The Hamptons [Revenge] RPG

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 15/11/18, 06:39 pm

Keenan Nile
Sie lief so schnell weg, ich hatte kaum Zeit mir meine Kunst zu schnappen und die Tür abzuschließen. Klar, bei mir gab es nun wirklich nicht viel zu holen außer der durchgelegenen Matratze und dem bisschen Schrott, das ich noch rumfliegen hatte, aber dennoch konnte ich mir nicht leisten sowas noch zu verlieren. Mir fielen also beinahe die Leinwände aus der Hand, als ich in ihrer Eile versuchte noch alle fünf Schlösser zu verriegeln. Drei davon schaffte ich, dann verlor ich sie aus den Augen und folgte ihr lieber schnell die vielen Treppen herunter auf die Straße. Sie unterschätzte diese Gegend wohl wirklich. Es war für sie auch bei helllichtem Tag nicht gerade ungefährlich hier herumzurennen. Ich hatte sie hierher geführt. Ich wollte nicht auch noch dafür verantwortlich sein, dass ihr hier etwas zustieß. Also folgte ich ihr lieber schnell, bevor sie noch auf dumme Ideen kam - aber vielleicht war das auch schon zu spät. Sie hatte offenbar ein Taxi gerufen - das Fortbewegungsmittel der meisten New Yorker, die es sich leisten konnten - und es war tatsächlich schon da. Klar, hier fuhren überall Taxen herum, aber die wenigsten verirrten sich in diese Gegenden. „Himmel, was hast du denn vor?“, brummte ich nur völlig überfordert mit der Situation. Sie hetzte mich so ab, dass ich nicht einmal die Chance hatte noch zu widersprechen. Vermutlich wäre ich nie mit ihr mitgegangen, hätte sie mir verraten, was sie hier geplant hatte. Mir wäre von vornherein klar gewesen, dass ich dort gar nicht erst hinfahren brauchte. Dennoch schmiss ich im Affekt des Momentes meine Kunstwerke in das Taxi und stieg allen ernstes ein ohne mir vorher Gedanken darüber zu machen, ob ich diese Fahrt überhaupt bezahlen konnte. „Die Ökos? Du fährst mich jetzt nicht ernsthaft zu so Leuten, oder? Die werden sowas doch nie kaufen. Schon gar nicht für dreihundert! Das ist ja utopisch. Wieso sollten sie so viel Geld für Schrott auslegen, den sie doch eigentlich loswerden wollen?“ Klar, ich hatte den Schrott verwertet und zu etwas anderem verarbeitet, aber auch die Skulptur würde nur irgendwo herumstehen und verstauben. Dafür bezahlten die Leute ja. Dreihundert Dollar… und das für so einen Mist? Klar, es sah hübsch aus, aber niemals war dieses Ding so viel Geld wert. Der Schrott hatte sicher insgesamt im Neuzustand nicht so viel gekostet! Ich war ein Niemand. Sie alle kannten meinen Namen oder meine Werke nicht. Wieso sollten sie Sachen von einem Straßenjungen wie mir kaufen? Damit konnte man doch keine Werbung machen oder Kampagnen starten. Sie war völlig irre, wenn sie glaubte, dass jemand mit mir zusammenarbeiten wollte. Ich strahlte doch das pure Chaos aus. Hätte ich gewusst wo sie mich hinschleppte, hätte ich mich wenigstens umgezogen. In meiner zu weiten Jeans und dem Tshirt mit den Löchern am Saum sah ich nicht gerade vielversprechend aus.
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Skyfall
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 15/11/18, 07:06 pm

DELILAH Thompson

Ich wusste, dass er nicht mitgekommen wäre, hätte ich ihm gesagt wohin ich ihn brachte - und ich wusste sehr wohl, dass es eine ziemlich riskante Idee war. Wir hatten keinerlei Garantie das diese Öko-Gruppen seine Sachen denn auch kaufen würden, jedoch bedeutete das noch lange nicht das wir es nicht wenigstens versuchen konnten. Keenan hatte es doch noch nicht einmal im Sinn gehabt, oder hatte er es etwa schon versucht? Er war der festen Überzeugung, dass es doch nichts bringen würde, dass wir bei ihnen ganz bestimmt nichts loswerden würden. Ich sah ihn schmunzelnd an und zuckte die Schultern. Wenn er es nicht versucht hatte, dann konnte er nicht mit Sicherheit sagen das er diese Skulptur nicht für 300 Dollar verkaufen konnte. Zumal ich doch sowieso keine Ahnung hatte ob sie überhaupt Zeit für uns hätten, oder ob sie nicht einfach nur sagen würden das sie ohnehin kein Interesse hatten. Schulterzuckend lehnte ich mich zurück und sah zu Keenan hinüber. "Öko-Gruppen sind nicht nur darauf aus Müll und Schrott zu veringern. Wiederverwertung ist auch ein Ding an ihrer Tagesordnung," erklärte ich amüsiert. Dachte er allen Ernstes wir brachten es zu ihnen um ihnen zu zeigen das er Müll machte? Er verwendete diese Dinge doch wieder, und wenn er Dinge wiederverwendete dann half er ihrer Agenda. "Außerdem kannst du nicht wissen ob sie dir so viel dafür zahlen, vielleicht kriegst du ja sogar noch mehr," oder nicht. Er konnte es doch immerhin auch versuchen. "Du suchst Schrott und Müll, um daraus etwas schöneres zu machen. Du hilfst der Umwelt damit, und zeigst doch nur wie viel Müll Menschen eigentlich machen," sagte ich und erklärte damit mein Denken. Er musste seine Sachen nur verpacken, musste die Dinge nur anders ausdrücken als er es bei anderen Menschen tun würde. "Mach dir keine Gedanken, wenn du feststeckst oder ausgelacht wirst kann ich mich ausziehen und irgendetwas über Pinguine schreien," lachte ich. Ich würde ihm schon irgendwie helfen wenn er festsaß oder sie ihn wirklich irgendwie in Probleme geriet. Das Taxi blieb stehen - eines der guten Dinge in New York war wohl wirklich wie unsagbar kurz der Weg von einem Ende zum anderen Ende war, wenn man denn gerade nicht im Stau stand. "Keenan keine Sorge, wenn sie deine Kunst nicht wollen kannst du sie später immer noch verkaufen," sagte ich und zuckte die Schultern. Ich schmunzelte und sah ihn kurz an, zog einen Schein für den Taxifahrer raus und reichte ihm diesen. "Halt die Klappe, sieh es einfach als Zahlung für die Skulptur." Ich stieg bereits aus und hielt ihm die Tür auf. Irgendwo würde schon jemand an seiner Kunst interessiert werden, so langweilig konnten die New Yorker ja nun wirklich nicht sein oder?

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 15/11/18, 08:39 pm

Keenan Nile
Was war nur los mit ihr? Fehlte es ihr an Realitätssinn? Ich war bloß irgendein Kerl aus dem Ghetto, der Müll sammelte und diesen verkaufte, um zu überleben. Wieso sollte eine Organisation mit mir werben wollen? Sie war ja völlig irre. Ich war nichts weiter als einer von vielen Spinnern, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekamen. So sahen mich die Menschen doch. Ich war von Anfang an bloß das für sie gewesen. Mich hatte nie jemand wirklich für voll genommen und sie… glaubte ich wäre gut genug, um meine Kunst geschäftlich und wirklich ernsthaft zu verkaufen. Ich konnte nicht glauben, dass ich jetzt wirklich im Taxi zu einer Organisation für Umweltschutz fuhr. Ich konnte nicht glauben, dass ich ihr einfach hinterhergelaufen war. Das war sonst absolut nicht mein Ding! Ich seufzte und rieb mir nervös die Stirn, während sie nur weiter ihr allzeit fröhliches Geplapper fortführte. Bisher war ihre positive Ansicht auf alles ja ganz süß gewesen, aber gerade im Moment glaubte ich, dass sie wirklich übertrieb. „Du bist komplett verrückt. Ich kann froh sein, wenn sie mich nicht anzeigen, weil ich den Müll nicht ordnungsgemäß entsorgt hatte.“ Ich glaubte einfach nicht daran, dass jemand meine Kunst kaufen wollte, um damit ein höheres Ziel zu erreichen. Bei den Reichen konnte ich es verstehen, weil sie immer angeben und Geld ausgeben wollten, aber das hier war echt ernst. Es ging hier um ein gesamtes Geschäftskonzept für meine Kunst und dafür war ich, glaubte ich, noch nicht bereit. Ich meine… ich bekam mein Leben nicht auf die Reihe, wie sollte ich da eine feste, organisierte Arbeit haben? Wenn diese Organisation mich entgegen aller Erwartungen unterstützen wollte, konnte ich nicht mal eben wieder ein oder zwei Wochen ausfallen. Das sollte mich doch beunruhigen, oder? Andererseits war mir auch klar, dass es soweit nicht kommen würde. Ich hatte schon absolutes Glück, wenn sie mir eine meiner Skulpturen abkaufen würden. Mehr würde da heute sicher nicht geschehen. Auch wenn Delilah das Glück anzuziehen schien… so viel Glück konnte sie auch nicht haben, dass es auf mich abfärbte. Das Taxi hielt an und ich saß immer noch wie versteinert auf der Rückbank. Das hier war total verrückt! „Weißt du… das Ausziehen und die Pinguine hättest du auch bei mir zu Hause machen können. Dafür hättest du mich nicht herschleppen müssen.“ Das war eine scheiß Idee! Und doch waren wir jetzt schon hier. Wir waren in einem der schickeren Teile New Yorks. Das Gebäude, vor dem wie hielten war viergeschossig und die Front zur Hälfte verglast und die andere verputzte Seite mit Bildern von Tieren und Meeren gespickt. Das hier sah viel zu seriös aus, um einfach hineinzulaufen und ihnen meine Müll-Skulpturen auf den Tisch zu klatschen. Ich stieg langsam aus und schaute dann doch etwas verunsichert an der Fassade hoch. „Weißt du… wie wäre es, wenn du sprichst? Ich habs nicht so mit dem Verkaufstalent und immerhin war es deine Idee mich hierher zu bringen.“ Ich wollte mir gerade einfach nur meine Sachen packen und verschwinden.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 15/11/18, 08:56 pm

DELILAH Thompson

Das hier war kein gut durchdachter Plan, oder irgendetwas dergleichen. Es war eine spontane Idee gewesen, ein Schnellschuss ohne überhaupt wirklich darüber nachzudenken. So war ich in meinem Leben bis hier her gekommen, und so hatte ich es doch auch für den Rest meiner Zeit hier vor. Er musste nur ein klein wenig Vertrauen in die Welt um sich, vor allem aber sich selbst und seine Fähigkeiten stecken. Möglicherweise lag das einfach nur an der Tatsache das ich mit unzähligen Geschwistern aufgewachsen und jede Menge Erfahrung darin hatte meine Meinung möglichst stark zu vertreten, aber irgendwie schien ich ja doch ein Händchen dafür zu haben Menschen dazu zu bringen Dinge zu tun, die sie sonst nicht zwingend getan hätten. Eigentlich war ich mir fast schon sicher, dass Keenan gar nicht erst mit mir hier her gekommen wäre, hätte ich ihn schon von vornherein wissen lassen was ich vorhatte. Er wäre nicht mitgekommen und irgendwo am Weg hier her schnellstmöglich wieder hinausgesprungen und gelaufen, während das Taxi mit mir weiter in die Stadt gefahren wäre. Deshalb hatte ich aber auch das Foto von seiner Skulptur und ihm gemacht, bevor er eingestiegen war. Ich war möglicherweise nicht zwingend auf ein Geschäftsgespräch mit irgendwelchen Interessänten an Kunst vorberitet, aber auf Leute wie Keenan auf alle Fälle. Ich wusste noch nicht einmal weshalb er überhaupt daran zweifelte das man seine Kunst kaufen würde - sie war gut, ziemlich gut sogar, und er versteckte sich lieber in seinem Loch im schlechtesten Teil New Yorks den man finden konnte. "Wenn sie dich anzeigen sagen wir es ist kein Schrott sondern Kunst, damit kommen doch die meisten davon," sagte ich schulterzuckend. Er sollte sich nicht so anstellen, keine Öko-Gruppe würde sich freiwillig die Arbeit machen eine Einzelperson anzuzeigen weil sie ihren Schrott und Müll nicht richtig entsorgten. Dann wäre so ziemlich jeder in New York schon angezeigt, ich ebenso immerhin hatte ich meinen Schrott im Vorgarten stehen. Ich warf einen kurzen Blick zurück zu Keenan, sah dann zum Gebäude und lachte auf. "Weißt du, das ist jetzt schon zum wiederholten Mal eine Andeutung darauf das du mich nackt sehen willst. Wenn das der Fall ist, musst du es nur sagen," antwortete ich ihm breit grinsend. Zuerst die Dusche, nun warf er mir meine Idee zurück - eine idee die ich benutzen wollte um die Leute abzulenken falls es wirklich schlimm enden sollte. Trotzdem wusste ich das er es gerade ebenso ernst meinte wie vorhin. Er versteckte sich gerade nur hinter seinen Sprüchen, trotzdem war er nervös. Ich hatte es doch vorhin noch gesehen. Er verhielt sich hier gerade völlig anders, und bat sogar darum das ich statt ihm sprach. Ungläubig sah ich ihn an und schüttelte den Kopf, verstand dann aber irgendwie doch weshalb er danach fragte. Es war meine Idee gewesen, und er war wirklich nicht der Überzeugung das er seine Schrott-Kunst als mehr verkaufen konnte als Schrott. "Überlass das Reden einfach mir. Hey, und wenn sie deine Sachen nicht kaufen dann ziehe ich mich eben auch aus und schreie Rettet die Pinguine. Dann erinnern sie sich auf jeden Fall an dich und kontaktieren dich vielleicht später irgendwann," lachte ich. Ich warf Keenan noch einmal einen Blick zu ehe ich ihm bedeutete mir hinein zu folgen. Ich hatte keine Ahnung was uns dort drinnen erwartete, irgendwelche Hippies oder möglicherweise doch ernsthafte Leute die wirklich versuchten die Welt zu ändern, vielleicht waren es auch Snobs die sich hinter diesem Namen versteckten. Wir würden es schon noch früh genug herausfinden.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 15/11/18, 09:22 pm

