Vampirjäger [RPG]

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 02, 2018 10:02 pm

Elijah Devaney
Ich wusste nicht, woher Leon es so schnell wusste. Aber ich sah es in seinen Augen, dass er es erkannt hatte. Er hatte erkannt, dass ich nun ein Vampir war und kein Jäger mehr. Natürlich griff er Sofie direkt an. Dabei war sie ja nicht die Schuldige, sondern dieser dämliche Vampir, der mich einfach niedergestochen hatte. Ich wusste immer noch nicht, wieso er das getan hatte. Ich hatte ihn ja nicht mehr danach fragen können, weil Sofie sein Leben kurzerhand beendet hatte. „Ich bin nicht dumm“, erwiderte ich und schüttelte den Kopf. Er musste die Einzelheiten nicht wissen. Ich wäre ja eigentlich so oder so gestorben – früher oder später. „Ich stimme Sofie zu, dass wir einfach den Vertrag besprechen sollen und danach gehen wir wieder“, meinte ich und schüttelte den Kopf. Konnte er sich nicht ein einziges Mal auf die wichtige Sache konzentrieren? Ich seufzte leise auf und sah, wie Sofie ein bisschen enger an mich heran rutschte. Ich sah, wie er den Pflock in die Finger nahm und damit spielte. Ich warf ihm kurz einen warnenden Blick zu. „Du weisst ganz genau, dass ich sehr gut mit dem Pflock umgehen kann, also versuch es gar nicht erst“, meinte ich zu ihm und hob eine Augenbraue. Ich kannte seine Tricks. Ich war von ihm ausgebildet worden. Ich kannte die Tricks und dazu war ich nun noch ein Vampir, was bedeutete, dass ich nun ein bisschen im Vorteil war. Ich kannte mich hier so gut aus wie jeder andere Jäger. Ich seufzte leicht und war froh, als wir endlich mit der Besprechung vom Vertrag anfangen konnten. Aber es war eine schwierige Verhandlung. Das konnte man wohl so sagen. Er war wirklich sehr streng und er wollte nicht nachgeben. Aber das musste er. Er wollte irgendwelche Sachen im Vertrag regeln und das wollten wir genauso. Wir mussten Kompromisse finden.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mo Sep 03, 2018 8:37 pm

Sofie
Wenn ich ehrlich war, so wollte ich am liebsten schnell wieder gehen und das hinter mich bringen. Aber genau das würde bestimmt nicht so einfach gehen. Auch das würden wir schon hinbekommen. Ich seufzte und schaute zuerst zu Elijah und danach zu Leon. Es war nicht so einfach, darauf zu achten, dass die Schwangerschaft nicht auffallen würde und auch darauf meinen Freund zu schützen. Auch wenn er das sehr gut alleine konnte. Ich biss auf meine Unterlippe, da die Anspannung einfach nicht zu halten war. Man konnte die Luft schneiden und ich wünschte, dass wir das alles schon hinter uns haben würden. aber dafür musste ich was machen. Ich holte daher den Vertrag aus der Tasche und stand auf, bevor ich diesen auf den Tisch legte und Leon meine Zähne zeigte. Ich würde alles dafür geben, dass ich meine kleine Familie halten konnte und ich würde niemanden davon wieder hergeben. "Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne schnell wieder gehen. Wir sollten das mit dem Vertrag machen, da ich noch was erledigen muss und du hast da bestimmt auch besseres zu tun. Ich habe mir überlegt, dass wir uns die Punkte nennen und den Vertrag erst wieder ändern, wenn wir was wichtiges haben. Daher habe ich die Punkte aufgeschrieben. Über die Meisten davon können wir beide gerne reden. Aber da sind 3 Punkte, wo ich nicht nachgeben werde." Er konnte sich bestimmt denken, dass einer davon Elijah war und auch das wir bald heiraten und eine Familie gründen wollten.. Aber ich würde schon noch sehen, wie genau er dazu stehen würde. Ich nahm die Hand von Elijah und zog ihn auf die Beine. Aber er sah immer noch noch angespant aus und ich konnte ihn dabei so gut verstehen. Ich schüttelte kurz den Kopf und setzte mich auf die eine Seite des Schreibtisches, bevor ich die Liste auf den Tisch legte und wartete, bis die beiden neben mir saßen. Ich schnappte mir einen Kulli und spielte damit zwischen den Fingern, bevor sie sich endlich setzten. Meine Hand legte ich auf das Knie von Elijah und drückte es sanft. Er musste lernen sich zu zügeln, aber ich wusste auch das Leon ihn bis an das Limit und weiter treiben würde. Daher musste ich einfach vorsichtiger sein. Die Verhandlungen zogen sich sehr lange und ich merkte, wie auch ich langsam unruhig wurde. Es lag bestimmt daran, dass ich Hunger bekam. Aber ich würde auch nicht das Blut nehmen können. Das würde ich später trinken. Ich schaute erneut zu Elijah und hoffte sehr, dass er verstand. Warum nur hatte ich eben nichts mehr getrunken? Das war doch wirklich dumm gewesen. Ich schaute zu Leon, der hoffentlich nichts gemerkt hatte, und fing weiter an zu reden. Gerade waren wir dabei, wen wir mit in den Vertrag nehmen wollten und da war das mit den Unterschriften nicht mehr weit. Er grinste und schaute erneut zu Elijah. "Haben wir was vergessen, oder kann ich deine Frau jetzt töten?" Ich schüttelte erneut den Kopf und hoffte sehr, dass Elijah nicht darauf eingehen würde. So ein Idiot.. warum musste er ihn immer wieder provozieren? Suchte er nur einen Grund, um gegen den Vertrag zu Handeln und eine Entschuldigung zu bekommen? Langsam würde ich nervös. Was, wenn ich nicht rechtzeitig dazwischen gehen konnte und ihn verlieren konnte? Ich fühlte mich gerade so verloren.. wie konnte ich so dumm sein, und ihn mitnehmen? Immerhin würde ich mein Leben jederzeit für das seine geben, wenn da nicht das kleine wäre. Warum hatte ich mich nur dazu überreden lassen ihn mitzunehmen? Ich fing an, auf meiner Lippen zu kauen und nahm die Hand von Elijah in die meine. Danach würde ich ihm erklären zu jagen, immerhin musste er sich bestimmt ebenfalls abreagieren, oder?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Sep 04, 2018 9:58 pm

Elijah Devaney
Das hier würde so schnell nicht vorbei sein. Leon war auf Provokation aus und das merkte man. Er genoss es, dass wir hier diese Diskussion hatten. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. Sofie machte ihm klar, dass wir alle wohl besseres zu tun haben. Wir setzetn uns hin und gingen dann die Liste durch. Es war zwar nicht einfach und es zog sich sehr lange. Wir diskutierten, manchmal mehr, manchmal weniger. Mehr oder weniger fanden wir dann aber einen Weg, der für uns alle drei passabel war. Schlussendlich kamen wir zu diesem Punkt, der regelte, wer durch den Vertrag geschützt war oder nicht. Natürlich konnte Leon wieder mal einen dummen Spruch nicht lassen. Ich sah ihn nur mit einem kalten Blick an, während ich nichts dazu sagte. Es war mir sowas von egal. Er konnte denken, was er wollte. Er würde so etwas wie hier, vermutlich nie verstehen. Sofie nahm seine Hände in meine und ich drückte ihr diese kurz. „Halt doch deine verdammte Klappe“, meinte ich und sah ihn warnend an. Ich hatte mich inzwischen sehr gut unter Kontrolle, aber wenn er mich noch lange so provozieren würde, könnte ich für nichts garantieren. Vielleicht würde ich ihm dann ja doch noch eine runterhauen. Er würde dann vermutlich halt einfach an der gegenüberliegenden Wand landen und das wollte er sicher nicht. Ich seufzte leise auf, als wir diese Punkt ebenfalls durch hatten und dann waren wir dran mit den Unterschriften. Zuerst setzte Leon seine, dann ich meine und zum Schluss Sofie. Ich legte den Stift hin, als wir endlich fertig waren. Ich wollte jetzt einfach nur wieder zurück und Sofie schien anscheinend auch immer unruhiger zu werden. Ich wusste zwar nicht wieso, aber vielleicht hatte es mit dieser Schwangerschaft zu tun. Ich könnte es erst später herausfinden. Wir sollten jetzt einfach von hier verschwinden.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Di Sep 04, 2018 10:58 pm

