Vampirjäger [RPG]

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Kiko am Mi Sep 26, 2018 8:30 pm

Viktoria
Zu Anfang hatte ich am Fenster gestanden und zum Nebel hinaus gesehen. Es half immer in die Ferne zu sehen um sich zu erinnern, um seine Gedanken auf das zu konzentrieren was weit zurück liegt. Es half mir ins Gespräch einzusteigen, einen Anfang in all dem Gewusel zu finden. Doch ich konnte ihn gleichzeitig nicht alleine auf dem Sofa sitzen lassen. Auch wenn ich die körperliche Nähe zu ihm noch nicht wahrhaben wollte, setzte ich mich zu ihm aufs Sofa, aber so dass noch Platzt zwischen uns war. Dann erzählte ich ihm von dem Grausamen Tag. Das was er eigentlich auch mitbekommen hatte. Ich hatte einen starken willen und konnte meine Gefühle eigentlich gut kontrollieren, aber als ich davon sprach das sie Luca töteten rann mir eine Träne aus dem Auge. Das war der Moment an den ich mich erinnerte. Luca wie er einfach so erst erstochen und dann regelrecht zerfetzt wurde und dazu das Schreien. Der Gedanke daran ließ mich frösteln. Dieses Geräusch war das Schlimmste was ich jemals gehört hatte und das würde es auch bleiben.
Plötzlich spürte ich wie er seine Hand auf meinen Rücken legte und mir mit dem Daumen darüber strich. Ich versteifte mich leicht und hielt den Atem an. Dann spürte ich wie er mir die Träne von der Wange strich. Diese Berührung mochte noch so klein sein, aber sie ließ mich dennoch schaudern. Ich war mir Einfach so verdammt unsicher, einerseits schrie mein Körper dass er mich gefälligst loslassen sollte und dann wiederum war er doch mein Leon. Wobei ich nicht mehr wusste ob er das tatsächlich auch noch war, schließlich hatten wir uns beide sehr verändert. Als er sprach hielt ich den Blick weiter in den Raum gerichtet, ohne bestimmten Fokus. Nein… er hatte Recht. Wir waren einander nicht verpflichtet. Dafür waren wir zu lange auseinander und es war all zu viel passiert. Aber trotzdem war ich wieder gekommen. Ich saß hier bei ihm, weil ich mich trotz der Tatsache das es lange her war und so weiter, trotzdem verpflichtet fühlte ihm alles zu erklären. Ich wollte weitersprechen aber er kam mir zuvor.
Eine Menge erlebt? Er wusste gar nichts. Nichts was ich erlebt hatte konnte er sich auch nur ansatzweise vorstellen. Die Qualen die ich erlitten hatte, der Dauerstress und die Psychische Belastung der ich ausgesetzt war, die konnte man nicht mehr in Worte fassen oder als eine Menge abtun. Es war so viel mehr als das! Plötzlich setzte er sich auf und nahm mein Gesicht in seine Hände. So wie ich es vorhin im Wald bei ihm gemacht hatte tat er es nun bei mir. Ich hielt die Luft an und versteifte mich noch mehr. Das war mir zu viel diese Nähe schreckte mich ab, ich wollte mich zurückziehen und Distanz zwischen uns bringen, doch die Verzweiflung in seiner Stimme hielt mich davon ab. Ich legte meine Hände auf seine Handgelenke und nahm seine Hände vorsichtig von meinem Gesicht und nahm seine Hände in meine und bettete sie auf meinen Knien. „Ich bin gestorben und bin als Vampir wieder aufgewacht.“ sagte ich vorsichtig aber fest in der Stimme. Ich war mir bewusst, dass er wahrscheinlich eine starke abstoßende Reaktion zeigen würde, aber er musst halt erfahren was geschehen war. Bevor es ausarten konnte sprach ich aber die hoffentlich beruhigenden Worte: „Aber ich bin jetzt kein Vampir mehr. Du brauchst keine Angst zu haben.“ sagte ich und drückte seine Hände zutraulich. Hoffentlich würde er nicht durchdrehen. Ich hielt die Erklärung zurück da ich erst eimal sehen wollte wie er darauf reagierte. Das war schließlich kein einfaches Thema…
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mi Sep 26, 2018 9:05 pm

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Zuletzt von Anna-Sofie am Do Sep 27, 2018 7:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Sep 27, 2018 9:31 am

Elijah Devaney
Sie lachte nicht mit, aber wenigstens schmunzelte sie ein bisschen. Das war doch etwas Gutes oder? Wir stiegen aus und gingen nach oben. Ich begann für uns beide das Wasser in der Badewanne einzulassen, während sie sich mehr als genug Zeit liess. Schlussendlich rief ich nach ihr, weil ich mich fragte, was sie denn wohl so lange machte. Ich hatte extra dafür gesorgt, dass es viel Schaum hatte. Ich stieg schon mal in die Badewanne, während ich auf sie wartete. Dann kam sie endlich hinein und setzte sich mit ihrem Rücken an meine Brust. Ich legte meine Arme um sie und hauchte einen kleinen Kuss in den Nacken. Aber sie fühlte sich nicht so an, als würde sie entspannen. War das aber nicht der Hauptgrund für ein Bad? Ich seufzte leise auf, als sie wieder über das Haus anfing zu reden. Konnten wir nicht einmal einfach nur entspannen? Dann wunderte es mich ja auch nicht, dass sie immer so angespannt war. „Na ja, ich denke, eher hell und offen und mit einem grossen Bett.“ Ich zwinkerte ihr kurz zu. „Wie schnell wachsen.. solche Babys überhaupt? Ich meine, wie schnell müssen wir ein normales Bett anschaffen, weil es das Babybett nicht mehr braucht?“, fragte ich sie. Ich hatte mich noch nie gross damit befasst, also wusste ich auch dementsprechend wenig darüber. Nun musste ich mich damit befassen. „Hast du eigentlich schon Namen im Kopf? So wie ich dich kenne, hast du dir sicher schon etwas überlegt.“ Ich lächelte sie an und strich mit meinen Händen vorsichtig über ihre Brüste. Sie musste endlich mal wieder auf andere Gedanken kommen. Und ich wusste ja, wie oft wir bereits schon in der Badewanne Sex gehabt hatten. Nur weil sie schwanger war, hiess das ja nicht, dass wir darauf verzichten mussten.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Do Sep 27, 2018 7:20 pm

Leon
Es war ein komisches Gefühl, dass ich gerade in diesem Moment wieder daran dachte, wie wir beide uns das erste mal gesehen hatten. Ich dachte daran, wie wir zusammen trainierten und auch was wir beide zusammen erlebt hatten. Ich wollte, tief in meinem Herzen, dass es wieder genau so werden würde. Das ich sie wieder in den Armen halten und auch das wir den anderen nicht wieder verlieren würden. Aber es hatte sich in den letzten, beiden Jahren, eine Menge verändert und ich wusste nicht, ob wir das auch wieder so hinbekommen würden. Ich würde sogar damit zurecht kommen, wenn sie wieder den Kontakt mir Sofie suchen würde, wenn sie wieder mit ihr befreundet sein wollte. Aber das stand ja alles noch in der Zukunft. All das würden wir vielleicht noch besprechen, oder eben nicht. Erneut schaute ich in ihre Augen und versuchte was darin zu erkennen, zu lesen, was sie alles erlebt hatte. Aber sie war schon immer ein Rätsel, was ich ebenso interessant fand. Natürlich schwankten meine Gedanken immer wieder ab und ich stellte mir die verschiedensten Fragen. Was, wenn sie hergekommen war um abzuschließen, wenn sie jemand neues, oder gar eine Familie hatte? Ob sie es mir sagen und ich damit zurecht kommen würde? Aber unser beider Leben war weiter gegangen. Ich biss mir auf die Unterlippe. Es verletzte mich, dass sie die Berührungen anscheinend nicht wollte und auch das sie so versteifte, als wäre ich jemand fremdes und würde sie belästigen. Aber sagte das nicht alles? Sagte genau das nicht, was ich befürchtete? Leon, reiß dich endlich zusammen. Erneut schaute ich auf und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Ich sah doch den Schmerz in ihren Augen und auch, dass sie den kleinen genauso sehr vermisste, wie ich es machte. Nur waren wir beide noch nicht so weit, dass wir offen darüber reden konnten.
Sie schien gerade über anderen Dinge nachzudenken und ich hoffte wirklich, dass sich meine Befürchtungen nicht bewahrheiten würden. Was, wenn sie wirklich ein Vampir war? Wenn sie gekommen war, damit sie ihr Gewissen beruhigen und ich sie danach nie wieder sehen würde? Oder würde sie mich sogar umbringen, oder noch schlimmer, verwandeln? Meine Gedanken waren so verwirrend, aber ich musste mich gerade darauf konzentrieren, dass wir beide noch was zu besprechen hatten. Das sie anscheinend etwas hatte, dass sie mir sagen musste und das nach all dieser Zeit. Ich schluckte schwer und da ihr die Berührungen, anscheinend, nicht wichtig waren, zog ich meine Hände zurück, aber sie lies es nicht zu. Hatte sie Angst wie ich reagieren, oder wie ich handeln würde? Ich schluckte schwer und schaute danach wieder in ihre Augen.. Aber was ich sah, dass verletzte mich so, dass ich alle anderen Gedanken bei Seite schob und hoffte, dass wir beide damit zurechtkommen würden. Das wir beide einfach verstanden, was der andere erlebt und auch was er durchgemacht hatte. Ich biss auf meine Unterlippe, da ich es einfach nicht mehr aushalten konnte. Ich wollte doch nur, dass es ihr besser ging. Aber vor allem wollte ich verstehen, was sie denn so verändert hatte.
Nachdem sie gesprochen hatte, wusste ich nicht genau was ich sagen sollte. Wollte sie mir gerade sagen, dass sie sich verwandelt hatte und das sie danach wieder ein Mensch geworden war? Aber wir konnte das sein, wie konnte das passieren? Ich schluckte schwer und merkte, dass ich so stark auf meine Lippe biss, dass sie anfing zu schmerzen. Ich schüttelte den Kopf und entzog ihr meine Hand, auch wenn es schmerzte. Aber wie konnte sie mir versuchen, das zu erklären? Ich kniff die Augen zusammen, dass ich nicht weinen, dass sie meine Gefühle nicht sehen konnte. Aber das machte es gerade auch nicht besser. Ich wusste doch, dass sie die Vampire genauso verachtete, wie ich das machte. Das wir beide uns lieber umbringen, als verwandeln lassen würden. Aber anscheinend hatte sie es irgendwie geschafft, dass sie wieder ein Mensch werden würde. Hatten sie die Vampire daher gejagt, wollten wir das auch wissen? Mein Kopf war gerade leer, denn ich verstand das einfach nicht. Schützend legte ich die Arme um mich und schaute weiterhin in ihre Augen. Ich konnte nur ahnen, dass sich mein Blick verändert hatte und auch das ich ein wenig an.. ich wusste nicht genau, wie ich es nennen sollte.. Ich schluckte und versuchte mich zusammenzunehmen. Aber das war einfacher, als gesagt. Nach einem Moment schüttelte ich den Kopf und schaute erneut in ihre Augen. Es war mir noch nie so schwer gefallen, wie in diesem einen Moment. Eben noch wollte ich nichts sehnlicher, als sie in den Arm zu nehmen und in dem anderen Moment hatte sie meine Welt vollkommen auf den Kopf gestellt. Es verging sehr viel an Zeit. Oder es kam mir eben nur so vor. Da wir beide uns nur anschauten und darauf warteten, dass der andere was sagen würde. Aber ich konnte einfach nicht weiter hier sitzen und so tun, als würde ich das alles verstehen. Als würde mein Kopf gerade nicht explodieren. "Wie..." Mehr konnte ich gerade nicht sagen. Immerhin war die Vorstellung einfach so verwirrend. Von sowas hatte ich noch nie gehört und ich hätte nie gedacht, dass es möglich sein könnte. Wäre denn das nicht die Lösung, dass wir die Vampire ausrotten würden? Oder war die Prozedur so schlimm, dass sie dabei alle sterben würden. Was hatte sie wohl machen müssen, dass sie ihr Leben, als Mensch, zurück bekommen hatte? Hatte sie sich daher so verändert? Ich sah, dass sie ein wenig näher zu mir rutschte, aber ich rutschte erneut ein Stück zurück. Es lag nicht daran, dass ich Angst hatte. Das ich sie nicht berühren oder gar in den Arm nehmen wollte. Aber sie hatte mir bereits deutlich gemacht, dass sich in dem Punkt auch für sie eine Menge verändert hatte. Ich legte die Hände über meine Augen und danach den Kopf in den Nacken, bevor ich merkte, dass meine Gedanken langsam wieder klarer wurden. Aber war es das, was so schrecklich gewesen war? Ich liebte sie und das würde ich auch niemals aufgeben. Könnte ich mich denn nicht damit abfinden, dass sie ein Vampir war? Immerhin hatte ich sie doch wieder, oder? Erneut schaute ich in ihre Augen und sah, dass meine Hände zitterten. Ich wollte sie nicht zurückstoßen, aber ich hatte es getan. "Es tut mir leid.. das überfordert mich gerade. Ich verstehe einfach nicht, wie das sein kann" Wir beide hatten zusammen gelernt und wir beide wusste auch, dass es nicht möglich war. Erneut rückte ich ein Stück auf sie zu und atmete langsam ein und danach wieder aus, bevor ich ihre Hände erneut in die meinen nahm. Ja, ich war erleichtert, dass sie ihre Hände nicht zurückgenommen und meinen Druck erwidert hatte. Sie war so stark und was machte ich? Klar brauchten wir Zeit das zu verstehen. Wenn ich ihr erzählen würde, dass ich dem Alkohol verfallen war, dass ich so oft versucht hatte mir das Leben zu nehmen und deswegen mehrmals Sofie töten wollte... Ich seufzte und versuchte mich erneut auf die zu konzentrieren. Immerhin schuldete sie mir eine Antwort auch wenn ich nicht wusste, ob mir diese Antwort gefallen, oder wie es danach mit uns beiden weiter gehen würde.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Do Sep 27, 2018 7:36 pm

