The Hamptons [Revenge] RPG

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Mi Dez 12, 2018 8:58 pm

Joaquim Jenson
Mika wirkte so unglaublich abwesend. Es war als hätte er plötzlich eine Distanz zu mir aufgebaut. Früher waren wir uns so unglaublich nah gewesen und nun wirkte es als wäre das alles zerschmettert. Ich wollte diese Beziehung wieder aufbauen. Ich wollte mich ihm wieder so nah fühlen wie damals, doch ich wusste, dass das Zeit brauchen würde. Und die würde ich ihm geben, egal wie schwer es mir fallen würde. Irgendwie würde ich das schon hinbekommen. Ich würde mich eben zurückhalten und lernen müssen ihm seinen Freiraum zu geben. Egal wie aufgeregt ich war, weil er nun endlich zu mir zurückgekehrt war, ich musste mich zurückhalten und ihm Zeit geben. So war es nun einmal. Ich seufzte und ließ ihn los, stand auf und gab ihm seinen Freiraum. Offenbar ertrug er es gerade nicht einmal von mir berührt zu werden. Ich verstand das. Es tat weh, aber ich konnte es nachvollziehen und ich nahm es ihm keinesfalls übel. „Ja, Pete hilft mir. Ich bin blind und kann nicht lesen, schon vergessen? Er tippt meine Schreiben in Blindenschrift um und hilft mir bei den Unterschriften.“ Ich hätte auch gern einen anderen Assistenten, aber ich wusste einfach nicht wen. Keiner meiner Leute war lang genug bei mir und so sehr in meinen Fängen gefangen, als dass ich ihm so sehr vertrauen könnte. Pete aber war es. Er war bei mir obwohl ich aufgedeckt hatte, was er getan hatte. Ich könnte ihn jederzeit des versuchten Mordes anzeigen oder ihn töten lassen. Also ja, er war in meinen Fängen gefangen und solange er das war, konnte ich ihm in gewissem Maße zumindest vertrauen - aber nur auf geschäftlicher Ebene. Nie wieder würde ich ihn so nah an mich heranlassen wie damals… Er hatte mein Leben zerstört und mir danach eiskalt ins Gesicht gelogen und getan als wäre er ein Freund. „Na gut…“, murmelte ich noch zu Mika, ehe ich mich umdrehte und den Raum verließ. Ich holte auf dem Flur kurz Luft, aber eine größere Pause konnte ich mir jetzt nicht leisten. Ich hatte wirklich viel zu tun und Mika wollte mich gerade wohl sowieso nicht in seiner Nähe haben. Ich fasste mir kurz an die Brust, schluckte dieses Engegefühl so gut es ging herunter und richtete mein Hemd, ehe ich die dreizehn Schritte den Flur hinunterging, mich umdrehte und die Tür zum Arbeitszimmer aufstieß. Pete war offenbar schon hier. Ich hörte wie sein Stuhl leicht über den Boden rutschte, als er aufstand. Er stand hinter mir, als er mir den Stuhl zurechtrückte, sodass ich mich ordentlich an den Tisch setzen konnte. Ich hob meine Hände auf die Tischplatte und tastete nach den dicken Papierbögen, die mir Pete herüberschob. Ich spürte das raue, feste Papier unter meinen Fingern und begann mit meinen Fingerkuppen die Erhebungen im Blatt zu lesen. In dem letzten Jahr hatte ich die Blindenschrift erlernt und Pete hatte ein Programm installiert, das Texte in Blindenschrift umwandelte und an den speziellen Drucker schickte, der die dicken Bögen Papier stanzte statt bedruckte. Ich ließ meine Finger über das Papier gleiten und konzentrierte mich auf das, was dort geschrieben stand, aber… es fiel mir einfach zunehmend schwerer. Die Sache mit Mika spukte in meinem Kopf herum, egal wie sehr ich versuchte mich auf andere Dinge zu konzentrieren. Ich seufzte und fuhr mir mit der Hand leicht über die Stirn. Natürlich blieb Pete das nicht unbemerkt. Manchmal hasste ich es wirklich, dass er mich so genau durchschaute. Er kannte mich einfach zu gut und das zeigte ihm genau, wenn ich verletzlich oder schwach war. Ich biss die Zähne aufeinander und schüttelte den Kopf. „Alles gut, Peter.“, widersprach ich ihm. Nein, es ging mir beschissen und er sah es vermutlich auch, aber er sollte bloß nicht denken, dass mich das zurückhielt. Vor allem aber ging es ihn nichts mehr an. Nicht mehr seitdem ich weiß, was er getan hatte… „Du stehst nicht in der Position dir Sorgen um mich zu machen.“, erinnerte ich ihn. Wir waren keine Freunde mehr. Wir waren nur Bodyguard und Chef. Mehr nicht. Er hatte versucht mich zu töten! Er war nicht mein Freund, er war einfach nur verdammt gut im Schauspielern. Verdammt, er war sogar mit mir ins Bett gestiegen! So weit war er gegangen… Ich schluckte hart und griff nach dem schweren Kugelschreiber neben den Blättern. „Wir müssen über nichts reden. Du hast mir gezeigt, dass ich mich auf dich nicht verlassen kann, Peter. Also… Hilf mir einfach mit den Unterschriften.“ Ich wollte nur diese blöden Schreiben unterzeichnen und dann hier raus. Es fiel mir immer schwerer mit Pete in einem Raum zu sein. Er schaffte es mit seinem nahezu devoten Verhalten fast schon mir ein schlechtes Gewissen zu machen! Das war nicht fair! Ich hatte nichts falsch gemacht! Ich hatte ein Recht wütend zu sein und doch fiel es mir so schwer, weil er so gut darin war diese Reue und Scham zu spielen. Unmöglich konnte er das ernst meinen…
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mi Dez 12, 2018 9:19 pm

Pete Connors
Peter. Ich hasste es wenn er mich so nannte. Noch nicht einmal mein Vater hatte mich so genannt. Wahrscheinlich war das die Rache dafür, dass ich die Sache mit ihm so fürchterlich versaut hatte. Ich verdrehte die Augen. Wieso glaubte er, dass ich nicht in der Position stand mir sorgen zu machen? Er war vielleicht mein Chef, aber er vergaß wohl das ich jeden Tag mein Leben für ihn riskierte. Das- und das vielleicht irgendwo auch ein wenig mehr zwischen uns passiert war als das normale Verhältnis was zwischen herrschen sollte. Ich presste meine Lippen feste aufeinander und hielt für einen Augenblick inne. Er konnte mir nichts vorschreiben. „Gerade ich stehe in der Position mir sorgen zu machen“, korrgierte ich ihn. Denn außer mir gab es keinen, der sich sorgte. Sie sahen ihn alle nur als ihren Chef an. Er war Mr. Jenson, der Mann den jetzt jeder nach abtritt seines Vaters fürchtete. Man im Ernst, dass ganze hier war doch Schwachsinnig. Glaubte er, es würde irgendetwas besser machen wenn wir jetzt die gesamte Zeit nur Böse aufeinander waren?! Ich seufzte hörbar laut und fuhr mir durchs Haar. Wieso musste die Sache zwischen uns so unglaublich kompliziert sein?! Wieso machte er so ein großes Ding daraus?! Wieso hielt er mich noch als seinen Angestellten, wenn ich ihm so egal war?! „Das ist doch albern“, meinte ich ebenfalls hörbar genervt und sah ihn an. Er sollte es dieses mal ruhig wissen und auch wenn ich eigentlich sein Angestellter war und mich ihm gegenüber Respektvoll verhalten sollte, war es mir dieses Mal egal. Ich musterte ihn und schob die Papiere ein wenig von ihm. Jetzt musste er mir mal zuhören! Er konnte nicht ständig weg rennen. „Verdammt Joaquim! Ich habe dir mehrere Male das Leben gerettet. Ich habe Schuldgefühle wegen dem was passiert ist. Gerade weil ich weiß das ich mächtige Scheiße gebaut habe, habe ich alles versucht um es wieder gut zu machen.“ Ich zuckte die Schultern. Diese Dinge wusste er doch aber. Doch so wie ich ihn kannte wollte er davon wieder einmal nichts hören. Ich warf einen knappen Blick zur Tür und sah dann wieder in sein Gesicht. „Komm ja nicht auf den Gedanken zu behaupten du seist mir egal. Das ist Bullshit und das weißt du auch!“, stellte ich klar und rümpfte die Nase. Er hatte gar keine Ahnung davon was in mir vorging. Ich fühlte mich so alleine wie schon lange nicht mehr. „Genau aus diesem Grund habe ich mich von dir Distanziert! Nicht weil du mir egal bist.“ Es war mir einfach egal, was er dachte oder was er glaubte was richtig war. „Ich weiß das du es nicht wahr haben willst und vielleicht ist es ja auch für dich nicht so, aber du bist mir nicht egal und du hast rein gar nichts zu bestimmen was dies betrifft. Du bist die einzige Familie die ich habe und ich habe es satt das wir miteinander umgehen als wäre nie etwas passiert.“ Ich biss mir auf die Unterlippe und ergriff nun ebenfalls den Kugelschreiber in seiner Hand. Mika war wieder hier und dabei konnte wirklich keiner sagen ob es Gut oder schlecht war. Er ließ ihn einfach so wieder in unseren Engen kreis ohne zu hinterfragen was für absichten er hatte. Was, wenn er wirklich nicht mehr der Alte war? Glücklich wirkte Joaquim auf mich wenigstens nicht unbedingt. Doch das war ein Thema das zu sensibel war, dass wusste ich. „Wieso arbeite ich überhaupt noch für dich, wenn du mir nicht traust? Du kannst mir einfach nicht vormachen wollen, dass es dir egal ist. Das ich dir irgendwo egal bin.“ Er hörte mir zu, doch dabei wusste ich wirklich nicht was in ihm vorging. Vermutlich war es nicht leicht für ihn darüber zu sprechen. Zögernd legte ich meine Hand auf seine. „Hey, du kennst mich. Du weißt wer ich bin. Glaubst du wirklich ich würde zulassen, dass dir irgendjemand was passiert?" Das konnte er doch nicht wirklich glauben. Er kannte mich besser!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Mi Dez 12, 2018 9:41 pm

DELILAH Thompson

Mir war durchaus bewusst, dass nicht jeder so durchs Leben schreiten konnte, wie ich es tat. Nicht jeder war ständig gut gelaunt, nicht jeder war dazu im Stand überall das Positive zu sehen. Und nicht jeder mochte es, anderen Menschen zu helfen. Ich aber tat es, und es machte mir rein gar nichts aus jemanden aus New York kennenzulernen, schließlich wollte ich die nächsten Jahre doch noch hier wohnen. Wenigstens gelang es Keenan, Witze zu reißen, und doch über die Situation zu lachen. Selbst wenn es auf die Kosten irgendwelcher Geschäftsleute war, die er sehr wahrscheinlich doch nicht mochte. Ich sah ihm doch an, dass er Mr. Richards nicht mochte. Dabei war er der einzige Grund dafür, dass er überhaupt eine Chance bekommen hatte. Er hatte ihm doch sogar einen Scheck ausgestellt, mit mehr Geld als er jemals zwischen den Fingern gehabt hatte. "Wenn wir morgen diesen Vertrag unterschreiben, wirf das aber bitte trotzdem nicht in die Runde, sonst kann ich sie wahrscheinlich noch davon überzeugen das auf dich verlass ist und du nicht ständig high herumhüpfst," lachte ich und warf Keenan einen Blick zu. Wie ich das anstellen wollte, konnte ich nicht sagen. Einem Drogentest? Und ich konnte wohl kaum behaupten, dass 80% der Menschheit schon einmal geraucht hatten - ich gehörte immerhin auch dazu. Gut, wahrscheinlich war es wirklich ein weiterverbreitetes Phänomen, und Mr. Richards hatte es vielleicht auch schon getan, aber ich schätzte ihn nun wirklich nicht so ein wie einen Raucher. Oder jemanden, der Kokste. Ich lehnte mich zurück, sah zur Decke und schmunzelte. Eigentlich wusste ich noch nicht einmal ob es eine sonderlich gute Idee war einfach so dort hinein zu spazieren und etwas zu unterschreiben, mit dem wir uns noch nicht einmal wirklich auseinander gesetzt hatten. Woher wollten wir denn wissen, dass nicht irgendwo im Kleingedruckten etwas stand, dass uns zum Verhängnis werden konnte? Vielleicht sollte ich den Vertrag morgen einfach nur abholen gehen, um ihn dann mit Keenan durchzugehen. Das war doch bestimmt eine bessere Idee, oder? "Ja. Selbstständiger Künstler klingt besser als gar nichts," antwortete ich und sah ihn wieder an. Dann konnte Keenan auch gleich damit beginnen, an Skulpturen zu arbeiten und musste sich keine Gedanken darüber machen, irgendwie Zeit zu verlieren. Fünf Wochen war nun einmal doch nicht annäherend genug Zeit um so viele Skulpturen anzufertigen. Gut ich hatte wohl doch etwas zu schnell agiert, und hätte nachdenken müssen, aber vielleicht konnte ich ja doch noch etwas herausholen. Irgendwie zumindest - wenn dieser Mr. Richards nun wirklich nur an diesem Deal interessiert war, weil ich mit ihm verhandelt hatte, konnte ich es doch bestimmt irgendwie nutzen oder nicht? Ich drehte mich zur Seite, lehnte meinen Kopf in meiner Hand ab und schürzte die Lippen. "Dann schreibst du, dass du seit du 18 bist selbstständig als Künstler arbeitest. Das du schon seit du Klein bist bastelst und malst können wir .. uhm hier hinschreiben. Dort schreibst du auch gleich rein, dass du die Umwelt etwas verbessern willst indem du nichts neues kaufst sondern Müll nutzt," erklärte ich. Irgendwie würden wir das hier schon zurecht rücken können. Und so schlimm konnte es nun wirklich nicht werden. "Okay, sonst noch etwas?" fragte ich und stand wieder auf, um aus einer Schublade eine dünne Mappe zu holen, in der ich meine Bewerbungsunterlagen aufbewahrte. Ich musste meinen wohl doch noch irgendwie ein klein wenig abändern, etwas was aber doch sehr viel schneller ging als ihn komplett neu zu schreiben. Ich nahm jegliche Papiere aus der Mappe, legte diese auf meinem Couchtisch ab und holte meinen Drucker aus meinem Schlafzimmer.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Mi Dez 12, 2018 9:58 pm