Sofie
Wenigstens hatten wir den Vertrag diesmal nicht begrenzt und ich hoffte sehr, dass ich nie wieder in dieses Büro gehen musste und auch das ich Leon nie wieder sehen musste. Auch wenn ich das letzte bezweifelte. Aber leider ging es im Leben nicht immer so, wie ich das gerne haben würde. Nachdem Leon sich eine Kopie von den Vertrag gemacht hatte und wir das Original versiegelt hatten, freute ich mich schon darauf, dass wir jetzt endlich anfangen konnten, das Leben zu genießen. Wir hatten in den letzten Tagen einfach zu viel an Stress gehabt und wir brauchten die ruhe. Vielleicht würden wir das mit dem Haus auch verschieben und zuerst in den Urlaub fliegen. Immerhin würde auch er das jetzt genießen können. Er hatte ja so viele neue Eigenschaften, dass er das alles gut überstehen sollte. Außerdem würden ihn die Jäger auch nicht mehr angreifen und das war das Wichtigste von allen. Immerhin waren wir schon eine Weile zusammen und das wir beide eine Familie gründeten, machte mich nur noch glücklicher. "Dann hoffe ich sehr, dass wir uns so schnell nicht mehr sehen müssen und auch das du endlich mal deine Ruhe finden wirst." Ich schaute auf seinen Schreibtisch und schnappte mir das Bild, welches darauf stand. Ich lehnte den Kopf auf die Seite und schaute mir die Frau darauf an. Aber es war nicht Viktoria. Hatte er sich also eine neue gesucht. Ich grinste, da sie nicht mit im Vertrag stand und als er meinen Blick sah wusste er bestimmt genau, was ich dachte. "Pass gut auf sie auf. Sie ist bestimmt köstlich." Wie sollte ich mir in dem Moment nicht sein Gesichtsausdruck merken? Immerhin schien er erschrocken zu sein. Dachte er wirklich, dass ich das Foto nicht sehen und damit auch meine Chance nutzen würde? Ich grinste breit und zeigte ihm erneut meine Zähne, bevor Elijah und ich uns zurück in die Tunnel machten. Das Original hatte ich bei mir und ich war froh, dass uns hier niemand gesehen hatte. Das war nicht wichtig für mich, aber Elijah musste in dem Moment einfach nicht noch mehr an Stress haben. Als wir nach einer Weile wieder im Schloss waren, da machte ich den Vertrag in den Tresor und schaute erneut in die Augen meines Liebsten. Meine Arme legte ich um seinen Nacken und zog ihn ein wenig enger an mich heran. Ich mochte es einfach nicht, wenn wir beide so viel an Abstand zu dem anderen hatten. "Wie wäre es, wenn wir einen Termin bei dem Architekten machen und danach in den Urlaub fahren? Meinst du nicht, dass wir uns nach all dem Stress eine Pause verdient haben?" ich wusste nicht, wie er gerade dazu stand. Aber ich brauchte sehr dringend eine Pause von dem hier.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Sep 05, 2018 8:57 am

Elijah Devaney
Ich war froh, als wir fertig waren. Augenblicklich standen wir auf, verabschiedeten uns mehr oder weniger von Leon und verschwanden wieder in den Tunneln. Niemand wollte hier länger bleiben, als es wirklich nötig war. Leon hatte heute provoziert und langsam reichte es uns beiden. Ich seufzte leise auf. Aber auch Sofie konnte das Sticheln nicht unterlassen. Da wunderte es mich nicht, wieso die beiden nicht auf eine gemeinsame Lösungen kamen. Wir gingen in die Tunnel zurück und ich sah sie an. „Wenn ihr euch immer gegenseitig so anstichelt, ist es ja kein Wunder, dass ihr euch nicht versteht. Klar, verstehe ich, wieso ihr euch nicht leiden könnt. Ihr seid von Natur aus gegeneinander und so weiter und so fort. Aber mit gegenseitiger Provokation wird das Verhältnis garantiert nicht besser“, erwiderte ich. Ich meinte damit ja nicht nur sie. Leon war kein Stück besser, aber sie ging darauf ein und provozierte zurück. Dadurch würde das ewig so weitergehen. Wir kamen wieder im Schloss an und Sofie räumte den Vertrag weg. Ich legte vorsichtig meine Arme um sie und hob dann eine Augenbraue. „In den Urlaub? Hast du denn die Zeit dafür? Und wo willst du hingehen?“, fragte ich sie und sah sie fragend an. Wir wussten beide noch sehr genau, was vor ein paar Jahren geschehen war. Die Narben sah man heute noch sehr gut und mehr verschwinden würden sie auch nie. „Wie wäre es mit einem Städtetrip? Ich meine, die letzten paar Male waren wir immer am Strand. Ich habe gehört, dass Europa sehr schöne Städte hat. Oder wäre dir das zu anstrengend?“, fragte ich sie und sah kurz auf ihren Bauch. Ich konnte ja nicht wissen, wie stark die Schwangerschaft körperlich beeinflusste. Psychisch hatte ich es schon gemerkt, aber physisch? Da hatte ich absolut keine Ahnung und das verwunderte sie sicher nicht. Daher fragte ich lieber nach, bevor ich zu draufgängerisch darauf los ging. Aber es wäre mal etwas anderes, als nur am Strand herumzuliegen.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mi Sep 05, 2018 8:51 pm

Sofie
"Das mit den Trip ist eine gute Idee. Wir könnten uns einen Rucksack nehmen und danach schauen wo wir langen. Wie wäre es, wenn wir mit dem Flieger nach Italien fliegen und von dort aus einfach wandern? Das habe ich früher immer mit meinen Eltern gemacht. Das waren noch Zeiten." Schon komisch, dass ich nicht früher auf die Idee gekommen war und auch das ich so viele andere Dinge in meinem Kopf hatte. Aber so war das eben. Wenn wir beide zusammen waren, konnte ich nur daran denken in seinen Armen zu liegen. Aber ich konnte nichts daran ändern. Erneut schaute ich in seine Augen und strich mit den Fingern seine Wange nach. "Gibt es denn was, dass du immer noch machen wolltest? Wo du denkst, dass du das auf jeden Fall erleben möchtest? Klar können wir das auch mit dem kleinen machen. Aber dann ist es einfach anstrengender. Außerdem finde ich die erste Zeit, dass man als Familie noch enger zusammen kommt" Meine Mutter hatte früher immer gesagt, dass man nie Kinder bekommen sollte, ohne das der Mann einen geheiratet hat. Aber heute in der Zeit war es einfach anders. Da war auch der Trauschein keine Garantie. Ich schaute auf die Uhr und danach wieder in seine Augen. "Wollen wir eben den Termin machen und danach los gehen? Immerhin ist doch heute der Termin beim Arzt und da kannst du das kleine auf dem Bild sehen. Vielleicht kannst du dich dann ein wenig besser damit anfreunden" Ich konnte verstehen, dass es alles sehr viel war und auch das er noch eine Weile brauchen würde. Aber leider war die Zeit in dem Moment gegen uns und sie rannte wie verrückt. Auch wenn ich froh war, dass wir das mit Leon hinter uns hatten. Ich schaute kurz auf seinen Hals und biss mir danach auf die Unterlippe. "Also, was trinken und dann los?" Er hatte bestimmt gemerkt, dass ich eben gereizt war und am liebsten einfach gegangen wäre. Aber ich hatte ihm ja all das schon gesagt. Naja.. wenigstens war ich nicht ausgeflippt. War ja ein vorteil. Daher verschränkte ich unsere Finger und drückte leicht seine Hand, Mal sehen, was er als erstes machen wollte. Ich würde ihm die Planung überlassen, denn gerade wollte ich ihn einfach nur anschauen und nie wieder los lassen.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Sep 08, 2018 2:02 pm

Elijah Devaney
Ich war noch nie in Italien, aber ich hatte schon viele Bilder darüber gesehen. Italien war ein beliebtes Ferienziel. „Und wohin in Italien fliegen wir? Direkt nach Rom? Oder Venedig?“, fragte ich sie und zuckte leicht die Schultern. Sie war ja anscheinend schon ein paar Mal dort gewesen, also sollte es ja kein Problem sein oder? Sie wusste sicher, welche Städte sehenswert waren und welche nicht. Ich zuckte leicht die Schultern und seufzte leise auf. „Du weisst selbst, dass ich mir nie gross Gedanken über mein weiteres Leben gemacht habe. Ich habe nur immer im Hier und Jetzt gelebt“, meinte ich und sah sie an. Ich hätte jeden Tag sterben können. Jedes Mal, wenn ich mich in den Wald gewagt hatte, hätte es sein können, dass ich da nicht mehr rausgekommen wäre. Aber ich hatte es zu meiner Aufgabe gemacht damals, dass ich so viele Vampire wie möglich tötete. Das war nun jetzt vorüber, aber ich hatte nie grosse Wünsche gehabt. Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, ob ich irgendwann ausser Land sein würde, um Urlaub zu machen. Ich hatte nie so etwas wie Urlaub gemacht. Für mich hatte immer die Arbeit im Vordergrund gestanden und nun war ich so etwas wie arbeitslos. Ich wusste ja selbst nicht, wie ich das nennen sollte. Ich nickte leicht. Ich hatte den Arzttermin durch das Treffen mit Leon fast schon vergessen, aber wir mussten wohl dahin gehen. Diese Arzttermine waren wichtig und das wusste ich. „Ja, trinken wir noch kurz etwas“, meinte ich und lächelte sie an. Sie hatte sicher Durst während dem Treffen bekommen, deswegen war sie auch schon unruhig gewesen. Unsere Finger verschränkten sich miteinander und wir gingen in die Küche hinunter, wo sie zwei Blutbeutel für sich und einen für mich in die Mikrowelle stellte. Sie brauchte gerade Blut für zwei und das merkte man sehr gut.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Sa Sep 08, 2018 4:24 pm