Sofie
Normal sollte ich entspannen und dafür sorgen, dass ich meine Sorgen nicht auch noch zu den seinen machte. Aber das war in einer Beziehung wirklich nicht einfach. Er merkte meistens wenn was nicht stimmte und die Erklärungen waren auch nicht immer einfach. Aber ich hoffte doch sehr, dass sich das ändern würde. Je länger er ein Vampir war, je besser sollten wir den anderen kennen und auch das mit den Marotten hinbekommen. Ich schluckte und schloss die Augen, als ich seine Lippen an meinem Nacken spürte. Ich wusste, dass es nur eine kleine Liebkosung war. Aber ich hatte diese dafür einfach zu gerne. Ich lehnte den Kopf weiter nach hinten, dass ich in seine Augen schauen konnte. Aber der Satz hätte wirklich von mir sein können. "Ich dachte daran, dass wir uns ein sehr großes Bett holen. So 220x200. Da haben wir eine Menge an Platz und wir beide könnten da auch mit den kleinen drin liegen." Ich drückte mich enger gegen seine Brust, so konnte ich noch besser in seine Augen schauen. Sie waren so wunderschön und strahlten so eine wärme aus. Am liebsten würde ich nie wieder aufhören ihn anzuschauen. Aber leider war das unmöglich. Dagegen war ich sehr erstaunt, als er nach dem kleinen fragte. Hieß das, dass er sich endlich damit auseinandersetzte und das wir bald auch das Kinderzimmer planen konnten? Immerhin hatten wir hier so viele Räume, dass wir es auch mehrmals ändern konnten. Aber über seine Frage musste ich einen Moment nachdenken. "Normalerweise wachsen die Kinder von Vampiren doppelt so schnell. Aber als wir das kleine gezeugt haben, da warst du frisch verwandelt und hattest noch sehr viel von deinem eigenen Blut im Körper. Ich weiß nicht, ob es da anders ist. Bei meiner Tochter ging es sehr schnell und wir brauchten nach 8 Monaten schon ein Bett ohne Gitter. Aber wir werden sehen. Vielleicht lassen wir das kleine ja auch in unserem Bett schlafen und das, bis es alt genug ist und nicht mehr aus dem Bett fallen kann." Ich seufzte zufrieden, als ich danach auch seine anderen Berührungen spürte. Es war so lange her, dass er diese Art der Zärtlichkeiten, von sich aus, wollte. So drehte ich mich in der Wanne und war froh, dass sie so breit war, bevor ich seitlich auf seinem Schoß war und die Arm um seinen Nacken legen konnte. "Aber ich bin mir sicher, dass wir das herausfinden werden." Ich lächelte sanft und küsste danach seine Lippen. "Und was das mit den Namen angeht. Wenn es ein Mädchen wird, würde ich sie gerne Leandra nennen und bei einem Jungen weiß ich noch nicht. Aber da fällt dir doch bestimmt was ein, oder?" Ich strich mit den Fingern die Konturen seiner Wange nach und schaute dabei immer wieder in seine Augen. Ja, es war die Zärtlichkeit die ich so sehr vermisst hatte. Ich seufzte kurz und lehnte den Kopf wieder gegen seine Schulter. "Es gibt da einen Weg, wie du mit dem kleinen besser in Kontakt treten kannst. Ich habe das Gefühl, dass du noch nicht angefangen hast eine Bindung aufzubauen" Es sollte kein Vorwurf sein. Aber bald würden alle sehen, dass ich schwanger war und das würde es bestimmt nicht einfacher machen. Ich schmiegte mich mehr und mehr in seine Arme, wobei ich anfing zu entspannen. Sicher brauchte ich nur ich das Gefühl, gehalten und geliebt zu werden. Denn nur zu gut merkte ich, dass auch er langsam ruhiger wurde. In den letzten Tagen war es einfach zu viel geworden und wir beide brauchten den Abstand. Dann hoffte ich sehr, dass wir jetzt damit anfangen konnten. Meine Lippen umspielten sein Ohr und meine Finger strichen über seinen Arm und seinen Nacken. Ja.. Entspannung war jetzt genau das richtige.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 30, 2018 1:47 pm

Elijah Devaney
Sie lehnte den Kopf nach hinten, während meine Lippen auf ihrem Hals lagen. Jedenfalls war das doch schon einmal ein gutes Zeichen oder? Ich schmunzelte leicht, als sie davon sprach, wie gross unser Bett sein würde. „Denkst du, es ist gut, wenn wir unser Baby so verwöhnen?“, fragte ich und runzelte leicht die Stirn. Ich war absolut nicht verwöhnt worden und es war vermutlich auch nicht gut, wenn man die Kinder zu sehr verwöhnte oder? Sonst waren sie danach nur unselbstständig und konnten nicht auf sich selbst aufpassen. Das war jedenfalls meine Ansicht. Ich wusste ja nicht, wie Sofie das sah. Sie hatte mir nie gross erzählt, wie sie denn nun aufgewachsen war. Na ja, ab und zu konnte das Kleine ja schon bei uns im Bett liegen, aber garantiert nicht jede Nacht. „Ich denke, es sollte sein eigenes Bettchen haben“, meinte ich und sah sie an. Sie setzte sich seitlich auf meinen Schoss und ihre Arme legten sich um meinen Nacken. „Ich überlege mal“, murmelte ich leise und lächelte sie schwach an, während sie mich berührte. Ich schürzte leicht die Lippen, als sie tatsächlich davon anfing, wie ich mit dem Baby eine Bindung aufbauen könnte. Musste sie denn immer vom Baby sprechen? Konnten wir nicht endlich auch mal ein bisschen Zeit für uns selbst haben? Ich hatte gemeint, dass dieses Bad hier anders enden würde, aber es sah absolut nicht danach aus. Stattdessen war wieder einmal das Baby der Mittelpunkt. Würde das jetzt immer so sein? Würde das Baby immer das erste sein, an was sie denken würde? Es war noch nicht einmal auf der Welt und trotzdem sprach sie lieber darüber, als dass wir ein paar gemeinsame Stunden hatten. „Wie denn?“, fragte ich sie und hob eine Augenbraue. Ich liess die Arme wieder ins Wasser sinken und sah sie an. Das hier würde anscheinend garantiert nicht auf Sex hinauslaufen. Das hatte ich inzwischen schon bemerkt.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Sep 30, 2018 3:34 pm

