The 100 RPG

Seite 4 von 23 Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 13 ... 23  Weiter

Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Do Jul 05, 2018 6:44 pm

Tessia
Ich verengte die Augen, als Bellamy sich zwischen mich und die Frau schob, die mich aus der Ferne so böse ansah. Ja, gerade noch konnte sie mich so feindselig ansehen, aber wenn ich direkt vor ihr stehen würde, würde sie sich das sicher nicht mehr trauen. Das wollte ich ihr nur bewusst machen. Sie hatte keine Chance gegen mich und sie konnte froh sein, dass ich ihr nichts tat! Sie sollte mich nicht so anstarren, als wäre ich hier die Böse! Himmel, dieses Volk war ja wohl mehr auf Krieg aus als es ihnen vielleicht bewusst war. Selbst Bellamy sah es nicht, oder? Dennoch schmunzelte er und ich biss die Kiefer aufeinander. „Findest du das witzig, Skaikru? Ich bin ganz ruhig. Du willst mich nicht erleben, wenn ich in Rage bin. Also solltest du der Lady ruhig mal sagen, dass sie nicht so starren soll. Ich dachte ihr wärt so zivilisiert und manierlich, hm? Immerhin betitelt ihr uns doch als Wilde. Was macht sie so anders als mich?“ Ich empfing meine Gäste jedenfalls nicht so! Ich war ja nicht hier eingebrochen, also musste sie mich auch nicht wie eine Diebin anstarren. So viel dazu, dass ich hier willkommen wäre und niemand etwas dagegen hatte. Hatte er das der Lady da hinten schon versucht zu erklären? Denn sie hatte definitiv etwas gegen mich, das konnte Bellamy mir nicht erzählen. Ich seufzte und zog meinen Mantel fester um mich. „Du bist auch nicht gerade ein Sonnenscheinchen, Bellamy kom Skaikru. Dann sind wir wohl beide unausstehlich und gar nicht so verschieden wie du vielleicht glaubst.“ Okay, doch. Unterschiedlich waren wir. Allein schon deswegen, weil ich Clarke für das hasste, was sie tat und Bellamy sie anhimmelte. Er war ein Narr, wenn er sich in sie verliebt hatte. Er konnte bessere haben als sie. Sicher hätte er sofort einige andere Optionen vor Augen, wenn er seinen Blick mal von Clarke abwenden würde. Sie würde ihm irgendwann noch zum Verhängnis werden. Finn hatte sie immerhin auch getötet, obwohl sie ihn geliebt hatte, oder? Ich hoffte wirklich, dass Bellamy klüger war und sich nicht so von ihr ausnehmen ließ. Auch wenn ich den Jungen eigentlich kaum kannte… Es sollte mir also eigentlich echt egal sein, was mit ihm geschah! Ich folgte ihm und schwieg nun – immerhin sollte ich mich unauffällig verhalten und in einem Raum voll mit diesen Leuten… wollte ich wirklich nicht noch mehr Ärger. Ich war ja nicht hier, um zu pöbeln, sondern um Informationen zu sammeln. Wir bekamen das Essen von einem Herrn mittleren Alters. Er packte das Essen genau ab, sodass jeder gleich viel bekam. Bellamy suchte uns einen Tisch relativ weit abseits und dafür dankte ich ihm auch, denn als ich mich in die Ecke sinken lassen konnte, hatte ich so einen Blick auf das gesamte Volk hier drin. Ich begann das Brot in kleine Stücke zu reißen und aß es langsam und bedacht. Dadurch würde das Sättigungsgefühl früher eintreten. Als mir mein Sitznachbar nun seine Schale herüberschob, nahm ich den Blick von den Leuten und starrte ihn mit hochgezogener Augenbraue an. „Was? Bin ich dir zu attraktiv? Willst du mich jetzt mästen, bis ich fett bin, damit du mich hier ruhigen Gewissens im Camp leben lassen kannst?“, schmunzelte ich. Ich hatte meine Portion schon gehabt und er war hier der Skaikru-Krieger. Er sollte seine Mahlzeit lieber selbst essen, damit er noch groß und stark wurde. „Iss es selbst, wenn du gestärkt sein willst. Du bist immerhin ein Krieger, also übernimmt etwas Verantwortung.“ Wenn er wegen Schwäche zusammenklappte und dadurch Menschen in Gefahr brachte, nur weil er nichts gegessen hatte, würde er dafür noch gehängt werden. Außerdem waren die Portionen hier doch recht großzügig. Ich wurde schon satt. Ich hatte die letzten Tage immerhin auch nur von Käfern und Moos gelebt.
avatar
Skyfall
Lehrer

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 1279
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 7:28 pm

• Alexander Mercier.
Einer aus dem Trupp reichte mir seine Wasserflasche, ich drehte sie auf und trank. Es war so ein gutes Gefühl. Es war schon viel zu lange her gewesen, dass frisches sauberes Wasser meine Lippen berühre. Ich konnte die Flasche gar nicht absetzten. Kane sah und erleichtert an und blickte von Jane zu mir. Er kannte uns vermutlich auch noch von der Ark als wir noch Klein gewesen waren. Die Beziehung zwischen mir und Jane war besonders. Man konnte uns als beste Freunde bezeichnen oder als unzertrennlich- Wenigstens waren wir es damals gewesen. Sie und ich wuchsen in der Ark Wand an Wand auf. Wir waren quasi Nachbarn. Unsere Mütter hatten sich gut gekannt und zusammen gearbeitet und somit hatten wir als Kinder häufig miteinander gespielt. Solange, bis Jungs in dem Alter waren, indem sie Mädchen eben doof fanden. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich eher etwas mit den Jungen in meinem Alter gemacht. Wir distanzierten uns ein wenig und fanden uns dann irgendwann wieder als wir etwas Älter wurden. Ich verbrachte viel Zeit mit ihr, vor allem als Jane erfuhr, dass ihre Mutter sehr schlimm krank wurde. Viele harte Nächte hatten wir einfach nur mit reden auf den Fluren verbracht obwohl schon eine Ausgangssperre gegolten hatte. Ich erinnerte mich noch genau an diesen Tag als die Garde Jane einfach so festnahm und sie in eine Einzelzelle schloss. Wegen des Diebstahles. Dabei hatte sie nur vorgehabt, dass Leben ihrer Mutter zu retten. Dem einzigen Menschen, den sie eben noch hatte. Wir waren gerade mal dreizehn Jahre zu diesem Zeitpunkt gewesen und hatten keine Chance gehabt, uns voneinander zu verabschieden. Nach dieser Festnahme, wurde das Leben auf der Ark ein Fünkchen Langweiliger für mich. Wir teilten viele gleiche Interessen, lernten zusammen und ich musste zugeben, dass sie sich über die Jahre zu einer ziemlich hübschen reifen jungen Frau entwickelt hatte. All das war jetzt auch schon eine halbe Ewigkeit her. Fünf Jahre und Jane schien sich kein bisschen verändert zu haben. Naja- schon, sie war jetzt eine Frau, aber dennoch war sie immer noch die gleiche. Es fühlte sich einfach nur gut an diese Nähe von einem Menschen zu spüren dem man blind vertraute. Kane wandte sich an Pike und klopfte diesem auf die Schulter. Er schien froh darüber zu sein ihn zu sehen. „Wie viele von euch haben es überlebt?“, fragte er und verschaffte sich einen groben Überblick. „Nicht genug- Neundunvierzig um genau zu sein. Die Grounder haben uns direkt nach der Landung in Azegda überfallen“, erklärte er. Alleine der Gedanke daran ließ mich beschämend auf den Boden blicken. „Die Kinder haben es nicht geschafft.“ Automatisch wurde mir schlecht. Ich musste nur an all die Leichen und das Blut denken und mir wurde anders. Pike hatte Recht, ich war ein Krieger, doch das hieß nicht das mir so etwas nicht nahe ging. Vielleicht hätte ich mehr tun können. Ich hätte sie retten können. „Das tut mir leid“, entgegnete Kane leise. Ich atmete flach auf und mein Blick begegnete dem von Jane. Es wart hart Kane und Pike darüber sprechen zu hören. Jane jedoch wusste sofort, dass es mir nicht gut ging. Ich konnte es in ihren Augen sehen. Doch ich war nicht Schwach. Jeder von uns hier hatte etwas mitgemacht und ich würde mich ganz sicher nicht von dem was passiert war unterkriegen lassen. „Wir führen euch ins Lager. Es ist nicht weit von hier.“ Und schon war es wieder soweit- wir liefen weiter. Im Gleichschritt mit Jane herrschte für ein kleinen Augenblick ruhe, ehe ich aufsah und nach den richtigen Worten suchte. Wie begann man sowas? Mit einem normalen „Hi?“ mit einem „Gut siehst du aus?“ Vor allem Hübsch. Keine Ahnung. Statt dessen versuchte ich es anders: „Ich bin froh das ihr uns gefunden habt. Lange hätten wir hier draußen bestimmt nicht mehr überlebt.“ Ich sah ihr in die Augen. Neben Jane lief ein großer, gut gebauter Kerl. Er schien sie gut zu kennen. Wenigstens wich er nicht von ihrer Seite. Er war vielleicht so Alt wie sie oder ein paar Jährchen älter, er sah nicht schlecht aus soweit ich das als Kerl beurteilen konnte und lächelte, wenn Jane ihn ansah. War das ihr- Freund? Es würde mich nicht wundern. Sie hatte jemand gutes verdient. Jemanden, der sie beschützen konnte.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Do Jul 05, 2018 8:33 pm

Jane Adams
Jeder von uns hatte seine Wasserflasche mit, die wir an die Leute der Farm Station verteilten. Wer weiß, wie lange sie unterwegs gewesen waren. Offenbar recht lange, denn alle sahen ziemlich froh über etwas zu trinken aus. Dabei bemerkte ich auch den Blick von Kane, der zwischen Alex und mir hin und her ging. Natürlich kannte er unsere Vergangenheit. Kane hatte die meisten Leute auf der Ark gekannt und Alex und ich waren beste Freunde gewesen, das hatte man nicht übersehen können. Es hatte Zeiten gegeben, wo wir mehr Zeit zusammen verbracht hatten und welche, wo wir eher distanziert waren. Da Alex aber einer der wenigen Freunde gewesen war, die ich überhaupt gehabt hatte fiel es eben auf. Ganz egal, was war wir hatten uns immer darauf verlassen können, dass der Andere für einen da war. Ich wüsste gar nicht, was ich ohne ihn getan hätte, als meine Mutter krank wurde. Es hatte gut getan mit ihm zu reden, einfach nicht allein zu sein. Naja und dann kam alles anders. Obwohl ich vorsichtig war fiel es auf, dass Medikamente fehlten. Ich war schnell die Hauptverdächtige, wer sollte auch sonst etwas mit den Medikamenten anfangen. Meine Mutter hatte noch versucht zu sagen, dass sie es gewesen war. Doch wer hätte ihr geglaubt? Sie war krank gewesen, hatte kaum etwas machen können, niemals hätte sie die Medikamente stehlen können. So steckte mich die Garde, obwohl ich mich währte, in eine Einzelzelle. Das war das letzte Mal gewesen, dass ich Alex gesehen hatte. Fünf Jahre war das nun her, eine gefühlte Ewigkeit in der so viel passiert war. Ich hatte mehrere Jahre in einer beschissenen Zelle verbrachten versucht dabei nicht den Verstand zu verlieren. Dann war ich als eine von Hundert jugendlichen Straftätern auf die Erde geschickt worden, wo ein Kampf ums Überleben angefangen hatte. Und er hatte sicher auch keine einfache Zeit gehabt. Wir waren sicher nicht mehr die Kinder von damals.
Inzwischen war ich zurück neben Alex getreten. Bei der Unterhaltung zwischen Kane und Pike schluckte ich. Nur 49 von der ganzen Farm Station hatten es überlebt?! Azgeda war wohl auch. Nicht derbste Ort gewesen, um zu landen. Die ganze Gruppe musste schlimmes erlebt haben. Das sah ich vor allem Alex an, er war total angespannt. Vorsichtig legte ich ihm eine Hand auf den Rücken. Natürlich hatte ich auch schlimmes gesehen, alleine an Mount Weather zu denken war schlimm, aber ich konnte mir nicht vorstellen, wie es war so viele Leute tot zu sehen, die man kannte. Alex und ich waren beide auf der Farm Station aufgewachsen, man kannte sich untereinander.
Als Gruppe setzten wir uns wieder in Bewegung. Ich nahm das Gewähr von meinem Rücken und wieder in die Hände. Zwar richtete ich es nur auf den Boden vor uns, aber es war besser wachsam zu sein. Wir waren immer noch ziemlich nah am Gebiet der Azgeda.
Ich sah zu Alex auf, als er mich ansprach. Ein leichtes Lächeln rang ich mir ab. „Ich bin auch froh. Wir haben zwar Signale aus dem Gebiet der Azgeda bekommen, aber euch zu finden ist schon fast ein Wunder. Zurück im Camp werdet ihr alle erst mal versorgt. Essen, Trinken, Verletzungen verarzten“, erklärte ich. Auf den ersten Blick schien keiner allzu große Verletzungen zu haben, doch ich glaubte wir würden auf der Krankenstation einiges zu tun haben. „Ihr habt euch gut durchgeschlagen, ich sehe zumindest keine großen Verletzungen oder Ähnliches. Wie lange seid ihr schon unterwegs?“, fragte ich.
avatar
Copilu
Oberprima

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 97
Anmeldedatum : 24.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 8:34 pm