Keenan Nile
Sie war doch völlig irre. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ihre absolut verrückte, durchgeknallte Idee Erfolg haben würde. Man überredete eine Firma nicht mal eben einfach so, ganz spontan dazu Kunst von einem Spinner abzukaufen. Hey, ich war ja schon froh, wenn mir überhaupt jemand etwas abkaufte. Das bestätigte mich schon genug in dem, was ich tat. Meine Kunstwerke waren nicht allzu übel. Sie waren ganz hübsch, sonst würden die reichen Snobs mir das Zeug nicht abkaufen. Aber niemanden interessierte die Bedeutung dahinter. Darum ging es nicht. Zumindest bis jetzt nicht. Dass sie meiner Kunst wirklich eine tiefere Bedeutung zuschreiben wollte war… schön, aber eben auch ziemlich unwahrscheinlich. Das hier waren die hübschen Werke. Die Bilder, die ich in meinen Phasen der Dunkelheit und der Wut fabrizierte, lagerte ich im Abstellraum im Keller. Ich hatte den ganzen Raum dort mit solchen Bildern gefüllt. Das waren Bilder, die niemand kaufen würde, weil sie eben nicht hübsch und harmonisch waren. So oder so, ich glaubte nicht, dass ihre Idee funktionieren würde. Am Ende des Tages würde ich doch auf dem Marktplatz stehen und den kleinen Wolfshund irgendjemandem andrehen, der genug Geld hatte, um mal eben so einen Staubfänger zu kaufen. „Jemanden wie mich lassen sie nicht einfach so davon kommen. Sicher erwartet man von mir doch genau das… dass ich irgendwann im Knast lande. Ich bin genau der Typ dafür, findest du nicht?“ Ich lebte im Ghetto, bezahlte meine Rechnungen nicht und klaute den Schrott anderer Menschen. Sicher würde man mir irgendwelche Morde in meinem Viertel anhängen. Mir war klar, dass man mich in diese Spalte der Gesellschaft drückte, nur weil ich arm und mein Leben recht chaotisch war. Allein wegen der Steuern, die ich nicht zahlte, würde man mich sicher gern wegschließen. Aber so negativ wollten wir jetzt mal nicht denken. Das schlimmste, was passieren konnte war, dass sie mich wegschicken würden. Darauf würde es hinauslaufen und darauf war ich vorbereitet. Mir konnte also nichts schlimmes passieren. Und trotzdem war ich nervös. Himmel, ich war nie nervös! Was war nur los mit mir? „Na ja, du sprichst es ja immer wieder an… Und ich wäre lieber nackt mit dir in deiner Wohnung als hier vor diesem Gebäude zu stehen.“, erwiderte ich ehrlich. Himmel, wieso auch nicht? Delilah war echt scharf und irgendwie hatten die roten Haare wirklich etwas. Es war ja nun wirklich kein Geheimnis, dass die Kerle auf sie abfuhren. Also ja, ich würde sie sicher nicht von der Bettkante stoßen. Es war lange her, dass ich das letzte Mal sorglos genug gewesen war, um mir auch mal wieder Zeit für sowas zu nehmen. Ich atmete tief durch und klemmte mir die Skulptur erneut unter den Arm. „Na gut, dann versuch dein Glück. Aber fang nicht an zu heulen wenn es endet wie ich es dir gesagt habe.“, murmelte ich. Ja, ich klopfte blöde Sprüche, wenn ich nervös war. Aber ich hatte ja auch Recht! Das hier war eine Sackgasse und dennoch wollte sie mit dem Kopf zuerst voran springen. Dann sollte sie es versuchen. Sie würde schon sehen, dass Leuten wie mir eben nicht alle Türen offen standen. Wir gingen also in das Gebäude hinein, in dem an jeder Ecke eine Topfpflanze stand. Die Wände waren grün und weiß gestrichen und der Boden in beigen Fliesen gehalten. Direkt am Empfang saß eine Dame im Etuikleid und lächelte uns entgegen. „Hallo, was kann ich für Sie tun?“ Mit meinen Jeans und dem löchrigen T-Shirt fühlte ich mich hier wirklich ein wenig underdressed. Delilah hätte mir ruhig die Zeit lassen können mich umzuziehen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 15/11/18, 09:45 pm

DELILAH Thompson

Weshalb dachte er eigentlich nicht positiv, wenn es um den Verkauf seiner Werke ging? Hatte er es jemals schon versucht? Seine Sachen waren doch sehr viel mehr wert als einfach nur auf einem Marktplatz an irgendwelche Leute verkauft zu werden die nichts von Kunst verstanden, geschweige denn der Tatsache das Keenan nun einmal auch leben musste. Selbst für diese Leute spielte es wohl keine Rolle, dafür aber war ich doch hier - weil ich wusste, dass Keenan seine Sachen selbst verschenken würde un niemandem auf den Schlips zu treten. Manchmal musste man aber genau das tun, um im Leben weiter zu kommen, und das hatte mir meine Mutter gesagt. Meine Mutter, die nie auf Konfrontation aus gewesen war, und die nie auch nur ansatzweise dachte sie hätte das Recht sich mehr zu nehmen als sie hatte, hatte mir schon so oft gesagt das ich nicht immer alle glücklich machen konnte. Aber wenigstens Keenan konnte ich im Moment beschäftigen, ablenken und vielleicht sogar zum lächeln bringen. Anders als jetzt wollte ich aber, dass er wirklich lächelte weil er glücklich war und nicht einfach nur weil man es von ihm erwartete. Er ging ja aber sogar davon aus das er hier eine Anzeige kassieren würde. „Du musst dir keine Sorgen machen, du wirst nicht angezeigt. Mein Schrott, meine Verantwortung,“ sagte ich. Dann musste er eben mit diesem Satz Vorlieb nehmen. Es war mein Schrott den ich nicht entsorgt hatte, demnach müssten sie wohl auch mich anzeigen oder nicht? Er sollte einfach weiter an andere Dinge denken, und ich würde das hier für ihn klären. Und wenn alles erledigt wäre, könnte er auch erleichtert ausatmen weil er zufriedene Kunden gefunden hatte die seine Kunst der Welt zeigen wollten. Ich lachte leise, sagte aber nichts weiter dazu. Ich hatte ihm ebenso oft gesagt, dass ich nichts dagegen hätte - er musste nur früher kommen, und der gemeinsamen Dusche stünde noch nicht einmal etwas im Weg. Wahrscheinlich wollte er eine warme Dusche aber vorerst alleine genießen. Ich lachte erneut leise auf, sah dann aber die Frau an die fragte wie sie uns helfen könnte. „Wir haben eine Idee für euch,“ erklärte ich. Gut, Keenan hatte die Kunst und ich die Idee. „Glaub mir, das wollt ihr hören,“ sagte ich. Schmunzelnd lehnte ich mich etwas gegen den Tisch hinter dem sie saß. „Wir brauchen auch nur zehn Minuten. Es geht um den Schrottverbrauch von New York,“ okay das war eine Lüge. Es ging nur um Kunst. Um mehr würde es für Keenan wohl kaum gehen. Irgendwie würden diese Leute auf jeden Fall Zeit für uns finden, selbst wenn ich vorher wirklich für Radau und Probleme sorgen musste.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 16/11/18, 11:24 am

Keenan Nile
Das hier war echt eine beschissene Idee von ihr gewesen. Wie hatte ich ihr nur einfach so folgen können? Ich hätte mir doch denken können, dass ich in irgendeine ihrer Fallen lief. Ich meine.. eine Umwelt-Organisation? Glaubte sie wirklich ich könnte meine Müll-Kunstwerke von jetzt auf gleich einfach an ganze Firmen verkaufen? Ich war froh, wenn sie überhaupt jemand nahm und ich ein wenig Geld machte, um durch die Woche zu kommen und nun wollte sie mich plötzlich an ganze Firmen vermarkten. Das würde nichts werden. Wann hatte ich in meinem Leben denn auch jemals Glück gehabt? Meine Mutter hatte sich umgebracht, als ich noch klein gewesen war, danach war ich ins heim gekommen und war von Familie zu Familie durchgereicht worden, bis man mich aufgegeben hatte und ich im Heim geblieben war, bis ich alt genug gewesen war, dass sie mich rausschmeißen konnten. Seitdem lebte ich wirklich am untersten Rand des Existenzminimums. Also nein, das Glück stand nicht unbedingt auf meiner Seite. Und jetzt stand ich in löchrigen Klamotten mit meiner Schrottskulptur in einem riesigen Gebäude und wurde von einer verrückten Rothaarigen an eine Firma vermarktet. Das hier war absolut schwachsinnig und der Blick der Empfangsdame auf mich, bestätigte das auch. Delilah aber schien das gar nicht einzuschüchtern. Sie schien eher aufgeregt, was ich absolut nicht verstehen konnte. Die Dame am Empfang schob sich ihre Brille tiefer auf die Nase und musterte uns beide genau, sah dann auf ihren Bildschirm und begann irgendetwas zu tippen. „Also haben Sie einen Termin? Bei Mr Brody und Mr Richards, nehme ich an?“, fragte sie beiläufig, tippte noch irgendetwas auf ihrer Tastatur herum, ehe sie aufsah und ein Blick zu mir genügte. „Sie haben keinen Termin, habe ich Recht?“, fragte sie seufzend und schien bereits den Knopf für die Security drücken zu wollen, als sie ihren Blick nochmal auf mich richtete. Ich wusste nicht genau, was sie in mir sah. Vermutlich einen Obdachlosen, so wie ich momentan herumlief. Sie schaute zu der Skulptur in meinen Armen und schürzte leicht die Lippen. „Ist es das, was Sie vorstellen wollen?“, kombinierte sie und deutete mir mit einer Handbewegung an das Teil auf die Anrichte zu stellen. Ohne zu zögern stellte ich es vor ihr auf den Tresen und schob die Hände unsicher in meine Hosentaschen, während ich meine Schultern leicht angespannt anzog. Die Dame stand von ihrem Schreibtischstuhl auf und lehnte sich etwas vor, nahm ihre Brille ab und sah sich mein Werk eine Weile lang an, dann schob sie ihre Brille in ihre streng zurückgekämmten Haare und griff nach dem Telefon. „Mr Brody, ich weiß Sie haben viel zu tun, weil Sie an der Werbekampagne arbeiten, aber ich glaube das hier könnte etwas für Sie sein. Zehn Minuten verlangen die beiden.“, erklärte sie am Hörer und setzte sich wieder hin, während ich hart schluckte und die Skulptur wieder unter meinen Arm klemmte. Ich konnte nicht glauben, was hier gerade passierte, bis sie den Hörer auflegte und uns beide ansah. „Nehmen Sie den Aufzug in den zweiten Stock, die zweite Tür links. Mr Bordy wird sich zehn Minuten Zeit für Sie nehmen… Nutzen Sie sie gut.“, wies sie uns an und drehte sich dann wieder ihrem Computerbildschirm zu.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 16/11/18, 11:42 am

