Vampirjäger [RPG]

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Jul 22, 2018 8:18 pm

Sofie
Es war ein komisches Gefühl. Immerhin würde sich mit der einen Nacht alles ändern können. Ich strich mir immer wieder über das Gesicht. Am liebsten würde ich es einfach vergessen und so tun, als wäre nichts passiert. Aber ich würde mich der Sache stellen müssen und das war nicht so einfach. Was würde ich machen, wenn ich schwanger war? Immerhin konnte er mich noch verlassen. Er schien nicht bereit dafür zu sein... Keine Ahnung, wie viel an Zeit verging, aber ich konnte ja nicht ewig in der Wanne bleiben. Daher machte ich mich auf den Weg hinaus, trocknete mich ab und danach zog ich mir einfach einen Slip und ein Kleid an. Ich schaute nicht auf den Test, da ich gerade nicht wissen wollte, ob er wirklich positiv war. Daher machte ich mich aus dem Zimmer und schaute ein wenig überrascht, als er im Schlafzimmer war und auf dem Bett saß. Die Situation war ein wenig komisch, aber ich konnte es doch auch nicht ändern. Erneut biss ich mir auf die Unterlippe und setzte mich einfach neben ihn. "Ich habe einen Test gemacht. Er ist im Bad und ich habe noch nicht darauf gesehen. Wenn du möchtest, kannst du nachsehen, damit du sicher bist. Aber mach die keine Sorgen, du kannst gerne gehen, wenn ich schwanger sein sollte. Ich werde dich nicht dazu zwingen, bei mir zu bleiben. Immerhin möchte ich ja nicht dein Leben ruinieren. Immerhin gibst du mir das Gefühl, dass ein Kind das letzte ist, was du gerade, oder auch in naher Zukunft, haben möchtest" Keine Ahnung, ob es das war, was er hören wollte. Aber ich musste ihm einfach sagen, wie ich mich fühlte. Wie ich mir dabei vorkam und er sollte meinen Standpunkt verstehen. Ich seufzte und lehnte mich zurück auf das Bett. So lag ich auf dem Rücken und musste nicht in seine Augen schauen. Das konnte ich gerade einfach nicht ertragen. Meine Augen waren geschlossen. Auch wenn ich hörte, dass er aufstand. Er schien nervös zu sein, aber daran konnte ich nichts ändern. Immerhin hatte ich es ja nicht darauf angelegt..
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 22, 2018 8:36 pm

Elijah Devaney
Sie war sauer. Gut, dann sollte sie halt sauer sein. Ich seufzte leise auf und setzte mich einfach auf das Bett. Ich fuhr mit der Hand durch mein Haar und hörte, wie das Wasser im Bad abgelassen wurde. Ich drehte den Kopf und sah, wie sie gleich danach aus dem Badzimmer kam. Sofie setzte sich neben mich hin und ich sah sie kurz an, aber sie sah betrachtete mich noch nicht einmal richtig. Ich sah wieder auf den Boden, hob den Blick aber doch, als sie mir mitteilte, dass sie einen Test gemacht hätte. Ich schluckte hart, doch ihre nächsten Worten waren wie ein fester Schlag in meine Magengrube. Ich verdrehte die Augen, stand dann auf und ging Richtung Badezimmer. Ich drehte mich dann aber nochmal um und sah sie an. „Ich würde doch niemals weg gehen. Jetzt wo ich ein Vampir bin, erst recht nicht mehr", meinte ich und sah sie an. Ich liess die Schultern sinken und sah sie an. „Aber schön zu hören, wie positiv du über mich denkst", sagte ich eingeschnappt und drehte mich um. Ich ging ins Badezimmer und warf die Tür mit einem lauten Knall hinter mir zu. Ich hatte wohl gerade jedes Recht dazu, dass ich wütend war. Ich war ihr Freund und sie dachte so über mich? Dachte sie ernsthaft, dass ich abhauen würde? Das war ja wirklich eine tolle Einstellung, die sie gegenüber von mir pflegte. Ich liess mich auf den Toilettendeckel sinken und mein Blick fiel kurz auf den Schwangerschaftstest. Aber wollte ich das Ergebnis wirklich wissen? Schlussendlich griff ich aber doch danach und biss mir auf die Lippe, als ich das Ergebnis sah. Sie war… schwanger. Ein einziges Mal und sie war tatsächlich schwanger. Ich seufzte tief und liess den Test langsam wieder sinken, während ich einfach regungslos an die Wand starrte. Ich war noch nicht einmal eine Woche lang ein Vampir und bereits jetzt schon hatte ich es geschafft, sie zu schwängern. Ich war ja wirklich mal ein ganz toller Vampir! Ich legte den Test hin und vergrub das Gesicht in meinen Händen. Sie war schwanger und dazu hatte sie noch eine so unfassbar tolle Meinung von mir. Besser konnte es ja gerade nicht laufen.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Jul 22, 2018 8:54 pm

Sofie
Normal würde ich auf seinen Herzschlag achten. Aber leider hatte er den nicht mehr. Ich würde ihn nie wieder so in den Armen halten können wie früher und auch nie wieder sein eigenes Blut trinken können. Auch wenn das mit dem Blut eher Nebensache war. Erneut schaute ich gegen die Decke und danach setzte ich mich wieder auf. Ich wollte gerade wissen, was der Test ergeben hatte. Aber ich hatte auch Angst. Was, wenn er wirklich positiv war? Wenn sich meine Ängste bestätigen und er mich verlassen würde? Ich merkte, wie meine Augen anfingen zu brennen und wie mein Hals langsam trocken wurde. Ich wollte nicht weinen, aber ich schien in dem Moment keine andere Lösung zu haben. Wie sollte ich sonst all die Wut und auch die Emotionen raus lassen? Es dauerte einen Moment, bis ich mit vor die Türe stellte und daran klopfte. "Elijah.. lass mich rein. Wir sollten reden." Klar hatte ich gemerkt, dass ihm meine Antworten nicht passten. Aber wie gerne ich das regeln würde. Hatten wir denn nicht schon genug Stress? Kommende Woche würden wir zu Leon gehen müssen und dazu musste ich noch das eine oder adere klären. Ich konnte eine Schwangerschaft gerade nicht brauchen, aber ich würde alles geben, dass wir beide wenigstens keinen Stress hatten über eine Sache, die nicht einmal bestätigt war. Oder wusste er da was, was ich nicht wusste?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Jul 23, 2018 10:16 pm

Elijah Devaney
Ich würde sie nie in meinem Leben verlassen. Das wäre mir auch niemals nur ansatzweise in den Sinn gekommen. Aber das hier… das war mir gerade alles zu viel auf einmal. Ich war erst gerade gestern verwandelt worden. Gestern! Und nun sollte ich bereits schon in sechs Monaten Vater werden? Es war ja nicht so, als wäre ein Kind zu kriegen, etwas schlechtes. Eigentlich war es ja etwas Tolles, aber der Moment… er könnte gar nicht schlechter sein. Ich starrte den Test, der positiv war, eine ganze Weile an, bevor ich aufsah und einfach an die gegenüberliegende Wand starrte. Wie sollte ich das denn bitte alles hinkriegen? Ich war doch jetzt schon total überfordert. Dazu kam noch, dass wir nächste Woche das Treffen mit Leon hatten. Ich wusste, dass dieses Treffen sein musste. Andererseits wollte ich all diese Blicke von den Jägern nicht sehen. Das waren einmal meine Freunde gewesen und nun wären es meine Feinde. Ich horchte auf, als es an der Tür klopfte und blieb noch für ein paar Sekunden sitzen. Aber ich wusste, dass sie es nicht verdient hatte, dass ich sie einfach da draussen stehen liess. Also stand ich auf und öffnete die Tür. Den Schwangerschaftstest legte ich wieder dorthin, wo ich ihn genommen hatte. Ich öffnete die Tür und sah sie dann an. Wir sollten reden. Das mussten wir tatsächlich. Ich glaubte kaum, dass Sofie das Kind abtreiben würde. Natürlich würde ich mit diesem Vorschlag nicht kommen, aber sogar wenn ich würde, würde sie es nicht tun. Dafür war sie einfach zu altmodisch. An solchen Sachen erkannte man einfach, dass Sofie nicht in dieses heutige Zeitalter hineingeboren worden war, sondern aus einer anderen Zeit stammte. Ich seufzte leise und sah sie dann an. In einem halben Jahr wären wir Eltern. Dieser Gedanke klang total absurd und dennoch war es nun einmal so. „Du bist schwanger“, sagte ich und schluckte. Das war es doch, was sie hatte hören wollen oder? Sie hatte hören wollen, ob es denn nun so war oder nicht. Tja, da hatte sie ihre Antwort. Ob sie jetzt vor Freude ausflippte oder nicht, war ihr überlassen. Ich war gerade einfach nur überfordert damit.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mo Jul 23, 2018 10:44 pm

