The Hamptons [Revenge] RPG

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am So Okt 28, 2018 7:55 pm

Joaquim Jenson
„Peter!“, zischte ich, versuchte mir aber nicht anmerken zu lassen wie… durcheinander ich gerade war. Noch nie in meinem gesamten Leben war ich so nervös und verängstigt gewesen. War das ein Trick? Irgendjemand hier musste mich doch verarschen. Wenn Mika frei auf einer Auktion herumlief… Nein, das war unmöglich! Wenn er frei wäre, dann wäre er zu mir gekommen. Er konnte es nicht sein. Ich musste mich täuschen. Auch wenn es so echt klang, dass meine Handflächen ganz schwitzig wurden. „Sir, ich… ich weiß nicht wo es herkommt.“, stammelte Pete. Er war genauso aufgelöst wie ich. Ich konnte mir das also nicht einbilden! Das hier war keine Halluzination! Pete hatte es auch gehört. Ich war völlig angespannt, während sie hoffentlich den ganzen Raum nach ihm absuchten! Doch ehe einer von ihnen etwas sah, hörte ich ihn. Ich hörte seine Stimme, seine Pfiffe. Damals auf dem Boot hatte er sich genauso auch einen Spaß daraus gemacht. Er hatte gepfiffen und ich war ihm wie ein Idiot hinterhergelaufen. Ich kannte dieses Spiel also. Ohne zu zögern stieß ich mich von der Theke ab und lief in die Richtung, aus der der Ton kam. Reynolds fing mich ab, doch ich stieß seine Hand weg. „Sir, Sie müssen hier bleiben!“, rief er, während ich mich ziemlich schnell und wendig durch die Menge schob. Ich mochte blind sein, aber mein Gehör war geschärft. Ich hörte ganz genau seine Pfiffe und durch das Tasten meiner Hände fiel es mir extrem leicht mich durch die kleinsten Lücken zu quetschen. Ich kam dem Pfeifen immer näher. Ich wandte mich durch die Menge wie eine Schlange und schüttelte damit sicher jegliches Wachpersonal ab, aber das war mir im Moment egal. Ich hätte blindlings in eine Falle laufen können, die mir jemand stellte, aber niemand wusste über Mika Bescheid. Er war es! Nicht einmal Pete wusste von diesem Spiel, das er hier gerade mit mir trieb. Ich kam am Punkt an, wo ich ihn das letzte Mal gehört hatte, dann spürte ich seinen heißen Atem direkt an meinem Ohr und sämtliche Härchen auf meinem Körper stellten sich auf. Er war es. Mika… Mein Herz raste. Es schlug mir bis zum Hals. Ich wollte mich gerade zu ihm umdrehen, ihn packen und mich an ihm festhalten, als er mich zur Seite riss und ich hörte wie eine Tür schloss und damit sämtliche Stimmen des Empfangssaals verstummten. Wir waren allein, unter uns. Ich keuchte auf, als ich mit dem Rücken gegen die Wand stieß und deutlich die Wärme eines anderen Körpers vor mir spürte. Er war mir so nah… Beim Klang seiner Stimme schloss ich die Augen hinter den dunklen Sonnenbrillengläsern, doch im nächsten Moment spürte ich eine scharfe, kalte Klinge an meinem Hals. Sie streifte mich nur kurz, damit ich die Anwesenheit bemerkte. Ich genoss es seine Stimme zu hören. Am liebsten würde ich vor Freude in Tränen ausbrechen und ihn in meine Arme ziehen, aber… irgendetwas stimmte hier nicht. Mika war nicht wie sonst. Also hielt ich mich erstmal zurück, wartete ab… „Meeks… bedrohst du mich etwa gerade?“, flüsterte ich leise, doch meine Stimme erfüllte den ganzen Raum. Ich hörte an der Akustik, dass es nur wenige Quadratmeter sein mussten, auf denen wir standen. Der Raum war eng und klein. Das war definitiv mein Vorteil. Ich hatte immerhin nie aufgehört den Nahkampf zu trainieren. „Das würdest du nicht tun.“ Ich atmete ruhiger, lehnte meinen Hinterkopf an die Wand und genoss es einen Moment seine Stimme zu hören. Ich hatte ihn so sehr vermisst, dass es schon fast wehtat ihn wiederzusehen. Ich atmete tief ein, als er sein Bein zwischen meine schob. Ich konnte nichts dafür. Da war sie wieder… Alles, was ich die letzten Monate versucht hatte zu verdrängen. „Ich habe gelernt. Ich habe vieles gelernt, als ich dafür gekämpft habe dich zu finden. Du hast ja keine Ahnung.“, raunte ich und blieb ruhig vor ihm stehen. Ich wollte ihn an mich zerren, aber solange er das Messer in der Hand hatte, würde ich sicher nichts Dummes machen. Mika wirkte anders.. irgendwie verändert und bedrohlich. Er war nicht mehr der, der er vor einem Jahr gewesen war. So viel stand fest. Dennoch hob ich eine Hand, griff damit seine Schulter und strich mit dem Daumen über sein Schlüsselbein, ließ meine Finger bis zu seinem Hals und seinen Kieferknochen gleiten. „Komm mit mir. Ich bringe dich nach Hause. Wir haben so viel durchgestanden, um dich zu finden und jetzt… tauchst du einfach hier auf. Du hast ja keine Ahnung wie gern ich dich gleich hier nehmen würde.“, raunte ich und übte etwas Druck auf seinen Nacken aus, sodass sein Schwerpunkt sich nach vorn verlegte und er näher an mich heranrückte, bis unsere Becken aneinander stießen. Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet?
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Okt 28, 2018 8:19 pm

Mika Juste Chaplin
So viel Überzeugung in seinen Worten. Als er seine Hände benutzte um mich zu ertasten, wich ich seinem Griff mit gestreckten Hals. Was wurde das?! Eine dämlich Szene aus Tarzan und Jane? Leicht angespannt drückte ich seine Hand von mir. „Lass den Scheiß, Alter.“ Mir war bewusst das er Blind war und er vermutlich nur sicher gehen wollte ob er seinem Gehör traute, aber er war nicht bescheuert! Ich war es! Das musste gerade er doch wissen. Es war beinahe niedlich wie schockiert er war. Er schaute, als hätte er einen Geist vor sich stehen. „Wow. Du scheinst ja wirklich richtig Überrascht zu sein“, meinte ich amüsiert und sah ihn mit weit geöffneten Augen an. Ich musterte ihn und sah an ihm herunter. Dieser Style war schon etwas untypisch für ihn. Wer hatte ihn so herausgeputzt? Seine Mutter? In dem Jahr wo ich fort gewesen war, war wohl eine Menge passiert. So wie Joaquim sprach, schien er seinen eigenen Worten wohl wirklich zu glauben. Das ich nicht lachte! Welche Suche? Wie weit hatte sich diese beschränkt? Bis vor seine Tür? Es hatte Momente gegeben an denen ich mich danach gesehnt hatte. Jetzt war dort nichts mehr. Liebe war ein Scheißdreck Wert und genauso war es anderen zu trauen. Ich rümpfte gleichgültig die Nase. Mit diesen Worten beeindruckte er mich zumindest nicht unbedingt. Ich wusste wie leicht es war Joaquim zu überzeugen. Vermutlich hatte es nur eine andere Tussi gebraucht um ihn abzulenken. Was war dagegen schon mein Verschwinden gewesen?! Und das war es? Er versuchte es mit einer dummen anmache? Um welchen Preis?! Glaubte er wirklich, ich ließ mich darauf ein? Hatte er solch eine Einnerung an mich? Bitte- hatte ich nicht immer ein bisschen mehr Klasse gehabt? Ich lachte bitter. „Spar dir die Mühe, ich bin eigentlich gar nicht hier“, entgegnete ich ihm kühl und wich. Mit einem kräftigen Ruck beförderte ich ihn weiter nach hinten ehe er die Wand erneut im Rücken hatte. Nun hatten wir ca. zwei Schritte Platz zwischen uns und ich gab Joaquim die Chance sich frei zu bewegen. „Joaquim der Große glaubt immer noch er sei der Größte- mit dem Größten. Gefühle sind Zweitrangig, richtig?“, meinte ich und musterte seinen Hosen Umfang. Er fühlte sich in dieser Situation nicht wohl. Vermutlich hatte er schon wirklich damit abgeschlossen das ich Tod war. Doch ich glaubte, dass diese Tatsache ihm sogar ein wenig lieber gewesen wäre als das hier. Das ganze hier war eben schon eine außergewöhnliche Situation. Doch ich war sicher nicht hier her gekommen um mit ihm in irgendeinem Schrank rum zu machen. Nach so langer Zeit sicher nicht. Es hatte sich erledigt. Was auch immer das zwischen uns war! Das hatte alles gezeigt! Vieles von mir war nicht mehr über. Ich zögerte, ehe ich weiter sprach. Vor Joaquim würde ich mir keine Blöße geben. „Du machst dich ganz schön verletzlich. Glaubst du das sehen die ganzen Leute auf ihren hohen Plätzen gerne?  Wo ist das Jenson Blut geblieben mhm?“ Wo war das Feuer in seinem Blut? War er über die Jahre wirklich so weich geworden? Unbekümmert sah ich auf die Spitze meines Messers. „Ich bin hier um einen Job zu erledigen. Wenn du schlau bist, wirst du das hier also schön für dich behalten, sonst haben wir uns das letzte mal gesehen.“ Ich strich mit meinem Daumen über meine Messerspitze.  Man konnte es als eine Art Taktik sehen. Ich schien Joaquim anscheint immer noch mächtig aus dem Konzept zu bringen. Je Unkonzentrierter er war umso besser war es doch eben für andere. „Und?“, fragte ich mit einem kleinem lachen, ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen. „Hast du gar keine Fragen an mich?“, durchlöcherte ich ihn. „Beschäftigt dich rein gar nichts?“, flüsterte ich und schmunzelte. Die Zeit lief uns davon. Wir hatten hier drinnen sicher nicht Ewigkeit. Es war nicht nur sein Personal das nach ihm suchte. Meine Aufpasser würden sicher auch keinen Stein umgekehrt lassen um nach mir zu suchen und den Ärger wollte ich mir wirklich ersparen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Okt 28, 2018 8:29 pm

Chord Heard
Ich machte eine kurze Pause und merkte wie sich ihr Blick auf meine Haut brannte. Ich hatte sie schon wieder so sehr enttäuscht und es gab nichts, was ich hätte anders tun können. Vermutlich war sie noch nicht einmal mehr überrascht, doch jedes mal brachte ich sie in Schwierigkeiten. Es ging hier um mehr. Es ging um unser Baby. „Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung ob es das beste ist. Es ist der Ort, den wir noch haben um uns zurück zuziehen. Ich habe nicht genügend Geld, doch ich glaube das Haus ist abgesichert. Es läuft über meinen Vater. Es sollte sicher sein für uns-“ Zurück in das Haus, wo für mich alles angefangen hatte. Ich war in diesen Wänden groß geworden und konnte gar nicht beschreiben, wie es sich für mich anfühlte. Wie sollte ich auch- eigentlich hatte ich nur vorgehabt zu vergessen. Dieses Haus war ein Teil von mir und dazu leider auch ein viel zu großer. Es hatte mich zu dem gemacht was ich war. Gute und Schlechte Ereignisse und vor allem die letzten an meine Mutter. Mittlerweile musste dieses Haus mit allem was sich darin befand so herunter gekommen sein, dass es kaum noch Bewohnbar war. Man musste Kraft und Zeit hinein stecken. Es lief immer noch über den Namen meines Vaters und ich war mir sicher, dass er auch ein Vermögen hatte, dieses Haus so lange zuhalten, bis wir es nicht mehr benötigten, aber trotzdem tat ich mir schwer. Der Name "Heard" würde für immer an diesem Haus kleben. Ob wir wollten oder nicht.  „Wir haben vielleicht wirklich keine andere Wahl.“ Mit Jasper jedoch hier in einem gemeinsamen Haus herum zu tigern, war nicht das, was ich mir für den Rest meines Lebens vorstellen konnte. Es machte mich verrückt. Besonders wegen der Tatsache, dass dieser Mann einmal sowas wie meine Konkurzenz war. Ich war nicht der Mann, den Lillian brauchte und Jasper war es! Es war perfekt und er spielte die Rolle als Familien Vater sogar dann besser, wenn ich selbst dabei war. Er versuchte sogar mir alles Recht zu machen und gerade das machte mich so unglaublich sauer. Es wäre alles so komplett anders gelaufen, wenn Lillian und Japser geheiratet hätten und ich hatte Lillian diese Chance wieder einmal kaputt gemacht. Doch um was für einen Preis? Weil ich zu Egoistisch war? Wieso war dieses Gefühl so verdammt stark? Ich hatte keine Ahnung was ich denken oder fühlen sollte, ich wusste nur, dass wir etwas tun mussten. Wir mussten aneinander arbeiteten und ich musste mich selbst zusammenreißen. Doch war es alles andere als leicht. Auf ihre Worte verzog ich das Gesicht. Meine Midlife Crisis. Es war alles andere als beruhigend solche Worte zu hören. Es war gar nicht zu beschreiben wie es sich anfühlte. Ich war Alt. Vermutlich aber hatte sie auch ein wenig Recht. Ich hatte absolut keine Kontrolle mehr über meinen Gefühlshaushalt. Es hatte sich vieles verändert. Die Dinge die ich erlebt hatte, hatten mich gezeichnet. Genauso sehr wie sie. Und genau aus diesem Grund saßen wir uns jetzt wieder einmal so gegenüber. Ob sie mir glaubte oder nicht- ich war ihr Treu gewesen, selbst wenn es die Beweise nicht so aussehen ließen. Aber auch man selbst veränderte sich einfach zu sehr. Doch es war nicht mehr wie damals, als man in sen Spiegel blickte und sich für etwas hielt. Sich unsterblich hielt, die Macht zu besitzen, Menschen das leben zu nehmen. Die Macht der Kontrolle. Es hatte einen kaputt gemacht. Dieses Leben hinterließ seine Narben und sie sorgten dafür, dass ich keine  Nacht mehr richtig schlief. Jetzt wo ich jedoch von diesem Trip herunter wollte, hatte es schon eine zu große Form angenommen. „Die Midlife Crisis hat mir ins Gesicht gespuckt, mich mit dem Gesicht auf eine Herdplatte gedrückt und mir „Fick dich“ ins Gesicht geschrien“, murmelte ich und fuhr mir durch die Haare. Ich war der Größte Idiot den es gab! „Ich glaube selbst Clint kommt besser damit klar als ich es tue.“ Und Clint war ein sehr sehr launischer Kerl der seine Gefühle selten unter Kontrolle hatte. Ich konnte noch nicht einmal sagen, wieso es mir so verdammt schwer fiel mit dem Verdammten Saufen aufzuhören. War ich solch ein herunter gekommener Penner, der es nötig hatte? Himmel nochmal! Immer wieder ließ ich mich auf dieses dumme Sucht Gefühl ein. So sehr sogar, dass ich Tabletten dagegen schlucken musste. Die Umstände waren anders. „Ich hab ein ernstes Problem- und es tut mir leid das du das mit durchmachen musst.“ Einsicht war doch besser als voll und ganz darüber hinweg zu sehen, oder? Doch ganz so leicht würde es einfach nicht werden und das hatte Lillian von Anfang an gewusst.  „Und es tut mir leid das du dir jedes verdammte Mal eine Entschuldigung von mir anhören musst.“ Sie konnte es vermutlich wohl nicht mehr hören. „Ich...“, ich schüttelte über mich selbst den Kopf. Es fehlte mir an Worte mich zu erklären oder eine Definition für die Lage zu finden in der wir uns im Augenblick befanden. Es erschien mir so, als würde alles in meinem gesamten Leben langsam aber sicher den Bach herunter. "Ich hoffe es irgendwann wieder gut machen zu können. Aber das weißt du ja."
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am So Okt 28, 2018 8:45 pm