• Bellamy Blake
So fern ab zu sitzen war etwas was ich tat um andere Leute auf Distanz von mir zu halten. Viele der Leute hier sahen selbst mich und die anderen Überlebenden der 100 an, als wären wir der Grund warum hier auf der Erde alles so eskalierte. Ich verübelte ihnen diese Haltung nicht, auch wenn daran nichts stimmte. Ich machte dabei einfach nur meine Arbeit und den Rest ließ ich einfach so auf mich zukommen. „Ich hab keinen Hunger“, entgegnete ich und seufzte. Gut, sie brachte mich vielleicht doch ein kleines bisschen zum schmunzeln. War lange her, wirklich über etwas wenigstens ein wenig zu lächeln. Sorgte sie sich gerade wirklich um meine Verfassung? Ich kam schon klar. Ich war nicht dämlich. Verhungern würde ich auch nicht. Ich hatte noch genügend Brot und Nüsse in meinem Rucksack, selbst wenn das mittlerweile etwas trocken war. „Willst du es? Oder soll ich es zurück geben?“, fragte ich erneut als ich ihren blick bemerkte. Sie würde nicht nein sagen, auch wenn sie ablehnte und um den heißen Brei redete. Wer wusste schon, wann sie das nächste Mal etwas richtiges zu essen bekam. Genau in diesem Zustand hatte ich sie schließlich vorgefunden. „Mach dir um mich keine Sorgen. Ich kann schon gut auf mich aufpassen.“ Doch ehe sie mir antworten konnte, kam getuschel auf. Mein lächeln verschwand. Clarke bewegte sich durch die Reihen und so wie ich es mir Gedacht hatte, machte sie nicht gerade einen ausgeschlafenen Eindruck. Was hatte sie davon, wenn sie sich ständig wach hielt und überanspruchte?! Diese ganze Nummer hatte Zeit. Ich stellte Tessia meine Schüssel geradezu in den Schoß, hob meine Beine über die Bänke und eilte durch die verschiedenen Tische nach vorne. Clarke stellte sich auf einen der Tische während ihre Mutter neben ihr stand und auch Kane sich einen Guten Platz ergattert hatte. Ich kam neben ihm zum stehen. „Was tut sie da?“, fragte ich und sah irritiert zu Kane. „Sie teilt uns die Vereinbarung des Commanders mit.“ Was ja eigentlich gut sein sollte oder nicht? Warum hatte ich denn dieses ungute Gefühl in meiner Magengegend? Ich presste vorsichtig meine Lippen aufeinander. „Arkadia“, begann Clarke und das klirren des Geschirrs hielt inne. „Skypeople, Triku“, ihr Blick ging in die Richtung von Tessia und auch in die Richtung von Lincoln sah sie ein weiteres mal. „Hört mir zu. Wir haben alle eine menge Opfern müssen. Wir alle haben Leute verloren die uns eine Menge bedeutet haben. Doch heute stehen wir hier und teilen dieses Leid gemeinsam. Wir wollen unsere Waffen nieder legen und nicht mehr kämpfen. Wir wollen eine friedliche bessere Welt. Wir haben eine Waffenruhe mit den Triku und dank Commander Lexa, sind wir in der Lage mit vereinten Kräften noch mehr Leid und Tot zu verhindern. Gemeinsam werden wir uns gegen Mount Weather erheben. Es geht um unsere Leute die in Mount Weather gefangen gehalten werden. Ein Stück unserer Familie und so ist es auch für die Triku. Sie werden benutzt und vermutlich getötet. Wir brauchen uns da draußen nicht mehr vor dem Wood Clan zu verstecken. Wir sind jetzt eine Koalition.“ Erneut kam getuschel auf. Es waren so viele Leute hier und natürlich war die Meinung geteilt. Doch die Meinung hier her spielte gar keine Rolle. Nachdenklich strich ich mir über meinen Dreitagebart. Der hohe Rat war erleichtert, dass Lexa dieser Waffenruhe überaupt zugestimmt hatte. Das war der einzige war zählte. Clarke stieg von dem Tisch und bewegte sich in unsere Richtung. „Wir werden von Commander Lexa zu einem Friedensangebot eingeladen. Sie erwartet uns heute Abend wenn die Sonne untergeht.“ Sie sah auch mich an. Wollte sie mich an ihrer Seite haben? Auf jeden Fall waren alle wichtigen Leute aus unserer Partei bei diesem treffen anwesend. Vermutlich konnte auch jeder mitkommen, der Interesse daran hatte, doch Clarke konnte sich vermutlich nicht davor drücken. Spielte das so eine Große Rolle? Ich würde sie auf jeden Fall begleiten und so wie ich meine Schwester Octaiva kannte die Lincoln sowieso überall hin folgte, hatte ich einen Grund mehr um mit auf diesen treffen zu kommen. Sie war meine Schwester, meine Verantwortung. Ich wollte nicht noch mehr Leute aus meinem Leben verlieren. "Alles klar. Das sollten wir hinkriegen." Clarkes blick traf auf meinen.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 9:05 pm

• Alexander Mercier.
Müde setzte ich einen Fuß vor den anderen. „Keine Ahnung wenige Tage, nehme ich an. Es geht uns soweit eigentlich ganz gut“, meinte ich und lächelte leicht. Wir hatten keine Schwer verletzten. Die Größte Not war eigentlich der Hunger, der Durst und die Füße die uns bald nicht mehr trugen. „Wir sind vor wenigen Tagen aufgebrochen. Es gingen uns die Ressourcen aus. Um ehrlich zu sein habe ich das Zeitgefühl verloren. Wir waren eine Weile nur umgeben von Eis und Kälte.“ Und jetzt waren wir hier- hier in diesem Areal, indem nichts davon wieder zuerkennen war. Kein Schnee, kein Eis und keine Kälte die sich durch die Kleidung fraß. „Wir wurden zum Glück nicht angegriffen. Wir hätten einen weiteren Angriff vermutlich nicht überlebt.“ Die Situation hier war doch verrückt. Ich hatte bis zu diesem Augenblick wirklich nicht damit gerechnet, dass alles hier zu überleben. Konnte es wirklich wahr sein? Träumte ich nur? Es war so unreal neben Jane zu laufen und sie an zusehen. Sie unter diesen Umständen zu sehen. Ich wollte gar nicht wissen, was sie alles schreckliches erlebt haben musste als sie und die anderen 99 auf die Erde geschickt worden waren. Sie waren komplett auf sich allein gestellt. Zu gerne hätte ich mir bereits jetzt und hier ihre gesamte Geschichte angehört. Ich hatte wirklich geglaubt, wir würden uns nie wieder sehen. Es hatte sich bestimmt eine menge zwischen uns verändert. Wir waren Älter geworden. Es waren immerhin fünf Jahre gewesen. „Ich bin übrigens Taylor“, stellte sich nun der Typ vor der neben Jane herlief. Er lächelte mich knapp an ehe er weiter sprach: „Freut mich dich kennen zu lernen. Ich wusste gar nicht das Jane noch ein altes Gesicht aus der Ark kennt.“ Ich lächelte ebenfalls als er mir seine Hand reichte und ich diese kurz schüttelte. Was sollte ich erwidern? Gerade war ich einfach viel zu müde um einen klaren Gedanken zu fassen. Das einzige was ich wollte war nach Hause. In die Ark- irgendwo hin, wo ich ausnahmsweise sicher war. Und es war, als wurden meine Gebete erhört. Da ich beinahe keinen Schritt weiter gehen konnte. Ich war erschöpft, müde und ausgelaugt. Unter den Ästen die sich unter unseren Schritten bewegten und nachdem wir uns die letzten Äste aus dem Weg geschoben hatten, ergab sich ein sehr vertrauter anblick. Unser Zuhause. Der Teil der Ark, der beinahe noch genauso aussah, wie er oben im All hatte. Umschlossen von einem riesigen Zaun der vermutlich unter Strom gesetzt war und einem großem Tor das Feinde von sich halten sollte. „Das ist Arkadia?“, fragte ich erstaunt und ich spürte wie mir beinahe die Luft im Hals stecken blieb. Wow, da hatten sich die anderen aber wohl mächtig ins Zeug gesteckt. Das war etwas komplett anderes als das, von dem wir die letzten Monate hatten leben müssen. „Willkommen Zuhause“, murmelte Pike und die Gruppe setzte sich in Bewegung sobald es Kane tat. Charles Pike, mein Persönlicher Held. Hätten wir nicht auf seine Worte gehört, wären wir vermutlich immer noch umgeben von Kälte und würden irgendwann einfach nur verhungern. Aber vor allem war das wichtigste für mich, zu wissen, dass ich nicht mehr alleine war. Wir wurden von der Garde hineingelassen. Das Tor schloss sich hinter unserem Rücken  und ich konnte das aller erste mal ruhig ausatmen. Es war, als fiel die gesamte Anspannung von mir. „Jane, bist du so nett und führst die Gruppe in den Krankenflügel? Abby sollte sich ein paar dieser Leute etwas genauer ansehen. Ich organisiere genügend Schlafplätze. Sie sollten sich ausruhen sobald sie fertig sind.“ Ich nickte Kane dankend zu, ehe dieser mir eine Hand auf die Schulter legte und dann in einem der Zelte verschwand. „Hör zu“, begann ich als Jane auch schon los lief. „Mir geht es gut. Ihr braucht euch nicht um mich zu kümmern. Es gibt Leute die hat es deutlich schlimmer erwischt. Wenn ich irgendwie helfen kann, denn sagt es mir.“ Und kaum waren wir wohl im Krankenflügel angekommen, spürte ich wie jemand eine Hand an meinen Bogen legte. Automatisch spannte ich mich an und legte meine Hand unter seine um meinen Bogen wieder zu mir zu ziehen. Ein Reflex. Ich hatte dieser Waffe mein Leben zu verdanken. „Keine Waffen in diesem Sektor“, es war einer der Krankenhelfer von Abby. Ich zögerte, ehe ich den Blick von Jane spürte und meinen Bogen letz endlich losließ. Ich würde ihn wiederbekommen und hier war ich sicher. Auf diese Umgebung musste ich mich erst mal wieder gewöhnen. Ich war hier sicher und musste nicht kämpfen.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Do Jul 05, 2018 9:09 pm

Tessia
Bellamy war manchmal wirklich ein Idiot. Ich kannte den Jungen ja kaum, aber er verhielt sich eben so anders als ein Grounder es tun würde. Er glaubte an solch naive Ding wie Frieden und eine Waffenruhe. Lexa war vielleicht ein ehrenvoller Commander und würde sich daran halten, aber nicht alle Konflikte hier unten auf der Erde konnten so gelöst werden und das würden sie schon früh genug herausfinden. Wenn sie nicht auf mich hören wollten, dann war das eben so. Ich würde meine Zeit nicht damit verschwenden sie zu warnen, wenn ich doch eigentlich hier war, um ihr Lager zu infiltrieren und ihre Anführer zu töten. Oder zumindest Clarke. Ich hatte von den anderen Ratsvorsitzenden immerhin noch nie etwas gehört, also schienen sie nicht allzu viel damit zu tun gehabt zu haben, was meiner Familie angetan wurde. Jedes Mal war Clarke der Auslöser oder sogar diejenige gewesen, die am Hebel gesessen und eigenhändig alle getötet hatte. Clarke war das wahre Übel hier, davon war ich überzeugt. Wenn ich also hier unterging, dann würde ich zumindest sie noch mit mir reißen. Sie hatte bisher nichts Gutes auf die Erde gebracht. Ich seufzte und schüttelte nur den Kopf, als Bellamy meinte er hätte keinen Hunger. Warum hatte er sich dann überhaupt etwas zu Essen geholt? Er sollte es trotzdem essen. Allein schon, weil man eben nicht wusste, wann das nächste Mal die Rationen knapp werden konnten. Das Leben war hier unten eben ziemlich spontan und manchmal verpasste es einem gleich mehrere Arschtritte hintereinander. „Ich mache mir keine Sorgen, ich…“ Doch was sprach ich überhaupt noch weiter? Bellamy hörte mir gar nicht mehr richtig zu, als die große Clarke den Raum betrat. Der arme Kerl hatte nur Augen für sie und ehe ich ausgeredet hatte, war er schon aufgestanden, hatte mir sein Essen in die Hand gedrückt und ließ mich stehen, als wäre ich nicht weiter interessant. Wütend knirschte ich mit den Zähnen und tötete Clarke bereits mit Blicken, als diese sich durch die Menge schob und einen auf große Anführerin machte, als sie sich auf den Tisch stellte. Ob sie diese Aufmerksamkeit genoss? Ob es sie anturnte, dass sie alle in den Krieg mit Mount Weather führte und dafür noch gefeiert wurde? Sie war der Grund wieso Leute sterben mussten – vor allem meine Leute, meine Familie. Bellamy war blind. Er lief ihr ja praktisch hinterher wie ein Dackel. Na sollte er doch! Mir war egal, ob er in den eigenen Tod lief. Ich kannte ihn kaum und die Sky People waren mir egal. Sollten sie doch! Ich stellte Bellamys Teller wieder auf den Tisch, aß mein Essen in Ruhe auf, während sich alle aufgeregt über die Verkündung unterhielten und warf meinen leeren Plastikteller in den Mülleimer, ehe ich mich durch die Menge quetschte und nach dem Ausgang suchte. Was sollte ich auch noch länger hier bleiben? Bellamy ließ mich stehen wie einen begossenen Pudel, also würde ich mich eben selbst um ein Zelt kümmern, wenn er gerade besseres zu tun hatte mit der ach so tollen Clarke. Gott, wie ich dieses Mädchen hasste! Sie war dumm, naiv und grausam und doch traf sie auf so viel Zuspruch. Wäre ich Heda… niemals hätte ich ihr verziehen so viele von unserem Volk einfach verbrannt zu haben. Allerdings war ich auch persönlich betroffen, weil sie meine gesamte Familie abgeschlachtet hatte. Ich war bloß abgehauen, um meine persönliche Rache zu verüben und sobald sich mir die Gelegenheit bieten würde… würde ich zuschlagen und danach schauen, dass ich so weit weg kam wie nur möglich. Bis dahin hockte ich eben hier fest und wurde von allen behandelt wie Dreck – selbst von dem Kerl, der mich hierher eingeladen hatte. Wie hatte ich auch nur einen kleinen Moment glauben können, dass er eigentlich ganz okay war? Auch er war nicht besser als alle anderen, wenn er hinter Clarke stand. Er würde mit ihr untergehen. Ich würde mich damit anfreunden müssen ihn töten zu müssen, wenn er versuchen würde Clarke zu beschützen. So blind wie er war, würde er das wohl auch versuchen. Ich drängte mich weiter durch die Leute, bis ich plötzlich gegen eine breite Brust stieß, die sich mir bewusst in den Weg gestellt hatte. Ein großer, dunkelhäutiger Kerl stand vor mir, die Arme vor der Brust verschränkt und schaute auf mich herunter, während er mir den einzigen Weg versperrte. „Geh zur Seite.“, forderte ich ihn ruhig auf, doch er schubste mich zurück, sodass ich rückwärts zu Boden ging und es schlagartig ruhig um uns herum wurde. Ich biss die Zähne aufeinander, schob meinen Fuß zwischen seine und verkeilte meinen anderen Fuß hinter seiner Ferse mit meinem Bein. Schnell drehte ich mich auf dem Boden, zog ihm dadurch die Beine unter dem Körper weg und nun glitt er wie ein nasser Sack zu Boden, sodass ich mich aufrichtete, während das empörte Schnauben um mich herum kaum aufzuhören schien. Was?! Er hatte ja nun wirklich angefangen! Knurrend stieg ich über ihn drüber und wollte einfach nur zum Ausgang, als er meinen Knöchelpackte und mich zurückriss, sodass ich erneut zu Boden ging. Verdammt, ich konnte mich jetzt nicht ruhig oder unauffällig verhalten. Wenn Bellamy von mir verlangte mich so herumschubsen zu lassen, hatte er sich geschnitten. Ich hatte lediglich die Blechbüchse verlassen wollen! Und kaum lag ich am Boden, saß auch schon der erste Fausthieb von ihm in meinem Gesicht, wodurch nun eine kleine Platzwunde an meiner Wange klaffte. Alles klar… Er hatte es so gewollt! Das würde ich mir sicher nicht gefallen lassen!
avatar
Skyfall
Lehrer

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 1279
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Do Jul 05, 2018 10:13 pm

