The 100 RPG

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Do Jun 28, 2018 6:28 pm

Tessia
Lincoln hob ein wenig die Augenbraue und ich konnte nicht verhindern, dass mein Mundwinkel leicht zuckte. Ein Missverständnis. Natürlich… Lincoln kannte mich. Er wusste, dass ich nicht gerade zimperlich war und er wusste auch, dass ich nicht unbedingt begeistert von den Groundern war. Meinen Hass allerdings hatte er nicht miterlebt. Er war schon zu der Skaikru übergelaufen, bevor sie meine gesamte Familie abgeschlachtet hatten. Er wusste also nicht was für einen Zorn ich hegte. Er wusste nicht, dass ich genügend Gründe hatte, um mich hier in das Camp einzuschleusen und alle umzubringen, die die Skaikru auf falsche Wege führten. Ich glaubte zwar nicht, dass dieses Volk sich ändern würde, wenn der Kopf erstmal abgetrennt war, aber man sollte ihnen ja zumindest eine Chance geben. Ich wich Lincolns Blick aus, als er sich umdrehte und stattdessen in einem Schrank nach einer vernünftigen Schlinge suchte. Wenn ich den Arm still hielt, war es okay. Immerhin hatte mein kompletter Arm gerade nur durch Muskeln und Haut noch an meinem Körper gehangen. Das war wie… ein Netz Kartoffeln, das sich dehnte, kurz bevor es riss. Genauso fühlte es sich an. Also kein schönes Gefühl. Ich schaute auf, als sich dieser Bellamy – die Skaikru hatte wirklich ein Faible für seltsame Namen – vor mich schob und vor oben auf mich herabblickte. Gott, wie ich das hasste. Er konnte sich wenigstens setzen, denn so würde ich sicher nicht mit ihm reden. Ich seufzte und nickte leicht. Es war ja nur fair, immerhin hatte mit Lincoln bereits seinen äußerst merkwürdigen Namen verraten. „Tessia.“, erwiderte ich also nur kurz angebunden. Was sollte ich auch große Reden schwingen? Er wollte sicher nicht wissen wo mein Name herkam oder was er bedeutete. Wäre er ein Grounder wüsste er das bereits, aber war ja auch egal. „Dein Name ist seltsam. Ihr tragt generell alle sehr komische Namen.“, stellte ich leise fest und stand auf, um endlich diesen verdammten Höhenunterschied zu überwinden. Ich war kein Tier, auf das er herabblicken und dem er die Welt erklären musste. Allerdings hing mein Arm dafür auch ziemlich schmerzhaft an meiner Seite herunter. Es war definitiv besser gewesen, als er noch in meinem Schoß gelegen hatte. Doch Lincoln war bereits zur Stelle, nahm den dreckigen Stofffetzen von meinen Schultern und tauschte ihn gegen ein dunkelblaues, robustes Tuch, das er um meine rechte Schulter führte und meinen Arm darin einhakte. Es schien extra dafür gemacht zu sein, denn diese Form eines Tuchs wäre mir sonst wirklich neu. Ich nickte ihm dankend zu und er machte sich aus dem Staub und ließ mich mit dem Typen allein. Mist, Bellamy meinte ich. Gott, daran würde ich mich noch stark gewöhnen müssen. Ich schaute auf, als er mir allen Ernstes so naiv anbot noch weiter hier zu bleiben. Da ich immer noch nicht wirklich reiten konnte und noch keinerlei hilfreiche Informationen gesammelt hatte… „Na gut… Aber in einem Zelt schlafe ich sicher nicht. Ich bevorzuge den freien Himmel.“, erklärte ich ihm. Mir doch egal, dass es draußen nach Regen aussah. Ich würde mich in keins dieser… Zelte hineinquetschen. Das war doch eine Falle. Man war von keiner Seite geschützt und der dünne Stoff machte einen nur blind. Lieber schlief ich am Zaun, mit dem Rücken zur Wand und im Gras. Ich wollte gerade losgehen und mich ein wenig umsehen, als mir Bellamy eine Dose in die Hand drückte. Sie war weiß und rund und bestand aus… einem seltsamen Material, das ich so nicht kannte. Mit einem Plopp öffnete sich das Ding und ich blinzelte die kleinen, weißen Pillen an, die sich offenbarten. „Sieht für mich eher gefährlich aus.“ Und was sollte ich damit machen? Die kleinen Kapseln öffnen, das Zeug in Wasser lösen und damit meine Schulter einreiben? Dafür waren die Dinger doch viel zu winzig und unpraktisch. „Nein, das benutze ich nicht. Ihr Sky People seid eh viel zu weich, ihr braucht das wohl dringender.“, wies ich sein Teufelszeug ab. Ich vertraute dem Braten nicht. Zwar hatte mich Bellamy auch mit dem Brot nicht vergiftet, aber das hier? Das war zu offensichtlich.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Jun 28, 2018 7:23 pm

Isabella Mason
Wieso war er mir gefolgt?! Er machte damit nur noch alles kaputt. Ich hätte wissen sollen, dass er es nicht auf sich sitzen liess, sondern weiter graben würde. Er hatte zwar nicht dem hohen Rat gepetzt, dass ich geklaut hatte, aber das hier machte es nicht gerade besser. Ich funkelte ihn wütend an. Er war mir die ganze Zeit gefolgt. Ich überlegte ernsthaft, ob ich einfach los rennen sollte. Ich wusste inzwischen, wo die Fallen auf dem Weg waren und wo ich die Füsse weiter heben müsste als normal – er nicht und das war mein Vorteil. "Nein, ich reg mich nicht ab", fuhr ich ihn an und funkelte ihn wütend an. Woher nahm er sich einfach das Recht mir zu folgen? Er hatte doch schon genug Scheisse am Hals. Was wollte er damit erreichen, wenn er mir folgte? "Das geht dich nichts an. Schon mal etwas von Privatsphäre gehört?", fauchte ich ihn wütend an. Ich sollte einfach weiterlaufen. Spätestens bei den Groundern würde er abhauen, denn ich würde ihn garantiert nicht verteidigen. Bei seinen Worten verdrehte ich die Augen. Anscheinend wollte er wirklich nicht locker lassen. "Wenn du deinen Tod riskieren willst, dann folge mir doch. Dann habe ich wenigstens Ruhe vor dir", meinte ich und kurz huschte ein gehässiges Lächeln über meine Lippen. Nein, ich würde ihn absolut nicht verteidigen. Er forderte den Tod ja gerade heraus und dann hatte er es auch verdient, wenn er diesen bekam. Ich drehte mich um und stapfte dann einfach weiter. "Hast du immer noch vor deine Klappe zu halten oder nicht?", fragte ich an ihn gewandt und lief einfach weiter. Er wollte es ja nicht sein lassen und mir folgen. Mir war es egal, ob er dabei starb. Es wäre sicher kein schöner Anblick, aber hey, er bedeutete mir nichts. Er hatte nur die ganze Zeit Unruhen gebracht, wobei sich diese dich noch als nützlich erwiesen hatten. Umso mehr Unruhe herrschten, desto leichter hatte ich es gehabt. Ich drehte mich wieder um und ging auf ihn zu. Ich stach ihm mit dem Finger in die Brust und sah zu ihm auf. "Was hältst du von einem Deal? Dafür wartest du hier und gehst keinen Schritt weiter", schlug ich vor und sah ihn an. Natürlich hatte ich nicht vor, diesen Deal einzuhalten. Ich kannte mich hier draussen inzwischen gut genug aus, aber ihn würde ich einfach hier draussen stehen lassen. Aber wenn er mir jetzt folgte, riskierte er nur meine Geschäfte. Die Grounder würden ihn nicht akzeptieren, also musste ich ihn vorher los werden und das versuchte ich gerade wirklich. Wenn er hier warten würde, hätte er wenigstens noch die Chance lebend aus dieser Sache rauszukommen. Andererseits konnte er sich gleich sein eigenes Grab schaufeln. [Sorry, schlecht -.-]

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Fr Jun 29, 2018 1:48 am

• Bellamy Blake
(Wenn Tassia erstmal heraus bekommt, dass sich Bellamy und Clarke nahe stehen xD Das kann ja noch lustig werden) Seltsame Namen? Sie empfand meinen Namen doch nicht ernsthaft als Fragwürdig, oder doch? Ich hatte mir um ehrlich zu sein noch nie wirklich Gedanken über meinen Namen gemacht. Oben auf der Ark gab es deutlich verrücktere Namen als meinen.Wir waren damit aufgewachsen. Sie setzte sich auf worauf ich einen kleinen Schritt zur Seite wich. Es mochte komisch klingen, aber aus irgendeinem Grund fühlte ich mich alleine im Raum mit einem Grounder immer noch nicht wirklich wohl. Mein Blick lag ruhig auf ihr. Das Licht in diesem Raum war so hell, dass ich das erste Mal ihre gesamten Gesichtszüge erkennen konnte. Ihre Wangen waren leicht mit Schmutz bedeckt und ein paar Haarsträhnen umspielten ihr Gesicht.Um ehrlich zu sein kam ich wieder nicht drum herum festzustellen, dass sie wirklich ganz hübsch war. Sie war eine Art Mädchen- falsch, Frau, die man beobachten wollte um mehr über sie zu erfahren. Man wurde aus ihrer Haltung nicht schlau, sie redete nicht sonderlich viel aber ließ sich ganz sicher nicht auf der Nase herum tanzen. Sie war sehr aufgeweckt und zielstrebig. Eine Kämpfernatur. In diesem Punkt verstand sie sich sicherlich gut mit vielen unserer Leute. Wir waren auch Überlebenskämpfer. Dennoch konnte man ihr einfach ansehen, dass sie nicht in unsere Welt passte. Vermutlich wollte sie es auch gar nicht. Dieses „Wilde“ stand ihr zugegeben ziemlich gut, dafür das sie ziemlich herunter gekommen war.  Sie hatte lange blonde Haare, ein sehr zierliches Gesicht und leuchtend blaue Augen. Sie sah dennoch nicht so aus, als würde sie jemanden etwas zu leide tun können. Das sprach das äußerliche. Denn trotzdem hatte sie mich ziemlich hart getroffen. Es war nur ihr Stiefel gewesen, was wäre wohl passiert wenn ich ihren ganzen Zorn geweckt hätte. Keine Ahnung woher diese Grounder das alles herholten. Sie wurden in diese Rolle hineingeboren und lernten vermutlich sehr früh in der Natur zu überleben. Vermutlich hatte sie wirklich viel Erfahrungen in ihrem Leben gesammelt. Es war für mich immer noch kaum vorstellbar, dass die Erde von Anfang an Bewohnbar gewesen sein musste.  Tassia, wie ihr Name war, nahm mein Angebot zu bleiben an. Zunächst wenigstens. Selbst wenn sie dafür unter freien Himmel schlafen musste. Was auch immer sie wollte, für Lincoln hatten wir zu Beginn auch diese Regelungen aufgestellt, selbst wenn es für viele Bewohner sehr gewöhnungsbedürftig gewesen war. Octavia schlief seitdem gemeinsam mit im unter dem freien Himmel und ich schaffte es meine Schwester nur hinein zu locken, wenn es auch wirklich regnete. Was die Sache mit Tassia betraf, vermutlich war ich Marcus noch eine reichliche Erklärung schuldig wo ich dieses Mädchen aufgegabelt hatte. Ich lachte auf und schüttelte den Kopf. Ich wollte jedoch nicht das sie glaubte ich würde sie verspotten. Sachte zuckte ich mit der Schulter und zog einen Mundwinkel in die Höhe. „Das ist nicht gefährlich. Das Betäubt deinen Schmerz. Wenigstens vorübergehend. Solange bis du es nicht mehr brauchst.“ Ich drehte mich von ihr in die Richtung des Tisches auf dem eine Kumme mit Wasser stand. Es war unbenutzt und ich wusste das man sich hier den Vorrat an Wasser auffüllen konnte, die wir brauchten wenn wir das Lager für eine kurze Zeit verließen. Ich löste die Flasche von meinem Gurt und füllte ein wenig Wasser in meine hinein. „Du nimmst nur eine“, erklärte ich, nahm die Dose mit den Pillen wieder aus ihrer Hand. Ich nahm eine der Tabletten aus ihrem Behälter und hielt sie ihr vor die Nase. „Wenn ich dich hätte umbringen wollen, hätte ich es sicher schon viel eher getan glaub mir“, ich schob einen der Rollwägen zu uns hinüber und legte die Tablette darauf ab. „Überleg es dir einfach.“ Auch meinen Trinkbehälter stellte ich darauf ab. Es war ihr Freigestellt. Ich wandte mich dem Spiegel zu der sich ebenfalls im „Raum“ befand. Er hatte einiges mitmachen müssen durch die Landung und war zur obersten Hälfte ziemlich zersprungen. Ich musterte mich und die Platzwunde an meinem Kopf. „Du trittst ganz schön feste zu, dass muss man dir lassen“, stellte ich fest und rieb mir mein Kinn. Dennoch würde ich davon jetzt keinen Aufstand machen. Ich brauchte für diese Art „Verletzung“ noch nicht einmal ein Pflaster. „Wo lernt man als zierliches Mädchen so zu kämpfen wenn ich fragen darf?“ Vielleicht wurde die atmosphäre zwischen uns besser, wenn ich sie nicht die gesamte Zeit über anstarrte wie ein Bekloppter. Mein Blick hing weiter an meinem Spiegelbild. So lange, bis sich etwas hinter mir regte und ich die Umrisse von Taissa durch den Spiegel betrachtete. Ich hatte keine Ahnung, konnte man einem Grounder sowas fragen? Bis jetzt hatte ich mich noch nicht sonderlich lang mit Lincoln unterhalten um ehrlich zu sein. Das Eis zwischen uns war nämlich aus irgendeinem Grund immer noch nicht wirklich gebrochen.