Joaquim Jenson
Er drückte meine Hand weg und kurz versetzte mir das wirklich einen Stich in die Brust. Wow… nicht mal anfassen durfte ich ihn also? Ich durfte bloß hier stehen und ihm zuhören? Ich atmete tief durch und nahm meine Hand wieder zurück zu mir. Ich wollte ihn auf keinen Fall verschrecken. Ich konnte das nicht mehr ertragen. Ich wollte ihn spüren. Ich wollte ihn anfassen können! Als ich ihm also folgte und mich in seine Richtung lehnte, stieß er mich mit ziemlicher Wucht wieder zurück an die Wand und ich biss die Lippen aufeinander. Wieso tat er mir das an? Wieso holte er mich hierher, wenn er mich so sehr auf Abstand hielt? Wollte er das denn nicht? Wollte er mich nicht in seine Arme nehmen? Wollte er nicht spüren wie es war? Ich atmete tief durch und schüttelte nur leicht den Kopf. „Du warst lange weg, Meeks. Es hat sich einiges verändert. Ich habe mich verändert. Dein Verschwinden hat mir einiges klar gemacht. Ich habe all die Monate über keine ruhige nacht mehr gehabt. Glaub mir, es ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht an dich gedacht habe, dich nicht wieder in meinen Armen halten wollte. Glaubst du wirklich das alles wäre nur Sex gewesen? Wir haben weitaus mehr als das geteilt, Meeks. Das weißt du.“ Er hatte es doch immer gewusst! Er hatte mich um den Finger gewickelt gehabt. Gleich am ersten Tag. „Ich habe alles getan, um dich zurück zu bekommen. Ich habe geglaubt du wärst einfach gegangen… Und trotzdem habe ich nach dir gesucht, bis wir deinen Pullover gefunden haben. Ich habe einiges durchgemacht, um die Suche nach dir auszuweiten. Ich habe meinen Vater gestürzt, um nach dir suchen lassen zu können. Ich habe es für dich getan. So wie du es immer wolltest. Ich habe gemacht, was du dir immer gewünscht hast. Das war das, was du an deinem letzten Abend zu mir gesagt hattest, erinnerst du dich? Ich habe meinen eigenen Vater getötet, um dich zu finden, Meeks… Denkst du wirklich das würde ich einfach so tun?“ Begriff er denn nicht? Ich war nicht mehr der Idiot, der ich damals gewesen war. Ich liebte Mika… Ich hätte alles für ihn getan und das würde ich immer noch! Aber Mika hatte sich verändert. Er war nicht mehr der, der er einmal gewesen war. Seine Stimme war kühl und monoton. Er hielt mich für schwach… Nur weil ich meine Sicherheitsleute nicht mitgebracht hatte? Was glaubte er denn wie ich meinen Vater gestürzt hatte? Ich wusste, dass die Tür neben mir war und somit auch der Lichtschalter. Ich griff danach, schaltete das Licht aus und duckte mich unter seinem Griff hinweg, stieß ihn gegen die Seite und hebelte seinen Arm hoch, sodass das Messer auf den Boden fiel und ich Mika drehen und mit der Brust an die Wand drücken konnte. Ich stand hinter ihm und drückte meinen Unterarm auf seine Schulterblätter. „Ich bin ein guter Anführer. Besser als mein Vater alle Male. Ich bin nicht schwach, nur weil ich blind bin.“ Ich atmete tief aus, als ganz plötzlich sein vertrauter Geruch in meine Nase stieg. Er roch immer noch nach Mika, aber seiner Note war ein ziemlich neuer Geruch untergemischt. Er war… so anders als damals. Wesentlich gröber und ungehaltener. Ich wusste nicht, was mit ihm geschehen war. „Für welchen Job bist du hier? Für wen arbeitest du? Wer hält dich fest und wo kommst du unter? Wieso kommst du nicht einfach mit mir zurück nach Hause? Ich könnte dich beschützen, Mika. Niemand könnte dir je wieder wehtun. Ich will dich zurück. So wie damals. Ich gebe mich sicher nicht mit ein paar mickrigen Treffen zufrieden.“ Ich wollte, dass er mit mir zurück nach Hause kam! Dorthin wo er hingehörte. Er sollte zurück zu Josef oder von mir aus auch gern in mein Haus kommen. Ich würde ihn beschützen lassen. Niemand würde ihm mehr etwas anhaben können oder ihn festhalten. Denn das war nicht er. Mika war nicht frei, da war ich mir sicher. Er wurde langsam nervös. Ihm lief die Zeit davon und das lag nicht nur an meinem Wachpersonal. Irgendjemand beobachtete ihn doch, oder irrte ich mich? So oder so hätte Mika sich zumindest nach Noelia erkundigt, wenn er die Möglichkeiten dazu gehabt hätte.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Okt 28, 2018 9:39 pm

Mika Juste Chaplin
War das aus seinem Mund ein Liebesgeständnis? Kitschig. Sowas tat man nicht aus Liebe, das tat man aus Dummheit.  Seine eigene Überzeugung. Doch gerade als ich nach Luft holen wollte, schien Joaquim auch schon schneller zu reagieren. In der nächsten Sekunde war es schwarz um mich herum und ich spürte seinen Ellenbogen in meinem Rücken. In der Zeit in der ich weg war hatte sich also wirklich etwas getan. Scheinbar hatte Joaquim wirklich trainiert mit seinem Handycap umzugehen. Ein hoch auf den Lichtschalter. Er hatte mich schneller als ich schauen konnte, an die kalte Wand gedrückt. Irgendetwas in den Regelen fiel zu Boden. Es war Dunkel, es schienen Eimer oder so etwas zu sein. Wir standen in mitten einer Putz Kammer, würde mich also nicht Wundern. Der Platz hier war wirklich bescheiden. „Wohoo. Ein Tänzchen, sehr reizend“, quengelte ich mit kratziger Stimme und versuchte mich mit einem Ruck zu befreien. Keine sonderlich leichte Sache. Es half nicht. Wollte er einen Beifall? „Nein, du bist Blind weil du Blind bist“, klug scheißerte ich und mochte es gar nicht wie er meinen Kopf auch noch an die Wand drückte. Immer noch wandte ich mich in seinem Griff. Himmel! Konnte er das lassen!? Ich zappelte wie ein Fisch in seinem Griff. Erst nach wenigen Sekunden als es sich als Zwecklos heraus stellte, ließ ich es sein. „Ist gut!“, forderte ich etwas lauter auf und hoffte er unterließ es mich demütigen zu wollen. Ich hatte es kapiert, er war nicht Wehrlos. „Habs kapiert! Du bist nicht Schwach.“ Erwartete er was? Ich war achtzehn Jahre, klar hatte auch ich dazu gelernt, aber er war ein ausgebildeter ausgewachsender Kerl! Er hatte schon immer die besten Voraussetzungen gehabt. Er hatte gelernt zu kämpfen als Verteidigung. Ich hatte gelernt zu kämpfen um zu überleben. Um nicht weiter herum geschubst zu werden. „Du musst mir ja nicht gleich etwas brechen“, entgegnete ich ihm patzig. Sein Griff wurde lockerer, doch los lassen schien er mich nicht. Ich seufzte. Wäre ja auch zu viel verlangt! „Immer so ungehalten“, murmelte ich eher mir zu und verzog das Gesicht. Ich mochte es nicht, wenn er die Oberhand hatte. Ganz und gar nicht. Vor allem nicht, wenn er so mit mir umging. „Ich will nur eine hässliche Blumenvase ersteigern, sag mir nicht du bist auch so scharf auf Gartenkunst?“, keuchte ich und ein lachen entfuhr mir. Nicht gerade das was er hören wollte. Natürlich merkte Joaquim das ich über ihn spottete. In der Position in der Joaquim sich befand, bekam er rein gar nichts über mich raus. Vor allem nicht für „wen“ ich arbeitete. Ich wusste wieso er diese Information brauchte. Kein Wort würde über meine Lippen gleiten. „Langsam Cowboy. Erstmal: Ich brauche keinen Schutz. Ich kann auf mich selbst aufpassen und was glaubst du? Ich arbeite für niemanden. Höchstens für mich selbst. Fahr mal runter, glaubst du immer noch an die verschobene Mafia Geschichten deines Daddys?“ Dabei hatte er gar nicht mal so Unrecht. Die Bilder der Folter lagen tief. Sie ließen mir sogar kurzzeitig ein Schauder über den Rücken laufen. Sie sollten verschwinden! „Ich brauch keinen Aufpasser mehr, Joaquim!“, meinte ich und senkte den Blick. „Nicht mehr“, fügte ich leise hinzu. Mit diesen Worten befreite ich mich dann doch schließlich aus seinem Griff. Er sollte mich ja nicht unterschätzen. Ich stieß ihn in eines der Regale hinter ihm. Auch diese Dinge fielen zu Boden. Er konnte sich gerade so noch auf den Beinen halten. Ehe er reagieren konnte, stach ich das Messer durch seinen Anzug und befestigte ihn somit am Regal. Wirklich bewegungsunfähig machte ihn das nicht, aber er würde sich nicht fortbewegen ohne das ganze Regal umzuwerfen. Nun stand ich wieder direkt vor ihm. Er unterließ es, mich anzugreifen. Er wusste das es zu nichts führte. Er wollte mich nicht verletzten. Langsam erhob ich meine Hände und nahm ihm die Sonnenbrille aus dem Gesicht. Behutsam und langsam streiften meine Finger sein Gesicht. Kalt ließ ich sie nun auf den Boden fallen und zertrat mit meinen Schuhen die Gläser ohne auf den Boden zu sehen. Es knarrte unter meinen Füßen. „Hörst du das?“, flüsterte ich und näherte mich seinen Lippen. „Genauso wurde mir jeder einzelne Knochen gebrochen, immer und immer wieder. Wo warst du? Sag mir. Joaquim Jenson?“ Meine Augen fielen auf seine Lippen. Sie zitterten. Was war das was er da fühlte? Angst? Schmerz? War er nun verletzlich? Offen? Verwundbar? „Du hättest mehr Zeit darin investieren sollen zu vergessen. Sie haben uns genau da wo sie uns haben wollen. Irgendwann verstehst du das alles. Du hast nur einen bedeutsamen Fehler gemacht. Genau das haben sie von dir erwartet. Du hast alles genau nach Plan durchgeführt.“ Eine Schande. Denn jetzt würde es Iwanow es auf ihn absehen und ich war nur eine Schachfigur. Wozu war ich zu gebrauchen? Das letzte was ich wollte war Rückfällig zu werden. „Sag mir, wie geht es meiner Familie?“ Meine Stimme wurde wieder fester. Gleichgültiger. Das war die letzte überflüssige Frage die ich beantwortet haben wollte bevor ich wieder ging. So viel Zeit musste auf jeden Fall sein.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Okt 29, 2018 7:13 pm

Joaquim Jenson
Okay, das reichte nun wirklich. Er nahm das alles hier gar nicht ernst. War ihm nicht klar wie wichtig mir das war? Es war fast ein Jahr vergangen seit er verschwunden war! Und es war kein Tag vergangen, an dem ich ihn nicht vermisst hatte. Dieses Wiedersehen hier hatte ich mir bisher nur erträumen können, aber er… machte das alles kaputt. So wie er mit mir umging, tat es eher weh als dass es mich endlich erlöste. Mika war nicht mehr derselbe. Ich wusste nicht, was ihm widerfahren war, aber ich hatte dennoch gehofft, dass er froh sein würde mich zu sehen. Stattdessen aber stieß er mich nur von sich und schien mich gar nicht hier haben zu wollen. Wieso hatte er mich dann in diese Kammer gelockt? Das war ein Hilferuf… Er wollte doch Hilfe, oder? Scheinbar nicht, denn er brüllte mir beinahe entgegen, dass er keinen Aufpasser mehr brauchte. Nicht mehr..? Er hätte einen gebraucht, ja. Ich hätte ihn beschützen sollen, als er entführt worden war. Ich hätte da sein sollen! „Es tut mir leid, dass ich dich nicht eher gefunden habe, Meeks… Ich hätte alles dafür gegeben dich zu finden und dir helfen zu können.“, flüsterte ich bestürzt und lockerte meinen Griff, sodass er es sofort ausnutzte und sich aus meinen Händen wandte. Er stieß mich zurück und ich fing mich am Regal hinter mir ab. Was war bloß in ihn gefahren? Ich hörte wie er sein Messer in das massive Holz des Regals rammte und tastete nach meinem Anzug, der darunter gefangen war. Ich schluckte hart und drehte das Gesicht von ihm weg, als er mir die Sonnenbrille von der Nase nahm. Ich wollte ihn so nicht ansehen. Ich hörte wie sie zu Boden fiel und dann wie sie knackte und die Gläser brachen. Ich zuckte zusammen, als es geschah und Mikas Worte ließen es mir eiskalt den Rücken hinunterlaufen. „Das ist nicht fair… Ich habe nach dir gesucht, Mika! Glaub nicht ich hätte es nicht versucht! Du weißt genau, dass ich alles riskiert hätte dich da rauszuholen! Ich weiß es ist meine Schuld… Ich hätte besser aufpassen sollen. Damals auf dem Boot… Ich hätte es merken müssen! Aber glaube nicht, dass ich das nicht jeden Tag bereue und mich selbst dafür hasse.“ Das wusste er tief in sich doch selbst! Ich hatte mich für all das verantwortlich gemacht und seine Schuldzuweisung ertrug ich gerade kaum mehr. Meine Lippen und Hände zitterten, wenn ich mir den armen Mika vorstellte, der gefesselt an einem Stuhl saß, blutüberströmt und vor Schmerzen wimmernd. Ich hätte ihn sofort dort herausgeholt, wenn ich gekonnt hätte! Meine Beine gaben unter mir nach und ich sackte langsam herunter, bis ich auf einem umgedrehten Eimer saß und mein Jackett am Messer zerriss. Ich hätte ihn retten müssen! „Genau das wollten sie, oder? Dass ich meinen Vater stürze und die Jensons dadurch mit mir an der Spitze angreifbar werden… aber da haben sie sich getäuscht. Ich bin nicht so naiv und hochnäsig wie mein Vater. Ich werde dich da raus holen und dann wird dir keiner mehr etwas antun…“ Auch wenn er es nicht wollte, ich würde weiter kämpfen. Er konnte unmöglich bei diesen Menschen bleiben wollen! Als Mika nun doch nach seiner Familie fragte, schöpfte ich ein wenig Hoffnung daraus. Wenigstens sie waren ihm nicht egal… Irgendetwas vom alten Mika musste also noch in ihm stecken. „Wie sollte es ihnen schon gehen? Deine Eltern reden kaum mehr miteinander und verkriechen sich in ihren eigenen Räumen. Noelia ist abgehauen und lässt sich gar nicht mehr blicken. Sie alle halten dich für tot, Mika. Also lass dir von mir helfen… Wir bringen dich hier weg und sorgen für deine Sicherheit.“ Er konnte unmöglich so weitermachen wollen, oder? Das war doch kein Leben, was er da führte. Taten sie ihm immer noch etwas an? Folterten sie ihn? Er musste da raus!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Okt 30, 2018 6:47 pm