Sofie
Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, da er die Türe einfach nicht aufmachte. Ich hatte einfach keine Ahnung, was er so lange darin machte und auch was geschehen war, dass er mir nicht direkt antwortete. Langsam machte ich mich wirklich Sorgen, auch wenn ich so viele andere Dinge im Kopf hatte. Ich lehnte den Kopf an die Türe und schloss meine Augen. Mir war ein wenig schwindelig und ich hoffte sehr, dass es nur daran lag, dass ich das Blut brauchte. Aber ich würde mir gleich noch was holen gehen. Irgendwie hatte ich heute mehr Durst als sonst. Aber das konnte auch daran liegen, dass in der letzten Zeit so viel an Stress gewesen war und das ich gerade ein wenig an Ruhe hatte und alles hinaus kam. Gerade hatte ich mich wieder ein wenig gefangen, als er die Türe aufmachte und mir dabei direkt in die Augen schaute. Aber er sah nicht gut aus. Hatte ich gerade ein wenig zu heftig reagiert? Ich hob fragend eine Augenbraue und nahm seine Hand in die meine. Es schien ihm gerade schwer zu fallen, mir in die Augen zu sehen. Aber warum denn nur? Ich hob seinen Kopf an und küsste sanft seine Lippen. Ich wollte einfach, dass er sich wohl fühlte. Aber machte ihn das noch wütender? Auch wenn ich nicht wusste, ob es das richtige Wort war. Gerade wollte ich was sagen, als er dann auch schon die Antwort auf meine Frage hatte. "Meinst du das ernst? Ich meine.. wir hatten nur einmal Sex und du willst mir sagen, dass es direkt ein Treffer war? Das ich schwanger bin und wir beide Eltern werden?" Ich schluckte und schaute kurz auf unsere Finger und danach wieder in seine Augen. War es das, was ihn so fertig machte? Ich dachte einen Moment nach."Oh mein Gott.. es tut mir so leid. Also, das was ich eben gesagt habe. Ich habe das nicht so gemeint, ich.." Ich hatte doch nicht damit gerechnet, dass ich direkt schwanger werden würde. Das sich unser beider Leben verändern würde und das nach nur einer Nacht. Ich biss auf meine Unterlippe und legte meine andere Hand ebenfalls um die seine. Langsam spielte ich mit seinen Fingern. Alles, was ich eben noch im Kopf hatte, war weg und es gab da gerade nur noch ein Thema, was wichtig war. Ich zog ihn einfach mit auf das Sofa, auch wenn ich nicht wusste, ob er Zeit für sich brauchte. Aber wir mussten darüber reden Mussten einfach klären, wie es mit uns, aber auch mit dem kleinen weitergehen würde. Jetzt würde sich alles ändern und wir beide mussten doch mit so vielen anderen Dingen klar kommen. Ich setzte mich neben ihn und strich weiterhin mit den Fingern über seine Hand. Aber es viel mir in dem Moment einfach schwer, die passenden Worte zu finden. Ich brauchte einen Moment und schaute danach wieder in seine Augen. "Worüber möchtest du als erstes reden? Ich meine.. es gibt da so viel, was wir besprechen sollten. Was wir besprechen müssen.. was wir alles regeln und auch was wir vorher noch umsetzten sollten." Gerade schien ich erst verstanden zu haben, was passiert war. Das wir beide Eltern werden würden und auch das wir beide was hatten, was uns für immer verbinden würde. Eine Hand legte ich auf meinen Bauch und versuchte zu verstehen, wie es so schnell dazu kommen würde. Es herrschte Stille und ich würde alles geben, dass er sie durchbrechen würde. Aber warum sollte ich das nicht machen? Ich schluckte erneut und hob den Kopf, dass ich wieder in seine Augen schauen konnte. Daher versuchte ich es mit einem Witz.. "Naja.. wenigstens haben wir beide das mit dem Kinderzimmer geregelt. Es sollte also mindestens eines werden.." Ich versuchte zu lächeln, auch wenn es nicht richtig klappte. Daher setzte ich mich richtig neben ihn und lehnte den Kopf an seine Schultern, bevor ich kurz die Augen schloss. Diese Stille war unerträglich. Was konnte ich nur sagen, dass es nicht mehr so war? Ich seufzte und strich erneut über seinen Handrücken, bevor ich tief einatmete. "Freust du dich auf das kleine?" Keine Ahnung, was ich bei einem -nein- empfinden oder wie ich reagieren würde. Aber mussten wir nicht irgendwo anfangen? Hoffentlich würden wir nicht ewig hier sitzen, immerhin drehte ich jetzt schon fast durch, da ich so einen Durst hatte.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jul 24, 2018 9:06 pm

Elijah Devaney
Sofie nahm meine Hand in ihre und hob meinen Blick an. Sie küsste mich, aber irgendwie war mir gerade einfach nicht danach. Ich könnte jetzt nicht einfach so tun, als wäre nichts geschehen. „Denkst du etwa, dass ich Spass darüber mache?“, fragte ich und schüttelte ein bisschen fassungslos den Kopf. Vor allem machte man garantiert keine Spässe darüber. Man machte keine Witze über Schwangerschaft und gerade sie sollte das doch wissen. Aber anscheinend war das nicht so. Sie sagte zwar nun, dass es nicht so gemeint war, aber trotzdem hatte sie es gesagt. Sie hatte es gesagt und die Worte würden nicht so schnell aus meinem Kopf verschwinden. Sie hatte ernsthaft gedacht, dass ich verschwinden würde, wenn ich erfahren würde, dass sie schwanger wäre. Ich fragte mich immer noch, wie sie auf so eine beschissene Idee hatte kommen können! Sie zog mich mit zum Sofa und ich liess es widerstandslos geschehen. Aber als sie dann einfach so.. sachlich über das ganze anfing zu reden, sah ich sie für einen Moment fassungslos an. „Wie.. wie kannst du so ruhig bleiben?“, fragte ich sie und schüttelte den Kopf. Und dann fragte sie mich auch sogar, ob ich mich über das Kleine freute? Ich hatte erst gerade vor wenigen Minuten erfahren, dass sie schwanger wäre. Das war etwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten. Sie war doch selbst total schockiert darüber gewesen, dass sie auf einmal so schwanger war. Sie hatte vielleicht schon einmal Kinder gehabt. Sie wusste, wie so eine Schwangerschaft ablief und wollte das vermutlich auch. Sie hatte immer davon erzählt, dass sie einmal Kinder mit mir haben wollte. Ich dagegen war noch nicht wirklich bereit dazu gewesen. Das war ich immer noch nicht und trotzdem hatte ich keine andere Wahl. In sechs Monaten wäre ich Vater und ich wusste noch nicht einmal, wie so ein Vater war. Ich seufzte leise und schüttelte den Kopf, bevor ich die Schulter zuckte und sie ansah. „Ich kann dir jetzt doch nicht sagen, ob ich mich darüber freue. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und ausserdem habe ich gerade andere Sachen, um die ich mich kümmern muss“, meinte ich und sah sie an. Das wusste sie genauso gut wie ich. Ich musste mich zuerst einmal mit mir abfinden. Ich musste mich an mein neues Wesen gewöhnen und konnte gerade nicht daran denken, dass Sofie noch dazu schwanger wäre. Ich musste mich daran gewöhnen, dass ich nun keinen Herzschlag mehr hatte und dass ich Blut trank, aber keine Nahrung mehr zu mir nehmen musste. Wie sollte da gerade noch die Gedanken um ein Baby Platz haben? Erwartete das Sofie gerade wirklich von mir?

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Di Jul 24, 2018 9:46 pm

Sofie
Dachte er etwa, dass ich es darauf angelegt hatte? Das ich wollte, dass es so schnell passierte? Ich löste meine Hände von den seinen und verschränkte sie vor meinem Bauch. Ich war wütend, auch wenn ich eigentlich Rücksicht nehmen sollte. Er war gerade erst gewandelt worden, außerdem hatte er immer gesagt, dass er sich dafür einfach noch nicht bereit fühlte. Aber all das würde es doch nicht besser machen. Ich würde dieses Kind bekommen, auch wenn er es noch nicht haben wollte. Genau das hatte ich ihm eben gesagt und ich würde es auch immer wieder sagen Nur schien er gerade nur sich im Kopf zu haben. "Denkst du, dass es für mich einfach ist? Jetzt wo wir dafür Sorgen müssen, dass du alles über unsere Sitten und Bräuche lernst. Das du verstehst, wie das mit dem Trinken geht und auch das du immer satt sein solltest, solange du das noch nicht unter Kontrolle hast. Ich habe mir das auch nicht ausgesucht. Oder denkst du, dass ich das mit Absicht gemacht habe? Das ich es darauf angelegt habe und auch das ich auf deine Gefühle keine Rücksicht nehmen würde? Denkst du, dass so eine Schwangerschaft einfach ist? Ich kann mir denken, dass es dir gerade nicht gerecht vorkommt. Aber hast du mal daran gedacht, wie sich das Kind ernährt? Dass es sich mein Blut nimmt und wenn was schief geht, dass ich mein Leben dafür hergeben muss? Es tut mir sehr leid, dass du nicht mehr an Zeit hast, um dich damit auseinander zu setzten. Das ich nicht aufgepasst oder mir das vorher eingefallen ist. Aber ich werde es nicht ändern. Natürlich kann ich mir denken, dass du ein wenig an Zeit brauchst und auch das du andere Dinge im Kopf hast. Darum werde ich jetzt in das Arbeitszimmer gehen und die Sachen ergänzen, die in den Vertrag gehören. Wenn du mich suchst, dann weist du ja, wo du mich findest. Wenn du reden möchtest, kannst du auch gerne zu einem der Wachen gehen. Jim kann dir genau erklären, wie das mit der Schwangerschaft geht und was man beachten muss. Oder du gehst zu den Arzt und er erklärt dir das alles. Falls du Durst bekommst, in dem Kühlschrank ist Blut, dass du einfach nur trinken kannst. Du solltest es nehmen." Ich kratzte mich am Kopf und danach stellte mich mich auf. Er schien gerade Ruhe zu brauchen und da würde ich ihn lassen. Auch wenn wir noch eine Menge regeln und besprechen mussten. Wenn wir beide einfach noch sitzen und er mich an sich heranlassen würde. Aber es schien, als würde er gerade dicht machen und brauchte Zeit zum nachdenken. Ich seufzte und schaute erneut in seine Richtung. Aber es kam keine Reaktion.. Das machte mich ein wenig traurig. Aber was hatte ich auch anders erwartet? Ich machte mich in den Flur und danach ging ich in das Arbeitszimmer. Aber die Türe lies ich offen, falls er es sich anders überlegen würde. Danach schnappte ich mir was zu schreiben, aber ich konnte einfach nicht die passenden Worte finden. Daher machte ich einen Termin beim Arzt, bevor ich die Arme auf dem Tisch verschränkte und meinen Kopf darauf legte. Es sah bestimmt so aus, als würde ich schlafen. Aber ich konnte nicht schlafen. Langsam merkte ich wieder das Brennen in meinem Hals und mein Körper machte mir mehr als deutlich, dass ich mehr als dringend das Blut brauchte. Aber das ignorierte ich einfach. Würde schon nichts passieren.. Ich schloss erneut die Augen und merkte, dass erneut die Tränen über meine Wangen liefen. Vielleicht brauchte ich das einfach, dass ich all den Druck und den Stress abbauen konnte. Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich da saß, aber ich hoffte sehr, dass er kommen und wir vernünftig darüber reden konnten. Und ja.. wenn ich ehrlich war hatte ich Angst, dass er gehen und nicht zurückkommen würde.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Jul 25, 2018 10:03 pm