Sofie
Das letzte was ich wollte war, dass er sich anspannte. Aber genau das passierte mal wieder genau in diesem Moment. Wie konnte es nur sein, dass es immer da passierte, wenn wir über das kleine sprachen. Konnte er nicht verstehen, dass es dazu gehörte und auch das er sich langsam damit anfreunden musste? Ich küsste erneut seine Lippen, aber sehr gut merkte ich, dass die Stimmung dahin war. Dabei hatte ich so lange darauf gewartet seine Nähe zu spüren. Ihn erneut so in den Armen zu halten und auch an was anderes, als den Krieg um uns zu denken. Aber auch das konnte ich schnell wieder vergessen. Aber ob ihm meine Antwort gefallen würde? Immerhin würde sie ihm auch meine Gefühle, meine Sehnsüchte und all die andere Dinge zeigen. Es war eben nicht einfach, dass zu unterscheiden. ich war in Gedanken und biss dabei kurz in seinen Hals. Aber die Wunde war nicht tief und würde direkt wieder heilen. "Es tut mir leid. Ich wollte dich nicht verletzten." Mit den Fingern strich ich die kleine Stelle an seinem Hals nach und schaute dabei wieder in seine Augen. "Ich weiß, dass ich es versaut habe.. Das dich diese Gespräche nicht gerade anmachen. Aber denkst du nicht, dass wir beide damit zurechtkommen sollten? Immerhin haben wir uns dafür entschieden, dass wir das Leben mit dem anderen verbringen." Ich grinste breit und wackelte mit den Augenbrauen. "Auch wenn wir nicht verheiratet sind. Was nicht meine Schuld ist." Ja, es war gemein, aber ich musste ihm das einfach sagen. "So haben wir dennoch Verantwortung für den anderen. Klar bin ich nicht einfach und ich verlange wirklich sehr viel von dir. Aber ich denke, dass es uns beiden helfen wird." Wir hatten das erst einmal, bei der Wandlung, gemacht. Aber ich hoffte sehr, dass ihm dabei nicht nur das kleine näher kommen würde. Eben hatte ich seine Lust gespürt und hatte so gehofft, dass er ihr endlich nachgeben würde. Aber nein.. Ich holte tief Luft und verschränkte meine Finger mit den seinen. "Ich möchte, dass du was von meinem Blut nimmst. Das wird dir alle deine Fragen beantworten. Du wirst jede Antwort in meinem Blut finden und das ohne, dass du groß danach suchen musst. Denke einfach daran und du kannst alles über mich erfahren, was du immer wissen wolltest. Was du dich nicht getraut hast zu fragen." Mit der anderen Hand liebkoste ich seine Wange und danach seinen Nacken. Die kleinen Zärtlichkeiten machten viel aus. Aber sie gaben mir einfach nicht alles. Sie zeigten mir einfach nicht das, was ich wollte. Aber wie sollte ich ihn zu was zwingen, was er nicht von sich aus wollte? Wenn er es nicht freiwillig machte, so würde ich eben ein wenig nachhelfen. "Ich sehe dir an, dass du nicht gerne über das kleine sprichst und auch das du einfach nur lieben und genießen möchtest. Aber ich kann nur entspannt sein, wenn ich weiß, dass du dich freust. Das du damit zurecht kommen wirst. Also das wir beide bald Eltern werden. Ich verlange ja nicht, dass du es sofort machst. Aber ich bin schon eine weile Schwanger und es scheint, als würde es dich nicht interessieren. Das verletzt mich, Elijah." Ich wusste, dass es nicht gerecht war. Aber ich konnte es auch nicht länger aufschieben. "Ich möchte einfach nur wissen, ob du dieses Baby willst, oder nicht." Ich konnte mir nicht einmal denken, wie das in dem Moment auf ihn wirken würde. Aber genau das war die Frage, die mich schon so lange quälte. Die mir einfach keine Ruhe lies und sie war auch der Grund, warum ich nie wirklich entspannen konnte.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Okt 01, 2018 11:14 pm

Elijah Devaney
Ich hatte wirklich gehofft, dass wir einfach mal wieder ein bisschen Zeit nur für uns beide haben würden. Aber daraus wurde nichts, denn wieder einmal mehr stand nur das Baby im Mittelpunkt. Nur weil wir ein gemeinsames Kind bekamen, musste das ja noch lange nicht heissen, dass wir uns beide zurückhalten mussten, aber genau das tat sie. Ich sah sie überrascht an, als sie einfach plötzlich in meinen Hals biss und runzelte die Stirn. „Ja und ich habe gedacht, dass wir jetzt, da wir beide nackt in der Badewanne liegen, einfach mal wieder ein bisschen Zeit für uns haben. Aber du redest nur immer ununterbrochen über das Baby.“ Ich sah sie an und seufzte leise. Sie würde das sicher gleich wieder so interpretieren, als hätte ich etwas gegen das Baby und dabei stimmte das doch gar nicht. Ich wollte einfach mal wieder ein bisschen Zeit. Zeit für uns. Für uns beide. Damit wir beide unsere Zweisamkeit geniessen konnte, ohne dass irgendeine dritte Person im Bunde war. Aber dieser Moment war bereits zerstört und nicht mehr zu retten. Ich seufzte leise auf, als sie dann auch noch mit dem Thema Heirat anfing. Besser konnte dieses Gespräch ja gar nicht mehr laufen. Anscheinend tat ich gerade wirklich nichts, was sie zufrieden stimmte. Alles, was ich irgendwie sagte oder tat oder eben nicht tat, ging ihr gegen den Strich. Ich wusste langsam echt nicht mehr, was ich noch sagen sollte oder ob ich in Zukunft einfach meine Klappe halten sollte. Wenn ich etwas sagte, verstand sie es meistens falsch und versuchte mich zurückzuweisen. Ich knirschte leicht mit den Zähnen. „Wieso gehst du immer die ganze Zeit davon aus, dass ich dieses Baby nicht will? Ja, ich war nicht besonders erfreut am Anfang darüber, vor allem weil ich da gerade wirklich andere Sorgen gehabt hatte, aber das heisst noch lange nicht, dass ich es nicht will. Aber du lässt mir keine Zeit um Nachzudenken, um mir selbst darüber Gedanken zu machen. Immer redest du nur immer über das Baby. Wenn wir nicht über das Baby reden, dann sprechen wir über das Haus und wie das Zimmer für das Baby aussehen wird. Gerade fühlt es sich einfach für mich an, als wäre da nur noch das Baby und kein Platz für uns beide mehr.“ Ich schüttelte leicht den Kopf. Ich wusste nicht, ob sie das verstehen würde. „Wenn ich Fragen habe, dann stelle ich sie dir auch, sonst hätte ich dich vorhin nicht gefragt. Ich weiss echt nicht, was für Erwartungen du an mich hast. Du kannst mich nicht mit deinem früheren Ehemann vergleichen und meinen, dass ich mich so verhalte wie er es getan hatte, denn ich bin nicht er. Ihr habt damals vielleicht miteinander Kinder gewollt und es war geplant gewesen. Bei uns war es… ziemlich überraschend passierst und dennoch erwartest du von mir, dass ich mich einfach absolut makellos verhalte. Du weisst, wie das abläuft. Du warst schon einmal schwanger. Ich habe so etwas noch nie miterlebt.“ Ich seufzte tief und schüttelte nur leicht den Kopf. Ich wusste nicht, ob sie es je verstehen würde. Vielleicht hatte sie auch einfach zu hohe Erwartungen an mich, die ich ihr nicht erfüllen konnte. Aber ich war nicht ihr früherer Ehemann und das musste ihr klar ssein.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Di Okt 02, 2018 8:43 am

Sofie
Natürlich musste er genau so reagieren. Aber wie kam er nur darauf, dass ich ihn mit meinem ersten Mann vergleiche würde? Das war einfach nicht gerecht. Die beiden waren so unterschiedlich und war es nicht normal, dass wir manchmal an den andren dachten? Ich biss mir auf die Unterlippe und schaute erneut in seine Augen. Aber er hatte recht.. die Stimmung war echt hin. Auch wenn wir beide das so sehr brauchten. Vielleicht würde das unsere Beziehung wieder aufbauen, denn ich hatte den Eindruck, dass sie immer mehr Risse bekommen würde. Aber ich musste es ihm doch erklären.. musste dafür Sorgen, dass er nicht so schlimme Gedanken hatte. So würde es nur noch schlimmer machen. Es wurde eine weile Still und meine Gedanken kreisten immer wieder darum, dass er sich unwohl fühlte. Das er sich anscheinend mit jemandem verglich, der schon so lange nicht mehr Bestandteil meines Lebens war. Stille war ganz nett, aber ich konnte das nicht lange aushalten. Ich mochte es nicht, wenn es so zwischen uns war. Langsam legte ich die Finger an seine Wange und strich darüber. Wie gerne ich doch einfach nur hatte, dass wir das vergessen und weiter machen würden. Aber auch das war vorbei. "Ich weiß, dass ich nicht einfach bin und auch das ich sehr viel über das kleine spreche. Aber das was du sagst, dass ist nicht gerecht. Ist es nicht verständlich, dass ich manchmal zurück denke? Immerhin waren wir sehr lange zusammen. Aber verstehst du nicht, dass ich dich liebe.. nur dich?" Meine andere Hand legte ich ebenfalls auf seine Wange und Strich mit den Fingern über seine Wangen und danach den Hals und den Nacken. "Ich habe ja verstanden, dass dir das alles sehr viel ist und auch das ich dir auf den Wecker gehe. Aber ich muss doch auch damit zurecht kommen. Außerdem rede ich nicht nur von dem kleinen.." Das hoffte ich zumindest. Ich wollte keinen Streit haben, aber manchmal würde es nicht zu vermeiden sein. Nur fand ich den Grund dafür nicht passend. Wir mussten doch über das Haus und auch das Baby reden. Außerdem wollte ich doch nur, dass es ihm gut ging. Das er sich langsam damit anfreundete. Aber die Zeit wurde langsam knapp und wir beide mussten uns damit auseinander setzen. "Ich versuche weniger darüber zu reden.. also über das Haus und das Kind. Ich möchte auch, das wir beide mehr Zeit für den anderen haben. Das wir uns wieder näher kommen. Aber wir beide machen es dem anderen nicht gerade einfach, oder?" Ich lehnte die Stirn gegen seine und schloss die Augen. Es war nicht einfach, aber auch das würden wir überstehen. Auch wenn ich mich fragte, ob das immer zwischen uns stehen würde. Er wusste, dass ich bereits Kinder und einen Mann hatte. Wie konnte er mir das, gerade jetzt, vorhalten? Hatte doch auch er immer wieder Gedanken, die ihn weit weg trugen und manchmal wütend machten. Aber wie genau sollte ich es hinbekommen, dass wir beide uns wohl fühlten und dazu noch die Probleme lösten? Vielleicht hatte er ja eine Lösung, die ich gerade nicht sehen konnte.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Okt 05, 2018 6:19 pm

Elijah Devaney
„Natürlich darfst du daran denken. Aber du erwartest von mir, dass ich mich wie dein ehemaliger Ehemann verhalte und das kannst du nicht von mir verlangen. Damals war es eine komplett andere Situation gewesen. Er war nicht so davon überrumpelt worden, wie es ei mir der Fall gewesen war.“ Ich wusste aber nicht, ob sie das verstehen wollte. Ich konnte es nicht einschätzen. Ich verstand manchmal echt nicht, wieso sie solche hohe Erwartungen an mich hatte. Für mich war das immer noch alles sehr neu. Ich seufzte leise und schüttelte leicht den Kopf. Ich hob eine Augenbraue, als sie meinte, dass sie nicht nur vom Baby sprechen würde. Das tat sie aber und anscheinend schien sie das nicht zu bemerken. Ich widersprach ihr aber nicht, sondern liess es einfach in der Luft hängen. Ich seufzte leise auf und sah dann wieder zu ihr. „Na ja, ich wäre ja vorhin gerne weiter gegangen, aber du wolltest ja lieber reden“, murmelte ich leise und sah sie an. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. Danach griff ich nach dem Shampoo und begann mich langsam einzuseifen. Es würde hier in der Badewanne zu nichts mehr kommen. Vorher hätte ich wirklich… Lust gehabt, aber diese war nun verschwunden. Sie hatte lieber wieder das Baby in den Vordergrund gestellt, als dass sie mich für einen Moment an erster Stelle haben wollte. Nein, sie bevorzugte das Baby. Würde das in Zukunft immer so sein?

