The Hamptons [Revenge] RPG

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jun 25, 2018 7:30 pm

Joaquim Jenson
(http://www.iballer.com/malecelebs/booth_douglas/images/douglas-booth-photo-105.jpg)
Ich zuckte zurück, als er mich im Gesicht berührte. Was machte er denn da? Wusste er, dass ich seinen Fingern nicht ausweichen konnte, wenn er mir in die Augen grapschte? Ich griff nach seiner Hand und drückte sie herunter, als ich sie zu fassen bekam. Er würde mich noch verletzen, wenn das so weiterging. „Das ist vielleicht auch ganz gut so. Du musst dich nicht daran erinnern wie weich ich gerade bin.“ Es passte mir gerade nämlich absolut nicht, dass Mika so einen tiefen Einblick in meine Seele bekam. Die war zwar zum größten Teil schwarz und aus Stein, aber dort war eben auch ein kleiner Funken Schwäche und der wurde hauptsächlich von Mika dominiert. Ich hatte nur noch ihn und… er war alles, was mich jetzt noch aufstehen ließ. Vermutlich würde ich mich nur weiterhin in meinem Zimmer verkriechen, wenn er nicht wäre. Ich schluckte hart und legte meine Arme um mich, während er wie ein nasser Sack an mir lehnte. Meine Gefühle passten auf einen Teelöffel. Glaubte er das wirklich? Glaubte er nicht, dass ich so viele Gefühle in mir hegte, dass sie völlig durcheinander in mir herumschwirrten und beinahe ausbrachen? Ich hielt bloß alles zurück. Ich schluckte hart und biss die Zähne aufeinander, als er weitersprach. „Hast du es denn versucht? Gegen mich anzugehen? Niemand zwingt dich hier bei mir zu sein, Mika. Wenn du nicht weißt wieso du dich mit mir abgibst, dann… geh eben.“ War das meine Lösung mit Schmerz umzugehen? Ich stieß einfach alles von mir, was mich verletzte oder verletzen konnte? Mika war der einzige, der das gerade noch konnte und ihn sagen zu hören, dass er nicht wusste wieso er sich mit mir abgab… Autsch, das tat seltsamerweise echt weh. Ich drehte mein Gesicht weg, als Mika mir wieder hineinpackte. Scheiße, er würde mir wirklich noch in die Augen packen! „Meine „leuchtenden Augen“ können nicht mal sehen, Mika! Sie sind unnütz und bringen offenbar nur Ärger.“, murrte ich und wiederholte seine Worte. Ich brachte nur Ärger. Na wieso war er dann noch hier? Wenn ich doch offenbar bloß jeden verärgerte, dann… sollte er doch abhauen. Selbst mein Vater würde das tun, wenn es dafür nicht nachher überall hieß er habe seinen Sohn töten lassen. „Ich wäre gern irgendetwas, irgendjemand anders. Von mir aus auch ein X-Man.“, seufzte ich und ließ meinen Kopf wieder gegen seinen sinken. Ich war einfach nur noch müde. Ich konnte nicht mehr, verdammt! Ich hatte Schmerzen, ich blutete immer noch. Es sollte endlich enden! „Ein oder zwei Stunden vielleicht… Hab ja schon vorher ne Weile hier herumgelegen.“, murmelte ich leise und merkte nun, dass ich wohl nicht mehr so ganz bei mir war. Vielleicht hatte mein Vater meinen Kopf doch etwas zu hart getroffen. „Bleib bloß hier, Mika! Bleib hier sitzen!“, knurrte ich noch und sackte dann langsam zusammen und fiel mit meinem Kopf in seinen Schoß. Ich war noch bei Bewusstsein, ich brauchte nur… eine Pause. Eine ganz kurze Pause!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jun 25, 2018 7:36 pm

• Chord Heard.
Misstraute sie mir? Hatte sie die Bilder etwa selbst geschossen? Diese kleine Stille und die gefolgte Anspannung in ihrer Haltung sagte mir jedoch das gegenteil. Sie konnte mir nicht erzählen, dass sie diese Bilder von diesem "Kerl" hatte. Der, der versuchte uns das Leben zur Hölle zu machen. Seit kurzem schien sich alles um uns herum drastisch zu verändern und sie schenkte einem Fremden glauben, der irgendwelche Fotos machte. Vermutlich wusste sie es wirklich schon sehr sehr lange und hatte die Zeit schön genutzt um sich in die ganze Sache hinein zu steigern. Frustriert gab ich einen seufzter von mir und fuhr mir durch mein Gesicht. Die Anspannung meinerseits war ebenfalls kaum zu übersehen. Das Bryan das ganze jetzt mit einem halben Ohr mitbekam machte es nicht unbedingt besser. "Ich weiß wie sehr ich es mir schon versaut habe. Glaubst du ich stelle das alles aufs Spiel? Ich weiß das es falsch war dich anzulügen, aber ich hatte keine andere Wahl." Ich zögerte ehe ich in meine Jacken Innentasche griff und ihr sehr grob die Tabletten auf die Bank neben sie warf. War das der Beweis genug? Wenn es nur darum ging zu beweisen, dass ich kein Verhältnis mit Diana hatte, denn war es mir das Wert meine Sucht offen zu legen. Das letzte was ich wollte war ein verdammter Streit mit Lillian. "Ich habe dich nicht betrogen. Ich habe gelogen, ja- aber nur weil es notwendig war um dich zu schützen. Das hätte nicht anders funktioniert und das weißt du, verdammt. Glaubst du diesen Bildern denn mehr als mir?" Ich presste meine Lippen zusammen und fuhr mir durch die Haare. "Es spielt alles keine Rolle. Ich habe weder Gefühle noch Sex mit dieser Frau. Du musst mir das glauben." Ich streckte meine Hand nach ihr aus und ich ergriff diese. Meine Finger strichen über ihre Handfläche und ich sah sie an. Keine Ahnung ob sie sich noch traute mir in die Augen zu sehen, ich hoffte es einfach. Trotz der Tatsache das all diese Dinge zwischen uns passiert waren. Doch es gab einfach keine andere Lösung. Sie musste doch ansatzweise verstehen wieso ich so gehandelt hatte, wie ich gehandelt hatte. Seufzend ließ ich mich neben ihr auf der Bank nieder und ließ mich ein wenig darauf fallen. Wieso war ich noch mal mitgekommen? Ich hatte doch genau mitbekommen das etwas nicht gestimmt hatte. Genau aus diesem Grund hatte sie mich so angesehen die gesamte Zeit gegenüber. Mittlerweile kannte ich Lillian schon gut genug um das zu wissen. Zu wissen, wenn etwas mit ihr nicht stimmte. Ich ließ die Bilder in meiner Hand auf meinem Schoß sinken. Waren wir wieder an diesem Punkt angekommen, an dem wir nichts weiter konnten als zu streiten? "Und was soll ich deiner Meinung nach tun? Wenn ich noch nicht abgeschlossen habe mit der gesamten Sache?" Ich konnte ihr nicht mehr wieder sprechen. Mittlerweile war es mehr als klar, dass ich wirklich einen Fehler gemacht hatte, doch wir mussten doch irgendwie anders eine Lösung für das ganze finden oder nicht? Mein Blick hing an Bryan der sich mit einem anderen Jungen in seinem Alter zusammen geschlossen hatte um die Enten im Teich zu füttern. Dieser Anblick zauberte schon fast ein lächeln ins Gesicht. Es war schon quasi viel zu normal für ein Leben das ich gemeinsam mit den Leuten um mich herum führte. Wir waren nicht wie die anderen und würden es vermutlich auch nicht werden.


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jun 25, 2018 9:26 pm

• Cassian Winters.
Ich wusste nicht ob es richtig gewesen war ihr zu gestehen, dass ich sie liebte. Für mich war das eine Tatsache die nicht zu übersehen war. Für mich war es wahr. Ich liebte sie mehr als alles andere auf der Welt. Vielleicht half es mir sogar ein wenig mich selbst zu fangen ihr dies zu gestehen. Denn ich konnte deutlich spüren, dass es ihr ein wenig anspannung nahm. Konnte es sein, dass sie wirklich verstand, dass wir einander brauchten um zu leben? Ich brauchte sie mehr als alles andere soviel stand fest. Wer konnte schon sagen was ich alles ohne sie getan hätte. Wie weit ich ohne sie gegangen wäre. "Vielleicht will ich es gerade, weil du deine Klappe nicht halten kannst. Ich finde es gut das du deinen eigenen Kopf hast. Das passt zu dem was auch immer hier zwischen uns passiert. Gelegentlich brauche ich einfach jemanden, der mir sagt wo es lang geht. Nur weil ich etwas zu dir sage oder seltsam handle muss das nicht heißen, dass ich es auch so meine. Bleib einfach so wie du bist, damit tust du mir den wohl größten gefallen den du mir eigentlich tun kannst."Als sie sprach und mich dabei ansah, zuckte ich die Schultern. Das hier war in der Tat kein Zustand. Wie hatte ich mir das Vorgestellt und wie sollte es weiter gehen? "Wir können nicht hier bleiben. Vielleicht sollten wir in ein Motel gehen. Ich habe noch ein wenig erspaartes. Lange wird es nicht reichen. Ich habe es eigenlich für Lebensmittel oder soetwas eingeplant, aber dort haben wir wenigstens frisches Wasser", antwortete ich ihr leise. Denn selbst für diese Worte schämte ich mich. Es war keine Lösung für unser Problem, dass wusste ich selbst doch auch, dennoch war ich froh das Micaela wenigstens ein kleines bisschen wieder lächeln konnte. "Wäre das ein Kompromiss?", fragte ich und neigte meinen Kopf an die kalte Wand hinter mir. Ich hatte wirklich keine Ahnung wie lange ich noch Herr über meiner Sinne war, doch gerade wusste ich nur, dass wir das hier so nicht durchziehen konnten. Micaela war ein Mensch wie ich auch und nur weil ich sie liebte hatte ich nicht das Recht sie so zu benutzen, als wäre sie mein Eigentum. Sie war nicht mein Eigentum. Ich lächelte leicht und blinzelte müde. "Du musst mir nur versprechen, dass du den Kontakt zu deinem Bruder nicht aufnimmst." Dafür müsste ich mir einfach noch eine Lösung suchen. "Versprich es mir. Vorerst. Ich muss mir noch was überlegen was die Sache betrifft." Doch dafür musste ich erst einmal ich selbst bleiben und mir den Kopf darüber zerbrechen wie es denn nun weiter gehen würde. Diese ganze Sache bereitete mir Kopfschmerzen.