Zuletzt von Troian. am Fr Jun 29, 2018 9:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Fr Jun 29, 2018 2:14 am

• John Murphy.
Irritiert musterte ich sie. Sie war um vieles angespannter als vorher oder bildete ich mir das nur ein? Selbst als ich sie beim klauen erwischt hatte, war sie um vieles ruhiger geblieben als das hier. „Schätzchen, ich habe in der letzten Zeit so ziemlich alles gesehen und erlebt, glaubst du nicht, dass jetzt der Augenblick gekommen ist, mit der Wahrheit heraus zu rücken?“ Sie war mir keine Erklärung schuldig, aber es würde die Situation wohl etwas entkrampfen. Vielleicht konnte ich ihre Handlungen ja auch nachvollziehen. „Deine Privatsphäre, wird unsere Privatsphäre, wenn du anfängst mit irgendwelchem Kram herum zu rennen, mit dem du eigentlich rein gar nichts zu tun haben solltest. Also was wird das hier?“ Sie stolzierte einfach weiter. Wie ein bockiges kleines Kind das ihren willen nicht bekam. Ich konnte mir bildlich vorstellen wie sehr sie mich gerade dafür hasste, dass ich ihr gefolgt war. Das ich ihren „perfekten“ Plan durchkreuzt hatte. Naja, obwohl er nicht unbedingt sonderlich durchdacht gewesen war. Ich folgte ihr amüsiert. Um ehrlich zu sein, auch nur noch weil ich es provozieren wollte. Früher oder später musste sie nachgeben. Ich hatte sie erwischt und auch wenn ich keine sonderlich guten Karten bei meinen Leuten hatte, war diese Situation hier nicht zu leugnen und mein Wort stand gegen ihres. Ich war schließlich nicht komplett bescheuert, dass ich mich hier so an der Nase herumführen ließ. Nur ein Wort und der hohe Rat würde mir für meine „treue“ und aufrichtige „Art“ danken. Blöd nur, dass ich wirklich nicht scharf darauf gewesen war meinen Namen rein zu waschen. Was andere von mir dachten war mir Grundsätzlich egal. Sonst wäre ich sofort zum Hohen Rat gelaufen und hätte die Göre hier verpfiffen. Das Loch im Zaun war eindeutig und irgendwann müsste sie ja auch mal wieder zurück kommen. Man würde sie auf frischer Tat ertappen. Meine Handlung jedoch, ihr zu folgen war einfach nur aus reinster Interesse entstanden. Weil ich es liebte Dinge über die Menschen um mich herum zu erfahren,  die andere nicht mitbekamen. Völlig in Gedanken verloren realisierte ich gar nicht wie die Kleine vor mir stehen blieb und mir ihren Finger in die Brust drückte. Ich lief beinahe in die hinein. „Einem Deal?“ Was konnte sie mir anbieten, was für mich interessant war? „Ich höre“, entgegnete ich jedoch und legte den Kopf schief. Doch ehe ich antworten konnte, vernahm ich das getrabe von Pferden. Ich weitete die Augen und sah sie an. „Das ist nicht dein Ernst“, brachte ich nur tonlos heraus. Es war genau das was ich vermutet hatte. Sie machte Geschäfte mit den Groundern. Ich hatte keine Ahnung was ich tun sollte und fühlte mich für einen kurzen Augenblick wie erstarrt. Wir handelten einen Friedensvertrag mit den Groundern aus. Vielleicht waren die friedlich gesinnt. Selbst nach allem was passiert war. Doch um welchen Preis handelte sie mit den Groundern.? Diese „Menschen“ waren doch nur an unserer Technologie und Ressourcen interessiert um dagegen vor zu gehen. Um Mittel zu finden uns zu schwächen und einen schwachpunkt herauszufinden. Es jagte mir einen schauer herunter, als der Blick des Grounders auf mich traf. Ich senkte meinen Blick und biss mir kräftig auf die Unterlippe. Meine sonst so vorlaute klappe war verstummt. Das Pferd kam neben mir und der rothaarigen zu stehen. Der Kerl auf dem Pferd sattelte sich ab. Er war vielleicht doppelt so breit wie wir und seine Rüstung bestand aus irgendwelchen Knochen und Lederfetzen. Genau diese Bilder hatte ich jede Nacht vor Augen, wenn ich versuchte zu schlafen. Der Grounder kam auf mich zu, er brummte als er mich musterte und sah dann zu „ihr“. „Ich dachte wir hätten verabredet, dass du alleine kommst Sky-Mensch“, knurrte er mit der passenden tiefen Stimme. Erst jetzt wusste ich von was sie gesprochen hatte als sie gesagt hatte, dass ich überleben sollte. Ich was sprachlos. Trotzdem wusste ich, dass die Grounder mir nichts tun konnten. Ich hatte niemanden verletzt im dem Dorf, indem Finn um sich geschossen hatte und ich hatte selbst versucht ihn aufzuhalten. Diese Geschichte wusste mittlerweile jeder. „Wie ich sehe treibst du dich mit dem Ausgestoßenen herum.“ Erst jetzt nahm ich allen mut zusammen und erhob meinen Kopf. „Ich bin kein ausgestoßener“, verteidigte ich mich und sah ihm direkt in die Augen. „Wieso hat dein Volk dich dann mehrere Male zum sterben zurück gelassen?“ Stille. Ich war ihm darauf keine Antwort schuldig. Ich konnte mir gerade nichts heraus nehmen. Das einzige was ich tun konnte war zusehen wie dieses kleine Gör dem Grounder unsere Vorräte überließ. Wir hatten keinen Vorteil. (Alles gut  Razz )


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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Jun 29, 2018 8:22 am

Isabella Mason
Es ging mir noch nicht einmal darum, dass er sein beschissenes Leben verlieren könnte. Er sollte doch inzwischen gut genug darauf vorbereitet sein, dass es jeden Moment so weit sein könnte. Ich war wirklich total wütend. Was dachte er denn, wie lange es gedauert, bis die Grounder mir auch nur ansatzweise vertraut hatten? Es lief jetzt ganz gut und er riskierte das alles, weil er einfach zu neugierig war. Er hatte in der Krankenstation noch selbst gesagt, dass er kein Wort sagen würde. Aber ich wusste nicht, wie es jetzt aussah. Er würde doch gleich zum Rat rennen. Er war doch so ein Arschloch, wie ich ihn eingeschätzt hatte. "Wenn du mir weiterhin so hinterher läufst, wirst du die Wahrheit sowieso gleich selbst erfahren", erwiderte ich bissig. Ich wusste nicht, wie ich ihn los werden sollte. Er war grösser und stärker als ich. Aber John hatte anscheinend nur schlechte Erfahrungen mit den Groundern gemacht und dann sollte er einfach gehen. Bei seinen Worten lachte ich auf und sah ihn an. «Unsere Privatsphäre? Du bist keiner von denen, aber rede dir das nur ein. Du gehörst nicht zu diesem Wir dazu», sagte ich herabfällig. Bildete er sich das tatsächlich ein? Dass es so etwas wie ein Wir gab? Gott, dann war er wirklich nur total naiv. Er war ein totaler Störfaktor. Wenn er nicht verschwinden würde, würde ich es riskieren, dass die Grounder den Deal nicht mehr eingehen würden und das wollte ich nicht riskieren. Er tat es gerade aber. Ich lief einfach weiter, bis ich mich umdrehte und meinen Finger in seine Brust bohrte. Er liess mir ja gar keine andere Wahl! Er schien interessiert zu sein, doch bevor ich ihm einen Vorschlag anbieten konnte hörte ich bereits das Hufgetrappel. Na toll, sie waren bereits hier. Ich sah wie seine Augen sich weiteten und seine Stimme wurde tonlos. "Ich hatte dir gesagt, dass du mir nicht hättest folgen sollen", erwiderte ich schulterzuckend. Er war mir dabei ziemlich egal, ich hatte nur Angst um meine Abmachung mit den Groundern. Fast schon ein triumphierendes Grinsen glitt über meine Lippen, als er zu Boden sah und sich anscheinend ziemlich klein fühlte. Der Grounder kam von seinem Pferd und ich sah zu ihm hinauf. Ich hatte keine Angst mehr vor ihm. Sie konnten sogar ziemlich nett sein. "Ich habe auch nicht gewollt, dass er mitkommt", sagte ich geradeheraus und sah, wie sich der Blick des Grounders auf John richtete und er die Augen zusammenkniff. Natürlich mochte er ihn gleich nicht. John bekam auch gleich sein Fett weg. Er war bei den Groundern bekannt und das war nicht gerade ein Vorteil für mich. Inzwischen bereute es sicher fast schon, dass er mitgekommen war. Aber ich hätte es ihm gesagt und er hatte nicht hören wollen. Ich drehte mich zu ihm um. "Du sagst keiner Menschenseele etwas, verstanden?", sagte ich an John gerichtet. "Am besten gehst du jetzt einfach zurück und hältst deine verdammte Klappe", meinte ich und warf ihm einen warnenden Blick zu. Wenn ich plötzlich nicht mehr kommen würde, weil ich im Gefängnis sass, dann wüssten die Grounder genau, wer der Verräter gewesen war. "Wenn du petzt, dann wird jemand sehr wütend und sie wissen ja nun, wem sie das zu versanken hätten", sprach ich meine Gedanken aus und drehte mich wieder zum Grounder um. John sollte verschwinden, damit wir endlich unsere Geschäfte erledigen konnten. Er hatte sich selbst in Gefahr gebracht, weil er seine Neugierde hatte stillen wollen. Tja, dafür bekam er gerade die Quittung dafür. Aus dem Deal würde nichts werden, da es schon zu spät gewesen war. Die Grounder hatte ihn schon gesehen und damit ist der ganze Deal hinfällig geworden, aber das konnte er sich wohl selbst denken. Er war wirklich nicht gerade ein helles Köpfchen.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Fr Jun 29, 2018 8:40 am

Tessia
Das alles hier war mir völlig suspekt. Es wirkte so seltsam isoliert hier. Alles war abgedichtet, nirgendwo kam mal ein wenig Tageslicht in diese Blechbüchse, sondern alles wurde nur von diesem hellen, weißen Licht erhellt. Es war schon ein wenig gruselig. Wir hatten in unseren Hütten oder im Turm in Polis wenigstens Löcher in den Wänden, wo früher einmal Fenster drin gesessen hatten. Dadurch bekam man frische Luft und auch das Licht, das man brauchte. Jedenfalls war mir das wohl wesentlich lieber als diese versiegelten Räume, wo man nichts von der Natur draußen mitbekam. Wie hatten sich die Menschen hier nur 97 Jahre lang wohl gefühlt? Ich konnte es mir nicht erklären. Diese Umgebung war so steril und kalt. Ich verstand nicht wieso man so leben wollte. Sie waren doch nun hier und Lexa hatte ihnen diesen Teil des Waldes zugesprochen, also wieso bauten sie sich keine vernünftigen Hütten? Ich zuckte leicht die Schultern und spürte dadurch deutlich wieder, dass meine Schulter eben noch nicht ganz gesund war. Er wollte mir nicht ernsthaft weiß machen, dass diese komischen… Kapseln nicht gefährlich waren, oder? Sie waren in einer weißen Packung und es gab einige davon. Sie hatten generell viele solcher Packungen hier herumstehen. Bellamy nahm die Schachtel wieder an sich und holte eine der Kapseln heraus, ehe er sie auf den Tisch legte und seine Wasserflasche wieder auffüllte. Beides stellte er mir auf einen Tisch und ich begriff immer noch nicht so ganz. Wollte er mir keine Schüssel geben, in der ich die Salbe anrühren konnte? Doch scheinbar war das ganze hier nicht für eine Salbe gedacht. Diese Kapsel war nicht dafür da aufgebrochen und mit Wasser zu einer Paste vermischt zu werden, sondern ich sollte sie schlucken. Ich schaute zu ihm hoch und verengte leicht die Augen. Er war eben größer als ich, er würde mich wohl immer ein wenig überragen. „Wenn du mich umbringen wolltest, hättest du es längst versucht und wärst dabei draufgegangen.“, korrigierte ich ihn. Sicher hätte er mich nicht so leicht zu Boden gezwungen. Das im Wald war ein Fehler meinerseits gewesen, aber das würde sicher nicht mehr vorkommen. Von jetzt an war ich ihm wieder überlegen. Er würde keine Chance gegen mich haben. Er war immerhin nicht sein halbes Leben ausgebildet worden, um in einem Konklave Dutzende anderen Natbleda zu töten. Ich sah wieder herunter auf die Pille und zog die Augenbrauen leicht zusammen. „Und wie soll das meiner Schulter helfen, wenn ich das Ding esse?“ Bei uns wirkten nur Gifte und Gegengifte oral. Ich nahm das kleine, weiße Ding auf und drehte es leicht zwischen meinen Fingern, während der große Mann zum Spiegel rüberging. Ich nutzte die Zeit ihn nun ein wenig zu mustern. Er war definitiv kein Grounder. Er war zwar relativ groß und auch recht muskulös für ein Skaikru, aber die Grounder-Männer waren breit wie Schränke und trugen meistens lange Haare – Lincoln war da eine Ausnahme. Ich hingen die schwarzen Locken zwar ziemlich in der Stirn, aber seine Haare waren doch recht kurz. Ich schürzte leicht die Lippen und schaute durch den Spiegel auf seine Platzwunde. „Nicht fest genug. Immerhin bist du trotzdem noch aufgestanden.“, stellte ich leise fest. Ja, im Endeffekt war ich froh, dass ich ihn nicht totgetreten hatte, aber ein wenig verdient war die kleine Wunde schon. Immerhin war es nur ein wenig Blut. Das war nichts für Leute wie uns. Wie das bei ihnen aussah, wusste ich nicht. „Die Frauen von der Trikru sind nun einmal sehr temperamentvoll. Und mein großer Bruder hat mich einiges gelehrt.“ Das war zumindest keine Lüge. Er durfte nicht wissen, dass ich aus Polis kam und eine Natbleda war. Auch wenn die Skaikru nicht viel von unserem Volk verstand, soweit wussten sie sehr wohl Bescheid.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Fr Jun 29, 2018 11:36 pm

• Bellamy Blake.
Wie auch immer sie das sehen wollte. Wahrscheinlich kam es einfach auf die Sekunde des Glücks an. Sie wäre wohl kaum schneller gewesen, als der Schuss eines Sturmgewehrs. Ein Schuss direkt zwischen die Augen und sie segnete das Zeitliche. Erneut legte ich jedoch nur den Kopf schief und zuckte locker mit der Schulter. Ich drehte mich zu ihr. Es war besser solche Dinge unkommentiert zu lassen. Schließlich hatte ich bei ihr ja bereits mitbekommen, wie empfindlich sie auf solche Sachen reagierte. Schwäche war ihr Kryptonit, hatte ich mir notiert. Vermutlich durfte man noch nicht einmal darüber sprechen. "Das sind Wirkstoffe, die deine Schmerzen lindern, sie können zudem Fieber senken und hemmen Entzündungen. Was soll ich da groß erklären, ich bin kein Chemiker um ehrlich zu sein. Sie vermindern dein Schmerz empfinden." Wieso schaffte es ausgerechnet ein Grounder, dass ich mich dämlich fühlte. Dabei war es doch sonst immer Raven gewesen bei der ich kein Wort von dem verstand, was sie da so von sich gab. Ich rückte mir meine Haare ein wenig zurecht und rieb mir mein Handgelenk. Konnte sie nicht mittlerweile nicht endlich aufhören mit ihrer Verhassten Art? Keiner von unseren Leuten hatte ihr bis hierhin eine Waffe vor die Brust gesetzt und das würde auch keiner, solange sie wusste wie sie sich zu benehmen hatte. Sie hatte mir zu verdanken, dass sie überhaupt hier eingelassen wurde, ein klein wenig mehr Respekt wäre also schon ganz angebracht. Sie konnte sich hier drinnen nicht aufführen wie ein kleines Prinzesschen. "Du spuckst ziemlich große Töne dafür, dass ich dich mit in unser Lager genommen habe. Wir stehen jetzt auf der selben Seite. Wenn du immer noch überzeugt davon sein solltest, das wir dich umbringen wollen, dann irrst du dich. Selbst wenn du auf mein Wort nicht sonderlich viel halten wirst, glaubst du nicht wir hätten es schon längst getan wenn wir es gewollt hätten? Es ist egal wie gut du bist, du bist hier in unserem Revier. Ich würde mich an deiner Stelle also ein klein wenig Respektvoller Verhalten." Die Stimmung war angespannt und das würde es nur noch schlimmer machen. "Du kannst hier meinetwegen machen was du willst, aber benehme dich nicht so, als würden wir dir im Augenblick irgendetwas antun." Keiner zwang sie irgendwelche Tabletten zu schlucken. "Ich habe noch zutun, ruh dich aus oder sprich mit Lincoln. Was weiß ich, ich habe noch anderes zu tun." Ich konnte jetzt nicht ihren Babysitter spielen. Sie würde schon nichts anstellen. Was sollte passieren? Sie war allein und Lincoln war eine von ihrer Sorte. Von mir konnte sie sich auch einfach ausruhen und sich dann aus dem Staub machen. Das Lager war nicht so Groß, dass sie urplötzlich verloren ging. Wir hielten keine Gefangenen und sie sollte sich auch nicht wie eine fühlen. Ich ließ meine Wasserflasche auf dem Tisch liegen und verließ die Krankenstation ohne mich noch ein weiteres mal zu ihr umzudrehen. Mein Kopf kreiste immer noch um andere Dinge. Auch ich trauerte um unseren Freund. Um Finn und umso mehr sorgte ich mich um Clarke. Warum war sie noch nicht zurück? Was war wenn wir den Groundern nicht trauen konnten? Marcus stand als könne er meine Gedanken lesen neben der Tür der Krankenstation und musterte mich. Keine Ahnung wie er das immer schaffte, aber es war als sähe er durch mich hindurch direkt in mein Herz. Er wusste immer wenn etwas nicht stimmte. Marcus wusste das ich mich sorgte. Er rieb sich seinen Bart und sah mich so an, wie er Leute eben ansah wenn ihm etwas nicht ganz einleuchtend erschien. "Ich finde eure Herangehensweise ja sehr weise  und politisch korrekt, aber glaubst du nicht es wird genug von ihnen geben, die sich uns wiedersetzen? Die sich ihrem Commander wiedersetzen?" So wie sich hier Leute dem hohen Rat wiedersetzten? Ich öffnete meinen Mund, doch zu meiner Überraschung hatte ich keine Antwort parrat. "Clarke bekommt das hin"; entgegnete ich nur und sah ihm driekt in die Augen ohne mit der Wimper zu zucken. Die Lage war kritisch, dass wusste ich auch. Doch keiner von uns konnte es sich erlauben egoistisch zu denken. "Wir sind auf diesen Frieden angewiesen. Wir werden uns alle mit dieser Situation engagieren müssen ob es uns passt oder nicht" und mit diesen Worten verließ ich das Gespräch. Mit einer Haltung, als wüsste ich, was meine Aufgabe war. Als müsste ich eben noch etwas erledigen. Ich konnte es nicht leiden mit Leuten zu diskutieren, die meine Meinung sowieso nicht teilten. Was sollten wir gegen diese Zweifel tun? Am besten war es doch man vermiet sie gleich zu Beginn. Es endete nie sonderlich gut und weit kamen wir mit dieser Einstellung auch nicht. Das brauchte Marcus mir wirklich nicht zu erklären. Gerade mir nicht.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Sa Jun 30, 2018 12:14 am