Elijah Devaney
Sofie verstand überhaupt nicht, worauf ich hinaus wollte. Hatte sie etwa total vergessen, dass ich erst gerade gewandelt worden war? Und das nicht, weil wir es so geplant hatten, sondern weil ein anderer Vampir es für gut hielt, mich zu töten. Er hatte ein Messer durch meinen Körper gebohrt und ich war verblutet. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar, während sie wieder einen von ihren Anfällen bekam. Natürlich, jetzt war ich wieder der Blöde. Das war doch immer so. Ich sagte meine Meinung, sie konnte damit nicht umgehen und dann stellte mich als der Blöde dar. Das tat sie immer und das würde nicht mehr funktionieren. Sie konfrontierte mich mit diesen Sachen, nur weil sie schon einmal schwanger gewesen war. Ja, sie wusste genau, wie das ablief! Sie hatte es mehr als einmal erlebt und sogar Jim wusste Bescheid. Musste sie mir das noch unter die Nase reiben? Das machte das ganze nicht besser. „Schön, dass Jim sich damit auskennt“, erwiderte ich mit zusammengebissenen Zähnen und warf ihr einen kurzen Blick zu. Wieder einmal mehr machte sie sich einfach aus dem Staub. Sie warf mir vor, dass ich weglaufen würde, aber gerade war sie immer diejenige, die weg lief. Aber sie warf es mir an den Kopf! Ihren letzten Satz ignorierte ich. Ich hatte schon zwei Becher Blut getrunken, sollte das etwa nicht reichen? Ich blieb wieder einmal mehr alleine sitzen und sah, wie Sofie auf den Flur trat und aus meiner Sicht verschwand. Merkte sie denn überhaupt, wie kindisch sie sich benahm? Sie liess sich gar nicht auf mich ein. Sie hörte mir nicht zu, sondern hatte einfach ihre voreingenommene Meinung. Ich seufzte tief und legte den Kopf in den Nacken, bevor ich die Augen schloss. Ich würde ihr nicht hinterherlaufen. Sie machte mir Unterstellungen, dass ich davon lief. Sie hatte es jetzt gerade getan, also würde ich ihr nicht hinterher laufen. Wenn sie sich beruhigt hatte, konnte sie ja gerne zu mir kommen. Ich stand auf und schüttelte den Kopf. Ich brauchte gerade einfach Bewegung. Ich schrieb ihr einen kurzen Zettel, dass ich wieder am Trainieren war und verschwand dann nach unten. Ich musste mich gerade einfach mit anderen Gedanken beschäftigen. Es änderte nichts, wenn ich nun die ganze Zeit darüber nachdachte. Sofie würde deswegen immer noch sauer sein. Also würde ich mich einfach versuchen zu beschäftigen. Ich musste mich jetzt gerade wirklich um mich selbst kümmern.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Fr Jul 27, 2018 5:53 pm

Sofie
Ich wusste nicht, wie lange ich brauchte, bis ich mich wieder einbekommen hatte. Ich hatte einfach das Gefühl, dass er mich nicht verstand. Das er gerade nur an sich dachte und auch daran, wie er all das überstehen konnte. Aber wir beide waren zusammen, hatten eine Zukunft und würden in der nächsten Zeit nicht nur an uns denken müssen. Erneut strich ich mir über die Augen und machte mich auf den Weg zurück. Gerade da konnte ich einfach nicht an Leon oder an den Vertrag denken. Ich musste da zuerst eine menge anderer Dinge regeln. War es denn nicht wichtiger, dass wir alles auf die Reihe bekommen würden? Gerade wollte ich mich auf den Weg zu Elijah machen, als in an dem Zimmer von Jim vorbeikam. Ich klopfte an, da ich dringend mit jemandem reden musste. Aber es war nicht so einfach. Als ich genauer hörte, merkte ich, dass er nicht alleine war. Aber gehen konnte ich ja jetzt auch nicht einfach. Als er an die Türe kam, da schaute er mich verwundert an. Aber er schien gerade mit anderen Dingen beschäftigt zu sein und hatte nichts mitbekommen. Ob das auch so sein würde, wenn ich in Gefahr war? Wenigstens konnte ich mich durchsetzten und das Leben der kleinen würde ich immer schützen können. Ich entschuldigte mich und ging danach einfach weiter, wobei die Türe auch schon wieder geschlossen wurde. Normal müsste er sich darum kümmern, wie es mir geht. Aber ich hatte gerade keine Nerven dazu, ihm das auch noch klar zu machen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich alle nur um sich kümmerten. Das es sie nicht interessierte, was mit den anderen war...
Als ich danach wieder im Zimmer angekommen war, schaute ich mich um, aber er war nicht mehr da. Wo konnte er denn nur hin sein? Ich suchte im Schlafzimmer und danach auch im Badezimmer. Verdammt, war er wirklich weg und hatte mich einfach alleine gelassen? Ich machte die Schränke auf und sah seine Sachen, aber das beruhigte mich auch nicht. Gerade wollte ich anfangen zu schreien, anfangen auszuflippen.. aber ich drehte mich nochmals um und sah den kleinen Zettel auf dem Tisch. Manchmal war ich echt so eine Idiotin. Wie konnte das nur sein? Ich strich mir über das Gesicht und machte mich nach unten. Normal hätte ich grinsen oder mich über die Nachricht freuen müssen, aber irgendwie war das gerade nicht drin. Es dauerte einen Moment, bis ich unten war. Er schien gerade was mit den Hanteln zu machen und dabei wurden seine Muskeln noch definierbarer als vorher schon. Wenigstens hatte er keinen Spiegel und konnte mich auch nicht sehen. Aber ich konnte ihn einen Moment beobachten. Woher sollte ich wissen, dass er hier unten war? Ob ich wieder gehen sollte, da er einfach nur Zeit für sich brauchte? Aber warum hatte er mir dann diesen Zettel geschrieben? Ich zuckte mit den Schultern und machte mich auf den Weg zu ihm. "Hey.." ich wollte ja nicht, dass er sich erschreckte und.. achja... er war ja kein Mensch mehr. Irgendwie hatte ich das immer noch nicht realisiert. "Wir sollten uns unterhalten. Ich weiß, dass es für dich gerade nicht einfach ist. Das du eine Menge verstehen und auch lernen musst. Aber kannst du dir denken, wie das für mich ist? Wie es ist, wenn sich alles ändert und das nicht nur wegen deiner Wandlung? Denkst du, dass ich es ausgesucht habe, dass du nicht nur mit einer Sache zurechtkommen musst?" Ich legte die Arme um meine Seiten, auch wenn ich lieber in seinen Armen liegen würde. Aber ich hatte das Gefühl, dass er gerade einfach die Distanz brauchte. Klar, machte ich mich gerade schon wieder wahnsinnig. Natürlich wusste ich, dass er das nicht unbedingt mochte. Aber so war ich eben und ich konnte das nicht ablegen. Immer hatte ich mir Sorgen gemacht und mich auch um alles andere kümmern müssen. Ich schaute auf in seine Augen und versuchte darin zu lesen. Aber ich bekam es einfach nicht hin. Ich wusste nicht, ob es daran lag, dass ich müde war. oder ob es daran lag, dass ich einfach nur Durst hatte. Auch wenn ich es eher auf das zweite schieben würde. Ich lehnte den Kopf in den Nacken und danach wieder nach vorne, bevor ich tief einatmete und erneut in seine Augen schaute. Ich hatte so viel zu sagen, aber ich wollte ihn auch nicht erschlagen. Immerhin wollte ich ihn bei mir haben und ihn nicht verjagen. Ich biss mir auf die Unterlippe. da er mir einfach keine Antwort gab. Was sollte ich machen? Sollte ich einfach wieder gehen? Aber würde er mir das nicht auch sagen? Langsam wurde ich ungeduldig. Er wusste, dass ich nicht einfach war. Warum nur war es heute so schwer, dass er nicht einmal mit mir redete?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 29, 2018 12:05 pm

