The Hamptons [Revenge] RPG

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The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Sa Jun 23, 2018 3:42 pm

Welcome to: T H E H A M P T O N S


Dieses RPG gehört Troian. - Steckbriefe werden bitte an sie geschickt.
Bei Fragen zu diesem RPG wendet ihr euch ebenfalls an sie.


Unsere Geschichte: In einer Reihe von Millionen-Dollar-Strandhäusern und den reichsten Familien der Nation herrscht eine Fülle von Leben, die Menschen verändert - und du hast die Möglichkeit in den Hamptons, an Barbecues, Partys und gesellschaftlichen Ereignissen sowie dem restlichem puren Luxus teil zu haben. Doch sei auf der Hut, auf den Hamptons scheint jeder Bewohner etwas zu verstecken und etwas zu wissen was nicht ans Licht kommen soll. Deine Nachbarn sind nicht die die sie vorgeben zu sein. Die bekanntesten Leute auf der Insel ist die Familie Grayson, die nicht davor scheuen zu prahlen was sie alles an Vermögen besitzen. Werde Teil an dem Leben der New Yorker Halbinsel und vielleicht bekommst du ja sogar ein Ehrennamen und darfst in das Geheimnis der mysteriösen Ereignisse der Familie Greyson schnuppern oder aber du versucht dir dein eigenes Leben auf zu bauen und dich aus allem fern zu halten. Versuchst die Typischen Probleme wie Geldsorgen oder Probleme im Liebes Leben zu meistern. Eines sei gesagt: Ruhm, Macht, Ehre, Geheimnisse und Gerüchte können Menschen verändern. Die Hamptons sind groß und die Graysons haben ihre Finger überall im Spiel.

Euer Geheimnis: Was verbirgt sich hinter eurer Person? Die Hamptons sind bekannt als einer der Reichsten Insel New Yorks und so sind auch dessen Bewohner. Doch nicht alle sind die die sie vorgeben zu sein. Hinter der scheinbaren Glitzerwelt stecken auch ihre Schattenseiten. Wie seid ihr an euer vermögen gekommen? Zum Beispiel war auch Daniel Grayson der Sohn der Familie für eine bestimmte Zeit im Knast da er wegen Körperverletzung eingebuchtet wurde. Im Gefängnis lernte er jede Menge Leute kennen denen er durch die Verbindung seines Vaters ohne sein Wissen Geld zu kommen ließ. Vielleicht seid ihr eine von ihnen und nutzt die Gelegenheit um euch in der Sonne auszuruhen nachdem ihr in den Genuss der Freiheit gekommen seid. Vielleicht arbeitet ihr Illegal auf der Insel als Stripper oder Drogen Dealer. Ein verloren geglaubtes Mitglied einer der High-Society Familien oder du bist ein verwandter/bekannter der Familie Grayson. Denn auf den Hamptons ist nicht alles so glamourös wie es scheint. All dies sind Geheimnisse die euren Namen unrein waschen könnten. Und wer will schon in der Nahrungskette ganz unten stehen?

Geschichte der Serie: Emily Thorne ist für den Sommer zurück auf die Hamptons gekehrt und mietet das leer Stehende Haus neben der hoch angesehenen Grayson Familie. Was niemand weiß, Emily war schon mal in den Hamptons wo sie noch ein kleines Mädchen war. Was niemand ahnt: In Wirklichkeit ist Emily Throne: Amanda Clarke, dessen Vater für ein Verbrechen das er nicht begangen hatte festgenommen und ihm im Gefängnis dafür das Leben genommen wurde. Sie wurde dauerhaft von ihrem Vater durch eine Nervenklinik getrennt und sah ihn nie wieder. Amandas Vater im Gefängnis zu Tode verurteilt durch gefälschte beweise von Victoria Grayson. David Clarke hinterließ seiner Tochter eine Kiste mit Beweisen die seine Unschuld belegten, die ein gewisser Nolan Ross ihr überreichte. Amandas Vater wusste das der Tag seines Todes vor ihrem Neunzehnten Geburtstag einbrechen würde. Amanda nutze ihren Aufenthalt in der Klinik in dem sie mit einem Mädchen Namens Emily Throne die Identität tauschte um verdeckt zu bleiben. Doch nun, wo Amanda als Emily zu den Hamptons zurückgekehrt ist, hat sie sich den Vorsatz Rache an denjenigen zu nehmen die sie und ihren Vater damals ungerecht behandelt haben. Ganz oben auf ihrer Liste stehen die Graysons. Victoria Grayson, die Mutter in der großen Familie und die Frau die Amandas Vater liebte und ihn dann für einen 'Mord' den er nicht begannen hatte verriet. Als Emily ihrer Pläne immer weiter versucht in Bewegung zu setzen merkt sie nach und nach wie viel Wut doch in ihr Steckt und das sie auch bereit wäre über Leichen zu gehen. Doch nicht nur ihre Feinde stehen ihr im Weg sondern auch ihre Freunde (wie z.B. die Porters aus ihrer Kindheit) Eines steht für Amanda jedoch steht fest, sie steht zu der Unschuld ihres Vaters, auch wenn er sie in einen Brief gebeten hatte zu verzeihen.

„Das ist keine Geschichte über Vergebung ...
  es ist eine Geschichte über Rache!“
- Amanda Clarke [Revenge 01x01]


Steckbriefvorlage:

Für erfundene & selbst erstellte Charaktere die in das Leben der Hamptons eintauchen.
Die Vorlage dafür findet ihr ganz unten im Codeanhang.

Username: Wie heißt ihr?
Charaktername: Wie soll euer Charakter heißen?
Geschlecht: Männlich oder weiblich ? ♂ / ♀
Alter: Wie alt ist euer Charakter?
Aussehen: Bitte mit Real Life Link, der auch funktioniert.
Verhalten: Beschreibe den Charakter deines Charas in Sätzen! Eigenschaften, Eigenarten, Neigungen etc.
Hobbys: Was macht eurer Chara so in der Freizeit ?
Familie: Etwas wissenswertes über die Familie? Reich/Arm/Allein lebend/ usw.
Vorgeschichte: : Was hat er /sie bis jetzt schon alles erlebt?
Sonstiges: Besonderheiten Talente oder Merkmale seinen Charas?]
Geheimnis: Muss nicht ausgefüllt werden, macht das Spiel jedoch sehr viel spannender.


Regeln & Vorschriften

An diese Regeln haben sich User und Mitglieder des RPGs zu halten.
Werden Regeln gebrochen gibt es Verwarnungen, wurde es mehrmals getan folgt eine Strafe.

Die Allgemeinen RPG - Regeln gelten.
Mindestens 1 Mal die Woche muss geschrieben werden, sonst meldet man sich bitte ab.
Es wird in Ich-Form geschrieben.
Der Name eures Charakteres wird über dem Post geschrieben.
Es wird sich nicht im RPG unterhalten – Unterhaltungen könnt ihr außerhalb führen.
Bei längerer Abwesenheit wird Bescheid gegeben.
Zu guter Letzt: habt Spaß und schreibt gerne und viel! So viel ihr wollt.


Code:
[b]Username:[/b] Wie heißt ihr?
[b]Charaktername:[/b] Wie soll euer Charakter heißen?
[b]Geschlecht:[/b] Männlich oder weiblich ? ♂ / ♀
[b]Alter:[/b] Wie alt ist euer Charakter?
[b]Aussehen:[/b] Bitte mit Real Life Link, der auch funktioniert.
[b]Verhalten:[/b] Beschreibe den Charakter deines Charas in Sätzen! Eigenschaften, Eigenarten, Neigungen etc.
[b]Hobbys:[/b] Was macht eurer Chara so in der Freizeit ?
[b]Familie:[/b] Etwas wissenswertes über die Familie? Reich/Arm/Allein lebend/ usw.
[b]Vorgeschichte:[/b] : Was hat er /sie bis jetzt schon alles erlebt?
[b]Sonstiges:[/b] Besonderheiten Talente oder Merkmale seinen Charas?]
[b]Geheimnis:[/b] Muss nicht ausgefüllt werden, macht das Spiel jedoch sehr viel spannender.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am So Jun 24, 2018 9:37 am

LILLIAN Adams

Es stimmte etwas nicht. Die Tatsache das es mir bei Bryan niemals so schlecht gegangen war, und die Tatsache das ich dieses Gefühl dennoch bereits kannte, machten diese Situation nur noch angsteinflössender als ohnehin schon. Das Bryan nun auch noch hier war, und sehr wahrscheinlich selbst nicht wusste was er denn nun überhaupt tun sollte um seiner Mutter zu helfen, brach mir das Herz. Das hier war Falsch. Diese ganze Situation hätte niemals passieren sollen. Das Chord sich nun aber –scheinbar– doch dafür interessierte was mit mir oder dem Baby passierte, war die Höhe. Er wusste ganz genau wie gelogen es war – er interessierte sich nicht für dieses Baby. Statt mit mir zu diesen beschissenen Arztterminen zu gehen, traf er sich lieber mit irgendwelchen Schnepfen, sprang mit ihnen ins Bett und sprach über die Vergangenheit. Das konnte doch nicht sein Ernst sein! "Es geht mir gut," knurrte ich ihm entgegen, seinen Arm aber schlug ich dennoch nicht weg. Wie sollte ich es denn bitte Bryan erklären? Vor allem aber war das hier wohl doch die falsche Situation um mit Chord über seine verdammten Probleme zu streiten. Deshalb gab es diese Situation doch gerade erst! Wenigstens war er schlau genug und schickte Bryan voraus, wobei ich gerade nicht sagen konnte ob das gut oder weniger gut war. Dort draußen gab es immer noch einen Verrückten, der sogar ein Haus in Brand gesteckt hatte in dem wir geschlafen hatten. Gott ich musste mich wirklich beruhigen. Langsam ließ ich mich auf die Bank sinken, lehnte mich augenblicklich zurück und atmete tief ein. Ob er etwas für mich tun konnte? Endlich die Wahrheit sagen, das war ein verdammt guter Anfang. Ich schwieg, wandte den Blick meinem Bauch zu und atmete erneut tief ein. Die Schmerzen vergingen, zumindest soweit das es erträglich war. "Ich war nicht beim Arzt," erklärte ich. Was hatte sie gesagt. Das hatte er eben noch wissen wollen. Wäre er dabei gewesen, hätte er es ebenfalls erfahren – dann wäre ich aber auch zum Arzt gegangen! Ich lehnte mich etwas vor, ergriff seine Hände. "Ich weiß das du dich mit anderen Frauen triffst," mit diesen Worten schob ich seine Hände von meinen Knien. Er log. Er betrog. Und nun spielte er mir den besorgten Freund vor der bloß nichts falsch machen wollte. Das konnte wirklich nicht sein Ernst sein. "Ich habe dich gesehen. Als du besseres zutun hattest als mit mir zum Frauenarzt zu gehen," erklärte ich mein Wissen, zischte es ihm entgegen. Nun wusste er, weshalb ich ständig auf Abstand blieb. Weil er derjenige war, der die Schuld daran trug. Weil er das Problem war, und nicht etwa dieses Baby. Oder Bryan. Oder Jasper – wenigstens war er treu gewesen und hatte sich um ein Kind gekümmert das noch nicht einmal sein eigenes war. Dabei sollte ich wohl doch nicht zu laut sprechen, schließlich hatte ich genau das Selbe mit Jasper getan. Betrügen schien wirklich in dieser Beziehung zu liegen. Erneut zuckte ich zusammen als sich mein Magen verkrampfe, presste meine Hände auf meine Oberschenkel. Stress war das Problem hier. Chord war das Problem. Zumindest ein ziemlich großer Teil davon.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am So Jun 24, 2018 10:02 am

