Vampirjäger [RPG]

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am So Sep 16, 2018 11:16 pm

Taemin Lee
Die Zeit schien kaum zu vergehen und so langsam machte sich auch bemerkbar wie eng diese Zelle wirklich war. Zwar war sie relativ groß und sah besser aus als die in anderen Festungen, dennoch das Gefühl wieder eingesperrt zu sein, nagte an mir sodass ich hart schluckte und dann doch lieber die Vampirin ansah. Ich wusste nicht wieso sie auf einmal so redselig war vielleicht lag es daran, dass wir unfreiwillig ein Team waren und sie irgendwas über mich wissen wollte oder einfach auch aus Langeweile. Ich musste gestehen, dass ich auch neugierig war und es den Gedanken einfacher machte mich von einer nicht ganz so fremden Vampirin beißen zu lassen. Dennoch hasste ich es über meine Vergangenheit zu reden, es war schlimm und erniedrigend. Trotzdem rechtfertigte ich mich er sah sie finster an, „Nein. Ich denke nicht das mein Vater daran gedacht hat, als er sich an meiner Mutter vergangen hatte.“, sagte ich ehrlich und spürte wie die Wut mich wieder übermannte. Meine Erinnerungen übermannten mich und ich wünschte ich hätte ihr helfen können, sowie sie versucht hatte mich zu beschützen. Ich war zwar nicht geplant gewesen, doch das hatte meinen Vater nicht davon abgehalten mein Blut zu verkaufen an den Meistbietenden. Meine Mutter hatte jedes Mal geweint und wollte mich retten, sie hatte nur noch für mich gelebt und als es zum äußersten kam und sie zu alt wurde, schnitt er ihr die Kehle durch. Er trank nicht mal von ihr, dass machten seine Lakaien. Er hatte mich nur gewaltsam mitgezerrt und in mein Zimmer eingesperrt, denn obwohl ich Abschaum und Halbvampir war, war ich für meinen Vater eine Geldquelle, die ihn reich machte.
Um nicht weiter an meine Vergangenheit zu denken konzentrierte ich mich auf sie. „Aha verwandelt.“, murmelte ich. Insgeheim waren das die schlimmsten Vampire, diejenigen die sich dazu entschieden Mörder zu werden nur weil sie ewig leben wollten. Angewidert sah ich sie an, „Du hast dich also freiwillig zu einem Leben las Vampir entschieden? Als Monster?“, sagte ich fassungslos und schüttelte den Kopf. „Wie als bist überhaupt, du siehst aus wie dreißig aber, dass ist nicht dein Wahres alter oder?“, fragte ich sie und konnte es nicht lassen sie zu triezen. Ich wusste, dass sie nicht aussah wie dreißig, doch irgendwie musste ich mich hier drinnen abreagieren. Denn alles in mir schrie, ich brauchte frische Luft, den Nachthimmel in denn ich blicken konnte nur unter ihm fühlte ich mich frei. Ich seufzte und lauschte kurz, obwohl ich nicht so ein gutes Gehör wie Vampire hatte, konnte ich feststellen, dass niemand mehr vor den Fenstern stand, was perfekt war für den Blutaustausch…jedenfalls würde es so niemand mitbekommen, den sobald sie merkten, dass wie unter einer decke steckten wären wir schneller Tod als das wir überhaupt nur an die Flucht denken konnten. Ich hasste, was jetzt kam und ich verabscheute sie, doch deal war eben deal. „Komm her.“, befahl ich ihr und krempelte meinen Ärmel hoch und hielt ihr das Handgelenk hin, sobald ich stopp sage hörst du auf. Wenn du nicht gehorchst, breche ich dir all deine Knochen.“, drohte ich ihr und hielt mein Handgelenk hin.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 17, 2018 9:53 am

Doriana Dragomir
Die Zelle war ganz okay. Es gab schlimmeres. Mich nervte nur ein bisschen, dass sie verspiegelt war und ich mich die ganze Zeit mehr oder weniger selbst anschauen musste. Da hätte ich noch lieber eine dunkle Wand angestarrt. Ich runzelte die Stirn. Er hatte sich an seiner Mutter vergangen? Also war es anscheinend nicht auf freiwilliger Basis geschehen. „Das heisst… dass du eigentlich, Entschuldigung, wenn ich das so ausdrücke, ein Unfall gewesen warst? Waren denn deine Eltern ein Paar gewesen oder nicht?“, fragte ich trotzdem nach, obwohl ich die Wut in seinen Augen sehen konnte. Na ja, viele hingen nicht gerne in der Vergangenheit herum. Ich dachte ja auch nicht gerne an meine Verwandlung. Sein Kommentar war abschätzig und ich sah seinen angewiderten Blick. „Pass auf, was du sagst", erwiderte ich scharf und warf ihm einen leicht gereizten Blick zu. „Ich hatte die Wahl zwischen sterben oder mich verwandeln lassen? Wie denkst du, hättest du entschieden? Dass ich an seinem Blut ertrinke und mein Leben vorbei ist oder dass man schwach wird und das Blut trinkt?“, fragte ich ihn und hob eine Augenbraue. Ich hatte mich für das Leben entschieden, obwohl ich ja eigentlich nicht mehr lebendig war. In beiden Fällen war ich gestorben. „Hast du dir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass nicht alle verwandelten Vampire sich freiwillig dafür entschieden haben? Der Blutaustausch kann auch unfreiwillig geschehen und so ist es bei mir gewesen. Ich denke aber nicht, dass dich das interessiert", meinte ich und zuckte die Schultern. Er unterschied doch nicht etwa? So wie ich ihn einschätzte, waren wir für ihn alle die gleichen Monster. „Autsch, danke für das reizende Kompliment", erwiderte ich und ein schwaches Lächeln glitt über meine Lippen. Ich wusste, dass ich nicht wie dreissig aussah. Er wollte mich sicher einfach nur damit aufziehen. „Wenn du eine ernsthafte Schätzung abgibst, verrate ich es dir vielleicht und wenn du mir dein Alter verrätst. Alterst du überhaupt noch oder ist das wie bei den geborenen Vampiren, dass man irgendwann aufhört?“, fragte ich ihn und sah ihm in die Augen. Er konnte ja allem Anschein nach ziemlich lustig sein, wenn er nicht gerade damit beschäftigt war, Vampire zu verfolgen und zu töten. Ich verdrehte die Augen, als er wieder diesen Befehlston einschlug. Ich rutschte näher zu ihm hinüber und sah ihn an, als er mir das Handgelenk hinhielt. „Ja, schon klar", erwiderte ich, während mein Blick zu seinem Handgelenk glitt. Ich sah die Adern und wie das Blut darunter pulsierte. Ich legte meine Hände darum und legte meine Lippen auf sein Handgelenk. Meine Zunge glitt kurz über die Adern. Ja, ich war eine Geniesserin, selbst wenn ich Hunger hatte. Dann aber bohrte ich meine Zähne in sein Handgelenk und ich stöhnte leise auf, als sein warmes Blut in meinen Mund lief. Er hatte Recht gehabt. Es war wirklich verdammt köstlich und am liebsten hätte ich weiter und weiter davon getrunken. Ich merkte, wie mein Körper wieder stärker wurde und das gefiel mir. Dennoch riss ich mich zusammen und blendete nicht alles komplett aus. Ich hörte, wie er stopp sagte. Ich brauchte zwar einen Moment, aber dann riss ich mich los. Ich seufzte leise auf und leckte noch die letzten paar Bluttröpfchen ab, die aus seinem Handgelenk quollen, bevor sich die Wunde bereits wieder verschloss. Ich fuhr mit der Zunge über meine Lippen und liess sein Handgelenk los. Ich wollte mehr, aber das ging nicht. Es war das erste und letzte Mal, dass ich von solch köstlichem Blut gekostet hatte. „Dein Blut ist wirklich verdammt lecker“, seufzte ich leise und sah zu ihm hoch. Nur zu gerne hätte ich nochmal davon gekostet, aber ich verzichtete gerne darauf, wenn er mir dafür nicht die Knochen brechen würde.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Mo Sep 17, 2018 8:10 pm

Taemin Lee
Ich presste die Lippen zusammen, als ich spürte wie sie ihre Zunge langsam über meine empfindliche Haut gleiten ließ, fuhr ein Schauer durch mich. Als ihre Zähne sich dann in meine Haut bohrten sog ich scharf die Luft ein und verkrampfte mich dabei. Der Biss war nicht mal wirklich unangenehm, denn Vampirspeichel wirkte betäubend, nur das trinken war irgendwie unangenehm. Ich spürte wie ich schwächer wurde, zwar nicht zu stark aber dennoch spürbar, deshalb befahl ich ihr aufzuhören, was sie auch tat. Sie fing den letzten Tropfen auf und durch ihren Speichel verheilten der Biss in wenigen Sekunden. Danach leckte sie sich genüsslich über die Lippen und sah wieder erholter aus, als noch vor ein paar Minuten. Ich wusste das Menschenblut eine starke Wirkung auf Vampire hatte, doch Halbvampirblut war wie ein Energydrink. Deshalb war es als Vampir leichter in einen Rausch zu verfallen oder eben süchtig zu werden, wir waren wie eine Droge. Auf ihre Bemerkung hin murmelte ich nur ein herablassendes Danke, bevor ich meine Ärmel wieder nach unten krempelte. Dann sah ich mich selbst im Spiegel und seufzte tief, bevor ich zu der Vampirin sah. „Ich denke kein Halbvampir ist geplant, außer derjenige weiß wie schmackhaft unser Blut ist.“, brummte ich und spannte den Kiefer an als sie fragte ob meine Eltern ein paar waren. „Nein sie waren kein paar, mein Vater war ein alter und sehr mächtiger Vampir und meine Mutter hörte zu seinen Sklaven. Ihre Familie war schon seit etlichen Generationen in seinem Besitz…und meine Mutter. Sie war wunderschön und so jung…“, ich brach ab, denn ich wollte nicht über sie sprechen oder wie oft er ihr weh getan hatte. Denn nachdem er mein Potential als Blutspender erkannt hatte, wollte er noch ein Kind. Doch ich war sein einziger Halbvampir, die anderen Vampirkinder, die er womöglich hatte, kannte ich alle nicht. Ich wollte ihr keine rührseligen Geschichten erzählen, sie war mein Feind und es war schlimm, dass ich mich überhaupt daran erinnern musste. Ich würde nichts über meine Vergangenheit preisgeben.
Als sie über ihre Verwandlung sprach sah ich sie nicht an, denn ich wusste, natürlich das nicht jeder sich solch ein Leben ausgesucht hatte. „Ich wäre lieber am Blut erstickt, als ein Leben im Dunklen zu führen. Ich wollte nie ein Monster sein und hätte ich die Chance gehabt, sowie du wäre ich gestorben.“, presste ich hervor und sah wütend mein Spiegelbild an. „Genau deswegen jage ich Vampire, um unfreiwillige, sowie blutleere Leichen zu verhindern.“ Ich wusste, dass sie es nicht verstand doch ich machte kein Geheimnis draus wie ich über Vampire dachte. Dabei war ich nicht einmal besser als sie, wenn man es genau nahm denn auch ich brauchte ab und zu Blut. Denn natürlich blieb ich nicht ohne Grund so jung, sie selbst sah nicht mal aus wie eine Mitte zwanzigjährige, vermutlich war sie nur ein paar Jahre älter als ich…jedenfalls was das aussehen betraf. „Ich denke du bist unter Hundert, besonders alt kannst du nicht sein, dafür bist du zu schwach und unerfahren. Vielleicht um die sechzig, siebzig rum?“, riet ich ins Blaue und zuckte die Schultern, da so etwas nie relevant war. Ich tötete alles was Blut saugte.
„Du stellt ziemlich viele Fragen, ist das ein Verhör?“, brummte ich und streckte ein Bein aus und legte meinen einen Arm auf das angewinkelte. Doch irgendwie war mir langweilig, deshalb redete ich, was sicher nicht die beste Idee war aber im Moment war es eh egal. „Halbvampire wachsen wie normale Vampirbabys, bis zum 19ten Lebensjahr, danach verlangsamt sich der Alterungsprozess. Wir altern wirklich langsam deshalb werden wir auch über fast zweihundert Jahre alt. Doch wenn wir regelmäßig Blut zu uns nehmen, dann setzt der Alterungsprozess ganz aus.“, murmelte ich sah sie jedoch nicht an. Denn auch wenn ich erst fünfunddreißig war, sah ich immer noch aus wie knackige neunzehn Jahre. Ich seufzte, sie erriet nie wie alt ich in Wirklichkeit war, oder wie mein Vater mich gezwungen hatte Blut zu trinken um nicht zu altern. Tja und was soll ich sagen Blut war eine Droge, ich konnte nicht sagen das ich es verabscheute, denn es war lecker. Ich hasste mich dafür, dass ich Blut trank doch ich wollte die Menschen beschützen, so wie ich meine Mutter hatte beschützen wollen…
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Sep 17, 2018 10:19 pm