LILLIAN Adams

Er wollte zurück in das Haus, in dem das letzte Mal so viel schief gegangen war. In dem er und seine kleine Gang, unsere Freunde, sich beraten hatten um jemanden auszuschalten, der unser aller Leben bedroht hatte. Es hingen Erinnerungen an diesem Haus, meist nur Schlechte, und Worte waren gesagt worden, die selbst heute noch verletzten. Dennoch hatte er recht damit, dass es unser Zufluchtsort sein könnte. Die Dinge die gesagt worden waren, waren Vergangenheit, und auch wenn ich mir ziemlich sicher war das Chord und ich sehr wahrscheinlich schon bald wieder streiten würden, konnten wir doch nicht ignorieren wie es um uns stand. Wir lebten bei meinem Ex, bei dem Mann den ich geheiratet hätte, wäre Chord nicht wieder aufgetaucht. Bei dem Mann, der mehr Vater für Bryan gewesen war, als Chord es selbst im Moment war. Jasper hielt sich selbst heute noch gut, versuchte trotz der Tatsache das ich bei Chord war, keine schlechte Laune an uns auszulassen. Stattdessen war er fröhlich, und kümmerte sich um Bryan wie ein Vater es tun würde. Jasper war ein viel zu guter Mensch, und um ehrlich zu sein brach es mir das Herz, dass ich ihn so sehr verletzt hatte, jedoch war es besser so. Es war besser so gewesen, er wäre doch ohnehin niemals glücklich geworden, hätte ich ihn geheiratet. Irgendwann hätte es eine Krise gegeben, und irgendwann hätten wir uns getrennt. Ich atmete tief ein, ließ mich langsam zurück sinken und sah zu Bryan der die Enten fütterte, Er bekam so viel mehr von dem hier mit, als ich mir wünschte. Er sollte nur eine gewöhnliche Kindheit führen, stattdessen tat er genau das Gegenteil. Und mittlerweile wusste ich nicht, ob ich ihn nicht besser hätte schützen müssen. Ob ich zu egoistisch war, um meinem Kind - meinem erstgeborenen - ein gutes Leben bieten zu können. Und nun war auch noch ein zweites Kind auf dem Weg, nur weil wir wieder nicht aufgepasst hatten. Das alles hier war mittlerweile doch einfach nur noch unübersichtllich, völlig übertrieben und nicht ansatzweise gesund. Für niemanden von den Beteiligten. War das unsere Strafe für das, was wir so vielen Menschen angetan hatten? Langsam schob ich meine Finger zwischen Chords, und sah ihn an. Ich umfasste seine Hände, drehte mich in seine Richtung und schüttelte lächelnd den Kopf. Er musste sich nicht dafür entschuldigen, dass er Probleme hatte, und Einsicht war wohl wirklich der erste Schritt zur Besserung. Bis jetzt hatte er es immer nur vor sich hergeschoben, mittlerweile gestand er wenigstens ein, dass er ein Problem hatte. Ich hob meine Hand an seine Wange und hielt inne. "Du musst dich nicht entschuldigen Chord. Es ist alles in Ordnung," er gab sich dennoch die Schuld für so vieles. Und es machte mich fertig zu wissen, dass er genau das tat. Das er sich selbst heute noch Vorwürfe für Dinge machte, die er nicht ansatzweise hatte ändern können. Ich atmete tief ein, lehnte mich vor und legte meine Lippen sanft auf die seinen. "Wir kriegen das wieder hin, das tun wir immer." Und letzten Endes überlebten wir selbst die schlimmsten Situationen. Gott, wir hatten doch schon so unfassbar viel durchgemacht. Er, Vince und ich. Selbst Clint, Lex und Gemma waren durch die Hölle gegangen, und immer noch waren wir hier. Immer noch lebten wir, und immer noch hielten wir zusammen. Selbst von Unterbrechungen und Funkstille ließen wir uns nicht davon abhalten. Ich stand langsam von der Bank auf, und zog Chord mit mir hoch, lächelte. "Lass uns weitergehen. Und wenn wir zuhause sind, packen wir unsere Sachen und ziehen wir um." Es wäre nicht das Beste, es wäre jedoch ein Anfang. Und vielleicht könnten wir dort für eine Weile bleiben, denn Bryan wollte ich nicht alle paar Wochen dazu zwingen müssen umzuziehen. Irgendwann würde er sich noch nicht einmal mehr darauf einlassen, und den neuen Häusern keine Chance mehr geben. Ich atmete tief ein, legte meine Hand auf meinen Bauch und schloss die Augen für einen Moment. Gott, ich musste mich wirklich für fünf Minuten einfach hinsetzen und über nichts nachdenken. Vor allem aber über keine Probleme, die wir im Moment hatten. Es tat dem Baby wirklich nicht gut, durch so viel Stress zu gehen. Dabei versuchte ich wirklich, mich nicht stressen zu lassen, im Moment aber schienen uns die Probleme und Sorgen einfach nur zu überrennen.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mi Dez 12, 2018 11:04 pm

Chord Heard
[Neuer Link] Dinge liefen nie wie geplant. Besonders nicht in unserem Leben. Dinge in den „Griff“ zu bekommen lag mir nicht. Ich trat die Dinge höchstens breit und machte noch ein viel größeres Ding daraus. Das zeigte auch das Ereignis, was sich vor unseren Augen abspielte. Wir waren immer ein Teil davon. Ein Teil von einer Großen Katastrophe. Nie konnte etwas Gut laufen. Es schien, als würde uns der Liebe Gott niemals einen ruhigen Tag vergönnen. Ein weiteres Mal gerieten wir aneinander, schienen zwar irgendwie einen Weg drum herum zu finden um nicht komplett den Verstand daran zu verlieren. Aber ich wusste das etwas nicht stimmte. Lillian war gut darin über Probleme hinweg zu sehen, doch eigentlich wusste ich insgeheim das unsere Beziehung sich ein weiteres mal am Rande des Abgrundes stand. Vermutlich hatte sie sich auch niemals davon erholt. Von all den Dingen die uns damals wiederfahren waren. Und so war es- Jetzt saß ich hier im Krankenhaus und starrte an die sterielen kalten weißen Wände. Es war meine Schuld. Der Gang erschien leer, aber gelegentlich liefen Leute und Ärzte in weißen Kitteln an mir vorbei, die mich besorgt musterten. Lillian war es nicht Gut ergangen. Urplötzlich hatte sie schmerzen verspürt und ich hatte sie sofort ins Krankenhaus gebracht. Es ging um das Baby- unser Kind. Natürlich war mir das bewusst. Ich war kein Unmensch, auch wenn es manchmal so wirkte. Bewusst mied ich die Blicke der anderen um mich herum wenn ich merkte das sie mich ansahen. Ich musste aussehen, als sei ich einer Anstalt entflohen. Augenränder, blass, langes verworrendes Haar und ein Bart der auch langsam mal wieder daran glauben musste. Ein wenig schämte ich mich sogar dafü,  solch einen Eindruck auf die Menschen um mich herum zu machen. Ich hätte Stärker sein müssen, Lillian zu liebe. Der Familie. Wir hatten Logan und Bryan. Und Lillian kümmerte sich um alles. Der Gedanke das mit mir immer noch nicht stimmte war riesig. Ich war doch eigentlich gar nicht bereit dafür Kinder zu bekommen. Das wusste Lillian. Ich hatte mein eigenes Leben noch nicht einmal in den Griff zu bekommen. Selbst wenn es den Eindruck dazu machte. Geschweige das ich meinen lächerlichen „Vaterkomplex“ in den Griff bekam. Ich trank wie ein Loch, nahm irgendwelche Pillen und saß bis oben hin in irgendeiner Scheiße. Lillian hätte es besser haben können. Mit Jasper und dennoch war ich zu egoistisch es zuzugeben. Angestreng kämpfte ich gegen die Tränen an, die sich anbahnten. Verzeihen wenn Lillian etwas wegen mir passiere würde ich nie! Sie war mein Leben! Verstecken konnte ich die Tränen nicht. Erst als sich die Tür neben mir öffnete, erhob ich mich schlagartig. „Ist alles okay?“, platze es aus mir heraus. Sie ließen mich zu ihr. Schien es ihr besser zu gehen? „Hey...“, begrüßte ich sie heiser. Die Schwester hinter mir nickte mir zu und schloss die Tür hinter mir und nun waren wir alleine. Als ich jedoch näher in das Zimmer hinein kam, wurde mir schwummerig. Sie war blass und hing an irgendwelchen Maschinen. Erneut dieser Sitch in meinem Herzen. Es war meine Schuld, verdammt! Sie hätte mich nicht wieder zu sich holen sollen. Um welchen Preis hatte sie das getan?! „Wie geht es dir?“ Eine außerordentlich blöde Frage. Vorsichtig kam ich auf sie zu und schob einen der weißen Krankenhaus Stühle ans Bett. Ohne zu zögern nahm ich ihre Hand und strich darüber. Ich wusste nicht ob sie mir nun glaubte und die Sache vergessen hatte. Wirklich verübeln würde ich es ihr zumindest nicht, wenn sie es nicht tat. Dennoch: Ich würde sie nicht betrügen! Ich wusste das sie mir eine letzte Chance gegeben hatte, ich hatte alles zu verlieren. "Hör zu...", ich wusste gar nicht wo ich anfangen sollte. "Es tut mir außerordentlich leid. Ich meine ich (...)"
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Mi Dez 12, 2018 11:28 pm

LILLIAN Adams

Das hier hätte nicht passieren sollen. Es hätte nicht passieren dürfen. Ich gab mir selbst die Schuld daran, dass ich nicht schon viel früher verstanden hatte, was mir mein Körper und das Baby hatten sagen wollen. Ich musste mich entspannen, brauchte nur ein klein wenig Ruhe. Das hatte ich Chord auch gesagt, er aber hatte sich nicht einfach mit dieser Erklärung abspeisen lassen, stattdessen sofort ins Krankenhaus gebracht. Und er hatte wohl Recht gehabt. Ich redete mir wohl selbst immer mehr Dinge ein, um nicht völlig den Verstand zu verlieren, oder gar in irgendwelchen Gedankengängen verloren zu gehen. Tief einatmend hob ich den Blick, als die Tür sich öffnete und Chord eintrat. Er sah schlimm aus, hatte gerötete Augen und tiefe Augenringe. In letzter Zeit hatte ich ihn nie sonderlich oft oder lange angesehen, war ihm stattdessen lieber aus dem Weg gegangen, weil ich doch nicht geglaubt hatte das er überhaupt noch einen Grund sah diese Beziehung weiterhin auf den Beinen zu erhalten. Es war zu viel gewesen, diese gesamte Situation, die Tatsache das dort draußen irgendwo immer noch ein Verrückter herumlief der dachte man hätte mir die Chance genommen jemand zu sein, der ich nicht war. Ich wusste nicht, weshalb das alles hier passierte. Weshalb man uns nicht ein klein wenig Ruhe und Frieden geben konnte, etwas Luft zum Atmen. Es schien doch immer alles Schlag auf Schlag gehen zu müssen. Ich setzte mich langsam auf, atmete tief ein und strich vorsichtig über meinen Bauch, schob dabei meine Finger zwischen die seinen als er sich neben das Bett auf den Stuhl setzte. Ich wollte ihm nicht das Gefühl geben, als ginge es mir schlecht. Es ging mir doch gut - es war lediglich ein kleiner Schwächeanfall gewesen, verursacht durch zu viel Stress und der Schwangerschaft. Er musste sich keine Sorgen machen, wirklich nicht. Dennoch tat er es. Er machte sich Sorgen um das Baby, und um mich. Er entschuldigte sich sogar dafür, dass wir nun hier saßen und nicht nachhause gefahren waren. Kopfschüttelnd beugte ich mich zu ihm vor, legte meine Hände an seine Wangen. "Es ist nicht deine Schuld, das darfst du dir nicht einreden okay?" Ich wusste, dass er sich die Schuld hierfür gab, und dass er sich wahrscheinlich nur wieder Vorwürfe machen würde. Das sollte er nicht. Er versuchte es doch, und es war falsch von mir gewesen nicht einfach mit ihm zu sprechen. Keine Geheimnisse, das hatten wir gesagt. Und obwohl er ebenso Geheimnisse vor mir hatte, kam ich mir doch dumm vor. Ich atmete tief ein, zog ihn an mich und schlang die Arme um ihn. "Ich hätte zur Untersuchung gehen müssen. Die letzten Wochen waren einfach zu viel," gestand ich ihm. Ich vergrub meine Nase an seinem Hals, schloss die Augen und schob meine Finger in den Stoff seines Pullovers. "Es geht mir gut, und es geht dem Baby gut. Wir müssen nur etwas schlafen," das war nicht das, was die Ärzte gesagt hatten. Ruhe, kein Stress. Vor allem aber keine Situationen, in denen ich mich ein weiteres Mal aufregte. Egentlich bedeutete das, dass ich mich zuhause einschließen und für den Rest der Schwangerschaft nicht rausgehen durfte, denn in meinem Leben gab es nur Stress und Situationen in denen ich mich aufregen musste. Ich löste mich etwas von Chord, strich ihm über die Wangen und schüttelte den Kopf. "Es ist alles gut. Es geht uns gut," versicherte ich ihm ein weiteres Mal. Er sollte sich keine Gedanken darüber machen, sollte sich keine Vorwürfe machen. Gott, ich ertrug es nicht ihn so zu sehen. So hatte er doch wirklich noch nie ausgesehen, und mittlerweile wusste ich noch nicht einmal, wie ich ihm helfen sollte. Vielleicht konnte ich das auch einfach nicht, und er musste selbst aus diesem Loch kommen. Dennoch tat es weh ihn so zu sehen, wenn ich doch nur wollte, dass er glücklich war. War er das überhaupt jemals gewesen? Mit mir in seinem Leben? Ich glaubte nicht, dass ich ihn jemals wahrlich glücklich gesehen hatte. Damals mit Gemma hatte es so gewirkt, als wäre er wirklich unbeschwert gewesen, zumindest wenn nur die Zwei zusammen gewesen waren. So war es zwischen uns nie gewesen, und das hasste ich. Es gab so viele Dinge die ich hasste. Und so viele Dinge, die ich so unfassbar gerne ändern würde.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Do Dez 13, 2018 12:32 am