Joaquim Jenson
Er überdramatisierte das Ganze hier. Ja, ich war ein wenig angeschlagen, aber wen er mich ins Bad gebracht und ich mich ein wenig vom Blut gesäubert hatte, sah ich noch recht passabel aus. Es hatte bereits deutlich schlimmere Tage gegeben, an denen er mich dann besser nicht hätte sehen sollen. Dagegen war das hier doch noch völlig in Ordnung, wenn man das Ausmaß an Schaden betrachtete, den ich hätte anstellen können oder vielleicht sogar angestellt hatte! Ich versuchte mich an ihm festzuhalten und auf die Beine zu kommen, aber irgendwie waren meine Knie so zittrig. Ich konnte mich kaum richtig festhalten, da die gebrochenen Rippen mir bei jeder falschen Bewegung die Luft aus den Lungen pressten. Mika zog mich dann mit einem Ruck hoch und ich stöhnte vor Schmerz auf und fasste mir wieder an die Seite, ehe er mich ins Bad schleifen musste, da mein Körper unter den Schmerzen nicht so wirklich arbeiten wollte. Ich hielt mich am Waschbecken fest, als wir an der Toilette angekommen waren, auf die ich mich wie ein nasser Sack fallen ließ. Ich kauerte mich leicht zusammen, sodass meine Rippen entlastet waren und hielt mich weiterhin am Waschbecken fest, da sich alles drehte. Mein Vater hatte mehr als nur einmal mit der Faust meinen Kopf getroffen. Es würde mich nicht wundern, wenn ich eine Gehirnerschütterung oder ein Schleudertrauma hatte. Ich kniff die Augen zusammen, als Mika mir das klatschnasse Tshirt wieder an die Nase drückte. „Reg dich ab. Das wird schon wieder.“ Er sollte nicht so ein Ding daraus machen. Vor allem wusste er ja nicht einmal, was ich getan hatte, um das hier zu verdienen. Ich hatte immerhin ziemliche Probleme verursacht. Ich wollte gerade wieder ansetzen, dass Mika besser nach Hause ging, als er mir mit dem Finger auf den Lippen den Mund verbot. Was zur…? Doch als ich die Stimmen hörte, verstand ich und schwieg. Das waren Dexter und Roy Brixx. Zwei Brüder und Geschäftspartner meines Vaters. Zumindest gaben sie das vor, denn was sie da beredeten, klang absolut nicht wie eine Partnerschaft. Mika stand verdammt nah an der Tür, ich wollte nach seinem Tshirt greifen und zurückziehen, damit er sich nicht noch entdecken ließ, aber ich griff ins Leere und Sekunden später stand jemand vor mir und packte mich am Oberarm, zerrte mich durch die Tür und stieß mich, sodass ich ohne viel Widerstand und ungebremst zu Boden fiel und mich zischend auf den Rücken drehte, als der Schmerz mir den Atem nahm. Doch ich würde jetzt sicher nicht schreien. Ich war verletzt, ich war blind. Ich hatte keine Chance gegen sie zu kämpfen, also war es das Beste es einfach über mich ergehen zu lassen. So würde es schneller vorbei sein. Ich hörte Mikas Stimme, doch um ehrlich zu sein hörte ich gerade nur mein Blut in meinen Ohren rauschen. Mein ganzer Körper vibrierte noch von dem Aufprall und dem Schmerz. Erst als ich wieder atmen konnte, beruhigte sich das. Ich wurde am Tshirt gepackt und hochgezogen, sodass der Bund mir den Hals abschnürte. Aber nur der Griff im Stoff hielt mich gerade aufrecht. Ich schloss die Augen und spürte das Blut wieder über mein Gesicht rinnen, erwartete den kurzen Pieks der Nadel. Es war nicht das erste Mal, dass mir etwas gespritzt wurde oder ich mir etwas spritzte. Doch ich hatte eben im Besprechungsraum ja gehört, was mit dieser Droge geplant war. Ich kniff die Augen zusammen und hielt einfach still, doch dann wurde ich wieder fallen gelassen und hörte stattdessen nur, was um mich herum abging. Die Stimmen waren etwas weiter weg von mir und als sich dann die schweren Schritte lachend entfernten, war mir klar, dass sie ihren Plan umgesetzt hatten, aber sicher nicht mit mir. Auf allen Vieren und gekrümmt kroch ich über den Boden in Richtung Mika, der nun anfing zu lallen. Scheiße! Gott, sobald ich wieder stehen konnte, würde ich den beiden jeden verdammten Knochen in ihrem Gesicht brechen, wenn ich sie das nächste Mal sah! Knurrend kämpfte ich mich vor und griff nach ihm, als seine Stimme in Reichweite war. Ich erreichte seine Schulter, drehte ihn und zog ihn fest an meine Brust, sodass wir uns gegenseitig stabilisierten, da wir nun beide schwankten. „Meeks..“, flüsterte ich und griff sein Kinn. „Reiß dich zusammen! Lass dich nicht darauf ein, kämpf dagegen an, verdammt!“, knurrte ich. Scheiße, dieses Zeug war echt gefährlich, okay?! „Haben sie uns eingeschlossen?“ Sie waren lachend gegangen. Sie hatten uns doch nicht hier eingeschlossen – in meinem eigenen Haus, im Büro meines Vaters. Aber ich hatte nichts sehen können. Ich sah immer noch nicht. Die wenigen Umrisse, die ich sonst sah waren auch weg, da sich einfach alles nur drehte. „Ich bin kein Schmetterling und keiner von uns wird heute sterben. Zeig mir die Tür. Ich bring uns hier raus, okay?“ Ich konnte gerade nichts sehen, aber ich war geschult für sowas. Genau für solche Situationen hatte ich gelernt Schlösser zu knacken – wenn wir denn überhaupt eingeschlossen waren und Mika nicht nur halluziniert hatte. Mein Vater war noch hier, sie würden uns doch nicht hier im Haus einschließen und uns zurücklassen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jun 24, 2018 12:56 pm

Micaela Ramírez
Es ging erstaunlich schnell und dann war Cas eingeschlafen. Er brauchte den Schlaf. Er war total erledigt und er musste auch endlich mal wieder etwas richtiges essen. Da war es kein Wunder, wenn er gerade nur noch mehr verrückt wurde. Ich wurde abrupt aus dem Schlaf gerissen, als Cas seine Arme um mich löste und nicht gerade unsanft sich umdrehte. Ich murrte leise und wollte mein Kopf an seiner Brust vergraben, so wie ich es mir halt einfach gewohnt war. Aber Cas murmelte nur ein leises Tut mir leid und stand dann schon auf. Müde öffnete ich die Augen und räusperte mich leicht. Mein Hals fühlte sich immer noch sehr kratzig und rau an, aber wenigstens hatte das Pochen in meinem Kopf etwas nachgelassen. Es war nicht ganz verschwunden, aber es war auf jeden Fall weniger geworden. Ich setzte mich nun auch ein bisschen auf und strich mir die Haare aus dem Gesicht. Ich musste sicher total beschissen aussehen. Wenigstens konnte mich hier unten niemand sehen. Ich sah ihn ungläubig an, als er mich tatsächlich fragte, wie es denn weitergehen sollte. Das musste ich doch nicht wissen! "Ich denke, das solltest du wissen und nicht ich", erwiderte ich mit müder Stimme und zog die Beine auf das Bett. Ich lehnte mich nach hinten an die Wand. Meine Augen wurden immer grösser und grösser, als er tatsächlich davon sprach, dass ich gehen sollte. "Du sprichst gerade so, als würdest du mich los werden wollen", sagte ich leicht angepisst und sah ihn an. Wütend stand ich auf und verschränkte die Arme vor der Brust. "Jetzt entscheide dich doch ein verdammtes Mal! Gestern habe ich dir noch versprechen müssen, dass ich niemals gehen sollte und nun sprichst du, als würde meine Nähe dich krank machen!", fuhr ich ihn wütend an. Ich stöhnte frustriert auf und raufte mir die Haare. Er sollte sich endlich mal entscheiden. Er hatte mich entführt, weil er gemeint hatte, dass er ohne mich nicht leben könnte und nun sagte er, dass ich gehen sollte? So weit wie möglich weg von ihm. Das war doch total absurd! Ich verstand das einfach nicht und es kränkte mich. Er schaffte es immer wieder einen draufzuhauen. Er wusste echt, wie man einen fertig machen konnte. Darin war er echt gut. Aber er sollte sich echt einmal entscheiden. Er sollte sich entscheiden, ob er mich an seiner Seite haben wollte oder ob ich nur eine Last für ihn wäre. "Aber wenn ich ja so schlimm bin, dann werde ich gehen", erwiderte ich nur kurz angebunden. "Hast du irgendwo andere Kleider?", fuhr ich ihn forsch an. Er hatte mich entführt und mich an ein Bett gekettet. Man sah jetzt immer noch die Striemen auf meiner Haut und nun wollte er mich tatsächlich los werden. Das war gerade einfach zu viel. Ich war wütend. Ich war wieder einmal wütend auf Cas und das nur, weil er sich nicht entscheiden konnte. Wollte er mich oder etwa nicht? Er sollte sich verdammt nochmal entscheiden.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Jun 24, 2018 1:02 pm

•Chord Heard.
Für einen kurzen Augenblick blieb die Welt für mich stehen. Ich malte mir Szenarien aus die im schlimmsten Fall Katastrophal endeten. Gab es eine Alternative? Rennen? Flüchten? Ihr die Wahrheit sagen? Ich war nicht gemacht für sowas. Es war das stehts vorhandene Gefühl niemanden eine Rechenschaft abliefen zu müssen. Weil ich alleine eben einfach besser dran war. Doch dieses Gefühl gehörte jetzt dazu. Es gehörte dazu sich schlecht zu fühlen und es aushalten zu müssen. Bryan blickte mich an. Es war eine Mischung aus bereits vorhandener Enttäuschung und dem Blick des Unverständlichen. Er könnte mir Lilli ans Aussage nichts anfangen. Zu Beginn wenigstens nicht. Ich schluckte schwer und sah sie an. Meine Kehle schnürte sich zu. Ich könnte diesen Schein nicht aufrecht halten. „Ich kann das erklären. Lillian es ist nicht so wie du glaubst.“ Mit diesen Worten rettete ich die Situation leider nur überhaupt nicht. Ich hatte nicht die Kraft zu streiten. Würde es denn überhaupt etwas ausmachen? Würde sie mir glauben können? Ich hatte keine Ahnung wie lange sie sich schon mit der Sache auseinander setzte. Ich zögerte für einen kurzen Augenblick. „Es ist Diana. Ja, aber ich habe kein Verhältnis zu ihr. In keiner Weise. Ich…“, ich schämte mich. Ich könnte es nicht über meinen Lippen bringen während Bryan in der Nähe war. Er hielt so schön nicht sonderlich viel von mir und jetzt sollte ich diese Dinge vor seinen Augen sagen? „Bryan…Mama geht es schon wieder etwas besser. Wie wäre es wenn du ein wenig die Enten füttern gehst.“ Bryan zögerte. Natürlich merkte er das die Situation zu angespannt war. Doch für ihn gab es jetzt gerade keine Alternative. Er griff in die Tasche von Lillian, holte ein Brötchen heraus und ging langsam während er sich zweimal beim Laufen zögernd umdrehte Richtung Ententeich. Er war ein Guter Junge. Er wollte seine Mutter nur beschützen. Mittlerweile bekam er das sogar schon besser hin als ich. „Ich habe kein Verhältnis zu Diana", wiederholte ich und sah Lillian eindringlich an. „Ich weiß das das ganze für dich ziemlich unglaubwürdig klingt, aber ich komme einfach nicht mit der gesamten Situation klar. Du und Bryan ihr seid das einzige was mich irgendwie aufrecht hält und dafür sorgt das ich keinen Tropfen Alkohol mehr anrühre. Ich trinke keinen Alkohol mehr und wache jeden Morgen trotzdem aus als hätte ich einen Karter. Meine Konzentration lässt nach. Ich bin schnell gereizt. Kann keine drei Einheiten mehr beim Sport machen. Es ist beinahe nichts mehr von mir über.“ All diese Dinge hatten mich so sehr traumatisiert. Ich war nicht mehr ich selbst. „Diese innere Unruhe bringt mich um und ich habe das Gefühl Bryan nicht nahe genug zu kommen. Er hat nur noch Augen für Jasper. Ich werde nie sein Vater sein. Es würde sich nie etwas ändern und ich versuche nur irgendwie ein besserer Mensch zu werden um den Fehler nicht noch einmal zu wiederholen. Ich schlafe nicht mit Diana, sie ist Ärztin. Sie gibt mir eine Arzt Anti Depressiva. Weil ich den ganzen Scheiß nicht auf die Kette bekomme. Ich zerbreche an diesem ganzen Leben und habe das Gefühl nicht mehr hinterher zu kommen. Ich verstehe nicht wie andere Leute wie Jasper das auf die Reihe bekommen und vielleicht sieht es so aus als wäre ich völlig cool mit der Tatsache, dass wir wieder von irgendeinem Kerl gestalked werden der eine totale Besessenheit auf dich hegt, aber dem ist nicht so. Zudem bin ich keiner der Kerle der einfach zu einem Arzt spazieren kann und dann die jeder andere mir als Mensch untersucht wird. Ich weiß das die ganze Sache von damals sich gelichtet hat, doch die Menschen sehen meinen Körper erfahren meinen Namen und fürchten sich schon von weitem.“ Ich ließ mich neben Lillian auf der Bank nieder. „Also ja ich lasse mir Rezepte ausschreiben gegen vermutliche Depressionen und Beruhigungsmittel, aber es hilft nicht. Und das macht mich noch verrückt. Denn aus irgendeinem Grund bekomme ich es immer noch nicht hin. Meinen Job gut zu machen. Weil ich selbst darin Normal zu sein eine absolute Niete bin. Ich will dich nur einmal in meinem Leben eben etwas unterstützen und dich nicht zusätzlich mit meinem Mist belasten.“ Doch selbst darin war ich wohl schlecht. Es gab nichts mehr in dem ich gut war. Ich, Chord Heard war eine absolute Niete darin ein normales Leben auf die Beine zu stellen. „Ich denke oft an meinen Vater“, meine Stimme zitterte und mein restlicher Körper bebte dazu als würde er unter Strom stehen. „Wenn ich so werde wie er könnte ich es mir niemals verzeihen.“ In Augenblicken wie diesen würde ich mir am liebsten gleich die Kugel verpassen. Genau diese Nervenzusammenbrüche konnte ich einfach nicht ertragen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Jun 24, 2018 1:04 pm