Sofie
Natürlich wusste ich, dass er nicht viel gereist war und auch das er da nicht so viele Ideen hatte. Aber ich wünschte mir einfach, dass wir ein wenig an Normalität haben würden. Das ich einfach nur sehen würde, dass wir beide das Leben genießen konnten. Auch wenn wir die Ewigkeit hatten und dabei noch eine Menge erleben würden. Erneut drückte ich mich an seine Brust und schloss dabei meine Augen. Es war ein gutes Gefühl, dass es gerade nur uns gab. Das wir beide einfach den Moment genießen konnten. Aber leider dauerte das nicht sehr lange. Ich musste antworten, aber warum gerade jetzt? Ich seufzte und löste mich, bevor ich wieder in seine Augen schaute und ihn dabei anlächelte. "Ich war schon in Italien, ja. Aber liebsten habe ich Volterra. Es liegt leicht auf dem Berg und ich finde die Aussicht so wundervoll. Ich wollte mir da schon immer ein Haus kaufen. Aber ich hatte nie die Zeit dafür." Auch wenn das schon komisch war. "Weißt du, was ich an der Stadt besonders mag? Einmal im Jahr feiern sie ein Fest. Da laufen sie alle in Roten Gewändern und mit roten Kontaktlinsen herum. Sie denken wohl, dass sie so geschützt werden. Das schaute ich mir so gerne an." Ich drückte seine Hand und danach machten wir uns auf den Weg in die Küche. Ich strich mit dem Finger immer wieder seinen Handrücken nach. Ja, manchmal übertrieb ich all das. Aber war mir das denn zu verdenken? Ich küsste seine Wange und danach machte ich auch schon die Getränke für uns bereit. Langsam schien er sich an das Trinken zu gewöhnen, was ein kleiner Schritt war. Wenigstens konnten wir beide so lernen, all das zu genießen und den Rest zu lernen. Wir waren ja schon eine Weile zusammen, aber ich hatte das Gefühl, dass ich ihn noch nicht so gut kannte wie ich es gerne wollte. Naja.. noch was gutes für die Ewigkeit. Nachdem ich ihm den Becher gereicht hatte, machte ich mich neben ihn auf den Stuhl und legte meine Hand auf die seine. "Wie findest du die Idee? Wir müssen ja kein Haus bauen. Vielleicht können wir auch ein schönes kaufen und es danach umbauen? Eines hier und vielleicht eines in Italien?" Erneut lächelte ich ihn an und merkte, wie sehr meine Augen leuchteten und auch wie sehr ich mich freute, dass wir bald endlich alleine waren. Natürlich brauchte ich die Wachen und sie brauchten auch mich. Aber das würden wir auch schon hinbekommen. Wenn sie damit nicht klar kamen, sollten sie sich einen anderen suchen, der doch all den Mist erledigen würden. Ich machte mich daran, dass Blut zu trinken und strich über meinen kleinen Bauch. Natürlich war das kleine noch nicht so groß, aber ich merkte doch, wenn es Durst hatte oder was anderes brauchte. Langsam dachte ich immer mehr daran, dass es bestimmt auch die Liebe seines Vaters brauchte. Aber ob er soweit war, bis das kleine da war? Der Gedanke machte mich schon ein wenig traurig. Nachdem wir das Blut getrunken hatten, stellte ich mich auf und machte die Becher in die Spülmaschine. Erneut drehte ich mich um und schaute in seine Augen. Aber wir mussten langsam los. "Wie wäre es, wenn wir auf dem Weg zum Arzt darüber reden? Also über den Urlaub, das Haus und die anderen Dinge?" Ich hoffte sehr, dass er all das nur auf meinen Hunger geschoben hatte. Ich wusste, dass wir darüber reden und auch das ich es nicht lange für mich halten konnte. Aber heute hatten wir echt schon genug erlebt. Ich stellte mich nehmen ihn und strich sein Haar ein wenig zurück. Wenigstens hatten wir die kleinen Liebkosungen. Ob er das genau so sehr genoss, wie ich?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mi Sep 12, 2018 10:06 am

Elijah Devaney
Ich war höchstens ein bisschen hier im Lande herumgereist. Aber das war es dann auch schon gewesen. Sie drückte sich an meine Brust. Sie schien von dieser Idee begeistert zu sein. Das war doch gut oder? Ich lächelte leicht und fuhr mir durch das Haar, bevor ich sie ansah. Gleich darauf begann sie mir auch schon von einer Stadt namens Volterra zu erzählen. Ehrlich gesagt, hatte ich noch nie von dieser Stadt gehört. Ich kannte vielleicht die grossen Städte wie Rom oder Venedig. Dabei war aber kennen eigentlich zu übertrieben. Ich hatte schon von ihnen gehört, aber das war es auch. „Und was feiern diese Leute an diesem Tag?“, fragte ich sie und runzelte die Stirn. Die roten Gewänder und die roten Kontaktlinsen deuteten auf Vampire hin, aber wieso feierte man Vampire? Vermutlich hatte das einen ganz anderen Hintergrund. Ich sah Sofie kurz überrascht an. Jetzt wollte sie also schon zwei Häuser kaufen? „Du gibst so viel Geld aus, nur weil ich keines habe", murrte ich leise und sah sie an. „Aber die Idee an sich ist gut", meinte ich. Ich wollte gar nicht wissen, wie viel Geld ich ihr eigentlich schuldete. Und jetzt wollte sie sogar zwei Häuser kaufen. Klar, hatte ich ein paar Ersparnisse, aber das reichte doch niemals. Ich schürzte leicht die Lippen und nippte an meinem Becher. Als wir fertig getrunken hatten, räumten wir auf und ich nickte bei ihrem Vorschlag. Ja, das ist gut", meinte ich und lächelte sie an. Ich drückte leicht ihre Hand und sah dann auf die Uhr. „Sollten wir nicht langsam los?“, fragte ich sie. Immerhin mussten wir pünktlich da sein, obwohl es dann meistens doch ziemlich lange dauerte, bis man endlich an die Reihe kam. Vielleicht war es ja aber auch bei diesem Arzt anders. Ich konnte das nicht so ganz beurteilen. Wir gingen gleich darauf los. Natürlich wurden wir gefahren, immerhin war der Arzt nicht gleich um die Ecke. „Ich denke, wir könnten ja zuerst mal ein Haus hier kaufen und später noch in Italien? Wir müssen es ja nicht gleich überstürzen", meinte ich und lächelte sie an. [Sorry, hab den Post übersehen]

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Mi Sep 12, 2018 6:17 pm

Sofie
Es wunderte mich nicht, dass er davon noch nicht gehört hatte. Wie sollte er auch, wenn er nur die Bildung der Menschen bekommen hatte? Wenn er nie was gesehen und nur hatte jagen müssen? Aber auch dafür würden wir beide alle Zeit der Welt haben. Ich konnte ihm die Welt zeigen und genau das würde ich auch machen. Wenn das kleine auf der Welt war, so konnten wir 3 reisen und uns alles anschauen. Ich strich erneut über seinen Handrücken und schaute wieder in seine Augen. "Man sagt, dass die Menschen in Volterra immer einmal im Jahr ein fest feiern. Nach einer alten Legende gibt es dort Vampire die vertrieben wurden und auch die anderen Fabelwesen. Wenn die Menschen sich an diesem einen Tag als Vampire verkleiden, haben sie keine Ahnung, wie viele eigentlich darunter sind. Auch das es danach mehr Vermisste als sonst gibt. Aber wenigstens konnten die Menschen das nie richtig verstehen. Liegt bestimmt daran, dass Volterra auf dem Berg liegt und es dort keine Jäger gibt. Zumindest habe ich noch nie welche gesehen." ich biss auf meine Unterlippe und schaute danach erneut in seine Augen, bevor ich eine Hand in den Nacken legte und meine Lippen auf die seinen legte. Konnte sein, dass ihn das manchmal nervte. Aber ich liebte es, wenn ich ihm so nahe war.
Wenigstens würden wir heute ein wenig an Ablenkung bekommen. Ich schaute auf die Uhr und danach machten wir uns auch schon auf den Weg. Ich rief meinen Arzt aus dem Wagen an und hoffte sehr, dass wir nicht so lange warten mussten. Ich wollte einfach nicht, dass die anderen Frauen meinen Mann anschauen würden. Ich wusste, dass er nur mich liebte... aber ein wenig an Eifersucht war doch gesund, oder? Ich drückte erneut seine Hand und danach waren wir auch schon angekommen. Zusammen stiegen wir aus dem Wagen und machten uns zusammen in den Eingang. Ich drückte auf den Knopf von dem Fahrstuhl und wünschte mir, dass er ein wenig entspannter sein würde, wenn er das kleine sehen würde. Noch konnte man nicht viel von dem Bauch sehen und spüren konnte er auch nichts. Aber war es nicht wichtig, dass er anfing das kleine zu lieben? Immerhin war es ein Kind der Liebe und ich wollte nur, dass er das genauso sah, wie ich. Als wir endlich oben angekommen waren, mussten wir uns doch noch einen Moment in das Wartezimmer setzten, bevor wir aufgerufen wurden. Ich war schon froh, dass nicht so viele Frauen hier waren. Wenigstens konnte ich so versuchen ein wenig zu entspannen. Nachdem wir im Behandlungszimmer waren, musste ich erst auf die Wage, bevor der Arzt kam und mit dem Ultraschall anfing. Er redete immer wieder davon, was alles Geschehen konnte und auch wie die Schwangerschaft verlaufen konnte. "Möchten Sie denn wissen, was es wird?" Er schaute zu Elijah, da er meine Antwort bestimmt schon kannte. Vielleicht konnte er ja nach dieser Antwort anfangen, sich seiner neuen Zukunft zu stellen, oder? Ich drehte den Kopf und schaute fragend in seine Augen. Immerhin würde ich es nur wissen wollen, wenn auch er das wollte.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Mi Sep 12, 2018 8:57 pm