Doriana Dragomir
Er sog scharf die Luft ein, als ich ihn biss. So wie er erzählte, war er schon mal gebissen worden, also war das hier eigentlich nichts neues für ihn oder? Da ich sein Handgelenk in meinen Händen hielt, konnte ich spüren, wie sein Arm sich verkrampfte. Gott, er musste ja nicht gleich mit mir einen auf Freunde machen, aber ich hatte gesagt, dass ich aufhören würde, wenn er es sagen würde. Also konnte er sich nicht einfach mal entspannen? War er überhaupt mal einmal entspannt? Ich schätzte ihn nicht so ein. Vermutlich witterte er hinter jeder Ecke eine Gefahr. Das war doch kein gesundes Leben. Ich hörte auf, als er mir das sagte und schnappte mir noch die letzten Bluttropfen, die aus seinem Handgelenk quollen. Genüsslich lehnte ich mich zurück und genoss das Gefühl, welches durch mein Körper fuhr. Ich fühlte mich… aufgekratzt. Am liebsten hätte ich mich gerade wirklich irgendwie bewegt oder was weiss ich, aber ich wusste, dass es nicht auffallen dürfte. Wir mussten uns normal verhalten und so, als könnten wir uns nicht ausstehen. Na ja, er konnte mich ja wirklich nicht ausstehen. Wenn er von seiner Mutter sprach, sprach er in der Vergangenheit. Also lebte sie nicht mehr. Ich wusste ja nicht, wie gross die Überlebenschance für eine Frau waren, wenn sie so einen Halbvampir bekam. Ich presste die Lippen zusammen und schüttelte den Kopf. „Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde. Ich wusste damals noch nichts von dieser Welt. Aber ja, sag das einfach ruhig weiter, damit du einen Grund hast mich zu hassen“, erwiderte ich und schüttelte den Kopf. Würde er einsehen, dass ich mir dieses Leben nicht ausgesucht hatte, dann könnte er nur noch denken, dass ich kein Monster war und das wollte er garantiert nicht. Dabei war er doch selbst ein Vampir, wenn auch nur ein halber. Aber er gehörte dennoch irgendwie zu unserer Rasse. Ich schüttelte den Kopf. Ich schürzte leicht die Lippen, als er mich als unerfahren betitelte. Ich schätzte ihn garantiert nicht älter als mich ein. Dann hätte man schon lang von so jemanden wie ihn gehört. Ich war nicht unerfahren. Ich wusste, wie ich mich als Vampir verhalten musste und wie ich wieder verschwand, wenn ich genug lange an einem Ort gewesen war. Aber ich hatte halt noch nicht so viele Erfahrung wie ein jahrhundertalter Vampir. „Achtzig“, erwiderte ich und betrachtete nun mein eigenes Spiegelbild, das eigentlich der totale Widerspruch dagegen war. Mein Spiegelbild sah aus wie dreiundzwanzig und dabei war ich nun inzwischen fast viermal so alt. Aber keine einzige Falte zierte mein Gesicht und mein Körper war noch in einem Topzustand. „Ach komm, ich sehe dich danach doch sowieso nie wieder“, meinte ich und verdrehte die Augen. Er klärte mich dann aber doch auf. Sie konnten also auch ewig leben. Nur konnten sie selbst entscheiden, wie lange sie sich dieses ewige Leben antun konnten. „Na ja, das hört sich ja eigentlich gar nicht so schlecht an. Ich meine.. ihr könnt altern oder auch nicht, wenn ihr wollt.“ Ich zuckte leicht die Schultern. Ich wusste nicht, ob er verstand, was ich damit sagen wollte. Die Vampire hatten diese Wahl nicht. Er sah wie knappe zwanzig Jahre aus, aber wie alt er wirklich war, konnte ich absolut nicht einschätzen. Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Fürs erste war meine Fragestunde erstmal abgeschlossen. Er sprach nicht gerne darüber und das hörte man deutlich heraus. Er hatte schon Recht. Es ging mich eigentlich gar nichts an. Wir würden einfach hier gemeinsam rauskommen und danach würden sich unsere Wege trennen.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Di Sep 18, 2018 6:46 pm

Taemin Lee
Ich hatte kein Mitleid mit ihr, denn auch wenn ich gestorben wäre, wäre das immer noch besser als auf ewig als Vampir zu leben. Du würdest nie altern und einfach sterben können, ich als Halbvampir hatte die Möglichkeit und irgendwann würde ich es auch tun. Ich wollte nicht immer jung bleiben, doch die Welt war nicht sicher vor Vampiren, weshalb ich nicht lange zu leben hatte. Normale Menschen, die im selben Jahr geboren wurden wie ich würden jetzt ihre Kinder großziehen, sich niederlassen und ein einfaches Leben verbringen. Ich hingegen saß mir einer Vampirin in eine Zelle fest und wartete darauf, dass die Zeit verging. Doch es zog sich wie Kaugummi hin und meine innere Uhr spielte völlig verrückt.
„Weißt du es gibt viel mehr Gründe Vampire zu hassen, ich werde sie dir nicht alle aufzählen da das zu lang dauern würde. Ich werde euch immer hassen, eure Art. Ihr seid so stark, brutal und unkontrolliert, ihr seid ein menschliches unsterbliches Biest und ich wünschte jeder Vampir würde sterben.“ Ich seufzte und spürte wie ich langsam müde wurde, der Biss und der rapide Blutverlust machte einen immer schläfrig.
„Du könntest meine Großmutter sein, wenn diese noch leben würde.“, sagte ich und legte mich auf den harten Boden. Meine Großmutter wurde natürlich schon früh ein Opfer meines Vaters, sodass meine Mutter ohne Mama aufwachsen musste. In unserer Familie starben viele sehr früh durch die Hand von Vampiren. Doch ich dies würde ich nicht zulassen, niemand würde in meiner Nähe durch Vampire sterben, besonders nicht Menschen, die mir wichtig waren. Zwar hielten diese mich für einen Verräter, doch sie waren einmal gute Freunde für mich gewesen.
Ich legte eine Hand in den Nacken während die andere auf meinem Bauch lag und ich langsam in den Schlaf fiel. „Versuch zu schlafen, bevor sie kommen lange werden sie uns nicht mehr in Ruhe haben. Eigentlich solltest du längst über mich herfallen und mein Blut saugen.“, wisperte ich noch und spürte wie ich in den Schlaf glitt.
Als ich aufwachte, war die Zelle genauso leer wie sonst auch, nur die Vampirin war noch da. Ausgiebig dehnte ich mich und betrachtete den grauen Raum, sicher sahen sie uns zu und versuchten herauszufinden, ob sich ein Vampir und Halbvampir an die Gurgel gingen oder dennoch irgendwie Co-Existieren konnten. Mein Magen grummelte und ich merkte wie mein Hunger sich meldete, ich brauchte dringend etwas zu essen oder zu trinken. Sonst würde ich noch verdursten und das war nicht der Plan. Zwar würde ich gesättigt werden durch das Blut, welches ich bei unserer Flucht, den Wachen stehlen würde. Trotzdem hatte ich ein bisschen Bammel ob ich es die Tage aushalten würde ohne Nahrung. Ich starrte in die Scheibe und wusste, dass Leute dahinter standen die uns neugierig musterten. Ich fletschte die Zähne, meine Augen leuchteten und die Eckzähne stachen hervor, sodass die anderen auf der anderen hoffentlich einen Schreck bekommen hatten. Irgendwie mussten wir die Sache beschleunigen, denn wir konnten keine Woche hier warten, ich wollte nicht verhungern und unnötig Zeit mir der Vampirin verschwenden. Doch was konnten wir bloß tun?

(PS: du hättest das mit dem Biss nicht nochmal wiederholen müssen, hattes tu im Post davor schon drinnen ;D)
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Di Sep 18, 2018 9:44 pm

Sofie
An einen See hatte ich nicht gedacht. Vielleicht würden wir ja auch ein Haus bekommen mit einem kleinen Park? Oder aber auch, wo wir die Pferde halten konnten. Früher war ich so gerne ausgeritten. Aber dafür hatte ich einfach keine Zeit mehr gehabt. Es tat immer gut, was mit den Pferden zu machen. Das gab mir immer er das Gefühl, dass ich alles erreichen konnte. Aber auch, dass es ein normales Leben war. Das ich nicht nur die Pflichten haben würde. Erneut schaute ich in seine Augen und lehnte den Kopf ein wenig auf die Seite. "Wie wäre es, mit einer kleinen Koppel für die Pferde? Es müssen ja nicht viele sein." Ich biss mir auf die Unterlippe und schaute erneut in seine Augen. Aber daran hatte ich ja gar nicht gedacht.. "Kannst du überhaupt reiten?" Ich merkte, dass ich ein wenig verlegen wurde, da ich direkt wieder auf die anderen Gedanken kam. "Also, auf den Pferden." Ich hob eine Augenbraue und schaute dabei unschuldig in seine Augen. Auch wenn ich nicht wusste, ob das auch so angekommen war. Elijah kannte mich ja mittlerweile schon sehr gut und er hatte bestimmt gemerkt, wo meine Gedanken mal wieder gelandet waren. "Aber das können wir uns ja immer noch überlegen. Also, wollen wir uns zuerst was im Internet anschauen? So könnten wir beide schonmal das eine oder andere ausschließen. Und wenn ich ehrlich bin, möchte ich heute nicht mehr aus dem Haus. Der Tag war anstrengend genug. Also wie wäre es daher mit einem schönen Bad und danach gehen wir beide ins Wohnzimmer, vor dem Karmin, und schauen uns die Grundstücke und die Wohnungen an?" Ich fand meine Idee wirklich gut und hoffte sehr, dass er das eben so fand. Erneut drückte ich seine Hand und danach fuhren wir auch schon auf den Hof. Es war wirklich entspannend, wenn man sich nicht alle 2 Minuten Sorgen musste. Auch wenn ich leider nur in seinen Armen so richtig entspannen konnte.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Sep 18, 2018 9:53 pm

Doriana Dragomir
Er war einfach alle Vampire in den gleichen Topf. Es würde nichts bringen, wenn ich versuchen würde ihn umzustimmen. Er würde sich noch nicht einmal die Mühe machen, mir zuzuhören. Ich blieb also einfach ruhig und ein Schweigen breitete sich zwischen uns aus. Die Zeit ging nur schleichend vorbei. Aber das war nun einmal so, wenn man keine Beschäftigung hatte. Ich sass einfach nur da und konnte absolut nichts tun. Eine Zeitlang musterte ich mich mein eigenes Spiegelbild, aber selbst das war ich irgendwann leid. Er begann wieder mit einer kleinen Hassrede von wegen, dass er mehr als genügende Gründe hätte, um uns zu hassen. Gut, dann sollte er uns meinetwegen hassen. So lange dies nicht unserem gemeinsamen Ziel in die Quere kam, konnte er mich so sehr hassen, wie er wollte. Ich hatte mein Schicksal nicht ausgesucht. Das wusste er und wenn er mich trotzdem immer noch mit den gleichen Augen sah, dann war mir das eigentlich egal. Ich hatte es mir nicht als Ziel gesetzt, dass er mich mochte. „Du bist so ein Charmeur“, erwiderte ich trocken und schüttelte leicht den Kopf. Nur weil ich achtzig war, stempelte er mich als Grossmutter ab? Na ja, wenigstens konnte ich damit ungefähr einschätzen, wie alt er denn nun war. Ich schätzte ihn um die vierzig herum. Vielleicht ein paar Jahre jünger, vielleicht ein paar Jahre älter. Ich hatte ja keine Ahnung, wie alt seine Mutter war. Ich seufzte leise und schüttelte nur leicht den Kopf. Seit ich sein Blut getrunken hatte, fühlte ich mich aufgeputscht. Ich könnte jetzt garantiert nicht schlafen. Er dagegen konnte es sehr gut. Ich konnte hören, wie sein Herzschlag langsamer wurde. Ein deutliches Zeichen dafür, dass er eingeschlafen war. Ich liess ihn schlafen und starrte währenddessen einfach auf den Boden. Ich hing einfach ein bisschen meinen Erinnerungen nach, bis er wieder aufwachte. Er streckte sich und ich hörte, wie sein Magen knurrte. Das war ein ungewohntes Geräusch. Mein Magen knurrte nie. Ich spürte zwar das Brennen in meiner Kehle, aber ich musste keine menschliche Nahrung zu mir nehmen. Ich sah ihn überrascht an, als er auf einmal die Zähne fletschte. Das würde vermutlich nicht besonders viel bringen. „Sollten die jetzt dann nicht mal hereinkommen?“, fragte ich und fuhr mir durch das Haar. Ich wollte echt nicht mehr zu lange hier drin warten. Wir warteten schon genug lange. „Können wir es nicht irgendwie provozieren, dass sie hier rein kommen?“, murmelte ich mit leiser Stimme und drehte meinen Kopf zu ihm herum. „Ich kenne mich mit Jägern nicht besonders aus, aber jeder hat doch einen Schwachpunkt. Welches ist derjenige der Jäger?“, fragte ich ihn.  Hey, er war selbst einmal ein Jäger gewesen oder war es vermutlich immer noch, also sollte er sich wohl damit auskennen. [Okay, sorry.]