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jun 25, 2018 9:46 pm

• Mika Juste Chaplin.
Joaquims Ego war wirklich beeindruckend. Selbst jetzt wo er zusammen geschlagen vor mir lag, gab er nicht ein anzeichen davon, nachzugeben. Weich zu werden oder mir seine Gefühle zu offenbaren. Es gab vermutlich keinen der dichter an ihn heran kam. Es gab keinen den er sich offenbarte. "Du bist nicht weich", plapperte es weiter aus mir heraus. Es war mir schon immer egal was für einen eindruck "Du solltest mal hören wie viel Stuss du so von dir gibst." Ich wuschelte durch seine Haare und wich seiner Bewegung gleichzeitig aus. Ich wusste das es ihm sicherlich nicht gefiel das ich so mit ihm umging. Er hatte mittlerweile zwar einen sehr guten draht zu mir, doch das ich so herablassend aus seinen Augen mit ihm umging passte ihm sicher ebenfalls nicht. "Was ist so schlimm daren jemanden näher an sich heran zu lassen", murmelte ich und sah ihm dabei direkt in die Augen. Er konnte mir nichts vorspielen. Er war auch nur Menschlich und keine Maschine. Was sprach dagegen sich zu verlieben und einander Glücklich zu machen. Rein garnichts. Früher oder Später würde er noch dahinter kommen wie sowas funktionierte. "Weißt du was dein Vater vor hat? Niemand weiß von dem was hinter dieser Tpr abgeht und alle scheinen es Tot zu schweigen. Aber wieso? Hat dein Vater wirklich so eine Position uns alle zum Schwiegen zu bringen? Wir arbeiten über Jahrzehnten für eure Familie aber Dinge verändern sich. Weißt du was dein Vater alles tut wenn du nicht anwesend bist. Selbst ich würde skeptisch werden." Doch was war mein Wort gegen seines. Er nahm seinen Vater selbst dann noch in den Schutz, wenn er ihn umbringen würde. Dabei konnte ich es einfach nicht verstehen. Es musste ein gewisser Respekt in der Familie exisiteren und das tat es nicht. Mr. Jenson jedoch ging absolut schrecklich mit ihm um. Ich legte meinen Finger auf seinen Mund. Glaubte er, nur weil er Blidn war konnte ich mich nicht in seine wunderschönen Augen verlieben? Lieben....vielleicht war es etwas weit her geholt, doch ich hatte mich schon ein wenig in seinen Augen verloren. Sonst würde ich nicht so viel Zeit mit ihm verbringen obwohl er gelegentlich so kalt sein konnte. Mit ihm Zeit zu verbringen nur weil er mich wertschätzte, tat ich sicherlich nicht. Das war nicht meine Art und Weise. Joaquim versuchte mich mit allen Mitteln hier auf dem Fußboden fest zu halten. Ich zog meine Beine an mich und legte den Kopf schief. "Wieso darf ich uns nicht hier raus bringen? Wir könnten auf dein Zimmer gehen. Ich bin mir sicher das bekomme ich hin. Mir geht es blendent. Wirklich. Du glaubst mir nicht oder?" Ich verstummte ziemlich schnell wieder ihn von meiner Meinung zu überzeugen. Joaquim sackte zusammen und fiel mit seinem Kopf in meinen Schoß. Ich lächelte leicht, erhob meine zitternde Hand und streichelte über seine Haare. Er musste furchtbare Schmerzen haben. Kaum auszumalen was in ihm los sein musste.


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Jun 25, 2018 10:37 pm

Micaela Ramìrez
Ich wollte Cassian nicht zu irgendwas zwingen, was er nicht wollte. Vielleicht hätte ich halt doch besser einfach meine Klappe halten sollen. Anscheinend brauchte er die Distanz und die Zeit für sich, damit er in Ruhe nachdenken sollte. Dann kam ich blöde Kuh und machte ihn deswegen jedes Mal dumm an. Das war doch nicht wirklich etwas. Er wollte, dass ich meine Klappe nicht halten konnte? Na ja, ich konnte mir jedenfalls gut denken, dass er nicht immer sonderlich erfreut darüber war. Ich hatte ihm nun schon öfters meine Meinung gegeigt. Erst gerade gestern hatte ich ihn das letzte Mal ziemlich heftig zusammengeschissen. Man konnte das nicht mehr rückgängig machen. Ich lächelte schwach und nickte dann. Ich sollte einfach so bleiben, wie ich war – vielleicht nur weniger verkorkst, damit er auch etwas davon hatte. Würde ich es jemals schaffen, wieder ganz normalen Sex zu haben? Oder würde ich Cas damit jahrelang quälen, bis er irgendwann selbst einsehen würde, dass es keine Hoffnung mehr gab und dass er so nicht länger eine Beziehung führen wollte? Denn genau diese Gedanken hatte ich und diese Gedanken setzten ich unter Druck. Ich wollte schneller vorankommen und ich wollte bessere Ergebnisse sehen. Aber die Psyche war nicht einfach etwas, was man so einfach überwand. Es wäre aber auch zu schön, wenn es einfach so leicht wäre. „Ich habe auch Geld“, erwiderte ich und sah ihn an. „Ich möchte nicht, dass du alles ausgibst und ich mich nicht daran beteilige“, äusserte ich mich dazu und sah ihn an. Ich hatte mich immer nun inzwischen freiwillig damit erklärt, dass ich mit ihm mitkommen würde. Also konnte ich genauso gut etwas dazu beitragen. „Aber es muss kein teures Hotel sein. So lange es ein bequemeres Bett hat wie hier, was vermutlich nicht besonders schwierig ist, und fliessendes Wasser ist alles gut“, meinte ich und lächelte ihn an. Er lehnte den Kopf nach hinten und seufzte dann leise. Natürlich kam dieses Thema wieder auf. „Ich werde meinen Bruder nicht kontaktieren“, versprach ich ihm dann aber doch und seufzte leise auf. Ich hasste es, dass ich mich gerade zwischen meinem Bruder und meinem Freund entscheiden musste. War Cassian das? War er mein Freund? Irgendwie schon. Immerhin hatte er gesagt, dass er mich liebte und ja, verdammt, er hatte mir auch gehörig den Kopf verdreht. Ich wusste nicht, ob er das auch schon selbst bemerkt hatte, aber so war es. Ich fuhr mir durch das Haar und lehnte mich nach hinten. „Und wann möchtest du in das Motel? Sofort?“, fragte ich ihn. Immerhin hat er noch nichts Genaues gesagt. Ich wollte ihn damit nicht bedrängen. Ich wollte mich nur gerne darauf einstellen, wie lange ich noch so ungeduscht herumlaufen musste. Das war nämlich nicht gerade ein tolles Gefühl.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Jun 26, 2018 12:46 am

• Cassian Winters.
Ich konnte Micaela nicht zwingen, all das zu bezahlen. Sie musste nicht das was sie hatte an mich abtreten. Ich hatte die Sache verbockt und sie musste die Sache nicht für mich ausbaden. Ein Teil von mir war dafür viel zu stolz, auch wenn ich darauf angewiesen war. Denn ohne Geld konnten wir nirgendwo hin. Was konnte ich ihr eigentlich bieten? Eines der Motels die ziemlich abgeranzt waren und dort wo man immer sehr viel von illegalen Drogengeschäften auf den Parkplätzen hörte, dies war der richtige Ort für uns. Die Preise dort waren zu leisten. Wir hatten frisches Wasser und konnten uns ausruhen. Vielleicht war das alles was ich brauchte. Ein wenige abstand um wieder zu mir selbst zu finden. So wie in der Zeit in Spanien. Diese Zeit hatte mich verändert. Genau wie dieser Cassian wollte ich wieder werden. "Wir werden schon sehen wie viel Geld wir benötigen, mach dir keine Sorgen." Ich streichelte immer noch stehts mit meinem Daumen über ihren Handrücken. "Wir bekommen das alles hin. Es wird alles wieder gut werden." Ich wünschte es mir einfach. Es musste eine Chance bestehen, dass alles wieder so werden würde wie früher. Das ich eine zweite Chance bekam die Dinge die ich verbockt hatte wieder zu richten. Micaela gab mir eine zweite Chance, das Universum gab mir eine zweite Chance. Ansonsten wäre ich jetzt in diesem Augenblick nicht Herr meiner Sinne.  "Ich danke dir wirklich von ganzen Herzen", vorsichtig beugte ich mich zu ihr und küsste ihre Wange.  "Wir sollten sofort gehen. Du wirst sonst noch krank. Es war so dumm von mir dich hier her zu bringen." Die Sizophrenie setzte wieder in vollen zügen ein. In einem Atemzug war ich der kaltherzige Kerl, der über Leichen ging und mit sich selbst sprach und in einem anderem Atemzug war ich einfach nur Cassian, der versuchte sein Leben in den Griff zu bekommen. Das alles machte es nicht wirklich leicht. Die Auslöser warum ich diese "Attaken" bekam waren noch unklar. Selbst für mich und das, obwohl ich lange genug damit lebte. Ich erhob mich ohne ein weiteres Wort zu sagen und zog sie auf die Beine neben mich. "Wir müssen ein ganz schönes Stück laufen", klärte ich sie auf und kramte in meiner Tasche nach den Schlüsseln für das große stabile Tor das uns von der Außenwelt abschnitt. Ich befreite mich von meiner Jacke und legte sie ihr um die Schultern. "Es regnet draußen. Wenn wir uns beeilen sind wir in einer Guten halben Stunde da. Schaffst du das?" Es würde vermutlich trotzdem blöde aussehen. Sie rannte jetzt schon ziemlich lange in ein und dem selben Nachthemd herum. Es tat mir leid, dass sie diesen schritt jetzt gehen musste. Vermutlich zeigte ihr Outfit für die Kerle da draußen die sie anstarrten definitiv zu viel Haut, doch wir hatten keine andere Wahl. Aus diesem Grund gab ich ihr die Jacke. So konnte sie wenigstens ein wenig mehr von ihrer Haut verstecken oder so gut wie es eben ging.