Taemin Lee
Ich schnappte nach Luft als die Vampirin mir diese abdrückte, legte meine Hände auf ihre und riss sie förmlich von meinem Hals. Dann kickte ich sie von mir, richtete mich auf und spürte ein brennen an meinem Hals, als aus den Kratzern Blut ran. „Das hier ist nicht meine Schuld, du bist hier, weil du eine Mörderin bist und es nicht anders verdienst.“, fauchte ich und hob dann die Hände. „Außerdem spar dir die Kraft die du noch in dir hast auf. Du bist zu schwach um mich zu töten und an mein Blut kommst du auch nicht!“ Ich sah mich in unserer Zelle um und verfluchte diese dämlichen Vampire. Nur wegen ihnen war ich hier drin, nur wegen ihnen war ich überhaupt auf der Welt. Ich war etwas das unnatürlicher war als Vampire, ich gehörte nirgendwo hin, nicht zu den Menschen oder Vampiren. Niemand verstand einen, ich war allein auf der Welt unfähig jemals ich selbst zu sein und jetzt war es eh egal, da ich mit einer Vampirin hier drin verrotten würde. „Selbst, wenn du mich umbringst wirst du hier drinnen sterben. Sie werden dich hungern lassen, quälen durch Foltermethoden, die du dir nicht einmal vorstellen könntest und dann lassen sie dich langsam und schmerzvoll hinrichten.
Ich spürte wie meine Eckzähne hervortraten, meine Augen aufblitzen und verrieten was für ein Monster ich war. Irgendwas musste mir einfallen um hier rauszukommen, ich kannte unsere Festung in und Auswendig, ich wusste wie sie mit Gefangenen umgingen sowie den Ablauf unseres restlichen Lebens. Plötzlich kam mir eine Idee, doch sie gefiel mir nicht eigentlich war das wirklich der mieseste aller Pläne. Doch ich wollte leben, ich konnte jetzt nicht sterben, ich hatte doch noch eine Mission zu erfüllen und dafür musste ich jetzt eben mit dem Feind verhandeln.
„Okay, hör mir zu ich hasse Vampire und ich wünsche dir den Tod, doch ich muss zugeben, dass niemand von uns hier rauskommt ohne die Hilfe des anderen. Denn ich kenne die Abläufe, Codes und die Festung. Du kannst, wenn du bei Kräften bist oder zumindest menschliches Blut riechst zu einer Bestie werden, die jeden der uns im Weg steht killt. Deshalb sollten und müssen wir leider zusammenarbeiten, wenn wir hier drinnen nicht sterben wollen.“ Ich musterte sie eingehend und fragte mich wie lange sie wohl schon auf dieser Welt wandelte, ob sie ein erschaffener oder gezeugter Vampir war. Wieso wollten Menschen so einer Bestie werden? Wer wollte den schon für immer leben? Was war der Reiz daran…?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Sep 13, 2018 8:57 am

Doriana Dragomir
Diese ganze Scheisse passierte nur wegen ihm! Frustriert knirschte ich mit den Zähnen und sah mich in dieser Zelle um oder wie man das auch nennen sollte. Ich hatte schon davon gehört, aber es waren sehr verschwommene Informationen gewesen. Das lag vermutlich daran, dass noch nie jemand wieder lebendig herausgekommen waren oder sicher die meisten. Das waren ja wirklich tolle Aussichten. Ich hasste ihn dafür, dass er mein Blut getrunken hatte. Er war ein Vampir, aber er war auch ein Mensch. Das hatte ich noch nie gesehen. Das war etwas komplett neues. Er riss meine Hände von seinem Hals und ich knurrte ihn wütend an. „Ich bin eine Mörderin?“, fragte ich ihn und sah ihn abschätzig an. „Was bist du denn? Ein Verräter an der eigenen Rasse?“ Egal für welche Seite er sich entschied, er würde immer ein Verräter sein. Er war etwas, was es so nicht geben sollte. Wie hatte das überhaupt passieren können? „Na und, dann hätte ich wenigstens eine kleine Genugtuung vor meinem Tod", erwiderte ich lediglich kühl und lehnte mich an die Wand hinter mir, wobei ich die Arme verschränkte. Hier drinnen konnten wir wohl wirklich nicht viel ausrichten. Eine Zusammenarbeit stand ausser Frage. Neugierig betrachtete ich, wie seine Augen kurz aufblitzten und für einen kurzen Moment konnte ich seine Eckzähne sehen. Er war tatsächlich ein Vampir. Ein Vampir mit einem schlagenden Herz. Ich hob den Blick und sah ihn misstrauisch an. Er schlug genau das vor, was ich nicht wollte. Zusammenarbeiten. Das würde doch niemals funktionieren. Ich lachte leise auf und schüttelte den Kopf. „Ach ja? Und wer sagt mir, dass du mich auf dem Weg nach draussen nicht eine Falle stellst, um mich dann doch hier drinnen verrotten zu lassen? Oder dass du erneut versuchst mich zu töten? Dann kann ich genauso gut hier drin bleiben“, meinte ich und musterte ihn. Dachte er wirklich, dass ich so blöd wäre und darauf hineinfallen würde? Nein, nein, so lief das ganze nicht. Ich liess mich an der Wand hinuntergleiten und sah zu ihm auf. „Du könntest es mir ja versprechen, aber ich glaube, dein Wort ist nicht besonders viel wert, Verräter", fügte ich abschätzend hinzu, bevor ich den Kopf an die Wand lehnte. Ich sah mich in der Zelle um. Ja, es sah wirklich aussichtslos aus. So ungerne ich das auch eingestehen wollte, so wäre es vielleicht das beste, wenn ich mich einfach auf die Folter und die Schmerzen einstellen würde, bevor sie mich irgendwann töten würden. Ich strich mir durch das lange blonde Haar. Sein Plan war garantiert total schwachsinnig und hätte eine entscheidende Schwachstelle, die wohl mein Leben kosten würde. Ich würde ihm garantiert nicht helfen und dann würde ich es doch riskieren, wieder hier unten zu landen. Dann würde er wenigstens gleich mit mir sterben.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Sep 13, 2018 10:33 am

Elijah Devaney
Ich runzelte die Stirn, als sie mir über Volterra und dieses Fest erzählte. Es zeigte aber nur wieder einmal, wie unglaublich naiv wir Menschen eigentlich waren. Nein, ich gehörte nicht mehr dazu. Aber die Menschen liessen sich an der Nase herumführen und merken es noch nicht einmal. Dieses Fest zeigte dies ganz deutlich. Meine Gedanken wurden dann aber auch etwas völlig anderes gelenkt, als sie mich küsste. Ich erwiderte den Kuss, aber ich wusste, dass wir bald losgehen müssten. Sofie telefonierte auf dem Weg noch mit dem Arzt. Es machte ja nichts, wenn wir ein bisschen warten würden. Das war ja einfach nur normal, dass man beim Arzt wartete. Als wir angekommen waren, fuhren wir mit dem Fahrstuhl nach oben und mussten dann noch kurz im Wartezimmer warten. Es war ein komisches Gefühl hier zu sein und zu wissen, dass ich bald unser Kind auf dem Schirm sehen würde. Das war komisch. Sofie war bereits schon zweifache Mutter gewesen, aber sie war auch um einiges älter als ich. Aber ich? Ich war doch noch viel zu jung dafür. Gerade konnte ich aber auch nicht viel mehr machen, als es zu akzeptieren und das beste daraus zu machen. Wir wurden aufgerufen und konnten in das Behandlungszimmer gehen. Zuerst wurde sie gewogen und danach konnte sie sich für den Ultraschall hinlegen. Er sprach viel, während ich mehr damit beschäftigt war, unser Baby oder besser gesagt, das was bereits entwickelt war, auf dem Schirm anzuschauen. Ich sah Sofie bei der Frage an und zuckte unsicher die Schultern. „Wir könnten uns ja überraschen lassen, nicht?“, fragte ich sie und lächelte sie an. „Aber wenn du es lieber wissen willst, kann er es auch sagen", kam ich ihr entgegen und drückte leicht ihre Hand. So schnell würde ich mich an diese Situation wirklich nicht gewöhnen. Wir betrachteten gerade wirklich unser zukünftiges Baby auf dem Bildschirm. Es war total verdreht und ich wusste nicht so recht, was ich empfinden sollte. Langsam hatte ich das Gefühl, dass meine Gefühle mich total überschwemmen würden, wenn es dann da wäre.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Do Sep 13, 2018 7:49 pm

