The 100 RPG

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 4:58 pm

• John Murphy.
Ich wich ihrem Griff nicht. Sie packte mich und drückte mich mit voller Wucht gegen die Steine hinter mich. Ach komm, wen wollte sie mit dieser Aktion einschüchtern? Schließlich war sie selbst Schuld daran. Wäre ich nicht gewesen, wäre sie nun tot! Sie hätte sich verlaufen und der Nebel hätte sie erwischt. Provokant legte ich den Kopf schief und befreite mich mit einem Ruck aus ihrem Griff. Sie war nur ein dürren kleines Mädchen. Was wollte sie mir anhaben. Wenn sie etwas los werden wollte bitte- aber nicht an mir. “Pass auf wie du mit mir redest, ich habe dir gerade deinen Arsch gerettet. Von mir aus kannst du gerne da raus gehen und dir dein kleines Hübsches Gesicht weg ätzen lassen. Wirklich, tue dir keinen Zwang an.” Sie musste nicht hier drinnen mit mir gemeinsam Zeit verbringen. In keinem Szenario war ich an dieser Sache Schuld. Ich war ihr gefolgt, doch meinetwegen hatte sie sich nicht verirrt. Sie war wohl wirklich davon überzeugt, dass das hier keines Weges ihre Schuld gewesen war. “Und wie oft muss ich dir sagen, dass ich mir von jemanden wie dir nicht den Mund verbieten lasse?! Wir halten uns beide nicht an diese Absprechen, welch ein Jammer. Und mal ehrlich: Was hast du in dieser ganzen Sache beigetragen? Seit dem wir hier auf der Erde sind?! Du und all die anderen ihr habt immer nur nach einem schuldigem gesucht und euch versteckt. Du weißt doch gar nichts über das Leben hier auf der Erde und du weißt nichts über die Grounder. Ihr schaut alle nur weg. Du bist wirklich Dümmer als ich geglaubt habe, wenn du meinst mit einem Handel einen Frieden hervorzu heben “ Sie versteckte sich nur und kümmerte sich um ihren eigenen Arsch. Sie war genauso Naiv wie Bellamy oder Clarke. Glaubte alles würde gut werden wenn wir uns ergaben. Wenn wir eienn Frieden mit den Groundern aushalten. Nach allem was sie uns angetan hatten. Dabei ging es nicht nur um die Leute in Mount Weather. Es ging um deutlich mehr als das. Wenn wir unsere Leute aus der Gewalt der Mountain Men befreit hatten, würde das ganze von vorne Anfangen. Doch wir waren wenigstens die Leute gewesen die wirklich auch etwas unternahmen. Die, die auch kämpften. “Okay Cool, denn verrate mir eben nicht deinen Namen. Vielleicht sollte ich mir einfach einen für dich ausdenken. Wie wäre es mit Rotzgöre? Oder Rotschopf? Giftige Klapperschlange?” Es lag in meiner Natur Feuerholz nachzulegen. Wenn sie sich heraus nahm so mit mir zu reden wie sie es wollte, denn konnte ich es auch. Ich war nicht der Idiot vom Dienst und es half mir dabei mich selbst zu schützen. Es lag noch nie besonders in meine Stärke andere Leute an mich heran zulassen. Ihnen zu Vertrauen hatte mich bis jetzt immer nur in wahnsinnige Schwierigkeiten gebracht. Statt uns also zu unterhalten füllten wir die weiten Minuten mit schweigen. Sollte mir Recht sein. Gelegentlich ließ ich mein Feuerzeug aufklicken, doch mittlerweile hatten unsere Augen sich einigermaßen an die Dunkelheit um uns herum gewöhnt. Es herrschte toten Stille. Nur die Wassertropfen in der Höle waren gelegentlich zu hören die in eine Art Pfütze platschten. Vielleicht war es gar nicht so verkehrt auf diese Art und Weise zu sterben. Es würde zumindest überraschend kommen. Als mein gegenüber jedoch das Wort ergriff runzelte ich die Stirn. Erneut betätigte ich das Feuerzeug und musterte sie. Meine Hände hingen locker über meine an mich heran gezogenen Beine und mein Kopf lehnte an die Wand hinter mich. “Chill doch mal. Es sind gerade mal Fünf Minuten vergangen.” Fünf Minuten die sich angefühlt hatten wie eine Ewigkeit. Locker zuckte ich mit den Schultern. Eins meiner Eigenschaften war es wohl, das ich zu fast jeder Sekunde ruhig blieb. Nach allem was ich gesehen und erlebt hatte, war das hier nur eine Nadel im Heuhaufen. Es gab deutlich schlimmeres was hätte passieren können. “Ich habe keine Ahnung. Clarke hat mir davon erzählt. Zur Vorsorge ein bis Zwei Stunden. Mindestens. So lange wie es eben brauch bis der Nebel sich wieder verflüchtigt.” Doch wollten wir wirklich so lange hier sitzen und uns anschweigen? Mein Feuerzeug würde sicher nicht mehr lange mitmachen. Seufzend erhob ich mich und stütze mich an der Wand hinter mich ab. “Ich seh mich hier mal um. Vielleicht gibt es einen anderen Weg raus, von der Stille werde ich noch verrückt”, ließ ich sie wissen. Ich erwartete nicht das sie mich dabei begleitete, es konnte auch sehr Gefährlich werden. Es konnte uns alles über den Weg laufen. Hinter mir wurde es dunkel. Ich trug den kleinen Lichtkegel meines Feuerzeugs tiefer in die Höhle hinein während ich mir geduckt einen weg nach vorne suchte. "War schön dich kennen gelernt zu haben."
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am So Jul 01, 2018 5:21 pm

Tessia
Ich ließ mich darauf nicht ein. Wenigstens sah er ja ein, dass er sich aufführte wie ein Weib mit Stimmungsschwankungen. Zumindest das schien er sich vor Augen führen zu können. Was der Grund dafür war, war mir wirklich egal. Ich war es jedenfalls nicht, denn ich war ihm seit der Krankenstation nicht mehr über den Weg gelaufen. Ich knirschte nur mit den Zähnen und ließ das unkommentiert. Die Skaikru hatte einfach ihre Gefühle nicht im Griff. Genau das war ja auch erst der Grund gewesen wieso Finn mein halbes Dorf abgeschlachtet hatte – nur wegen Clarke und seinen Gefühlen für sie. Ich hatte ihn im Auge, als er sich plötzlich umdrehte und mir damit den Rücken zuwandte. Erschrocken sah ich ihn an – überrascht von diesem plötzlichen Vertrauen. War er verrückt? Wenn ich keine höhere Mission hätte, hätte ich ihm doch sofort in den Rücken gestochen! Wenn jeder Skaikru so leichtsinnig war wie er, würde es ein Leichtes sein den Hohen Rat zu töten. Ich biss die Zähne aufeinander und entspannte mich ein wenig – aber nur ein wenig! Er mochte mit dem Rücken zu mir liegen und damit angreifbar sein, aber das hieß nicht, dass es für mich gleich sicher war. Ich drehte mich auf den Rücken, aber behielt ihn im Auge. Leider aber hatte ich es noch nicht perfektioniert mit offenen Augen zu schlafen, also… hielt ich mich wach. Zuerst setzte ich mich wieder auf, dann begann ich meine Zöpfe wieder so zu flechten wie wir Grounder es nun einmal trugen, doch letztendlich… machte mein Körper nicht mehr mit. Ich war Tage durch den Wald geritten, ehe ich auf Bellamy gestoßen war. Ich brauchte einfach eine Pause – mein Körper brauchte sie. Ich glitt also irgendwann zurück in die Kissen und konnte meine Augen nicht mehr aufhalten. Es war bereits hell, als ich am nächsten Tag von der Plane geweckt wurde. Es hatte die halbe Nacht geregnet, aber das laute Prasseln hatte ausgesetzt und damit war es totenstill gewesen, bis dieses seltsame Skaikru-Mädchen mit den Grounderzöpfen die Plane zur Seite schob und hineinkam. Ich schreckte hoch und saß nun kerzengerade in der Ecke, als ich das Gespräch der beiden belauschte. Ob sie wusste, dass ich hier war? Augenblicklich flammte etwas in mir auf, als ich Clarkes Namen hörte. Sie war zurück? Damit wäre der gesamte hohe Rat hier versammelt, oder nicht? Ich stand auf, als Bellamy plötzlich aus dem Zelt stürmte. Was war nur in ihn gefahren? Seine Schwester drehte sich zu mir um und runzelte leicht die Stirn, als sie mich nur mit seinem T-Shirt bekleidet sah. Mein Blick aber war nur kühl und ich schnappte mir die Jeans vom Stuhl, ehe ich hineinschlüpfte und in meine Stiefel sprang. Ich lief hinter Octavia – den Namen hatte mir Bellamy gestern verraten – hinaus auf den großen Platz und dann sprang sie mir förmlich entgegen. Das Mädchen, das für den Tod meiner gesamten Familie verantwortlich war. Sie hatte den Heben umgelegt und damit beim Dropship meinen Vater und meinen Bruder verbrannt. Und sie war der Grund wieso Finn meine Mutter erschossen hatte. Wenn sie nicht gewesen wäre… Ich biss die Zähne aufeinander. Auf keinen Fall durfte ich jetzt übereilt handeln. Clarke war nicht die einzige hier, die ich tot sehen wollte. Und so wie Bellamy sie in den Arm nahm und ansah… würde ich die Liste wohl erweitern wollen. Er hing also an Clarke, ja? Dann würde ich ihn wohl nicht zur Vernunft bringen können, wenn sie erstmal tot war. Wieso musste auch unbedingt ihr Loverboy mich im Wald finden? Zu schade… ich hätte Bellamy schon gern davor bewahrt mit ihr unterzugehen. Wie schaffte Clarke es nur alle um den Finger zu wickeln? Ich versuchte mich zu entspannen. Ruhig, Tess. „Tessia.“, stellte ich mich so knapp vor wie man es von mir kannte und drückte ihre Hand – da man sich hier scheinbar so begrüßte. Ich drückte ihre Hand ein wenig fester als nötig, woraufhin Clarke ein wenig das Gesicht verzog, doch ich lächelte nur zuckersüß. Das erste Lächeln, das ich generell von mir zeigte – auch wenn es verdammt unecht war, doch das überspielte ich gut. Ich trat ein paar Schritte zurück und bemerkte nun auch Clarkes Blick auf Bellamys T-Shirt, das ich immer noch trug. „Oh ich… alles klar.“, schmunzelte sie und ich verengte leicht die Augen. Was interpretierte sie denn nun da hinein? „Ich werde mich dann mal ausruhen gehen. Ich erzähle dir später alles, Bellamy.“, versprach sie ihm und legte ihm kurz die Hand auf die Schulter, ehe sie an ihm vorbeiging.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 01, 2018 5:44 pm

Isabella Mason
Er befreite sich mit einem Ruck aus meinem Griff und ich funkelte ihn wütend in der Dunkelheit an. Ich liess mich wieder nach hinten sinken und ein tiefer Seufzer entschlüpfte mir. Es war wohl einfach aussichtslos, mit ihm darüber zu reden. Er war wohl einfach zu dumm für so etwas. Hiess es nicht immer, dass die dümmsten am längsten überlebten? Bei ihm schien genau das der Fall zu sein. Ich konnte diesen Typ überhaupt nicht ausstehen. Er brachte mich zur Weissglut. Ich schloss einfach die Augen und verdrehte die Augen, obwohl er es nicht sehen konnte. Er würde nicht auf mich hören und er würde wohl auch nicht aufhören zu plappern. „Hoffentlich wird dir mal die Zunge raus geschnitten, wenn nicht gleich die Kehle durchgeschnitten“, murmelte ich leise vor mich hin. Es war mir egal, ob er es gehört hätte. Ich schaute nur zu mir selbst. Alle anderen waren mir relativ egal. Es ging darum, dass ich lebte. Alle anderen waren nicht so wichtig. Sie konnten mir zwar helfen, aber das war es dann auch schon gewesen. Sie boten mir den optimalen Schutz und ich könnte weiterhin den Handel mit den Groundern betreiben – wenn Murphy nun nicht alles kaputt machte. Ich stiess ein kurzes Stossgebet in den Himmel, als er wieder einen seinen bescheuerten Sprüchen ertönen liess. Dachte er etwa, ich wäre noch nie als Rotschopf betitelt worden? Was dachte er wohl, welchen Spitznamen ich in der Schule gehabt hatte? Ich hatte mich daran gewöhnt. Oder besser gesagt, es ging mir einfach am Arsch vorbei. Wenn er meinen Namen wusste, würde er doch nur versuchen, Informationen über mich zu sammeln. Diese Chance würde ich ihm nicht geben. Es breitete sich Stille zwischen uns aus. Natürlich hörte man hier unten sowieso keine Tiere. Es war genauso still wie zuvor da oben, bevor der Nebel aufgetaucht war. Das einzige, was man hörte, war unser gemeinsamer Atem. Ich seufzte tief und fragte dann irgendwann nach, wie lange das dauern würde. Immerhin schien er sich ein bisschen besser auszukennen. „Tut mir ja leid, dass ich gefragt habe“, giftete ich ihn an. Es war ja wohl kein Verbrechen zu fragen, wie lange dass der Nebel noch andauern würde. Ich wollte doch nur wissen, wie lange es mit ihm noch hier unten aushalten musste. Er war wirklich nicht gerade die beste Gesellschaft. Ich würde wohl jeden bevorzugen, anstatt mit ihm hier unten in der Höhle zu sitzen. Ich seufzte leise auf und fuhr mir über das Gesicht, als er sich auf einmal aufrichtete. Er wollte die Höhle durchsuchen gehen. Gut, dann sollte er das tun. Hoffentlich würde er auf ein Tier stossen, welches ihn auffressen würde. „Hoffentlich bin ich weg, bis du wiederkommst“, meinte ich und sah ihm kurz hinterher. Der Lichtkegel seines Feuerzeugs wurde kleiner und dann sah ich es fast schon nicht mehr. Ich lehnte mich wieder nach hinten und schloss erneut die Augen, da es fast genauso dunkel war, wie wenn ich die Augen offen behielt. Nun hörte man nur noch meinen Atem und ich rührte mich einfach nicht und sass weiter da. Ich wusste nicht, ob er nochmals zurückkommen würde. Eigentlich war es mir aber auch relativ egal.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 7:23 pm