DELILAH Thompson

Wir hatten keinen Termin, absolut keinen Plan wie wir dieses Ding denn nun nennen wollten -er hatte noch keinen Namen dafür, oder?- und dennoch war ich überzeugt davon, dass er mehr aus seiner Situation machen könnte. Er musste nicht in seinem Loch leben, musste nicht auf einer nassen Matratze schlafen, in einer fauligen Wohnung ohne warmes Wasser. Eine warme Dusche und ein Abendessen hatte ich ihm bereits versprochen, möglicherweise war das ja mein Weg mich bei ihm dafür zu entschuldigen ihn mit meiner Laune zu überrumpeln. Mir war nämlich durchaus bewusst, dass er nicht einfach damit umzugehen hatte. Ich war laut und meist einfach zu vorschnell, trotzdem funktionierte es irgendwie. Bis jetzt war ich doch ziemlich gut durchs Leben gekommen, und heute schienen wir wieder Glück zu haben. Gut, es war eindeutig Keenans Kunst die uns davor retttete einen unschönen Abgang zu machen, aber hey - immerhin hatten wir zehn Minuten bekommen! "Danke!" trällerte ich fröhlich und machte mich bereits auf den Weg zum Aufzug. Ich sah lächelnd zu Keenan, und stieg in den Aufzug der uns in den zweiten Stock hinauf brachte. Kein Termin, aber Interesse bestand anscheinend trotzdem. Vielleicht war es auch wirklich endlich einmal etwas Neues, und keine wütenden Rebellen die herumliefen und lauthals herumschrien. Die Tür des Aufzuges schloss sich und ich sah zu Keenan, schmunzelte. Er war eindeutig zu angespannt, und eindeutig zu negativ gestimmt. Was erwartete er denn? Das er seine Sachen allen Ernstes für den Rest seines Lebens auf irgendwelchen Märkten verkaufte, für die er zu gut war. "Das Schlimmste was passieren kann ist das man uns rauswirft, entspann dich." Zumal diese Leute Anspannung wohl sofort merkten, und diese zu ihren Vorteilen machte. Sie würden ihn zappeln lassen, behaupten es wäre nichts für sie, und dann erst wenn er mit dem Preis hinunter gegangen wäre, würden sie zuschlagen. Es ging doch selbst hierbei nur um Werbung und Geld, und wenn man Werbung für Spottbillig abbekam, hatte man ohnehin schon gewonnen. "Es wird alles gut, wirklich. Vertrau mir einfach," strahlte ich Keenan an. Ich ließ ihn vor mir aus den Aufzug steigen und folgte ihm. Die zweite Tür links, zehn Minuten. Zehn Minuten wären genug um wenigstens ihr Interesse zu kitzeln, und danach konnten sie sich immer noch melden. Ich hatte wirklich keine Ahnung, wie das hier funktionieren würde, ob sie uns nicht sofort rauswerfen würden weil wir einfach so unangemeldet hereinschneiten, und mir war nicht wirklich klar, ob sie uns überhaupt zuhören würden ohne sich bereits eine Meinung gebildet zu haben, versuchen konnte man es dennoch. Ein Versuch war es wert. "Es wird schon schief gehen," lachte ich leise und klopfte bereits an die Tür. Er würde ganz bestimmt nicht noch sehr viel länger in einer gefährlichen Gegend, in einer gefährlichen Wohnung leben. Irgendwann würde er doch allen ernstes schwer krank davon werden.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 16/11/18, 12:27 pm

Carson Richards
„Oh komm schon, Jason. Das kann nicht dein Ernst sein.“, schnaubte ich genervt, lehnte mich im Stuhl zurück und hob meine Beine auf seinen Schreibtisch. Ich verschränkte die Knöchel miteinander und hob die Hände entspannt hinter den Kopf, während mir Jason irgendeinen Mist auf YouTube zeigte, das er für die neue Werbekampagne nutzen wollte. Diese kleine Ökofirma hier brauchte dringend neues Feuer. Sie mussten Werbung machen, mehr Spenden einnehmen, mehr in die Medien kommen. Bisher hatte ich wirklich nur wenig hier zu tun gehabt. Keine Anzeigen, keine rechtlichen Schritte wegen Datenschutzes oder sonst etwas. Die Firma kam ja auch nie in alle Munde. Hier lief alles eindeutig viel zu sauber ab und würde ich die Publicity als Gutmensch nicht brauchen, hätte ich sicher schon längst hier gekündigt. Denn der Job, den ich hier gerade erledigte, war wirklich ein Witz. Ich beriet den Webdesigner der Firma darin wie er seine süßen kleinen Werbespots gestalten konnte. War das mein Job? Nein, verdammt nochmal! Ich saß hier bloß meine Zeit ab und durfte mich mit Jason Brody, einem Mitte Vierzigjährigen, abgeben, der gerade YouTube entdeckte. „Die Videos, die dort hochgeladen werden, gehören jemandem. Ist dir bewusst wie viel scheiß Arbeit es ist den rechtlichen Besitzer dieser Clips zu finden? Und wie bitte sollen tanzende Kätzchen die Einnahmen der Firma vorantreiben. Gott, denk ein bisschen weiter, Jason.“, erwiderte ich nur augenrollend und schob mit meiner Fußspitze eine seiner hässlichen Schneekugel ein wenig zur Seite, sodass Jason sich sofort nach vorn lehnte und die kleinen Glitzerkugeln wieder akribisch in einer gerade Linie aufstellte. „Ich hänge in einem Loch, Carson. Ich muss die jüngere Generation erreichen, deshalb bitte ich dich auch um Hilfe. Was will die Jugend von heute denn sehen? Was spricht sie an?“, murmelte er nervös und schloss seinen Laptop wieder, sodass die tanzenden Kätzchen verstummten und ich ihn ernst ansah. „Sicher kein Video, das bereits über zwei Millionen Clicks hatte. Das ist doch uralt.“, erwiderte ich genervt und schnappte mir seinen Stressball vom Schreibtisch, den ich zwischen meinen Fingern quetschte. Gerade als Jason wieder nervös auf dem Schreibtisch herumtrommeln wollte, klingelte das Telefon und ich nahm genervt die Füße vom Tisch, damit er an den Hörer kam. Ich hörte nur die Hälfte mit, während ich aufstand und mir die unzähligen Bilder an den Wänden ansah. Ein Vogel, der sich in einem Plastikring verfangen hatte, Schildkröten, die in Netzen am Stand lagen, Fische, die in Öllachen schwammen und verrotteten… Kein besonders schönes Arbeitsumfeld. Kein Wunder, dass Jason so mental gestört und immer nervös war. Vielleicht sollte er darüber nachdenken sein Büro umzugestalten. Ich drehte mich wieder zu ihm um, als er auflegte und zu mich hochsah. „Vielleicht haben wir eine Idee. Gabriella schickt zwei Künstler hoch, die eventuell eine Idee für unsere Werbekampagne haben.“, erklärte er erleichtert und ich warf ihm den Stressball wieder zu, den er zuckend auffing. „Deine Werbekampagne.“, korrigierte ich ihn und verschränkte die Arme hinter dem Rücken, ehe ich mir einen Stuhl schnappte und ihn auf Jasons Seite des Tisches schob. Ich würde mich sicher nicht zu den beiden Künstlern setzen. Ich ließ mich auf den Stuhl sinken, führte meine Fingerspitzen aneinander und wartete, bis die Tür sich öffnete und eine kleine, rothaarige Lady ins Zimmer spaziert kam. Sie hatte ein breites Grinsen im Gesicht und wirkte an sich wie das perfekte, brave Mädchen von nebenan. Na also, das war schon eher etwas für mich. Hinter ihr… kam eine eher jämmerliche Gestalt zum Vorschein. Ein Kerl mit zerschlissener Jeans und einem Shirt, das ihm viel zu weit war. Er hatte ungleichmäßige Stoppeln im Gesicht und sicher roch er wie eine Kloake. Ich spürte wie mein rechter Mundwinkel sich amüsiert hob. Wo hatte die Kleine den denn aufgelesen? „Willkommen. Wie kann ich Ihnen helfen? Miss Winters hat mir erzählt Sie haben ein Angebot für uns?“, begann Jason bereits und fing an mehrere Blätter auf seinem Tisch umzusortieren, während ich weiterhin nur die junge Dame anschaute. Vielleicht könnte sie mir diesen beschissenen Tag ja noch retten.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 16/11/18, 12:55 pm

DELILAH Thompson

In der kurzen Zeit die ich Keenan nun kannte, war er noch nie nervös gewesen. Vorlaut und möglicherweise sogar ein klein wenig kriminell -immerhin war er in meinen Vorgarten geklettert um meinen Schrott mitgehen zu lassen- aber keineswegs nervös. Das hier war ihm zu groß, oder? Es war ihm zu groß und zu unsicher, und möglicherweise hatte er ja sogar Angst das er hier eine Zusage bekam. Sein Leben könnte sich ändern, er könnte vielleicht schon bald in eine bessere Wohnung ziehen, in der er sogar in einem Bett schlafen und warmes Wasser hatte, und vielleicht wollte er auch einfach nur keine Hilfe. Deshalb wollte er doch auch gar nicht erst auf meiner Couch schlafen, und hielt nichts von der Idee das ich ihm half. Er hatte sich dieses Loch alleine erarbeitet, und aus was für Gründen auch immer, wollte er auch das hier alleine machen. Nur nicht in irgendwelchen Umwelt-Firmen, sondern viel mehr auf irgendwelchen Marktplätzen wie Leute, über denen er schon längst sein sollte. Ich schob die Tür auf und trat mit Keenan in das kleine Büro ein. Zwei Männer - das waren wohl Mr. Brody und Mr. Richards, saßen am Schreibtisch, wohl schon darauf wartend das wir endlich auftauchten. Ich wusste ja wirklich nicht ob es normal war, dass man sich so schnell zehn Minuten erschleichen konnte, aber froh war ich sehr wohl darüber. Miss Winters hatte von einem Angebot gesprochen? Nicht wirklich, ich hatte gehört was sie gesagt hatte, und von einem Angebot war eindeutig nicht die Rede gewesen. Sie hatte nur gesagt, dass er es sich sehr wahrscheinlich anschauen wollte. "Nur eine Idee," stellte ich klar und zuckte schmunzelnd die Schultern. Wir kamen hier her nicht mit einem Angebot - es war nicht meine Kunst, sondern Keenans, und er musste letzten Endes entscheiden was für ihn das Beste wäre, jedoch hoffte ich wirklich das er dem hier wenigstens eine Chance gab. Ich sah kurz zu Keenan hinüber, ehe ich meine Aufmerksamkeit den Männern hinter dem Schreibtisch zuwandte. "Was Sie daraus machen, oder ob Sie etwas daraus machen, bleibt Ihnen überlassen, jedoch wollen wir Teil davon sein, sollten Sie Interesse zeigen," gut nun klang es doch schon wieder wie ein Angebot. Vielleicht hätte ich doch darüber nachdenken sollen was ich zu ihnen sagte. Schmnuzelnd trat ich näher an den Schreibtisch. "Ich darf doch?" fragte ich, wartete dabei aber noch nicht einmal auf eine Antwort. Ich schob einige der Dinge einfach zur Seite und machte Platz für Keenans Skulptur, ehe ich zur Seite trat. "Das hier ist aus Schrott angefertigt," stellte ich fest. Wiederverwertung, Recycling und all diese Dinge schrieb diese Öko-Gruppe hier doch groß oder nicht? "Der Schrott wird in ganz New York gesammelt, um Skulpturen anzufertigen. Es ist gut für die Umwelt, und zeigt eindeutig wie viel Müll Menschen herstellen oder einfach nur herumliegen haben," mein Blick wanderte von einem Mann zum anderen, dessen Blick ich für einige Momente festhielt ehe ich mich umdrehte und in einen der Stühle sinken ließ. "Keenan sammelt den Müll selbst, und verbringt am Tag mehrere Stunden damit die Gärten der New Yorker zu säubern, wofür die wiederum ziemlich dankbar sind," das war eine Lüge. Sie wussten es nicht einmal, merkten es sehr wahrscheinlich noch nicht einmal wirklich. "Und unsere Idee ist es, das für eine Kampanje zu nutzen. Zeigen Sie wie viel Müll es in New York alleine gibt, und was man daraus machen kann," erklärte ich. Ich lehnte mich zurück und warf Keenan einen weiteren Blick zu. Es würde schon klappen, und wenn nicht hätten wir ihnen eindeutig etwas gegeben worüber sie nachdenken konnten - und sehr wahrscheinlich würden sie irgendwann doch auf ihn zurückkommen. Lächelnd lehnte ich meinen Kopf in meine Hand und sah Beide Männer an. Einer war mitte Vierzig, schien eindeutig ebenso gestresst und nervös zu sein wie Keenan es im Moment war, der Zweite aber ließ sich noch nicht einmal irgendetwas anmerken. Stattdessen sah er einfach nur da, und starrte. Gut er starrte nicht, dafür aber hatte er aber nicht ansatzweise so viel Stress wie der andere. Dabei wirkte er aber vielleicht auch nicht ansatzweise so, als wäre das hier sein Lieblingsort. Ich konnte ihn ja irgendwie verstehen, einen Bürojob hatte ich auch schon nach nur zwei Wochen an den Nagel gehängt.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 16/11/18, 01:41 pm