Elijah Devaney
Ich wusste nicht so echt, was Sofie von mir erwartete. Ich würde keine Freudensprünge machen, denn dazu war gerade einfach zu viel passiert. Ein Jahr später hätte ich es vielleicht sogar begrüsst, wenn sie schwanger gewesen wären. Vielleicht hatten wir es dann auch versucht und wir hätten es gewollt, dass wir ein Kind bekamen. Aber jetzt war wohl wirklich der ungünstigste Zeitpunkt, den es überhaupt gab. Sofie schien das aber nicht zu verstehen. Wie sollte sie aber auch wissen, was ich durchmachte? Natürlich hatte sie auch irgendwann mal die Wandlung durchgemacht. Doch ich hatte das Gefühl, dass es erstens schon zu lange her war, als dass sie es noch jemandem nachfühlen konnte, wie sich die Wandlung anfühlte und zweitens war sie nicht so ein verbissener Jäger gewesen, wie ich es gewesen war. Woher sollte sie aber auch wissen, wie sich das für mich anfühlte? Ich war das, was ich gejagt hatte, seit ich noch nicht einmal ein richtiger Mann gewesen war. Aber das interessierte sie anscheinend nicht. Gerade war ihr nur das Baby wichtig, dass in ihrem Bauch heranwuchs. Kümmerte es sie überhaupt, wie es mir dabei erging? Es sah nicht gerade so aus, denn sie verschwand einfach und liess mich alleine zurück. So würden wir garantiert keine Lösung finden. Aber ich war auch nicht bereit, ihr immer und immer wieder hinterherzulaufen. Dabei hatte ich nichts falsch gemacht. Ich war kein Vampir und ich hatte mich garantiert noch nie damit befasst, ab wann ein Vampir jemand schwängern konnte. Sie aber hätte es wissen müssen und sie hätte es mir sagen müssen. Ich schrieb ihr einen Zettel und ging danach in den Trainingsraum hinunter. Irgendwie musste ich ja versuchen auf andere Gedanken zu kommen, also trainierte ich einfach weiter, bis irgendwann die Tür aufging. Ich legte die Hanteln beiseite und drehte mich zu ihr um. „Nein, das sage ich ja gar nicht“, erwiderte ich frustriert und fuhr mir durch das Haar. Sie schien es immer noch nicht ganz zu verstehen. „Aber wie kannst du einfach so… ruhig bleiben, als wäre nicht gerade mein totales Leben durcheinander geraten? Kannst du überhaupt verstehen, wie ich mich fühle? Denn ich glaube es nicht“, sagte ich ehrlich und fuhr mir erneut durch das Haar. Ich seufzte tief und schüttelte den Kopf. „Ich war ein Jäger. Ein ziemlich erfolgreicher Jäger. Ich war bereit mich verwandeln zu lassen, aber von dir und dann wenn der Zeitpunkt stimmte. Das… ist alles total verdreht abgelaufen und nun bist du auch noch schwanger? Du musst doch einfach verstehen, dass ich dann nicht ruhig bleiben kann und so tun kann, als wäre alles total in Ordnung, denn gerade ist gar nichts in Ordnung“, stellte ich klar und sah sie an. Jedenfalls war es gerade für mich so. Ich brauchte einfach Zeit.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Jul 29, 2018 12:41 pm

Sofie
Es fiel mir wirklich schwer, dass ich ihm nicht ins Wort fiel und auch das ich nicht anfangen würde zu schreien. Aber genau das wäre in dem Moment einfach das falsche gewesen. Er schien gerade sowas wie eine Kriese zu erleben. Aber wie sollte ich ihm da nur helfen, wenn er nicht mit mir reden und mich immer noch vor Vorwürfe stellte, oder mir Dinge erklärte, die ich so nicht nachvollziehen konnte. "Woher soll ich denn wissen, wie es dir geht? Du schottest dich komplett ab und wenn ich versuchte mit dir darüber zu reden. Wenn ich versuche dir das alles zu erklären, verhältst du dich noch komischer. Bei mir ist das mit der Wandlung schon sehr lange her und ich habe fast keine Erinnerungen mehr an diese Zeit. Damals musste ich darum kämpfen, dass ich nicht erneut getötet werden. Aber die Geschichten kennst du ja bereits." Eigentlich wollte ich nicht schon wieder damit anfangen. Aber irgendwie kam es immer wieder dazu. Ich schloss kurz die Augen, bevor ich erneut in seine Richtung schaute. Auch für mich war es nicht einfach. Aber das wollte er einfach nicht hören. "Wie oft soll ich dir noch sagen, dass ich dich einfach nicht sterben lassen konnte? Das ich es nicht anders machen konnte. Denkst du, dass ich es mir ausgesucht habe? Das ich das mit deiner Wandlung genauso haben wollte? Natürlich ist ein Jahr nicht viel und wir hätten langsam damit anfangen müssen. Aber doch nicht, weil dich einer der Wachen getötet hat." Verdammt, reiß dich zusammen.. "Und das mit der Schwangerschaft. Wer konnte denn damit rechnen, dass du es gleich beim ersten Versuch schaffen würdest? Das ich gleich schwanger werde? Sowas sollte beiden Freude machen. Aber gut.... Ehrlich gesagt, weiß ich einfach nicht, was ich dir sagen oder wie ich es dir alles erklären soll. Immer wenn ich damit anfangen scheinen deine Gedanken wo anders zu sein. Wenn ich dir erkläre, dass du das Blut brauchst, damit du denken, aber auch damit du überleben kannst. Immer in dem einen Moment siehst du mich an, als hätte ich deine komplette Welt zerstört und du würdest mir am liebsten den Pflock ins Herz jagen. Immer wenn ich versuche mit dir zu reden oder einfach nur bei dir zu sein, wirkst du vollkommen abwesend. Natürlich merke ich, dass nicht alles in Ordnung bei dir ist. Aber mal ehrlich.. hast du auch nur eine Sekunde an mich gedacht und ob bei mir alles in Ordnung ist? Ich kann mir gut vorstellen, dass du gerne die Zeit zurückdrehen würdest. Aber ich weiß nicht, wie weit." Erneut schloss ich die Augen und versuchte es zu unterdrücken. Aber ich musste es einfach wissen.. "Sag es mir.. was ist der Punkt an dem du so glücklich weiterleben könntest wie vorher? Wie weit würdest du die Zeit zurück drehen?" Wie sollten wir das alles aus der Welt schaffen, wenn wir den anderen nicht verstehen würden? Machte das alles überhaupt einen Sinn, wenn er vermutlich daran dachte, dass er sich den Jägern ausliefern würde? Immerhin hatte er es schon einmal gemacht. Was würde ihn darin hindern, es erneut zu machen?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 29, 2018 7:48 pm

Elijah Devaney
Ich sah ihr an, dass sie mir am liebsten über den Mund gefahren war. Aber jetzt sprach gerade ich. Jetzt konnte sie einmal mir zuhören und sich für wenige Momente einfach zurückhalten. Sie versuchte mit mir darüber zu reden? Nein, sie sprach mich einfach voll, bis ich genug davon hatte und nichts mehr davon hören wollte. Bis gestern Abend war es mir ja noch ziemlich gut gegangen. Ich seufzte leise und nickte. Ja, diese Geschichte kannte ich wirklich bereits schon. Die hatte sie mir jetzt schon mehrmals erzählt. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. „Verdammt, ich mache dir keine Vorwürfe deswegen! Wie oft muss ich dir das noch sagen?“, erwiderte ich und warf ihr einen flüchtigen Blick zu. „Ich gebe dir nicht die Schuld dafür und das habe ich gar nie getan. Wann geht das endlich in deinen Kopf hinein?“, fragte ich sie und schüttelte leicht den Kopf. Wie oft wollte sie denn das noch von mir hören? Ich hatte davon wirklich genug. Es sollte reichen, wenn ich ihr einmal sagte, dass sie nicht schuld daran war. Also wieso geisterte es dann immer noch in ihrem Kopf herum? „Weisst du, was der Unterschied bei der Schwangerschaft zwischen dir und mir ist?“, sagte ich zu ihr und hob die Augenbrauen. „Du warst schon zweimal schwanger. Du weisst ungefähr, wie das ganze ablaufen wirft. Du warst damals auch um einiges älter als ich und jetzt bist du noch älter. Und ich? Verstehe mich doch, Sofie. Ich bin noch ein Frischling im Gegensatz zu dir und ich habe keine Ahnung, was mich erwartet. Was ist, wenn ich mich dann noch nicht genug unter Kontrolle habe? Da muss dir doch klar sein, dass ich nicht gerade Freudesprünge mache“, ich schüttelte erneut den Kopf und sah sie an. Ich seufzte tief. Sie verstand das komplett falsch. Sie interpretierte meine Blicke falsch, aber sie dachte genauso. „Kurze Frage, seit wann hast du so eine unglaublich schlechte Meinung von mir? Zuerst wirfst du mir vor, dass ich davon laufen würde, obwohl das totaler Schwachsinn ist und jetzt haust du so einen Spruch raus? Verdammt, Sofie, das ist verletzend“, sagte ich ehrlich und sah sie an. Ich seufzte leise auf und zuckte dann die Schultern. „Wenn du jetzt denkst, dass der glücklichste Moment vor dir gewesen war, liegst du falsch. Du weisst, wie ich vorher gelebt hatte. Daran gab es nicht wirklich etwas, was man als glücklich bezeichnen konnte.“ Ich musterte sie. Reichte ihr das noch an Antworten oder wie oft musste ich ihr noch beteuern, dass ich nicht gehen würde? Ich liebte sie! Genau deswegen machte ich das hier doch alles mit.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Jul 29, 2018 8:14 pm