Taemin Lee
Ich verdrehte die Augen als sie es ablehnte mit mir zusammen zu arbeiten. Wollte diese Vampirin etwa sterben? War sie so dumm und stur um über ihren Schatten zu springen? Wütend blitzten meine Augen auf und ich hasste mich dafür die Bestie in mir zu spüren. Ich wollte sie leiden sehen, ihr Blut trinken und jeden einzelnen Vampir abschlachten, denn keiner von ihnen hatte es verdient zu leben. „Du willst hier drinnen also wirklich sterben? Ich habe dich für klüger gehalten aber es liegt wahrscheinlich einfach an deiner Rasse!“, murmelte ich und spürte wie Leute uns durch die verspiegelten Scheiben ansahen. Ich selbst hatte dabei zu gesehen wie sich Vampire töteten, wie sie gequält wurden und wenn diese Vampirin so etwas wollte, dann war sie mehr als irre.
„Ich bin kein Verräter, denn ich gehöre zu keiner Rasse. Keine Seite würde mich akzeptieren, ich bin für die Menschen als auch Vampire Abschaum. Ich bin ein Halbvampir und vermutlich nicht mal der einzige…wer weiß wie viele es noch von meiner Sorte gibt? Also um das klar zu stellen ich verrate hier niemanden.“, fauchte ich sie an und lehnte mich an die kalte Betonwand. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass ich es wirklich in Betracht gezogen hatte mit ihr zusammen zu arbeiten, sie war sicher ungeeignet als Partnerin doch allein würde ich es nie hier rausschaffen. Eine andere Strategie musste her, denn ich würde hier drinnen nicht einfach sterben, deshalb nutzte ich meine Kraft, schnellte auf sie zu, drückte sie gegen die Betonwand und hielt sie mit einem festen Griff fest. Langsam beugte ich mich zu ihr hinunter und funkelte sie an. „Hör mir zu, hinter diesen Fenstern stehen sicher zwei Dutzend Vampirjäger, die sich daran aufgeilen wie du verhungerst, gequält und geschändet wirst. Du wirst nicht nur entsetzlichen Hunger haben, sondern auch zu einer Bestie werden, dein Verstand wird sich zersetzen und du wirst dich hier drinnen verlieren. Du wirst eine Ewigkeit hier drinbleiben und immer schwächer werden, deswegen rate ich dir mein Angebot anzunehmen, denn sonst endet das hier schrecklich für dich. Denn das einzige, dass du sonst machen kannst um dir das zu ersparen ist dich lieber gleich umzubringen. flüsterte ich in ihr Ohr.“
„Ich verspreche dir nicht, dass ich dir nichts tun werde, denn ich bin immer noch ein Jäger und ich halte mich an den Kodex, doch ich verspreche dir, dass ich dir nichts tue bis wir hier raus sind. Dann trennen sich unsere Wege und wenn ich irgendwo nochmal sehen sollte, dann werde ich dich töten.“ Ich strich ihr eine Haarsträhne aus der Stirn und musterte sie genau, „Du solltest dich schnell entscheiden, denn bald wirst du nicht mehr dazu in der Lage sein, um zu verschwinden.“
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Do Sep 13, 2018 10:54 pm

Doriana Dragomir
Ich wurde garantiert nicht mit ihm fliehen, nur damit er mich danach gleich umbringen konnte. Das war doch so oder? Er würde mich doch nicht in Ruhe lassen, bis er meinen Kopf rollen sah und das konnte man sprichwörtlich so meinen. Ein Knurren entwich meiner Kehle, als er unsere ganze Rasse beleidigte. Ich würde ihm nicht raushelfen, damit er mich danach töten konnte. Er wäre fein raus und hätte meine Unterstützung gehabt. So oder so würde ich auch sterben. Der Unterschied war nur, ob ich ihn mitziehen konnte oder nicht. Und wenn ich es konnte, dann würde ich ihn mit in den Tod ziehen. Dann hätte mein Tod vielleicht wenigstens einen kleinen Sinn gehabt. „Damit hast du vermutlich das erste Mal Recht. Du bist Abschaum“, stimmte ich zu und sah ihn herausfordernd an. Er war etwas gegen die Natur. Noch mehr wie wir Vampire. Würden wir so unglaublich fest gegen die Natur verstossen, dann wären wir doch schon lange wieder verschwunden. Dann hätte man unsere Existenz ausgerottet, aber das war nicht passiert, also hatte es wohl einen Grund, wieso wir hier auf der Erde weilten. Die Menschen brachten doch viel mehr Menschen um, als dass wir Vampire es taten. Ein einzelner Mensch konnte mit einer Bombe Dutzende Leute in den Tod reissen. Bei uns war das nicht so. Dennoch waren wir die Monster. Das war so total verdreht! Auf einmal schnellte er auf mich zu und hielt mich fest. Unbeeindruckt sah ich ihn an. Na ja, das hatte ich mir ja schon fast denken können, dass wir beobachtet wurden. Sicher betrachteten sie dieses Schauspiel mit dem grössten Vergnügen. Ich wollte erneut verneinen, als er dann weiter sprach. Er würde mich am Leben lassen. Er würde erst wieder Jagd auf mich machen, falls wir durch Zufall wieder aufeinander treffen würden. Wie gross war die Chance schon, dass das passieren würde? Ich schürzte leicht die Lippen und musterte ihn, während ich noch nicht einmal richtig wahr nahm, wie er mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich. Entweder ich würde sein Angebot annehmen oder wir würden beide hier unten verrotten. „Wie hört sich denn dein toller Plan an?“, fragte ich zuerst und hob fragend eine Augenbraue. Wenn der Plan ein Selbstmordkommando wäre, könnte ich immer noch einen Rückzieher machen. Er war wirklich auf mich angewiesen. Ich konnte es in seinen Augen sehen. Er wollte nicht sterben und in diesem Punkt hatten wir vielleicht endlich mal was gemeinsam. Mit einer schnellen Bewegung stiess ich ihn von mir, bevor ich mich wieder auf die Beine rappelte und ihn ansah. Wenn er mich weiterhin so versuchen wollte herumzuschubsen, dann würde das mit dem Plan garantiert nichts werden. Ich würde mich von ihm nicht behandeln lassen, als wäre ich ein Stück Dreck. Er war selbst ein Vampir, wenn auch nur ein halber. Er sollte sich aber nicht so benehmen, als wäre er etwas besseres.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Fr Sep 14, 2018 9:18 am

Sofie
Wünschte sich nicht jede Mutter, dass ihr kleines geliebt wird und auch das der Vater es über alles lieben würde? Natürlich wusste ich, dass er sich zuerst damit abfinden musste und auch das wir beide dazu noch einen langen Weg haben würden. Aber auf der anderen Seite hatten wir auch nicht mehr so viel an Zeit. Wenn ich ehrlich war, brauchte ich diesen Termin nicht. Ich würde bestimmt merken, wenn es dem kleinen nicht gut gehen würde. Ich hatte einfach gehofft, dass es Elijah danach besser gehen würde. Das er sich langsam daran gewöhnte und auch das wir beide über das kleine reden würden. Aber anscheinend schien ihn in dem Moment nicht einmal zu interessieren, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden würde. Ja, ich fand es traurig. Aber ich konnte ihm das alles auch nicht aufdrängen. Konnte ihn nicht dazu bringen, dass er es anders empfinden würde. Er brauchte einfach noch viel mehr an Zeit. Ich seufzte und schaute auf den Bildschirm, aber konnte einfach nichts erkennen. Natürlich interessierte es mich. Aber ich wollte ihm auch nicht verderben, dass er es einfach nicht wissen wollte. Das konnte sich ja vielleicht noch ändern. Nachdem der Arzt fertig war, machte ich das Geld ab und zog mich erneut an. Er erklärte mir noch, dass ich auch täglich das Blut trinken und mich nicht überanstrengen sollte. Aber das erzählte er bestimmt allen. Ich würde nicht zu denen gehören, die sich einfach hinlegen und nie wieder aufstehen würden. Dafür mussten wir einfach noch zu viel erledigen und schauen, dass wir alles schafften. Wir verabschiedeten uns von dem Arzt und ich überlegte kurz, als wir gemeinsam im Fahrstuhl waren. "Wie wäre es, wenn wir den Architekten besuchen? So können wir schauen, was er uns anbietet. Oder möchtest du zuerst zu einem Markler und dir die Häuser ansehen?" Auch wenn ich nicht genau wusste, was er wollte. Aber ich wusste genau, was ich wollte und wir würden uns da bestimmt schon einigen. Ich zuckte kurz, als das Klingeln andeutete, dass wir unten waren. Wie konnte ich nur so in Gedanken versinken? Ich schaute kurz zu Elijah, auch wenn der Blick ein wenig verlegen war, und strich mir kurz durch das Gesicht. Vielleicht war der Tag heute doch sehr anstrengend gewesen. Aber das gehörte eben dazu. Nachdem wir an dem Wagen angekommen waren, schaute ich erneut auf und lehnte den Kopf ein wenig schief "Woran denkst du gerade?" Und ich dachte schon, dass ich dringend eine Pause brauchte. Aber er.. was war wohl gerade so wichtig, dass er wie weg getreten war?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Fr Sep 14, 2018 9:54 pm