• John Murphy.
Es wusste ja keiner wie Geisteskrank sie war. Hatte sie mich wirklich als Verrückt betitelt während sie mit dem Feind Geschäfte machte? Eine Frage die mir Gleichzeitig stellte war, wie um Himmels willen hatte sie es geschafft, ihr Vertrauen zu gewinnen? Das letzte mal als ich versucht hatte wie ein zivilisierter mann mit einem der der Grounder zu sprechen, hatte man mir die Fingernägel heraus gerissen. Musste ich das verstehen? Ich mied es dem Grounder ins Gesicht zu sehen. Statt dessen sah ich starr auf sein Pferd. Sie wussten wer ich war. Vermutlich hatten alle Grounder die Geschichte mit Finn und mir mitbekommen. Wieso waren es diese Grounder die ausgerechnet mit ihr .... handelten- konnte man das so nennen? Ich hatte gesehen welche Sorte Grounder es gab und nicht alle trugen Knochen und Hautfetzen an ihrem Körper. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, woher sie diese Dinge hatten. Ich schluckte den Kloß der sich in meinem Hals bildete herunter. Ich wagte es nicht einmal auszuatmen. Wir waren nicht bewaffnet, eine einzige Bewegung des Grounders und wir würden vermutlich in tausende Teile zerfallen. So mochten sie es nämlich. Schön Pervers, abartig und blutig. Weil sie Kannibalen waren! Das und nichts anderes. Der Grounder sprach etwas auf seiner Sprache während er mich ansah. Ich konnte darauf wetten, dass selbst das Mädchen vor mir es nicht verstanden hatte. Wie konnte sie also so gelassen vor mir stehen? Hatte sie denn gar keine Angst? Wie kam sie überhaupt in diese Situation. Als sie sich wieder zu mir wandte und so tat, als wäre die Bedrohung vor uns gar kein Problem weitete ich nur die Augen und sah sie dieses mal so an, als wäre sie diejenige mit der etwas nicht stimmte. "Du hast wirklich ein ziemlich großes Problem wenn du mich Fragst", entgegnete ich ihr tonlos. So, als hätte ich für einen kurzen Augenblick selbst vergessen in was für einer Situation wir uns befanden. "Hast du die Ware!?", fragte der Grounder mit tiefer Stimme. Es war völlig ungewohnt ihn in unserer Sprache sprechen zu hören. Doch die Kleine tat es wirklich. Sie reichte dem Grounder einen Rucksack voll mit den Sachen die sie hatte heute mitgehen lassen. Er musterte die Tasche skeptisch, behielt sie letz endlich in seiner Hand und nickte. "Ich richte dem Dorf seinen Dank aus", dann trafen die Hacken seines Schuhs auf sein Pferd und er ritt durch die eng aneinander liegenden Büsche davon. Erst jetzt traute ich mir aufzuatmen. "Dorf?", fragte ich heiser wobei meine Stimme sich beinahe überschlug. "Bist du völlig verrückt geworden?! Clarke handelt einen Friedensvertrag mit den Groundern aus- glaubst du sowas bringt uns weiter? Das sind die einzigen Sachen die wir noch haben um uns zu retten und du verscherbelst sie?! Für nichts? Sie könnten diese Dinge gegen uns verwenden. Je mehr sie über uns wissen umso schwerer wird es für uns hier draußen zu überleben, hast du das schon mitbekommen?" Vermutlich nicht. Denn alle Synapsen schienen bei durchgebrannt zu sein. Was bekam sie als Gegenleistung? Durfte sie etwa weiterleben? War das vielleicht der Deal? "Kaum zu glauben das ich das zugelassen habe", murmelte ich und rieb mir meine Schläfen. Warum hatte ich eigentlich immer so ein wahnsinniges Gutes Gespür für solche Sachen? Wenn Sachen dazu verurteilt waren schief zu gehen? Von so einer kleinen Gift Ziege ließ ich mich wenigstens nicht einschüchtern. "Ich gehe einfach. Ich gehe und tue so als hätte ich absolut nichts gesehen", gab ich ratlos von mir und erhob die Arme. Ich war wirklich sprachlos! Der Moment gerade war so unscheinbar, flüchtig und dennoch war es passiert. Und das größte an der Sache war: Ich lebte noch, ohne das mir jemand die Haut von den Knöcheln ziehen wollte. Welch Gütiger Tag. Selbst in solchen Situationen überlebte ich anscheint irgendwie ohne es überhaupt wirklich zu wollen. Mein Leben war Ätzend.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Sa Jun 30, 2018 9:05 am

Tessia
Ich traute diesen weißen Kapseln nicht. Sie sahen schon gefährlich aus und bis vor kurzem hatten die Skaikru uns Grounder noch abgeschlachtet – und auch anders herum. Ich traute dieser plötzlichen Waffenruhe nicht und ich traute diesem Bellamy nicht. Er hatte mir zwar bis hierher geholfen, hatte mir Essen gegeben und mich hergebracht, mich von Lincoln verarzten lassen. Gut, ich hatte ihm viel zu verdanken und sicher hätte er sich nicht all die Mühe gemacht, um mich jetzt umzubringen, aber… dieses Zeug kannte ich nicht und ich würde doch an dem harten Ding ersticken, wenn ich es vorher nicht kaute und einfach nur schluckte. Ich schürzte leicht die Lippen und ließ mich schnaubend auf die Liege sinken, als Bellamy mir einen Vortrag darüber hielt, dass ich wohl wesentlich netter und respektvoller ihnen gegenüber auftreten könnte. Ach sollte ich das, ja? Nachdem die Skaikru meine gesamte Familie abgeschlachtet hatte sollte es durch ein Stück Brot und ein paar Nüsse plötzlich wieder gut sein? Ich knirschte mit den Zähnen und schwieg nur. Sollte er mich doch für respektlos halten. Er konnte froh sein, dass ich nicht mein Schwert zückte und so viele hier drin köpfte wie ich nur konnte. Das war wohl mehr als genug Respekt, nachdem sie mir sonst alles genommen hatten. Ich sah ihm noch kurz nach, als er durch diese komische Schiebetür verschwand und ich allein zurück im Raum blieb. Sicher würde er mir die Pillen nicht hinstellen, in der Hoffnung mich damit zu töten und würde dann gehen, um dabei nicht zusehen zu können. Ich ließ meinen Arm sanft rotieren und biss mir auf die Unterlippe, ehe ich nach dem Ding griff, das er mir hingelegt hatte. Egal… was hatte ich schon zu verlieren? Ich nahm mir seine Trinkflasche und spülte die kleine Kapsel mit Wasser herunter, was erstaunlich gut klappte. Ich hätte eher gedacht, dass das Ding mir im Hals stecken blieb. Ich stellte die Flasche wieder weg und stand auf. Ruhe hin oder her, ich konnte hier nicht einfach sitzen bleiben. Vermutlich würden sie mich morgen schon wieder aus ihrem Camp schmeißen, also musste ich die wenige Zeit, die ich hier hatte einfach nutzen! Ich musste Informationen sammeln. Nur deswegen war ich hier. Ich stand also auf und sah mich ein wenig hier um. Es war schon schwer genug überhaupt den Ausgang zu finden. Jede Tür hier im Gang war mit komischen Monitoren verschlüsselt. Es gab irgendwelche Codes, mit denen ich die Türen hätte öffnen können, aber ich hatte keine Ahnung von der Technologie der Skaikru. Also musste ich mir wohl anders helfen. Etwa draußen vor der Ark. Ich schob die schwere Metalltür auf und trat nach draußen. Ich sah mich um und entdeckte Bellamy, der in eines dieser komischen Zelte stieg. Als ich mich ein wenig drehte aber, bemerkte ich etwas ganz anderes. Hier sah ich wohl aus wie ein Außenseiter – immerhin starrten mich alle an. Ich lief ein wenig beirrt herum, bis jemand auf mich zukam und mir eine Dusche anbot. Stirnrunzelnd sah ich ihn an und der alte Mann lachte leise, ehe er mir den Weg zu einer abgegrenzten Anlage hier zeigte. Sie hatten Folien auf dem Boden ausgelegt und Pfeiler in den Boden gesteckt. Rund herum war alles mit noch mehr Folie abgedeckt, sodass alles blickdicht war. Darüber hingen… komische Metallteile, aus denen das Wasser in feinen Strahlen herunterrieselte. Duschen? Wow, wir hatten nur sowas wie Wannen, die wir mit Wasser füllten und darin badeten. Er erklärte mir die Mechanik an dem Teil und ich dankte ihm sogar – freundlich wie ich war – ehe ich meine Klamotten auszog und sie auf den Boden legte. In der Dusche spülte ich mir sämtlichen Dreck ab, den ich heute und auch die letzten Tage über so gesammelt hatte. Meine Haare schimmerten bald darauf wieder blond und nicht bräunlich durch den ganzen Staub, den ich beim Galoppieren abbekommen hatte. Ich war wieder quietschsauber und als ich zurückkam, waren meine Klamotten weg und der Mann hatte sie scheinbar gegen neue getauscht. Stirnrunzelnd zog ich das Zeug hoch. Die Hose bestand aus blauem, festen Stoff, das Tshirt war weiß und aus sehr dünnem Stoff. Die Skaikru hatten schon immer komische Klamotten gehabt. Zum Kämpfen waren die verdammt unpraktisch, aber bis morgen würde ich meine alten Klamotten wohl wiederhaben. Ich kam aus diesem seltsamen Duschbereich heraus und schon lächelte der Mann mir entgegen, erklärte mir, dass meine Klamotten „in der Wäsche“ waren – was auch immer das heißen sollte – und ich nickte, ehe ich mich ein wenig umsah. Hier standen überall Zelte herum. Vermutlich sollte ich hier anfangen meine Informationen zu sammeln. (Hab mir was für den nächsten Post übergelassen xD Kannst gern schon schreiben, dass sie drin ist)
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Jun 30, 2018 10:10 am

Isabella Mason
Dieser Murphy war eine Gefahr für mein Geschäft. Die Grounder hatten nicht gerade einen besonders guten Draht zu ihm. Jedes Mal, wenn er dabei war, passiert irgendwas, was nicht gerade besonders nützlich war. Ich hatte lange gebraucht, bis ich das Vertrauen zu den Groundern aufgebaut hatte und indem er mir einfach hinterher geschlichen war, riskierte er so ziemlich alles. Das war nicht das, was ich haben wollte. Trotzdem war es gerade fast schon amüssant, wie sich Murphy vor lauter Schiss vor dem Grounder in die Hosen machte. Ich war sonst ja schon jemand, der verduftete, bevor es ausarten konnte. Aber Murphy brachte sich auch immer wieder selbst in Gefahr. So wie jetzt zum Beispiel, indem er mir einfach folgte, obwohl er nicht wusste, worauf er sich gerade eingelassen hatte. Er sah den Grounder noch nicht einmal richtig an, sondern sein Blick war starr auf das Pferd gerichtet. Ich sah, wie sein Blick sich weitete, als ich mich zu ihm umdrehte. Was hatte er für ein verdammtes Problem?! Dann aber betitelte er, dass ich anscheinend ein Problem hätte. „Wenn du nicht deine verdammte Klappe hältst, dann habe ich wirklich ein Problem“, zischte ich nur zurück. Als der Grounder anfing zu sprechen, drehte ich mich wieder zu ihm um und nickte. Ich nahm den Rucksack ab und reichte ihm der Grounder. Er sah sie ziemlich skeptisch aus, aber das tat er jedes Mal. Es war nichts neues dabei. Er nickte dann aber doch und ich ebenfalls. Er trieb sein Pferd voran und dann war er auch schon zwischen den Büschen und Bäumen verschwunden. Ich drehte mich um und wollte gerade wieder verschwinden, als ich Murphys Stimme vernahm. Konnte er noch nicht einmal jetzt die Klappe halten? Ich verdrehte die Augen, aber das liess ich nicht einfach so auf mir sitzen. „Ja, ich denke, das bringt uns weiter. Ich versuche das auszubaden, was du nicht geschafft hast aufzuhalten“, fauchte ich ihn wütend an. Er war dabei gewesen, als Kinder und alte Menschen gestorben waren. Solche Leute, die noch nicht oder nicht mehr in der Lage gewesen war, sich selbst zu verteidigen. „Ja, hau einfach ab“, stimmte ich zu und schüttelte nur leicht den Kopf. Dann lief ich aber schnell los, denn ein paar Stunden Schlaf wollte ich dann aber doch noch haben. Die Nachtsperre hatte schon lange angefangen. Es war dunkel, aber ich wusste inzwischen, wo ich durchmusste. Ich war diesen Weg nun schon ein paar Mal gelaufen. Murphy lliess ich einfach hinter mir zurück. Es interessierte mich eigentlich nicht, ob er es bis zurück schaffen würde oder nicht. Von mir aus wusste er zu viel. Ich fuhr mir durch meine roten Haare. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Murphy mich so schnell nicht in Ruhe lassen würde. Er hatte gesagt, dass er einfach gehen werde und so tun würde, als hätte er nichts gesehen. Aber er würde definitiv noch einmal bei mir vorbei kommen. Wegen ihm würde ich garantiert nicht aufhören. Seine Meinung interessierte mich nicht und es interessierte auch sonst niemand hier. Er war ein Nichts. Er hatte einfach zu viel scheisse gebaut, als dass noch irgendjemand auf ihn hören würde und das wusste er selbst. Ich lief ein bisschen schneller und sah dann auch schon bereits den Zaun. Ich hielt kurz inne und beobachtete, ob ich jemand sehen konnte, aber die Luft schien rein zu sein.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Sa Jun 30, 2018 8:11 pm