Mika Juste Chaplin
Ich beließ die Nähe, die zwischen uns herrschte. Für den Augenblick war es in Ordnung. Es mochte mir vielleicht auch nicht sofort einleuchtend sein, aber es war vertrauter als ich dachte. Ich mochte es sogar. Selbst wenn ich es mir nicht erklären konnte ich und ich wirklich gedacht hatte, damit abgeschlossen zu haben, verzerrte ich mich danach mitanzusehen, wie er mich ansah. Es gab auf dieser Welt nur einen Menschen der mich so ansah wie Joaquim und dabei war dieser Kerl Blind. Es war mir selbst eben ein Rätsel. Das Joaquim mir im Augenblick jedoch all diese Dinge an den Kopf warf, war etwas, mit dem ich gerechnet hatte. Er ging davon aus, ich wäre immer noch irgendeine Geisel. Dabei war ich derjenige, der jeden Augenblick mit dem Finger schnippen konnte und sofort aus dieser Situation „befreit“ wurde. Ich brauchte keine Hilfe mehr. Seit einem Jahr wartete ich darauf ihn wieder zu sehen. Doch nicht so, wie er es wollte. Eine wirkliche Offensichtlichkeit. Nächte lang hatte ich mich nur damit beschäftigt, da ich wusste das dieser Tag kommen würde. Darauf ihm Angesicht zu Angesicht wieder zu sehen. Um mir anzuhören, was er mir zu sagen hatte. Das Joaquim jedoch so viel Selbstbewusst sein haben würde, hatte ich nicht gedacht. Es lag so viel Selbstbewusstsein in seinem Blick. Vielleicht hatte er über das Jahr ja wirklich dazu gelernt. Doch woher dieser Sinnneswechsel? Ich konnte mir vorstellen, dass es Joaquim von seinem Thron aus ziemlich gut gefiel. Sollte es auch. Es gab genug Leute die scharf darauf waren. Was die Hamptons betraf, war ER im Augenblick der Kerl, der das meiste sagen und somit auch die meiste Macht und Einfluss auf die Gesellschaft hatte. Ich erhob meine Hände und ließ sie zwischen seinen Hemdkragen gleiten. Jetzt hatte ich die Kontrolle. Gefiel mir auf jeden Fall schon viel besser. „Aufgeben ist nicht so deins mhm? Ihr Jensons ward schon immer wie verbissene Pitbulls.“ Ich horchte auf. Wir hatten nicht mehr viel Zeit. So gerne ich auch weiter dieses kleine „Spiel“ hier mit Joaquim gespielt hätte, ich musste zusehen das ich weiter kam. Es lenkte viel zu viel aufsehen auf uns beide. Zu Riskant war es, dass er mich gegen meinen Willen doch mitnahm. Wenigstens wirkte er auf mich immer noch sehr entschlossen. Für meinen Geschmack vielleicht ein wenig zu sehr. „Warum siehst du mich so an? Das passiert mit Leuten wenn sie ihren Verstand verlieren. Ich mach hier nur meinen Job. Es ist dir vielleicht noch nicht Bewusst, aber wir sind uns jetzt fiel näher als wir es uns jemals waren. Wir arbeiten jetzt „zusammen“. Wenigstens sind wir beide an der selben Sache Interessiert“ Ob er sofort verstand wovon ich redete war mir egal. Je mehr er sich seinen Schädel zerbrach, umso besser. Ich ließ meine Finger dort ruhen wo sie waren. Mein Zeigefinger legte sich auf seine Lippen. „Such nicht nach mir. Hör auf mich zusuchen.“ Ich verlor mich ein wenig in seinen Augen und schmunzelte weiter „böse“ vor mich hin. Langsam beugte ich mich zu seinem Ohr hinab. „Achja, bevor ich gehe. Kannst du mir noch einen Gefallen tun? Oder willst du, dass ich dich wirklich herzlich darum bitte-?“, ich machte eine kurze Pause ehe meine Hand verführerisch über den Stoff seines Jackets fuhr und an seinem Gürtel verweilte. Es dauerte nicht lang und ich hatte ihn geöffnet und zog ihn aus seinen Schnallen. Mühelos ließ ich ihn auf den Boden fallen. „Was auch immer passiert, heute oder in Zukunft (...)“ Ich entfernte mich wieder etwas von ihm, ergriff mein Messer und zog es aus seinem Stoff. „(....) Verlier kein Wort über mich. Ich werd schneller dein Persönlicher Albtraum als es dir lieb ist Joaquim Jenson. Ist es nicht nicht sehr viel angenehmer, wenn wir zusammen an einem Strang ziehen und nicht gegeneinander arbeiten?“ Das konnte es in der Tat. Solange ich das kleine Versprechen was er mir geben würde in die länge zog, umso besser für mich. Iwanow würde schneller das haben wonach er sich sehnte, als es ihm lieb war. Ich steckte das Taschenmesser in meine Jacketinnentasche und legte meine kalten Finger an seine Wange. „Ich hab dich vermisst“, auch wenn man es meiner Stimmt nicht sofort abnahm. Ich lehnte mich zu ihm und hauchte ihn einen kleinen Kuss auf die Lippen. Nur zögerlich wich ich. Seine Berührung ging durch meinen Körper wie eine Droge. Nur kurz vertiefte ich den Kuss nahezu gierig und vergrub meine Finger in seinem Haar.  „Ich hoffe du genießt die After Show Party und bleibst noch ein wenig“, hauchte ich heiser und zwang mich wieder auf den nötigen Distanz zu gehen. Ich zwinkerte ihm zu und richtete seine Fliege. „Vielleicht sehen wir uns nach der Auktion ohne Wachpersonal an der Bar? Ohne billige Tricks? Ich verlasse mich auf dich." Und mit diesen Worten stieß ich die Tür auf und mischte mich wieder unter die Menschen. Genüsslich leckte ich mir die Lippen und musste feststellen, dass der Kuss besser gewesen war als ich es eigentlich in Erinnerung gehabt hatte. Verdammt, es war so lange her.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mi Okt 31, 2018 1:22 pm

Maya Thompson
Den gesamten Tag in der Schule war ich versucht Nate aus dem Weg zu gehen. Egal wo ich hinsah, die Tatsache das er zurück an unserer Schule war, lag überall. Selbst wenn ich es wirklich schaffte es zu meiden ihm ins Gesicht zu sehen. Heute morgen waren wir bereits aneinander vorbei gelaufen, während ich Stur versucht hatte meinen Blick auf meine Bücher zurichten. Ein Moment der sich angefühlt hatte wie ein Gang in Zeitlpue. Er hatte mich angestarrt. Warum? Weil ich vielleicht die nächste auf seiner Liste war. Oder weil ich nicht das geworden war, was er sich vielleicht vorgestellt hatte. Denn genau wie seine perfekte Cami war ich nicht. Nachdem die Sache mit ihm sich durch die Stadt gezogen hatte, hatten wir uns nichts weiter zu sagen gehabt. Die ersten Jahre hatte er mir noch geschrieben, doch irgendwann hatte ich aufgehört die Briefe zu öffnen. Anders wie Cami- anscheint. Denn wenn man Nate antraf, denn traf man ungewollt auch auf sie. Ihren perfekten Körper in Gucci gehüllt und ihr Revier makierend. Lippe an Lippe. Es war nahezu Ekelhaft. Hatte sie denn nicht sowas wie ein Gewissen? Sie wickelte einen Mörder um den Finger. Klar, gab es auch Leute die Nates Unschuld beteuerten, aber die meisten sahen in ihm einen Freak und mieden ihn. Alle redeten über ihn. Die Leute an waren sowieso ganz aus dem Häuschen. Unser Schulleiter, weil er uns darum bat, eine tollerante Schule zu sein und ihn zu behandeln wie niemand anderen hier auch. Abgesehen davon, dass er ein Erwachsener war und eh nicht wusste, was auf seinen Schulfluren abging. Die Mädels, weil sie glaubten aus dem kleinem Nathaniel war ein richtiger Bad Boy geworden und die angesagten „Idioten“ unerer Schule, weil sie glaubten ihr Revier zu makieren. Sie wollten sich messen. Sollte mir auch egal sein. In diesem Alter dachten die Jungs sowieso alle nur an die eine Sache. Die Schule war für heute vorüber und somit machte ich mich so schnell wie ich konnte auf den Weg nach Hause. Ich konnte wohl von Glück sagen, dass mein Vater mich nicht auf halen weg abfing. Er wusste von Nates ersten Tag in der Stadt. Er konnte ihn nicht leiden. Das hatte er noch nie, denn bis heute war er immer noch in diesem Fall verwickelt und er konnte es nicht leiden, dass die Rechtsanwaltschaft Nate auf freien Fuß auf die Stadt los ließ. Denn er wohnte zu meinem Unglück bei seiner Tante in dem Haus direkt neben an. Wo sollte er auch anderes hin- außer ihr hatte er scheinbar niemanden mehr. Eigentlich hatten mein Vater und sie sich immer Recht gut verstanden, aber seid der ankündigung das Nate zurück kam, war zu meinem erbittern auch Funk stille zwischen den beiden. Was sollte ich sagen- mein Dad war allein erziehend.  Er hatte außer mir keinen und war völlig vertieft in seine Arbeit. Ich versuchte es so gut wie ich konnte auszublenden, mich auf die Schule zu konzentrieren und mich nicht aus der Fassung zu bringen. Es waren noch zwei Jahre auf dieser dämlichen Schule. Meine Existenz war vielen dort noch nicht einmal aufgefallen und darum war ich froh. Ich war die kleine blonde naive Maya Thompson mit den dicken Wollkragenpullovern, die ihre Wochenenden lieber alleine verbrachte. Ich hatte keine Zeit mit Gedanken über jemanden zu machen- über Jungs oder Partys. Oder Nathaniel. Meiner Meinung nach hätten sie ihn weg sperren können. Weit weg. Völlig in Gedanken sah ich noch nicht einmal wie Nate vor seiner Haustüre saß. Er wartete vermutlich auf seine Tante. Und da war es wieder, der Augenblick an dem ich an seinem Haus vorbei Schritt. Und er starrte mich an. Versucht locker versuchte ich mein Tempo nicht anzuziehen, aber auch nicht in seine Richtung zu sehen. Ich fühlte mich so bescheuert! Und ich wusste, dass er mich ansprechen würde. Schließlich hatte er nie von mir gehört, dass ich nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Selbst wenn unbeantwortete Briefe sowas von offensichtlich waren. Ich hörte ihn rufen, er erhob sich und versuchte mich einzuholen. Auch das noch. Ich blieb nicht stehen, erst als ich hörte wie er neben mir zu stehen kam. Oh Himmel, Gott warum? Ich drehte mich zu ihm. „Hey“, meinte ich nur knapp, dachte aber nicht daran stehen zu bleiben. Bis er mir den Weg abschnitt und mich an der Schulter berührte. Schnell entzog ich mich seiner Berührung und blieb vor ihm stehen. „Was willst du?!“, fragte ich fast schon fordernd und sah ihm direkt in die Augen. Es war ungewohnt. Nahezu seltsam. Nate hatte sich mächtig verändert. Man konnte ihm die Jahre im Gefängnis ansehen, doch trotzdem war er irgendwie Erwachsener geworden. Was man von mir vermutlich nicht sagen konnte.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Do Nov 01, 2018 11:45 am

Joaquim Jenson
Ich konnte immer noch nicht ganz realisieren, dass es Mika war, der hier vor mir stand. Er hatte sich so sehr verändert. Ich wusste auch nicht, was ich von ihm erwartet hätte. Ich hatte mir den Moment nie wirklich ausgemalt, in dem wir uns wiedersehen würden. Aber dennoch hätte ich sowas hier nicht erwartet. Ich hatte befürchtet, dass ich ihn vielleicht nicht mehr lebend finden würde oder wenn ich ihn fand, dass er wesentlich glücklicher darüber sein würde mich zu sehen. Na ja, was hatte ich erwartet? Ich hatte versagt und Mika hatte ein Jahr in den Fängen dieser… Leute gelebt. Wer wusste, was sie ihm alles angetan hatten? Aber wie konnte er dann so vor mir stehen, mich so verspotten und keine Anstalten machen mit mir mitzugehen? Wie konnte er immer noch freiwillig dort bleiben? Ich war hier! Ich konnte ihm helfen und ihn dort herausholen! Ich hatte die Leute und Waffen dazu. Niemand würde ihn je wieder in die Finger kriegen, also worauf wartete er? Wollte er etwa nicht mehr nach Hause? Wollte er nicht mit mir kommen? So sehr er sich auch zu verändert haben schien, wie stand es um seine Gefühle? Fühlte er überhaupt noch etwas für mich oder hatte er auch das verloren? War mein Mika denn für immer fort? Als ich diesen Gedanken durch meinen Kopf kreisen bemerkte, wich mir sämtliches Leben aus den Gliedern. Ich stand bloß da und… wusste nichts mehr mit mir anzufangen. Was würde ich tun, wenn Mika mich nicht mehr wollte? Was, wenn er gar nichts mehr von mir wissen wollte? Was, wenn er das hier nicht nur spielte und ich ihm wirklich egal geworden war? Das gesamte letzte Jahr hatte ich auf diesen Augenblick hingearbeitet! Ich hatte meinen eigenen Vater getötet und war in ein Business eingestiegen, von dem ich eigentlich nichts mehr wissen wollte und das nur, um jetzt herauszufinden, dass der Mensch für den ich all das gemacht hatte, mich vielleicht gar nicht mehr wollte. Kurz wurde mir wirklich schlecht bei dem Gedanken. Das alles wäre völlig sinnlos gewesen. Für nichts… Aber das durfte nicht sein. Nein, das ließ ich nicht zu. Ich konnte ohne Mika nicht mehr sein. Das letzte Jahr hatte ich so sehr darunter gelitten! Ich brauchte ihn zurück! Seine Familie brauchte ihn zurück! Ich würde so schnell sicher nicht aufgeben. Ich wusste nicht unter welcher Art Stockholm Syndom er litt, wenn er nicht mit mir nach Hause kommen, sondern lieber bei seinen Peinigern bleiben wollte, aber ich würde schon dagegen angehen. Er konnte von mir nicht verlangen, dass ich aufgab. Wie er schon sagte: ich war ein Jenson. „Merk dir eins, Mika… Ich werde sicher nicht ruhen, bis ich dich zurück habe. Ich bin verdammt nochmal der mächtigste Mann in den gesamten Hamptons. Ich werde dich zurück holen. Auch wenn ich dafür über Leichen gehen muss. Ich habe das alles nicht umsonst durchgemacht. Es gibt nichts, das ich nicht mehr tun würde, um dich zurück zu holen.“, knurrte ich und grub meine Finger kurz in den Kragen seines Hemdes. Das sollte er vielleicht wissen. Er konnte sich immer noch umentscheiden und mit mir gehen. Wenn er es jedoch nicht tat, würde ich ihn auch gegen seinen Willen holen kommen, wenn er so darauf stand entführt zu werden. Er kam näher an mich heran, grub seine Finger in meinem Hemdkragen und ich meine an den Stoff seines Jacketts an seiner Schulter. Ich überragte ihn immer noch um wenige Zentimeter. „Ich werde niemals aufhören dich zu suchen.“, erwiderte ich mit fester Stimme. Er glaubte nicht wirklich, dass er mich darum bat und ich gab einfach auf, oder? Ich hatte meinen eigenen Vater dafür geopfert nun endlich hier zu stehen. Ich war zum Mörder geworden, nur um Mika zu finden. Glaubte er wirklich, dass ich mich jetzt von seiner „Bitte“ aufhalten ließ? Es gab nichts mehr, das sich mir jetzt noch in den Weg stellen konnte. Ich hatte die Macht und die Mittel dazu und ich wusste, dass Mika lebte. Ich schob meine Hand auf seine Hüfte und hielt mich an ihm fest. Auf keinen Fall durfte er jetzt wieder meinen Fingern entgleiten. Ich würde ihn nicht mehr loslassen. Nie wieder! Er war alles, was ich auf dieser Welt noch wollte. Alles andere war mir egal! Ich war verbissen darauf ihn endlich zurück zu bekommen. So sehr, dass sein Kuss mich absolut auflöste. Seine Lippen wieder auf meinen und seine Wärme durch meinen Körper rasen zu spüren… das überflutete meine Reize für einen Moment. Ich war nicht nur blind, ich war taub und völlig ab von der Welt. Mir war immer noch leicht schummrig, als er sich meinem Griff entzog und mich allein zurückließ. Ich zitterte immer noch leicht, als ich fünf Minuten später den Notknopf in meiner Hosentasche drückte, der Pete kontaktierte. Ich wusste nicht wo ich mich befand und ich konnte nicht mit zerbrochener Sonnenbrille und zerrissenem Jackett durch den Saal laufen. Ich brauchte meine Ersatzbrille und ein neues Jackett. Das hier war sicher noch nicht vorbei!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Do Nov 01, 2018 4:13 pm