Chord Heard
Wie immer redete Lillian mir gut zu. Weil sie wusste, wie es mir ging und sie so gut wie ich sie eben kannte, weitere Probleme meiden wollte. Dabei konnte sie ehrlich zu mir sein. Glaubte sie, ich würde es nicht verkraften?! Die Wahrheit?! Bis hier hin war es in unserem Leben eigentlich immer ziemlich gleich verlaufen. Bis vor kurzem war ich noch derjenige gewesen der sie versucht hatte vor allem Übel draußen in der Welt zu beschützen. Jetzt jedoch, rettete sie immer und immer wieder meinen Arsch. Sie rief mich zurück ins Leben und zeigte mir wie zerbrechlich ich doch eigentlich war. Wie zerbrechlich wir alle doch waren. Die Menschen die mir etwas bedeuteten. Denn auch wenn ich es nicht wahr haben wollen, gab es davon ungeheuerlich viele. Selbst wenn ich nicht der Gefühlsvollste Mensch war. Sie waren alle ein Teil unserer Familie. Lex, Clint, Daniel, Vincent, Gemma, Logan, Bryan- Jasper. Sie alle, die ein Stück zur Normalität zurück gefunden hatten. Ich war nicht Blöd. Ich konnte eins und eins zusammen zählen. Immer und immer wieder setzte ich das Leben von Lillian und unseres Babys aufs Spiel. Ein weiteres Mal. Und dabei war ich mir noch nicht einmal sicher ob ich die Rolle des Vaters spielen konnte. Ich blinzelte müde und antwortete nur zögerlich: „Ja“, brachte ich heiser heraus und presste meine Lippen zusammen ehe ich seufzte. Langsam nickte ich. Ich log, doch im Augenblick spielte das keine Rolle. Ich spürte ihre warmen Finger auf meiner Wange und schloss die Augen. Sie wollte es von mir hören. Wir saßen zusammen in diesem Boot. Doch würden wir das jemals wieder hinbekommen? Ich erhob meine Hand und begann mir ein wenig nervös an der Lippe herum zu streichen. Mein Blick war ein wenig abwesend, doch im Augenblick schwirrten mir so viele Dinge durch den Kopf wie schon lange nicht mehr. „Haben sich die Dinge sehr geändert?“, fragte ich und sah erst jetzt zu ihr. Ihr Blick jagte mir ein schauer über den Rücken. Ich wusste das das hier nicht der Richtige Ort war um darüber zu reden. Doch wann dann? Es kam nur noch mehr Stress auf uns zu, wenn wir uns der Sache nicht Stellten. Mit aller Kraft versuchte ich meine Tränen zu unterdrücken. Diese Schwäche wollte ich mir vor ihr nicht geben. „Zwischen uns?“ Sie wusste was ich meinte. Es kam mir vor wie gestern als ich auf ihrer Einweihungsparty gesessen hatte um sie alle wieder zu sehen- die anderen. Ich hatte von den Plänen von Jasper gehört Lillian heiraten zu wollen und jetzt saßen wir hier. Dinge hatten sich geändert. Doch hatten wir nicht zu voreilig gehandelt? Vielleicht war es schon immer das gewesen was Lillian angezogen hatte. Das Gefährliche. Meine Art zu Leben. Damals war ich noch komplett in meinem Job vertieft. Die Black Hoods- mein Geschäft. Der Teil des Lebens meines Vaters. Doch jetzt war nichts mehr davon über. Sie waren Tod. Ich war (….) Tod. Hatte ich noch eine Aufgabe? Wieso konnte ich mich nicht einfach nur auf das Konzentrieren was vor mir lag? Was stimmte mit mir nicht? Innerlich hatte ich wohl mehr verloren, als mir Lieb war. Immer und immer wieder. „Ich fühl mich einfach so verdammt Nutzlos und Leer. Du kriegst das alles super hin und dann komm ich mit so einer Scheiße.“ Sie musste es nicht leugnen. Sie wusste das dass was ich sagte stimmte. Ein Haus oder ein Umzug würde es sicherlich auch nicht besser machen. Und dann war da auch noch ihr hysterischer "Stalker"- irgendein Verrückter der unsere Kinder ansprach und irgendwelche Bilder von uns machte. Wie sollten wir durch all das Chaos gehen was auf uns zukam?
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Do Dez 13, 2018 12:56 am

LILLIAN Adams

Ich wusste, dass er versuchte Stark zu sein. Ich kannte ihn nun bereits so unfassbar lange, hatte ihn zu seinen Besten und seinen Schlimmsten Zeiten gesehen, war seine Freundin gewesen, und Mal hatte er mich nicht einmal wiedererkannt weil sie ihm irgendwelche Lügengeschichten über mich erzählt hatten. Wir hatten bereits so viel durchgemacht, und irgendwann wurde es wohl an der Zeit dem Ganzen wirklich in die Augen zu blicken und zu sagen, dass es genug war. Waren wir an diesem Zeitpuntk angekommen, an dem wir uns allem stellten, und an dem wir einen Schlusstrich zogen, und dass nur weil wir immer und immer wieder auf die Probe gestellt wurden? Um ehrlich zu sein: ich hatte keine Antwort darauf. Ich wusste nicht wann der richtige Zeitpunkt war, aufzugeben, ob es erst zu einer Situation wie dieser kommen musste, oder ob wir einfach schon viel zu lange in unserer Fantasie verrant waren. Vielleicht hatte das alles hier einfach keinen Sinn, aufgeben aber wollte ich nicht. Bryan brauchte einen Vater. Das Baby brauchte einen Vater. Nicht Jasper, nicht Clint der als cooler Onkel und Vaterfigur dienen sollte. Sie brauchten ihren Vater - Chord. Genauso wie ich ihn brauchte, weil ich das alles nicht alleine schaffen würde. Deshalb war ich doch mit Jasper zusammen gewesen, deshalb hatte ich mit ihm zusammen gelebt. Weil ich alleine doch nicht so stark war, wie ich immer geglaubt hatte. Mit gerunzelter Stirn sah ich Chord an. Woher kamen diese Gedanken so plötzlich? Ob sich die Dinge geändert hatten zwischen uns? Ich wusste es nicht - natürlich hatten sie das, aber weshalb wollte er jetzt darüber sprechen? Ich schluckte schwer, zog mein Bein unter meinen Körper und drehte mich Chord entgegen. Ich wusste nicht wirklich, was er von mir hören wollte, oder was ihm helfen würde. Vielleicht brauchte er auch einfach nur etwas Ruhe von allem, um sich mit seinen Gedanken beschäftigen zu können. Um vom Alkohol und den Pillen loszukommen, etwas was er mir schon so oft und vor so langer Zeit versprochen hatte. Immer noch hatte er es nicht durchgezogen. Er versuchte es, doch jedes Mal aufs Neue scheiterte er, und mittlerweile glaubte ich fast schon das ich der Grund dafür war. Weil ich zu viel von ihm verlangte, und einfach nicht verstand was mit ihm los war. Weil er nicht ansatzweise der Mann war, den ich vor so vielen Jahren kennengelernt hatte. Ich konnte mich immer noch an unser erstes Treffen erinnert, damals im Restaurant mit Clayton und seinem Vater. Er fühlte sich was? Ich schob meine Hand in seinen Nacken, strich mit dem Daumen über seinen Haaransatz und schüttelte etwas den Kopf. "Die Dinge haben sich schon vor langer Zeit geändert Chord. Jetzt darüber nachzudenken bringt nichts," vor allem aber würde es nicht helfen. Er würde sich nur fertig machen. Wir waren ein unschlagbares Team gewesen, ich hatte ihm vertraut und er mir. Und ich hatte ihn geliebt - das war etwas, dass sich nicht im geringsten geändert hatte. Er hatte mir so oft den Arsch gerettet, wortwörtlich, und irgendwann war es klar gewesen, dass ich ihm ebenso hatte helfen müssen. Vielleicht war ich immer noch nicht fertig damit, meine Schulden an ihn zurückzuzahlen. Ich lächelte knapp. "Du bist nicht nutzlos, das warst du noch nie. Du bist einer der stärksten Menschen die ich kenne, und nur weil wir gerade in einer Situation sitzen für die dich dein Vater nie vorbereitet hat heißt das nicht, dass du nutzlos bist. Wir schaffen das hier, wir haben schon so viel geschafft," erklärte ich leise. Weil wir ein unschlagbares Team waren, selbst heute noch. Selbst nach all den Jahren, und nach all dem Streit, und den Beschimpfungen und den Dingen, die zwischen uns vorgefallen waren. Ich schob mich weiter in seine Richtung, ließ die Beine vom Bett baumeln und rutschte letzten Endes gänzlich vom Bett. "Wir schaffen das, wie immer," versicherte ich ihm lächelnd. Ich atmete tief ein und schloss für einen Moment die Augen, da sich doch noch alles drehte. Ausruhen konnte ich mich aber auch zuhause, dazu musste ich nicht hier liegen und einen auf Krank spielen. Ich war nicht krank, ich war nur müde. Chord würde doch auch nicht eine Sekunde darüber nachdenken alleine nachhause zu fahren, und hier konnte er unmöglich auf diesem Plastikstuhl schlafen. Er brauchte doch ohnehin sehr viel mehr als nur ein paar Stunden schlaf.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Do Dez 13, 2018 11:18 am

Chord Heard
Und warum fühlte ich mich dann so Nutzlos an?! Ich wollte etwas tun. Ich wollte für Lillian da sein. Doch wie zum Teufel sollte ich das? Unser eigenes Zuhause war abgebrannt und irgendein irrer Freak war hinter uns her. Wie sollten wir da ein normales Leben aufbauen?! Ich wusste das ich mir für einen richtigen Zusammenbruch wohl den fürchterlichsten Ort hatte ausgesucht, aber im Augenblick konnte ich es einfach nicht zurück halten. Es hatte sich alles aufgebaut und die Sache im Park hatte mir nun endgültig den Rest gegeben. Tränen rannen über mein Gesicht und meine Gestik sowohl Mimik fiel komplett in sich zusammen. Ich schluchzte und begann sofort mein Gesicht mit meinen Händen abzudecken. Das war das Gefühl von Schwäche, welches mein Vater nie wollte das ich es zeigte. Ich wusste, dass es nicht sonderlich oft vor kam, dass Lillian mich weinen sah. Vieles hatte ich über die Zeit versucht zu ändern. Damals war ich ein wirklich Emotionsloses Frack gewesen, doch jetzt wusste ich, dass es erlaubt war Gefühle zu zeigen. Darum hatte sie mich gebeten. Es war ihr Wunsch gewesen. Lillian verurteilte mich dafür nicht, Ich wusste, dass ich ihr gegenüber mehr Gefühle zeigen musste und es „normal“ war. Es war das was unsere Beziehung am Leben hielt. Es zeigte ihr, dass die Dinge mir wirklich nicht egal waren. Ich war verdammt nochmal nicht gut darin. Aus meinen alten Fehlern hatte ich jedoch einiges gelernt. Dieses Mal erschien es mir jedoch noch schlimmer. Ich schien mich kaum wieder ein zu bekommen. Es war kein leises Weinen, wenn ich allein gewesen wäre, hätte ich vermutlich irgendetwas gegen die Wang geworfen um meinem Ärger Luft zu machen. Hier hielt ich mich jedoch Dezent zurück und zog Lillian in meine Arme. „Es tut mir so Leid. Ich weiß das du dir vieles anders vorgestellt hast.“ Und in diesem Punkt brauchte sie nicht zu lügen, denn ich wusste, dass es so war. Sie hätte so vieles bekommen können was ihr zustand um endlich Glücklich zu werden. Obwohl sie sagte dass mich keine Schuld traf und ich mich nicht zu entschuldigen brauchte, tat ich es. Warum war ich eigentlich noch hier? Ich hatte es schon einmal geschafft alles hinter mich zu lassen. Lillian würde jemand neues finden. Einen besseren als mich. Denn es fühlte sich für mich im Augenblick einfach so an, dass ich schuldig war. Doch nach allem was passiert war, wusste ich genauso gut, dass ich sie nicht verlassen konnte. Ich hatte mich erneut darauf eingelassen. Ich liebte Lillian und jetzt bekamen wir erneut ein Baby. Am liebsten hätte ich es irgendwie versucht besser zu machen, doch ich wusste wirklich nicht wie. Wie war mein ein besserer Vater? Besser gefragt: Wie war man ein besserer Mensch!? Ich zog Lillian an mich und vergrub meine Stirn in ihrem Nacken. Ihr Geruch beruhigte mich ein wenig. Ihre ganze Präsens beruhigte mich. Das hatte sie schon immer geschafft. Ich mied ihren Blick und atmete ruhig ein. (sry kurz)
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Do Dez 13, 2018 11:39 am