Carson Richards
Die Kleine war wirklich amüsant. Sie kam hier rein mit einer Skulptur und einem abgeranzten Künstler, den sie an uns vermarkten wollte. Was ließ sie glauben wir hätten daran Interesse? Ja, sie hatte Glück, dass Jason absolut inkompetent in seinem Job war und nach Wochen der Überlegung immer noch nach einer Idee für seine Werbekampagne suchte, aber wäre dem nicht so, hätte Miss Winters an der Rezeption sie sicher sofort aus dem Gebäude werfen lassen. Es kam nicht gerade selten vor, dass irgendwelche Obdachlosen hier hereinkamen und glaubten wir wären die Wohlfahrt. Niemals aber drang einer von diesen Leuten so weit vor, dass ich sie zu Gesicht bekam. Der Kerl war ziemlich durch den Wind. Er wirkte nicht gerade seriös, aber er war eben auch Künstler. Das war nicht wirklich ein Beruf. Vermutlich war er deswegen so arm und konnte sich keine richtigen Klamotten leisten. Er hatte wohl Glück diese süße Repräsentantin dabei zu haben. Andernfalls hätte ich diese ganze Sache hier wohl nicht ernst genommen und den Kerl wieder vor die Tür gesetzt, bevor er uns noch die Kugelschreiber am Empfang klaute. Der einzige Grund wieso ich noch hier war und mich nicht augenrollend verzog war der, dass diese Leute uns etwas verkaufen wollten und ich als Rechtsberater dabei sein musste. Oh und natürlich weil diese rothaarige Lady durchaus meinen Geschmack traf und ich mir vorstellen konnte den Abend mit ihr ausklingen zu lassen. Es war viel zu lange her seit ich das letzte Mal wirklich eine Frau ins Bett bekommen hatte. Ich drehte den Kugelschreiber zwischen meinen Fingern und musterte nur sie, während sie sprach und Jason versuchte auf ihre… unprofessionelle, verklatschte Art diesen Haufen Müll zu verkaufen. Um ehrlich zu sein sah es nicht schlecht aus. Das Vieh, das dieser Kerl gebastelt hatte, bestand größtenteils aus Altmetall und man konnte erkennen, was es war und es sah irgendwie… futuristisch aus. Ja, es war ganz in Ordnung. Meine Eltern sammelten so einen Scheiß auch bei sich zu Hause im „Kunstzimmer“. Ich fuhr nicht so auf Kunst ab, aber sicher fanden einige bekloppte New Yorker solche Werke ganz toll. Ich schmunzelte als Jasons Augen flink ihren Fingern folgten, als sie seine sauber aufgereihten Schneekugeln einfach bei Seite schob. Sicher musste er innerlich explodieren vor Unruhe. Ich grinste nur darüber und schaute dabei zu wie der Kerl - Keenan - seine Skulptur abstellte und sich dann hinsetzte. Er hatte noch kein Wort mit uns gesprochen. Jason räumte seine Schneekugeln schnell an die andere Seite, damit sie in Sicherheit waren und schaute sich dann das Kunstwerk an. Er lehnte sich vor und schaute sich jeden Winkel der Skulptur an. Ja, sie war schon ziemlich gut ausgearbeitet, aber ob das für eine Kampagne reichte? Ich war immerhin nicht der Werbe-Futzi. Am Ende entschied es Jason. Ich war bloß dafür da die Verträge aufzusetzen. „Na ja, die Idee dahinter ist gut. Den Schrott aus den Straßen loszuwerden und etwas daraus zu machen ist eine gute Idee…“, murmelte Jason, dachte aber natürlich nicht weiter als das. Ich schritt also ein und rettete ihm den Arsch. „Aber das reicht nicht für eine Kampagne. Zumindest nicht nur dieses Stück hier. Wie viele dieser Skulpturen schaffst du in einer Woche? Wie viele Gärten räumst du dafür auf? Wenn wir diese Sache in Betracht ziehen, brauchen wir ein wenig mehr als bloß eine Skulptur.“ Immerhin ging es hier darum für die Firma zu werben und nicht nur zu zeigen, dass wir eine Skulptur von einem Obdachlosen abgekauft hatten.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 16/11/18, 03:07 pm

DELILAH Thompson

Eigentlich glaubte ich wirklich nicht, dass wir hier und jetzt etwas erreichen konnten. Mir war klar, dass es ein ziemlich spontaner Versuch war ihn irgendwo hinein zu bekommen, von der er bis jetzt noch nicht einmal irgendwie gehört hatte. Gut, sehr wahrscheinlich hatte Keenan nur negative Dinge von irgendwelchen Öko-Gruppen gehört die Leute anschrien, wütend auf die Politiker waren und in der Hoffnung waren mit ihren Methoden etwas zu verändern. Es war mir durchaus klar, dass es auch diese Art von Umweltschützern gab, die Leute die sich an Bäume ketteteten und immer wütend herumliefen. Das hier war eindeutig eine bessere Idee - Kunst verband, und Kunst wurde sowohl von Politikern, Jugendlichen, ja selbst von Leuten ohne irgendeinem Interesse an Politik und der Umwelt, gemocht. Es wäre eine gute Chance Leute zu erreichen, die zuvor nicht darüber nachgedacht hatten was sie mit ihrem Müll und Schrott so taten. Einer der Männer hatte eindeutig Interesse an dieser Idee, die wir ihm hier gerade vorstellten. Er schien sogar großes Interesse an Keenans Kunst zu haben - der Jüngere aber war eindeutig nicht so davon angetan. Er war hier wohl eher der Geschäftsmann, der andere aber war der Weltschützer. Ich musste wohl kaum Beide überzeugen, und soweit ich wusste waren Geschäftsmänner nie auch nur ansatzweise mit der Umwelt verbunden. Schmunzelnd zog ich die Augenbrauen in die Höhe und sah den Lockenkopf an. "Denken Sie ernsthaft wir kommen mit allem was wir haben hier her, um wieder weggeschickt zu werden?" Eine fette Lüge. Das war so ziemlich alles, was wir hatten. Oder viel mehr, diese Skulptur und jede Menge Schrott in seinem Loch zuhause. Keenan sollte jetzt bloß nichts sagen, denn dann würden wir ihnen wirklich nichts weiter verkaufen können. Ich lehnte mich zurück, schürzte die Lippen und betrachtete die Skulptur. "Wenn Sie Wein kosten trinken Sie schließlich auch nicht die ganze Flasche und entscheiden dann," sagte ich und zuckte die Schultern. Hey, ich hatte Kontakte, und ich wusste nun einmal was reiche Geschäftsmänner gerne taten. Sie tranken liebend gerne, zumindest hatte ich bis jetzt wirklich noch niemanden kennengelernt der es nicht ebenso tat. "Wenn Sie jedoch kein Interesse an einer Zusammenarbeit haben, und denken es wäre nicht gut genug, finden wir bestimmt eine andere Organisation die etwas in der Welt bewegen will," und hier hatte ich den Umweltschützer. Er wollte die Welt verändern, und hielt bestimmt nicht viel davon das andere Gruppen mehr ansehen erlangten als er es tat. Das hier war immerhin nicht einfach nur eine wohltätige Organisation die keinerlei Profit machte, sonst wäre wohl kaum ein Geschäftsmann hier und verbrachte seine Arbeitsstunden damit in einem Büro zu sitzen, und letzten Endes doch nicht sonderlich viel zu verändern. Schmunzelnd betrachtete ich die Skulptur am Schreibtisch, ehe ich meinen Blick ein weiteres Mal dem Jüngeren der Beiden zuwandte. “Sie sehen Profit, und das kann ich Ihnen nun wirklich nicht verübeln, nur denke ich nicht das Sie hier an der richtigen Stelle sind um wirklich nur an Profit zu denken. Diese Organisation ist doch darauf aufgebaut der Umwelt zu helfen, oder nicht? Mit dieser Kampagne könnten Sie dafür sorgen das den New Yorkern bewusst wird wie viel Schrott sie eigentlich nicht richtig entsorgen,” erklärte ich. Ich betrachtete ihn, lehnte mich wieder etwas vor und deutete auf die Skulptur. “Es ist eine Anregung für Sie, und wir erwarten nicht heute schon eine Antwort ob Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben oder nicht, jedoch wäre es eindeutig von Vorteil zu wissen wo Sie stehen.” Eine Antwort konnten wir dennoch nicht erwarten. Hey, vielleicht sollte ich Keenan nicht nur eine warme Dusche und ein Abendessen geben, sondern auch etwas zu trinken. Etwas zu trinken würde er nach dem hier ganz bestimmt gebrauchen.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am 16/11/18, 05:58 pm

Maya Thompson
War das seine Taktik um mir ein schlechtes Gewissen einzureden? Ich hatte keine Ahnung, was er eigentlich von mir wollte. Wir waren quasi Fremde. Nur weil wir damals so gut miteinander befreundet waren, hieß das nicht, dass ich ihm Blind vertrauen musste. Und es war ja nicht gerade so, als ob ich das alles ein wenig besser wüsste. Ich hatte die Beweise meines Vaters gesehen. Ich hatte den Prozess näher mit erlebt, als alle anderen. Ich hatte sogar Bilder gesehen, auf denen Nate mit blutverschmierten Sachen drauf zu sehen war. Dinge, die andere nicht über ihn gesehen hatten. Das war eben der Nachteil, wenn der Vater der ermittelnde Cop war und man als Mädchen einfach viel zu neugierig auf die Wahrheit war. Denn ich hatte Nate zu Beginn der ganzen Sache wirklich geglaubt. Ich hatte es versucht. Viel zu lange hatte ich an seiner Tat gezweifelt. Es hatte Zeiten gegeben, an denen ich wirklich an ihm geglaubt hatte. Doch wieso war er so Feige gewesen und hatte dann nicht einfach mit der Sprache heraus gerückt? Irgendetwas war Faul an der Geschichte. Nate benahm sich viel zu gelassen dafür, dass er es angeblich nicht gewesen war.  Auch damals hatte er seine Unschuld nicht in die Welt hinaus getragen. Und warum? Weil er es vermutlich vielleicht doch gewesen war? Angespannt verschränkte ich meine Arme vor der Brust. Ich konnte es nicht leiden, wenn jemand so über mich Sprach. Was interessierte er sich überhaupt so für mich? Hatte er nicht Cami? Sie würde ihm vermutlich jedes Wort von den Lippen ablesen. Sie war der beliebteste Mädchen an der Schule, seine Chance auf einen Guten Ruf waren also vorprogrammiert. Wozu nervte er also mich? Die ganzen Idioten beneideten sie doch nur darum, dass sie jetzt so einen Kerl hatte wie Nathaniel. Er sollte sich Glücklich schätzten. „Ich hab die Beweise gesehen. Darf ich dich daran Erinnern, dass ich mehr mitbekommen habe, als es mir lieb ist? Ich bin nicht wie Cami, Nate. Es tut mir leid, wenn ich nicht darauf reinfalle wie du die Menschen um dich herum um deinen kleinen Finger wickelst, damit sie dir glauben. Es hat eine Zeit gegeben in der du hättest mit mir reden können. Wenn du irgendein Problem gehabt hast. Wenn irgendetwas in deiner Familie nicht stimmte. Es hätte nur die Wahrheit gezählt. Du hättest es mir sagen können. Aber jetzt? Du glaubst wirklich nach all den Jahren hätte sich nichts zwischen uns verändert? Nach den Prozessen und all den Dingen durch die wir alle gehen mussten? Nachdem alle Leute in der Nachbarschaft mit dem Finger auf einen gezeigt haben, weil ihr bester Freund ein totaler Freak ist? Ich hätte dir gerne geglaubt. Das hätte ich wirklich. Aber irgendetwas stimmt an deiner Verschobenen Geschichte nicht. Aber weißt du was-? Es ist mir mittlerweile egal geworden. Weil ich weiß, dass du nicht reden wirst. Ich hab mich damit abgefunden. Ich weiß nicht, was du von mir hören willst. Mitleid? Tröstende Worte? Ich bin nicht mehr in der Lage dazu und ich kann es beim besten willen auch nicht mehr hören. Lass uns einfach nicht weiter darüber reden. Von mir aus leb ich damit, die große Enttäuschung deines Lebens zu sein. Lassen wir das." Hatte er mir sonst noch irgendwelche Dinge an den Kopf zu werfen? Denn das was ich ihm da gerade alles gesagt hatte, meinte ich auch absolut so, wie ich sie sagte. Er wusste doch gar nicht, wie die Dinge für die Leute um ihn herum waren. Hatte er sich das schon mal gefragt? Irgendetwas an ihm war seltsam und das konnte man auch sehen, wenn man ihm in die Augen blickte. Er war sich selbst ja noch nicht einmal im reinen mit sich selbst.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am 16/11/18, 05:59 pm