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Kiko am Fr Sep 21, 2018 6:37 pm

Viktoria
Ich wachte keuchend auf. Es fühlte sich an als hätte mir jemand einen Eimer Wasser ins Gesicht gekippt. Um mich herum schossen die Geräusche auf mich ein. Das Poltern der Schienen, wenn der Zug über eine Naht fuhr, das Rauschen des Windes, das Klappern der Kisten zwischenen denen ich es mir gemütlich gemacht hatte... naja so gemütlich wie es halt ging. Vor einer Woche noch war ich Hunderte Meilen von hier entfern gewesen, kaum zu glauben das ich schon bald wieder da sein würde wo alles begonnen hatte. Ich atmete schneller und mein Puls donnerte in meinen Ohren. Ich setzte mich auf und lehnte mich an eine der Kisten. Lange konnte ich nicht geschlafen haben... draußen war es noch dunkel. Stöhnen strich ich mir das Haar zurück und rieb mir das Gesicht um etwas wacher zu werden. Was hatte ich auch erwartet? Schließlich war ich altmodisch auf einen Güterwagong aufgesprungen und schwarz gefahren. Da jetzt eh nicht mehr an schlafen zu denken war, kramte ich in meinem Rucksack nach einem Müsliriegel. Zum Glück hatte ich noch welche vor der Fahrt gekauft. "Da bist du ja..." murmelte ich als ich ihn endlich am Boden fand. Mit knurrendem Magen biss ich in den Riegel. Auf dauer war das zwar nicht das was man unter ausgewogener Ernährung verstand aber es genügte um etwas Energie zu erlangen. Ein kurzer Blick auf meine Uhr sagte mir dann wie spät es war. 5:38. Um 8 sollte der Zug ankommen. Und dann würde es losgehen. Das letzte mal als ich dort war ist mittlerweile schon eine halbe ewigkeit her. In dieser Zeit hatte sich viel ja fast zu viel verändert. Die letzten jahre hatten mich komplett verändert. Die Narbe auf meinem Bauch fing zum Zeichen an die erinnerung an zu pochen. Ich drückte meine Hand auf den Bauch. Die Gedanken an die schöne Zeit würden immer bleiben, doch sie konnten nicht immer überdecken was geschehen war. Luca... Ich schüttelte den Kopf und stand auf. Schwelgen war nicht das was ich vor hatte. Ich hatte meine Trauer schon lange hinter mir gelassen. Nun gab es nur noch das hier und jetzt.
Duch das Wackeln vom Zug stolperte ich leicht als ich zu dem kleinen schmutzigen Fenster ging um hinaus zu sehen. Am Horizont war ein kleiner streifen Hellblau zu erkennen. Bald würde die Sonne auf gehen. Wie es wohl sein würde wieder zurück zu sein? Ich wusste nicht mal wirklich wie ich ihm gegenüber treten sollte... War er überhaupt noch da? Keine Ahnung.
Irgendwann wurde der Zug langsamer und ich bekam die Gelegenheit hinaus zu springen. Ich Zog mir meine Jacke wieder an, legte den Schaal um und schnallte mir den Rucksack um. Es war mitte Herbst und die Temperaturen waren ordentlich abgekühlt. Dort wo ich gewesen war, war es noch kälter gewesen demnach war es angenehm auch mal etwas *Wärmere* temperaturen zu haben. "Dann mal los..." sagte ich, eher um mir selbst den Mut zu verleihen mich nicht zurück zu halten. Ich sprang und flog kurz durch die Luft, bevor ich mich dann geschickt in den Blätterhaufen abrollte und dann voller Bläter in den Haaren wieder aufstand. Ich bürstete mir den Schmutz von der Jeans und richtete meine Winterjacke. Etwas außer Atem begann ich zu gehen. Es würde nicht all zu lange dauern und dann würde ich da sein... Die nervosität stieg. Was er wohl tun würde? Ich wusste nicht ob ich da weiter machen konnte wo alles geendet hatte... Er wusste nicht was ich durchgemacht hatte... Bevor ich zu ihm gehen würde beschloss ich jedoch noch etwas Beim Bäcker zu kaufen... mit leerem Magen würde es nur noch schlimmer werden...
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Fr Sep 21, 2018 6:56 pm

Leon
Normalerweise mochte ich den Sonnenaufgang. Es zeigte mir dass wir einen Moment hatten bevor wir die Monster wieder aufhalten mussten. Wir hatten früh am Morgen und wie jeden Tag, machte ich mich an die Stelle, oben auf dem kleinen Berg. Ich hatte unterwegs den einen oder anderen Vampir getötet. Aber ausgerechnet heute wollte ich sie nicht mehr sehen. Heute wäre der kleine schon 6 Jahre alt geworden. Aber das war eine Zeit, die er nie erleben würde. Ich strich mir über die Augen und nahm eine der Blumen mit. Es war eine Lilie, auch wenn sie so schwer zu finden waren. Aber sie mochte die Blumen doch so gerne. Ich strich über den Stiel und roch daran, bevor ich aus dem Wald hinaus ging und mich auf den Berg machte. Die beiden Steine waren da und ich musste immer wieder an diesen einen Tag denken. Ich strich mir über die Augen und danach machte ich mich auf die Knie und setzte mich vor den Stein. "Es tut mir leid, dass ich so spät bin. Aber es gab einfach so viel zu tun. Diese elenden Vampire sind einfach nicht tot zu bekommen. Ich kann dir nur versprechen, dass ich sie bald bekomme. Das ich dafür Sorge, was sie dir angetan hat und auch das sie nie wieder glücklich werden wird." Ich legte die Blume auf den Stein. Normal würde jeder sagen, dass ich hier nicht sicher war und auch das ich einfach nur sehen würde, dass ich mein Leben immer wieder aufs Spiel setzten würde. Es waren ungefähr 4 Jahre her. Viktoria, Luca und ich wollten einen Ausflug machen. Der kleine mochte die Wiese und auch alles andere, was hier oben war. Man hatte so einen guten Ausblick. Ich hatte mich nur einen Moment gedreht und schon hatten die Vampire meinen kleinen und auch meine Frau getötet. Wie sollte es auch anders sein? Sofie hatte sie in den Armen und das Blut hatte sie an ihren Lippen. "Ich dachte immer, dass sie deine Freundin war. Aber da habe ich mich wohl geirrt." Ich seufzte und schüttelte den Kopf, bevor ich meine Hand auf den Stein legte und dafür betete, dass ihre Seele auch den Frieden gefunden hatte. Zwar glaubte ich nicht daran, aber sie hatte den kleinen so aufgezogen und ich würde alles dafür geben, dass sie mich irgendwo hören würden.
Ich blieb noch eine weile und erklärte ihr dass ich seit 3 Jahre nichts mehr getrunken hatte. Das ich trocken war und langsam anfing das alles zu verstehen. Auch wenn ich es wahrscheinlich nie verstehen würde. Ich strich mir die Träne aus den Augen und machte mich erneut auf die Beine. Die Sonne war aufgegangen und ich musste wieder in die Schule gehen. Ich brauchte so dringend schlaf und in der letzten Zeit hatte ich nicht viel davon. Die Schüler hatten heute den ersten Tag der Ferien und sie würden die kommenden Wochen bei den Eltern sein. Vielleicht konnte ich so ein wenig abschalten und versuchen, dass ich damit abschließen konnte. Nachdem die Sonne an Himmel stand, küsste ich den Stein und verabschiedete mich von den beiden, bevor ich mich auf den Weg zurück machte. Keine Ahnung, was der Tag noch bringen würde, aber schlimmer als die letzten Jahre konnte es nicht werden. Immerhin hatte ich alles verloren.. was sollte es da noch geben, was mir nicht jeden Tag vor Augen führte, dass ich mir genau das wünschte, was ich nie wieder haben konnte. Langsam ging ich durch den kleinen Weg im Wald und setzte mich auf eine Bank vor der Schule. Naja.. immerhin war heute der erste Tag, wo ich nicht den starken spielen musste..
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Kiko am Fr Sep 21, 2018 7:39 pm

Viktoria
Mittlerweile Zog sich schon der Tau über die bunten Blätter am Boden. Mein Atem zog in weißen Wolken an mir vorbei, auf dem Weg zum Bäcker. Während all der Zeit in der ich weg war, hatte ich keinen Zugang zum Internet gehabt. Ich wusste demnach nicht was sich in der Welt verändert hatte und noch weniger wusste ich wie er sich verändert hatte. Was wenn ich ihn gar nicht antreffen würde? Wenn er schon löngst weg wäre? Wo würde ich dann hin? Sofie... ich wusste nicht mal ob sie noch lebte... Aber ein nach dem anderen. Als ich die Tür aufmachte klingelte die kleine Glücke. Ich ließ mir zwei schokobrötchen einpacken und nahm mir noch eine Flasche Wasser mit. Erst als ich wieder draußen stand, merkte ich, dass ich nicht mal wirklich Hunger hatte. Die Nervosität fing an sich bemerkbar zu machen. Also steckte ich alles in den Rucksack. Ich würde später noch Zeit finden sie zu essen. Erstmal würde ich nun sehen ob Er noch da war. All die Zeit hatte ich versucht ihn zu verdrängen. Ich hatte versucht mich nicht jeden Moment zu fragen wo er ist, was er macht, ob er klar kommt. Es hatte mich alle Willenskraft gekostet ihn nicht sofort wieder aufzusuchen als ich die Möglichkeit hatte. Aber jetzt... jetzt konnte ich endlich mit reinem Gewissen zu ihm. Die einzige Frage die sich mir stellte war, ob er mich auch wieder sehen wollte. Schließlich ist es nicht leicht nicht zu wissen wo seine Frau ist... Nach so vielen Jahren.
Auf dem Weg zur Schule sahen mich hin und wieder Menschen auf eigenartige Weise an. Komisch. Ich hatte mich extrem verändert seit dem letzten mal. Meine Haare waren nicht mehr rot und lockig. Sie hatten durch die Strapatzen ihre Farbe verloren, und mittlerweile hielt ich sie zu einem lockeren Pferdeschwanz zurück gebunden. Mich konnte also niemand wirklich erkennen... vielleicht lag es auch einfach an meiner Kleidung. Schließlich war die Mode nicht ganz das was ich Trug. Oder hatte ich vielleicht noch Dreck vom Zug im Gesicht? Hastig rieb ich mir meine Augen und mein Gesicht bevor ich die Letzten Meter zur schule ging. Langsam fing es an zu regnen, also setze ich meine Kaputze auf. Ich beschloss nicht den Vordereinganz zu nehmen, sondern nahm direkt den großen Bogen drum herum so, dass ich im Hinterhof reingehen konnte. Es war sehr ruhig... zu ruhig. Es war niemand da der mich aufhielt reinzugehen und wissen wollte wer ich war. Merkwürdig... Während ich weiter ging, bemerkte ich einen Schatten zu meiner Rechten. Das kam mir nur all zu vertraut vor... Ohne groß nach zu denken Zückte ich meinen Pfahl, drehte mich um und Schlug dem Biest mit der Spitze quer durchs Gesicht. Knurrend wich dieser zurück. "Ich kenne diesen Geruch..." Schnaufte er und leckte sich das Blut welches aus der klaffenden Wunde hinunter zu seinem Mundwinkel rann. "Ach... tust du das?" fragte ich und forderte ihn damit heraus. "Ganz sicher bin ich mir nicht... denn es ist zu lange her das ich ihn gerochen habe..." Schnurrte er weiter und fing an mich zu umkreise. Ob er damals dabei gewesen war? Ich war damals gefürchtet gewesen... jeder hatte meinen Geruch gekannt... aber es war so lange her es konnte doch unmöglich sein dass sie ihn noch immer kannten. Während er über die Pflastersteine huschte, wand ich ihm nicht eine Sekunde den RÜcken zu. "Komm doch näher und find heraus ob du dich erinnerst und richtigliegst", meinte ich dann und drehte den Pflock in meiner Hand spielerisch. Er grinste schief und wie erwartet ging er dann auf mich los. Ich wich aus und schnitt ihm dabeiden Arm auf. "Hups" sagte ich und sah zu wie von meinem Pflock das Blut tropfte. "Na komm. Ich habe keine Lust auf spielchen. Dumm genug von dir dorthin zu gehen wo es genügend Jäger gibt um eine ganze Horde auszurotten" meinte ich dann und ging diesmal in Kampfstellung willig ihn diesmal nicht nur zu streifen. Damals hätte ich den fehler begangen und diese Worte gesagt ohne drüber nachzudenken ob noch mehr da waren. Diemals wusste ich jedoch das mehr im umkreis waren. Ich konnte sie regelrecht spüren... Die Frage war ob ich mit allen gleichzeitig klar kommen konnte. Er lachte und ging dann erneut auf mich los. Wir kämpften kurz, er landete einen Treffer an meiner Schulter und ich wich einen Schritt zurück bevor ich auch schon wieder auf ihn los ging und den geltenden Schlag versetzte. Der Pfal Traf und ich hörte ihn noch Krächzen. "Du bist es...Schnappt sie..." Und dann hörte ich die nächsten kommen... Hoffentlich hatte ich recht behalten und die Schule war nicht ganz so umbesetzt wie sie schien...
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Fr Sep 21, 2018 8:01 pm