LILLIAN Adams

Es brach mir das Herz ihn so zu sehen, und nicht ansatzweise zu wissen, wie ich ihm helfen sollte. Um ehrlich zu sein wusste ich so vieles nicht, denn im Moment konnte ich noch nicht einmal genau sagen, was ihn denn nun eigentlich so fertig machte. Das Gefühl das er zu nichts zu gebrauchen war, oder die Tatsache das er sich selbst die Schuld für diese Situation gab, obwohl es nicht ansatzweise stimmte? Ich wusste es nicht, konnte keine Gedanken lesen und in seinen Kopf sehen. Ich wusste nicht, weshalb er so fertig war. Vielleicht lag es einfach an allem, vielleicht war es für ihn ebenso zu viel, wie für das Baby, wie für mich. Ich schluckte schwer und schüttelte den Kopf, brachte ein aufmunterndes Lächeln zu Stande. Ihm war klar, dass es besser werden würde, oder? Er musste es nicht von mir hören, dass das alles hier nur vergänglich war, und wir letzten Endes doch stärker wären als all die Probleme die man uns entgegen warf, oder? Vorsichtig schob ich meine Hände in seine Haare, schlang meine Arme um seinen Körper und schloss die Augen. Es tat gut ihn zu umarmen, und die Welt zu vergessen, selbst wenn der Grund dafür war, dass er mir hier gerade sein wirkliches Gesicht zeigte. Bis jetzt hatte er immer versucht es zu verstecken, stattdessen aber tat er im Moment genau das Gegenteil. Er zeigte mir wie es ihm ging, und er ließ mich teilhaben. Etwas worum ich ihn schon so oft gebeten hatte. Ich atmete tief ein, und wusste um ehrlich zu sein nicht ansatzweise, was ich sagen sollte. Ob ich überhaupt etwas sagen konnte, was das hier denn nun ansatzweise einfacher oder besser für ihn machen würde. Sehr wahrscheinlich brauchte er wirklich einfach Zeit, etwas Zeit um durchzuatmen und sich beruhigen, bis er wieder verstand das es nicht der Weltuntergang war, dem wir gegenüber standen. "Es wird alles wieder gut, versprochen. Du musst dich nicht entschuldigen," versicherte ich ihm leise. Ich hatte mir vieles anders vorgestellt, tat es selbst heute noch, aber letzten Endes waren es eben nur das: meine Vorstellungen, meine Fantasie. Ich erwartete nichts mehr, denn ich wusste dass es doch nie so kam, wie ich es mir wünschte. Es kam nie so, wie wir es wollten, das war schon früher so gewesen, und hatte sich auch heute nicht geändert. Dazu hatten wir wohl früher zu viele Dinge falsch gemacht. Dennoch war ich zufrieden, und dennoch war ich glücklich. War dass das Problem? Ich war ihm nicht böse weil wir nicht etwa das perfekte Leben lebten, dass ich mit Jasper geführt hatte. Es war mir egal - ich wollte und brauchte kein perfektes Leben, wenn ich ihn hatte. Deshalb war doch er hier bei mir, weil ich ihn an meiner Seite wollte und nicht etwa irgendwelchen perfekten Sommerurlaube, oder irgendwelche perfekten Weihnachtszusammenkünfte. Würde ich das wollen, hätte ich mich doch gar nicht erst auf Chord eingelassen, sondern wäre bei Jasper geblieben Langsam strich ich ihm über den Rücken, vergrub meine Nase an seinen Haaren und schloss die Augen. "Es wird alles wieder gut, das verspreche ich dir," flüsterte ich leise. Es war in Ordnung, und es war okay das er sich so fühlte, aber es würde alles wieder besser werden. Das tat es immer. So war es nun einmal, das Leben war ein ständiges auf und ab - für Chord aber schien es mehr ein Herumtümpeln im Abgrund der Menschheit zu sein, als ein Hoch und Tief.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Do Dez 13, 2018 12:02 pm

Chord Heard
Würde es das wirklich werden? Wir zogen bald in das Haus meiner Kindheit zurück. Alleine der Gedanke daran ließ so viele Dinge wieder hoch kommen. Dort hatte alles angefangen.Vermutlich war es daher ja noch nicht einmal schlimm, dass wir dahin zurück kehrten. Vielleicht musste ich mich den Sachen auch einfach stellen. Meinen Ängsten. Konnte es das sein? Ich hatte keinen blassen Schimmer. Ich wusste nicht was es in mir bewirken würde. Ich wusste wer ich war und genauso wusste ich, dass ich nicht aus meiner Haut konnte. Das konnte ich noch nie. Lillian wusste doch gar nicht was sie da sagte, so schön wie es sich auch anhörte. Würde einer der Ärtze oder Schwestern wissen, in welchen Verhältnissen sie war, würden sie sie sofort hier behalten. Auf ihre Worte nickte sehr dezent. Wir mussten nicht darüber streiten selbst wenn ich nicht ihrer Ansicht war. Wir hatten in der gesamten letzten Zeit einfach zu viel durchgestanden. „Vielleicht wird es das“, murmelte ich und entfernte mich von ihr, als ich die Tür wahrnahm. Ein Arzt. Ein wenig beschämt rutschte ich in meinem Stuhl herunter und verdeckte mein Gesicht indem ich es mied genau in sein Gesicht zu sehen. Lillian blieb auf der Matratze zu mir gewandt sitzen. Trotzdem wollte ich nicht, dass es jemand bemerkte. Selbst wenn es sehr schwer zu verstecken war. “Wie geht es uns denn heute?“, fragte er und sah erst jetzt mich an. Sein Gesicht legte sich leicht in falten. War es vielleicht eine Lösung, wenn ich mir Ärtzen über meine Probleme redete? Schließlich wurde ich bald Vater und es schien mir kein bisschen besser zu gehen wie damals. Ich würde den selben Fehler noch einmal begehen und damit alles aufs Spiel setzten. Bei Bryan hatte ich schon den gleichen Fehler gemacht. Ich hatte keine wirklichen Gefühle zu ihm aufbauen können. Erst jetzt wurde es nach und nach besser wo er etwas Älter wurde. Kurz sah ich zu Lillian und ein schauder überkam mich. Wenn ich doch nicht so unglaublich Feige gewesen wäre. Ich konnte nicht. Wenn es darum ging mich jemanden zu öffnen, verspannte sich mein gesamter Körper. In meinem Leben gab es nur Lillian. Ich wusste das ich ihr vertrauen konnte. Dabei war die Gefahr vorbei und trotzdem wusste ich, dass ich wenn ich mit Lillian zusammen war alles Gut werden würde. Vorsichtig streckte ich meine Hand zu ihr aus und ergriff sie. Langsam strich mein Daumen über ihren Handrücken um sie zu beruhigen. Ich würde jetzt keinen Rückzieher machen. Ich wollte für sie da sein. Wenn sie mich jemals in ihrem Leben gebraucht hatte, denn jetzt. Noch war es für mich nicht zu spät. "Geht es ihnen gut Sit?" Ich zögerte, nickte dann jedoch und ließ meinen Blick immer noch gesenkt. Diese Menschen hatten keine Ahnung. Es ging sie absolut nichts an was sich in unserem Leben abspielte. Sie hatten keine Ahnung und würden es nicht verstehen. (Werde erst heute Abend wieder richtig online sein. Das wird hier dauern)
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Do Dez 13, 2018 12:20 pm

LILLIAN Adams

Mir war nie klar gewesen, wie schwer das alles für Chord eigentlich sein musste. Ich hatte vieles verloren, und man hatte mich belogen, jedoch hatte er so viel mehr verloren. Er hatte mehr durchgemacht als ich, und hatte es nie rausgelassen. Er war immer nur wütend geworden, seine Art mit allem umzugehen. Und irgendwann hatte ich es ihm wohl abgesehen, meine Gefühle weggesperrt und mich auf meine Wut konzentriert. Zumindest hatte ich es für eine Weile versucht, bis er mich fortgeschickt hatte. Erst ab da war mir klar geworden, dass ich so nicht weitermachen konnte, dass Bryan irgendwann Antworten haben wollen würde. Ich wusste um ehrlich zu sein nicht, wie ich ihm alles erklären wollte. Es war viel zu viel, um ihm alles zu verschweigen, jedoch ebenso zu viel um ihm alles zu erzählen. Vielleicht würde es ihn ja gar nicht interessieren, und hoffentlich würde er nicht so werden wollen wie Chord es damals gewesen war. Ich wollte nicht noch jemanden an dieses Leben verlieren. Vor allem nicht Bryan. Knapp drehte ich den Kopf zur Seite und sah zur Tür, als diese sich öffnete. Einer der Ärzte die vorhin schon hier gewesen waren, trat ein. Ich atmete tief ein und sah wieder zurück zu Chord, der sich zu schämen schien. Das hatte er früher immer schon getan. Er wollte nicht, das man ihn so sah. Und ich wolte nicht, dass er sich dafür schämte mir seine Gefühle zu zeigen. Ich umschloss seine Finger, seine umschlossen meine. Dennoch sah er den Arzt nicht an. Weshalb? Weshalb fiel es ihm so unfassbar schwer einfach zuzulassen, etwas zu fühlen - und es offen zu zeigen? Ich hob meine zweite Hand etwas an und legte sie ein weiteres Mal an seine Wange, lehnte mich ein klein wenig vor und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. "Es wird alles wieder gut, versprochen." Es war nur ein Flüstern, lediglich für seine Ohren bestimmt. Dem Arzt konnte doch ohnehin egal sein was zwischen uns war, denn Chord war nicht der Grund dafür, weshalb wir nun hier waren. Er trug keine Schuld daran, dass ich unter Stress stand. Ich richtete mich wieder auf, und drehte meinen Kopf wieder dem Aerzt zu. "Wir würden gerne nachhause," gestand ich. Ich woltle nicht noch länger hier bleiben, und Chord wohl ebenso wenig. Krankenhäuser waren doch ohnehin noch nie sonderlich entspannend für mich gewesen, und erst Recht nicht wenn ich an das zurückdachte, was damals passiert war. Langsam rutschte ich etwas vom Bett, blieb aber dennoch vor Chord stehen. Ich drehte mich lediglich etwas dem Arzt entgegen. "Ich bin nicht gerne in Krankenhäusern, und ausruhen kann ich mich auch zuhause," erklärte ich mein Denken. Hier ging es um Stress, oder etwa nicht? Demnach konnte ich mich auch zuhause ausruhen, und musste nicht noch viel länger hier bleiben. "Ich weiß das es auf eigene Gefahr hin ist, aber mein Freund wird mich doch sowieso nicht aus den Augen lassen und aufpassen, dass ich noch nicht einmal an etwas stressiges denke," kurz warf ich Chord einen Blick zu und lächelte. Das wusste ich und das wusste er, und die Ärzte konnten es ebenso wissen. Er würde auf mich aufpassen, weil es genau das war was er immer tat. Das hatte er schon früher getan. "Ich will nachhause," wiederholte ich meinen Wunsch. Ich wollte wirklich nachhause. Ich wollte nicht noch länger hier bleiben, und Chord ging es ebenso. Er schämte sich ja sogar davor, von Ärzten angesehen zu werden.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Do Dez 13, 2018 1:50 pm