• Bellamy Blake.
Je länger ich warten musste umso schlimmer wurde es. Dabei sagte ich es doch selbst: Ich musste Clarke einfach vertrauen und ihr die Zeit geben die sie brauchte. Nichts würde besser werden, wenn sich kleine Gruppierungen bildeten. Es erhöhte nur die Aufstände die wir nicht gebrauchen konnten. Es gab genug Leute die der Sache nicht trauten und dies taten sie auch aus einem guten Grund, doch im Augenblick kam uns ein kleines bisschen mehr Hoffnung ganz gelegen. Die Leute hatten es vermutlich schon ganz verlernt. Die Zeit auf der Ark war genauso bitter wie auch unschön gewesen. Hier unten hatten wir nur die Gelegenheit unser eigenes Schicksal ein wenig zu ändern. Ich beschloss nachdem ich mich selbst wieder ein wenig beruhigt hatte Raven bei den Waffen zu helfen. Immernoch brauchten wir diese arbeiten um genügend Munition auf Vorrat zu haben. Für die Große Schlacht in Mount Weather, gegen die Grounder oder gegen das was auch immer noch vor uns lag und da draußen lauerte. Doch am wichtigsten war es eigentlich, dass ich etwas zu tun hatte und meine Gedanken nicht voll und ganz auf etwas fixieren musste, das mir nicht gut tat. Wer wusste schon, wo wir in den nächsten Tagen- oder Wochen- standen. Ob das alles hier gut oder schlecht endete. Ich presste meine Lippen feste aufeinander und verbrachte nächste meiste Zeit damit zu schweigen. Ich schwieg, während ich ihr so gut wie ich konnte unter die Arme griff. Es waren Handgriffe, die so gut wie normal für mich geworden waren. Ich half in letzter Zeit wirklich dort wo ich konnte und wo jede Hand gebraucht wurde. Raven- die wie immer ganz hypnotisiert von ihrer arbeit war- war völlig darin versunken und schien auch kein Interesse daran zu haben mit mir zu sprechen. Das hatte sie bereits seit Tagen. Seit dem Finn von uns gegangen war und nach all diesen Umständen war dies sogar ein wenig verständlich gewesen. Gerade ich wollte ihr nicht auf die Pelle rücken oder die Sache schlimmer machen indem ich sie zwang sich zu übernehmen. Nach gut zwei Stunden verließ mich dann jedoch auch die Lust und Konzentration etwas zu tun und ich verabschiedete mich von Raven. Müde torkelte ich in den Weg herunter in mein Zelt und rieb mir die Schläfen. Fackeln am Wegesrand erleuchteten die Zelte um Gelände und nur in der Ark leuchtete noch ein wenig Licht. Es war wirklich bemerkenswert, dass Raven das alles so mit den Technikern hinbekamm. Es schien alles noch zu funktionieren und selbst wenn ich mich an den Anblick mittlerweile schon ein wenig gewöhnt haben müsste, war es mir immer noch fremd die Ark zu betrachten während ich auf sicherem Boden wandelte. Ich kehrte der Ark letzendlich ganz den Rücken und verschwand hinter dem dünnen Stoff das das innere meines Zeltes von fremden Blicken trennte. Beinahe blind brachte ich die Öllampe zum laufen und drehte die Flamme nur so hell, dass ich gerade so die Umrisse im Raum erkennen konnte. Meine Augen waren wirklich zu müde. Vermutlich würde ich sofort ins Bett fallen und schlafen sobald ich lag. Zudem kannte ich wirklich jede Ecke dieses Zeltes. Wirklich viel passte nicht hinein. Ein kleiner Hocker war hier, ein weiterer kleiner Tisch, zwei Stühle in einem ziemlich toten Winkel und eine Ecke in der ich meine Kleidung versucht ordentlich sortiert hatte. Ich unterdrückte mir ein Gähnen und öffnete meine Gürtelschnalle. Ich wollte nur noch schlafen. So musste ich wenigstens nicht mehr auf Clarke warten. Sie würde wieder kommen und einfach die Frohe Botschaft verkünden. Ich streckte mich und löste meine Schulterpanzerung. Ich ließ sie auf den weichen Haufen von dünnen Decken fallen, die eine Matratze wiedergab und zog mir nun ebenfalls das schwarze Shirt über den Kopf. Meine Muskeln waren immer noch ein wenig Angespannt. Sicher fühlte ich mich seit Ewigkeiten so gut wie nirgens mehr. Es war wohl ein gesunder Abwehr Mechanismus meinerseits.” Ich stieg aus meinen Stiefeln und drehte mich in die andere Richtung des Zeltes. In die Richtung der Stühle. Erschrocken weitete ich die Augen als ich auf ein weiteres Augenpaar traf. Kurz hatte ich wirklich damit gehofft das es Octavia gewesen sein könnte die sich einfach nur einen Spaß erlaubte, doch das war es nicht. “Was zum Teufel!”, entfuhr es mir und ich schloss ruckartig die Gürtelschnalle wieder. “Schon mal sowas wie ..... anklopfen gehört?” Sie konnte schlecht anklopfen, aber sie war hier eine Fremde und wie lange hatte sie jetzt schon hier gestanden und mich angestarrt? Sie hätte sich wenigstens irgendwie bemerkbar machen können. Ich ergriff wieder mein schwarzes Shirt und hielt es mir vor die Brust. Nicht das ich mich schämte, es gab nur so etwas wie Prinzipien für mich. Dieses Mädchen hatte eine Grenze überschritten. Erst dieser Raub und jetzt das? Sie hatte doch nicht meine Sachen durchsucht oder? “Was machst du hier? Ich dachte du bevorzugst die Sterne?”, fragte ich. Absichtlich war meine Stimme immer noch ein wenig angespannt. Ich schlüpfte in mein Shirt hinein und musterte sie. Kaum zu glauben das ich sie nicht gesehen hatte. Wäre sie eine Bedrohung gewesen, wäre ich schon längst tot gewesen. Meine Deckung war schlampig.Augenblicklich war ich wieder wach und das Blut strömte durch meine Wangen. Ich torkelte zur Öllampe und drehte sie auf. Das Zelt wurde durch Licht durchflutet und Tessia war zu erkennen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Sa Jun 30, 2018 8:37 pm

• John Murphy.
Sie lief einfach voran. Was war jetzt ihr nächster toller Plan?! Wollte sie mich einfach hier alleine lassen?! Das konnte ihr nur so passen! Wenn auch zögernd folgte ich ihr. Bedacht einen großen Abstand zwischen uns zu halten. Dieses kleine verzogene Gör wusste doch gar nicht wozu die Grounder in der Lage waren. Ich hatte nie gesagt das alle Grounder Böse wären, doch zum Größten Teil waren sie zu Kämpfern ausgebildet worden. Ich hatte ihre Dörfer doch gesehen. Ich wusste was sie mit ihren Opfern taten. Sie töteten sie. Ohne Gnade. Sie hatte doch mit eigenen Augen gesehen wie der Virus, die die Grounder unserem Lager damals los gelassen hatte sich durch uns hindurch gefressen hatten. Was wenn sie diese Medikamente und das Wissen darüber nutzen, um unsere Schwachstelle heraus zu finden. Sie konnte doch nicht wirklich so dämlich sein. Darüber schüttelte ich wirklich nur den Kopf. Trotzdem ließ mir das was ich gesehen hatte keine Ruhe. Sie hatte nicht einfach nur geklaut. Das war vielleicht eine Tatsache über die man hätte schweigen können, sie verhalf jedoch unserem Feind. Selbst wenn wir ein Friedensangebot aushandelten, das war doch keine Lösung? Glaubte sie wirklich sie würde sich dadurch etwas mehr Lebenszeit erkaufen? Oder hatte sie mitleid? Ihren Bewegungsgrund würde ich vermutlich so schnell nicht erfahren. Statt dessen schüttelte ich nur mit dem Kopf und war immer noch irgendwie sprachlos. "Moment"- brachte ich dann jedoch trotzdem heraus als mich meine Beine nicht mehr weiter trugen. Ich zog mein Schritt Tempo ein wenig an und musterte sie irritiert. "Du badest das aus was ich -was!?", verdutzt starrte ich sie an. Sie konnte es sich wirklich sparen zu Klugscheißern. "Wie kommst du bitte auf diesen Scheiß?!" Meine Stimme überschlug sich beinahe. “Um das zunächst einmal Richtig zu Stellen: Ich habe nichts schlimmes getan, also hört auf mich so anzusehen als hätte ich es getan. Ich habe versucht Finn aufzuhalten. Er hat nicht auf mich gehört. Niemand von uns ist perfekt. Du warst nicht dort, ich würde gerne sehen was du an meiner Stelle getan hättest. Wirklich.” Ich brauchte mir von ihr nicht ins Gewissen reden lassen. Vor allem nicht wenn sie dadruch versuchte sich besser zu fühlen. Sie hatte Scheiße gebaut- Ende der Geschichte und ich hatte sie nunmal dabei erwischt. Sie sollte es ruhig wissen und darüber nachdenken. Es war mir sogar scheißegal wie nahe uns die Grounder waren. Sie hatte doch selbst Angst vor ihnen. Wem wollte sie etwas vor machen? "Du bekommst doch noch nicht einmal etwas im Gegenzug! Hast du schon mal über die Konsequenzen nachgedacht?! Wenn diese Ressourcen nicht für eines der kleinen Dörfer ist sondern für die Große Armee. Die Armee die sich jetzt einen Vorteil daraus macht uns mit Freude niederzutrampeln?!" Es ging nicht nur um die Grounder die sich nicht wehren konnten. Auf uns hatte auch keiner Rücksicht genommen als wir die Erde betreten hatten. Wir hatten genauso Hilfe gebrauchen können wie sie. Wir hatten uns jedoch alles wacker selbst erkämpft. Jeden Schritt waren wir alleine gegangen. “Dir ist bewusst das das nicht lange vom Rat geheim gehalten werden kann und glaube mir keiner von denen wird wirklich darüber begeisert sein, wenn sie erfahren was du getan hast. Es geht um deutlich mehr als darum irgendwem zu helfen. Wem glaubst du wird dadurch bitte geholfen? We rhilft uns? Und vor allem was tun wir wenn wir uns noch nicht einmal mehr selbst helfen können?” Niemanden. Sie setzte sich einfach so über eine Regel hinweg. Nicht, dass ich der Freund von regeln war. Aber erneut versuchte ich nur das Richtige zu tun und war letzendlich der Arsch. Selbst Finn hatte ich nicht aufhalten können. “Ab heute bist du wohl doch nicht mehr ganz so unsichtbar wie du es gerne wärst, hm?” Mir egal ob sie das als Drohung aufnahm oder nicht, aber ich wusste was sie heute hier getan hatte. Ich konnte mich noch nie sonderlich gut in Worte ausdrücken, aber dass sollte sie ruhig wissen. Von dem Diebstahl bis zu dem unbefugten verlassen des Lagers bis hin zu den Geschäften mit irgendwelchen Groundern. Es war wohl kaum eine Freundschaft die sich zwischen den beiden gebildet hatte. Sie wusste wie Grounder waren und sie kannte sie nicht länger wie wir es taten. Wieso sollten sie zu ihr einen anderen Draht haben als zu uns? Das alleine war schon nicht möglich. "Im Klartext, du bist genauso arm dran wie ich und hast mächtig scheiße gebaut Süße. Die Erde ist ein erbarmungsloser Ort, Willkommen auf meinem Planeten Schätzchen. Dein Wort gegen meines. Die Medikamente fehlen. Wir sind alle 100 straffällige Teenager, vermutlich werden sie dir zunächst mehr glauben als mir, aber ich werde mir schon etwas einfallen lassen also hör auf mit dem Finger auf mich zu zeigen und entspann dich. Scheint weder dein noch mein Tag zu sein heute."
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Sa Jun 30, 2018 8:45 pm

Tessia
Ich sah mich ein wenig um. Keiner der Leute hier schien auch nur irgendein Interesse an mir zu haben. Na ja, zumindest nicht genug, um mich anzusprechen und mal herumzuführen. Ganz ehrlich? Was erwartete dieser Bellamy denn? Er holte mich in sein Lager, zeigte mir nichts und ich sollte blöd auf der Krankenstation herumliegen? Er hätte mich zumindest ein wenig herumführen können. So blieb mir ja nichts anderes übrig als herumzulaufen und mich umzusehen. Niemand konnte sagen, dass ich herumschnüffelte. Ich war eben einfach neugierig und außer dem alten Mann von eben hatte mir heute noch keiner wirkliche Gastfreundschaft entgegengebracht. Natürlich erwartete ich das auch von niemandem, aber so funktionierte doch keine Allianz. Mir sollte es egal sein. Ich gehörte streng genommen ja keiner Seite mehr an. Ich war nun auf mich allein gestellt. Ich lief ein wenig herum, beobachtete die Zelte, machte mir im Kopf eine Karte von dem Camp. Die Ark blieb für mich zwar noch ein großes, unbekanntes Konstrukt, aber auch das würde ich sicher irgendwann einsehen können. Zuerst kümmerte ich mich um die Zelte hier. Das war wohl eher meine Liga. Die meisten Zelte waren besetzt und da durch die Laternen rund herum verdammt hell war, würde es wohl auffallen, würde ich in irgendein Zelt spazieren und Sachen durchsuchen. Ein Glück für mich, dass ich eben gesehen hatte in welches Zelt Bellamy gegangen war. Er hatte mich hergebracht. Es wäre sicher nicht so seltsam, wenn ich in sein Zelt kletterte. Dennoch war ich vorsichtig. Am Zaum standen jede Menge bewaffneter Leute und Bellamys Zelt lag nicht unbedingt weit davon entfernt. Ich lief eine Weile nur herum, wartete, bis die Menschen aufhörten mich so feindselig anzustarren und dann, als es langsam anfing zu regnen, alle ihre Sachen in die Zelte trugen und niemand schaute, flitzte ich gebückt in das Zelt hinein und stand inmitten seiner Sachen. Kurz fühlte ich mich ein wenig fehl am Platz, doch dann begann ich auch schon mich umzusehen. Sein Bett war uninteressant für mich, aber nirgendwo stand hier mal ein Schrank oder eine Kommode oder sowas. Klar, Möbel hatten wir auch nur in Polis gehabt und in TonDC war alles irgendwie zusammengebastelt gewesen, aber selbst dort hatten wir Möbel gehabt. Seine Einrichtung bestand nur aus ein paar zusammengeknüllten Decken, die als Matratze fungierten, einem Tisch mit zwei metallenen Klappstühlen und dann noch einen Tisch, auf dem seine Kleider gestapelt waren. Hier war nichts. Was erwartete ich hier auch zu finden? Eine Liste mit Namen und Schlafplätzen der Anführer? Ich biss mir auf die Unterlippe und ging vorsichtig die Stapel seiner Klamotten durch. Die Skaikru trugen wirklich komische Sachen… Ich ging Lage für Lage durch, aber hier war nichts. Keine Waffe, kein Stück Papier, nicht mal gebunkerte Nüsse oder Schnaps. Nichts! Der Junge konnte doch nicht so absolut sauber sein! Ich zuckte zusammen, als sich plötzlich die Plane vom Zelt bewegte, und rutschte rückwärts über den Boden bis in die Ecke. Durch den Regen, der auf die Plane prasselte, hatte ich seine Schritte nicht kommen gehört. Ich hockte im völligen Dunkel, als Bellamy hereinkam und die Lampe ein wenig erhellte. Stirnrunzelnd suchte ich nach einem Ausweg, um abzuhauen ohne dass er mich bemerkte, aber sein Bett lag direkt neben dem Ausgang! Ich biss die Zähne aufeinander, als er plötzlich anfing sich das Tshirt vom Kopf zu ziehen. Was zur…? Zog er sich aus?! Ich sollte mich wirklich bemerkbar machen… oder aber ich wartete, bis er schlief und… Fuck! Sein Blick fiel auf mich und schon war ich geliefert. Er schnappte sich sein Tshirt und hielt es sich vor die Brust, sodass ich eine Augenbraue hob. „Ihr seid wirklich ziemlich verweichlicht. Schämst du dich etwa?“, stellte ich verwundert fest. Klar, er war nicht so extrem breit wie vielleicht ein Grounder-Krieger, aber für einen Menschen, der nur im All gelebt und nie Kriege geführt hatte, war er doch echt gut gebaut. Vielleicht ein wenig blass und käsig, aber Muskeln hatte er. Ich richtete mich auf, da er mich ja nun sowieso entdeckt hatte und klopfte mir den Dreck von der Hose, die der Mann mir gegeben hatte. Ich wollte sie ihm nicht komplett dreckig wiedergeben. „Anklopfen? Klar, das macht man auch in den Hütten bei TonDC so, aber das hier ist ein Zelt und genau genommen war ich vor dir hier drin, also…“ Ich hätte klopfen können so viel ich wollte, er war ja nicht hier gewesen. Gut, was ließ ich mir jetzt einfallen, damit er nicht glaubte ich wäre nur hergekommen, um sein Zeug zu durchwühlen? Ich hatte immerhin alles an seinem Platz gelassen. Nichts war verändert worden. „Es hat angefangen zu regnen und ihr habt hier keine Bäume oder Höhlen, in denen ich Unterschlupf suchen kann, also dachte ich nehme ich dein Angebot an eine Nacht in diesem… Plastikding zu verbringen.“ Gut rausgeredet. Dummerweise implizierte das nun auch, dass ich in einem dieser Zelte schlief. Klar, im Regen sichte ich mir draußen Bäume oder Höhlen, unter die ich mich stellen konnte, aber lieber hätte ich im Matsch draußen gelegen und gefroren, als mit ihm in einem dieser angreifbaren Zelte zu schlafen und kein Auge zu zubekommen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Sa Jun 30, 2018 9:19 pm