Chord Heard
Ich machte eine kurze Pause und merkte wie sich ihr Blick auf meine Haut brannte. Ich hatte sie schon wieder so sehr enttäuscht und es gab nichts, was ich hätte anders tun können. Vermutlich war sie noch nicht einmal mehr überrascht, doch jedes mal brachte ich sie in Schwierigkeiten. Es ging hier um mehr. Es ging um unser Baby. „Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung ob es das beste ist. Es ist der Ort, den wir noch haben um uns zurück zuziehen. Ich habe nicht genügend Geld, doch ich glaube das Haus ist abgesichert. Es läuft über meinen Vater. Es sollte sicher sein für uns-“ Zurück in das Haus, wo für mich alles angefangen hatte. Ich war in diesen Wänden groß geworden und konnte gar nicht beschreiben, wie es sich für mich anfühlte. Wie sollte ich auch- eigentlich hatte ich nur vorgehabt zu vergessen. Dieses Haus war ein Teil von mir und dazu leider auch ein viel zu großer. Es hatte mich zu dem gemacht was ich war. Gute und Schlechte Ereignisse und vor allem die letzten an meine Mutter. Mittlerweile musste dieses Haus mit allem was sich darin befand so herunter gekommen sein, dass es kaum noch Bewohnbar war. Man musste Kraft und Zeit hinein stecken. Es lief immer noch über den Namen meines Vaters und ich war mir sicher, dass er auch ein Vermögen hatte, dieses Haus so lange zuhalten, bis wir es nicht mehr benötigten, aber trotzdem tat ich mir schwer. Der Name "Heard" würde für immer an diesem Haus kleben. Ob wir wollten oder nicht.  „Wir haben vielleicht wirklich keine andere Wahl.“ Mit Jasper jedoch hier in einem gemeinsamen Haus herum zu tigern, war nicht das, was ich mir für den Rest meines Lebens vorstellen konnte. Es machte mich verrückt. Besonders wegen der Tatsache, dass dieser Mann einmal sowas wie meine Konkurzenz war. Ich war nicht der Mann, den Lillian brauchte und Jasper war es! Es war perfekt und er spielte die Rolle als Familien Vater sogar dann besser, wenn ich selbst dabei war. Er versuchte sogar mir alles Recht zu machen und gerade das machte mich so unglaublich sauer. Es wäre alles so komplett anders gelaufen, wenn Lillian und Japser geheiratet hätten und ich hatte Lillian diese Chance wieder einmal kaputt gemacht. Doch um was für einen Preis? Weil ich zu Egoistisch war? Wieso war dieses Gefühl so verdammt stark? Ich hatte keine Ahnung was ich denken oder fühlen sollte, ich wusste nur, dass wir etwas tun mussten. Wir mussten aneinander arbeiteten und ich musste mich selbst zusammenreißen. Doch war es alles andere als leicht. Auf ihre Worte verzog ich das Gesicht. Meine Midlife Crisis. Es war alles andere als beruhigend solche Worte zu hören. Es war gar nicht zu beschreiben wie es sich anfühlte. Ich war Alt. Vermutlich aber hatte sie auch ein wenig Recht. Ich hatte absolut keine Kontrolle mehr über meinen Gefühlshaushalt. Es hatte sich vieles verändert. Die Dinge die ich erlebt hatte, hatten mich gezeichnet. Genauso sehr wie sie. Und genau aus diesem Grund saßen wir uns jetzt wieder einmal so gegenüber. Ob sie mir glaubte oder nicht- ich war ihr Treu gewesen, selbst wenn es die Beweise nicht so aussehen ließen. Aber auch man selbst veränderte sich einfach zu sehr. Doch es war nicht mehr wie damals, als man in sen Spiegel blickte und sich für etwas hielt. Sich unsterblich hielt, die Macht zu besitzen, Menschen das leben zu nehmen. Die Macht der Kontrolle. Es hatte einen kaputt gemacht. Dieses Leben hinterließ seine Narben und sie sorgten dafür, dass ich keine  Nacht mehr richtig schlief. Jetzt wo ich jedoch von diesem Trip herunter wollte, hatte es schon eine zu große Form angenommen. „Die Midlife Crisis hat mir ins Gesicht gespuckt, mich mit dem Gesicht auf eine Herdplatte gedrückt und mir „Fick dich“ ins Gesicht geschrien“, murmelte ich und fuhr mir durch die Haare. Ich war der Größte Idiot den es gab! „Ich glaube selbst Clint kommt besser damit klar als ich es tue.“ Und Clint war ein sehr sehr launischer Kerl der seine Gefühle selten unter Kontrolle hatte. Ich konnte noch nicht einmal sagen, wieso es mir so verdammt schwer fiel mit dem Verdammten Saufen aufzuhören. War ich solch ein herunter gekommener Penner, der es nötig hatte? Himmel nochmal! Immer wieder ließ ich mich auf dieses dumme Sucht Gefühl ein. So sehr sogar, dass ich Tabletten dagegen schlucken musste. Die Umstände waren anders. „Ich hab ein ernstes Problem- und es tut mir leid das du das mit durchmachen musst.“ Einsicht war doch besser als voll und ganz darüber hinweg zu sehen, oder? Doch ganz so leicht würde es einfach nicht werden und das hatte Lillian von Anfang an gewusst.  „Und es tut mir leid das du dir jedes verdammte Mal eine Entschuldigung von mir anhören musst.“ Sie konnte es vermutlich wohl nicht mehr hören. „Ich...“, ich schüttelte über mich selbst den Kopf. Es fehlte mir an Worte mich zu erklären oder eine Definition für die Lage zu finden in der wir uns im Augenblick befanden. Es erschien mir so, als würde alles in meinem gesamten Leben langsam aber sicher den Bach herunter. "Ich hoffe es irgendwann wieder gut machen zu können. Aber das weißt du ja."
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am 16/11/18, 06:22 pm

Mika Juste Chaplin
Mein Herz schlug noch weitere Sekunden heftigst gegen meine Brust, ehe ich nach Luft schnappte. Wollte er das ich an einem Herzinfarkt starb? Er war wirklich verdammt nah dran mir einen zu verpassen. Was suchte Joaquim Jenson auf einem Boot-?! Auf (….) Moment Mal! Meinem Boot! War er nicht Seekrank oder sowas? Besonders begeistert war er noch nie von Schiffen gewesen, aber sein mangelndes Vertrauen rührte wohl eher daher, dass er nun komplett Blind gewesen war. „Das hier ist mein Boot“, gab ich erneut wie ein kleiner Junge mit Krächzender Stimme bekannt. Wieso ausgerechnet diese Wörter über meine Lippen huschten, wusste ich im Augenblick auch nicht. Vermutlich hatte ich gehofft ein wenig für mich zu sein und jetzt war „er“ hier. Ausgerechnet er. Wenn Joaquim hier war, hieß dies das seine kleinen Freunde auch nicht weit waren. Sein Wachpersonal. Was wusste ich wie viele Menschen meine „Privatsphäre“ mit Füßen geschändet hatten. Kam Joaquim etwa öfter her?! „Solange ich nicht den Löffel abgebe, habe ich wirklich geglaubt meine Ruhe hier zu haben.“ Ich wandte Joaquim den Rücken zu, lehnte mich an das Holz der alten Kommode hinter mir und legte den Kopf in den Nacken. Ich brauchte einen kurzen Augenblick um mich zu fangen. Situationen wie diese waren definitiv nich leicht für mich. Joaquim wusste vermutlich gar nicht wie viele Dinge sich geändert hatten. Erneut war es nur das Wasser das in der Stille um uns herum plätscherte. Und ich wusste nicht wieso- es machte mich tierisch Nervös. Das unruhige Flimmern vor meinen Augen beruhigte sich und ich rieb mir meine Hände. Erst jetzt versuchte ich mich ein wenig gelassener zu geben. Soweit ich wusste war Joaquim zwar Blind, doch hatte ein wirklich gutes Gespür dafür zu merken wann etwas nicht stimmte. „Also-“ Soweit ich wusste würde selbst mein Vater keinen Schritt auf dieses Boot wagen. Es waren zu viele Erinnerungen. Wieso war er also hier? Es hatte doch nicht etwa etwas mit meinem Verschwinden zu tun? Klammerte er immer noch an dieser Alten Geschichte? Sarkastisch verzog ich das Gesicht. „Wer wäre wohl schneller gewesen?“ Glaubte er wirklich das mich das zurück schreckte? Wenn ich wirklich aus gewesen wäre Joaquim Jenson zu töten, musste ich wohl damit rechnen, selbst auch den Löffel abzugeben. So lief das eben, seid dem er der mächtigste Mann in den Hamptons war. Wow. Wirklich nie hätte ich Gedacht Gedanken an diese Tatsache zu verschwenden. „Joaquim Jenson verschafft sich also immer noch illegal Zutritt zu Dingen die ihm eigentlich nicht gehören“, fasste ich zusammen. „Interessant. Manche Sachen kann man wohl einfach nicht ablegen mhm?“ Dem alten Joaquim wäre dies immerhin auch egal gewesen. Manche Schatten kannte ich eben doch noch zu Gut von mir. Nur weil ich meine alte Haut abgelegt hatte hieß dies schließlich nicht, das absolut nichts mehr davon über war. „Mach dir nichts draus, manchmal kann man einfach nicht aus seiner Haut.“ Damals hatte sein Leben schließlich nur aus Geld, Weibern und Party bestanden. Nur wage erinnerte ich mich an diese Geschichten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Dinge immer noch aus einer anderen Perspektive betrachtet. Er hatte viel mehr Zeit mit meiner Schwester verbracht als jetzt. Vermutlich hatte er keinen einzigen Gedanken an mich verschwendet. Jetzt hatte sich wohl alles geändert. Die Nervosität in mir wurde größer. Zum ersten Mal konnte ich verstehen wieso Joaquim immer dieses beklemmende Gefühl unter Deck verspürte. So hatte ich mir das sicher nicht vorgestellt. „Spielt es eine Rolle?“, meinte ich fast schon gleichgültig. „Du bist hier. Deine Anstands Hunde sind hier.“ Ich zuckte mit den Schultern und murmelte weiter vor mich hin: „Mein Boot ist wohl jetzt offiziell ein Clubhaus für Gefühls orientierte Idioten.“ Es war mir sogar egal, ob er dies hörte. Das die Dinge um mich herum kompliziert waren, war ihm vermutlich schon aufgefallen. Ich kniete mich auf den Boden und öffnete eines der Schränke in denen ich noch etwas zu Trinken vermutete. Es war verdammt lang her gewesen als ich das letzte mal einen Fuß auf diesen Boden gesetzt hatte. Vermutlich könnte ich mich wohl auch irren. „Wer weiß was ihr hier schon alles angestellt habt.“ Sollte mich wohl aber auch nicht mehr interessieren. Ich würde in Zukunft wohl keinen Fuß mehr auf dieses Boot setzten. Wie dem auch war, ich brauchte jetzt etwas um mich dringend abzuregen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 16/11/18, 08:00 pm

Joaquim Jenson
„Ja, das sagtest du schon.“, erinnerte ich ihn, als er wie ein kleines Kind bloß wiederholte, dass das hier sein Boot war. Fein. Er hatte sein Boot hier ein ganzes Jahr im Hafen liegen lassen. Glaubte er es würde immer noch hier im Hafen anliegen, wenn ich nicht dafür Sorge getragen hätte? „Um ehrlich zu sein gehört es dir nicht mehr wirklich. Dein Vater wollte es schon vor Monaten aus dem Meer ziehen. Ich habe den Anlegeplatz bezahlt und dafür gesorgt, dass es in Schuss bleibt und nicht auf Grund geht. So sehr kann dir dein Boot also nicht am Herzen liegen, oder?“ Ich spürte, dass er nervös war. Als ich Mika das letzte Mal gesehen hatte, hatte er mich total im Griff gehabt. Jetzt wirkte er aber plötzlich nicht mehr so tough. Seine Stimme schwankte leicht. Es war kaum zu bemerken, aber da ich ihn nicht sah, achtete ich auf sowas wesentlich mehr. Ich stand langsam aus dem Sessel auf und bewegte mich in seine Richtung. Über die Monate hatte ich gelernt mit dem schwachen Wellengang hier drin zu leben. Ich konnte immer noch nicht schwimmen und hasste es unterhalb der Wasseroberfläche zu sein, aber mir war nichts anderes übrig geblieben, wenn ich Mika hatte nah sein wollen. Jetzt aber war er hier und so schnell würde ich nicht wieder zulassen, dass er ging. „Du willst deine Ruhe, huh? Bin ich denn keine Ruhe für dich. Du suchst eine Pause von deinem Leben wie es jetzt ist. Du weißt ich könnte dafür sorgen, dass du dich entspannst und auf andere Gedanken kommst.“, murmelte ich leise, als ich ihn erreichte und sachte meine Fingerkuppen über seinen Nacken gleiten ließ, da er mit dem Rücken zu mir stand. Ich seufzte leise und schob seine blonden, seidigen Haare zur Seite, legte seine nackte Haut frei und beugte mich langsam herunter, um meine Lippen seine Haut berühren zu lassen. Es fühlte sich unglaublich an ihm wieder so nah zu sein und ihn zu spüren. Aber… ich hielt mich zurück. Auf keinen Fall durfte ich das hier nun wieder verlieren. Ich ließ ihn also los, bewegte mich aber kein Stück weiter von ihm weg. Ich war ihm nah, aber ich berührte ihn kein Stück. „Ich würde dir verzeihen, wenn du mich abschlachtest. Einen schöneren Tod könnte ich mir nicht vorstellen, my Love.“, flüsterte ich. Nun, ich wünschte mir natürlich, dass er mich nicht mit einer Stehlampe erschlug, aber die Vorstellung in seiner Nähe, in seinen Armen zu sterben… selbst das erfüllte mich mit Sehnsucht. Lieber würde ich durch seine Hand sterben als ihn wieder komplett aus meinem Leben verschwinden zu sehen. „Meine Wachen sind draußen auf dem Dock. Sie sehen und hören nichts von dem, was hier drin geschieht. Wir sind unter uns… aber wenn du lieber allein sein willst, dann gehe ich. Wenn du die Gesellschaft eines alten Freundes nicht willst…“, murmelte ich leise und bewegte mich in Richtung der Treppe. Mittlerweile kannte ich mich hier drin besser aus als in meiner Westentasche. Wenn er nicht darauf einging, dass ich ihm nah kam, dann musste ich es eben anders versuchen. Ich wollte, dass er mir sagte, dass er mich hier haben wollte. Andernfalls würde ich wohl gehen müssen und ihn gegen seinen Willen den Fängen seiner Entführer entreißen müssen. Egal was er wollte, ich würde ihn befreien, das stand fest. Ich hatte es mir geschworen und ich brach mein Wort nie. Von mir aus konnte er mich danach verlassen, mir das Herz brechen und machen, was er wollte, aber… ich wollte diese Sache zu Ende bringen. Ich wollte den Mann bluten lassen, der ihn mir genommen hatte. Ich wollte den Mann töten, der mir alles Gute in meinem Leben entrissen und mich wie einen geschlagenen Hund zurückgelassen hatte. Ich war auf Rache aus. Ob es Mika nun gefiel oder nicht.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 16/11/18, 09:28 pm

