The 100 RPG

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am So Jul 08, 2018 1:45 pm

Tessia
Scheinbar hatte mich dieser Dreckskerl härter erwischt als mir lieb war. Normalerweise war ich nicht so leicht angreifbar, aber da Bellamy mir ja versichert hatte, dass ich hier sicher wäre und nur angestarrt und nicht angegriffen wurde, war ich wohl nicht darauf vorbreitet gewesen genau das doch zu erleben. Ich war normalerweise immer skeptisch, aber ich hatte den Kampf vermeiden wollen. Ich hatte mich herumschubsen, zu Boden ringen und schlagen lassen und dann waren meine Sicherungen rausgesprungen. Immerhin lebte der Kerl noch! Ich hatte mich also wirklich genug zurückgehalten! Und die Platzwunde hatte ich nun davon, weil ich gutgläubig gewesen war. Und das wurde mir nun zum Verhängnis. Ich konnte nicht riskieren, dass irgendjemand hier mein Blut sah. Es war schwarz. Es zog graue Schlieren über meine Haut und hatte nichts mit dem Blut zu tun, das die Skaikru gewohnt war. Selbst wenn sie nicht wussten, was das bedeutete, würde sich wohl herumsprechen, dass ich irgendwie krank war und am Ende würde es doch Clarke erreichen und sie würde mich Lexa aushändigen, um ihr Bündnis zu stärken. So oder so wäre ich am Ende dran, wenn irgendjemand meine Wunde sah. Ich wischte immer wieder mit dem Ärmel über meinen Wangenknochen. Mein Schädel brummte immer noch wenig begeistert von dem Schlag. Für gewöhnlich wich ich immer aus, bevor mein Kopf etwas abbekam. Ich hob den Blick erst, als Lincoln nun ins Zelt spaziert kam. Nur ihm würde ich die Versorgung meiner Wunden anvertrauen. Er wusste Bescheid und er hatte auch schon Luna geholfen zu fliehen und sie nicht verraten. Er kniete sich vor mich und ich schaute ihn nur an, während er meinen Kopf in seinen Händen leicht drehte. Ich sah zu Bellamy, um zu prüfen, ob er irgendetwas ahnte, als Lincoln sich den Kommentar nicht verkneifen konnte. „Es hätte schon keiner mitbekommen. Sei still, Lincoln.“, zischte ich ihm so leise zu, dass hoffentlich nur er es hörte. Lincoln begann mit einem feuchten, weißen Tuch meine Wange von den Schlieren und dem Blut zu reinigen und begann dann die Wunde abzudecken. Für gewöhnlich verzichteten die Grounder darauf, aber da ich vermeiden wollte, dass jeder hier im Camp mein schwarzes Blut sah, ließ ich ihn machen. Ich hob meinen Blick wieder zu Bellamy, der nun die Arme verschränkte und so tat als wäre er der große Aufpasser. „Und bei dir bleiben heißt was genau? Kein Zelt für mich? Und draußen schlafen darf ich sicher auch nicht, wenn du mich im Auge behalten sollst? Klingt… spaßig.“, grummelte ich leise. Ich würde also hier in seinem Zelt schlafen müssen, damit die anderen beruhigt waren, wenn ich unter seiner Aufsicht stand. War das eine Art Bestrafung dafür, dass ich mich verteidigt hatte? Jedenfalls würde es so deutlich schwerer werden Informationen zu sammeln und nachts herauszufinden wer wo schlief. „Vielleicht solltest du das. Allerdings hatte ich nicht vor den Kerl zu bekämpfen, bevor er zugeschlagen hat. Und er ist nicht so unversehrt davon gekommen wie du.“, erinnerte ich Bellamy und half ihm dabei sein Ego wieder aufzubauen. Der Kerl war zwar riesig gewesen, aber er lag winselnd mit einer Kopfwunde auf der Krankenstation. Bellamy hatte mich immerhin so gut im Griff gehabt, dass ich mir selbst den Arm hatte auskugeln müssen, um zu entkommen und er hatte lediglich eine kleine Platzwunde an der Augenbraue davongetragen. Als Lincoln fertig war, fasste ich mir stirnrunzelnd an das kleine Stück Mull, mit dem meine Wunde abgeklebt war. „Du weißt ruhig ist nicht so meine Art, Lincoln. Und ich habe immer noch nichts Falsches getan! Ist doch nicht fair, dass ich dafür bestraft werde, dass dieser Kerl mich angegriffen hat.“, seufzte ich und schaute zu Lincoln, der die schwarzen Mullbinden in den Korb warf. Ich vertraute ihm. Lincoln hätte mich nicht verarztet und zugelassen, dass Bellamy das sah, wenn er nicht wüsste, dass Bellamy das entweder nicht interessierte oder er keine Fragen stellen würde. Lincoln war viel zu schwach, um jemanden ans Messer zu liefern und das hätte er, wenn er Bellamy genug Informationen gegeben hätte, um mich auszuliefern. Ich war sicher… vorerst.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 08, 2018 3:11 pm

• Alexander Mercier.
Ich strich nachdenklich mit dem Finger über die glatte Oberfläche des Steines in meiner Hand. Sowas hatte es bei uns da oben nie gegeben. Diesen Anblick, oder den Teich. Diese Freiheit. Denn trotz der Umstände war jeder von uns jetzt sein eigener Herr und es gab niemanden mehr der über uns Urteilen konnte. Ich blickte zu Jane und seufzte. Sie hatte vermutlich Recht. Es war der Sturkopf in mir, der sich auf diese Verhaltensweisen eingestellt hatte. Charles Pike hatte es uns gelehrt. Denjenigen, die in der Lage gewesen waren zu Kämpfen. Wir mussten es, um all die Unschuldigen zu retten. Wir mussten es, um uns selbst zu retten. Ohne ihn und seinen Zuspruch wäre ich niemand. Meine Mutter war tot- mein Vater war tot. All die Wochen war ich nur geflohen und hatte mich auf alle Dinge um mich herum umstellen müssen, um so komischer war es jetzt für mich das ich mich „ausruhen“ durfte. Das ich hier angeblich ein "zuhause" gefunden hatte. Waren wir hier wirklich sicher und für wie lang? Gedankenversunken bekam ich gar nicht mit, wie Jane mich ansprach und wohl einer der blauen Schönheiten auf meinem Kopf gelandet war. Wenigstens konnte ich hier all diese schrecklichen Bilder um mich herum vergessen wenn ich hier mit ihr war uns sie mich so ansah. Das hatte sie schon damals immer getan. Sie hatte mich immer so angesehen, als wäre ich etwas besonderes. Ich lächelte leicht, wagte es jedoch nicht mich zu bewegen um den Schmetterling nicht zu bewegen. Ich ließ den Stein erneut durch die Hand gleiten und warf ihn wie auf Janes erklärung flacher. Es klappe- wenigstens besser als vorher er „flitschte“ zweimal über das Wasser ehe er auf den Grund sank. „Kommt schon Leute, ich will mir wirklich keinen Ärger mit Fellice erlauben. Denn war das hier unser letztes Abenteuer. Na kommt schon.“ Ja, wo er Recht hatte, hatte er Recht. Ich wollte es mir wirklich nicht versauen. Wenn es noch mehr solcher Atemberaubender Orte gab, denn war ich definitiv dafür auch diese zusehen. Ich wollte alles kennen lernen, was an dieser Erde lebenswert war. Nachdem ich nun viel zu lange auch die schlechten Seiten kennen gelernt hatte, war das das mindeste. Ich folgte den beiden also den selben Weg wieder zurück. Ein Fußmarsch der vielleicht sechs Minuten entfernt lag. Wir schlüpften durch das selbe Tor wieder zurück, Fellice schloss es und wünschte uns mit seinen letzten Worten einen angenehmen Abend. Taylor verabschiedete sich ebenfalls von uns und verschwand nach wenigen Schritten in eines der Zelte die hier aufgeschlagen waren. Ich vermutete, das so ziemlich jeder eines zur Verfügung gestellt bekommen hatte. Soweit der Platz eben ausgereicht hatte. Ich blieb vor ihrem stehen und zögerte als ich Charles mit ein paar Leuten in einen Teil der Ark laufen sah. Ich vermutete, dass es sich dabei um einen Sammel Schlafplatz handelte, bis es genügend Unterkünfte für uns gab. „Ich denke ich werde mich zu den anderen Gesellen“, ließ ich sie wissen und deutete auf die kleine Gruppe die soeben hinter den Türen der Ark verschwand. Ich wollte nicht aufdringlich sein und wir waren jetzt eben auch Erwachsen. Jane und ich waren keine Kinder mehr und wenn ich mir ihr gemeinsam in einem Bett schlafen würde, wäre das eben auch einfach komisch. Wenigstens sah ich das so- selbst wenn wir uns wirklich eine menge zu erzählen hatten. Wir hatten viel zu wenig Zeit dafür das so viel passiert war. „Ich wünsche dir eine Gute Nacht. Sehen wir uns morgen?“, fragte ich und schloss sie kurz in meine Arme. Ich bezweifelte dennoch das ich in Ruhe schlafen konnte. Am besten ging es mir jetzt, hier in ihren Armen , wo ich wirklich durchatmen konnte. Sobald ich die Augen schloss hatte ich diese Bilder vor Augen. Am liebsten wäre ich für immer an diesem Teich verblieben oder bei Jane. Dort wo mich keiner jemals gefunden hätte. Wo diese Schrecklichen Dinge sich in Luft auflösten.


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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 08, 2018 3:35 pm

• Bellamy Blake.
Ich verkniff es mir mit den Augen zu rollen. Selbst, wenn ich ihr Vorlautes Gehabe darauf ausgelegt war, dass man dagegen setzte und etwas konterte. Ich war es von meiner Schwester gewohnt. Frauen mit einer großen Klappe brachte man am besten zum schweigen, indem man nichts entgegen setzte. „Das heißt das ich die Verantwortung für dich trage und die Dinge die du anstellst auf meine Kappe gehen. Da wir uns ja aber darauf geeinigt haben das du ab sofort keine blöden Fragen mehr stellst, wird das gar kein Problem mehr sein“, stellte ich klar. „Für mich ändert sich an unserer Abmachung nicht gerade viel. Außer wenn du vor hast den nächsten unserer Leute auf die Krankenstation zu Prügeln.“ Lincoln erhob sich und sah uns an. „Es gelten hier ihre Regeln. Es ist hart, ich weiß. Aber die Skypeople handeln auch nur begründet. Unser Volk hat ihnen sehr viel Leid angetan Tessia. Wir sind es die dafür büßen“, meinte er mit sehr ruhiger Stimme. Lincoln war voreingenommen. Er wusste das beide Völker Dinge getan hatten die nicht richtig gewesen waren. Und das wusste ich auch. Natürlich respektierte ich auch die Grounder und ihre Bräuchte. Sie waren so aufgewachsen. Es war ihre Kultur. Doch Tessia musste sich anpassen. Sie hatte keine andere Wahl. Ich konnte die Leute um mich herum nicht beeinflussen. Selbst wenn ich wollte, dass sie sich genauso frei verhielt wie Lincoln es mittlerweile tat da er akzeptiert wurde oder das sie sich auch wehren durfte, bei einer Prügellei. Doch der Hohe Rat würde es nicht so sehen und es auch nicht akzeptieren. Vermutlich war ich wieder viel zu Gnädig. Aber für mich spielte das keine Rolle, sie hatte es nicht verdient anders wie wir behandelt zu werden. Ihre Prügellei war da vielleicht wirklich nur ein leichtes übel. Es waren eben die Leute, die diese Themen schlimmer machten und dagegen kam keiner an. Es waren ihre Stimmen gegen die der wenigen die wirklich einen Frieden mit den Groundern schließen wollten.  Ich fasste für Tessia zusammen: „Wo du schläfst ist mir egal. Ich habe hier drinnen kein Bett für dich“, stellte ich fest. Ich konnte sie nicht hier schlafen lassen. Erstens war das mehr als Fragwürdig und zweitens hatte ich kein Bett für sie. Ich würde sie hier nicht auf dem Boden schlafen lassen. „Also du solltest mit Kane sprechen. Ich bin mir sicher er hat ein offenes Ohr für dich.“ Er ging an die Sache wenigstens sehr geordnet an und hatte keine Vorurteile was seine Herkunft betraf. Marcus machte die Sache wirklich gut seit dem wir hier einen Fuß auf die Erde gesetzt hatten. Er war für alle da und setzte sich so gut er eben konnte für alle Leute ein. Vor allem aber war er für Abby da, seit dem Clarke diese wichtige Rolle übernommen hatte und sie damit nur sehr gering einverstanden war. Sie war ihre Tochter. Ihr eigenes Fleisch und Blut. Ich konnte es voll und ganz nachvollziehen. Auch ich würde für meine Schwester Octavia alles tun. Sie war meine Schwester, meine Verantwortung. Ich würde niemals zulassen, dass ihr etwas passierte. „Ich werde heute Abend mit dem hohen Rat und Clarke auf ein  veranlasstes Treffen des Comamnder gehen. Sie wird zu Gunsten unserer Waffenruhe ein Festmahl organisieren und sich mit uns traditionell verbünden. Wir lernen das Volk kennen und werden uns ein wenig ….. unterhalten.“ Würden wir das? Uns kennen lernen? Selbst für meinen Geschmack klang das viel zu „normal“. Ich selbst hatte keine Ahnung, wie sowas lief. Würden wir uns einfach ohne Waffen gegenüber sitzen und uns anschweigen? Geschweige, dass ich der Sache gut gestimmt war. Doch ich würde Clarke sicher nicht alleine dort hingehen lassen soviel stand fest. „Ich lass euch denn mal allein“, meinte Lincoln und nickte Tessia zu. „Wenn du etwas brauchst komm zu mir.“ Und nachdem er noch etwas gemurmelt hatte das nicht unserer Sprache entsprungen war, drehte er um und verschwand. „Ich bringe dir bevor ich heute Abend gehe noch etwas zu essen. Für heute kannst du in meinem Bett schlafen. Ich komme schon klar und werde vor Sonnenaufgang sowieso nicht zurück sein. Du solltest trotzdem mit Kane sprechen. Er wird dir einen neuen Schlafplatz für die Tage suchen."
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am So Jul 08, 2018 3:47 pm