• Bellamy Blake.
Hatte ich gerade aus Reflex mein Shirt vor die Brust gehalten? War mir das ganze etwa unangenehm? Ich brauchte wenigstens einen kleinen Moment um mich wieder zu fangen. Oder lag es vielleicht daran, dass sie Hübsch war? Wenn man das überhaupt als einen Grund nehmen konnte. Eine bessere Figur würde ich auf die Schnelle wenigstens nicht machen können. Ich war Recht druchtrianiert und eigentlich konnte man auch ganz Stolz auf meinen Körper sein. Zum Glück konnte man nicht sehen, dass ich vielleicht wirklich für einen kurzen Augenblick auch ein wenig rot geworden war. Es lag ja nicht an meinem Körper, ich hatte absolut nichts was ich verstecken musste und selbst damals war ich offener damit umgegangen wenn Frauen in der Nähe waren, doch das hier war irgendwie anders. Es war nur- keine Ahnung. Was war es? Weil sie ein Grounder war? Ja, einen Grounder so nahe bei mir zu haben war komisch. Genau aus diesem Grund hatte ich diese Anspannung in mir. Ich behielt eben immer irgendwie Recht mit meiner Haltung. Wahrscheinlich fand sie das ganze mehr als amüsant. “Ich schäme mich nicht”, gab ich sofort wieder als das Shirt auch schon wieder über meinem Körper ragte. Sie bekam mich mir solchen Sticheleien nicht. Ich wurde noch nicht einmal mehr verlegen. Mein gesamtes Gesicht blieb genau wie vorher starr. Ich konnte es nicht gebrauchen wenn sie auch noch merkte, dass mich etwas bedrückte. Selbst wenn ich es schon ziemlich gut beherrschte mich zurück zu nehmen. Ich hatte nur kein Interesse zu viel Intimität zu teilen, als wären wir sowas wie Freunde.  Das hatte selbst ich nie gesagt! Wir mussten nur miteinander auskommen. Miteinander exisitieren. Sie sagte es doch selbst, uns war nicht zu trauen, warum sollte ich ihr also vertrauen? Tessia war mir das erste mal also auch schon gefolgt. Sie hatte mein Zelt ausgemacht und jetzt war sie hier. “Erwarte nicht zu viel Sky-People Freundlichkeit”, begann ich trocken und begann in meinem Kleidungshaufen nach einem neuen frischen Shirt zu wühlen. Von mir in der dritten Person als “Sky-People” zu sprechen war immer noch in der Tat seltsam. “Dieses Bett gehört mir und ich werde eine gute Mütze schlaf gebrauchen.” Wofür? Brauchte sie nicht zu interessieren. Mein Plan war ja selbst noch nicht wirklich ausgepfeilt. Mein Blick glitt zu ihr. Wieso starrte sie mich die gesamte Zeit so an? Vielleicht hätte ich klarer ausdrücken sollen das sie auf der Krankenstation hätte bleiben sollen. “Man hat dich also einfach so hier rein spazieren lassen aha”, gab ich nur von mir und versuchte mich wieder so zu bewegen wie ich es vorher getan hatte. Versucht so gut natürlich, wie ich nur konnte. Die Stimmung hier in unserem Lager war angspannt. Einfach alles machte den Leuten zu schaffen und jemadem konnte man anmerken, dass er keine Ahnung hatte was er tun sollte. Jeder wollte ein Stückchen Verantwortung tragen, doch keiner wusste wie. Und so blieb das ganze wieder an den Leuten hängen, die viel zu unschuldig waren. Verdammt, ich brauchte dringend Schlaf bevor ich mir wieder Bilder in den Kopf rief die mich nicht schlafen ließen. “Brauchst du irgendetwas? Decken? Kissen?”, fragte ich und deutete auf mein gestapeltes “Chaos.” Sie dürfte sich ruhig etwas davon nehmen hauptsache ich hatte meine Ruhe. “Ich dachte unterm freien Sternenhimmel schläft es sich besser. Oder bist du hier um dich für die Platzwunde zu entschuldigen und Smalltalk zu führen?” Das war sie sicherlich weniger. So etwas wie eine Entschuldigung unter den Groundern hatte es noch nie gegeben. Weder für Finn, noch für andere Taten die sie getan hatten. Wir hingegen hatten es wirklich mit aller Kraft versucht. Doch solangsam war auch ich es leid, immer klein bei zu geben. Wir hatten auch unseren Respekt und unsere Ehre und wir würden nicht Kleinbei geben. “Es wundert mich das du immer noch hier bist und das du Sky People Kleidung trägst. Ich schätze sie haben dich dafür nicht fesseln und knebeln müssen?”, mein Blick rutschte von ihr während ich tatsächlich kurz schmunzelte und eine Augenbraue hob. Mein lächeln verschwand genauso schnell wieder, wie es aufgetaucht war. Sie sah so “normal” aus ohne ihre gewöhnliche Kleidung und zu meiner Überraschung war sie sauber. Als wäre sie eine von uns und keine Wilde. Ihr Gesicht wirkte ohne den Dreck noch so viel heller als vorher. “Steht dir”, kommentierte ich. Es sollte kein Kompliment sein, es klang auch eher weniger wie eins. “Ich meine es sieht nicht schlecht aus.” Es klang eher sachlich als das ich ernst gemeint haben könnte. Wie dem auch sei, spielte ja auch gar keine Rolle. Vermutlich nahm sie es nur wieder als Vorwand ein schlechtes Licht auf die Skypeople zu werfen. Warum auch immer, es war einfach ihre Art, dass hatte ich feststellen müssen ohne sie überhaupt weiter zu kennen. (Sooo omg, das war ein Kampf, aber ich hab was geschafft xD)
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Sa Jun 30, 2018 9:50 pm

Tessia
Ich stand wieder auf und richtete mich zu voller Größe auf. Na gut, ich war vielleicht die kleinste von meinem Konklave gewesen, aber sicher war ich nicht die Schwächste, das hatte auch er bereits zu spüren bekommen. Die Platzwunde an seinem Kopf sagte immerhin einiges aus. Wenn er Pech hatte, würde das noch eine kleine Narbe geben, aber seine Augenbraue sollte das recht gut verdecken. Er brauchte also keine Angst zu haben sein hübsches Gesicht zu verlieren. Ich legte den Kopf schief, während er sich das T-Shirt wieder über den Kopf zerrte und sich anzog. Hatte er sich nicht gerade noch ausgezogen, um sich schlafen zu legen? Ich ging einen Schritt auf ihn zu, kniff die Augen bei dem immer noch recht mauen Licht etwas zusammen und musterte genauestens sein Gesicht. „Ach so? Und wieso sind deine Wangen dann rot, Bellamy?“, fragte ich ihn provokant. Es war das erste Mal, dass ich seinen wirklichen Namen nannte und ihn nicht Skaikru oder Sky-People nannte. Ich sah immer noch die blasse Röte auf seinen Wangen. Er musste sich doch geschämt haben. Anders konnte ich mir diese Reaktion jedenfalls nicht erklären. Naja, eben sich schnellstmöglich wieder anzuziehen und rot zu werden. Dieses Verhalten konnte aber auch nur ein Skaikru an den Tag legen. Kein Grounder würde sich jemals für seinen Körper schämen. Ich wich einen Schritt zurück, als er einfach an mir vorbeiging, um nun selbst in dem Haufen Klamotten herumzuwühlen, in dem ich eben noch meine Finger stecken gehabt hatte. „Na ja, mich hat offensichtlich keiner aufgehalten und hineinschleichen konnte ich mich ja schlecht auf diesem… Platz hier, oder?“ Es waren überall Leute gewesen und es hatte gedauert, bis ich den richtigen Moment abgepasst hatte. Wäre der Regen nicht gewesen, der alle beschäftigt hatte, wäre ich wohl nie hier gelandet. Er suchte sich etwas aus dem Haufen Kleidung heraus und drehte mir dabei den Rücken zu, ehe er sich zu mir umdrehte und nun mich ansah. Stirnrunzelnd sah ich an mir herunter, musterte die seltsame Hose mit dem rauen, blauen Stoff, die weiße Bluse mit den versteckten Blümchen darin. Selbst die geflochtenen Zöpfe aus meinen Haaren hatte ich gelöst, um den Dreck komplett hinaus zu spülen. Ich musste wirklich aussehen wie eine von ihnen. Das wurde mir jetzt erst klar. Bei seinen nächsten Worten, zog ich die Augenbrauen zusammen und sah ihn an. „Klar… du würdest in Grounder-Klamotten auch wesentlich besser aussehen, Skaikru.“, erwiderte ich nun ein wenig feindlicher. Ich war schon soweit gewesen ihn beim Namen zu nennen. Wieso musste er mich mit so einer Aussage so verunsichern? Was hatte er mir denn damit sagen wollen? „Wenigstens da seid ihr Skaikru und Grounder-Männer gleich.“, spottete ich und fasste mir seufzend an die Schulter, die tatsächlich kaum mehr wehtat. Seine komischen Pillen hatten ernsthaft geholfen. Nie im Leben hätte ich das gedacht. Ich schaute auf, als er nun plötzlich ganz eisig wurde. Ich durfte keine „Gastfreundlichkeit“ erwarten und das Bett gehörte ihm. War er wirklich so blöd zu glauben ich würde ihm sein Bett stehlen? Klar, es war nur eine gelogene Ausrede gewesen, dass ich ein Zelt gesucht hatte, aber er hatte mich immerhin hergebracht und er hatte mir ein Zelt angeboten und jetzt wollte ich darauf zurückkommen und er stieß mich weg? Ich knirschte mit den Zähnen, als er mich fragte, ob ich denn irgendetwas von ihm wollte. Gott, erst noch spuckte er große Töne über Waffenruhe und Frieden und nun setzte er mich vor die Tür? Es regnete draußen in Strömen, das war nicht zu überhören. Hier im Zelt war es noch lauter, da jeder Tropfen auf die Plane prasselte wie Hagel. Er dachte unter freiem Sternenhimmel schlief es sich besser?! Ich knirschte mit den Zähnen, ballte die Hände zu Fäusten und riss mich nur gerade so noch zusammen. „Weißt du was? Vergiss es! (Fick dich Skaikru auf Trigedasleng bitte hier einbauen xD)“, knurrte ich, ging an ihm vorbei und stieß ihn dabei absichtlich mit der Schulter an, ehe ich die Plane zur Seite riss und nach draußen in den strömenden Regen trat. //Dieses Bett gehört mir. Ich dachte unter freiem Sternenhimmel schläft es sich besser.//, keifte ich seine Stimme in Gedanken nach und war innerhalb von wenigen Sekunden vom Regen komplett durchnässt worden. Sollte er doch erst den Freundlichen spielen und mich dann wie Dreck behandeln. Ich war nicht wegen ihm hier, sondern wegen dem hohen Rat! Ich ging weg vom Zelt. Sicher würde ich hier irgendwo eine Stelle finden, wo ich schlafen konnte. Ob im Matsch oder in einer Pfütze… Hier waren ja nicht einmal Bäume, verdammt!
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Sa Jun 30, 2018 10:18 pm