Carson Richards
Die Kleine hatte echt Nerven. Was glaubte sie denn wo sie hier war? Bei der Wohlfahrt? Sie brauchte einen Obdachlosen hier her und wollte, dass wir seine Kunst kauften und aus einer Skulptur eine Werbekampagne machten? Sie wusste offensichtlich nicht wie diese Branche hier lief. Natürlich wollten diese Ökos etwas in der Welt verändern, aber sie hatten mich eingestellt, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Nun, ich war kein Finanzberater, aber selbst ich sah, dass dieser Kerl hier ein Fass ohne Boden sein würde, das Geld schluckte. „Entschuldigen Sie, Miss, aber wir sind keine Privatperson, die sich gern mal auf ein Risiko einlässt. Wir starten eine Werbekampagne, mit der wir auf uns aufmerksam machen wollen. Wir müssen dadurch mehr Spenden einnehmen und Projekte unterstützen können, die die Umwelt verbessern sollen. Es ist also nicht gerade unwahrscheinlich, dass wir uns absichern möchten. Diese Skulptur hier kann genauso gut auch geklaut sein. Das will ich Ihnen oder Ihrem… netten Freund hier nicht unterstellen, aber wir haben doch keinerlei Beweise, dass ein Vertrag mit Ihnen unserer Kampagne helfen würde.“ Ich hatte ja nun wirklich nicht verlangt, dass wir alles sehen konnten, was dieser Kerl angeblich je produziert hatte, oder? „Wenn ich einen guten Wein kaufen will, weiß ich in welche Richtung es geht. Ich suche die Rebsorte aus, informiere mich in welchen Holzfass er gelagert ist und wie lange und vor allem… ob er aus meinem Lieblings-Weingebiet, dem Priorat, kommt. Ich habe also eine gewisse Vorstellung von dem, was mich erwartet. Von Ihnen aber kann ich das nicht behaupten. Ich möchte bloß in Erfahrung bringen zu wie viel Ihr Partner fähig ist. Schafft er es mehr Skulpturen zu machen, die wir uns ansehen können? Dann müssen wir abwägen, ob die große Allgemeinheit auch für diese Skulpturen empfänglich ist. Wir stürzen uns nicht kopfüber in ein geschäftliches Verhältnis mit Ihnen. Dafür bräuchten wir schon ein wenig Hintergrundinformationen. Einen Lebenslauf, eine vernünftige Bewerbung, ein paar mehr Vorzeige-Kunstwerke als dieses Tierchen hier und natürlich einen Testlauf. Ich dachte da an sowas wie eine kleine Kunstausstellung hier in der Firma, um zu sehen wie die Leute auf die Kunst anspringen. Was hältst du davon, Jason?“, bezog ich nun auch wieder den Mann ein, der diesen ganzen Mist hier eigentlich handeln sollte. Und wieder einmal erledigte ich seinen Job. Verdammt, ich war aber auch wirklich zu leidenschaftlich, wenn es um meine Arbeit ging. Auch wenn es nur ein blöder, nichtsbedeutender Publicity-Job war. Jason blinzelte bloß überrascht über meine Kompetenz und nickte zustimmend. „Natürlich, das ist eine gute Idee. Eine kleine Kunstgalerie… Vielleicht mit etwa sieben Skulpturen, die wir ausstellen können. Sie würden uns ein paar Skulpturen schicken, unter denen wir ein paar Stücke auswählen und gegen eine kleine Gage könnten Sie hier auf Ihre Kunst aufmerksam machen. Wenn das bei den Menschen gut ankommt… wieso nicht? Es ist eine gute Idee, die gleichzeitig auch wirklich produktiv am Umweltschutz arbeitet. Wie schnell könnten Sie uns mehr Skulpturen liefern, zwischen denen wir wählen könnten?“ Jason sah nun speziell den Kerl an, der seit er hineingekommen war, noch kein Wort gesagt hatte. Wollte er seine blöde Kunst hier überhaupt verkaufen? Er blinzelte kurz benommen, sah zu seiner Freundin rüber und dann wieder zu uns. „Ich.. uhm… vielleicht einen Monat? Das kommt darauf an wie gut es läuft, wie viel Schrott ich finde..“, erklärte er uns und ich hob eine Augenbraue. „Nun… wir bräuchten schon spezifische Angaben von Ihnen. Wir setzen die Vernissage an für.. in zwei Monaten. Schaffen Sie es in fünf Wochen zehn Skulpturen herzustellen, die Sie uns vorstellen können? Ja oder nein?“, stellte ich ihn nun vor das Ultimatum. Wenn das hier klappen sollte, brauchten wir stabile, sichere Geschäftsleute und keinen Obdachlosen, der irgendwo untertauchte und uns mit dem Scheiß sitzen ließ.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 16/11/18, 10:07 pm

DELILAH Thompson

Vielleicht war das hier wirklich keine sonderlich gute Idee gewesen. Völlig unvorbereitet zu jemandem zu gehen, der möglicherweise an einer Zusammenarbeit interessiert sein könnte, gänzlich ohne Wissen worum es hierbei eigentlich ging, und wofür sie in den letzten Wochen so in den Medien gewesen waren. Sehr wahrscheinlich hätte ich sowohl Keenan mehr Zeit geben sollen, als auch ein klein wenig mehr Research in diese Idee werfen sollen. Das war mir klar, jedoch glaubte ich wirklich nicht, dass Keenan überhaupt in dieses Taxi gestiegen wäre, hätte ich ihm noch mehr Zeit zum nachdenken gegeben. Er war doch auch jetzt schon unsagbar still und verhielt sich untypisch für ihn. Er war Vorlauf und frech, hatte eindeutig für alles und jeden einen Spruch auf Lager, und nun schwieg er? Das war nicht normal für ihn, eindeutig nicht normal für ihn. “Ich verstehe durchaus das Sie keine Privatperson sind, die sich einfach in irgendein Abenteuer stürzen können,” antwortete ich und hob meinen Blick ein weiteres Mal dem Dunkelhaarigen zu. Er merkte nicht, dass ich log oder? Vielleicht hatte er aber auch einfach zu viel Erfahrung mit Lügnern und durchschaute Spielchen binnen weniger Sekunden. Wahrscheinlich sollte ich wirklich noch etwas üben, bevor ich das nächste Mal völlig ohne Plan in eine Organisation zum Umweltschutz laufen wollte, um diesen irgendwelche Kunst zu verkaufen. Dabei war das noch nicht einmal mein Job, nun aber hatte ich diese Aufgabe einfach übernommen und konnte nicht einmal sagen ob Keenan mir letzten Endes wütend sein würde, ob er überhaupt jemals noch mit mir reden würde, oder ob er möglicherweise die Chance dahinter sehen würde. Es klang doch schon wirklich vielversprechend das sie nicht sofort absagten, viel mehr klang es doch gleich nach einem Versuch. Oder nicht? Er dachte diese Skulptur könnte genauso gut geklaut sein? Das glaubte er doch jetzt nicht allen Ernstes selbst, oder? Glaubte er wirklich das wir hier mit irgendetwas geklautem hereinspazierten, um eine Idee vorzustellen und der Hoffnung waren etwas zu erreichen? “Manchmal sollte man sich jedoch überraschen lassen, Mr. Richards. Ständig alles zu wissen, ich bitte Sie, das kann doch wirklich nur langweilig werden. Ich schätze Sie sind kein besonders guter Pokerspielen, wenn sie denken eine Absicherung zu benötigen,” lachte ich und lehnte mich wieder zurück. Das hier war eindeutig kein Pokerspiel, und trotzdem glaubte ich nicht das wir sonderlich weit kamen wenn wir hier einfach so mit Geschäftsmännischen Plänen auftauchten. Außerdem war es sehr viel interessanter Mr. Richards -der ältere Mann musste wohl Brody sein, schließlich saß er hinter einem Schreibtisch, auf dem sein Name stand- nicht einfach nur geschäftlich zu kitzeln. Er war doch auch auf meinen Wein Vergleich eingegangen, also konnten wir gleich weitermachen. Knapp sah ich hinüber zu Keenan, der sich zum ersten Mal seit wir hier herein gekommen waren, zu Wort meldete. Sonderlich Selbstsicher klang er dabei aber auch nicht gerade. Innerlich schlug ich ihn schon jetzt, gleich noch würde ich ihn an den Schultern packen und schütteln. Wo war der selbstischere, vorlaute Kerl hin der mir eben noch gesagt hatte das er lieber mit mir nackt zuhause sitzen würde, als hier zu stehen?! “Fünf Wochen für zehn Skulpturen ist vollkommen ausreichend. Sie können sich darauf verlassen,” das konnte er nicht. Er hatte doch alleine für diese eine Skulptur zwei Wochen gebraucht, und hatte sich erst heute bei mir gemeldet. Das bedeutete wohl jede Menge nächtliche Besuche, jede Menge Energydrinks und Kaffee, und vielleicht auch etwas Hilfe beim Schrott finden. Das hieß eindeutig mehr Arbeit für mich, obwohl ich eigentlich nur helfen hatte wollen ihm einen Käufer zu finden. So einfach ging es wohl doch nicht so Recht. Keenan würde mich eindeutig Köpfen sobald wir aus diesem Gebäude und in einem Taxi waren. “Gibt es sonst noch etwas? Irgendwelche Bedingungen oder Dinge die sie wirklich brauchen um Ihren Wein zu kaufen?” Fragte ich wieder an Mr. Richards gerichtet. Er war hier eindeutig der Geschäftsmann, und nicht etwa der Umweltschützer. Für ihn sprach Geld, und sehr wahrscheinlich regierte es für ihn auch die Welt, aber so jemanden gab es wohl in jeder Organisation.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 16/11/18, 10:44 pm

Carson Richards
Die Kleine hatte keine Ahnung, worüber sie sprach. Und dennoch stand sie hier und wollte mir allen Ernstes erklären wie ich meinen Job zu machen hatte. Sie war… amüsant, aber das war nicht der Grund wieso ich ihre Idee wirklich in Betracht zog. Ich war es einfach leid mir Jasons Gejammer anzuhören und diese Idee war - wenn sie denn wirklich so funktionierte wie diese Beiden es uns andrehen wollten - ganz passend. Sie sorgte für gute Publicity, weil wir einen Obdachlosen unterstützten und wir mussten uns keine Gedanken mehr um eine Werbekampagne machen, die auch funktionierte. Ich lehnte mich zurück und war versucht wieder meine Füße auf den Tisch zu legen, aber das würde ich erst tun, wenn die beiden hier raus waren. „Nun, ich habe es gern langweilig und vorhersehbar. Mit riskanten und überraschenden Entscheidungen führt man kein Geschäft oder hält sein Geld zusammen. Wer rettet die Umwelt, wenn wir pleite gehen?“, konterte ich und grinste sie an. Mir ging es hier wohl weniger um die Umwelt als um mein Image. Wie würde es auch aussehen, wenn eine Organisation unter meiner Verwaltung in den Ruin ging? Ich war ja hier, um genau das zu verhindern. Dafür wurde ich eingestellt. Ich machte nur meinen Job. Das implizierte nun einmal, dass ich ab und zu der Buhmann war. Mich störte das nicht. Mir war klar, dass mich nicht alle Welt mögen konnte. Ich brauchte keine Freunde, um erfolgreich zu sein. Und Erfolg war alles, was im Leben zählte, richtig? Ich stellte ihnen also ein Ultimatum. Ich wollte innerhalb von fünf Wochen mindestens zehn Skulpturen, um die besten sieben darunter für eine Vernissage auszusuchen. Dadurch würde der kleine Obdachlose hier an Bekanntheit gewinnen und ein wenig Geld machen. Das wiederum hieß für uns gute Publicity, auch wenn es nicht für eine Werbekampagne reichen sollte. Jason würde also dennoch weiter an anderen Ideen arbeiten. Ich wartete nur noch auf eine Antwort, doch der Kerl sah nicht gerade begeistert aus. Hey, war ihm das Angebot nicht gut genug oder konnte er nicht mehr liefern? Ehe er ein Wort über seine Lippen bringen konnte, sprang wieder seine rechte Hand ein. Die Rothaarige war offenbar sehr optimistisch und versprach mir zehn Skulpturen bis zum Ende der fünf Wochen. Sie schlug damit praktisch ein und nahm den Deal an. Gut, dann würde sie auch Sorge dafür tragen, dass er ausgeführt wurde. „Natürlich. Wir müssen uns absichern können, dass Sie auch rechtzeitig liefern. Ich bereite einen Vertrag für Sie beide vor. Ich hätte bis morgen gern ein paar Unterlagen von Ihrem Künstler hier. Lebenslauf, Bewerbung und so weiter. Ich setze einen Vertrag auf, damit Sie uns die Skulpturen auch bis zu besagtem Datum liefern und dann sind wir im Geschäft. Als kleines Amuse-Gueule, stellt Ihnen Miss Winters am Empfang einen Scheck für Ihre Skulptur hier aus. Wir kaufen Ihnen das Ding ab für… 250 Dollar? Für den Anfang natürlich. Immerhin müssen wir bedenken, dass Sie sich als Künstler noch nicht etabliert haben und diese Skulptur somit noch nicht an Wert gewonnen hat. Zur Vernissage dürfen Sie natürlich dann mehr erwarten. Ich erwarte Sie morgen gegen ein Uhr in meinem Büro zur Vertragsunterschrift. Oh und… ich bräuchte noch eine Nummer, um Sie kontaktieren zu können.“, erklärte ich natürlich absolut professionell, warf der Kleinen aber ein ziemlich vielsagendes Schmunzeln zu. Vermutlich hatte der Kerl kein Handy. Damit würde wohl sie für mich als Ansprechpartnerin dienen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 17/11/18, 08:44 am