Mika Juste Chaplin
Wenn er die Dinge die er so sagte, wirklich so meinte wie sie aus seinem Mund kamen, konnte die Sache zwischen uns ja wirklich noch Interessant werden. Joaquim hatte sich auf diese Gefühle also wirklich festgefahren. Und er würde alles für mich tun. Dabei ahnte ich, dass er nicht einmal ansatzweise wusste, auf was genau er sich da einließ. Die Frage war nur wie ich damit umging. Iwanow verbot mir den Kontakt zu der Außenwelt und er hatte keine Ahnung von meiner Vorliebe für die Verbotenen Dinge. Es juckte mir eben seit einer gewissen Zeit in den Fingern. Zudem war ihm auch nicht bewusst, wie sehr er sich im Augenblick aus dem Fenster lehnte. Er ließ die Leine in der gesamten letzten Zeit ziemlich lang. Ein Gefangener war ich wenigstens nicht mehr. Iwanow selbst schien nicht sonderlich begeistert von meinem kleinem Ausflug als er zum Geschehen dazu stieß. Er belehrte mich wie seinen kleinen Jungen und bat mich wie immer meine Zeit hinter den Kulissen zu verbringen. Hatt eich eine Wahl? Für ihn schien dies die Sicherheit zu sein die er brauchte. Er besorgte mir und seinem Personal einen netten Platz in den höheren Reihen. Von hier oben hatten wir das ganze Geschehen im Blick und niemand vermutete uns. Sollte mir ja auch egal sein. Aus meiner Sicht konnte er da unten ein ganzes Anwesen ersteigern. Meine Augen hatten nur noch ein Ziel; Joaquim Jenson. Herausgeputzt in einem neuen Anzug. Sein auftreten war ihm also mehr als wichtig. Seine ganze Ausstrahlung, wirkte wachsam und Selbstbewusst und das, obwohl ich durch seine Fassade blicken konnte. Er war durch den Wind. Und es war wirklich interessant zu bemerken, für welche Dinge er bot. Kunst hatte ihn noch nie wirklich interessiert. Dennoch ließ er nicht locker. Er schaffte es sogar drei der Gemälde mit mühe zu ersteigern. Man konnte spüren wie durch den Wind er gewesen war. Doch auch er schaffte die drei Stunden des Abends mit Gravur. Alles was ich tat war dort oben zu sitzen und einen Guten Eindruck zu machen. Gelegentlich zog ich mir eine Pille unter die Zunge um meine Laune zu steigern. Am Ende der Ausstellung leerte sich der Raum genauso schnell wieder wie er sich gefüllt hatte. Nur das belanglose Personal brachte die Räume wieder auf Forder Mann. Die erstandenen Gegenstände wurden zunächst verwahrt und wurden den Besitzern so bald wie möglich zugesandt. Die Bilder hingen ebenfalls noch im Raum und wurden beleuchtet. Wie ich es bereits angekündigt hatte, zogen mich meine Beine in die hinterste Ecke der Halle in die Bar. Es dauerte nicht lange und schon kam jemand des Personals auf mich zu. „Sir. Entschuldigen Sie. Wir schli-“ Ich drehte mich zu ihm und rutschte elegant über die Theke. Ohne zu Fragen nahm ich mir eine der Alkoholflaschen und hielt sie in das Schwache Licht. „Bowmore 25 Jahre. Gutes Zeug.“ Ich schenkte mir ein gutes Glas voll und trank es auf Ex. Danach warf ich meinen Kopf in den Nacken, schlug das Glas voller Wucht zurück auf den Tisch und verzog das Gesicht. Lachend sah ich mein Gegenüber an. „Woah. Gutes Zeug. Wollen Sie einen Trink?“, fragte ich und erhob mich. Elegant hob ich mich auf die Theke und lief die ersten Schritte auf der Bar herum. “Wir schließen sobald alle Gäste die Halle verlassen haben, Sir.“ Ich ging vor ihm in die Hocke und musterte ihn. Er sah aus wie ein gewöhnlicher Laufbursche, der vermutlich nur seinen Job machte um seine kleine Wohnung ab zu bezahlen in der er hauste. „Bin ich nicht auch ein Gast? Süßer? Entspannen sie sich. Ich mach auch keinen Ärger. Lassen sie sich von mir doch nicht von ihrer Arbeit abhalten.“ Ich zwinkerte und erhob mich wieder. Hier oben auf der Theke war ich ein gutes Stück größer als er. Die durchsichtigen Türen öffneten sich ein weiteres Mal. Joaquim war tatsächlich zurück gekommen. Und mit ihm Pete. Ich erhob meine Hände. „Das sind meine Jungs!“ Meine Stimme hallte durch die Halle. „Nagut okay- du nimmst mich nicht wirklich wörtlich mit alleine, meinte ich nur dich und mich JJ. Aber ich nehme das hier jetzt als eine ausnahme.“ Ich musterte Pete als die beiden näher auf mich zu kamen. „Außer ich bin gewzwungen Pete die Zunge heraus zuschneiden.“ Ich nahm mein Messer aus meiner Innentasche und ließ es durch die Luft wandern. Gut, vielleicht vertrug ich Drogen und Alkohol auf einmal nicht wirklich gut. Doch für mich hatte auch das schon lange den Kick verloren. Pete musterte mich besorgt. Der Personal Junge verschwand kopfschüttelnd durch die Tür. So war es eben wenn man für die Reichen arbeitete. Sie bekamen eben nie den Hals voll. „Joaquim wir sollten-“ Sollten was? Hilfe holen? Mich einfach mitnehmen? Es gefiel mir nicht wie die beiden sich ansahen. Ich sprang mit einem Satz von meinem hohen Podest und drückte ihn mit zwei Fingern gewisse Schritte von Joaquim fern. „Chill Peter.“ Bitte. Seh ich so aus, als würde ich nicht klar kommen? Ich bin schon immer bestens allein klar gekommen. „Ich hab eigentlich Gedacht, wir reden noch ein bisschen? Schwelgen in Erinnerungen oder genießen die Zweisamkeit.“ Ich striff Joaquim durch seine langen Haare ehe ich mich wieder meiner Alkoholflaschen zuwandte. „Trinken wir um eines deiner Gemälde?“, schlug ich schnippisch vor und kippte das nächste Glas herunter. "Was seht ihr mich so an? Lange habe ich nicht Zeit. Wollt ihr meine Zeit verschwenden? Oder Teilen?"
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Do Nov 01, 2018 4:55 pm

Joaquim Jenson
Ich war absolut durcheinander. Mein Herz raste wie verrückt und gleichzeitig lag mir ein dicker Stein im Magen. Mika war wohlauf und er war offenbar näher als ich dachte… doch er hatte sich verändert und schien nicht gerettet werden zu wollen, oder? Es wirkte als wolle er nicht befreit werden. Als wolle er nicht zurück nach Hause kommen. Natürlich gefiel mir das nicht. Ich hatte Rosalie geheiratet, meinen Vater gestürzt und arbeitete gezwungenermaßen mit Pete und Josef zusammen, obwohl sie mich versucht hatte umzubringen. Ich hatte das alles nur gemacht, um Mika zu finden! Mein ganzes Leben war darauf ausgerichtet ihn nach Hause zu holen und nun… machte er keine Anstalten sich helfen zu lassen. War ich ihm überhaupt noch wichtig? Interessierte ich ihn noch? Oder war ich bloß ein Spielzeug, für das er keinerlei Empfindungen mehr hegte? Es brach mir das Herz. Was, wenn Mika mich gar nicht mehr wollte? Welchen Sinn hatte mein Leben dann noch? Ich zuckte zusammen, als die Tür zur Putzkammer aufgerissen wurde. „Sir!“, rief Pete und zog mich an den Armen aus der Kammer heraus. „Was… was ist passiert? Wo ist er?“, fragte Pete ziemlich aufgerieben. Offenbar hatte ihm mein Verschwinden wirklich kurz Panik bereitet. Dabei war ich nun sein Boss. Wer hätte ihn da schon zur Verantwortung gezogen? „Ich brauche meine Ersatzsonnenbrille und einen neuen Anzug, Pete! Sofort. Ich muss fertig sein, bis die Auktion anfängt.“, knurrte ich bloß den Befehl und er verstummte, wurde etwas ruhiger und gab per Funkgerät etwas an jemand anderem aus dem Team weiter. Danach führte er mich in einen kleineren Nebenraum, in dem es ruhiger war und uns niemand hörte oder sah. Aufgewühlt lief ich in dem Zimmer auf und ab und versuchte meine Gedanken und Gefühle zu sortieren. So konnte ich nicht in die Halle gehen. Das hier war einer meiner ersten Auftritte als Oberhaupt der Jensons und ich musste souverän wirken. Ich musste diese Position behalten, wenn ich Mika holen wollte. Ich klärte Pete im Groben auf. Ich erklärte ihm, dass es Mika war, er offenbar gefoltert worden war und nun für seinen Entführer arbeitete. Ich erklärte ihm, dass ich nicht wusste, ob er gerettet werden wollte, aber dass ich es auf jeden Fall tun würde. Er würde wieder zurück nach Hause kommen. Koste es, was es wolle. Ich erklärte Pete also auch, dass ich mich nach der Auktion mit ihm an der Bar treffen würde. Doch für jetzt musste ich mich vorbereiten. Mir wurde ein neuer Anzug gebracht, ich zog mich um und Pete gab mir meine zweite Sonnenbrille, die ich aufzog. Dann atmete ich nochmal tief durch und konzentrierte mich nur auf die Auktion. Darum ging es jetzt vorrangig. Danach würde ich Mika sehen. Ich ersteigerte also drei Bilder - darunter den Picasso für meine Mutter. Ich zeigte mich willensstark und hartnäckig und ersteigerte alles, was ich auch haben wollte. Der erste Auftritt in der Öffentlichkeit war also gelungen. Jetzt aber wurde es wirklich ernst. Pete ließ mein Wachpersonal vor den Türen zur Bar aufstellen, sodass alle Ein- und Ausgänge gesichert waren. Wir traten ein und wurden von Mikas lauter Stimme begrüßt. Ich kannte ihn wenn er betrunken war und er war offensichtlich nicht mehr ganz nüchtern. War das ein Hilferuf? Betrank er sich weil es ihm egal war oder weil er einen Ausweg suchte, um dem allen zu entrinnen? Ich spürte Pete ganz dicht hinter mir, als wir zum Stehen kamen und Mika auf uns zu kam. Er drohte Pete..? Was zur Hölle war nur in ihn gefahren? Offenbar wusste auch Pete nicht so richtig wie er das einordnen sollte. Er wurde unruhig. Das spürte ich ganz deutlich. „Joaquim wir sollten-“, begann er, doch Mika unterbrach ihn und schob ihn offenbar weiter weg, als er sich zwischen uns beide gedrängt hatte. Mir blieb kurz der Atem weg, als Mikas Hände durch meine Haare glitten. Es fühlte sich täuschend echt an wie damals, doch seitdem war so viel passiert… Ich brauchte diese Zeit mit ihm. Ich brauchte jede Minute mit Mika hier drin, die ich kriegen konnte. „Okay, Peter, raus. Warte mit den anderen vor der Tür.“, befahl ich ihm ohne mich zu ihm umzudrehen. „Aber Sir-“, widersprach er und ich hob die Hand. „Raus! Ich rufe dich, wenn ich es für nötig halte.“, fuhr ich ihn harsch an. Nur weil er noch für mich arbeitete, hieß das nicht, dass ich ihm vergeben hatte. Es wurde ruhig, dann entfernten sich seine Schritte langsam und die Tür fiel leise ins Schloss. Ich atmete tief durch und schob meine Hände auf Mikas Schultern, genoss eine Weile einfach nur ihn berühren zu können. „Ich meine es ernst, Mika. Ich will, dass du mit mir nach Hause kommst.“ Es gab nichts, worüber ich sonst reden wollte. Ich wollte nicht in Erinnerungen schwelgen, als läge diese Zeit hinter uns. Ich wollte über die Zukunft reden. Darüber wie er sie sich vorstellte und wie sie aussehen sollte. Bestimmt drängte ich Mika zurück bis an die Theke und grub meine Finger fest in seine weichen, blonden Haare. „Ich will dich an meiner Seite, Meeks. Und ich akzeptiere kein Nein, das weißt du.“, brummte ich und nahm ihm die Flasche aus der Hand. Er konnte das hier nicht gewinnen. Ich hatte bereits entschieden.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Do Nov 01, 2018 6:22 pm