Leon
Der Regen versuchte immer wieder mir die Tränen aus dem Gesicht zu wichen. Aber sie würden das nicht so schnell hinbekommen. Als wäre das Leben nicht schon schwer genug. Aber wir hatten doch alle, dass wir was ertragen mussten, dass wir nicht konnten. Jeder musste Dinge über sich ertragen halten und dafür Sorgen, dass man es dennoch überlegte. ich stellte mich auf, da ich vollkommen vergessen hatte, die Tore zu schießen. daher strich ich mir das Haar zurück und machte mich auf den Weg zu den Toren. Wenigstens würde ich so ein wenig Ruhe haben und konnten vielleicht ein wenig schlafen. ich seufzte und griff nach meinem Pflock bevor ich die ersten beiden Tore geschlossen hatte. Jetzt war es nur noch das eine. Aber irgendwas stimmte hier nicht. Wie konnte es nur sein, dass sich ein Vampir auf den Weg zur Schule machte? "Könnt ihr mir nicht einen verdammten Tag geben? Was habe ich gemacht, dass ihr mich immer wieder nerven müsst?" Ich rollte die Augen und bevor er auch schon was sagen konnte, da hatte ich einen Haufen von Asche vor mir liegen. "Du hättest einfach weg bleiben sollen und mich endlich schlafen lassen sollen" Ich ging weiter auf das Tor zu und schaute, wie immer, kurz in den kleinen Wald hinein. "Verdammte Vampire. Schickt SIE euch? Habt ihr nicht schon genug angerichtet?" Ich schnappte mir erneut dem Pflock und machte mich auf den Weg. Zuerst hatte ich die Frau neben mir nicht einmal gesehen. Aber für so einen Mist hatte ich einfach keine Zeit. "Wie kannst du so dumm sein und her kommen? Weist du denn nicht, was hier los ist? Verdammte Idioten" Ich konnte mich einfach nicht zurück halten und genau das würde ich auch nicht machen. Sie hatten mir alles genommen und ich würde einen nach dem anderen fertig machen. Ich schaute, als einer vor mir stand. "Bestell Sofie einen schönen Gruß und sag ihr, dass ich sie auch noch holen werde." Schon stach ich den Pflock in sein Herz und hustete kurz. "dann sage ich es ihr eben selber." Ich atmete lange ein und danach wieder aus. Bevor ich mich drehte und kurt den Kopf schief legte. Wie konnte ich sie nur übersehen? Normal kämpfte ich immer alleine und genau das würde ich auch nie wieder ändern. Ich würde nie wieder jemandem so vertrauen können, würde nie wieder sehen, dass ich jemandem mein Leben in die Hand legte. Ich Hustete erneut, da der Regen den Staub doch einfach nur verschlimmerte. Na super, dann würde ich auch noch krank werden. Ich kämpfte eine Weile und wunderte mich sehr, dass ich von der anderen Frau nichts hörte. Aber ich würde sie wahrscheinlich nie wieder sehen. was sollte es mich dann auch schon groß interessieren? Ich schaute auf, als noch mehr davon kamen. "Verdammt, wo kommen die denn alle her?" Es war eher ein murmeln und ich hoffte einfach, dass ich schnell wieder gehen konnte. Warum hatte ich nicht einfach das Tor verschlossen und hatte sie alleine gelassen? Was würde es schon machen, wenn eine Frau weniger da war? Aber so war ich eben.. das Leben war wichtig und ich würde niemanden einfach so sterben lassen. Ich lehnte mich kurz gegen den Baum und schaute erneut zu ihr rüber. Ich grinste breit, als die Vampire auf mich zu kamen und schnappte mir eine von den Granaten. Er sprühte die kleinen Holzpfeile und machte so mehrere Vampire kalt. Ja, wenigstens hatten wir das verbessert. Ich schaute auf und lachte kurz auf, als es den einen oder anderen traf. erst danach merkte ich, dass einer von ihnen in den Wald gelaufen war. Aber wollte ich wirklich hinterher? "ich hole dich.." Er schrie noch was davor, aber das konnte ich nicht verstehen. Sollte ich dann wirklich in eine Falle laufen und schauen, dass wir.. hatte ich das wirklich gerade gedacht? Ich drehte mich erneut und schaute zu der Frau. Aber warum nur lief sie ihm denn nach? Hatte sie denn keine Angst, oder wusste sie einfach nicht, was passieren konnte? So was naives.. Warum nur konnte ich nicht einfach ins Bett gehen? Schnell setzte ich mich in Bewegung, aber sie war wirklich schnell. Da merkte ich doch, dass ich in der letzten Zeit nicht mehr so in Form war. Aber es reichte um sie zu vernichten. Ich blieb stehen, als die beiden anfingen zu kämpfen. Ich würde später eingreifen, aber nur, wenn es wirklich sein musste. Immerhin war sie so dumm und war ihm gefolgt. Warum nur war sie hier und setzte auch noch ihr Leben, bei einem, aufs Spiel?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Kiko am Fr Sep 21, 2018 8:36 pm

Viktoria
Ich kämpfte anders als vor ein paar Jahren. Es hatte sich einfach zu viel in mir verändert. Keineswegs war ich schlechter geworden. Eher stärker. Ich hatte so viele Seiten des Kampfes erlebt und viel zu viele Kämpfe verloren. Mittlerweile wusste ich die Trick auswendig. Jedenfalls auf der Seite der Vampire.
Nachdem ich den ersten zu Staub zerfallen lies, schnellte ich auch schon herum und Schlug nach dem nächsten. Die kaputze hing mir noch ins Gesicht, so dass der Regen in Tropfen vor meinen Augen von der Kaputze perlte. Leider blieb es nicht bei zwei Angreifern. Mittlerweile kam eine Horde angerauscht. "Verdammt" knurrte ich und machte mich auf die nächsten bereit. "Wieso ist niemand hier???" sagte ich ungläubig. Aber in dem Moment in dem ich den Pflock hob und in der Brust eines weiteren Vampirs versenkte Zerfiel nicht weit von mir weg schon ein weiterer. Hah! Verstärkung! Es waren doch noch Jäger hier! Wie in alten Zeiten gab ich mich dem Kampf mit Partner hin. Ich hatte keine Zeit zu sehen wer es war denn einer nach dem anderen Stürzte sich der nächste Vampir auf uns. Erst als ich meinen Mitstreiter hörte wie er die Mistviecher verfluchte hielt ich in der Drehung inne uns sah zu ihm. Was ich Sah ließ mich gefrieren... oder eher wen... "Leon" hauchte ich ungläubig und wurde Hart von der Seite geramt. "Uff" keuchte ich und sammelte mich einen Moment. In mir wurde ein Feuer entfacht. Ihm durfte nichts passieren. Ich musste diese Bestien beseitigen und das bevor sie einen Schaden anrichteten den ich nie wieder berichtigen könnte. Ich staunte nicht schlecht als ich aus dem Augenwinkel mitbekam wie eine Granate geworfen wurde und gleich mehrer auf einmal verpufften. Ich konnte mich jedoch nicht lange darauf konzentrieren denn der Vampir der sich jetzt auf mich stürzte war aggressiver als die zuvor. Er Schlug nach mir so wild wie nur möglich und irgendwann riss mir der Geduldsfaden und ich Schlug mindestens genau so wild um mich, bis er dann erkannte das ich in der Hinsicht die Oberhand gewann. Er fauchte, dreht sich um und fing an zu rennen. Mein Ehrgeiz packte mich und ich lief ihm hinterher. Mittlerweile konnte ich mit marathon läufern mithalten wenn sie nicht sogar überholen. Aber es dauert nicht lange bis ich ihn eingeholt hatte und ihn angriff. Er war noch immer schneller als ein normaler Mensch. Aber ich würde ihm niemals das Gefühl geben gewinnen zu können. Ich wich mit einer Rolle über den Bode aus um ihm gleich darauf aus der Hoche das Bein aufzuschlitzen. Ja ich war dabei mit ihm zu spielen... Aber wer mit mir spielte bekam mindestens das doppelte zurück. Als ich Spürte wie es langsam anstrengend wurde beschloss ich ihm ein Ende zu bereiten. Aber auf eine neue Art und Weise.
Ich überwältigte ihn indem ich mich wie einen Stein auf ihn Schmiss und ihn zu Boden warf. Dabei klemmte ich seine Hände so ein, dass er nicht mehr nach mir schlagen konnte. "Halt still... sonst wird es für dich noch schlimm" säuselte ich und setzte den Pflock an seiner Hals schlag ader an. "Weißt du wohin diese Ader führt?" fragte ich ihn rethorisch. "Genau! Zum Herzen... Eine Schmerzvolle Art zu sterben... Indirekt durch eine Ader..." langsam folgte ich der Ader mit dem Pfloch und schnitt ihm den Hald hinab. Er schrie und wand sich unter meinen Fängern wie ein Fisch auf dem Trockenen. Diese Methode hatte man mich im Westen gelehrt... Dort ging man etwas anders mit den verfluchten um. Ich strich immer weiter bis zum Ansatz der Bruts. "So und weißt du was? Ich muss nicht mal dein Herz punktieren um dich fertig zu machen. Es reicht wenn ich hier ein wenig mehr Druck ausübe und die Magie tut den rest. Das ist die Rache für das was ihr mir angetan habt" Knurrte ich den rest und verstärkte den Druck. Über den letzten kleinen Blutweg zum Herzen verteilte sich die Magie. Anstatt auf mal zu staub zu werden zerfiel der Vampir unter mir nur stückweise, aber unaufhaltsam. Er schrie und gab unmenschliche Laute von sich. Ich genoss jede Sekunde bis er letztenendes komplett zu staub zerfallen war. Erst dann Stand ich richtig auf. Ich gestatte mir einmal tief durchzuatmen, bis sich mein Hirn wieder im Klaaren war er eben an meiner Seite gekämpft hatte. Ich drehte mich um und nahm die Kaputze ab. Scheiß auf den Regen der mir ins Gesicht tropfte und meine Haare die Schweißnass waren durchtränkte. "Leon!" sagte ich immer noch nur leise denn ich konnte gar nicht fassen das er es war. Mir kamen die Tränen und ich stürzte mich in seine Arme.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Fr Sep 21, 2018 9:12 pm

Leon
Ich hatte schon so viele kämpfen gesehen und auch wusste ich, dass sie alle anders waren. Aber diese Art hatte ich noch nie gesehen. Es sah aus wie in einem der Filme. Man würde sezieren und auch das eine oder andere genau beobachten. Aber ich wusste auch nicht genau, wie sie so brutal sein konnte. Natürlich konnte ich das bei dem einen oder anderen verstehen. Ich hatte genau diese Gefühle das letzte mal, als ich Sofie verletzt hatte. Ich hatte ihr den Pflock in den Bauch gerammt und hatte gehofft, dass sie ein wenig länger leiden würde. Aber ihr neuer hatte sie einfach nur gerettet. Damals war er noch ein Jäger gewesen und ich hatte nie verstehen können, wie er sich hatte wanden lassen können. Ich strich mit kurz über das Kinn. Sie würde das schon schaffen und ich musste es einfach nur geschehen lassen. Auch wenn es nicht einfach war. Seit dem einen Tag hatte ich nie wieder auch nur einen Schüler verloren. Ich hatte immer darauf geachtet, dass sie mich besiegen konnten und auch das sie danach erst in den Kampf gehen würden und das nicht alleine. Ich schüttelte den Kopf und versuchte nicht zu grinsen, da sie das hier zu genießen schien. Solche Lehrer würde ich zu gerne brauchen. Aber an all das konnte ich gerade nicht richtig denken. Ich würde einfach sehen müssen, ob sie auch unterrichten konnte. Ob sie dafür bereit war, dass sie es den anderen beibringen würde. Auch wenn ich das ein wenig zu brutal fand.. Aber wer konnte schon wissen, was sie in der letzten Zeit alles schon erlebt und auch gesehen hatte. Ich schluckte und schaute auf, als ich den Staub sah, der im regen zu einer Masse wurde. Aber wenigstens gab es weniger als davor. Ich verschränkte meine Arme vor der Brust. Sie wusste ja schon von dem Vampiren und alle dem. Sie hielt sich in der Nähe der Schule auf. Aber was wollte sie hier? Ich schüttelte kurz den Kopf und als die danach aufstand und die Kapuze nach hinten legte, kniff ich die Augen zusammen. Ich kannte diese Augen und auch diese Mimik. Aber das konnte einfach nicht sein. Das letzte mal hatte ich all das vor Jahren gesehen. ich wischte mir über die Augen und schüttelte erneut den Kopf. Das lag bestimmt daran, dass ich den Schlaf brauchte und auch das ich dringend mal was mit dem Urlaub machen wollte. Ich machte einen Schritt auf sie zu, aber ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich sie kannte. Leon.. Leon.. woher kannte sie nur meinen Namen? Ich ging noch einen Schritt weiter auf sie zu und musste aufpassen, dass ich nicht gegen den Baum kam, als sie sich in meine Arme schmiss. Aber warum machte sie das? Ich konnte nicht einmal sagen, dass sie ein Mensch war. Was, wenn das wieder eine Falle war. Was, wenn sie mich töten sollte und das alles zum spiel gehören würde? Ich merkte ihre Hände an meinem Rücken. Aber diese Berührung und auch der Atem an meinem Hals kamen mir so bekannt vor. Aber sie sah nicht so aus.. ich hatte gesehen, wie sie gestorben war und auch wie ich sie danach in den Armen gehalten hatte. Ich schluckte die Tränen bei diesen Gedanken runter und drückte sie ein wenig von mir. Auch wenn es ein komisches Gefühl in mir auslöste. Als wäre sie genau das, was mir so lange gefehlt hatte. Als wäre sie das, was mich wieder komplett machte. Erneut schaute ich in ihre Augen, aber sie schien so, als würde sie das gleiche fühlen. "Hast du mich gesucht?" Ich konnte gerade einfach keinen klaren Gedanken fassen. Konnte nicht verstehen, was meine Gefühle da gerade mit mir machten. Erneut schaute ich in ihre Augen. "Das kann nicht sein..du..bist..tot" Es war nur ein Hauch und die Ähnlichkeit war nur im Gesicht. Dieses Gesicht, dass würde ich nie wieder vergessen. Ich merkte, wie sich die Tränen in meinen Augen bildeten. Aber ich sollte mir das nicht antun. "Wer hat dich geschickt? Arbeitest du für Sofie?" Ich durfte das einfach nicht an mich heranlassen. Auch wenn mein Herz mir mehr als deutlich machte, dass ich sie endlich wieder in den Armen hatte. Aber mein Kopf wollte es nicht zugeben. Was, wenn sie nur hier war um das letzte Kapitel zu beenden?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Kiko am Sa Sep 22, 2018 9:23 pm