Taemin Lee
Ich war noch nie so wütend und frustriert gewesen, diese Frau war so stur und verbissen, dass man dachte sie wolle wirklich lieber sterben als sich ein neues Leben aufzubauen. Und auc wenn ich wusste, dass ich Abschaum war und der letzte Dreck der Gesellschaft, war es hart so etwas aus dem Mund eines anderen zu hören. Meine Mutter hatte mich geliebt, obwohl sie unter meinem Vater gelitten hatte bekam ich all die Zuneigung von ihr die sich ein Hybrid wie mich nur wünschen konnte. Ich vermisste sie schrecklich, ihr leben war viel zu kurz und alles nur wegen eines Vampires.
Wie immer tat ich so als würde mich diesen Kommentar nicht treffen und ließ es einfach so im Raum stehen. Was sollte ich auch schon dazu sagen? Ich war erwachsen mit meinen fünfunddreißig Jahren und manchmal fühlte ich mich auch so, nicht wie die frischen neunzehn die ich für immer behalten würde, wenn ich regelmäßig Blut zu mir nahm. Eigentlich wollte ich es nicht, ich hasste es Blut zu trinken und wenn ich welches nahm, dann nur die Blutspenden. Zwar war warmes Blut wie eine Delikatesse, doch man nahm was man kriegen konnte.
Al sie mich zurück schubste, verlor ich fast das Gleichgewicht, fing mich aber schnell wieder und funkelte sie böse an. „Sie werden uns hungern lassen, sodass wir aufeinander losgehen und das müssen wir verhindern, denn danach werden sie einen foltern. Wir werden sicher noch vier bis sieben Tage hier festsitzen, bevor sie reinkommen und ihre Instrumente mitbringen. Bis dahin müssen wir versuchen uns zusammen zu reißen, unsere Kräfte zu sparen und einen klaren Kopf zu bewahren. Wenn sie nämlich reinkommen sollten wir sie überraschen und sofort Angreifen um ihr Blut zu trinken und zu Kräften zu kommen.“, flüsterte ich, da wir Kameras und sicher auch Wanzen in diesem Raum hatten. „Die Meisten werden unsere Kraft unterschätzen, doch ihre normalen Ausrüstungen sind sehr effektiv gegen Vampire. Es wird schwer werden von Ihnen zu trinken, sie haben nicht nur Schutzplatten an den jeweiligen möglichen Bissstellen, sondern auch ihre Haut mit einem giftigen Öl eingerieben, sodass es für einem Vampir sehr schmerzhaft ist das Blut zu trinken. Doch je länger du trinkst desto mehr lässt der Schmerz nach. Außerdem muss man sich vor ihren Waffen in Art nehmen, vermutlich haben sie die Elektroschocker dabei, welche wir ihnen unbedingt als erstes abnehmen sollten. Das alles muss schnell passieren, denn wenn wir draußen sind rennen und kämpfen wir um unser Leben. Es gibt einige ungenutzte Tunnel, die nach draußen in die Wälder führen, sie sind Einsturz gefährdet, weshalb niemand uns hinterherkommen wird, da sie denken das wir eh in ihnen sterben werden. Dennoch werden sie die Wachen verstärkt die Wälder absuchen lassen, deshalb müssen wir uns vor Ihren Spähern verstecken und den Weg durch den dunklen Wald nehmen durch den nie kaum ein Jäger gehen würde, da niemand Leben dort rausgekommen ist.“, beendete ich meinen Monolog und sah sie ernst an, denn ich wusste dass sie nicht hier drinnen sterben wollte und ich ihre einzige Möglichkeit war abzuhauen.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Fr Sep 14, 2018 10:51 pm

Doriana Dragomir
Er glaubte doch nicht wirklich, dass ich ihm einfach so vertraute? Er hatte mich noch vor ein paar Stunden versucht zu töten und nun sprach er davon, dass wir beide es hier gemeinsam rausschaffen würden? Das war doch mehr als suspekt. Aber er hatte gesagt, dass er erst wieder auf mich Jagd machen würde, wenn wir zufälligerweise nochmals aufeinander treffen würden. Das musste ich wohl einfach glauben und sonst wäre ich ja so oder so gestorben. Ich war nicht besonders alt für einen Vampir. 80 Jahre waren nun wirklich nicht besonders viel. Ich hatte schon ältere Vampire angetroffen. Er sagte nichts zu meinem abfälligen Kommentar, aber ich glaubte nicht, dass das so spurlos an ihm vorbeiging. Er tat doch nur so. Wieder einmal mehr funkelte er mich böse an, als er fast nach hinten fiel. Aber eben leider nur fast. Dann aber hörte ich ihm zu und schürzte die Lippen. Vier bis sieben Tage? Das meinte er doch nicht wirklich ernst. Seine Stimme war leise, aber mit meinem Gehör hatte ich ja nicht wirklich Probleme damit. Ich seufzte tief, als er dann auch noch aufzählte, womit die Jäger denn nun ausgestattet waren. Toll, dann würde ich endlich an Blut herankommen und würde zuerst verdammte Schmerzen haben? Das war eine verdammte Scheisse und dennoch konnten wir nichts dagegen tun. Hätte er mich einfach gehen lassen und mich nicht weiter gejagt, dann wären wir nun nicht hier. Ausnahmsweise sah er mich nicht böse an, sondern sein Blick war ernst. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. „Es gibt nur einen kleinen Haken. Du hast gesagt, sie werden uns aushungern lassen und ich bin schon verdammt hungrig!“, zischte ich ihm leise zu. „Ich war hungrig, als ich auf die Jagd ging und ich bin jetzt noch hungriger, weil du verdammter Bastard, mein Blut getrunken hast. Du hast selbst gesagt, dass du auf meine Kräfte angewiesen wärst und eigentlich wäre ich um einiges stärker wie du. Aber wie soll das gehen, wenn ich jetzt schon verdammten Hunger habe und noch vier Tage oder sogar sieben noch darauf warten muss?“, fragte ich ihn und sah ihn skeptisch an. Er musste doch selbst sehen, dass das nicht besonders viel Sinn machte. Meine Kehle brannte ununterbrochen, seit ich wieder hier aufgewacht war. Er hatte einen ziemlichen grossen Teil von meinem eigenen Blut getrunken und das war echt… total abstossend. „Und wie sehr sind diese Tunnel einsturzgefährdet?“, fragte ich mit leiser Stimme. Dieser Plan war total… schwachsinnig und trotzdem war er vermutlich die einzige Option, die wir hatten. Ganze vier Tage abwarten. Vielleicht wären es auch sechs oder sieben. Ich stöhnte leise auf und legte den Kopf in den Nacken. Besser hätte das ja nun wirklich nicht laufen können. Ich knirschte mit den Zähnen und sah ihn zweifelnd an. Ich wusste echt nicht, wie ich gegen mehrere Jäger kämpfen sollte, die dazu noch mit High Tech Ausrüstung ausgestattet wären und ich war seit Tagen am Hunger. Das war ein riesiger Fehler!

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Sep 15, 2018 11:07 am

Elijah Devaney
Es wurde still zwischen uns. Na ja, das verwunderte ja eigentlich niemanden mehr. Sie benahm sich immer komisch, wenn es um das Kind ging. Ich wusste nicht, was sie genau in diesem Punkt von mir erwartete. Sie sagte nichts dazu, als ich sagte, dass wir uns doch überraschen sollten. Dennoch starrte sie auf den Bildschirm, als wolle sie unbedingt das Geschlecht wissen. Wenn sie es doch wissen wollte, dann sollte sie es doch einfach sagen! Ich hatte gesagt, dass es schön wäre, wenn wir uns überraschen lassen würden. Ich seufzte leise und sagte einfach nichts. Wir verabschiedeten uns danach vom Arzt und gingen wir wieder nach unten. „Wir können uns auch die zuerst die Häuser anschauen und danach zum Architekt gehen, um zu besprechen, was wir eventuell ändern wollen“, meinte ich und sah sie an. Wir gingen in den Wagen und ich sah ein bisschen aus dem Fenster heraus, während sie mich fragte, woran ich dachte. Ich sollte ehrlich sein? Ja, das sollte ich wohl. „Ich frage mich, wieso du nichts gesagt hast. Ich würde mich gerne überraschen lassen, aber ich habe gesehen, wie sehr du auf das Bild gestarrt hast. Dann sag es doch einfach, anstatt danach diesen genervten Blick draufzuhaben“, meinte ich und sah sie an. Dachte sie etwa, ich wusste nicht, was dieser Blick hiess. Ich seufzte leise und schüttelte leicht den Kopf. „Belassen wir es einfach dabei“, einte ich nur und winkte ab. Es nervte mich einfach, dass sie es nicht gesagt hatte, wenn sie doch unbedingt das Geschlecht erfahren wollte. Jetzt war sie sicher genervt darüber und es würde sich auf ihre Launen auswirken. Ich wiederum dürfte mich dann mit diesen abfinden.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Anna-Sofie am Sa Sep 15, 2018 12:05 pm