Mika Juste Chaplin
Amüsiert beobachtete ich das Spiel zwischen Pete und Joaquim. Da schien eine Beziehung wohl nicht so zu laufen wie sie sollte. Pete schien ziemlich viel skepzis aufzubringen und nicht sofort das umzusetzten, was sein „Boss“ von ihm wollte. Er schien seinen geliebten Vorgesetzten wohl nur ungern aus dem Auge. Traute er mir etwa nicht? Nagut, es war schon relativ Naiv sich auf das hier einzulassen. Wieso versuchte es Joaquim überhaupt? Wollte er mich um den Finger wickeln? Er schien wohl immer noch nicht begriffen zu haben, dass nur noch wenig von mir über war. Das hier war eine Situation, in der ich sowieso nicht viel zu verlieren hatte. Grundsätzlich hatte ich nicht sonderlich viel zu verlieren. Nach allem was er durchgemacht hatte, musste doch auch er völlig gewarnt sein. Aus meiner Sicht war es jedoch mehr als klar das Joaquim, sich durchsetzte und Pete nur kurz darauf von dannen zog. Ich fuhr mit meinem Finger unschuldig um den Rand meines Glases. „Wohoo“, ich lachte. „Wie ein geschlagender Hund, Joaquim. Die Komfortzone deiner Mitarbeiter scheint dir ja sehr wichig zu sein.“ Pete schien sich vermutlich trotzdem nicht weit zu entfernen. Dafür war ihm sein Job auch einfach zu wichtig. Mir war sein Blick einfach nicht entgangen. Er saß eben am längerem Hebel. Selbst wenn ich auf Dumme Ideen kommen sollte, würde es mich vermutlich nicht weit bringen. Seine Männer waren schneller hier als es mir lieb war. Ich hatte ein unsichtbares rotes Ziekreuz auf meiner Stirn. Auf Joaquims Worte hielt ich inne. Der Alkohol floss durch meinen Körper. „Fängst du schon wieder damit an“, murmelte ich stammelnd und rieb mir meine Schläfen. Das war mir jetzt gerade wirklich ein wenig zu anstrengend. „Reden wir über was anderes. Außnahmsweise- Trink mit mir“, ich deutete auf ihn, rutschte wieder auf die innen Seite der Bar und stellte ein weiteres Glas auf den Tisch. „Ich bin ein exzellenter Keeper über die Jahre geworden. Es ist alles nur eine Sache der Erfahrung. Es schmeckt pur eben am Besten.“ Ich füllte sein Glas mit Alkohol und schob es elegant zu ihm herüber, so dass es kurz vor ihm wieder zu stehen kam. Mein Blick glitt durch die Halle und blieb letztendlich an den Bildern hängen. „Ich wusste gar nicht das du so ein Kunst Interessierter Mensch bist. Du hast ziemlich viel Kohle für diese Dinger ausgegeben. Und dabei siehst du noch nicht einmal was darauf zu sehen ist. Welch ironie. Glaubst du, dass weckt einen gewissen Eindruck unter den anderen Celebrities?“, meinte ich blieb hinter der Theke stehen und begann mit meinen Fingern auf der Fläche herum zu trommeln. „Eine gar nicht so Blöde Idee.“ Wenigstens konnte er somit zeigen, dass er genügend Geld besaß es aus dem Fenster zu schmeißen. Es gab genug Leute die dadurch beeindruckt waren. „Eines dieser Bilder sieht aus als hätte man einen toten Waschbären als Pinsel benutzt.“ Den Maler konnte ich von hier nicht erkennen. Interessierte mich auch nicht wirklich. Geschweige, dass ich es mir aufhängen würde. „Für wie viel hast du den gesamten Spaß nochmal ersteigert? Ich hab das ganze von da oben aus beobachtet. Ich dachte gelegentlich hackst du deinem Mitbietern den Kopf ab. Spielst hart zu kriegen für die Gesellschaft, Rrrr. Reifer Schachzug Jenson.“ So benommen wie ich war ergab sowieso nur noch die hälfte von dem was ich sagte Sinn, aber das war mir egal. Es spielte gerade nur eine Rolle, hier zu sein und das zu tun worauf ich Lust hatte.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Do Nov 01, 2018 7:00 pm

Joaquim Jenson
Ich wollte Pete nicht hier drin haben. Früher vielleicht schon, aber mittlerweile… konnte ich es nicht mehr. Ich wollte mit Mika allein sein und diese Zeit hier genießen und nicht ständig an Pete denken und das, was er mir angetan hatte. Das tat ich schon den ganzen Tag lang. Ich wollte nicht, dass er diesen Moment hier zerstörte, den ich endlich mal wieder ungestört mit Mika allein sein konnte. Als er also endlich raus war, seufzte ich und schob die Sonnenbrille tiefer in mein Gesicht hinein. Mika schien amüsiert zu sein wie ich mit Pete umging. Ja, er kannte es anders. Pete war immer mein stiller Begleiter gewesen, der mir mit allem geholfen hatte, das bei meiner Blindheit aufgekommen war, aber… er war auch verantwortlich dafür. „Komfortzone? Die hat Pete sich nicht verdient. Es ist einiges ans Licht gekommen, also du weg warst, Mika. Noch eine Sache, die ich tue, nur damit ich dich zurückbekomme. Ich hätte Pete längst über alle Berge gejagt, wenn ich ihn nicht für deine Suche gebraucht hätte.“ Pete war längst kein Mitarbeiter mehr. Er arbeitete für mich, weil er es mir schuldete. Dank ihm war ich blind, also tat er das Mindeste, um mich zu schützen, weil ich es selbst nicht mehr konnte. Ja, ich bezahlte ihn, aber sicher nicht, weil ich seine Dienste schätzte, sondern weil auch er von irgendetwas leben musste und ich ihn momentan eben noch brauchte. Ja, ich fing schon wieder damit an! „Seit einem Jahr denke ich an nichts anderes, Mika… und jetzt stehst du vor mir. Wie sollte ich da nicht wieder damit anfangen? Wie kann es sein, dass du lieber bei deinen Entführern bleibst als mit mir mitzukommen?“ Ich würde keine Ruhe finden, ehe ich das nicht herausgefunden hatte. Was war es? Hatte er einen anderen? Hasste er mich so sehr dafür, dass ich ihn bisher nicht hatte finden können? Ich seufzte erschöpft und fuhr mir über die Stirn, als Mika wieder ablenkte. Er wollte nicht darüber reden. Fein. Dann würde ich eben meinen eigenen Weg gehen und einen Plan vorbereiten ihn zu befreien ohne ihn zu involvieren. Ich würde ihn sicher nicht bei diesen Menschen lassen! Ich seufzte tief und schloss die Finger um das kühle Glas. Es roch nach Bourbon. Das hatte er sich also gemerkt? „Ich bin blind, Mika, Kunst interessiert mich nicht. Ich muss den Leuten zeigen, dass ich kein Schwächling bin. Und ich versuche meine Mutter mit der Kunst ein wenig zu besänftigen. Ich habe ihren Ehemann getötet… eine einfache Entschuldigung hilft da nicht.“ Meine Mutter würde mir vermutlich niemals vergeben, auch wenn sie selbst erleichtert war. Vater hatte auch sie geschlagen und sie hatte sich bereits um Jason gesorgt. Sobald mein kleiner Bruder erwachsen gewesen wäre, hätte Vater auch vor ihm keinen Halt gemacht. Es war besser, dass er weg war. Dennoch… es war ihr Ehemann und Vater ihrer Kinder gewesen. Ich schwenkte das Glas ein wenig und tastete dann rechts von mir über die Theke, bis ich eines der üblichen Snackschälchen erwischte. Meistens standen ein paar Nüsse auf der Theke, doch zu diesem Anlass erwischte ich ein paar Erdbeeren. Noch besser. Ich nahm eine Beere und steckte sie zwischen meine Lippen. „Das ist ein Jackson Pollock. Er ist berühmt für seinen wilden Pinselduktus.“, erklärte ich Mika knapp welches Bild er meinte. Ich wusste genau, was ich ersteigert hatte, auch wenn ich die Bilder vielleicht nicht sah. Ich seufzte und fuhr mir durch meine Haare, ehe ich den Kopf hob. „Was soll das hier werden, Mika? Du kannst nicht ewig diese Spielchen mit mir spielen. Sei ehrlich mit mir. Willst du mich noch oder bin ich für dich nicht mehr interessant? Es klingt gerade nämlich sehr danach, dass du meine neu gewonnene Macht ziemlich sexy an mir findest.“, stellte ich fest und biss erneut langsam von einer der Erdbeeren ab. Er konnte mich nicht ewig hinhalten. Genau das war das hier, oder? Er verbrachte Zeit mit mir ohne sich auf eine Zukunft festzulegen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von LillyvanHalen am Do Nov 01, 2018 8:30 pm

Nathaniel "Nate" King

Ehrlich gesagt war es komisch wieder hier zu sein. Es hatte sich gefühlt nichts verändert, außer der Tatsache, dass ich im Knast gesessen hatte, für eine Tat die ich nicht begangen hatte. Man wurde von allen, angestarrt, es wurde getuschelt und ich spürte, wie mich jeder nur noch abstempelte. Der Junge der seinen eigenen Vater ermoderte. Tja doof nur, dass niemand in dieser dummen Stadt, wusste was passiert war. Ich hätte niemals daran gedacht, meinen eigenen Vater umzubringen. Wieso sollte ich auch? Meine Tante Emilia hatte mir erzählt, wie sehr die Stadt in Aufruhr war, weil ich wieder freigelassen wurde. Natürlich auf Bewährung. Auch wenn ich wusste, dass ich unschuldig war, waren alle wirklich gut darin einem das Gefühl zu vermitteln man hätte etwas wirklich schlimmes getan. Ich hatte den Kontakt zu meinen damaligen Freunden auch so gut wie verloren. Meine beste Freundin Maya, hatte meine Briefe irgendwann nicht mehr beantwortet, was wahrscheinlich an ihrem Vater lag, welcher der Cop war, der gegen mich ermittelte. Ironie des Schicksals. Die einzigen die mir geblieben waren, war meine Tante und Cami. Cami hatte meine Briefe immer beantwortet und hatte mich sogar im Gefängnis besucht. Eins war zum anderen gekommen und wir waren jetzt zusammen. Wenn ich so drüber nachdachte, hatten wir da nie wirklich drüber geredet, aber ich war froh nicht komplett allein zu sein.
Ich hatte den ganzen Tag schon versucht, mich so gut wie möglich bedeckt zu halten und nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, aber jeder wusste wer ich war und was sie dachten was ich getan hatte. Es war schwer nicht gesehen zu werden, Cami machte das ganze auch nicht leider, sie war ungefähr der auffälligste Mensch der Schule. Aber hey, ich hatte nichts zu verbergen denn ich war keine Mörder. Ich wusste es und trotzdem, führte das nicht dazu, dass ich ein reines Gewissen hatte. Maya hingegen ging hatte mir nicht mehr auf meine Briefe geantwortet, sondern ging mir jetzt auch noch sehr auffällig aus dem Weg. Ich hatte sie mit meinem Blick verfolgt und ich wusste, dass sie es gemerkt hatte aber sie interessierte nicht dafür. Sie tat so, als wäre ich Luft. Was war mit ihr passiert? Der Tag verlief so wie ich es mir vorgestellt hatte, sogar einige Lehrer, behandelten mich komisch, so als hätten sie Angst vor mir oder würde mich nicht respektieren. Ganz ehrlich, als wäre die Welt schwarz und weiß, das waren Erwachsene wie konnte es sich manche nur so einfach machen? Nach der Schule, saß ich auf den Stufen vor der Tür meiner Tante. Ich hatte noch keinen Schlüssel und musste also auf sie warten. Ich sah auf meine Füße und auch auf die elektronische Fußfessel welche sie mir verpasst hatten. Wenn ich mich von meinem normalen Schul- oder Arbeitsweg entfernen würde, würden sie sofort einen Streifenwagen schicken und mich wieder einbuchten. Ich durfte nicht mal, wirklich mein Grundstück verlassen. Ich sah auf, als ich eine Bewegung aus dem Augenwinkel sah. Maya. Sie ignorierte mich wieder. Ich biss mir auf die Lippe. Sollte ich sie ansprechen? Warum nicht? "Maya!",rief ich und stand auf. Sie blieb nicht stehen, ich joggte hinter ihr her. Ich blieb neben ihr stehen. Hey? Das war alles, was sie zu sagen hatte? Ich schnitt ihr den Weg ab und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Sie sollte mich endlich ansehen. Ich wollte wissen, wie sie mich ansah. Ob sie jetzt auch eine von denen war die mich für schuldig hielten. Doch die Reaktion wie sie meine Hand abschüttelte, war eigentlich schon Antwort genug. Sie tat so, als hätte ich sie gerade versucht umzubringen. Ich sah sie aufmerksam an und hob entschuldigend die Hände. "Ich wollte mit dir reden", gab ich ehrlich von mir. Sie sah immer noch aus wie damals. Sie hatte sich kaum verändert.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Do Nov 01, 2018 10:56 pm

Maya Thompson
Und verdammt schnell waren wir an dem Punkt angekommen, an dem ich nicht wusste was ich ihm sagen sollte. Um ehrlich zu sein war ich komplett mit der gesamten Situation überfordert. Es war Nate doch bewusst was mein Vater von ihm hielt, was wenn er uns hier draußen sah?`Sollte er sich nicht aus all diesen Sachen fern halten? Dinge die ihm unnötig Stress bereiteten. Den Ärger wollte auch ich mir persönlich wirklich sehr ersparen. Es gab gennügend andere Probleme, um die ich mich kümmern musste. Auf der anderen Seite benahm ich mich jedoch wie ein kleines Kind. Glaubte ich wirklich, ihm jetzt die gesamte Zeit über aus dem Weg zu gehen? Wir waren quasi Nachbarn so leicht funktionierte das dann wohl doch nicht. „Reden? Aha. Und über was genau möchtest du mir mir reden?“ Innerlich war ich gezwungen ihn anzusehen. Er wollte doch wohl nicht diese gezwungene „Smalltalk“ Nummer ausprobieren? Dafür war die Situation zwischen uns wohl wirklich zu komisch. Er musste es auch spüren. Die Situation war deutlich angespannt, dabei hatte er bis jetzt noch nicht einmal etwas Falsch gemacht. Ich hob meinen Blick und meine Augen trafen ungewollt auf seine. Hatte ich eine Wahl? Ich war gezwungen ihn anzusehen, solange ich mich nicht wie ein stures kleines Mädchen aufführen wollte und das hatte ich in der Tat nicht Nötig. Seine Kastanienbraunen Augen, die noch mehr Ausdruck zu haben schienen als damals sahen fast schon Ratlos in meine. Glaubte er, nichts hätte sich verändert? Hatte er mich mal angesehen? Er musste begriffen haben, dass das zwischen uns nicht mehr war wie damals. Selbst das zwischen Cami und mir war nicht mehr so wie damals. Dabei hatten wir es uns einmal geschworen. Jetzt war sie das beliebte Reiche „Chick“ der Stadt und ich war, die Pferdeschwanz tragende kleine Maya Thompson mit der verschobenen Kindheit. Für mich war solange alles in Ordnung wie die Leute mir aus dem Weg gingen. Und dazu zählte auch Nate. Er brachte nur Ärger mit sich. Wir waren nicht mehr diese kleinen Kinder von damals. Hatten wir uns nicht alle irgendwie ein wenig verändert? Ungeduldig wippte ich auf meinen Sohlen herum und Schulterte meine viel zu schwere Tasche. Aus irgendeinem Grund wurde ich das Gefühl nicht los, hier auf einem Präsentierteller zu stehen. Mein Vater durfte so wenig wie er nur konnte davon mitbekommen. Er würde nur wieder einen unnötigen Film fahren und mich wegen übersorge in meinem Zimmer festhalten. Nun war ich diejenige die eine Hand an seine Schulter legte und ihn wenige Schritte mit mir zerrte. Soweit, bis wir hinter dem Zaun auf seinem Grundstück verschwanden. „Also, was willst du? Ich habe nicht den gesamten Tag Zeit Nathaniel.“ Wow, dass klang selbst für meine Verhältnisse sehr abgebrüht. Innerlich konnte ich immer noch nicht abwägen, ob ich nicht ein wenig zu hart zu ihm war, doch auf der anderen Seite wusste ich durch meinen Vater wie die Beweislage um ihn herum aussah. Es sah nicht gut für Nathaniel aus. Ich wusste nicht, wem er versuchte etwas zu Beweisen. Gerade er musste doch Alt genug sein sich diese Tat einzugestehen. Je länger ich mir darüber den Kopf verbrach um so schlimmer wurde es vermutlich. Die Tatsache das er ein Kerl mit einem Ernsthaften Problem war, welches sich weiter entwickelt hatte. Er hätte mit mir oder Cami reden können. Wir waren vielleicht noch Kinder gewesen, aber es wäre besser gewesen als das was uns wieder fahren war. Auch ihm wäre eine Menge erspart geblieben. Doch anstelle davon, hatte er zu solchen Taten gegriffen. Kaum zu glauben, dass ich mit ihm sprach. Dass genau dieser Kerl jetzt genau vor mir stand. Meine Lippen waren trocken und ich versuchte so gut wie ich konnte einen Selbstbewussten Eindruck zu vermitteln. Keine Ahnung was ich glaubte, aber vielleicht meinte ich zu wissen dass er dann weniger Interesse an mir hätte. Er hatte doch Cami, reichte ihm nicht die Aufmerksamkeit die er bekam? Was wollte er von mir hören? Das ich ihm um den Hals fiel? Hatte er sich seine Beweise denn jemals angesehen? Ich schüttelte den Kopf und sah unbemerkt hinter mich um zu sehen, ob mein Vater nicht schon am Fenster stand. Dies tat es jedoch nicht. "Hör zu. Ich denke, ich habe dir nichts weiter zu sagen oder hast du mir noch irgendetwas zu sagen?" Erwartete ich das? Ja- Nein, vielleicht. Was wusste ich schon. Er hätte sowieso nicht das gesagt, was ich von ihm erwartet hätte.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Fr Nov 02, 2018 1:35 pm