• Bellamy Blake.
Clarkes Blick glitt von mir zu dem Grounder-"Mädchen". Sie stellte sich vor, doch trotzdem konnte ich ein Fragezeichen in Clarkes Gesicht erkennen. Und nicht nur ihr Blick, sondern auch der von meiner Schwester glitten nahezu gleichzeitig in meine Richtung. Trotzdem war ich der Überzeugung, es täte nicht zur Not, ihr dieses belanglose Aufeinander treffen zu schildern. Wenigstens hieß es nicht das, was alle vermuteten. Es hatte gedauert bis ich begriffen hatte wieso meine Schwester und auch Clarke mich so ansahen. Sie war ein Grounder, wieso sahen mich alle so an, als würden sie mir zutrauen das ich etwas mit ihr Anfging. Ich kannte sie kaum! Nur für eine Nacht und es war absolut nichts passiert. Und ganz sicher würde es das auch nicht. Zudem war dieses T-Shirt so schlicht, dass man auf den ersten Blick gar nicht erst hätte darauf kommen können das es von mir war. Ich räusperte mich. Nagut, zu Beginn hatte ich mich hier auf der Erde aufgeführt wie ein König und mich auch mit den Mädels vergnügt, aber jetzt wo Krieg herrschte trauten sie mir das wirklich zu? "Das ist eine sehr kurze Geschichte. Sie ist belanglos”, entgegnete ich Clarke. "Sie hat aber Zeit." Das ich Tessia im Wald angetroffen hatte und sie versucht hatte mich in den ersten Minuten zu überfallen war nichts, was ich groß ausschmücken musste. Nichts was so wichtig war das Clarke einen Gedanken daran verschwenden musste. Ich würde kein Wort darüber verlieren oder vertiefen, was die beiden sich da zurechtsponnen. Sie wussten selbst das ich nicht so ein Kerl war und wie meine Schwester war ich schon lange nicht. Ich teilte mein Bett nicht mit jemanden von dem ich mir nicht sicher war, dass er mich nicht mitten in der Nacht umbrachte. Zu meinem Glück hatte ich diese Nacht überlebt, ohne das sie mir ein Messer in den Rücken gerammt hatte. "Und das was du erlebt hast hat auch Zeit. Du solltest dich ausruhen. Glaub mir, das nützt niemanden etwas wenn du nicht einmal ein Auge zu machst. Deine Mutter wird das verstehen." Doch nicht alle waren so wie ihre Mutter, denn ich wusste wie die Leute vom Hohen Rat waren. Sie erwarteten eine Berichterstattung, doch so wie Clarke aussah, hatte sie noch immer mächtig damit zu kämpfen, dass Finn tot war. Sie trauerte und versuchte es nach außen hin zu verstecken. Wie immer gab sie dieses Taffe Mädchen, dass eigentlich für den Augenblick gebrochen war. Auch sie brauchte mal eine Pause. Dennoch verstand ich nicht, wieso sie sich so sehr dafür verantwortlich machte. Für das Glück aller. Wieso war Clarke nicht in der Lage sich selbst zu vergeben? Ich vergab ihr. Das taten wir alle. Es war nicht ihre Schuld. Sie hatte ihm den Gnadentot gegeben, sie hatte ihn somit gerettet. Die Folter die die Grounder mit ihm getan hätten, wäre tausend Mal schlimmer. Ich biss mir auf die Lippen und blickte einmal in die Runde. Es überraschte mich, dass Clarke nicht wiedersprach. In meinen Augen wirkte sie sogar eher so, als würde sie von mir noch einmal in den Arm genommen werden wollen. Doch da ich ihr auch in diesem Punkt nicht zu nahe treten wollte, unterließ ich es. Ich ging einen weiteren Schritt auf sie zu und neigte mich zu ihrem Ohr und legte ihr behutsam eine Hand auf die Schulter. “Ich bin Froh das es dir gut geht”, kurz trafen unsere Blicke sich ehe ich wieder einen Schritt Entfernung zwischen uns brachte. Im selben Atemzug drehte ich mich zu Tessia und deutete auf das Zelt, in dem wir unsere Kleidung aufbewahrten, nachdem sie bewaschen worden waren. Jeder hier hatte eine bestimmte Aufgabe um das Dorf am laufen zu behalten und ich war mir sicher so fleißig wie unsere Leute waren, waren auch ihre Kleider wieder trocken. “Wir sollten zusehen das wir deine Kleidung trocken bekommen. Es ist bald Zeit für die Essenausgabe.” Ich hatte gesehen wie wichtig Lebensmittel für Tessia waren und sie war sicherloch froh das wir sie nicht einfach so wieder vor die Tür setzten. Sie konnte sich noch einmal richtig satt essen und sich vielleicht etwas Brot und Früchte für unterwegs einpacken. Ich trat an Clarke vorbei und merkte das Tessia mir folgte. Auch wenn ich wirklich gespannt war was Clake zu berichten hatte, es würde einfach seine Zeit dauern und diese sollte sie sich auch nehmen. Egal was sie glaubte für uns tun zu müssen, sie hatte wirklich schon genug getan und jetzt waren wir anderen an der Reihe ein kleines bisschen mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am So Jul 01, 2018 8:00 pm

Tessia
Ich runzelte nur die Stirn, als sowohl Octavia, als auch Clarke mich nun ansahen und danach so seltsam zu Bellamy schauten. Was zur Hölle sollte das denn nun schon wieder heißen?! Gott, ich hasste es, dass sie mich so außen vor ließen, obwohl es doch offensichtlich um mich ging. Ich ballte die Hände zu Fäusten. Am liebsten würde ich Clarke sofort meine Hände um den Hals legen und sie zu Tode würgen, aber sie war nicht mein einziges Ziel und wenn ich noch eine Chance haben wollte die anderen Mitglieder des hohen Rates auszuschalten, dann musste ich mich jetzt zusammenreißen und die Informationen sammeln, die ich brauchte. Ich konnte jetzt nicht einfach durchdrehen und ausrasten. Ich musste mich zusammenreißen. Vermutlich hatte ich nicht mehr besonders viel Zeit hier im Lager, denn auch wenn meine Schulter nun wieder schmerzte, würden sie mich wohl kaum einfach hier wohnen lassen. Bald würde ich zurück im Wald sein und dann konnte ich sie nur noch über die Bäume beobachten, damit ich über den Zaun schauen konnte. Ich verschränkte die Arme ein wenig patzig vor der Brust, während Bellamy weiter mit Clarke sprach und seine Hand auf ihre Schulter legte, um ihr etwas zuzuflüstern. Ja, er würde definitiv mit ihr sterben müssen, wenn er so an ihr hing. Das war wirklich schade, denn Bellamy… schien ein ganz anständiger Typ gewesen zu sein. Leichtsinnig und dumm und mit Stimmungsschwankungen, aber er hatte mich aufgenommen, anstatt mich einfach zu töten. Ich wandte den Blick von den beiden ab und ignorierte dieses intime Getue einfach. Octavia hatte schon längst augenverdrehend die Kehrtwende gemacht und war zurück zum Stall gegangen, wo sie sich um mein Pferd kümmerte. Sicher sattelte sie es bereits für mich. Es würde mich nicht wundern, wenn sie mich wieder nach dort draußen schicken würden. Leider nur wusste ich auch, dass gerade im Moment die Reiter draußen im Wald waren, die Clarke herbegleitet hatten. Sicher hatte Lexa ihnen auch aufgetragen nach mir zu suchen. Es wunderte mich ja bereits, dass Clark mich nicht erkannt hatte, weil Lexa ihr von mir erzählt hatte. Scheinbar schämte sich Heda dafür eins ihrer Natbleda verloren zu haben, das unehrenhaft abgehauen war. Ich knirschte leicht mit den Zähnen, als Bellamy endlich fertig war. Er deutete in Richtung Zelt und ich stapfte ihm hinterher. Der Boden war immer noch leicht rutschig vom Regen gestern. Ich folgte ihm durch die Plane in das Zelt und ging zu der weißen Bluse, die noch über dem Stuhl hing. Sie war noch leicht feucht, aber das war mir jetzt egal. Ich zog – wieder ohne Vorwarnung – sein T-Shirt über den Kopf und tauschte es kurzerhand gegen das weiße Top, das am Saum noch ein wenig feucht war und deswegen ein wenig an meinem Bauch klebte. Das T-Shirt reichte ich ihm zurück. „Hier.“, sagte ich und reichte ihm den Stoff zurück. „Aber hältst du es für gut mich in voller Montur hier herumlaufen zu lassen? Die Leute starren mich in euren Klamotten schon genug an. Ich will ihnen ja keine Angst machen, so sensibel wie hier alle sind.“ Zumindest, wenn er vorhatte mich denn noch mit zur Essensausgabe zu nehmen, wenn er sie schon ansprach. Vielleicht wollte er mich auch raus schicken, während alle aßen. Ich presste die Lippen leicht aufeinander und musterte ihn eine Weile einfach nur. „Also wann schickt ihr mich wieder weg?“, fragte ich ihn nun ganz offen. Ich musste das wissen, wenn ich vor hatte mich vor den Reitern draußen noch zu schützen. Sie würden mich sehen – auch wenn sie nicht explizit nach mir suchen würden – und dann würden sie mich jagen. Ich würde mich gern darauf vorbereiten können.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 9:29 pm

• Bellamy Blake.
Es überraschte mich nicht, dass sie einfach so ohne weitere Vorwarnung mein Shirt über den Kopf zog und es mir in die Hände drückte. Ich nahm meinen Blick wieder von ihr und musterte mein Shirt. Irgendwo hin musste ich ja sehen. “Lincoln dulden sie auch hier und Octavia ebenfalls.” Reichte ihr diese Antwort? Lincoln und meine Schwester hatten wenigstens keinen um Erlaubnis gefragt. Und Lincoln mussten sie mittlerweile dulden. Er hatte sich oft genug Bewiesen. Sie trugen eben das, was sie für Richtig hielten und gelegentlich trug der gute Freund meiner Schwester eben auch seine typischen Grounder-Sachen. Es gab niemanden hier der ein Gesetz erlassen hatte, dass es verboten war. Meiner Meinung nach durfte sie tragen was sie wollte. Den guckten die Leute eben dämlich, das taten sie wegen so ziemlich jeder Kleinigkeit seit dem sie einen Fuß auf die Erde gesetzt hatten und bemerkten, dass nicht nach ihren Regeln gespielt wurde. Meiner Meinung nach war die Gesetzgeberei des Hohen Rats komplett unangebracht und fehl am Platz. Wir hatten gesehen was die Erde für ein Ort war, man hätte uns das Wort übergeben lassen sollen. Doch sie versuchten nur wieder uns in ihre Schranken zu weisen. Uns wie Kinder zu behandeln. Dabei waren wir alle reif genug selbst zu entscheiden, was wir wollten. Der Hohe Rat merkte selbst ziemlich schnell, dass sie ohne uns- die 100- aufgeschmissen waren. Jeder trug etwas dazu bei. Ich griff nach meiner Weste. Ich schlüpfte hindurch und schon waren meine Schultern wieder genau wie üblich mit einer Art Panzerung überdeckt. Ich bezweifelte immer noch, dass es den größten Schaden verminderte, doch in einem Nahkampf war es immerhin ganz praktisch. Es war besser als ganz ohne einen Schutz in einen Kampf aufzubrechen. Ich schritt an ihr vorbei, verließ mein Zelt und schätzte, dass sie mir einfach folgte, ohne es zu hinterfragen. Ich überlegte für einen kurzen Augenblick. Es wollte sie bis jetzt keiner Los werden. Ich konnte mir dennoch gut vorstellen, dass Marcus noch kein Wort zu Abby gesagt hatte was Tessia betraf. Er wusste wie viel in ihrem Kopf vorgegangen war. All die Sorge um ihre Tochter, da war ein weiteres Grounder Problem nicht ganz das richtige um die Stimmung zu heben. Zudem war das “Problem” als das sich Tessia heraus stellte kleiner als Gedacht. Sie machte keine Probleme und alles lief super. Trotz der Tatsache, dass sie ein Grounder war. Kaum zu glauben das ich das mal erlebte. Als ich ihre Schritte hinter mir hörte, antwortete ich ihr: “Du hast Clarke gehört. So lange der hohe Rat nichts gegen deinen Aufenthalt auszusetzen hat, wird es schon kein Problem sein das du hier bist.” Vor allen nicht, wenn sie sich so unaufällig verhielt wie jetzt. Sie hatte mir ja bereits erklärt, dass sie allein gewesen war. Daraus konnte man entnehmen, dass keiner nach ihr suchte und sie kein Dorf hatte in dem sie wohnte. Sie war nichts anderes als eine Streunerin. Was hatten wir zu befürchten. Es würde keinerlei Konsequenzen geben. Vorausgesetzt sie blieb freiwillig. “Wenn Clarke das Urteil des Commanders verkündet und sie der Waffenruhe beipflichten, wird es sowieso kein Problem mehr sein.” Wenn alles unterzeichnet war, würden wir gemeinsam als Verbündete kämpfen. Niemand brauchte sich mehr zu verstecken oder musste in Angst davor leben getötet zu werden. Und da ich wusste, dass Clarke es geschafft hatte, ohne das sie es zu mir sagte, war ich davon überzeugt das sie auch aus der Sicht des Hohen Rates bleiben durfte. “Vorausgesetzt du willst bleiben. Es wird dich keiner zwingen hier zu bleiben. Wenn du dich jedoch dafür entscheidest, solltest du auf jeden Fall noch einmal mit Marcus sprechen. Er stellt dich unserer Voratzssitzende vor. Sie ist wirklich sehr nett, vor ihr brauchst du dich nicht zu fürchten. Und vielleicht auch mit Lincoln, er wird das mit einer Unterkunft klären. Du wirst etwas langfristiges brauchen.” Selbst wenn sie sich dazu entschied weiter zu ziehen und noch wenige Tage zu bleiben, sollte sie einen anderen Ort zum schlafen haben als den Boden meines Zeltes. Zudem war es für beide Pateien- für sie und für mich- angenehmer ein Auge zu zubekommen. Das mit dem Vertrauen war eine wirklich langwirige Sache und es würde sich nicht einfach so in Luft auslösen nur weil eine Waffenruhe zwischen unseren Völkern herrschte. Vielleicht mochte sie es kennen und gewohnt sein unter freien Himmel zu schlafen und alles was dazu gehörte, aber wir waren im Gegensatz zu den Groundern keine Wilden und wenn wir für Lincoln einen Schlafplatz organisieren konnten, denn würden wir es auch für sie. Es war zwar eng hier bei uns im Lager, aber für hatten für jeden einen Platz. Sie konnte schließlich immer noch frei entscheiden ob sie wirklich draußen schlafen wollte. So wie es Lincoln mit meiner Schwester eben auch tat. Meinetwegen konnten sie tun und lassen was sie wollen. Ich würde keinen dafür verurteilen und die Grounder kannten es eben nicht anders.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 10:20 pm

