisschen schlecht, dort würde er nicht nur die fetten Fotoalben sehen, sondern auch meine ganz privaten Sachen, wie mein Tagebuch.
Sein Gedanken daran, beim Militär zu sein um zu zeigen, dass seine Erziehung nicht für’n Arsch war, war ja im Grunde genommen ganz süß, aber war das wirklich ein guter Grund? „Ich denke nicht das du unbedingt ein Last warst, dann hätten sie dich weggegeben, natürlich ist ein behindertes Kind eine Herausforderung. Doch deine Eltern wollten es so, du bist ihnen also nichts schuldig, hast du es wirklich nur getan um zu zeigen, dass es kein Fehler war dich sterben zu lassen?“, fragte ich neugierig, denn das wäre für mich nicht ganz der richtige Weg gewesen. Aber naja er war glücklich mit seinem Leben und das war doch die Hauptsache oder? Eigentlich war es mir auch egal, was er mit seinem Leben anfing und was nicht, mich interessierte das alles sowieso nicht, denn sehr lang würde ich hier sicher nicht verweilen.
Als er mir anbot das Bett zu teilen zuckte ich nur mit den Schultern, „Von mir aus okay, aber ich mache mich oft ziemlich breit, also wunder dich bitte nicht wenn du meine Hand oder so im Gesicht haben könntest.“, erklärte ich ihm schaute auf sein Handy.
Ich sah ihn amüsiert an, klar war ihm das Thema unangenehm ich fand das Aufklärungsgespräch ebenfalls merkwürdig. Aber bei seinem hätte ich echt gern Mäuschen gespielt, ob das seine Stiefmutter übernommen hätte oder Resa? Gott das war mit Sicherheit einer unschöne Erfahrung gewesen. Ich seufzte und sah ihn an, „Ob du es glaubst oder nicht, ich interessiere mich dafür, ich meine es ist interessant zu erfahren wie andere Paare solche Hürden überwinden.“, sagte ich und las weiter. „Also bei einer Psychogenen Erektion, läuft eigentlich alles im Kopf ab, also müsstest du keine Handarbeit machen… eigentlich praktisch und naja das meiste läuft ja eh im Kopf ab. Ich hatte mal einen Kerl der schon immer beim Vorspiel gekommen ist… das war echt gewöhnungsbedürftig und peinlich für uns beide. Ich erinnerte mich noch gut an Michael, er war heiß gewesen aber unsere Beziehung war ziemlich schnell in die Brüche gegangen, hoffentlich hatte er sich jetzt besser im Griff. „Was mich interessiert ist, - und verstehe mich nicht falsch, denn ich bin nicht an dir interessiert, wie genau kommst du eigentlich zum Höhepunkt? Ich meine, wenn du mit einer Frau schläft reicht es wenn sie dich anfasst und küsst? Und was ist bei ihr? Sicher oral oder ich meine auch mit deinen telekinetischen Fähigkeiten kannst du dir kein steifen PIEP zaubern oder?“, fragte ich neugierig, doch ehe er antworten konnte kam sein Therapeut ins Zimmer. Er sah mich verwirrt an. „Ich bin Cailans Schwester, Alex.“, begrüßte ich ihn um ein klares Bild zu erschaffen. Er nickte nur, sah aber dann zu Cailan an. „Sagen Sie ich interessiere mich sehr dafür wie es bei Querschnittsgelähmten mit der Sexualität aussieht, können Sie mir da weiterhelfen?“, fragte ich ungeniert und sah wie er rot ablief im Gesicht. Das war wohl ein Nein…
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Re: The secret warriors (RPG)

Beitrag von Skyfall am Mi Okt 10, 2018 1:33 pm

Cailan Archer