Mika Juste Chaplin
Wieso wurde ich das Gefühl nicht los, dass das hier zu rein gar nicht führen würde. „Du erwartest wirklich eine Antwort auf die Frage, richtig?“, fragte ich und sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an. Vermutlich kam ich nicht raus aus der Sache. Er wollte eine Antwort. War er wirklich nur deswegen hier. Sehr Enttäuschend. „Natürlich find ich dich noch Sexy“, meinte ich wobei meine Stimme sich beinahe überschlug und musterte ihn. Ich ging auf ihn zu und entfernte meine locker sitzende Krawatte. Statt dessen legte ich sie ihm um den Hals und zog sie ein wenig fester. „Sag doch nicht so einen Blödsinn. Vor allem jetzt als Gangster Boss. Spielt das für dich wirklich eine Rolle? Aber mal ehrlich Joaquim, du musst zugeben: Du warst schon mal sehr viel überzeugender in deiner Rolle. Verletzt es dich wirklich zu hören, dass jemand dich wegen deiner Position fürchtet. Ich sehe das mehr als ein Kompliment an dich. Im Ernst, ich finde es sehr beeindruckend, dass du soweit gekommen bist. Ich meine, seien wir ehrlich: Du bist Blind, wie viel ist von jemanden in dieser Postion schon zu erwarten? Es war zum scheitern verurteilt und du hast die Scheiße wieder auf die Kette bekommen. Du machst deinen Job wirklich gut, soviel steht fest.“ Ich strich ihm die imaginären Fussel vom Jacket und schmunzelte. Es war wirklich niedlich mit anzusehen, dass meine Nähe ihn immer noch so aus der Fassung brachte. Er war Joaquim Jenson, warum hatte er sich nicht einfach mit jemand anderem die Zeit Tot geschlagen. Warum musste ich es sein? Ich drehte mich wieder der Bar zu. All diese Worte aus Joaquims Mund. Wusste er überhaupt, was diese bedeuteten? Er wollte also um jeden Preis das ich zurück kam. „Müssen wir streiten? Joaquim? Nach so langer Zeit und dann sowas? Es sollte reltaiv Egal sein auf was für Seiten wir stehen oder nicht? So wie damals bei Romeo und Julia. In unserem Fall: Romeo und Romeo.“ Ich warf ihm einem haschen Blick zu. Aber die Anspannung im Raum blieb und vermutlich konnte ich Alkohol wie ein bekloppter in mich hinein kippen, es würde nichts helfen. „Ich kenne dich schon wirklich lange und trotzdem habe ich noch nie diese Begierde in deinen Augen gesehen. Nicht so wie jetzt. So, wie du mich ansiehst. Wahnsinn, ich muss dir ja richtig den Verstand verdreht haben. Das ich das noch mal Erlebe. Joaquim Jenson benimmt sich in meiner Gegenwart wie ein kleines schüchternes Mädchen.“ Ich lachte und schlug mit meinen flachen Händen auf die Theke. Das Geräusch ließ ihn ein wenig irritiert zusammen zucken. Da war sie wieder meine kleine unkontrollierte Energie. Es hatte sich so vieles verändert. Die Alkohol und die Drogen stiegen mir regelrecht in den Kopf. „Seien wir ehrlich, es wäre besser gewesen, ich wäre Tod. Für uns beide. Für deinen Job.“ Er ließ sich von mir um den Finger wickeln. Er saß vor mir ohne Wachpersonal. Was wäre es das Wert gewesen, wenn ich wirklich gewollt war ihn umzubringen? Es war nur eine Minute. "Warum bin ich dir soviel Wert mhm? Sieh mich doch an, was ist von mir über? Ich kann mir kaum noch selbst helfen und für sowas willst du dich aufopfern?" (Sorry, ein Handypost. Der nächste wird wieder ein länger :X Muss erst wieder wach werden)
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Fr Nov 02, 2018 5:53 pm

Joaquim Jenson
Irgendetwas musste er noch für mich empfinden, wenn er hier war. Wäre ich ihm mittlerweile egal, wäre er nicht auf mich zugekommen. Er hätte mich ignoriert und nicht dieses Spielchen mit mir gespielt, bis ich ihn fand. Also ja, ich wollte endlich wissen wo ich bei ihm stand! Dieses ständige Hin und Her trieb mich noch in den Wahnsinn. Ich musste wissen, ob ich eine Chance hatte ihn zurück zu gewinnen oder ob er für immer verloren war. Ich spürte seine Finger auf meinen Schultern und wie er mir seine Krawatte um den Hals band. Was sollte das werden? Bestimmt legte ich meine Hände an seine Hüften und hielt ihn fest, damit er bei mir blieb und nicht wieder abhaute so sprunghaft wie er war. Ich hielt ihn einfach fest und seufzte leise, erschöpft. „Wieso kommst du dann nicht mit mir? Ich würde dich auf Händen tragen, Meeks. Ich will dich zurück, verstanden?“, raunte ich und schob meine Hände in die hinteren Taschen seiner Hose. Oh wow, ich hatte ihn wirklich vermisst. Ihn zu spüren, das alles hier… meine Haut prickelte vor Spannung. Ich beugte mich ihm entgegen, atmete tief ein und sog seinen Duft ein, ehe ich meine Stirn an seine Schläfe lehnte. „Du weißt ich wollte diesen Job nie… Ich war immer zu feige meinem Vater die Stirn zu bieten und wollte seinen Platz gar nicht haben. Jetzt habe ich ihn getötet und baue Vaters Imperium immer weiter auf, nur um dich zu finden. Das war mein Ziel. Wärst du nicht, würde ich immer noch bei Rosalie zu Hause hocken und mich von allen verarschen lassen.“ Damit meinte ich sowohl Pete und Josef, als auch meinen Vater. Sie alle hatten gewusst wer mir das alles angetan hatte. Doch ich war nicht mehr der kleine, blinde Junge, der nicht wusste, was er tat. Ich war fokussiert. Ich war gut in diesem Job, jedenfalls besser als mein Vater, doch ich hatte auch den richtigen Ansporn gehabt. Ich hatte umgesetzt, was Mika sich immer gewünscht hatte und wozu ich all die Jahre zu feige gewesen war. „Romeo und Romeo? Das heißt du willst mich weiter sehen und am Ende sterben wir beide? Entschuldige, aber ich wähle vorzugsweise ein weniger… düsteres Ende. Ich werde dich befreien und zu mir holen. So wie… Rapunzel, wenn du es so willst. Die langen blonden Haare passen ja.“, schmunzelte ich und stupste mit meinen Fingern den Dutt auf seinem Kopf an. Ich drängte Mika in Richtung Theke und klemmte ihn zwischen dem Tresen und meinem Körper ein. „Ich bin kein kleines, schüchternes Mädchen. Ich will nur noch eins auf dieser Welt und das bist du. Und du weißt, dass ich immer das bekomme, was ich will.“, knurrte ich. Er könnte noch so viele Spielchen spielen, am Ende würde er mit mir kommen. Ich würde ihn zurück haben. Vielleicht nicht jetzt, aber bald. Ich schüttelte nur heftig den Kopf, als er meinte, dass es besser gewesen wäre er wäre tot gewesen. Glaubte er das wirklich? Ich wusste nämlich ganz genau wie ich enden würde, wenn ich erfahren hätte, dass Mika tot war. Ich hätte mich bis an mein Lebensende gequält und dafür verantwortlich gemacht. Vielleicht hätte ich mich auch verfrüht aus dem Leben gerissen, nur um diesen Schmerz nicht mehr ertragen zu müssen. „Nein. Alles wäre besser gewesen als dein Tod. Es ist besser. Du gehörst zu mir. An meine Seite. Es ist mir egal wie „wenig“ von dir noch übrig ist. Du bist immer noch du. Und ich kann nicht mehr ohne dich sein. Ich… ich liebe dich, okay? Ich brauche dich zurück.“ Verstand er das denn nicht?
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von LillyvanHalen am Fr Nov 02, 2018 9:04 pm

Nate King
Was ich wollte? War es nicht offensichtlich? Sie hatte mich aus ihrem Leben gestrichen und ich wollte wissen warum. Ich wollte eine Erklärung haben. Sie konnte doch nicht auch denken, dass ich meinen Vater ermordet hatte? Sie war meine beste Freundin gewesen! Sie hatte mir so nahe gestanden wie nur noch Cami. Was sollte dieser Scheiß? Ich hob eine Braue und sah sie unverändert an. Ich wusste nicht wie ich dieses Gespräch anfangen sollte. Am liebsten hätte ich sie gerade heraus gefragt...war ihr bewusst was ich durchmachen musste? Wie sehr ich sie gebraucht hätte? Ich war nahezu allein mit dieser ganzen Scheiße gewesen, nur weil ihr Vater mich schon immer auf dem Kicker hatte und er felsenfest von meiner Schuld überzeugt war. Sie wurde langsam ungeduldig und ich wusste immer noch nicht was ich ihr sagen sollte. Anscheinend wollte sie ja auch nichts mehr mit mir zu tun haben. Bevor ich mich dazu entscheiden konnte, was ich überhaupt ihr alles sagen wollte, griff sie nach meiner Schulter und zehrte mich hinter ihr von der Straße weg. Sie hatte wohl Angst mit mir gesehen zu werden. Wahrscheinlich von ihrem Vater. Erneut hob ich die Augenbraue, was war denn mit ihr? Ich hatte ihr nichts getan und dennoch war sie so zu mir. Unglaublich.
Ich begann den Kopf zu schütteln und ließ ein sarkastisches Lachen entweichen. "Hörst du dir überhaupt selbst zu?", fragte ich ungläubig und sah sie ernst an. "Ich will nur wissen, warum du so bist. Warum hast du mir nicht mehr geantwortet? Hast du überhaupt eine Ahnung wie es ist unschuldig im Knast zu sitzen?", ich ahnte schon was sie sagen würde. Sie vertraute nicht darauf, dass ich unschuldig war. Sie tat so als hätte sie mich dabei gesehen. "Es ist mir egal, ob du mir was zu sagen hast. Ich hab dir einiges zu sagen Maya.",meinte ich und sah sie eindringlich an. "Du hast keine Ahnung was ich durchmachen musste. Immer noch muss! Jeder behandelt mich wie einen Kriminellen, obwohl ich nichts getan habe. Weißt du überhaupt wie schlimm es ist um seinen eigenen Vater zu trauern, während man eingebuchtet ist weil man angeblich seinen Tod zu verantworten hat? Oder wenn deine beste Freundin sich plötzlich auch noch von dir abwendet weil sie dir nicht glaubt?", ich fuhr mir frustriert durch die Haare. Ich hatte lange Zeit dieses Gespräch in meinem Kopf durchzugehen. "Aber es ist okay Maya. Du musst nicht zu mir halten. Ich finde es nur unglaublich, dass du nicht deinen eigenen Kopf benutzen kannst, sondern dir lieber alles einreden lässt", ich schüttelte den Kopf, Es war nicht zu fassen. Ich wollte erst gar nicht von ihrem Vater anfangen. Es regte mich einfach auf, dass mir fast niemand glaubte und jetzt auch noch sie. Wie sollte ich denn gegen so viele Leute ankommen, die mich alle im Knast sehen wollten? Die es nicht interessierte dass ich meinen Vater nicht umgebracht hatte?
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Sa Nov 03, 2018 1:21 pm