Jane Adams
Ich lächelte, als Alex es erneut versuchte den Stein über das Wasser flitschen zu lassen. Perfekt war sicher etwas anders, aber er wurde besser. Wir würden jedoch von Taylor unterbrochen. Er drängte uns geradezu zum gehen. Ich konnte ihn aber verstehen, das wir so raus konnten war ein ziemliches Privileg, wenn es auch erkauft war, das sollten wir nicht so einfach aufs Spiel setzten. Jedes Mal war ich aufs neue froh, wenn ich aus dem Camp raus kam, einfach etwas Zeit für mich haben konnte. „Ganz ruhig Taylor, so über genau ist Fellice nun auch nicht und wir kommen ja schon“, beruhigte ich ihn. Zu dritt liefen wir also den Weg zurück zum Camp. Sobald Alex sich in Bewegung gesetzt hatte flog der Schmetterling von seinem Kopf weg. Auf der einen Seite war es schade, aber auf der anderen hatte ich nicht erwartet, dass er uns bis zum Camp begleiten würde. Dafür waren die Tiere wahrscheinlich doch zu scheu. Im Camp waren ihnen sicher zu viele Menschen und zu wenig grün, auf dem sie sich nieder lassen konnten. Wir betraten durch das Tor das Camp, wo Fellice auch schon wartete und uns nur eine gute Nacht wünschte, als wäre nie etwas gewesen. Wirklich viel hatte ich mit Fellice nie zu tun gehabt, aber er war echt vollkommen in Ordnung. Wahrscheinlich würde er uns mit der richtigen Begründung auch einfach so raus lassen, aber es reicht schon, wenn man ihm etwas zu lesen gab und er ließ uns ohne Aufmerksamkeit zu erregen raus. Kurz nachdem wir im Camp waren verabschiedete sich Taylor von uns, wünschte uns ebenfalls eine gute Nacht. Ich konnte es verstehen, wäre er noch mit bis zu meinem Zelt gekommen wäre das für ihn ein Umweg gewesen, da sollte er ruhig direkt in sein Zelt gehen. Alex und ich würden wahrscheinlich noch mal zu Kane müssen, da ich nicht wusste, wo die Leute von der Farm Station aktuell untergebracht waren. Das erledigte sich jedoch von selbst, als wir bei meinem Zelt waren. Alex entdeckte nämlich ein paar seiner Leute, die in die Ark gingen. Ich konnte verstehen, dass er zu ihnen wollte, weswegen ich nickte. „Ja klar, mach das“, sagte ich lächelnd. Wir hatten beide einen langen Tag hinter uns, Schlaf würde uns sicher beiden gut tun. Eigentlich hätte ich mich auch noch gerne mit ihm unterhalten, aber dafür hatten wir die nächsten Tage immer noch mehr als genug Zeit. Wir hatten sicher beide viel zu erzählen, schließlich war in den fünf Jahren einiges passiert. Ich erwiderte seine kurze Umarmung. „Klar sehen wir uns morgen, spätestens wenn ich mir deine Wunden noch mal ansehe“, erinnerte ich ihn grinsend. Er würde da nicht drum rum kommen, das konnte er wirklich vergessen. Selbst wenn er sagte das wäre nichts, waren die Wunden nicht ohne und die Verbände müssten regelmäßig gewechselt werden. „Hey, es wird alles gut. Ihr seit hier sicher und du kannst dir jetzt auch erst Mal Ruhe gönnen. Dir auch eine gute Nacht und wenn irgendwas sein sollte, du weißt wo mein Zelt ist, ja?“, fragte ich und strich ihm aufmunternd über die Arme. Wahrscheinlich machte er sich schon wieder zu viele Gedanken, die ich ja irgendwo verstehen konnte, aber er hatte seinem Körper in der letzten Zeit zu viel zugemutet, einfach durch die Umstände, er brauchte die Ruhe. Das würde ich auch Kane sagen, von dem ich hoffte, dass er der gesamten Farm Station erst mal ein oder zwei Tage gab, dass sie hier erst mal Richtig an kommen konnten. „Dann bis morgen“, sagte ich lächelnd und wandte mich von Alex ab. Ich ging in mein Zelt und ließ mich seufzend auf mein improvisiertes Bett fallen. Heute war ein verdammt anstrengender Tag gewesen, wenn auch ein sehr schöner. Nie hätte ich damit gerechnet Alex wohlbehalten wieder zu sehen. Umso glücklicher war ich, dass er es geschafft hatte, es hätte auch ganz anders enden können.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am So Jul 08, 2018 4:10 pm

Tessia
Ich schüttelte nur den Kopf. Wie sollte ich die Bräuche der Skaikru akzeptieren, wenn sie auf absoluter Sinnlosigkeit beruhten? „Das sind eure Regeln? Jemand greift einen anderen grundlos an und das Opfer wird eingesperrt und unter Beobachtung gestellt? Du kannst mir nicht erzählen, dass es genauso geendet wäre, wenn ich ein süßes, kleines Skypeople Mädchen wäre.“ Das war lächerlich! Er konnte doch nicht von mir erwarten auch noch glücklich mit dieser ganzen Situation zu sein! Ich hatte ihm versprochen keine Probleme zu machen. Ich hatte den Mann nicht getötet, obwohl er mich angegriffen hatte und ich verhielt mich ruhig, obwohl ich innerlich kochte. Wusste er eigentlich wie sehr ich mich hierfür zusammennehmen musste? Und doch war ich es schuld und ich wurde kritisiert. Ich ballte die Hände zu Fäusten und wandte den Blick nur von ihm ab. Was sollte ich dazu noch sagen? „Und das Leid, das sie uns zugefügt haben?“ Das blieb ungesühnt, während ich grundlos in ihrem Camp angegriffen wurde. Ich hätte mein Messer aus dem Stiefel ziehen und ihn abstechen sollen. Ich wünschte mir gerade wirklich ich wäre gar nicht erst mit hier rein gekommen. Zwar säße ich dann draußen in der Kälte, im Regen und hätte Hunger, aber ich hätte die Leute auch von den Bäumen aus beobachten können und würde nicht hier drin ins Kreuzfeuer geraten. Die Skaikru war sich uneinig. Es gab zu viele Leute, die gegen die Waffenruhe mit den Groundern waren. Es würde mich nicht wundern, wenn sich jemand erheben und ein riesiger Aufstand entstehen würde. Ich biss die Zähne aufeinander, als Bellamy mir wieder zu verstehen gab, dass er kein Bett für mich hier hatte. Als würde ich hier schlafen wollen. Er hatte doch gerade gesagt, dass ich jetzt unter seiner Aufsicht stand. Wenn er mich nachts aus den Augen ließ, war mir das nur recht. Er gab mir wieder Brocken von Informationen, die ich mittlerweile gesammelt hatte. Marcus Kane, Ratsmitglied und offenbar für die Bürger zuständig. „Gut und wo finde ich ihn? Wo ist sein Zelt?“ Es wurde langsam Zeit, dass ich meiner eigentlichen Mission nachkam. Ich würde mich nicht mehr von Männern, die mich angriffen ablenken lassen. Ich würde meine Informationen sammeln, den richtigen Zeitpunkt abwarten und… beenden, was ich angefangen hatte. Ich streckte mich leicht und stand vom Bett auf, als mir Bellamy von dem Treffen mit Lexa heute Abend erzählte. Ich schnaubte leise und schüttelte den Kopf. „Nichts für ungut, aber wenn du Clarke auf ein solches Treffen begleiten willst, solltest du dir vorher von ihr noch einiges über unsere Bräuche erklären lassen.“ Nicht, dass er mit irgendeiner Geste die ach so tolle Waffenruhe gefährden würde. Ich war mir mittlerweile sicher, dass die Skaikru es schon selbst schaffen würde sich gegen unser Volk aufzuspielen, aber sicher war sicher. Ich würde schon noch dafür sorgen, dass der üble Kern entfernt wurde und das restliche Volk vielleicht noch zur Vernunft kommen und sich unserer Heda anschließen würden. Ich sah auf zu Lincoln, als er sich verabschiedete – aber nicht ohne vorher noch etwas zu sagen, das Bellamy nicht hatte hören sollen. „Stell nichts Dummes an. Diese Waffenruhe ist gut. Auch für unser Volk.“ Klar, er sprach von den Waffen. Aber die Skypeople waren deutlich in der Unterzahl und wenn ich sie von hier drinnen infiltrierte, dann wäre die Wurzel gezogen. Ich tat das Richtige, das wusste ich einfach! Lincoln ging und dann war ich mit Bellamy wieder allein. Ich schürzte leicht die Lippen und sah ihn an, als er plante schon wieder zu gehen. „Und bis dahin? Soll ich hier blöd rumsitzen?“ Alle hatten etwas zu tun und ich wurde hier abgeladen und sollte nur warten?
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 08, 2018 7:38 pm

Isabella Mason
Er wollte mich tatsächlich überreden, dass ich mit ihm und Jaha mitging. Entweder hatte Jaha ihn überreden können und er erhoffte sich sonst irgendwas daraus. Was konnte ich aber nicht genau sagen. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. Wieso er das ausgerechnet mich fragte, verstand ich nicht ganz. Gerade gestern noch hatte er gesagt, dass er mich besser hätte im Nebel stehen lassen sollen. Nachdem wir zurück gekommen waren, war er sofort abgehauen und trotzdem sass er nun hier neben mir und fragte mich tatsächlich, ob ich mit ihm mitgehen wollte. Dabei konnte er noch nicht einmal meinen Namen! Merkte er denn nicht, wie verdreht das alles war? Anscheinend nicht. Er versuchte mich wirklich zu überreden, dass ich mitkommen sollte. Ich hob eine Augenbraue und sah ihn an. Ich hatte nie behauptet, dass ich einsam wäre. Ich wollte ja gar keine Freunde. Ich wüsste noch nicht einmal, wie ich mit denen umgehen sollte. Freunde erwarteten nur etwas von den anderen und wenn man das dann nicht tat, dann waren sie enttäuscht. So etwas konnte ich mir auch einfach ersparen. „Ich weiss, was mit mir passiert wäre, wenn ich damals volljährig gewesen wäre“, erwiderte ich und verdrehte die Augen. Ich hatte gewusst, was für ein Risiko ich immer und immer wieder eingegangen war. Vermutlich hätte ich noch nicht einmal aufgehört, als ich achtzehn geworden bin. Ich verdrehte die Augen. Ich hatte doch noch gar nichts gesagt. Er wollte aufstehen, aber ich legte meine Hand auf seine Schulter und drückte ihn wieder hinunter, bis er sitzen blieb. „Ich habe doch noch gar nichts gesagt“, grummelte ich und verdrehte die Augen. „Du hast selbst gesagt, dass du lange darüber nachgedacht hast und ich soll jetzt von der einen auf die andere Sekunde entscheiden?“, fragte ich ihn und hob eine Augenbraue. Ich legte das Besteck hin und lehnte mich zurück. War es das Risiko wirklich wert? „Weisst du eigentlich auch irgendwas genaues darüber? Wie weit es bis dorthin ist und so?“, fragte ich ihn weiter und schürzte die Lippen. Das Angebot war reizvoll. Vielleicht könnte ich ja daraus wirklich grossen Profit daraus schlagen. Wenn wir die ersten dort wären, könnte ich sicher ein paar Sachen für mich selbst besorgen. Es wäre die optimale Gelegenheit. Aber nur wenn es diese Stadt des Lichtes auch gab. Ich hatte bis jetzt nur immer sehr vage Sachen darüber gehört und anscheinend wusste auch Jaha nichts genaues darüber. Aber ich musste Murphy Recht geben. Wir konnten auch nicht einfach hier versauern und warten, bis die Grounder uns fertig machen würden. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. „Okay. Ich werde es zwar vermutlich bereuen, aber ich komme mit“, meinte ich und warf ihm einen kurzen Blick zu. Wenn die Grounder angreifen würden, dann könnte ich nicht mehr so gut weglaufen. Also wäre es wohl das beste, wenn ich mir jetzt schon die beste Chance heraussuchen würde. „Wann treffen wir uns?“, fragte ich ihn, bevor ich aufstand. Ich würde meine eigene Vorräte mitnehmen, aber ich würde den anderen garantiert nichts davon abgeben. Die konnten ruhig alle selbst schauen, wie sie zu ihrem Zeugs kamen. Ich hatte ein paar gute und private Vorräte angelegt, teilweise auch durch die Grounder. Teilweise aber auch durch meine eigenen Diebstähle, aber das ging niemanden etwas an. Ich erhob mich und brachte dann das Tablett weg, bevor ich Murphy mit einer Kopfbewegung klar machte, dass er zum Ausgang kommen sollte von der Cafeteria. Ich verstand immer noch nicht, wieso er ausgerechnet mich dabei haben wollte. Anscheinend dachte er ernsthaft, dass wir auf irgendeine Weise ähnlich waren. Ich zweifelte wirklich an der Existenz von seinem Gehirn. Wir waren absolut nicht ähnlich. Das war totaler Schwachsinn.

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 08, 2018 9:19 pm

• Bellamy Blake.
Wir waren also wieder in Arkadia angekommen. Ich hatte sämtliches Zeitgefühl verloren und um uns herum war es Dunkel. Das treffen war [anders wie in der Serie] gut verlaufen. Lexa hatte dafür gesorgt das wir an einem Tisch gemeinsam mit den Triku saßen und als eine Gemeinschaft köstlichst speisten. Sie hatten für alles gesorgt was das Herz begehrte und zu meiner Überraschung war der Commander wirklich gnädig gewesen. Sie hielt Augenkontakt, wenn sie mit uns sprach und wandte sich wenn sie über ihr Volk sprach direkt an Clarke. Keiner im Hohen Rat konnte noch leugnen, dass es die Triku waren die Clarke als unseren Anführer sahen. Sie hatten sie in diese Position gesetzt und es war nahezu unmöglich, dass sie aus dieser Position wieder heraus kam. Sie schienen sie dennoch zu respektieren und solange sie in Sicherheit war und den Schutz der Triku hatte, würde das schon funktionieren. Clarke hatte ein Händchen dafür. Sie war stark und hatte den Willen all unsere Freunde zu retten. Niemals würde sie egozentrisch handeln und unsere Freunde sterben lassen. Ich war davon überzeugt, dass Clarke das schaffte. Sie war schließlich nicht allein. Wir würden ihr alle helfen. Jetzt mussten wir uns nur noch einen Plan überlegen den wir als Gemeinschaft umsetzen konnten. Es gab zu viele Probleme. Wir konnten nicht einfach Vorrücken und die Mountian Man stürmen. Selbst mit einer Armee der Triku funktionierte das nicht. Sie waren zu gut gewaffnet und laut Lexa, hatten sie schon viel zu viele Männer verloren. Wir konnten es uns erst Recht nicht erlauben und wenn sie das schon glaubte. Wir mussten also taktisch vorgehen und natürlich war mir sofort der Gedanke gekommen was wohl wäre, wenn jemand die Mountian Man von innen ausschalten würde. Doch das hatte Zeit bis zum nächsten treffen. Zu unserer nächsten Sitzung, selbst wenn es wirklich andauern würde jetzt zügig aber doch taktisch Klug vor zu gehen. Je länger wir warteten umso mehr Leute verloren wir. Alleine bei dem Gedanken das unseren Freunden etwas zustieß, dämmerte es mir. Ich war kein Kerl der einfach still rumsaß und anderen dabei zusah, wie sie einen Plan schmiedeten. Ich brauchte mehr als das. Es fehlten mir die Anweisungen was ich zu tun hatte. Gedankenverloren beschloss ich mir noch ein wenig die Beine zu vertreten. Das brauchte ich um all die Dinge zu verarbeiteten die um mich herum heute passiert waren. Ich hatte noch nicht einmal einen Fuß in mein Zelt gewagt. Ich brauchte einfach ein wenig Zeit für mich und jetzt Tessia über den Weg zu laufen war nicht das was mir so vorschwebte. Also schnappte ich mir eine Waffe, blieb ich ja dicht genug an den Toren von Arkadia und schlenderte durch die Bäume. Solange, bis meine Aufmerksamkeit von einem sanften Schimmern umgeben wurde. Durch das Dickicht der Bäume, Äste und Blätter war ein leichtes bläuliches Licht zu erkennen. Was konnte das sein? Sah aus wie ein elektronischer Lichtschimmer. Stirnrunzelnd näherte ich mich und vernahm das sanfte plätschern von Wasser. Ich schob vorsichtig eines der Äste aus meinem Gesicht und erkannte von meiner Position aus, was zu sehen war. Es war wie aus einer Seite eines Märchenbuches. Blaue leuchtende Schmetterlinge saßen an so ziemlich jedem Fleckchen Fels, Baum und Strauch der zu sehen war. Träumte ich?! Sie schimmerten und spiegelten sich magisch im Wasser wieder. Sowas war doch unmöglich! Konnte das an der Strahlung liegen? Erst jetzt sah ich wie eine Gestalt sich aus dem Wasser erhob. Trotz der Dunkelheit konnte ich die langen nassen Haare erkennen, die an ihrem Rücken klebten und die Wassertropfen die aus ihrem Gesicht tropften. Es war Tessia. War das ein Zufall?! Wenigstens war sie so nicht in der Lage ärger zu machen und wenn es jemanden gab, der sich besser auskannte in der Natur, denn war das doch wohl sie. Ihr Körper erhob sich elegant und sie schritt auf den kleinen Wasserfall zu, von dem Wasser von den Felsen hinunter floss. Hatte sie mich bemerkt? Es konnte nicht sein, dass sich jemand so grazil bewegte, ohne zu wissen, dass jemand zu sah. Doch sie drehe sich nicht einmal um. Das Wasser des kleinen Wasserfalls, prasselte auf ihren Rücken. Natürlich hatte sie mich nicht bemerkt. Wieso stand ich denn noch hier und starte?! Die Wasseroberfläche bedeckte gerade so ihren Hintern. Sie hatte eine wirklich ungeheuerlich schöne Figur. Gemeinsam mit dem leuchten der Schmetterlinge war das wirklich ein sehr erstaunliches Bild. Es machte sie verführerisch. Erst jetzt erkannte ich auch ihr Pferd, das mich wohl schon bemerkt hatte. Es war nicht weit von mir an einem Baum festgebunden und starrte in meine Richtung. Es dauerte, bis es ein wenig unruhig wurde, mit den Hufen scharrte und zu wiehern begann. Ich hasste Pferde! Diese Tiere waren immer so unergründlich und man konnte nicht wissen was sie als nächstes vor hatten.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am So Jul 08, 2018 9:55 pm