• John Murphy.
Mit ihr sowas wie ein neutrales Gespräch anzufangen konnte man wohl nicht.  Sie war genauso Dickköpffig wie ich, doch im Gegensatz zu mir, zeigte sie ständig mit dem Finger auf mich. Als ich etwas dafür konnte das wir in dieser Lage waren. Ich hatte ihr absolut nichts getan. Sie nahm es sich einfach heraus. Ich konnte gar nicht sagen wie sehr sie mich mit dieser Einstellung nervte. Alles an diesem kleinen Rotschopf nervte mich. Sollte was auch immer hier unten in der Dunkelheit herrschte, sie fressen. Gut, dass meinte ich vielleicht nicht so- aber die angespannte Seite von mir hätte ihr schon gerne irgendwie eins für ihre Taten ausgewischt. Einfach nur weil sie genau wie ich verdient hatte für ihre Strafen zu bezahlen. Erst jetzt als sie wieder anfing mit ihren Worten eine Stichellei Anzufagen, rümpfte ich die Nase und lachte gekünstelt. “Ich drück dir die Daumen. Hoffentlich wirst du gefressen”, entgegnete ich laut trällernd. Ein kleines Echo gab meine Worte wieder, als ich immer tiefer in den schmalen Gang hinabstieg. Es ging hier ziemlich schmal herunter. Vermutlich lebte hier kein Tier mehr. Dafür war diese Höle wenigstens viel zu schmal. Es sah eher aus wie eine Höle von einem Menschen. Wenigstens hätte mich ein wildes Tier schon längst attakiert wenn es so gewesen wäre. Doch es blieb still. Das einzige was zu hören war, war der Grund unter meinen Füßen als ich mich bewegte. Vielleicht waren die Knochen zu Beginn der Höhle nur hierrunter geschmissen worden, um sie zu entsorgen oder vermutlich waren es bereits Leichen gewesen, die soweit verfault waren, dass sie verfallen waren. Mit meinem Feuerzeug leuchtete ich mir den Weg voran. Die Stille die um mich herum herrschte war angenehm, aber auch etwas beengend. Je weniger ich einen Gedanken daran verschwendete, umso besser würde es wohl schon werden. Mittlerweile lief ich schon relativ lange. Doch spürte ich da sowas wie einen Luftzug? Ich erzündete erneut mein Feuerzeug und sah wie die Flamme im Wind flackerte. Das war doch in der Tat etwas gutes. Ich beschleunigte meine Schritte und stieß letzendlich auf eine Wand. Es war gut zehn bis fünfzehn Minuten vom Anfang entfernt. Ich hielt meine Hand an die kalte Wand und spürte die Kälte. Auf der anderen Seite musste es sowas wie einen Ausgang geben. Mit einem kräftigen Tritt stieß ich gegen die Felsen. Es regte sich jedoch nicht. “Fuck”, murmelte ich und presste meine Lippen feste aufeinander. Ich würde noch irre werden zwei Stunden hier zu verweilen. Wenn wir überhaupt auf eine Nummer sicher gehen wollten, denn würde es sogar länger brauchen als das. Wieso musste alles immer in einem Chaos enden? Egal wo ich war und mich aufhielt? “Komm schon”, erneut glitten meine Finger über das Gestein ehe ich meine Fingerspitzen in die dünne spalte drückte und kräftig daran zog. Es musste die andere Seite des Höle sein auf der ich mich jetzt befand. Es musste einen Ausgang geben, der nicht unbedingt auf der Seite des Nebels lag der sich in diesem Sektor befand. Erst jetzt vernahm ich die Schritte hinter mir. Ohne mich umzudrehen wusste ich, dass es der Rotschopf war. “Das hat ja wirklich lange angedauert”, murmelte ich und versuchte erneut mit einem sehr kräftigen Ruck  die Mauern zu bewegen. “Hinter dieser Wand sollte ein Ausgang liegen. Wenn wir Glück haben, liegt er in einem anderem Sektor.” Auf ihren Blick runzelte ich die Stirn und seufzte. Sie schien wirklich nicht sonderlich viel über die Einzelheiten zu wissen. War sie wirklich also wirklich Blöd oder tat sie nur so? Verstand sie wirklich nicht? Ich atmete tief ein und drehte meinen Kopf zu ihr. “Der Nebel wird laut Clarke in verschiedenen Sektoren zu verschiedenen Zeiten aktiviert. Wenn hinter dieser Mauer ein Ausgang liegt, könnte es verhindern das wir mehr als zwei Stunden in diesem Gemäuer verweilen. Wir sind ca. zehn Minuten  durch diesen Tunnel gegangen. Wir könnten die Linie überschritten haben von hier aus.” Doch diese Wand erschien Undruchdringlich. Erneut ließ ich eine kleine Flamme aus meinem Feuerzeug kommen und scheuchte mit meinem Fuß etwas Dreck auf. “Verflucht”, stammelte ich und lehnte mich an die Wand. “Irgendeinen Plan?”, fragte ich und streckte meine Hände von mir. Zu Zweit würden wir diese Steine vermutlich niemals bewegen können. Ich rieb mir meine Nase und schnaubte. “Ich halte es keine weiteren zwei Stunden hier aus. Deine Gesellschaft alleine ist schon hart genug.” Auf ihren Blick grinste ich übertrieben sarkastisch und legte meinen Kopf schief. "Also Prinzessin? Irgendwelche Vorschläge? Ich bin für alles offen."
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Jul 02, 2018 8:01 am

Isabella Mason
Murphy war echt ein Arschloch. Ich hatte immer gedacht, dass er nicht gerade der tollste Kerl war, aber dass er wirklich so ein Arsch war? Das hätte ich nicht gedacht. Aber so war es wirklich. Man konnte mit ihm absolut kein vernünftiges Wort wechseln. Vermutlich war dafür aber auch sein IQ einfach zu niedrig. Dafür konnte er ja nicht wirklich etwas, aber dann sollte er wohl besser auch sein vorlautes Maul zurückhalten. Das würde er aber leider nicht. "Jaja, du mich auch", murmelte ich leise bei seinen Worten. Ich hoffte eher, dass er gefressen würde. Immerhin stellte er hier für mich eine Gefahr dar. Ich wusste immer noch nicht, was er tun würde, wenn wir wieder im Camp wären. Würde er direkt zum hohen Rat rennen? Ich hatte es vor herauszufinden. Immerhin musste ich wissen, ob ich mich gleich aus dem Staub machen sollte oder nicht. Eigentlich wollte ich zwar nur noch in mein Bett und schlafen, aber dieser ganze Tag war wohl einfach nur unbeschreiblich scheisse. Anders konnte man es nicht in Worte fassen. Die kleine Flamme von Murphys Feuerzeug wurde immer kleiner und irgendwann sah ich sie gar nicht mehr. Eine Weile sass ich einfach nur da und hatte die Augen geschlossen. Vielleicht sollte ich ja auch einfach ein bisschen schlafen. Bis ich aufwachen würde, hätte sich der Nebel sicher schon verflüchtigt. Doch irgendwann merkte auch ich, dass ich wohl nicht schlafen könnte. Also rappelte ich mich auf und folgte Murphy hinterher, obwohl er schon lange nicht mehr zu sehen war. Ohne Licht war es um einiges schwieriger, da der Boden ziemlich uneben war. Nach ein paar Minuten sah ich Murphy immer noch nicht. Wie weit war er denn gelaufen? Ich seufzte und lief einfach weiter. Nach weiteren Minuten sah ich dann endlich eine Gestalt, die sich vor mir bewegte. Da ich es inzwischen aufgegeben hatte, ihm zu sagen, dass er seine verdammte Fresse halten soll, schwieg ich einfach. Anscheinend wollte er hinter diese Mauern kommen, aber es sah zugegeben ziemlich aussichtslos aus. Er erklärte mir das ganze mit den Sektoren, wobei er es nicht lassen konnte mich so anzusehen, als wäre ich eine riesige Vollidiotin. Das war ich nämlich nicht. Er gab es dann aber auch auf und liess die kleine Flamme von seinem Feuerzeug erscheinen. Wieso sollte ich denn plötzlich einen Plan haben? Er war ja vor mir weg gelaufen. Ich warf ihm einen wütenden Blick zu. Er wollte jetzt nicht ernsthaft darüber diskutieren, welche Anwesenheit das schlimmer wäre. Sogar diejenigen, die mich nicht kannten, würden ihn als lästiger bezeichnen. Ich sah sein bescheuertes Grinsen und seufzte tief. Natürlich wollte er mich provozieren. "Am besten gehen wir wohl einfach zurück, anstatt dass wir uns hier unten noch verirren und keine Ahnung haben, wo wir heraus kommen", meinte ich und sah ihn an. Meine Beine waren müde und ich hatte keine Lust hier unten länger herumzulaufen. Andererseits schmerzte auch mein Arsch und ich wollte nicht unbedingt länger herumsitzen. "Hast du denn eine bessere Idee?", fragte ich ihn, bevor er einen blöden Spruch los werden konnte und sah ihn fragend an. Er hatte ja gesagt, dass er für alles offen sei. "Irgendwie müssen wir ja die Zeit überbrücken können", murmelte ich leise. Wir würden und sonst nur die ganze Zeit doofe und beleidigende Sprüche an den Kopf werden. Das wollte er jetzt doch nicht stundenlang machen oder? Ich konnte nicht schlafen, also konnte ich genauso wenig einfach hier herumsitzen und einfach nichts tun. Da würde man ja noch vor Langeweile sterben. Murphys Gesellschaft war wohl die schlechteste, die man überhaupt haben konnte und jetzt sollte ich mich wirklich mit dieser abgeben? Ich seufzte leise und lehnte mich neben ihn an die Wand. Kurz tauchte der Gedanke in mir auf, wie er mir seine Fingernägel gezeigt hatte. Aber das war für mich kein Grund aufzuhören. "Und was machst du jetzt, wenn wir irgendwann wieder im Camp sind? Gehst du mich nun verpetzen oder tust du so, als hättest du nichts gesehen?", fragte ich nach und sah ihn an. Ich musste bei ihm einfach wissen, wo ich dran war. Zuerst hatte er gesagt, er hätte nichts gesehen und dann hatte er wieder vom Gegenteil gesprochen. Er sollte sich endlich entscheiden.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jul 02, 2018 7:21 pm

Tessia
Ich schnaubte leise, als er von Lincoln und Octavia sprach. Octavia kleidete sich zwar wie eine Grounderin und trug ihre Haare wie wir, aber sie war immer noch eine Skaikru. Und Lincoln? Er benahm sich doch fast wie sie. Er war auch nicht mehr der Grounder, der er einmal war. Ich hingegen war Grounder durch und durch. Mir lag das im Blut. Doch darum ging es ja gar nicht. Ich wollte nicht sein wie die Leute hier. „Ja, aber Lincoln und Octavia werden genauso angestarrt.“ Nicht, dass ich etwas dagegen hatte oder so pingelig war, dass es mich störte, aber wenn ich hier verdeckt in ihr Camp eindringen und Informationen über die Ratsvorsitzenden sammeln wollte, war es eher unvorteilhaft, wenn ich von allen Seiten angegafft wurde. Außerdem waren es ja vermutlich sowieso nur noch wenige Stunden. Ich bezweifelte irgendwie, dass man mir gestatten würde länger als nötig zu bleiben. Vielleicht müsste ich meinen Arm wieder auskugeln, damit ich noch eine Nacht bleiben durfte. Bereit dazu wäre ich. Aber wenn es einen einfacheren Weg gäbe, wäre ich natürlich dabei. Ich stieß die Luft aus und sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an. „Also glaubst du ich könnte einfach hier wohnen, nur weil die große Clarke es erlaubt hat? Selbst wenn euer hoher Rat zustimmt, bezweifle ich, dass eure Leute es so toll finden, wenn ich ihnen ständig über den Weg laufe.“, erklärte ich ihm und legte meine Sachen zusammen, die ich noch in meiner Tasche dabei hatte. Ich legte mir den Riemen um die Schulter und drehte mich wieder zu ihm um, als er bereits seine Jacke mit den seltsamen Schulterpanzern anzog und ohne ein weiteres Wort das Zelt verließ. Augenrollend folgte ich ihm. Ich hasste es, wenn Leute davon ausgingen, dass ich ihnen folgte wie ein kleiner Hund, aber das musste ich nun wohl in Kauf nehmen. Ich durfte keinen Ärger machen, wenn ich noch etwas bleiben und mehr über den Kopf dieser Giftschlange von Skaikru erfahren wollte. Ich folgte ihm – wobei ich im Schritttempo dann doch ziemliche Probleme hatte. Ich war ein ganzes Stück kleiner und damit auch kürzer als er. Wenn er zwei Schritte machte, machte ich drei. „Ach, der Commander handelt eine Waffenruhe aus und schon singen wir am Lagerfeuer Lieder zusammen. Die Leute hier werden mich trotzdem noch ansehen, als wollten sie mich mit ihren Blicken töten. Keiner will mich hier haben, Bellamy. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis die Leute sich beim hohen Rat beschweren und mich hier rausekeln.“, erklärte ich ihm die Realität, sah mich ein wenig um und erwiderte ein paar der fiesen Blicke, die ich mir einfing. Wieso nur hatte jeder etwas gegen mich? Ich war allein und sie waren deutlich – sehr, sehr deutlich – in der Überzahl. Also wieso starrten sie mich so an, als könnte ich jeden Moment alle abschlachten? Ich war hier diejenige, die das Risiko einging. Ich müsste mich nur irgendwo schneiden, jemand müsste das Blut sehen und schon würde man mich Lexa melden und ich würde geköpft werden. „Ich wüsste nicht wieso ich nicht noch eine Weile bleiben sollte. Da draußen bin ich allein und es gibt einige Leute, denen ich ungern über den Weg laufen würde.“, antwortete ich halbwegs ehrlich. Ganz Polis würde mich fangen und an Lexa übergeben, wenn sie könnten. Einige Leute war also deutlich untertrieben. Als er mir von ihrer Ratsvorsitzenden erzählte, lauschte ich auf. „Ich fürchte mich vor niemandem. Eure Ratsvorsitzende mag Macht haben, aber sicher ist sie keine besonders gute Kriegerin.“ So lief das bei ihnen doch ab, oder? Politik oder Kampf. Bei uns wurde der Herrscher bestimmt, nachdem er alle anderen umgebracht hatte. Ein guter Krieger war also ein guter Heda. Bei den Skaikru war es genau anders herum. Das hatte ich schon begriffen und das würde es wohl auch leicht machen sie zu besiegen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Mo Jul 02, 2018 7:50 pm

(Hat jemand einen Charakter frei oder wäre so nett sich noch einen zu machen?)
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Di Jul 03, 2018 1:03 pm