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jun 26, 2018 8:32 am

Micaela Ramìrez
Ich wollte nicht, dass er sein ganzes Erspartes ausgab und ich nichts daran zahlte. Immerhin hatte ich mich selbst damit einverstanden erklärt, dass ich mit ihm mitgehen würde. Wir wussten zwar beide nicht, wie wir das am besten mit meinem Bruder lösen sollten, aber irgendwie würde es ja wohl schon funktionieren. Ich seufzte leise auf und wollte mir durch mein Haar fahren, unterliess es dann aber doch, da diese einfach nur noch eklig waren. Ich fragte mich sowieso, wie ich an neue Kleider kommen sollte. Sein Daumen strich immer noch über meinen Handrücken und ich nickte schwach. Irgendwie würden wir das schon hinbekommen. Wir beide zusammen. Ich sah ihn überrascht an, als er mir plötzlich dankte und einen Kuss auf die Wange gab. "Für was denn?", fragte ich ihn leicht irritiert und sah ihn an. Aber wir sollten tatsächlich gehen und so stand ich ebenfalls auf. Ich nickte, aber sah dann an mir hinunter. Wie sollte ich in diesem Outfit nach draussen gehen? Ich schürzte die Lippen und sah Cas an. Hatte er denn keine andere Kleidung von mir mitgenommen? "Eine halbe Stunde?", wiederholte ich. Das war schon eine ganze Weile, aber da mussten wir durch. Daher nickte ich nur knapp und zog seine Jacke enger um meinen Körper. Meine grösstenteils nackte Beine sah man aber trotzdem viel zu gut. Ich schluckte hart und sah fast schon hilfesuchend zu Cas. Es hatte seinen Grund, wieso ich draussen nur mit zu grossen Hoodies herumlief. Ich wollte niemanden auf meinen Körper aufmerksam machen und trotzdem würde ich wohl gleich halbnackt durch die Stadt laufen. "Du… du musst mir helfen. Ich weiss nicht, ob ich das schaffe", murmelte ich unsicher und schlang die Arme um meinen Körper. Das hier war etwas ganz anderes. Ich zeigte nicht Cas meine Beine, sondern wildfremden Männer. Ohne zu fragen schnappte ich mir seine Hand. "Bleib einfach bitte ganz dicht bei mir", bat ich ihn und warf ihm kurz einen fast schon flehenden Blick zu. Ich schämte mich gerade ein bisschen für mein mühsames Verhalten. Aber Cas wäre derjenige, der es am ehesten verstehen würde. Ich biss mir auf die Lippe und sah ihn an. Umso schneller wir es hinter uns hatten, desto besser.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Jun 26, 2018 11:44 am

• Cassian Winters.
Ich wusste sofort was ihr Problem war, aber was hätte ich tun sollen? Es hatte mir einfach an zu viel Zeit gefehlt, ihr ein paar Sachen mit zu nehmen. Egal wie sehr ich es gewollt hätte. Manchmal konnte ich wirklich ein Idiot sein. Wieso dachte ich die Sachen die ich vor hatte nie zu Ende? Schützend legte ich meine Arme um sie. "Ich werde dich nicht eine Sekunde alleine lassen." Es musste Furchtbar aussehen. Ich vermutlich wie ein abgemagerter Drogenjunkie und sie wie eine von meinen Geiseln. So herunter gekommen hatte in in den letzten Jahren wirklich noch nie ausgesehen. Behutsam presste ich meine Lippen zusammen und atmete tief ein und aus. "Es tut mir leid das du das durchmachen musst", an ihrer Seite fummelte ich unruhig den Schlüssel in das Schloss und atmete angespannt ein. "Ich meine, ich weiß dass das alles meine Schuld ist. Ich- es tut mir leid Micaela." Sie vergab mir vielleicht, doch ich wusste das ich das Geschehene nicht ganz ungetan machen konnte. Das konnte ich noch nie. Kaum hatte ich die Tür einen kleinen Spalt geöffnet, traten die Regentropfen über die Türschwelle. Es regnete also wirklich immer noch. War es wirklich ein Zustand jetzt so wie wir waren, müde und angeschlagen, durch den Regen zu rennen? Könnten wir den Schauer nicht einfach abwarten. Ich blinzelte als mir ein großer Hauch frischer Luft entgegen zog. Draußen war es kalt. Die warmen Sommertage waren vorbei und das hier war nicht mit einem Trip aus Spanien zu vergleichen. Es war ein herrliches Gefühl die Nase wieder an die Frische Luft zu setzten. Erst jetzt wurde mir auch wieder klar wie dämlich der Gedanke doch gewesen war Micaela die gesamte Zeit hier einzusperren. Wir hätten es nicht sonderlich weit geschafft. Vermutlich wäre sie so auch nur genauso verrückt geworden. Kein Sonnenlicht, diese kühle und schlechte Luft. Der Wind zerrte an dem Stoff unserer Kleidung. Ich war froh das ich Micaela wenigstens die Jacke bieten konnte, so dass sie  so etwas wie eine Kaputze hatte. Sie zog die Jacke eng an sich heran und atmete tief ein uns aus. Meine Hände rutschten von ihren Schultern und ich ergriff ihre zierliche Hand. "Es wird alles gut. Versprochen." Wir waren vielleicht nicht in Spanien und die Zeit die jetzt auf uns zu kam würde dieser wohl auch nicht ähneln, aber es war ein Anfang etwas neues aufzubauen. Wer wusste das schon, vielleicht war Micaela wirklich in der Lage mir zu helfen und ab heute würde alles besser werden.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jun 26, 2018 12:07 pm

Micaela Ramìrez
Ich konnte ja fast nicht selbst glauben, was ich hier gleich tun würde. Meine Beine waren komplett nackt. Cassians Jacke reichte mir etwa bis in die Mitte von meinen Oberschenkeln, aber das war es auch s hon gewesen. Ich fühlte mich… ausgestellt. Wirklich total ausgestellt. Oder besser gesagt, ich würde mich gleich so fühlen. Aber ich wusste, dass ich da jetzt nun einmal durchmusste. Für uns. Ich nickte dankbar, als er meinte, dass er mich nicht alleine lassen würde. Darauf war ich gerade wirklich angewiesen, denn sonst würde ich wohl einen Anfall bekommen. "Du musst dich dafür nicht mehr entschuldigen", sagte ich ehrlich und sah zu ihm auf. Er hatte sich schon genügende Male entschuldigt und wenn ich ehrlich war,… es machte die ganze Situation nicht wirklich besser. Ich müsste trotzdem da raus und durch den Regen laufen. Wobei der Regen noch das kleinste Problem war. Draussen war es kalt. Man spürte die Kälte sofort, als Cassian die Tür öffnete. Aber die frische Luft tat so unglaublich gut. Erst jetzt merkte ich, wie stickig es wohl im Keller gewesen war. Ich zog die Jacke enger um mich und spürte, wie Cas meine Hand nahm. Ich zwang ein Lächeln auf meine Lippen, aber es wäre wohl nicht wirklich besonders überzeugend. "Los, gehen wir", erwiderte ich lediglich auf seine Worte. Ich wollte so schnell wie möglich wieder in ein Zimmer gehen. Jedes Mal, wenn ein Mann oder mehrere Männer vorbei kamen, verstärkte sich der Druck um Cas' Hand. Für ihn war es gerade sicher auch nicht besonders bequem und angenehm. Mein ganzer Körper war angespannt und eine Gänsehaut überzog meine Beine, die inzwischen vom Regen auch total nass waren. Cas hatte Recht behalten. Nach ungefähr einer halben Stunde, was die reinste Tortur gewesen war, kamen wir bei einem Motel an. Es sah ein bisschen schäbig aus, aber das war mir egal. Sofort trat ich ein und zog Cas mit nach drinnen. Es war, als würde mir ein riesiger Stein vom Herzen fallen. Doch so richtig entspannen könnte ich wohl erst, wenn wir alleine im Zimmer waren und dann wollte ich zuerst einmal eine richtig lange Dusche.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jun 26, 2018 1:30 pm

Joaquim Jenson
Ich machte mir wirklich Sorgen. Je mehr Zeit ich mit Mika verbrachte, desto abhängiger wurde ich von ihm. Allein jetzt schaffte er es mit wenigen Worten dieses lähmende Gefühl von Schmerz in meiner Brust auszulösen. Fast schon so, als… als würde mein Herz durchbrechen. Das klang total banal. Immerhin war diese Metapher, dass jemandem das Herz gebrochen wurde, absoluter Schwachsinn. Das Herz war ein Muskeln und kein Knochen. Und doch… fühlte es sich nun einmal genau so an. Das hieß aber keinesfalls, dass ich jetzt solche Gefühle für Mika empfand! Ich mochte ihn, ja, aber ich liebte ihn ja nicht. Das war… unmöglich. Dazu war ich sicher nicht einmal fähig. Außerdem war Liebe Schwäche. Also wenn ich wirklich glaubte, dass es soweit kommen würde, dann würde ich mich von ihm fern halten. Aber es war alles gut. Ich liebte ihn ja nicht. Oder redete ich mir das nur ein? Gott, mein Schädel hämmerte ohne Ende! Sicher halluzinierte ich nur, weil ich ordentlich eins auf den Hinterkopf bekommen hatte. Ich war einfach nicht ganz bei mir. „Doch… zu weich. Würde mein Vater das sehen...“ Vermutlich würde er zuschlagen, bis ich von weich wieder zu hart wechselte. Ich konnte es mir in dieser Branche einfach nicht erlauben Schwäche zu zeigen und wenn es um Mika ging, war ich weicher als Kaugummi. „Und du solltest mal hören wie viel Schwachsinn du da von dir gibst, Meeks.“, gab ich die gleichen Worte wieder an ihn zurück. Er brabbelte hier doch den Mist. Er war aber auch high und hatte deshalb eine Ausrede, die ich mir wohl nicht so zulegen konnte. Na ja, ich war verletzt und hatte vielleicht eine Gehirnerschütterung, aber ich war immer noch ziemlich klar – zumindest geistig. Was so schlimm daran war jemanden näher an sich heranzulassen? „Liebe ist Schwäche. Und je näher mir jemand steht, desto mehr hat er gegen mich in der Hand.“ Ich dürfte nicht zögern, wenn es irgendwann mal wieder soweit war, dass ich Entscheidungen treffen sollte. Es hing so viel daran ab, ob man Leute um sich hatte, die einem nahe standen. Gerade Verrat durch die Liebsten war oft der Grund weshalb große Anführer fielen. Zumindest hatte mein Vater mir das immer erklärt und es hatte ja auch Sinn gemacht. Immerhin war ich für Mika offen zugänglich und er kannte meine Ängste ja scheinbar ziemlich gut. Er hatte mich in der Hand und das Gefühl war… beängstigend. „Du solltest nicht wissen, was er vorhat. Die Leute schweigen, weil sie selbst nichts davon nach außen gelangen lassen wollen. Ich habe meinem Vater widersprochen, also… solltest du dich wirklich besser da raushalten, es sei denn du willst auch ein paar gebrochene Rippen haben. Bei dir wird er wohl nicht so vorsichtig sein.“, murmelte ich leise, da ich mich kaum mehr aufrecht halten konnte. Mein Kopf sackte herunter und plötzlich fand ich mich zusammengerollt in seinem Schoß wieder, wo er sofort die Hand in meine Haare schob und ich die Augen schloss. „Wir können hier nicht weg, weil du nicht vernünftig laufen kannst und ich dich in dem Zustand nicht tragen kann. Ich kann selbst kaum stehen und du wirst mich wohl kaum tragen können. Wir warten bis der Rausch nachlässt und dann stützt du mich. Das wird wohl reichen.“ Wenn er versuchte mich schwankend hier raus zu bringen, würden wir beide noch auffallen. Es war besser, wenn wir warteten und dann unauffällig in mein Zimmer schlichen, solange uns noch niemand bemerkt hatte.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Jun 26, 2018 1:58 pm