Sofie
"Denkst du allen ernstes, dass du dein eigenes Kind verletzten würdest? Auch wenn dir das gerade noch nicht klar ist. Aber ich denke, dass du ein toller Vater sein wirst. Das du alles geben wirst, damit das kleine eine bessere Kindheit hat, als du es hattest. Vielleicht wirst du es auch erst richtig verstehen, wenn du das kleine in deinem Arm hast. Aber ich habe keinerlei Angst, dass du dich nicht beherrschen kannst. Genau das ist doch der Grund, warum ich das mit dem Blut mache. Warum ich dir immer wieder was davon gebe. Dir versuche zu erklären, dass du trinken musst und das auch wenn du gerade nur ein wenig Durst hast. Dein Körper sollte sich einfach daran gewöhnen, dass du Unmengen an Blut haben kannst und es dir nirgend anders holen musst. Das ist zumindest der Sinn dahinter." Hoffentlich hatte ich es ihm gut erklärt. Langsam machte ich einen Schritt auf ihn zu und blieb direkt vor ihm stehen. "Und das mit der Schwangerschaft.. Ich verstehe, dass es dich verunsichert. Aber mir zu sagen, dass ich alt bin.. das geht gar nicht." Ich hob eine Augenbraue und schüttelte den Kopf. Aber ich musste dabei einfach ein wenig grinsen. Natürlich war ich, im Gegensatz zu ihm, steinalt. Aber das sagte man doch nicht. Ich überlegte einen Augenblick, bevor ich es einfach wagte und meine Hand um die seine legte. "Wenn dir das mit der Schwangerschaft so viele Gedanken macht. Warum fragst du mich nicht einfach. Ja, ich hatte schon 2 Schwangerschaften... aber meine Kinder sind tot." ich seufzte und schloss kurz die Augen. Mir war klar, dass er nicht darauf hinaus wollte. Aber so war es eben. Erneut schaute ich in seine Augen und versuchte die Antwort auf meine Frage zu finden. Aber hatte ich sie nicht gehört, oder hatte er sie mir einfach nicht beantwortet? Aber ich musste einfach lernen, dass ich ihn in dem Moment einfach vertrauen musste. Er würde mir schon sagen, wenn er unzufrieden war und auch wenn er einfach was wissen oder erklärt haben wollte. Auch wenn das ein sehr großer Schritt für mich war. Langsam drückte ich seine Hand und schaute danach wieder in seine Augen. "Du weißt, dass ich ein Problem damit habe, anderen vollkommen zu vertrauen. Aber ich versuche mein Bestes zu geben. Natürlich weiß ich auch, dass ich nicht einfach bin." Klar wusste er das alles. Aber ich hatte einfach das Bedürfnis, das ich das wieder sagen musste. "Wie wäre es, wenn wir beide was zusammen trinken und uns dabei unterhalten? Ich brauche so dringend was zu trinken und ich hoffe, dass ich danach nicht mehr so unausstehlich bin." Er konnte ruhig sagen, dass ihn das gerade nervte. Auch wenn er es ja praktisch gesagt hatte. "Ich wollte dich nicht verletzten. Aber gerade habe ich meine Gefühle einfach nicht unter Kontrolle." Klar, war das keine Ausrede.. aber ich wusste echt nicht, wie ich das alles einsortieren sollte. War es auch für mich nicht gerade einfach.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jul 29, 2018 8:44 pm

Elijah Devaney
Ich wollte doch einfach nur, dass sie ein bisschen Verständnis für meine Situation zeigte. Ich seufzte tief und zuckte die Schultern. „Woher wollen wir das wissen? Habe ich mich dann genug unter die Kontrolle? Ausserdem habe ich nie einen richtigen Vater gehabt, woher soll ich denn wissen, wie man einen guten Vater ist? Ich habe doch keine Ahnung, wie man sich dabei anstellen soll“, meinte ich und schürzte die Lippen. Ich war bei meiner Grossmutter aufgewachsen, aber das war wieder etwas ganz anderes. „Wieso? Du siehst immer noch total jung und wunderschön aus. Ausserdem bist du doch alt, auch wenn man es dir nicht ansieht. Sofie, du bist meine Freundin und irgendwann meine Frau und trotzdem habe ich keine Ahnung von deinem echten Alter“, sagte ich und zuckte die Schultern. Was war schon dabei, wenn sie mir ihr Alter nannte? Sie wusste doch auch, wie alt ich war. Es war nichts dabei. Sie war alt und sie würde noch viel älter werden. Sie hatte die Ewigkeit vor sich. Ich seufzte leise, als sie erwähnte, dass ihre Kinder tot wären. Darauf hatte ich doch gar nicht hinaus gewollt. Ich hatte damit nur sagen wollen, dass sie dieses ganze Theater schon einmal, nein sogar zweimal, durchgemacht hatte und ich hatte absolut keine Ahnung davon. „Ich bin dein Freund und das nicht erst gerade seit gestern, also solltest du mir vertrauen!“, sagte ich und sah sie an, bevor ich kurz den Kopf schüttelte. Das sollte sie doch auch selbst wissen. Ich hatte immer zu ihr gehalten. Ich verhielt mich zwar nicht immer perfekt, aber ich hatte immer zu ihr gestanden. Ich seufzte leise und nickte dann. Ja, sie war tatsächlich unausstehlich und es war gut, dass sie das selbst einsah. Sie war gerade echt nicht zum Aushalten und dabei war ich doch derjenige, der gerade verwandelt worden war. Ich schürzte die Lippen und nickte dann. Wir gingen in die Richtung der Küche und dieses Mal nahm ich das Blut heraus. Sie hatte es wohl um einiges nötiger wie ich. Immerhin hatte sie am Morgen schon nichts getrunken und ich schon. Also sollte sie jetzt erstmal trinken und nicht ich.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Jul 29, 2018 9:02 pm

Sofie
Ich war erleichtert, als er sich mit mir auf den Weg in die Küche machte. Und auch freute ich mich, dass er mich in dem Moment nicht zurückgestoßen hatte. Kurz überlegte ich und schaute wieder in seine Augen. Aber er kannte doch mein Alter.. hatte ich es ihm nicht schon gesagt? Kurz überlegte ich und lehnte mich zurück in den Stuhl und schaute ihm dabei zu, wie er das Blut umfüllte und danach auch die Mikrowelle anmachte. "Ich bin 525 Jahre alt. Also habe ich schon sehr viel Gutes und Schlechtes erlebt." Wenigstens konnten wir das von der Karte streichen. Aber ich hatte das Gefühl, dass ich seine Frage beantworten sollte und auch das ich ihn irgendwie beruhigen sollte. "Ich habe das einfach im Gefühl. So wie du dich um deine Schwester gekümmert hast. So liebevoll wie du dich um mich kümmerst. Wie solltest du da kein guter Vater werden? Ich habe dir von meinem Vater erzählt und das er ebenfalls nicht für mich da war. Aber wenn ich sehe, was du alles aufgegeben hast und auch was du alles auf dich genommen hast.. wie sollte ich da eine Sekunde daran zweifeln, dass du das nicht hin bekommst? Immerhin hast du es auch geschafft, dass du nicht von mir getrunken hast und das weil du mich liebst. Wie sollte es da anders sein, bei einem Baby, dass man mehr als alles andere auf der Welt liebt?" Ich nahm den Becher in die Hand und kippte diesen in einem nach unten. Danach ging ich zum Kühlschrank und schnappte mir noch 2 Beutel, die ich ebenfalls leer machte. Ich seufzte zufrieden und setzte mich erneut neben ihn, bevor ich mich drehte und in seine Augen schaute. "In der Schwangerschaft ist es anders. Ich brauche eine Menge an Blut und wenn ich das nicht bekomme, dann werde ich zur Zicke." Ich grinste leicht und schaute erneut in seine Augen. "Es kann sein, dass ich immer wieder Stimmungsschwankungen habe. Aber wenn ich mal Blut spucken sollte, brauchst du dir keine Sorgen machen. Das ist normal. Das kleine saugt alles Blut aus mir und daher muss ich das auffüllen. Du musst dir erst Sorgen machen, wenn ich an anderen Stellen blute. Aber das sollte nicht vorkommen. Man wird bei mir so in den nächsten 4 Wochen sehen, dass ich schwanger bin. Es geht eben alles schneller." Ich biss auf meine Unterlippe und schaute erneut in seine Augen. Er hatte doch bestimmt eine menge an Fragen, oder? "Und ich weiß genau, dass du dich bei mir und dem kleinen immer unter Kontrolle haben wirst und alles andere bekommen wir auch hin, versprochen." Ich drückte seine Hand und trank noch den Rest aus seinem Becher. Immerhin hatte ich echt durst. Fragend schaute ich in seine Augen und hoffte sehr, dass ich ein wenig von seinen Zweifeln beseitigen konnte. Auch wenn wir beide da bestimmt noch eine Menge an arbeit haben würden, bis wir zusammen in die Öffentlichkeit gehen konnten. Aber auch das würden wir schaffen. Aber jetzt würden wir uns erst einmal darauf konzentrieren müssen, Leon zu treffen und das würde alles andere als einfach werden.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Nightfall am Mo Jul 30, 2018 12:15 am