• Bellamy Blake.
Wir verließen mein Zelt. Wie ich es mir Gedacht hatte, lief Tessia mir schon beinahe automatisch hinterher. Bevor wir jedoch zu Bens Wäsche Zelt liefen, machte ich einen kurzen Stop an der Waffen Ausgabe und ließ mir dort von Harper eine neue Waffe reichen. Ich gehörte zur Garde, es war mein Job das Lager zu verteidigen und dazu gehörten nicht nur die Grounder. Was wussten wir schon was es alles für Gefahren gab die uns zum Verhängnis werden konnten. Erst danach drehte ich und ging auf unser nächstes Ziel zu. Um die Situation jedoch aufzulockern, trug ich meine Waffe dieses mal nicht in meinen Händen, sondern an dem Gurt auf meinem Rücken. Das erste mal blickte ich wieder in ihre Richtung während sie mit mir sprach. Tessias Worte waren komisch. Es verwunderte mich schon ein wenig, dass es so rüber kam, als wolle Tessia mit allen mitteln einen Guten Eindruck in Arkadia erwecken. "Hier wird jeder angestarrt der anders ist", korrigierte ich sie. Daraus konnte man noch nicht einmal mehr Clarke oder mich schließen. Ich wusste nicht wieso dieses Thema ihr soviel Sorgen bereitete. Wollte sie von uns akzeptiert werden? Dabei hatte ich immer Gedacht, den Groundern wäre es egal. Ihr würde hier nichts passieren. Egal ob man sie nicht ansah, als wäre sie eine von uns. Selbst Lincoln kämpfte sich durch diese Strapazen hindurch und mittlerweile konnte man wirklich sagen, dass es besser wurde. Er wurde von den anderen Stück weit akzeptiert. Es mussten eben auch Taten sprechen, wenn man kein Außenseiter mehr sein wollte und sie hatte im Namen der Grounder eine Menge wieder gut zu machen, Keiner würde sie angreifen oder Knechten. Solange Clarke hier war und der Hohe Rat ein Auge darauf hatte, würde es schon funktionieren. Dieses Wort konnte ich ihr ohne zu zögern geben. Wir waren eben nicht wie die Wilden. Manche Dinge mussten wir einfach zivilisiert lösen. Sie durfte bleiben, auch wenn sie komisch angesehen wurde. Darauf müsste sie vermutlich noch lange warten, aber wir wussten was auf dem Spiel stand. Die restlichen Leute von uns wurden in Mount Weather gefangen gehalten und nur durch ein Bündnis bekamen wie sie wieder heraus. Wir alle wussten das und dazu gehörte auch die Grounder hinter unsere Mauern blicken zu lassen. "Es herrschen andere Zeiten. Auf der Ark konnten wir uns auch nicht aussuchen, mit wem wir arbeiten oder wer unsere Nachbarn sind. Das "Wünsch-dir-was" Konzept gibt es hier unten nicht- Aber unsere Leute sind sich dem bewusst. Es spielt also keine bedeutende Rolle, ob sie es gut finden ob du hier bist oder nicht." Die gesamte Zeit über setzte ich einen Fuß vor den anderen und sah sie während des Sprechens nicht an. Und daher hatten wir doch den hohen Rat. Der hohe Rat traf die Entscheidungen und der Rest hatte darauf zu reagieren. Vor allem jetzt wo Abby das sagen hatte, hatten wir ein kleines bisschen mehr Hoffnung auf Akzeptanz und darauf, dass man auch uns anhörte. Selbst obwohl ich wusste das es schwer für sie war, da Clarke eine so Bedeutende Rolle für alle spielte. Ich unterdrückte mir auf ihren Worten mit aller Kraft ein kleines lachen. Das war ja schon fast niedlich. "Und davor hast du Angst? Ich dachte ihr Grounder seit ein klein wenig mehr aus dem härterem Eisen?" Würde sich einer von uns unter ihresgleichen aushalten würden sie vermutlich genauso reagieren. Wenn nicht sogar schlimmer. Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit, dass sie uns folterten. Das man über sie redete konnte man dennoch wohl kaum verhindern. "Seh es von der positiven Seite. Du könntest unseren Friedensvertrag an die Leute heran tragen. Du warst Verletzt, wir haben dich aufgenommen und du bist Dankbar", erklärte ich und hoffte sie konnte mir folgen. Klar, es hatte sie nicht so abgespielt, aber das hatte ja keiner der Leute hier im Lager gewusst. Und wenn sie hörten das Grounder in in der Tat auch in der Lage waren anders zu sein, würden sie es verstehen und es akzeptieren. "Wir müssen keine Krieger sein um zu überleben. Nicht zwangsläufig jedenfalls." Genau aus diesem Grund trainierten wir. Wir hatten auf der Ark nicht damit rechnen können, dass die Erde solch ein Kriegsfeld werden würde. Wir erreichten am anderem Ende des Lagers Bens Wasch Zelt. Er und ein paar andere hatten sich dazu bereit erklärt. An einer riesigen Leine hingen sehr viele Kleidungsstücke die in der Sonne trockneten und auch ihre Sachen waren dabei. Ich deutete darauf. In der Reihe an Sachen die dort so an der Leine hingen, stach ihres sofort heraus. "Es ist deine Entscheidung was du trägst und was nicht und es ist auch deine Entscheidung ob du bleibst oder nicht", ließ ich sie wissen. Ihre Meinung würde keiner beeinflussen. "Wir alle würden uns jedoch freuen wenn du bleibst und dir die Verkündung anhörst." Auch wenn sie selbst von einer Waffenruhe nicht viel hielt, es würde ihr vielleicht aufzeigen das es noch etwas gutes hatte. Sie war auch ein Grounder und vielleicht überzeugte es ja ihre Meinung. Ihre Meinung, dass unsere Völker vielleicht gar nicht so unterschiedlich waren. Das wir ein Ziel verfolgten und ab heute gemeinsam Seite an Seite kämpften. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir alle dennoch schon viel eher etwas tun müssen. Der Gedanke wie viele Leute in Mount Weather gefangen waren, machte mich verrückt und ließ mich Tagelang nicht schlafen. Trotzdem war mir auch bewusst wie sehr wir auf die Armee des Commanders angewiesen waren. Doch je schneller jetzt etwas passierte umso schneller konnten wir endlich handeln und sie befreien. Zunächst brauchte Clarke jedoch ihre Ruhe und wir alle mussten warten.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Di Jul 03, 2018 6:52 pm

• John Murphy.
Uns blieb wohl nichts anderes über als zu warten. Abzuwarten und zu hoffen, dass wir diese Kleinigkeit hier auch überlebten. Um ehrlich zu sein, hatte ich in der Tat schon schlimmeres durchgemacht. Es würde also schon nicht schlimmer werden. Es waren nur zwei Stunden."Naja", ich ließ mich auf dem Boden nieder. Mein Feuerzeug würde auch bald den Geist aufgeben und wir hatten die ersten zwanzig Minuten überlebt. Zwanzig Minuten von einer halben Ewigkeit der wir hier in der Dunkelheit hocken mussten. Zwei Stunden konnten so endlos lang sein, wenn alles um einen herum so furchtbar war. Wenigstens war es hier unten trocken und wir hatten von keiner weiteren Gefahr auszugehen. "Da von dir sowieso keiner weiß und mich keiner auf der Vermissten-Liste haben wird, werden wir wohl nur warten können." Ein sehr "toller "Plan, aber die Wand vor uns schien wie aus Beton. Keiner war in der Lage diese Steine zu bewegen. Das konnte ja lustig werden. Wäre ich doch einfach im Lager geblieben. Es hätte mir eine Menge von diesem Chaos hier ersparrt. Auf der anderen Seite jedoch, wäre die kleine Rothaarige hier tot. Sie hatte sich ganz offensichtlich verlaufen und hätte ich sie nicht hier her geführt, wäre sie da draußen elendig erstickt. Ich setzte mich auf den trockenen Boden unter mir und seufzte. Mein Blick glitt durch die Dunkelheit in ihre Richtung. "Was ich tun werde? Die Frage ist wohl eher was du tun wirst? Clarke die Große hat einen Friedensvertrag mit den Groundern ausgehandelt. Die Frage ist ob du weiterhin heimlich irgendwelche Ressourcen schmuggelst?" Es würde mir doch sowieso keinen Vorteil einbringen wenn ich auch nur einmal in meinem Leben das richtige tat. Erneut seufzte ich. Wie sehr es mir auch freude bereitete mit ihr auf "Kriegsfuß" zu stehen, es würde uns nicht weiter bringen wenn wir uns gegenseitig nur sinnlos Dinge an den Kopf warfen. Ich musste es also auf die halbwegs nette Tour versuchen. Meine Stimme wurde ruhiger und auch meine Haltung ihr gegenüber wurde ein wenig gleichgültiger. Dennoch sah sie mich weiterhin so an, als wäre ich ein totaler Freak. Als wäre ich der Böse hier. Der, der Schuld an der ganzen Nummer hier war. Am liebsten wäre ich ihr von jetzt an einfach aus dem weg gegangen. Ich wollte mit keinen der Hundert mehr irgendetwas zu tun haben. Sie waren hinterhältig und Falsch! Besonders sie, wer glaubte sie bitte wer sie war. Sie fühlte sich als etwas bessers klar, doch wer sagte ihr, dass sie im Recht war?! Sie war genauso hinterhältig und feige wie die anderen auch und das was sie tat bescherte ihr keine Vergebung. "Versteh mich nicht Falsch Kleine, ich habe Begriffen, dass du glaubst diese Dinge tun zu müssen, weil du glaubst wir sind es ihnen schuldig, doch glaubst du nicht das diese Monster es uns auch sind?" Ich hatte kein Problem damit sie zu nennen. Meiner Meinung nach waren sie eiskalte gnadenlose Monster. Ich hatte am eigenem Leibe erfahren war sie waren und das würde ich niemals einfach so vergessen. Nichts würde das wieder gut machen. "Wir sind auf diese Ressourcen angewiesen und wenn der Friedensvertrag zusammenfällt, brauchen wir alles was wir noch haben. Und glaub mir, früher oder später wird dieser Vertrag zusammen fallen." Grounder handelten doch nur zu ihrem besten und was hatten wir davon, dass sie dann mit unseren Vorteilen handeln konnten? Wer wusste schon, was sie den Groundern nicht noch alles gegeben hatte. "Sie haben uns seit wir einen Fuß auf diese Erde gesetzt haben gejagt wie die Tiere. Sie haben und getötet und gefoltert. Sie haben Jasper aufgespießt", ließ ich sie wissen. Hatte sie all diese Dinge vergessen? "Sie haben mehr als nur einen Mann von uns getötet und wir waren unbewaffnet. Keiner von uns wollte einen Krieg anfangen. Spielt das keine Rolle? Sie haben uns gegeneinander aufgehetzt. Von Beginn an. Wir hatten nichts. Keine Waffen, keine Schwerter. Und glaub mir, es ist genauso hart wie es sich anhört, aber dass was Finn getan hat, war nicht aufzuhalten. Keiner hätte es getan. Ihr habt nicht in seine Augen gesehen. Du hast Finn nicht erlebt. Ich habe es versucht. Glaubst du ich bin ein Mörder? Ein eiskalter Killer? Die Dinge die ich getan habe, habe ich aus einem guten Grund getan. Sie sind nicht zu verzeihen, dass weiß ich, aber ich bin niemandem etwas schuldig. Glaubst du nicht, jeder hier unten tut Dinge einfach nur weil er überleben will?! Genauso hat es Finn getan in diesem Dorf. Er hat es wegen Clarke getan. Es war ein Reflex weil er den Verstand verloren hat. Weil alle auf der Ark- alle in Arkadia so langsam den Verstand verlieren. Glaubst du ich selbst finde das hier lustig!? Diese ganze Geschichte? Das was passiert?! Ich wurde verstoßen, gehängt, gejagt, gefoltert, gedemütigt und getreten. Ihr habt mich im Regen Verletzt im Dreck  zurück gelassen. Ihr habt einem kleinem Mädchen das einen unserer eigenen Leute umgebracht hat, mehr geglaubt als mir. Du warst dabei- du warst dabei wie ich zu unrecht vor deinem Augen erstickt wäre. Ihr habt nur gelacht. Wieso hast du nicht mehr getan!? Ihr wusstet gar nichts über mich! Es ist das selbe Prinzip. Bevor du also anderen die Schuld gibst, suche sie bei dir selbst. Der Typ der hier vor die sitzt, hat nur die Dinge getan, die du ihn hast machen lassen. Um zu überleben. Also sieh mich nicht die gesamte Zeit so an als wäre ich ein verdammter Psychopath. Ich bin nicht derjenige der seine Leute verraten hat. Das wart ihr. Ihr habt all das hier ins rollen gebracht." Ich schnaubte und ließ meinen Blick auf meine Hände fallen. Doch sie würde es sicherlich immer noch nicht verstehen. Der Rotschopf war nicht anders als die anderen. Anders als Bellamy! Weil sie genauso bescheuert war, wie die anderen. Weil sie weiterhin ein reines Gewissen haben wollte. Es sollte mir einfach am Arsch vorbei gehen. Ihr ganzes falsches Verhalten. Sollte sie doch selbst entscheiden was richtig war. Wenn sie unser Lager ins Verderben führen wollte, sollte sie es tun. Ich würde einfach weiterhin meine Klappe halten und sehen wie sich alle vor meinen Augen ins Unglück stürzen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jul 03, 2018 7:27 pm

Tessia
Was sollte ich schon großartig dazu sagen? An sich war es mir echt scheißegal, was die Skaikru über mich dachte. Sie hatten kein Recht aus dem All geflogen zu kommen und über uns zu urteilen, obwohl sie doch der Fremdkörper hier waren. Wenn hier jemand „anders“ oder „komisch“ war, dann waren sie es, weil sie ganz plötzlich auf die Erde gekommen waren und sich kein Stück anpassten. Allerdings ging es hier um Wichtigeres als um meine Meinung. Ich konnte mich davon jetzt nicht leiten lassen, denn auch wenn ich Bellamy im Wald meine Meinung zu diesem ganzen Waffenruhe-Scheiß gesagt hatte, durfte ich hier drinnen keinen Ärger machen. Ich hatte es bis in ihr Lager geschafft und von hier aus wäre es ein Leichtes genug Informationen über die Ratsvorsitzenden, Clarke und ihre Schlafgemächer zu erfahren. Ich könnte abwarten, bis ich alles hatte und sie dann nachts in aller Stille alle einzeln töten. Zumindest könnte es so einfach sein, wenn ich mich nur zusammenriss und mitspielte. Das fiel mir deutlich schwerer als gedacht, aber Bellamy schien mir diese Masche abzukaufen. Als hätte ich Angst, dass die Skaikru-Leute über mich redeten, nur weil ich hier die einzig Normale war! Der arme Junge schien den schwachen Mädchen gern zu glauben. Aber Clarke war es nicht. Sie mochte er unergründlicher Weise und das obwohl sie zwar schwach, aber auch skrupellos und grausam war. Ich blies meine Wangen auf und folgte Bellamy, während er nicht das Zelt des alten Mannes ansteuerte, sondern zu dem etwas weiter abgeschiedenen Zelt, wo er wieder eine dieser widerlichen Fernkampfwaffen bekam und sie sich auf den Rücken schnallte. Er war doch hier im Lager und sie hatten rund um den Wall Leute mit diesen Waffen aufgestellt. War es nötig, dass er sie noch hier drin herumtrug? Oder konnten sie einander im eigenen Lager noch nicht trauen? Mir sollte es egal sein. Ich lief neben ihm her und wenn er mich mit dem Ding angreifen wollte, würde er mit dem Gesicht schneller im Dreck landen als er die Waffe zücken konnte – auch mit einem verletzten Arm war ich wesentlich schneller als er. „Na ja, wenn man es so sieht, seid ihr diejenigen, die anders ist. Wir waren schon immer hier auf der Erde und diese Kleidung ist Tradition. Wir sind wesentlich mehr als ihr, also wenn hier jemand „anders“ ist… dann doch wohl ihr.“, erklärte ich ihm. Sie waren… wie viele? 500? 600? Auf jeden Fall deutlich in der Unterzahl. Ich folgte ihm weiter zu dem Zelt des alten Mannes, der mir gestern diese Kleidung gegeben hatte und konnte mir ein Lachen nicht unterdrücken. „Ich soll Angst haben?! Nein, definitiv nicht. Aber schön ist es auch nicht gerade.“, grummelte ich. Niemand wurde gern so böse angestarrt. Ich tat doch nichts! Sie könnten mich immer noch so hasserfüllt ansehen, wenn ich ihre Anführer getötet hatte, aber gerade richtete ich doch nun wirklich keinen Schaden an! Ich seufzte und zog meine Klamotten von der Leine, an der sie hangen. Wenigstens das machten die Skaikru hier gleich wie auch die Leute in TonDC oder Polis. Ich hob eine Augenbraue und schaute Bellamy über meine Schulter hinweg an. „Ich soll das verletzte Mädchen spielen, um das ihr euch rührend gekümmert habt, damit euer Frieden gestärkt wird? Was hätte ich denn davon, außer dass alle denken ich wäre schwach, obwohl es nicht so ist?“ Immerhin betraf mich der Frieden nicht. Ich war weder ein Skaikru, noch ein Grounder, denn die hatten mich verstoßen, als ich weggelaufen war. Ich war so gut wie fraktionslos. „Ihr werdet schon bald merken, dass man hier auf der Erde sehr wohl Krieger sein muss, um zu überleben. Was glaubst du wieso unser Commander erst ernannt wird, nachdem er alle seine Konkurrenten im Konklave ausgeschaltet hat? Der Stärkere gewinnt. Survival of the fittest, Charles Darwin. Noch nie gehört?“ Ich hatte in Polis viele Bücher gelesen, wenn ich nicht gerade trainiert hatte. Ein paar alte Relikte lagen in der Bibliothek noch herum. Ich begann wieder mich auszuziehen – immerhin standen wie wieder allein hier im Zelt. Ich tauschte die weiße Bluse gegen mein geschnürtes Top aus Leder, schlüpfte aus der Jeans und in meine Stoffhose und legte meinen Mantel über meine Schultern. Na also… gleich viel besser. „Niemand freut sich mich hier zu haben, aber danke, dass du es wenigstens versuchst.“, schmunzelte ich. Er glaubte doch nicht wirklich, dass ich ihm das abkaufte, oder?
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jul 03, 2018 7:38 pm