Tessia
Ich hielt es hier in diesem Dreckscamp nicht mehr lange aus. Jeder starrte mich an, als wäre ich ein Verbrecher! Bellamy war weg und Lincoln glaubte ja es wäre okay, wenn wir Grounder hier den Kopf hinhalten mussten. Ich hatte keine Lust mehr darauf. Wenn ich die nächsten Tage hier verbringen sollte und mich ruhig verhalten musste, dann brauchte ich jetzt einen kleinen Aussetzer. Ich brauchte eine Pause, um Luft zu schnappen. Ich hatte nicht mehr mit Kane sprechen können, da er auch zu dem Treffen aufgebrochen war und dadurch stand ich immer noch ohne Zelt, Bett oder Essen da und ich würde jetzt sicher nicht auf irgendwen zugehen und um Hilfe bitten. Nein, dann würde ich nur wieder einen Schlag abbekommen und in einer Zelle landen, weil ich wieder irgendwelche Regeln gebrochen hatte. Was auch immer! Ich seufzte und tigerte im Zelt auf und ab, aber ich fand einfach keine Ruhe. Okay, das reichte. Ohne Bellamy würde ich sowieso nicht in die Kantine gehen, denn dann würde sicher irgendwer auf die Idee kommen mich anzugreifen, weil Bellamy gerade nicht aufpasste. Außerdem brauchte ich dringend eine Dusche und diese komischen Anlagen, die sie hier gebaut hatten, waren immer noch suspekt für mich. Ich entschied mich also ganz einfach dazu, dass auch mein Pferd mal wieder einen Ausritt brauchte und holte bei Octavia mein Pferd ab. Sie gab mir außerdem ein Funkgerät mit, das mit ihrem verbunden war. So könnte ich sie anfunken, wenn sie mich am Tor nicht mehr reinlassen wollten. Aha… Octavia verstand also wenigstens, dass es hier ein Problem mit Groundern gab und verschloss nicht die Augen davor wie ihr Bruder. Ich führte mein Pferd zum Ausgang, wurde rausgelassen und ritt los. Ich sammelte ein paar Beeren, fing mir ein Eichhörnchen, das ich über einer kleinen Feuerstelle grillte und aß das Fleisch, während ich auf der Suche nach dem See war, den ich hier ganz in der Nähe schon gesehen hatte. Ich konnte eine Dusche vertragen, aber lieber nahm ich den glasklaren See als die komischen Duschen, wo ich das Wasser sparen musste. Ich stieg ab, als ich endlich an dem kleinen, nicht allzu tiefen See (Link) angekommen war. Ich seufzte, band mein Pferd an einen Ast, ließ ihm aber genug Raum, damit es ein wenig grasen konnte, ehe ich begann meine Stiefel und meine Klamotten auszuziehen. Ich legte alles zusammen, packte es auf einen Felsen und stieg langsam in das kalte Wasser, als die Dämmerung einsetzte und die blauen, lumineszierenden Schmetterlinge (Link) herauskamen. Ich kannte diese Tiere und da ich wusste, dass sie ungefährlich waren, verhielt ich mich ruhig, um sie nicht zu verschrecken. Ich stieg langsam in das kühle Wasser, während es um mich herum immer dunkler wurde und schließlich nur noch die Flügel der Schmetterlinge den kleinen See beleuchteten. Die Lichter glitzerten auf der Wasseroberfläche, während ich untertauchte und meine Haare nass machte. Danach ging ich rüber zu dem Wasserfall. Hier war das Wasser ein wenig kälter, aber auch klarer, sodass ich meine Haare klar abspülen konnte, als ich das Scharren der Hufen meines Pferdes hörte. Ich drehte mich um, hielt Ausschau nach Feinden, die diesen verwundbaren Moment ausnutzen könnten, doch ich sah nicht viel, bis ich einen Ast knacken hörte und ein paar der Schmetterlinge hochschreckten und die Umgebung ausleuchteten, als sie flohen. War das…? „Wirklich Bellamy? Also für einen Spanner hätte ich dich nun wirklich nicht gehalten.“, seufzte ich und stemmte die Hände in die Hüften, anstatt meine Blöße zu bedecken. Er hatte doch eh schon alles gesehen. Beim Umziehen und spätestens jetzt. Wie lange hatte er dort schon gestanden und mich angestarrt? „Dann komm jetzt wenigstens rein. War ein langer Tag, kannst sicher eine Dusche gebrauchen.“, lud ich ihn ein – wieso auch immer – und schob mich wieder ein Stück weiter unter den Wasserfall.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 08, 2018 10:17 pm

• John Murphy.
Ich kannte so gut wie gar nichts über dieses Mädchen. Und vielleicht war das auch das gute an der Sache. Wir konnten uns nicht ausstehen doch jeder Blinde erkannte, wie ähnlich wir uns doch waren. Wir gehörten einfach nicht in ein Volk wie dieses was von Clarke in den Tot gestürzt wird. Nachdem ich der Rothaarigen kleinen Göre also erklärt hatte, was Thelonious vor hatte, hatte sie tatsächlich zugestimmt. Wir würden uns einfach mitten in der Nacht hinter den Toren hinter ein paar Bäumen von Arkadia treffen. Ich hatte mich nach dem Frühstück gleich aufgemacht und meine Tasche gepackt. Wir brauchten Wasser. So viel Wasser wie wir nur tragen konnten. Klang bescheuert aber an Wasser konnte man nie zu wenig haben. Zudem hatte ich ja bereits meine Erfahrungen damit gemacht. Auch konnte ich nicht einschätzen, wie viele Leute Jaha jetzt wirklich davon überzeugt hatte ihn zu begleiten. Es war soweit. In Arkadia herrschte stille. Kein Schritt war mehr zu vernehmen. Ich nutzte die Gelegenheit und ging voran. Wie abgemacht traf ich mich mit Jaha und vier weiteren Leuten hinter den Bäumen und wartete darauf, ob noch weitere Leute sich uns anschlossen. „Das ist deine Truppe zum Weg der Befreiung?“, fragte ich skeptisch. Als Jaha so davon gesprochen hatte, hatte ich wenigstens erwartet, dass ein paar Leute mehr sich uns anschlossen. Auch von der Rothaarigen war noch nichts zu sehen. „Da wir denn jetzt vollständig wären, sollten wir keine weitere Zeit verlieren Jaha, es wir niemand mehr kommen.“ Ich, trocken wie immer. Dieser Kerl hatte genug angestellt, ich vermochte ihn noch nicht einmal anzusehen. Vielleicht begleitete er uns in diese seltsame Stadt ins Licht, aber von mir sollte er keinen Zuspruch erwarten. Er konnte es sich spaaren von Vergebung zu sprechen und mich die ganze Zeit über so anzusehen. Ich würde nicht nett zu ihm sein oder ihn so ansehen, als wären die gesamten letzten Jahre nicht passiert. Das konnte er knicken. Thelonious zögerte ehe er mir zunickte, seine Tasche schulterte und das Wort ergriff: „John hat Recht. Wir sollten aufbrechen, solange uns keiner aufhält.“ Ich schulterte wortlos meine Tasche und drehte mich noch einmal nach Arkadia um. Jetzt hieß es wohl wirklich „Leb wohl“, endlich musste ich den ganzen Dreckshaufen hier nicht mehr wiedersehen. Brauchte mich nicht mehr herumschubsen lassen. Doch gerade als ich mich wieder umdrehen wollte, sah ich eine mir bekannte kleine Gestalt durch das Gitter im Tor schlüpfen. „Wartet“, meinte ich und alle blieben wie auf Kommando stehen. „Da kommt noch jemand.“ Und es war wirklich die Kleine. Sie hatte es sich also wirklich überlegt. Wieso überraschte es mich nicht, dass sie mitkam. Sie hatte hier genauso wenig zu verlieren wie ich. „Na wen haben wir denn da“, meinte ich neckisch und zog eine Augenbraue in die Höhe. Ein kleines Schmunzeln huschte über meine Lippen. Auch Jaha wandte sich zu ihr. „Wen haben wir denn da?“ Auch ich musterte sie aufmerksam. Würde ich jetzt auch endlich mal ihren Namen erfahren? Oder spielte sie weiter die Geheimnisvolle Fremde. „Du hast Glück, wir wären beinahe ohne dich los marschiert.“ Selbst jetzt fühlte ich mich sogar ein wenig bescheuert. Wenn man mal so darüber nachdachte. Wir waren sieben Leute und hatten keine Ahnung in welche Richtung diese Stadt des Lichtes lag. Es war eigentlich auch unser Todesurteil, dass wir unterschrieben. Doch vielleicht würden wir ja auch andere Orte finden. Orte von denen keiner wusste und wo wir sowas wie eine Zuflucht finden würden.


Zuletzt von Troian. am Mo Jul 09, 2018 2:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am So Jul 08, 2018 10:55 pm

• Bellamy Blake.
Ich rieb mir meine Nase und verschränkte die Arme vor der Brust. Wie wirkte man jetzt einigermaßen cool und nicht wie ein kleiner Junge, der gerade zum ersten Mal eine nackte Frau sah? Es war schließlich nichts, was ich noch nicht kannte und nur weil sie ein Grounder war, sollte mich das nicht verschrecken.  Dennoch kam ich nicht drum herum zu bemerken, dass Grounder sehr viel offener mit allem umgingen als wir es taten. Für sie war es quasi nichts hier komplett nackt vor mir zu stehen. Wenn sie eines hatten, denn war es in der Tat Selbstbewusstsein. Sie wussten wie man einen durchtrainieren Körper in Szene setzte. Ich fuhr mir verlegen durch die Haare und versuchte es einigermaßen „neutral“ aussehen zu lassen. Was sollte ich denn jetzt auch anderes tuen, wo sie mich eh schon bemerkt hatte. Ich hatte sie ja schließlich nicht beobachtet oder bespannt wie sie es sagte. Ich suchte nach den richtigen Worten, als sie sich auch schon von mir wandte und ihren Kopf unter das rieselnde Wasser hielt. Ein paar der Schmetterlinge landeten etwas weiter von ihr entfernt wieder auf der Felswand von dem das Wasser tropfte. „Ich wollte mir nur die Beine vertreten.“ Höflicher weise würde meine Augen einfach auf ihrer Augenhöhe halten. Es war mir egal ob sie mich dann für zimperlich hielt. In unseren Sitten tat man das so.Vorsichtig schlängelte ich mich an dem Gestrüpp vorbei und ließ meine Hand über die Mähne ihres Pferdes gleiten. Ich hatte nie ein Händchen für diese Tiere gehabt, aber zu meiner Überraschung blieb es ruhig und schnaubte nur. Meine Hand glitt von seinem Fell und ich bewegte mich auf den kleinen Teich zu. Ich ließ meinen Blick durch das kleine Tal um mich herum gleiten. „Was ist das hier für ein Ort?“, fragte ich und drehte mich um meine eigenen Achse. Tessia tat so, als würde sie nicht zum ersten Mal hier her kommen. Es war, als wären wir in einem Wunderland gefangen. Von allen Seiten saßen die Schmetterlinge und schmückten diesen Ort mit ihrer Pracht. Vermutlich hatte er ohne die Anwesenheit der blauen Tierchen nur halb so viel Zauber. Ich hatte so lange ich hier auf der Erde war, noch nie etwas gesehen das schöner war wie dies hier. „Es ist wirklich außergewöhnlich“, stellte ich leise fest. Die anderen würden für diesen Anblick hier sicherlich töten. Doch genau aus diesem Grund wusste ich, dass niemand hiervon erfahren durfte. Die Menschenmassen würden die Schmetterlinge verscheuchen und von diesem Blick war nicht mehr viel über. Kaum zu glauben, dass es da draußen so viel Hass und Krieg gab, wenn es solch einen Friedlichen Ort gab wie diesen hier. Ich konnte mir vorstellen, dass man hier einfach den ganzen Choas vergessen konnte der um einen herum passierte. Für wenige Minuten einfach abschalten und sich keine Gedanken mehr machen. „Hat dich im Camp keiner vermisst?“ Vermutlich eine Blöde Frage. Viele der Leute waren mit auf das Treffen der Triku gekommen und Lincoln konnte nicht die ganze Zeit wie eine Klette an Tessias Seite bleiben. Ich war Froh wenn sie in der Zeit wo ich weg gewesen war keinen Ärger gemacht hatte und sich weiterhin bedeckt hielt. Ich zögerte, ehe ich mir mit einem Satz die Stiefel von den Füßen striff und meine Hose ein wenig hoch krempelte. Die Verlockung war einfach zu groß. Da ich wusste das von keiner Gefahr auszugehen war, nahm ich meine Waffe und lehnte sie gegen einen der Bäume. Ich musste es tun. Auch wenn es einfach nur meine Füße waren, die in dem Wasser baumelten. Das hier war eine Erfahrung die ich sammeln wollte. Ich setzte mich auf einen der großen Steine, und hielt meine nackten Füße ins Wasser vor mir. Dies verscheuchte einige der Schmetterlinge, die sich jedoch nach wenigen Flügelschlagen wieder in meiner Nähe nieder ließen. Sie schienen den Ort hier genau so magisch zu finden, wie ich es tat. Wenigstens schienen sie ihn nicht freiwillig verlassen zu wollen. Wer würde das schon. Das Wasser war angenehmer, als ich es mir vorgestellt hatte. Es hatte eine angenehme Temperatur dafür das es schon mitten in der Nacht war. Ich blickte auf meine Füße um nicht wieder auf die nackte Tessia schauen zu müssen und wirbelte ein wenig Wasser damit auf. Auch konnte man nun einen kleinen Teil des Mondes erkennen, der sich im Wasser spiegelte. Das hier würde mir niemand glauben.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jul 09, 2018 2:56 am