Silvan Kilton
Mir war durchaus bewusst wie ungeduldig ich war. Gleichzeitig aber auch genervt. Es lag nicht einmal direkt an Arsen. In den 600 Jahren, in denen ich auf dieser Erde bereits lebte, hatte ich mich bewusst entschieden so wenig Verbindungen einzugehen, wie es mir möglich war. Ich hatte nicht das Verständnis, dass man haben sollte. Wie denn auch? Meine Eltern hatten mich nicht dazu erzogen Grenzen zu erkennen oder Geduld zu üben. Sie hatten mir nicht einmal gezeigt wie man ernsthafte soziale Kontakte hegte. Ich war ein Geheimnis gewesen und durfte nur ein braves Anhängsel sein. Trotzdem gab ich ihnen keine Schuld. Ich hatte meinen eigenen Kopf. Damit war ich schon gegen so manche Mauer gelaufen um zu lernen. Ich hatte bisher nur zugesehen und gehört wie man sich um neue Jungvampire kümmerte. Tatsächlich einem zu helfen war weitaus komplizierter. Besonders wenn sie durch so wahnsinnig schliche Erfahrungen geprägt und gewandelt wurden. Arsen war dazu noch verwirrend genug als Mensch gewesen. Ihren Meinungen und Empfindungen zu folgen war nicht einfach gewesen. Vielleicht auch ein Grund wieso ich sie so mochte. Meine Gefühle spielten genauso verrückt. „Dir kann man es nie Recht machen!“ ich stimmte in ihr Lachen ein. Sie hatte wohl Recht. Ich hatte noch keinen Weg gefunden ihr dieses neue Leben schmackhaft zu machen. Zwischen meinen Vorträgen, ihren Anfällen und meinen Versuchen sie Abzulenken war nichts dabei gewesen. „Gut, dann lass uns raus gehen.“ Bemerkte ich. „Wir werden ein Stück weit laufen müssen bis wir eine Lichtung finden. Irgendwo wird schon eine sein.“ Dorthin würde sie rennen können. Wenn sie sich bemühte, so war ich  mir sicher, konnte sie sich einer neuen Welt öffnen. Ihr war es möglich sich an Tiere anzuschleichen, die Natur zu sehen, wie ein Mensch sie nicht sehen durfte. Doch ganz besonders waren die Farben die ich ihr beim kommenden Sonnenuntergang bieten wollte. Arsen musste sich ihrer Geschäften Sinne klar werden. Diese zu verstehen und zu kontrollieren würden ihr auch helfen sich einem Menschen zu nähern. Insbesondere wenn es um Düfte oder Herzschläge ging. „Vielleicht treffen ihr ein Reh oder ein Kaninchen. Dann kann ich mit dir ein bissen dein Hörvermögen trainieren. Ich hoffe ja du bist nicht so tollpatisch und kannst auf leisen Sohlen laufen.“ Scherzte ich. Eine kleine Stimme in mir fragte sich ob das alles einen Sinn machte. War ich vielleicht doch zu egoistisch sie leben zu lassen? Es war nicht meine Entscheidung und doch drängte ich mich ihr auf. Sie sagte nichts dergleichen. Wie auch? Sie war gerade in einem großen Chaos gefangen. Ich versuchte sie heraus zu ziehen und ihr einfach ein neues Leben zu zeigen. Doch was wäre gewesen, wenn sie einfach entschied es nicht zu wollen? Ich war mir sicher Arsen nicht einfach gehen zu lassen. So dumm und lächerlich es klang. Ich wollte nicht erneut in meine Einsamkeit verschwinden. Sie war nach so viel Zeit die einzige Person die ich in meiner Nähe ertrug und wollte. Jeder Gedanke der zu meiner toten Familie schwenkte wurde sofort verbannt. Ich ertrug diesen Gedanken einfach  nicht. Egal wie sehr ich mir einredete es schon irgendwie zu schaffen. Niemals hätte ich diese Gedanken ausgesprochen, doch ich glaubte nicht daran den Schmerz zu ertragen und damit einfach leben zu können. Nicht nach 600 Jahren. Ich wollte also das Arsen lebte. Ich brauchte sie wohl mehr als sie mich. Sie war so stark und hätte trotz des Schmerzes ihr Leben gefunden. Vielleicht nicht so wie ich es mir für sie wünschte.. doch sie hätte sicher einen Weg gefunden. 

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Jul 30, 2018 3:23 pm

Elijah Devaney
Sie war über ein halbes Jahrtausend alt. Es war ja nicht so, als wäre es eine Beleidigung, wenn man über ihr Alter war. Es war ja nicht so, als würde man ihr etwas ansehen. Jeder wusste, dass sie wohl eine der ältesten Vampire war. Wieso also schämte sie sich darüber zu sprechen? Gerade für sie sollte das doch viel normaler sein als für mich. Ich nickte zu ihrem Alter nur leicht und sagte nicht viel dazu. Sie war etwa gute fünfhundert Jahre älter als ich. Verstand sie denn nun, was ich damit sagen wollte? Vermutlich immer noch nicht, aber ich liess es dabei sein. „Ich habe mich nicht gut um meine Schwester gekümmert. Ich habe versagt, denn sie ist tot“, sagte ich mit harter Stimme und schüttelte den Kopf. Ich hatte mich vielleicht gut um Sofie gekümmert, aber bei meiner Schwester hatte ich total versagt. Dann würde sie nämlich heute noch leben. Ich seufzte leise und zuckte die Schultern. Sie war diejenige, die das Kind sechs Monate lang in ihrem Bauch tragen würde. Wie es bei mir aussehen würde, wäre das eine ganz andere Frage. Bei ihr war es klar, dass sie das Kind lieben würde. Es wuchs immerhin in ihr heran. Sofie schnappte sich noch ganze zwei Beutel, die sie allesamt leer trank. „Ja, das habe ich auch schon gemerkt“, meinte ich, als sie meinte, dass sie zur Zicke werden würde. Das hatte ich sogar verdammt gut gemerkt. „Du spuckst Blut?“, fragte ich sie und runzelte die Stirn. Das war ja bei den normalen Menschen auch nicht wirklich normal. Aber es war ja auch nicht normal, dass das kleine Kind der Mutter das Blut weg saugte. „Ja, es geht alles schneller“, murmelte ich leise. Deswegen war sie ja auch drei Monate weniger lang schwanger wie ein normaler Mensch. Das war echt alles ein bisschen verrückt. Ich seufzte tief und nickte dann. Sie wirkte so überzogen davon. Ich war eher unsicher, was das ganze anbelangte. Ich wusste nicht, wie es war, ein Vampir zu sein und noch weniger wusste ich, wie es war, ein guter Vater zu sein. Aber das würde sich wohl mit der Zeit noch herausstellen. Ich hatte jetzt noch knappe sechs Monate Zeit, um mich an dieses neue Wesen zu gewöhnen. Danach hatten wir wohl beide andere Prioritäten.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mo Jul 30, 2018 8:35 pm

Sofie
Ja, iich konnte verstehen, dass er sich nicht gerade wohl fühlte und auch das er einfach noch nicht so breit war, wie ich. Aber was hatten wir beide denn für eine Wahl? Immerhin würde ich das kleine nicht töten und ich würde ihm das nie verzeihen, wenn er das von mir verlangen würde. Ich schaute auf die leeren Becher und danach wieder in seine Augen. Aber wie konnte ich ihm das am besten mit dem Blut erklären? "Du weißt doch, dass die Menschen sich in der Schwangerschaft übergeben. So ist das eben auch bei Vampiren. Aber da ich keine Nahrung, sondern nur das Blut habe, spucke ich eben Blut. Aber das kommt eher selten vor und wenn ja, musst du dir keine Sorgen machen." Ich überlegte, ob ich ihm von der Geburt erzählen sollte. Aber das währe bestimmt alles noch ein wenig zu viel. Wir hatten eben noch gestritten und er würde sich mit so vielen Dingen auseinandersetzten müssen. Wie genau sollte ich das nur alles in dem Zeitraum einbauen können? Erneut seufzte ich und schaute danach wieder in seine Augen, bevor ich den Kopf ein wenig schief legte und danach die Stirn gegen die seine lehnte. Ja, ich brauchte die Berührungen auch wenn es wohl noch ein wenig dauern würde, bis ich in seinen Armen liegen und anfangen konnte zu entspannen. Nach einem kurzen Moment machte ich meine Augen wieder auf und strich über seine Wange, bevor ich die Hände in seinen Nacken legte. "Wir sollten darüber sprechen, was wir alles in den Vertag setzten möchten. Was wir mit Leon besprechen, aber auch wie du dich verhalten solltest. Immerhin möchte ich nicht, dass dir was passiert. Möchte ich nicht, dass du verletzt wirst oder schlimmeres." Natürlich hatte ich das mit seiner Schwester gehört. Aber ich wollte da nicht schon wieder alte Wunden aufreißen. Daher lies ich das Thema einfach sein. Ich atmete lange ein, bevor ich mich dazu entschloss, dass ich mich hinter ihn stellte und die Arm um seine Mitte legte. Ich wusste ja nicht, ob er schon mehr als das hier zulassen würde. Meinen Kopf legte ich auf seine Schulter und schloss die Augen. "Und wir sollten über das Haus sprechen. Wenn ich es richtig bedenke, da haben wir noch so viel zu regeln." Ich rollte innerlich die Augen. Aber halt... was hatte er da eben gesagt? Ich löste mich und stellte mich vor ihn, wobei ich in seine Augen schauen konnte. "Habe ich das richtig verstanden? Das du mal heiraten möchtest?" Bisher dachte ich immer, dass er strickt dagegen wäre. Aber was hatte seine Meinung so verändert?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Aug 01, 2018 1:48 pm