• Cassian Winters.
Wir liefen eine lange Zeit. Ich konnte gar nicht beschreibe wie schlecht ich mich fühlte das Micaela das alles durch machen musste. An diesem Spektakel hier war ich nicht unbedingt unschuldig. Die Straßen waren dank des Regenschauers so gut wie leer und selbst die Straßen waren beinahe unbefahren. Vielleicht waren wir sogar ein wenig schneller als diese halbe Stunde doch dann hatten wir es geschafft. Wir kamen an dem Motel an, wo uns ein etwas älterer Herr ein Zimmer vermietete. Trotz der Tatsache, dass er uns ansah als seien wir aus einem Horrorfilm entsprungen. Das Geld von mir reichte nur für zwei Tage, aber fürs erste war es ein Anfang. Wir mussten uns an solche Standarte gewöhnen. Das Zimmer war recht klein aber auch nett. Für sie und mich reichte es auf alle Fälle. "Es ist kein Luxus, aber etwas anderes können wir uns wohl nicht leisen. Es sollte für den Anfang reichen." Ich wusste zwar das es falsch gewesen war meinen Bruder zu beklauen, aber gerade sehnte mich sehr nach der Zeit zurück, in der ich noch Cedric Winters sein wollte. Wo ich es noch sein konnte. Wer wusste schon in was für einem Luxus er jetzt lebte. Unter welchen Palmen er sich jetzt wohl sonnte und das Wetter genoss. Ich fuhr mir durch die Haare und seufzte. Geschafft ließ ich mich auf dem Bett sinken dessen Matratze auch schon ziemlich abgenutzt war und befreite mich von meinem Shirt, dass mittlerweile schon so durchnässt war, dass es an meinem Oberkörper haftete wie meine zweite Haut. Geschafft ließ ich es neben mir wie einen nassen Sack fallen und quetschte meine Füße aus meinen Schuhen. Ich fühlte mich elendig. Vermutlich sogar noch schlimmer, als ich äußerlich für andere aussah. Ich war müde, kaputt und machte mir sorgen. Das schlechte Gewissen in mir machte sich breit und eben überwiegend die Sorge, über meinen eigenen Zustand. Wie lange konnte ich mich so wie jetzt benehmen und Micaela beschützen. Meine Augen wanderten zu ihr. Sie hatte es einfach nicht verdient. Sie hatte jemanden besseren verdient. Nicht jemanden wie mich. Doch je öfter ich dies ansprach umso seltsamer würde es zwischen uns vermutlich nur noch werden. Sie sah diese Sache aus einem anderen Blickwinkel. Sie vertraute mir immer noch. Aus diesem Grund konnte ich nicht anders als diese Dinge still schweigend für mich zu behalten. Auf gar keinen Fall wollte ich sie auf Distanz halten, aber ob das hier so eine Gute Idee war bezweifelte ich ebenfalls. "Ich werde dir nachher irgendwie neue Kleidung auftreiben." Sie konnte nicht die gesamte Zeit über in diesem Stofffetzen herum rennen. Zudem waren diese bis jetzt durchnässt und so konnte sie das sicher nicht wieder anziehen.


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Jun 26, 2018 2:20 pm

• Mike Juste Chaplin.
Vorsichtig glitten meine Finger Strähne für Strähne durch seine langen Haare. "Lass dir gesagt sein, auch du bist gegen Gefühle nicht Imun." Er zeigte diese Gefühle sogar jetzt im Augenblick. Es war nicht unbedingt Wut, aber Angst und Enttäuschung fühlte er trotzdem. Alleine weil sein Vater ihn immer und immer wieder enttäuschte. "Dein Vater hat keinerlei Gefühle. Hör mir auf, mit deinem Vater. Dein Vater würde dich hier sterben lassen. Wieso hälst du so verdammt Große Stücke auf ihn? Er sollte dir Egal sein. Du bist mehr Wert als er." Sein Vater war ein Stück Dreck. Er war absolut nichts wert. Wer seine eigene Familie so behandelte und seinen eigenen Sohn schlug, war es nicht Wert respektiert zu werden. Niemals. "Nicht mehr Schwachsinn, als den Schwachsinn den du jeden verdammten Tag von dir gibst. Dein Vater hat beste Arbeit geleistet dich gefügig zu machen. Aber sag mir, wo hört der Spaß deiner Meinung nach auf? Wenn er Menschen auf dem Gewissen hat? Wenn Leute wegen ihm leiden und sterben müssen?" Joaquim selbst schien es ja sogar egal zu sein, dass sein Vater seine Angestellten wie Dreck behandelte. Das er selbst meinen Vater herum schubste, als sei er einer seiner billigen Marionetten. Meine Familie war es, die den Jensons nie etwas zu schaden kommen ließen. Wir würden durch das Feuer für diese Menschen gehen und was bekamen wir als dank? Nichts. "Gefühle sind Schwäche da hast du Recht, aber Gefühle machen das Leben erst lebenswert. Glaub mir dein Vater hatte nie ein Glückliches leben und diese Verbitterte Einstellung lässt er nun an anderen heraus. Hast du dich schon mal gefragt, wie er mit deiner Mutter umspringt? Weißt du was deine Mutter von deinem Vater hält? Ich habe sie wenisgtens noch nie den Mund auf machen gesehen. Glaubst du denn sie findet es gut, wenn ihr Mann ihren eigenen Sohn windel weich prügelt. Ich könnte zum Jugendamt gehen. Joaquim, die Menschen da draußen nicht nicht blöd. Was willst du denen erzählen? Du bist gegen eine Tür gerannt? Das war durchaus ein zeichen von häuslicher Gewalt." Kaum zu glauben das ich diese Sachen so flüssig über meine Lippen brachte. Moment mal, war ich hier noch der jenige der High war oder war er es? "Du hörst dir zu was du sagst? Du gestehst gerade ein, dass dein Vater krumme Dinger dreht und rätst mir mich von deinem Vater fern zu halten weil er mir sonst was antun könnte? Zwei Dinge Joaquim: Erstens scheine ich dir in der Tat wichtig zu sein weil du dich um mich sorgt und zweitens, genau das ist das was du nicht länger in dich hinein fressen solltest. Dein Vater ist ein gemeines Arschloch, wenn ich das so sagen darf- und keiner hat das Recht mit anderen Menschen so umzugehen wie er." Joaquim erhob seinen Kopf ein wenig und ich sah ihn fragwürdig an. Er konnte mich für meine Laune hier ohne Pause zu labern, ruhig hassen, es war nun mal eine Charaktereigenschaft von mir.  Sein Blick beunruhigte mich jedoch trotzdem ein wenig. "Kennst du diese Droge? Was passiert, wenn der Rauch nachlässt?", fragte ich und erhob eine Augenbraue.  "Sei ehrlich zu mir, du weißt das ich dich heimsuchen werde wenn du mich anlügst. Du weißt ich bin ein X-Men, also pass auf was du zu mir sagst." Da brach das kindliche wieder durch. Die Droge leistete eben seine arbeit und nahm mich voll in Anspruch.


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jun 26, 2018 3:04 pm

Joaquim Jenson
„Immun vielleicht nicht, aber das heißt nicht, dass ich sie nicht im Griff haben kann.“ Es war klar, dass ich kein Stein war. Auch ich musste irgendwie fühlen, das war ja klar. Ich konnte nicht einfach so gefühlslos und desinteressiert durchs Leben gehen. Das machte ja auch mein Vater nicht. Der Trick war nur es zu kontrollieren und im Zaum zu halten. Ich durfte Gefühle nicht über meine Handlungen bestimmen lassen. So würde es nie funktionieren und eines Tages würde mich genau diese Leichtsinnigkeit das Leben kosten. „Ich bin nicht mehr wert als sonst irgendjemand, Mika. Das stimmt nicht.“ Eher im Gegenteil. Ich war weniger Wert als mein Vater, weil ich keinen Nutzen mehr brachte. Ich war bloß der blinde Junge, der nun auch noch die Geschäfte seines Vaters in Schwierigkeiten gebracht hatte, weil er die Klappe vor allen anderen aufgerissen hatte. Kleine Kinder hin oder her, ich hätte es nach dem Meeting ansprechen müssen. „So ist er doch nicht! Er würde niemanden absichtlich verletzen oder töten, wenn es nicht nötig wäre!“, widersprach ich Mika nun doch kräftiger als erwartet und schlug mit der flachen Hand auf dem Boden, die ich danach nur noch erschöpft auf dem Parkett liegen ließ. Ich konnte nicht mehr. War es nicht genau das, was mein Vater da gerade vor hatte? Er überschritt diese Grenze doch gerade. Er wollte ein ganzes unschuldiges Dorf auf Drogen setzen. Ich atmete zitternd durch und hielt mir meine Rippen. Irgendetwas sagte mir, dass das alles unglaublich schief laufen würde. „Niemand hat gesagt, dass es leicht wird ein Imperium zu leiten, aber irgendeiner muss es tun. Bis mein blöder kleiner Bruder alt genug ist, ist das eben mein Job. Mein Vater weiß das, genauso wie meine Mutter. Sie wissen was sie tun, okay? Das hat nichts mit häuslicher Gewalt zu tun und ich bin volljährig, also komm gar nicht erst auf die Idee das Jugendamt zu holen.“ Was glaubte Mika denn wie es in solchen Familien lief? Es war keine Seltenheit, dass zu solchen Erziehungsmethoden gegriffen wurde. Das Jugendamt interessierte sich da nur wenig für und es änderte auch nichts. Sobald sich einer dieser Leute hier ins Haus trauen würde, würde mein Vater ihn umlegen und das wussten die auch. Sie hatten gelernt über gewisse Fälle bloß hinweg zu sehen. Das war nichts, worin man sich einmischen sollte. Auch Mika sollte besser seine Finger aus der Sache heraushalten. Erschöpft ließ ich mich einfach fallen und all meine Muskeln erschlafften. Ich hatte keine Kraft mehr mich oder meinen Vater zu rechtfertigen. „Ich habe nie gesagt, dass du mir unwichtig bist, Meeks. Deswegen halt dich einfach da raus. Diese Neugierde wird dir nicht gut tun. Versprich es mir!“ Ich würde schon tun, was ich konnte, um meinen Vater zur Vernunft zu bringen, aber Mika konnte nicht… er würde sich nur in Gefahr bringen und bei meinem Vater ganz sicher nichts erreichen. Mich würde mein Vater wenigstens nicht umbringen, weil er sich aus diesem Mord nicht herausreden könnte. „Ich durfte nie ins Labor. Ich weiß nicht, was sie dir gespritzt haben. Aber keine Droge macht beim ersten Mal direkt süchtig. Das wird wieder… versprochen.“, nuschelte ich fertig und schob meine Finger zwischen seine.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jun 26, 2018 3:40 pm