Sofie
Wie ich es auch machte, schien es falsch zu sein. Aber sah er nicht, dass ich nur das Beste wollte? Er wollte nicht wissen ob es ein Junge oder ein Mädchen werden würde. Wie konnte ich da sagen, dass ich es wissen und genau so seine Meinung übergehen würde? Ich seufzte, als er es danach auch noch sein lassen wollte. Das hatten wir schon so oft gemacht und es war nie gut ausgegangen. Ich drehte mich, dass ich wieder in seine Augen sehen konnte und nahm seine Hand in die meinen. Nach einem Moment schaute ich von seiner Hand auf in seine Augen und strich dabei über seinen Handrücken. "Ich weiß doch, dass dir das wichtig ist. Und da du es nicht wissen möchtest habe ich mir einfach meine Meinung verkniffen. Ich möchte einfach nur, dass wir wegen sowas nicht schon wieder streiten, denn genau davon hatten wir in der letzten Zeit wirklich genug und ich kann das gerade einfach nicht. Meinst du nicht, dass wir heute schon genug Stress hatten? Wenn ich ehrlich bin, wollte ich einfach nur das wir beide wissen was es wird. ich hatte gehofft, dass du dich so besser damit abfinden kannst und auch das du dich langsam daran gewöhnst. Ich habe einfach das Gefühl, dass du dich damit nicht abfinden kannst. Natürlich verstehe ich auch, dass es für dich nicht einfach ist. Aber meinst du nicht, dass wir uns da was einfallen lassen sollten? Immerhin fliegt die Zeit und irgendwann ist das Kind da. Möchtest du dann auch einfach sehen, wie es sich entwickelt?" Icih seufzte und schaute danach wieder auf unsere Hände. Es war nicht das, was ich gerade in dem Moment sagen wollte. Aber ich musste es einfach sagen. Ich konnte und wollte das in dem Moment nicht an mir nagen lassen. Ich biss mir auf die Unterlippe und danach schaute ich erneut in seine Augen. "Ich bin einfach in der letzten Zeit sehr verunsichert. Es liegt vielleicht auch daran, dass du mir gegenüber abweisend bist. Also.. zumindest was die Schwangerschaft angeht. Ich weiß, dass es nicht einfach ist. Aber..." Wie sollte ich ihm nur erklären, wie oder was gerade in meinem Kopf passierte? Das war doch einfach mist. Immer wenn ich meine Gedanken sagte, kam es früher oder später zu einem Streit und dann war es doch nur schlimmer. Und genau das wollte ich doch nur verhindern. War denn das verkehrt? Ich hatte ja gehört, dass er nicht mehr darüber sprechen wollte. Aber ich konnte eben nicht anders. Ich brauchte eine Weile, bis sich meine Gedanken wieder beruhigt hatten und danach sollte ich es wohl erst einmal lassen. "Hast du wegen dem Haus eine Vorstellung? Also wo es sein soll und auch wo du das Schlafzimmer haben möchtest?" Er wollte anscheinend lieber darüber reden. Auch wenn ich im Gefühl hatte, dass wir das andere einfach noch nicht ausdiskutiert hatten. Meine Finger umklammerten immer noch seine Hand und ich hoffte sehr, dass ich nicht zu feste drückte. Aber war es das? Reagierte ich so, weil ich Angst hatte, dass er mich doch noch verlassen und ich mit alle dem alleine sein würde?
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am Sa Sep 15, 2018 10:57 pm

Taemin Lee
Ich seufzte und fuhr mir durchs Haar, vermutlich war mein Plan zum scheitern verurteilt. Wir würden beide hier drinnen sterben ob wir es wollten oder nicht. Aber wenigstens zeigte sie Interesse an einer Zusammenarbeit, das war schon mal gut um den Ausbruch überhaupt einleiten zu können. Ich sah wie sie zweifelte, das würde ich an ihrer Stelle auch machen, denn um ehrlich zu sein würden wir uns beiden nie vertrauen. Sobald wir hier raus waren, würden sich unsere Wege mehr oder weniger trennen und darüber war ich froh. Auch wenn ich ein schlechtes Gefühl hatte und sie lieber köpfen würde. Leider würde ich mir auch Gedanken machen müssen wie mein Leben nach den Vampirjägern aussah, denn zurück konnte ich nicht mehr, jedenfalls nicht in den nächsten 40 Jahren. Doch wer wusste schon wie es dann aussehen würde? Vielleicht würde ich mich als Kopfgeldjäger versuchen oder auch Auftragskiller für Vampire? Irgendwie musste ich mir etwas finanzieren, die frage war nur wie ich das alles anstellte, denn unterzutauchen war nicht gerade leicht.
Ihre Frage holte ich aus meinen Gedanken, sodass ich meinen Blick wieder zu ihr glitt. „Ich werde dir von meinem Blut etwas geben, aber nur so viel, dass du nicht komplett durchdrehst, denn wenn wir beide Schwach sind, werden wir es nie schaffen zu fliehen.“, flüsterte ich und wusste das sie mich gut hören könnte. Ihre Sinne waren noch um einiges schärfer als meine eigenen, außerdem wollte ich, dass uns niemand hörte. „Ich werde dir in ein paar Stunden etwas von meinem Blut trinken, denn dann sind die ganzen Gaffer weg, um zu schlafen und wir sollten uns auch ausruhen.“
Wir würde alle Kraft brauchen und wer wusste schon wann wir das nächste Mal richtig schlafen würden? Wenn wir draußen waren, würden wir im Wald schlafen müssen und dort war es nicht nur kalt, nass und grau, sondern auch gefährlich, deshalb sollten wir die paar Mal, in denen wir schlafen konnten ausnutzen. Ich rutschte an der Wand hinunter und streckte meine Beine aus. „Tja und das mit den Tunneln…die Chance sie zu überleben ist auf jeden Fall größer als hier drinnen auf den Tod zu warten. Der Tunnel ist schon lange gesperrt, weshalb ich nicht wies inwiefern die Tunnel gefährlich waren, dennoch glaubte und hoffte ich, dass die Architektur der Vampirjäger einiges aushalten konnte. „Sobald du vom ersten Soldaten getrunken hast wird es die besser gehen. Egal wie sehr die Tinktur auf ihrer Haut auch wehtut, du wirst es überleben und dir so viele Soldaten wie möglich beseitigen. Müde Schloss ich die Augen und lauschte der Stille. Alles war hier verängstigend, niemals hätte ich gedacht hier drinnen gefangen zu sein, doch ich konnte im Moment nichts daran ändern, deshalb versuchte ich einfach ruhe zu bewahren und mich auf die Flucht zu konzentrieren.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Sa Sep 15, 2018 11:51 pm

Doriana Dragomir
Wenn ich hier rauskommen wollte, hatte ich ja nicht wirklich eine andere Wahl, als mich diesem Plan anzuschliessen. Dabei war dieser Plan gefährlich, total schwachsinnig und einen schlechteren könnten wir vermutlich nicht haben. Aber einen besseren eben auch nicht und somit mussten wir uns einfach damit abfinden. Natürlich hatte ich Zweifel und die hatte er doch sicher auch. Er glaubte doch nicht wirklich, dass der Plan reibungslos verlaufen würde? Wir waren zwei gegen… wir wussten ja noch nicht einmal, wie viele Jäger uns erwarteten. Eigentlich wäre ich die stärkere von uns beiden und das wusste er. Nur war ich dank ihm ziemlich geschwächt. Es war eine der beschissensten Ideen gewesen, als er von meinem Blut getrunken hatte. Irgendwie wirkte er kurz abwesend, aber meine Frage schien seine Konzentration zurückzuholen. Kurz trat ein überraschter Ausdruck in meine Augen, als er tatsächlich sagte, dass er mir etwas von seinem Blut geben würde. Ich hatte ja viel erwartet, aber garantiert nicht sowas. Er hatte mich mit so viel Abscheu angesehen, aber anscheinend lag ihm noch mehr darin, dass er hier wieder lebendig hinauskam. Er sprach immer davon, dass ich durchdrehen würde. Dabei hatte ich mich eigentlich gut unter Kontrolle. Natürlich konnte man in einen kleinen Rausch fallen, wenn man viel Blut trank. Ich würde aber ja eigentlich nur meinen Hunger stillen. Ich würde nicht mehr trinken, bis ich gesättigt wäre, denn dann wäre ich nur noch damit beschäftigt, diese dämlichen Jäger zu töten. Das Töten ging nämlich viel schneller als das Trinken. Ich setzte mich wortlos hin und lehnte den Kopf an die Wand, die hinter uns war. Ich legte die Hände in meinen Schoss und schloss kurz die Augen. „Ja, das stimmt wiederum auch“, erwiderte ich seufzend. Eigentlich sollten wir ja schnell genug sein, damit uns in den Tunneln nichts geschehen sollte. Jedenfalls hoffte ich das. Mein Leben verlief zwar nicht immer wie es sollte, aber ich wollte dennoch nicht sterben. „Ich weiss, dass es mir dann besser geht. Ich bin nicht erst seit gestern ein Vampir“, sagte ich und verdrehte innerlich die Augen. Ich glaubte nicht, dass er älter war als ich. Aber auf das Äussere konnte man sich bei uns sowieso nicht verlassen. Ich wusste aber auch nicht, wie das bei ihm war. Alterte er? Immerhin war er ja nur ein halber Vampir. „Mutter oder Vater?“, fragte ich ihn und drehte den Kopf zu ihm. „Wer war der Mensch? Mutter oder Vater?“, wiederholte ich meine Frage ein bisschen ausführlicher und musterte ihn. Na ja, wenn wir schon hier drin waren und nicht besonders viel tun konnten, dann konnten wir uns ja auch ein bisschen unterhalten oder? Unsere Wege würden sich danach trennen und wir würden uns nie wieder sehen. Jedenfalls würde ich allen Wert darauf legen, dass ich ihn nicht mehr sehen würde. Die Jäger interessierten es zwar nicht, dass er ebenfalls Vampire jagte und liessen ihn stattdessen hier drin verrotten. Aber ich glaubte nicht, dass er deswegen aufhören würde, Vampire zu töten. „Wieso hast du angefangen Vampire zu töten? Ich meine, du bist ja selbst einer, wenn auch nur ein halber“, sagte ich und zuckte leicht die Schultern. Oder waren seine Eltern etwa kein Liebespaar gewesen? Vielleicht sollte ich die Fragerei auch lassen, wenn ich überhaupt Antworten bekommen würde.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von Sonnentänzerin am So Sep 16, 2018 7:56 pm