Elijah Devaney
Ich nickte leicht, als sie mir erklärte wie das denn nun mit dem Blutspucken gemeint war. Eigentlich war der Vergleich wirklich logisch. Bei den Menschen übergaben sich die Frauen und da sie ja nicht wirklich Nahrung zu sich nahm, erbrach sie halt Blut. Ich konnte mir jetzt schon vorstellen, wie schlecht gelaunt Sofie an diesen Tagen sein würde. Das hatte ich doch jetzt schon bemerkt. Sie hatte es vorhin sogar bereits schon selbst zugegeben, dass sie ziemlich zickig drauf war. Es würde in den nächsten paar Tagen nicht besser werden, sondern nur noch schlimmer. Ich hoffte wirklich, dass sie sich wenigstens versuchte ein bisschen zusammenzureissen. Dann aber wechselte sie das Thema und ich zuckte die Schultern. „Ich konnte mich vorhin schon verteidigen und nun kann ich es wohl noch besser. Ausserdem kenne ich die Tricks der Jäger um einiges besser wie ihr“, meinte ich und zuckte die Schultern. Das musste sie doch selbst wissen. Ich hatte gesagt, dass ich die Tricks der Jäger nicht verraten würde, aber ich kannte sie und ich wusste, wie sie die Tricks einsetzten. Deswegen kämpfte ich auch nur mit Sofie und ich vertraute ihr, dass sie diese Tricks nicht weiter verriet. „Ich kenne mich mit diesem Vertrag nicht aus, aber ich kann sehr gut auf mich selbst aufpassen“, sagte ich und lächelte sie schwach an. Ich lehnte mich ein bisschen nach hinten, als sie von ihnen die Arme um mich legte. Ich schürzte ein bisschen die Lippen und verdrehte dann die Augen. „Darüber haben wir doch schon mal gesprochen. Sicher werde ich dich irgendwann heiraten. Aber erwarte nicht, dass ich in den nächsten paar Monate einen Heiratsantrag mache, nur weil du schwanger bist“, fügte ich ehrlicherweise hinzu. Wenn ich ihr einen Heiratsantrag machte, dann machte ich es, weil ich es wollte und nicht weil ich mich wegen einer Schwangerschaft dazu gezwungen fühlte. Sofie kannte mich besser als jemand anderen und daher sollte sie das eigentlich verstehen können. Das hoffte ich jedenfalls. Wir hatten ja nun wirklich die Ewigkeit vor uns und daher hätte ich eigentlich auch alle Zeit der Welt, um ihr einen Antrag zu machen. So lange würde ich zwar nicht warten, aber von heute auf morgen wird der Antrag sicher nicht kommen.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mi Aug 01, 2018 8:04 pm

Sofie
"Natürlich weiß ich, dass du selber auf dich achten kannst und auch das du einfach nur eine Gelegenheit brauchst um das erneut zu beweisen. Aber wir beide haben bald ein Kind und da möchte ich einfach alles nutzen, was in meiner Macht steht. Ich möchte einfach nur, dass du geschützt bist. Die Jäger sind schnell und auch wenn du dich verteidigen kannst. Aber ich könnte es einfach nicht ertragen, wenn sie dich mir wieder mitnehmen. Auch wenn du es das letzte mal freiwillig gemacht hast. Aber ich kann das nicht wieder ertragen." Ich hoffte sehr, dass er meine Ansichten verstehen würde und auch das wir einfach normal über das Thema sprechen konnten. Ich wollte einfach nicht streiten und hoffte einfach mehr darauf, dass er genau das verstand. Auch ich musste lernen, dass ich mich zurückhalten würde. Wie auch immer ich das hinbekommen würde. Langsam strich ich über seinen Bauch und küsste kurz seinen Hals, bevor ich mich löste und danach wieder vor ihn stellte. Ich legte meine Hände an seine Wangen und strich mit dem Daumen immer wieder darüber. "Ich verlange nicht, dass du direkt vor mir auf die Knie gehst und um meine Hand anhältst. Klar komme ich aus einer anderen Generation und wenn ich danach gehen, durften wir nicht einmal vor der Ehe Sex haben oder uns küssen." Kurz grinste ich und schaute danach wieder in seine Augen, bevor ich mich enger gegen ihn stellte und meine Stirn an die seine legte. "Wie wäre es, wenn ich dir den Vertrag zeige und wir beide uns zusammen hinsetzten und nach Lösungen oder auch Veränderungen suchen?" Ich genoss seine Nähe, auch wenn mir erneut bewusst wurde, dass ich sein Herz nie wieder hören würde. Aber dafür würde ich ihn für immer an meiner Seite haben. Einen Moment war es ruhig und das erste mal genoss ich diese Ruhe. Wenigstens konnten wir beide so die Nähe des anderen genießen. Meine Finger strichen immer wieder die Konturen seines Gesichtes nach, bevor ich langsam die Augen öffnete und wieder in die seinen schaute. "Wie wäre es, wenn wir nach dem Vetragskram einfach nach unten gehen und ein wenig schwimmen? Immerhin sind wir da alleine und niemanden würde es stören, wenn du nichts an hast." Meine Augen blitzten kurz auf, bevor ich erneut unschuldig in seine Augen schaute und meine Lippen sanft auf die seinen drückte. Ich wusste nicht, ob ich wirklich Sex wollte. Aber ich wollte mit ihm alleine sein und das mit so viel Intimität, wie nur irgendwie gehen würde.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Aug 01, 2018 8:15 pm

Elijah Devaney
Ja, ich konnte wirklich auf mich selbst aufpassen. Ich hatte es ihr schon sehr oft gesagt und trotzdem unternahm sie alles erdenkliche, um mich vor allem und jedem zu beschützen. Aber das würde sie nicht können. Sie könnte mich nicht immer vor jedem beschützen. Und das wusste sie eigentlich. Ich seufzte leise und sah sie an. Sie verstand vermutlich immer noch nicht, wie ich denn nun damals freiwillig hatte mitgehen können. Sie war aber auch keine überzeugte Jägerin gewesen, wie ich es gewesen war. Das war also etwas weiteres, was sie vermutlich nicht verstehen könnte. „Zum Glück lebst du nicht mehr nach den alten Traditionen“, meinte ich breit grinsend und sah sie an. Es hätte einen winzigen Vorteil. Sie wäre jetzt noch nicht schwanger. Andererseits wüsste ich auch nicht, wie gut sich der Sex mit ihr anfühlen würde. Bei ihrem Vorschlag nickte ich. Wir müssten uns sowieso irgendwann mit dem Vertrag auseinandersetzen, also konnten wir es ja eigentlich auch jetzt tun. Früher oder später müssten wir uns damit befassen. Ich seufzte leise auf und schürzte die Lippen, während ich ihre Berührungen genoss. Sie strich immer wieder mit ihren feinen Fingern über mein Gesicht. „Ja, das ist eine gute Idee“ meinte ich und lächelte sie an. Ich wusste nicht, ob wir schon wieder Sex miteinander haben würden. Immerhin wussten wir ja, wie es geendet hatte. Bereits schon beim ersten Mal Sex als Vampir hatte ich sie erfolgreich geschwängert. Andere verbrachten Jahre damit zu versuchen, dass ihre Frau schwanger wurde und ich landete bereits schon beim ersten Mal einen Volltreffer und dabei hatte ich es noch nicht einmal gewollt. Diese Welt war wirklich verdreht, aber was wollte man schon dagegen tun? Ich würde viel früher Vater werden, als dass ich es gedacht hatte, aber daran konnte man nun nichts mehr ändern. Ich müsste wohl einfach das beste aus der Situation heraus machen. Jetzt würden wir aber zuerst einmal eine Runde schwimmen gehen, denn diese Idee hatte sich wirklich angehört.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mi Aug 01, 2018 8:37 pm