• Alexander Mercier.
Ich schlief die Nacht wie ein Stein. Es störte mich noch nicht einmal, dass wir Improvisorisch auf Decken auf dem Fußboden schlafen mussten. Alle Mann in einem Raum. Es war wenigstens warm. Nach allem was wir mitgemacht hatten das das mindeste. Am nächsten morgen wurden wir von Chalres geweckt. Er sagte wir sollten uns ein wenig einleben und uns was zu tun suchen sollten, also entschied ich mich dafür, mich frisch zu machen und mich anzuziehen. Draußen waren es die „Kampfgeräusche“ die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Still schweigend stellte ich mich in die Ecke zu den weiteren Beobachtern die mitfieberten und beobachtete, wie Taylor gegen einen seiner Kollegen kämpfte. Er schien sogar zu gewinnen. Alles was sie in den Händen hielten, waren Schwerter. Warum sie ausgerechnet damit kämpften, wusste ich nicht. Vermutlich hatten sie sie von den Groundern. Es schulte, trainierte und für den Ernstfall war es vielleicht gar keine so schlechte Idee sich im Nahkampf auf sowas einzulassen. Ein weiterer tritt und das Schwert schlitterte über den Fußboden direkt vor meine Nase. Taylor sah mich an und half seinem Kollegen auf die Beine. „Das ist der neue“, trällerte einer von den Zuschauern und schon ging das Gejubel los. „Frischling! Zeig es Taylor!“ „Vergiss es, er kneift!“ „Ich wette, auf all meine Schätze, dass er kneift!“ „Der kann doch eh nichts“, folgte und schon war das gejubelt in der Masse groß. „Vergiss sie“, bemerkte Taylor und drehte das Schwert das er in seinen Händen hielt. Es sah ganz schön elegant aus wie er damit umging. All die Tage hier auf der Erde schulten dies bestimmt sehr. Keine Ahnung woher der Reflex kam, vielleicht tat ich es auch einfach nur um den Leuten hier zu beweisen, dass ich keine Null Nummer war. Ich um griff das Schwert feste in meiner Hand und sah zu Taylor. „Das willst du doch nicht wirklich- hör zu, das ist eine Nummer zu groß für dich. Wir trainieren Monate lang mit diesen Dingern wir (…..)“- doch ich ließ ihn nicht ausreden. Statt dessen ging ich einfach auf Angriff und wirbelte das Schwert gerade zu um mich herum, bis es auf das von Taylor traf. Dieser kam sogar so sehr ins wackeln, dass er mir weichen musste. „Na damit kann man doch arbeiten“, meinte er grinsend und ich glaubte für einen kurzen Augenblick den Ehrgeiz in seinen Augen gesehen zu haben. Jetzt war er derjenige gewesen der mich attackierte. Ich blockte diesen ab und unsere Waffen klirrten so dicht aneinander, dass sich unsere Gesichter näherten. „Herzlichen Glückwunsch, du bist offiziell kein Weichei mehr“, meinte er und das Metall schlürfte scharf aneinander. Erneut brachte er einen Abstand zwischen uns, ließ seine Waffe kreisen und ging bereits auf Deckungsposition. Erst jetzt bemerkte ich wohin sein Blick eigentlich glitt. Er hatte Jane entdeckt, dessen Blicke interessiert auf mir lag. Himmel- bloß kein Druck. Wie gewann ich solche Kämpfe denn in der Regel? Erneut versuchte ich es mit einem Angriff, dieses mal jedoch war Taylor es, der mir das Schwert auf der Hand riss und mich in den Sand kickte. Eine leichte Staubwolke wurde aufgewirbelt und aus der kurzen Begeisterung der „Zuschauer“ mir gegenüber flachte ab in ein sachtes murmeln. „Gut geschlagen für den ersten Versuch“, meinte Taylor, schob sich in mein Sichtfeld und reichte mir seine Hand. Ich nahm diese, zog mich auf meine Beine und klopfte mir den Staub von den Beinen. „Du solltest überlegen zur Garde zu gehen oder vielleicht könntest du auch mal mit Indra sprechen. Du hast ein Händchen für Langwaffen und wenn du so gut mit deinem Bogen umgehen kannst, wie du vorgibst, bist du dort vielleicht besser aufgehoben als in der Küche.“ Wer zum Teufel war Indra? Ich nickte nur ein wenig perplex ehe ich aus dem „Rang“ trat und zu Jane herüber dackelte. Musste ich jetzt in meiner Würde gekränkt sein? Taylor hatte mir ganz schön den Arsch versohlt. Was aber nicht gleich heißen musste, dass ich schwach war. Vermutlich war das, dass Thema von gestern, als Taylor meinte Jane sei gut darin ihm den Arsch zu versohlen. Kaum vorstellbar, dass sie noch besser sein sollte als er es war. Ich wollte gar nicht wissen wie es war gegen sie zu kämpfen. „Morgen“, murmelte ich und strich mir über den Ellenbogen. Sicher, dass Taylor mir nicht irgendetwas gebrochen hatte? Schien nicht so. Es war noch alles dran und ich konnte noch alles bewegen. „Wie hast du geschlafen?“ Wahrscheinlich war Jane hiervon nicht begeistert.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Jul 09, 2018 8:45 am

Isabella Mason
Eigentlich war es doch eine total bescheuerte Idee. Wir könnten dabei drauf gehen, weil wir irgendwo hingingen, obwohl wir keine Ahnung hatten, was uns erwartete. Was wenn wir dabei draufgehen würden? Na ja, Murphy und mich würde auf jeden Fall niemand vermissen. Wenigstens würde dann niemand wegen uns eine Träne vergiessen. Schlussendlich spielte es aber auch keine Rolle, ob wir irgendwo durch irgendwas auf dieser Reise starben oder weil wir von den Grounder niedergemetzelt wurden. Vermutlich hätte ich aber dort noch bessere Chancen rauszukommen, dafür müsste ich nur beim richtigen Clan landen. Ansonsten hätte auch ich die Arschkarte gezogen. Ich wusste, dass ich ziemlich spät dran war. Mehrmals kontrollierte ich meine Sachen und überprüfte, ob ich das wichtigste eingepackt hatte. Ich wollte garantiert nichts von den wichtigen Sachen hier lassen. Der grösste Teil in meinem Rucksack wurde aber vom Wasser beschlagnahmt. Ich war hin- und hergerissen und überlegte, ob ich doch nicht besser hier bleiben sollte. Das war wohl auch der Grund, wieso ich so herumtrödelte und deswegen auch zu spät los lief. Vielleicht waren sie ja auch schon weg, dann wäre es halt einfach so. Ich ging zum Tor und schlüpfte dort durch das Gitter. Ich sah gerade noch, wie die Truppe sich umdrehte und gehen wollte, aber Murphy bemerkte mich. Ich warf ihm nur einen warnenden Blick zu, als er mich auch schon anfangen wollte zu necken. Das meinte er jetzt gerade nicht wirklich ernst oder? Er hatte mich hierzu überredet, also konnte er sich jetzt auch ein bisschen zusammenreissen. Der Rucksack war schwer und am liebsten wäre ich einfach wieder in mein Bett zurückgekrochen. Es war mitten in der Nacht. Aber jetzt konnte ich schlecht wieder einen Rückzug machen. Mein Blick glitt zu Jaha und kurz verengte ich die Augen. Dieser Mann hatte mich ins Gefängnis gebracht. Er hatte kein Problem damit gehabt, mehreren Leuten das Leben zu nehmen. Wieso liess man ihn überhaupt noch am Leben? Ich spürte Murphys Blick auf mir. Aber wenn ich sterben würde, spielte es sowieso keine Rolle mehr, ob sie denn nun meinen Namen wussten oder nicht. „Isabella", beantwortete ich daher knapp seine Frage. „Können wir nun los?“, fragte ich die beiden. Sonst würde ich wohl wirklich noch zurückgehen und in meinem Bett verschwinden. Dann aber setzte sich die Gruppe in Bewegung und ich folgte den beiden. Es war eher still und genauso schweigend lief ich neben Murphy her. Ich bereute es wohl jetzt schon, aber das spielte alles keine Rolle mehr. „Erzähl mir was", forderte ich Murphy auf. Es war mitten in der Nacht und ich war müde. Er hatte mich hierzu überredet, also konnte er ja auch wohl einen Teil dazu beitragen. Wir liefen und liefen, während die Gegend um uns herum immer karger wurde. Ich wartete nur darauf, dass wir endlich eine Pause einlegten zum Schlafen. Doch es dachte niemand wirklich daran und ich würde garantiert nichts sagen. Murphy würde mich nur noch als Weichei betiteln und das war ich nicht. Ab und zu gab es eine kurze Trinkpause oder um etwas kurz zu essen, aber dann ging es auch schon weiter. Hatte Jaha es so dringend diese Stadt zu finden? Sie würde uns kaum weglaufen können.


Zuletzt von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jul 10, 2018 6:10 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jul 09, 2018 12:46 pm

Tessia
Er hatte scheinbar dazugelernt. Zumindest wurde er nicht rot wie eine Tomate, als ich ihn erwischt hatte. Letztes Mal hatte er weggesehen und seine Wangen hatten geglüht und nun versteckte er sich im Dickicht und beobachtete mich beim Baden? Er schien es ja echt nötig zu haben… Konnte er nicht ein süßes Skaikru Mädchen beim Duschen beobachten? Die wäre wenigstens genauso verklemmt und schüchtern wie er. Wir Grounder konnten uns das schlichtweg nicht leisten. Verlegenheit oder Scham wegen unserer Körper war eben Zeitverschwendung und konnte uns zum Verhängnis werden. Wir duschten oder badeten oft in Seen und wenn wir dort angegriffen wurden, war ebene einfach keine Zeit sich noch anzuziehen oder die Blöße mit den Händen zu bedecken. Es gab schlichtweg größere Sorgen, die wir uns machen mussten. Ich hob eine Augenbraue und strich mir die nassen Haare aus der Stirn, hielt sie unter den Wasserfall und trat dann wieder ein paar Schritte vor, um ihn anzusehen und skeptisch eine Augenbraue zu heben. „Du vertrittst dir also die Beine, indem du dich in einen Busch kniest und eine Frau beim Baden beobachtest?“ Er konnte sich da nicht so einfach rausreden. Er hatte gestarrt und das konnte er nicht leugnen. Er musste immerhin lang genug dort gehockt haben, dass das Pferd unruhig geworden war, obwohl es friedlich gegrast hatte. Ich seufzte und ging ein wenig in die Hocke, sodass das klare Wasser mir wieder bis zu den Schultern ging. Auch wenn ich kein Problem damit hatte ihm zu zeigen wie ich unter meinen Klamotten aussah, war der kühle Wind auf der nassen Haut doch etwas frisch. „Das ist ein kleiner See. Er ist hauptsächlich im Frühling da, weil dann das Eis in den Bergen schmilzt. Im Sommer verdunstet er dann langsam und im Herbst liegt er trocken. Aber er lockt in dieser Jahreszeit viele Tiere an, wodurch hier auch viele Blumen wachsen, die wiederum die Schmetterlinge anlocken. Es ist eine kleine Oase, die nur wenige Wochen im Jahr so schön ist, also verrat es bloß niemandem.“ Wenn hier ständig mehrere Menschen herumtrampelten, würde die Erde kaputt gehen und das alles hier würde zerstört werden. Ich ließ mich ein wenig zum Ufer treiben, als er nun endlich mal aus dem Gebüsch geklettert kam. Ich schaute zu ihm auf, als er dort stand und sich einfach weiter umsah. Wow, sie kannten wohl wirklich keine Natur, was? Sie hatte hundert Jahre in einer Blechbüchse gelebt. Sowas wie Erde oder Bäume oder fließendes Wasser kannten sie wohl gar nicht. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich kurz ein wenig Mitleid mit den Skypeople hatte, sogar mit Bellamy gerade. Er musste so viel verpasst haben in seinem Leben. Dafür kannten sie aber auch Dinge, die für uns neu waren. Strom und Schusswaffen – nicht, das man unbedingt als schön betiteln würde, aber eben neu für uns Grounder. Bei seiner nächsten Frage seufzte ich nur. „Um mich vermissen zu können, müsste einer im Camp mich erstmal gern dort haben wollen. Also nein. Sie sind sicher froh, dass ich weg bin.“ Zumindest für eine Weile. Ich ließ mich von der sanften Strömung ein wenig treiben, während er sich die Schuhe auszog und seine Hosenbeine hochkrempelte. Er setzte sich auf einen Felsen und streckte nur die Zehen ins Wasser. „Ist das dein Ernst, Skaikru?“, lachte ich leise über seinen mickrigen Versuch. „Wenn du wirklich begeistert bist von diesem Ort, dann zolle ihm Respekt und genieße es in vollen Zügen! Du darfst deine Unterbekleidung auch ruhig anlassen, aber das ist ja lächerlich.“, lachte ich leise und deutete auf seine Füße, die er im Wasser baumeln ließ. Ich würde ihn schon nicht ertränken, wenn er mit ins Wasser kam. Der See war groß genug, dass er mir selbst hier drin aus dem Weg gehen konnte.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Mo Jul 09, 2018 2:33 pm