Mika Juste Chaplin
Er hielt mich fest. Er konnte es wohl nicht mit ertragen, wie sprunghaft ich war. Es sollte mir irgendwo egal sein. Selbst wenn Joaquim mir ziemlich ungelegen in die Karten spielte. Obwohl ich wirklich geglaubt hatte, ich sei darüber hinweg war es nicht so. Ich empfand in der tat etwas. Irgendetwas, was er in mir auslöste. Es war vertraute. Doch automatisch löste dieses Gefühl auch eine Warnung in mir aus. „Dann hast du mir wohl eine menge zu verdanken“, raunte ich leicht grinsend als er seine Stirn an meine legte. „Es ist gefährlich. Und ich werde sicher auch nicht mit dir kommen.“ Ich ließ mich ein wenig unbeholfen zurück drängen bis ich den Tresen hinter mir im Rücken spürte. Selbst wenn ich es nicht gewollt hätte, scheinbar hatte ich wohl keine wirkliche Chance. Schon wieder diese Richtung die ich Null kontrollieren konnte. Als ich realisierte, dass ich keine Distanz mehr zwischen uns bringen konnte, gab ich auf. Erstmal. Seine nächsten Worte ließen mich ihn irritiert ansehen. Sagte er gerade wirklich ich liebe dich? Zu mir? Nach all den Jahren? Wie konnte er sich da noch sicher sein? Um welchen Preis gab er sich gerade vor mir diese Blöße? Er musste mir rein gar nichts beweisen. Es würde nichts retten oder besser machen. Diese Worte machten Dinge nur noch schlimmer. Reflexartig legte ich ihm meine Hand auf die Lippen und atmete angespannt ein. Er sollte keinen Satz weiter von sich geben. Der Alkohol in meinem Blut schien wie abgebaut. Denn auf einmal war meine Mimik und Gestik alles andere als gelockert. Mit düsterer Mine sah ich ihn an. „Sag sowas nicht“, forderte ich zischend und musterte ihn. Meine Augen spiegelten sich in denen seiner Sonnenbrille. Man konnte wirklich sagen, dass ich nicht in der Lage war, diese Worte zu verarbeiten. Das würde ich vermutlich nie mehr. Joaquim hatte keine  Ahnung was dies zu bedeuten hatte. Ich schüttelte den Kopf und meine Hand verweilte auf seinen Lippen. „Das tust du nicht. Das tust und wirst du nicht.  Du hast keine Ahnung von dem was du da von dir gibst. Es macht dich schwach und verletzlich. Hör dir doch mal selbst zu, du hast ein ganzes Imperium und worfür? Du hattest vor, es für etwas Blödsinniges wie Liebe aufzugeben!“ Das war keine Macht! Das war Dummheit. So Naiv, konnte selbst ein Jenson nicht sein. Hatte er von seinem Vater denn rein gar nichts gelernt? Es würde die Sachen nur noch komplizierter machen. „Wag es nicht darüber zu sprechen, als wüsstest du, was du da sagst.“ Langsam ließ ich meine Hand wieder sinken. „Denn das hast du nicht.“ Zudem wusste ich nicht, was passierte, wenn die Leute um uns herum realisierten, dass Joaquim verwundbar war. Das ich verwundbar war- das Iwanow durch mich verwundbar gemacht wurde. Oder anders, was passierte, wenn Iwanow wusste, dass Joaquim durch mich verwundbar war. Ich wusste nicht was ich von ihm halten sollte. Er hatte mich durch so viele Dinge geführt und dennoch hatte er mir irgendwo die Augen geöffnet und immer noch interessierte es mich mehr als alles andere heraus zu finden, was mein Vater getan haben soll. Was er ihm genommen haben soll, was so wichtig gewesen war, dass er mich entführt hatte. Menschen taten für Macht alles und vermutlich konnte ich noch nicht einmal meinen Vater aus dieser Sache heraus nehmen. Selbst wenn er uns angeblich aus „Liebe“ beschützt haben soll- So etwas wie Liebe existierte in unserem Business nicht. Man heiratete und liebte aus Verpflichtung, doch nichts kam über den Job. Niemand handelte anders, da war ich mir sicher. "Und ich sag es dir nochmal Joaquim, ich bin hier nicht derjenige der Gerettet werden muss. Nicht mehr. Den Alten Mika gibt es nicht mehr. Ich habe verstanden, dass es absolut keinen Sinn macht sich auf Menschen zu verlassen. Das das Leben nur aus Enttäuschungen besteht. Verstanden? Du solltest der letzte sein, der sich über mich Gedanken machen sollte. Ich bin ein Freier Mensch und ich mache das was mir gefällt und darin bin ich im Augenblick gar nicht mal so schlecht. Und noch was, mein "Entführer" ist mein Partner oder wenigstens sowas in der Art. Ich würde es also wirklich bezaubernd finden, wenn du deine kleine Schnüffelnase nicht zu tief in irgendwelche Angewohnheiten stecken würdest, die dich absolut nichts angehen. Das hier ist meine Entscheidung, nicht deine. Kapiert?" Vermutlich nicht. Joaquim war viel zu sehr besessen darauf, mich zurück zu gewinnen. Doch wann war er zufrieden? Wollte er mich in seinem "Palast" einsperren? Mich wie ein Haustier halten? Ich gehörte nicht nach Hause. Vor allem solange nicht, wie ich nicht wusste welche Geheimnisse sich noch alle um mich herum abspielten. Es war ein ganzes Jahr vergangen, ich war in der Lage selbst auf mich aufzupassen und Entscheidungen zu fällen. Joaquim konnte mich nicht aufhalten oder mich wegsperren.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Sa Nov 03, 2018 1:40 pm

Maya Thompson
War das seine Taktik um mir ein schlechtes Gewissen einzureden? Ich hatte keine Ahnung, was er eigentlich von mir wollte. Wir waren quasi Fremde. Nur weil wir damals so gut miteinander befreundet waren, hieß das nicht, dass ich ihm Blind vertrauen musste. Und es war ja nicht gerade so, als ob ich das alles ein wenig besser wüsste. Ich hatte die Beweise meines Vaters gesehen. Ich hatte den Prozess näher mit erlebt, als alle anderen. Ich hatte sogar Bilder gesehen, auf denen Nate mit blutverschmierten Sachen drauf zu sehen war. Dinge, die andere nicht über ihn gesehen hatten. Das war eben der Nachteil, wenn der Vater der ermittelnde Cop war und man als Mädchen einfach viel zu neugierig auf die Wahrheit war. Denn ich hatte Nate zu Beginn der ganzen Sache wirklich geglaubt. Ich hatte es versucht. Viel zu lange hatte ich an seiner Tat gezweifelt. Es hatte Zeiten gegeben, an denen ich wirklich an ihm geglaubt hatte. Doch wieso war er so Feige gewesen und hatte dann nicht einfach mit der Sprache heraus gerückt? Irgendetwas war Faul an der Geschichte. Nate benahm sich viel zu gelassen dafür, dass er es angeblich nicht gewesen war.  Auch damals hatte er seine Unschuld nicht in die Welt hinaus getragen. Und warum? Weil er es vermutlich vielleicht doch gewesen war? Angespannt verschränkte ich meine Arme vor der Brust. Ich konnte es nicht leiden, wenn jemand so über mich Sprach. Was interessierte er sich überhaupt so für mich? Hatte er nicht Cami? Sie würde ihm vermutlich jedes Wort von den Lippen ablesen. Sie war der beliebteste Mädchen an der Schule, seine Chance auf einen Guten Ruf waren also vorprogrammiert. Wozu nervte er also mich? Die ganzen Idioten beneideten sie doch nur darum, dass sie jetzt so einen Kerl hatte wie Nathaniel. Er sollte sich Glücklich schätzten. „Ich hab die Beweise gesehen. Darf ich dich daran Erinnern, dass ich mehr mitbekommen habe, als es mir lieb ist? Ich bin nicht wie Cami, Nate. Es tut mir leid, wenn ich nicht darauf reinfalle wie du die Menschen um dich herum um deinen kleinen Finger wickelst, damit sie dir glauben. Es hat eine Zeit gegeben in der du hättest mit mir reden können. Wenn du irgendein Problem gehabt hast. Wenn irgendetwas in deiner Familie nicht stimmte. Es hätte nur die Wahrheit gezählt. Du hättest es mir sagen können. Aber jetzt? Du glaubst wirklich nach all den Jahren hätte sich nichts zwischen uns verändert? Nach den Prozessen und all den Dingen durch die wir alle gehen mussten? Nachdem alle Leute in der Nachbarschaft mit dem Finger auf einen gezeigt haben, weil ihr bester Freund ein totaler Freak ist? Ich hätte dir gerne geglaubt. Das hätte ich wirklich. Aber irgendetwas stimmt an deiner Verschobenen Geschichte nicht. Aber weißt du was-? Es ist mir mittlerweile egal geworden. Weil ich weiß, dass du nicht reden wirst. Ich hab mich damit abgefunden. Ich weiß nicht, was du von mir hören willst. Mitleid? Tröstende Worte? Ich bin nicht mehr in der Lage dazu und ich kann es beim besten willen auch nicht mehr hören. Lass uns einfach nicht weiter darüber reden. Von mir aus leb ich damit, die große Enttäuschung deines Lebens zu sein. Lassen wir das." Hatte er mir sonst noch irgendwelche Dinge an den Kopf zu werfen? Denn das was ich ihm da gerade alles gesagt hatte, meinte ich auch absolut so, wie ich sie sagte. Er wusste doch gar nicht, wie die Dinge für die Leute um ihn herum waren. Hatte er sich das schon mal gefragt? Irgendetwas an ihm war seltsam und das konnte man auch sehen, wenn man ihm in die Augen blickte. Er war sich selbst ja noch nicht einmal im reinen mit sich selbst.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Sa Nov 03, 2018 1:47 pm

Joaquim Jenson
Mich ihm so zu öffnen war schwer für mich. Ich hatte in meinem Leben zuvor noch nie geliebt. Meinen Eltern war ich egal gewesen und sie mir ebenso. Und meine Bettspielchen? Das war nichts gewesen. Das war mir das letzte Jahr erst wirklich klar geworden. Mika war immer etwas besonderes für mich gewesen, aber erst als ich ihn verloren hatte, war mir bewusst geworden wie wichtig er mir tatsächlich war. Ich konnte nicht mehr ohne ihn sein. Es klang vielleicht verrückt, aber das letzte Jahr… Ich hätte es nicht überstanden, hätte ich nicht die Aussicht darauf gehabt ihn zu finden. Mika war alles, was mich das letzte Jahr noch vorangetrieben hatte. Nur für ihn war ich nun in dieser Position. Ich hatte meinen Vater getötet und führte ein Imperium, das ich nie wollte, nur für ihn. Ich war über Leichen gegangen, um ihn zu finden. Ich war zum Vatermörder geworden! Und alles, was er mir nun auf meine Ehrlichkeit zu sagen hatte war das? Er verbat mir die Lippen und verlangte, dass ich diese Worte zurücknahm? Ich griff nach seinem Handgelenk und senkte seine Hand langsam. „Auch wenn es dir vielleicht nicht gefällt oder du nicht so empfindest… das ändert nichts an meinen Gefühlen, Mika. Und es macht mich nicht schwach. Ganz sicher nicht. Durch das alles bin ich erst in dieser Position. Du glaubst nicht was ich alles ertrage und gegen was ich ankämpfe nur für dich.“ Der Vatermord, Pete, dieser Job… Das alles hätte ich früher nie durchgestanden. Ich hatte mich ja nicht einmal getraut das Wort gegen meinen Vater zu erheben. „Du machst mich stärker als ich es je war und mein Wille ist Gesetz, Meeks.“ Ich seufzte erschöpft - vielleicht auch ein wenig enttäuscht darüber, weil er nicht reagierte wie ich es mir gern gewünscht hätte - ehe ich meine Finger zwischen seine schob und seine Hand an meine Lippen hob. Sachte küsste ich seine Knöchel und strich mit meinem Daumen über seinen Handrücken. „Du hast viel durchgemacht… Ich verstehe, dass du Angst hast. Aber ich werde dir schon noch das Gegenteil beweisen. Du wirst dich auf mich verlassen können. Immer. Ab jetzt werde ich keine Fehler mehr begehen. Ich hole dich zurück und dann wirst du sehen, dass Liebe absolut kein Blödsinn ist. Ich werde dich auf Händen tragen… Das hätte ich schon immer tun sollen. Leider habe ich das erst begriffen, als ich dich bereits verloren hatte. Doch soweit wird es nicht mehr kommen. Ich habe dich zurück und ich lasse dich jetzt sicher nicht mehr los, auch wenn ich dafür sorgen muss, dass dein „Partner“ das gleiche Schicksal erleidet wie mein Vater. Ich meinte es ernst, Mika. Ich werde über Leichen gehen, um dich wieder an meiner Seite zu haben.“ Ich ließ ihn los und schob die Sonnenbrille tiefer in mein Gesicht. „Ich lasse mir von dir nichts sagen, Mika. Nicht in deiner Position. Ich bin das Oberhaupt der Jensons. Ich werde schnüffeln und notfalls den ganzen Clan abschlachten, der dich in den Fängen hat. Ich gebe keine Ruhe, bevor du nicht mir gehörst. Lass dir das gesagt sein.“, knurrte ich. Ich war wild entschlossen. Er würde sicher nicht dort bleiben. Auf gar keinen Fall. Ich löste mich von ihm und atmete tief durch. „Also willst du, dass ich gehe? Ich kann dich auch diskret aus der Ferne beobachten lassen, wenn du es wünschst.“ Er wollte das hier doch genauso. Er hing nach dem ganzen letzten Jahr immer noch an mir! Er konnte mir nicht erklären, dass er nichts empfand. Ich würde ihn zurückgewinnen. Früher oder später würde er mein sein.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Sa Nov 03, 2018 4:25 pm

Mika Juste Chaplin
Wer sprach von Angst? Vermittelte ich an Joaquim irgendwo das Gefühl von Angst? Es war befreiend wieder auf eigenen Beinen zu stehen und es hatte bis hier hin auch verdammt lange gebraucht. Ich presste meine Lippen feste aufeinander und schüttelte den Kopf. All diese leeren versprechungen. Wofür? Glaubte er, er musste mir irgendetwas beweisen? Ich hatte mich doch bereits entschieden. Ich würde nicht mit ihm gehen. Er hatte es zu akzeptieren, denn es gab nichts auf dieser Welt, was mich anders entscheiden ließ. „Da hast du dir aber wirklich verdammt viel vorgenommen, mein Guter. All die Dinge und all den Leid den du anderen Menschen zugefügt hast, und das nur für mich? Das ist ja fast schon Romantisch.“ Ich lachte auf. Es machte mich fast schon sprachlos. Doch Joaquim war komplett in dieser Nummer verschwunden. Glaubte er seinen eigenen Worten etwa? Vielleicht war die Idee mich Joaquim zu zeigen, wirklich Dumm gewesen. Konnte ich einschätzen, wie viel Energie er in all das hier steckte. Es konnte ja durchaus sein, dass ihm alles andere als egal war, aber Liebe? Doch sprach er wirklich von Liebe? Ein Jenson sollte nicht einmal ansatzweise in der Lage sein, dies zu beurteilen. Selbst ich hatte in meinen Alten Tagen nie so etwas wie Liebe verspürt. Bei Ihm war es immer nur um das eine gegangen und ob er wollte oder nicht, ich erinnerte mich zu Gut daran. Vielleicht war ich ja wirklich ein Stückweit so Naiv gewesen, dass ich mich darauf eingelassen hatte. Auch jetzt- wieso hatte ich mich ihm gezeigt? Irgendwann wäre er in dem glauben das ich tot sei, geblieben. Er wäre Glücklicher geworden. Vielleicht sogar ein wenig verbitterter. Ich konnte mir ja selbst nicht beantworten warum ich so veresessen darauf war, in seine Nähe zu kommen. Irgendwo verschaffte es mir einfach die Geenugtuung, die ich im Augenblick brauchte. Das es irgendwen aus meinem alten Leben gab, dem ich wirklich nicht egal war. Ich wollt eihn damit Verrückt machen. Stück für Stück in den Wahnsinn treiben, da er immer noch Hoffte und an mich glaubte. Langsam schüttelte ich den Kopf. „Das wirst du nicht“, warf ich heiser ein und verweilte in der Position in der ich gerade steckte. Er hatte mich immer noch an diese blöde Theke gedrängt und ich fühlte mich für einen kurzen Augenblick verwundbar. Es wirkte nahezu ein wenig Hilflos. Ich mochte es nicht, wenn er so mit mir umging. Viel lieber hatte ich die Zügel in der Hand. Meine Launen waren seid der ganzen Alkohol und Drogen eskapaden sowieso nicht mehr, die die sie einmal waren. Ich drehte gelgentlich vollkommen durch.  „Und soll ich dir sagen warum? Das würde ich dir nicht verzeihen“, ergänzte ich leise. „Ich spiele deine Spielchen nicht mit Joaquim. Also entweder spielen wir nach meinen Regeln oder gar nicht.“ Ich schnappte nach Luft. Gezwungenermaßen versuchte ich mich zu einem grinsen zu erheben. Mich ihm so zu zeigen war das letzte was ich wollte. Er sollte sehen, dass es mir gut ging. Selbst wenn das alles nur aufgesetzt war. Er hatte mir absolut nichts vorzuschreiben. Und das meinte ich so wie ich es sagte. Würde ich mitbekommen, dass er mich beobachten ließ oder auch nur einer seiner Wachleute sich in meinen Blick schoben, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken handeln. „Wir spielen nicht mehr im selben Team, Joaquim. Nenn mir einen Grund warum ich zurück in mein altes erbärmliches Leben zurück kehren sollte? Mhm? Damit du mich beschützten lassen kannst? Damit ich deinen Lover spiele? Ich war ein Nichts. Ich war der kleine unschuldige Junge von neben an, der die Position seiner Familie nicht gewürdigt hat. Ich habe nicht gesehen, welche Macht wir haben könnten. Und auch wenn ich die Geheimnisse meiner Familie satt habe und die Dinge die sie versuchen zu begraben, es gibt so viele Leute in den Hamptons die deine Position verdient haben. Ich bin ein Nachkommen der Chaplins, selbst ich habe das.“ Ich neigte den Kopf schief. Ich zögerte ehe ich meinen Blick auf den Boden senkte. „Ich kann selbst meiner eigenen Familie nicht trauen und das kannst und wirst du nicht verstehen. Genau aus diesem Grund, werde ich keinen Fuß in das Haus setzten, dass du mein Zuhause nennst. Sie belügen und betrügen. Jeder von ihnen, dich eingeschlossen. Glaub ja nicht, dass es dich zu etwas besserem macht."
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Sa Nov 03, 2018 5:19 pm