Sofie
Natürlich würde ich das mit dem Vertrag gerne lassen. Aber wie sollte ich das weiter vor mich herschieben, wenn wir beide es besprechen mussten? Immerhin würden wir in wenigen Tagen zu Leon gehen und dann mussten wir gute Argumente haben. Immerhin konnte ich in den kommenden Monaten nicht einfach nur hier sitzen und darauf warten, was kommen würde. Wir beide mussten eine Menge Dinge regeln und auch noch das eine oder andere anschaffen. Die Zeit würde sehr schnell vergehen und schon bald würde ich mich nicht mehr so schnell bewegen oder gar alleine anziehen können. Aber das würde er alles noch früh genug erleben. Ich würde ihm das nicht alles nehmen. Immerhin sollte er die guten Seiten sehen, auch wenn nicht alles gut war. Ich strich erneut über seine Wange und schaute tief in seine Augen, bevor ich unsere Finger verschränkte und wir beide uns auf den Weg in das Büro machten. Ich machte mich an den Safe und holte den Vertag hinaus. Es war sehr lang und ich wusste, dass ich das nicht alles mit ihm durchgehen konnte oder auch musste. Aber ich wollte genauso, dass wir beide ein ruhiges Leben haben konnten und das in den kommenden 10 Jahren. Ich wollte dieses Kind aufwachsen sehen und auch erleben, wie es auszog. Vielleicht würde es ja nicht das einzige bleiben.. Aber dafür hatten wir noch eine Menge an Zeit. Ich legte einen Block neben den Vertrag und setzte mich neben ihn, wobei ich eine Hand auf sein Knie legte und immer wieder darüber strich. "Ich wäre dafür, dass wir den Vertrag für 1 Jahre machen und auch das wir ein neues Programm für die Ausbildung der Vampire machen. Außerdem möchte ich, dass du und das kleine geschützt werden. Das wir sicher sind und eine richtig gute Zukunft haben können." Wir hatten schon zu oft die Diskussion, dass er auf sich selber achten konnte. Aber das stand in dem Moment außer Frage. Wir schieben eine Menge auf und strichen immer mal wieder das eine oder andere. Ich seufzte und strich sein Knie weiter nach oben, bis ich an seinen Leisten angekommen war. Wie gerne ich ihn reizte und dabei unschuldig in seine Augen schaute. "Haben wir noch was vergessen, oder sollen wir das so lassen? Immerhin wird Leon ja auch die eine oder andere Forderung haben." Wenn ich daran dachte, wie wir uns damals das erste mal in der Schule getroffen hatten, versank ich ein wenig in Nostalgie. Damals war er verletzt und konnte kaum gehen. Irgendwie wusste ich damals schon, dass es mehr werden würde, als nur ein Kampf auf Leben und Tot. "Entschuldige, ich habe gerade an unsere Begegnung in der Schule gedacht. Wie du im Sessel saßt und wir beide verheimlichen mussten, dass wir uns kennen. Schon damals wolltest du meine Hilfe und auch mein Blut nicht haben." Ich schloss die Augen und ein Lächeln flog über mein Gesicht. Erneut schaute ich in seine Augen und lehnte den Kopf in den Nacken, bevor ich wieder in seine Augen schaute. "Wenn das alles war.. also.. schwimmen?" Ich biss mir auf die Unterlippe und breitete die Arme aus. Klar konnte ich laufen. Aber war es nicht schöner, wenn er mich in seinen Armen hielt und einfach nach unten tragen würde?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Aug 01, 2018 9:58 pm

Elijah Devaney
Dieser Vertrag war nicht besonders spannend, aber wir mussten da halt nun einmal durch. Wir hatten nicht wirklich eine andere Wahl. Der Vertrag war wichtig für beide Parteien und dabei wusste ich, dass ich irgendwie in beide Parteien nicht hineingehörte. Ich war ein Jäger, der nun ein Vampir war. Für die Jäger war es so, als wäre ich tot. Bei den Vampiren würde ich aber niemals akzeptiert werden, weil sie immer den Jäger in mich sehen würde. Es war also ein ewiger Teufelskreis. Ich würde niemals von den Vampiren akzeptiert werden und noch weniger von den Menschen. So war es halt nun einmal. Wir gingen ins Arbeitszimmer und sahen uns den Vertrag durch. Ich seufzte leise auf, als sie wieder um die Sicherheit von mir anfing, aber ich stimmte einfach mit einem Nicken zu. Dann wäre es halt so. Sie würde mit diesem Thema so oder so nicht aufhören, also würde ich einfach zustimmen und dann wäre dieses Thema auch erledigt. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. Danach gingen wir den ganzen Vertrag durch. Es war eine langweilige Sache und dennoch musste es gemacht sein. Ich seufzte leise auf und lehnte mich zufrieden zurück, als wir endlich mit dem Vertrag durch waren. Natürlich konnte Sofie sogleich ihre Finger nicht bei sich lassen und strich mir vom Knie das Bein hinauf. Ich grinste sie an und schüttelte leicht den Kopf. „Siehst du, und es hat sich immer noch nicht geändert“, meinte ich und grinste sie an. Ich nickte dann und stand auf. Sofie wollte aber getragen werden. Ich verdrehte leicht die Augen, aber hob sie dann hoch. Sie wog ja nun praktisch nichts mehr mit meinen neuen Vampirkräften. Ich seufzte leise und trug sie dann hinunter in den Wellnessbereich. Wir waren ganz alleine und ich liess sie wieder auf die Beine hinunter. Ich zog mir das Shirt über den Kopf und zog als nächstes meine Hose aus. Sie wollte sicher nackt baden gehen, also würde ich ihr diesen Wunsch erfüllen. Ich wusste doch, wie gerne Sofie mich betrachtete, wenn ich nackt war. Ich zog mir noch meine Boxershorts hinunter und ging dann langsam ins Wasser hinein, während ich zu Sofie hoch sah. Sie wollte doch sicher nachkommen oder?

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Do Aug 02, 2018 10:50 am

Sofie
Ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass es so langweilig war. Aber aber wir mussten das ja machen. Immer wieder fanden wir etwas, das wir gerne verändern würden auch wenn wir bestimmt den einen oder anderen Kompromiss eingehen müssten. Damit würde ich aber sehr gut leben können, solange meine Familie in Sicherheit war. Ich strich mir über das Gesicht und machte die Sachen zurück in den Tresor, bevor ich diesen verschloss. Natürlich kannte er die Kombination, da ich in diesem Punkt keine Geheimnisse hatte. Nachdem ich wieder bei ihm war, schaute ich schon ein wenig verwundert, dass er mich wirklich in seine Arme nahm. Ja, ich wusste, dass ich verwöhnt war und auch das es manchmal nerven konnte. Ich lehnte den Kopf an seine Schulter und schloss meine Augen. Es machte mich einfach glücklich, wenn ich ihm so nahe sein konnte. Es lag nicht nur daran, dass ich schwanger war und mehr an liebe brauchte. Aber es machte bestimmt seinen Anteil daran. Ich küsste gerade seine Wange, als er mich abstellte und schaute zu, wie er seine Sachen auf den Boden legte. Was wollte man mehr haben, als so eine tolle Aussicht? Ich grinste und schaute ihm noch eine Weile zu, bevor er sich auch schon ins Wasser machte. Die Menschen würden das bestimmt für eine tolle Abkühlung halten. Aber für mich war es einfach nur entspannend. Ich legte die Schuhe und danach auch das Kleid und die Dessous ab, bevor ich mich auf den Weg in das Wasser machte. Es hatte eine gute Temperatur und am liebsten würde ich nicht wieder hinaus gehen. Aber auf der anderen Seite konnten wir auch nicht ewig hier drin bleiben. Ich strich mir das Wasser durch die Haare und machte mich auf den Weg zu Elijah. "Siehst du.. so schlimm ist es doch gar nicht. Wie wäre es, wenn wir um die Wette schwimmen und der Verlierer muss dem Gewinner einen Wunsch erfüllen?" Ich hob eine Augenbraue und grinste ihn breit an, bevor ich mich danach einmal unter Wasser begab und die Augen schloss. Es war eine Weile her, dass ich geschwommen war. Aber sowas würden wir nie wieder vergessen. Als ich wieder auftauchte, stand ich direkt vor ihm und legte meine Hände erneut an seine Wangen bevor ich ihn enger an mich heran zog. "Schon eine Ahnung, was du dir wünschst?" Auch wenn er nicht gewinnen würde, aber ein wenig Hoffnung sollte ich ihm da ja lassen, oder?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Aug 04, 2018 12:37 am

Elijah Devaney
Ich wusste, dass auch sie als Königin Sachen erledigen mussten, die ihr nicht immer vollends passten. Manchmal waren es auch Dinge, die sie gar nicht gerne erledigte und trotzdem musste es halt einfach gemacht sein. Das gleiche war etwa bei diesem Vertrag. Es war wirklich langweilig, all diese Punkte durchzugehen und zu besprechen. Ich wusste, dass Leon garantiert nicht auf all diese Punkte eingehen würde. Immerhin war einer von denjenigen Leuten gewesen, die mich ausgebildet hatten. Ich wusste einigermassen, wie er tickte, aber das wusste Sofie auch. Auch ihr war bewusst, dass wir nicht alle Punkte so haben konnten, wie wir es wollten. Genau deswegen brauchte es ja einen Vertrag. Ich war froh, als wir endlich fertig waren und sie den Entwurf im Tresor verstaute, bevor ich sie hochhob und nach unten trug. Ich lächelte leicht und stellte sie dann wieder hin, bevor ich mich auch schon auszog und danach ins angenehme Wasser ging. Es hatte wirklich eine sehr angenehme Temperatur. Sofie zog sich ebenfalls aus und kam mir dann hinterher. Ich lächelte sie an und verdrehte dann grinsend die Augen. Ich wusste doch sehr genau, dass ich keine Chance gegen sie hätte. Also würde ich mich garantiert nicht auf diese Wette einlassen. Sie tauchte unter und tauchte genau vor mir wieder auf. Ich legte meine Hände um sie, als sie sich eng an mich zog und ich schüttelte den Kopf. „Wir wissen beide sehr gut, dass ich garantiert nicht gewinnen würde. Deswegen machen wir kein Wettschwimmen“, sagte ich mit einem leichten Zwinkern und grinste sie an. Dann tauchte ich nun ebenfalls unter und am anderen Seite des Beckens wieder auf. Eigentlich hätte ich ja noch viel länger tauchen können. Immerhin brauchte ich nun nicht mehr zu atmen. Ich strich mir das Haar nach hinten und grinste dann, als ich mich zu ihr herumdrehte. Ja, schwimmen zu gehen war wirklich eine gute Idee gewesen. Das konnten wohl wir beide sehr gut gebrauchen.

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