Micaela Ramìrez
Ja, es war der reinste Horror. Aber ich sagte nichts, sondern lief einfach weiter und versuchte mir so wenig wie möglich anmerken zu lassen. Ich wusste, dass Cas sonst schon ein riesiges schlechtes Gewissen hatte und ich wollte wirklich nicht, dass dieses noch grösser wurde. Ich machte das hier freiwillig. Er hatte mir die Möglichkeit gegeben, dass ich hätte gehen können und das hatte ich nicht getan. Ich wollte bei ihm bleiben. Nachdem wir ein Zimmer von dem Mann bekommen hatten, gingen wir in dieses hinauf. Es war klein und nicht gerade das schönste Zimmer, aber wenigstens sah das Bett schon um einiges bequemer aus und das war doch die Hauptsache. Ausserdem hatte es ein Bad. Mein Blick glitt zu Cas, als dieser sich aus seinem tropfnassen Shirt schälte. Ich zog die Jacke aus, die er mir gegeben hatte und hängte sie auf, während ich mich langsam wieder zu entspannen begann. Hier konnte mir nichts passieren. Ich stieg aus dem Schuhen und stellte diese ebenfalls neben der Tür hin. "Es würde sonst schon irgendwie gehen", meinte ich und lächelte ihn schwach an. Ich fuhr mir durch die tropfnassen Haare. Ich sollte wohl wirklich duschen gehen. Draussen war es kalt wie nichts und nun klebte mein Nachthemd wie eine zweite Haut an mir. Im Gegensatz zu sonst wurde jede einzelne Kurve meines Körpers betont. Allerdings hatte Cas wohl das meiste auch schon gesehen, wobei er beim Anblick meiner Brüste einen Anfall bekommen hatte. Trotzdem hatte er meine Brüste wohl gesehen und er hatte sie sogar mal berührt. Bevor er irgendwie seine Lust nicht mehr hatte in Grenzen halten können. Ich seufzte leise auf und ging auf ihn zu. Ich fuhr ihm leicht durch sein nasses Haar. "Ich gehe duschen", meinte ich zu ihm und strich ihm leicht über die Wange. "Vielleicht… willst du mir ja Gesellschaft leisten", meinte ich mit leiser Stimme, bevor ich mich ohne ein weiteres Wort umdrehte. Meine Wange erröteten sich bei dem Gedanken und ich ging ins Bad. Ich schob die Tür zu, schloss sie aber nicht ganz. Irgendwann musste er mich ja irgendwann nackt sehen und wieso nicht jetzt? Ich zog mein nasses Nachthemd aus und hängte es einigermassen ordentlich auf, bevor ich aus meinem Slip stieg. Einen BH hatte ich natürlich nicht getragen, immerhin war ich am Schlafen gewesen. Ich stieg unter die Dusche und schaltete das Wasser ein. Vielleicht blieb er ja lieber noch auf Abstand. Ich wusste es nicht und musste mich wohl oder übel überraschen lassen.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Jun 26, 2018 7:42 pm

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Ashes. am Di Jun 26, 2018 8:10 pm

Naima Harris
[https://weheartit.com/entry/307456466]
Wenn ich mich für eine Jahreszeit entscheiden müsste, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen müsste, würde ich mich ohne zu zögern für den Sommer entscheiden. Was konnte man auch nicht daran lieben? Die langen Nächte, die Wärme, die Partys … vor allem aber die Nachmittage, die ich mit meinen Freundinnen verbrachte. Wir tranken Cocktails, redeten über Trends und Jungs und genossen das Gefühl der Freiheit, bevor der Ernst des Lebens uns wieder zu fassen bekam. Heute hatten wir uns bei Gabby verabredet, denn ihre Familie besaß den wohl mit Abstand größten Pool aus unserem Grüppchen. Darin könnte man bestimmt fünf Kindern gleichzeitig Schwimmunterricht erteilen. Was für eine Verschwendung, dass ihn für gewöhnlich nur drei Menschen überhaupt nutzen. Nun waren wir aber zu viert da; Gabby war im Haus verschwunden, um mit ihren Eltern zu sprechen. Ich hatte die Arme auf den Rand des Beckens gelegt und ließ mich sanft treiben, während ich zu meinen zwei besten Freundinnen aufsah. Chloe und Olivia sahen aus wie Zwillinge und verhielten sich auch so. Beide hatten das gleiche blonde, lange Haar, die gleichen eisblauen Augen und ein süßes Lächeln. Sie interessierten sich für die gleichen Dinge und hatten die gleichen Hobbys. Selbst wenn man es wollte, wahrscheinlich könnte man sie niemals dazu bringen, sich zu trennen. Hinter mir zog noch Eve ihre Bahnen, die es sich nicht hatte nehmen lassen, ihr Work Out durchzuziehen. Sie war eine disziplinierte Sportlerin, die sich zur Zeit auf irgendeine Landesmeisterschaft vorbereitete, die ihr Ticket zur Weltmeisterschaft sein könnte. Zwar verstanden wir anderen ihre Leidenschaft für den Sport nicht so recht, denn für uns war es lediglich ein bloßes Übel, um in Form zu bleiben, doch wir unterstützen sie in allen Belangen. Zur letzten Meisterschaft waren wir ihr sogar hinter her geflogen und hatten sie mit selbst gebastelten Bannern unterstützt. „Naima!“ Olivias Stimme riss mich aus meinen Gedanken und ich sah sie an. Zwar bemerkte ich, dass sie ihr Handy in der Hand hatte, konnte aber nicht verhindern, dass sie ein Bild von mir machte. Ich seufzte genervt, woraufhin sie nur abwehrend mit der Hand wedelte. „Du bist so schön!“, meinte sie verträumt und Chloe nickte bekräftigend. „Schwachsinn. Ich bin auch nur irgendein Mädchen.“, entgegnete ich und zuckte die Schultern. Auch wenn ich es niemals vor anderen zugeben würde, um nicht arrogant zu wirken, fand ich doch schön. Meine brauen Haaren, die perfekt zu meinem dunkleren Teint passten. Die dunklen Augen, die vollen Lippen … bis auf ein paar Kleinigkeiten war ich wirklich zufrieden mit mir. Daher hatte ich auch kein Problem damit, dass sie diese Bild von mir veröffentlichte. Ich hoffte nur, dass man nicht allzu viel Ausschnitt sah, denn schließlich trug ich nur meinen Bikini. Den Gedanken verfolgte ich allerdings nicht weiter, als Gabby mit einem Tablett in den Händen auf die Terrasse kam. „Sex on the Beach?“, rief sie grinsend und reichte jeder von uns ein Glas. Auch Eve gesellte sich zu uns, so dass wir anstoßen konnten. „Auf uns und den Sommer?“, fragte ich in die Runde, ehe wir kichernd die Gläser hoben und an unseren Cocktails nippten. Ja, auf den Sommer. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht ahnen, wie interessant der Sommer wirklich werden sollte.
Die Stunden vergingen und wir saßen einfach nur da und redeten über Gott und die Welt. Eve heulte sich über die bevorstehende Trennung ihrer Eltern aus, Chloe erzählte von ihrer neuen Liebschaft und Olivia prahlte mit all den Angeboten, die sie von verschiedenen Unis erhalten hatte. Gabby lackierte sich schweigend die Fußnägel und ich? Ich saß da und lauschte den Gesprächen meiner Freunde, entspannte mich in der Sonne und genoss den schönen Nachmittag. Bis mein Blick auf mein Handy fiel und ich mit Entsetzen feststellen musste, dass es bereits nach fünf war. „Scheiße! Ich muss doch noch den Hund abholen!“, entfuhr es mir und sprang hektisch auf. Schnell streifte ich mir den Jumpsuit über den feuchten Bikini und schnappte mir meine Tasche, bevor ich zum Tor eilte. „Tut mir schrecklich leid, aber wir schreiben! Liebe euch!“, rief ich den anderen über die Schulter hinweg zu, ehe ich auch schon verschwand. Ich hörte Chloe etwas sagen, verstand aber nicht was und hatte auch keine Zeit um zurück zu gehen. Verdammt! Hama hatte mich doch gebeten, ihren Hund aus der Pension abzuholen, da sie um diese Uhrzeit vermutlich noch nicht von der Tagung zurück war. Und fast hätte ich den Armen vergessen! Nach nur wenigen Minuten hatte ich die Pension erreicht, in der Gecko seinen Tag verbringen durfte. Nachdem ich ein Dokument unterschrieben hatte, wurde mir der riesige Haufen Fell auch schon ausgehändigt und ich machte mich auf den Rückweg. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich nicht besonders oft mit dem Hund spazieren ging, doch ich hatte ihn absolut nicht unter Kontrolle. Er schnüffelte immer mal wieder hier oder dort, bellte die anderen Hunde an und wollte mit ihnen spielen oder knurrte gefährlich, wenn ein Passant ihm zu nahe kam. „Gecko, bitte.“, flehte ich abermals und versuchte ihn zum Mitkommen zu bewegen, aber Fehlanzeige – er blieb wie angewurzelt stehen. Plötzlich streckte er seine Nase in die Luft, begann hektisch zu hecheln und noch bevor ich reagieren konnte hatte er sich schon losgerissen. Er machte einen Satz durch die Hecke und war auf dem fremden Grundstück verschwunden. Super! Warum passierte das ausgerechnet mir?! Ich kannte diesen blöden Hund doch nicht mal, ich wusste nicht, wie man ihn rufen musste und ob er überhaupt hörte! „Gecko, zu mir!“, schrie ich über die Hecke hinweg und wartete. Keine Reaktion. „Gecko?“ Nichts. „Hey, Leckerli!“ Der Hund war verschollen. Leise fluchend ging ich in die Hocke und schob mich ebenfalls durch die Hecke. Wie sollte ich Hama erklären, dass ihr Hund weg gelaufen war? Es könnte sonst was passieren. Ein Autounfall zum Beispiel. //So eine Scheiße…// Wenn ich diesen Hund nicht wieder zurückbrachte würde sie mich umbringen. Also marschierte ich über die große Grünfläche und hielt die Augen nach dem Hund offen. Auf die Idee, dass ich mich auf meinem Privatgrundstück aufhielt und das sicherlich nicht einmal durfte, kam ich nicht. Ich wollte doch nur meinen blöden Hund und dann nichts wie weg hier!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Jun 26, 2018 8:44 pm