• Mika Juste Chaplin.
Ich schlug Joaquims Griff etwas aggressiver von mir als geplant. Natürlich war mein Körper unruhig, doch wie sollte ich bitte gegen eine Droge angehen, die direkt durch meinen Blutkreislauf floss. Seine Wirkung hatte schon längst meinen Verstand benebelt. Sie war darauf ausgelegt einen Verrückt zu machen, genau deswegen war es wohl kaum möglich dagegen anzugehen. Gerade drehte sich um mich herum einfach alles. Wo war ich? Wo war unten und wo war oben? Ich schluckte und presste meine Lippen feste aufeinander. Meine Beine waren schwer und ich schaffte es nicht mich aufzurichten. Es fühlte sich an als wäre ich mächtig betrunken. „Ich spürte meine Beine nicht", teilte ich mit und blickte an mir herunter. Sie krabbelten, als wären sie lahm oder so als würden sie schlafen. Mein Blick glitt zu Joaquim. „Das ist ganz schön witzig. Joaquim, meine Beine kitzeln.“ Wenn er jetzt dafür zuständig war uns hier raus zu bekommen, würden wir wohl gänzlich scheitern. „Was weiß ich. Ich kann nicht alles wissen. Wir können es doch heraus finden. Auf zu Tür-!“ Von der positiven Seite aus, könnten wir uns hier drinnen jedoch verstecken. Wir waren sicher von seinem Verrückten Vater oder dem Rest der Bande die sich jetzt in diesem Augenblick in diesem Gebäude befand. Es würde uns nichts passieren. Ich atmete tief ein und fuhr mir durch Gesicht. Gerade müsste ich wie ein kleiner Junge in mitten des Raumes gesessen haben. „Du bist ganz schön bescheuert das du dich so von deinen Vater herum schubsen lässt. Das macht keinen Anführer aus JJ. Das solltest du aber wissen. Er wird uns alle noch umbringen. Dich, meine Familie. Vielleicht sogar mich. Sieh mich an,“ ich lachte und hielt mir die Hand vor mein Gesicht. „Ich bin High. Ich habe Zehn Finger.“ Kichernd versuchte ich mich weiter aufrecht sitzend zu halten. Kam es mir nur so vor oder redete ich noch mehr als vorher? Sehr viel mehr Stuss als vorher? Vermutlich nahm einem diese Droge sämtliche Hemmungen die man nur haben konnte. „Wir hätten auf hoher See bleiben sollen. Wir hätten hoch hinaus segeln sollen um nie wieder zurück kommen. Es gibt deutlich schlimmeres als mit dir auf die hohe See zu fahren. Ich meine ich verbringe so wahnsinnig gern Zeit mit dir. Ich weiß gar nicht woher das kommt. Ich bin in deiner Nähe und immer wieder trifft es mich wie ein Schlag oder eine Kühlschranktür. Mitten in mein Gesicht.“ Ich seufzte, nicht weil es mich quälte oder weil ich mich beklagte, nein es war eher die Tatsache das ich ihn anhimmelte. Ich streckte meine Hand nach seiner aus. Unsere Finger streiften sich kurz. „Weißt du über was ich häufig nachdenken muss?“ Ich hielt einen Moment inne und ich presste meine Lippen zusammen. Mit dieser Bewegung unterdrückte ich meinen Atem. Mein Herzschlag war doppelt so schnell wie sonst und mein gesamter Körper zitterte. „Du magst doch Frauen. Und eigentlich magst du auch meine Schwester Noelia. Wirst du mich eines Tages durch sie ersetzten? Ich meine ich weiß wie ungern du hörst „Schwul" zu sein, du gibst immer sehr viel auf das was andere von dir halten. Das ist der Unterschied zwischen dir und mir. Du bist zwar Stark aber du hast Angst vor Gefühlen. Du hast Angst verletzt zu werden. Aber das ist ja auch okay. Ich meine ich lasse mich ja darauf ein. Aber ich lasse mich immer auf solche Idioten ein. Genau darum hasse ich es auf Männer zu stehen, warum könnt ihr nicht einmal zugeben das ihr es gut findet von anderen Männern berührt zu werden? Was ist schon groß dabei mhh?“ Funktionierte dieses Zeig ähnlich wie ein Wahrheitsserum? Ich könnte kaum kontrollieren was ich da von mir gab. Es sprudelte alles nahezu aus mir heraus. Ohne Kontrolle. Vieles davon waren Dinge sie ich offen niemals aussprechen würde. Meine Angst alleine zu sein. Genau aus diesem Grund outete ich mich vor meiner Familie nicht. Wenn sie mich verstießen hatte ich rein gar nichts mehr. Ich war allein und das würde auch so bleiben solange sich keiner mir bekennen würde. Ich schluckte und war für einen bemerkbar langen Augenblick stumm. Das letzte was ich wollte war Streit. Nicht in dieser Situation. Wenn Joaquim schlau gewesen wäre würde er darauf gar nicht erst eingehen. Es würde nichts bringen jetzt mit mir darüber zu diskutieren. Wir mussten zusehen das wir heraus kamen. „Was ist das für Krasses Zeug?“ Natürlich war ich Drogen auch gewöhnt. Es war nicht das erste mal das ich so fürchterlich High war, aber dieses Zeig funktionierte noch anders. Es betäubte nicht nur meinen Verstand sondern auch meinen gesamten Körper. Wenn das erst der Anfang war, denn wollte ich nicht wissen wie dieses Zeug wirkte wenn es sich langsam aber sicher wieder abbaute. Vermutlich war das das von dem die beiden Kerle gesprochen hatten. Vermutlich würde ich trotz der ersten Dosis schon so etwas wie einen Entzug spüren?

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am So Jun 24, 2018 1:53 pm

LILLIAN Adams

Das konnte doch einfach nicht wahr sein – er wollte mir nun wirklich und aus voller Überzeugung erzählen, dass er nichts mit ihr hatte? Dachte er allen Ernstes das ich dumm war? Das ich nicht wusste was vor sich ging? Ich war nicht dumm! Ich hatte Augen im Kopf, wusste was er die letzten Male über getan hatte, wie er sich verhielt. Ich kannte ihn verdammt nochmal, und nun wollte er mir allen Ernstes erzählen das er nicht doch noch etwas mit dieser Schnepfe am Laufen hatte?! Ich presste meine Hand gegen meinen Bauch, biss die Zähne zusammen und sah Bryan für einen Moment nach. Erst als er bei den Enten war und sich diesen zudrehte, wandte ich meine Aufmerksamkeit wieder Chord zu, dieser sah auch sofort zu mir und begann zu erklären. Zumindest versuchte er es. Beruhigend waren seine Worte aber nun wirklich nicht, viel mehr kam ich mir wieder einmal verarscht vor. Verarscht und belogen. Ihm war aber hoffentlich klar das ich ihm gerade gesagt hatte, dass ich ihn gesehen hatte, oder? Vor allem aber versuchte er hier gerade wirklich mir Gründe dafür zu nennen weshalb er sich mit dieser Schnepfe traf, tat so als wäre es einzig und alleine nur aus einem einzigen Grund: weil es ihn verrückt machte dieses Leben hier zu führen. Ich atmete tief ein, lehnte mich zurück und schloss für einen Moment die Augen. Es brachte wohl wirklich nichts hier mit ihm darüber zu diskutieren, und eigentlich hatte ich ihm noch nicht einmal etwas sagen wollen. Ich wusste es – ich hatte es die ganze Zeit über schon gewusst, und nun erhoffte er sich doch nur wieder etwas Mitleid, oder das meine Liebe zu ihm mich wieder einmal völlig blendete. So würde es dieses Mal aber nicht funktionieren. Langsam ließ ich meine Hand in meiner Tasche verschwinden, zog die Bilder hervor die mir wer auch immer zukommen hatte lassen. Vorsichtig entfaltete ich sie, ehe ich sie Chord unter die Nase hielt. "Das sieht wirklich nicht nach einfach nur Ärztin aus," murrte ich. Ich war nicht dumm. Das müsste er mittlerweile bereits wissen, und trotzdem tat er wirklich immer noch so als wäre ich blind. "Du wirst nicht wie dein verdammter Vater Chord. Wie oft muss ich es dir noch erklären? Wir sind ein Team, und wir waren uns eigentlich einig das wir über unsere Probleme reden, und was tust du? Rennst wieder zu irgendeiner verdammten Schnepfe die noch nicht einmal ansatzweise weiß was sie tut," knurrte ich. Dieses Mal aber zuckte ich erneut zusammen, stieß die Luft aus und lehnte mich ein weiteres Mal zurück. Er hatte doch absolut keine Ahnung was ich alles wusste, vor allem aber hatte ich selbst keine Ahnung woher dieser Freak diese Dinge alles wusste – und mir erzählte. Mehr oder weniger zumindest. Langsam schob ich mich von der Bank hoch, atmete noch einmal tief ein und sah zurück zu Bryan der die Enten fütterte, und dabei immer Mal wieder für einen kurzen Moment zurück zu uns sah. Er wusste das etwas nicht stimmte, und er wollte mir helfen. Dabei hatte ich ihm versprochen immer auf ihn aufzupassen, nun aber tat er genau das Gegenteil und passte auf mich auf. Seufzend schüttelte ich den Kopf und sah Chord an. "Wenn du allen Ernstes Probleme mit diesem Leben hast, dann sag es mir. Wenn du Sex mit anderen Frauen willst, sag es mir. Ich will nur das du ehrlich bist. Du weißt wie sehr ich es hasse belogen zu werden," oder betrogen. Vor allem aber hasste ich es, dass er doch nur wieder in alte Muster verfiel und ich absolut keine Ahnung davon hatte wie ich es brechen konnte. Es ging nicht. Wie denn aber auch? Ich ließ ihn ebenso wenig an meiner Gefühlslage teilhaben, erzählte ihm nicht von den Briefen und Anrufen. Zumindest nicht davon das dieser Freak scheinbar wirklich sehr viel mehr über uns wusste als zuerst erwartet.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Jun 24, 2018 5:28 pm

• Cassian Winters.
Es erschien mir so, als baute mein Körper alles was er zum Leben brauchte ab. Essen und Trinken. Vor allem Schlaf. Es war als lebte ich in meiner eigenen kleinen Luftblase. Keine Ahnung wieso es so war. Es erschien mir alles so wahnsinnig unbedeutend. Während ich also wie ein Zombie neben mir her existierte, schaffte es wirklich nur Micaela mich irgendwie bei Verstand zu halten. Ich war kurz davor durch zudrehen und das war nicht unbedingt ein Geheimnis. Man sah es an den Augenrändern die sich unter meinen Augen abzeichneten, mein zusammen geknickter Gang und meinem Unkonzentriertem Gesicht. Vor allem aber daran, dass ich viel zu sehr einknickte. Die Besessenheit war vollkommen über mich gekommen.  Nachdem ich aus keinem Schlaf erwacht war fühlte ich jedoch keine Erholung, sondern eine Mühsame Erschöpfung. Ich war nicht ausgeschlafen. Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Lange hatte ich nicht die Augen geschlossen gehabt, doch schon jetzt hatte ich dieses Scharm Gefühl in mir, wieso ich mich überhaupt dazu überreden lassen hatte die Augen überhaupt erst zu schließen. Sie hätte fliehen können. Dennoch war sie noch da. Doch um welchen Preis hatte ich das zugelassen? Ich hatte nicht aufgepasst. Sie hatte mich wieder um den kleinen Finger gewickelt. Es waren zweierlei Meinungen die meinen Verstand beherrschten. Es war nicht zu erklären. Wir waren wie zwei unterschiedliche Personen in einem Körper. Wie Cedric und ich- nur nicht als eins. Dabei wollte ich sie nur halten und bei ihr sein. Auf gar keinen Fall wollte ich sie in irgendeiner Hinsicht verletzten, doch gerade der andere Teil in mir wollte sie mit allem was ich hatte besitzen. Dabei war mir klar das sie mir nicht gehörte. Ich wollte nicht besessen nach ihr sein. Ich wollte sie wie ein normaler Mann lieben. Ich brauchte einen kurzen Moment um mich zu fangen. „Setz mich nicht unter Druck“, murmelte ich leide in mich hinein und begann wirklich nachzudenken. „Es ist besser wenn du gehst bevor ich dich noch mal in Gefahr bringe. Ich will dich nicht verletzten. Doch je länger ich dich um mich habe, umso schwerer wird es für mich.“ Ich klang wie ein bekloppter Psycho. Hätte sie sich doch nur weiter von mir fern gehalten. Ich war nicht gut für sie. Von Anfang an hatte man es ihr gesagt. „Ich will dich. Alles von dir, jeden Teil doch ich habe Angst das du dich in mich verlierst. Es tut mir so unglaublich leid. Aber wie glaubst du Wort das hier Enden? Ich bin verrückt geworden“, ich lachte auf. „Ich kann mir kaum selbst helfen und jeden Tag vergesse ich mich ein kleines bisschen mehr. Wo soll das mit uns hingehen?“  Ich streckte eine Hand nach ihr aus. Sie war das beste was mir passiert war. Alles was ich sagte was sie verletzte war nur um ihr zu helfen. Weil ich für einen kurzen Moment ich selbst war und sie nur in Sicherheit wahren wollte. „Was wirst du tun wenn ich mich selbst verliere?“, fragte ich und sah sie an. „Du kannst dich nicht immer darauf verlassen das ich mich beherrsche. Was wird passieren wenn ich an mir selbst scheitere. Du bist mir so unglaublich wichtig, dass darfst du niemals vergessen.“ Ich zog sie zu mir bevor sie sich gegen mich wenden könnte und legte meine Hände an ihre Hüften. „Du bist alles was ich habe. Vergiss das nicht. Und wenn ich etwas tun kann um dich zu retten oder um dir zu helfen denn will ich es getan habe bevor ich komplett irre werde.“ Ich neigte mich vorsichtig zu ihr. Unterband es jedoch unsere Lippen miteinander zu verbinden.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jun 24, 2018 5:57 pm