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Sa Okt 06, 2018 12:43 am

Sofie
Normal würde ich was sagen müssen. Ihm erklären, wie ich das sah. Aber das war erstens nicht so einfach und zweitens würde ich das gerade nicht hinbekommen. Eigentlich dachte ich immer, dass und das hier alles zusammen bringen würde. Aber gerade machte es das genaue Gegenteil. Ich konnte es nicht genau fest machen. Nur schien es so, dass wir uns immer weiter von dem anderen entfernten. und genau das war doch nicht der Sinn der Übung, oder? Langsam atmete ich ein und danach wieder aus, bevor ich mich ein wenig nach hinten setzte, dass er wieder mehr an Platz hatte. Ich schaute kurz auf, als er sich die Seife nahm und danach anfing sich zu waschen. Zwar hatten wir das schon öfter, aber gerade kam mir die Stimmung einfach nur kalt vor. Ob es daran lag, dass wir beide unseren eigenen Standpunkt hatten? Daran, dass wir beide einfach nicht auf einen Nenner kamen, oder das ich einfach zu viel redete und nicht auf ihn einging? Natürlich hatte auch ich meine Bedürfnisse und ich wollte einfach nur, dass wir uns nicht entfernten auch wenn es genau danach aussah. Er hatte doch schon das eine oder andere Eingeständnis gemacht. Warum nur reichte mir das nicht? War es zu verletzend, dass er mich gerade als die Böse hinstellte oder kam ich wirklich nicht damit klar, dass er nicht wie Silvan war? Verdammt, ich musste endlich einen klaren Kopf bekommen und das, bevor ich noch alles kaputt machte. Ich schaute erneut in seine Richtung, aber auch er schien in Gedanken zu sein. Da ich nicht wirklich schmutzig war, stand ich auf und stieg aus der Wanne. Ich trocknete mich ab und wickelte mir danach das Handtuch um. Anschließend drehte ich mich zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. "Ich gehe ins Kaminzimmer. Wenn du möchtest, kannst du ja später nachkommen." Sanft strich ich über seine Wange und strich anschließend über die Stelle seines Herzens.. wie sehr ich doch seinen beruhigenden Herzschlag vermisste. Ein wenig traurig schaute ich in seine Richtung. Ja, ich würde es ändern, wenn ich es könnte. Aber ich konnte es nicht mehr. Auch wenn ich jedesmal wieder sein Leben retten und ihm das ewige Leben schenken würde. Vielleicht würde er das irgendwann auch mal so sehen. Ich schüttelte kurz den Kopf und machte mich danach aus dem Zimmer. Wir waren in der letzten Zeit so lange zusammen und brauchten vielleicht auch einfach mal ein wenig an Abstand. Es dauerte nicht lange und ich war in dem anderen Zimmer. Ich musste da ja nicht über den Flur oder so gehen. Da es draußen langsam dunkel wurde und wir beide einen anstrengenden Tag hatten, kniete ich mich vor den Karmin und machte das Feuer an. Zwar war es nicht kalt, aber ich brauchte gerade einfach die Wärme des Feuers. Es war für mich sehr beruhigend, auch wenn es tödlich enden konnte und das für immer. Als das Feuer endlich brannte, machte ich die Türe zu dem Balkon auf und stellte mich vor die Brüstung, bevor ich in die Sterne hinaus schaute. Ich schaute in den Wald, aber da die Schulen Ferien hatten, würde da nicht viel los gehen. Ich biss mir auf die Unterlippe und versank ein wenig in Gedanken. Immerhin hoffte ich doch sehr, dass wir uns nicht noch weiter von dem anderen entfernen würden.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Arce am So Okt 07, 2018 4:19 pm

ARSEN Joseph


Mein Leben hatte sich binnen weniger Sekunden einfach so verändert. Mit dem Tod meiner Eltern war alles einfach so auf den Kopf gedreht worden. Tage die eigentlich bunt und schön auf mich gewirkt hatten waren plötzlich grau und trostlos gewesen. So war es immer noch. Meist wollte ich nicht gegen mich ankämpfen und einfach im Bett liegen bleiben, wusste aber schon von vornherein das ich es nicht zulassen konnte. Bis sich ein weiteres Mal alles verändert hatte. Mit Silvan's Auftauchen und dem verrückten Vampir, der der an allem Schuld war, hatte mein Leben ein weiteres Mal eine Wendung eingenommen die noch nicht einmal der Vampir vor mir hatte sehen können. Um ehrlich zu sein: ich wusste selbst jetzt nicht was ich von all dem hier halten sollte. Ich wollte kein Vampir sein, wollte nicht auf Blut angewiesen sein. Ich wollte mich nicht durch Silvan's Berührungen an etwas erinnern, das jemand aus völligem Wahnsinn getan hatte. Vor allem aber wollte ich es Silvan nicht antun, noch mehr leiden zu müssen. Gott, er hatte doch schon so viel durchgemacht, und nun gab er sich auch noch die Schuld an alle dem hier. Er half mir doch wahrscheinlich wirklich nur weil er dachte er sei Schuld an dem hier, daran das ich von ihm gefunden und gewandelt worden war. Es brach mir immer noch das Herz zu wissen, dass Silvan sich die Schuld für all das hier gab. Ihm mir Dinge zeigen zu lassen, die er mir am liebsten schon gestern hätte zeigen wollen, noch bevor all das hier überhaupt eingetroffen war, war wohl der einzige Weg meinerseits irgendwie meine Fehler wiedergut machen zu können. Ich war aus dem Fenster geklettert, und er gab sich die Schuld daran was danach passiert war. Leise nickte ich. Ich hatte noch nie viel davon gehalten mich in die Natur zu begeben und zu laufen - es war nichts großartiges, nichts was meinen Kopf freibekam. Wäre dem so, hätte ich nach den letzten Monaten wohl die Kondition eines Marathonläufers. Für Silvan aber war es so. Er bekam seinen Kopf so frei, und vielleicht war es der einzig wirkliche Weg meinerseits ihm etwas helfen zu können. Schnell sprang ich vom Bett auf, griff nach Silvan's Hand und lief hinaus. Er war ein Vampir - er konnte schnell genug reagieren um nicht einfach über seine eigenen Füße zu stolpern. Zumal er mir ohnehin nie tollpatschig genug gewirkt hatte um ebenso den Boden zu küssen. Anders als ich. Trotzdem würde ich mein Bestes geben, und hoffentlich wenigstens irgendwie etwas richtig machen können. "Erklär mir meine neuen Superman Fähigkeiten doch bitte bevor du losrennst und ich hier stehe weil ich keine Ahnung habe wie du es machst," sagte ich und schürzte die Lippen. Ich sah ihn schmunzelnd an, setzte mich aber dann doch schon etwas in Bewegung und lief in Richtung des Waldes. Nur langsam, und nur um dem Ganzen ein klein wenig auf die Sprünge zu helfen. Für einen kurzen Moment blieb ich stehen und sah zurück zu Silvan, ehe ich mich dem Wald gänzlich zudrehte und doch loslief. Wie sollte er mir das Laufen erklären? Es war nicht so als würde er mir irgendwie auf die Sprünge helfen können - das hier musste ich wohl selbst erlernen. Er konnte nur dabei sein. Zumal er schneller war als ich, wenn ich ihm in menschlicher Geschwindigkeit davonlief. Böse konnte er mir also wirklich nicht sein.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Do Okt 11, 2018 10:24 am

Taemin Lee
Ich bekam gar nicht richtig mit wie sie die Vampire erledigte, erst als neben mir einer der Soldaten auf dem Boden landete wurde ich aktiv und jagte ihm meine Zähne in den als und trank. Sein Blut schmeckte süß und ich konnte fast gar nicht mehr aufhören von ihm zu kosten. Doch ich war kein Mörder, weshalb ich widerwillig von ihm abließ und mich der Vampirin zuwandte welche schon an der Tür stand und auf mich wartete. Durch das Blut fühlte ich mich gleich wie neugeboren und stand auf um blitzschnell auf die Beine zu kommen und mich draußen zu orientieren. Wir waren ziemlich nahe von Sektor C und das hieß, dass der Tunnel nur ein Katzensprung von den uns entfernt war. „Komm zieh dir die Jacke von dem Typen an so fallen wir wenigstens nicht gleich auf. Und nimmt dir seine Waffen und den Elektroschocker mit.“, wies ich wie an und zog selbst die Jacke an und steckte die Pistole ein. Dann lotste ich sie durch die Flure und nahm die welche weniger streng kontrolliert wurden. Dennoch konnte ich nicht ganz verhindern das wir in einige Soldaten hinein rannten und sie ausschalten mussten. Meist knockten wir sie aus und tranken ein bisschen, denn wir wussten nicht was in diesem Wald lauerte. Außerdem wann würden wir das nächste mal eine richtige Mahlzeit bekommen?
Schwer bewaffnet kamen wir am Tunnel an welch bewacht wurde von vier Soldaten, ich wusste nicht ob sie ihre Kollegen aufhalten wollten in den Tunnel zu gehen oder Monster verjagten die eindringen wollten?
Deutete der Vampirin an sich bereit zu machen und sich die linken Soldaten vorzuknöpfen während ich die rechten nahm. Auf mein Zeichen rannten wir los, ich klickte dem einen sein Gewehr aus der Hand und schlug ihm ins Gesicht, dann wandte ich mich dem anderen zu und holte ihn von den Beinen, bevor ich ihm ins Bein schoss, sowie dem anderen. Denn mit einem verletzen
Bein würde man uns nicht so schnell verfolgen falls man es überhaupt tat. „Komm der Weg ist frei sprinten jetzt wir brauchen einen guten Vorsprung, falls sie uns in den Tunnel folgen“ Ich glaubte es zwar nie aber auf Nummer sicher gehen war besser
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Okt 14, 2018 12:51 pm

Elijah Devaney
Ich sah sie erstaunt an, als sie sich auf einmal erhob und aus der Badewanne stieg. Wollte sie sich noch nicht einmal fertig waschen? Anscheinend nicht. Ich nickte leicht und sah ihr noch hinterher, wie sie aus dem Badzimmer versschwand. Ich schüttelte leicht den Kopf und wusch mich danach weiter. Anscheinend wollte sie wirklich nicht darüber reden, also beliessen wir es einfach dabei. Sie hatte die Entscheidung ja bereits schon gefällt, indem sie einfach aus der Badewanne verschwunden war. Ich wusch mich in aller Ruhe fertig und wusch mich noch ab, bevor ich aus der Badewanne trat. Ich liess das Wasser ab und schnappte mir dann ein Handtuch, mit dem ich mich abtrocknete. Danach zog ich mich wieder an und ging in das Kaminzimmer. Ich sah, dass die Tür zum Balkon offen war und ging in diese Richtung. Im Kaminzimmer war sie offensichtlich nicht, also konnte sie nur auf dem Balkon sein. Ich ging zu ihr hinaus und lehnte mich ein bisschen an die Brüstung. Ich sah zum Wald hinüber. Ich war immer noch erstaunt über meine verschärften Sinne. Ich sah viel weiter und obwohl es draussen dunkel war, erkannte ich viel mehr, als dass es mit dem menschlichen Auge jemals möglich gewesen wäre. Ich hatte noch nicht genau herausgefunden, wie viel Kraft ich im gesamten hatte. Ich hatte es halt einfach noch nie einsetzen müssen und vermutlich wäre ich das erste Mal ziemlich überrascht, wenn es so weit kommen würde.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Okt 14, 2018 12:52 pm