Viktoria
Es war ein Wunder. Nach so langer Zeit Lag ich wieder in seinen Armen. Es fühlte sich anders an, und doch so vertraut. Sein Atem an meiner Schläfe, ließ den Regen für einen Moment Nebensache werden. Für einen kurzen Moment war es als wären wir nach einem Kampf wie in damaligen Zeiten zusammen. Tränen der Erleichterung liefen mir über die Wangen. Gleichzeitig spürte ich in mir das es niemals so sein würde wie früher. Er bestätigte mich indem er mich leicht von sich schob. Ich sah das Unglauben in seinen Augen. Gleichzeitig sah ich Verwirrung und dann wiederum Liebe. Eine Form in der ich sie noch nie gesehen hatte.
Seine Stimme erschrak mich ein wenig. Er klang so als wäre er in Trance. Gesucht? Ich habe die meiste Zeit gewusst wo er war… oder es vermutet und nur gehofft, das er auch noch da war. Schließlich War er ein Teil von mir. Er würde es immer sein. Als er weiter sprach und erklärte ich würde tot wurde mir das Herz etwas schwerer. Tot… ja das war ich gewesen. Ich wusste nicht wie ich es ihm erklären sollte. Es war zu viel passiert als das ich es ihm alles erklären könnte. „Leon… ich…“ setzte ich an um ihm irgendetwas zu erklären doch ich wusste einfach nicht wie! Der Regen Tropfte von meinen Haarspitzen und wurde immer stärker. Zwar hätte es immer kälter werden sollen, doch unsere Körper dampften regelrecht vor Hitze. Mein Herz pochte stärker. Leon sprach bevor ich es konnte. Langsam bildeten sich Tränen in seinen Augen und ich musst die Zähne zusammenbeißen um nicht die Hand nach seiner Wange auszustrecken. Bevor ich etwas derartiges Tat musste ich ihm beweisen, dass ich die war für die er mich hielt. Niemand wie er sagte der geschickt wurden war um ihn zu überlisten. Das würde niemals nur mit Worten möglich sein, das wusste ich. Schließlich tickte er ähnlich wie ich. Ein Grund weshalb wir damals nie ohne den anderen konnten und so gut im Kampf agierten. Ich Sah zu Boden und Trat einen Schritt zurück. Nun lagen zwei Schritte zwischen uns. Ich wusste was ich tun musste. Gegensätzlich zum Wetter öffnete ich meinen Reißverschluss und öffnete die Jacke ein wenig. Dann nahm ich den Saum meines Shirts und zog ihn hoch, so, dass mein Bauch zum vorschieben kam. Damals war Luca auf unschöne Weise zur welt gekommen. Noch dazu hatte man mich damals vor meinem Tod dort verwundet, so dass mittlerweile zwei Narben zu sehen waren. Sie sahen grässlich aus und erinnerten mich jedes mal von neuem an das was mein Leben damals verändert hatte. „Leon…“ setzte ich erneut an. „Ich bin es wirklich.“ mehr konnte ich nicht sagen. Auch wenn das Gesprochene nicht wirklich Laut gewesen war. Mehr bekam ich einfach nicht raus. Meine Stimme war rau vor Emotionen. Ich war überwältigt von Angst, von Trauer, von allem. Es war nicht möglich alle Emotionen zu nennen die in mir Tobten. Nach außen ließ ich die Fassade jedoch nicht bröckeln. Ich blieb stark. Für uns beide. Er sollte wissen das er nun nicht mehr allein war und er sich auch mal fallen lassen konnte. Mein Blick war auf seine Augen gerichtet. Wir sahen und an während der Regen um uns herum weiter zu Boden trommelte.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Sa Sep 22, 2018 9:50 pm

Leon
Wie genau sollte ich wissen, was ich in dem Moment als erstes fühlte? Wenn ich das doch nur verstehen würde. Sie sagte mir, dass sie Viktoria war.. meine Vik.. mein ein und alles. Aber wie konnte das nur sein? Ich hatte gesehen, wie sie schwer verletzt war. Wie sie in meinen Armen gestorben war und auch wie ich sie danach unter die Erde gebracht hatte. Was hatte ich nur falsch gemacht? Ich konnte das alles spüren als wäre es erst gestern gewesen. Ich merkte, dass die Tränen in meine Augen kamen und auch, dass sie nach Worten suchte. Aber sie fand sie einfach nicht. Ich schloss die Augen und senkte den Kopf. Natürlich hätte das eine Falle sein können und sie könnten mich töten. Denn genau in diesem Moment fühlte ich mich so Hilflos. Das hatte ich noch nie in meinem Leben gespürt. Ich schlurzte und machte nach einem Moment wieder die Augen auf. Aber da stand sie auch schon vor mir und zog sich die Jacke und das Shirt hoch. Wollte sie mich verführen, oder wollte sie mich einfach nur verwirren? Meine Gefühle spielten einfach nur verrückt und genau in dem Moment konnte ich einfach keinen klaren Gedanken fassen. Ich schüttelte den Kopf und wollte gehen. Aber aus irgendeinem Grund konnte ich das einfach nicht. Ich strich mir über die Augen und versuchte meine Gedanken zu ordnen, Aber ich konnte das einfach nicht. Ein wenig verwundert schaute ich auf ihren Bauch und schaute mir die Narbe an. Ich erinnerte mich noch sehr gut an die Entbindung und damals hatte ich Angst, dass ich sie verlieren würde. Ich biss auf meine Unterlippe und überlegte.. aber sie würde mir das nicht zeigen, wenn sie es nicht wollte. Ich machte 2 schritte auf sie zu und legte meinen Zeigefinger auf die untere Wunde. Langsam strich ich darüber und merkte das Brennen unter meinen Fingern. Aber ich konnte ihr dabei nicht in die Augen sehen. Langsam strich ich zuerst die eine und danach die andere Linie nach. "Luca hat es dir damals echt schwer gemacht. Aber er war das Beste, was uns beiden passieren konnte. Ich habe immer noch ein Bild von ihm in meiner Tasche. Und erst heute Morgen war ich.." Ich merkte erneut, wie meine Tränen über die Wangen liefen und zog dabei die Finger so schnell weg, dass sie leicht zuckte. Ich wollte sie nicht erschrecken, aber ich konnte das einfach nicht. In all den Jahren hatte ich es nie laut ausgesprochen. Aber irgendwann musste ich es machen. Nur nicht jetzt, denn es war einfach zu schmerzhaft. Ich schluckte erneut und schaute auf in ihre Augen. Ich kannte diesen Blick. Aber ich hatte einfach noch nichts neues. Ich wusste einfach nicht, wie ich damit umgehen sollte. Wenn sie mich nicht gesucht hatte.. warum war sie nicht gekommen? Hatte sie nicht mitbekommen, was ich durchgemacht hatte, oder wollte sie das einfach nicht mitbekommen? Ich schluckter stark und danach verschränkte ich meine Arme vor der Brust. Mir war klar, dass es abweisend war. Aber auf der anderen Seite.. was genau hatte sie denn erwartet? Ich schaute sie mir genauer an. Aber sie hatte sich so sehr verändert.. Ich zog meine Jacke aus und legte sie über ihre Schultern. Sie war dichter gegen den Regen und würde sie ein wenig wärmen. Denn gerade fühlte ich einfach alles, aber keine Kälte.. Ich biss auf meine Unterlippe und schaute danach wieder in ihre Augen. Aber ich war so unsicher. "Ich kann das einfach nicht glauben. Also habe ich dich damals beerdigt und du warst noch am Leben? Also hätte ich dich damals töten können und das, obwohl du noch gelebt hast?" Ich machte 4 Schritte zurück und merkte, als ich danach am Baum landete. Ich merkte, dass ich hart dagegen knallte. Aber ich konnte es nicht fassen. Warum habe ich das nicht erneut geprüft? Hatte Sofie es doch noch geschafft und sie noch verwandelt? Oder hat sie sie nur geheilt und ich hatte das alles falsch verstanden? Ich meinem Kopf drehten sich die Gedanken und ich wollte einfach nur verstehen. Aber das lies mein Kopf nicht zu.. ich rieb mir die Augen, aber meine Tränen wurden immer mehr. Ich wollte und konnte das alles nicht glauben. Auch mein Körper war gerade so ausgelaugt, dass er die Belastung nicht schaffte. Ich merkte, dass meine Knie nachgaben und ich eine Sekunde später vor dem Baum saß.. Ich verstand das einfach nicht. Wie konnte das sein? Und warum war sie jetzt wieder hier? Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss kurz die Augen. Verdammt, dass war einfach alles zu viel für mich. Wie sollte ich das genau jetzt verkraften und vor allem verstehen?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Sep 22, 2018 11:45 pm

Elijah Devaney
Ich sah sie überrascht an, als sie auf einmal anfing von Pferden zu reden. Darüber hatte sie noch nie auch nur ein einziges Wort verloren. Wie kam sie denn plötzlich auf Pferde? Ich lachte kurz auf, als sie mich fragte, ob ich reiten konnte und gleich darauf hinzufügte, ob ich auf Pferden reiten könnte. Ich wusste genau, was sie damit gemeint hatte. Natürlich hatte sie wieder einmal versaute Gedanken. Das war ja nicht wirklich etwas Neues. „Ähm, nein, ich kann nicht reiten“, beantwortete ich dann ihre Frage und runzelte kurz die Stirn. Wenn sie unbedingt wollte, dann konnten wir Pferde zutun, aber ich glaubte nicht, dass ich mit diesen Pferden besonders viel anfangen konnte. Es könnte sogar sein, dass ich nie gross dort aufkreuzen würde. Nur weil sie gerne reiten ging, hiess das nicht automatisch, dass ich ebenfalls auch reiten gehen müsste. Ich würde sie nicht davon abhalten, ihrem Hobby nachzugehen. Aber sie müsste nicht erwarten, dass ich da mitmachte. Ich nickte leicht und sah sie an. „Ja, wir können uns ja zuerst ein bisschen im Internet erkundigen“, stimmte ich zu und lächelte sie an. Wir fuhren wieder auf den Hof hinein und der Wagen hielt an. Wir stiegen beide aus und gingen danach direkt in das Schloss hinein. Wir gingen in das Schlafzimmer, wo ich mich dann auch schon meinen Klamotten entledigte. Hey, sie hatte ja gesagt, dass wir ein Bad nehmen würden, also würden wir dies nun auch tun. Ich lächelte leicht und ging dann voraus in das Bad. Ich liess schon mal das Wasser ein und sah dann zur Tür, während ich darauf wartete, dass Sofie mir folgte.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Sep 23, 2018 9:25 am

Sofie
Ich musste einfach schmunzeln, als er anfing zu lachen. Es war mir nicht gerade dazu zu mute, aber wie sollte mich so ein tolles Lachen nicht anstecken? Ich biss mir auf die Unterlippe und lehnte den Kopf gegen seine Schulter. Natürlich wusste ich genau, dass ich in den letzten Tagen und Wochen nicht einfach war. Aber ich hatte ihm ja gesagt, dass ich eine echte Zicke sein konnte. Auch wenn das nicht meine Absicht war. Ich seufzte, da der Wagen viel zu schnell da war. In der letzten Zeit hatten wir einfach nicht mehr genug an Zeit gehabt und ich wusste auch nicht genau, woran es lag. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass er dieses Kind einfach nicht wollte. Zusammen machten wir uns auf den Weg hinein und er machte sich direkt ins Bad.. Das hatte ich ja vollkommen vergessen. Aber wenigstens musste ich ihm das nicht auch noch sagen. Meine Gedanken spielten mir heute die Verrücktesten Geschichten vor und genau das machte es mir auch nicht gerade einfacher. Ich schaute ihm nach und schloss kurz die Augen, als ich ihn nicht mehr sehen konnte. Ich mochte sollte Tage nicht, an denen ich einfach daran zweifelte, dass er mich wirklich liebte. Das er genau das hier auch alles wollte. Auch wenn ich tief in meinem Herzen wusste, dass es nicht stimmte. Aber was konnte ich denn dafür, wenn ich solche Gedanken hatte? Ich schaute in den Spiegel und legte die Hand an meinem Bauch. Das kleine würde es bestimmt nicht einfach haben. Ich hatte gerade einfach zu viel Angst vor der Zukunft.. auch wenn ich die Situation nicht ändern wollte. Meine Gedanken schwankten zu meiner ersten Schwangerschaft und auch wie sich Silvan darüber gefreut hatte. Er war so stolz gewesen und hatte mich keine Sekunde aus den Augen gelassen. Er hatte immer dafür gesorgt, dass es seiner Familie an nichts fehlte. ich wusste genau, dass ich die beiden nicht vergleichen konnte. Aber Elijah war da vollkommen anders. Ich strich mir über das Gesicht und schaute ein wenig verwundert, als er mich aus meinen Gedanken riss. "Ja, ich komme schon" keine Ahnung wie ich schon wieder so tief in den Gedanken versinken konnte. Aber vielleicht würde es sich ja auch ändern, wenn er sich langsam damit anfreunden konnte. Immerhin war er nicht ganz unschuldig an der Sache und so einfach würde er auch nicht mehr hinaus kommen. Ich schüttelte erneut den Kopf, da ich einfach nicht wieder so in den Gedanken erscheinen wollte und lies meine Kleider fallen, bevor ich mich auf den Weg ins Bad machte und die Türe hinter mir schloss. Normal würde keiner der Wachen einfach hinein kommen, aber man konnte ja nie wissen und sie mussten und beide bestimmt nicht so sehen. Ich schaute auf die Wanne und den vielen Schaum. Naja, er wusste einfach, was ich mochte. Langsam stieg ich in die Wanne und setzte mich so, dass ich mit dem Rücken gegen seiner Brust saß. Meinen Kopf lehnte ich zurück und schloss meine Augen. Es sollte eigentlich entspannend sein, aber das war es leider nicht und ich kannte den Grund genau. Hoffentlich war ich in dem Punkt nicht so offensichtlich gewesen. Das letzte was ich wollte, war ihn zu verletzten. Ich schloss die Augen und verschränkte meine Hände mit den seinen. Aber musste ich wirklich was sagen? Und konnte nicht einfach hier sein und versuchen, die fiesen Gedanken zu vertreiben? Langsam fing ich an auszuatmen, was sich aber bestimmt nicht so entspannt anhörte. Aber wie genau sollte ich erklären, was da gerade in meinen Gedanken vor sich ging? Erneut biss ich mir auf die Unterlippe und öffnete die Augen. Wenigstens konnte er nicht hineinsehen. "Also eine Koppel und ein See.. weißt du schon, wie du die Zimmer, und vor allen das Kinderzimmer, einrichten möchtest?" Ich wollte ihn nicht drängen, aber ich musste einfach darüber reden, denn es lag mir gerade sehr auf dem Herzen.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am So Sep 23, 2018 5:54 pm