Micaela Ramìrez
Wollte er, dass ich ging oder wollte er, dass ich hier blieb? Er hatte mich entführt, weil er Angst gehabt hatte, dass er mich verlieren würde und nun sagte er, ich solle gehen?! Ich wollte ihn nicht alleine lassen. Ich sah doch, wie es ihm damit nur noch schlechter ging. Er hatte nicht nachgedacht und zu schnell gehandelt. Was hätte ich wohl getan, wenn er mich gefragt hatte, ob ich mitkommen würde? Ich war schon einmal mitgegangen und trotzdem hatte er mich danach wieder weg gestossen. Wir verbrachten eine wunderschöne Zeit miteinander und dann stiess er mich weg. Es war nicht das erste Mal und doch verletzte es mich dieses Mal mehr wie das letzte Mal. Ich wusste nicht, woran das lag. Ich wusste nur, dass Cas mir wichtig war und ich ihn nicht einfach so zurücklassen würde. Ich konnte ihm doch helfen! Hatte er nicht selbst einmal gesagt, dass ich ihm gut tun würde? Ich seufzte leise auf und sah ihn an. Ich solle ihn nicht unter Druck setzen. Sein momentanes Verhalten zerrte wirklich an meinen Nerven und ich musste mich ernsthaft zurückhalten, damit ich nicht ausflippte. Ich hatte Angst, dass mein Temperament mit mir durchgehen würde, aber es wäre nicht das erste Mal, dass er damit konfrontiert werden würde. Er hatte schon öfters gesehen, wie ich sauer geworden bin. „Du hast mich noch nie in Gefahr gebracht“, widersprach ich ihm. Er hatte mich einmal zu sehr bedrängt, aber er hatte aufgehört. Er hatte sich wohl nur für eine Sekunde vergessen und irgendwie konnte ich ihm das auch nicht richtig übel nehmen. Das wäre wohl bei jedem Mann passiert. Immerhin reizte ich ihn, indem wir versuchten meine Angst zu überwinden und er hatte noch überhaupt nichts davon gehabt. Ich wusste, dass auch er die Lust gespürt hatte. Nur verband er diese Lust mit etwas Gutem und das steigerte sein Verlangen nur noch mehr, während die Lust bei mir noch ganz zögerlich war und vorsichtig. „Dann lass mir dir doch helfen! Ich weiss doch selbst, dass es dir ein bisschen besser gehst, wenn ich in deiner Nähe bin. Wenn ich weg bin, dann wirst du tatsächlich noch durchdrehen“, murmelte ich leise und sah ihn an. „Du wirst dich nicht selbst verlieren“, widersprach ich ihm erneut. Ich wurde an ihn gezogen und ich setzte mich auf seinen Schoss, während sich seine Hände auf meine Hüften legten. Es war fast schon ein Wunder, dass ich damit kein Problem mehr hatte. Er neigte sich zu mir – aber es kam kein Kuss. Ich seufzte leise und fuhr ihm durch sein dichtes und auch leicht zu langes Haar. Er musste echt mal wieder zum Frisör. Ich schüttelte leicht den Kopf und sah ihn an. „Ich bin genug alt, um die Entscheidungen selbst zu treffen“, sagte ich zu ihm und fuhr ihm sanft über die Wange. „Ich bleibe hier und ich werde dir so gut wie es geht helfen, aber ich überlasse dich garantiert nicht einfach so dich selbst“, sagte ich und lächelte ihn schwach an. Meine Hand legte sich in seinen Nacken und ich hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen, bevor ich mein Kopf auf seine Brust legte. Vorsichtig schmiegte ich mich an ihn. Diese Nähe hatte ich in den letzten paar Tagen vermisst, dabei hatte ich mich so sehr daran gewöhnt. Es fühlte sich einfach nicht mehr richtig an, wenn Cas nicht neben mir im Bett lag. Vorsichtig strich ich über seinen Bauch und meine Lippen berührten seinen Hals. „Ich werde nicht weg gehen“, murmelte ich leise und drückte ihm einen weiteren Kuss auf den Hals. Irgendwie kam ich von diesem völlig verdrehten Typen einfach nicht los. Er zog mich an wie ein Magnet.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Jun 24, 2018 7:01 pm

• Cassian Winters.
Nach kurzen Kontakt zwischen unseren Lippen zitterte mein gesamter Körper. Ich zögere, schloss für einen kurzen Augenblick die Augen ehe ich sie wieder öffnete und mein Blick auf ihren traf. Ich erkannte mich sogar in ihren Augen. Wenn sie nur wüsste wie sehr ich mich sorgte. Was wenn ich die Gefahr war? Wieso war sie sich so sicher das ich ihr helfen konnte? Sie verließ sich einfach zu sehr darauf das ich mich slebst unter Kontrolle hatte. Doch um welchen Preis? Micaela hatte dieses gesamte Leben nur Leid erlitten und was tat ich? Ich machte es ihr auch nicht gerade leicht. Ich war sicher keine Besserung von dem was sie kannte oder bisher erlebt hatte. "Ich habe Angst. Es tut mir so leid. Ich werde es mir nie verzeihen wenn ich dir etwas antun würde." Und dennoch hatte ich es getan. Egal wie oft ich diese Worte jedoch aussprach, es änderte nichts an meinen Gedanken. Nichts an meinen Handlungen. Wieso hatte ich diese Gedanken und tat es trotzdem? Wieos handelte ich gegensetzlich? "Ich liebe dich dafür." Dafür das sie immer bei mir sein wollte und mich nicht einfach so verließ. Um welchen Preis tat sie das? Ich presste meine Lippen feste aufeinander und fuhr mir durch die Haare. "Ich liebe dich dafür das du immer für mich da bist." Meine Finger strichen für einen kurzen Augenblick über ihre zärtliche Wange und ich versuchte ein kleines Lächeln aufrecht zu erhalten. Ihre Lippen rutschten meinen Hals herunter. Es war ein wirklich unbeschreibliches Kribbeln auf meiner Haut. Wie schaffte sie das nur immer? Ich keuchte nach Luft und entfernte mich einen minimalen Schritt von ihr.  Unsere Hände ließ ich dennoch miteinander verbunden. Je länger ich ihr nahe war umso besser ging es mir. "Wir sollten von hier weg. Wir sollten New York einfach verlassen und uns etwas suchen. Etwas wo wir unter uns sind. Wo uns niemand findet und ich keinem schade. Wie klingt das für dich?" Sie war die einzige die mich unter Kontrolle hatte. Ich musste weg von meinem Bruder und den Gedanken an die Klinik. Egal ob es dies besser oder schlimmer machte. Ich strich mit meinem Daumen über ihren Handrücken und ich lächelte. " Ich weiss das es nicht das ist was du dir vorstellst und ich weiss das ich niemals die Position deines Bruders ersetzten werde, aber ich werde versuchen genauso auf dich aufzupassen." Es war schwer für sie das wusste ich. Ich könnte niemals von ihr verlangen, dass sie sich für mich von ihrem Bruder trennte, aber ich brauche ihn genauso sehr in Gefahr wie alle anderen auch. Wenn sie bereit war dieses Risiko einzugehen, bewunderte ich sie wirklich sehr, doch ich könnte niemanden mehr in diese Geschichte hineinziehen. "Was tun wir?", fragte ich leise. Kaum hatte ich dies getan, lehnte ich mich in ihre Richtung und lehnte meinen Kopf an ihre Schulter. Müde blinzelte ich und kniff die Augen ein wenig zusammen. "Vielleicht sollte ich mich auch noch ein wenig ausruhen bevor ich irgendetwas tue..", gestand ich leise und erhob meine Hände. Vorsichtig strichen meine Finger über ihre Schultern. Ihr Geruch war einfach beruhigend. Ich war so verdammt müde das ich auf der Stelle eine gesamte Woche durch schlafen könnte. [Hoffe es passt so Very Happy]
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jun 24, 2018 7:18 pm

Micaela Ramìrez
Ich konnte ihn nicht einfach so zurücklassen. Nicht nachdem was wir alles durchgemacht hatten. Cas bedeutete mir sehr viel und erst in solchen Situationen wurde mir bewusst, wie viel er mir tatsächlich bedeutete. Es war fast schon ein bisschen beängstigend. Aber ich brauchte Cas. Ohne Cas würde ich es niemals schaffen, ein ansatzweise normales Leben zu leben. Er wäre der einzige, mit dem ich meine Angst überwinden könnte. Bei einem anderen Mann traute ich mich dazu gar nicht. Ich würde niemals in meinem Leben einen anderen Mann ansprechen, das wäre einfach zu viel für mich. „Schh, du hast dich schon genug entschuldigt“, murmelte ich leise und strich ihm vorsichtig über die Wange. Ich lächelte ihn schwach an und fuhr wieder durch sein dichtes Haar. Ich konnte ja gar nicht beschreiben, wie sehr ich seine Haare mochte, obwohl sie ihm inzwischen wirklich genug lange geworden sind. Bei seinen Worten war ich dann aber doch ein bisschen perplex. Mit grossen Augen sah ich ihn an und wusste für einen Moment nicht, was ich sagen sollte. „Du… liebst mich?“, wiederholte ich zögerlich seine Worte. Niemals hätte ich gedacht, dass ich diese Worte aus seinem Mund hören würde. Er hatte doch immer davon erzählt, dass er für so etwas nicht imstande sei und nun sagte er das einfach so heraus? Es war überraschend ja und trotzdem merkte ich, wie sich ein wirklich gutes Gefühl in mir breit machte. Ich fühlte mich fast schon beflügelt. Seine Finger berührten meine Wange und ich merkte, wie er immer noch ein leichtes Lächeln auf den Lippen hatte. Das war doch schon mal ein kleines Anfang. Ich sah ihn an und hob fragend eine Augenbraue, als er ein bisschen von mir weg rutschte. „Habe ich irgendwas falsches gemacht?“, fragte ich mit leiser Stimme und schürzte die Lippen. Bei seiner Frage fuhr ich mir durch das Haar. Es wäre wohl wirklich das einfachste, wenn Cas von dem ganzen hier eine Pause hätte. Aber könnte ich ihn einfach so zurücklassen? Meinen Bruder? Ich hatte ihm so viel zu verdanken und dann haute ich einfach ab? „Ich sollte aber meinem Bruder Bescheid geben“, murmelte ich leise und sah ihn an. „Er hat so viel für mich getan, dann kann ich nicht einfach so verschwinden“, murmelte ich leise und sah ihn an. Ich seufzte leise und hob dann wieder den Kopf und sah ihn an. Bevor ich seine Frage beantworten konnte, meinte er bereits schon, dass er noch ein bisschen schlafen müsste. Ich stimmte zunickend und zog ihn auf die Liege hinunter. Ich bettete seinen Kopf in meinen Schoss und fuhr ihm durch das Haar. „Du solltest dich echt ausruhen“, murmelte ich leise und lächelte ihn an. Ich fuhr ihm weiterhin durch das Haar und lächelte auf ihn herab. Ich konnte sowieso nicht besonders viel tun, also konnte ich ihn wohl genauso beim Schlafen beobachten.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Jun 24, 2018 10:29 pm