• Bellamy Blake.
Meine Augen hingen aufrecht an ihr, als sie sich auf mich zu Bewegte. Ich hatte das Bedürfnis sie keine Sekunde weiter aus den Augen zu verlieren, so viel stand fest. Ich lachte einfach nur trocken auf als sie die nächsten Worte mit mir wechselte. Wenigstens hatte ich es versucht. So gut wie es meine verkniffende Art für den Augenblick zugelassen hatte. Statt dessen kam jedoch nur ein kleines grunzen heraus. Das hätte sie wohl gerne! Ich empfand keine Scharm vor einem Grounder. Vor allem nicht vor ihr, sie war nur ein Mädchen!- eine Frau, wie auch immer, es war kein Bedeutendes Detail. Auf ihren Kommentar, dass ich in einer Grounder Uniform, oder eher- eine ihrer Kutten besser aussehen würde, lachte ich erneut auf. Dieses mal jedoch mit etwas mehr Schadenfreude. Sie machte sich wie erwartet über mich lustig. Doch diesen Anblick hätte selbst ich gerne gesehen. Ich in einem von Knochen zusammengehäkeltes -was-auch-immer, in dem ich beinahe ertrank. Leider stand ich nur nicht so darauf, die mitbringsel meiner toten Kollegen zu tragen- egal was es war- was die meisten Grounder an sich trugen. Ob Menschenknochen oder Tier. Ich wäre in diesem Outfit untergegangen Ich mochte vielleicht gut trainiert sein aber so gut gebaut wie Lincoln oder irgendein anderer Grounder war ich dann doch nicht. Es lag in der Natur, was also nicht unbedingt bedeutete das ich schwach war. Die Grounder lebten in der Nautr, sie hatten einen Trieb und einen Instinkt, genau wie ihr Körper sich entwickelte. Ich jedoch kam aus dem All und hatte bis vor kurzem noch nie so etwas wie eine Sonne gesehen oder den Wind auf meiner Haut gespürt. Selbst der Regen war neu für mich. “Wie auch immer”, gab ich trocken von mir und runzelte die Stirn. Es sollte wirklich alles andere als unhöflich ihr gegenüber erscheinen. Es war ja nicht so, als würde ich sie beabsichtigt raus in den regen schicken. Wenn man es regen nennen konnte, es schien in Strömen zu gießen. Tessia hatte wie ich es mir Gedacht hatte nichts weiter zu erwähnen. Was hatte sie auch für eine andere Wahl? Sie gab die Taffe kleine Grounderin und hatte es selbst gesagt. Vermutlich war ihr Stolz zu groß um zuzugeben, dass man so nicht unter einem Sternenhimmel schlafen konnte. Selbst Lincoln und Octavia bevorzugten es in der Ark zu schlafen anstelle davon sich draußen den Tot zu holen. Ehe ich jedoch einen weiteren Gedanken darin vertiefen konnte, verschwand sie auch schon aus dem Telt und schlüpfte unter der Plane hindurch. //Ich bin zu weich, ich bin zu weich, ich bin zu weich.// Wieso konnte ich nicht einmal denken wie ein Kämpfer? Wie ein Krieger? So wie Marcus und der hohe Rat es von mir erwartete? Es musste doch Möglich sein, nur einmal die Füße Still zu halten. Doch dem schien nicht so. Dieses Scheiß Gewissen! “Okay, warte”, brach ich heraus. Es waren nur wenige Sekunden gewesen in denen ich so verharren war, trotzdem musste ich mich erst wieder in meine Stiefel zwängen. Ich eilte ihr nach und schlüpfte ebenfalls unter der Plane hindurch. Mittlerweile hatte sich das Wetter wirklich verschlimmert. Es regnete nicht nur, es goss so sehr, dass wir in binnen von Sekunden komplett durchnässt waren. Das komplette Gelände der Ark war so gut wie leer gepflegt und nur wenige Wachen fanden Schutz unter den Trümmern der herabgestürzten Arg. Tessia hatte einen guten Vorsprung gehabt, weit war sie aber nicht gekommen. Vielleicht in der Hoffnung, ich würde sie wirklich aufhalten? Konnte es sein das selbst wie als Grounder meine Gutherzigkeit ausnutzte? “Komm schon, tu nicht so als hättest du mich nicht gehört”, ich blinzelte gegen die Laternen an. Es war nicht nur nass und kalt, es war mittlerweile auch schon Stockdunkel. Sie blieb stehen. Ihr Kleidungswechsel hatte nicht sonderlich viel gebracht wenn man sie jetzt so ansah. Die Kleidung klebte an ihr wie eine zweite Haut. “Du kannst hier hier draußen mit mir diskutieren und blockig sein, oder du kommst mit ins Zelt. Je länger wir hier draußen stehen umso kälter wird es und umso nasser sind wir. Und ich bin wirklich müde”, gestand ich fast schon ein wenig quengelig. “Ich schlage das nicht zweimal vor. Du hast also die Wahl” und mit diesen Worten drehte ich mich zügig wieder Richtung Zelt und schlüpfte ins trockene. Die Regentropfen die auf das Zelt prasseln waren laut doch trotzdem würde es mich nicht darin hindern zu schlafen. Ich war schon lange nicht mehr so müde gewesen und die Gesellschaft würde mich wenigstens ein wenig von den Dingen ablenken die noch vor uns lagen. Sie würde mich schon nicht umbringen, wenn sie es gewollt hätte, hätte sie es auch sicher schon getan. Das beruhte auf Gegenseitigkeit und es war ihre Entscheidung. Ich seufzte frustriert als ich feststellte wie nass meine Kleidung war. Ich befreite mich mühsam von meinem Shirt, ließ es auf den Boden fallen und zwängte mich in das neue was sich heraus gelegt hatte. Danach setzte ich mich auf den tiefen Haufen von Decken und Kissen und atmete tief ein und aus. Wieso konnte man seine Gedanken nicht einmal abschalten? Warum war ein Mensch ausgestattet mit all diesen Gefühlen und Gedanken. Ich wollte doch nur eine Nacht schlafen. Ruhig schlafen und alles vergessen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Sa Jun 30, 2018 10:37 pm

Tessia
Pah, ganz sicher ließ ich mich nicht so von ihm herumschubsen! Erwartete er denn, dass ich ihn darum anflehte mich bei ihm im Schutz des Zeltes schlafen zu lassen? Ich war hart im Nehmen! Ich hätte vermutlich sowieso hier draußen in einer möglichst trockenen Ecke geschlafen und hätte mich in keines ihrer Zelte stecken lassen, aber der Regen hier draußen hatte sich zu einer Art Sturm entwickelt. Der Wind peitschte hier draußen und klatschte mir meine nassen Haarspitzen ins Gesicht. Er hatte mir bei unserer Ankunft hier noch gesagt er könnte mir ein Zelt zur Verfügung stellen, damit ich nicht fror und jetzt, wo es in Strömen regnete war er plötzlich egoistisch und beanspruchte sein dummes Bett für sich?! Mir war es doch egal! Sollte er doch in seinen blöden Decken liegen und schlafen wie ein Baby! Ich war ein Grounder und eher würde ich hier draußen auf dem matschigen Boden schlafen und mir eine Erkältung oder Schlimmeres holen, als ihn darum zu bitten, dass ich bleiben durfte. So jemand war ich nicht. Vielleicht war er das von Skaikru-Mädchen gewohnt, vielleicht stand er auch einfach nur darauf den überlegenen Kerl zu spielen, aber nicht mit mir! Das ließ ich nicht mit mir machen. Ich war eine Natbleda. In Polis hatte man mich fast schon verehrt und jetzt das hier? Ich trug ihre unpraktischen Klamotten, schlief in ihrem dämlichen Camp und schluckte ihre Pillen. Ich stapfte weiter durch den Regen. Wenigstens meine Stiefel hatte der alte Mann mir gelassen und sie nicht in die „Wäsche“ gestopft. Ob ich meine Kleider wohl jemals wiedersehen würde? Na hoffentlich, denn so würde ich sicherlich nicht herumlaufen. Ich erschrak beinahe, als sich dieser Bellamy schon wieder vor mich schob. Bitter sah ich ihn an, während mir weiter der Regen ins Gesicht peitschte. Ach auf einmal hatte er ein schlechtes Gewissen? Eben noch hatte er sein Zelt beansprucht und mich unter den wunderschönen Sternenhimmel schicken wollen, von dem man vor lauter Gewitterwolken nichts mehr sah! Ich knirschte mit den Zähnen und drehte mich um. Ich machte das hier für mich! Ich ging nur zurück ins Zelt, weil es für mich besser war. Ich schob die Plane zur Seite und trat wieder in den leicht beleuchteten Raum. Ich ignorierte ihn weitestgehend, während ich meine Haare auswrang und schließlich an mir heruntersah, aber ich war klatschnass von den paar Minuten im Regen. „Keine Sorge, ich hatte nie vor dir dein dämliches Bett wegzunehmen.“, grummelte ich und ging zurück in die unausgeleuchtete Ecke, in der er mich eben noch gefunden hatte. Ich nahm mein T-Shirt vorn an meinem Bauch zusammen und drückte auch hier das Wasser heraus, aber ich tropfte dennoch weiter. Wortlos ließ ich mich mit den nassen Klamotten auf den Boden sinken, legte mich auf die Seite und drehte meinen Rücken zur Zeltwand, sodass ich den ganzen Raum im Blick hatte – vor allem das Bett mit Bellamy darin. So hatte ich den meisten Abstand von hier, war im Rücken so halbwegs geschützt und konnte wachsam bleiben. Ich hatte nur noch die kleine Klinge in meinem Stiefel. Den Rest hatte man am Tor eingesackt. Aber auch damit kam ich ziemlich weit. Falls er also doch noch etwas versuchen wollte… wäre ich vorbereitet.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 01, 2018 12:13 am

Isabella Mason
Ich wollte nicht mit ihm weiter darüber reden. Ich wollte nur meine Geschäfte weiterziehen und ihn nicht mehr sehen. Ich wusste, dass ich in Zukunft noch ein bisschen vorsichtiger sein müsste. Auch wenn er sagte, dass er nichts gesehen hätte, traute ich ihm das nicht so wirklich zu. Er würde das garantiert nicht so schnell vergessen. Eigentlich wäre es wohl fast schon besser gewesen, wenn dieser Grounder ihn einfach mitgenommen hatte und dieses Mal mit ihm kurzen Prozess gemacht hätte. Aber das hatte er nicht getan und eigentlich war es nun fast schon schade darum. Dieser Murphy war bekannt dafür, dass er immer und immer wieder Probleme machte und gerade tat er das gleiche bei mir. Er sollte mich einfach mein Ding durchziehen lassen und sich nicht darum kümmern. Er sollte sich wohl besser einfach um seine eigene Probleme kümmern, immerhin hatte er davon mehr als genug. Mich bemerkte man vielleicht nicht besonders und ich fiel auch nicht besonders durch mein Handeln auf. Ich hielt meine Klappe und mischte mich nirgends ein. Murphy dagegen mischte sich bei jedem verdammten Scheiss ein und holte sich damit nur Probleme. Niemand wollte seine Meinung hören und genauso wenig wollte jemand etwas mit ihm zu tun haben. Man erduldete ihn gerade noch so, obwohl er der Abschaum von uns war. Das musste ich ihm nicht unter die Nase reiben, das wusste er selbst. Ich lief weiter, hörte aber wie er mir mit ein paar Schritte Distanz folgte. Er hatte sicher Schiss, dass er den Weg nicht mehr finden würde und er von den Grounder geschnappt wurde. Leider war der Gedanke einfach zu schön und es würde wohl so nicht passieren. Aber auf einmal holte er mich auf, wobei ich einfach weiter lief. Ich wollte mit ihm nicht sprechen. Ich wollte mit ihm kein einziges Wort mehr wechseln. Bei seinen Worten lachte ich hart auf und verdrehe die Augen. „Du hast es versucht, aber nicht geschafft. Genau das ist der entscheidende Punkt“, erwiderte ich nur und lief dann weiter. Ich würde mich garantiert nicht von ihm einschüchtern lassen. Er war ein Niemand. Man vertraute ihm nicht, deswegen durfte er ja auch die Krankenstation wischen. „Ach, wirst du jetzt etwa doch zum Rat petzen gehen?“, fragte ich ihn und hob eine Augenbraue. Ich ging zwar gerne den Problemen aus dem Weg und rannte meistens davon, aber davon konnte ich ja nicht wirklich davon rennen. Dann müsste ich das Problem halt sonst irgendwie beseitigen. „Woher willst du wissen, ob das nur ein einseitiger Tauschhandel ist? Du hast keinerlei Informationen“, meinte ich nur und schritt dann weiter zügig vorwärts. Ich wollte ins Camp zurück und immerhin war es schon eine längere Zeit dunkel. Kurz lief ich ein bisschen langsamer. Jetzt, da Murphy endlich mal eine Pause mit dem Reden eingelegt hatte, merkte ich, wie still es im Wald war. „Es ist so still“, murmelte ich leise und drehte mich kurz um meine eigene Achse. Ich hatte gelernt, dass man sehr gut auf die Tiere hören konnte. Sie bewegten sich, machten Geräusche und was auch immer. Wenn sie das taten, dann war eigentlich alles in Ordnung. Aber wenn man nichts mehr hörte, dann war irgendwas falsch und meistens war es dann irgendeine Gefahr. Die Tiere waren dann so schnell verschwunden, dass um einen herum alles ganz still wurde. „Es ist zu still“, murmelte ich leise und sah mich um, aber da es dunkel war, konnte man nicht besonders viel erkennen. Die Grounder waren es sicher nicht. Sie würden mich nicht angreifen. Vielleicht wollten sie ja auch einfach nur Murphy weg schleppen. Nach seinem Geschrei von vorhin konnte ich mir das ziemlich gut vorstellen. Dann sollten sie aber dieses Mal kurzen Prozess mit ihm machen, damit er nicht mehr ins Camp zurückkam. So einen konnte ich nicht gebrauchen.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 1:11 am

• John Murphy.
Rechnete ich damit, dass sie mir von ihrem kleinen Vorhaben erzählte? Vielleicht wollte sie ja ein Haus bauen und reich werden durch diese Illegalen Geschäfte. Was wusste ich, es war alles viel zu Riskant und banal. Sie hatte doch gar keine Absicherung, dass diese Grounder sie nicht töteten. Glaubte sie das ganze funktionierte nur durch vertrauen? Leicht angspannt zog mich beinahe mein gesamter Körper zusammen. Erst Clarke, dann sie- gab es noch jemand der mir vorwerfen wollte, dass ich nicht mein bestes gegeben hatte bei dem Versuch Finn aufzuhalten? Vielleicht hätte ich in seinen Schuss laufen sollen. Wäre das genügend Einsatz gewesen? Er hatte es nur wegen Clarke getan und ich war es nicht gewesen der auf Kinder und unschuldige Leute erschossen hatte. “Weil ihr anderen doch immer so perfekt seid, ist es nicht so?”, murmelte ich so laut, dass auch sie es sicher hörte. “Wo warst du denn zum Ereignis des Vorfalls, ich kann mich gar nicht mehr an dich erinnern. Hm?” Sie traf da gerade eine ganz empfindliche breitseite. Wenigstens würde ich mich von einem Gör wie sie nicht herumschubsen lassen. Diese ganze Hochnäsigkeit von manchen Leuten wurde mir langsam aber sicher wirklich zu viel. Für wen hielt sie sich denn eigentlich?! Das der Hohe Rat mit uns umging als wären wir nichts Wert war verständlich, aber sie- als Mädchen die für alle anderen nichts weiter war als Luft. Glaubte sie, sie hatte irgendwo zu beigetragen und veränderte jetzt die Lage von irgendwem? Alles was sie war, war ein Mitläufer. Sie machte es vielleicht nur noch schlimmer. Grounder fanden immer einen Vorwand sich mit jemanden anzulegen. “Vielleicht sollte ich das wirklich tun. Ja, vielleicht sollte ich wirklich petzen gehen. Jetzt hör auf mit dem Theater und erzähl mir was hier läuft. Wie lange geht das hier schon, was bekommst du im Gegenzug dazu?”, fragte ich und zog eine Augenbraue hoch. Ich glaubte nicht, dass sie mir etwas erzählte oder mit der Sprache heraus rückte. Ich hatte kein sonderlich gutes Händchen für andere Leute in meiner Umgebung und besonders gut waren wir nicht aufeinander zu sprechen. Würden wir auch so auf die Schnelle nicht, dass war mir klar. Doch sie hatte keinen Grund mehr dieses Theaterspiel aufrecht zu erhalten. Wie ich es dachte schwieg sie. Sie schwieg und stille kam auf. Ich presste meine Lippen aufeinander. Auch wenn ich meiner Wut gerne Luft gemacht hätte. Die Anspannung staute sich einfach an. Als sie dann wieder das Wort ergriff lachte ich auf. “So ist das wenn keiner von uns redet. Aber du bist ja viel lieber angefressen, als mir die Wahrheit zu erzählen.” Klar, sie hatte Recht. Es war ungeheuerlich still um uns geworden. Es war dunkel, doch anders wie sonst hörte man noch nicht einmal mehr die Vögel in den Bäumen. Ich wurde aufmerksam. Die Kleine hatte verdammt noch mal Recht! Ich sah in den Himmel und zögerte einen Augenblick. Was ging einem in so einem Moment durch den Kopf? Angst, mit einem hauch von Ratlosigkeit. Der Tot konnte aus jeder Ecke springen. Ein Tier, ein Grounder aus den Bäumen- kurzzeitig hielt ich den Atem an und biss mir auf die Unterlippe. Keiner von uns wagte es ein Geräusch von sich zu geben. “Irgendetwas stimmt hier nicht”, gab ich ihr Recht und setzte einen Fuß vor den anderen. Ich hatte diesen leichten Hauch schon einmal Gespürt. Wenn es doch nur nicht so verdammt dunkel gewesen wäre. Meine Augen weiteten sich. “Das ist dieser Nebel!”, sie hatten bereits im Lager darüber gesprochen. Kaum drangen diese Worte über meine Lippen, rannte ich auch schon los. “Los! Los!Los! Wir sind hier in irgendeinem falschen Sektor! Hast du dich verlaufen!?” Und ich wagte es nicht mich umzudrehen, ich konnte nur noch sehen wie sich hinter uns etwas dunkles durch die Büsche fraß. “Nicht umdrehen!”, ich streckte meine Hand nach ihr aus, ergriff ihren Arm und zog sie hinter mir her. “Wir müssen irgendwo hin”, gab ich keuchend von mir. Jeder Schritt den wir schlagartig so schnell gerannt waren stach in meiner Brust. Ich bremste Richtung Steinfelsen ab und hoffte nur irgendetwas zu finden, wo man sich verstecken konnte. “Hier, da können wir durch, helfe mir mal”, hastig zog ich an den Steinen die sich erst bewegten als sie mir zur Hilfe kam. Es war ein heftiger Ruck, wir rutschten durch den engen Spalt und ich schloss den Schlitz hinter mir wieder. Das war es gewesen. Fürs erste waren wir also sicher. Ich keuchte und ging in die Hocke und versuchte meinen aufgeregten Herzschlag zu kontrollieren. Ich blinzelte einige Male und musste feststellen wie dunkel es hier drinnen war. Bestimmt Sicherer als da draußen- toll, wie lange mussten wir jetzt hier versauern? “Hast du Licht?” Was fragte ich sie. Ich begann in meiner Hosentasche zu kramen. Ich hatte bestimmt noch sowas wie ein Feuerzeug bei mir. Ich entzündete es. Das erste was mir direkt in die Augen sprang war die Kleine. “Gerngeschehen”, brachte ich erschöpft von mir und leuchtete auf den Boden unter uns. “Sehr einladend”, murmelte ich leise. Es waren knochen von Tieren. Ich hoffte nur ich hatte für heute genug Überraschungen. Der nächste ärger würde feststehen, wenn die Leute vom hohen Rat bemerkten, dass ich weg war. Und sie würden es bemerken. Wir mussten jetzt erst einmal hier bleiben und warten bis sich das Zeug gelichtet hatte. Sie hatte es bereits mitbekommen. Einen unserer Leute hatte es die gesamte Laut weg geätzt und er war eine sehr qualvollem Tot gestorben. Minuten lang hatten wir ihn schreien gehört.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 01, 2018 1:40 am