• Mike Juste Biel.
Das was Joaquim tat, war Gefühle abstellen. Das und nichts anderes. Er glaubte es würde ihn stärken dabei verletzte es ihn nur noch mehr. Es machte ihn weder Stark noch brachte es ihm irgendetwas Gutes. Er konnte mir nicht weiß machen das er gar nichts fühlte, wenn er mit mir zusammen war. Wenn wir gemeinsame Nächte miteinander verbrachten und uns so nahe waren wie schon lange nicht mehr. "Himmel Joaquim, was macht dich da so sicher?!", fragte ich verwundert als er begann wieder einmal Partei für seinen Vater zu ergreifen. Das machte mich so unglaublich sauer. In meinem Drogenrausch würde ich bei ihm sogar die Tür eintreten und ihn nur einmal so verprügeln wie er mich verprügelte. "Er manipuliert Leute zu seinem Gunsten. Er erhebt die Hand gegen seinen eigenen Sohn. Sein Fleisch und Blut und das obwohl er dich Lieben sollte und err hat dir einige Rippen gebrochen. Sag mir, dass er das zum ersten Mal getan hat." Das konnte er nämlich nicht. Das blaue Auge das er davon getragen hatte, war gerade mal so eben wieder verheilt. Er konnte mir nicht erzählen das sein Vater ihn heute das erste Mal geschlagen hatte. Doch den Bullshit den er da von sich gab war kaum zu übertönen. Wenn er nur mitbekam wie lächerlich das ganze klang und es machte mich wirklich wütend. Ich war mittlerweile nicht nur wütend auf seinen Vater, sondern auch auf Joaquim. Einfach, weil er der Sache nicht ins Auge blicken konnte. "Welches Imperium?! Es geht nur darum Geld zu verdienen und ein Gutes Leben zu führen! Keiner muss heutzutage noch sowas wie ein Imperium führen! Euch zwingt keiner diese furchtbare Familie zu sein, die jeder Fürchtet! Du klingst schon genau wie dein Vater. Hast du schon mal daran Gedacht mit dem was du tust, gutes zu tun? Anstelle von Drogenhandel und welchen illegalen Waffen die verschifft werden? Was auch immer dein Vater da vor hat, es führt doch zu absolut nichts Guten, ist dir das nicht klar!"  Vermutlich war es ihm jedoch nicht klar. Er verband unsere Finger miteinander. Es überraschte mich. Seine Launen waren wirklich wechselseitig. In einer Sekunde war er noch wütend und absolut darauf gebannt, dass sein Vater kein Böser Mensch war und in der nächsten sackten all diese Mauern zusammen. Joaquim konnte es doch selbst sehen, es war nichts mehr von dem über was er glaubte aufrecht erhalten zu können. Ich war nicht Blind und ich wusste Bescheid. Auch wenn ich nicht wusste, was genau Mr. Jenson vorhatte. Es war vermutlich etwas noch sehr viel schlimmeres, als das von dem ich ausging. "Du sagst es selbst, du weißt nicht was dein Vater da für Drogen zusammen schustert, ist dir schon mal in den Sinn gekommen das er Menschen damit wirklich schaden will? Das er sie verletzt?" Drogen waren nichts gutes, aber in den falschen Händen würden sie die Sache vermutlich nur noch schlimmer machen. Ich presste meine Lippen feste zusammen. Solansam spürte ich, dass meine finger taub wurden und mir wahnsinnig Schwindelig wurde. Es kam mir vor, als säßen zwei Mikas am Steuer, der eine der ständig darauf aus war Quatsch zu machen, der der das Lenkrad der Gefühle steuerte und der der am liebten gleich alles voll gekotzt hätte und sich schon jetzt geschlagen gab. Eine wirkliche gute Droge unterband diese Wechselwirkungen, diese jedoch verstärkte sie vermutlich nur noch. "Sterben werde ich aber nicht oder?", fragte ich besorgt und mit Großen Augen. Wenn sie schon nciht abhängig machte, musste sie doch irgendetwas anderes bewirken oder nicht. "Weißt du, vielleicht sollte ich mich heute Abend outen. Was hab ich denn zu verlieren?", fragte ich und sah Joaquim an. "Im Augenblick ist mir wirklich alles Scheißegal. Oder so ähnlich. Ich meine wa ssoll schon groß passieren? Er wird mich schon nicht ausstoßen oder?" Wie kam ich denn jetzt bitte von einem Thema auf das andere? Ich funktionierte wirklich nicht mehr ganz Rund. "Ich glaube wirklich, ich sollte das tun. Doch dafür sollte ich erst mal auf die Beine kommen Richtig?" Ich klopfte Joaquim vorsichtig auf die Schulter und wollte mich aus seinem Griff befreien. Wenn sich alles um mich herum doch nur nicht so drehen würde!


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Di Jun 26, 2018 8:50 pm

• Cassian Winters.
Das Bild was Micaela und ich abgaben musste Filmreif sein. Ich, der seltsame dürre Kerl mit den Augenrändern und den kranken Gedanken und sie als mein Mädchen, dass das keine Wahl hatte und quasi meine Geisel war. Hatte ich sie seelisch nicht schon so weit bekommen, dass sie sowas wie meine Geisel war?? Ich hatte ihr gesagt das ich sie liebte und das ich ohne sie keine sonderlich hohe Lebenserwartung hatte. Gut, vielleicht hatte ich das nicht so gesagt, aber so ähnlich hatte sich das alles abgespielt und sie wusste, dass ich ohne sie ein niemand war. Meine Augen glitten müde über den Körper von Micaela als sie sich von ihrem Nachthemd befreite. Sie verschwand schon beinahe hinter der Tür, als sie sich noch einmal umdrehte und mich ansah. Es dauerte bis sie mit der Sprache heraus rückte, doch das was sie sagte überraschte mich wirklich. Wie? Wie konnte sie das wollen, nach allem was ich ihr angetan hatte? Sie war wirklich viel zu Gut für mich. "Willst du das wirklich?", fragte ich um noch einmal sicher zu gehen. Natürlich meinte sie es so, wie sie es sagte. Ansonsten hätte sie mich ja wohl kaum gefragt. Keiner stand hinter ihr und hielt hier ein Messer in den Rücken. Sie lächelte einmal knapp unsere Blicke trafen sich und sie verschwand genauso schnell wieder im Bad wie sie das erste Mal darin verschwunden war. Ich zögerte. Sollte ich das wirklich machen? Ich schob mich langsam auf meine Füße und näherte mic hder Badezimmertür. Ich war ich und im Augenblick konnte ich ihre Nähe sehr gut gebrauchen. Wir brauchten einander einfach und wir zogen uns an wie zwei Magneten. Wieso auch immer sie immer noch Zeit mit mir verbrachte, sie tat es. Ohne es in Frage zu stellen. Selbst jetzt hoch. Ich betrat das Bad. Die Dusche war relativ Groß und ein Duschvorhang verbarg Micaelas Körper unter der Dusche. Das einzige was in die Luft stieg war der Wasserqualm und das plätschern des Wassers. Für einen kurzen Augenblick betrachtete ich mich im Spiegel. Ich hatte wieder einigermaßen Farbe im Gesicht bekommen. Mein Blick war nicht ganz so leer, wie als wenn ich die Kontrolle über mich verlor. Ich atmete tief ein. Auch mein Oberkörper hatte sich so gut wie gar nicht verändert. Vielleicht wirkte ich auf sie ja immer noch begehrenswert. Ich hoffte es einfach auch irgendwo. Wenn ich ihr schon etwas bieten könnte, denn war es das. Nach allem was sie mit mir durchgemacht hatte, war ich ganz ihrs. Auch wenn das hieß, dass ich auf den Kontakt mit anderen Frauen verzichtete.


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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jun 26, 2018 8:52 pm

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jun 26, 2018 9:06 pm

Projekt 937
(https://www.modelwerk.de/file/358910.jpg?size=rbig)
"Das ist seltsam.", murmelte mein Vater und rieb sich mit dem Zeigefinger über sein stoppeliges Kinn. Mir war aufgefallen, dass er in letzter Zeit nur selten schlief und sich auch nicht mehr richtig rasierte, weil er viele Stellen in seinem Gesicht einfach mal übersah. Er wirkte unkonzentriert, wenn er nicht gerade bei der Arbeit war. In seinem Labor durfte ich ihn für gewöhnlich nicht stören, aber heute war das wohl eine Ausnahme gewesen. Es war wichtig, dass mein Dad alles dokumentieren konnte, was mit mir passierte. Ich war wichtig - das hatte er mir erklärt. Ich könnte der ganzen Menschheit von Nutzen sein. Diese Arbeit hier war extrem wichtig und wenn etwas schief lief, musste mein Vater es wissen, um den Fehler zu korrigieren. Gestern erst hatte er mir das neue Serum in die Ellenbeuge gespritzt. Er hatte Wochen lang daran gesessen und wirklich viel darauf gesetzt, dass es funktionierte. Ich sollte mich dadurch stärker fühlen - was genau hatte ich nicht verstanden. Es war mein Vater, der die Tests durchführte und die Ergebnisse auswertete. Ich war... bloß anwesend und stellte meinen Arm zur Verfügung. Wenn mir etwas auffiel, musste ich es melden. So wie auch jetzt. Auf meinem gesamten Unterarm hatten sich viele kleine Pusteln gebildet, die rötlich unter meiner Haut aufquollen. Sie juckten höllisch, aber die kleinste Berührung brannte wie Feuer auf meiner Haut. "Ich spritze dir besser nichts dafür. Wir beobachten das, aber ich möchte nicht mit Salbe oder Serum da rangehen, das könnte die Ergebnisse verfälschen. Wenn es schlimmer wird, dann komm zu mir. Bis dahin... fass es einfach nicht an, klar?", waren seine Anweisungen und ich nickte brav. „Ich fahre gleich los zum Flughafen. Du weißt, dass ich nach Ägypten fliege, um dort Proben zu sammeln. Also musst du die nächste Woche allein klarkommen. Ruf mich an und schick mir Bilder von dem Ausschlag. Ich beobachte das und gebe dir weitere Anweisungen, aber jetzt muss ich weg.“ Ja, ich hatte ihm wohl oft genug zugesehen, um zu wissen wie ich mir Spritzen setzte oder mich an ein Dialysegerät anschloss. Ich nahm den Arm vom kalten Metalltisch und lief die Treppen wieder hoch, sodass mein Dad im Forschungskeller seine Ruhe hatte, während er alles packte. Ich verzog mich also nach oben, saß eine Weile auf der Couch herum und langweilte mich. Wenn Vater nicht dabei war, durfte ich den Fernseher nicht bedienen. Ich wusste nicht wieso. Vermutlich hatte er Angst, dass ich etwas sah, das für meine Augen nicht bestimmt war. Mir war ja klar, dass ich nicht alles wissen durfte. Es gab eben Dinge, die ich sowieso nicht verstehen würde. Immerhin war Vater ein Genie und ich nur... na ja, sein Helfer. Doch ewig konnte ich nicht hier sitzen, also schnappte ich mir die kleine Ukulele, die Vater mir zur letzten Hauptuntersuchung geschenkt hatte. Ich hatte Monate lang gebeten ein neues Instrument zu erlernen, aber diesmal gab es keinen Lehrer dazu. Ich würde mir das Zeug einfach selbst beibringen. Ich hatte ein gutes Gehör, das bekam ich schon hin. Erst nachdem Vater mit gepackten Koffern an der Tür stand und sich verabschiedet hatte, konnte ich mich aber darum kümmern. Ich setzte mich also nach draußen auf die Terrasse im Garten. Von hier aus hatte man einen viel schöneren Blick auf das riesige, angrenzende Waldstück, aber es war durch die drei Meter hohen, blickdichten Zäune an den Seiten weit genug abgeschieden, sodass ich von der Welt dort draußen nichts mitbekam. Ich hatte dieses Grundstück noch nie verlassen und das würde ich vermutlich auch nicht. Wieso sollte ich auch? Es war wunderschön hier. So ruhig. Na ja... zumindest war es das bisher gewesen. Ich hatte gerade ein paar Seiten gezupft, als ich im Augenwinkel eine Bewegung bemerkte - was mehr als untypisch war. Vater war immerhin vor einer Stunde zum Flughafen aufgebrochen. Als ich aufsah und mir die langen, blonden Haare aus dem Gesicht strich, sah ich etwas völlig anderes. Ein Tier. War das ein Hund?! Kurz war ich wirklich überrascht. Na ja, ich hatte in meinem Leben noch nie einen Hund gesehen - zumindest nicht live und in Farbe und direkt vor meiner Nase. Kurz darauf erklang eine Stimme und ich zuckte leicht zusammen. Was zur..?! So nah war bisher noch niemand der Hecke gekommen, die den Garten von allem anderen abschirmte. Vater hatte einen Zaun um den gesamten Wald gelegt, damit ich hier nicht von irgendjemandem entdeckt wurde, aber die Seite zur Straße hin trennte nur die drei Meter hohe, dichte Hecke. Ich starrte also eine Minute einfach nur diese Hecke an, ehe ich meine Ukulele zur Seite legte und aufstand. Der Hund rannte derweil auf mich zu und wandte sich um meine Beine, sodass ich beinahe hinfiel. Doch ehe ich mich wirklich darum kümmern konnte, raschelte die Hecke plötzlich, ehe sie sich unten teilte und jemand hervorgekrochen kam. Mein Herz setzte aus und ich stolperte einige Meter zurück. Wie konnte sie hier einfach reinkommen?! Noch nie hatte ich einen anderen Menschen auf diesem Grundstück gesehen. War die Alarmanlage ausgeschaltet? Vater hätte sie doch angestellt, bevor er gegangen war. Shit… Ob sie gefährlich war? Na ja, sie sah nicht so aus, als könnte sie mir gefährlich werden, aber sie gehörte eben nicht hierher und eigentlich dürfte ich nicht einmal mit ihr reden! Ich sah ins Haus wie um zu prüfen, ob Vater nicht doch da war, aber das ganze Haus war leer. Er war bereits vor einer Stunde los. "Du musst gehen! Du hast hier nichts zu suchen, Mädchen.", entgegnete ich ihr dann und deutete in die Richtung, aus der sie gekommen war. Himmel, ich durfte Vater nicht hiervon erzählen, sonst würde er stinksauer sein!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Di Jun 26, 2018 9:29 pm