Jane Adams
Ich sah es ganz positiv an, dass Alex zumindest ein bisschen Lächeln konnte. Bei seinen nächsten Worten nickte ich. „Ja man kann schnell das Gefühl für Zeit verlieren. Keine Sorge in Arkadia bekommt ihr Essen, Trinken und könnt euch erst mal ausruhen“, sagte ich. Ich hatte Jahre in einer Zelle verbracht. Irgendwie hatte ich versucht zumindest die Tage zu zählen, aber irgendwann funktionierte es nicht mehr. Erst mit der Landung der Ark hatten wir eine Ahnung von den Tagen. Ehrlich, hier auf der Erde interessierte einen das Datum aber auch nicht, da gab es wichtigeres, um das man sich kümmern musste. Wir hatten zumindest das Glück gehabt in einer grünen Gegend gelandet, in der wir uns selbst hatten versorgen können. „Ja, die Ice Nation ist nicht gerade friedliebend. Keiner begegnet denen gerne.“
Ich war überrascht, als sich Taylor auf einmal vorstellte, das Ganze hätte ja auch warten können, bis wir in Sicherheit waren. „Alex und ich waren beste Freunde“, erklärte ich. Taylor und ich hatten nie wirklich über unsere Vergangenheit gesprochen, wir hatten auf der Ark ja nie wirklich was miteinander zu tun, sodass auch Alex nie zur Sprache kam. Genauso wenig, wie meine Mutter und das nicht vorhanden sein meines Vaters.
„Das ist Arkadia, unser Zuhause hier. Definitiv hübscher als unser Lager der 100“, meinte ich. Unser altes Lager war einfach nur improvisiert gewesen. Wir waren 100 Jugendliche gewesen, die sich irgendwie Unterschlüpfe zusammen gezimmert hatten. Mit der Landung der Ark waren hier Leute, die Ahnung davon hatten, wie man vernünftige Hütten bauten oder einen Zaun mit Strom schützten. Uns wurde das Tor geöffnet und es schloss sich nach der Gruppe wieder. „Klar mach ich“, meinte ich zu Kane. Ich nahm die Waffe ab und drückte sie Taylor in die Hand. Gleich hatte ich genug zu tun, da störte die Waffe nur, außerdem waren auf der Krankenstation keine Waffen erlaubt. Fand ich aber auch gut so, die Leue dort sollten sich ruhen und gesund werden, Waffen brauchten sie da nicht. „Gut, dann folgt mir mal“, sagte ich und setzte mich in Bewegung, Richtung Krankenstation. Natürlich währte Alex ab, dass es ihm gut ging und er keine Versorgung brauchte. „Ich schaue mir nachher deine Wunden an, du kommst um eine Untersuchung nicht rum, vergiss es. Du kannst dich aber um kleine Wunden kümmern, desinfizieren und mit Verbänden oder Pflastern abdecken, sowas. Sonst kann ich dir gleich noch ne Salbe geben, zur besseren Wundheilung, die darfst du aber nicht auf offene Wunden geben“, erklärte ich. Er wollte helfen, dann sollte er es auch. Bis alle 49 untersucht waren würde es dauern, da könnten wir Hilfe gebrauchen. Auf der Krankenstation lief ich zu Abby und erklärte ihr die Situation, sie kannte sicher auch einige der Leute. Sie wies die Leute darauf an sich etwas zu sortieren, nach schwere der Verletzungen. Wirklich funktionieren tat das nicht, aber zumindest die schwerer verletzten erkannte man ganz gut. Gerade stellte ich eine Tasche für Alex zusammen, dass er helfen konnte, als ich mitbekam, wie einer der Helfer ihn auf den Bogen ansprach. Es war mehr als offensichtlich, dass ihm das Ganze missfiel, so angespannt wie er war. Verständlich, sie waren da draußen allein gewesen, ein Überleben ohne Waffe war fast unmöglich. Doch jetzt waren sie in Sicherheit, er brauchte den Bogen hier drin nicht.
Mit der Tasche lief ich zurück zu Alex und reichte sie ihm. „Da ist Verbandsmaterial und eine Salbe drin, wenn irgendwas ist sag bescheid. Keine Sorge, du bekommst deinen Bogen unbeschadet wieder. Hier drinnen geht es aber um Heilung, deswegen keine Waffen, keine Ausnahmen“, erklärte ich. Ich lächelte ihn aufmunternd an, bevor ich mich daran machte die Wunder der Leute zu versorgen. Den Satz „Das wird weh tun.“ wiederholte ich gefühlte hundert Mal. Alleine das desinfizieren der Wunden brannte, die Behandlung danach war nicht so schlimm, zumindest nicht bei den kleinen Wunden. Einige von ihnen hatten aber doch schwerere Verletzungen, als Anfangs vermutet.
Irgendwann kam Kane und brachte schon mal die ersten zu den Schlafplätzen. Als es nur noch ein paar Patienten waren ging ich zu Alex. „Komm, ich schaue mir mal deine Wunden an.“
avatar
Copilu
Oberprima

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 97
Anmeldedatum : 24.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 10:14 pm

• John Murphy.
Ich hielt inne als ich auf einmal ihre Hand auf meiner Brust spürte. Was war denn jetzt das Problem? Hatte sie einen Geist gesehen? Mein Blick glitt von der Dunkelheit in ihr Gesicht. Ohne sich zu erklären bückte sie sich, nahm einen der Steine und warf  ihn in die Dunkelheit vor uns. Eine Fallgrube offenbarte sich und aus meinem skeptischen Blick blitzte ein klein wenig Überraschung heraus. Sie meinte es also wirklich ernst, wenn sie sagte sie kannte sich hier im Wald bestens aus. Oder doch? Keine Ahnung- was sollte ich darauf argumentieren. War sie wirklich so eine Verrückte die Nachts alleine durch den Wald geirrt war? Wahrscheinlich hielt sie sich jetzt für besonders toll und bildete sich ganz viel darauf ein, dass sie doch wüsste in welche Richtung sie ginge. Ich hielt kurz die Luft an und zuckte die Schultern. „Na und, das war gar nichts. Anfänger Glück. Nichts weiter.“Ich folgte ihr um die Fallgrube herum und legte die Stirn in Falten. „Wir sind Quitt. Belassen wir es dabei. Ich habe dir deinen Arsch gerettet und du mir meinen.“ Konnten wir es jetzt nicht einfach dabei belassen? Naja, wenn sie wenigstens wusste in welche Richtung wir gingen, denn irrten wir vielleicht ja nicht doch so ziellos herum, wie ich es zunächst dachte. Und so wie es kam, enttäuschte mich die Kleine auch nicht. Sie brachte uns nach weiteren Minuten die wir gehen mussten zurück ins Camp. Wenigstens in die Ecke, in der wir ausgestiegen waren. Ich kam immer noch nicht ganz darauf klar, dass sie sich wirklich einen weg hinaus durch diesen Zaun gesucht hatte. Schweigsam schlüpfte ich hin durch und ging auch ohne ein weiteres Wort direkt in mein Zelt. Sie konnte froh sein, dass wir nicht erwischt worden waren. Diese ganze Nummer war lächerlich riskant und irgendwann würde sie auffliegen, soviel stand fest. Ich wollte soweit dennoch nichts damit zu tun haben. Ich legte mich einfach schlafen. Doch das aufeinander treffen mit dem Gör, dessen Name ich bis jetzt immer noch nicht wusste würde mir so schnell wohl nicht aus dem Kopf gehen. Denn bereits am nächsten Morgen bei der Frühstücksausgabe, sah ich sie wieder. Natürlich sah ich sie wieder. Sie würde ab jetzt nicht mehr als Niemand durch dieses Camp stapfen, soviel stand fest. Auch wenn ich nicht wusste wie sie hieß, aber heute war sie nicht mehr unsichtbar. Und ich konnte meine Augen kaum bei mir lassen. An diesem Mädchen war doch irgendetwas verkehrt. Sie spielte allen immer ihre nette und vorgegaukelte Art vor und für was? Die Stimmung in der „Mensa“ war weitgehend mehr als bedrückend. Thelonious saß als „Gefangener“ auf der Krankenstation fest. Es war mir Recht, von mir aus sollten sie mit ihm machen was sie wollten. Auf sein Konto gingen all diese Toten. Die Menschen, die er gefloatet hatte die unschuldig waren und jetzt tauchte er hier auf und wollte Gott spielen. Er faselte in einer Tour von der Stadt des Lichtes. Und das scheuchte bei den Menschen Fragen und Zweifel auf. Die Menschen waren schon verunsichert genug, glaubte er sie folgten ihm ins nichts? Diese Stadt des Lichtes war ein Ammenmärchen und gerade so ein Mann wie Thelonios sollte es doch eigentlich besser wissen. Trotzdem sprach er von Vergebung und davon, sein Volk zu führen. Sein Volk- das ich nicht lachte. Er gehörte nicht mehr zum hohen Rat dazu und niemand hier würde ihm diese Macht je wieder anvertrauen. Ich sah auf. Wie immer mieden die Leute mich und ich saß alleine an einem kleinem Tisch in der hintersten Ecke des Raumes. Doch so schien es nicht nur mir zu ergehen. Ich griff mein Tablett, erhob mich und wanderte direkt auf die Rothaarige zu. Auch ihr Tisch war bis auf weiteres leer. „Hab wohl vergessen zu erwähnen, dass ich ein kleines bisschen anhänglich bin“, witzelte ich selbst sarkastisch und ließ mich neben ihr nieder. „Wie geht’s dir nach unserem nächtlichem ausgiebigen Spaziergang?“, lachte ich und begann in meinem essen herum zustochern. Ich fragte mich für einen kurzen Augenblick, ob sie auch schon Wind davon bekommen hatte. Was hielt sie von der Stadt des Lichtes? Eigentlich war der Gedanke ja ganz nett, daran zu glauben das es eine Stadt gab in der wir Schutz suchen konnten. Eine Stadt die von allem etwas im Überfluss für uns übrig hatte. Doch sie direkt danach zu fragen, hieß auch, dass ich mich dafür interessierte. Oder es machte für sie wenigstens den Eindruck. Das tat es jedoch nicht. Nur die Spinner hier glaubten an so einen Bullshit. Es gab keine Beweise für so eine Stadt und nur weil ein paar Fremde darüber gesprochen hatten, hieß es nicht, dass diese wirklich Real war. [Ich hoffe das ist in Ordnung, dass ich ein bisschen Vorgespult habe. Wie findest du die Idee wenn die beiden sich zusammen mit Thelonios und die denn auf sich alleine gestellt sind nachher so wie John und Emori. Bist du schon bei der Staffel? Die könnten danach alleine auf sich gestellt sein und versuchen alleine zu überleben, dass könnte doch spannend werden weil die beiden sich gerade so hassen xD]
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 11:05 pm

• Alexander Mercier.
Die Krankenstation leerte sich. Es wurde langsam dunkel draußen und die Leute wurden in ihre Schlafzelte gebracht. Es war wahrscheinlich gar nicht so leicht für Kane, 49-Leute unterzubringen. Dieses Lager hier hatte zwar schon eine beeindruckende Größe, es war dennoch bestimmt hier und da ausbaufähig.Aber was beschwerte ich mich da, das hier war für mich nach langer Zeit das Paradies auf Erden. Nachdem etwas Stille eingekehrt war und Abby mir glaubte, dass es mir gut ginge, verschwand auch sie. Es war schön mit anzusehen, dass Abby Jane bei ihrer Arbeit helfen ließ. Sie machte das wirklich gut. Die Arbeit mit Menschen lag hier einfach und das hatte sie schon damals unter Beweis gestellt. Wahnsinn wie viel Zeit zwischen damals und heute lagen und was in der Zwischenzeit alles passiert war. Jetzt waren Jane und ich wieder Seite an Seite. Genau wie jetzt, in einem großen Krankensaal. Es war auf einmal so Still ohne das Gekrächze und die schmerz ertönenden Schreie. Zwei Stunden lang hatten wir uns um die Verletzten gekümmert und nun waren wir allein- In einem Raum der Stille. Es fühlte sich immer noch komisch an. Auch, wenn ich wirklich nicht wollte, dass sie sich um meine „Verletzungen“ kümmerte, kam ich wohl nicht drum herum. Ich befreite mich also aus meiner Schwarzen Lederjacke und zog mir beifällig das Shirt über den Kopf. Ich setzte mich vor sie auf die Liege und sah ihr dabei zu wie sie meine Verletzungen musterte. Vermutlich sah das für sie nicht nach „nichts“ aus, doch es ging mir gut. War das nicht das wichtigste? Die meisten Verletzungen trug ich am Oberkörper. Narben und Wunden, die zum Teil auch ein wenig vereitert waren, dennoch stand ich aufrecht also war es wirklich nur eine Kleinigkeit. Ich schämte mich dennoch nicht für meinen Körper, ich wusste das ich einigermaßen durchtrainiert war. Wenigstens hatte ich den Sport nicht ganz Links liegen gelassen, nachdem Jane verhaftet worden war. In irgendetwas hatte ich eben meine Gefühle stecken müssen. Ich sah sie an, als sie bereits mit etwas vor mir stand, um sich die Verletzungen anzusehen. „Das ist wirklich gar nichts“, erklärte ich. Schlimmer waren wohl meine Füße, dessen Hacken ich mir Blutig gelaufen hatte. Doch selbst das bekam mich nicht unter. Charles Pike hatte mir gelehrt wie ein Kieger zu denken. Wie ein Krieger zu leben und zu überleben und nur durch ihn und die Worte uns alle immer wieder aufzubauen, stand ich noch hier. „Ich hätte Gedacht, dich nie wieder zusehen“, durchbrach ich die Stille und ihr Blick traf auf meinen. „Ich meine sie haben dich von heut auf morgen einfach mitgenommen und als es hieß das ihr 100 auf die Erde  geschickt worden seit und nur wenige Überlebt haben, habe ich geglaubt du seist-“ …. tot. Ich hatte mich mit dem Gedanken angefreundet. Um nicht trauern zu müssen. Meine Mutter hatte immer wieder zu mir gesagt, dass sie es sich selbst zu verantworten hatte, doch was war so Falsch an dem was Jane getan hatte? Für meine Mutter hätte ich es auch getan. Ich hatte sie einfach nur für das bewundert. Ich räusperte mich und lächelte. „Was ich damit sagen will ist, dass ich froh bin, dass du es nicht bist. Das du hier bist, meine ich. Du siehst wirklich gut aus.“ Ich lächelte und zuckte kurz zusammen als sie sich an eine meiner Vereiterten Wunden zu schaffen machte. Lachend lehnte ich mich ein wenig nach hinten. Hatte sie das jetzt mit Absicht gemacht? Ich vernahm den Hall einer Tür die sich schloss und Taylor kam lässig auf uns zu getrottet. „Hey Jane, fertig mit der Arbeit?“,fragte er und kam nach wenigen Schritten zum stehen. Sein Blick legte sich in Falten als er mich Oberkörperfrei vor ihr sitzen sah. Taylor, so wie ich erfahren hatte, sah mir nicht direkt in die Augen sondern lehnte sich an den Türrahmen hinter sich und musterte Jane. „Wir könnten noch ein wenig raus. Ich habe Fellice mit meiner Buchsammlung bestochen und er hat uns eine halbe Stunde im Mondschein gegeben. In der sicheren Zone.“ Ab diesen Punkt hielt ich mich wohl eher raus- er war vermutlich tatsächlich ihr Freund. Er räusperte sich. „Vielleicht will dein ähh...Freund ja mitkommen?“, er deutete auf mich. Raus? Beide Blicke lagen auf mir. „Es ist ungefährlich. Jane und ich machen das öfter. Du wärst überrascht wie viele schöne Dinge die Erde zu bieten hat.“ Ich war müde. Musste ich darauf wirklich antworten? „Ich ähhhm....klar wieso nicht hm?“ Ich sah Jane an. Es musste ja nicht lange sein. Die beiden waren der wohl einzige Kontakt den ich so eng zu Leuten hatte und ich wollte wirklich so wenig Abstand zu Jane wie nur möglich. Ich hatte sie gerade erst wiedergefunden und wenn sie gerne Zeit mit Taylor verbrachte, denn würde ich es auch. Er schien ja ganz nett zu sein und ihre Freunde waren meine Freunde.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Fr Jul 06, 2018 12:06 am