Isabella Mason
Ich verdrehte nur die Augen. Ja, im Gegenzug zu den anderen war ich wirklich fast schon perfekt. Ich war eine der besten Diebinnen. Ich kannte keine andere Diebin, die es geschafft hatte, so viel zu klauen wie ich. Ja, ich wusste, dass man sich nicht selbst mit Lorbeeren auszeichnen sollte, aber das tat ich. Weil ich davon überzeugt war. Aber ich sagte nichts dazu, sondern schwieg einfach und lief weiter. Er wusste selbst, dass er alles andere als perfekt war. Er war so ziemlich der Idiot, der am meisten Fehler gemacht hatte. Was konnte ich denn dafür, dass er einfach das geborene Arschloch war? Erneut verdrehte ich die Augen, als er noch mehr Informationen haben wollte. Ich lachte hart auf und schüttelte den Kopf. „Im Gegensatz zu dir bin ich ziemlich schlau. Ich verrate dir doch nicht solche Sachen, damit du noch mehr Details hast, um alles dem Rat zu verplappern“, erwiderte ich nur und zuckte die Schultern. Dachte er ernsthaft, ich wäre darauf reingefallen? Danach wurde es ziemlich still zwischen uns. Schon bald viel mir aber auf, dass es einfach zu still war. Man hörte noch nicht einmal die Vögel mehr oder die Eulen, die man sonst so oft in der Nacht hörte. Es war einfach zu still und das bedeutete überhaupt nichts gutes. „Du bist echt zum Kotzen“, bemerkte ich seinen Kommentar, als er meinte, dass dies halt so wäre, wenn man nicht miteinander rede. Was hatte er denn für ein Gefühl? Ausserdem war das nicht darauf bezogen, dass es mich störte, dass wir nicht sprachen. Es fühlte sich sogar ganz gut an, wenn er einfach mal seine Klappe hielt. Seine Worte konnten einen echt rasend machen. Dann aber stimmte er mir dann doch plötzlich zu. „Das habe ich doch schon gesagt“, zischte ich ihm zu und verdrehte wieder einmal die Augen. Im Dunkeln sah er es aber vermutlich leider nicht so gut. Ich fuhr mir durch das Haar und sah vorsichtig durch die Bäume. Aber ich sah niemanden. Es waren also ganz sicher keine Grounder. Sie würden mich sowieso nicht angreifen, weil ich so etwas wie ihr wichtigster Lieferant war. Also musste es etwas anderes sein. „Nebel?“, erwiderte ich und sah ihn kurz an. Ich hatte schon von diesem Nebel gehört und anscheinend war es nicht besonders leicht, vor diesem zu fliehen. Auf sein Kommando rannte ich sofort los. Immerhin war es das, was ich am besten konnte. „Nein, das habe ich nicht!“, widersprach ich ihm heftig, war dann aber auch schon wieder damit beschäftigt, dass meine Lungen genug Sauerstoff hätten. Ich sah zurück und dieses Mal konnte ich den Nebel sehen. Etwas, was mich nur noch mehr dazu antrieb, schneller zu rennen. Ich war definitiv noch zu jung zum Sterben! Ich spürte, wie Murphy mich am Arm packte, dabei rannte ich doch fast schon schneller wie er! „Wohn denn?!“, rief ich fast schon verzweifelt zurück und wusste nicht wohin mit uns. Man sah doch ohnehin fast schon nichts! Woher sollten wir denn einen Unterschlupf finden, der uns vor dem Nebel schützen würde? Wir kamen bei einem Steinfelsen ab und ich blieb stehen, als Murphy meinte, dass er endlich etwas hätte. Schnell ging ich zu ihm hinüber und half ebenfalls den Stein zu bewegen. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Stein nicht bewegte, bis er dann auf einmal weg war. Wir rutschten durch einen engen Spalt hindurch und trafen hart auf dem steinigen Boden auf. Die Luft wurde für einen Moment aus meinen Lungen gepresst und ich biss die Zähne zusammen, um keinen Laut von mir zu geben. Ich rieb meinen schmerzhaften Hintern und schüttelte den Kopf, als er mich nach Feuer fragte. Erst danach kam mir in den Sinn, dass er es gar nicht sehen konnte. Bis dann aber hatte er bereits schon ein Feuerzeug gefunden und machte es an. „Halt doch für einmal die Klappe!“, fuhr ich ihn gereizt und müde an. Mein Herzschlag beruhigte sich langsam wieder und ich stiess die Luft tief aus. Ich stiess angewidert einen Schädel von einem Tier weg, als ich dieses neben mir sah. „Total eklig“, murmelte ich leise und lehnte mich nach hinten. Ich seufzte und sah dann wieder zu ihm. „Wieso hast du mich gerettet? Immerhin bringe ich ja laut dir nur Probleme mit“, fragte ich ihn und sah ihn an, bevor ich den Kopf nach hinten lehnte und für einen Moment die Augen schloss. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Das war alles nur Murphys Schuld! Wäre er nie aufgetaucht, wäre das niemals passiert.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 1:59 am

• John Murphy.
Wir hatten die besten Voraussetzungen um zu Überleben.  Nicht.Wir waren jetzt für die nächsten Stunden in einer Höhle eingesperrt ohne irgendetwas zu essen oder zu trinken. Es war dunkel draußen und es würde dauern den Weg zu finden wenn wir uns wirklich verlaufen hatten. Zudem roch es hier nach Verwesung und unter unseren Füßen pflasterten Knochen unseren Weg. Vielleicht sollte ich mich auch einfach von dem was auch immer hier hauste Fressen lassen. Es wäre ein einfach leid und vermutlich schnell vorbei. “Du hast dich verlaufen”; gab ich erneut trocken wieder. Ich wollte nur noch mal klar stellen, dass es nicht meine Schuld gewesen war das wir vor dem Nebel flüchten mussten. “Nur um das klar zu stellen, dass wäre denn wohl deine Schuld Mrs. “ich hab alles bestens unter Kontrolle”.” Ich hätte einfach auf der Krankenstation bleiben sollen. Auf einmal klang Fegen als ziemlich angenehm. Ich hielt das Feuerzeug vor uns und runzelte die Stirn. Angesichts dessen, was hier unter uns lag sollten wir nicht noch tiefer hineingehen. Wenn es irgendein strahlen verseuchtes Tier war, würde es uns vermutlich sofort töten. Wenn es nicht schon zu spät war. Er würde unsere Fährte bestimmt sofort aufnehmen. Oder hier lebte irgendein Grounder. Im schlimmsten Fall einer dieser komischen Dinger, die sich sogar von Menschenfleisch ernährten. Keine Ahnung was sie waren. Grounder- oder Reaper? Die Leute aus Mount Weather erschufen sie soweit ich es richtig verstanden hatte. Dennoch war ich noch nicht lange genug Teil der Gruppe um an solche Informationen zu kommen und fragen würde ich danach nicht. Ich war froh wenn sie mich in Ruhe ließen und mich zur Überraschung mal nicht für etwas töten wollten. “Ich hab dich nicht gerettet, ich sterbe nur ungerne alleine. Zudem musst du zugeben das du dich verlaufen hast, denn ansonsten wären wir nicht in diesen Sektor gelaufen.” Das waren Worte die mir jedoch ganze von Clarke hängen geblieben waren. Dieses Nebel System funktionierte in Sektoren. Je näher wir an einer Grenze liefen umso eher kam der Nebel auf. Wie das ganze im Allgemeinen funktionierte, konnte ich aber auch nicht sagen. Trotzdem ich stand zu meinen Worten. Locker nickte ich mein gegenüber zu und atmete tief aus. Ich respektierte das Leben viel zu sehr, als dass ich es einfach so weg schmiss. “Vergessen wir es einfach ja? Ich bin wieder das Arschloch aus der Gegend.” Frustriert seufzte ich und kniete mich in die Erde unter uns. Ich lehnte mich an die kalte Felswand hinter mich und zuckte die Schultern. “Jetzt vielleicht Interesse an einem Smalltalk? Ich denke wir werden für die nächste Stunde hier fest sitzen.” Es hätte mich auch deutlich schlimmer treffen können. Komischer Weise hatte ich immer einen Schutzengel an meiner Seite, während all die Dinge in meinem Leben den Bach herunter gingen. “Ich weiß zum Beispiel nicht deinen Namen. Dafür das du meinen weißt und ziemlich häufig mit dem Finger auf mich zeigst für Dinge die ich angeblich getan haben soll.” Doch wen interessierte die Geschichte von John Murphy. Sie war ja nur wahr. Man glaubte lieber den Lügen-Geschichten von irgendwelchen dahergelaufenen Anführern, die sich als etwas besseres hielten. Dabei hatte ich Bellamy nie etwas getan. Zu Beginn hatte ich sogar geglaubt, wir seien Freunde gewesen. Man täuschte sich jedoch in Menschen und ab heute war ich nur noch darauf aus, mit Menschen aus zukommen um zu überleben. Man musste gelegentlich egoistisch sein um durch das Leben zu kommen, dass hatte mir die letzte Zeit gelehrt.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 01, 2018 2:13 am

Isabella Mason
Wäre er nicht mitgekommen, wäre das hier nie passiert! Er hätte einfach weiter diese dämliche Krankenstation fegen sollen und die verdammten Finger von mir lassen. Aber nein, er hatte mir ja unbedingt folgen müssen, weil er es nicht hatte lassen können. Ich lehnte mich an den Stein hinter uns und hoffte einfach, dass uns hier unten nicht noch gleich eine Überraschung erwartete. Immerhin wäre es dann ziemlich schwierig einen Ausweg z u finden und dazu fühlte es sich so an, als wäre es hier noch dunkler wie an der Oberfläche. Ich knirschte mit den Zähnen und schüttelte den Kopf. Bei seinen nächsten Worten reichte es mir. Ich war nicht daran schuld! Bevor ich mich beherrschen konnte, war ich bereits schon vorgesprungen und hatte ihn am Kragen gepackt. Ich drückte ihn gegen den Stein hinter ihm, wobei ich noch nicht einmal richtig realisierte, dass ich fast auf seinem Schoss sass. „Wenn du nicht mitkommen wärst, du verdammtes Arschloch, wäre das nie passiert! Aber du musst ja wie gewohnt immer alles kaputt machen“, fuhr ich ihn wütend an und liess ihn dann wieder los. Ich liess mich wieder  zurück auf den Boden gleiten und schüttelte den Kopf. Ja, es war alles unter Kontrolle gewesen, bevor er aufgetaucht war und einfach alles zerstört hatte. Aber das würde er ja niemals zugeben. Ich stöhnte genervt auf und fuhr mir mit den Händen über das Gesicht. „Wie oft muss ich es noch sagen? Halt deine verdammte Klappe!“, fuhr ich ihn erneut an und seufzte tief. Er wusste echt, wie man jemanden zur Weissglut bringen konnte. Kein Wunder, dass niemand etwas mit ihm zu tun haben wollte! Er war ja unausstehlich. Es wäre wohl einfach am besten gewesen, wenn Bellamy ihn damals getötet hätte und ihn nicht nur verbannt hätte. Aber anscheinend war es von Gott nicht geklappt, dass dieser Mistkerl vor mir sein Leben so schnell verlor. Nein, er hielt sogar ziemlich hartnäckig an mir fest. „Wir können das ganze vergessen, wenn du vergisst, was du gesehen hast“, sprach ich es aus und musterte ihn. Würde er es verraten oder nicht? Ich schätzte ihn nicht so ein. Allerdings würde ich ihm in Zukunft aus dem Weg gehen. Ich würde nicht mehr mit ihm reden, als es unbedingt nötig wäre. Da das vorhin schon nicht notwendig gewesen war, wäre es auch danach nicht notwendig. „Nein, habe ich nicht“, erwiderte ich kurz angebunden, als er tatsächlich auf Smalltalk aus war. Ich seufzte leise und fuhr mir durch meine Haare, bevor ich kurz die Augen schloss. Ich war müde und eigentlich wollte ich jetzt gerade am liebsten nur noch schlafen. Aber das war gerade nicht möglich. Ich hoffte nur, dass die anderen nichts von unserer Abwesenheit bemerkt hatten. Ich war da wohl weniger das Problem, aber es wäre ihnen sicher gleich aufgefallen, dass Murphy nicht mehr da war. Verdammt! Dieser Kerl brachte mir echt nur Probleme ein. „Du wirst meinen Namen nicht erfahren“, sagte ich entschieden und sah ihn kurz an. Kapierte er es denn nicht? Ich wollte nichts mit ihm zu tun haben und noch weniger wollte ich, dass er Details über mich erfuhr, die ihn gar nichts angingen. „Wie lange müssen wir warten, bis der Nebel weg ist?“, wechselte ich daher das Thema und sah an die Decke über uns. Ich hatte von diesem Nebel schon einiges mitbekommen, aber ich wusste nicht, wie lange es dauerte, bis er wieder verschwand. Ich war bis anhin noch nie dem Nebel begegnet, weil ich auch immer genau gewusst hatte, wo ich durch gelaufen war. Aber Murphy hatte anscheinend Recht gehabt. Heute war weder für ihn noch für mich ein guter Tag. Nur hatte er es sich selbst zuzuschreiben, dass sein Tag in die Hose gegangen war. Bei mir dagegen war er ganz alleine schuld daran.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 2:49 am