• Cassian Winters.
Auch ich realisierte erst jetzt im Augenblick was ich da eigentlich gerade zu ihr gesagt hatte. Ich liebte sie. Ich hatte "Ich liebe dich" zu ihr gesagt. Wieso hatte ich mich nicht besser unter Kontrolle. Jetzt hasstesie mich bestimmt. Warum sonst würde sie sicherlich denken das ich so wiedersprüchlich handelte. Ein Mensch der einenn anderen Menschen liebte, tat einem soetwas nicht an. Aber ja- konnte man das so zusammen fassen? All diese Up and Downs für eine Frau die ich liebte? Es war als würden Synapsen in meinem Gehirn ausfallen. Zögerlich nickte ich als ihr fragender Blick auf mir lag. Konnte sie sich diese Besessenheit sonst anders erklären? Natürlich liebte ich sie. Schon seit dem aller ersten Augenblick in dem sie bwrwit gewesen war diese Risiken für mich einzugehen. Obwohl sie wusste was für ein Freak ich doch war. Ich erschauderte bei ihrer Berührung und meine verkrampfte Mimik erhellte sich ein wenig. "Ja...Ich liebe dich", wiederholte ich meine Worte nun ein wenig deutlicher als vorher. "Und es ist wirklich in Ordnung wenn du noch nicht bereit dazu bist oder du dich nicht bereit dazu fühlst. Ich meine ich spreche nur für mich, du solltest dich für absolut nichts gezwungen fühlen." Mein Verstand war eine reinste Baustelle. Auch an diesen Aktionen konnte man es sehen. Ich hatte keinerlei Angst und setzte alles auf eine Karte. Ich hatte keine Angst vor dem Risiko und auf einmal brauchte es nur drei Kleine Worte und ich war wie ein kleines Kind der nicht schon versucht hatte die Frau mit allen Mitteln um sich zu scheren die er um alles auf der Welt liebte. Das Leben war absolut nicht leicht für mich. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle so viel stand fest. "Ich dränge dich nie wieder zu irgendwas was du nicht möchtest." oder wenigstens würde ich versuchen moch daran zu halten. So gut es für meine Verhältnisse eben möglich war. Das Thema "Bruder" war jedoch nicht ganz so leicht abgehackt wie gedacht. Was hatte ich denn erwartet. Er war eben die einzige Familie die sie noch hatte und ich stelle sie vor die Wahl diese zu verlassen. "Er wird es nicht verstehen Micaela. Glaubst du nicht er wurde mich verraten um seine Geliebte Schwster zu schützen? Ich bin nicht gerade das Prachtexemplar mit dem er zulässt das du in den Urlaub fährst. Vor allem nicht in diesem Zustand. Denk doch nach. Ich denke nicht das man diese Entscheidung überstürzen sollte. Er hat Kontakt zu meinem Bruder. Was wenn er  uns findet. Sie werden mich wieder zurück bringen. Du kannst doch nicht ersthaft glauben dass wäre eine Option für das ganze hier."Die Angst davor war einfach zu groß. Sie musste verstehen das ich das nicht zulassen konnte. Um gar keinen Preis. Ich lebte lieber mit ihr hier in einem Bunker anstelle davon mich der Welt zu präsentieren und ihr Bruder hatte einfach zu viel von allem mitbekommen. Er hatte mich mit einem Messer in der Küche stehen sehen. Mitten in der Nacht. An dem Abend, an dem mir beinahe alle Sinapsen durchgebrannt waren. Sachte schüttelte ich den Kopf als sie bemerkte das ich Schlaf brauchte. "Es geht mir gut. Ich brauche wirklich keinen Schlaf. Das gerade genügt. Ich bin wieder bei Kräften. Wirklich es ist alles okay." und mir diesen Worten drehte ich mich von ihr und löste mich von ihrer Nähe. "Du jedoch solltest trinken", und das brauchte sie wirklich dringender als ich. Es war nicht mehr nötig in einen Streig zu treten. Ich schlenderte Richtung Tasche und kramte eine der Wasserflaschen heraus. "Im Ernst. Du dehydrierst sonst." Mit der Flasche an der Hand näherte ich mich ihr wieder und reichte sie ihr. Die Anspannung zwischen uns war immer noch vorhanden. Es war unerklärlich aber man konnte das was ich getan hatte auch nicht einfach aus der Welt schaffen. Das konnte ich verstehen. Meine Stimmungsschwangungen waren unvorhersehbar und manchmal war ich zu wirklich schrecklichen Dingen in der Lage. Genau wie die versuchte Entführung von Micaela in diesen Bunker. Statt mir jedoch weiter darüber insgeheim Gedanken zu machen oder mir den Kopf zu zerbrechen, beschloss ich ihr ein wenig mehr Raum zu geben. Zeit zum erholen, sodass sie sich an die neuen Umstände gewöhnen könnte. Ich setzte mich also in einem gesunden Abstand neben sie. "Ist das von dem er Zeit vor Nee York?", fragte ich und umfasste mein Handgelenk. Ihre Narben waren mir vorher nie so wirklich aufgefallen. Sie hatte mich nie weiter an mich heran gelassen. "Du wolltest dich wirklich umbringen?", fragte ich leise. Vielleicht war das hier der Richtige Zeitpunkt dafür. Diese Dinge zwischen uns aus der Welt zu schaffen. Ich zeigte ihr mein wahres Gesicht und sie mir ihres. Natürlich wollte ich nicht gerne mit ihr darüber sprechen, doch die Stimmung war erdrückend genug. Ich erwartete nicht von ihr das sie mir vergab und sagte das sie mich liebte. Das würde nucht passieren. Aus diesem Grund war es wohl ganz gut gerade jetzt miteinander über uns selbst zu sprechen. Soweit wir es eben schafften.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am So Jun 24, 2018 11:09 pm

Micaela Ramìrez
Ich musste zugeben, dass ich es fast nicht glauben konnte, was Cas da eben zu mir gesagt hatte. Er liebte mich! Ich hatte nie im Leben erwartet, dass er so etwas sagen würde. Ich wusste, dass wenn er es sagen würde, es ernst meinte und trotzdem war ich gerade so überrascht, dass ich nochmals nachfragte. Ich wusste, wie er mit Frauen umgegangen war. Sehr lange hatte er sich nur für den Sex mit den Frauen interessiert und nun kam so etwas? Ich wusste, dass er mit anderen Frauen im Bett gewesen war, während er immer wieder verschwunden war und wir fast keinen Kontakt zueinander gehabt hatten. Aber deswegen würde ich ihm garantiert keine Vorwürfe machen. Ich fühlte mich gerade eh so, als wäre ich auf Wolke sieben. Er sagte es noch einmal und ich merkte, wie sich meine Wangen erröteten. Gleichzeitig spürte ich, wie sich ein schlechtes Gewissen in mir breit machte, weil ich diese drei Worte nicht erwidern konnte. Noch nicht. Dafür war ich einfach noch nicht bereit. Ich brauchte Zeit. Cas hatte einmal gesagt, dass er nicht wüsste, ob er fähig war, eine Beziehung zu führen. Ich wusste es genauso wenig und trotzdem machte es Cas viel besser wie ich. Ich brauchte einfach noch ein bisschen Zeit. Es war ja nicht so, als hätte ich keine Gefühle für Cas. Sie waren sehr wohl da und sie waren sehr stark. Ich wollte ihn nicht verlieren, aber ich konnte es noch nicht sagen. Ich lächelte ihn leicht verlegen an und sah ihn an. „Ich.. ich bin noch nicht bereit dafür, so etwas auszusprechen“, murmelte ich leise und senkte kurz beschämt den Blick. Oh Gott, konnte ich überhaupt irgendwas machen? Manchmal kam ich mir wirklich vor, als würde ich gar nichts fertig bringen. „Ich weiss“, murmelte ich leise, als er meinte, dass er mich nie wieder zu etwas drängen würde. Das hatte er bereits schon mehrmals beteuert. Doch dann kam ein anderes Thema, das nicht so erfreulich war. Das Thema Bruder. Wir hatten schon öfters darüber gesprochen und nie wirklich eine Lösung dafür gefunden. „Aber er hat so viel für mich getan, dann kann ich doch nicht einfach verschwinden“, murmelte ich leicht verzweifelt und verschränkte meine Hand mit seiner. Ich biss mir auf die Lippe und sah ihn an. Wieder einmal mehr stritt er ab, dass er das Wasser benötige. Ich seufzte leise und nahm dann nur die Wasserflasche entgegen. Ich nahm ein paar Schlucke davon und reichte sie ihm dann wieder zurück. Cas setzte sich wieder neben mich hin mit einem Abstand, der mir gerade gar nicht gefiel. Aber er war vorhin schon weg gerückt, also brauchte er wohl den Abstand und dann würde ich ihm diesen auch geben. Ich schluckte hart, als Cas nach meinem Handgelenk griff und nach der Narbe fragte. Eigentlich war es ja klar gewesen, dass dieses Thema früher oder später auftauchen würde. Ich schürzte die Lippen und nickte dann leicht – zu beiden Fragen. „Ja, wollte ich“, murmelte ich leise und zog meine Hand vorsichtig wieder zurück. Nicht weil ich nicht seine Hand halten wollte, sondern weil ich mich dafür schämte. Ich drehte die Hand um, um die Narbe zu verdecken und senkte den Blick auf meine Hände. „In El Salvador ist eine Abtreibung streng verboten – sogar wenn man vergewaltigt wurde.“ Der letzte Satz war nur noch leise zu verstehen. „Ich.. ich kam mit dem Gedanken nicht klar, dass ich ein Kind hätte von einem wildfremden Land“, ich seufzte auf und fing an auf meiner Unterlippe herumzukauen. Er war der erste Mensch, dem ich dies erzählte, der nicht zur Familie gehörte. „Ich habe überlebt, aber das Kind habe ich verloren. Ich konnte jedoch nicht länger in El Salvador bleiben, da man mich ins Gefängnis gesteckt hätte. Thiago hat alles aufgegeben, um mit mir von da zu flüchten. Ohne ihn hätte ich es nicht geschafft“, sagte ich und blinzelte die aufkommenden Tränen weg. Ich wollte nicht so schwach wirken!

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Jun 24, 2018 11:09 pm

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Zuletzt von Troian. am So Jun 24, 2018 11:12 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am So Jun 24, 2018 11:09 pm

• Chord Heard.
Irritiert zog ich eine Augenbraue hoch und musterte die Papiere die sie mir unter die Nase rieb. Das meinte sie doch jetzt nicht ernst oder?! Sie trug Bilder mit sich herum!? Woher kamen diese? Mein Blick glitt über die Bilder und das was darauf zu sehen war. Es waren Diana und ich. In dem Cafe und wie sie mir einen Briefumschlag mit Tabletten über den Tisch schob. Dabei hielt sie meine Hand und sah mir in die Augen. Ich erinnerte mich gut an diesen Nachmittag. Sie hatte versucht mir zu zureden. Sie war auf Lillian Seite gewesen. Diana war selbst verheiratet und unser damaliger Seitensprung machte es ihr mehr als schwer ihrem Mann jetzt noch in die Augen zu blicken und neben ihm her zu leben als sei nichts passiert. Es war schwer zwischen uns, dennoch half sie mir. Hatte zu mir gesagt das eine Beziehung nicht auf Lügen basieren konnte. Und ja, damit hatte sie in jeder Sekunde recht behalten. "Woher hast du diese Bilder?", fragte ich und sah auf. Es war nichts mehr zwischen uns außer einer ziemlich verdrehten Freundschaft. Natürlich wollte ich nichts anderes mehr mit ihr zu tun haben außer das. Sollte es mich beunruhigen das sie sie mit sich trug? Die gesamte Zeit über? "Du kennst mich mittlerweile mehr als jeder andere , denkst du nicht reden wäre zum Vorteil gewesen, wenn du es die gesamte Zeit über gewusst hast?" Doch ihr Blick sprach Bände. Sie glaubte mir nicht. Obwohl es so eindeutig war das ich nur an das Materielle interessiert war. "Ich habe kein Interesse an Sex mit anderen Frauen! Wie kommst du darauf!?", wiederholte ich nahezu tonlos. Es klang sogar ein Hauch Verzweiflung mit in meiner Stimme. Keine Ahnung ,ob sie es mir mittlerweile auch einfach nur noch traute vielelicht. Sie sah mich an, als hätte ich ihr das  schlimmste angetan was es gab. Ich schluckte den Kloß in meinem Hals herunter und sah sie an. Meine Augen waren beinahe so glasig wie ihre. Es würde noch ein wenig dauern und ich würde auf der Stelle zusammen klappen. Mich hielt nichts mehr auf den Beinen. Diesen Stress zusätzlich hielt ich nicht mehr aus. "Ich habe dich nicht betrogen. Diana ist eine Ärztin von damals. Sie ist verheiratet. Ich kenne sie schon lange. Sie bedeutet mir rein gar nichts. Sie ist nur dazu zuständig Medikamente auszuschreiben nicht mehr. Glaub mir. Ich habe nichts getan. Ich wäre wirklich dumm um das was wir haben zu riskieren. Das musst du mir glauben, verdammt. Ich liebe dich und ich versuche dieses Leben wirklich auf die Kette zu bekommen. Aber ich kann Nachts nicht mehr schlafen. Ich mache die Augen zu und sehe all dieses Blut, den Tod, den Leid und das verderben. Slebst wenn ich versuche glücklich zu werden. Es hört nicht auf. Erst AIM dann irgendein Verrückter der uns auflauert und jetzt das? Die Black Hoods. Ich habe ihre Körper gesehen und begraben. Sie sind alle Tot. Ich weiss das du glaubst ich kann ohne dem Kick in meinem Leben nichts anfangen, aber ich wache immer noch auf und habe das Verlangen nach dieser Scheiß Pille- und weißt du wie ich dieses Gefühl begrabe?! Alkohol! Und weil ich nicht enden will wir mein Vater, versuche ich irgendwie anders diese ganzen Gesichter zu vergessen oder die Namen die dazu gehören. Weil ich weiss, dass ich was tun muss. Ich muss was tun um sie zu vergessen." Und das ist absolut nicht leicht. Der Beweis das ich selbst dann etwas verstörte wenn ich es nur gut meinte war da. "Du bist schwanger, ich kann dich da nicht immer mit reinziehen. Versteh mich doch bitte nur Ansatzweise. All diese Sachen die in mir vorgehen sind Geschichte und du kannst sie genauso wenig in deinem Leben gebrauchen wie ich. Ich bin froh das du in der Lage bist das alles nur ansatz Weise zu vergessen. Du hast das mit Bryan so gut hinbekommen und du wirst auch für das zweite Baby eine gute Mutter sein. Ich weiss, dass ich mich immer Hundertprozentig auf dich Verlassen kann. Nichts davon hatte einen Bösen Hintergedanken. Ich weiß das ich genug Chancen bei dir hatte. Das war meine letzte und ich wollte alles richtig machen und mich nicht mit dir streiten. Nicht so. Nicht während du noch schwanger bist. Es war einfach nicht an der Zeit. Es tut mir leid Lillian. So leid. Ich weiß nicht was ich jetzt tun oder sagen soll." Ratlos hielt ich die Bilder in der Hand. Der Gedanke woher sie diese hatte machten mich noch verrückt. Mehr als verrückt. Hatte sie sie gemacht oder waren sie von diesem seltsamen Stalker? Wer war so darauf fixiert unser Leben zu ruinieren? Warum konnte nicht einmal alles gut laufen? Auch wenn ich versucht hatte es zu vertuschen? Ich hatte nur versucht sie zu beschützen.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jun 25, 2018 1:43 am