Jane Adams
Das Arbeiten auf der Krankenstation war eigentlich echt okay. Schon seit der Landung der 100 war ich für die Verletzten zuständig gewesen. Ich war auf der Farm Station aufgewachsen, ich kannte mich daher ziemlich gut mit Heilpflanzen aus, wer hätte sich sonst besser kümmern können? Vielleicht noch Clarke, aber die war ja mit wichtigeren Dingen beschäftigt. Wenn sie Anführerin spielen wollte nur zu, so lange sie uns nicht in den Tod führte, momentan war sie eh verschwunden. Nach der Landung der Ark hatte Abby mir eine Chance gegeben und seit dem war ich ihr eine ziemliche Hilfe. Ich brauchte sonst keinen großen Kontakt zu anderen Leuten. Da ich aber hier keinem meine Lebensgeschichte erzählen musste, diese auch nicht erfuhr reichte etwas Einfühlungsvermögen und ich kam zurecht. Auch wenn Abby ihm glaubte, dass es ihm gut ging tat ich es nicht. Ich kannte Alex und wusste, dass er es nur runter spielte. Das bestätigte sich auch, als er sein Oberteil auszog und ein ganzes Teil an Wunden und Narben zum Vorschein kam. Ich stellte auch fest, dass er, obwohl er abgenommen hatte, noch ziemlich trainiert war und gut aussah, nur spielte das gerade keine Rolle. Bei den Narben, konnte ich nicht mehr viel machen, aber für die Wunden hätte ich ihm am liebsten gegen den Hinterkopf geschlagen. „Das ist nicht nichts. Ich hab heute schon Leute mit weniger schlimmen Wunden gesehen, die zugegeben haben, dass da was ist. Ich werde die Eiterwunden aufstechen müssen, damit der Eiter abfließen kann. Wird schmerzhaft“, informierte ich ihn. Ein bisschen gönnte ich es ihm ja, er hätte mir ja auch gleich etwas sagen können. Ich holte also das entsprechende Werkzeug, um ihn vernünftig zu versorgen. Eigentlich wollte ich gerade anfangen, doch seine Worte ließen mich in der Bewegung inne halten und ich sah zu ihm auf. Er war ja sowieso schon größer, als ich, dadurch dass er auf der Liege saß war er sogar noch etwas größer. „Hey, ich bin ein Dickkopf, so schnell kriegt man mich nicht klein. Auch wenn es sicher nicht einfach war.“ Mit seinem Kompliment oder Kommentar, was es eher war, brachte er mich etwas aus dem Konzept. Um mir das nicht anmerken zu lassen fing ich an mich um eine der Eiterwunden zu kümmern. Natürlich zuckte er zusammen, es tat weh und kam unvorbereitet, sollte es ja gerade auch. Doch direkt daraufhin lachte er schon wieder. „Bin auch froh, dass du es überlebt hast und jetzt hier bist. Auch wenn ich dich eigentlich Ohrfeigen könnte. Die Wunden sind nicht nichts und das weißt du“, tadelte ich ihn. War es denn so schwer zuzugeben, dass er verletzt war?
Ich sah nicht auf, als ich das Geräusch der Tür hörte und auch nicht als Taylor mich ansprach. Gerade hatte ich definitiv wichtigeres zu tun. „Muss mich noch um die Wunden von dem Kämpfer hier kümmern.“ Er wollte echt noch mal raus? Auch wenn es nur eine halbe Stunde war, eigentlich hatte ich genug gearbeitet, dass ich ins Bett fallen könnte. Ich wusste nicht mal, wie viele Wunden ich heute versorgt hatte. Dank Alex kamen nun noch ein paar hinzu. Als Taylor sich räusperte sah ich nun doch einmal auf und war überrascht, dass er Alex anbot mit zu kommen. Mein Blick glitt von Taylor zu Alex. Es war alleine seine Entscheidung, wenn er nicht wollte war das vollkommen in Ordnung. Taylor hatte recht, wir gingen recht regelmäßig Nachts raus. Man hatte Nachts seine Ruhe und kam einfach mal hier raus. Auch wenn der Alltag hier irgendwo etwas beruhigendes hatte fühlte zumindest zumindest ich mich durch den Zaun auch irgendwie eingesperrt. Da waren so Auszeiten ganz angenehm. Nur Taylor log etwas mit seiner Büchersammlung, die meisten Bücher kamen aus Mount Weather oder alten Bunkern, die wir gefunden hatten. Als Alex schließlich zustimmte lächelte ich leicht. „Ich kümmere mich nur noch um seine Wunden, dann kommen wir.“ Taylor nickte und lächelte. „Okay, ich warte dann am Durchgang“, sagte er. Kurz warf er noch Alex einen Blick zu, bevor er verschwand. Seufzend wandte ich mich wieder Alex Wunden zu. „Wir müssen ja nicht lange raus, kann mir vorstellen, dass du erst mal schlafen möchtest.“ In aller Ruhe kümmerte ich mich um die Wunden an seinem Oberkörper und schaute mir auch seinen Rücken an, bevor ich alles großzügig Verband. Ich brachte alle Sachen weg, wobei mir noch was einfiel. Aus einer der Vorratskisten nahm ich eine Tüte mit getrockneten Früchten und eine Wasserflasche. Beides reichte ich Alex. Seit er in Arkadia war hatte er hier geholfen und selber noch nichts zu sich genommen. „Nicht, dass du mir hier noch verhungerst. Sonst noch irgendwelche Wunden von denen ich wissen sollte? Finde ich raus, dass du mir welche verheimlicht hast bekommst du was zu hören.“
avatar
Copilu
Oberprima

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 97
Anmeldedatum : 24.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Fr Jul 06, 2018 1:23 am

• Alexander Mercier.
Taylor schien ein wirklich korrekter Kerl zu sein. Wenigstens wirkte er nett und aufgeweckt. Er war Jane wohl sehr nahe, was erleichternd für mich war. Zu wissen, dass Jane das alles hier nicht allein durch gemacht hatte. Ich fragte mich ob er einer der 99 anderen Überlebenden, oder ob er erst später dazu gestoßen war, als die restliche Ark vom Himmel gestürzt sind. Taylor verschwand nach einem kurzen Wortwechsel und somit waren es wieder nur Jane und ich. „Das geht schon“, wog ich es ab als sie das Wort ergriff. Die Behandlung von ihr war nicht unbedingt schmerzfrei, wenigstens kam ich nicht drum herum gelegentlich meine Zähne fest aufeinander zu pressen. Den ganzen Wirbel um die fast verheilten Kratzer verstand ich dennoch nicht. „Solange ich nicht zurück in die Kälte muss gehe ich liebend gerne ein wenig Spazieren.“ Von Schnee hatte ich erst einmal genug. Ich wollte nie wieder einen Fuß nach Azgeda setzten. Selbst, wenn das „Grab“ meiner Mutter dort war. Als Jane mir eine Wasserflasche und eine Tüte mit Nüssen reichte sah ich auf. Ich nickte dankend, griff nach meinem Shirt und zog es mir über den Kopf. Danach zwängte ich meine Arme ebenfalls versucht elegant in die Lederjacke. „Es ist alles in Ordnung. Jetzt sieh mich nicht so an. Es wird schon gehen“, antwortete ich lachend und stieß ihr sanft gegen die Schulter. „Wirklich lieb gemeint, aber ich werde nicht sterben.“ Sie musste sich meine Füße nicht ansehen. „Lass uns einen Deal abschließen, wenn ich wirklich Schmerzen habe werde ich schon zu dir kommen, okay? Es geht mir gut.“ Es waren nur Blasen an den Füßen. Bevor wir hier in Arkadia untergekommen waren, hatten wir uns nur improvisatorisch geholfen. Wir hatten keine Krankenstation, Salben oder Medikamente die uns den Schmerz nahmen. Das hier war im Vergleich zu dem was wir vorher gehabt hatten purer Luxus. Locker rutschte ich von der Liege und bewegte mich auf den Tisch zu, auf den man meinen Bogen gelegt hatte. Ich strich mit der Hand darüber. Kaum zu glauben das dieses Ding ein Teil von mir geworden war. Obwohl ich nie ein Kämpfer gewesen war. Ich konnte mich deutlich an jeden Grounder erinnern, den ich mit diesen Pfeilen zur Streckt gebracht hatte. Dabei brauchte ich dieses Teil jetzt nicht mehr. Hier in Arkadia kämpfte man nicht. Wir waren unter unseresgleichen. Mein Blick glitt durch ein kleines Fenster hinaus. Das Camp war gut belagert. Es tummelten sich, obwohl es dunkel war, noch viele Leute draußen und ein kleines Lagerfeuer flimmerte in der ferne. Die Leute waren so unbeschwert und dies mit anzusehen, war ein wirklich Herz erwärmendes Gefühl. „Erzähl mir ein wenig über Arkadia“, bat ich sie und drehte mich zu ihr. Am liebsten hätte ich es mir hier Jane gemütlich gemacht. So wie damals, als wir uns heimlich auf den Fluren der Arg die Nächte um die Ohren geschlagen hatten. Ich konnte es immer noch kaum glauben jetzt hier zu sein. In Arkadia, in meinem zuhause und bei Jane, meiner besten Freundin. „Wie ist es so hier zu leben?“ Ich wollte gerade einfach nur die Ruhe genießen und mich ein wenig mit Jane unterhalten. Wir hatten so vieles nachzuholen. Es gab so viele Geschichten die wir einander zu erzählen hatten. „Was ist in der letzten Zeit passiert? Woher habt ihr die Waffen?“ Das wir im Besitz von Waffen waren, war mir neu. Es hatte auf der Ark zwar welche gegeben, aber diese Waffen sahen anders aus. Hatten sie sie von der Erde? Waren Grounder kein Natur Volk? Weit ich mich erinnerte, kämpften Grounder doch nur mit Speere, Bogen oder einem Schwert. Wieso nutzten sie die Waffen nicht, wenn es hier unten welche gab? Doch dem war vielleicht auch ganz gut so. Wer wusste schon, wie viele Leute noch leben würden, wenn diese Kannibalen im Begriff dazu waren eine Schusswaffe zu bedienen. Dieses Massaker wollte ich mir gar nicht vorstellen. Meine Mine lockerte sich ein wenig auf während ich meinen Blick weiterhin nach draußen gerichtet hielt. Es war wirklich beeindruckend was die Menschen alles in so einer kurzen Zeit geschafft haben. „Wie ist es dir mit allem ergangen?“ Langsam drehte ich mich wieder zu ihr und befestigte den Bogen mit seinem Gurt auf meinem Rücken. So viel Zeit für all diese fragen hatten wir wahrscheinlich nicht mehr. Taylor wartete und selbst wenn man uns die ganze Nacht zur Verfügung gestellt hätte, sie hätte sicherlich nicht gereicht damit Jane mir erzählen konnte was in der vergangenen Zeit alles passiert war. Wir würden sicher noch genügend Zeit dazu haben.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Fr Jul 06, 2018 1:59 am

• Bellamy Blake.
Wir hatten unsere eigene kleine Sitzung in eines der Nebenräume vertagt. Die Masse hatte sich wieder beruhig und es war beinahe so, als genossen alle diese Verkündung von Frieden. Eine Weile hatte ich mich noch gemeinsam mit Clarke und dem hohen Rat unterhalten. Es hatte viel mit dem Friedensvertrag auf sich. Es ging darum, was wir zu tun hatten und wie wir dem Commander gegenüber treten sollten. Die Grounder hatten ihre Prinzipien, wenn wir- die Skypeople- ihrem Commander zu nahe kamen. Wir hatten sie schon einmal kennen gelernt und Clarke erzählte uns nun den Rest. Sie hatte vieles gesehen und sie glaubte an einen barmherzigen Vollstrecker, einen Anführer, auf dessen Wort man sich verlassen konnte. Woher sie sich dieses Wort auch immer nahm.  Viel zu lange saßen wir hier und steckten die Köpfe aneinander, denn als wir die kleine „Sitzung“ unterbrachen, eilte Octavia ins in den Raum. „Es geht um die Kleine“, brach sie heraus. Die Kleine? „Lincoln hat sie festnehmen müssen. Sie hat sich wohl ziemlich bemerkbar gemacht. Einer unserer Leute sitzt in der Krankenstation. Jackson ist bei ihm.“ Sie sah zu Abby. Clarkes Blick lag kurzzeitig auf mir ehe sie sich zu ihrer Mutter wand. Clarke erhob die Hand. „Geht nur. Wir haben morgen noch genügend Zeit um das zu klären. Eine kleine Pause könnte uns allen ganz gut tun.“ Ein kurzer Blick und ich wusste, dass sie wirklich eine Pause gebrauchen konnte. „Ruh dich aus“, sprach ich ruhig als ich eine Hand auf ihre Schulter legte und ihr für einen kurzen Augenblick eindringlich in die Augen sah. Sie nickte nur. Seit der Sache mit Finn konnte sie niemandem mehr direkt in die Augen sehen. Es war, als wolle sie sich davor schützen, jemanden zu dicht an sich heran zu lassen. Ich nahm meine Jacke, schnappte mir die Waffe und eilte aus dem Zelt in die Richtung der Ark indem wir die kleinen Kapseln als sowas wie „Zellen“ benutzten. Es lag direkt neben der Krankenstation.  Es waren eben die einzigen Räume die man getrennt voneinander verriegeln konnte. Auch wir mussten hier eben auf eine Nummer sicher gehen. Der Himmel war bewölkt. Mittlerweile sah es schon wieder nach regen aus. An den „Zellen“ angekommen. Abby folgte mir. Doch statt mich zu den einzelnen „Kapseln“ zu begleiten, kümmerte sie sich um einen unserer Leute aus der Garde. Er war ein ziemlich großer Typ, breite Schultern. Seine Sachen waren schmutzig und er hatte eine Platzwunde am Hinterkopf. Eine Wunde, die deutlich größer war als die, die Tessia mir mit ihrem Stiefel zugetragen hatte. Er hatte wohl nicht so viel Glück gehabt mit mir. Ich ging sicher das die Tür hinter mir verschlossen war und Abby in Ruhe arbeite konnte und stellte mich vor Tessias  „Zelle“. Sie sah mich an wie ein begossener Pudel, eine einfache Glasscheibe trennte uns. Wenn man es darauf anlegte, war selbst das vermutlich keine Barrikade. „Das hat ja wirklich gut geklappt mit dem unauffällig verhalten“, bemerkte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. „Einen unserer Leute auf die Krankenstation zu prügeln, gehört jetzt nicht unbedingt zu der Auffassung von „unauffällig“, wenn du mich fragst. Wir sind der Sache wahrscheinlich getrennter Ansicht, aber nein-“ Bevor sie etwas dazu sagen konnte ging ich einen Schritt näher an der Glas. „Es ist mir auch egal wer Angefangen hat, darüber will ich jetzt gar nichts hören okay? Hier will dich keiner weg sperren, aber wenn du dich nicht an unsere Regeln hälst, bleibt uns keine andere Wahl. Glaub mir Lincoln hat es sicher nicht gefallen dich festzunehmen, aber er musste es tun. Aber er gehört jetzt nun mal zu uns. Es ist sein Job. Pass auf, ich kann nicht die gesamte Zeit über hinter dir her rennen und deinen Babysitter spielen, ich habe eine Aufgabe. Es gibt Leute die sich auf mich verlassen und das hier gehört nicht zu den Dingen die ich normalerweise tue.“ Ich holte tief Luft und sah sie eindringlich und bittend an. „Also könntest du dich vielleicht in den nächsten Tagen ein wenig bedeckter halten? So, dass keiner von uns Ärger bekommt und wir den Leuten von Arkadia nicht das Gefühl geben, dass die Triku eine Bedrohung sind?“ Ich sah sie an. Unsere Blicke trafen aufeinander. Es war das erste Mal, dass ich Triku zu ihr sagte und sie nicht einen Grounder nannte. Clarke hatte es uns gesagt. Sie waren ein Stamm und genau wie wir wollten sie geschätzt werden. Das konnte ich auch voll und ganz nachvollziehen, dass fing schon bei dem Namen ihres Stammes an. Wir mussten uns jetzt alle daran halten. Für mich war das eine Selbstverständlichkeit.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Jul 06, 2018 7:54 am