„Du bist wirklich voreingenommen. Resa könnte noch so gut sein und es wäre dir egal, stimmt’s? Du setzt deinen rebellischen Zug nur durch, weil du es aus Prinzip tun willst. Es geht dir nicht um die Regierung oder darum, was sie machen, sondern darum, dass du genau das Gegenteil von dem tun willst, was Resa sich für dich wünscht. So ist es doch, oder?“ Genau das war es, was sie aus ihrem Leben machte. Sie tat das alles nur aus einem rebellischen Akt gegen ihren Vater. Wüsste sie wofür wir kämpften und wie die Welt dort draußen wirklich aussah, würde sie das alles nicht machen! Sie würde begreifen wie dumm es war unsere Arbeit auszuhalten. Sie würde uns helfen die Menschen zu beschützen und uns nicht dabei im Weg stehen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie wollte, dass unschuldige Menschen dabei draufgingen. Sie war keine Mörderin. Sie stand bloß auf der falschen Seite und wusste es nicht besser. Vermutlich hatte sie sich von diesen Monstern verdrehen lassen. Es mochte sein, dass ihre „Freunde“ weniger blutrünstig waren, aber die meisten Monster waren nicht so. „Resa hat viel über sie gesprochen. Über deine Mutter. Die Briefe bewahrt er in einer Holzschachtel unter seinem Bett auf. Die Sachen aus dem Krankenhaus damals hat er auch dort. Von dir hat er auch viel gesprochen. Glaub mir, du bedeutest ihm viel. Und ich bin beim Militär, weil ich es so wollte. Ja, ich wollte meine Eltern auch stolz machen und ihnen zeigen, dass ich es wert war, aber vor allem wollte ich mein Leben dafür nutzen um anderen zu helfen. So wie Resa.“ Ja, ich war freiwillig in seine Fußstapfen getreten. Ich fand es gut, was er tat und wollte genauso viel auch für die Menschen nach mir tun. Resa war nun einmal mein Vorbild. Seine Beziehung war streng gewesen, aber dennoch verdankte ich ihm so viel. Dank ihm konnte ich heute wieder laufen und mein Leben halbwegs normal führen. Wäre da nicht seine anstrengende Tochter, die plötzlich auf die Idee kam mich nach meiner Sexualität zu fragen. Ich fuhr mir mit beiden Händen über das Gesicht und stöhnte genervt. „Es reicht. Das geht dich nichts an, Alexandra!“, knurrte ich nur noch, ehe sie endlich die Tür öffnete und meinen Physiotherapeut reinließ. Meine Annahme, dass sie mich dann in Ruhe ließ war allerdings falsch. Nun fing sie auch noch an meinen Arzt damit zu belästigen? Zum Glück war ihm das ebenfalls ziemlich unangenehm und er schwieg. „Achte nicht auf sie.“, murrte ich und erklärte ihm meine Beschwerden. Er begann damit meine Beine aufzuwärmen, meinen Rücken abzutasten und den Punkt des Schmerzes auszumachen. „Sieht übel aus, Cailan. Dein Rückenmark scheint gereizt und leicht entzündet zu sein. Du musst dich dringend schonen. Keine Einsätze in den nächsten vier Wochen und nur so viel Sport wie nötig ist. Und du kommst drei mal die Woche zu mir. Wenn wir das nicht behandeln, kann es wirklich ernst werden.“ Das war nicht unbedingt die Antwort, die ich mir erhofft hatte. „Alles klar. Ich gehe momentan sowieso nicht auf Missionen, also melde es bitte nicht der Basis, okay? Ich krieg das schon so hin, versprochen.“ Wie gesagt, ich konnte es mir nicht leisten jetzt ein Rückfall zu erleiden und abgezogen zu werden. „Hm... wenn ich mich darauf verlassen kann, verzichte ich darauf es zu melden. Aber wenn ich mitbekomme, dass du dich nicht schonst, dann werde ich es Resa sagen. Zu deiner eigenen Gesundheit, Cailan... Gut, dann verabreiche ich die jetzt ein paar Schmerzmittel und Antibiotika.“ Damit zog er dann eine Spritze auf, drehte mich auf den Bauch und zog mein T-shirt hoch, wodurch er meine Kratznarben freilegte. Genau dort injizierte er die Spritze, ehe er seine Sachen zusammenpackte und wieder verschwand.
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