• Cassian Winters.
Es war ja nicht so als wolle ich wahrhaftig das sie ginge. Ich tat es doch nur um sie zu schützen. Das was ich sagte, fühlte, dachte und umsetzte waren drei komplett unterschiedliche Sachen. Doch vielleicht hatte sie Recht. Ich bräuchte sie und mit ihr war ich besser dran als ohne sie. Mein Verstand würde jede Kontrolle verlieren. Es war schön mit anzusehen wie Micaela einen leicht roten Kopf bekam. Sie schämte sich doch nicht etwa ? Oder war es ihr unangenehm? Es war niedlich wie verlegen sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesucht strich. Trotz der Tatsache, dass sie dieses Nachthemd jetzt schon eine Weile trug, sah sie hübsch aus. Denn Micaela brauchte kein Make UP oder andere Dinge um perfekt auszusehen. Ihre Aura war unglaublich und einzigartig. „Ich verlange nichts von dir. Du musst gar nichts sagen.“ Sie war mir rein gar nichts schuldig. Ich konnte wirklich froh sein, dass sie mich immer noch als Cassian sah und nicht als einen Gestörten, der versucht hatte, sie zu entführen. „ich bin nur froh das es dir soweit gut geht. Ich hätte mir nicht vergeben wenn ich dir etwas ernstes angetan hätte. Niemals.“ Meine Augen hingen aus der Entfernung an ihr. Ich spürte bis hier wie schwer es ihr fiel über dieses Thema zu sprechen. Denn auch wenn ich nicht wusste wie ich reagieren sollte, wusste ich das ich jetzt nicht einfach den Schwant einziehen konnte. Ein wenig nervös da ich nicht wusste was ich sagen sollte kauerte ich auf meiner Unterlippe herum. „Verstehe ich…“, murmelte ich und wusste nicht wohin ich meinen Blick wenden sollte. Ich könnte mir gar nicht ausmalen wie sich gefühlt haben müsste. All ihre Gedanken. Der Grund warum sie beschloss sich selbst das Leben zu nehmen. Dabei war sie solch ein toller Mensch. Sie hatte es nicht verdient so behandelt zu werden. „Das muss hart gewesen sein….tut mir leid das du das alles durch machen musstest.“ Zeugte man so genügend Mitleid? Zeigte man in so einer Situation überhaupt Mitleid? Was wusste ich schon. Ich war nie sonderlich gut darin gewesen. Vor allem in einer Situation wie dieser hier. Leicht angespannt und unbeholfen zog ich meine Knie an mich und stützte mein Kinn darauf ab. „Thjago scheint ein echter Held zu sein. Ich verstehe warum du so an ihm hängst.“ Auch ich habe damals an meinem Bruder gegangen. Cedric war immer mit guten Vorbild voran gegangen doch wirklich weit waren wir nicht gekommen. Er war zwar mein Bruder und zu Beginn hatten wir uns auch gut verstanden, dennoch waren zu viele Kleinigkeiten zwischen uns. „Ich bin Froh das du es nicht getan hast", platzte es nun aus mir heraus nachdem ich für einen kurzen Augenblick Pause gemacht hatte. „Ich meine ich bin wirklich froh das du hier bei mir bist.“ Denn sonst wären wir uns nicht begegnet und mein gesamtes Leben wäre anders verlaufen. Vielleicht hätte ich mich viel zu sehr in Sex, Drogen und Alkohol verloren. So sehr, dass ich schon längst das zeitliche gesegnet hätte. Oder ich würde jetzt hinter den Gitterstäben einer Irrenanstalt hocken. Ich wäre allein und hätte niemanden gehabt der sich um mich sorgte. Müde blinzelte ich und fuhr mir durch meine zu langen Haare. Mittlerweile musste ich für Micaela aussehen wie ein verwahrloster Penner. [Handypost Surprised]
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Arce am Mo Jun 25, 2018 5:25 am

LILLIAN Adams

Woher hatte ich die Bilder. Um ehrlich zu sein hatte ich bereits mit dieser Frage gerechnet, eine Antwort wollte ich ihm dennoch nicht darauf geben. Wenn ich erst einmal mit der Sprache rausrücken würde das dieser Freak mir Dinge zukommen hatte lassen, würde diese Diskussion doch nur wieder in eine völlig andere Richtung steuern. In eine in der ich mich verteidigen musste, weil ich etwas Falsch gemacht hatte. Dabei war es Chord der fremdging. Zumindest war ich der festen Überzeugung, denn ja – ich kannte ihn mittlerweile gut genug um zu wissen, dass es nicht das erste Mal passiert wäre. Das er mir nicht das erste Mal einfach ins Gesicht log und dabei wirklich so tat als wäre nie auch nur irgendetwas passiert. "Genau! Ich kenne dich, und ich weiß wie gerne du redest!" Zumal es nun einmal um Gefühle ging, und obgleich ich versuchte einfach nur zu verstehen was in seinem Kopf vor sich ging, oder versuchte mit ihm über etwas zu sprechen das unangenehm war, er blockte ab. Das hatte er immer. Das würde er wohl auch in Zukunft tun. Dabei versuchte er mir hier gerade aber wirklich zu erklären was los war, weshalb er diese Frau getroffen hatte. Gott ich wusste doch gerade auch nicht ob ich ihm Glauben konnte oder nicht. Er hatte kein Interesse an Sex mit anderen Frauen, zumindest behauptete er das. "Weil es nicht das erste Mal wäre." Denn wenn wir ein einziges Mal ehrlich mit einander waren würde er verstehen wie oft er mich bereits damit verletzt hatte. Und jedes Mal hatte es nicht einmal wirklich Konsequenzen mit sich geführt. Stattdessen hatte ich ihm doch nur ein weiteres Mal eine Chance gegeben, hatte ihm nur ein weiteres Mal gezeigt wie schnell er mich um den Finger gewickelt bekam. Mittlerweile aber war ich es einfach nur noch leid ständig verletzt zu werden – von ihm. Dieses Gespräch sollten wir wohl wirklich nicht hier führen, während Bryan am Ententeich stand und die Enten fütterte ohne das wir auch nur irgendwie daran interessiert zu sein schienen. "Nur weil sie dir nichts bedeutet heißt das nicht, dass ihr keinen Sex habt. Für dich ist Sex nur Sex, Gefühle müssen da keine sein." Das wusste ich. Das wusste er. Wahrscheinlich sollte ich ihm glauben, nicht etwa einfach darauf vertrauen das dieser Freak die Fotos wirklich erst die letzten Tage und Wochen über gemacht hatte. Ich vertraute einem verrückten Freak mehr als dem Mann, dem ich vertrauen sollte. Gott, dass hier würde wohl wirklich niemals besser werden. Tief seufzend lehnte ich mich zurück, schüttelte dabei den Kopf. Wem versuchte er hier überhaupt etwas vorzumachen? Mir oder sich selbst? Für eine ganze Weile sagte ich nichts, wusste noch nicht einmal was ich denn überhaupt dazu sagen könnte. Woher sollte ich denn überhaupt wissen was ich sagen sollte? Langsam nahm ich ihm die Fotos wieder ab, ließ sie in meiner Jackentasche verschwinden. Ich wollte nicht das er darauf starrte wie ein geschlagener Hund. Und ich wollte auch nicht das er hier allen Ernstes dachte ich sei einfach nur deshalb böse. Langsam schob ich meine Finger zwischen seine, hob meinen Blick und sah zu Bryan der selbst immer wieder herüber sah um auf Nummer sicher zu gehen das auch wirklich alles in Ordnung war. "Es ist nicht Geschichte wenn du immer noch damit zu kämpfen hast." Und das war die Wahrheit. Glaubte er denn etwa, dass ich nicht gewusst hatte auf was und wen ich mich hier einließ? Das ich glaubte es sei alles wieder in völliger Ordnung? Das würde es doch wahrscheinlich sowieso nie sein! "Ich habe dir schon so oft gesagt was du tun sollst Chord. Rede mit mir. Ich meine .. ich weiß das es dir schwer fällt, aber mir fällt es doch genauso schwer dir dabei zuzusehen! Ich wusste worauf ich mich hier einlasse, okay? Und ich wusste das du sehr wahrscheinlich nie im Leben überhaupt normal sein wirst, dafür ist aber sowieso zu viel passiert." Das würde sich jedoch auch niemals ändern. Seufzend hob ich den Kopf etwas an und sah zum Himmel. "Bryan mag dich, er braucht nur etwas Zeit. Jasper war so lange für ihn da und hat ihn mit mir erzogen, das ändert sich nicht einfach von heute auf morgen. Jasper wird wahrscheinlich immer irgendwie Teil der Familie bleiben wenn es um Bryan geht, aber das heißt nicht das er dich nicht akzeptieren wird, oder das du dir Sorgen darum machen musst das er dich nicht mag." Vorsichtig legte ich meine zweite Hand über die seine, drehte meinen Blick wieder in seine Richtung. "Ich weiß das du Angst hast, okay? Aber du musst mir auch vertrauen, sonst klappt das hier einfach nicht." Das würde es wohl aber sowieso nicht. Wir würden nicht klappen, egal wie sehr wir es versuchten. Irgendwann würden wir ohnehin wieder aneinander geraten. So war es bei uns immer schon gewesen. Deshalb hatte ich ihn doch zuerst gehasst, als das alles hier zum ersten Mal passiert war.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jun 25, 2018 9:14 am

Joaquim Jenson
Ich wusste, was mein Vater so für Zeug herstellte. Er verkaufte und verschiffte nicht nur die Standard Drogen, sondern experimentierte eben auch sehr gern mal selbst herum. Darin hatte er mich nie eingeweiht. Er hatte mich nie mit ins Labor genommen und auch wenn ich damals sauer deswegen gewesen war, war ich nun froh drum. Ich wollte nicht wissen was für einen Müll die beiden eben in Mikas Blutkreislauf gepumpt hatten. Ich hätte es verhindern können… wäre ich nicht blind und selbst angeschlagen. Selbst mit zwei gebrochenen Rippen hätte ich die beiden ausgeschaltet! Aber ich konnte nichts sehen! Nach all den Schlägen auf meinen Schädel waren irgendwann auch die Umrisse, die ich noch erkennen konnte, verschwunden. Ich wollte nach Mika greifen, doch er schlug meine Hand nur weg. Was sollte denn das?! Ich versuchte nur ihm zu helfen! Er spürte seine Beine nicht? Sollte das ein Witz sein?! „Du kannst hier nicht so liegen bleiben, Mika!“ War ihm das denn nicht klar?! Wenn mein Vater ihn nun auch noch hier erwischen würde, würde er ihn umbringen! Ich griff erneut nach ihm und bekam endlich seinen Arm zu fassen. Er musste aufstehen! Er musste selbst zur Tür gehen, ich konnte ihn jetzt nicht tragen. Erstens sah ich nicht und war orientierungslos und zweitens hatte ich zwei gebrochene Rippen und vermutlich eine kleine Gehirnerschütterung, die mich selbst nicht gerade laufen ließ. „Mein Vater wird niemanden umbringen. Er tut nur, was er tun muss. Er wurde in die Rolle genauso sehr reingezwungen wie ich. Und jetzt reiß dich zusammen und hilf ein bisschen mit!“, knurrte ich und versuchte mich selbst aufzurichten. Ich kam auf die Beine und stand dann gekrümmt im Raum. Ich konnte mich kaum aufrichten ohne dass mir vor Schmerz der Atem wegblieb. Als Mika plötzlich so ehrlich war und noch mehr vor sich hin plapperte als sonst, hielt ich inne und sah zu ihm herunter. Er wäre mit mir abgehauen? Auf diesem blöden Boot? „Früher oder später hätte ich alles vollgekotzt und du hättest weniger gern Zeit mit mir verbracht.“, konterte ich, sank aber wieder auf die Knie, da ich nun endgültig aufgab. Ich war blutverschmiert und konnte selbst kaum laufen und Mika… war hoffnungslos high. Ich schob meine Hand in seine Haare und zog seinen Kopf an meine Brust, damit er ein wenig stabilisiert war und nicht mehr so schwankte, obwohl er doch schon nur herumsaß. „Mika…“, murmelte ich fassungslos, als er weiter vor sich hin brabbelte. Was redete er denn da? Niemals hätte er das im nüchternen Zustand gesagt. „Niemand wird dich ersetzen, Meeks. Deine Schwester schon gar nicht.“ Ich seufzte leise und lehnte meinen Kopf auf seinen, schloss die Augen und schüttelte nur den Kopf. Ich hatte solche Schmerzen, ich wollte mich einfach nur noch hinlegen und schlafen. „Es ist einiges dabei, Mika. Ich darf nicht von irgendjemandem abhängig sein und wenn ich zugebe, dass… dass ich Angst davor hätte verletzt zu werden, dann wäre ich abhängig.“ Ich wäre abhängig von ihm, weil er die Macht darüber hätte über mich zu entscheiden. War ihm das eigentlich bewusst? Auch wenn ich dagegen ankämpfte, hatte er so viel mehr Macht über mich als alle anderen in diesem Haus. Ich strich seine langen, blonden Haare hinter sein Ohr und hielt ihn einfach fest. „Das geht bald vorbei.“, versprach ich ihm flüsternd, obwohl ich es ihm wohl kaum versprechen konnte. Ich wusste nicht, was sie ihm gespritzt hatten. Aber jede Droge ließ irgendwann nach. Auch die meines Vaters.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Jun 25, 2018 10:05 am