Joaquim Jenson
Ich musste meine Arbeit machen. Ich hatte jetzt wirklich keinen Nerv dazu auch noch mit Pete zu streiten. Er wusste ganz genau wieso ich wütend war und er wusste, dass er das selbst zu verschulden hatte. Ich hatte jedes Recht ihn so zu behandeln. Ich hatte jedes Recht nicht mehr mit ihm reden zu wollen, doch ich brauchte ihn hier. Er war der einzige, dem ich wegen Mika Bescheid sagen konnte und er war der einzige, dem ich trotz dieser Sache noch halbwegs vertrauen konnte. Immerhin wusste ich es nun und er war immer noch hier. Noch war er nicht abgehauen und das obwohl ich ihn für versuchten Mordes eindeutig drankriegen konnte. Ich formte meine Hand um den Stift zur Faust und stieß die Luft aus. „Das kannst du nicht wieder gut machen, Peter.“ Er konnte das, was er getan hat nicht wieder gut machen. Er hatte versucht mich zu töten und dabei dafür gesorgt, dass ich erblindete. Ich würde mein restliches Leben nie wieder etwas sehen können. Was erwartete er denn noch von mir? Ich ließ ihn immer noch hier arbeiten. Das war eigentlich schon mehr als man von mir verlangen konnte. Sollte ich ihm jetzt noch hinterherrennen und ihn anlächeln, wenn ich ihm begegnete? Ich wusste einfach nicht mehr was das zwischen uns genau gewesen war. Zuerst hatte er mich offenbar genug gehasst, um mich töten zu wollen und dann plötzlich waren wir Freunde? Nein, niemand konnte mir garantieren, dass er das nicht auch gespielt hatte. „Dann solltest du schnell lernen, dass ich dir wieder egal bin. So wie am Anfang auch. Mein Privatleben geht dich nichts mehr an, Pete, dieses Recht hast du dir verspielt. Ich kann dir nicht mehr vertrauen. Wie sollte ich auch? Das hier ist rein beruflich, also geh einfach mit mir die Dokumente durch.“ Das war immerhin sein Job! Nur deswegen waren wir in diesem blöden Zimmer! Wenn er nicht hier war, um mir mit dem Papierkram zu helfen, dann sollte er eben gehen! Ich konnte nicht gebrauchen, dass wir nun noch mehr Zeit verloren, nur weil er dieses Thema wieder aufrollen wollte. Ich gab mir alle Mühe ihn noch wie jeden anderen Angestellten auch zu behandeln, also wieso wollte er immer noch mehr? Ich ballte meine Hand zur Faust, als er seine Finger auf meine Hand legte. Wieso tat er mir das hier an? Merkte er nicht, dass ich nicht darüber sprechen wollte? Ich wollte das hier einfach über mich bringen und er hielt mich auf! „Genau das ist es ja. Ich dachte, dass ich dich kennen würde, Pete… Aber da habe ich mich geirrt. Du bist der Grund dafür, dass mir etwas passiert ist. Etwas, das mich mein gesamtes, restliches Leben lang beeinträchtigen wird.“ Erwartete er, dass ich das einfach so vergaß? Immerhin war ich es doch, der mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen leben musste. Ich allein war dadurch verletzt worden. Peter konnte mit seinem Leben weitermachen wie bisher auch. Bloß eben nicht mit mir als seinen Freund. Diese Tage waren gezählt. Freunde ließen einander nicht erblinden. „Es ist nicht fair von dir mir jetzt auch noch ein schlechtes Gewissen einzureden. Ich habe jedes Recht sauer auf dich zu sein, Peter!“ Er hatte mir das angetan und jetzt wollte er noch Mitleid dafür, weil ich ihn nicht mehr behandelte wie früher?
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Do Dez 13, 2018 2:55 pm

Keenan Nile
Na ja, ich war kein Hardcore Kiffer. Ab und zu, wenn ich Geld übrig hatte, gönnte ich mir eben ein wenig Entspannung. Es gab Tage, an denen es eben einfach nichts anders ging. Ich wusste nicht, was mit mir nicht stimmte, aber ich wusste, dass es half, wenn ich so zugedröhnt oder betrunken war, dass ich nicht mehr denken konnte. Ja, ab und zu war das einfach nötig. Diese zwischenzeitlichen Attacken gingen eben einfach schneller vorüber, wenn ich kleine Hilfsmittelchen wählte. Aber das hieß nicht, dass ich das regelmäßig machte. Ich hatte die meiste Zeit ja auch kein Geld dafür, also war dies nur sehr selten der Fall. Ein Kerl wie Mr Richards allerdings könnte sich wohl für jeden Tag etwas Koks leisten. Mich würde es nicht wundern, wenn er dieses teure Pulver durch einen Hundert Dollar Schein in seine Nase zog. Zumindest schätzte ich ihn so ein. Er war steinreich, arrogant und viel zu erfolgreich. „Na ja, wirklich Verlass ist auf mich ja nicht. Mit Gras vielleicht sogar eher als ohne, aber keine Sorge… Ich hatte nicht vor meinen neuen Arbeitgebern zu sagen, dass ich mir ab und zu mal einen rauche. Ich hatte vielleicht noch nie einen vernünftigen Job, aber so blöd bin dann selbst ich nicht.“, schmunzelte ich und schüttelte nur sachte den Kopf, weil sie das wirklich gesagt hatte. Ich war mir ja nicht einmal sicher, ob ich überhaupt ein Wort rausbringen konnte. Heute war ich zwar überrumpelt gewesen, weil ich nicht gewusst hatte wo ich gelandet war, aber vermutlich würde ich auch bei dem Termin morgen nicht wesentlich gesprächiger sein. Ich wusste einfach nicht, was ich sagen sollte und vermutlich hätte ich auch nichts Gutes gesagt. Dafür hatte ich ja nun Delilah. Sie half mir unglaublich viel und wenn ich ihr erstmal ihren Anteil geben konnte, würde ich mich sicher auch nicht mehr so schlecht fühlen, weil ich sie dann ja nicht mehr ausnutzte. „Selbstständiger Künstler… Das klingt wirklich gut. Fast schon so als hätte ich mich mit diesem Job die letzten Jahre über Wasser halten können.“, stellte ich leise fest, als ich diese Betitelung auf meinem Bewerbungsschreiben sah. Mein Lebenslauf war… mager. Sehr mager. Dort stand bloß, dass ich im Heim aufgewachsen und dort zur Schule gegangen war und seitdem mein Geld damit verdiente zu basteln. Deswegen versuchte ich in meiner Bewerbung etwas mehr zu reißen. Ich war kein Autor. Ich konnte nicht gut mit Worten umgehen, deswegen war es sehr gut, dass Delilah mir dabei half. Sie formulierte hier und dort einen Satz um, dichtete etwas dazu oder veränderte den Wortlaut, sodass es mir mehr zu Gunsten kam. Erstaunlicherweise wirkte ich in dieser Bewerbung wie ein halbwegs solider, junger Kerl, der ernsthaft die Welt verändern wollte. Wenn man mich dann so betrachtete, kam mir das wie die größte Lüge vor. Ich brauchte dringend neue Klamotten, um diese ganze Geschichte überhaupt glaubwürdig erscheinen zu lassen. Darum würden wir uns morgen als erstes kümmern. Nun kramte Delilah ihre Bewerbung heraus und begann daran herumzuwerkeln. Ich schaute mir an wie sie es machte. Wer wusste wie oft ich noch irgendwelche Bewerbungen schreiben musste? Und sicher wäre Delilah nicht immer dabei um mir zu helfen. Nach einer Weile ließ ich sie dann aber doch allein und gönnte mir die versprochene, heiße Dusche. Oh und wie ich das Wasser hier genoss! Ich duschte so heiß, dass meine Haut ganz rot war. Als ich dann aus der Dusche stieg roch ich nach ihrem Lavendel-Duschgel, aber das war mir jetzt erstmal egal. Ich fühlte mich sauber, auch wenn ich wieder zurück in meine alten Klamotten schlüpfen musste. Ich strich mir die dunklen Haare aus der Stirn und ging zurück ins Wohnzimmer. Ich würde vermutlich auf der Couch schlafen, aber die sah schon um Längen besser aus als meine durchgelegene Matratze.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Do Dez 13, 2018 3:28 pm

DELILAH Thompson

Es war nicht anstrengend genug um mir das Gefühl zu geben, Menschen zu helfen wäre nicht die Zukunft für mich. Ich mochte Menschen, und ich mochte es meine gute Laune mit diesen zu teilen. Selbst wenn das bedeutete, dass ich mich möglicherweise darauf einstellen musste, Probleme in mein Leben zu lassen. Schmunzelnd druckte ich unsere Unterlagen gleich in Dreifacher Ausgabe aus - eine für Mr Brody und eine für Mr Richards, und eine konnten sie dann wohl noch herumliegen lassen, sollten sie ihre einfach irgendwo verlegen. Weshalb hatte ich bloß ja zu diesem ganzen Deal gesagt. Ich war weder Künstlerin, noch seine Managerin, und auch wenn Mr Richards Recht damit hatte dass ich ja eigentlich nicht für sie sondern für Keenan arbeiten würde, war ich nicht mit dem Gedanken einen neuen Job zu bekommen, in dieses Gespräch gegangen. Erst Recht nicht wenn ich darüber nachdachte, dass ich mir wohl Gedanken darüber machen musste wie ich Keenan denn nun vermarkten wollte. Das wollte ich nicht. Ich wollte ihm helfen, aber letzten Endes wollte ich das er es doch aus eigener Kraft schaffte. Wahrscheinlich würde ich ihm doch immer wieder auf die Beine helfen müssen, und sehr wahrscheinlich würde er nichts Positiv sehen, aber das hieß noch lange nicht, dass er es nicht schaffen würde. Er wäre schon bald aus seinem Loch geklettert und in einer normalen, für ihn passende Wohnung. Vielleicht ja sogar hier irgendwo in der Nähe. Ich heftete die Unterlagen in meiner Mappe ab, die ich in meiner Tasche verschwinden ließ, und meine Schlüssel auch sogleich hienin warf. Es sah eigentlich alles ganz gut aus, und für seine Bewerbung konnte Mr Richards Keenan nun wirklich nicht nicht nehmen. Er hatte doch schon von Anfang an keinen sonderlich guten Eindruck von ihm gehabt, aber wenigstens sah er das er nicht Obdachlos war. Eine Handynummer hatte er dann aber doch nicht. Genauso wenig wie eine E-Mail Addresse. Vor morgen musste ich mir wohl doch noch einiges überlegen, zumal ich nicht ansatzweise eine Idee hatte, was denn nun auf mich zukommen würde. Erwartete Mr Richards wirklich, dass wir morgen nur kurz ins Büro kamen um einen Vertrag zu unterschreiben den wir nicht einmal gelesen hatten? Das war doch ein Test, oder? Das musste doch ein Test sein, schließlich hatte er sich heute auch nicht einfach so abspeisen lassen. Stattdessen hatte er mir die Stirn geboten - oder ich ihm? Eigentlich war es ja eine ganz nette Abwechslung einmal jemandem gegenüber zu stehen, der nicht nur an Alkohol dachte, denn auf andere Männer war ich hier doch noch nicht getroffen. Das lag wohl einfach daran, dass ich Männer hier doch nur in Pubs getroffen hatte, und Leute wie Mr Richards fand man dort nicht. Ich nahm meinen Laptop und räumte diesen wieder weg, ehe ich die zwei Tassen zurück in die Küche trug und in die Spühle stellte. Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, und Keenan sah lachte ich auf. Sein Gesicht war rot, seine Haare standen ab, und er sah wie gekocht aus. Wie heiß hatte er das Wasser bitte eingestellt, dass er nun so aussah? "Was hast du da drinnen gemacht? Du solltest duschen, nicht kochen," stellte ich lachend fest. Scheinbar hatte er aber doch wirklich das getan. Ich schmunzelte und lief an ihm vorbei, ließ mich wieder auf die Couch sinken und atmete laut aus. "Was hältst du davon wenn ich die Verträge morgen abhole und wir sie hier durchgehen, bevor wir irgendetwas unterschreiben?" Ich lehnte den Kopf zurück und sah zu Keenan. Es war wahrscheinlich wirklich nicht gut wenn wir irgendetwas unterschrieben, von dem wir keine Ahnung hatten. Genau das würden wir aber doch tun.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Do Dez 13, 2018 7:57 pm