Isabella Mason
Ich hatte das Gefühl, dass sich die Zeit hier unten wie eine Ewigkeit anfühlen würde. Ich konnte mich mit diesem Typen nicht normal unterhalten. Er war wohl dazu einfach zu wenig klug. Er sah nicht aus, als wäre er besonders hell in der Birne. Aber gerade hatte ich wohl keine andere Wahl, als mich mit ihm zu abgeben. Wir konnten hier nicht einfach so raus, ausser ich würde den Tod bevorzugen. So wie ich seine Worte verstand, würde er mich nicht verpfeifen, wenn ich nicht weiter klauen würde. Ich sollte also einfach aufhören zu klauen, damit er mich nicht verpfiff? Da musste ich wohl in Zukunft halt einfach noch vorsichtiger sein. Er war ziemlich auffällig. Man bemerkte ihn sofort, wenn er in der Nähe war. Das lag wohl daran, dass entweder alle ihn anstarrten, als wäre irgendein Monster oder sie sahen weg. Das fiel einfach auf. Ich müsste einfach schauen, dass er nicht in meiner Nähe anzutreffen wäre und dann wäre das ganz gut. Stellte ich mir jedenfalls vor. Er mochte mich nicht, also sollte er sich auch nicht mit mir abgeben. Ich seufzte leise auf, als er wieder das Thema Groundern aufgriff und sogleich begann er auch mit einem Vortrag. Er redete und redete und redete und ich hatte das Gefühl, dass er gar nicht mehr aufhören wollte. Irgendwann seiner Rede hatte ich mich neben ihn sinken lassen und starrte einfach an die Wand, während ich mehr oder weniger zuhörte. Erwartete er, dass ich das mir jetzt alles merken würde? Nein, da lag er falsch. Das würde ich nicht tun. Irgendwann hatte er dann doch geendet und ich sah kurz zu ihm. „Na klar, jetzt sind plötzlich alle andern daran schuld“, meinte ich und zuckte ein bisschen die Schultern. So war es am einfachsten. Es war am einfachsten, wenn man seine Schuld einfach weg wies. Aber er könnte mir erzählen, was er wollte, er war nicht unschuldig. Es gab einen Grund, wieso man ihn das zugetraut hatte. Er hatte sich einfach wie der grösste Arsch verhalten und er hätte doch nur zu gerne ein paar Leute selbst umgebracht, die ihm nicht passten. Ich war nicht blöd. Er konnte zwar nichts dafür, dass man der Kleinen geglaubt hatte, aber er könnte doch sicher auch eiskalt morden. So stellte ich mir das jedenfalls vor. „Willst du mir jetzt noch weitere Vorträge darüber halten, was für ein überaus toller Kerl du bist?“, zog ich ihn leicht auf und schüttelte den Kopf, während ich an die gegenüberliegende Seite der Wand sah. „Ausserdem habe ich nie gesagt, dass wir perfekt wären. Ich habe mit den anderen sowieso fast nichts zu tun, also wieso lässt du deinen Frust an mir aus? Ich habe mit denen nichts zu tun“, wiederholte ich wieder und streckte die Beine von mir. Wir waren alle anderen vom Camp ziemlich egal. Ich wollte einfach nur meinen Frieden haben, genügend essen und zu trinken, und dass man mich lassen liess, was ich eben gerade machen wollte. Der Rest… kümmerte mich einfach nicht. So war es schon immer gewesen und das war auch der Grund, wieso ich noch nie gross Freunde gehabt hatte. Freunde waren doch nur da, damit man verletzt werden konnte. Entweder wurde man von ihnen verletzt oder man wurde verletzt, weil jemand die eigenen Freunde verletzte. Also ging ich dieses Risiko gar nicht ein. Ich seufzte leise und lehnte den Kopf nach hinten. Ich wollte von hier einfach nur noch so schnell wie möglich raus. Aber es war vielleicht gerade einmal eine knappe halbe Stunde gegangen.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Mi Jul 04, 2018 1:46 am

• Bellamy Blake.
Ich hätte mir an ihrer Stelle vermutlich auch Gedanken gemacht. Die Grounder hatten nicht die aller besten Ruf in unseren Reihen. Egal was sie getan oder nicht getan hatten. Vermutlich wäre ich an ihrer Stelle genau so skeptisch gewesen. Irgendein daher gelaufener Typ- ich- auf dessen Wort sie bauen musste, da sie keine andere Wahl hatte, sagte ihr, es wäre in Ordnung zu bleiben. Wäre ich meinesgleichen auch allein unter ihren Leuten, hätte ich mich genauso gesorgt. Es zeigte nur, dass dieses Mädchen vor mir, einen gesunden Überlebensinstinkt hatte. Ich sah sie an als sie versuchte mir aufzuzeigen, dass wir die Fremden seien die einfach so vom Himmel gefallen waren um die Erde an uns zu reißen. „Was nicht ganz so stimmt“, warf ich ein und ein kleines lächeln umspielte meine Lippen. Manchmal musste ich eben auch den Klugscheißer spielen. „Unsere Vorfahren haben auf dieser Erde gelebt, als sie noch bewohnbar war. Ihr seit quasi damit groß geworden und habt gelernt euch anzupassen, wir haben immer gewusst, dass die Erde existiert. Unsere Vorfahren haben es nur getan um uns zu schützen.“ Klar tat es mir auch auf der anderen Seite leid. Wenn man daran dachte, wie viele Leute diese atomare Katastrophe nicht überlebt hatten. Es waren gar zu viele, aber es zeigte auch die Stark die Menschen doch waren. Tessias gleichen hatte zum Beispiel überlebt. Denn ansonsten würde sie nicht vor mir stehen. „Naja, es wird dich wenigstens keiner Verurteilen. Fühl dich frei dazu berufen, dass anzuziehen was du tragen willst. Das tuen wir hier alle und wir haben hier keine Regeln oder Vorschriften.“ Mit einem lockerem Schulter zucken beobachtete ich sie dabei wie sie die Sachen von der Schnur nahm und dabei weiterhin mit mir darüber sprach. Über ihre Stärke und ich wusste das es nicht leicht für sie war das zu hören, doch was wollte sie? Das jeder Angst vor ihr hatte und sie wie eine Hexe verbannte? Denn das würde wirklich passieren wenn sie jedem versuchte ihre „stärke“ auf die Nase zu binden. Ich marschierte auch nicht zu den Groundern und hielt dem Commander meine Waffe unter die Nase nur um ihr zu zeigen, wie gut ich damit umgehen konnte. Auch wenn ich behauptet hatte, wir besäßen keine Vorschriften, war das wohl trotzdem eine Kleinigkeit.  Warum mussten Grounder immer so stur sein? Tessia schien auf diese Art kein bisschen anders als die anderen. „So habe ich das nicht gesagt. Niemand ist schwach, das läuft hier nur ein wenig anders. Du solltest dich sofern du dich dafür entscheidest hierzubleiben, anpassen. Keiner hier hält Lincoln für schwach, dennoch muss er sich den Gegebenheiten anpassen. Das tut er nicht, indem er allen erzählt was für ein starker Typ ist. Er verschafft sich anders Respekt und Anerkennung.“ Und zu meiner Überraschung passte das wirklich ganz gut. Besonders in der Garde. Sie verbrachten gerne Zeit mit Lincoln und vergaßen manchmal sogar das er keiner von uns war. „Dieser Aussage kann und werde ich nicht zustimmen. Tut mir leid das wir zwei verschiedener Ansichten sind. Es muss nicht immer ein Krieg geführt werden. Es gibt immer eine Aussicht auf eine Lösung. Wenn es keinen anderen Ausweg gibt muss es vielleicht getan werden, was getan werden muss- aber es ist nichts Falsch daran an die Hoffnung zu appellieren und daran zu glauben. Daraus entsteht sowas wie die Stimme des Volkes. Wir wollen alle auf dieser Erde leben und wir haben kein Bedarf daran zu kämpfen. Wir haben zur Seite alle das gleiche Ziel. Es sind nicht mehr viele von uns über und wir wollen nicht, dass unseres gleichen stirbt. Das der Rest von uns stirbt nach allem was wir durchmachen mussten.“ Doch das ging wohl wieder zu tief in unsere Geschichte hinein, die diesem Grounder Mädchen rein gar nichts anging. Ich betrachtete Tessia. Ich konnte immer noch nicht glauben, dass sich so viel Kraft in so einem zierlichem Mädchen befand. Zum dritten Mal heute ohne weitere Vorwarnung begann sie sich wieder umzuziehen. Sie ließ die Kleider vor mir fallen und sah mich an. Ich kam nicht drum herum zu bemerken, dass ihr Körper wirklich ziemliche reize hatte. Sie war schlank, hatte Frauliche Kurven und war wirklich hübsch anzusehen. „Kannst du das bitte mal lassen“, brachte ich heraus und drehte mich ohne zu zögern um. Himmel, sie konnte sich gar nicht Vorstellen wie Blöd ich mich dabei fühlte. Ich zog mich auch nicht so ohne Vorwarnung einfach so aus und zeigte ihr meine Intimen Zonen. Es war ja nicht so, als ob sie noch etwas an sich trug, dass ihre Brust bedeckte, sie war einfach nackt. Ich hatte vermutlich schon eine Sekunde zulange hingesehen. Ich brauchte dringend andere Ablenkung. Frauliche Reize die meinen örper durcheinander brachten, würden mir nur zusätzlich Probleme bereiten. Ich zögerte, sah nach ob sie wirklich angezogen war und drehte mich schließlich wieder zu ihr, als ich bemerkte, dass sie wieder in ihrer Montur vor mir stand. Gewaschen gaben diese einen ganz anderes Bild auf sie als bei dem Überfall. Sie wirkte nicht ganz so verloren und verwehst. Ich verschränkte die Arme vor der Brust. „Nageht doch. Sieht aus wie neu. Als nächstes besorgen wir uns was zu essen und dann kannst du dich hier von mir aus ein wenig umsehen. Oder plaudere ein wenig mit Lincoln. Ich habe noch etwas zu tun.“ Sie musste mir nicht den ganzen Tag hinterherlaufen. Und vor allem musste sie nicht von allem bescheid wissen. Ich war vielleicht Großzügig aber nicht Blöd. Sie war immer noch ein Grounder und es gab nun mal Dinge die waren nichts für ihre Ohren. Dazu gehörte zum Beispiel auch die Dinge, an die Raven so arbeitete, wie die weiteren Waffen die wir in unserer Hinterhand hatten. Wir mussten eben trotzdem Vorsichtig sein, für den Fall der Fälle.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Mi Jul 04, 2018 11:29 am

• John Murphy.
Das hatte ich nicht gesagt. Ich war bereit dazu, meine Sünden abzubüßen, dass tat ich die gesamte Zeit über. Doch was war mit den anderen? Wieso durften sie immer davon kommen? Es war egal was sie taten es schien einfach niemanden zu interessieren. „Es sind immer mehrere, die an einer Sache beteiligt sind, was glaubst du Mrs.Perfect?“, brach es aus mir heraus während ich sie skeptisch musterte. Sie zeigte dennoch keinerlei Reuhe. Geschwiege das sie mir zuhörte, oder das man mit ihr über sowas reden konnte. Wieso reagierte sie so überaus empfindlich? Was simmte mit ihr nicht?!„Ich hätte dich einfach da draußen lassen sollen.“ Je öfter sie ihren Mund aufmachte, umso mehr ging sie mir gegen den Zeiger. Wie konnte ein Mädchen wie sie keinerlei Scharm empfinden? Selbst nach dem nicht, was sie getan hatte und alleine als mitläüfer, kam da schon einiges zustande. Sie war kein Engel, keiner war das. Und ihre Aktionen würden sie sicher nicht davon freikaufen. Bitter lachte ich auf und rümpfte die Nase. „Ich bin weitaus davon entfernt ein Toller Kerl zu sein. Sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen. Aber mach ruhig weiter so“- auch sie würde irgendwann ihre Abrechnung bekommen. Es war ja nicht so als hätte ich sie vorgewarnt. Nicht in einem Satz hatte ich mich als einen „tollen“ Titel betitelt. Ich war nicht Stolz auf das was ich getan hatte, doch ich musste damit leben. Die kleine Göre hier bekam nur alles in den Falschen Hals und versuchte sich damit aufzublustern. Ein ziemlich anstrengender Charakter, wenn man mich fragte. Dabei hatte ich immer Gedacht Bellamy sei unerträglich mit seinem: Ich bin euer Herr und Erlöser getue- sie legte der ganzen Sache noch eine Nummer drauf. Kein Wunder, warum sie keine Freunde hatte und allein war. Ich wollte gar nicht wissen was sie getan haben musste, um auf der Ark damals gefangen genommen zu werden. Als sie erneut antwortete schwieg ich nur. Ich rümpfte die Nase, gab ein abfälliges kleines lachen von mir und beschloss einfach die Dinge die mir auf der Zunge lagen, für mich zu behalten. So ersparte ich mir wenigstens eine weitere Auseinandersetzung, in der wir eh nicht weiter kamen. Sie hatte sich eine Meinung über mich gebildet. Schön- gelangweilt stütze ich meinen Kopf auf meine rechte Hand und schloss die Augen. Es war dunkel draußen. Man merkte es an der Kälte. Eine leichte Gäünsehaut überkam mich. Trotzdem hinderte es mich nicht daran für einen kurzen Augenblick die Augen zu schließen. Je schneller ich einschlief umso schneller war das ganze hier vorbei und so schaffte ich es tatsächlich für kurze Augenblicke die Augen zuschließen und einzuschlafen. Still genug war es hier dafür schließlich. Als ich die Augen wieder öffnete hatte ich bereits ein kleines Zeitgefühl verloren. Es war ziemlich nervig hier draußen ohne sowas wie eine Uhr rumzuirren. „Wie viel Zeit ist vergangen?“, fragte ich in den Raum hinein ohne mein Gegenüber richtig angesehen zu haben. Es interessierte mich auch gar nicht ob sie wach war. Sie wollte nicht, dass wir miteinander sprachen, dass hatte ich in der Tat verstanden, aber solche Sachen waren eben wichtig. Ich erhob mich langsam und streckte mich ein wenig. Erging es mir nur mir so, oder bekam man hier unten so langsam aber sicher Platzangst. Es war ziemlich eng, nass und wirklich kalt. Erneut griff ich in die kleine Nische, die zwischen den kleinen Steinen lag und begann ein wenig zu drücken. Es musste nur dieser eine Stein bewegt werden. Egal für wie bescheuert mich die Kleine hielt. So langsam bekam ich Hunger, es war mittlerweile Dunkel und Müde war ich auch. Wenn sie also vor hatte weiterhin hier drinnen rum zu sitzen, denn sollte sie aber ich musste mich dringend wieder ein wenig bewegen. Und tatsächlich bewegte sich der Stein ein kleines Stück. „Willst du da jetzt nur weiterhin so dumm rumstehen oder kommst du endlich her und hilfst mir?“, wandte ich mich an sie und zog eine Augenbraue in die Höhe. „Im Ernst, komm hilf mir. Der Stein bewegt sich.“ [Ich hoffe die Posts sind okay, für dich Very Happy Also ich hoffe ich treffe John ganz gut? Wenn was ist schreib pls ;*]
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Jul 04, 2018 12:27 pm