Micaela Ramìrez
Ich wusste nicht, woher das plötzlich kam. Aber ich sollte wohl endlich damit weitermachen, meine Angst zu überwinden. Ausserdem.. Cas hatte mich schon einmal nackt gesehen. Der einzige Unterschied wäre, dass ich dieses Mal keinen Slip anhätte. Aber was spielte das schon für eine Rolle? Es wäre nur ein Slip. Jedenfalls versuchte mir das so gut wie möglich einzureden. Natürlich spürte ich seinen Blick auf mir, als ich mich von meinem Nachthemd befreit hatte. Ich merkte, wie ich errötete und ging ins Badezimmer. „Finde es heraus“, rief ich ihm noch zu, bevor ich in der Dusche verschwand. Natürlich war ich aufgeregt. Ich war sehr aufgeregt und mein Herz schlug schnell gegen meine Brust. Was wenn er es nicht mögen würde? Ich wusste immer noch nicht, ob mein Körper ihm denn nun gefiel oder nicht. Er sagte, er liebe mich, aber Liebe hatte nichts mit dem Körper zu tun. Jedenfalls nicht gerade in dieser Hinsicht. Ich zog den Duschvorhang, als ich in der Dusche war und schaltete das Wasser ein. Ich stellte mich unter den Wasserstrahl und seufzte zufrieden auf. Dieses Wasser fühlte sich gerade einfach viel, viel zu gut an. Es hatte sogar diese kleine Müsterchen, in denen Shampoo drin war. So konnten wir uns wirklich vernünftig waschen. Ich sah, wie Cas ins Badezimmer kam, aber dann irgendwie unschlüssig im Bad herumstand. Zögerte er etwa? Eigentlich hatte ich damit nicht wirklich gerechnet. War Cassian nicht sonst der Typ, der sich sofort darauf eingelassen hätte? Ich schürzte die Lippe und schob die Gedanken beiseite. Ich durfte nicht so denken. Vorsichtig streckte ich meinen Kopf hinter dem Duschvorhang hervor und sah ihn an. Erst stand immer noch halbnackt mitten im Badezimmer, als wüsste er nicht wohin mit sich selbst. „Wenn du nicht willst, ist das schon auch okay. Wir können auch getrennt duschen gehen“, meinte ich und zuckte ihm leicht die Schultern. Natürlich wollte ich lieber mit ihm duschen. Aus welchem Grund gerade auch immer. Ich wollte mit ihm duschen und ich wollte endlich wieder seinen Körper unter meinen Händen fühlen. Ich wusste, dass ich ihn wirklich schon sehr gereizt hätte und er es eigentlich verdient hätte, endlich mal etwas Erlösung zu bekommen. Aber das war dann doch wirklich ein grösserer Schritt. „Ich kann es verstehen, wenn es zu viel für dich wäre“, murmelte ich leise und zog dann den Kopf wieder zurück. Ich quälte ihn ja fast schon. Er hatte viele Frauen gehabt. Er hatte sich mit vielen Frauen vergnügt und das wusste ich. Nun hatte er weder viele Frauen noch Sex und das nur wegen mir. Ich griff nach dem Shampoo und begann meine Haare damit einzuseifen, bevor mein Körper folgte. Ich rechnete eigentlich fast schon damit, dass Cas wieder ins Schlafzimmer verschwunden war und sich sonst irgendwie die Zeit vertrieb.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Ashes. am Di Jun 26, 2018 9:40 pm

Naima Harris
Wo steckte dieser gottverdammte Hund bloß?! Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich nun schon über die Wiese lief, doch langsam wurde es mir zu blöd. Wenn der Hund nicht bald auftauchte, würde ich ihn einfach zurücklassen und er konnte sich ein neues Herrchen suchen! Warum hatte Hama ausgerechnet mich mit der Aufgabe betraut, Gecko aus der Pension abzuholen? Sie wusste, dass ich nie richtig warm geworden war mit dem Fellhaufen, der vor einem guten Jahr bei uns eingezogen war. Eigentlich mochte ich Tiere, sehr gerne sogar – solange sie klein und handlich waren. Gecko war jedoch alles, nur nicht klein und hörte absolut nicht. Hama war der Ansicht, dass der Hund auch nicht hören müsse. Immerhin sei er ebenso ein Individuum wie wir mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Ein großes, behaartes und stürmisches Individuum, das gerade über ein fremdes Grundstück tobte. Hoffentlich machte der Hund nichts kaputt. Denn das bisschen, was vielleicht als Dekoration durchgehen könnte, sah nicht gerade billig aus und ich hatte absolut kein Geld. Meine letzten Ersparnisse waren aufgebraucht und ich hatte zur Zeit keinen Job, mit dem ich mir etwas dazu verdienen konnte. Also konnte ich nur hoffen, dass Gecko in seinem Anflug von Wahnsinn nichts mit sich riss. „Gecko!“, setzte ich noch einmal an und hoffte, dass er endlich aus dem Gebüsch gelaufen kam und wir so schnell verschwinden konnten wie wir gekommen waren. Doch nichts passierte. Natürlich nicht. Frustriert raufte ich mir die Haare, als ich plötzlich freudiges Hundegebell hörte. Gecko! Augenblicklich rannte ich in die Richtung los, aus der das Geräusch gekommen sein musste. Und tatsächlich, einige Meter weiter sah ich den Vierbeiner wieder. Nur war er nicht alleine. Er tänzelte glücklich um einen jungen Mann herum, der ihn unsicher beobachtete. Oh nein, hoffentlich hatte er keine Angst vor Hunden! „Gecko, hier!“, rief ich und lief zu den beiden, ehe ich mir seine Leine schnappte und ihn von dem Fremden wegzog. Er begann freudig meine Hände abzulecken, als sei nie etwas gewesen. Aber sein Blick ließ meine Wut einfach verfliegen. Wer könnte diesem Hund auch böse sein? „Mach das bloß nicht wieder.“, knurrte ich leise und tätschelte seinen Kopf. Dann aber wurde ich durch die Worte des Mannes wieder zurück in die Realität geholt. Ich befand mich auf einem fremden Grundstück. Ohne Erlaubnis. Das ich nur betreten hatte, indem ich durch die Hecke geklettert war. Die ich dabei vermutlich beschädigt hatte. Um meinen Hund zu suchen. Und nun stand ich vor einem Kerl, der anscheinend hier wohnte und nicht sonderlich erfreut über den plötzlichen Besucher war. Ich konnte es ihm nicht verübeln. „Ich weiß! Oh Gott, es tut mir so leid, dass ich überhaupt hier bin. Aber mein Hund hat sich losgerissen und war auf einmal weg, also bin ich hier hergelaufen. Aber ich habe ihn nicht gefunden und er kam auch nicht zurück und dann war ich plötzlich … hier.“ Nachdem ich endlich fertig war, ihm einen Monolog vorzutragen, klappte ich den Mund zu und starrte peinlich berührt auf meine Füße. //Bist du völlig bescheuert, Naima?! Was hast du dir dabei gedacht?// Ganz offensichtlich hatte ich mir nicht viel dabei gedacht, denn sonst wäre ich nicht durch die Hecke gestiegen, sondern hätte wie jeder andere Mensch an der Tür geklingelt und darum gebeten, im Garten nach meinem Hund suchen zu dürfen. Aber das hatte ich natürlich nicht. Warum auch? „Es tut mir wirklich schrecklich leid, dass ich einfach so reinplatze. Wirklich. Kann ich dir irgendwas als Entschuldigung anbieten? Einen Kaffee, Tee oder so? Nein? Ich meine, keine Ahnung … ich weiß ja nicht, ob irgendwas kaputt gegangen ist. Vielleicht meldest du dich einfach bei mir, falls dir was auffallen sollte. War ja meine Schuld.“ Ich hatte es schon wieder getan. Schon wieder ein völlig sinnloser Monolog, der im Endeffekt nichts aussagte. Einfach weil ich nervös war. Um mir meine Aufregung nicht so doll anmerken zu lassen, packte ich Geckos Leine fester und deutete hinter mir. „Wir sollten besser gehen, wir haben schon lange genug gestört.“, meinte ich und rang mir ein schiefes Lächeln ab. Warum war ich überhaupt noch hier? Ich hätte schon eben abhauen sollen, anstatt ihn weiterhin zu belästigen!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jun 26, 2018 9:51 pm