Jane Adams
Die Nacht schlief ich ganz gut und wachte am nächsten Morgen recht früh auf. Ich machte mich frisch und zog mir frische Klamotten an. Dabei verschwand die Kette meiner Mutter, wie üblich, unter meinem Oberteil. Inzwischen gehörte diese Kette einfach zu mir, ich trug sie jeden Tag. Es war das letzte, was ich von meiner Mutter hatte und das würde ich so schnell nicht hergeben. Deswegen trug ich es auch wenn es auf Aussenmission ging oder ich trainierte als Fußkette. Sicher in meinen Boots konnte nichts passieren, es störte mich nicht und ein Gegner konnte mich damit nicht einfach erdrosseln. Fertig verließ ich mein Zelt und holte mir erst mal etwas zu Essen, bevor ich mich auf den Weg zur Krankenstation macht. Dabei begegnete ich auch Taylor, der sich offenbar fürs Training aufwärmte. „Kannst ja auch mittrainieren“, schlug er grinsend vor. Doch ich schüttelte nur lachend den Kopf. Das öffentliche Training war doch nichts anderes, als Machogehabe. Die Jungs von der Garde wollten sich nur gegenseitig beweisen, wer besser war. Taylor gehörte definitiv zu den besten, aber ich brauchte nicht öffentlich zu zeigen, dass ich besser war. Er und Kane wussten, dass ich besser war, das reichte. „Vielleicht lasse ich dich nachher den Boden küssen, ich muss mich erst mal um Verletzte kümmern. Wäre schön wenn du mir heute nicht noch mehr Arbeit machst“, verabschiedete ich mich lachend. Ich bezweifelte, dass groß etwas passierte. Die Jungs hatten genug Erfahrung, um sich nicht absichtlich groß zu verletzen. Meistens kamen sie mit Schürfwunden und blauen Flecken davon, aber es gab eben auch Ausnahmen.
Auf der Krankenstation warteten bereits die ersten von der Farmstation die wegen einer Kontrolle da waren. Eine ganze Weile war ich damit beschäftigt Leute zu untersuchen und neu zu verarzten. Von draußen hörte man die Geräusche der Trainingskämpfe. Das war normal, im Camp gab es nicht viel spannendes, viele verfolgten die Kämpfe dadurch interessiert. Irgendwann wurde es jedoch ungewöhnlich laut. Ich war gerade mit meinem Patienten fertig und da nicht mehr viele da waren deutete ich meinem Kollegen, dass ich kurz raus ging. Also lief ich nach draußen. Die Ark lag etwas erhöht, sodass ich vom Eingang recht gut auf das Trainingsgelände schauen konnte. Doch ich konnte nicht wirklich fassen, was ich da sah. Taylor und Alex kämpften gegeneinander. Oh…. Die beiden würden sich nachher etwas von mir anhören dürfen. Als hätte ich nicht klar genug gesagt, dass Alex sich schonen sollte. Taylor entdeckte mich auch, kämpfte aber weiter. Warts nur ab, nachher landest du noch auf dem Boden, selbst wenn das hieß, dass ich selber vor der Menge kämpfen musste.
Wie zu erwarten landete Alex kurze Zeit später ohne Schwert auf dem Boden. Taylor war einer unserer besten Kämpfer, er hatte keine Chance gehabt, wobei er sich definitiv schlechter hätte schlagen können. Während Taylor sich weiter mit dem Training beschäftigte kam Alex zu mir getrottet. Er sah irgendwie etwas eingeknickt aus. Hatte das jetzt gerade seinen Stolz verletzt? Oh man, er sollte sich nicht so anstellen. Keiner von den Zuschauern hätte eine bessere Chance gehabt. „Morgen. Ich hab eigentlich ganz gut geschlafen. Nur hatte ich so einen ganz seltsamen Traum, wir haben uns darüber unterhalten, dass du dich schonen sollst. Verrückt oder?“, fragte ich sarkastisch und verschränkte die Arme vor der Brust. Mir war es egal, wie er Taylors Gegner geworden war. Er hatte sich doch nur einen Tag schonen sollen, war das denn so verdammt schwer? Seufzend ließ ich die Arme sinken und drehte mich um, wollte zurück zur Krankenstation laufen. „Na komm, wir schauen uns mal an, was du mit deinen Wunden angestellt hast und ob Taylor dich verletzt hast. Und schau nicht wie ein begossener Pudel. Dir Taylor als ersten Gegner auszusuchen war nicht gerade schlau. Du hättest dich aber auch schlechter anstellen können“, meinte ich. Auf der Krankenstation bedeutete ich ihm, dass er sich wieder auf eine der Liegen setzten sollte. Ich wartete, bis er sein Oberteil ausgezogen hatte, bevor ich den Verband entfernte, um mir die Wunden anzusehen. Natürlich durfte ich mich erst einmal daran machen, alles wieder zu säubern. Wunden die angefangen hatten Schorf zu Bilden, zu heilen, waren wieder mehr aufgegangen und es hatte sich auch noch etwas Eiter gebildet. Immerhin musste ich keine der Wunden wieder öffnen. Nachdem ich alles wieder verarztet hatte sah ich Alex ernst an. „24 Stunden schonen. Ist das wirklich so schwierig? Ich kann ja verstehen, dass du dich nützlich machen willst, aber wenn du deinem Körper nicht mal ein bisschen Ruhe gönnst wird es nur länger dauern, bis das alles vernünftig heilt.“ Keiner verlangte von ihm, dass er den ganzen Tag still rum lag, aber er sollte nicht kämpfen oder sich zu sehr körperlich anstrengen. Ich sah mich auf der Station um, es waren nur noch zwei Leute, die schon behandelt wurden, also konnte ich erst mal Pause machen. Da ich doch schon eine Weile wach war merkte ich langsam wieder den Hunger. Ob Alex schon etwas gegessen hatte wusste ich nicht. „Was hältst du von Mittag essen?“, fragte ich deshalb. Gleichzeitig könnten wir dann mal schauen, ob die Garde noch am trainieren war und ich Taylor dafür in den Hintern treten konnte, dass er Alex überhaupt hatte kämpfen lassen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jul 09, 2018 3:00 pm

• Bellamy Blake.
Hastig schüttelte ich den Kopf. "Ich habe dich nicht beobachtet", murmelte ich und funkelte sie für einen kurzen Augenblick wütend an. Es war eher der Ort hier gewesen, der mich voll und ganz faszinierte. Wenigstens mehr wie sie. Mein Blick hatte nicht ihr gegolten. Tessia trieb im Wasser und ich musste zugeben, dass mich ihr Anblick für einen kurzen Augenblick fesselte. Ihre nasse Haut schimmerte mystisch durch das blaue Leuchten der Schmetterlinge. Was sollte ich dazu sagen, ich war eben auch nur ein Mann und Tessia war eine wirklich sehr Hübsche Frau. Sie war sogar sehr attraktiv, wenn sie sich nicht gerade daneben benahm. Ich hätte mir vermutlich Sorgen gemacht, wenn ich weggesehen hätte. Ich fragte mich immer noch wie etwas Wildes wie sie, so friedlich und elegant zu gleich wirken konnte. Man vergaß beinahe das sie anders war wie wir. Das sie hier unten auf der Erde aufgewachsen war. Sie war hier zuhause und kannte jeden einzelnen Zweig. Wir hingegen waren manchmal immer noch so Naiv und waren einfach nur wie Besucher auf der Erde. "Was denn?", fragte ich und runzelte die Stirn. Konnte man es ihr jetzt gar nicht mehr Recht machen? Ich befand mich doch so gut wie im Wasser. Ich rieb mir meine Stirn und lachte auf. "Nein Danke ich glaube ich bin wirklich lieber hier auf dem Trockenen." Das letzte mal als mir Octaiva erzählt hatte, dass sie einen Fuß ins Wasser gesetzt hatte, war sie beinahe von einem riesigen Monster zerfleischt worden. Ich konnte von Glück sagen, dass Jasper ihr geholfen hatte. Das hier war zwar ein ganz anderer Ort und ich wusste das sich in diesem Teich keine riesigen Fische befanden, doch ich ging lieber auf eine Nummer sicher. Schließlich konnte es immer noch sein, dass etwas mit dem Wasser nicht stimmte. Wir kamen alle nicht von der Erde. Dort oben im All gab es so etwas nicht, oder die Möglichkeit sowas wie Schwimmen zu lernen. Nicht das ich mich deswegen vor dem Wasser fürchtete, aber es war mir eben Fremd. Tessia erhob sich vor meinen Augen und ich nahm meinen Blick wieder automatisch auf meine nackten Füße. Musste sie das immer machen? Sie konnte mir ihre nackten Brüste auch gleich unter die Nase reiben. "Was wird das, wenn es fertig ist?", fragte ich doch sie war mir schon ein wenig zu nahe gekommen.  Sie hatte doch wohl nicht das vor, was ich glaubte. Gekonnt entwich ich ihrem Griff, doch solch eine Große Ausweich Fläche hatte ich dann doch nicht gehabt. "Hey- nein. Nein Nein Nein Nein." Sie ergriff meinen Unterarm und zog mich mit einem Satz ins Wasser. Selbst wenn ich es gewollt hätte, sie hatte so viel Kraft, das ich von dem Felsen rutschte und bis zu meiner Hüfte im Teich landete. Warum?! Tessia lachte. Wenige Schmetterlinge waren erneut aufgeschreckt und landeten etwas weiter von uns entfernt wieder. Meine Hose hatte sich schlagartig mit Wasser voll gezogen. Es war ja nicht so, als wäre ich nicht für so einen Spaß zu haben, ich war eben einfach nicht in Stimmung für sowas. Nicht jetzt. Konnte sie nicht verstehend, dass ich zu viele andere Dinge in meinem Kopf hatte. Grounder waren immer so übermütig. Das würde Tessia einfach nicht verstehen. Sie wollte immer mit dem Kopf durch die Wand. "Was soll denn das?", fragte ich nicht gerade begeistert, wobei sich Tessia gar nicht mehr halten konnte vor Begeisterung. Wie gerne hätte ich etwas gegen dieses Grinsen in ihrem Gesicht getan. Wieso sollte ich einem Ort Respekt zollen, indem ich darin badete? Sie tat es doch schon im vollem Körper Einsatz. Ich verdrehte die Augen, und zog meine Weste von meinem Körper. Als nächstes folgte mein Shirt. Das Wasser fühlte sich unglaublich schön um meinem Körper an. Es war wirklich ein trauriger Gedanke zu realisieren, dass ich noch nie in meinem gesamten Leben gebadet hatte. In natürlichem Wasser. In der Natur. Beides warf ich aus der Reichweite des Teiches. Es würde da hinten wenigstens nicht nass werden, jetzt wo ich sowieso schon mit beiden Beinen im Wasser stand. Ich hatte keine Ahnung was ich Kane sonst erzählen sollte wo ich die Nacht über gesteckt hatte, wenn ich wie ein begossener Pudel zurück kam. "Du hast wohl vergessen zu erwähnen wie überaus Kindisch ihr Triku seit", bemerkte ich als ich mich zu ihr drehte. Etwas "Zorn" von mir bekam sie trotzdem zu fühlen, selbst wenn es nur mein beständiger Blick war. Ich ging ein wenig in die Hocke. Nun war auch ein kleiner Teil meines Oberkörpers im Wasser verschwunden. Es fühlte sich einfach nur gut an. Die Temperatur war für diese kalte und erfrischende Nacht genau richtig. "Das ist unglaublich", bemerkte ich und fühlte mich schon beinahe wie ein Idiot dies laut über meine Lippen kommen zu lassen. Ich ließ das Wasser durch die Zwischenräume meiner Finger gleiten. Es war, als würde man das sanfte blaue Leuchten das sich darin spiegelte spüren. Niemals hätte ich Gedacht, dass es etwas auf der Erde gab, das solch eine Atmosphäre besaß. Diese Kraft, wirklich etwas Magisches zu schaffen, indem man sich verlieren konnte. Ich konnte mich einfach nicht länger dagegen sperren. Was sollte denn schon passieren? Ich war Vorsichtig genug, um diese Situation hier unter Kontrolle zu halten. Tessia war keine Gefahr.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jul 09, 2018 6:24 pm

• Alexander Mercier.
Es war klar das Jane mir das vorwarf. Dabei hatte ich nicht unbedingt das Bedürfnis, auf Grund meiner Verletzungen bemuttert zu werden. Selbst wenn es ein wirklich schönes Gefühl war, dass es endlich jemanden gab, der sich um einen Sorgte. Es gab Leute die es aus der Farm Station deutlich schwerer getroffen hatte als mich. Um diese Leute konnte sie sich sorgen. Nichts von dem was ich hatte war in irgendeiner Weise Lebensbedrohlich. "Es geht mir gut", tat ich es ab und runzelte die Stirn. Ob sie mir das nun glaubte oder nicht. Trotzdem kam ich wohl nicht drum herum, Jane auf die Krankenstation zu begleiten. Sie war schließlich für die Leute zuständig die eine Verletzung hatten und ich wollte sie nicht um ihre Arbeit berauben. Ich war Froh um die Zeit, die ich mit Jane verbringen konnte. "Das ist keine Große Sache", seufzte ich und zog mir das Shirt über den Kopf. "Komm schon Jane, ich kann hier nicht einfach tatenlos rumsitzen und gar nichts tun. Ich will helfen. Ich bin ein Kämpfer. Das sind Vierundzwanzig Stunden zu viel. Was soll ich denn den lieben langen Tag machen? Ihr habt alles was zu tun-" Auch wenn sie das vielleicht nicht so sah oder es sich wirklich schwer vorstellen konnte. Nach allem was man wusste und nachdem was man gesehen hatte wollte man nicht einfach so zusehen wie andere arbeiteten und man selbst nichts tun konnte. Das "Fremde" hier auf der Erde schlief nie. Was, wenn es von heut auf morgen nicht mehr so gut für Arkadia aussah? Ich sah Jane dabei zu, wie sie Routine mäßig meine Wunden versorgte und dabei den "typischen" Jane Blick aufsetzte, den sie immer aufsetzte wenn sie sauer war. Damals hatte sie diesen Blick schon gekonnt um die Leute um sich herum damit zu bestrafen. Klar, meinte sie es nur gut, aber es war ja nun nicht so, als hätte ich etwas versucht was mich mein Leben kostete. Sie hatte ja Recht, doch so leicht war das eben nicht. "Ich bin selbst Schuld. Taylor wollte nicht kämpfen, ich hab mich wohl zu sehr hinreißen lassen." Und ausgeknockt hatte er mich erst, als er bemerkt hatte, dass Jane zugesehen hatte. Vermutlich auch nur, um sie zu beeindrucken. Es war ja nicht so, als hätte er mich wirklich verletzt. Er hatte mich einfach nur Kampfunfähig gemacht wie einen kleinen Jungen. Es hatte keine Minute gedauert. Und schon kamen mir auch seine Worte in den Sinn. Ich sollte mit Indra sprechen. Wer war Indra? "Wer ist Indra?", sprach ich meine Gedanken aus und sah Jane an. Auf Janes fragenden Blick rieb ich mir meine Handgelenke. "Taylor sagte ich solle mit Indra sprechen über meine Position hier in Arkadia." Und er hatte irgendetwas gesagt darüber, dass ich gut bei ihr aufgehoben war. Besser als hier bei der Garde. Gut, man konnte schon sagen das die Dinge die mir wieder fahren waren, mich gebrandmarkt hatten. Damals hätte ich niemals eine Waffe gegen jemanden erhoben, doch jetzt ließ es mich kaum noch schlafen. Sobald ich die Augen schloss sah ich diese furchtbaren Bilder oder das Gesicht meiner Mutter. Dabei war alles was ich wollte meine Ruhe. Es schien mir jedoch so, dass ich diese nur bekam, wenn ich auch etwas dafür tat. Als Jane den Eiter aus meiner Wunde entfernte, war es in der Tat sehr unangenehm. Es brannte, doch nichts warum ich einen großen Aufstand machte. "Seit wann macht es dir eigentlich so viel Spaß junge Männer auf der Krankenstation zu quälen?", fragte ich sie nekisch und schmunzelte leicht aus sie warnend zu mir sah. Jane hatte immer noch den gleichen Sinn für Humor. Wir verstanden uns schon immer blendend. Ich war wirklich froh das sie diese Eigenschaft nicht verloren hatte. "Darf ich dich was persönliches Fragen?", fragte ich und rutschte auf ihr Kommando ein wenig weiter auf die Liege. Es war immer wieder erstaunlich mit anzusehen wie vertieft Jane in ihren Job war. "Was ist mit dir und Taylor? Ich meine das da eine gewisse Spannung ist, ist wohl nicht zu übersehen." Ich schmunzelte und zuckte kurz zusammen als sie erneut an meine Wunde kam. "Ich meine es ist schön, ich freue mich das du endlich jemanden gefunden hast, der so zu dir passt. Er scheint echt ein netter Kerl zu sein und er kann auf dich aufpassen." Es war zum Teil sogar fast so, als sei ich nie so lange von Jane getrennt gewesen. Schon damals hatten wir uns über solche Sachen intensiv unterhalten. Über Jungsgeschichten, Mädchengeschichten. Obwohl ich durch meine schüchterne Art nie unbedingt die Art Kerl war, der Mädchen am Start gehabt hatte. Ich war eher ein Einzelgänger.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Mo Jul 09, 2018 7:07 pm