Doriana Dragomir
Es ging relativ gut und ich hatte die paar Jäger schnell erledigt. Mir war es ziemlich egal, dass ich sie umbrachte. Immerhin hatten sie mit mir nichts anderes geplant, also wieso sollte ich sie verschonen? Sie würden es doch nur noch einmal versuchen. Ich wusste ja nicht, ob sie mich nun mehr im Visier hätten, Das würde ich wohl herausfinden, sobald wir hier draussen war. Der Halbvampir war relativ schnell gestärkt und stand gleich darauf neben mir. Ich seufzte leise, aber tat was er sagte. Ich wusste zwar nicht, was ich mit diesen Waffen sollte, immerhin war ich selbst wohl genug tödlich. „Diese Jacke ist ja der letzte Schrei“, murrte ich leise und zog sie mir über. Ich krempelte die Ärmel ein bisschen hoch, da die Jacke zu gross war. Danach folgte ich ihm durch die Flure. Ich kannte mich hier überhaupt nicht aus, also überliess ich einfach ihm die Führung. Ein paar Soldaten trafen auf uns, aber es war weniger schlimm, wie ich es erwartet hatte. Ich versuchte nicht alle zu überlegen, aber eigentlich war es mir total egal, ob diese Idioten weiter lebten oder nicht. Manchmal nutzten wir ein paar Sekunden und tranken von ihnen. Am Schluss standen vier Soldaten vor uns. Während der Halbvampir tatsächlich die Pistole benutzte, nutzte ich lieber meine Hände. Ich holte mit meinem Bein aus und trat dem einen ins Knie, wodurch es grässlich knackte und er vor lauter Schmerz zusammensackte. Mein Knie rammte sich als nächstes in seinen Kopf und er kippte auf die Seite. Der zweite war ebenso schnell erledigt, worauf der Halbvampir bereits schon drängte weiterzugehen. Ich verdrehte die Augen und sah sie an. „Wenn wir rennen, haben die doch keine Chance uns zu folgen“, erwiderte ich und schüttelte den Kopf. Wir waren einfach viel zu schnell für diese Normalsterblichen. Ich tat aber das, was er sagte und fing an zu rennen. Ich hoffte wirklich, dass die Tunnel nicht einstürzen würden. Aber wir hatten wohl das grössere Problem damit, was uns danach erwarten würde. Ich war zwar eigentlich schneller als der Halbvampir, aber ich überliess ihm wieder die Führung. Ich kannte mich hier wirklich zu wenig gut aus und er schien ja auf verdrehte Weise mit diesen Typen befreundet zu sein. Das hielt sie aber anscheinend nicht ab, ihn dennoch töten zu wollen. Ich verlangsamte meine Geschwindigkeit, als wir bei diesem düsteren Wald ankamen. Es war ziemlich dunkel, aber zum Glück waren unsere Augen nicht so schlecht wie die eines Menschen. „Und jetzt? Wie lange brauchen wir, bis wir aus diesem Wald kommen?“, fragte ich ihn. Er hatte gesagt, dass das hier der beste Weg wäre. Ich wusste nicht, ob wir sonst durch die ganze Festung hätten durchlaufen müssen. Ich fuhr mit der Zunge über meine Lippen und sah dann wieder zu ihm.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Okt 14, 2018 3:49 pm

Sofie
Jeder brauchte mal ein wenig an Zeit, in der er alleine war. Aber ich war in diesem Punkt anders. Wie konnte es nur sein, dass wir den anderen nicht mehr verstanden? Ob es wirklich daran lag, dass wir beide dem anderen nicht mehr so nahe waren? Das wir uns immer wieder entfernten.. ich schaute in die Wälder und versuchte all das wenigstens für einen Moment zu vergessen. Aber es war nicht so einfach. Ich seufzte und strich mir das Haar zurück, bevor ich die Augen schloss und ein wenig in Gedanken versank. Ich schaute gerade in die Wälder und dachte daran, wie verletzend doch dieser eine Moment war, als ich die Träne merkte und den Kopf schüttelte. Aber Tränen waren ein Anzeichen von Schwäche und ich hatte immer gelernt, dass ich keine Schwäche zeigen durfte. Nur so würden mich die Feinde bekommen und unter Druck setzten. Er kannte mich nur als die starke Frau, die sich nicht unterkriegen lassen würde und genau diese Seite sollte er auch weiterhin sehen. Hatte er sich nicht genau aus diesem Grund in mich verliebt? Auch wenn ich immer noch nicht glauben konnte, was wir in all den Jahren alles erlebt hatten. Wir hatten so viele Kriesen überwunden, hatten einfach alles zusammen erlebt. Also warum brachte uns diese eine, wundervolle Sache, so auseinander? Lag es daran, dass wir da vollkommen verschieden waren? Ich schüttelte mich kurz, da mir kalt war. Auch wenn dem nicht wirklich so war. Aber das Gefühl war immer noch da. Ich schluckte und schlug die Decke weiter um mich. So hatte ich wenigstens das Gefühl, dass ich ein wenig normal war. Auch wenn das nie wieder der Fall sein würde. Ich würde nie wie die anderen Frauen sein. Es würde immer zwischen uns stehen, auch wenn er mir gesagt hatte, dass er damit zurechtkommen würde. Aber ich hatte das Gefühl, dass dem nicht so war. Das er sich immer noch damit auseinandersetzten musste und wir danach endlich glücklich sein konnten. Wir hatten es doch mehr als alles andere verdient.. Ich war gerade ein wenig in Gedanken, als ich die Türe hörte und er in das Zimmer kam. Ich wusste nicht, ob er mich gerufen oder gar was gesagt hatte. Aber er würde mir das schon nochmals sagen. Ich schaute kurz nach links, aber er schien ebenfalls in Gedanken zu sein. Schien ebenfalls das eine oder andere verarbeiten, oder auch verstehen, zu müssen. Ich drehte mich wieder dem Wald zu. Aber konnten wir hier so stehen bleiben oder würden wir darüber reden, was ihn wirklich bedrückte? Ich biss mir auf die Unterlippe und halte tief Luft. "Weist du.. ich kann sehr gut verstehen, dass in den letzten Wochen alles sehr viel war und auch das du damit zurechtkommen kannst." Ich drehte mich zu ihm und lehnte den Kopf an seine Schulter, wobei ich weiterhin in die Ferne schaute. "Ich weis, dass es viel verlangt ist, aber ich möchte doch nur, dass du mit mir darüber redest. Das du mir erklärst was in dir vorgeht und auch das du keine Angst haben musst. Wie soll ich deinen Standpunkt verstehen, wenn ich nicht weis was du denkst oder auch was du dir für Gedanken machst? Ich möchte nicht einfach das Blut nehmen und es herausfinden. Ich möchte, dass wir darüber reden können. Das wir nicht diese Stille haben oder diese dummen Missverständnisse immer wieder auftauchen." Er wusste, dass ich nicht einfach war. Das ich meinen Kopf meistens durchsetzten musste und auch das wir beide unseren eigenen Willen hatten. Langsam legte ich meinen Arm um seine Seite und strich darüber. Aber war es so sinnvoll, wenn ich ihn dazu drängen würde zu reden? "Als ich damals gewandelt wurde, da hatte ich niemanden der mich darauf vorbereitet hat. Der mir die Welt gezeigt hat und auch für mich da war. Ich habe sehr viel alleine herausgefunden. Aber wenn du möchtest, dann kann ich dir zeigen was du kannst. Oder ich frage Joe.. er kann mit dir Trainieren. Ich weiß, dass du Fit bist und auch das du sehr gut trainiert bist. Aber als Vampir ist es was anderes. Ich kann dir gerne zeigen wie du dich von den Menschen ernähren kannst und das ohne sie zu töten. Wie du deine Kräfte einsetzten kannst und auch wie du dich verteidigen und kämpfen kannst. Auch wenn das letzte besser wer anders übernimmt" Ich lächelte kurz, auch wenn es nicht lange dauerte. Aber ich wollte nicht schon wieder daran denken. Wollte nicht schon wieder mit dem Thema anfangen. Es war besser geworden, seit er regelmäßig von dem Blut trank. Aber das machte er immer noch mit Abwertung. Nur hatte er da leider keine Wahl. "Wenn du vorne durch die Bäume schaust, siehst du die Jägerschule. Sie sind heute in die Ferien gegangen. Aber Leon wird noch da sein und ein oder zwei dummies. Normal würde ich die Schule angreifen. Aber Joe meinte, dass ich ein wenig Ruhe brauche. Das die Jäger nicht angreifen, solange wir ruhig sind. Und auch wenn du dich verteidigen kannst. Aber es gibt da nicht nur einen Grund warum ich dich nicht in Gefahr bringen möchte." Mit den Fingern strich ich seine Seite nach und schloss kurz meine Augen. Nähe war gerade das, was wir beide anscheinend brauchten. Aber ob das nur so lief, wenn wir beide die Gedanken nicht mit dem anderen teilten? Ich schmiegte die Wange mehr an seine Schulter und schloss kurz meine Augen. Natürlich mussten wir über all das reden.. all das klären. Aber das hatte auch noch bis morgen Zeit, oder?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Okt 23, 2018 9:03 am

Elijah Devaney
Ich wusste nicht genau, was sie von mir erwartete. Ich würde nicht wie ihr ehemaliger Ehemann reagieren und das könnte ich auch nicht. Sie hatten diese Kinder gewollt. Ich sagte ja nicht, dass wir niemals hätten Kinder haben wollen, aber wir waren, oder vor allem ich, ziemlich ins kalte Wasser geworfen worden. Ich war noch nicht einmal eine Woche verwandelt gewesen, aber hatte es bereits fertig gebracht, sie zu schwängern. Andere hatten solche Probleme damit, dass ihre Geliebte schwanger wurde und bei uns passierte es, obwohl es absolut nicht geplant war. Das Leben war manchmal wirklich unfair. Aber das war ja nichts Neues mehr oder? „Du setzt mich unter Druck", erwiderte ich, während ich meinen Arm um die legte. Immerhin sprach sie von nichts anderem mehr. Entweder ging es darum, wie ich mich als Vampir fühle oder wie meine Einstellung gegenüber dem Baby in unserem Bauch war. Verdammt, ich wusste es ja doch selbst noch nicht. Natürlich freute ich mich auf das Kind, aber gleichzeitig wuchs mir alles über den Kopf. Ich wusste ja momentan noch nicht einmal, wie ich selbst so drauf war. Ich hob kurz eine Augenbraue. Sie würde sich garantiert nicht einfach von meinem Blut bedienen, ohne dass ich etwas davon wusste. So etwas konnte sie sich vielleicht bei anderen erzwingen, aber garantiert nicht bei mir. Ich hoffte nur, dass ihr das klar war. „Ich will von keinem Menschen trinken. Ausserdem haben wir hier ja sowieso genug Blut", erwiderte ich und musterte sie. Gott, nein, ich wollte nie Blut direkt von einem Menschen trinken. Es reichte bereits, dass ich sonst schon Blut trinken musste. Vermutlich war es direkt ab der Quelle besser, aber darauf konnte ich sehr gut verzichten. „Jim kann ja sonst mal mit mir trainieren", sagte ich schulterzuckend, bevor ich wieder in den Wald hinaussah. Bei ihren nächsten Worten sah ich sie ungläubig an. „Wie kannst du einfach so direkt neben mir stehen und davon reden, dass du normal die Schule jetzt angreifen würdest? Ich bin dort selbst einmal zur Schule gegangen.“ Ich schnaubte leise und schüttelte den Kopf. Sie sollte bloss nicht von mir erwarten, dass ich mit ihr gehen würde, wenn sie auf die dämliche Idee kommen sollte, die Schule nun tatsächlich anzugreifen. Ich war zwar nun ein Vampir, aber ich war an dieser Schule gewesen. Ich hatte dort Freunde, jedenfalls hatte ich welche gehabt. Ich hatte dort eine gute Zeit gehabt, also würde ich sie bei einem Angriff garantiert nicht unterstützen.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Di Okt 23, 2018 11:06 pm