Micaela Ramìrez
Ich konnte Cas nicht alleine lassen. Dazu war er mir viel zu wichtig geworden und jetzt nachdem er gesagt hatte, dass er mich liebte, erst recht nicht mehr. Ja, Cas hatte mich um den kleinen Finger gewickelt. Anders konnte ich es gar nicht ausdrücken. Ich hatte immer gemeint, ich sei nicht wie diese andere Frauen, die ohne Wenn und Aber alles für ihren Freund oder Mann taten. Aber anscheinend war ich doch genau gleich. Ich nickte leicht, als er meinte, ich müsse auch gar nichts sagen. Es war ja nicht so, als hätte ich für ihn keine Gefühle. Ich war einfach noch nicht bereit, diese Worte auszusprechen. Diese Worte bedeuteten viel und ich war immer noch ein Wrack. Ich seufzte leise und sah ihn an. Nur zu gerne hätte ich mich ein bisschen an ihn gekuschelt. Aber er hatte gerade mehr als deutlich gemacht, dass er auf den Abstand aus war. Ich wusste zwar nicht wieso, denn ich wäre nur zu gerne ein bisschen näher an ihm gewesen. Danach nahm das Thema eine ganz andere Wendung. Er hatte noch nie nach meiner Narbe gefragt und ich hatte einfach gehofft, dass sie ihm nicht aufgefallen war. Da hatte ich mich aber getäuscht. Sie war ihm sehr wohl aufgefallen und genau dieses Thema sprach er nun an. Ich zog meine Hand zurück und drehte sie so um, dass man die Narbe nicht mehr sah. Es war nichts worauf ich stolz war und dennoch hatte ich es getan. Ich schüttelte leicht den Kopf, als er sich entschuldigte. «Entschuldige dich nicht. Du kannst ja überhaupt nichts dafür», meinte ich mit leiser Stimme und hob meinen Kopf wieder. Die aufkommenden Tränen hatte ich erfolgreich verdrängt. Er sollte nicht sehen, wie ich immer noch Mühe damit hatte. Aber er war die erste Person, der ich es erzählte, die nicht zu meiner Familie zählte. Nicht einmal die Ärzte hatten was davon gewusst. Ich hatte ihnen die Narbe immer verheimlich. Sonst hätten sie mich wohl gar nicht mehr rausgelassen, wenn sie gemerkt hätten, dass ich suizidgefährdet war. Ich lächelte schwach und sah zu Cas, der inzwischen die Beine angezogen hatte. «Ohne ihn wäre ich nicht hier", murmelte ich leise und sah gegenüber an die Wand. Ich wäre wirklich nicht hier, sondern würde in einem Gefängnis in El Salvador verrotten. Ich seufzte leise auf und sah zu ihm. Seine Worte brachten mich ein bisschen zum Lächeln und ich zog meine Beine zum Schneidersitz an. «Das stimmt nicht. Ich habe es sehr wohl getan, nur hatte ich keinen Erfolg", sagte ich wahrheitsgemäss und sah ihn an. «Wieso bist du so auf Distanz?», fragte ich ihn mit leiser Stimme und fuhr mir kurz über die nackten Arme. Wenn wir hier rausgehen würden, bräuchte ich echt andere Kleidung. Ich konnte da draussen wohl schlecht im Nachthemd herumlaufen. [Meiner auch (:]

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jun 25, 2018 1:47 pm

• Cassian Winters.
Ich konnte vielleicht nichts dafür aber dafür lenkte ich das Thema gerade bewusst in diese Richtung. Wenn Sie nicht darüber reden wollte war das für mich mehr als in Ordnung. Ich wusste wie es war darüber zu sprechen. Es gehörten immer die aufkommenden Erinnerungen dazu. Nie war man frei von den Bildern und Gedanken. Ich wusste noch nicht einmal was ich tun oder sagen sollte. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes Sprachlos. Auch könnte ich nach vollziehen warum Micaela so an ihrem Bruder hing. Es würde ihr sehr schwer fallen einfach los zu lassen. Dabei wusste ich, dass es nie gut enden würde wenn wir uns darauf einließen. Ihr Bruder wusste zu viel. Er stand in Kontakt zu meinem Bruder und wer versicherte mir das er sein Wort hielt. Er hat das alles nur um seine Schwester zu schützen und sonderlich begeistert von mir war er ohnehin noch nie gewesen. Ich sah auf und unsere Blicke trafen sich. Wieso glaube Micaela immer, ich solle mich von ihr entfernen nur wenn ich den kleinen Augenblick nutzte um für mich zu sein. Um mich vielleicht wieder ein wenig zu beruhigen. „Ich bin nicht auf Distanz. Ich versuche nur ein wenig klarer zu denken. Das hat nichts mit dir zu tun.“ Doch so wie das ganze aussah, war sie genauso sehr auf mich fixiert wie ich es auf sie war. Ich denke meinen Blick. Ich wollte nicht das sie glaubte, dass ich sie vielleicht nicht schätze. Oder das ich ihre Nähe nicht wollte. Leider gehörte das bei meinen „Attacken" dazu. Auch mal für einen kurzen Moment auf Distanz zu gehen. Ich zögerte, atmete tief ein und rückte wieder in ihre Nähe. „Ich brauche nur ein wenig Zeit für mich. Das heißt nicht, dass ich dich nicht um mich haben will.“ Doch das hatte ich ihr ja bereits erklärt. Es war eine Art Temperament. So wie ihre Eifersucht die immer wieder zum Vorscheinen kam. „Es wird alles wieder gut werden. Versprochen.“ Ich zog sie in meine Arme und meine Finger strichen beruhigend über ihre weiche Haut. „Komm her", ich lehnte meinen Kopf gegen ihren und fragte mich was wohl in ihrem Kopf vorging wenn sie mich so ansah. Ich war Verrückt und niemand konnte das Leugnen. Gar niemand. Dennoch schien sich ihr Abbild gegenüber mir nicht verändert zu haben. Sie sah immer noch zu mir auf. Und dass, obwohl ich der Freak gewesen war. Keine Ahnung wo das mit uns noch endete. Ob sie mir wirklich bis ans Ende der Welt folgte selbst wenn ich gesucht werden würde. Wir hätten kein Geld, wir besaßen fast gar nichts und durch mich war Michaela an diese geringen Lebensstandarte gewöhnt. Durch nich waren wir ständig nur auf der Flucht. Wo sollte das ganze enden? Ich hatte keinen blassen Schimmer.
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von ɢedαɴĸeɴloѕ am Mo Jun 25, 2018 3:05 pm

Micaela Ramìrez
Er liebte mich. Noch immer hallten seine Worte in meinen Ohren. Ich konnte es fast nicht glauben. Obwohl er es schon zwei Mal gesagt hatte. Ich seufzte leise auf und sah ihn an. Ich wollte es nicht zu fest bemerkbar machen, dass ich am liebsten ein bisschen mehr Nähe von ihm wollte. Ich musste es einfach akzeptieren, wenn er gerade nicht auf Nähe aus war. Wir konnten immer noch später Arm in Arm schlafen. Anscheinend war es dann aber doch ein bisschen zu offensichtlich, dass mir seine Nähe fehlte und er rechtfertigte sich, was er eigentlich gar nicht müsste. «Du musst dich nicht rechtfertigen", teilte ich ihm meine Gedanken mit und sah ihn an. Dann rückte er aber doch näher zu mir und ich biss mir auf die Lippe. Ich hatte nicht gewollt, dass er sich zu irgendwas gezwungen fühlte. Das war nun wirklich nicht mein Ziel gewesen und ich merkte, wie sich das schlechte Gewissen in mir ausbreitete. Ich sollte einfach meine Klappe halten und vielleicht wäre es gut, wenn ich nicht so ein offenes Buch war. Dazu war es aber nun bereits schon zu spät. Er zog mich in seine Arme und ich seufzte leise auf. "Du musst mich jetzt nicht in den Arm nehmen, nur weil ich nicht hatte die Klappe halten können", meinte ich zu ihm. Trotzdem legte ich den Kopf an seine Schulter und genoss es, wie er mit seinen Fingern über meine Haut strich. Ich seufzte leise auf und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Werden wir das wohl überstehen? Würden wir das alles gemeinsam durchstehen können? War unsere Liebe wirklich stark genug dazu? Vorsichtig hob ich wieder meinen Kopf und sah ihm in die Augen. "Wie ist das denn jetzt mit dem Duschen? Musst du mir ein Eimer über den Kopf leeren?", fragte ich ihn mit einem kleinen Schmunzeln. So wie er gestern gesagt hatte, hatten wir kein fliessendes Wasser und ich hätte gegen eine Dusche wirklich nichts einzuwenden. Meine Haare fühlten sich fettig an und ich roch sicher auch nicht mehr angenehm. Ich legte meine Hand an seine Brust und sah ihn fragend an, während ich auf eine Antwort von ihm wartete. Ich wusste noch nicht einmal, ob ich überhaupt genug Kraft hätte, um einen Eimer voll Wasser über meinen Kopf zu heben.

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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jun 25, 2018 4:22 pm

• Mika Juste Chaplin.
Ich wollte aufstehen, doch ehe ich es schaffte mich auf meinen Beinen zu halten, balancierte ich mit mir selbst nicht wieder auf den Boden zu fallen. Mir war so Kotzübel und ständig hatte ich diese seltsamen Punkte vor Augen. Mein Kreislauf versagte und ich konnte mich kaum konzentrieren. Diese verdammte Droge! Um was müsste ich Wetten das dieser Scheiß illegal war? Es war irgendetwas selbst zusammen gestelltes aus dem Labor. auf dauer musste dieser Scheiß wirklich ungesund sein. Kaum zu glauben das mein Vater sich darauf einließ. Die Jensons immer noch zu unterstützen. „Mir ist so unfassbar schlecht. Lass mich einfach", murmelte ich streikend und strich seine Hand von meinem Körper. Er war selbst verletzt. Joaquim sollte sich nicht überfordern. Vor allem benahm ich mich gerade nicht unbedingt Pflegeleicht. "Was hlaubst du JJ? Du musst mich ja nicht anfassen. Oder kannst du wieder die Finger nicht von mir lassen? Das wäre ja nicht das erste mal nicht?" Ich taumelte. Es war wirklich sehr lange her das ich mich mal so gefühlt hatte. "Wollen wir jetzt wirklich über deine Körperflüssigkeiten reden? Darüber sage ich jetzt besser nichts. Ich denke so ein bisschen Kotze ist halb so wild“, erwiderte ich und sah wie Joaquim wirder auf dir Knie sank. Gab er auf? Frustriert seufzte ich. "Denn warten wir eben hier bis die Droge nach lässt. Das wird schon nicht so schlimm werden." Geschafft ließ ich mich neben ihm nieder. Jo griff in meine Haare und zog mich ohne zu zögern zu sich. Er sorgte sich eben doch immer noch ein wenig um mich. "Sie ist hübscher als ich. Sie hat den Busen,“ entgegnete ich und sah auf. Ja ich diskutierte wirklich mit ihm darüber. Gerade sprach ich einfach allea aus was in meinem Kopf herum schwirrte. Ganz so schwer war das gar nicht. "Du bist schon längst abhängig," bemerkte ich auch wenn ich selbst nicht wusste was ich da so von mir gab. "Das einzige was du suchst ist jemand der dich so mag wie du bist. Das ist wirklich kein Geheimnis. Du spielst den großen raffen Jungen und sehnst dich nach nur ein kleines bisschen Liebe." Wenn Blicke töten könnten wäre ich vermutlich tot. Doch das spielte gar keine große Rolle für mich. In meinem Zustand hätte ich alles zu ihm gesagt. Alles was der Wahrheit entspräche. "Bleib ruhig. Ich gebe nur Stuss von mir. Das solltest du am besten wissen. Das ist das was Drogen eben so bewirken JJ." Wenn es nach mir ginge, könnten wir sogar darüber diskutieren wie furchtbar die Tapete in diesem Raum zum Teppich passte. Sein Vater hatte keinen Sinn für Geschmack. Wenigstens keinen guten. Ich ließ meine Finger über seine Haut fahren bis sie an seinem Nacken ruhten. Mein Kopf blieb an seiner Brust gelehnt und ich genoss einfach die Nähe die von ihm ausging. "Ich werde mich doch aber nicht in ein Monster verwandeln oder? Oder mutieren?" Ein kleines Grinsen huschte doch über meinen Lippen. Ich fürchte mich ein kleines bisschen. Doch solange Joaquim in meiner Nähe war, wusste ich, dass ich nichts zu befürchten hatte. Er passte schon auf mich auf.