Jane Adams
Natürlich sagte er, dass es ihm gut ging. Wahrscheinlich hätte er sich irgendwas brechen können und er hätte immer noch gesagt, dass es ihm gut ging. Immerhin kam er mit nach drinnen, damit ich mich um seine Wunden kümmern konnte. Wobei ich ihm auch keine andere Wahl gelassen hätte. Es war aber besser, wenn er freiwillig mitkam. Darauf, dass er seine Wunden wieder runter spielte reagierte ich erst gar nicht. Seufzend sah ich zu ihm auf, als er versuchte zu erklären, warum er die 24 Stunden nicht einfach rum sitzen konnte. „Ich hab ja nicht gesagt, dass du nur rum sitzen sollst. Du kannst in der Küche helfen oder mir hier auf der Krankenstation helfen. Versuch einfach erst mal nicht zu kämpfen oder körperlich anstrengende Arbeit. Meinst du du bekommst das einen Tag lang hin?“, fragte ich ihn. Ich kümmerte mich einfach um seine Wunden. Dabei fiel mir auf, dass ein paar der Kräutervorräte langsam knapp wurden. Wahrscheinlich müsste ich nachher noch mal raus, um Nachschub zu holen. Theoretisch könnte ich auch Alex mitnehmen. Wir würden nur in der Nähe des Camps bleiben, da würden wir nicht kämpfen müssen oder ähnliches und er hatte eine Beschäftigung. Mal schauen, ich würde eh mit Kane darüber sprechen, dass ich raus musste. „Es ist mir egal, ob Taylor kämpfen wollte oder nicht. Du solltest dich schonen und das wusste er.“ Dafür würde er sich nachher auch noch etwas anhören können. Verwirrt sah ich ihn an, als er nach Indra fragte. Wo hatte er denn bitte ihren Namen gehört? Natürlich Taylor, von wem auch sonst?! Ihm war wahrscheinlich nicht bewusst gewesen, was für eine dämliche Idee das war. Ich konnte nicht abstreiten, dass Alex mit seinem Bogen und den vielversprechenden Fähigkeiten mit dem Schwert bei Indra besser aufgehoben war, als in der Garde, aber darauf würde Alex sich nicht einlassen. Nach den Dingen, die sie mit den Azkeda erlebt hatten würde er doch niemals einem anderen Grounder vertrauen. Wobei… früher oder später würde er ihr, Lincoln oder einem der anderen Grounder auf unserer Seite begegnen. Seufzend fuhr ich mir durchs Haar, während ich versuchte das gut zu verpacken. „Indra gehört zur Trikru, sie leitet eine Armee aus Groundern gegen die Azkeda, sie steht auf unserer Seite. Mit dem Bogen bist du bei ihr vielleicht besser aufgehoben und du hast dich nicht gerade schlecht mit dem Schwer geschlagen. Wenn du magst kann ich mal mit ihr sprechen.“ Indra war nicht immer die einfachste Person, da war das wohl die beste Idee. Wirklich viel hatte sie ja mit keinem von uns zu tun, außer vielleicht Okatavia. Mit der Zeit hatte ich aber das Gefühl, dass sie mich zumindest nicht als einfach irgendwen aus der Skaikru, sondern mochte mich vielleicht sogar etwas. Vielleicht auch nur, weil ich eine gute Kämpferin war.
Ich musste einfach bei Alex nächsten Worten lachen. „Seit besagte junge Männer nicht auf mich hören und sich nicht schonen. Hätten sie auf mich gehört müsste ich sie gar nicht quälen“, meinte ich breit grinsend. Irgendwie war es schön mit Alex so rum zu albern, es erinnerte mich an damals. Als noch alles okay gewesen war, wir nicht auf der Erde ums überleben hatten kämpfen müssen. Fragend sah ich zu ihm auf. Wir waren ja immer noch Freunde, er könnte ruhig fragen. Wenn mir die Frage zu weit ging konnte ich ja immer noch einschreiten, aber er sollte sie erst mal stellen. Verwirrt sah ich ihn an, was sollte denn bitte zwischen Taylor und mir sein? Bei seinen nächsten Worten bekam ich jedoch so eine Vorahnung. Ging Alex davon aus, dass Taylor und ich… zusammen waren? Ich konnte nicht anders, als darüber zu lachen. „Erst mal ich brauche keinen Aufpasser, dass kann ich ganz gut alleine. Und dann Taylor und ich wir sind nur Freunde und Trainingspartner“, meinte ich. Wie kam er denn bitte auf die Idee, dass wir zusammen waren?! Nur weil wir viel Zeit zusammen verbrachten? Alex und ich hatten auf der Ark auch viel Zeit zusammen verbracht und da war nie etwas gelaufen. Insgesamt hatte es nie viele Jungs gegeben. Wahrscheinlich war ich einfach nicht das typische liebe Mädchen, dass sich von ihrem Prinzen retten ließ. Ich brauchte keinen Prinz und dass ich die meisten Typen ohne Probleme im Kampf besiegen konnte war da wahrscheinlich auch nicht gerade hilfreich.
Mit Alex Wunden war ich inzwischen fertig, sodass ich alles wieder Verband. „So du darfst dein Shirt wieder anziehen.“
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jul 09, 2018 8:26 pm

Tessia
Ich lachte leise, als er es wirklich wieder auf die Tour versuchte. „Natürlich… du hast nur aus Spaß im Gebüsch gehockt und ganz aus Versehen in meine Richtung gesehen.“, schmunzelte ich. Er hatte gestarrt und sicher hatte er mich auch beobachtet. Wenn er nicht gerade schwul war und auf Schwänze stand, dann hatte er gestarrt. In der Hinsicht war doch jeder Mann gleich. Sie sahen nackte Brüste und schon konnten sie den Blick nicht mehr abwenden. Na ja… der einzige Unterschied war, dass Bellamy rot wurde, wegsah und sich nicht an mich ranschmiss. Wobei ich echt nichts dagegen gehabt hätte. Ich war deutlich untervögelt, weil ich seit Wochen nur an Rache gedacht hatte und Bellamy war gar nicht mal so ein hässlicher Kerl. Na ja, er hatte bleiche Haut und war nicht ganz so breit und kantig wie ein Grounder, aber… er war ein recht ansehnlicher Kerl und es würde mir außerdem einen riesigen Vertrauensbonus bei ihm einbringen. Nur dummerweise verhielt er sich wie ein kleines Kind und wagte es nicht einmal mich anzuschauen. Nicht einmal das Tattoo auf meinem Rücken hatte er angesehen, da er ständig auf seine Füße sah, aber das war auch gut so. Auch wenn Bellamy wohl nur wenig von Natbledas zu verstehen schien, musste er mich nicht unbedingt danach fragen und ein weiteres Mal würde ich ihm sowieso nicht den Rücken zudrehen. Ich bewegte mich langsam auf ihn zu, während er nur verklemmt wegsah und lediglich die Füße ins Wasser hielt. „Du kannst deine Füße in eine Pfütze halten, aber ein See ist zum Schwimmen da, Skaikru. Du hast noch viel über die Natur zu lernen, aber zu deinem Glück kann ich dir vieles beibringen. Du verpasst etwas.“, raunte ich und kam ihm noch ein wenig näher, sodass er doch etwas skeptisch wurde. Ich erhob mich und tauchte somit wieder bis zum Bauchnabel aus dem Wasser hervor, sodass er den Blick wieder einmal abwandte. Er war echt süß, wenn er das so machte. Ich schmunzelte leicht über sein Verhalten und streckte meine Hand nach ihm aus. „Vertrau mir, Bellamy.“, flüsterte ich, um ihm das Gefühl zu geben, dass alles okay war, doch er ahnte bereits etwas, sodass ich nicht ganz so sanft vorgehen konnte und ihn mit einem Ruck von seinem dummen Felsen zog, sodass er ins Wasser platschte und bis zur Hüfte drin steckte. Ich lachte leise, als ich sein Gesicht sah. Er wirkte erschrocken und vor allem ziemlich angepisst. Tja, er war es ja selbst schuld! „Tja, tut mir leid um deine Hose, aber ich habe dir gesagt du solltest deine Sachen ablegen. Wenn du sie jetzt ausziehst, wird sie sicher trocken sein, wenn wir zurückgehen.“, schlug ich ihm vor und machte ihm gerade so noch genug Platz, damit er sich das T-Shirt und die Jacke ausziehen und sie ans Ufer werfen konnte. Nun stand er da – immer noch in seiner nassen Hose. Er ließ sich ein wenig in die Hocke gleiten und schob die Finger durch das Wasser, erzeugte kleine Wellen auf der Oberfläche und sorgte dafür, dass das Licht sich brach und das Wasser durch die Schmetterlinge blau glitzerte. Ja, die Erde war manchmal wirklich wunderschön. Ich wollte gar nicht wissen wie es gewesen sein musste auf der Ark zu leben. „Ihr seid nie geschwommen, oder? Ihr kennt das gar nicht.“, stellte ich leise fest und legte den Kopf schief, während ich ihn musterte. Er erkundete das Wasser wie ein kleiner Junge, der sich auf etwas Neues einließ. „Wir sind nicht kindisch… Wir wissen nur wann es Zeit ist auch mal herunterzufahren. Selbst wir können nicht rund um die Uhr Krieg führen. Ab und zu muss das Leben eben auch mal auf einen warten.“, erklärte ich ihm und lächelte, während ich wieder bis zu den Schultern unter Wasser tauchte und meine Fingerspitzen sachte unter den Bund seiner Hose schob. Nur ganz wenig und so weit, dass ich lediglich die ersten Glieder meiner Finger in seinen Hosenbund haken konnte. „Und jetzt zieh die Hose aus, damit sie trocknen kann. Du hast immerhin auch einen Ausblick, oder?“ Hoffentlich schreckte er jetzt nicht zurück wie ein scheues Reh. Himmel, die Skypeople waren manchmal wirklich viel zu empfindlich.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jul 09, 2018 9:34 pm

• Alexander Mercier.
Irritiert sah ich auf. „Warte, Moment. Grounder?“, fragte ich und sah sie an. Hatte sie das jetzt gerade wirklich gesagt? Was hatten wir bitte mit den Groundern zu tun? Waren diese Wilden nicht eigentlich unsere Feinde? Die, dessen Tode wir ihnen zu verdanken hatten? Ich war mir sicher, eine Menge nicht richtig mitbekommen zu haben, aber ich war mir sicher, dass man unter ihnen nicht unterschied. Sie waren alles Wilde. Sie hatten uns angegriffen und auch sie hatten einen nicht gerade „freundlichen“ Eindruck ge,acht als wir Azgeda verlassen hatten. Es waren überall Fallen und Leichen lagen herum- Wenn das nicht das Werk von ihnen war, von wem dann? „Was haben wir mit den Groundern zu tun?“ Das was sie zu mir sagte war im Augenblick wenigstens noch nicht wirklich einleuchtend. Wir konnten uns doch nicht einfach so auf den Feind einlassen. Wie naiv und schwach waren wir dann? Doch so wie Jane klang, schien sie ihr voll und ganz zu vertrauen. Sie wollte mir ihr über mich sprechen. „Ich schließe mich ihr nicht an. Ich werde einen Teufel tun“, murmelte ich- Vielleicht war es ja so, dass wir ein Bündnis mit diesen seltsamen Wilden hatten, doch ich würde die Sache aus einer Respektvollen Entfernung betrachten. Lange genug hatte ich mit ansehen müssen, wozu diese „Menschen“ in der Lage waren. Ich rümpfte die Nase und fuhr mir durch meine dunklen kurzen Haare. Waren hier im Camp noch mehr Grounder? Meiner Meinung nach, konnte man ihnen keinen Meter trauen. Jane war ziemlich Gutgläubig, wenn sie glaubte, dass sie es nach all den Umständen tun könnte. „Ich hab diesen Leuten den Tot meiner Mutter zu verdanken“, raunte ich und versuchte dabei so Gefühlskalt und trocken wie nur möglich zu klingen. „Ich verzichte.“ Und wenn sie fragte, ich wollte einfach nicht weiter darüber sprechen. Ich hatte mir geschworen nie wieder ein Wort über diese Monster zu verlieren. Jane ließ von mir, sie zog sich einen der Handschuhe von ihren Händen und ich griff nach meinem Shirt. Gedankenverloren zog ich es mir über den Kopf. Vielleicht sollten wir wirklich nicht weiter darüber reden. Ich reagierte ziemlich empfindlich darauf und meine Gute Laune für den Tag verschwand sobald ich nur einen Gedanken daran verschwendete, dass es Leute unter uns gab, die Janes Meinung teilten und ein Bündnis nicht in Frage stellten. Umso gelegener kam es mir, dass Jane wirklich auf die Sache mit Taylor einging. Ich rutschte mit einem Satz von der Liege. „Wieso nicht? Die Welt ist Groß, die Dinge da draußen gefährlich. Jede Frau brauch einen Aufpasser.“ Ich zog eine Augenbraue in die höhe und musterte sie während sie die Tücher die sie benutzt hatte um meine Wunden zu reinigen entsorgte. Mit einem schmunzeln auf den Lippen lehnte ich mich nach hinten gegen das Gestell der Liege und verschränkte die Arme vor der Brust. „Tut mir leid das sagen zu müssen  Jane, aber dein Trainingspartner hat wohl ein ziemliches Auge auf dich geworfen.“ Ich lachte als sie mich ansah, als würde ich ihr gerade eine Geschichte vom Pferd erzählen. Sie war immer noch genau so Gutgläubig wie damals. Schon damals wollte sie es nicht wahr haben, einzusehen, dass es Jungs gab die so ziemlich auf sie gestanden hatten. Sie war eben ein hübsches Mädchen, selbst wenn keiner der Kerle die Eier in der Hose gehabt hätte sie anzusprechen. Vor allem nicht, weil ich ständig um sie herum gekreist war wie ein Satellit. Fakt war einfach, dass Jane eine hübsche attraktive junge Frau war und jeder der sie nicht wollte, war bescheuert. Nicht das ich sowas wie Interesse hätte. Um unsere Freundschaft zu liebe würde ich das gar nicht übers Herz bringen. Es würde sich zu viel ändern und meistens gingen diese Dinge so wieso schief. Aus besten Freunden konnte nicht „mehr“ werden. „Okay, in der Kurzfassung: Ich kenne Taylor noch nicht lange, aber das was da zwischen euch abgeht, erkennt sogar ein blinder. Er sucht deine Nähe, er will dich beeindrucken. Er will den charmanten einsamen Ritter spielen der dich Nachts auf mysteriöse Plätze ausführt. Klingelt es bei dir? Ist das nicht ein kleines bisschen zu sehr offensichtlich? Er hat mich nur nicht gewinnen lassen um dir zu zeigen, was für ein krasser Kerl er ist.“ Und das war er ja auch, gewissermaßen. Er hatte mir aus eigener Kraft den Arsch versohlt und mich besiegt. Früher oder später würde ich ihn bestimmt auch mal so fertig machen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Mo Jul 09, 2018 10:19 pm