Sofie
Ob er immer noch nicht verstanden hatte, dass sich das alles geändert hatte? Das er dort keine Freunde mehr hatte und auch das sie ihn am liebsten töten oder eher gesagt vernichten würden? dachte er allen ernstes, dass sie ihn verschonen würden und auch das er einfach hingehen konnte und alles wieder gut wäre? Würde ich ihm diesen Zahn wirklich ziehen müssen? Das letzte was ich wollte war dass ich ihn vor die Wahl stellen musste. Das ich die Entscheidung erzwingen musste.. aber konnte er sich nicht denken, dass alles anders war? Ich atmete lange ein, bevor ich weiterhin in den Wald schaute. Früher hatte mich das immer beruhigt, aber mittlerweile beunruhigte mich das immer mehr.. Natürlich wusste ich, dass er sich selbst schützen konnte. Aber der Instinkt, dass ich ihn beschützen musste, würde immer da sein und genau das würde ich auch nie wieder verlieren wollen. Das letzte was ich wollte, war ihn auf den Boden der Tatsachen zu holen, aber anscheinend brauchte er gerade genau das. "Weißt du.. Wenn wir nicht angreifen, dann greifen die Jäger an und sie werden nicht versuchen den Frieden zu finden. Erzähl mir ja nicht, dass du es nicht mitbekommst.. dass sie immer angreifen, wenn sie sich sicher sind, dass sie auch gewinnen. Wenn sie eine Chance sehen. Ich weiß, dass du dort Freunde hast und auch das es nicht einfach wird. Ich erwarte ja nicht, dass du sie tötest, dass du sie verwandelst oder auch das du gegen sie kämpfst. Aber ich erwarte, dass du aus der Sicht eines Vampirs denkst und das beutetet, dass die Jäger deine Feinde sind. Sei nicht so dumm und denken, dass du ihnen noch was bedeutest, denn sie würden dich bei jeder Gelegenheit zu Staub verarbeiten." Ich musste nicht in sein Gesicht sehen, denn ich wusste genau wie er reagieren würde. Aber wenn er sich gegenüber ehrlich war, wusste er genau, dass ich recht hatte. Das er nie wieder zurückkehren konnte und sie ihn immer jagen würden. Egal, ob er tötete, oder nicht. Normalerweise musste ich mir Zeit nehmen. Zeit für ihn, Zeit für uns.. aber wir hatten doch da gerade so viele andere Dinge, die wir regeln mussten. Wo wir uns einfach auskennen und was wir noch zusammen lernen mussten. Aber auch das hatten wir hinten angestellt. Ich erinnerte mich noch daran, als wir erfuhren, dass ich schwanger war und was genau ich zu ihm gesagt hatte. Aber wenn ich ehrlich war, dann war ich immer noch dieser Meinung.. auch wenn ich damit vielleicht unrecht haben würde. Seit langem versuchte ich doch einfach nur, dass er sich mit dem Gedanken anfreunden würde und auch das wir beide uns eine Zukunft aufbauen würden, denn genau das stand gerade auf der Kippe. Verstand er nicht, dass ich eine Riesen Angst hatte, dass ich ihn für immer verlieren würde? Denn genau das könne ich einfach nicht verkraften. Immerhin war es nicht nur, dass ich ihn liebte. Nein, wir waren dabei eine Familie zu gründen. Ich lehnte mich enger gegen ihn und schloss dabei einen Moment die Augen. Normalerweise sollte ich doch in seinen Armen entspannen und mich beruhigen können, aber ich bekam es einfach nicht hin. In den letzten Tagen hatte sich einfach zu viel angestaut und ich hatte das Gefühl, dass es immer mehr Probleme wurden, die wir einfach nicht lösen konnten. Hatte es da überhaupt noch.. Ich schüttelte den Kopf, da ich diesen Gedanken einfach nicht weiterführen wollte. Aber diese Stille zwischen uns war einfach nicht zum Aushalten. War denn eine gemeinsame Zukunft so was schlimmes? Gerade wollte ich was sagen, als es an der Türe klopfte. Aber wer konnte das so spät noch sein? Ich drehte mich um und schaute ein wenig verwundert, als ich einen der Wachen sah. Normalerweise kamen sie nie in meine Zimmer nur, wenn was wirklich wichtiges war. "Sofie, sie greifen an. Du musst die Mauern hoch fahren.." Er nickte mir noch entschuldigend zu und machte sich danach wieder auf den Weg. Ich brauchte eine Sekunde, bis ich verstand was er von mir wollte und schaute kurz zu Elijah. "Stimmt, die Jäger würden niemals einfach so angreifen.." Es war nicht gerecht, da er ja nichts dafür konnte. Aber so, wie er eben reagiert hatte, musste das einfach sein. Kurz schaute ich in seine Richtung und hoffte sehr, dass er mir folgen würden. Denn streiten konnten wir später immer noch. Ich machte mich in das Nebenzimmer und tippte die eine oder andere Zahl ein, bevor ich was von meinem Blut in den kleinen Behälter füllte und somit den Raum mit den Kameras öffnete. Diesen Raum gab es schon sehr lange, auch wenn niemand davon wusste. Ich machte die Monitore an, bevor ich die Mauern nach oben jagte. Wie gut, dass die Jäger so langsam waren. Aber ich kannte sie genau, denn das war nur ein Trick. Jetzt hieß es warten immerhin konnte es sein, dass ich gleich, nicht nur um mein Leben, kämpfen musste. Aber würde er wirklich an meiner Seite stehen? Immerhin hatte er mir klar gemacht, was er von der ganzen Sache hielt... Auch wenn ich ihn nicht vor die Entscheidung stellte. Aber er würde eine fällen müssen. Die Jäger, oder seine Familie?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Okt 28, 2018 10:08 pm

Elijah Devaney
Ich verdrehte ein kleines bisschen die Augen. „Wenn du die Jäger unbedingt angreifen willst, dann tue es. Aber bitte sei nicht sauer auf mich, weil ich dich dabei nicht unterstütze“, sagte ich und schürzte die Lippen. Sie waren vielleicht jetzt nicht mehr meine Freunde, aber sie waren es einmal gewesen und nur weil die Frau, die mich liebte, verwandet hatte, würde ich sie nicht abschlachten gehen. Dazu hatte sie wohl wirklich genügend Krieger, die ihr zur Seite standen. Sonst wollte sie ja auch nicht, dass ich bei irgendeinem Kampf mitmachte, also konnte ich auch auf diesen hier sehr gut verzichten. Ich seufzte leise auf, als wir gestört wurden. Sie griffen an? Damit waren sicher die Jäger gemeint. Ich seufzte leise und folgte ihr dann einfach. Wir gingen in das Nebenzimmer, wo sie einen Code eingab und gleich darauf dahinter ein Raum aufging. Ich folgte ihr still hinein, während ich einfach zusah, wie sie etwas an den Monitoren machte. Ich lehnte mich an die Wand und verschränkte die Arme. Ich kannte mich mit all diesen Sachen hier nicht aus. Es war zwar nicht das erste Mal, dass ich in diesem Raum war. Würde das jetzt immer so sein? Die Jäger würden angreifen, dann greifen wir wieder an und so ging dieses Spiel die ganze Zeit hin und her? Das war eigentlich wirklich kindisch und ich war froh, dass ich nach der Jägerschule nicht dort geblieben war. Ja, ich hatte eine gute Zeit gehabt, aber ich war lieber eigenständig unterwegs gewesen.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mo Okt 29, 2018 10:20 pm

Sofie
Keine Ahnung, woher ich das gewusst hatte. Aber war es in dem Moment nicht logisch, dass sie alles versuchen würden und das nur um zu gewinnen? Ich strich mir über die Wange, da die Haare mal wieder im Gesicht waren und machte die eine oder andere Falle scharf. Warum nur konnten sie uns nicht in Ruhe lassen? Warum konnten wir beide nicht einfach mal Ruhe haben? Langsam stellte ich mich auf und machte mich auf den Weg zu ihm, bevor ich die Arme um seine Mitte legte und den Kopf an seine Schulter. Natürlich wusste ich, dass es nicht einfach war und das letzte was ich wollte war, dass er kämpfen müsste und ich ihn verlieren würde. Das würde ich nicht schon wieder aushalten. Erneut drückte ich mich an seine Brust und schloss meine Augen. Ich brauchte dringend ein wenig Ruhe, aber die würde ich so schnell nicht bekommen. Es verging ein Augenblick und ich merkte, wie wir beide uns langsam entspannten. Aber dafür hatten wir erneut keine Zeit da ich mich gerade um andere Dinge kümmern musste. Langsam hob ich den Kopf und schaute nach oben in seine Augen. bevor ich mich auf die Zehenspitzen stellte und mit den Lippen über die seinen strich. "Ich weiß nicht, ob du das hören möchtest. Aber ich muss hinaus gehen und nach den Wachen sehen. Es gibt da eine Stelle, die die Kameras nicht finden und die du nur von einem Punkt aus beobachten kannst. Jim ist gerade da, aber er kann das nicht immer machen. Wollen wir hingehen und schauen, oder möchtest du warten bis ich wieder komme? Immerhin habe ich dir ja versprochen, dass du nicht kämpfen musst und genau das werde ich auch halten. Ich werde nicht zulassen, dass ich mein Versprechen breche. Du bist das wichtigste, dass ich in meinem Leben habe und ich werde alles dafür geben, dass sich daran nichts ändern wird." Wie auch immer ich von dem Kampf auf die Liebe kam.. aber gehörte das beides nicht zusammen? Ich biss kurz auf meine Unterlippe und schaute erneut in seine Augen, bevor ich mich wieder auf die Zehenspitzen stellte und meine Lippen auf seine legte. Ja, ich war manchmal ein kleine Mädchen, dass einfach nur Liebe brauchte. Das einfach nur in den Arm genommen und beschützt werden sollte. Natürlich machte ich Fehler wie alle anderen. Natürlich war ich nicht perfekt. Aber wer war das denn schon? Ich zuckte kurz zusammen, als ich draußen den Krawall hörte und löste mich von ihm, auch wenn es mir sehr schwer fiel. Aber sollte ich die Frage erneut stellen? Immerhin war er ja nicht taub. Ich verschränkte unsere Finger und sah auf den Monitor. Aber ich konnte nichts erkennen. Sie wurden immer besser und schneller. Da gab es nur eine Lösung... Ich musste sehr schnell und effektiv handeln!!
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Nightfall am Di Okt 30, 2018 7:16 pm