Keenan Nile
Diese Dusche war unglaublich gewesen. Ich hatte sicher schon einige Tage nur kalt geduscht und hatte mich fast schon daran gewöhnt. Als ich nun also die Chance gehabt hatte eine Dusche mit heißem Wasser zu nehmen, hatte ich das wörtlich genommen und das Wasser schön heiß gedreht. Es war schon fast an der Schmerzgrenze gewesen, aber ich hatte es genossen, scheiße! Ich kam lächelnd aus dem Bad, als mich Delilah wieder auffing. Sie schien ziemlich amüsiert über meinen Anblick zu sein. Ja, wenn ich frisch aus der Dusche kam, waren meine Haare eine reine Katastrophe. Sie standen in alle Richtungen ab und gaben nicht eher Ruhe, bevor ich sie gekämmt hatte, aber ich konnte ja nicht einfach so ihre Bürste benutzen ohne sie vorher nicht zumindest gefragt zu haben. Vor allem aber amüsierte sie sicher mein rotes Gesicht. Ja, der Wasserdampf hatte meine Haut ein wenig gereizt, aber es fühlte sich unglaublich gut an! Ich schmunzelte und zuckte leicht die Schultern. „Die Chance bietet sich mir nicht so oft, das musste ich doch ausnutzen.“ Ich hatte ja nicht gekocht. Ja, es war heiß gewesen, aber eben gerade richtig. Ich strich mir die Haare irgendwie aus der Stirn und sah zu ihr, als sie sich auf die Couch setzte. Ich ging ihr nach und ließ mich neben sie sinken, als sie mich fragte, was ich davon hielt, wenn wir die Verträge mit nach Hause nahmen, um sie erstmal vernünftig durchzulesen. „Du willst sie abholen? Also müsste ich gar nicht dorthin? Das wäre schon mal super…“ Dann könnte ich mir erstmal das Geld für neue Klamotten und vielleicht einen Haarschnitt sparen und mehr in die Utensilien stecken, die ich für die Skulpturen brauchen würde. Vorerst jedenfalls. Wenn ich die Unterschrift hier auf den Vertrag setzen konnte, würde ich Mr Richards nicht nochmal unter die Augen treten müssen. Dieser Kerl bereitete mir irgendwie Sorgen. Ich konnte ihn nicht leiden und ehrlich gesagt wäre ich froh, wenn ich nach den ganzen finanziellen Regelungen nur noch mit Mr Brody zu tun hatte. Aber das war vermutlich Wunschdenken. Ich schürzte leicht die Lippen und nickte. „Ja, wir sollten ihn gut durchlesen. Ich kenn mich allerdings nicht zu gut mit diesen Klauseln aus und so.“ Aber ich vertraute ihr. Delilah war etwas bodenständiger als ich. Sie wusste sicher was zu tun war und worauf sie achten sollte. Also würde ich mich auf sie verlassen können, wenn ich diese Unterschrift setzte. Delilah war eben ein durch und durch guter Mensch. Ganz im Gegensatz zu mir manchmal. „Dann kann ich den Shoppingtrip morgen vielleicht abblasen. Dann müssten wir nur ein Konto bei der Bank anlegen gehen.“ Mir käme das ganz gelegen. Ich stand nicht so auf den stressigen Alltag. Viel lieber war ich den Tag über zu Hause und werkelte an Skulpturen herum, wenn mir gerade danach war. Ich streckte mich leicht und gähnte müde, ehe ich den Kopf auf die Rückenlehne des Sofas legte. „Wir haben wohl viel vor morgen, oder? Vielleicht sollten wir uns dann hinlegen. Ich hab die letzte Nacht nicht besonders viel Schlaf bekommen.“ (Sorry ._.)
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Do Dez 13, 2018 8:26 pm

DELILAH Thompson

[Neuer Link] Mir war eigentlich klar, dass Mr Richards wohl kaum sonderlich erfreut darüber wäre, dass ich alleine auftauchte um die Verträge zu holen. Er wollte diese Zusammenarbeit schnellstmöglich offiziell und auf Papier haben, und dazu gehörte nun einmal ein ganz gewöhnlicher Vertrag. Jedoch kannte ich diesen nicht, ebenso wenig wie ich wusste was für Kleingedrucktes eine Umweltschütz-Gruppe denn so in einen Vertrag eines Freelance-Künstlers packte. Vor allem aber traute ich Mr Richards nicht, denn er hatte schon gezeigt was er davon hielt wenn irgendwelche Leute unaufgefordert in sein Büro traten - oder in das von Mr Brody. Unaufgeforderte Ideen konten aber doch eigentlich ziemlich gut sein, vor allem für einen Firm wie sie es waren. Und Mr Brody hatte ja nun auch nicht so abgeneigt ausgesehen. Für einen Moment blieb ich vor dem Gebäude stehen und sah an der Fassade hoch, ehe ich meine Tasche etwas enger unter meinen Arm schob und mich auf den Weg hinein begab. Ich musste nur die Verträge holen, ihm unsere Bewerbungsunterlagen überreichen und könnte wieder gehem. Er hätte ohnehin keine Zeit, so beschäftigt wie er gestern gewirkt hatte. Eigentlich war es schon fast eine Überraschung gewesen, dass sie nicht gelangweilt herumgesessen waren, denn selbst nach etwas Research im Internet hatte ich nicht viel über diese Gruppe Aktivisten gefunden. Sonderlich viel hatten sie noch nicht erreicht, sie also mit Greenpeace zu vergleichen war wirklich nicht sonderlich klug. Selbst wann sie irgendwann einmal die nächste große Nummer sein wollten. "Ich habe einen Termin bei Mr Brody und Mr Richards? Wegen dem Künstlers gestern?" erklärte ich am Infodesk im Eingangsbereich und lächelte Mrs Winters fröhlich zu. Wahrscheinlich hatte sie auch wirklich keinen sonderlich angenehmen Tag, schließlich saß sie den lieben langen Tag einfach nur hinter ihrem Schreibtisch und starrte dem Verkehr entgegen. Mrs Winters kündigte mich wie gestern bereits an, indem sie zum Hörer griff und oben anrief, ehe sie mich hochschickte. Dieses Mal schien es aber nicht etwa in Mr Brodys Brüo zu sein. Vielleicht hatte der aber auch einfach etwas anderes zutun, immerhin ging es hier auch nur ums Rechtliche, und das fiel wohl unter Mr Richards Arbeitsaufgaben oder? Ich schob mir meine Haare über die Schulter, zupfte an meiner Bluse und klopfte an die Tür, ehe ich nach dem ertönen seiner Stimme eintrat. "Schönen guten Tag Mr Richards," begrüßte ich ihn lächelnd und schloss sogleich die Tür hinter mir. (Nächster wird wieder länger & besser)

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Do Dez 13, 2018 9:07 pm

Carson Richards
Mich nur auf diesen Künstler vorzubereiten war nicht mein Job. Ich hatte zwischendurch wirklich besseres zu tun. Manchmal fragte ich mich wirklich wieso ich diesen Mist hier in dieser winzigen Firma machte. Klar, ich wollte Publicity, aber hätte ich nicht bei einer größeren Organisation anfangen können, wo auch mehr Anwälte und Leute aus der Buchhaltung arbeiteten? Dann würde nämlich wesentlich weniger Arbeit an meinen Händen kleben. Immerhin machte ich das hier nicht, weil es mir so unglaublich Spaß machte, sondern weil ich gut dastehen wollte. Bloß deswegen war ich hier und dafür war es doch recht viel Arbeit. Immerhin kümmerte ich mich ganz allein um die gesamte Rechtslage der blöden Firma und sollte dann auch noch einen Vertrag für diesen Künstler aufstellen, weil unsere Buchhaltung dafür nicht zuständig war - oder besser gesagt, es sich nicht zutraute. Also blieb ich an dem Tag länger im Büro, machte diesen dämlichen Vertrag fertig und klatschte alle möglichen Standardklauseln hinein. Natürlich sicherte ich uns genügend ab. Immerhin wollte ich durch diesen Vertrag verhindern, dass wir verklagt wurden und ich als Anwalt damit noch mehr Arbeit an der Backe hatte. Eigentlich wäre es nur fair gewesen, wenn Mr Brody sich um diesen Mist hier hätte kümmern müssen. Immerhin war es sein Job jemanden einzustellen, um uns besser vermarkten zu lassen und bloß weil er es nicht hinbekam, musste ich mithelfen. Tja, diese Firma war eben wirklich der letzte Dreck. Vielleicht sollte ich wirklich darüber nachdenken mir eine Stelle in einer etwas angeseheneren, größeren Firma zu suchen. Dummerweise nur sah es besser aus, wenn ich mich um die kleinen Einsteigerfirmen kümmerte. Man konnte eben nicht alles haben. Ich seufzte und lehnte mich zurück, ehe ich auf die Uhr sah. Der Künstler und seine Managerin sollten jeden Augenblick eintreffen. Ich rief also nochmal Mr Brody an, erklärte ihm die Details des Vertrages, den ich aufgesetzt hatte und ging sie mit ihm durch. Er hatte keine Einwände - natürlich, der Kerl war ja auch vollkommen unbrauchbar. Ich druckte die Verträge also aus und machte mir noch einen Kaffee, ehe es an der Tür klopfte. „Herein.“, rief ich, stellte die Tasse an meinen Platz und verschränkte die Arme vor der Brust, als die kleine Rothaarige von gestern wieder reinkam. Allerdings folgte ihr diesmal kein zwielichtig aussehender Typ. „Nanu? Wo haben Sie denn ihren Freund gelassen?“, fragte ich sie und setzte mich auf den Schreibtischstuhl, ehe ich auch auf den Stuhl mir gegenüber deutete, damit sie sich hinsetzte. „Sie können mich gerne Carson nennen. Immerhin werden wir ab heute eine Weile miteinander zu tun haben.“, stellte ich fest und schenkte ihr ein charmantes Lächeln, ehe ich an meinem Kaffee nippte. „Gut… da Sie allein gekommen sind, gehe ich davon aus, dass Sie die Verträge gern zu Hause in Ruhe einsehen möchten? Immerhin brauchen wir die Unterschrift des Künstlers persönlich… Soll ich ihn also mit Ihnen kurz durchgehen? Ich könnte Sie zu einem Kaffee einladen, dann wäre der Stoff nicht so trocken und langweilig.“, schlug ich vor und zwinkerte ihr kurz zu. Ja, es war sehr offensichtlich, aber bei vielen Frauen zog das eben ganz gut. Sie schien mir zwar nicht wie jede andere Frau zu sein, aber auch sie hatte gewisse Bedürfnisse zu stillen, oder? An einem Kaffee war ja nichts verwerfliches.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Do Dez 13, 2018 9:33 pm

DELILAH Thompson

Ich hatte zugegeben keine Ahnung von dem hier. Ich kannte mich nicht mit dem Gesetz aus, wusste nicht was eigentlich im Kleingedruckten irgendwelcher Verträge stand, wollte eigentlich noch nicht einmal ansatzweise versuchen mir Gedanken darüber zu machen. Diese Dinge waren mir zu trocken, und Mal außen vor gelassen, wie unfassbar hammer Annalise Keating in How To Get Away With Murder mit dem Gesetz spielte, und doch jedes Mal einen Ausweg fand, wollte ich nicht so viele Jahre meines Lebens mit irgendetwas Trockenem wie verträgen und Anwaltsaufgaben zutun haben. Ich war kein Anwalt, war keine Managerin, und erst recht nicht für diesen Job als Vermittlerin geschaffen. Eigentlich hatte ich nur gehofft Keenan etwas unter die Arme greifen zu können, und ihm etwas mehr Geld liefern zu können als dreißig Dollar. Nun musste ich einen Vertrag unterschreiben, in den Mr Richards wohl einige Fallen geworfen hatte. Er wollte sich und diesen Betrieb einen Ausweg sichern, und übel konnte ich es ihm nicht nehmen, immerhin ging es hier um eine Menge - jedoch wollte ich ebenso wenig, dass Keenan in eine Falle trat, oder ich mich letzten Endes vor Gericht vor irgendjemandem verantworten musste wenn ich es nur gut gemeint hatte. Schmunzelnd sah ich Mr Richards an, der sich gerade hinter seinen Schreibtisch setzte und mir deutete mich ebenfalls zu setzen. Zuerst aber erkundigte er sich nach Keenan. Eigentlich hatte ich schon mit dieser Frage gerechnet. Ich zuckte lächelnd die Schultern und ließ mich auf den Stuhl sinken, meine Tasche legte ich neben meinen Beinen ab, die ich überschlug. "Dort wo ein Künslter hingehört, er arbeitet an seinen Skulpturen." Das war eine glatte Lüge. Er hatte noch nicht einmal die Materialien um jetzt an weiteren Skulpturen zu arbeiten, das musste Mr Richards aber nicht wissen. Er dachte ohnehin schon nichts Gutes über Keenan, und hatte ihm gestern noch indirekt unterstellt die Skulptur ebenso gut geklaut haben zu können. Auch wenn er gesagt hatte, dass er es Keenan nicht unterstellen wollte. Dennoch hatte er es angesprochen, also hatte er doch daran gedacht und ihn dafür verurteilt wie er herumlief. Nicht jeder konnte in Anzug durch die Stadt laufen, und gut dabei aussehen. Er sah gut aus, das taten aber die meisten Männer die auf sich achteten. Trotzdem wusste er wohl auch einfach mit seinem Aussehen und Charme umzugehen. Ich kannte Männer wie ihn jedoch, und eigentlich wusste ich mich nicht auf sie einzulassen, wenn ich nicht gerade selbst der Meinung war nichts weiter als einen Flirt zu brauchen. Im Moment brauchte ich aber auch nichts weiter als einen Flirt. "Delilah. Versuchen Sie erst gar nicht den Song mit ins Spiel zu bringen, sonst muss ich Sie schlafen," antwortete ich breit grinsend. Man hatte schon vieles versucht, vor allem aber kam doch eigentlich so ziemlich jedes Mal wenn ich mich irgendwo hier in New York vorstellte jemand an und sang mir die ersten Zeilen des Refrains dieses dummen Songs vor. Es musste doch wirklich sehr viel mehr Delilah's hier in New York geben als nur mich, oder? Weshalb gab es keine Songs über irgendwelchen anderen Menschen, mit denen ich ihnen die Flügel stutzen konnte. Meist waren es aber auch noch die Leute zuhause, die ihren Anruf mit Hey there Delilah begannen. Ich lehnte mich zurück und sah Carson an, lachte etwas auf. Er wollte was? Mit seiner Vermutung das ich nur gekommen war, um die Verträge zu holen, lag er richtig, dass er sie mit mir aber auch noch durchgehen wollte, war neu. Tat er das mit all seinen Geschäftspartnern? "Sie wollen die Verträge mit mir besprechen, und Kaffee trinken?" fragte ich ihn amüsiert. Eigentlich klang es doch sehr viel besser als hier herumzusitzen, oder die Verträge mit Keenan durchzugehen und absolut keine Ahnung zu haben, wie ich ihm alles erklären sollte. Nickend lehnte ich mich ihm etwas entgegen, schob mir die Haare wieder über meine Schulter und lächelte. "Kaffee klingt doch gut. Die Verträge würde ich trotzdem gerne mit nachhause nehmen und in aller Ruhe noch einmal durchgehen," das war ebenfalls eine Lüge. Ich wollte sie nicht in aller Ruhe durchgehen, mir blieb aber wohl kaum etwas anderes übrig. Ich beugte mich zu meiner Tasche, und holte die Mappe mit unseren Bewerbungsunterlagen hervor, die ich Mr Richards -Carson- über den Schreibtisch reichte. "Die Bewerbungsunterlagen, wie Sie wollten. In dreifacher Ausgabe damit Sie sie mit Mr Brody und Ihren Servern teilen können," schmunzelte ich und zuckte dabei die Schultern. Ich lehnte mich wieder zurück, legte meine Arme auf den Armlehnen ab und schürzte die Lippen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Fr Dez 14, 2018 5:04 pm