Taemin Lee
Ich würde noch einige Tage durchalten, jedenfalls ohne Nahrung zu mir zu nehmen, doch ich brauchte Wasser. Lang würde sonst nicht durchalten, besonders nicht durch den Blutverlust, wenn die Vampirin Nahrung brauchte. Ich drehte mich zu der Vampirin um und verschränkte die Arme vor meiner Brust. „Meistens verschließen sie die Tür für mindestens eine Woche, denn oft töten Vampire sich recht schnell, jeder will überleben nach drei bis vier Tagen ist einer der beiden tot. Dann wird meist nochmal solange gewartet, bis ihre Kräfte wieder schwinden und erst dann werden sie mit der Folter anfangen. Wir sind ungefähr 48 Stunden hier drinnen und da wir beide noch leben, werden sie abwarten bis einer draufgeht. Ich denke ich schaffe höchstens weitere 48 Stunden ohne Wasser, denn langsam fange ich an zu dehydrieren und zu verhungern.“, fing ich an und lehnte mit dem Rücken an der Glaswand. Wir würden sie provozieren müssen um nicht hier drinnen zu sterben, doch das würde nicht so einfach werden, denn Jäger waren nicht dumm. „Jäger werden angetrieben von Rache, Hass, Verrat, Betrug oder einfach ihrem Glauben daran gutes zu Tun und Vampire zu töten. Ihre einzige Schwäche ist ihre Menschlichkeit. Sie sind geschickt, gehen cleverer an ihre Beute ran als Vampire es tun, sie haben zwar nicht die Kraft wie du aber als Team und mir Köpfchen haben sie selbst gegen uralte Vampire eine Chance. Wenn du ausgehungert bis, dann bist du so stark wie ein Jäger und genau darauf warten sie jetzt, denn dann sie Vampire immer besiegen können.“, erklärte ich, denn Jäger waren unheimlich stark und zusammen mächtiger als ein Vampir es je denken würde.
Ich seufzte und legte den Kopf in den Nacken, denn das was ich gleich vorschlagen würde, war gefährlich, doch es könnte sie davon überzeugen frühzeitiger unsere Tür zu öffnen. „Okay, ich habe einen Plan, doch er ist sehr riskant, denn wir beide werden sterben.“, sagte ich bestimmt und sah sie ernst an. Bevor ich mich von der Wand abstieß durch den Raum schlenderte. „Die Jäger kommen wie gesagt immer in die Zelle, wenn einer gestorben ist und der andere zu schwach ist um anzugreifen. Sie sind ebenfalls schwer bewaffnet...“, erklärte ich. „…wenn wir nun bei einem Kampf beide sterben, werden sie sicher nicht ewig warten, sondern unsere Leichen hier rauschaffen wollen. Nun müssen wir ihnen nur noch verkaufen, dass wir wirklich Tod sind, deshalb sollte es so aussehen als hättest du mir den Kopf eingeschlagen und ich dich aufgespießt. Damit meine Kopfverletzung echt aussieht, muss du mir die Halsschlagader aufreißen, sodass sich eine Pfütze bilden kann, die großgenug ist für die Simulation eines Schädelbuchs.“, fing ich an und mustere sie streng.
„Dir werde ich das Rohr dahinten, in deinen Rücken rammen, sodass es aussieht als hätte ich dein Herz durchbohrt. Tja und dann werden wir einfach Tod spielen, du wirst dich zwingen müssen ruhig zu bleiben, denn mein Blut ist Tabu.“, sagte ich und setzte mich dann hin. „Ich weiß nicht wie viel Zeit sie sich lassen werden, doch ich denke sie werden unvorsichtiger sein, wenn sie in die Zelle kommen. Außerdem musst du mir die Jäger allein überwältigen und mir einen davon geben, da ich sein Blut brauchen werde als Ausgleich. Erst danach bin ich wieder fit genug um uns zu den Tunneln zu lotsen.“, sagte ich und verdrängte die Zweifel, die dieser lebensmüde Plan in mir hervorrief.
(Willst du dann gleich schreiben wie sie sich an die Gurgel gehen ;D)
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 23, 2018 8:21 pm

Doriana Dragomir
Ich sah den Halbvampir überrascht an, als er mir mitteilte, dass er nur noch 48 Stunden hätte, bevor er ein wirkliches Problem hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass er verhungern oder verdursten könnte. Aber das war dann wohl der menschliche Teil in ihm. Anders als wir war er also wirklich auf menschliche Nahrung angewiesen… und das war wirklich interessant. Diese Hamburger und all dieses fettige Zeug sah ja wirklich verdammt gut aus, aber als Vampir schmeckte es einfach nicht so, wie es halt schmecken sollte. Nur noch das Blut schmeckte gut und alles andere war, na ja, nichts Besonderes. Ich hörte ihm zu, aber ich wollte nicht wissen, wie die Jäger drauf waren. Ich wollte wissen, wie wir hier rauskommen konnten. Dann endlich hatte er aber anscheinend einen Plan. Zuerst sah ich ihn verwirrt an. Wenn wir beide tot wären, würden wir hier nicht rauskommen. Dann aber klärte er mich auf. Der Plan war noch beschissener als der vorhin, aber wir hatten wohl keine Wahl. Die Schmerzen würden schlimm sein, vor allem wenn ich mich danach schnell vom Rohr lösen musste. Aber wir hatten keine andere Wahl. Ich verdrehte die Augen, als er wieder einmal klar machte, dass sein Blut tabu war. „Toll, jetzt muss ich also die ganze Arbeit machen“, murrte ich leise, als er meinte, dass ich die Jäger alleine überwältigen musste. Aber hatten wir eine andere Wahl? Nein. Wir mussten also wirklich an unsere Grenzen gehen. Ich schürzte die Lippen und richtete mich langsam auf. Wir müssten also jetzt miteinander kämpfen, damit es möglich authentisch wirkte. Bevor er reagieren konnte, packte ich ihn am Hals und warf ihn gegen die nächstbeste Wand. Kaum war er auf diese aufgetroffen, stand ich bereits schon wieder vor ihm und meine Hände legten sich um seinen Hals. „Nur wegen dir sind wir in diesem beschissenen Loch!“, fauchte ich ihn an und meine Augen fingen an zu funkeln. Gott, ich hoffte wirklich, dass die Jäger uns das abkauften. Das hier wirklich ein einziges Theater. Ich drückte nicht allzu fest zu, immerhin wollte ich ihn nicht ersticken. „Du hast gar nichts anderes verdient als einen schmerzhaften Tod, du Drecksschwein!“, knurrte ich wütend. Wenn wir länger warten würden, würde uns dies nur mehr schwächer. Dieser Kampf würde für uns beide schon genug anstrengend sein. Er würde eine Menge Blut verlieren und ich würde.. aufgespiesst sein. Das war ein beängstigender Gedanke, vor allem würde dieses Rohr ziemlich nahe an meinem Herzen vorbeigehen. Und ich hatte noch nie etwas so nahe an mein Herz herangelassen, aber wir mussten das tun. Das versuchte ich mir jedenfalls einzureden. Wieder entwich ein Knurren meine Kehle, während ich ihn voller Hass ansah, was gar nicht so schwierig war. Kurz tauchte der Gedanke in mir auf, ob ich ihn wirklich nicht umbringen sollte. Es stimmte immerhin, was ich gesagt hatte. Wäre er nicht aufgetaucht, dann wären wir nie in diesem beschissenen Loch gelandet.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Kiko am So Sep 23, 2018 9:05 pm

Viktoria
Es war hart ihn so zu sehen. Selbst nach zwei Jahren war die Liebe für ihn nicht verschwunden. Das einzige was ein wenig in Vergessenheit geraten war, war die Freundschaft die dazu zwischen uns geherrscht hatte. Dennoch tat es schrecklich weh ihn so zerstört zu sehen. So wie er Aussah… mit den Augenringen und den hängenden Schultern, dazu das Erscheinungsbild, dass er nicht mehr ganz so trainiert wirkte wie früher. Ich hatte ein klaffendes Loch hinterlassen und nichts hatte es füllen können. Jetzt war ich wieder dort und hatte mich so verändert das ich vielleicht nie mehr das ausfüllen konnte was verschwunden war.
Leon strich sich über die Augen und ich wurde nervös. Meine Narben waren doch der unverkennbare Beweis das ich es wirklich war. Wahrhaftig ich! Ich presste die Zähne zusammen und schluckte schwer. Dann endlich kam er auf mich zu und sah sich die Narben an meinem Bauch genauer an. Mit dem Finger strich er ganz vorsichtig darüber als könne er mich verletzten. Ich schloss die Augen. Seine Berührung setzte mich unter Strohm. Ob er wusste wie Kalt seine Hände waren? Aber nicht nur die Kälte ließ mich schaudern. Auch die Tatsache das er die Hand auch schnell wieder wegzog. Ich zuckte zusammen und öffnet wieder die Augen, dabei ließ ich mein Shirt los und verbarg wieder meinen Bauch. Schweigen. Er stand einfach nur da während der Regen fiel. Ich wusste wieder nicht was ich sagen sollte. Luca war schon lange aus der Welt und und trotzdem blieb er ein Teil von uns. Leon schien noch immer nicht loslassen zu können. Die Tatsache das er sogar davon sprach das er in irgendeiner Form heute morgen an ihn gedacht hatte oder sonst etwas getan hatte bewies es mir. Ich hätte in all der Zeit für ihn da sein müssen. Wir hätten gemeinsam einen Weg gefunden damit klar zu kommen.
Der Regen nässte mittlerweile der Teil der offen lag. Endlich rührte Leon sich und kam zu mir um mir seine Jacke um die Schulter zu legen. „Nein… Das brauchst du doch nicht. Ich habe doch meine Dicke Jacke an.“ sagte ich zu ihm doch er war so weit in Gedanken das er es gar nicht hörte, und schon hatte ich seine Jacke über meine Schultern gelegt und ich hielt sie fest damit sie nicht runter fiel. Leon entfernte sich wieder und brachte Distanz zwischen uns. Wie sollte ich es ihm auch verübeln können. Er verschränkte die Arme vor der Brust. Also wollte er sich schützen und zeigen das er stark war, aber die Fassade hielt nicht lange an. Seinen Tränen rannen die Wangen hinab und seine arme kamen aus der Verschränkung. Während er sprach ging er rückwärts. Ich sah worin es enden würde und ging ihm entgegen um ihn davor zu schützen mit dem Rücken gegen den Baum zu knallen, aber zu spät. „Leon…“ setzte ich an. Er prallte jedoch gegen den Baum und sank kraftlos zu Boden. Schnell war ich bei ihm und legte ihm seine Jacke um die Schultern um ihm dann eine Hand auf seinen Oberschenkel zu legen. Sein Kopf war nach hinten gelehnt und die Tränen rannen weiter unter den geschlossenen Liedern hervor.
Ich konnte das nicht länger mit ansehen. Er brauchte jemanden der ihn in die Realität zurück holte und ihn davor bewahrte noch weiter in Kummer zu ertrinken. Ich war zwar selber emotional nicht in Top-Form aber ich würde für uns beide stark sein. Also kniete ich mich auf den kalten, matschigen Boden und nahm sein Gesicht in meine Hand. Ich Zwang ihn mich anzusehen und sah ihn entschlossen an. „Leon! Ich bin es und ich bin hier um dir alles zu erklären! Es ist viel geschehen und ich musste einiges erst hinbekommen bevor ich überhaupt in Erwägung ziehen konnte wieder her zu kommen. Aber ich bin wieder da! Was passiert ist kann nicht rückgängig gemacht werden, die Situation ist an sich nicht besser geworden, aber sieh mich an und versteh das du jetzt nicht mehr allein bist!“ Mit dem Daumen strich ich ihm eine Träne weg hielt ihn aber weiterhin fest so das er mich ansehen musste. Nicht zu fest aber so das er verstand, dass ich noch nicht fertig war. „Lass uns bitte nicht hier darüber sprechen… Ich möchte dir alles erzählen, aber nicht wenn es nicht sicher ist. Die Schule ist nicht weit von hier. Lass uns dorthin und uns erstmal etwas warmes anziehen. Danach können wir in Ruhe reden.“ Ich nahm die eine Hand von seiner Wange und strich ihm durch die Nassen Haare. „Komm“ setzte ich hinzu und hielt ihm die Hand hin. Der Stein auf meinem Herzen war schwerer geworden aber es nützte nichts. In diesem Zustand konnte ich nicht mit ihm reden.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am So Sep 23, 2018 9:46 pm