• Bellamy Blake.
[Aussehens Link  oben Very Happy] Wollte sie sowas wie eine Entschuldigung von mir hören? Vermutlich war dieser Grounder Frau nicht anders wie die anderen Frauen auch. Kaum war man einmal etwas direkter zu ihnen, trugen sie es einem ihr gesamtes Leben nach nach. Ich bewegte mich auf meinen Tisch zu und sprach ohne sie anzusehen. “Das habe ich mir auch nicht dabei gedacht, ich habe einfach schlecht geschlafen in der letzten Zeit. Das ist alles.” Das sollte für sie erklären warum ich so reagiert hatte, wie ich reagiert hatte. Es gab eben nur ein Bett und jetzt saßen wir hier wie die Hühner auf der stange. Damit war das Thema für mich wenigstens gegessen. Es gab nichts was ich noch zu ihr hätte sagen können. Näher würde ich sie aber ganz sicher nicht an mich heran lassen. Wer wusste schon wonach dieser Grounder alles wühlten wenn man sie erst einmal an sich heran ließ und sie versuchten einen zu manipulieren. Ich seufzte und begann in meinem Kleidungshaufen zu wühlen. Ich zögerte ehe ich ein großes dunkelblaues heraus kramte. Tessia jedoch schien sich bereits wie ein kleines bockiges Mädchen von mir zu wenden und legte sich auf den Fußboden. Sie sah noch nicht einmal mehr in meine Richtung. War das jetzt das Trotz verhalten um mir zu zeigen das ich etwas falsch gemacht hatte. Ich überlegte für einen kurzen Augenblick ob ich die Situation nicht einfach so belassen sollte wie sie war. Doch dann dachte ich an meine Schwester und Lincoln und an Clarke und ihr Abkommen mit den Groundern. Auch sie bekamen es irgendwie hin ein normales Leben zu führen und sich zu respektieren. Wieso sollte ich nicht auch damit anfangen? Sie war ein Grounder und sie war allein. Wir konnten ihr hier helfen. Geschweige, wenn sie diese Hilfe überhaupt von uns annehmen würden. In der nächsten Zeit würde sich für alle Pateien mächtig etwas verändern und sie war da auch nicht ausgeschlossen, selbst wenn sie glaubte, dass Mount Weather sie nicht interessierte. Ich war mir sicher, dass auch sie ein Herz für die hatte die in diese Kreaturen verwandelt worden waren und das sie ihre eigenen Leute nicht einfach so sterben sehen konnte. Je länger ich sie betrachtete, umso länger stellte ich mir die Frage, was wohl in ihrem Kopf vorging. Jetzt im Augenblick, wo sie hier war und im großen und ganzen wegen allem was passiert war. “Hier”, ich warf es ihr entgegen. “Ich kann dir hier nicht viel anbieten außer das hier. Aber wenn wir uns schon mit der Situation anagieren müssen, denn wenigstens nicht nass.” Wir waren Erwachsen und wir führten bald einen Krieg zusammen. Wir mussten uns beide nicht so anstellen wie Kinder die sich nicht leiden konnten. Selbst wenn es so war und wir verschiedene Ansichten hatten. Politische Freundlichkeit, richtig? Den Feind zum Freund machen. Ich versuchte mein sachtes lächeln beizubehalten. Dabei war es nur ein Mundwinkel der gelegentlich mal in die Höhe zuckte. Nun striff ich mir erneut das Shirt über den Kopf. Ich warf es in irgendeine Freie Ecke die gerade da war und befreite mich auch von der Hose. Ich nahm das Shirt was ich raus gelegt hatte und zog es mir über. So war es besser, so war ich wenigstens wieder ein wenig trocken. ließ mich auf dem Haufen von Decken und Kissen nieder. Mein im provisorisches Bett. Zugegeben auf der Ark hatte ich besser geschlafen, aber es war den Umständen entsprechend wirklich akzeptabel. Man schlief darauf ohne am nächsten Tag völlig verspannt zur arbeit zu gehen. Dann griff ich auch nach einen der Decken und legte diese behutsam auf ihre Knie. Sie war nass, es musste kalt sein und ich wollte nicht das sie fror. Was Hosen betraf, hatte ich nicht sonderlich viel was ihr passen könnte. Es waren alle Hosen die wir hier bekommen hatten und davon hatten wir in der Tat ganz schön wenige im Sortiment. Tessia musste einfach selbst für sich entscheiden ob sie dies überhaupt brauchte, dennoch konnte sie mich wenigstens ansehen wenn ich mit ihr sprach. Die Grounder hatten wirklich eine seltsame Art und Weise der Werte und Normen zu befolgen. “Wir können uns auch ansehen wenn wir miteinander sprechen. Von Auge zu Auge.” Ich stopfte mir ein Kissen in den Necken so das ich sie aus dieser Entfernung besser nasehen konnte und musterte sie. Vielleicht wurde ich davon auch irgendwann müde. Keine Schäfchen zählen sondern einfach so lange warten, bis dieses komische Gefühl von Anspannung fort war. Bis es nicht mehr ungewohnt war mit einem Grounder zusammen in einem Zelt zu schlafen. Denn egal wie sehr ich mich bemühte, sie war halt immer noch da und das Miss vertrauen ebenso. Es fühlte sich so an, als würde Tessia mich beobachten obwohl sie meinen Augenkontakt mied doch sicher musste es ihr genauso ergehen. Schließlich war sie umgeben von Waffen und der neusten Technologie die man aufbringen konnte. Wenn hier jemand ein Risiko einging heute, denn war sie das und das war auch schon ein Zeichen für Kooperationsbereitschaft. Selbst, wenn sie mir allem nichts zu tun haben wollte.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am So Jul 01, 2018 9:01 am

Tessia
Ich fand es zwar nicht toll in seinem blöden Zelt zu schlafen, aber ganz sicher war es besser als draußen im Regen zu liegen. Das ganze Wasser hatte den staubtrockenen Boden zu einem einzigen Schlammfeld aufgeweicht. Die Ark hatte bei der Landung alle Bäume hier weggerodet, also würde ich wohl keinen einzigen Fleck in diesem gesamten Camp finden, der noch halbwegs trocken geblieben war. Mir blieb also nichts anderes übrig, als mich in sein verdammtes Zelt zu quetschen oder aber mich auch mit diesen Klamotten in den Matsch zu legen und den alten Mann sehr wütend zu machen. Ich wollte nicht wissen, was er mit meinen Klamotten machte, wenn ich ihm seine matschverschmiert zurückbrachte. Ich war nicht dumm. Mir war klar, dass man die Flecken nie wieder aus einem weißen Stoff bekam – egal was für Chemikalien und Technologien die Skaikru auch hatte. Ich verschränkte die Arme vor meinem Bauch, um mich ein wenig vor der Kälte zu schützen, aber selbst in diesem Zelt hier war es frisch. Immerhin stand es genauso draußen wie alles andere auch und ich sah hier weit und breit kein Feuer, außer die winzige Öllampe, die aber kaum genug Wärme abgab. Ich verzog mich in die hinterste Ecke des Zeltes. Von hier aus hatte ich alles im Blick und hatte die Plane im Rücken, sodass ich mich wenigstens einigermaßen sicher fühlte. Lieber wäre mir eine massive Wand gewesen, aber das musste eben jetzt reichen. Ich hoffte einfach mal, dass niemand außen um das Zelt herumlief und mir durch die Plane in den Rücken stach. Gerade im Moment blieb mir nichts anderes übrig als zu vertrauen. Ich wandte den Blick weg von ihm, als er nun begann sich umzuziehen, aber ich sah auf, als Bellamy plötzlich wieder über mir stand und mir allen Ernstes ein T-Shirt von sich gab. Stirnrunzelnd nahm ich es an und stand wieder auf. Gut. Bedanken würde ich mich dafür aber nicht, immerhin hatte er mich nach draußen geschickt und nur deswegen war ich so klatschnass. Ich schob meine Haare zur Seite und zog das weiße Teil von meinem Kopf. Das komische BH-Teil, das der Mann mir mit zu den Klamotten gelegt hatte, hatte ich liegen gelassen. Wirklich bequem hatte es nicht ausgesehen, also war ich einfach ohne ausgekommen. Oberkörperfrei und mitten im Raum, legte ich also das weiße Tshirt über einen Stuhl und zog mir seines über den Kopf. Ich zog meine nassen Haare aus dem Kragen, ehe ich mich auch aus der nassen Jeans schälte und diese ebenfalls über einen Stuhl hängte, damit sie bis morgen trocken war. Danach legte ich mich wieder an exakt die gleiche Stelle wie vorhin und erneut war da wieder Bellamy, der mir nun eine Decke reichte. Wieso auf einmal so freundlich? Gut… Die Decke hätte nicht sein gemusst, also… „Danke.“, murmelte ich und zog das Ding über meinen Körper, sodass ich augenblicklich aufhörte leicht zu zittern. Mir war kaum aufgefallen wie kalt mir eigentlich gewesen war. Ich wickelte mich ganz in den weichen Stoff ein und blieb ruhig liegen, während ich ihn musterte. „Und ein wenig Schlafmangel bringt dich dazu dich aufzuführen wie eine Schwangere unter Stimmungsschwankungen?“, stellte ich fest und hob eine Augenbraue. Erst holte er mich hierher in sein Camp, bot mir ein Zelt an und warf mich dann raus, weil er sein Bett für sich wollte. War jeder Skaikru so anstrengend? Wie hielt Lexa es bloß mit dieser Clarke aus? Ich seufzte und zog die Decke bis über meine Nase. „Jetzt schlaf. Nicht, dass du morgen noch unausstehlicher bist.“, grummelte ich und blieb einfach nur liegen. Ich würde kein Auge zubekommen, solange er noch wach war und ich in einem Camp voller Feinde lag. Egal wie müde ich auch war.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 01, 2018 4:56 pm

• Bellamy Blake.
Keine Ahnung mit was ich gerechnet hatte, aber jedenfalls nicht das sie sich aufrichtete und sich unter meinem Blick begann auszuziehen. Sie zog sich das weiße Top über den Kopf und gab somit ihren gesamten nackten Oberkörper frei. Ihre langen blonden Haare fielen auf ihre Schultern und ich wandte meinen Blick hastig von ihr. Eine Vorwarnung wäre ganz angebracht gewesen. Ich war nicht sowas wie ein Spanner, sie hätte sich auch ruhig von mir drehen können. Es war ja nicht so, als hätte ich noch nie eine nackte weibliche Brust gesehen, nur war diese ganze Situation irgendwie befremdlich. Ich stieß einen kleinen seufzter aus und wandte erst jetzt wo ich mir sicher war, dass sie mein Shirt trug wieder zu ihr. Tessia schwieg weiterhin. Sie schälte ihre dünnen glatten Beine aus der Jeans und stand kurz in mitten des Zeltes wie ein völlig normaler Mensch. Mein dunkel blaues Shirt stand ihr beinahe wie ein Kleid, denn auch wenn ich nicht unbedingt Muskellös war, war ich ein gutes Stück größer als sie gewesen. Es ging gerade bis zu ihren Oberschenkeln. Sie stand dort, wie eine von uns. Sie hatte kaum noch etwas an sich, dass sie zu einem Grounder machte. Nachdem sie die Nassen Sachen über den kleinen Klappstuhl gelegt hatte, ging sie wieder in die gleiche Ecke in der sie gerade eben schon gelegen hatte und machte es sich so gut wie es eben ging bequem. Sie wollte also wirklich auf dem Boden schlafen, nicht das es eine alternative gegeben hätte. Sie hätte vermutlich in das Zelt eines anderen gehen müssen. Auch ich musste das ganze wohl Kommentarlos überstehen. Die Kleine war keine von der Gesprächigen Sorte und das müsste ich einfach akzeptieren. Erst als sie wieder lag und ein kleines “Danke” hervorbrachte, lächelte ich leicht. Der Wind zerrte an der Plane des Zeltes und der Regen prasselte immer noch laut darauf hinunter. Wann hatte es das letzte mal so geregnet? Unruhig drehte ich mich in meinem “Bett” herum bis ich mich auf die Seite legte und auf die Seite blickte, in die Tessia sich gelegt hatte. Ich runzelte die Stirn und blinzelte Müde. Die Öllampe flackerte schwach vor sich hin und warf nur wenige Schatten auf die Dinge in meinem Zelt. “Nicht wirklich”, wieder sprach ich müde. Ich verkniff es mir zu gähnen und zog die Decke enger an meinen Körper. “Du bringst mich dazu mich aufzuführen wie eine Schwangere unter Stimmungsschwankungen “ Schließlich waren es Vierundzwanzig Stunden am Tag nur die Grounder die Probleme machten. Probleme über Probleme. Es verging kein Tag an dem wir uns keine Gedanken darüber machen mussten, dass Problem zu lösen. “Spielt auch keine Rolle. Du hast Recht. Schlafen wir.” Und mit diesen Worten raschelte es erneut und ich drehte ihr den Rücken zu. Ich vertraute ihr nicht, doch genauso wenig wollte ich die gesamte Nacht auf die Blicken und mich fragen was sie wohl im Schilde führte. Octaiva überlebte es auch Nacht für Nacht mit Lincoln und sie vertraute ihm. Er war auch ein Grounder, es musste auch Leute unter ihnen geben, denen man durchaus den Rücken kehren konnte. Obwohl ich Lincoln auch nicht unbedingt den Rücken kehren würde. Nicht, wenn ich mit ihm alleine im Raum wäre und meine Schwester so viel auf ihn setzte. “Denn schlafe gut, bis morgen Früh”, murmelte ich noch in mich hinein ehe ich versuchte wirklich die Augen zu schließen. Es dauerte, das laute Geräusch des Regens der auf die Plane prasselte machte es nicht gerade leicht einzuschlafen. Am nächsten Morgen wurde ich eher unsanft geweckt. Meines Erachtens, jedenfalls. Obwohl ich seit langer Zeit endlich einmal wieder durch geschlafen hatte. Jemand rüttelte an meiner Schulter, ehe ich erschrocken die Augen öffnete. “Bell”, es war die sanfte Stimme meiner Schwester. Sie hatte sich zu mir gekniet und ich musterte sie leicht irritiert. Es war das erste mal das ich seit langer Zeit mal wieder ein Auge zu bekommen hatte. “Clarke ist zurück”, ließ sie mich wissen und ich erhob mich nahezu automatisch. Ich zog mir meine Hose über und verließ das Zelt ohne zu bemerken das auch Tessia wach geworden war. Sollte sie- was auch immer- tun. Clarke kam mir gerade entgegen und automatisch schloss sie ihre Arme um mich. Es musste alles hart für sie sie sein. Sie trauerte noch und die gesamte Nacht war sie bei dem Commander der Grounder gewesen. Sie musste müde sein. “Gott sei Dank geht es dir gut”, murmelte ich und drückte sie für einen kurzen Augenblick feste an mich. Die Plane hinter mir bewegte sich ein weiteres Mal. Tessia und Octavia. “Ist alles in Ordnung?”, fragte ich als sie sich wieder von mir löste. Sie nickte müde und sah zu meiner Schwester und Tessia. “Wie ich sehe habt ihr Besuch. Mein Name ist Clarke. Fühle dich hier ganz wie zuhause”, sie lächelte. Ich wusste das sie keine andere Möglichkeit hatte und auch wenn ich zu gerne alle Details von ihr gehört hätte über das was sie mit den Grounder besprochen hatte, war mir klar das Clarke ruhe brauchte und die sollte sie sich erst einmal nehmen um wieder auf andere Gedanken zu kommen.
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