Carson Richards
An sich fand ich leider kein bisschen Freude an diesem Vertrag, den ich heute zu Stand bringen sollte. Mich interessierte der heruntergekommene Schrott-Künstler nicht im Geringsten. Eigentlich hatte ich von Anfang an nicht mit Brody an diesem Mist zusammenarbeiten wollen, aber dieser Kerl war leider absolut unfähig. Wenn es jemand schaffte diese mickrige Firma in den Ruin zu treiben, dann war er es. Und da das dann am Ende schlecht auf mich zu sprechen kam, kümmerte ich mich lieber darum. Doch Freude fand ich deswegen noch lange nicht daran. Allerdings versüßte mir die kleine Rothaarige diesen ganzen Deal. Sie war frischer Wind in dieser öden Firma und da ich heute wirklich nicht besseres zu tun hatte als diesen Vertrag unter Dach und Fach zu bekommen, wollte ich das hier doch ein wenig genießen. „Ach Sie haben ihn im Atelier gelassen? Sie sind ja ganz schön gerissen. Sie hatten gar nicht vor diesen Vertrag heute zu unterschreiben. Na ja, schlau ist das alle mal, auch wenn das für mich einen kleinen Aufschub bedeutet. Ich kann bei ihrer guten Organisation aber doch sicher damit rechnen, dass die unterschriebenen Verträge morgen hier eintreffen, oder?“ Gut, das war ein wenig ironisch gemeint. Sie war mir auf den ersten Blick schon recht chaotisch vorgekommen, aber ich glaubte, dass sie ein sehr verlässlicher Mensch war. Immerhin schleppte sie einen Obdachlosen mit sich herum, damit er einen Job fand. Das würde nicht jeder tun. Ich zum Beispiel definitiv nicht. Das Ding war nur, dass die Leute das gern von mir erwarteten. Sie war die Art Gutmensch, die nie mit schlechten Schlagzeilen rechnen müsste. Aber gerade weil sie so nett war, war sie sicher auch nicht sonderlich erfolgreich. So lief die Welt eben. Es kamen immer die falschen an die Macht. Etwa wie mein Vater oder ich. Ja, ich bestritt es ja gar nicht. Ich war kein guter Mensch. Ich lehnte mich zurück, schlug ein Bein über das andere und stützte meinen Ellenbogen auf der Armlehne ab, während ich sie betrachtete. „Halten Sie mich denn für jemanden, der anfängt zu singen, nur weil Sie einen Namen haben? Das Lied ist sowieso nicht so mein Ding. Viel zu monoton und deprimierend. Das passt gar nicht zu Ihnen, wenn ich das so sagen darf.“ Nein, sie strahlte die volle Portion Lebensfreude aus. Dieser triste, öde Song passte eben einfach nicht zu ihr. Deswegen hatte ich sie wohl auch damit nicht in Verbindung gebracht. Mein Angebot einen Kaffee trinken zu gehen nahm sie erstaunlicherweise sofort an. Ich hob also kurz überrascht eine Augenbraue, dann grinste ich. „Sehr gut. Das Café die Straße herunter ist ganz gut. Und wenn Sie die Verträge zu Hause durchgehen wollen können wir uns auch über weitaus interessantere Dinge unterhalten.“, schmunzelte ich und schickte die beiden Verträge ebenfalls zum Drucker ab, nahm sie heraus und tackerte sie zusammen, ehe ich sie ihr in eine Klarsichtfolie schob und reichte. Im Austausch dafür bekam ich dann auch die Bewerbungsunterlagen, die ich auf meinen Schreibtisch legte. „Sehr gut. Damit wären die Pflichten für heute getan. Also… wie trinken Sie Ihren Kaffee denn so?“, wich ich nun vom Geschäftlichen ab und stand auf. Ich strich meinen Anzug glatt, schob den Stuhl heran und ging um den Tisch herum. Vielleicht würde dieser Tag ja doch noch interessanter werden als zu Anfang gedacht.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Fr Dez 14, 2018 6:00 pm

DELILAH Thompson

Ich hatte nie von einem Atelier gesprochen, oder? Schmunzelnd zuckte ich die Schultern und gab ihm somit keine wirkliche Antwort, denn wissen wo Keenan denn nun wirklich war, musste Mr Richards nicht. Ich konnte ihm wohl kaum sagen, dass ich den Künstler bei mir in der Wohnung zurückgelassen hatte, damit er Müll sammeln gehen konnte bis ich zurück war. Wobei ich noch nicht einmal wirklich sagen konnte ob Keenan denn nun überhaupt bei mir sein würde - ich hoffte schon, denn sonst müsste ich zu seiner Wohnung um ihn zu holen, damit wir die Verträge durchgehen könnten. Ich schätzte schon, dass Keenan in meiner Wohnung auf mich wartete. Er musste doch wohl aber auch selbst merken, dass es bei mir gemütlicher war als in einer kalten, nassen Wohnung im Ghetto. Zwar war ich nicht hier her gekommen um die Verträge zu unterschreiben, gestern aber hatte ich doch geglaubt es zu tun. Ich wollte Keenan bloß nicht in einen Knebelvertrag stecken, und möglicherweise ging es auch ein klein wenig darum mein Image bei Mr Richards nicht ganz so dümmlich und naiv wirken zu lassen. Ein klein wenig zu flirten schadete nun auch wirklich nicht, auch wenn ich nicht glaubte Mr Richards dadurch irgendwie zu etwas bringen zu können, das er für schlechtes Geschäft hielt. Ich lachte mit gerunzelter Stirn über seine Worte, schüttelte auch sogleich die Worte. "Zu monoton und deprimierend, huh?" Er würde nicht gleich anfangen zu singen, nur weil mein Name dem eines Songs glich. "Was würde denn zu mir passen?" fragte ich schmunzelnd. Ich war ganz seiner Meinung, deprimierend und monoton passte eindeutig nicht zu mir. Dazu lachte ich viel zu gerne. Das hieß aber noch lange nicht, dass ich es nicht auch einmal etwas langsamer mochte. Bei Musik aber lag es mir wohl doch nicht so Recht, monoton und deprimierend zu hören. Mr Richards sah überrascht aus, als ich zusagte. Was, hatte er etwa gedacht das ich nein sagen würde? Wer trank nicht gerne Kaffee in netter Gesellschaft - die gut aussah noch dazu? Ich kannte wohl kaum eine Frau die sein Angebot abgeschlagen hätte, und es war nun wirklich nicht so als hätte ich etwas Besseres zutun. Ich lachte etwas auf, und nun war ich es die die Augenbraue hochzog. "Ist das ein Versuch mich kennenzulernen?" Wahrscheinlich. Was sonst meinte er mit interessantere Dinge - alltägliche Dinge wohl kaum. Mein Alltag war nicht sonderlich spannend, meine Abende hingegen sehrwohl. Die verbrachte ich aber meist auch mit Dingen, die Menschen in meinem Alter nun einmal taten. Mr Richards hingegen vertrieb sich die Zeit wohl eher mit Oper, teurem Wein aus dem Priorat, und frühem ins Bett gehen. Ich schätzte ihn nun wirklich nicht so ein als würde er sonderlich viel Zeit mit Party oder Gesellschaftlichen Zusammenkünften verbringen - außer es ging um irgendeine Gala. Schmunzelnd stand ich ebenfalls auf und nahm meine Tasche, folgte ihm zur Tür. "Sie wollen jetzt aber nicht wirklich so Kaffee trinken gehen oder?" Doch eigentlich sah es so aus als hätte er genau das vor. Lachend blieb ich stehen und sah ihn an. Er sah ja ganz gut aus in seinem Anzug, aber eindeutig zu zugeknöpft - und viel zu offiziell. Schmunzelnd trat ich näher, öffnete sein Jackett und schob es ihm über die Schultern. "Die Krawatte können Sie auch etwas lockern, es wird Sie schon niemand dafür bestrafen," fügte ich hinzu. Ich grinste ihn breit an, hielt ihm sein Jackett entgegen und zuckte die Schultern. "Meinen Kaffee trinke ich mit etwas Milch." Das war ja seine eigentliche Frage gewesen. Das Geschäftliche war geklärt, demnach konnte er auch ein klein wenig lockerer. Er musste sich nun wirklich nicht ganz so viel Mühe geben um gut auszusehen, das tat er auch so schon.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Fr Dez 14, 2018 7:15 pm

Pete Connors
Wer redete denn hier von einem schlechten Gewissen?! Schlagartig klang Joaquim wie ein kleiner Junge, der ratlos nach Antworten suchte. Hörte er sich denn selbst nicht zu? Ich machte ihm alles andere als ein schlechtes Gewissen. Ich wollte mit ihm über die Dinge sprechen die passiert waren. Das was er zu mir sagte war Quatsch. Als ob ich mich darüber amüsieren würde was er fühlte. Natürlich konnte ich mir vorstellen wie es ihm erging, doch auf der anderen Seite wusste er nun die volle Wahrheit. Wir hatten damals vor gehabt seinen Vater zu stürzen um all die Dinge zu verhindern. Josef hatte es gewusst. Er hatte seine Familie von der Tyrannei befreien wollen. Er hatte seinen Vater stürzen wollen. Genauso wie er seinen Vater gestürzt hatte. Niemals hatte dieser Anschlag ihm persönlich gegolten. Niemand von uns hatte es kommen gesehen. Niemand von uns hatte dies zu verantworten. Er war ganz schön Naiv, wenn er geglaubt hatte, dass ich das nach allem was was riskierte. Joaquim war mir nicht egal und er konnte behaupten was er wollte, egal war ich ihm auch nicht. Niemals würde er mich weiter so nah an sich heran lassen wenn dem nicht so war. „Ich mache dir ein schlechtes Gewissen?“, fragte ich skeptisch und musterte ihn mit hochgezogener Augenbraue. Das glaubte er ja wohl selbst nicht. „Du hältst mich so gut wie immer auf Abstand! Nur falls es dir noch nicht aufgefallen ist, wir haben den ganzen Mist nicht ohne Grund mitgemacht.“ Zudem hatte ich mit ihm schon darüber reden wollen. So viele Male! Doch er ließ mich nicht mehr an sich heran. Natürlich konnte ich seine Argumente auch verstehen, aber konnten wir nicht einfach so miteinander umgehen wie früher?! Wenn ich ihn hätte Töten wollen, hätte ich es mit Sicherheit schon längst getan, ich war besser als die anderen Jungs die er um sich tummelte. Ich war für solche Dinge ausgebildet worden. Zusätzlich konnte ich Joaquim wirklich gut einschätzen. Ich sah doch, dass es ihm zu schaffen machte und er jemanden brauchte. Selbst wenn es nur zum Reden war. Die ganze Arbeit wuchs ihm langsam aber sicher über den Kopf! Wie konnte er dabei noch Mensch bleiben?! Er brauchte mich, ohne das er es zugab. Und obwohl er mich jeden Tag so verdammt weit von sich fern hielt, ließ er doch nur mich näher an sich heran. Er vertraute mir soweit, dass er mich zu seinem persönlichen Assistenten machte. Was war also sein Problem? Ging es eher um die Gefühle bei der Sache? Das ich sein Vertrauen Missbraucht hatte? „Wir reden nie drüber, wie soll etwas jemals wieder in Ordnung kommen, wenn wir nicht darüber reden?! Glaubst du wirklich immer noch ich habe das ganze gemacht, weil ich dich umbringen wollte? Oder weil ich keine Gefühle habe?! Die ganze Sache hat dir nicht gegolten!“, versuchte ich ihm ein weiteres Mal klar zu machen doch das wusste er ja schon. Es war wie ein Kampf gegen Windmühlen, egal wie oft ich versuchte ihm diese Dinge klar zu machen, es würde nie etwas bewirken. Ich zögerte als ich sah wie er den Stift in seiner Hand feste in der Faust umschloss. Er war immer noch so verdammt angespannt. Das war er immer wenn es um dieses Thema ging. Vorsichti erhob ich meine Hand und umschloss seine. „Ich würde dir nie etwas antun.“ Und das musste er mir einfach glauben! Ich war kein schlechter Kerl und aufrichtig genug, dass er mir vertrauen konnte. Schließlich war ich auch nicht sauer auf ihn. Sauer auf das, was er mit mir abgezogen hatte. Im eigentlichen Sinne hatte er mich schließlich nur benutzt um seine Gefühle zu neutralisieren. Mika war fort und er hatte sich an das nächst beste geklammert um nicht alleine zu sein. Er hatte mich benutzt. Hatte er sich für diese Sache jemals bei mir entschuldigt? Jetzt wo Mika wieder da war, wurden die Dinge die zwischen waren einfach  Tod geschwiegen. Meinte er, dass ich mich deswegen beschwerte? „Warum bin ich noch hier, wenn du mich so sehr hasst?“, fragte ich eindringlich und erwartete wirklich eine Antwort. Nach allem was passiert war erwartete ich sogar von ihm, dass er mir eine Antwort stand. "Du hast mir nie eine Antwort darauf gegeben. Also reden wir drüber."
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Fr Dez 14, 2018 7:41 pm