Joaquim Jenson
Oh Gott, konnte er nicht einfach endlich seine Klappe halten? Mein Schädel dröhnte und ich hatte einige echt nicht besonders angenehme Schläge aushalten müssen. Ich wollte jetzt nicht auch noch über meinen Vater diskutieren, wegen dem ich doch erst in meinem eigenen Blut gelegen hatte. Ich war immer noch nicht sauber und ich würde gerade viel für eine Dusche und ein warmes Bett tun, aber ich konnte selbst kaum laufen und so wackelig wie Mika unterwegs war, würde er mir auch nicht helfen können wieder auf die Beine zu kommen. Ich war außerdem zu schwer für ihn, als dass er mich hätte tragen können. Wir saßen hier fest, aber das hieß noch lange nicht, dass wir über meinen Vater oder seine Machenschaften sprechen mussten. Ich konnte und wollte mir das jetzt nicht mehr anhören. „Es kann dir echt egal sein, Mika! Es hat früher niemanden gejuckt und das sollte es jetzt auch nicht. Ich komm damit schon allein klar. Unsere Familie ist eben so! Das war sie immer und das wird sie auch immer sein!“, knurrte ich. Er sollte endlich damit aufhören! Ich sah ja, was er mir da versuchte aufzuzeigen, aber ich konnte das nicht einfach so abstellen. Mir war klar, dass mein Vater zu weit ging mit diesem Dorf – deswegen hatte ich ja auch meine Stimme erhoben – aber ich war nicht stark genug, um ihn daran zu hindern. Ich war nutzlos und demoliert. So würde ich niemals seinen Platz einnehmen oder ihn gar stürzen können. Nicht, dass ich das überhaupt wollte! Ich liebte meinen Vater – im Gegensatz zu ihm. „Mika, bitte hör auf.“, murmelte ich leise und erschöpft, während ich mein Gesicht an seinem Oberschenkel vergrub. Ich konnte nicht mehr. Er sollte bitte einfach nur aufhören und mich schlafen lassen. Aber in mir herrschte so ein verdammtes Chaos! Ich atmete tief durch und klammerte mich an seiner Hand fest, die ich immer noch mit meiner umschloss. „Nein. Das ist nicht der Sinn von einer Droge. Er würde doch nichts erschaffen, das unsere Kunden tötet. Meeks, du bist sicher, dir wird nichts passieren, hörst du?“ Er würde schon nicht sterben. Sowas würde mein Vater nicht erschaffen. Nicht nur, dass er damit Menschen töten würde, es würde auch sein Geschäft versauen. Ich konnte mir also sicher sein, dass Mika… einfach ausnüchtern würde. Erschrocken drehte ich mich wieder auf den Rücken und grub meine Finger in sein Tshirt. Ich sah in seine Richtung, auch wenn ich nichts als Schwärze sehen konnte. „Mika, reiß dich zusammen! Du wirst dich nicht völlig high outen, kapiert?! Du stehst jetzt auf, hilfst mir hoch und bringst mich unter die Dusche, damit ich das Blut loswerde. Und danach schlafen wir. Ich brauche Ruhe und du auch. Wenn du morgen nüchtern bist und das immer noch willst, hast du noch genug Zeit dafür, kapiert?“ Ich würde ihn jetzt sicher keine Dummheiten machen lassen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Di Jun 26, 2018 10:17 pm

Projekt 937
Sie hatte hier absolut nichts zu suchen! Sobald ich drin war, müsste ich erstmal alle Kameraaufnahmen von gerade löschen. Wenn Vater sehen würde, dass jemand auf dieses Grundstück hier eingebrochen war… Ich wusste nicht, was er tun würde. Mir war klar, dass sie wohl eine Unschuldige war. Na ja, sie war einem Hund hinterhergerannt. Ich konnte mir denken, dass sie keine Bedrohung war und auch nicht hier war, um die Forschungen meines Vaters auszuspionieren. Wobei sie schon ein echt gutes Timing drauf hatte. Vater war kaum eine Stunde weg und schon tauchte sie hier auf. Wäre sie etwas früher dran gewesen, hätte er… Keine Ahnung, was hätte er wohl mit ihr gemacht? Diese Forschung, die er an mir betrieb war ihm verboten worden, doch wir beide wussten wie wichtig es war diese Dinge weiter zu erforschen. Wir machten das hier illegal und wenn jemand herausfand, was wir hier taten… Das durfte nicht geschehen. Vater hätte sie sicher umgelegt. Himmel, sie bedrohte alles, was wir uns die letzten 20 Jahre aufgebaut hatten. Ich hatte mein ganzes Leben dieser Forschung gewidmet! Ich existierte ja nur für diese Experimente. Auf gar keinen Fall durfte das alles gefährdet werden. Niemals lief jemand einfach so auf ein fremdes Grundstück, oder? Vor allem nicht, wenn es eingezäunt war und ein uraltes, fast zerfallenes Haus darauf stand. Es konnte kein Zufall sein, dass sie nur eine Stunde nach Vaters Abreise hier auftauchte. Ob sie sowas wie ein Spion war? War sie geschickt worden, um mich hier zu finden? Wenn ja, dann hatte sie mich nun gesehen! Niemand durfte von meiner Existenz wissen. Ich besaß keinen Ausweis und war nirgendwo eingetragen. Ich existierte grundsätzlich ja gar nicht. Selbst wenn sie kein Spion war, der die Forschungen meines Vaters gefährden sollte… Wenn sie dort draußen irgendjemandem davon erzählte mich hier gefunden zu haben… „Nein, ich…“, brach es sofort aus mir heraus, als sie ein paar Schritte zurückging und wieder abhauen wollte. Himmel, ich konnte sie nicht einfach so laufen lassen! Aber was sollte ich denn tun? Sie ins Haus einladen? Ich sah mich um, wusste aber nicht so recht wohin mit mir. Fuck! Wäre Vater doch nur hier, dann hätte ich nach ihm rufen können und… Plötzlich schob sich die kalte Schnauze des Hundes wieder an mein Bein und schließlich schnüffelte er an dem Ausschlag an meinem Oberarm, der alles andere als natürlich und gesund aussah. Als ihr Blick darauf fiel, wusste ich sofort, dass es vorbei war. Okay, ich konnte sie nicht mehr gehen lassen. Sie würde noch alles in Gefahr bringen. Ich hechtete die wenigen Meter auf sie los, als sie bereits reflexartig die Flucht ergriff. Ich riss sie zu Boden, legte meinen Arm von hinten um ihren Hals und schnürte ihr die Luft ab, bis sie aufhörte sich zu bewegen. Um Himmels Willen, was tat ich hier nur?! Schnell ließ ich sie wieder los, da ich ihr keinen Schaden zufügen wollte. Der Hund neben mir knurrte und bellte und dann hatte er auch schon die Zähne in meiner Wade vergraben und ich schrie auf, ehe ich strampelte und ihn dabei ausversehen ins Gesicht trat. Er junkte kurz ein wenig auf, dann lief er weg und huschte wieder durch die Hecke… Mist! Ich tastete nach den blutenden Einstichen, doch darum konnte ich mich jetzt nicht kümmern. Panisch, weil ich nicht wusste, was ich jetzt tun sollte, hob ich das bewusstlose Mädchen auf meinen Rücken und trug sie in das Haus, brachte sie ins Wohnzimmer und setzte sie auf einen der Stühle mit Armlehne, wo ich sie mit einem Seil erstmal festband. Okay… ruhig bleiben. Vater saß gerade im Flieger, als konnte ich ihn telefonisch nicht erreichen. Ich kramte also selbst den Verbandskasten heraus und setzte mich auf den Esstisch, um dort mein Hosenbein hochzukrempeln und den ordentlich blutenden Biss des Hundes irgendwie zu verarzten.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Silver. am Di Jun 26, 2018 10:23 pm

Seraphim Barnes
Ich lächelte Quinn noch einmal aufmunternd zu bevor ich mir meine Utensilien zurecht legte. Obwohl ich an sich fand, dass es eine gute Idee war, dass ich mit Quinn zusammenarbeitete, aber unser Professor schien es wohl anders zu sehen. Ein wenig verwundert sah ich ihn über meine Schulter an und legte den Kopf ein wenig schief. „Ist in Ordnung. Wenn es etwas geben sollte, dann melde ich mich.“, sagte ich nachdenklich und wandte mich dann wieder meinem Bild zu. Leider hatte unser Professor mich mit seiner Aussage etwas aus dem Konzept gebracht. Was sollte es denn bitte für Probleme geben können. Klar, war für mich sein verhalten ein wenig seltsam. Aber es gab sicherlich einen Grund dafür, dem ich später nachgehen konnte. Mein Blick senkte sich wieder auf das Papier und zog verwundert die Augenbrauen zusammen. Unterbewusst hatte ich den Stift weiter übers Papier geführt und herausgekommen war eine äußerst geometrische Zeichnung. Es war noch nicht viel, aber immerhin schon etwas, womit ich arbeiten konnte. Überlegend, wie ich weiter verfahren sollte biss ich mir auf die Unterlippe. Ich schob den Bleistift hinter mein Ohr und starrte für einige Minuten nur auf die Zeichnung bevor mich tatsächlich die Muse küsste und ich insbesondere in dunklen Blautönen, hellem grau und einigen schwazen Akzenten begann alles zu verfeinern und auszuarbeiten. Es war eine Zusammensetzung aus den verschiedensten geometrischer Formen. Kreise, Wirbel, Dreiecke,Vierecke. Alles mögliche setzten sich zu dem zusammen, was ich in Quinn sah. Es war ein geordnetes durcheinander. Es hatte etwas, das weiter in die Tiefe ging und sich in sich selbst verlor etwas mysteriöses an sich hatte. Etwas, dass sich selbst bei näherem hinsehen nicht genau erschließen lies. Zu Frieden mit meinem Werk räumte ich meine Farben wieder ein und legte den Block zurück auf den Tisch.


Zuletzt von Silver. am Mi Jun 27, 2018 11:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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