Isabella Mason
Ich hatte ja gesagt, dass ich mich auskennen würde. Nur hatte er das nicht glauben wollen. Ich biss die Zähne zusammen. Anfängerglück?! Das war kein Anfängerglück! Ich war echt kurz davor ihm eine reinzuwürgen. Er meinte nur, dass wir quitt seien. Ach ja? Das dachte wohl auch nur her. Am besten wäre es einfach gewesen, wenn der Grounder sich um ihn gekümmert hätte. Aber das war ja leider nicht passiert. Dann hätte ich mich nicht verlaufen und wäre dementsprechend viel schneller wieder im Camp gewesen, weil ich nicht stundenlang in einer Höhle hatte ausharren müssen. Aber so war es jetzt halt nun einmal. Ich schüttelte den Kopf und lief weiter. Ein paar Minuten später kam dann endlich das Camp in Sicht. Ich wollte nur noch schlafen gehen. Wir gingen beide durch das Loch wieder hinein. Während ich das Loch wieder zumachte, machte Murphy sich bereits wieder vom Acker. Ein kleines Dankeschön, dass ich ihn nach Hause gebracht hatte, wäre schon angebracht gewesen. Aber was erwartete ich hier überhaupt? Das war Murphy. Da konnte man ein Dankeschön vergessen. Mit einem Kopfschütteln ging ich zu meinem Zelt, welches zum Glück in der entgegen gesetzten Richtung von Murphys lag. Ich wollte diesen Typen echt nicht mehr so schnell sehen. Doch das hätte ich besser nicht gedacht. Am nächsten Morgen fühlte ich mich erschöpft und dementsprechend gereizt. Ich wollte einfach wieder zurück und den ganzen Tag im Bett liegen. Trotzdem schleppte ich mich zum Frühstück, holte mir ein Tablett und füllte dieses,  bevor ich mich damit hinsetzte. Ich sass an meinem gewohnten der Tisch, der auch wie gewohnt leer war. Das war auch gut so. Ich war ein totaler Morgenmuffel. Ich konnte Gesellschaft am Morgen noch weniger ausstehen, wie ich es bereits schon durch den Tag konnte. Wieso sollte man sich denn auch bitteschön mit jemanden unterhalten sollen? Ich fing an zu essen, aber so lange wollte die Ruhe nicht andauern. Ich stöhnte leise auf, als ich eine Stimme vernahm – die Stimme von Murphy. Das konnte doch nicht wahr sein! Wie hatte ich das denn bitteschön verdient? Gestern vor dem Einschlafen hatte ich mir noch gewünscht, dass ich ihn nicht mehr so schnell sehen wollte – und jetzt kam er an meinen Tisch. Er wollte mich sicher nur ärgern. Er sprach nicht nur zu mir, er liess sich tatsächlich auch an meinem Tisch nieder. Hier sass niemand! Und das wollte ich auch nicht ändern, also sollte er doch einfach verschwinden. Ich wollte mit ihm nicht darüber reden. „Als ob es dich interessieren würde, wie es mir geht", murrte ich nur. Ich würde ihn garamtiert nicht fragen, wie es ihm gehen würde, weil es mich schlichtweg nicht interessierte. Von mir aus konnte er sterben gehen. Er hielt mich mur davon ab, was ich eigentlich tun wollte. Ich schob mir einen weiteren Bissen von dem Essen in den Mund und schwieg. Mein Appetit war längst nicht mehr so gross wie vorher. Aber wen wunderte es, wenn so eine Person neben jemandem sass? „Was willst du hier?“, fragte ich und musterte ihn. Er hatte schon viel schlimmer ausgesehen. Immerhin war er fast gestorben, weil die anderen es für richtig gefunden hatten, ihn zu hängen. Ich hielt mich da draus. Ich hatte nichts getan. Ich hatte mich da raus gehalten, so wie ich es immer tat. Ich schüttelte den Kopf und nahm einen weiteren Bissen. Nur wegen ihm würde ich garantiert nicht auf mein Frühstück verzichten. [Ja, das finde ich gut xD bin jetzt bei Staffel vier. Können wir so machen Very Happy]

_________________
Faith falls hard on our shoulders, but legends never die.
avatar
ɢedαɴĸeɴloѕ
Lehrer

Alter : 19
Anzahl der Beiträge : 1478
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Fr Jul 06, 2018 10:25 am

Jane Adams
Gut, dann würden wir eben gleich mit Taylor raus gehen. Wir würden nicht mal in die Nähe der Ice Nation kommen, da brauchte er sich keine Sorgen machen. Wir blieben in der sicheren Zone, also in Blickweite des Camps. Ich verdrehte nur die Augen, als er seine Wunden weiter runter spielte und mir gegen die Schulter stieß. „Und dann hast du mal keine Schmerzen und die Wunde infiziert sich und du stirbst an einer Blutvergiftung.“ Seufzend schüttelte ich den Kopf. „Na schön, dann glaube ich dir mal, wenn aber was ist kommst u zu mir oder Abby.“ Er sollte einfach zu jemandem gehen, der sich um seine Wunden kümmern konnte. Zwar vermutete ich, dass da noch welche waren, aber ich konnte ihn ja schließlich nicht dazu zwingen. Nachdem er von der Liege runter war desinfizierte ich diese noch, während er schon zu seinem Bogen lief. Der schien ihm echt wichtig geworden zu sein, alleine schon wie er ihn ansah. Es schien ein Bogen der Grounder zu sein, zumindest wenn ich mir so das Aussehen ansah. Mich interessierte nicht mal, woher er den hatte. Unsere Waffen waren auch aus den verschiedensten Quellen zusammen gehortet und woher wir alles Sachen für das Camp der 100 geholt hatten wollte man vielleicht nicht mal wissen. Ich sah zu Alex auf, als er anfing Fragen zu stellen und lehnte mich seufzend gegen die Liege, auf der er eben noch gesessen hatte. Ich konnte mir vorstellen, dass er sicher noch mehr Fragen, als nur diese hatte. Dann fingen wir aber mal klein an. Wie war das Leben hier? „Ein bisschen so, wie auf der Ark selber. Jeder hat halt so seine Aufgaben, denen er nachgeht. Die meisten haben einen Alltag entwickelt. Ohne dürftigen Grund dürfen wir aber nicht einfach raus, viel zu gefährlich. Weiß nicht was besser ist, Freiheit oder Sicherheit“, meinte ich schulterzuckend. Natürlich sorgte der Zaun dafür, dass wir sicher waren, aber ich wollte eben manchmal einfach raus. Einfach mal meine Ruhe haben und nicht 100 wuselnde Menschen um mich haben. Deswegen war ich ganz dankbar für die Ausflüge mit Taylor. Das ich mich manchmal auch alleine raus schlich brauchten weder Taylor noch sonst irgendwer wissen. „Wenn ich dir Erzähle, was in den letzten fünf Jahren alles passiert ist sitzen wir mindestens bis morgen hier. Erzähle ich dir nach und nach. Und die Waffen. Wir haben kurz nach der Landung eine alte Militärbasis entdeckt. Raven, Monty und ein paar andere haben sich darum gekümmert, dass sie wieder funktionieren. Ein paar kommen aus Mount Weather, auch ne lange Geschichte. Die meisten kommen aber von der Ark“, erklärte ich. Die Waffen aus dem Millitärbunker waren kaum noch im Einsatz, eher für Zielübungen und ähnliches. Mount Weather…. Ich war mir nicht mal sicher, ob ich Alex überhaupt mehr darüber erzählen wollte. Keiner von uns war stolz auf das, was passiert war, nur hatten wir keine Wahl gehabt. Wenn ich daran dachte, dass Mount Weather das eigentliche Landungsziel für uns 100 gewesen war wurde mir ganz anders. Es hatte keiner gewusst, was dort vor sich ging, doch bei einer sicheren Landung hätten wir alle schon tot sein können, damit die Mountan Man raus konnten.
Bei seiner Frage zuckte ich mit den Schultern. Wie sollte es mir schon groß ergangen sein? Jeder Tag war ein Kampf ums überleben gewesen. „Ich habe überlebt. Einfach hatten wir es hier von Anfang an nicht. Wir hatten echt genug Tage nach denen man einfach nicht mehr wollte. Es gab aber auch ein paar schöne Momente“, meine ich schmunzelnd. Meinen besten Freund nach fünf Jahren wieder in meine Arme schließen zu können gehörte definitiv zu diesen Momenten. Da ich gerade aber nicht weiter über so ein bedrückendes Thema reden wollte stieß ich mich von der Liege ab. „Na komm, Taylor wartet bestimmt schon.“ Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt. Wir konnten nicht einfach so durch das große Tor nach draußen marschieren. Zum einen zog das viel zu viel Aufmerksamkeit auf sich und zum anderen durften wir nicht raus, wir würden nur riesigen Ärger bekommen. Zum Glück hatten wir ja Raven, sie hatte irgendwann den Strom für einen Teil des Zauns abgestellt, da kam man unbeobachtet raus. Nur mit den patrouillierenden Wachen im Camp musste man aufpassen, aber da hatte Taylor sich ja drum gekümmert. Schon als wir uns dem Tor nährten, sah ich Taylor dort auf uns warten. Er grinste uns an, als wir vor ihm zum stehen kamen. „Dann lässt uns mal nach draußen“, sagte er grinsend. Taylor hielt das Tor auf, sodass erst ich und dann Alex raus konnten, bevor Taylor uns folgte und das Tor hinter sich schloss. Ein Loch im Zaun würde auffallen und das würde für keinen von uns gut enden. Taylor steuerte bereits eine Richtung an und ich glaubte zu wissen, wo er hin wollte. Hier in der Nähe war ein kleiner See, der bei Nacht noch besser aussah, als am Tag.
avatar
Copilu
Oberprima

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 97
Anmeldedatum : 24.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Fr Jul 06, 2018 3:41 pm

• Alexander Mercier.
Ganz so tragisch wie sie sich ausdrückte musste man das ganze jetzt nicht unbedingt sehen. Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass ich an einer Blutvergiftung starb. Hier unten musste man deutlich mehr einstecken als das. Ich war kein Feigling. Ich würde mich sicherlich nicht einfach unterkriegen lassen. Ich nickte ihr zu. Wenn ich etwas hatte was mir schmerzen bereitete, würde ich sofort zu Abby oder Ich konnte gar nicht sagen wie schön es war, mindestens noch ein paar weitere bekannte Namen zu hören. Raven und Monty zum Beispiel. Es war ein schönes Gefühl zu wissen das sie es ebenfalls überlebt hatten. Auf der Ark hatte jeder jeden gekannt. Wir waren eben eine kleine Familie, bis auf die Tatsache das es diese Verbrechen hab, auf die eine sehr harte Stafe gefolgt war. Thelonious hatte zu viele Menschen gefloatet und auch wenn er keine andere Wahl gehabt hatte, es war nicht seine Aufgabe gewesen Gott zu spielen. Ich lächelte leicht als ich in meinen Gedanken wieder bei Jane landete. Ich hatte gewusst, dass sie ein Kämpfer gewesen war. Gemeinsam verließen Jane und ich die Krankenstation und wurden bereits an der Tür von Taylor abgefangen. Sie schienen das hier wirklich öfter zu machen. Es war wirklich erleichternd zu wissen, dass es rund um Arkadia sicher war. Das man von dort vielleicht auch mal die schönen Dinge der Erde bestaunen konnte. Ich war mir mehr als sicher, dass es genügend Stellen davon gab und man sie nur noch nicht gesehen hatte. Eine der Wachen, dessen Name wohl Fellice gewesen war, nickte uns zu, drehte uns danach provokant den Rücken zu und tat so, als hätte er nichts bemerkt. Taylor hielt uns das Tor auf, damit wir hindurch schlüpfen konnten. Dieser Teil schien nicht unter Strom zu stehen. Die Leute hier schienen wirklich zu wissen was sie taten. Der Mond strahlte und um erlich zu sein die Arkadia so friedlich zu sehen, mit all ihren Lichter darin hatte etwas heimisches. Es war so verdammt lange her, als ich mich das letzte mal so gefühlt hatte. Wir waren in Azgeda an unsere Limits gebracht worden. Wir hatten kämpfen und leiden müeen. Drei Schritte ging ich ohne nach vorne zu sehen ehe ich meinen Blick auf das wandte was vor mir lag. Ich brauchte es vermutlich nicht in Worte zufassen, Jane wusste vermutlich was mir durch den Kopf ging. „Und du bist jetzt also der Kerl mit dem Bogen“, begann Taylor mit einen grinsen auf den Lippen. Jane sah ihn für einen kurzen Augenblick warnend an. Vermutlich wollte sie, dass wir uns verstanden und Taylor erschien mir als eine Person die sofort aussprach, was in seinem Kopf vor ging. Dabei wat es schon okay, es war ja auch ein sehr seltsames Bild was ich abgab. Ich, mit einem Grounder Bogen. Das wohl einzige Stück was ich an einem Grounder jemals nicht verachtet hatte. „Kann man wohl so sagen, ja. Das Ding hat mir und den anderen gute Male den Arsch gerettet und sobald man den Bogen damit raus hat, funktioniert das Ding ziemlich gut.“ Er nickte, wobei ich die Skepsis in seinem Blick gesehen hatte. „Wenn du willst, lasse ich euch damit mal üben,“ schlug ich vor und sah beide an. Taylor nickte und bevor er das Thema vertiefen konnte, hielt er inne. „Da wären wir.“ Wir hielten und ich blickte auf einen kleinen See. Meine Augen begannen ein wenig zu leuchten und mein Mund klappte ein wenig auf. Die Bäume hier schienen anders. Sie waren umgeben von einem sanften blauen leuchten. Es saß überall. In den Büschen, an den Bäumen und es sah einfach magisch aus. Es war wunderschön. „Woow. Das ist unglaublich“, entfuhr es mir voller staunen und ich drehte mich um meine eigeen Achse. Das war es auf jeden Fall Wert, noch nicht ins Bett gegangen zu sein. Sah ich das hier wirklich, oder war ich einfach nur übermüdet? „Was ist das?“, fragte ich und ging einen Schritt näher heran. Erst jetzt bemerkte ich das sich das leuchten bewegte. Waren das Tiere? Tatsächlich flog eines der Schmetterlinge um uns herum und setzte sich auf eine nächste Blume.. Aber wie konnte das möglich sein? Alle hier schien so anders und als seien wir der Realität entflohen. Der Mond der sich im Wasser spiegelte, das leuchten und die Farben. „Wie habt ihr das hier gefunden?“, fragte ich und drehte mich zu Jane und Taylor. „Wir sind einfach ein wenig umhergestreift“, antwortete Taylor und sah lächelnd zu Jane. „Dann hat Jane es entdeckt. Sdie hat eben ein Auge für die besonderen Dinge.“ Ja, das war schon immer ihr Talent gewesen, dem konnte ich nur Recht geben. Ich setzte mich auf einen der Baumstämme und lauschte dem Wasser des Sees wie er vor sich hin plätscherte. Wie konnte es sein, dass es furchtbare Orte auf der Erde gab, wenn es auch Dinge zu sehen gab wie diese hier. Hier schrie nichts nach Krieg, tot oder Vergeltung. Hier war es einfach nur friedlich und man konnte sich für einen kurzen Augenblick fallen lassen. "Wie lange kennt ihr euch jetzt schon?"
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Fr Jul 06, 2018 4:04 pm