Jane Adams
Natürlich würde Alex bei dem Wort Grounder hellhörig und man sah geradezu wie seine Laune sank. Ich hatte auch nichts anderes erwartet, aber was hätte ich denn machen sollen? Einfach nichts sagen? Das hätte doch auch nichts gebracht, er hätte nachgefragt. Lügen ging auch nicht, früher oder später wäre er einem der Grounder begegnet und ich hätte mir anhören dürfen, warum ich ihm nicht die Wahrheit gesagt hatte. Als er das mit seiner Mutter sagte seufzte ich nur. Dachte er ich verstand ihn nicht? Ich hatte meine Mutter auch verloren und es gab mehr als eine Person hier im Camp denen ich dafür die Schuld geben könnte, doch ich hatte gelernt damit zu leben. Mit den Leuten musste ich nicht gleich Freundschaften aufbauen, aber das überleben hier war doch irgendwie wichtiger. Inzwischen hatte ich auch verstanden, dass die Medikamente ihr nur Zeit gegeben hätten und sie das alles hier nie überlebt hätte. „Hey, ich verstehe dich, es verlangt auch keiner von dir, Kane nimmt dich sicher gerne in der Garde auf. Doch wir haben eine Allianz mit der Trikru, gegen die Azgeda, die Leute die euch das angetan haben. Denkst du wirklich wir waren von Anfang an begeistert? Wir 100 hatten auch keinen guten Anfang hier, es gab von beiden Seiten schlechte Entscheidungen, aber wir können uns gegenseitig helfen. Manche stehen sogar eher auf unserer Seite, als auf der der Grounder. Lincoln, er hat uns nach unserer Ankunft hier sehr geholfen.“ Ich versuchte nicht gut zu reden, was ihm und der ganzen Farmstation passiert war, er sollte nur verstehen, dass nicht alle Grounder so waren. Lincoln war einer der Guten und Indra, ihre Position war nicht immer klar, aber man stand mit ihrem Vertrauen sehr gut da. Er konnte nicht denken, dass ich einfach so blind Groundern vertraute oder? Ich war nicht blöd und wahrscheinlich die Letzte die jemandem blind vertraute. Zwingen konnte ich ihn aber zu nichts und auch in der Garde würde er schon seinen Platz finden, wobei Kane ihm wahrscheinlich eher eine Waffe als seinen Bogen geben würde.
Das Thema schien wohl beendet zu sein, als er auf einmal damit anfing, dass Taylor etwas für mich empfinden solle. Ich konnte nur lachen, als er meinte jede Frau bräuchte einen Beschützer. „Warum sollte ich einen Beschützer brauchen? Wie soll er mich denn beschützen, wenn selbst ich stärker als er ist?“ Wir kannten uns doch schon lange genug, dass er wissen sollte, dass ich sehr wohl alleine zurecht kam. Sicher brauchte ich keinen Typen, der sich als Macho aufspielte und so tat, als könnte er mich beschützen. Was grinste Alex denn jetzt bitte so blöd? Perplex sah ich ihn an, als er meinte Taylor würde auf mich stehen. Das war doch verrückt, wir waren einfach nur Freunde. Nicht mehr. Jetzt lachte Alex auch noch. Er tat ja gerade so, als ob ich total blind war. Taylor und ich verbrachten viel Zeit und? Wir hatten einiges zusammen durchgestanden, waren Freunde, da verbrachte man doch viel Zeit miteinander. Vor allem wenn man, wie ich, nicht viele Freunde hatte. „‘charmanter einsamer Ritter‘? Hörst du dir gerade eigentlich selber zu? Klar, Taylor und ich verbringen viel Zeit, wir sind Freunde. Falls du dich nicht mehr erinnerst, wir haben auf der Ark auch fast den ganzen Tag zusammen gehockt. Der Spaziergang war doch kein ausführen. Wir sind beide eben gerne mal weg von dem ganzen Getummel hier weg kommen. Er hätte dich auch ohne mich nicht gewinnen lassen. Bei diesen Kämpfen geht es darum zu zeigen wer besser ist, er hätte seinen Rang nicht an einen Frischling abgetreten. Ganz ehrlich wäre ich dein Gegner gewesen hättest du genauso im Staub gelegen“, meinte ich lachend. Das war doch bescheuert. Alex war nicht mal einen Tag hier, wahrscheinlich dachte er da irgendwas zu sehen, was da nicht war. Wir waren schon so lange auf der Erde, als ob Taylor, wenn er Gefühle hätte, nicht längst einen Schritt in die Richtung getan hätte. Ich verlor jedoch langsam etwas die Lust mich über so etwas absurdes zu unterhalten. „Du willst ja unbedingt was nützliches machen, sollen wir zu Kane. Dann kannst du ihn ja wegen der Garde fragen. Ich muss selber noch mal zu ihm“, sagte ich. Spätestens morgen müsste jemand raus, um neue Heilkräuter zu besorgen. Da ich mich mit am besten mit Pflanzen auskannte blieb das meist an mir hängen, aber ich brauchte eben immer noch Kanes Erlaubnis.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Di Jul 10, 2018 2:29 am

• Alexander Mercier.
Je mehr Gedanken ich an die Grounder verschenkte, umso schlechter wurde mir. Es lebten also wirklich Grounder hier in Arkadia. Hand in Hand mit uns- und das nach allem was wir durchgemacht hatten. Wer hatte sich dieses Recht raus genommen und entschied darüber, dass wir mit solchen Menschen zusammen leben mussten? Nach allem was passiert war. Es war nicht nur Azgeda. Es ging um den gemeinsamen Krieg. Darüber, dass sie uns behandelten wie Abfall. Jane war wieder einmal zu Gütig. Sie verschloss die Augen vor den Tatsachen. Doch darum ging es jetzt nicht mehr, ich wollte keinen Gedanken mehr an dieses Thema verschwenden. Es machte mich nur sauer. Als Jane jedoch auch das Thema rund um Taylor beenden wollte, lachte ich auf. Ich zuckte nur die Schultern und grinste immer noch ein wenig. Jane benutzte weiterhin ihren Sturkopf. Sie würde es nicht einsehen. Dabei war es wirklich mehr als offensichtlich, dass Taylor sie sehr interessant fand. Interessanter, als er sie eigentlich finden sollte als eine gute Freundin. Wer verübelte es ihm? Das er langsam an die Sache ran ging, zeigte doch nur, dass sie ihm zu wichtig war um die Sache zu überstürzen. Manchmal konnte sie wirklich Stur sein. Der Arme Kerl. Früher oder später würde es vermutlich raus kommen. Und dann? Was machte sie dann? Ihres Ermessens fühlte sie sich also kein bisschen zu Taylor hingezogen? Keine Ahnung, ob ich ihr das ganze so glauben sollte. Vielleicht würde es dann doch passieren zwischen den beiden. Jane war eben schon immer ein sehr stiller und ruhiger Mensch gewesen. Man brauchte um ihr Herz zu gewinnen jede Menge Zeit und Geduld. Es dauerte bis sie sich einem öffnete und diese Zone schien Taylor bei ihr schon überwunden zu haben. Doch mit Zuneigung hatte sie noch nie sonderlich viel anfangen können. Besonders schwierig war es dann wohl zusätzlich, wenn es auch noch die männliche Nähe war. „Wir“, begann ich und zeigte zwischen uns beiden umher. „Sind Freunde. Wieso sollte das seltsam sein? Das war es weder damals noch heute.“ Das war wohl das letzte was ich zu der Sache zu sagen bekam. Es war eben etwas anderes, als die Sache mit Taylor. Sie konnte unsere Freundschaften nicht auf eine Stufe stellen. Wie dem auch sei, aus Jane würde ich nichts weiter heraus bekommen was das Thema betraf und sie hatte wohl auch gar kein Interesse weiter darüber zu diskutieren. So wie sie sprach, was das Thema für sie vom Tisch. Ich hoffte nur, dass sie Taylor gegenüber ruhig blieb und nicht irgendwelche blöden Anmerkungen machte, weil ich „angeblich“ etwas gesehen hatte und es angesprochen hatte. Es sollte nicht schon jetzt komisch zwischen ihm und mir werden nur weil es um Jane ging. Als Jane meinte, dass sie ebenfalls noch mit Kane zu sprechen hatte, nickte ich leicht. Ich wusste zwar wirklich nicht, ob ich in die Garde wollte, aber noch länger einfach nur rumsitzen konnte ich wirklich nicht. „Klingt nach einem Plan“, nickte ich ihr zu und ließ sei an mir vorbei gehen. Wir verließen das Abteil der Ark und liefen über den Platz. Von hier aus konnte man immer noch Taylor trainieren hören und die Leute die sich um ihn gesammelt hatten. „Wie läuft das jetzt?“, begann ich grinsend. „Taylor verdrescht die Leute und bringt dir somit neue Kundschaft zum verarzten ein?“ Sie schien schließlich immer gut zutun zu haben, dafür das die Grounder angeblich keine Gefahr mehr waren. Von irgendwo musste die Gefahr ja ausgehen, wenn sie es „angeblich“ nicht mehr waren. Auf ihr leicht böses funkeln lachte ich und stieß sie an und lachte. „Ich mach doch nur Spaß. Ich meine doch nur. Es ist wirklich schön zu sehen, dass du jetzt auch die Dinge machst die dir wirklich Freude bereiten. Ich wusste schon immer das du ein Gutes Händchen für die Krankenstation hast.“ Jane teilte ihr Herz mit anderen. Sie war schon immer so einfühlsam gewesen. Egal ob Jung oder Alt, sie hatte die Geduld mit jedem umzugehen. Wir blieben stehen. Da war ich ja mal gespannt. Vielleicht würde ich endlich mal mehr über diesen Marcus Kane erfahren. Auch Charles Pike hatte große Stücke von ihm gehalten und gestern Nacht noch eine Menge über ihn erzählt. Vielleicht war er ja wirklich gar nicht so übel. Selbst wenn er es nicht war, der die Marke des Ratsvorsitzenden Trug. Es war immer noch Abby, die in der Macht stand Entscheidungen zu fällen. Doch Marcus schien ihr nahe genug zu stehen, dass sie seine Entscheidungen schätzte und Respektierte. "Und was soll ich sagen?", fragte ich leicht irritiert und drehte mich zu Jane ehe wir Kane endgültig unter die Augen traten. Aus irgendeinem Grund war ich immer noch ein wenig Nervös. Er gehörte schließlich zum hohen Rat und damals auf der Ark hatte dies geheißen, dass er in einer sehr viel besseren Machtposition gestanden hatte wie wir. Wir waren nur das kleine Volk gewesen, dass sich den Entscheidungen hatte Fügen müssen. Jetzt war vieles um mich herum so Neu.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Troian. am Di Jul 10, 2018 2:55 am

• Bellamy Blake.
Es wurde still nach ihrer Frage. Vielleicht hatte sie damit sogar einen sehr empfindlichen Nerv getroffen. Ich ließ mir Zeit während ich ihre Frage beantwortete. Solange, bis ich dann ein leises: „Nicht wirklich“; heraus brachte. Es stimmte. Ich hatte nie geschwommen oder klares Wasser aus der Natur auf meiner Haut gespürt. Regentropfen die mein Gesicht herunter perlten oder den Wind der durch meine Haare fuhr. Dinge die die Menschen hier von der Erde jeden Tag gesehen hatten. Sie sahen jeden Tag die Sonne auf und dann wieder untergehen. Das waren Dinge, die wir nie in solch einem Anblick gesehen hatten. Nie erlebt und nie gespürt. Umso deutlicher waren die Bilder, die sich vor meinem bloßen Augen abspielten wenn ich an die Zeit auf der Ark zurück dachte. Im Gegensatz zu dem Leben jetzt, waren wir nur Gefangene gewesen. Doch trotzdem machte es uns nicht schwach. Diese Erfahrungen machten uns auch zu etwas Besonderem. Denn um so schöner und Lebenswerter war es, sich hier ein zu Hause aufzubauen. Diese Dinge hier Neu zu erleben. Als Tessia auf mich zu kam rührte ich mich nicht. Ich blieb einfach auf der Stelle stehen und sah sie an. Ich spürte ihre Hände an meinem Hosenbund und unsere Blicke trafen sich. Das was sie sagte hatte einen wirklich schönen Gedanken an sich. Und vielleicht waren wir auch gar nicht so unterschiedlich was das betraf. Wir wollten alle nur einmal zurück ziehen und von allem fliehen,  was da draußen auf uns wartete. Die Grounder hatten genauso sehr damit zu kämpfen wie wir. Nur hatten sie es sich bereits schon zu eigen gemacht. Sie waren hier zuhause. Ich verkniff es mir zu seufzten, hob mich aus dem Becken und öffnete den Gürtel meiner Hose. Ich ließ die Nasse Hose zu Boden fallen und hüpfte genauso schnell wieder in das Becken wie ich hinaus gestiegen war. So, nun war ich nur noch bekleidet mit einer ziemlich hässlichen Stoffshorts. Mehr hatten wir hier eben nicht zu bieten. Doch was glaubte ich, die Grounder waren diese Standarte mehr als gewöhnt und kannten andere Kleidung gar nicht. Meine Augen lagen wieder auf Tessia. Auch wenn ich nicht glaubte, dass meine Sachen so schnell trockneten wie sie es gesagt hatte. Sie war vielleicht auch einfach nur gut darin, ihren willen durch zu setzen. Seitdem ich sie kannte, sollte mir dies mittlerweile als sehr typisch vorkommen. „Jetzt zufrieden?“ Erneut hockte ich mich so ins Wasser, dass mein Oberkörper vom Wasser bedeckt war. Ich schämte mich nicht für meinen Körper. Im Gegenteil. Ich stand sogar sehr präsentabel vor Tessia. Ich wusste das Frauen meinen Körper ziemlich attraktiv fanden, es gab also nichts was ich verstecken musste. Das würde ich auch nicht, nur weil sie ein Grounder war. Trotzdem wollte ich einfach das Wasser auf meiner Haut spüren, solange ich es noch konnte. Ich wusste, dass ich gebraucht wurde und was meine Aufgabe war und diese würde ich auch weiterhin verfolgen. Nur heute wollte ich mich zurück ziehen und genießen, was sich hier vor meinen Augen abspielte. Es war immer noch viel zu Perfekt. Ich musste einfach Träumen! Selbst wenn sich neben mir eine komplett nackte Frau bewegte, konzentrierte ich mich auf diesen wundervollen Ort. So gut es eben ging. Gelegentlich schoben sich ihre Brüste eben doch wieder in mein Sichtfeld. Mit langsamen Schritten bewegte ich mich auf den kleinen Wasserfall zu und erhob mich aus meiner gehockten Position. Ich drehte Tessia den Rücken zu und ließ das Wasser über meine Schultern laufen. Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Mein Atem wurde gleichmäßig und nach langer Zeit fühlte ich mich endlich mal wieder entspannt. Es fühlte sich an, als würde es einem die ganze Anspannung nehmen. Meine leicht gelockten Haare wurden nass und hingen nass herunter. Ich öffnete die Augen, atmete aus und sah Tessia an. „Was ist los? Wieso bist du auf einmal so still? Wo ist die große Klappe hin?“ Es kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit, in der Tessia jetzt schon geschwiegen hatte seit dem ich wieder beide Beine in diesen Teich gesetzt hatte. Was hatte sie nun schon wieder vor?
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jul 10, 2018 10:02 am