Isabella Mason
Ich konnte mir sein dummes Gelaber nicht mehr anhören. Er sagte doch einfach alles, damit er besser da stand. Das konnte er bei jemand anderem versuchen aber nicht bei mir. Nun bezeichnete er mich auch schon als perfekt. Er hatte sicher einfach ein Problem damit, dass ich immer davon kam und er halt nicht. Dabei war es hier auf der Erde noch um einiges einfacher. Er hatte halt einfach nicht den nötigen Grips dazu. Da ich aber wollte, dass er einfach seine Klappe hielt und nicht die ganze Zeit weiter redete, schmierte ich ihm das nicht unter die Nase. Er sollte ja aufhören zu reden und nicht die ganze Zeit weiter reden. Das würde er aber, wenn ich ihn weiter beleidigen würde. Als er dann aber meinte, dass er mich einfach hätte da draussen lassen sollen, musste ich dann aber doch kurz auflachen. „Und ich hätte mehr darauf erhoffen sollen, dass der Grounder dich beseitigt.“ Ich schnaubte leicht und schüttelte den Kopf. Was er konnte, konnte ich wohl schon lange. Wenn er mich beleidigte, dann tat ich es ihm gleich. Er hätte doch gar nicht mehr gewusst, wie man zurück ins Camp kommt. Also sollte er einfach sein vorlautes Mail zurückhalten. Wenigstens bezeichnete er sich nicht selbst als toller Kerl, denn das war er garantiert nicht. Er war ein Arschloch, nicht mehr und nicht weniger. Es wurde still zwischen uns. Auf einmal hörte och, wie seine Atemzüge tiefer und regelmässiger wurden. Er schlief einfach! Er war einfach eingeschlafen. Ich schüttelte darüber den Kopf und blieb einfach sitzen, wo ich war. Mit der Zeit wurde es immer kühler. Ich hoffte nur, dass ich mir nicht noch eine Erkältung oder so holen würde. Dann hätte ich wenigstens einen guten Grund, um zur Krankenstation zu gehen. Ich wusste nicht, wie lange ich dort sass, während Murphy neben mir einfach schlief. Dieser Typ war echt nicht dicht. Irgendwann wachte er wieder auf und fragte sofort nach der Zeit. „Ich wusste vorhin nicht, was für Zeit das war und jetzt erst recht nicht“, erwiderte ich tonlos. Ich wollte einfach nur noch von hier weg. Ich hatte echt genug lange in die Dunkelheit gestarrt. Er erhob sich, während ich einfach sitzen blieb. Ich starrte einfach weiterhin geradeaus und wurde gleich darauf auch schon wieder angeschnauzt. „Du hast es doch schon versucht!“, erwiderte ich schnippisch. Natürlich erst nachher verriet er, dass der Stein sich bewegte. „Sag das doch gleich", murrte ich leise und erhob mich dann. Ich stellte mich neben ihn hin und half ihm zu drücken. Tatsächlich bewegte sich der Stein ein bisschen. Ich drückte mit aller Kraft. Stück für Stück bewegte sich der Stein – und dann war er auf einmal weg. Der Stein hatte sich mit einem Ruck gelöst und ich stolperte direkt auf Murphy. Die Entschuldigung lag schon auf meiner Zunge, aber ich schluckte sie dann doch hinunter. Ich würde mich bei ihm nicht entschuldigen. Schnell rappelte ich mich wieder auf, putzte die Hände an meiner Hose ab und trat nach draussen. Es sah… alles gut aus. Ich sah mich um. Ich hatte die Wälder durch die Grounder schon ziemlich gut kennengelernt. „Wir müssen da lang", entschied ich und lief dann auch schon los. Wenn er an einen Ort hinwollte, sollte er doch gehen. Ich wollte jetzt einfach nur noch ins Bett. [Du schreibst ihn total gut! *-*]

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Mi Jul 04, 2018 6:30 pm

• John Murphy.
Nur weil ich es schon versucht hatte, hieß das für mich nicht, dass ich einfach so aufgab. Ich war nicht der Typ dafür. Wenn ich etwas versuchte, denn tat ich es auch richtig. Es erschien also schließlich nicht ganz aussichtslos. Das tat es nie, solange man den Bewegungsgrund hatte etwas zu tun und nicht einfach nur Faul rum zu sitzen. Wir zogen und zogen und zogen (….) bis sich auf einmal mit einem Kräftigen Ruck der Fels bewegte und zur Seite brach. Doch nicht nur das, so schnell konnte ich gar nicht reagieren, da fiel mir die Rothaarige auch schon entgegen. Ich schaffte es nicht uns aufrecht zu erhalten und so taumelte ich hinter mir an die Wand und sie fiel mir entgegen. Unsere Gesichter waren sich für einen sehr kurzen Augenblick unglaublich nahe. Na wer hätte das Gedacht, dieses eine Mal fehlte ihr die Sprache. Dabei hatte ich schon fast damit gerechnet, dass sie irgendeinen dummen Kommentar abgab. Wir waren also doch nicht so schwach. Wir bekamen mal was auf die Reihe. Ich klopfte mir den Staub von den Händen und sah sie an. Immer noch mied sie mich. Dann huschte mein Blick durch die kleine Spalte durch die ich mich hindurch quetschte. Meinetwegen sollte sie ruhig zögern. Vermutlich hatte sie einfach nur Angst. Aus meiner Sicht war es Gesund, Respekt vor den Unbekannten Dingen zu haben, ich jedoch brauchte diese Einstellung nicht mehr. Ich hatte einen Virus überlebt, wenn das schon eine Leichtigkeit für mich war, würde mich das hier auch nicht in die Knie zwingen. Doch gerade als ich los gehen wollte, drängte sie sich in den Vordergrund und stolzierte an mir vorbei. Mit aller Kraft unterdrückte ich es mir gerade noch so, sie nach zu äffen. Wer glaubte sie eigentlich wer sie war?! Das wir in diese Richtung mussten war mir bewusst, sonst hätte ich nicht versucht mit aller Kraft diesen Felsen zu bewegen. Ich konnte gar nicht in Worte fassen wie sehr mir ihr Verhalten auf die Nerven ging, dabei waren wir uns in vielen Dingen gar nicht mal so unterschiedlich. Sie wollte sicherlich nur nicht die Schwache Seite heraus hängen lassen. Ich zögerte ehe ich ihr nachlief. Eine andere Alternative hatte ich ja wohl nicht und irgendwer musste sie beschützen. Sie war so komplett Naiv und unvorbereitet los marschiert. Vermutlich hatte sie noch nicht einmal eine Waffe bei sich. Ich hingegen- naja, hatte immer noch ein Klappmesser und ein Feuerzeug. Besser als gar nichts und mehr als sie. Ich konnte ja nicht wissen, dass mir solch ein Abenteuer bevorstand. Ich hielt für einen kurzen Augenblick tatsächlich die Luft an ehe ich vorsichtig ein atmete. Die Luft war sauber, doch das war wohl eines der einzigen Dinge die gut waren. Die Höhle endete in einem anderem Sektor und von hier zurück ins Camp zu finden war gar nicht so leicht. Wir mussten die Neben-Zone umgehen. Sie konnte nicht einfach den gewohnten Weg zurück laufen. „Und jetzt weißt du auf einmal wieder wohin? Besitzt wohl sowas wie einen inneren Kompass oder was?“ Bei aller Liebe, aber diese Spruch konnte ich mir nicht Verkneifen. Ich sah hinauf. Nichts außer Dunkelheit und eine helle Scheibe. Der Mond schien hell zwischen den vielen dichten Bäumen hin durch. Wir waren leichte Beute. Doch blieb uns eine andere Wahl?! Da drinnen würden wir vermutlich elendig verrecken. Die Kleine schwieg. Ihr Verhalten war so absolut kindisch, wollte sie mir jetzt weiß machen, dass sie alles unter Kontrolle hatte? Wir waren doch komplett ziellos. „Jetzt ignorieren wir uns“, stellte ich fest während ich ihr hinterher lief- „Das ist ja wirklich besonders reif. Wirklich Klasse. Darf ich trotzdem fragen ob du weißt was du tust, oder tust du nur so?“, ich legte den Kopf schief und musterte sie. Half es wenn ich einfach stehen blieb? „Der Wald wird ausgelegt sein voller Fallen. Ich möchte dich wirklich nicht beunruhigen, aber könnten wir vielleicht für einen kurzen Augenblick stehen bleiben und uns nicht so aufführen wie die letzten Idioten. Im Ernst, du hast doch gar keinen Plan was du tust. Wenn wir zu Dicht an den Nebel gehen hätten wir auch genauso gut den Vordereingang benutzen können.“ Dabei wollte ich gerade wirklich nur helfen und nicht den Klugscheißer heraushängen lassen. Sie hielt eh nicht von mir. Nett ausgedrückt. Vermutlich hasste sie mich. Und das nur, weil sie irgendwelchen Leuten Dinge glaubte und schnell über mich Urteilte ohne mich überhaupt zu kennen. Sie konnte Froh sein, dass ich ihr hier war und ihr den Arsch rettete. Sie überschätzte das ganze total. Wir waren hier nicht auf einem Abenteuerspielplatz. [Da bin ich sehr erleichtert, ich hab immer Angst die Charakter zu versauen :C I love you  Wenn was ist, also ruhig sagen Razz hihi ]
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Jul 04, 2018 6:58 pm

Isabella Mason
Ich hätte es gerne aufgehalten, aber es ging nicht besonders gut, als der Stein endlich weg wer, der mir gleichzeitig auch Halt gegeben hatte. Plötzlich lag ich sprichwörtlich in seinen Armen und unsere Gesichter waren gefährlich nah. Zu nah für meinen Geschmack. Schnell rappelte ich mich wieder auf und putzte den Staub von meinen Händen an meiner Hose ab. Ich folgte ihm durch den schmalen Spalt hindurch, wobei er deutlich mehr Mühe hatte, da durchzukommen wie ich. Kaum war ich draussen und hatte mich orientiert, lief ich auch schon los. Es gab nichts mehr, was mich zurückhielt. Ich wollte zurück ins Camp und mich dort zuerst einmal für eine längere Weile aufs Ohr hauen. Dann würde ich weiterschauen, was ich mit Murphy anstellen würde. Ich hatte nicht das Gefühl, als würde er mich so schnell in Ruhe lassen – leider. Aber irgendwie musste er mich ja in Ruhe lassen, denn ansonsten konnte ich keine Medikamente mehr abzweigen. Momentan sagte er dem Rat vielleicht nichts, aber wenn ich so weitermachte, dann tat er es – und dann hätte ich ein gewaltiges Problem. Er kannte zwar meinen Namen immer noch nicht und könnte nur mit dem Finger um mich zeigen, aber ich wollte es nicht riskieren. „Ich kenne mich ziemlich gut in den Wäldern aus“, bemerkte ich nur, als er wieder einmal nicht benötigten Kommentar fallen liess. Ich hatte mich noch nie verlaufen! Das war nur gewesen, weil ich wegen ihm stocksauer gewesen war. Ich wusste sehr gut, wo es zum Camp zurückging. Ich wusste auch, wo die Grounder ihre Fallen aufgestellt hatten. Sie wollten ja nicht, dass ihr Medikamentlieferant durch eine der Fallen getötet wurden. Die nächste Frage ignorierte ich dann. Ich wusste sehr wohl, was ich tat. Ich lief nach Hause – oder besser gesagt ins Camp. Es war nicht wirklich ein Zuhause. Aber das war die Ark auch nicht gewesen. Bei seinen nächsten Worten blieb ich dann mit einem Ruck an und drehte mich zu ihm um. „Ich weiss sehr wohl, wo die Fallen der Grounder sind. Ich weiss es viel besser als du, also halt doch einfach deine verdammte Klappe. Wenn es dir nicht passt, wo ich durchlaufe, dann such dir deinen eigenen Weg“, sagte ich ihm klar meine Meinung, bevor ich mich wieder umdrehte und einfach weiterlief. Ich machte doch schon einen Bogen darum, wo wir gerade hergekommen waren. Wenn sein Orientierungssinn so schlecht war, konnte ich ja nun wirklich nichts dafür. Ich schnaubte empört und erhöhte dann ein bisschen mein Tempo. Ich hätte genauso gut rennen können. Ich hatte eine ziemlich gute Ausdauer und ich wusste nicht, wie lange er hätte mithalten können. Am liebsten wäre es mir jedoch einfach, wenn er sich seinen Weg selbst ins Camp zurück suchen würde. Bei mir meckerte er ja gerade nur an allem herum und dabei wusste er es vielleicht noch nicht einmal selbst besser. Ich fuhr mir durch meine roten Haare. Dieser Tag heute war einfach nur scheisse. Ich hatte schon lange nicht mehr so einen beschissenen Tag gehabt und ich hoffte auch, dass so ein beschissener Tag nicht so schnell wieder vorkommen würde. Aber hey, das hier neben mir war Murphy. Wenn man den in seiner Nähe hatte, wusste man nie, was gleich als nächstes passieren würde. So war es doch immer. Er hatte mir zwar geholfen, vor dem Nebel zu fliehen, aber das war es auch schon gewesen. Ich schuldete ihm gar nichts. Ich hoffte nur, dass er mir aus dem Weg gehen würde – genau das würde aber wohl leider Gottes nicht passieren. [Mache ich Very Happy]

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Mi Jul 04, 2018 7:57 pm

Tessia
Ich verdrehte nur die Augen, als er wirklich glaubte mir eine Geschichtsstunde geben zu müssen. Glaubte er wirklich ich wüsste nicht wie es damals abgelaufen war? „Ja… Eure Vorfahren haben die Erde aufgegeben und sind geflüchtet, haben alle anderen zum Sterben zurückgelassen. Unsere Vorfahren haben nur durch Stärke überlebt. Wenn ihr mich fragt, dann habt ihr das Recht verwehrt Anspruch auf die Erde zu erheben, als ihr damals geflüchtet seid. Ihr seid jetzt hier, nun gut, aber das macht euch noch lange nicht zu Herrschern über Land und Güter.“ Zumindest sahen die meisten der Grounder das so. Die Skaikru hatte die Erde aufgegeben und war geflüchtet und sie konnte nicht nach fast einhundert Jahren wieder zurückkommen und Anspruch auf irgendetwas erheben, das sich die Leute, die sie zurückgelassen hatten, hart erkämpft hatten. Es war nun Zeit, dass die Skaikru mal bewies, was sie so drauf hatte und dass sie sich selbst etwas erkämpfte. Für mich war diese Waffenruhe nicht fair. Klar, wir mussten einander nicht unnötig abschlachten – immerhin war dadurch meine ganze Familie gestorben – aber ich fand es auch nicht richtig von Lexa die Skaikru mit offenen Armen zu begrüßen, obwohl sie unsere Traditionen mit Füßen traten. Bestes Beispiel war eben immer noch dieser Finn. „Also soll ich lügen und auf schwach machen, damit man mich akzeptiert? Und dann was? Wie sollte ich mir Anerkennung bei Leuten verschaffen, die mich ansehen, als hätte ich ihre Kinder ausgeweidet? Ich habe niemandem etwas getan und mich so anzusehen, ist nun wirklich nicht fair. Ja, genau, Lady, ich rede mit dir!“, rief ich nun etwas lauter und deutete mit dem Finger auf eine etwas ältere Frau mit leicht grauen Haaren, die an einem Waschbrett Laken wusch. Sie senkte schnell den Blick und ich verengte die Augen, ehe ich zurück auf meine Fersen sank und zu Bellamy sah, während er sich wieder einmal verlegen wegdrehte. Oh bitte! Als hätte er noch nie einen weiblichen Körper gesehen! Ich seufzte und schnürte die dünnen Lederstreifen vorn an meinem Oberteil zusammen. „Stell dich nicht so an. Als hättest du sowas noch nie gesehen…“, seufzte ich. Ich wurde halt nicht rot, so wie er, wenn er sein T-Shirt auszog. Dabei war das bei Männern ja noch wesentlich „normaler“, als bei Frauen. Die Grounder hatten eben kein großes Problem mit Nacktheit. Das konnten wir uns hier unten nicht leisten. Scham oder Verlegenheit… das war einfach nicht unsere Art. „Ihr werdet Mount Weather nicht besiegen, wenn ihr nur daran glaubt, Bellamy. Eure Leute müssen anfangen zu trainieren und zu Kriegern ausgebildet werden. Selbst wenn ihr jetzt Waffenruhe mit Lexa ausgehandelt habt, ihr könnt nicht mit jedem hier Frieden schließen.“ Gerade die Mountain Men würden nicht mit sich verhandeln lassen. Wenn die Skaikru in diesem Krieg an unserer Seite stehen und nützlich sein wollte, dann sollten sie auch etwas dafür tun. Es reichte nicht nur, wenn wir eine Waffenruhe aushandelten und die Skaikru sich dann hier im Camp ausruhte, während wir Mount Weather angriffen. So funktionierte das nicht, aber das würden Bellamy und seine blöde Clarke schon früh genug herausfinden. Ich schnürte meine Stiefel wieder etwas fester und folgte ihm dann wieder zu der Ark, die für mich nichts weiter als eine Blechbüchse war. Ja, Essen klang gut. Ich hatte seit Tagen nichts Vernünftiges gegessen, außer das Stück Brot und die paar Nüsse gestern. „Also lädst du mich bei Lincoln ab?“ Was sollte ich bei ihm schon machen? Er würde mir nur Fragen stellen, die ich hier drin nicht beantworten wollte. Vielleicht nutzte ich die Zeit einfach, um mich ein wenig umzusehen und umzuhören. Genau deshalb war ich ja schließlich noch hier, oder?
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 12:35 am