Chord Heard
Es fühlte sich seltsam an wieder hier in der alten Villa meiner Kindheit [Link] zu sein. Dabei kam es mir vor wie gestern, als wir alle Zeit hier drinnen verbracht hatten. Wir alle- die ganze Familie. Obwohl wir hier in den Hamptons waren, wirkte die Lage des Hauses immer noch sehr bedrückend. Nichts von dem hier war so mayestätisch, wie es mit den anderen Villen am Strand gewesen war. Die Hamptons waren in diesem Teil der Stadt immer ein wenig zu kurz gekommen, aber mein Vater hatte seine Prioritäten immer darauf gesetzt, dass wir uns ein wenig bedeckter hielten. Alles hier war recht altmodisch verankert. Hier störten keine Nachbarn, kein bedingter Nahverkehr und die Lage war abgeschottet durch dichtes Grün. In meinen jüngsten Tagen hatte ich immer draußen zwischen den Büschen und Bäumen gespielt, ich konnte mich noch sehr gut daran erinnern.  Die Bilder waren so frisch, als wäre es gestern gewesen. Mein Blick lag auf Logan der seine Koffer von Jaspers Wagen den holprigen weg herauf trug. Ich wusste immer noch nicht ob es eine Gute Idee war zurück zu kehren. Das Haus war inzwischen bewachsen, hatte vermutlich schäden mit sich getragen und ob wir Strom hatten war auch noch nicht sicher. Mein Vater hatte das gesamte Grundstück aufgekauft, doch solange wie dieses Haus unbewohnbar gewesen war hatte es bestimmt auch seine Guten Tage hinter sich gelassen. Ich hatte wirklich keine Ahnung wie Lillian sich das vorstellte. Wir hatten kein Geld und es ging hier um deutlich mehr als einfach nur darum einen Platz zum leben zu finden. Es ging um ihre Gesundheit! Sie war Schwanger und es stand deutlich mehr auf dem Spiel. Ich nahm ebenfalls einen der Koffer und trug ihn mit einer deutlich leichteren Einstellung die Stufen hinauf. “Das Haus sieht aus wie aus einem Horrorfilm“, gab Logan laut von sich und stellte seinen Koffer schnaubend ab als er die Treppen bewältigte. Ich sah an den kahlen grauen Wänden hinauf die mittlerweile von Pflanzen bewuchert waren. Damit hatte er in der Tat gar nicht mal so unrecht. „Spuckt es da drinnen? Können wir nicht doch lieber bei Onkel Jasper bleiben. Dort ist es netter.“ Jasper half ebenfalls einen Koffer die Stufen hinauf zu tragen. “Ach wieso. Sieht doch nett aus. Sieht aus wie ein Abenteuer.“, antwortete dieser und sah zu Bryan herunter. Er hatte immer noch so einen unglaublich dichten Draht zu ihm. Vermutlich waren die beiden sich auch näher als ich ihm jemals sein würde. Jasper musterte mich. In seinen Augen lag skezis. Doch selbst ich konnte mich selbst nicht davon überzeugen, dass das hier eine Gute Idee war. „Na hauptsache ich hab sowas wie mein eigenes Zimmer“, murmelte Logan vor sich hin, schulterte seinen Rucksack und umfasste den Henkel seines Koffers. Wir mussten vermutlich eine Menge arbeit in die Sache da drinnen stecken so viel stand fest. Natürlich musste die Inneneinrichtung noch einiges hergeben, schließlich hatte mein Vater immer Wert auf Geld gelegt, doch wer wusste wie viel von dem noch an Ort und Stelle war. Nach so einer langen Zeit in der diese Villa unbewohnt gewesen war, hatten sich bestimmt hier und da einige Leute daran zu schaffen gemacht. Mein Blick glitt zu Lillian. Ich fragte mich für einen kurzen Augenblick, wie gut sie dieses Haus eigentlich kannte. Ob sie wusste wie viel Kindheit von mir darinnen lag und wie viel dieses Haus eigentlich über mich erzählte. Damals hatte ich nie darüber gesprochen aber vielleicht wurde es wirklich mal an der Zeit die alten Dinge von damals aus dem vergessenen zu holen. Mit langsamen aber doch bestimmten Schritten kam ich auf Lillian zu. "Ist es wirklich das was du willst?", fragte ich und legte den Kopf schief. Wenn sie es wollte, reichte es mir als Antwort. Zusammen würden wir das schon irgendwie durchstehen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Fr Dez 14, 2018 8:00 pm

LILLIAN Adams

Sehr wahrscheinlich hatte dieses Haus schon bessere Tage gesehen, solange das Dach jedoch den Regen nicht reinließ und wir sicher waren spielte es keine Rolle wie heruntergekommen es von außen aussah. Der Garten war bewachsen, ließ sehr wahrscheinlich wirklich keinerlei Blicke aus der Entfernung zu, und auch wenn ich Chord hier eigentlich vertrauen wollte, sah ich mich etwas um. Es war dicht bewachsen, und wahrscheinlich ziemlich einfach für irgendeinen verrückten Stalker einfach so ans Haus heran zu gelangen - dafür aber war es wohl ebenso schwer wieder hinaus zu kommen. Sollte hier jemals jemand auftauchen, glaubte ich nicht das wir es bemerken würden, ehe es zu spät war. Ich biss mir auf die Unterlippe, ehe ich Bryan, Logan und Jasper die Treppen hinauf folgte. Um ehrlich zu sein hatte ich nicht von Jasper erwartet, dass er uns half die Sachen hier her zu bringen, letzten Endes aber wollte er doch nur auf Nummer sicher gehen das alles in Ordnung war. Und das Bryan in einem sicheren Haus unterkam. "Vielleicht können Logan und du ja auf Geisterjagd gehen," meinte ich und sah zu Bryan. Schmunzelnd warf ich auch Jasper einen Blick zu. So schlimm sah es nicht aus? Wahrscheinlich wollte er Bryan nur beruhigen, und ihm Mut zusprechen. Das was er nun einmal die letzten Jahre über so getan hatte, als er als Vater für ihn gedient hatte. Und nun sollte er einfach so aus seinem Leben verschwinden. Um ehrlich zu sein wollte ich Bryan eben das nicht antun, und wenn er wirklich wollte, konnte er zu Jasper. Zumindest für eine Weile, bis sich alles beruhigt hatte. Vielleicht war es eine bessere Idee ihn nicht hier zu haben, schließlich war er schon ein Mal beinahe verbrannt. Wie kam die Feuerwehr überhaupt hier her, sollte jemals ein Feuer ausbrechen? "Natürlich. Es ist besser als in einem kleinen Haus aufeinander zu hocken," antwortete ich Chord und sah ihn kurz an. War das hier, was ich wollte? Nein eigentlich nicht. Ich wollte Urlaub. Schönen, entspannten Urlaub irgendwo auf einer einsamen Insel, auf der wir absolut jeden Menschen kannten der möglicherweise zum Problem werden könnte. Das war es, was ich wollte. Das meine Kinder in Ruhe aufwachsen konnten, ohne in einer Familie heranzuwachsen die alle paar Wochen ein neues Haus bezogen weil irgendwo ein Spinner herumlief. Vielleicht war es an der Zeit etwas dagegen zu unternehmen, und jemand Proffessionellen zu engagieren um herauszufinden wer es war. Ich atmete tief ein und lächelte. "Solange es Bryan und Logan gut geht, ist alles in Ordnung. Und wenn das Baby erst einmal da ist, kannst du dich auch wieder beruhigen," erklärte ich. Dann musste er sich keine Sorgen mehr machen, weder um mich noch um das Baby. Uns ging es doch ohnehin gut. Ich lief die letzten Stufen hoch, und trat in die Villa ein. Chord hatte nie wirklich viel hierüber erzählt, er hatte ohnehin nie wirklich sonderlich viel von seiner Kindheit und Jugend erzählt. Seine Mutter war gestorben, sein Vater hatte sich um ihn gekümmert und ihn ziemlich früh mit in sein Geschäft gezogen. Und irgendwann hatte sein Vater mit Clayton einen Deal gehabt. Da hatte unsere Zeit begonnen, und selbst heute war sie noch nicht zu Ende. Ich blieb stehen und sah mich um, betrachtete die großen Fenster die von dichten Bäumen verdeckt wurden, und beinahe kein Sonnenlicht in die Innenräume ließ. Daran musste er eindeutig etwas ändern, und Logen und Bryan konnten ihm bestimmt helfen.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Sa Dez 15, 2018 8:58 am

Carson Richards
Die kleine Rothaarige war eine nette Abwechslung zu meinem sonst so strikten, langweiligen Alltag. Sie schien fast immer gut drauf zu sein und vor allem grinste sie ständig, was ihr Gesicht unglaublich strahlen ließ. Sie war ein Eyecatcher und an meiner Seite würde sie sich sicher gut machen. Ich meine… sie war ein ziemlicher Gutmensch und verbreitete gute Laune. Wäre sie an meiner Seite, würde man das mit mir in Verbindung bringen und das würde ziemlich gute Publicity für mich geben. Ja, ich denke das würde mir gefallen. Sie als meine Freundin… das wäre eine ziemlich gute Idee. Ich hob meinen Zeigefinger an meine Lippen und runzelte kurz die Stirn. „Ach ich weiß nicht… mehr so etwas wie… Alice. Etwas Verrücktes eben. Wie Alice in Wonderland.“ Ja, dazu gab es keinen wirklichen Song, aber daran erinnerte sie mich eben irgendwie. An eine Alice. Und das würde sicher auch wesentlich besser zu ihr passen als dieser monotone Delilah Song. Als sie mir nun unterstelle sie kennenlernen zu wollen, lachte ich kurz auf. „Na ja, ich muss meine Geschäftspartner doch gut kennen, oder nicht? Aber selbst wenn, was spricht denn dagegen? Wartet etwa dein Freund zu Hause auf dich?“, schmunzelte ich. Sehr subtil. Sie war ein ehrlicher Mensch. So schätzte ich sie ein. Hätte sie einen Freund, würde sie sicher nicht einwilligen mit mir einen Kaffee trinken zu gehen. Doch das hatte sie soeben getan, also schien ich wohl eine echte Chance bei ihr zu haben, oder? Wir gäben sicher ein tolles Paar ab und da sie offensichtlich nicht so viel Klatschpresse der Hamptons las, kannte sie mich nicht - was meine Chancen bei ihr schon etwas steigerte. Ihr gefiel es sicher nicht, dass meine gesamte Familie Verbrecher vor Gericht vertrat. Na ja, uns ging es eben hauptsächlich ums Geld und die, die wirklich in der Scheiße steckten, waren bereit alles für ihre Freiheit zu zahlen. Doch noch wusste sie nichts davon und ich konnte erstmal den braven, reichen Erben spielen. Immerhin arbeitete ich auch in einer Umweltorganisation. Klar, nebenbei vertrat ich auch mal den ein oder anderen Schwerverbrecher, um nicht aus der Übung zu kommen, aber hauptsächlich war das nötig, weil diese Firma hier mir nicht ansatzweise so viel zahlte wie ich gern wollte. Ich arbeitete aber sicher nicht wegen des Geldes dort, sondern wegen den guten Schlagzeilen, die ich dadurch erntete. Darum ging es mir eben am meisten. Ich strich mein Jackett glatt und wollte bereits zur Tür, als Delilah sich vor mich schob und ihre Hände sich mir plötzlich näherten. Kurz blinzelte ich perplex, wollte aus Reflex zurückweichen, doch ich hielt inne, während sie die Knöpfe meines Jacketts öffnete und mir eben dieses von den Schultern strich. Ich runzelte leicht die Stirn, als ich nun nur noch in meinem Hemd vor ihr stand. „Was spricht dagegen im Anzug Kaffee trinken zu gehen? Die Bänker machen das schließlich auch.“, rechtfertigte ich mich, griff mir aber an den Krawattenknoten und löste diesen ein wenig, bis sie mir nur noch locker um den Hals lag und ich den ersten Knopf meines Hemdes öffnen konnte. „So zufrieden?“, fragte ich sie schmunzelnd, schob meine Hände in meine Hosentaschen und folgte ihr nach draußen, schloss die Tür hinter mir und dirigierte sie hinaus und über die Straße zu dem Café, in dem ich manchmal meine Zeit totschlug, wenn es in der Firma todlangweilig war - was nicht gerade selten der Fall war. Ich hielt ihr die Tür auf, huschte aber schnell genug wieder an ihr vorbei, um an der Kasse unsere Kaffees und zwei Stücke Kuchen zu bestellen und uns danach einen kleinen Tisch in der Ecke zu suchen, sodass wir unsere Ruhe hatten.
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