Tessia
Zu meiner Überraschung schreckte er nicht zurück. Bellamy war schon rot geworden, nur weil ich ihn angesehen hatte, als er sich das T-Shirt über den Kopf gestreift hatte und nun durfte ich sogar nackt wie ich war, meine Finger in seinen Hosenbund haken? Ich verstand diesen Kerl nicht. Entweder er war deutlich untervögelt und wusste nicht, wie er reagieren sollte oder aber er wusste nicht wie er sich fühlen sollte. Schmunzelnd sah ich dabei zu wie er meine Hände aus seiner Hose zog und aus dem Wasser stieg. War er nun beleidigt? Nein, scheinbar sah er nur ein, dass es keinen Sinn machte mit Hose im See zu schwimmen. Moment mal… Konnte er überhaupt schwimmen? Selbst wir mussten es als Kinder noch lernen und er hatte ja noch nie einen richtigen See gesehen oder gar darin gebadet. Er konnte von Glück sagen, dass dieser See mir nur maximal bis zur Brust ging und er somit keine Chance hatte hier drin zu ertrinken. Ich sah ihm dabei zu wie er sich die nasse Hose von den Beinen schob und biss mir leicht auf die Unterlippe, als sich der dünne, ebenfalls nasse Stoff seiner Unterbekleidung um seinen Schritt legte. Oh ja, ich brauchte dringend mal wieder ein wenig Ausgleich und Bellamy war von allen Skaikru bisher die beste Wahl und ich könnte mir einen kleinen Teil seines Vertrauen erschleichen. „Sehr zufrieden.“, raunte ich also, als er leider schon wieder ins Wasser kam und sein Becken damit im Wasser verschwand. Hm… na ja, man konnte eben nicht alles haben, richtig? Entweder er war nah genug, dass ich meine weiblichen Reize spielen lassen und ihn verführen konnte oder aber ich schaute nur. Da war mir ersteres doch deutlich lieber. Dann hatte ich wenigstens auch etwas davon und musste nicht selbst Hand anlegen. Ich legte den Kopf schief, als er an mir vorbei und in Richtung Wasserfall ging. Ach plötzlich war er mutig und probierte sich aus? Schmunzelnd sah ich ihm dabei zu wie er seinen Kopf unter den Wasserfall hielt und seine kleinen Löckchen dann an seinen Schläfen klebten. „Wie gesagt, wir Grounder müssen auch mal genießen und das kann man sehr gut auch still tun. Vor allem wenn du mir deinen Hintern entgegenstreckst.“, grinste ich. Oh ja, der dünne Stoff klebte förmlich an seiner nassen Haut. „Also eigentlich könntest du das Stück Stoff jetzt auch noch loswerden. Bist du nicht neugierig wie es sich überall anfühlt? Ich kann dir sicher noch so eines beibringen, Skaikru.“ Ich konnte nichts dafür! Ich war deutlich auf Entzug und er war das einzige männliche Wesen weit und breit. Und wenn ich mich darauf einließ und nicht meinen Verstand entscheiden ließ, dann war er sogar ein recht hübsches Kerlchen.
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Re: The 100 RPG

Beitrag von Copilu am Di Jul 10, 2018 11:45 am

Jane Adams
Konnte Alex nicht einfach aufhören so dämlich zu grinsen? Er tat gerade so, als ob ich das offensichtliche nicht sehen würde. Doch Taylor hatte genauso wenig Gefühle für mich, wie ich für ihn. Gut, Taylor sah gut aus und wir verstanden uns, aber wir waren eben nur Freunde. Warum sollte ich überhaupt mit jemandem eine Beziehung anfangen? Es war so viel schlimmes auf der Erde passiert, wir hatten schon so viele verloren. Wenn ich jemanden so nah an mich ran ließ und ihm dann etwas passierte… Nein, es war besser so, wie es war. „Es ist nicht seltsam. Taylor und ich sind aber auch nur Freunde, da ist auch nichts seltsames“, meinte ich nur. Alex tat ja fast schon so, als ob es nicht mögliche wäre, dass Taylor und ich einfach nur befreundet waren, aber so war es nun mal, da war nicht mehr. So nah, wie er dachte, standen wir uns nun auch nicht. Im Gegensatz zu Alex wusste Taylor nichts von meiner Vergangenheit, nicht warum ich unter den 100 Jugendlichen gewesen war, genauso wenig wie ich über Taylors Verbrechen wusste. Immerhin ließ Alex mich das Thema beenden, ich hatte echt genug von dem Unsinn. Stattdessen machten wir uns gemeinsam auf den Weg zu Kane. Die Garde war immer noch am Trainieren. Da es immer noch Taylor war der kämpfte hatte es wohl noch keiner geschafft ihn zu schlagen, vielleicht müsste das mal jemand ändern. Sonst saß er nachher sicher auf einem hohen Ross und das musste ja nicht unbedingt sein. Erstmal stand jedoch ein Besuch bei Kane an, danach konnte ich mich immer noch um Taylor kümmern. Böse funkelte ich Alex an, als er meinte Taylor würde mir Kundschaft bringen. Sie waren vorsichtig bei den Kämpfen, sich nicht ernsthaft zu verletzten. Wobei Taylor und ich uns gegenseitig über die Zeit, schon mehr als blaue Flecken zugefügt hatten. Ernsthafte Verletzungen waren da aber auch nie bei gewesen. „Es passiert selten, dass sich einer Ernsthaft beim Training verletzt. Momentan ist durch die Leute von der Farm Station viel los. In der Regel ist es ruhiger auf der Krankenstation und dann bin ich selber eher beider Garde, als am verarzten von Verletzen. Danke für das Vertrauen, auf der Ark wäre es wahrscheinlich nicht so einfach geworden“, meinte ich seufzend. Man blieb eigentlich auf der Station, wo man geboren wurde. Gut es gab Ausnahmen, aber Krankenstation wäre schön ein ziemlicher Sprung gewesen. Nur waren wir eben nicht mehr auf der Ark, die Dinge liefen hier doch etwas anders. Inzwischen waren wir aber auch bei Kanes Zelt angekommen. Auch wenn Abby mehr zu sagen hatte, als Kane war es einfacher mit ihm zu reden. Die beiden standen sich nah und da Abby wichtigeres zu tun hatte war Kane meist die Anlaufstelle. Außerdem war er für die Garde zuständig, da bräuchten wir keinen Umweg über Abby zu gehen. Alex wirkte auf einmal geradezu nervös, doch das brauchte er nicht sein. Er wollte sich nur nützlich machen, da würde keiner etwas sagen. Mit seinen Fähigkeiten war er da am besten in der Garde aufgehoben. Eigentlich bei Indra, aber das Thema hatten wir ja schon. „Hey, es wird alles gut. Du sagst einfach, dass du dich nützlich machen willst und dafür in die Garde möchtest. Wenn du magst kann ich auch erst mal reden“, schlug ich vor. Aufmunternd lächelte ich ihn an, bevor wir nach drinnen traten. Kane war alleine und begrüßte uns höflich. „Ich bin vorhin die Vorräte der Krankenstation durchgegangen. Manche der Kräuter werden langsam, wir müssten Nachschub holen“, erklärte ich. Kane nickte nachdenklich, bevor er meinte das ich mit ein oder zwei Leuten der Garde Nachschub holen sollte. Er wollte die Leute am Tor informieren. Ich nickte und bedankte mich. Das war der übliche Ablauf, aber ich konnte eben nicht einfach so raus, um Nachschub zu holen, obwohl das natürlich deutlich einfacher wäre. Leicht stupste ich Alex an, dass er anfing zu Reden. Wir waren doch eh schon beim Thema Garde, da könnte er jetzt auch sein Anliegen vortragen. Kane würde ihm schon nicht den Kopf abreißen. Eher im Gegenteil, er wäre sicher froh über gute Unterstützung der Garde. Das was ich im Kampf mit Taylor gesehen hatte und wenn er wirklich mit dem Bogen umgehen konnte wäre er definitiv eine Bereicherung für die Garde.
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Beitrag von Troian. am Di Jul 10, 2018 2:14 pm

• Bellamy Blake.
Tessias Blick verfolgte mich durch das Wasser. „Was soll das werden Triku?“ Skeptisch rutschte mein Blick zu ihr. Es war es würde sie mit allen Mitteln versuchen mich aus meiner Kleidung zu bekommen. War das ihre Ansicht von Spaß? Da wo sie her kam war es das bestimmt, aber sie sprach nicht mit einem Grounder. Das sie das amüsant fand war klar. Schließlich war sie es, die die gesamte Zeit schon einen spaß daran hatte mir ihren Körper vorzuführen. Oder vielleicht war sie ja doch auf einen Hinterhalt aus. Ich kannte die Vorgehensweise der Grounder gut genug um mir zumuten zu können, dass sie irgendeine Idee aus brütete. Ich war nicht wie sie und natürlich würde ich mich nicht vor ihr komplett ausziehen. Wie ich bereits gesagt hatte, hatte dies weniger mit meinem Körper zu tun sondern mit der Tatsache dass ich kein Grounder war. Tassia war für mich wie eine Fremde. Dazu gehörte sie nicht zu uns. Die Waffenruhe hatte nichts über die einzelnen Menschen auszusagen. Tassia war einer dieser Menschen, bei denen man zunächst etwas Vorsichtig vorging. Auf ihrem Blick musste ich etwas schmunzeln. Sie traute mir also immer noch zu, dass ich ihr zutraue, dass sie mich umbringen wollte. „ Versteh mich nicht falsch, ich habe absolut nichts dagegen diesen Moment mit einer schönen Frau zu teilen, aber da wo ich herkomme zieht man sich nicht sofort komplett aus. Im Besten Fall tut man dies gar nicht.“ Gut, vielleicht hat meine Schwester auch recht damit, dass ich zu alt geworden war und mich innerhalb dieses Jahres auf der Ark verändert hatte. Der damalige Bellamy Blake wäre sicherlich komplett anders  in dieser Situation gewesen und hätte anders reagiert. Doch mittlerweile hatte ich verstanden, dass es hier nicht nur um den Spaß ging. Jeder von uns musste Verantwortung tragen. Da draußen gab es viele Menschen, auf die sich auf mich verließen. Ich musste auf Octavia aufpassen und auf Clarke. Diese Leute verließe sich auf mich und seitdem war einfach kein Platz mehr in meiner Welt wie der alte Bellamy zu sein. Ich hielt meine Hand unter das auf mich hinab prasselnde Wasser. Ich fragte mich wirklich wie dieses Wasser es schaffte, solch eine Temperatur zu erlangen. Es war nahezu warm, obwohl die Nacht zum frösteln war. „Was siehst du mich die gesamte Zeit über so an? Ich habe dich angestarrt, du starrst mich an. Ich hab’s kapiert, es war ziemlich offensichtlich. Sind wir denn jetzt quitt?“, ich lachte kurz auf und erhärtete mit dem Fuß einen kleinen Felsvorsprung im Wasser. Ich setzte mich darauf und lehnte mich an die Wand hinter mich. Ich zog die Beine an mich heran und somit war fast mein gesamter Körper im Wasser verschwunden. Es schauten nur noch meine Knie heraus und den Kopf den ich bin darauf ablegte. Vermutlich starrte Tassia, da sie realisierte, wie Neu das alles für mich war. Man musste es vermutlich an meinen Augen erkennen die vor Begeisterung schimmerten. „Gibt es noch mehr solcher Orte auf der Erde?“, fragte ich interessiert und blickte auf. Ich wusste, dass selbst wenn es sie gab, ich sie niemals zu Gesicht bekommen würde. Ich war kein Entdecker und Arkadia zu verlassen würde mir nie in den Sinn kommen. Ich hatte Aufgaben zu erledigen. Gedankenversunken sah ich erneut zu Tassia. „Ich meine, kennst du sie? Hast du sie alle schon mal gesehen?“ Es machte mich neugierig. Tessia kannte sich auf der Erde aus. Sie war hier unten aufgewachsen. Ich fragte mich, wie die Natur es schaffte solch eine Katastrophe zu verarbeiten. Wie konnte es sein, dass sie sich so schnell erholte und solch magische Orte schaffte. Als sei nichts passiert. Es war, als seien wir Menschen nie ein Teil davon gewesen. Wieso mussten wir diese Erde dazu nutzen um Krieg zu führen? Weil wir so waren. Es lag in unserer Natur, da der Mensch sich dazu gedrungen fühlte Macht auszuüben. „Wieso bist du auf der Flucht?“, fragte ich auf einmal und war selbst ein wenig überrascht darüber. Doch ich hatte schon einmal darüber nachgedacht. Wenn die Grounder ein Volk waren und sie sich doch so gut verstanden und Krieg gegen Azgeda und die Mountain Man führten, wieso war sie als Triku außen vor? „Du scheinst nicht unbedingt das Bedürfnis zu haben zu deinen Leuten zurück zu kehren. Du interessierst dich nicht für die Waffenruhe oder die Gefangenen in Lohnt Weather. Wieso?“ Ob sie mir darauf eine Antwort schenkte, war eher Fraglich. Trotzdem hielt ich mich deswegen nicht bedeckt. Sie benahm sich genauso aufdringlich in Arkadia unseres Gleichen gegenüber und ich wollte einfach ein wenig mehr über sie erfahren, wenn sie schon vor hatte eine gewisse Zeit über bei uns in Arkadia zu bleiben.
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