DELILAH Thompson

War es eine schlechte Idee mit etwas das er machte, aus Schrott, etwas bewegen zu wollen? Keenan hatte doch scheinbar keine Sekunde daran gedacht jemals etwas Größeres aus seiner Kunst zu machen, etwas womit er vielleicht Menschen zum nachdenken bewegen konnte, und das ganz ohne etwas dafür zu tun. Er tat bereits alles, was er tun musste. Er bastelte Skulpturen, und das aus Schrott. Wenn New York und die Welt erst einmal erfuhr wie viel Schrott sie eigentlich herstellten, würden sie doch bestimmt etwas mehr Hand anlegen und nicht einfach nur alles im Vorgarten lagern wie ich. Eigentlich hatte ich nicht wirklich etwas mit Umweltschutz zutun. Ich kannte die Probleme der Welt, und ich wusste durchaus das es nun einmal jetzt schon an der Zeit war etwas zu ändern, denn sonst würde die Welt bald schon nicht mehr fähig sein dorthin zurück zu gehen wo sie vor einigen Jahren gewesen war. Dennoch lebte ich nun wirklich kein Hippie-Leben, sehr wahrscheinlich sogar ziemlich das Gegenteil. Ich verwendete, und ich dachte nicht weiter darüber nach, denn obwohl ich doch der Meinung war das man wenigstens Müll richtig entsorgen sollte, und das auch tat wenn es nicht gerade darum ging irgendwelchen Altletal-Schrott wegzutragen, war ich wohl ebenso schlimm wie New York selbst. Er hatte es gerne langweilig und vorhersehbar? Oh, das war doch wirklich alles andere als ein spannendes Leben was er hier führte, mit Zahlen und Informationen und eindeutig zu viel Zeit wenn er allen Ernstes dachte alles bis ins letzte Detail planen zu können. Wenn sie hier pleite gingen, wer rettete dann die Welt. Schmunzelnd zuckte ich die Schultern und sah ihn an. “Greenpeace?” Das war wohl die einfachste Antwort, die ich ihm hätte geben können, aber eindeutig nicht die, die er hören wollte. Vor allem als Geschäftsmann. Schmunzelnd zuckte ich die Schultern, sah hinüber zu Keenan. “Das sollte zu machen sein, bis morgen bekommen Sie Lebenslauf, Bewerbung und was auch immer sie wollen,” aber nur von Keenan, richtig? Ich wollte hier nicht arbeiten. Ich war auch nur hier, weil Keenan wohl kaum auf die Idee gekommen wäre. Vielleicht sollte ich das noch klarstellen, bevor wir gingen. Es ging hier nicht um ein Künstler-Duo, sondern nur um Keenan. Das hier war eindeutig eine Chance für ihn Bekanntheit zu gewinnen, sowie Geld zu machen, also sollte er sie ergreifen. Wenn er wollte. “250 klingt doch nach einem fairen Preis, oder?” Es war fünfzig weniger als ich ihm gesagt hatte, aber hey - die konnte ich ihm ebenso geben, wenn er wirklich auf dreihundert bestand. Gegen ein Uhr sollten wir hier sein, und natürlich brauchte er eine Nummer. Nur zur Absicherung. Ich lachte auf und rutschte auf meinem Stuhl vor, zog einen Stift vom Schreibtisch heran und wartete auf ein Stück Papier. “Oh und, der Vertrag wird nur für Keenan gelten. Ich bin nicht hier her gekommen um für Sie zu arbeiten,” stellte ich fest. Das hatten sie sich aber wohl schon von Anfang an denken können. Ich war nicht hier um als Künstler groß rauszukommen, immerhin waren es Keenan Skulpturen von denen wir hier sprachen, ich lieferte lediglich den Schrott dafür. “Meine Nummer bekommen Sie trotzdem. Keenan ist oft so sehr in seine Arbeit vertieft, dass er sein Handy nicht hört,” log ich ein weiteres Mal. Wie klang es denn bitte wenn ich zugab das er noch nicht einmal ein Handy hatte? Ich schrieb meine Nummer auf das Stück Papier, schrieb auch meinen Namen noch darüber und reichte es Mr. Richards schmunzelnd. “Ich schätze die zehn Minuten sind vorbei?” Die zehn Minuten waren sowas von vorbei.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 17/11/18, 12:36 pm

Carson Richards
So langsam wurde der Job hier wirklich interessant. Die Kleine war aufgeweckt und schlagfertig. Dennoch dachte sie oft nicht genug über das nach, was sie sagte. Sie war sprunghaft und spontan. Sie war - kurzgesagt - alles, was ich nicht war. Genau das machte sie auch so amüsant für mich. „Und Sie glauben Greenpeace wäre heute an der Stelle, an der sie sind, weil sie sich auf offene, unsichere Deals eingelassen haben?“ Darum ging es hier ja immerhin, oder? Klar arbeitete diese Firma hier für den Umweltschutz und wollte sich engagieren, aber da ging nichts ohne Geld. Mitarbeiter mussten bezahlt werden, genauso wie Werbeanzeigen und Aufräumaktionen. Das alles lief nicht von selbst und könnte für uns ganz schön in die Hose gehen, wenn wir uns voll und ganz auf einen Obdachlosen verließen, der ein paar Müll-Skulpturen zusammenstellte. Ich lehnte mich vor und löste ein Blatt aus einem von Jasons College Blöcken. Mittlerweile sah er nur noch zu wie ich das Geschäftliche regelte. Er konnte froh sein, dass er nun seine Idee hatte. Ich sorgte bloß dafür, dass es auch sauber über die Bühne ging. Während sie also ihre Nummer aufschrieb - die ich bis morgen sicher nicht brauchte, sondern bloß aus Eigeninteresse mitnahm - erklärte sie mir, dass sie nicht mit in den Vertrag hineingenommen wurde. „Ohh nein. Sie haben sich mir als Geschäftspartner vorgestellt. Mir ist klar, dass Sie nicht die Künstlerin hinter all dem sind, aber Sie haben - nichts für ungut - mehr Möglichkeiten Ihren Freund hier zu vermarkten. Ihr Freund allein wird sich sicher nicht so gut verkaufen können. Wenn wir diesen Deal aufsetzen, dann nur mit Ihnen als seine Art… Managerin.“ Klar, ein Künstler brauchte keine Managerin, aber dieser Kerl hier hatte bisher nur karg ein paar Worte gesprochen. Mit ihm allein zu arbeiten würde verdammt schwer werden und die kleine Miss hier war doch eine angenehme Gesellschaft. Es war sicher ihre Idee gewesen herzukommen, also konnte sie sie auch ausarbeiten. Ich konnte mir nicht vorstellen mit dem Kerl allein zu arbeiten. Ich nahm den Zettel mit ihrer Nummer darauf, schob sie in meinen Terminkalender und schlug das kleine Büchlein zu, ehe ich es in die Innentasche meines Jacketts gleiten ließ. „Sie würden nicht für mich - oder uns - arbeiten, sondern für Keenan.“, erinnerte ich sie und zwinkerte ihr kurz zu, ehe ich mich aufrichtete und Jason neben mir es mir gleich tat. Er reichte dem Künstler und der Dame die Hand und ich ging um den Schreibtisch herum. „Ich begleite Sie noch bis zum Empfang. Ich stelle Ihnen dann direkt den Scheck für das Prachtstück hier aus.“, verkündete ich und nickte Jason kurz zu, ehe ich die beiden zur Tür führte und sie hinter mir schloss. Wir fuhren zurück ins Erdgeschoss, wo ich zu Miss Winters hinter den Tresen ging und die Scheckbücher aus der Schublade kramte. Ich füllte den Blanco Scheck aus, fragte erneut nach dem Namen des Künstlers und reichte ihm dann das Stück Papier, ehe ich sie erneut an den Termin morgen erinnerte und sie dann wegschickte - aber sicher nicht ohne der Rothaarigen nochmal zuzuzwinkern.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am 17/11/18, 03:30 pm

Mika Juste Chaplin
Glaubte er, er tat mir damit einen Gefallen? Ich hatte ihn nicht gebeten sich um meinen Kram zu kümmern. Ich war schließlich den Umständen entsprechend beschäftigt gewesen oder hatte er geglaubt, dass das für dieses Boot eine Rolle spielte. Es war vielleicht ein Teil meiner Vergangenheit, aber es war nur ein altes Boot, dass die besten Tage hinter sich gehabt hatte. Ich verblieb in meiner Position. Als ich seine Nähe spürte und sich eine Art Wärme auf meiner Haut ausbreitete, zuckte ich zusammen, ich drehte mich ruckartig von ihm und spürte die Wand hinter mir im Rücken. Wie ein schreckhaftes Reh musterte ich ihn. „Was wird das?!“, stotterte ich atemlos und glitt mit meinen Füßen noch einen kleinen Zentimeter zurück. Soweit, bis meine Schuhsolen die Wand berührten. Um ehrlich zu sein wusste ich nicht wirklich wieso ich ausgerechnet so reagierte und mein Herz in meine Hose rutschte. Ich war fürchterlich Nervös. Ich hatte ganz und gar kein Problem ihm nahe zu sein- dennoch fürchtete ich mich vor noch weiterer nähe. Berührungen und andere Dinge, die für mich eigentlich nie wirklich ein Problem gewesen waren. Ich fürchtete, ihn noch näher an mich heran zu lassen. Ich wusste nicht ob er es auf Grund meiner Reaktion tat oder weil er diesen Moment nicht in den Sand setzten wollte, genauso schnell wie er mir nahe gekommen war, nahm er auch schon wieder ein wenig Abstand. Ich atmete angespannt aus. Wachsam lagen meine Augen auf ihm als er davon sprach mcih in Ruhe zu lassen. Langsam bewegte er sich auf die Treppe zu. Ich rollte mit den Augen während ich erst sprach, als Joaquim seinen Fuß auf die erste Stufe setzte. Wollte er diesen Auftritt in die Länge ziehen?! Ich wusste doch genau was in seinem Kopf vor ging! Joaquim Jenson war solch eine Diva! Glaubte er ich fiehl vor ihm auf die Knie und bettelte darum, dass er blieb?! Offenbarte ihm meine Gefühle oder wie es mir ging? Er war der einzige Mensch aus meiner Vergangenheit der wusste das ich überhaupt noch lebte. Wenn man seine Anstands Hunde außen vor ließ, denn diese taten sowieso nur ihren Job. Es gab auch Menschen in seinem Leben die einen eigenen Willen vorzuzeigen hatten und diese konnte er nicht kontrollieren oder manipulieren. Das war doch das, was er in seiner Position tat- richtig? Manipulieren und Kontrollieren. „Wozu eigentlich dieses ganzes Theater? Glaubst du, dass du die Dinge damit wieder gut machen könntest?“, brach es ohne groß darüber nachzudenken über mich. „Glaubst du, ich falle vor dir auf die Knie und bettle um Hilfe? Oder um Vergebung? Glaubst du nicht, dass es ein wenig zu Spät für sowas wäre? Das es in meinem Fall keine Vergebung gibt? Die gibt es nicht Joaquim. Die Dinge werden nicht mehr so wie sie einmal waren. Ich weiß nicht an welchen Gott zu glaubst, aber für mich hat sich die Sache erledigt.“ Mein Brustkorb hob und senkte sich mittlerweile wieder gleichmäßig. Ich brauchte wohl wirklich nur eine bestimmte Zeit um mit der Nähe meines Gegenüber klar zu kommen. Die Sachen hier stiegen mir langsam aber sicher über den Kopf. Wenn ich etwas über Joaquim Jenson wusste, denn war es, dass er große Schwierigkeiten hatte sich in die Situation von anderen hinein zu versetzten. Er war ein großer Egoist. Ich bezweifelte, dass sich an seinem Verhalten über die Zeit irgendetwas geändert hatte. Wollte er mir damit irgendetwas beweisen? Das er mich nicht aufgab. Wenn er ehrlich zu sich selbst war, war es nur ein Finger schnipsen mich zurück nach Hause zu holen und von irgendeinem Irren Psychiater behandeln zu lassen. Er war der Boss. Vermutlich würde ihm dies sogar das Ansehen meines Vaters schenken. Solange, bis ich wieder irgendwie einigermaßen meiner selbst war. Wieso vergoldete er also so viel Zeit mit mir? Es gab so viel auf dieser Welt und er entschied sich für mich. Er vergoldete seine Wertvolle Zeit an so etwas wie mich.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 17/11/18, 04:03 pm