• John Murphy.
Alles wie gehabt. Die Kleine hier tat so, als wäre es ein Kapital Verbrechen sich zu ihr zusetzten und mit ihr zu Frühstücken. Sie war wohl kein wirklich Geselliger Mensch. Wie dem auch sei. Sie sollte sich einfach nicht so anstellen, es gab echt größere Probleme und ihre gehörten nicht dazu. „Tut es auch nicht“, gestand ich mir ein und runzelte die Stirn. Ich biss von meinem Brot ab und musterte sie amüsiert. „Man kann doch trotzdem aus Höflichkeit fragen oder nicht? Außerdem habe ich Langeweile und wer soll dafür besser hinhalten als du, Sonnenscheinchen mh?“ Ich schluckte mein essen herunter und grinste leicht. Sie war das komplette gegeneteil von einem Sonnenschein so viel stand fest. In diesem Punkt ähnelten wir uns sogar noch mehr. Ich trank einen Schluckaus meinem Krug und zögerte. Sollte ich sie wirklich fragen. Thelonious hatte mir dieses Angebot unterbreitet, doch um welchen Preis? Und wieso kam ich auf den Gedanken sie mit in die Sache zu ziehen? Ich senkte meinen Blick und rückte ein wenig näher zu ihr an den Tisch Es sollten nicht gleich alle mitbekommen, dass ich John Murphy- der Typ der sowieso irgendwie ein Rad abhatte- glauben in die Worte von Thelonious sezte. Das tat ich ja auch nicht. Er war genau der Mensch den ich nicht um mich haben wollte, er hatte all diese Menschen gefloatet, doch was wenn etwas an dem was er sagte dran war? Gab es wirklich eine Zukunft da draußen? Vielleicht würde ich dort ein anderes Leben führen können. Eins, in der ich Wertgeschätzt wurde. Je länger ich vermutlich die Chance hatte darüber nachzudenken, umso verrückter machte mich der Gedanke. Ich war hier auf die Erde gekommen um zu überleben und soweit hatte ich es geschafft. Ich war noch hier. Und wenn ich sowas wie eine Aufgabe hatte, denn würde ich sie annehmen und erfüllen. „Okay hör zu. Hör zu, ohne durch zu drehen, wenn es dich nicht interessiert bleib einfach leise und iss weiter. Es wird den anderen hier nicht gefallen. Also-du wirkst hier nicht sonderlich beliebt, beziehungsweise nicht besonders Wertgeschätzt und es gibt, ob du es glaubst oder nicht, mehr von unserer Sorte als du glaubst. Es ist dem hohen Rat egal was wir für Ansichten haben. Was glaubst du, wird die Waffenruhe bringen? Oder das was du versuchst zu tun? Sie werden dich einsperren wenn sie dahinter kommen und es wird ihnen egal sein was du für ansichten hast. Und Clarke und Bellamy, dem gesamten Rest, ist es das ebenfalls. Du weißt das ich Recht habe. Was ich damit sagen will ist, was ist, wenn es die Stadt des Lichtes wirklich gibt?“ Meine Stimme wurde ein wenig leiser und ich sah ihr direkt in die Augen. Vermutlich hatte auch sie von den Geschichten gehört die in Camp herum gegangen waren. „Wenn sie da draußen irgendwo liegt und nur darauf wartet, entdeckt zu werden?“ Ich legte meine Hände auf den Tisch vor sie. Warum ich ausgerechnet versuchte sie von der ganzen Sache zu überzeugen, war mir selbst nicht klar. Sie tickte wie ich und vielleicht war es mir lieber Menschen wie sie dabei zu haben als Leute auf denen ich eh nicht bauen konnte. „Ich habe lange darüber nachgedacht und du scheinst mindestens genauso verrückt zu sein wie ich- was im umkehrschluss bedeutet, dass wir etwas besseres verdient haben als das hier. Thelonieus wird heute Abend aufbrechen und ich weiß nicht wie es bei dir aussieht, aber ich habe nichts zu verlieren. Ich werde nicht hier bleiben und darauf warten das die Grounder die Waffenruhe brehen oder einer des hohen Rates einen Krieg losbrechen wird. Ich gehöre einfach nicht hier her. Ich bin kein Teil der Allgemeinheit.“ Dabei wusste ich immer noch nicht ob es eine Gute Idee war oder eine Schlechte. Thelonious wusste nicht einmal wohin er gehen musste und jetzt folgte ich ihm quasi in den Tod. Ins Nichts. Das Ungewisse was vor uns lag. Doch war es nicht besser als das hier? Alles war besser als dieser Zustand hier. Dennoch, dieser Mann war Verrückt und damit war das- verrückte verrückt gemeint und nicht den gesunden Lebenswillen den ich an den Start legte. Ich atmete aus und hielt für einen kurzen Augenblick die Luft an.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Fr Jul 06, 2018 4:29 pm

Jane Adams
Mir entging natürlich nicht, wie Alex Arkadia betrachtete. Es musste schlimm gewesen sein, versuchen zu müssen in Azgeda zu überleben. Doch jetzt waren sie in Sichherit, brauchten sich keine Sorgen um Angriffe zu machen.
Zu dritt spazierten wir also durch den Wald. Bei Taylors Kommentar zu Alex Bogen warf ich ihm einen warnenden Blick zu. Zum einen sollte er nett sein, schließlich war Alex mein bester Freund gewesen und zum anderen hatte man nach unserer Landung genug der Jugendlichen nicht mehr ohne Waffen gesehen. Ich konnte Alex da voll verstehen, ich hatte immer ein Messer dabei gehabt. Brachte vielleicht nicht viel gegen einen Bogen, aber es gab ein Gefühl von Sicherheit. Gut Taylor war, wie ich, eine ziemlich direkte Person, vielleicht sogar noch etwas direkter. Im Gegensatz zu mir störte es ihn aber auch nicht wenn er damit aneckte. Keine Ahnung, wie oft ich ihn schon stoppen musste, bevor er sich selbst mit seinen Worten in Teufels Küche brachte. Bei Taylors Skepsis gegenüber dem Bogen musste ich mir ein Grinsen verkneifen. Lincoln hatte mal versucht und Bogenschießen beizubringen. Ich hatte mich okay geschlafen, Taylor hingegen hatte deutliche Probleme mit dem Bogen gehabt. Weiter kamen wir mit dem Thema jedoch nicht, da wir am See ankamen. Ich konnte einfach nicht anders, als zu Lächeln, als ich Alex Reaktion sah. Oh ja, es war eine gute Idee gewesen noch einmal raus zu gehen. Es machte mich einfach glücklich Alex so zu sehen. Nach all den Strapazen hatte er so einen schönen Moment verdient. Während er sich weiter umsah lief ich zu einem der Bäume. Vorsichtig hielt ich meine Hand neben den Stamm und tatsächlich kletterte einer der Schmetterlinge auf meine Hand. Vorsichtig hob ich die Hand vor mein Gesicht und betrachtete den kleinen blau leuchtenden Falter. „Das sind Schmetterlinge. Sie haben wahrscheinlich durch die Strahlung eine biolumineszenz entwickelt. Wie bei Glühwürmchen, nur in blau“, erklärte ich lächelnd. „Durch die Strahlung haben sich ihre Gene verändert. Wir haben hier schon alle möglichen komischen Kreaturen entdeckt.“ Leuchtende Schmetterlinge waren da noch das normalste und auch harmloseste. Es gab deutlich aggressivere Tiere. Wobei man schon sagen musste, dass die Schmetterlinge überhaupt keine Angst hatten. Wovor auch? Die Grounder hatten sie wahrscheinlich komplett ignoriert, was sollten sie auch mit Ihnen? Und so kannten sie eben keine Menschen.
Als Taylor erzählte, wie wir den Ort gefunden hatten seufzte ich leicht. „Du übertreibst, das war doch nur Zufall, jeder hätte den Ort finden können.“ Es waren verdammt nochmal blau leuchtende Schmetterling, selbst durch dichtes Gestrüpp sah man sie noch ziemlich gut. Ich war mir sogar ziemlich sicher, dass jemand der anderen diesen Ort auch schon einmal gesehen hatte. Nur brauchte man es ja nicht gleich groß rum erzählen. Dann würden alle hier her kommen, um es zu sehen und das würde dem ganzen Ort den Zauber nehmen. Es wäre sicher nicht mehr so angenehm ruhig, den Schmetterlingen würde all der Trubel sicher auch nicht zu sagen und dann würden sie verschwinden, sich einen neuen Ort suchen. Ich warf Taylor einen Blick zu, als Alex fragte, wie lange wir uns kannten. „Naja wir sind zusammen auf der Erde gelandet. Wir waren beide Teil der 100 jugendlichen Straftäter. Viel miteinander zu tun hatten wir nicht. Gut ich hatte mit keinem der anderen wirklich viel zu tun. Irgendwann sollten wir uns zusammen auf Essenssuche machen. Irgendwann auf dem Weg hat es einfach angefangen aus Eimern zu schütten, wir wären niemals trocken zurück ins Camp gekommen, also haben wir in einer Höhle Unterschlupf gesucht. Bis es aufgehört hat zu regnen haben wir uns dann eben etwas unterhalten“, meinte ich schulterzuckend. Es war jetzt nichts großes dabei gewesen, einfach nur oberflächliche Gespräche, aber ich hatte zumindest nicht nach kurzem das Gefühl gehabt flüchten zu müssen, wie es bei vielen anderen Leuten der Fall war. „Und sie hat mir ein paar Mal ziemlich den Hintern gerettet, da schulde ich ihr immer noch etwas für.“ Taylor übertrieb mal wieder maßlos. Wir waren… Freunde, er schuldete mir nichts. Auch wenn ich nicht wusste, ob Freunde das beste Wort war. Viel wussten wir über den anderen eigentlich nicht, unsere Gespräche blieben meist recht oberflächlich. Ich lief zum See und suchte mir an dessen Rand einen flachen Stein, denn ich über die Oberfläche des Sees flitschen ließ. Es tat mir zwar etwas leid die Schmetterlinge damit offenbar zu erschrecken, musste aber auch sagen, dass es irgendwo etwas schönes hatte wie sie so hoch flogen, etwas im Kreis flogen, bevor sie sich wieder auf Bäumen und Sträuchern nieder ließen.
avatar
Copilu
Oberprima

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 97
Anmeldedatum : 24.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Fr Jul 06, 2018 5:47 pm

Tessia
Was hätte ich denn tun sollen? Ich hatte ja keine Chance gehabt etwas zu tun! Ich hatte den Mann zu Boden gerungen, ohne ihn zu verletzen, denn ich wollte nun einmal einfach nur hier raus. Er aber hielt mich auf, riss mich zu Boden und begann mit den Fäusten auf mich einzudreschen! Was hätte ich denn tun sollen? Stillschweigend hinnehmen, dass er mich verprügelte, weil er glaubte er könnte es und käme damit ungestraft davon? Oh ganz sicher nicht! Das ließ ich nicht mit mir machen! Ich wusste, dass ich mich unauffällig verhalten sollte und das hier das genaue Gegenteil davon war, aber wenn mich niemand in Frieden ließ, dann würde ich das nicht einfach über mich ergehen lassen. Ich packte seine Schultern, rollte uns herum, bis ich oben lag und schlug seinen Kopf mit einem Ruck auf den Boden, sodass er benommen blinzelte und er wieder von mir abließ, doch da war Lincoln schon da und griff meine Handgelenke. Ich wehrte mich, versuchte mich ihm zu entreißen, doch da hatte er bereits einen Kabelbinder um meine Handgelenke gebunden. „Was zur Hölle soll das?!“, zischte ich ihm wütend zu, aber so, dass die Leute, die sich nun rührend um den ach so armen Mann kümmerten, es nicht hörten. „Spiel einfach mit. Wenn du jetzt einen Aufstand machst, werden sie durchdrehen. Außerdem blutest du! Bedeck das.“ Shit! Er erinnerte mich da an etwas ganz wichtiges. Ich hielt mir die Hand an die Wange – mit einer Platzwunde würde keiner Fragen stellen wieso ich mein Gesicht bedeckte. Knurrend ließ ich mich von ihm aus dem Raum führen. Lincoln sperrte mich allen Ernstes in eine Zelle! Einfach so schob er mich hinein und sperrte mich ein. Wütend trat ich mit meinem breiten Stiefel gegen die Wand, als der Mann an der Glasscheibe vorbeigeführt wurde und er mich noch wütend anfunkelte. So schlecht schien es ihm ja nicht zu gehen, wenn er dafür noch Zeit hatte! Ich knirschte mit den Zähnen und lief auf und ab, tigerte in der Zelle herum. Immer blieb alles an mir hängen! Knurrend drückte ich meinen Ärmel auf die Platzwunde an meiner Wange und wischte das schwarze Blut weg, das nun an meinem schwarzen Mantel klebte. Aber natürlich hinterließ es Schlieren auf meiner Hand. Ich biss die Zähne aufeinander und versuchte es wegzuwischen, als auch schon Bellamy vor der Zelle auftauchte und mich ansah, als müsste er über mich richten, als hätte ich etwas falsch gemacht! Wütend funkelte ich ihn an und hielt mir weiterhin die Hand vor die kleine Wunde. „Ohhh nein! Dieser Mann hat mich nicht aus dem Raum lassen wollen. Er hat mich geschubst, mich zu Boden gerissen und zuerst zugeschlagen, also habe ich mich nur verteidigt! Das lasse ich mir sicher nicht anhängen!“, knurrte ich und spürte wie ein wenig neues Blut nachfloss und ich es mit den Fingern auffing. Wenn irgendjemand hier mein schwarzes Blut sehen würde, würde herauskommen wer ich war und wenn sie mich an Lexa verrieten… „Kannst du Lincoln herschicken? Er soll mir ein Pflaster mitbringen.“, bat ich Bellamy. Niemand durfte das hier erfahren, sonst war schnell klar wieso ich hier war und ich würde hingerichtet werden, sobald sie mich Lexa übergeben hatten. Ich würde mir das nicht wegen einer kleinen Platzwunde kaputt machen lassen!
avatar
Skyfall
Lehrer

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 1279
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Jul 06, 2018 7:25 pm

Isabella Mason
Wieso konnte Murphy mich nicht einfach in Ruhe lassen? Ich wollte mich mit ihm nicht unterhalten. Ich wollte mit gar niemandem reden. Deswegen sass ich auch alleine an einem Tisch. Jeder verstand es – ausser er. Ich zweifelte echt langsam daran, ob er überhaupt ein Gehirn hatte. Ich hatte gestern schon daran gezweifelt und jetzt noch einmal mehr. Es interessierte ihn doch gar nicht, ob es mit mir gut ging oder ob ich gerade im Sterben lag. Das interessierte gar niemanden hier und das war auch gut so. Wie er selbst zugab, interessierte es ihn tatsächlich nicht. Ihn hätte es auch nicht gross interessiert, wenn ich gestern drauf gegangen wäre. Ich war doch nicht blöd! „Such dir jemanden anderen, den du mit deiner Langeweile nerven kannst“, murrte ich leise und warf ihm einen giftigen Blick zu. Ich wollte doch einfach nur in Ruhe frühstücken und das konnte ich nicht, wenn er neben mir sass. Das ging einfach gar nicht, aber das schien er einfach nicht zu verstehen. Ich sah ihn mit einem Stirnrunzeln an, als er näher an den Tisch rückte. Er sollte bloss seine dreckigen Pfoten von mir lassen. Ich sah ihn fragend an und wartete darauf, dass er endlich mit der Sprache rausrückte. Dann fing er endlich an. Anscheinend war es wirklich etwas, wo ich nicht gerade überreagieren sollte und ich fragte mich gerade wirklich, was es war. Ich musste dann aber doch kurz auflachen, als er bemerkte, dass ich hier anscheinend nicht besonders beliebt war. Wann kapierte er es endlich? Ich wollte gar nicht beliebt sein. Ich mochte es alleine zu sein und dass mich niemand bemerkte. Aber er schien das nicht kapieren zu wollen. Unserer Sorte? Seit wann gab es denn ein Uns? Das gab es nicht und es würde es auch niemals geben. Er fing wieder eine seiner weltberühmten Reden an und irgendwann rückte er dann mit der Sprache heraus. Wieso konnte er nicht einfach gleich zum Punkt kommen? „Glaubst du etwa an diesen Scheiss, den Jaha erzählt?“, fragte ich ihn und hob eine Augenbraue. Mein Blick glitt auf seine Hände, als er diese auf den Tisch legte. Kurz glitt mein Blick zu seinen Fingernägeln, die aussahen, als wären sie erst gerade nachgewachsen. Ich hatte gehört, dass er gefoltert wurde und die Grounder ihm seine Fingernägel gezogen hatten. Es sah auch ganz danach aus, aber das änderte nichts daran, dass ich weitermachen würde, womit ich bereits schon angefangen hatte. Ich runzelte die Stirn. Ich wusste schon, dass ich ziemlich egoistisch war. Das waren die meiste von hier nicht. Sie versuchten immer möglichst alle Leben zu retten. Ich sah dagegen nur auf mich selbst. „Gibt es denn da irgendwas zu holen?“, fragte ich und drehte das Messer in meinen Händen herum. „Wenn es da nichts zu holen gibt, dann kann ich auch genauso gut hier bleiben“, meinte ich und zuckte die Schultern. Ich lehnte mich ein bisschen nach hinten und musterte ihn. „Wieso fragst du mich? Ich kann dich nicht ausstehen und du mich nicht. Trotzdem sprichst du plötzlich von einem Uns, obwohl es das niemals geben wird“, sagte ich direkt und trank mein Wasser aus. Ich schob den letzten Bissen von meinem Essen in den Mund und schluckte es hinunter. Das hier war gerade ziemlich verdreht. „Erhoffst du dir irgendwas daraus? Irgendeinen Vorteil, wenn ich mitkomme? Willst du mich ausnutzen?“, fragte ich ihn geradeheraus und sah ihn an. Es musste irgendeinen Grund geben, wieso er wollte, dass ich mitkam. Er wollte nicht einfach so, dass ich mitkam. Das machte einfach keinen Sinn. Er konnte mich nicht ausstehen, also wieso fragte er mich gerade, ob ich mitkommen wolle?