Joaquim Jenson
Er machte sich lustig darüber. Wow… das war wirklich nicht fair von ihm. Ich gestand ihm, dass ich ihn liebte und alles für ihn tun würde und er lachte mich bloß aus. Für ihn war ich offenbar nur eine Witzfigur. Wieso sonst sollte er diese Spielchen mit mir spielen? Ich schüttelte nur den Kopf. Wie konnte er nur darüber lachen? Begriff er nicht wie ernst es mir war? „Was? Du würdest mir nicht verzeihen deinen Entführer getötet zu haben? Den, der dich gefoltert und festgehalten hat? Unter was für einer kranken Art Stockholmsyndrom leidest du bitte, Mika? Du kannst mir nicht erzählen, dass du freiwillig für ihn arbeitest! Bin ich denn so schlimm? Ist es so unerträglich mit mir, dass du lieber mit diesen Dreckskerlen arbeitest, die dir sonst was angetan haben?“ Das konnte er mir doch nicht ernsthaft sagen! Niemals würde er das tun, oder?! Was war nur los mit ihm? „Wir spielen nicht im selben Team? Also sind wir jetzt plötzlich Feinde? Was? Willst du mich mit deinen Entführerfreunden zusammen stürzen? Wieso willst du nicht zurück zu mir? Auf der guten Seite spielen?“ Jetzt verstand ich gar nichts mehr! Was war nur in ihn gefahren, dass er seine Peiniger mir vorzog? „Du willst nach deinen Regeln spielen? Und was sind deine Regeln? Du rufst mich zu dir wann es dir passt und lachst über mich? Oder wir spielen verstecken zusammen? Wie stellst du dir das hier vor, Mika?!“ Oder wollte er gar keine Zukunft sehen? Wollte er nicht wissen wie es demnächst laufen sollte? Wollte er denn immer in dieser Position stecken bleiben? Solange er nichts tat, würde sich nichts ändern. „Du willst einen Grund wieso du zurückkommen solltest? Wie wäre es mit mir? Ich schütte dir mein Herz aus und sage dir, dass ich ohne dich nicht mehr sein kann. Du müsstest nicht zurück zu Josef. Du würdest mit mir kommen. Du wärst an meiner Seite, wortwörtlich. Ich habe das alles nur für dich getan. Ich will dich dabei haben. Du könntest an meiner Seite sein, Entscheidungen treffen, Drogenboss spielen… Wenn es das ist, was du willst, dann gebe ich es dir.“ Verdammt, ich würde ihm alles geben! Wieso nur war ihm das alles plötzlich egal? Früher hatte er sich gewünscht, dass ich mehr so sein würde wie jetzt und nun? Nun lachte er bloß darüber und blieb lieber bei den Leuten, die ihn gefoltert hatten, anstatt zu mir zurück zu kehren. „Oh glaub mir, ich weiß, dass ich deiner Familie nicht trauen kann! Dank deinem Vater und Pete bin ich heute blind und wäre beinahe gestorben, also scher mich bloß nicht mit ihnen über einen Kamm!“, platzte es aus mir heraus. Dass er mich mit seiner Familie verglich war gerade einfach zu viel für mich gewesen. Nein, das ließ ich mir nicht sagen! Ich war vielleicht nicht perfekt, aber ich versuchte mich zu bessern! Ich würde alles für Mika tun. Scheiße, ich war abhängig von ihm. Wenn er sich dazu entschied nicht mit mir zu kommen… damit könnte ich nicht leben. Ich könnte es nicht ertragen, wenn er jemand anderen statt mir wählte. „Schläfst du mit ihm? Ist es das? Ist das so ein… krankes Entführer-Ding? Früher hättest du dir gewünscht, dass ich dir das gebe, was ich dir jetzt biete. Was an deinen Gefühlen hat sich verändert? Was willst du von mir, damit du mit mir mitkommst?“, seufzte ich erschöpft und ließ von ihm ab. Ich konnte nicht mehr. Diese Anspannung, der Schmerz… Ich war es so leid! Ich wollte endlich mein altes Leben zurück! Ich wollte Mika zurück… Wieso nur war ich immer jedermanns Fußabtreter? Ich dachte wenigstens Mika könnte mich noch verstehen… aber ich hatte ihn verloren, oder? Er war fort.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Sa Nov 03, 2018 7:53 pm

Mika Juste Chaplin
Musste er mir ausgerechnet solche Dinge an den Kopf werfen?! Ich wusste, dass er irgendwann mit dieser Nummer kam. War er wirklich so eifersüchtig, dass er glaubte, ich hätte einen anderen? Angweidert verzog ich das Gesicht. Alleine die Vorstellung, mit Iwanow zusammen ins Bett zu steigen, kräuselten sich meine Nackenhaare. Ein Bild das ich aus meinem Kopf so schnells wie möglich verbannen wollte. Es geschah aber nicht.  Angespannt schüttelte ich den Kopf. „Um Himmels Willen nein! Oh Gott nein.“ Das übertraf selbst meine Vorstellungen. „Das werde ich nie wieder los.“ Als würde ich mit Iwanow in die Kiste steigen! Dieser Mann hätte mein Vater sein können. Er war alt und absolut unattraktiv in allen Hinsichten. Dieser Mann hatte mich gebrochen und mich meiner Familie entrissen. Für so krank musste selbst Joaquim mich nicht halten. Doch auf der anderen Seite hatte ich ihm eine Menge zu verdanken.  Durch ihn wusste ich zu schätzen wer ich war. Ergab überhaupt irgendetwas einen Sinn. Joaquim würde es nicht verstehen. „Die Frage könnte ich viel besser an dich zurück geben, was ist mit dir?“, fragte ich und versuchte die Sache somit auch umzulenken. „Hast du einen Neuen? Eine Neue? Jemanden der sich mit dir durch die Laken wällst?“ Ich zog eine Augenbraue in die Höhe. Er war hier schließlich derjenige, der kein Auge trocken ließ wenn es darum ging, dass zu bekommen was er wollte. Joaquim hatte nie etwas von Beziehungen gehalten und es Interessierte mich wirklich brennend. Er hatte doch angäblich „getreuert“, wie sehr hatten ihn diese Gefühle wirklich mitgerissen? Neugieirg musterte ich ihn und seufzte. Seine Antworten dauerten mir definitiv zu lange. Musste ich ihm alles aus der Nase ziehen? Ich legte meine Arme auf seine Schulter und legte meinen Kopf schief. „Wir wollten doch immer ehrlich miteinander sein, richtig?“, flüsterte ich und versuchte irgendeine Reaktion abzuerkennen. Er war schließlich nicht verpflichtet es mir zu erzählen. Vielleicht gab es ja auch gar niemanden. Es würde nur unterschreiben wie sehr sich Joaquim Jenson sich verändert hatte. Er konzentrierte sich in dieser Hinsicht dann wirklich nur um das Geschäft. Ich legte einen Finger unter sein Kinn und schob es ein wenig in die Höhe. Er sollte mich ansehen. Es würde vielleicht wirklich das letzte mal für eine ganze Weile sein, dass wir uns so nahe waren. „Hey, sieh mich an wenn ich mit dir rede. Was glaubst du wird passieren, wenn ich mit dir mitkomme?“ Ich zog mich an der Theke hinter mir hoch und saß nun darauf. „Glaubst du wirklich, ich bin versessen darauf irgendeine blöde Rolle zu spielen? Deinen Handlanger?“, fragte ich.  Joaquim befand sich immer noch nahe bei mir und löste auch den letzten Abstand zwischen uns. „Glaubst du wirklich, es ist so leicht? Er wird wütend wenn er mitbekommt, dass ich bei dir bin. Er wird versuchen mich zurück zu bekommen.“ Ich war Iwanow mittlerweile so wichtig, wie sein eigen Fleisch und Blut. Es würde niemals so leicht sein, wie Joaquim es sich vorstellte. „Und glaub mir, von mir ist weniger über als es dir lieb ist. Das Jahr hat mich verändert und es tut mir leid, dass es für dich enttäuschend ist. Was willst du tun?“ Ich vernahm die Tür hinter uns. Schon wieder einer dieser Angestellten. „Meine Herren.“ Er fühlte sich bei unserem Anblick komplett überrumpelt. “Wir schließen. Ich muss sie auffordern zu gehen.“ Ich seufzte und legte den Kopf in den Nacken. „Lass mich ihn Töten“, raunte ich nur so leise das Joaquim es mitbekam. „Im Ernst, es geht auch ganz schnell.“ Er verzog kurzzeitig das Gesicht. Glaubte wohl ich scherzte- bitte, hatte ich was zu verlieren? Doch Joaquim hatte Recht, so durchgedreht  war ich dann doch nicht. Ich rieb die Hände und schob mich an Joaquim vorbei. „Das heißt, diese Party ist wohl vorbei mh?“, ich drehte mich zu Joaquim und leckte mir die Lippen. „Schade aber auch. Ich hätte noch so gerne  noch ein wenig mit dir in Erinnerungen geschwelgt. Oder schmeißt du zufällig noch irgendwo eine Party?" Neugierig drehte ich mich zu ihm. "Ich meine das wärs doch. Du und ich- ohne deine Neugierigen Hupfdohlen." Mein Blick glitt zu Pete. Er hatte sich wirklich keinen Zentimeter weiter von dieser Tür entfernt. Es wunderte mich nicht, dass sich sein ganzes Personal in Reichweite befand. Doch ihn alleine zu lassen war wohl etwas, was er wohl erst mal lautstark ausdiskutieren müsste, mit all seinen Leuten. Sie waren für sein leben und seine Sicherheit verantwortlich. Vielleicht sollte ich meine Macht ihn so weit aus der Reserve zu locken, wirklich mal ausnutzen. Er schien ja wirklich darauf einzugehen, sich soweit von seinen Leuten zu entfernen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Sa Nov 03, 2018 8:13 pm

Cassian Winters
Am nächsten Morgen wurde ich durch etwas geweckt, was sich an unserer Tür regte. Als ich mich müde nach meinem Handy durch tastete, stellte sich heraus das es immer noch ziemlich Früh war. Zu Früh für meine Verhältnisse. Micaela lag neben mir und schlief. Ihr Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig. Alleine dieser Anblick machte mich schon wieder scharf wie sie nackt einfach nur in diese Decken gehüllt war. Es war wirklich eine Herausforderung nicht jeder mal komplett über sie herzufallen. Müde schob ich mich auf meine Füße, schlüpfte in meine Unterwäsche und schleppte mich zur Tür. Ich zögerte, ehe ich sie aufmachte. Doch bei dem Hotel rechnete ich eigentlich mit nichts weiter, als einem Zimmerservices, der die Räume checkte oder fragte ob alles in Ordnung war. Beides schien jedoch nicht der Fall zu sein, denn als ich die Tür öffnete, war der Gang seelenruhig und verlassen. Das einzige was vor mir auf dem Boden stand waren- Blumen? Ein ziemlich aufmerksames Geschenk meiner Meinung nach. Zögernd kniete ich mich zu ihnen und nahm den meiner Meinung nach teuer Verpackten Strauß in meine Hand. Er stand sogar in einer Vase. Stirnrunzelnd stellte ich den Strauß auf den Tisch. Es musste sich wohl um ein Present des Hotels handeln. Anders konnte ich mir dies wenigstens nicht Vorstellen. Oder ein Missverständnis von einem Lieferanten. Ich musterte den Strauß ehe ich nach so etwas wie einer Karte suchte. Ich faltete die Folie drum herum ein wenig auseinander und wurde schließlich fündig. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke. Ich weiß doch wie sehr du Blumen magst. Ich hoffe du magst sie. Wir können bald endlich zusammen sein. Xo S  Creepy. Das war deutlich intensiver als irgendein Liebesgedicht. Wer zur Hölle war S? Kurz blickte ich zu Miceala. Dieser Gedanke verflog jedoch genauso schnell wieder wie er gekommen war. Miceala konnte es gar nicht sein. Sie hatte vor mir eine Menge durch gemacht und sie hatte mir nie von einem Freund oder Ex erzählt. Und jetzt während sie wieder einigermaßen auf den Beinen war, würde sie auch keinen anderen an sich heran lassen. Ich wusste schließlich wie schwer ihr das fiel. Ich zuckte also die Schultern und ließ die Karte in dem Strauß verschwinden. Erst jetzt hörte ich das rascheln hinter mir. Ich schmunzelte und drehte mich zu ihr. Ich warf mich zu ihr auf die Matratze und kuschelte mich an sie. „Guten Morgen“, schnurrte ich und küsste ihre Wange. „Weißt du eigentlich, dass du zum anbeißen aussiehst? Da muss ich mich aber ganz schön zügeln, mein liebes Fräulein.“ Ich lachte, zog sie etwas an mich und kitzelte sie an ihren Hüften. „Wir haben ein Geschenk bekommen. Von einem gewissen Xo S. Mein Lover“, scherzte ich und ließ mich in die Kissen fallen. „Vermutlich ein Irrtum des Hauses oder- keine Ahnung. Sieht wenigstens danach aus als würde dieser Mysteriöse Kerl eine Menge Kohle besitzen.“ Die Blumen hatten bestimmt ein wenig Cash gekostet, da sahen sie auf jeden Fall nach aus. So einen schönen Strauß hatte ich noch nicht einmal im Fernsehn gesehen. Er war definitiv schön anzusehen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

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