• Alexander Mercier.
Immer und immer wieder hörte ich die Stimme von Charles. Er beschwörte einen neuen Hoffnungsschimmer herauf, denn wir alle wussten, dass wir hier in der Kälte nicht bleiben konnten. Er hatte Recht. Unsere Ressourcen gingen zu ende.Und somit schaffte er es, dass wir alles stehen und liegen ließen unsere Leute begruben und los marschierten. Es riss mich nur schwer von dem „Grab“ meiner Mutter. Hinter den Trümmern der Ark hatte ich sie fern ab zur Sonne hin begraben. Der Schnee glitzerte um ihrem improvisatorischen Grabstein herum und schien so unberührt und friedlich. So friedlich wie sie es immer war. Doch jetzt musste ich abschließen. Ein wahrer Kämpfer tat das, hatte Charles gesagt- ein wahrer Kämpfer gab nicht auf. Und er hatte Recht, meine Mutter hätte es nicht gewollt.Wir liefen dennoch schon seit Tagen. Und Tagen- und jeder von uns vergaß an Zeitgefühl. Jedem von uns war Kalt. Erschöpft und wachsam. Der Schnee hatte sich durch unsere Solen gefressen und der kalte Wind raubte uns den Verstand. Bis wir den Teil einer Zone erreichten, an dem der Schnee taute. Automatisch wurde es weniger und wir genossen diese Atmosphäre der grünen Blätter und der Blumenwiesen um uns herum. Auch wenn wir wussten, dass wir diesem Anblick nicht trauen durften. An jeder Ecke konnte an Grounder lauern und wir waren einfach nur geschwächt.Unser Wasser war aufgebraucht. Unsere Vorräte die wir hatten tragen können gingen zu nieder und uns taten die Füße weh. Jeder unserer Leute- oder eher von denen, die noch über waren- hatten sich mittlerweile von ihrem Winter Aufzug befreit. Zwischen den Gebieten lagen echt Temperatur Unterschiede, die ich so noch nie erlebt hatte. Ich trug das, was mir noch geblieben war. Den letzten Fetzen an Kleidung. Meine schwarze zerschlissende Jeans, ein für mich typisches schwarzes Shirt und meine schwarze teure Lederjacke, die auch auf der Ark mein Markenzeichen gewesen war. Sie sah im vergleich zu meinen anderen Sachen immer noch aus wie damals. Angespannt setzten wir einen Fuß vor den anderen. Mein Bogen blieb dabei gespannt und ich war bereit auf alles zu schießen was sich auch nur ansatzweise bewegte. Alles, was meiner Meinung nach nach einer Bedrohung aussah. Ich wagte es nicht für einen Augenblick die Luft anzuhalten. Charles schritt voran. Er machte kurzen Prozess mit den Pflanzen und Ästen, die ihm den Weg nahmen und schlug sie mit seinem Schwert- das er ebenfalls von den Groundern hatte- klein. Nach ihm folgte ich- mit meiem Bogen- und dann der Rest der Mannschaft die von der Farm Station über geblieben waren. Unter uns herrschte eine ziemliche Anspannung. „Wir sollten vielleicht wirklich eine Pause machen. Charles“, sprach eine der Frauen aus dem hintersten reihen und durchbrach somit die Stille. Ich hielt inne, blieb aber trotzdem stehen, als auch Charles keinen Schritt  voran setzte. Ich konnte ihr Leid verstehen, wir hatten die letzten Stunden keinerlei Pause gemacht und auch mir brannten die Füße. Jeder Schritt schmerzte und ich spürte die blutigen Stellen an meinen Füßen. Charles Pike blickte mich an. Trotzdem erwartete er kein Statement. Wer war ich gewesen um solch eine Meinung für die Allgemeinheit zu fällen? Es würde nur Kostbare Zeit verschwenden. Wir wussten, dass der restliche Teil der Ark da draußen war. Einer der Ice Nation Leute hatte ihre Uniform getragen. Etwas besseres als uns einfach auf den Weg zu machen blieb und gar nicht über. Das knacken der Äste um uns herum wurde lauter und erst jetzt vernahm ich es als eine Art Bedrohung. Ich spannte den Pfeil und zog ihn straff. Charles ließ sein Schwert gekonnt in seiner Hand kreisen und deckte die andere Seite der Leute ab die Schutzlos waren. „Schh“, befahl ich als Getuschel losbrach. „Seit Still!“ Die Stimmen verstummten. Schon wieder dieses knacken der Äste und es kam definitiv nicht von uns! Langsam löste ich mich von der Truppe indem ich wenige Schritte voran ging. Mein Finger mit dem ich den Pfeil auf Spannung hielt zitterte und ich wagte es nur angespannt ein und aus zuatmen. Ich näherte mich dem Gestrüpp das vor uns lag. „Fallen lassen!“, ertönten auf einmal die Worte einer ziemlich tiefen Männerstimme. Mein Bogen wanderte automatisch in die Richtung doch ehe ich mich versah, gaben sich vier Leute zu erkennen die uns bereits eingekreist hatten. Verdammt! Mein Bogen wanderte zwischen den Leuten umher. „Du willst uns doch nicht ernsthaft erschießen oder?“, ertönte nun eine mir sehr bekannte Stimme. Marcus?! Erst jetzt wanderte mein Blick auf die Uniform der Leute. Sie waren von der Ark! erleichtert atmete ich aus und ließ den Bogen in meiner Hand sinken. War es das? Oder träumte ich nur? War das die Hoffnung? Waren wir da?! Waren wir Zuhause?! Konnte ich jetzt zusammen brechen? Ich wagte es kaum zu Atmen. Ich ließ den Bogen zurück auf meinen Rücken wandern. Ab jetzt war es nicht mehr notwendig zu kämpfen Ab jetzt mussten wir nicht mehr töten. Himmel. Ich musste Furchtbar aussehen. Ein blasses Gesicht, zerzauste Haare, Augenränder, leicht Blutunterlaufende Augen, schmutz im Gesicht und nicht zu vergessen das ich relativ viel abgenommen hatte in der gesamten letzten Zeit obwohl ich schon immer ziemlich dünn gewesen war. Marcus gab seinen Männern zu verstehen die Schusswaffen von uns zu nehmen. Waffen?! Sie hatten Waffen?? Funktionierende Gewehre. „Es wird alles gut werden. Wir bringen dich nach Hause“, sprach Marcus mir lächelnd zu. Ohja, wie sehr ich diese Nähe vermisst hatte. Doch damit endete es nicht. „Jane! Das hier wird dich sicherlich freuen.“ Jane? Mein Blick folgte dem von Marcus als Jane sich hinter einem der Wachleute hervor quetschte. Mir fiel beinahe sämtliche Regung aus dem Gesicht. „Jane...“, brach ich nur heraus und begab mich automatisch in ihre Arme. Wie konnte es sein, dass sie am leben war?! Sie war eine der Hundert. Ich hatte gesehen wie das Dropship gefallen war. Ich hatte gedacht, sie nie wieder zu sehen. Ich schloss die Augen als ihr Geruch in meine Nase stieg. Es war so vertraut. Sie war alles, was ich noch hatte. Alles, was mir vertraut war. Automatisch wurde ich einfach nur müde. Obwohl ich wusste, dass ich noch ein wenig durchhalten musste um ins Camp zu gelangen. Gerade wollte ich dennoch einfach nur in dieser Umarmung verweilen. Wenn das hier ein Traum sein sollte, wollte ich einfach nie wieder geweckt werden. Ich wollte mich nur einmal Sicher fühlen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 1:10 am

• Bellamy Blake.
Für mich hatte sich das Thema Mount Weather erledigt. Wenigstens fürs erste. Ich war mir meiner Ansichten sicher und würde es auch bleiben. Mit einem Grounder konnte man darüber nicht sprechen. Ich durfte schließlich nicht vergessen, dass sie immer noch eine von ihnen war. Doch wieso kam sie darauf, dass wir die Erde als unseres beanspruchten? Dem war nicht so! Das einzige, was ich damit hätte sagen wollen war, dass niemand einen wirklichen „Anspruch“ auf diese Erde hatte. Gar niemand und eigentlich sollte hier unten keiner um sein Leben bannen. Vor allem sollte er nicht gefoltert oder ausgespießt werden. Es war ja schließlich nicht die Schuld unserer Vorfahren, dass ein atomarer Krieg losgebrochen war. Sie hätten nicht jeden einzelnen Mann retten können, auch wenn ich diese Vorstellung gerne teilen würde. Die Erde war dafür zu Groß. Tessia wusste doch gar nicht, wie viele Menschen hier unten überhaupt noch eine Chance hatten zu überlebt zu haben. Menschen, von denen wir soweit gar nichts wussten. Leicht irritiert verzog ich das Gesicht. Hörte sie, wie versessen sie klang? Keiner hatte ihr hier seit dem sie hier war etwas getan und das würde sich auch nicht ändern. Keiner hier wollte Krieg, selbst wenn wir nicht ein und derselben Meinung waren.„Es will gar keiner über irgendetwas herrschen. Wir wollen nur überleben und uns ein neues Zuhause erschaffen.“ Doch egal wie oft oder zu wem wir das sagten, wir traten immer nur auf Ablehnung. Die Grounder hatten es nicht anders gekannt als zu kämpfen. Vielleicht war der Start nicht unbedingt der beste gewesen zwischen uns- den 100- und den Groundern, doch wir haben es alle nicht besser gewusst. Das einzige was wir getan hatten, war uns selbst zu verteidigen. „Hier wird dich keiner so ansehen als-“, doch Tessia unterbrach mich, wurde etwas lauter und deutete mit ihrem Finger auf eine etwas ältere Dame, die gerade die Wäsche zurecht rückte. Ich drängte mich schützend vor sie indem ich den Finger von meinem Gegenüber herunterdrückte und mich vor ihre Sicht schieben konnte. Sie sollte sich beruhigen. Es war ja fast niedlich wie sie für ihr eigenes Wort eingestand, doch es war nicht unbedingt notwendig, dass die damit die halbe Aufmerksamkeit des Camps auf sich zog. „Wir beruhigen uns jetzt alle erstmal und bleiben ruhig. Meinst du, dass du das bis zum essen hin bekommst?“, fragte ich mit einem leichten lächeln auf den Lippen das ich nicht verhindern konnte. Ich warf der alten Lady ein entschuldigenden Blick zu und zog Tessia an ihrem Arm mit mir. Wir verließen das Waschzelt. Ich lachte trocken auf und schüttelte den Kopf. Dieses Mädchen brachte mich echt zum Verzweifeln. Mit dem „unauffällig“ Verhalten lief es ja mehr als super. „Du kannst echt unausstehlich sein, wenn du dich in Rage geredet hast- weißt du das?“, fragte ich sie neckisch und ließ meine Hand von ihrer Schulter sinken. „Du tust dir damit nur selbst einen gefallen. Also merken: unauffällig.“ Doch da redete ich vermutlich mit einer Wand. Es ging nicht alleine um ihr aussehen, ihr auftreten spielte eine viel wichtigere Rolle. Das war das, was die Leute Angst vor ihr haben ließen. Davor fürchteten sie sich. Der nächste Tagespunkt war nun also: die Essensausgabe. Es gab Reis mit Bohnen und Brot. Es war nicht das beste, aber auch nicht das schlimmste. Wenigstens war es warm. Nachdem ich und Tessia einen Teller bekommen hatten, setzten wir uns an eines der Lagerfeuer. Die Baumstämme waren  noch leicht feucht, doch das störte hier so ziemlich niemanden mehr.  Ich setzte mich und starrte ins Feuer. Anstelle jedoch davon, etwas zu essen konnte ich wieder einmal nicht aufhören mir Gedanken zu machen. Über alles- weil ich einfach irgendwie versuchte mit dieser Taktik Probleme vorauszusehen. Dinge die gut aber auch schlecht laufen könnten. Von jetzt auf gleich. Ich hatte nicht behauptet, dass es funktionierte. Wie würde es weitergehen, wenn Clarke verkündete, was sie gemeinsam mit dem Commander ausgehandelt hatte? Jetzt, nachdem Finn eh schon tot war. Es musste doch eine Lösung geben für das alles was passiert war? Diese Opfer mussten nicht umsonst gebracht werden. Unsere ganzen Freunde waren immer noch in Mount Weather und sie brauchten unsere Hilfe. Wer wusste schon, was sie mit ihnen taten und wie viele von ihnen überhaupt noch lebten? Wir würden alleine keine Chance haben, auch wenn ich bereit gewesen wäre mich sofort zu Opfern, wenn es auch nur einen Wege rein gäbe. Unter den Leuten waren viel zu Junge Menschen. Menschen wie meine Schwester und ich war es ihnen schuldig, zu helfen. Nach allem was ich getan hatte, war das das mindeste, was ich tun konnte um mich wenigstens ein kleines bisschen besser zu fühlen. Völlig in Gedanken versunken hatte ich gar nicht realisiert, dass Tessia immer noch neben mir saß. Wie lange war es jetzt zwischen uns still gewesen? Nachdem sie ihren Teller leer gegessen hatte, würde ich sie nach Lincoln bringen, denn konnte ich wenigstens ein wenig für mich sein. „Was siehst du mich die ganze Zeit so an?“, fragte ich und begann erst jetzt ein wenig von den Bohnen auf mein Brot zu scheffeln. Eigentlich tat ich dies nur aus Reflex weil ich merkte, dass sie spürte, dass etwas nicht stimmte. Wirklichen Hunger hatte ich nicht unbedingt. „Hier“, ich reichte ihr meinen  Teller und ließ das Brot darauf fallen. Sie sah aus, als würde sie es deutlich dringender benötigen und sie hatte bestimmt schon lange nichts Warmes mehr gegessen. „Ich habe keinen Hunger. Zum wegschmeißen ist es zu schade. Also nimm. Es ist auch ganz sicher nicht vergiftet.“
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Do Jul 05, 2018 1:50 am