Silvan Kilton
(Irgendwie kommt es mir vor als hätte ich seit einem Jahren nicht mehr rpgt…. xD)
Ich hätte in meinem ganzen Leben nicht gedacht jemals in so einer Situation zu landen. Es war nicht nur alles neu.. Ich fühlte mich auch noch verantwortlich für den Mist. Ich konnte es nun so oder so sehen. Entweder ich half ihr einfach über die ersten Hürden hinweg, so dass sie vielleicht noch ein normales Leben führen konnte, oder ich ließ mich von unseren negativen Gedanken zu Boden reißen. Letztendlich brachte es nichts all das weiter in meinem Kopf hin und her zu schieben. Arsen war nun genau das geworden, wovor ich sie beschützen wollte. Das fremde Mädchen, dass mich gerettet hatte, hatte nun ein neues Leben vor sich. Anders als sie sah ich mich nicht direkt als Monster. Ich war nur kein Mensch. Nicht das, was sie kannte. Das musste nichts schlechtes heißen. Arsen musste diesen Gedanken nur verstehen. Dafür musste sie sich jedoch dem ganzen auch stellen. Sie dahin zu bringen war leider schwerer als gedacht. Nicht zu vergessen, dass zwischen uns ein merkwürdige Spannung herrschte. Es fiel mir doch schwerer als gedacht Arsens nackten Körper nicht in Gedanken zu betrachten. Ihre Menschlichkeit hatte eine unsichtbare Grenze gebildet, die nun nicht mehr existierte. In meinen guten Momenten, genau die, bei denen ich alles schlechte meiner Vergangenheit vergaß, verlor ich mich in einer gefährlichen Fantasie. Arsen war flink. Als neugeborene Vampirin konnte sie noch schneller sein als so manch andere Vampir. Sie bewegte sich von ihrer Position binnen eines Wimpernklimperns zu mir. Ihre stark gewordene Hand packte mich und zog mich aus der kleinen Hütten hinaus. Zugegeben, ich war doch recht erstaunt. Damit hatte ich nun nicht gerechnet. Ihr Bitte allerdings ließ mich eine verwirrte Mine aufsetzten „Wie ich es mache?“ Da erinnerte ich mich auch schon wieder an unser Thema. Wir hatten in der realen Welt über das Rennen gesprochen und wie befreiend es für mich war. Wie konnte ich ihr da erklären? Wie erklärte man einer Person wie man rannte? Ein Baby lernte es doch auch von alleine.  Ich folgte Arsen tiefer in den Wald. „Da gibt es nicht zu erklären. Das musst du selbst tun. Du rennst doch auch als Mensch. Du solltest es versuchen.“ Ich glaubte ja das Arsen eher Probleme damit hatte wie ein Mensch zu rennen, als überdurchschnittlich schnell. Sie lernte hier nicht ein Vampir zu sein, sondern ein Vampir der in der Menschenwelt lebte. Allerdings hatte Arsen mich generell schon überrascht. Sie war anders als die Jungblüter. Der Wunsch kein Monster zu sein gab ihr mehr Kontrolle als es der Fall ein sollte. Arsen lief los, ich folgte ihr. Da ich sie beobachten wollte hielt ich es für richtig hinter ihr zu bleiben. Sie war in Führung und musste ihre Schnelligkeit mit ihren Sinnen verbinden. Nur diese hielten sie davon ab gegen Bäume zu rennen. „Pass auf. Benutze deine Augen genauso wie du alle anderen Sinne benutzt. Versuch dich nicht auf eine Sache zu konzentrieren, sondern öffne dich für deine Umgebung. Und wenn du jetzt fragst wie das geht, dann kann ich nur eines sagen. Hör auf alles kaputt zu denken und sieh dich um.“

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Arce am Di Okt 30, 2018 11:53 pm

ARSEN Joseph

Ich gab Silvan keine Schuld an dem, was passiert war. Er jedoch tat es. Er gab sich die Schuld daran, dass ich in diese Welt gezogen worden war, daran das ich verwandelt worden war und nun in einem Wald mit ihm festsaß, weil ich eine Gefahr für alles und jeden um mich darstellte. Ich wäre wohl so oder so in dieser Welt gelandet, wenn es auch nur ansatzweise so viele Vampire gab wie ich dachte, wäre ich doch nur auf jemand anderes gestoßen und so in etwas gerutscht, von dem ich selbst jetzt keine Ahnung hatte. Ich war froh, dass es Silvan war der hier war, und nicht etwa ein anderer Vampir der doch nur sich selbst in Gedanken hatte. Silvan passte auf mich auf – das hatte er mir versprochen. Er beschützte mich, und auch wenn dieser Vampir es doch geschafft hatte mich in die Finger zu bekommen, war es nun Silvan der hier war und nicht er. Weil er mich gefunden hatte. Gerade noch rechtzeitig. Dabei hatte ich mich noch nicht einmal bei ihm dafür bedankt, dass er nach mir gesucht hatte. Die gesamte Woche über hatte er nach mir gesucht, das waren seine eigenen Worte gewesen als er mich zusammengekauert und mitten in der Wandlung gefunden hatte. Er hatte nicht eine einzige Sekunde daran gedacht, etwas was jemand anderes doch getan hätte. Dabei konnte ich noch nicht einmal Lügen und behaupten lieber alleine sein zu wollen. Ich mochte seine Gesellschaft, mochte es mit ihm zu sprechen, selbst ihn herauszufordern wenn ich doch genau wusste das ich keine Chance hätte wenn er nicht mitspielen würde. Bis jetzt hatte er jedoch jedes Mal mitgespielt, bis jetzt hatte er mich ihn herausfordern lassen, und jedes Mal aufs Neue waren wir doch in Situationen gelandet in denen wir uns nicht gesehen hatten. Wie in meinem Schlafzimmer. Oder im Club. Oder im See. Ich schluckte, spürte seine Finger meine Haut entlang streifen. Liebend gerne hätte ich getan, was er von mir gewollt hatte. Liebend gerne hätte ich alles um mich vergessen, hätte seinen Berührungen nachgegeben und einfach mitgespielt. Das war es doch, die ganze Zeit über spielten wir mit einander. Er spielte mit mir, ich spielte mit ihm – dabei gab es nur keinen Gewinner. Weil er nicht nachgeben wollen würde, und ich ebenso wenig. Wenn ich nur nicht die ekelhaften Berührungen eines anderen Mannes in Gedanken hätte, sobald Silvan mich streifte. Ich blinzelte Silvan entgegen. Gerade noch hatte ich gedacht raus aus der Hütte zu kommen wäre eine gute Idee, eine um etwas mehr Abstand zwischen uns bringen zu können, um diese merkwürdigen Gefühle zu vergessen, und nun erwischte ich mich doch nur dabei darüber nachzudenken wie es sich im ersten Moment angefühlt hatte von ihm berührt zu werden. "Als Mensch bin ich nicht gerannt. Ich weiß ja nicht, vielleicht bist du wirklich so alt, aber heutzutage geht niemand mehr raus und rennt um seine Gedanken loszuwerden." Es war das erste Mal das ich ihn wegen seines Alters aufzog. Bis jetzt hatte ich einfach versucht es zu vergessen, schließlich ergab sein Alter einfach keinen Sinn für mich. Selbst wenn ich wusste, dass er nicht menschlich war. Es war jedoch gelogen das niemand mehr nach draußen ging und rannte, um den Kopf frei zu bekommen. Ich kannte genug Menschen die das taten, nur war das hier etwas ganz anderes. Er wollte nicht das ich rannte, sondern das ich so schnell war wie er. Konnte ich das überhaupt? Nicht auf eine Sache konzentrieren, wenn man versuchte schneller zu sein als Menschen es sein konnten, war verdammt schwierig. Dennoch versuchte ich es – ich gab hier wirklich mein bestes nicht alles kaputt zu denken und einfach hinzusehen. So einfach wie er behauptete das es war, war es dann aber doch nicht. Wahrscheinlich sah ich dabei auch noch unfassbar dumm aus, denn letzten Endes schaffte ich es noch nicht einmal ansatzweise so schnell wie er zu sein. Wie sollte ich mir denn aber auch sicher sein, dass ich nicht gleich den nächsten Baum mitnahm, wenn ich erst einmal losrannte so wie er? Seufzend blieb ich stehen, drehte mich Silvan zu und zuckte die Schultern. "Ich kann das nicht, wieso bist du dir so sicher das ich es kann? Vielleicht bin ich nicht .. normal," wer konnte mir das schon übel nehmen? Ich war ein Vampir, von jemandem verwandelt den ich nicht ansatzweise kannte geschweige denn kennen wollte. Und nun musste ich dennoch mit Erinnerungen an ihn leben, die ich vergessen wollte. Allesamt wollte ich irgendwo wegsperren und schnellstmöglich vergessen. Ich drehte mich ein weiteres Mal, lief wieder los. Ich wollte nicht wirklich eine Antwort auf meine Frage. Ich war nicht normal, war kein Mensch mehr. Das klang für andere möglicherweise gut, für mich aber nicht. Ich wollte nichts anderes als ein Mensch sein. Wollte kein Blut trinken müssen, wollte nicht in einem beschissenen Wald sitzen weil ich eine Gefahr für andere Menschen war. Augenblicklich hielt ich inne. "Bist du dir sicher das deine Leute nicht wissen, dass du noch lebst?" Das sah für mich ganz anders aus. Ich wandte meinen Blick keine Sekunden von den Leuten ab, die ihre Waffen auf uns gerichtet hatten. Etwas an ihnen war anders. Nicht wie Silvan. Wer, außer seinen Leuten, sollte auch nur auf die Idee kommen hier herumzulaufen? Es waren Menschen. Augenblicklich spannte ich mich an, hielt dabei sogar die Luft an. Er hatte gesagt das hier keine Menschen wären, dass ich hier keine Gefahr für sie wäre! Ohne eine weitere Sekunde darüber nachzudenken, stürzte ich mich auf einen von ihnen. Ich hatte es schon ein Mal versucht, hatte schon ein Mal nicht nachgedacht und war selbst Silvan angefallen. Mehr oder weniger zumindest. Dabei merkte ich noch nicht einmal, dass es sehr viel schneller ging als diese Menschen verstehen könnten. Binnen einer Sekunde hatte ich den Abstand zwischen ihnen und mir hinter mich gebracht, ihn entwaffnet und meine Zähne in seine Kehle gerammt.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Nov 04, 2018 8:51 pm

Elijah Devaney
Ich wusste manchmal echt nicht, was sie von mir erwartete. Sie hatte von Anfang an gewusst, dass ich keinen Jäger töten würde. Im Notfall könnte man ja noch darüber reden, aber ich würde niemals mit ihr zusammen die Schule angreifen. Ich war dort selbst einmal in die Schule gegangen! Aber das war wohl etwas, was sie so schnell nicht verstehen würde. Ich legte meine Arme still um sie und drückte sie an mich, während sie von dieser einen Stelle anfing zu reden. „Wieso kannst du nicht einfach Wachen dorthin schicken? Du als Königin solltest dich nicht ins Getümmel stürzen“, meinte ich und hob eine Augenbraue. Ich schüttelte leicht den Kopf und schürzte die Lippen. „Ausserdem sollten doch die Wachen wirklich gut genug ausgebildet sein, um diesen Fleck selbst beschützen zu können?“, fragte ich sie. Ich wollte wirklich nicht da draussen und gegen die Jäger kämpfen. Ich hatte ja keine Ahnung, ob es noch irgendein Jugendfreund war oder was weiss ich. Zudem sollte man die Königin doch nicht solch einer Gefahr aussetzen. Sie war immerhin die Königin, also sollte sie am bestmöglich beschützten Ort sein. Es machte also für mich nicht gerade besonders viel Sinn, dass sie unbedingt da raus wollte. Zudem war sie ja nun wirklich nicht mehr alleine. Sie trug noch ein anderes Leben in sich und das wollte sie doch sicher nicht riskieren oder? „Kann Jim sich nicht alleine darum kümmern?“, fragte ich erneut und sah sie an. „Immerhin bist du ja nun nicht mehr alleine unterwegs“, meinte ich mit einem kleinen Lächeln und drückte ihre Hand.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mi Nov 07, 2018 12:01 am