Leon
Hatte sie gerade auch nur die geringete Ahnung, wie ich mich fühlte und auch was in mir vorging? Wie konnte sie da so locker stehen und denken, dass somit wieder alles in Ordnung war? Ich versuchte immer noch zu verstehen. Wie sollte ich nur den Gedanken vertreiben, dass ich sie umgebracht hatte? Das ich sie hätte retten und auch weiterhin in den Armen halten konnte? Wir hätten einfach alles zusammen verarbeiten oder auch verstehen können. Aber sie hatte es einfach vorgezogen mich mit all dem alleine zu lassen und mich in der Trauer versenken zu lassen. Aber warum war sie dann wieder hier? Wollte sie sehen, was sie angerichtet hatte und auch was sich in all den Jahren verändert hatte? Wie konnte sie denn nur so kalt sein? Was genau hatte sie denn nur so verändert? Ich hatte die Augen geschlossen, als ich ihre Nähe spürte. Aber irgendwie war es anders. Ich hatte das Gefühl, dass es für sie auch nicht leicht war und auch das wir beide einfach weg sollten. Sie sprach, aber ich konnte in dem Nebel der Erinnerungen nicht alles verstehen. Als ich ihre Hand auf meiner Wange spürte, zuckte ich leicht zusammen. Ich war es einfach nicht mehr gewohnt, dass mich jemand so berührte. Das mich jemand anschaute und das ohne, dass er mich töten oder verurteilen wollte. Sie hatte ja keine Ahnung, was in der letzten Zeit alles passiert und auch was ich hinter mir gelassen hatte. Der immer wieder kommende Kampf mit den Vampiren machte mich einfach fertig und ich konnte mir einfach nicht erlauben, dass ich krank war oder aber das ich mir einfach mal eine Pause gönnen würde. Ich wollte den Kopf weg drehen, da ich einfach nicht in ihre Augen schauen konnte. Ich konnte und wollte den Schmerz nicht schon wieder durchleben. Ich wollte einfach nicht, dass wir beide uns fanden und ich sie erneut verlieren würde. Nochmals würde ich das nicht ertragen können. Ich hörte, dass sie was sagte und auch das sie reden wollte.. Aber was konnte sie denn schon groß sagen? "Ich kann dich einfach nicht schon wieder verlieren.. das schaffe ich nicht noch einmal" Sie kannte mich besser als jede andere und nur bei ihr konnte ich, ich selbst sein. Ich versuchte den Kopf zu drehen, aber sie lies das einfach nicht zu. Warum nur währte ich mich denn so dagegen? Wie konnte es sein, dass sie mir so nahe und doch so fern war? Ich merkte, dass meine Seele ihre Berührungen so sehr brauchte, aber ich konnte alle dem einfach nicht vertrauen. Konnte mich nicht darauf einlassen, da ich... ja, ich hatte Angst erneut so verletzt zu werden. Daher schaute ich wahrscheinlich auch mehr als erstaunt auf, als sie aufstand und mir danach ihre Hand reichte. Wollte sie einfach so weiter machen? Verdammt.. was verlangte sie denn da alles von mir? Aber sollte ich mich nicht auch darauf einlassen und sehen, was sie mir denn so wichtiges zu sagen hatte? Ich schloss erneut die Augen, da ich mich ein wenig sammeln musste, bevor ich einfach beschloss, dass ich ihr trauen musste. Daher machte ich mich auf die Beine und nahm ihre Hand in die meine. All das fühlte sich einfach zu vertraut an, als dass ich es lassen oder weiter überlegen sollte. Ich schaute erneut in ihre Augen, aber sie schien genau so erschöpft zu sein, wie ich. ich seufzte, da ich mich einfach nicht so anstellen sollte. "Wenn du möchtest, kannst du duschen gehen und dir danach was anderes anziehen. Meine Sachen sind dir bestimmt zu groß, aber für den Anfang sollte es reichen." Ich schaute mich um, aber der Regen hatte auch den Nebel mitgebracht und so würden wir wenigstens sicher zur Schule kommen. Ich war erleichtert, als wir danach auf dem Gelände waren und ich auch das letzte Tor verschließen konnte. Ich wurde ein wenig nervös, immerhin würden wir beide gleich alleine in einem Raum sein und da konnte ich sie nicht wieder ignorieren. Auch wenn ich das alles nicht mit Absicht gemacht hatte. Naja.. wenigstens hatten wir es da nicht so weit. Nachdem wir angekommen waren, half ich ihr aus der Jacke und hang diese auf den Bügel, damit sie trocknen konnte. "Kaffee?" Ich wollte ihr nicht zeigen, was für Gedanken oder auch wie nervös ich war. Aber hoffte ich auch, dass sie das nicht merkte. Ich stand neben der Türe und schaute sie mir genauer an. Sie hatte sich sehr verändert. Hatte sie das gemacht, damit ich sie nicht mehr erkennen würde? Sie musste doch mitbekommen haben, dass ich sie für tot hielt, oder? Das war alles so verwirrend. Erneut nahm ich ihre Hand, auch wenn das Gefühl sehr seltsam, jedoch vertraut war. Zusammen machten wir uns auf den Weg zum Sofa und ich setzte mich so, dass ich sie beobachten konnte. Was war so wichtig, dass sie einfach, ohne ein Wort, gegangen war?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Kiko am Mo Sep 24, 2018 9:26 pm

Viktoria
Es war furchtbar schwer an ihn ran zu kommen. Er verschloss sich vor mir und versuchte den Kopf auf meinem Griff zu drehen, aber ich war nicht willens dies zuzulassen. Er wollte und konnte mich nicht noch mal ´Sterben´ sehen. Natürlich verstand ich das! Mir wäre es doch ähnlich ergangen. Hätte ich ihn vor meinen Augen zu Grunde gehen sehen wäre ich wohl am liebsten gleich mitgegangen oder hätte mich ausgeliefert. Das änderte aber nicht unsere jetzige Situation. Ich war wieder da. Es gab einen verdammt guten Grund weshalb ich nicht früher gekommen war, aber ich konnte es ihm halt einfach noch nicht erzählen. Dafür brauchte es einfach noch Zeit! „Leon du wirst mich nicht wieder verlieren! Nicht in der kommenden Zeit. Lass es mich dir einfach in Ruhe erklären. Hast du mal überlegt das es auch für mich gerade nicht einfach ist?“ ich wusste es war falsch ihm jetzt noch Schulgefühle zu geben, aber er musste aufhören sich so hängen zu lassen. So langsam musste er mal wieder einen klaren Kopf bekommen. Als ich ihn los ließ und ihm dann die Hand reichte nahm er sie und endlich hatte ich das Gefühl er hätte sich ein wenig gefangen. Mir war klar, dass uns noch eine Menge bevorstand aber dies sollte der Anfang sein.
Nachdem ich ihm aufgeholfen hatte, ließ er meine Hand wieder los. „Ich habe eigene Sachen dabei… das wird kein Problem sein“. Es war eine Einladung seinerseits gewesen. So hätten wir es damals jedenfalls geregelt, aber durch all das was passiert war, waren mir meine Sachen lieber geworden. Natürlich lehnte ich dadurch wieder etwas ab, was ihn und mich hätte näher bringen können, aber in diesem Moment dachte ich egoistischer weise an mich. Sein Blick suchte den meinen und ich erwiderte ihn bis er nicht mehr konnte, sich umwand und ging. Ich atmete leise aus und folgte ihm.
Wir machten uns auf den Weg zur Schule. Der Regen hatte Nebel aufkommen lassen, so dass der Wald nun aussah wie aus einem Horrorfilm. Immerhin bot er uns Schutz und wir kamen sicher aber Nass in der Schule an. Wir hatten den Weg über kein Wort miteinander gesprochen. Dafür gab es einfach zu viel was wir beide überdenken mussten. Es war schon etwas anderes. Ich hatte gewusst das er am Leben war, während er mich tot geglaubt hatte. Demnach war es schwer für mich ihm alles nach zu empfinden. Doch mein Gefühl sagte mir, dass wir schon bald einen kleinen Teil davon aufklären würden.
Im Innenhof lag mein Rucksack und während wir auf die Eingangstür zugingen, schnappte ich ihn mir und hängte ihn über meine Schulter. Das Gelände war mir noch so vertraut. Die Mauern waren kein stück eingefallen, alles war beim alten. Selbst als wir drinnen waren bemerkte ich den ach so bekannten Geruch. Hier hatte ich mein Leben verbracht. So viel Zeit war vergangen seit ich das letzte Mal durch diese Flure gegangen war. Das letzte mal mit meinem kleinen Luca. Bei dem Gedanken daran lächelte ich traurig. Er hätte so viel entdecken können. Doch das war ein mal. Ich blinzelte ein paar mal und besann mich darauf das wir noch einiges zu klären hatten. Ich durfte jetzt nich zurück denken.
Endlich waren wir angekommen und gingen in sein Büro. Ich stellte meinen Rucksack ab und ließ mir von ihm die Jacke ausziehen. „Danke“, sagte ich und rieb mir die Arme. Ja jetzt war es allmählich kalt. Das würde sich aber bald geben. Leon fragte mich ob ich einen Kaffee wollte doch ich schüttelte den Kopf. „Ich bin noch immer eher der Kakao Typ, aber zurzeit möchte ich gar nichts Trinken, danke.“ sagte ich und lächelte ein klein wenig. Ich öffnete meinen Pferdeschwanz und wuschelte mir etwas durch die Haare, dass diese Trocknen konnten. Dann sah ich zu Leon. Er saß auf dem Sofa und musterte mich. Viele Fragen standen ihm ins Gesicht geschrieben, und noch mehr schien er im Kopf zu haben. Ich seufzte. Wo sollte ich nur anfangen… „Leon…“ setzte ich an. „Du darfst zu aller erst nicht glauben, dass ich die gesamte Zeit nicht bei dir war, weil ich dir in irgendeiner Form schaden wollte. Ganz im Gegenteil, ich tat es um dich zu schützen. Auch wenn du jetzt wahrscheinlich sauer wirst und denkst das genau das dann die falsche Lösung war, glaub mir einfach das es nicht anders ging und ich dich einfach nur geschützt habe.“ während ich Sprach hielt ich meine Arme verschränkt vor der Brust. Nicht als würde ich mich aufplustern, eher weil ich mich verletzlich fühlte und mich schützen wollte. Es gab viel zu viel zu erzählen.
„In der Nacht, als alles geschah, bin ich wirklich gestorben. Du warst nicht der Grund, so viel weiß ich. Die Tatsache das ich begraben war hat nichts daran geändert das ich vorher schon tot war…“ das musste verwirrend klingen. Ehrlicherweise hatte ich nicht mehr alle Erinnerungen daran wie ich gestorben war, aber ich wusste das ich nicht durch Erde erstickt bin. „Ganz so viel weiß ich nicht mehr wie alles passiert ist, dafür ging es einfach zu schnell.“ zurück in die Vergangenheit gesetzt sah ich vor meinem Inneren Auge noch den Klaren Sternenhimmel der an dem Abend zu sehen war. Ich sah ihn nicht an sondern sah hinaus zum Nebel. „Ich weiß noch wie du ein Stück voraus gegangen warst und ich Luca an der Hand ein paar schritte habe laufen lassen, ein Moment der mich ablenkte und mich nicht hat kommen sehen was kommen sollte. Dann waren nur noch schmerzen da. Erst ich, dann sofort Luca. Ich habe nur verschwommen mitbekommen wie Luca getötet wurde.“ Bei dem Gedanken schluckte ich schwer. Es war nicht leicht zu sehen wie das eigene kind getötet wurde, auch wenn man es nur halb mitbekommen hatte. „Ich weiß noch wie du mit mir gesprochen hast und wie du mich angefleht hast bei dir zu bleiben, und glaub mir ich habe wirklich mit aller Kraft versucht dir noch zu antworten aber mein Körper konnte nicht mehr.“ Es war die reinste qual gewesen zu sehen wie verzweifelt versucht hatte mich wach zu halten.. Mein Herz pochte bei dem Gedanken stärker. Eine Träne kullerte trotz starker Selbstdisziplin nicht zu weinen meine Wange runter. Es war noch immer nicht leicht sich krampfhaft an alles zu erinnern, und dann auch noch die Gefühle wieder zu spüren… Er wusste genau das es nicht einfach war, denn er hatte diese Gefühle die ganze Zeit genau wie ich immer wieder von neuem gespürt, durch Erinnerungen und Verlust. Ich sah vom Nebel zu ihm. „ Und dann bin ich gestorben“. sagte ich und sah dabei in seine Augen.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mo Sep 24, 2018 10:07 pm