• John Murphy.
Diese Kleine glaubte also wirklich, dass wenn sie sich mit einem Dorf gut verstand, es automatisch mit allen so war? Das galubte sie doch wohl selbst nicht. Ich hatte Grounder gesehen. Welche, die harmlos waren und sich nichts zu Schaden kommen lassen würden und welche die Gnadenlos waren und uns einfach so töteten ohne mit der Wimper zu zucken. Es brauchte nur ein Grounder sein, der nicht so friedlich war wie sie behauptete, was tat sie dann? Das war das Problem unter den Groundern. Sie waren nicht alle gleich. Man konnte mit ihnen nicht verhandeln, sie wollten einfach nur unser Leid erfahren und das egal um welchen Preis! Es mochten nicht alle beteiligt sein, doch das rechtfertigte rein gar nichts. Niemand hatte uns die Hand gereicht seit dem wir hier waren. Lincoln vielleicht, aber er war auch nicht mehr als der treue Schoßhund von Octavia, ihm war der ganze Rest doch egal. Was auch immer sie sich also davon versprach, sie würde bitte enttäucht werden. „Ich verstehe nicht, wieso wir sowas wie Entdeckungsgruppen raus schicken, wenn du doch alles so gut unter Kontrolle hast. „Mrs ich weiß alles besser.““ Belustigend hob ich die Arme und musterte sie. Sie ging mit solch einer Selbstversändlichkeit voran. Klar, konnte es sein das sie sich mittlerwiele auskannte. Wenn man die ganzen Tage über alleine war, gewöhnte man sich an diese Umstände und begann sich mit seiner Umgebung auseinander zusetzen, doch ihr falscher Stolz war wirklich übertrieben. Sie hatte ein ziemlich großes Ego meiner Meinung nach. Als sie mich ansah und unsere Blicke sich trafen, zuckte ich locker die Schulter. Wenn sie mir nicht bald ihren Namen verriet, hatte ich sämtliche Spitznamen für sie durch. Sie konnte sich selbst überlegen, Es war mir egal wie sehr sie sich darüber aufregte, es würde vermutlich nur meine gute Laune über den gesamten nach Hause weg fördern. Für irgendetwas musste die Kleine schließlich ja auch zu gebrauchen sein. Für was auch immer sie sich entschied. Ich rieb mir meinen drei Tagebart und grübelte. „Und wenn dir Reaper in die Arme laufen? Was machst du dann?“, fragte ich und zog eine Augenbraue in die höhe. So schlau konnte sie gar nicht sein, dass sie darauf eine antwort wusste. Ich wollte es ja auch nur gesagt haben. Doch das spielte vermutlich keine Rolle. Je mehr ich anfing mir ihr darüber zu argumeiteren, umso frecher wurde sie. Dieser Charakterzug machte sie tierisch unsympathisch. Auf der anderen Seite machte es dennoch Spaß Salz in die Wunde zu streuen. Ich schmunzelte in mich hinein und versuchte es mir nicht anmerken zu lassen. Es war ja ihre eigene Schuld gewesen. Von Anfang an hatte sie in meiner Obhut geklaut. Sie hätte gleich zu Beginn einfach die Finger davon lassen sollen. Glaubte sie, ich ließ es einfach so zu, nachdem der Hohe Rat mir sowas wie eine zweite Chance zugeschrieben hatte. Es hieß ja nicht, dass ich gut auf sie zusprechen war. Trotzdem würde ich meine Leute nicht so hintergehen wie sie es tat. Anstelle jedoch einfach stehen zu bleiben ,wie ich es tun sollte folgte ich ihr. Schlimmer konnte es nicht werden und entweder sie schaffte es, uns nach Hause zu bringen, oder sie schaffte es uns aus Stolz in den tot zu führen. Vor uns lag bestimmt ein ziemlich langer Weg. Es war immerhin mittlerweile so dunkel, dass man die eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte.„Darf ich dich fragen, wieso du das ganze eigentlich tust? Die Medikamenten Sache meine ich? Ich hab kapiert wieso du meinst, dass richtige zu tun. Und um dich besser zu fühlen, dass habe ich Begriffen, aber tust du es, weil sie dir Leid tun? Was ist passiert? Ich will es verstehen.“ Ich bezweifelte, dass sie es mir erzählte. Wenn sie mir noch nicht einmal ihren Vornamen nannte, denn würde es daran erst Recht scheitern Doch wenn ich sie erst mal ein kleines bisschen besser einordnen könnte, würde ich wenigstens herausfinden, wieso sie so handelte und was sie so für ein Mensch war. Doch auch darauf würde ich mir vermutlich einen blöden spruch anhören müssen. Sie musste irgendwie auf die Grounder gestoßen sein. Sie hatte keine Angst vor ihnen und das alleine war schon ein Anzeichen dafür, dass sie verrückt war. Jeder sollte sich vor etwas fürchten. Vor allem vor den Groundern. Sie waren skrupellos und eiskalte Mörder! Sie zog das Tempo ran, doch selbst das ließ mich kalt. Ich konnte lange mit ihr mithalten, versuchte sie mich gerade los zu werden oder mir was zu beweisen?
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Jul 05, 2018 7:51 am

Isabella Mason
Ich wollte nicht mit ihm reden. Zudem konnte man sowieso keine anständige Konversation mit ihm führen. Er sprach ja sowieso nur davon, dass er nie Fehler gemacht hätte oder nur versucht hat, zu überleben. Das konnte er jemand anderem erzählen, aber nicht mir. Ich seufzte leise und lief weiter. Wieder gab er mir einen neuen Spitznamen, aber es wäre immer noch besser, wie wenn er meinen tatsächlichen Namen kannte. Dieser ging ihn nämlich nichts an. Seine Frage über die Reaper liess ich genauso unbeantwortet, wie seine restlichen doofen Sprüchen. Er wollte mich doch nur verunsichern und das würde ich nicht zulassen. Ich würde mich nicht von ihm beeinflussen lassen. Das wäre gerade noch das Letzte! Dass ich mich tatsächlich von jemandem wie Murphy beeinflussen liess. Das konnte er gleich mal schön vergessen. Ich lief weiter durch die Dunkelheit. Ich würde mich kein weiteres Mal verlaufen. Ich wusste, wo ich war und wie wir ins Camp zurückkamen. Ich war zwar noch nie in den Nebel geraten, aber ich war schon genügende Mal im Wald gewesen. Es war nur eine kurze Weile still und dann ging seine Fragerei auch schon weiter. Ausnahmsweise hatte er die Frage sogar richtig höflich gestellt, aber das änderte nichts daran, dass ich ihm die Frage beantworten wüsste. Er musste mich nicht kennen und er wollte persönliche Details von mir haben. Das würde es für ihn nur einfacher machen, mich beim hohen Rat zu verpetzen. Also nein, ich würde ihm keine Antwort geben. Ich schwieg daher einfach. Er wollte es wissen. Ein weiterer Punkt, der mir egal war. Er hatte wohl des Öfteren in letzter Zeit nicht sein Wille bekommen. Ich bekam meinen ja auch nicht immer, wie heute als er mir gefolgt war. Dass er mir gefolgt war, war sowieso eine richtig beschissene Idee gewesen. Trotz der Dunkelheit wusste ich ziemlich genau, wo ich war. Als der Ort mir zu bekannt vornahm, stoppte ich. „Halt", sagte ich einfach und stoppte Murphy, indem ich meine Hand kurz auf seine Brust legte. Dann bückte ich mich und suchte nach einem Stein, der nicht gerade zu mickrig war. Dann hatte ich den passenden Stein gefunden und warf ihn dorthin, wo ich ihn vermutete. Dort wo der Stein auftraf, fiel der Boden ein und es offenbarte sich eine Fallgrube. Fast schon einen leicht triumphierenden Blick warf ich Murphy zu. „Aber klar, ich stürze uns beide in den Tod", erwiderte ich spöttisch und lief weiter. Ich ging um die Fallgrube herum. Dann waren wir wohl quitt. Ich hatte seinen Arsch  gerettet und er umgekehrt meinen. Eigentlich musste ich ihn nicht mehr retten und ich könnte ihn einfach in die nächste Fall laufen lassen. Niemand würde ihn im Camp vermissen, das hatte er sogar schon selbst gesagt. Ich strich mir die Strähne hinters Ohr und lief dann einfach wieder weiter. Es wäre noch ein ziemlich langer Fussmarsch. Für heute und die nächsten paar Tage war ich wohl wirklich genug gelaufen. Ich rollte mit den Schultern. Ich wäre schon lange in meinem Bett schön tief am Schlafen, wenn Murphy nicht gewesen wäre. Da ich sowieso nicht mit ihm sprechen wollte, wurde es wieder ziemlich still zwischen uns. Ab und zu hörte man das Rascheln eines Tieres oder der Ruf einer Eule. Das war es auch schon gewesen. Wir würden nicht von den Groundern angegriffen werden. Ich war ein kostbarer Lieferant und das wussten sie selber. So dumm waren noch nicht einmal die Grounder, als dass ich ihnen das erklären müsste.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Do Jul 05, 2018 6:42 pm

Jane Adams
Irgendwie hatten wir uns mit dem Leben hier auf der Erde abgefunden. Leicht war es nie gewesen, vor allem nicht, als wir bloß 100 Jugendliche ohne wirklichen Plan gewesen waren. Doch irgendwie hatten wir das Ganze überstanden, verdammt wir hatten sogar Mount Weather überlebt. Seit die Ark hier gelandet war, wir Arkadia aufgebaut hatten, hatte sich doch einiges geändert. Das Leben auf der Erde hatte eine gewisse Routine angenommen, jeder ging seinem Job nach. Für mich hieß das meistens mich um die Leute auf der Krankenstation zu kümmern oder draußen auf Patrouille zu sein. Als eine der 100 kannte ich mich mit dem Leben hier doch besser aus, als die meisten von der Ark und war auch nicht gerade eine schlechte Kämpferin.
So gehörte zu meinem Tagesplan eben auch Kampftraining, meistens mit Taylor. Taylor war ebenfalls einer der 100 und war mit der Zeit sowas, wie ein Freund geworden. Wirklich nah hatte ich ihn nie an mich gelassen, ich hatte nie schnell jemandem getraut und das Leben auf der Erde hatte das nicht gerade gebessert. Wir redeten also nicht über unsere Familien oder unsere Vergangenheit, aber es war trotzdem ganz gut zu wissen, dass man nicht alleine da stand. Alleine wollte, nach allem was passiert war, keiner von uns sein. Außerdem konnte Taylor ganz gut kämpfen und bot sich so als Partner an, auch wenn ich ihn regelmäßig auf die Matte legte. So auch heute. Grinsend hielt ich ihm meine Hand hin, um ihr aufzuhelfen. „Warts nur ab, irgendwann liegst du auf der Matte“, drohte er grinsend. Ich lacht nur. Viel Zeit hatten wir jedoch nicht mehr, da eine Patrouille an stand. Schnell lief ich also in mein Zimmer, machte mich schnell frisch und wechselte die Klamotten. Meine Sportklamotten tauschten gegen ein für mich üblicheres Outfit. Schwarze Hose, graues Top, dunkelgrüne Bomberjacke, Boots und die üblichen schwarzen, fingerlosen Handschuhe. Auf kürzestem Weg begab ich mich auf den Weg zum Treffpunkt. Dort warteten bereits Kane, Taylor und drei weitere Wachen. Einer dieser überreichte mir eins der Gewehre, welches ich mir um hängte. Kane wollte sich noch mal auf die Suche nach Clarke und anderen Überlebenden der Ark machen. Inzwischen war jedoch so viel Zeit vergangen, dass die meisten von uns die Hoffnung aufgegeben hatten noch irgendwelche Überlebenden zu finden. Mir war das recht egal, auf wen sollte ich auch schon hoffen? Da waren schon wahrscheinlicher Clarke zu finden, die nach Mount Weather einfach verschwunden war.
Unsere kleine Gruppe setzte sich also in Bewegung, Arkadia hinter uns lassend machten wir uns auf den Weg Richtung Ice Nation. Wirklich wohl war mir dabei nicht, mit den Azgeda war nicht gerade zu spaßen und dort Überlebende zu finden noch unwahrscheinlicher, gleichzeitig hatten wir aber aus der Richtung Signale Empfangen. Einen Versuch war es alle mal wert.
Während unseres Marsches unterhielten wir uns etwas, wenn auch leise. Wir wollten schließlich nicht zu viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Wer wusste schon, wer gerade unterwegs war, da mussten wir aufmerksam bleiben. Immer näher kamen wir den Grenzen zur Ice Nation, sodass ich gerade Kane fragen wollte, ob wir nicht umkehren sollten. Lust auf eine solche Konfrontation hatte ich nämlich nicht wirklich. In dem Moment nahmen wir Geräusche war und hielten automatisch an. Schritte und entfernte Stimmen, kein gutes Zeichen, aber zu auffällig für die Ice Nation. Automatisch wurde mein Griff um das Gewehr fester. Ein paar Zeichen reichten und jeder wusste,  was Plan war. Wir würden sie ganz einfach einkreisen. Taylor und die Wachen würden sie direkt einkreisen und ich blieb als Rückendeckung etwas auf Abstand.
Der Plan funktionierte ohne Probleme. Die anderen schienen nicht wirklich bewaffnet zu sein. Zumindest hatte sich nur einer aus der Gruppe gelöst, der offenbar einen Bogen hatte. Auf die Entfernung konnte ich aber nicht viel erkennen. Als Kane auf einmal das Zeichen gab die Waffen zu senken und irgendwas von zuhause sagte runzelte ich die Stirn. Ich traute der ganzen Situation nicht so recht und behielt meine Waffe in den Händen. Waren das etwa welche von unseren Leuten? Noch verwirrter war ich als Kane mich direkt ansprach. Was sollte mich bitte freuen? Meine tote Mutter würde ganz sicher nicht auf einmal vor mir stehen. Sie war gestorben, als ich noch auf der Ark gewesen war. Ihr hatten einfach die Medikamente gefehlt. Im Nachhinein vielleicht nicht schlecht, sie hatte sich nicht um mich sorgen müssen und hatte sogar noch eine Beerdigung bekommen. Etwas widerwillig sicherte ich das Gewehr und ließ es auf meinen Rücken wandern. Ich lief nach vorne und schob mich an Taylor vorbei. Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, wer da vor mir stand. Das war Alexander, in Fleisch und Blut. Er war dünner, als früher und sah ziemlich fertig aus, aber er war es. Wahrscheinlich hatte ich vor einer Weile nicht besser ausgesehen. Es war seine Stimme die mich aus meinen Gedanken riss. Die mir allzu bekannte Stimme. Sanft schloss ich meine Arme um ihn, als er zu mir kam. Für einen Augenblick schloss ich einfach die Augen und genoss das Gefühl von Geborgenheit. Alex war eine der wenigen Personen, die ich je an mich ran gelassen hatte und bedeutete mir dementsprechend viel. Ihn wohlbehalten wieder zu sehen war unbezahlbar. Ein Räuspern riss uns aus dem Moment. „So ungern ich euch störe, aber wir sollten die Truppe erst mal nach Akadia bringen. Ich glaube sie können alle erst mal etwas zu essen und zu trinken gebrauchen“, sage Kane. Nickend löste ich mich vorsichtig von Alex. Wir hatten wahrscheinlich nachher noch einiges über das wir reden müssten.
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