_________________
Faith falls hard on our shoulders, but legends never die.
avatar
ɢedαɴĸeɴloѕ
Lehrer

Alter : 19
Anzahl der Beiträge : 1478
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Sa Jul 07, 2018 9:19 pm

• Alexander Mercier.
Es war wirklich faszinierend. Lächelnd betrachtete ich wie einer der Schmetterlinge auf Janes Arm landete und lächelte. Kaum zu glauben das die beiden die einzigen waren, die diesen Ort kannten obwohl dieser quasi direkt vor der Nase von Arkadia lag. Dieser Anblick passte zu ihr. So friedlich und unantastbar. Zögernd nahm ich meinen Blick wieder von ihr. Ihre Erklärung machte Sinn. Auch uns waren die Rehe und Hirsche mit den Verformten Gesichtern nicht entgangen. Sie waren Opfer der Strahlung geworden. Das hier jedoch wirkte nicht furchterregend. Das hier wirkte Friedlich. „Es ist wirklich wunderschön“, entfuhr es mir und ich lächelte leicht in mich hinein. Als Jane mir die Geschichte erzählte, wie Taylor und sie sich kennen gelernt hatte hörte ich aufmerksam zu. Das war ja nahezu ein perfekter Zufall. Es passte irgendwie zu Jane. Denn auch wenn sie der tollste Mensch war, den ich kannte, zog sie gelegentlich Dinge auf sich die Unglücklich anfingen und dann doch wieder rum eine Glückliche Wendung nahmen. Nach all den Dingen die Jane erlebt hatte, war es nur Gerecht wenn ihr einmal etwas Gutes zuflog. “Jane ist wirklich Klasse“, meinte Taylor und stieß sie an. Okay- ich sie waren vielleicht doch nur Freunde. Doch realisierte Jane, wie Taylor sie ansah? Das war ja nahezu offensichtlich. Die Spannung war nahezu zu greifen. Er benahm sich in ihrer Nähe wie ein Gentleman und wollte das was sie hatten nicht aufs Spiel setzen. Aber was steckte ich mich da rein. Die Welt ging zu Grunde und wir steckten in einer Situation die über Leben und Tot entschied. Jeder Tag konnte unser letzter sein. Der letzte Gedanke, den die beiden hatten war vermutlich eine Beziehung einzugehen. Auch, wenn ich es Jane wirklich gönnte endlich einmal unbeschwert Glücklich zu sein. Und wenn Taylor auf sie aufpasste, war das ganze doch sogar positiv belastet oder nicht? „Ich schätze ihr habt in Arkadia sowas wie Dienste die jeder erledigt?“, fragte ich und sah Jane dabei zu wie sie die Steine in dem Teich flitschen ließ. Sie scheuchte ein paar der Schmetterlinge auf, die sich jedoch ziemlich nahe wieder auf den Sträuchern nieder ließen. Sie hatten wohl keine sonderlich große Angst vor uns. Wenn ich schon jetzt ein Teil von Arkadia war, denn wollte ich wenigstens nicht tatenlos rumsitzen und helfen. Ich hatte auf der Ark ebenfalls auf der Krankenstation und in der Küche geholfen. Das letzte was ich wollte war unnütz im Weg herum sitzen. Ich erhob mich, nahm ebenfalls einen der Steine und tat es Jane nach. Mein Stein schaffte es jedoch nicht, so elegant über das Wasser zu gleiten wie ihrer. Dazu brauchte man bestimmt mehr Übung als es beim ersten Versuch zu schaffen. Aber es machte wirklich Spaß. Kaum zu glauben, dass es hier auf der Erde so viele tolle Dinge gab die man erleben konnte. Auf der Ark waren wir unser gesamtes Leben eingsperrt gewesen. Jeder kannte jeden und wir hatten nur die Chance gehabt uns begrenzt zu bewegen. Jeder hatte einen festen Job zu erledigen und niemand hatte die Chance gehabt sich frei zu entfalten. Es hatte so viele Dinge gegeben die Thelonious mit der schlimmsten Strafe wiederlegt hatte, die es überhaupt gab. Die Todesstrafe. Ich wollte gar nicht daren denken, wie viele Menschen dabei zugesehen hatten, wie Menschen gefloatet wurden. Auch ich hatte nur herum gestanden und hatte keine andere Wahl gehabt als zuzusehen wie die Menschen ihr Todesurteil unterschrieben hatten. „Ich will auf jeden Fall helfen. Vielleicht könnt ihr noch einen Mann gebrauchen. Ich werde Kane morgen mal fragen ob es irgendeine Aufgabe gibt, die ich übernehmen kann. Das letzte was ich möchte ist Sinnlos herumsitzen und euch dabei zu sehen wie ihr die ganze arbeit erledigt“, sprach ich meine Gedanken laut aus und griff nach dem nächsten Stein. Die Schmetterlinge um uns herum blieben ruhig und flatterten einfach weiter mit ihren Flügeln. „Mach dir keinen Stress Bro,“ entgegnete Taylor. „Wir sehen jeden Mann der etwas tun will gerne, aber du solltest dich vielleicht erst einmal ein wenig einleben. Wir wissen deinen Ehrgeiz zu schätzen, aber auch du solltest erst einmal zur Ruhe kommen.“ Wovon? Es ging mir doch gut. Es gab wirklich Leute die es deutlich schlimmer als mich erwischt hatte. Ich seufzte und ließ den Stein durch meine Hand gleiten. Wiederrede war vermutlich zwecklos. Jane hatte meine Verletzungen gesehen und die Chance das sie die Meinung von Taylor teilte, war aus diesem Grund ziemlich hoch. Sie machte sich nur sorgen und das konnte ich ja auch voll und ganz verstehen, aber ich war nicht schwach. Ich wollte auch irgendwo zu beitragen.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Sa Jul 07, 2018 10:22 pm

• Bellamy Blake.
[Bellamy hat doch eigentlich sehr wenig Ahnung von sowas xD Er hat ja noch nicht viel mit Lexa oder Clarke gesprochen. Eigentlich muss sie das also nur vor Clarke geheim halten erstmal oder halt vor Abby, bevor die petzt] Das wohl schlimme an der Sache war, dass ich Tessia voll und ganz nachvollziehen konnte. Es waren in Arkadia nicht alle Menschen so zufrieden mit der derzeitigen Situation. Wer der hohe Rat war, was er beschloss und das sie Clarke so viel Recht über Entscheidungen gaben. Sie waren fest von ihrer Meinung eingenommen und machten damit nur Ärger. Doch es war unser Volk, es waren unsere Leute und soweit wir uns gegen die Stellten, würde es nur zusätzlich für unnötig Ärger sorgen. Wir konnten es uns nicht erlauben gegeneinander zu kämpfen. Sowas durften wir uns in Zeiten wie diesen hier nicht erlauben. Ich seufzte frustriert und musterte sie für eine kurze Sekunde besorgt.Sie war verletzt. Und sie bat nach Lincoln. Warum ausgerechnet er? Zunächst wollte sie nichts von ihm wissen und jetzt sollte er sich um sie kümmern. Wenigstens war ein Teil von mir ganz erleichtert, dass sie Lincoln nicht auch als einen Verräter sah und ihn nicht so nieder behandelte wie manch andere Leute hier. Auch er brauchte es gelegentlich angesehen zu werden, wie ein normaler Mensch. Tessia war nicht die einzige die sich durch diese Zeiten quälen musste. Doch leider war es jetzt so, dass wir auch auf dieser Erde lebten und wenn wir miteinander auskommen wollten, war jeder Anfang schwer. Ich senkte meinen Blick. Was sollte ich in einer Situation wie dieser tun? Befugt war ich zu rein gar nichts, auch wenn ich am liebsten sofort aus reiner Intuition gehandelt hätte. Ich hatte mir Gedacht das es schon mehr gebraucht hatte, als einen Wortwechsel um Tessia so zum ausrasten zu bringen. „Ich bin mir sicher, dass Abby sich auch deine Verletzung ansehen wird“, begann ich. Wir würden sie nicht einfach wegsperren und so tun, als wäre nichts passiert. „Abby ist unsere beste Ärztin.“ Beruhigt sie das ein wenig? Wenigstens brauchte sie doch jetzt nicht mehr so angespannt sein und versuchten die Situation auszureizen. „Trotzdem. Es hätte irgendwer eingegriffen. Glaubst du alle unsere lassen zu mit anzusehen wie unschuldige verprügelt werden? Wir sind keine Tiere.“ Ich war mir sogar mehr als sicher, dass sich genügend Leute eingemischt hatten. Wir hatten gute Soldaten in der Garde. Leute, die Vorurteilsfrei waren und denen was an dem friedlichem Miteinander lag. Ich schritt auf das Glasfenster zu. „Ich weiß das du glaubst, manche Dinge wären gerade nicht Gerecht, aber ich habe keine andere Wahl und ich kann es nicht ändern. Ich kann mich nur wiederholen: Wenn du bleiben willst, denn verhalte dich ruhiger. Ich verlange nicht von dir das du dich herum schubsen lässt.“Denn genau so viele wie die gegen unser Team spielten, hatten wir auch genügend Leute, die sich uns anvertrauten und auf unserer Seite standen. Ich ließ meine verschränkten Arme sinken und strich mir mit dem Finger über die Schläfen. Dieser ganze Stress war echt zu viel für mich. Ich hatte sie hier her geholt und rannte bis jetzt nur hinter ihr her. Dabei brauchte Arkadia mich jetzt. Wir hatten die Waffenruhe und der nächste große Schritt stand quasi bereit. Ich konnte es mir nicht erlauben, wenn ich beständig hinter ihr her laufen musste. Doch was sollte ich tun. Sie hatte hier noch nicht einmal sowas wie eine Unterkunft. „Okay, pass auf. Ich werde jetzt eine Weile beschäftigt sein und ich möchte das du keinen Ärger machst wenn ich dich hier raus lasse, alles klar? Du gehst in mein Zelt und machst keinen Blödsinn.“ Ich drückte automatisch den Knopf der Tür ohne das sie etwas sagen konnte und die Scheibe öffnete sich. „Ich erkläre Abby das schon irgendwie.“ Trotz der Befehlsverweigerung. Mit Abby konnte man wenigstens noch reden. „Na los. Ich werde gleich mit Lincoln nach kommen. Tu mir nur einen Gefallen und verhalte dich auf den Weg zurück so normal wie es nur geht, alles klar?“ Ich wusste das ich mit ihr nicht so zu reden brauchte, wie mit einem kleinem Mädchen. Doch der gesamte Stress stieg mir ein wenig zu Kopf. Sie konnte doch wohl verstehen in was für einer Situation ich mich befand. Die Grounder wären sofort sehr viel härter mit so einer Entscheidung umgegangen als wir es waren. Sie konnte von Glück reden dass wir sowas wie Foltermethoden nicht benutzten. Wir ließen die Menschen wenigstens ausreden bevor wir handelten. Sie kurzzeitig hier einzusperren war ja auch nur eine Entscheidung gewesen, die notwendig gewesen war und ein geringes übel. Ich blickte sie kurz an ,nahm dann meinen Blick von ihr und runzelte die Stirn.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Sa Jul 07, 2018 11:03 pm

Jane Adams
Bei Alex Worten lächelte ich. Oh ja, es war verdammt schön hier. Ich war wirklich froh diesen Ort gefunden zu hatten, man könnte einfach hier hin kommen und seine Ruhe haben. Das keiner diesen Ort je gesehen hatte bezweifelte ich stark, aber wahrscheinlich trauten sich diejenigen nicht aus Arkadia. Als Taylor mich so anstupste lachte ich nur. Manchmal war er echt ein Schleimer, mit Komplimenten überlebten wir auf der Erde nun mal leider nicht. „Ja jeder hat so seinen Bereich in dem er arbeitet und dann wird eben geschaut, was ansteht“, erklärte ich. Zwar bemerkte ich, wie sich einer der Jungs hinter mir bewegte, aber ich schenkte dem ganzen keine weitere Beachtung, bis Alex neben mir stand. Zu ihm aufsehend stellte ich fest, dass er wohl noch etwas gewachsen war, in den letzten Jahren. Er war damals schon größer als ich gewesen, aber jetzt ging ich ihm vielleicht bis etwas übers Kinn. Belustigt schaute ich dabei zu, wie er versuchte die Steine über den See zu flitschen. Er stellte sich nicht miserabel an, aber gut war auch etwas anderes. Wobei da vermutlich einfach nur etwas Übung fehlte und dann würde er das genauso gut hinbekommen, wie ich. Ich sah zu Alex, als er anfing zu reden. Natürlich wollte er gleich wieder arbeiten, was hatte ich auch anderes erwartet. Auch wenn ich ihn möchte würde das so schnell nicht passieren. Kane würde auf jeden Fall so schnell wie möglich versuchen den Leuten Aufgaben zu geben. Nur war ich mir auch sehr sicher, dass er nach ihrem Gesundheitsstand fragen würde und Alex sollte sich zumindest ein paar Tage schonen, bevor er wieder anfing zu arbeiten, die Wunden waren nicht ohne. Außerdem müsste er die nächsten Tage zu Kontrollen kommen, um die Verbände zu wechseln. Die Wunden würden weiter Eitern und da war es nicht gut, wenn das verklebte. Taylor schien da genauso meiner Meinung zu sein. Zwar sah ich ihn etwas komisch an, dafür dass er Alex Bro nannte, aber ich war froh ihn da auf meiner Seite zu wissen. Auch wenn Alex es nicht wahr haben wollte, ein paar Tage Ruhe taten allen von der Farm Station gut. Ruhe, essen, trinken, erst einmal wieder richtig zu Kräften kommen. Denn diese fehlten den meisten momentan. Ich hatte genug von ihnen behandelt, um das sagen zu können. „Mach dir keine Sorgen, Kane wird allen von euch früh genug Aufgaben zuteilen. Zumindest ein oder zwei Tage Ruhe solltest du dir wirklich gönnen. Du musst erst mal wieder zu Kräften kommen, deinem Körper wird das auch gut tun. Der hat gerade genug mit den Wunden zu tun“, meinte ich. Ich nahm mir erneut einen Stein und ließ ihn über die Oberfläche flitschen. Wie auch die letzten Male flogen die Schmetterlinge hoch, doch diesmal landeten nicht alle wieder auf Bäumen. Einer landete direkt auf Alex Kopf und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Scheint als hättest du einen neuen Freund“, meinte ich lachend. Wir hatten eben noch ein recht ernstes Thema gehabt und man sah Alex an, dass ihm unsere Meinung nicht gefiel, da dürfte ich doch versuchen ihn mit Albernheiten aufzumuntern oder? „Komm erst mal in Arkadia an dann sehen wir weiter. Und mit dem Stein, versuch ihn etwas flacher zu werfen“, meinte ich und versuchte ihm zu zeigen, wo seine Fehler lagen. Meine Lektion wurde aber von Taylor unterbrochen, der anmerkte, dass wir langsam zurück mussten. Vermutlich hatte er Recht. Fellice hatte uns eine halbe Stunde gegeben, die war wahrscheinlich fast aufgebraucht. Ich nickte und drehte meinen Rücken dem See zu. „Na komm, wir schauen jetzt erst mal nach einem Schlafplatz für dich. Ich schau mir morgen die Wunden an und dann schauen wir weiter“, versprach ich Alex. Es würde zu keiner Wunderheilung kommen, aber vielleicht sahen sie soweit gut aus, dass er irgendwas kleines machen konnte. Versprechen würde ich ihm da definitiv nichts, er sollte sich keine falschen Hoffnungen machen. Die Nacht sollte er auf jeden Fall Ruhe haben.
avatar
Copilu
Oberprima