Leon
Wenn ich ehrlich war, hatte ich gedacht, dass sie weg gehen würde. Das sie mich wieder alleine lassen und auch das wir beide den anderen nie wieder sehen würden. Aber sie hatte mich vom Gegenteil überzeugt. Sie war mit mir in..unsere?.. Wohnung gegangen. Wie sollte ich das jetzt einordnen? Wir beide waren ja nicht mehr verheiratet, da sie für tot erklärt wurde. Wir sind getrennt, da wir beide verwitwet sind? Wie verdammt noch mal sollte ich das denn jemandem erklären? Ich konnte ja nicht sagen, dass sie einfach wieder auferstanden war, danach weg ging und auf einmal wieder aufgetaucht war. Außerdem wusste ich nicht einmal, ob sie auch wirklich wieder was anfangen wollte. Oder wollte sie nur alles regeln und dabei ihr Gewissen beruhigen? Was mir aber noch mehr Kummer bereiten würde. Aber darauf würde sie gerade bestimmt keine Rücksicht nehmen. Sie.. wir.. hatten uns verändert. Ob es je wieder funktionieren würde, oder so sein würde wie früher? Meine Gedanken waren gerade weg getreten und ich schreckte ein wenig auf, als sie sich dann doch neben mich auf das Sofa setzte. Ich schluckte, als sie sich neben mich auf das Sofa setzte und schloss für einen Moment die Augen. Was genau wollte sie da schon erklären? Wenn ich das recht überlegte, da gab es nur eine Möglichkeit.. das sie verwandelt wurde. Genau das würde erklären, was Sofie gemacht hatte und auch das sie immer wieder beteuert hatte, dass sie sie nicht getötet hätte. Das sie ihr nur geholfen hatte und ich hatte das alles einfach nur nieder gemacht. Warum nur hatte ich nicht gefragt, wusste sie, wo Vik all die Monate gewesen war? Aber warum hatte ich das nicht gemerkt? War es, weil ich so abgelenkt war? Denn eine andere Erklärung gab es da nicht. Ich schaute auf, als sie anfing zu reden. Aber als sie bei der Situation ankam, machte ich die Augen wieder zu und versuchte nicht daran zu denken, auch wenn es so schwer war. Ich merkte, dass die Tränen über meine Wangen liefen, da ich sie einfach nicht zurückhalten konnte. Aber als ich wieder aufschaute, da schien auch sie das nicht ertragen zu können. Zwar waren wir verheiratet, aber es hatte sich in den letzten Monaten alles verändert. Ob wir es je wieder schaffen würden, dass wir beide wieder zusammen kommen würden? Aber jetzt war nicht die Zeit zum träumen, denn ich wollte wirklich wissen, was genau in den letzten Jahren passiert war. Ich biss auf meine Unterlippe, aber konnte sie einfach nicht so sitzen lassen. Sie schien in dem Moment vollkommen verloren zu sein. Wie gut ich sie doch verstehen konnte. Auch wenn sie mich gleich umbringen würde, aber ich musste das einfach machen. Daher legte ich den Arm um sie und zog sie sanft in meine Arme. Langsam legte ich die eine Hand auf ihren Rücken und strich sanft darüber. Früher hatte sie das immer beruhigt und ich hoffte wirklich, dass es das immer noch machte. Ich strich ihr mit der anderen Hand die Träne weg, zwar würde ich gerne in ihre Augen schauen, aber da sie das nicht wollte, würde ich das respektieren. Immerhin hatte sie mir gegenüber ja keine Verpflichtungen mehr.
Während des Gespräches hatte ich ihr genau zugehört, ich versuchte all das zu verstehen und ihr folgen. Aber was sie da erzählte, dass ergab für mich einfach keinen Sinn. Wie konnte sie mir sagen, dass sie in meinen Armen gestorben war und danach wieder auferstanden war? Ich hatte gesehen, dass sie keinen Puls mehr hatte, dass sie nicht mehr atmete und auch das sie keine Reaktionen mehr hatte. Natürlich hatte ich mir davor schon meine Gedanken gemacht. Aber irgendwie verstand ich jetzt noch weniger als vorher. "Weißt du.. ich kann verstehen, dass du mir nicht in die Augen sehen möchtest und auch das wir beide, dem anderen gegenüber, keine Verpflichtungen mehr haben." Auch wenn mir das mehr als schwer fiel. Meine Stimme war sehr leise, da ich Angst hatte, dass sie brechen würde. Klar wusste ich, dass ich stark sein musste. Aber wir waren alleine und da musste ich nicht so tun, als könnte mich nichts aus der Bahn werfen. Nach einer Pause sprach ich weiter. Immer noch strich ich mit den Fingern über ihren Rücken. Eigentlich sollte es mir dabei besser gehen, aber so war es nicht. Das alles hier war wie ein schlechter Traum und ich hoffte sehr, dass ich bald wieder aufwachen würde. "Ich weiß, dass es nicht einfach für dich ist. Das du eine Menge erlebt hast. Aber auch bei mir war es nicht einfach." Ich konnte das so nicht, denn ich musste sie einfach ansehen. Daher setzte ich mich auf und drehte ihr Gesicht, wie sie das eben bei mir gemacht hatte. Ich strich mit dem Finger ihre Träne weg und biss mir dabei auf die Unterlippe. Am liebsten würde ich sie in den Arm nehmen, sie küssen und dabei alles andere vergessen. Aber leider ging das nicht so einfach. Vorher mussten wir noch eine Menge klären und besprechen. "Bitte erkläre es mir, dass auch ich das verstehe. Ich kann mir denken, dass es nicht einfach ist. Aber ich kann mir das nur so erklären, dass du gewandelt wurdest..Bist du ein...?" Ich konnte das einfach nicht aussprechen. Wir hatten diese Monster fast das komplette Leben gejagt und ich konnte mir nicht vorstellen, dass.. nach allem, was wir durchgemacht hatten.. Fragend schaute ich in ihre Augen und hoffte sehr, dass sie diese Frage mit -nein- Beantworten würde. Aber mal ehrlich.. tief in meinem Herzen wusste ich, dass es keine andere Möglichkeit geben würde. Hatten wir denn da noch eine Chance, je wieder so mit dem anderen umzugehen, wie wir das vor Monaten noch gemacht hatten? Und warum waren die Vampire hinter ihr? Verdammt.. warum auch immer ich das nicht verstand, aber ich hoffte sehr, dass sie es mir erklärte und ich dabei nicht vollkommen durchdrehen würde. Waren wir doch früher so glücklich gewesen...
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Di Sep 25, 2018 8:21 pm

Taemin Lee
Als sie mich ohne weiteres gegen die Wand sah warf presste der Aufprall mir die Luft aus meiner Lunge. Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, als sie einen wirklich guten Wutausbruch hinlegte. Da der Kampf auch echt aussehen sollte landete ich einen Schlag in ihren Bauch und befreite mich von ihrem Griff. „Ich bin ein Drecksschwein? Du tötest doch Menschen!“, fauchte ich und riss das Rohr ab, welches etwas locker an der Decke hing. Dieses nutzte ich um ein paar Mal auf sie einzuschlagen, wobei sie auswich und sich auf mich stürzte. Wir rangelten miteinander und kamen dabei ziemlich ins schwitzen, doch um unsere Kräfte zu sparen gab ich ihr ein Zeichen, um sie wissen zu lassen, dass ich jetzt das Rohr in ihren Körper rammen würde und sie mir dann ziemlich zügig die Aorta aufschlitzen sollte.
Ich tötete nicht gern. Eigentlich überhaupt nicht, doch bei Vampiren viel es mir immer leichter, deshalb wunderte ich mich, dass mir teilweise unwohl wurde als ich ihr das Rohr in den Rücken rammte. Wie sie meine Aorta verletzte merkte ich erst als wir beide zu Boden fielen und eine Blutpfütze bildete. Bei Versuch zu atmen kam Blut aus meinem Kopf und durch den Sturz hatte ich ebenfalls eine blutende Platzwunde. Als die Wunde sich langsam wieder schloss, drehte ich mich so, dass man die verheilt nicht mir sah und auch meine Atmung verlangsamte sich. Wir waren beide nun tot und ich hoffte, dass sie in binnen weniger Stunden jemanden schicken würden. Ich war müde durch den Blutverlust, musste jedoch wachbleiben, um weiter zu tun als würde ich tot sein.
Ich hoffte das die Vampirin es schaffen würde still zu bleiben bis die ersten Wachen eintrafen. Die Kontrolle zu verlieren wäre sehr schlecht, besonders da sie sicher wieder Hunger bekam. Während wir also dalagen und tot spielten, überlegte ich mir wie wir am besten zu Tunnel gelangen könnten. Die Sicherheitsleute würden uns ziemlich schnell finden und aufspüren, wir hatten höchstens zehn Minuten, bevor sie uns schwer bewaffnet einkreisen würden. Im Tunnel mussten wir hoffen, dass er dieser auch hielt und nicht einbrach wie wir vermuteten. Um ehrlich fragte ich mich was uns im Nebelwald, wie wir ihn nannten, für Kreaturen lebten, ich hatte schon so einiges gehört von Krankheiten, die der Nebel verursachte und auf die Natur Einfluss nahm.
Mein Blut wurde langsam kalt und ich fand es total ekelhaft darin zu liegen, wie in einer dreckigen Pfütze, mein Kreislauf war nicht zusammengebrochen, dennoch fühlte ich mich unheimlich schwach. Ich brauchte Blut und wahrscheinlich würde ich das Armeschwein was uns rausholen sollte leer saugen, doch ich wollte auch nicht sterben und da hieß es er oder ich. Ich hoffte nur die Zeit würde schnell vergehen…
(Fängst du gleich an, wenn die Wachen reinkommen und sie sich sozusagen den weg frei kämpfen?)
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Sep 26, 2018 8:39 am

Doriana Dragomir
Um ehrlich zu sein, war es befriedigend, ihm gehen die Wand zu hauen. Aber ich wusste auch, dass ich meine Wut noch brauchen würde. Ich müsste meine Wut auf die Jäger lenken, denn gerade verfolgten wir sowas wie das gleiche Ziel. Na ja, für mich sah der Kampf ziemlich überzeugt aus. Doch genauso schnell war der Kampf auch wieder vorbei. Mit einem wirklich heftigen Schmerz bohrte sich das Rohr in meinen Rücken und ich schnappte nach Luft. Gleichzeitig schlitzte ich ihm die Aorta auf, bevor mich der Schmerz in die Knie zwang. Gott, das war wirklich eine total beschissene Idee gewesen. Nun hiess es aber, still liegen und nicht zu bewegen. Das war gar nicht so einfach, denn das Blut vom Halbvampir war überall auf den Boden geflossen und dementsprechend breitete sich der Duft im Raum aus. Da ich aber sowieso nicht atmen musste, hielt ich einfach die Luft an und konzentrierte mich auf meinen Hörsinn. Ich hörte den Halbvampir atmen, auch wenn sie langsam war. Anscheinend war er aber darauf angewiesen.
Wir lagen eine ganze Weile da und ich wollte nur dieses dämliche Rohr aus mit herausziehen. Die Wunde konnte halt nicht heilen, so lange noch etwas darin steckte. Dann endlich ging die Tür auf und Schritte ertönten im Raum. Anscheinend hatten sie uns das Theater abgekauft, denn es waren gerade mal zwei Jäger. Damit sollte ich noch fertig werden oder? Ich hörte, wie sie durch den Raum sich auf uns zu bewegten. Der eine beugte sich zu mir hinunter. Ich konnte sein ekliges Parfum riechen. Dass wäre meine Chance. Meine Hände schnellten nach vorne und ich packte seinen Kopf. Er sah mich nur überrascht an, bevor ich seinen Kopf auf den harten Boden knallte. Tot wäre ee vermutlich deswegen nicht und das hiess, dass wir noch sein Blut trinken konnten. Mein Blick richtete sich auf den anderen Jäger. Mit einem zufriedenen Seufzer zog ich endlich dieses beschissene Rohr aus meinem Rücken heraus. Er ging in Lauerstellung, aber was wollte er gegen einen Vampir mit einem Rohr in der Hand? Es gab ein kurzes Hin und Her, bevor ich ihm das Rohr an den Kopf knallte. Wäre ich durch den Blutverlust und den Kampf nicht so schwach gewesen, hätte der Schlag ihn vermutlich getötet. Ich fing ihn auf, bevor er auf den Boden treffen konnte und warf ihn zu dem Halbvampir hinüber. Er hatte ja gesagt, dass er ziemlich Durst hätte. Aber jetzt war ich zuerst einmal an der Reihe. Blitzschnell ging ich zum anderen Jäger, liess mich neben ihn auf die Knie nieder und zog ihn ein bisschen hoch, bevor ich auch schon meine Zähne in seinen Hals rammte. Mein erster Reflex war, damit aufzuhören, denn verdammt, es brannte wirklich! Ich rief mir aber seine Worte ins Gedächtnis und trank weiter sein Blut, während es allmählich besser wurde. Ich hatte kein Erbarmen mit ihm und deshalb trank ich auch so lange, bis er blutleer war. Abschätzend liess ich seine Leiche auf den Boden fallen. Wir hatten keine Zeit zu verlieren. Ich drehte mich zum Halbvampir um und hob eine Augenbraue. „Na dann, führ uns raus", erwiderte ich und sah ihn an. Er wusste ja, wo es hier lang gang. Vorsichtig sah ich hinaus. Ich glaubte nicht, dass es besonders lange dauern würde, bis die anderen auftauchen würden. Ich rollte leicht die Schultern. Ich fühlte mich schon wieder viel besser. „Dann schauen wir mal, dass wir aus diesem beschissenen Drecksloch hinauskommen", murmelte ich leise. Ich würde gerne nur zu gerne ein paar Jäger umbringen, dafür dass sie mich hier drinnen hatten verrotten lassen. [Hoffe, das passt dir so]

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ɢedαɴĸeɴloѕ
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Re: Vampirjäger [RPG]

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