Joaquim Jenson
Ich spürte, dass er sich anspannte. Meine Nähe schien momentan nichts als Unruhe bei ihm auszulösen. Ich konnte mir nicht vorstellen, was sie ihm angetan haben mussten, um das bei ihm anzustellen. Früher war er in meinen Armen geschmolzen, hatte sich mir hingegeben und sich bei mir wohl gefühlt und jetzt zuckte er vor mir zurück und spannte jeden Muskeln in seinem Körper an, wenn ich ihn küsste. Ich war blind, aber ich spürte, dass er diese Berührung kaum ertrug. Also… nahm ich Abstand zu ihm. Ich wich zurück, ließ ihn los und löste jeglichen Kontakt zu ihm. Ich hörte ihn deutlich ausatmen. War ich es? War ich etwa derjenige, vor dem er sich fürchten musste? Wollte er mich deshalb nicht hier haben? Wollte er deshalb nicht zurück kommen, sondern blieb lieber bei denjenigen, die ihn aus seinem Leben gerissen hatten? Der Schmerz in meiner Brust war kaum zu beschreiben. Es fühlte sich an, als würde er mein Herz durchlöchern. Würde dieser Schmerz jemals verschwinden? Seit über einem Jahr plagte er mich. Wie sollte ich jemals lernen damit zu leben? Ich zog mich zurück. Ich konnte mit der Tatsache, dass er sich vor mir verspannte, gerade nicht umgehen und er wollte mich ja offensichtlich gar nicht hier haben. Er wollte seine Ruhe und stattdessen war ich hier und sorgte bei ihm für nichts als Anspannung und Stress. Ich hatte bereits den Fuß auf die erste Stufe gesetzt und wollte mit den Händen nach der Luke über mir tasten, als er wieder sprach und ich in meiner Bewegung inne hielt. Ich schluckte hart und ließ die Hände wieder sinken, legte meine Finger um meine Oberarme und atmete tief ein. „Habe ich denn etwas wieder gut zu machen?“, stellte ich ihm eine Gegenfrage. Machte er mich denn wirklich dafür verantwortlich, dass er entführt worden war? Gab er mir die Schuld dafür? Glaubte er deswegen müsste ich ihm nachlaufen und versuchen Vergebung bei ihm zu suchen? „Bin ich derjenige, vor dem du Angst hast? Glaubst du ich hätte dir das alles angetan und nicht all die Monate nach dir gesucht? Denkst du das wirklich?“, fragte ich leise, hielt ihm aber meinen Rücken zugekehrt. Allein die Vorstellung, dass er mir die Schuld dafür geben könnte… So konnte ich ihm nicht gegenübertreten. „Keinen von uns beiden trifft hier die Schuld. Du wurdest meinen Armen entrissen und ich hatte keine Chance dich zu finden. Wir beide sind unschuldig was diese Sache betrifft. Aber im Gegensatz zu dir habe ich dafür gekämpft dich zurück zu bekommen. Ich habe trainiert, habe meinen Vater getötet und arbeite immer noch mit deinem Vater zusammen, obwohl er mir all das hier erst angetan hat.“, flüsterte ich und deutete auf meine Sonnenbrille. Wusste Mika davon? Hatte er gewusst, dass es sein Vater und Pete gewesen waren, die vor Jahren versucht hatten mich umzubringen und mich stattdessen fürs Leben gezeichnet haben? Ich schüttelte langsam den Kopf und strich mir die langen Haare aus der Stirn. „Es geht mir nicht um das, was wir mal hatten. Es geht mir um dich. Nur um dich, Mika… Und solange du noch atmest wird es mir auch immer nur um dich gehen. Wenn du glaubst es wäre zu spät für sowas oder diese ganze Sache, wenn ich für dich erledigt bin, dann kannst du nicht von mir erwarten damit zu leben. Ich lasse dich in Ruhe mit deinen Entführern leben, wenn es das ist, was du dir wünschst. Sag es mir und ich verschwinde. Du musst mich nie wieder sehen.“ Es war nur ein Satz, den er bereits auf der Gala nicht hatte aussprechen können. „Aber das kannst du nicht, oder? Du kannst es mir nicht sagen, weil du immer noch irgendwie an mir hängst. Weil ich dir immer noch wichtig bin, richtig? Und das ist der einzige Grund wieso ich noch kämpfe, wieso ich noch atme, okay? Solange noch der winzigste Funken Hoffnung besteht, dass du mich noch willst, dann werde ich kämpfen. Ich bin ein Jenson, es ist mir also egal über wie viele Leichen ich dafür gehen muss.“ Ich schreckte ja nicht einmal vor meinem Vater zurück.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am 17/11/18, 06:17 pm

DELILAH Thompson

Ich sollte wirklich länger darüber nachdenken, um nicht gänzlich als planlos dazustehen. Greenpeace - woher sollte ich wissen wie die ihre Finanzen regelten, waren die nicht einfach auf Spenden aus um dort weitermachen zu können, wo sie heute waren? Es gab keine Einnahmen, bis auf die Spenden die die Welt ihnen gab. Und scheinbar verdienten sie doch nicht sonderlich schlecht. “Greenpeace ist wo sie sind weil sie ins kalte Meer springen und am lautesten schreien,” stellte ich fest. Das war eindeutig eine Art und Weise das ganze zu sehen. Was sonst sollte es denn sein? Es gab doch auch nie sonderlich viele Zusammenarbeiten, oder? Ich war nie sonderlich groß bei Greenpeace gewesen, viel mehr hatte ich einfach unterschrieben was auch immer mir gerade unter die Nase gefallen war, und was auch immer ich als eine gute Sache empfunden hatte. “Außerdem verlässt sich Greenpeace doch vollends auf Spenden,” ich erinnerte mich nämlich selbst jetzt noch daran das ich eine SMS bekommen hatte, ob ich nicht spenden wollte, um etwas zu bewirken. Weil irgendwelche Anwälte gezahlt werden mussten, um einen Staat zu verklagen und vor Gericht stellen zu können. Ich hatte ihnen den Minimumbeitrag geschickt, weshalb auch immer. Wahrscheinlich weil ich wirklich davon überzeugt gewesen war, dass es falsch war dort zu bauen wo sie hatten bauen wollen. Dann mussten diese Leute hier eben auch etwas lauter werden, vielleicht sollten sie sich einfach irgendwo an Bäume ketten um für Schlagzeilen zu sorgen. Das ging doch oder nicht? Irgendjemand würde die Leute schon davor bewahren in den Knast zu wandern, und dass nur wegen Bäumen. Und Publicity wäre es auf jeden Fall. “Ich soll was?” Fragte ich ihn etwas perplex. Davon war eindeutig nicht die Rede gewesen. Ich war keine Managerin, hatte so wenig Ahnung davon wie ein Kleinkind. Zumal ich hier nicht hergekommen war um irgendwo mit reinzurutschen - hier ging es um Keenan, nicht um mich! Ich würde nicht für ihn, schnell besserte er sich aus und nannte die Öko-Gruppe, sondern für Keenan arbeiten. Was? Wie war ich bitte von -er nimmt meinen Schrott mit- zu -du wirst seine Managerin spielen- gekommen? Ich hatte doch absolut keine Ahnung hiervon. Ich runzelte die Stirn und sah zu Keenan. “Wenn es für Keenan in Ordnung ist, dann habe ich auch kein Problem damit,” doch eigentlich schon, aber hier ging es wirklich darum ob Keenan ein Problem damit haben würde. Er würde mich doch ohnehin köpfen sobald wir dieses Gebäude verließen, nun konnte ich auch nichts mehr hieran ändern. Wo Mr. Richards aber Recht hatte, hatte er wirklich Recht. Keenan war kein sonderlich überzeugendes Gesicht was seine Kunst anging, er hatte ja noch nicht einmal hier her kommen wollen. “Aber ich habe nicht mich als Geschäftspartner vorgestellt, sondern Keenan,” stellte ich fest. Ein Glück hatte ich bloß einen Aushilfsjob und nicht etwa irgendeine Feste Stelle. Hey, ich hatte doch auch wirklich gedacht, sie würden sich mit Keenan unterhalten, er aber verhielt sich hier so untypisch kleinlaut, dass ich noch nicht einmal ahnte was hier überhaupt gerade ablief. Es war meine Idee gewesen, aber das hieß noch lange nicht, dass ich hier ebenso mitarbeiten wollte. Ich hatte keine Ahnung von dem hier, musste mir jetzt aber wohl eindeutig mehr Folgen meiner Lieblingsserien ansehen um mir etwas abzusehen. Er ließ uns hier noch nicht einmal alleine raus, stattdessen kam er doch wirklich mit hinunter. Schmunzelnd sah ich zu Keenan. Wahrscheinlich hatte er wirklich nicht ansatzweise damit gerechnet jetzt fast Dreihundert Dollar auf die Hand zu bekommen, und dann auch noch eine Zusammenarbeit abzukassieren. Ganz hatte ich auch nicht damit gerechnet. Mit dem Verkauf schon, aber mehr? Nope. “Bis morgen, Mr. Richards!” Trällerte ich leise lachend und verließ mit Keenan das Gebäude. War doch sehr viel besser gelaufen als zuerst gedacht, oder? “Wir flippen erst aus, wenn wir aus seinem Sichtfeld sind,” sagte ich leise zu Keenan und schob ihn ums Eck. Ich würde das hier nicht falsch enden lassen - die würden nicht wissen, dass wir einfach nur ums Eck gegangen waren und dort ausgeflippt waren.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am 17/11/18, 10:05 pm

Keenan Nile
Das ganze war mir nicht ganz geheuer. Klar, ich brauchte das Geld und dieser Deal hier war mehr als ich mir jemals zugetraut hätte, aber… dieser Mr Richards war mir einfach nicht sympathisch. Er sah mich an als wäre ich nichts wert und dann wollte er doch meine Skulpturen haben? Das war doch unlogisch. Er starrte die ganze Zeit nur Delilah an, redete nur mit ihr, handelte mit ihr. Ich war eigentlich nur beiläufig bei dem Gespräch dabei gewesen. Ich hätte gar nicht mitgehen müssen! Ich war Delilah wirklich unglaublich dankbar dafür, dass sie meine Statur vermittelt hatte und ich dafür so viel Geld und vielleicht sogar einen Deal bekam, aber ich wusste nicht, ob ich mit diesen Leuten arbeiten sollte. Dieser Kerl schien offenbar nur an Delilah interessiert und sein und der andere wirkte so durcheinander und nervös, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass er irgendetwas auf die Reihe bekam. Aber mal ganz abgesehen davon, wie zur Hölle sollte ich zehn Skulpturen in fünf Wochen fertig stellen?! Ich brauchte diese Zeit ja erstmal nur um den Schrott zu sammeln, den ich für so viele Skulpturen benötigte. Es war ausgeschlossen, dass ich das hinbekam. Vor allem nicht mit den Phasen, die zwischendurch immer wieder auftauchten. Ich konnte mir nicht leisten auch nur einen Tag bloß in meinem Zimmer zu liegen und kein Tageslicht auf meine Haut kommen zu lassen. Wie hatte Delilah sich das vorgestellt? Und dann wollte sie auch noch, dass ich plötzlich allein arbeitete?! Oh nein, das war ihre Idee gewesen und ohne sie würde ich das sicher nicht packen. Ich brauchte sie als Vermittlerin, wenn das hier wirklich klappen sollte! Sie konnte mich damit doch jetzt nicht allein lassen. Ich war immer noch völlig sprachlos und schaute den Scheck in meinen Händen an, als mich Delilah langsam aber sicher aus dem Gebäude heraus schob und mich bis um die Ecke leitete. Ich sollte ausrasten? Ja, auf welche Art denn? Natürlich freute ich mich über das Geld. „Ich glaube ich habe noch nie so viel Geld auf einmal in der Hand gehalten…“, stellte ich nun auch laut fest, während ich auf die eigentlich recht kleine Summe auf dem Scheck starrte. 250 Dollar waren mehr als genug für mich, um einen ganzen Monat über die Runden zu kommen. Jetzt erst atmete ich tief durch und schaute von dem Ding auf und sah sie an. „Was hast du dir nur dabei gedacht denen zuzusagen? Ich habe für eine Skulptur zwei Wochen gebraucht. Ich… ich kriege doch keine zehn Skulpturen in fünf Wochen hin. So viel Schrott habe ich nicht, so viel kann ich auch nicht sammeln.“, sprach ich nun meine wohl größte Sorge aus. „Und einen Lebenslauf? Ich hab sowas noch nie geschrieben. Ich hab keine Ahnung was da rein muss.“ Aber wollte ich da wirklich ihre Hilfe für? Sie hielt mich sicher jetzt schon für einen Loser, dafür brauchte sie nicht auch noch meine Vergangenheit in Erfahrung bringen. „Und du kannst mich auch sicher nicht damit allein lassen! Himmel, du hast mich an die Leute vermittelt, ich würde doch alles versauen, sobald ich meinen Mund aufmache. Ich brauche dich, damit du das weiter für mich regelst. Hey, ich gebe dir die Hälfte meiner Anteile ab! Glaub mir, ich bin dankbar dafür, dass ich diese Skulptur verkauft habe, aber wenn ich wirklich diese weitere Chance annehmen soll, dann… dann brauche ich Hilfe.“ Sie konnte mich nicht in diesen Deal zwängen und mich dann im Stich lassen. Ehrlich gesagt machte ich mir gerade mehr Sorgen als ich mich über diesen kleinen Erfolg freuen konnte...
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