Zuletzt von Troian. am Fr Jun 29, 2018 9:42 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jun 25, 2018 5:23 pm

Joaquim Jenson
„Meeks…“, murmelte ich leise. Scheiße, ich machte mir echt Sorgen um ihn, okay?! War es das, was er hören wollte? Er sollte sich einfach wieder zu mir setzen und sich ausruhen. Dieses Zeug musste schnell aus seinem Blutkreislauf raus! Ich presste die Lippen aufeinander, während er im Raum herumschwankte. Zumindest klang das bei seinen Schritten so. Ich konnte kaum aufstehen. Mein ganzer Körper rebellierte. Ich zitterte vor Schmerz, aber ich schluckte es herunter. Das hatte ich schon als kleiner Junge gelernt. Dennoch zeigte mein Körper deutlich, dass ich geschwächt war. Ich kam ja nicht mal allein auf die Beine! Das Beste wäre wohl wirklich, wenn wir uns hinsetzen und waten würden, bis Mika die Drogen langsam abbaute. Bis dahin würde ich einfach nur hoffen müssen, dass uns niemand erwischte oder hier fand. Mein Vater würde… durchdrehen. Ich konnte ehrlich nicht sagen, was er mit ihm machen würde, wenn er wüsste, dass er mehr oder weniger in sein Büro eingebrochen war. Apropos… was hatte er hier überhaupt gewollt? Immerhin hatte er mich nur durch Zufall hier gefunden! Gerade aber konnte ich ihn das wohl kaum fragen. Ich griff ihn mir sofort, als ich spürte, dass er wieder neben mir saß. Besser ich hielt ihn fest, damit er mir nicht doch davonlief. „Du weißt wie ich das meine! Ich bin vielleicht nicht schwul, aber „ein bisschen bi schadet nie“ heißt es doch. Himmel, du weißt doch, dass ich dich… gut finde.“ Wow, ich hatte echt ganz schöne Probleme damit meine Gefühle auszudrücken, was? Na ja, ich wusste einfach nicht wie. Seufzend vergrub ich meine blutige Nase in seinem blonden Haar. Scheiß drauf, dann würden wir nach dem ganzen Mist hier eben einfach zusammen duschen gehen. „Dafür hast du die schöneren Haare und diesen Prachtkerl hier.“, raunte ich und schob meine Hand in seinen Schritt und drückte ihn leicht. „Und jetzt halt bitte die Klappe. Abhängig hin oder her, ich lasse mich von dir nicht ärgern.“, grummelte ich in sein Ohr. Ja, ich war verdammt nochmal abhängig von Mika! Ich hatte doch außer ihm niemanden mehr. Meine Eltern hassten mich und hatten mich verstoßen. Sie ersetzten mich tatsächlich durch diesen Wurm, der im Bauch meiner Mutter wucherte. Und Noelia? Sie hatte mich allein gelassen, nachdem ich mich mit Rosalie verlobt hatte. Und auf die konnte ich genauso wenig zählen. Mika war alles, was mir blieb und ich hing an ihm. Sobald er mich loslassen würde… Gott, ich wollte gar nicht dran denken, was dann mit mir passieren würde. Ich drückte ihn so fest an mich wie es meine gebrochenen Rippen noch zuließen. „Ach halt die Klappe, Mika. Ich spiele nicht den großen, taffen Jungen, ich bin so. Und Liebe ist Schwäche. Wieso sollte ich mir das wünschen.“, flüsterte ich, obwohl mein Gesicht so verspannt war, dass ich wesentlich wütender über seine Worte wirken musste. Ich atmete tief durch, um mich wieder ein wenig zu beruhigen. Seine Worte sollten sowas nicht bei mir auslösen. Ich überreagierte… warum auch immer. Vielleicht, weil es wahr war. Aber selbst wenn, sollte er nicht glauben, dass es so war. „Du hast zu viel X-Men gesehen, Meeks. Das wird alles wieder.“, murmelte ich und schloss die Augen. Wieso nur sorgte ich mich um diesen blöden kleinen Jungen so sehr?!
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Skyfall am Mo Jun 25, 2018 5:29 pm

Quentin "Quinn" Humphrey
Es war seltsam, dass sie wirklich mit mir arbeiten wollte. Gut, man musste ihr wohl lassen, dass sie noch nicht alle meiner Eigenheiten kannte und sie damit wohl nur einen kleinen, schwachen Teil meines anstrengenden Wesens wahrnahm. Diese Stunde würde das sicher ändern. Sie würde merken wie gestört ich war - zumindest sagten die anderen im Kurs das ständig. Ich zog meinen Zeichenblock zu mir und wählte einen harten Bleistift, damit ich nur feine, dünne Linien auf das Blatt zeichnen konnte. Doch bevor ich ansetzen konnte, kam der Professor bereits die Stufen zwischen den Reihen des Saals hoch und hielt natürlich direkt bei unserem Tisch. Er wusste Bescheid über mich - genauso wie alle anderen an dieser Uni. Das war die Bedingung gewesen, damit ich hier hatte studieren dürfen. "Mister Humphrey, ist es in Ordnung für Sie die Gruppe so zusammenzusetzen? Oder wollen Sie lieber zu Mister Murphy, mit dem sie sonst zusammenarbeiten?" Mein Blick glitt zu besagtem Studenten, der ziemlich zufrieden mit seinem neuen Partner aussah. Natürlich hätte ich lieber meinen alten Partner gehabt, weil es einfach stressfreier für mich und ich es gewohnter war, aber... er wollte es ja nicht. Er war froh mal jemand anderen aushalten zu müssen und Seraphim war ja ganz nett... bisher. Ich sah also wieder zu unserem Professor und schüttelte leicht den Kopf. Es war schon okay so. "Nun gut... Miss Barnes, sprechen Sie mich ruhig an, wenn es Probleme geben sollte.", legte er ihr noch ans Herz und ging dann zu den anderen Gruppen. Ich wusste ja wie das gemeint war. Von einem meiner ersten Partner hier hatte ich am zweiten Tag eine Faust ins Gesicht bekommen und seitdem versuchte die Uni das tunlichst zu vermeiden. Aber dadurch, dass meine Eltern so viel Geld in diese Uni pumpten, würde mich hier niemand rausschmeißen. Ich senkte den Blick auf mein Blatt und ignorierte einfach das Gespräch vom Professor. Ich wollte sie nicht jetzt schon vergraulen. Ich begann also ungefähre Umrisse aufs Blatt zu bringen. Als erstes fielen mir ihre Haare auf, also setzte ich auch zuerst das um. Ich nahm verschieden große, rote Kreidestücke und legte sie seitlich auf das Blatt, um sie zu drehen. Damit bekam ich mehrere kleine und große Kreise, die absolute Unruhe in das Blatt brachten. Ja, bisher war mir Seraphim eher quirrlig und aufwirbelnd aufgefallen. Unruhig eben... Danach machte ich mit Blau weiter und malte mehrere einzelne Striche zwischen die roten und orangenen Kreise. Das stand für die Harmonie, denn sie wirkte auf mich absolut nicht wie ein unausgeglichener Mensch. Sie war irgendwie immer glücklich, wenn ich sie sah - gut, das war auch erst zwei Mal gewesen. Danach füllte ich den Hintergrund und das Drumherum mit braunen, weißen und beigen Flecken aus, die für ihren Gund standen, der am Strand herumgehüpft war. Das ganze Bild war wie eine Art Strudel aufgebaut, der aber nicht in der Mitte, sondern etwas außermittig des Bildes begann und sich von rot zu blau und schließlich zu den Flecken ausbreitete und größer wurde. Während wir beide zeichneten, legte ich immer wieder meine Kreidestücke zurück, wenn ich ein anderes wählte. Auch wenn ich wusste das Stück später noch zu brauchen, kam es wieder zurück in den dafür vorgesehenen Schlitz. Seraphim machte das nicht und so räumte ich nebenbei auch für sie mit auf. Wenn es ihr auf die Nerven ging, dann versteckte sie das ganz gut. Sie hatte ihre eigenen Ordnung, aber die sah für mich eben wie Chaos aus und ich konnte nicht sehen, wenn sie Stifte mitten auf dem Tisch ablegte, wenn sie mit anderen zeichnete. Als ich mit meinem Bild fertig war, musterte ich sie von der Seite ein wenig. Sie würde hiernach sicher nicht nochmal mit mir in eine Partnerarbeit gehen...
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Re: The Hamptons [Revenge] RPG

Beitrag von Troian. am Mo Jun 25, 2018 6:44 pm

• Mika Juste Chaplin.
Ich deutete mit meinem Zeigefinger auf ihn und stocherte ihm dabei fast im Gesicht herum. "Das", begann ich und schwankte wieder ein wenig. "...habe ich sowieso wieder vergessen wenn ich nüchtern bin." Ich flachte meine Hand ein wenig ab und ließ sie mit ordentlich viel Schwung auf seiner Schulter landen. Was wirklich schade war, denn wann kam es wirklich einmal dazu das Joaquim Jenson mir ein Kompliment machte. Oder mir zugestand, dass er mich mochte. So wirklich mochte sogar. "Du bist ein wirklich guter Kerl Joaquim Jenson. Aber deine Gefühle passen auf deinen Teelöffel." Nüchtern oder High, dass waren vielleicht Dinge die ich auch in einem normalen Zustand zu ihm gesagt hatte. "Aber das macht dich wiederum einzigartig. Ich weiß nicht wieso ich mich eigentlich noch mit dir abgebe. Egal wie sehr ich dagegen angehe, ich erwische mich immer wieder in deiner Nähe." Ich musterte seine Augen aus meiner Höhe und war wieder einmal fasziniert davon, wie schnell sie mich doch in ihren Bann zogen. Ich erhob meine Hand. Irgendwie zumindest. So gut wie ich es auch immer koordiniert bekam. Nicht gerade sanft streichelte diese ihm nun mitten ins Gesicht. "Deine Augen leuchten so unfassbar hell wie Kristalle. Fahr zur Hölle mit deinen leuchtenden Augen, die bringen nur Ärger. Deine ganze Familie bringt immer nur Ärger", rutschte es mir heraus und ich grinste bis über beide Ohren wie ein kleines Kind. Hatte ich das jetzt wirklich laut ausgesprochen? Ich kam in die Hölle. Zumindest konnte ich mir das hier lange genug von ihm anhören, wenn ich wieder Nüchtern war. "Weißt du ich wäre gerne ein X-Men", fing ich das Thema wieder auf obwohl es mindestens schon eine gute Weile her gewesen sein musste, in der Joaquim dies zu mir gesagt hätte. "Geb es zu, du wärst auch gerne ein X-Men. Mutanten sind cool. Sie können Sachen bewegen, Gedanken lesen, sich unsichtbar machen. Wir könnten uns aus diesem raum hier teleportieren." Ich kicherte, legte mir einen Finger auf den Mund und brachte fast gleichzeitig ein "Schh...Schh", heraus. Ich realisierte wohl kaum das nur ich derjenige war der laut lachte und gerade den Spaß seines Lebens hatte. Alles um mich herum hatte einen leuchtenden Schimmer und ich fühlte mich, als würden wir durch einen Tunnel fahren. "Ich finde die Droge hier gut. Wie soll es einem davon schlecht gehen?" Ich verschwendete jetzt vermutlich keinen Gedanken daran, aber früher oder später würde ich vermutlich einen sehr harten Entzug durch machen. Der Moment, indem mein Körper die Droge nämlich abbaute. Es würde passieren, soviel stand fest. Denn ansonsten würden die beiden Idioten die uns in diese Lage gebracht hatten sich nicht so über das hier amüsieren. Die Frage war jetzt nur noch wie lange so ein "Trip" wohl andauerte, bis die etwas unangenehmeren Stunden kommen würden. "Wie lange sind wir jetzt schon hier drin?", fragte ich lachend und klammerte mich an sein Shirt. Wann hörte alles um mich herum sich auf zu drehen? Ich würde gleich kotzen.


Zuletzt von Troian. am Fr Jun 29, 2018 9:42 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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