Sofie
Früher hatte ich immer gekämpft.. ich hatte immer darauf vertraut, dass meine Wachen und auch der Vertrag mich beschützen würden. Aber wenn ich ihm zuhörte und dabei in seine Augen schaute, da hatte er natürlich recht. Aber das würde ich ihm bestimmt nicht sagen. Ich biss mir auf die Lippen und überlegte einen Moment. "Du weißt doch, dass einer der Ältesten unten liegt. Das Emilia dafür gesorgt hat, dass ihr Sohn bestens geschützt ist und auch das wir bei einem Angriff immer gewinnen, oder? Komm mit, ich zeige dir den Grund dafür. Keine Sorge, du bist ein Vampir und hier absolut sicher." Ich lächelte kurz zurück,, als ich wieder in seine Augen schaute und drückte ebenfalls seine Hand. Zusammen gingen wir in den Aufzug und danach in die Katakomben. Ich war das Grab meiner Familie und auch alle anderen, die ich nie verlieren wollte. Aber genau darum waren wir nicht hier. Ich schluckte kurz und machte mich danach hinter die Marmorplatte. "Nur Jim und ich kennen diesen Weg. Er ist nur für den Notfall gedacht und du findest ihn auf keiner Karte. Was du gleich siehst, das mag dich zwar erschrecken. Aber das ist das einzige, was im Notfall helfen wird.. was uns alle beschützt." Ich seufzte und zog erneut einen Hebel, bevor sich eine Türe öffnete. Man würde sie dort niemals vermuten, aber genau das war der Trick. Hier im Schloss gab es eine Menge davon und ich würde sie ihm mit der Zeit zeigen. Aber gerade kam es nur darauf an, dass wir in Sicherheit waren. Und ja, Jim würde das schon regeln. Wenigstens brauchten wir nicht so viel an Licht da wir im dunkeln sehr gut sehen konnten. Aber dennoch machte ich eine kleine Beleuchtung an. Ich schaute mich um und musste kurz überlegen. "Hier war ich lange nicht mehr." Wie auch, wenn das hier der Plan für den Absoluten Notfall war? Auch wenn wir es ohne Probleme mit den paar Jägern aufnahmen konnten. Aber wer wusste schon, wie lange? Wir gingen eine Weile, bis wir an einer Türe aus Stahl ankamen. Sie war sehr feste und niemand würde sie ohne weiteres öffnen können. "Gib einfach mein Geburtsdatum ein" sagte ich und grinste breit. Ich hatte es ihm schon so oft gesagt und irgendwann würde er es sich eben merken müssen. Nachdem er den Code eingegeben hatte, öffnete sich die Türe mit einem sehr lauten quietschen. "Nicht erschrecken" flüsterte ich, als danach auch schon die Schreie und das Zischen von Zähnen und Zungen kam. Wir gingen weiter in den Gang hinein und die Türe schloss sich hinter uns. "Hier kommt niemand so einfach rein, oder auch raus." Ich machte das Licht ein wenig heller und schaute mich um. Aber sie waren alle noch da.. Wenn man sich umschaute, sah man viele Zellen, die Abgeriegelt waren und in jeder der Zellen saß ein Vampir. Aber ich beobachtete Elijah und hoffte sehr, dass er all das verstand. Aber wie denn auch? War es genau das, was die Jäger nicht wussten. "Das sind besondere Vampire.. sie sind darauf trainiert, dass sie jeden Jäger töten, dass sie jeden Vampir töten, der gegen mich.. gegen uns.. ist. Sie sorgen dafür, dass die Vampire in jedem Falle gewinnen und wenn sie sich gefangen nehmen lassen.. sie wurden dafür ausgebildet zu töten.. also wie Auftragskiller. Sehr gefährlich. Darum sind sie eingesperrt und es gibt nur 3 Personen, die die Zellen öffnen können." Er konnte sich bestimmt denken, warum wir das alles versteckten. Und auch wenn er immer noch ein Jäger war, zumindest in seinem Herzen, aber auch ihn würden sie mit seinem Leben schützen und diese Vampire waren mehr als hart. "Wir kümmern uns um sie und passen auf, dass sie immer genug essen und trinken bekommen. Aber wir können sie nicht frei lassen, denn sie würden direkt töten." Ich drückte erneut seine Hand und danach gingen wir durch eine andere Türe in einen kleinen Raum. Es war wie ein Schlafzimmer eingerichtet und hier würde uns niemand finden. Ich seufzte und strich mir über die Augen. Das alles hier war einfach nur anstrengend und ich wollte am liebsten nur schlafen. Auch wenn ich eine Menge Dinge im Kopf hatte und bestimmt nicht entspannen konnte. Ich strich über seinen Handrücken und schaute erneut in seine Augen. Ich wusste nicht genau, was ich darin lesen sollte, oder was er dachte. Aber er würde es mir sicher gleich sagen, oder? Ich zog ihn einfach mit auf das kleine Sofa und kuschelte mich in seine Arme. War Geborgenheit nicht das, was wir beide gerade brauchten? Meine Gedanken waren bei meinen Wachen, aber sie würden mir schon Bescheid geben, wenn sie Hilfe brauchten. "Hast du in der Schule je davon gehört? Ich meine.. von den Vampiren in den Katakomben?" Vielleicht konnte er so darüber reden, oder konnte er vor lauter Fragen nicht denken? Ich hob den Kopf und drehte mich, dass ich in seine Augen schauen konnte, bevor ich mit den *zensiert* über seine Brust strich. Er musste entspannen, aber er sah so verstrickt in Gedanken aus, das würde bestimmt eine Weile dauern. Hoffentlich machte ihm das keine Angst, denn das war das letzte, was ich wollte.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Nightfall am Mi Nov 07, 2018 12:39 pm

Silvan Kilton
Diese Frau war ein unerklärliches Phänomen. „Arsen..“ begann ich, meine Lippen formten ein belustigtes Grinsen „Ich kann verstehen dass deine neuen Fähigkeiten als Vampir ungewohnt sind und du nicht weißt wie man sie aktiviert. Aber du kannst nicht behaupten nicht zu wissen wie man als Mensch rennt. So etwas lernt man als kleines Kind schneller und besser als normal zu gehen.“ Ich konnte mich noch gut an Faiths erste Schritte waren immer sehr wackelig gewesen. Doch rennen konnte sie ziemlich gut. Da musste sie sich auch weniger Gedanken um ihr Gleichgewicht machen. Sie fiel zwar härter hin, störte sich trotzdem nicht daran. „Du denkst schon wieder zu viel nach. Ich verlange von dir gerade nicht irgendetwas zu kontrollieren oder zu lernen. Du sollst nur rennen. Einen Fuß nach dem anderen bewegen und schneller werden. Du hast es bereits mehrmals heute gemacht.“ Sie nutzte ihre Fähigkeiten unbewusst. Nun musste sie sie bewusst nutzen. „Denk an vorhin, als du schnell durch das Wasser geschwommen bist. Als du mich ziemlich schnell von den Blutbeuteln geflüchtet bist. Du bist binnen einer Millisekunde in die andere Ecke der Hütte gerannt. Du hast nicht gedacht. Nur gehandelt. Genau das musst du tun.“ Diese Worte waren leicht gesagt. Sie hatte sicher viel Mist in ihren Gedanken. Darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen. Es wäre für sie nicht gut und für mich nicht. Wir mussten vorankommen und das ganze schaffen. „Es ist schwer den Kopf abzuschalten. Aber du kannst dich auf etwas anderes konzentrieren. Such dir einen Fleck in der Ferne den du erreichen wirst. Sieh dich um, wie kommst du am schnellsten dorthin. Und du wirst schnell dort sein.“ Arsen wandte sich mit einigen Sorgen zu mir. Einwände die ich nicht nachvollziehen konnte „Weil es noch nie in der Geschichte einen Vampir gab der so was nicht konnte. Außer er hatte keine Beine. Es gibt kein Grund wieso deine Instinkte nicht funktionieren sollten. Du bist nur eine Person die alles kaputt denkt. Du hast nicht gelernt den Druck los zu werden.“ So wie ich es verstanden hatte, hatte sie einmal versucht das zu tun. Wo war sie gelandet? In den Armen eines Vampirs. Es war also kein Wunder wie mies es für sie lief. „Ich bin da. Ich passe auf. Und wenn du gegen ein Baum läufst, dann ist das ok. Du heilst. Es kann gut sein, dass du so schnell bist und einen Baum rammst. Dieser aber nicht dich umwirft, sondern du ihn.“ Sie ließ ihre Menschliche Seite nicht los. Leider auf die falsche Art und Weise. Die nächsten Momente geschahen so überraschend, dass ich einen Moment verwirrt auf das gegebene Bild starte. Jäger waren hier. 1000 Fragen schossen mir durch den Kopf. Wieso waren sie hier? Was taten sie hier? Wie kamen sie hier her? Und viele mehr. Zeit diese zu beantworten blieb mir nicht. Arsen hatte sich nach einem Gedankenzug sofort auf sie gestürzt. Ich sah gerade noch wie eine Waffe zu Boden fiel und schon roch ich Blut. Es blieb keine Zeit. Sofort sprang ich Arsen an. Ich packte sie an ihren Haaren – so hart das auch war- riss sie aus vom Jäger runter und warf sie einfach hinter mich zu Boden. Mir war herzlich egal, dass der Ker nur an einer offenen Kehle verblutete. Ich hatte Arsen lediglich vom frischen Blut fern halten wollen. „Verschwindet!“ Knurrte ich die restlichen Jäger an. „Das hier ist verbotenes Land für euch!“ Natürlich richteten sie ihre Waffe auf mich. Wenn sie glaubten dass es mir Angst machte, dann täuschten sie sich. „Du bist freiwild!“ hörte ich einen sagen. Ich konnte mit einem Satz verhindern dass sie uns weiter angriffen. Doch allein ihre Dreistigkeit in diesen Teil des Waldes zukommen ließ die Wut in mir aufkochen. Genau das hatten sie auch damals getan als sie meine Kinder ermordet hatten. Langsam breitete sich ein roter Schleier über meine Augen aus. Jäger.. Jäger.. ich hatte schon so lange keinen mehr gesehen. Die Wut kochte auf. Sie hätten sich nicht hier her trauen dürfen. Zuvor hatte ich nur auf Arsen reagiert. Jetzt bereute ich fast schon Arsen von ihnen gerissen zu haben.

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