Taemin Lee
Ich wollte dieser Kreatur nichts von meinem Blut geben, der Gedanke daran, ließ mich erschaudern. Wie sich die Zähne in meine Haut bohrten und das warme Blut über meine erhitzte Haut in ihren Mund floss – einfach ekelerregend. Seit vielen Jahren hatte niemand mehr von mir getrunken, die Narben waren schnell verheilt und die Monster nun endgültig tot. Dennoch drehte sich mir, bei der Erinnerung wie sie von mir getrunken hatten, der Magen um. Halbvampirblut war exotisch, es war süß wie das Blut eines Menschen, jedoch auch machtvoll wie des eines Vampires, jedenfalls hatten die Typen, die ich abgeschlachtet hatte behauptet. Wütend über mich selbst und dass ich mich in meinen Erinnerungen verlor, schloss ich die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Ich würde kontrollieren wie viel sie von mir Trank, denn ich war mir sicher, dass selbst sie solch einen Blutcocktail noch nicht probiert hatte und wie bei all den anderen glaubte ich ebenfalls dass sie sich kaum beherrschen konnte. Dennoch wollte ich nicht, dass sie verrückt werden würde und mich dann komplett abschlachtete.
Die Wand in meinem Rücken war angenehm kühl und so langsam beruhigte ich mich, denn wir durften auf keinen Fall in Panik verfallen. „Das habe ich auch nicht gesagt, aber du hast noch nie das Blut von Halbvampiren gekostet, manche Vampire finden es so köstlich, dass sie sich Menschenfrauen suchen um ihren eigenen Blutspender zu haben oder sie verkaufen die Kinder an den höchst bietenden.“, sagte ich knurrend und starrte die verspiegelte Scheibe an. „Ich will nur nicht, dass du in einen Rausch verfällst, denn dass kann bei hungrigen Vampiren sehr schnell passieren.“ Sie verstand noch nicht wie süchtig manche Vampire waren oder wie gefährlich, wenn sie hungerten. In diesem Käfig hier hatten sich unzählige Vampire umgebracht und blutvergossen. Ich fragte mich wie sie diese Schweinerei immer wieder sauberbekamen.
Zuerst reagierte ich nicht auf die Frage, sondern sah stur gerade aus und brummte, „Das geht dich einen Scheißdreck an.“ Ich wollte nicht an die Vergangenheit denken, oder an meine Mutter, sie war so jung gewesen, so unschuldig und mein Erzeuger hatte sie gebrochen. Er hatte sie zerstört und mir die einzige Person entrissen, welche mich je geliebt hatte. Wie ich ihn und alle Vampire hasste, wie ich diese Spezies verabscheute! Nach einer weile sah ich zu ihr rüber, „Was denkst du denn? Wer war das menschliche Elternteil.“, knurre ich und ballte meine Hand zu einer Faust um meine Wut zu zügeln. Dies war noch etwas was ich hasse, ich war ihm so ähnlich dabei wollte ich es nicht. Ich war gut, ich beschützte Menschen, ich hatte es meiner Mutter versprochen und daran würde ich mich halten. „Bist du ein geborener oder ein erschaffener Vampir?“, fragte ich sie und musterte sie eingehend, doch ich wusste nicht ob es körperliche Unterschiede zwischen ihnen gab.
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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 16, 2018 9:20 pm

Doriana Dragomir
Man sah ihm deutlich an, dass er mir eigentlich kein Blut geben wollte. Aber wenn wir beide hier rauskommen wollten, dann hatte er wohl keine andere Wahl. Insgeheim fragte ich mich bereits, wie sein Blut wohl schmecken würde. Er war eigentlich etwas ganz Spezielles. Ich hatte noch nie so jemanden angetroffen wie ihn. Es gab sicher nicht viele von seiner Art, wenn er nicht sogar der Einzige war. Ich war in meinen achtzig Jahre nun auch schon ein bisschen herumgekommen. Ich hatte verschiedene Vampire getroffen, aber noch nie einen Halbvampir. War er hier geboren? Oder irgendwo sonst? Es wäre so interessant mehr über ihn zu erfahren, aber ich glaubte nicht, dass das auch eintreffen würde. Ich runzelte die Stirn. „Ernsthaft jetzt? Du erzählst mir keinen Scheiss?“, fragte ich ungläubig nach, als er mir erzählte, dass Vampire Frauen missbraucht hatten, um solche Halbvampire zu erzeugen. War sein Blut denn so viel köstlicher? Ich konnte mir das nicht wirklich vorstellen. Aber na ja, dann konnte ich mir vorstellen, wieso er Vampire nicht besonders mochte. „Warst du auch aus diesem Grund… geboren worden?“, fragte ich ihn und hob eine Augenbraue. Hey, ich würde ihn danach sowieso nie mehr wieder sehen. Glauben würde mir sowieso auch niemand, wenn ich von einem Halbvampir erzählen würde. Er knurrte mich an und mein Blick fiel auf seine Hand, die er zur Faust geballt hatte. „Ich tippe mal auf die Mutter“, erwiderte ich kühl und sah wieder geradeaus. Jedenfalls nachdem was er gerade gesagt hatte. Ich konnte ja nichts dafür. Vielleicht war es ja nur so, dass nur männliche Vampire mit weiblichen Menschen solche Halbvampire bekommen konnten. Ich kannte mich damit überhaupt nicht aus und ich würde ihn aber auch nicht weiter danach fragen. Ich seufzte leise auf, als er nun selbst mit der Fragerei anfing. Aber wenn ich Antworten haben wollte, tja, dann musste ich ihm wohl auch welche liefern. Es wäre ja eigentlich nur fair, ausser er würde das gegen mich verwenden. „Verwandelt“, erwiderte ich daher knapp und warf ihm einen flüchtigen Blick zu, bevor ich wieder an die Wand sah, an der ich mich nur selbst entscheiden konnte. Er dagegen musterte mich eingehend. „Für einen geborenen Vampir wäre ich zu alt“, fügte ich hinzu, aber das wusste er doch sicher oder? Geborene Vampire hörten bei einem Alter von neunzehn Jahren auf zu altern. Ich dagegen war 23 Jahre alt und somit war ich zu alt. Vielleicht hatte er das ja nicht gewusst, aber dann wusste er es nun. Ich streckte leicht meine Arme aus. Ich hatte mir das nicht wirklich ausgesucht. Ein Vampir hatte ein Auge auf mich geworfen und hatte gemeint, ich wäre die Liebe seines Lebens. Er war ein Wandler gewesen im Dienste der Königin und hatte gemeint, ich würde das gleiche für ihn empfinden. Dabei war der totale Schwachsinn gewesen, nur hatte er das nicht einsehen wollen. Das würde aber er sicher nicht verstehen und vermutlich machte er auch keinen Unterschied. Ich würde einfach so schnell wie möglich verschwinden, wenn wir hier endlich draussen wären.

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Re: Vampirjäger [RPG]

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Sep 16, 2018 9:20 pm

Elijah Devaney
„Dann können wir doch darüber reden und einen Kompromiss finden. Es ist nicht fair, wenn du dich einfach meiner Meinung anpasst und dich dabei selbst zurücksteckst. So kann das nicht laufen“, sagte ich und sah sie an. „Ich will doch nicht, dass du dich wegen mir zurückhältst“, sagte ich sanft und lächelte sie an, während ich ihre Hand drückte. Es wäre nicht richtig, wenn sie das tun müsste. Sie schob aber alles mehr oder weniger auf den Stress. Ich wusste nicht recht, was ich dazu sagen sollte. „Lass mir doch einfach mal ein bisschen Zeit, damit ich mich selbst damit befassen kann. Du machst seit dem ersten Tag, an dem wir es erfahren haben, Druck auf mich und dass ich mich möglichst schnell damit abfinden soll. Gib mir doch einfach ein bisschen Zeit. Es ist ja nicht so, als würde unser Kind morgen bereits schon auf der Welt sein“, murmelte ich leise und sah sie an. Ich seufzte leise auf und fuhr mir durch das Haar. Ich war abweisend zu ihr? Ich hatte das Gefühl, dass das eigentlich gar nicht stimmt, aber was sollte ich sagen? Sie wechselte das Thema wieder zum Haus. Das tat sie inzwischen öfters, wenn sie einer kleiner Diskussionen aus dem Weg gehen wollte. Ich seufzte leise, aber schob es dann auf die Seite. Es würde nichts bringen, wenn ich dieses Thema ansprechen würde. „Na ja, ich denke, das Schlafzimmer sollte dort sein, wo man einen schönen Ausblick hat auf die Landschaft oder auf einen See oder wo es immer sein wird“, sagte ich und lächelte sie kurz an. Das würde sie doch sicher auch gerne so haben oder?

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