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 97
Anmeldedatum : 24.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 08, 2018 1:06 am

• John Murphy.
Ich glaubte nicht an alles was Jaha erzählte. Ich wusste nur, dass ich nicht hier her gehörte. Keiner hier würde mich jemals als ein Gleichwertiges Mitglied ansehen. Egal was passierte und ihn was für eine Richtung diese Geschichte sich entwickelte. Es war traurig, aber wahr. Selbst nach allem was ich durch gemacht hatte. Aber wenn es eine Möglichkeit gab, denn würde ich sie nutzen. Was hatte ich zu verlieren? Ich würde da draußen sterben oder hier drinnen. Vielleicht gab es ja wirklich eine Chance um das ganze zu überleben und Glücklich zu sein. In einer Stadt, wo man von Vorne beginnen konnte ohne all diese Gesichter zu sehen die es mir nicht Dankten. Selbst wenn die Kleine Rothaarige hier eine von ihnen war, glaubte ich zu wissen, dass sie nicht Dumm war. Sie hatte Köpfchen und sie war in einer genau so armen Position wie ich. Anders wie ich, wurde sie dennoch wie Luft behandelt und sie konnte mir nicht erzählen, dass es toll war, dass alle ihre Ansichten und Dinge die sie tat als nichtig betrachtet wurden. „Denk doch mal nach. Es ist eine plausible Möglichkeit. Es dauert nicht lange und ein unaufhaltsamer Sturm rückt an. Was glaubst du passiert, wenn wir unsere Leute aus Mount Weather befreit haben? Die Grounder werden uns dorthin zurück schicken wollen, wo wir her gekommen sind. Wenn wir das überhaupt schaffen. Diese Leute in den Bergen sind verrückt geworden. Sie haben Waffen, Raketen, den Nebel- sie lassen unsere Leute ausbluten, ich habe Bellamy gehört. Momentan haben wir absolut keinen Plan. Wir müssen uns auf die Grounder verlassen. Wir haben gar keine Vorstellung davon, was da abgeht.“ Mein Gegenüber drehte das Messer in meine Richtung. Was hatte sie vor, wollte sie mich mit ihrem stumpfen Besteck bedrohen? Glaubte sie ich hatte irgendeine Vorstellung von der Stadt des Lichts? Ich war noch nie dort gewesen und darüber erfahren hatte ich auch noch nichts. Ich rümpfte die Nase und holte tief Luft. „Ich weiß es nicht“, antworte ich trocken und sah wieder auf. „Ist es nicht trotzdem mehr Wert als das hier?“ Jaha hatte gesagt, dass er sich mit einer Familie nach der Landung unterhalten hatte, die gewiss von der Stadt des Lichts wusste und ihm gesagt hätte, dass diese existierte. Er war ziemlich durch den Wind gewesen, als er hier angekommen war, aber was wenn an dem was er sagte etwas dran war? Was, wenn er sich das alles nur eingebildet hatte, um zurück in die Position des Hohen Rates zu kommen? Ich hatte keinen blassen Schimmer. Wenn ich eine Möglichkeit gehabt hätte, würde ich sogar allein gehen. Einfach meine sieben Sachen packen und gehen, doch da draußen gab es kein Entkommen. An jeder Ecke lauerte eine Gefahr. „Wie kommst du darauf, dass ich von einem Uns spreche?“, fragte ich und sah sie dabei eindringlich an. Ich sollte es schon im Nachhinein bereuen, dass ich auf sie zu gekommen war. Sie war einfach nicht die Sorte Mädchen für sowas. Vermutlich genoss sie es auch noch so seltsam zu sein. Ich zuckte die Schultern und ließ die Augen kreisen. „Ich bin vermutlich davon ausgegangen das du nicht ganz so bescheuert bist wie du tust. Ich weiß wie es ist einsam zu sein und es nicht zugeben zu wollen“, murmelte ich still in mich hinein. Wahrscheinlich hatte sie es trotzdem gehört, doch das spielte doch gar keine Rolle. „Und ich hasse dieses verdammte Leben. Den hohen Rat. Es ist nur eine Frage der Zeit, in der sich auch hier neue Regeln aufstellen. Regeln, die Clarke an den Tag lenkt um uns das Leben zu „erleichtern““, ich setzte diese Worte hörbar in Anführungszeichen und seufzte. „Jeden Tag in diesem Dreckloch aufzuwachen und so zu tun als wäre ich den Menschen hier etwas schuldig. Als müsse ich ihnen für mein Leben danken und dafür das sie mich wieder hier rein gelassen haben.“ Ich blickte auf und sah in die Menschenmasse die um uns herum unschuldig in ihrem essen herum stocherte. „Du bist auch eine Hundert. Diese Menschen haben mit angesehen wie du verhaftet worden bist für etwas was in ihren Augen nach ein Verbrechen war. Schon mal darüber nachgedacht was sie mit dir getan hätten wenn du nicht volljährig gewesen wärst? Sie hätten dich gefloatet. Getötet und alle hier hätte es nicht einmal interessiert, wer du bist. Was sollte sich jetzt hier ändern?“ Spielte das überhaupt eine Rolle? Sie hatte mir schon vorher nicht zugehört. Sie war eben eine miese kleine Göre. „Ach, vergiss es. Ich bin weg. Ich habe eh nichts zu verlieren. Falls ich sterbe habe ich jedenfalls für etwas gekämpft. Mach du weiter deinen Illegalen Medikamenten Handel“, raunte ich leise genug das nur sie es hörte und erhob mich von meinem Stuhl. Ich hatte wirklich genug von all diesen Gesichtern. Von ihr und den Leuten, die glaubten sie seien etwas besseres.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am So Jul 08, 2018 9:52 am

Tessia
Es war nicht fair, dass dieser Mann mich angriff und ich eingesperrt wurde, nur weil ich ein Grounder war. Ich hatte zuerst einen Faustschlag abbekommen. Er hatte mich zuerst geschubst, mich zu Boden gerungen, mir die Faust ins Gesicht gedrückt, mich gewürgt! Dieser Mann hatte mich tot sehen wollen und ich wurde eingesperrt, weil ich mein Leben verteidigt hatte. War das fair? Nein. Natürlich nicht, aber wann war das Leben eines Grounders schon fair, seit die Skaikru hier unten gelandet war? Wir wurden abgeschlachtet und selbst in der Waffenruhe griff man uns noch an, obwohl wir in ihrem Camp deutlich in der Unterzahl waren und uns friedlich verhielten. Dieser Mann war auch mich losgegangen und doch saß ich nun in der Zelle, während er von den Ärzten umsorgt wurde. „Und er kommt einfach so davon? Er greift mich an und ich werde eingesperrt? So funktioniert eure Politik also, ja?“, murmelte ich und hielt mir weiterhin die Hand vor die Platzwunde an meiner Wange. Das Blut sickerte allerdings doch ziemlich gut aus der Wunde und ich hatte Probleme es mit dem Ärmel immer wieder aufzuwischen, bevor er es sah. Ich wusste nicht wie weit Bellamy oder die anderen Skaikru einweiht waren. Kannten sie all unsere Bräuche und Traditionen? Wussten sie, dass bei uns die Natbleda bis auf den Tod kämpften, um der nächste Commander zu werden? Denn wenn ja, dann würden sie mich ausliefern und ich würde meinen Tod finden. Clarke wusste sicher Bescheid so wie sie auf Lexa gehangen hatte. „Nein Danke. Das ist nur eine Platzwund, niemand muss sich da irgendwas angucken.“, lehnte ich ab. Ich ließ sicher keine Skaikru Ärztin an meine Wunden, wenn sie vorher noch nie Nachtblut gesehen hatte. Lincoln kannte das und er könnte die Wunde notfalls nähen, wenn ein Pflaster nicht reichte. „Er hat mich auf den Boden geschubst, Bellamy. Niemand hat eingegriffen und wir standen mitten in der Menge. Vermutlich hätten sie ihn noch angefeuert, wenn ich mich nicht aus seinem Griff befreit hätte.“ Der arme Junge war einfach viel zu gutgläubig. Er hielt zu viel von seinem Volk. Sie waren verängstigt und Furcht brachte Leute dazu alles zu tun. Auch ein Mädchen zu töten, obwohl sie nichts getan hatte, außer anders zu sein. „Alles klar, dann lasse ich mich das nächste Mal von ihm erwürgen.“, grummelte ich und verdrehte meine Augen. Ich sollte mich ruhiger verhalten? Wie sollte das denn bitte gehen, wenn ich dafür sorgen musste, dass einer seiner Leute mich nicht umbrachte? Ich sah ihn an, als er plötzlich die Glastür zur Zelle öffnete und mir damit die Chance gab abzuhauen. Klar, sie hatten kein Recht mich hier festzuhalten, aber niemand hatte ihm das hier erlaubt. Ich presste die Lippen aufeinander, zögerte kurz, ließ mir die Chance aber natürlich nicht nehmen. Ich stieg aus der Zelle und hielt mir weiterhin die Wange fest, während ich augenrollend nickte. Ja, ich würde es schon schaffen bis zu seinem dummen Zelt zu laufen ohne mich wieder von jemandem angreifen zu lassen. Ich lief den Flur herunter und suchte mir dunkle Wege nach draußen, während ich den Kopf gesenkt hielt und meine Platzwunde mit der Hand verdeckte. Ich huschte über den Platz und schlüpfte in Bellamys Zelt, wo ich dann endlich die Hand von der Wunde nehmen und das Blut so gut es ging wegwischen konnte. Aber natürlich hinterließ es Schlieren auf meiner Haut – genauso wie normales Blut ja auch, bloß eben… schwarz.
avatar
Skyfall
Lehrer

Alter : 20
Anzahl der Beiträge : 1279
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 08, 2018 1:04 pm

• Bellamy Blake.
Ich hatte Tessia gegen den „Befehl“ gehen lassen. Keine Ahnung, ob sich das als Fehler heraus stellte. Abby wirkte wenigstens nicht sonderlich davon begeistert. Dennoch tat sie es ab und gab es als meine „Verantwortung“ zu verstehen. Solange sie sich ruhig verhielt, war es ja auch in Ordnung. Ich presste meine Lippen zusammen und begann mich nach Lincoln um zusehen. Nachdem ich ihn gefunden hatte, kam dieser nahezu freiwillig mit, als ich ihm verriet, dass Tessia verletzt war. Er wusste es und hatte es bereits gesehen. Natürlich, schließlich war er derjenige gewesen, der sie abgeführt hatte. Lincoln war eben doch irgendwo ein guter Kerl. Nachdem er meine Schwester bat im Zelt zu bleiben, griff er sich einen Mullverband, Desinfektion Zeug und folgte mir. Ich blinzelte in die Sonne als wir sein Zelt verließen und quer über das Lager auf meines zusteuerten. „Die Kleine ist ganz schön aufgeweckt mh?“, meinte er und sah mich an. Ein grinsen huschte kurz auf seine Lippen und ich nickte ihm bedacht zu. Wenn nicht schon ein kleines bisschen zu sehr für meinen Geschmack. Und dabei hatte ich wirklich nichts gegen Frauen die sich selbst wehren konnten. „Wem sagst du das, wenn das so weiter geht, muss ich jemanden einstellen, der für sie den Babysitter spielt.“ Ich zog eine Augenbraue an und musterte Lincoln der neben mir her lief. „Was siehst du mich dabei so an. Ich hab mit der Sache absolut nichts zu tun.“ Und damit hatte er Recht. Ehe ich noch etwas sagen konnte, schlüpfte er durch die Plane meines Zeltes. Ich zögerte, ehe ich ihm folgte und Tessia betrachtete die auf dem breiten Haufen Decken und Kissen saß. Sie hielt sich mit dem Ärmel ihrer „Kutte“- oder was auch immer sie dort trug, den Kopf während sich ein teil davon schon mit Blut vollzog. Lincoln kniete sich Väterlich zu ihr. „Du hast echt Glück das Bellamy dich da raus geholt hat.“ Erst jetzt sah sie auf und blickte erst zu mir und dann zu Lincoln. Was hatte Lincoln damit jetzt gemeint? Es war ja jetzt nicht so, als ob Tessia des Todes geweiht war mit ihrer Kopfverletzung. Als ich die Platzwunder am Kopf gehabt hatte, hatte sich auch keiner weiter darum geschert. Diese Verletzungen waren schlimmer als sie aussahen. „Aber du hast Glück sieht ganz normal aus. Du solltest nur ein wenig Kopfschmerzen haben.“ Erneut lächelte er als sich ihre Blicke trafen. Erst jetzt ergriff auch ich das Wort: „Der Hohe Rat sagt es ist in Ordnung wenn du erst einmal bei mir bleibst.“ Die Leute waren eben noch nicht ganz so wirklich von ihr Überzeugt, so wie die Sache aussah. Und solange dieses Misstrauen herrschte, war ich eben für sie zuständig und sollte dafür sorgen das sie die Beine still hielt, denn ansonsten war ihr Aufenthalt hier in Arkadia schneller vorbei als sie glaubte. Ich wollte sie nicht unbedingt weg schicken müssen. Selbst wenn die Karten jetzt schon auf Rot standen. Ich legte meine Stirn in Falten und verschränkte meine Arme vor der Brust. Meine typische „Bellamy“ Haltung, wenn ich nicht wollte das jemand durch mich hin durch sah und erkannte was in meinem Kopf wirklich vor ging. Ich beobachtete das Geschehen vor mir. Lincoln säuberte ihre Wunde nahezu vorsichtig und begann diese dann mit einem Pat abzudecken. Er machte das ganz gut, dafür das er ein Grounder war. Wenn man das so sagen durfte, ohne das es Vorurteils bewusst klang. Ich musste unbedingt dieses Denken ablegen, jetzt wo die Waffenruhe herrschte. Während ich der ganzen Sache so folgte und Lincoln die vermutzten Pats mit denen er ihr das Gesicht säuberte so auf den Legte, fiel mir auf das ihr Blut sehr dunkel war. Nahezu schwarz. Wie war das möglich? Bildete ich mir das ganze nur ein, oder wirkte dieser Zustand wirklich besonders? So etwas hatte ich noch nie zuvor gesehen. „Vielleicht sollte ich mir darüber sorgen machen, dass dieser Kerl dich dazu bekommt zu bluten und ich dir noch nicht einmal einen Kratzer zufügen konnte“, warf ich in den Raum und bewegte mich auf einen der Stühle zu. Lincoln schien fertig mit seiner arbeit und begann die blutverschmierten Lumpen in meinen Mülleimer zu werfen. „Fertig. Alles halb so wild. In wenigen Tagen solltest du schon wieder ohne die Abdeckung herum laufen können. Du solltest es vielleicht aber doch eher ruhig angehen lassen die nächsten Tage, wie sieht es aus?“ Er wollte mir helfen. Doch aus Tessia ein Versprechen heraus zu bekommen was das betraf, war nahezu unmöglich so wie ich sie bis jetzt erlebt hatte. Sie war sehr von sich überzeugt und sich ihrer Meinung nahezu sicher wie es schien. Bisher hatte ich wirklich nur meine Schwester erlebt, die solch einen Willen an den Tag gelegt hatte.
avatar
Troian.
Lehrer

Alter : 22
Anzahl der Beiträge : 852
Anmeldedatum : 23.06.18

Nach oben Nach unten

Re: The 100 RPG

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Seite 4 von 23 Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 13 ... 23  Weiter

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten